[0001] Die Erfindung betrifft einen Radialverdichter mit einer saugseitigen Öffnung und
einer Druckseite, wobei der saugseitigen Öffnung eine Anströmleitung zugeordnet ist,
die einen Einlaßabschnitt und zumindest eine Auslaßöffnung aufweist, die in die saugseitige
Öffnung mündet, wobei dem Radialverdichter ein Drallgenerator vorgeschaltet ist.
[0002] In der DE 102 50 302 A1 ist eine Drallerzeugungseinrichtung zur drallbeaufschlagten
Anströmung eines Verdichterlaufrades eines Verdichters mit einem Verdichtergehäuse
und einer Ladeluftsaugleitung offenbart. Es ist ein in das Verdichtergehäuse und/oder
in die Ladeluftsaugleitung einschiebbarer, dem Verdichterlaufrad vorgeordneter Drallerzeuger
vorgesehen. Die Ladeluftsaugleitung ist im Querschnitt gesehen geradlinig ausgeführt,
so daß der Verdichter axial angeströmt wird.
[0003] Die US 2003/0150212 A1 betrifft einen Abgasturbolader für eine Brennkraftmaschine
mit einem Turbinen- und Verdichtergehäuse, in denen ein Turbinen- und Verdichterrad
angeordnet ist, die über eine Welle miteinander verbunden sind. Das Turbinengehäuse
weist einen spiralförmig verlaufenden Einlaßkanal für die Abgase auf. Im Einlaßkanal
ist zur Strömungsumlenkung an der Innenwand des Einlaßkanals ein schanzenartiger Vorsprung
vorgesehen, um den Kanalquerschnitt des spiralförmigen Einlaßkanals zu verjüngen und
anschließend bis zu einer den Einlaßkanal abschließenden Zunge zu erweitern. Der schanzenartige
Vorsprung ist als Wandverstärkung des Turbinengehäuses ausgebildet.
[0004] Die EP 0 243 596 B1 offenbart einen Axialdrallregler für einen Abgasturbolader für
Verbrennungsmotoren mit Radialverdichter. Der Radialverdichter besteht aus einem axialen
Leitapparat mit einem Kranz sich radial zur Laderachse erstreckende um radial ausgerichtete
Drehachsen schwenkbare Leitschaufeln, welche im Wesentlichen aus Kreisausschnitten
von solcher Form und Teilung bestehen, daß sie bei völliger Schließung des Leitapparates
den Querschnitt eines Strömungskanals fast ganz überdecken und in dem Strömungskanal
in einem Gehäuse angeordnet sind. Die innere Wand des Gehäuses umfaßt in Strömungsrichtung
gesehen einen ersten Mantel eines Zylinderabschnittes, einen Mantel eines Kugelabschnittes
und einen zweiten Zylinderabschnitt von kleinerem Radius. Der Kugelradius des Kugelabschnittes
ist gleich dem Radius des ersten Zylinderabschnittes. An den entlang der Drehachsen
nach außen ragenden Wellen der einseitigen gelagerten Leitschaufeln sind Verstellhebel
angeordnet, welche in einen das Gehäuse konzentrisch umschließenden Verstellring eingreifen.
Der Kugelabschnitt geht düsenförmig in den zweiten Zylinderabschnitt über. Die Drehachsen
der Leitschaufeln liegen jeweils in der Schaufeleintrittskante. Der Übergang des Gehäusemantels
vom ersten Zylinderabschnitt zum Kugelabschnitt liegt in der Ebene der Drehachsen
der Leitschaufeln.
[0005] Die US 5,368,440 offenbart eine Radialturbomaschine mit einem Rotor, der eine Rotationsachse
aufweist. Ein Diffuser weist eine Mehrzahl von Tragflügelleitblechen auf, die eine
Druckseite und eine Saugseite haben. Die Druckseite ist von der Rotationsachse weg
gerichtet, wobei die Saugseite zur Rotationsachse hin orientiert ist. Zumindest einige
der Tragflügelleitbleche weisen einen Anstellwinkel auf, der im Wesentlichen gleich
oder kleiner ist als ein Anstellwinkel, der einem klassischem Aufbau von druckseitigen
Abrißströmungen der Tragflügelleitbleche entspricht.
[0006] Die US 5,730,580 offenbart einen Turbomotor. Der Turbomotor umfaßt einen Satz Leitbleche
mit einer Mehrzahl von Leitblechen, die in einer kreisförmigen Reihe angeordnet sind,
wobei ein erster Abschnitt der Leitbleche als "Rogue"-Leitbleche ausgestaltet ist
und ein zweiter Abschnitt der Leitbleche als normale Leitbleche ausgestaltet ist.
Für eine gegebene Strömung durch den Leitblechsatz ist der Anstellwinkel der "Rogue"-Leitbleche
unterschiedlich zum Anstellwinkel der normalen Leitbleche.
[0007] Radialverdichter werden beispielsweise als Turbolader in Kraftfahrzeugmotoren eingesetzt.
Der bei der heutigen Fahrzeugentwicklung zur Verfügung stehende Bauraum ist aufgrund
der immer weiter ansteigenden Anzahl von zusätzlichen Baugruppen und weiteren Einschränkungen
durch Anforderungen aus Fußgängerschutz bzw. Crash-Sicherheit stark limitiert. Dies
führt dazu, daß Motorkomponenten, Leitungen und luftführende Rohre mit anderen Komponenten
und Bauteilen um den jeweils idealen Ort konkurrieren. Zu den zusätzlichen Baugruppen
gehören im modernen Motorbau auch Abgasturbolader, die dazu dienen, spezifische Leistung
und Drehmoment zu steigern, um den Fahrspaß zu erhöhen und gleichzeitig Potential
zur Emissionsreduktion aufzuweisen. Mit Turboladern und Aufladekonzepten sind weitere
Komponenten wie z. B. Ladeluftkühler, Regelventile und zusätzliche Luftverrohrungen
verbunden, die die Bauraumsituation zusätzlich beeinträchtigen.
[0008] Von daher liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen Radialverdichter mit einem
Drallgenerator zur Verfügung zu stellen, wobei der Drallgenerator mit einfachen Mitteln
dahin gehend verbessert wird, daß ein reduzierter Bauraum innerhalb des Motorraumes
belegt werden soll.
[0009] Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß die Anströmleitung als Drallgenerator
ausgestaltet ist, der mit seinem Einlaßabschnitt, bezogen auf die Auslaßöffnung, winklig
ausgestaltet ist, wobei der Drallgenerator einstellbare Leitbleche aufweist, die konzentrisch
um die Auslaßöffnung angeordnet sind.
[0010] Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, daß aus den Bauraumbedingungen häufig
Verrohrungen und geometrische Gestaltungen von Verdichtereintritten resultieren, die
den Anforderungen einer idealen axialen Anströmung und kreisförmigen Querschnitten
teilweise nicht genügen. So weichen Druck- und Geschwindigkeitsverteilung unmittelbar
vor Verdichtereintritt und Verdichterrad deutlich von ideal gleichmäßigen Verteilungen
ab. Dies kann zu Ungleichmäßigkeiten in der Anströmung und zu lokalen Strömungsabrissen
insbesondere am Verdichterrad führen, wobei die Verdichterleistung durch die Ungleichförmigkeit
negativ beeinflußt wird. Aufgrund der erfindungsgemäßen Ausgestaltung des Drallgenerators,
wird vorteilhafterweise eine kompakte Ausgestaltung des Drallgenerators mit Bögen
und integrierter Vordrallerzeugung zur Verfügung gestellt, wobei die Ausgestaltung
des Drallgenerators den limitierten Bauraumbedingungen innerhalb des Motorraumes Rechnung
trägt, indem dieser relativ wenig Bauraum belegt. Zudem wird ein einhüllendes Verdichterkennfeld
aller Dralleinstellungen verbreitert, wobei die Pumpgrenze des Verdichters durch den
Drall zu kleineren Massendurchsätzen verschoben wird. Mittels der erfindungsgemäßen
Ausgestaltung wird zudem die Fahrbarkeit von Kraftfahrzeugen, bezogen auf Drehmomente
im unteren Bereich des Fahrzeugmotors, die Nennkraft des Motors und das Beschleunigungsverhalten
jeweils signifikant verbessert.
[0011] Zweckmäßig im Sinne der Erfindung ist, wenn der Drallgenerator mit seinem Einlaßabschnitt
einen ersten Bereich aufweist, der im Längsschnitt gesehen im Wesentlichen rechteckig
ausgestaltet ist, wobei der erste Bereich in einen zweiten Bereich übergeht, der im
Längsschnitt gesehen im Wesentlichen rund ausgestaltet ist, wobei die Auslaßöffnung
im Längsschnitt gesehen kreisrund ausgebildet in den zweiten Bereich eingebracht ist.
Zweckmäßigerweise ist der Drallgenerator im Längsschnitt gesehen als Spiralgehäuse
ausgestaltet. Um den Strömungsanforderungen innerhalb des Drallgenerators zu genügen,
ist vorteilhaft vorgesehen, daß der Drallgenerator eine Eintrittsquerschnittsfläche
aufweist, die bevorzugt einer Austrittsquerschnittsfläche entspricht. Günstigerweise
weist die Auslaßöffnung einen Auslaßdurchmesser auf, der einem Einlaßdurchmesser der
saugseitigen Öffnung entspricht. Mittels des Drallgenerators wird ein Drall eines
in den Drallgenerator strömenden Mediums erzeugt. Damit das Drallniveau geändert werden
kann, ist zweckmäßig vorgesehen, daß die Leitbleche innerhalb des Drallgenerators
bevorzugt in seinem zweiten Bereich drehbar angeordnet sind und unter einem Blattwinkel
β einstellbar sind. Dabei wird der Winkel β zwischen einer Längsachse des Leitblechs
und einer Verbindungslinie, die von einer jeweiligen Drehachse des Leitblechs zu einer
Mittelachse der Auslaßöffnung geführt ist, gemessen. Hierbei ist das jeweilige Leitblech
in einem Anstellwinkel von 0° in einer radialen Stellung angeordnet, was im Sinne
der Erfindung bedeutet, daß das Leitblech kongruent zur Verbindungslinie der jeweiligen
Drehachse des Leitblechs zur Mittelachse der Auslaßöffnung angeordnet ist. Der Blattwinkel
β ist bevorzugt in einem Winkelbereich zwischen -60° und 60° einstellbar. Der damit
erzeugte Vordrall beeinflußt die relative Geschwindigkeit an der Saugseite des Verdichters.
Diese Geschwindigkeit kann angehoben und/oder verringert werden, indem jeweils ein
positiver und/oder negativer Drall erzeugt wird. Die Geschwindigkeitsänderungen beeinflussen
die effektive Verdichterarbeit, die Verdichterdruckverhältnisse und die Pumpgrenze.
Daher kann die gesamte effektive Verdichterkennlinie mit unterschiedlichen Drallniveaus
bzw. Leitblechwinkeleinstellungen erhöht werden.
[0012] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen und der folgenden
Figurenbeschreibung offenbart. Es zeigen:
- Fig. 1
- Einen Radialverdichter mit einem vorgeschalteten Drallgenerator,
- Fig. 2
- den Drallgenerator aus Figur 1 im Längsschnitt als Einzelheit,
- Fig. 3
- eine Ansicht des Drallgenerators aus Figur 2 entlang der Linie A der Figur 2.
[0013] In den unterschiedlichen Figuren sind gleiche Teile stets mit denselben Bezugszeichen
versehen, so daß diese in der Regel auch nur einmal beschrieben werden.
[0014] Figur 1 zeigt einen Radialverdichter 1 mit einem vorgeschalteten Drallgenerator 2.
Der Radialverdichter 1 weist eine saugseitige Öffnung 3 und eine Druckseite 4 auf.
Der saugseitigen Öffnung 3 ist eine Anströmleitung 6 zugeordnet, die einen Einlaßabschnitt
7 und zumindest eine Auslaßöffnung 8 aufweist, die in die saugseitige Öffnung 3 mündet.
Die Anströmleitung 6 ist als Drallgenerator 2 ausgestaltet. Der Drallgenerator 2 ist
mit seinem Einlaßabschnitt 7, bezogen auf die Auslaßöffnung 8, winklig ausgestaltet,
wobei der Drallgenerator 2 einstellbare Leitbleche 9 aufweist, die konzentrisch um
die Auslaßöffnung 8 angeordnet sind (Figur 2). In dem dargestellten Ausführungsbeispiel
ist der Einlaßabschnitt 7 in einem rechten Winkel zur Auslaßöffnung 8 angeordnet,
so daß sich eine Strömungsumlenkung eines Strömungsmediums um 90° ergibt. Die Strömungsumlenkung
ist in Figur 1 beispielhaft als Strömungspfeil 10 dargestellt. Selbstverständlich
kann der Einlaßabschnitt 7 in jedem sinnvollen Winkel, bevorzugt in einem spitzen
Winkel (0°<α<90°) zur Auslaßöffnung 8 angeordnet sein.
[0015] Der Drallgenerator 2 mit seinem Einlaßabschnitt 7 weist einen ersten Bereich 11 auf,
der im Längsschnitt gesehen im Wesentlichen rechteckig ausgestaltet ist. Der erste
Bereich 11 geht in einen zweiten Bereich 12 über, der im Längsschnitt gesehen im Wesentlichen
rund ausgestaltet ist, wobei die Auslaßöffnung 8 im Längsschnitt gesehen kreisrund
ausgebildet in den zweiten Bereich 12 eingebracht ist. Der Drallgenerator 2 ist somit
im Längsschnitt gesehen bevorzugt als Spiralgehäuse ausgestaltet (Figur 1). Die Auslaßöffnung
8 ist mit ihrer Mittellinie Y1 zu einer Mittellinie Y2 des ersten Bereiches 11 axial
versetzt angeordnet.
[0016] In dem in Figur 2 dargestellten Ausführungsbeispiel weist der Drallgenerator 2 an
seinem Einlaßabschnitt 7 eine Eintrittsquerschnittsfläche auf, die bevorzugt in etwa
einer Austrittsquerschnittsfläche der Auslaßöffnung 8 entspricht. Die Auslaßöffnung
8 weist in der beispielhaften Ausgestaltung einen Auslaßdurchmesser von 39,2 mm auf,
wobei der erste Bereich 11 des Einlaßabschnittes 7 eine Breite b und eine Länge I
aufweist, welche die Eintrittsquerschnittsfläche bilden.
[0017] Der Auslaßdurchmesser der Auslaßöffnung 8 ist an einen Durchmesser der saugseitigen
Öffnung 3 angepaßt, so daß es leicht vorstellbar ist, daß der beispielhaft dargestellte
Drallgenerator 2 bei unterschiedlichen Durchmesserbeträgen der saugseitigen Öffnung
3 von Verdichtern entsprechend ausgestaltet ist.
[0018] In dem beispielhaft dargestellten Ausführungsbeispiel weisen die Leitbleche 9 eine
Länge z von 16 mm auf. Selbstverständlich können die Leitbleche 9 auch einen anderen
Längenbetrag aufweisen. Die Leitbleche 9 sind innerhalb des Drallgenerators 2, bevorzugt
in seinem zweiten Bereich 12 drehbar angeordnet, und unter einem Blattwinkel β einstellbar.
Der Blattwinkel β wird zwischen einer Längsachse X1 des Leitblechs 9 und einer Verbindungslinie
X2, die von einer jeweiligen Drehachse des Leitblechs 9 zu einer Mittelachse X der
Auslaßöffnung 8 geführt ist, gemessen. In dem bevorzugten Ausführungsbeispiel sind
zehn Leitbleche 9 konzentrisch um die Auslaßöffnung 8 herum angeordnet. Die Leitbleche
9 sind vorzugsweise in einem Blattwinkelbereich β von -60° bis 60° einstellbar.
[0019] Figur 3 zeigt eine Schnittansicht entlang der Linie A aus Figur 2. Der Figur 3 ist
zu entnehmen, daß ein Radius r am Generatoraustritt einen Betrag von 1,5 mm aufweist.
Selbstverständlich sind die genannten Beträge den jeweiligen Bedingungen anpaßbar.
[0020] Der Drallgenerator 2 kann als scharfer 90°-Bogen angesehen werden, der eine im Längsschnitt
gesehen im Wesentlichen rechteckige Strömungsbox mit einem kreisrunden Auslaß aufweist,
welche als Auslaßrohrleitung ausgestaltet sein kann, die direkt in die saugseitige
Öffnung 3 des Verdichters 1 mündet. Mittels des erfindungsgemäßen Drallgenerators
2 wird der zur Verfügung stehende Bauraum so effektiv wie möglich genutzt, wobei in
die starke Strömungsumlenkung zusätzlich Leitbleche 9 integriert wurden, um die Lage
der Pumpgrenze zu beeinflussen. Bei einem negativen Drall ergibt sich somit ein verbessertes
Pumpverhalten. Ein erzielbares Druckverhältnis kann mit kleinem Drall im Vergleich
zum Basiskennfeld ebenfalls geringfügig verbessert werden.
[0021] Mittels des erfindungsgemäßen Drallgenerators 2 wird die Einbausituation des Radialverdichters
1, insbesondere eines als Turbolader ausgestalteten Radialverdichter 1, mit einer
um 90° geknickten Anströmung des Verdichters 1 erlaubt, ohne das allgemeine Verhalten
des Verdichters 1 negativ zu beeinflussen. Gleichzeitig kann mit dem erfindungsgemäßen
Drallgenerator 2 die Lage der Pumpgrenze verbessert werden.
[0022] In dem dargestellten Ausführungsbeispiel weist der Drallgenerator 2 eine einzige
Auslaßöffnung 8 auf. Selbstverständlich kann eine zweite Auslaßöffnung vorgesehen
sein, um einen weiteren Radialverdichter 1 mit dem erfindungsgemäßen Drallgenerator
2 zu versehen. Die zweite Auslaßöffnung könnte auf einer zur ersten Auslaßöffnung
8 gegenüberliegenden Seite und bevorzugt kongruent zur ersten Auslaßöffnung 8 angeordnet
sein, so daß einer der beispielhaften Verdichter mit einem positiven Drall und der
andere beispielhafte Verdichter mit einem negativen Drall angeströmt wird. Des Weiteren
ist die in dem dargestellten Ausführungsbeispiel gezeigte Montageposition des Einlaßabschnittes
7 nicht auf diese beschränkt. Selbstverständlich ist der Drallgenerator 2 mit seinem
Einlaßabschnitt 7 um die Mittelachse X herum frei drehbar und in allen Positionen
variabel montierbar. Zudem können die Leitbleche 9 auch profiliert sein.
1. Radialverdichter mit einer saugseitigen Öffnung (3) und einer Druckseite (4), wobei
der saugseitigen Öffnung (3) eine Anströmleitung (6) zugeordnet ist, die einen Einlaßabschnitt
(7) und zumindest eine Auslaßöffnung (8) aufweist, die in die saugseitige Öffnung
(3) mündet, wobei dem Radialverdichter (1) ein Drallgenerator (2) vorgeschaltet ist,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Anströmleitung (6) als Drallgenerator (2) ausgestaltet ist, der mit seinem Einlaßabschnitt
(7), bezogen auf die Auslaßöffnung (8), winklig ausgestaltet ist, wobei der Drallgenerator
(2) einstellbare Leitbleche (9) aufweist, die konzentrisch um die Auslaßöffnung (8)
angeordnet sind.
2. Radialverdichter nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Drallgenerator (2) mit seinem Einlaßabschnitt (7) einen ersten Bereich (11) aufweist,
der im Längsschnitt gesehen im Wesentlichen rechteckig ausgestaltet ist, wobei der
erste Bereich (11) in einen zweiten Bereich (12) übergeht, der im Längsschnitt gesehen
im Wesentlichen rund ausgestaltet ist, wobei die Auslaßöffnung (8) im Längsschnitt
gesehen kreisrund ausgebildet in den zweiten Bereich (12) eingebracht ist.
3. Radialverdichter nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Drallgenerator (2) im Längsschnitt gesehen als Spiralgehäuse ausgestaltet ist.
4. Radialverdichter nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Drallgenerator (2) eine Eintrittsquerschnittsfläche aufweist, die bevorzugt einer
Austrittsquerschnittsfläche entspricht.
5. Radialverdichter nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Auslaßöffnung (8) einen Auslaßdurchmesser aufweist, der vorzugsweise einem Einlaßdurchmesser
der saugseitigen Öffnung (3) entspricht.
6. Radialverdichter nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Leitbleche (9) innerhalb des Drallgenerators (2) bevorzugt in seinem zweiten Bereich
(12) drehbar angeordnet sind und unter einem Blattwinkel β einstellbar sind, wobei
der Blattwinkel β zwischen einer Längsachse (X1) des Leitblechs (9) und einer Verbindungslinie
(X2), die von einer jeweiligen Drehachse des Leitblechs (9) und einem Mittelpunkt
(X) der Auslaßöffnung (8) geführt ist, angeordnet ist.