(19)
(11) EP 1 634 506 A1

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
15.03.2006  Patentblatt  2006/11

(21) Anmeldenummer: 05018402.7

(22) Anmeldetag:  24.08.2005
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
A43B 5/00(2006.01)
A43B 23/26(2006.01)
A43B 7/18(2006.01)
(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE SI SK TR
Benannte Erstreckungsstaaten:
AL BA HR MK YU

(30) Priorität: 09.09.2004 DE 102004043701

(71) Anmelder: Deeluxe Sportartikel Handels GmbH
6330 Kufstein (AT)

(72) Erfinder:
  • Seliger, Sven
    6306 Sölln (AT)

(74) Vertreter: Popp, Eugen et al
MEISSNER, BOLTE & PARTNER Widenmayerstrasse 48
80538 München
80538 München (DE)

   


(54) Schuh, insbesondere Berg- oder Wanderschuhe mit härteverstellbarer Zunge


(57) Schuh, insbesondere Berg- oder Wanderschuh (10), bestehend aus Sohle (11) und Oberteil (12), welches an seiner Oberseite eine sich in Schuhlängsrichtung über den Rist (13) hinweg erstreckende, durch eine Zunge (14) abgedeckte oder abdeckbare Einstiegsöffnung (15) aufweist, wobei der Zunge (14) ein biegeelastisches Stützelement (16) zugeordnet ist, welches relativ zur Zunge (14) längsverschieblich gelagert ist. Das Stützelement (16) ist aus einer vorzugsweise oberen Soft-Position in eine vorzugsweise untere Stiff-Position und umgekehrt verschiebbar (Doppelpfeil).




Beschreibung


[0001] Die Erfindung betrifft einen Schuh, insbesondere Ski-, Snowboard-, Berg- oder Wanderschuh, bestehend aus Sohle und Oberteil, welches an seiner Oberseite eine sich in Schuhlängsrichtung über den Rist hinweg erstreckende, durch eine Zunge abgedeckte oder abdeckbare Einstiegöffnung aufweist, wobei der Zunge ein biegeelastisches Stützelement zugeordnet ist, welches relativ zur Zunge längsverschieblich gelagert ist.

[0002] Derartige Schuhe sind aus dem Ski- und Snowboardbereich bekannt. Es wird diesbezüglich nur beispielhaft auf die EP 0 672 364 A2 (Dynafit) oder EP 1 356 746 A1 (Burton) hingewiesen.

[0003] Bei den bekannten Schuh- bzw. Zungenkonstruktionen geht es allein darum, der Zunge ein Versteifungselement in Form eines biegeelastischen Stützelements zuzuordnen, und zwar so, dass beim Abbiegen des Schaftteiles gegenüber dem Fußteil des Schuhs z.B. bei einer Vorlage des Ski- oder Snowboardfahrers das biegeelastische Stützelement nicht blockiert und dementsprechend übermäßigen Druck auf den Fuß bzw. Rist desselben ausüben. Dies wird bei den bekannten Konstruktionen dadurch gelöst, dass das biegeelastische Stützelement relativ zur Zunge längsverschieblich gelagert ist. Bei der Konstruktion gemäß der EP 1 356 746 A1 ist zu diesem Zweck das biegeelastische Stützelement an einem, insbesondere oberen Ende fest mit der Zunge verbunden, während das untere Ende innerhalb einer Tasche längsverschieblich gelagert ist. In beiden Fällen ist das Stützelement schalenartig ausgebildet und zugleich entsprechend der Wölbung des Ristes gebogen.

[0004] Ergänzend wird auch noch auf die US 4 470 206 (Dolomite) verwiesen. Auch dort wird der Zunge eines Skischuhs ein biegeelastisches Versteifungselement zugeordnet, wobei das untere, der vorderen Schuhkappe zugewandte Ende des Versteifungselements an der Zunge fixiert ist, während das gegenüberliegende Ende relativ zur Zunge längsverschieblich gehalten ist.

[0005] Ausgehend von dem vorgenannten Stand der Technik liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, mittels eines biegeelastischen Versteifungs- oder Stützelements den sog. "Flex" bzw. die Biegeelastizität des Schuhschaftes einzustellen, und zwar zwischen einer maximalen Soft-Position einerseits und maximalen Stiff-Position andererseits. Der Begriff "Soft" bedeutet "weich bzw. hoch flexibel", während der Begriff "Stiff" die Bedeutung von "steif bzw. hart" besitzt.

[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruches 1 gelöst, wobei vorteilhafte Ausführungsformen und konstruktive Details in den Unteransprüchen beschrieben sind.

[0007] Ein wesentlicher Kern der Erfindung besteht also u.a. darin, dass das Stützelement aus einer vorzugsweise oberen Soft-Position in eine vorzugsweise untere Stiff-Position und umgekehrt verschiebbar ist. Die Soft- und Stiff-Position hängt natürlich auch etwas von der Konstruktion des biegeelastischen Stützelements ab. Sofern dieses jedoch homogen, d.h. hinsichtlich Breite und Dicke weitgehend konstant über die Länge ausgebildet ist, ergibt sich die Soft-Position bei nach oben verlagertem Stützelement, und die Stiff-Position bei nach unten und vorne verschobenem Stützelement.

[0008] Vorzugsweise ist das Stützelement in der Soft- und Stiff-Position jeweils verrast- oder verriegelbar, und zwar natürlich in lösbarer Form.

[0009] Bei einer konkreten Ausführungsform ist das Stützelement innerhalb einer Tasche an der dem Schuhinnern zugewandten Seite der Zunge längsverschieblich gelagert, wobei das obere Ende aus der Tasche herausragt, um so entweder direkt oder durch eine Ausnehmung in der Zunge hindurch zur Längsverschiebung zugänglich zu sein. Damit lässt sich das biegeelastische Stützelement vom Benutzer sehr einfach manipulieren. Insbesondere soll es auch möglich sein, Zwischenstellungen einzustellen mit der Folge, dass auch der "Flex" der Zunge und damit auch des Schaftes entsprechend eingestellt wird.

[0010] Bei Schuhen, deren Einstiegsöffnung seitlich durch Schnürleisten begrenzt ist, wobei die Schnürleisten Ösen, Haken oder Schlaufen zur Aufnahme eines Schnürsenkels umfassen, weist das Stützelement vorzugsweise an seiner nach außen gewandten Oberseite wenigstens einen Haken, eine Öse oder Schlaufe auf, über den bzw. durch die wenigstens ein Schnürsenkelabschnitt führbar ist derart, dass durch diesen das Stützelement in einer vorbestimmten Position, z.B. Stiff-Position gehalten wird. Dieser Haken od. dgl. Haltemittel dient vorzugsweise auch zur Handhabung des biegeelastischen Stützelements, d.h. zur Längsverschiebung desselben relativ zur Zunge. Zu diesem Zweck ist es besonders elegant, wenn der Haken od. dgl. durch ein in der Zunge ausgebildetes Fenster nach außen über die Zunge vorsteht.

[0011] Im übrigen ist es von Vorteil, wenn die Zunge wenigstens zwei fensterartige Ausnehmungen aufweist, durch die hindurch das Stützelement, und insbesondere daran angebrachte Markierungen mit dem Hinweis "Soft" oder "Stiff" sichtbar ist bzw. sind, wobei diese Markierungen so positioniert sind, dass in den beiden Endstellungen des Stützelements durch die beiden Fenster in der Zunge jeweils nur eine der beiden vorgenannten Markierungen sichtbar ist. Damit weiß der Benutzer, dass er das biegeelastische Stützelement entweder in der Soft- oder in der Stiff-Position hat.

[0012] Selbstverständlich soll es auch möglich sein, dass das Stützelement durch ein anderes, insbesondere unterschiedlich hartes Stützelement austauschbar ist.

[0013] Entsprechend dem Stand der Technik kann das Stützelement streifen- und/oder schalenförmig ausgebildet und gleichzeitig dem Rist entsprechend gebogen sein. Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist das Stützelement in Draufsicht aus einem schalenförmig gebogenen Rechteck- und einem sich daran anschließenden ebenfalls schalenförmig gebogenen Trapez-Abschnitt zusammengesetzt. Alternativ kann das Stützelement in Draufsicht auch aus zwei Trapez-Abschnitten zusammengesetzt sein, die mit ihrer jeweils längeren Grundlinie aneinander gefügt sind, also mit ihren kürzeren Grundlinien diametral zueinander liegen bzw. einander entgegengesetzt gerichtet sind. In entsprechender Weise muß natürlich auch die Aufnahmetasche des Stützelements an der Zunge ausgebildet sein. Vorzugsweise umfasst das Stützelement wenigstens einen Abschnitt mit sich parallel zur Längsverschiebung erstreckenden Seiten, um eine ausreichende Längsführungs-Stabilität zu erreichen.

[0014] Sofern der Benutzer eine besonders weiche Einstellung der Zunge wünscht, soll er das biegeelastische Stützelement vollständig entfernen können.

[0015] Das Stützelement besteht vorzugsweise aus Kunststoff, biegeelastischem Metall oder einem Metall/Kunststoff-Compound.

[0016] Nachstehend wird eine bevorzugte Ausführungsform eines erfindungsgemäß ausgebildeten Berg- oder Wanderschuhs anhand der beigefügten Zeichnung näher erläutert. Diese zeigt in:
Fig. 1
einen erfindungsgemäß ausgebildeten Berg- oder Wanderschuh in perspektivischer Ansicht von schräg vorne; und
Fig. 2
den Schuh gemäß Fig. 1 ebenfalls in perspektivischer Ansicht von schräg unten.


[0017] In den Fig. 1 und 2 ist also ein Berg- oder Wanderschuh 10 dargestellt bestehend aus einer Sohle 11 und einem Oberteil 12. Das Oberteil 12 weist an seiner Oberseite eine sich in Schuhlängsrichtung über den Rist 13 hinweg erstreckende, durch eine Zunge 14 abdeckbare Einstiegöffnung 15 auf, wobei der Zunge 14 ein biegeelastisches Stützelement 16 zugeordnet ist, welches relativ zur Zunge längsverschieblich gelagert ist, wie ein Vergleich der Fig. 1 mit Fig. 2 erkennen lässt. Das Stützelement 16 ist aus einer oberen Soft-Position entsprechend Fig. 2 in eine untere Stiff-Position gemäß Fig. 1 und umgekehrt verschiebbar. Diese Hin- und Herverschiebbarkeit des biegeelastischen Stützelements 16 ist in Fig. 2 mit dem Doppelpfeil 17 angedeutet.

[0018] In Fig. 2 ist angedeutet, dass das Stützelement 16 innerhalb einer Tasche 18 (gestrichelt gezeichnet) an der dem Schuhinnern zugewandten Seite der Zunge 14 längsverschieblich gelagert ist, wobei das obere Ende 19 aus der Tasche 18 herausragt, um so entweder direkt oder wie bei der dargestellten Ausführungsform durch eine Ausnehmung 20 in der Zunge 14 hindurch zur Längsverschiebung (Doppelpfeil 17) zugänglich zu sein. Da bei der dargestellten Ausführungsform das obere Ende 19 des biegeelastischen Stützelements nur schlecht zwischen zwei Fingern greifbar ist, weist das Stützelement 16 am oberen Ende ein Grifffenster 21 auf. In dieses kann mit einem Finger, z.B. Zeigefinger oder Daumen eingegriffen werden, um dann das biegeelastische Stützelement 16 entweder nach oben oder nach unten zu verschieben.

[0019] Bei dem in den Fig. 1 und 2 dargestellten Schuh ist die Einstiegsöffnung 15 seitlich durch Schnürleisten 22 begrenzt, wobei die Schnürleisten 22 Ösen - oder wie hier Haken 23 ― oder Schlaufen zur Aufnahme eines Schnürsenkels 24 umfassen. Dabei handelt es sich um eine an sich bekannte Schuhkonstruktion.

[0020] Das Stützelement 16 weist des weiteren an seiner nach außen gewandten Oberseite einen Haken 25 auf, über den entsprechend Fig. 1 ein Schnürsenkelabschnitt 26 geführt ist, und zwar derart, dass durch diesen das Stützelement 16 in seiner unteren Stiff-Position entsprechend Fig. 1 gehalten ist.

[0021] Der Haken 25 ragt durch ein in der Zunge 14 ausgebildetes Fenster 27 nach außen und steht über der Zunge vor. Damit ist das Stützelement 16 auch mittels des Hakens 25 manipulierbar, d.h. nach oben oder nach unten verschiebbar. Die Bewegung des Stützelements nach oben wird ebenfalls durch den Haken 25 begrenzt, in dem dieser in der obersten Stellung an der oberen Begrenzung des Zungenfensters 27 ansteht, so wie dies in Fig. 2 gezeigt ist.

[0022] Die Zunge 14 weist bei der dargestellten Ausführungsform noch eine weitere fensterartige Ausnehmung 28 unterhalb des Fensters 27 auf, so dass das Stützelement 16 sowohl durch die beiden Fenster 27, 28 als auch durch die obere ebenfalls fensterartige Ausnehmung 20 hindurch sichtbar ist. Auf dem Stützelement sind Markierungen "Soft" einerseits und "Stiff" andererseits angebracht und derart positioniert, dass in den beiden Endstellungen gemäß Fig. 1 einerseits und Fig. 2 andererseits des Stützelements 16 durch das untere Fenster 28 sowie die obere Ausnehmung 20 jeweils nur eine der beiden vorgenannten Markierungen sichtbar ist. In Fig. 1 ist durch das untere Fenster 28 nur die Markierung "Stiff" sichtbar, während in Fig. 2 durch die obere Ausnehmung 20 nur die Markierung "Soft" sichtbar ist.

[0023] Auf diese Weise kann der Benutzer sehr leicht feststellen, in welcher Flex-Position sich das biegeelastische Stützelement 16 befindet.

[0024] Das biegeelastische Stützelement kann ebenfalls fensterartige Durchbrechungen aufweisen, die sich z.B. in der oberen Soft-Position mit den Zungen-Fenstern 27, 28 decken. In Fig. 1 ist eine solche fensterartige Durchbrechung im Stützelement 16 mit der Bezugsziffer 29 gekennzeichnet. Durch diese fensterartigen Durchbrechungen kann auch Einfluß auf die Biegeelastizität des Stützelements 16 genommen werden.

[0025] Die Rückseite bzw. die dem Schuhinnern zugewandte Begrenzung der Tasche für das biegeelastische Stützelement 16 ist atmungsaktiv, aber dennoch wasserundurchlässig ausgebildet, so dass durch die Fensteröffnungen in der Zunge 14 von außen keine Feuchtigkeit in das Schuhinnere eindringen kann.

[0026] Es sei an dieser Stelle noch darauf hingewiesen, dass die beschriebene Konstruktion sich nicht nur für Schuhe mit beweglichen Zungen 14 entsprechend dem dargestellten Ausführungsbeispiel eignet, sondern auch für im Ristbereich geschlossene Schuhe, bei denen die Zunge praktisch integraler Teil des Schaftes ist, wobei dann natürlich der entsprechende Teil ausreichend elastisch sein muß, um eine Einstiegsöffnung für den Fuß ausbilden zu können. Hinsichtlich der Beugung bzw. der Biegeelastizität kann eine derartige Ristabdeckung ebenfalls durch ein biegeelastisches Stützelement gemäß obiger Beschreibung beeinflusst werden. Diese Konstruktion soll umfasst sein durch die Aussage, dass die Einstiegsöffnung durch eine Zunge "abgedeckt" ist. Bei der Ausführungsform nach den Fig. 1 und 2 ist die Einstiegsöffnung durch eine gesonderte Zunge "abdeckbar".

[0027] Sämtliche in den Anmeldungsunterlagen offenbarten Merkmale werden als erfindungswesentlich beansprucht, soweit sie einzeln oder in Kombination gegenüber dem Stand der Technik neu sind.

Bezugszeichen



[0028] 
10
Schuh
11
Sohle
12
Oberteil
13
Rist
14
Zunge
15
Einstiegsöffnung
16
biegeelastisches Stützelement
17
Doppelpfeil
18
Tasche
19
oberes Ende des Stützelements
20
Ausnehmung
21
Grifffenster
22
Schnürleiste
23
Haken bzw. Ösen
24
Schnürsenkel
25
Haken
26
Schnürsenkelabschnitt
27
Fenster
28
fensterartige Ausnehmung
29
fensterartige Durchbrechung



Ansprüche

1. Schuh, insbesondere Ski-, Snowboard-, Berg- oder Wanderschuh (10), bestehend aus Sohle (11) und Oberteil (12), welches an seiner Oberseite eine sich in Schuhlängsrichtung über den Rist (13) hinweg erstreckende, durch eine Zunge (14) abgedeckte oder abdeckbare Einstecköffnung (15) aufweist, wobei der Zunge (14) ein biegeelastisches Stützelement (16) zugeordnet ist, welches relativ zur Zunge (14) längsverschieblich gelagert ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Stützelement (16) aus einer vorzugsweise oberen Soft-Position (Fig. 2) in eine vorzugsweise untere Stiff-Position (Fig. 1) und umgekehrt verschiebbar ist (Doppelpfeil 17).
 
2. Schuh nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Stützelement (16) in der Soft- und Stiff-Position jeweils verrast- oder verriegelbar ist.
 
3. Schuh nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Stützelement (16) innerhalb einer Tasche (18), insbesondere einer Tasche an der dem Schuhinneren zugewandten Seite der Zunge (14) längsverschieblich gelagert ist, wobei das obere Ende (19) aus der Tasche (18) herausragt, um so entweder direkt oder durch eine Ausnehmung (20) in der Zunge (14) hindurch zur Längsverschiebung des Stützelements (16) zugänglich zu sein.
 
4. Schuh nach einem der Ansprüche 1 bis 3, bei dem die Einstiegsöffnung (15) seitlich durch Schnürleisten (22) begrenzt ist, wobei die Schnürleisten (22) Ösen, Haken (23) oder Schlaufen zur Aufnahme eines Schnürsenkels (24) umfassen,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Stützelement (16) an seiner nach außen gewandten Oberseite wenigstens einen Haken (25), eine Öse oder Schlaufe aufweist, über den hinweg bzw. durch die hindurch wenigstens ein Schnürsenkelabschnitt (26) führbar ist, derart, dass durch diesen das Stützelement (16) in einer vorbestimmten Position, z.B. Stiff-Position (Fig. 1) gehalten ist.
 
5. Schuh nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, dass
der am Stützelement (16) angeordnete Haken (25) od. dgl. Haltemittel durch ein in der Zunge (14) ausgebildetes Fenster (27) nach außen über diese vorsteht.
 
6. Schuh nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Zunge (14) wenigstens zwei fensterartige Ausnehmungen (20; 28) aufweist, durch die hindurch das Stützelement (16), insbesondere daran angebrachte Markierungen, wie "Soft" bzw. "Stiff" sichtbar ist bzw. sind, wobei diese Markierungen so positioniert sind, dass in den beiden Endstellungen des Stützelements (16) durch die beiden Fenstern (20; 28) in der Zunge (14) jeweils nur eine der beiden vorgenannten Markierungen sichtbar ist.
 
7. Schuh nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Stützelement (16) durch ein anderes, insbesondere unterschiedlich hartes Stützelement austauschbar ist.
 
8. Schuh nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Stützelement (16) streifen- und/oder schalenförmig ausgebildet und gleichzeitig dem Rist (13) entsprechend gebogen ist.
 
9. Schuh nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Stützelement (16) aus witterungsbeständigem Kunststoff, Metall oder einem Metall/Kunststoff-Compound hergestellt ist.
 




Zeichnung







Recherchenbericht