(19)
(11) EP 1 634 813 A2

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
15.03.2006  Patentblatt  2006/11

(21) Anmeldenummer: 05090243.6

(22) Anmeldetag:  23.08.2005
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
B65D 19/00(2006.01)
B65D 19/40(2006.01)
(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE SI SK TR
Benannte Erstreckungsstaaten:
AL BA HR MK YU

(30) Priorität: 23.08.2004 DE 202004013452 U

(71) Anmelder: Schilling, Frank
25486 Alveslohe (DE)

(72) Erfinder:
  • Schilling, Frank
    25486 Alveslohe (DE)

(74) Vertreter: Wenzel & Kalkoff 
Grubes Allee 26
22143 Hamburg
22143 Hamburg (DE)

   


(54) Kufenartiger Fuss aus faltbarem Material wie Wellpappe od. dgl. zum nachträglichen Ansetzen an die Tragfläche eines Transportkörpers sowie solche Füsse umfassende Transporteinheit


(57) Kufenartiger Fuß (1) aus faltbarem Material wie Wellpappe od. dgl. Zum nachträglichen Ansetzen an die Tragfläche eines Transportkörpers. Der Fuß (1) ist unter Belassen eines Fuß-Hohlraums durch einen V-förmigen Teil (4) gebildet, der durch im spitzen Winkel zusammenlaufende Längsseitenwände (121) und eine diese an ihren zusammenlaufenden Enden verbindende Stegwand (122) entsteht, die die Standfläche (123) des Kufenfußes (1) bildet. Dieser ist an seiner der Standfläche (123) gegenüberliegende Seite (51) durch ein Ansatzmittel kraftschlüssig mit der Tragfläche des Transportkörpers verbindbar. An dem Fuß (1) ist wenigstens eine die Standflächen-Stegwand (122) unterbrechende Querausnehmung (41) zum Eingriff des Hubelements eines Flurfördergerätes ausgebildet. - Eine Transporteinheit weist wenigstens zwei kufenartige Füße (1) auf, die an der Tragfläche eines Transportkörpers angeordnet sind. In einer solchen Transporteinheit ist jeder Fuß in eine Flachform zusammenfaltbar, wobei er sich im zusammengefalteten Zustand nur teilweise in Verbindungseingriff mit der Transportkörper-Tragfläche befindet.




Beschreibung


[0001] Die Erfindung betrifft einen kufenartigen Fuß aus faltbarem Material wie Wellpappe od. dgl. zum nachträglichen Ansetzen an die Tragfläche eines Transportkörpers, wobei der Fuß unter Belassen eines Fuß-Hohlraums durch einen im Stand-Profilquerschnitt V-förmige Form aufweisenden V-Teil gebildet ist, der durch im spitzen Winkel zusammenlaufende Längsseitenwände und eine die Längsseitenwände an ihren zusammenlaufenden Enden verbindende Stegwand entsteht, die die Standfläche des Kufenfußes bildet, wobei dieser an seiner der Standfläche gegenüberliegenden Seite durch ein Ansatzmittel kraftschlüssig mit der Tragfläche des Transportkörpers verbindbar ist. Sie bezieht sich auch auf eine Transporteinheit mit wenigstens zwei Kufenfüßen, die an der Tragfläche eines Transportkörpers angeordnet sind. Unter einem Transportkörper sind insbesondere ein zu transportierender Behälter oder eine Palettenplatte zu verstehen. Die Kufenfüße werden nachträglich an die eine Tragfläche bestimmende Unterseite des Transportkörpers angeheftet oder angeklebt, und zwar zweckmäßig mittels eines selbstklebenden Ansatzmittels in Form von selbstklebenden Leimspuren auf der Oberseite (Ansatzseite) des Kufenfußes. Mit angesetzten Kufenfüßen entsteht eine Transporteinheit z.B. in Form eines Verpackungsbehälters mit integrierter Palettenfunktion, so dass die Transporteinheit zum Transport und Stapeln mit Flurfördergerät wie z.B. einem Gabelstapler unterfahrbar ist.

[0002] Es sind gattungsgemäße Kufenfüße bekannt, die für sich selbständig ausgebildet und für sich handhabbar sind. Wenn solche Füße V-Querschnitt aufweisen, werden sie mit inneren Trag-Füllelementen wie Verstrebungen oder Stützelementen, z.B. mit Hülsen aus Hartpapier oder Blöcken aus Wellpappe, versehen, um Tragfestigkeit zu erreichen. Durch den auf die Trag-Füllelemente anzupassenden V-Hohlraum des Fußes weist die Standflächen-Stegwand relativ große Breite auf. Auch werden zweiteilige, nachträglich ansetzbare V-Kufenfüße mit einer relativ breiten Standflächen-Stegwand und mit im Wesentlichen doppelten Längsseitenwänden ausgeführt, um Tragfähigkeit zu erzielen (US 5 490 465, Fig. 9 und 10). Die bekannten nachträglich ansetzbaren Kufenfüße sind materialaufwendig, voluminös und gewichtsmäßig schwer. Sie werden längsseitig geschlossen und durchgehend ausgebildet. Dies führt dazu, dass ein Transportkörper, z.B. eine Palette, an die die bekannten Kufenfüße nachträglich angesetzt werden, nur einseitig unterfahrbar ist.

[0003] Der Erfindung liegt das Ziel zugrunde, einen nachträglich an einen Transportkörper ansetzbaren kufenartigen Fuß aus faltbarem Material wie Wellpappe od.dgl. zu schaffen, der unter Nutzung des nach unten spitz zulaufenden Profils in Querrichtung unterfahrbar sein soll. Insbesondere soll der kufenartige Fuß auch gewichtsmäßig leicht, dennoch besonders tragfähig und stabil und materialsparend mit geringst möglichem Profilquerschnitt sein. Er soll zudem bequem und einfach handhabbar sein.

[0004] Ziele der Erfindung werden bei einem kufenartigen Fuß in Verbindung mit den eingangs genannten Merkmalen dadurch erreicht, dass an dem Fuß wenigstens eine die Standflächen-Stegwand unterbrechende Querausnehmung zum Eingriff des Hubelements eines Flurfördergeräts ausgebildet ist.

[0005] Erfindungsgemäß wird der spitz zulaufende Teil des Fußes genutzt, um dort eine durchgehende Querausnehmung zum Eingriff eines Hubelements vorzusehen. Um den Fuß insbesondere für sehr hohe Belastungen beim Heben mit Flurfördergerät auszubilden, wird die Querausnehmung vorteilhaft so gestaltet, dass sie nach oben zur Ansatzseite hin in der Ebene von freien Schenkel-Längskanten eines Fuß-Oberteils abschließt. Um die Hebebelastbarkeit weiter zu erhöhen, ist es erfindungsgemäß besonders vorteilhaft, wenn im Bereich einer Hubelement-Querausnehmung ein dem Profilquerschnitt des Fuß-Oberteils entsprechender Profilabschnitt vorgesehen wird, dessen Stegwand die Querausnehmung zur Anlage an das Hubelement eines Flurfördergeräts abschließt. Der Profilabschnitt kann als separates U-Profilstück aus dem Zuschnittsmaterial des Fußes ausgeführt werden, oder der Abschnitt kann durch einen Faltabschnitt im Zuschnitt gebildet werden.

[0006] Besonders vorteilhaft und zweckmäßig weist der V-förmige Fußteil wenigstens einen mit stumpfartig schmaler Standflächen-Stegwand zur V-Form auffaltbaren Materialzuschnitt mit die Längsseitenwände bildenden Tragabschnitten auf, die bei von Trag-Füllelementen freibleibendem Stand-Profilquerschnitt die Tragkraft des Fußes bestimmen. Der erfindungsgemäße Kufenfuß zeichnet sich insbesondere dadurch aus, dass der untere V-förmige Fußteil als solcher die wesentliche Tragkonstruktion des Fußes bildet, die aus einem einfachen Zuschnittformat aufrichtbar ist. Aufgrund der V-Form-Konstruktion mit stumpfartig schmaler Stegwand als Standfläche entfallen tragende Füll- und Stützelemente. Der Fuß ist gewichtsmäßig relativ leicht, er steht kostengünstig zur Verfügung und weist dennoch große, mehreren 100 kg standhaltende Tragfestigkeit mit geringem Profilquerschnitt auf. Er lässt sich bequem bereitstellen, transportieren und handhaben.

[0007] Von besonderer Bedeutung ist es in erfindungsgemäßer Ausgestaltung, dass die Standflächen-Stegwand so schmal wie möglich ausgebildet wird, so dass der V-Profilquerschnitt eine weitestgehend dreieckige Form mit stumpfer Standspitze erhält. Dies gelingt in besonderem Maße dadurch, dass die Standflächen-Stegwand durch den Steg von doppelten Falt-Rilllinien eines wenigstens zwei Wellenlagen aufweisenden gedeckten Wellenmaterials mit die Längsseitenwand-Tragfestigkeit herstellender Dicke, Papierstärke und Riffelung gebildet wird. Zweckmäßig wird ein Wellpappe-Materialzuschnitt vorgesehen, der eine besonders stabile Doppelwelle aufweist. Das Material ist so steif und fest, dass in Serienfertigung nur mittels doppelter Rilllinien der spitze Faltwinkel des V-Querschnitts erreicht werden kann.

[0008] Um die Profilform des kufenartigen Fußes vorzugeben und ein in sich stabiles Element zu erhalten, wird das V-förmige Fußteil zweckmäßig am längsseitigen Umfang geschlossen ausgebildet. Der erfindungsgemäße Fuß kann mit fester Profilform, d.h. nicht zusammenlegbar ausgeführt sein. Eine bevorzugte erfindungsgemäße Ausgestaltung des Kufenfußes besteht aber darin, dass der V-förmige Fußteil mittels Faltlinien, die die Längsseitenwände an die Standflächen-Stegwand anlenken, sowie mittels wenigstens einer Faltlinie an seiner der Standfläche gegenüberliegenden Ansatzseite in flache Form faltbar ist. Um einen zum Ring geschlossenen V-Fußteil an seiner Ansatzseite flach zu falten, besteht eine bevorzugte Ausgestaltung darin, dass der V-Fußteil wenigstens eine die zur Ansatzseite hin gerichteten Endabschnitte der Längsseitenwände verbindende Ansatzwand aufweist, die zum Flachlegen des Kufenfußes jeweils mittels Faltlinie in zwei vorzugsweise gleiche Längsabschnitte unterteilt wird. Vorzugsweise wird jeder Längsabschnitt mit einem zweckmäßig durch einen selbstklebenden Leimauftrag gebildeten Verbindungsmittel des Ansatzmittels versehen. Zum Flachfalten kann auch ein offener Ring gebildet werden. Die genannte Längs-Faltlinie entfällt dann.

[0009] Um die Ansatzverbindung des Fußes mit dem Transportkörper besonders einfach und wirksam zu gestalten, werden zweckmäßig Ansatz-Verbindungsmittel vorgesehen, die im Bereich von Längsrändern der Ansatzseite ausgebildet werden.

[0010] In weiterer Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Fußes ist an diesem wenigstens ein Klappenabschnitt ausgebildet, der in eingeklapptem Zustand mit dem Fuß-Profilquerschnitt entsprechender Teilform satt zwischen den Längsseitenwänden sitzt, um den Fuß in zur V-Form aufgerichteter Form aufzuspannen und zu halten. Diese Maßnahme ist bei den aus flacher Transportform aufrichtbaren erfindungsgemäßen Kufenfüßen von besonderem Vorteil. Wenigstens ein Klappenabschnitt kann zweckmäßig in der Ansatzwand eines Fuß-Oberteils ausgebildet werden. Der Klappenwand kommt in erster Linie nur die Funktion zu, den Kufenfuß in aufgespanntem Zustand zu halten. Allenfalls kann mittels des Klappenabschnitts auf die Ansatzwand wirkende Kraft auf die Längsseitenwände des Fußes übertragen werden. Eine Tragsteifigkeit erhöhende Stütze bildet ein solcher aufspannender Klappenabschnitt nicht.

[0011] In besonders bevorzugter und vorteilhafter Erfindungsgestaltung wird der Kufenfuß durch wenigstens zwei Materialzuschnitte gebildet, wobei ein erster Zuschnitt ein die Standflächen-Stegwand und die Längsseitenwände aufweisendes V-förmiges Fuß-Unterteil und wenigstens ein weiterer Zuschnitt ein an der Ansatzseite eine Ansatzwand aufweisendes Fuß-Oberteil bildet, die über Faltlinien angelenkte Verbindungs-Schenkel aufweist, die in fester Verbindung mit den zur Ansatzseite hin gerichteten Endabschnitten der Längsseitenwände verbunden sind. Besonders zweckmäßig weist das Fuß-Oberteil wenigstens ein kappenartiges Element mit Verbindungsschenkeln auf, zwischen denen die zur Ansatzseite hin gerichteten Endabschnitte der Längsseitenwände in fester Verbindung eingefasst sind. Zum Herstellen der festen Verbindung werden die Teile vorteilhaft dauerhaft und fest aneinandergeklebt. Die Verbindung wird auch dadurch besonders ausgeprägt und für die Festigkeit des Fußes günstig, wenn die Verbindungs-Schenkel des Fuß-Oberteils die Längsseitenwände bis in den mittleren Höhenbereich des Fußes überfassen bzw. einfassen. Vorteilhaft kann das das Fuß-Oberteil bildende Zuschnittmaterial mit geringerer Materialstärke und/oder -qualität als das das Fuß-Unterteil bildende Zuschnittmaterial ausgebildet sein. Dadurch wird insbesondere auch eine in einer Ausgestaltung vorgesehene Flachfaltung des Fußes mit wenigstens einer Längs-Faltlinie an dem Fuß-Oberteil begünstigt.

[0012] Die erfindungsgemäßen Kufenfüße können wahlweise am Einsatzort an einen Transportkörper angesetzt oder von vornherein z.B. zum Herstellen einer Palette an einem Trag- bzw. Transportkörper wie einer Palettenplatte befestigt werden. Im ersten Fall wird die Ansatzseite des Kufenfußes zweckmäßig mit einem selbstklebenden Leimauftrag in Form von zwei Leimspuren versehen, die an der Ansatzseite möglichst dicht an den Längsrändern ausgebildet werden. Zur Lagerhaltung und zum Transport wird die selbstklebende (offene) Beleimung mit Trennpapier geschützt. Auch können die Kufenfüße so aneinander gelegt und geschichtet werden, dass sich die Leimbereiche nicht berühren können.

[0013] Es sind Behälter mit angesetzten Kufenfüßen aus Wellpappe bekannt, die im Lieferzustand flach unter dem Behälter liegen. In die aufgerichtete Hohlkufe mit rechteckigem Querschnitt müssen vor Ort mitgelieferte Blöcke oder Formate aus Wellpappe eingeschoben werden, um Tragfestigkeit zu erzeugen. Hingegen wird erfindungsgemäß besonders zweckmäßig und vorteilhaft eine Transporteinheit mit wenigstens zwei erfindungsgemäßen Kufenfüßen ausgebildet, die in flache Form faltbar sind, wobei sie im aufgerichteten Zustand frei von Trag-Füllelementen bleiben. Eine solche erfindungsgemäße Transporteinheit ist in besonders vorteilhafter Gestaltung dadurch gekennzeichnet, dass jeder Kufenfuß beidseitig einer Faltebene ein an der Ansatzseite des Fußes ausgebildetes Verbindungsmittel aufweist und jeder zur Flachform gefaltete Kufenfuß mit dem Verbindungsmittel auf der einen Seite der Faltebene an die Transportkörper-Tragfläche angesetzt ist, während das Verbindungsmittel auf der anderen Seite der Faltebene erst bei in den Stand-Profilquerschnitt gebrachtem aufgefaltetem Fuß in Verbindungseingriff mit der Transportkörper-Tragfläche gelangt.

[0014] Unteransprüche sind auf die genannten und noch andere zweckmäßige und vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung gerichtet. Besonders zweckmäßig und vorteilhafte Ausbildungsformen oder Möglichkeiten der Erfindung werden anhand der folgenden Beschreibung der in der schematischen Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele näher beschrieben. Es zeigen
Fig. 1
einen erfindungsgemäßen Kufenfuß im Stand-Profilquerschnitt,
Fig. 2
den Kufenfuß nach Fig. 1 in flachgefaltetem Zustand,
Fig. 3 u. 4
eine erfindungsgemäße Transporteinheit mit zwei erfindungsgemäßen Kufenfiißen,
Fig. 5 u. 6
im Stand-Profilquerschnitt sowie in Draufsicht einen erfindungsgemäßen Kufenfuß mit Aufspann-Klappen,
Fig. 7 u. 8
im Stand-Profilquerschnitt sowie in Längsansicht einen quer unterfahrbaren erfindungsgemäßen Kufenfuß mit separaten Profilstücken und
Fig. 9
im Stand-Profilquerschnitt einen quer unterfahrbaren erfindungsgemäßen Kufenfuß mit Profil-Faltabschnitten.


[0015] Gemäß Fig. 1 und 2 ist ein erfindungsgemäßer Kufenfuß 1 aus einem Fuß-Unterteil 4 und einem kappenartigen Fuß-Oberteil 5 zusammengefügt. Die beiden Teile bilden im Stand-Profilquerschnitt ein V-förmiges Fußteil 12, das an seinem längsseitigen Umfang geschlossen ausgebildet ist. Der Fuß 1 erstreckt sich senkrecht zu seinem Profilquerschnitt mit einer einem Transportkörper 2 (siehe Fig. 3 und 4) entsprechenden Länge, die z.B. ca. 60 cm beträgt.

[0016] Das Fuß-Unterteil 4 wird durch einen einfachen, im flachgelegten Zustand rechteckigen Format-Zuschnitt 40 gebildet. Dieser besteht aus mit Doppelwelle doppellagiger gedeckter Wellpappe. Die Materialstärke, -dicke und -riffelung ist derart, dass eine materialsteife Platte entsteht. Die Dicke beträgt z.B. ca. 8 mm. Die Deckenpapiere weisen ein Gewicht vorzugsweise im Bereich von 400 g/m2 auf, und das Gewicht der Wellpapiere liegt zweckmäßig im Bereich von 200 bis 300 g/m2, vorzugsweise im Bereich von 200 g/m2. Die mit B- und C-Welle gebildete Zuschnitt-Platte lässt sich mittels doppelter Rilllinien 6 weitestgehend flach zusammenfalten. Die doppelten Rill- und Faltlinien 6 bilden zwischen sich einen schmalen Steg aus, der z.B. eine Breite von ca. 10 mm aufweist. Der Steg bildet eine Standflächen-Stegwand 122 des Fußes 1, und die über den Steg gefalteten Zuschnitteile bilden Trag-Längsseitenwände 121 des nach oben offenen V-Fußteils 4 mit in der Fußhöhe sich erstreckender stehender Welle SW. Auch das Oberteil 5 des Fußes 1 ist aus einem einfachen rechteckigen Wellpappe-Formatzuschnitt gebildet. Dieser weist zweckmäßig wesentlich geringere Papierstärke bzw. -qualität als der Unterteil-Zuschnitt auf. Er ist mit einfacher Welle nur halb so dick, und das Gewicht der Deckpapiere liegt vorzugsweise im Bereich von 200 g/m2 und das der Wellpapiere im Bereich von 100 g/m2.

[0017] Wie insbesondere aus dem Stand-Profilquerschnitt der Fig. 1 ersichtlich, bildet das Fuß-Oberteil 5 eine Art Kappe mit über Faltlinien 7 von einem Stegteil des Zuschnitts abgefalteten Schenkeln 52, die außen an die Längsseitenwände 121 dauerhaft und fest angeklebt sind und sich fast bis zur Mitte der Fußhöhe erstrecken, um die offene Längsseite des Fuß-Unterteils 4 einzufassen. Mit den durch Klebung 15 an den Längsseitenwänden 121 befestigten Schenkeln 52 entsteht ein geschlossener Ring.

[0018] Gemäß einer Ausführungsform kann ein in Flachform legbarer erfindungsgemäßer Fuß auch als in flachliegendem Zustand offener Ring ausgebildet sein. Das heißt, dass dann der Schenkel 52 an der einen Fuß-Längsseite permanent fest an die Längsseitenwand 121 angeklebt ist, während der Schenkel 52 an der anderen Fuß-Längsseite erst nach Aufrichten des Fußes mittels eines an dem Schenkel 52 und/oder der Längsseitenwand 121 angebrachten Selbstklebemittels mit der Längsseitenwand 121 verbunden wird. Die Längs-Faltlinie 8 kann dann entfallen; die Ansatzwand 51 und der durch Selbstklebung befestigbare Schenkel 52 kommen bei flachgelegtem Fuß in einer Ebene zu liegen.

[0019] Die Schenkel 52 sind jeweils unter spitzem Winkel an den Steg angelenkt, der eine Fuß-Ansatzwand 51 bildet, die im Stand-Profilquerschnitt des Fußes auf den freien V-Kanten des Fuß-Unterteils 4 aufliegt.

[0020] Die Ansatzwand 51 ist mittels Längs-Faltlinie 8 in zwei gleiche Längsabschnitte 511, 512 unterteilt. An jedem Längsabschnitt 511, 512 ist Fuß-außenseitig eine Längsspur eines selbstklebenden (offenen) Leims jeweils im Bereich des Längsrandes der Ansatzwand 51 aufgebracht. Der Leim bildet ein Ansatzmittel 9. Wie aus Fig. 3 ersichtlich, lässt sich ein solcher erfindungsgemäßer Kufenfuß 1 mit den Leimspuren als Verbindungsmittel 91 leicht und bequem an die Tragfläche 21 eines Transportkörpers 2, z.B. einer rechteckigen Palettenplatte 2 befestigen. Zwischen den Füßen 1 verbleibt in deren Erstreckungslänge freier Raum, der mit dem Hubelement eines Flurfördergeräts, z.B. eines Gabelstaplers unterfahrbar ist, so dass der Transportkörper 2 gehoben und transportiert werden kann.

[0021] Die in Fig. 1 bis 4 dargestellten erfindungsgemäßen Kufenfüße 1 bzw. die sie bildenden V-förmigen Fußteile 12 sind vollkommen hohl, bleiben also frei von irgendwelchen herkömmlichen Trag-Füllelementen. Die Tragfähigkeit des erfindungsgemäßen Fußes 1 wird allein durch die Längsseitenwände 121 in Kombination mit der V-Form des Fußteils 12 aus besonders plattensteifem Wellpappematerial bestimmt. Dazu trägt bei, dass die Längsseitenwände 121 mit dem Fuß-Oberteil 5 über dessen Schenkel 52, die wie die Längsseitenwände 121 stehende Welle SW aufweisen, durch Klebung 15 fest verbunden sind. Erfindungsgemäß ist von besonderer Bedeutung, dass der Faltsteg zwischen den Falt-Doppelrilllinien 6 schmal ist, so dass der Stand-Profilquerschnitt des Fußes 1 im Wesentlichen und annähernd dreieckförmig mit abgestumpfter, die Standfläche 123 bildender Spitze ist.

[0022] Die in Fig. 1 bis 4 dargestellten erfindungsgemäßen Kufenfüße 1 sind gleich ausgebildet. Der Fuß 1 ist bezüglich einer gedachten Symmetrieebene 10, in der sich die Faltlinie 8 erstreckt und die senkrecht auf der im Stand-Profilquerschnitt gerade gestellten Ansatzwand 51 steht, symmetrisch ausgebildet. Die Symmetrieebene 8 bildet zugleich die Faltebene, bezüglich der der Fuß 1 in die flachgelegte Form gemäß Fig. 2 bringbar ist. Wie dort und auch in Fig. 4 ersichtlich, kommen die freien Enden der Längsseitenwände 121 jedenfalls nahezu aneinander zu liegen, und das Fuß-Oberteil 5 bildet dann einen im Profilquerschnitt spitzförmigen, dachartigen Flachabschnitt. Die Faltrückstellkraft des plattensteifen Wellpappe-Materials des Fuß-Unterteils 4 führt zu einer auf die Längsseitenwände 121 in ihrer Flachlage wirkenden Aufspreizkraft. Um den Kufenfuß 1 vollständig in flachgelegter Form zu halten, können mehrere Kufenfüße 1 für Lagerung und Transport in einer geschlossenen Verpackung und/oder mit geeigneter Umspannung zusammengefasst werden. Auch kann es vorteilhaft sein, bei jedem einzelnen Kufenfuß die Flachlage durch ein Arretiermittel festzusetzen. Ein solches Arretiermittel kann eine zwischen den freien Enden der Längsseitenwände 121 angebrachte lösbare Verklebung sein, oder eine Arretierung könnte z.B. auch darin bestehen, dass über das zusammengefaltete Oberteil 5 bis in den Bereich der Enden der Längsseitenwände 121 eine Klammer, Einspannung od.dgl. gesetzt wird. Stets wird dann ein Arretiermittel verwendet, das sich zur Anwendung des Fußes, also zum Auffalten in den Stand-Profilquerschnitt und zum Ansetzen an einen Transportkörper 2 leicht und bequem entfernen lässt.

[0023] Die in Fig. 3 dargestellte Transporteinheit 3, gebildet aus dem Transportkörper 2, z.B. einer Palettenplatte, und den beiden Kufenfüßen 1 lässt sich nach einer besonderen Ausgestaltung der Erfindung in vorgefertigter Form nach Fig. 4 bereitstellen. Eine solche Transporteinheit 3 zeichnet sich dadurch aus, dass die beiden Kufenfüße 1 in flachgelegtem Zustand mit dem Transportkörper 2 verbunden sind. Jeder Kufenfuß 1 weist beidseitig seiner Faltebene 10 die an seiner Ansatzseite angebrachten Verbindungsmittel 91 in Form selbstklebender Leimspuren auf. Dabei ist jeder zur Flachform zusammengefaltete Kufenfuß 1 mit dem Verbindungsmittel 91 auf der einen Seite der Faltebene 10 an die Transportkörper-Tragfläche 21 angesetzt, während das Verbindungsmittel 91 auf der anderen Seite der Faltebene 10 erst bei in den Stand-Profilquerschnitt gebrachtem aufgefaltetem Kufenfuß 1 in Verbindungseingriff mit der Transportkörper-Tragfläche 21 gelangt. Wie aus Fig. 4 ersichtlich, liegen die zusammengefalteten Kufenfüße 1 unter spitzem Winkel zwischen Faltebene 10 und Tragfläche 21 unter dem Transportkörper 2. Man erreicht, dass der Transportkörper 2 insbesondere im Stapel flachliegend gelagert und transportiert werden kann. Dennoch ist die Transporteinheit 3 mit wenigen Handgriffen sekundenschnell aufrichtbar und einsatzfähig.

[0024] Gemäß einer Ausführung nach Fig. 5 und 6 ist der Kufenfuß 1 zusätzlich mit Klappenabschnitten 13 ausgestattet, die in der Ansatzwand 51 des Fuß-Oberteils 5 ausgebildet sind. Die Platten sind trapezförmig entsprechend dem V-Stand-Profilquerschnitt des Fußes 1 geschnitten, und jeder Klappenabschnitt 13 ist mit seiner langen Seite mit senkrecht zur Längsachse des Kufenfußes 1 bzw. zur Faltlinie 8 gerichteter Klappenfaltlinie 130 angelenkt, die jeweils zum Ende des Kufenfußes 1 hin gelegen ist. Man erreicht dadurch eine besonders einfache Einfaltung mit die Fußenden erfassenden Händen. Um den Kufenfuß 1 aus seiner Flachform aufzufalten, werden die Klappenabschnitte 13 einfach nach innen geklappt, so dass die Seitenflächen bzw. die Längsseitenwände 121 auseinandergedrückt, in die aufgespannte V-Querschnittsform gebracht und mittels der im satten Sitz befindlichen Klappenabschnitte 13 stabil in dieser Form gehalten werden. Die Konstruktion hat zudem den Vorteil, dass in eingeklapptem Zustand längs der Klappen-Faltlinie 130 eine Querversteifung entsteht, die die Ansatzwand 51 ohne Beeinträchtigung durch die Faltlinie 8 geradestellt und versteift.

[0025] Gemäß Ausführungsbeispiel der Fig. 7 und 8 ist der Kufenfuß 1 in Querrichtung mit Hubelementen eines Flurfördergeräts unterfahrbar ausgebildet. Zu diesem Zweck weist der Kufenfuß 1 zwei durchgehende Querausnehmungen 41 auf, die jeweils durch einen Ausschnitt in dem V-Unterteil 4 bis zur Höhe der freien Längskanten der Schenkel 52 des Oberteils 5 gebildet sind. Das aus dem V-Unterteil 4 herausgetrennte Zuschnittsmaterial wird genutzt, um jeweils ein U-förmiges Einsatz-Profilstück 14 zu bilden. Dieses wird so bemessen und gefaltet, dass es mit dem Innenquerschnitt des V-Unterteils 4 zwischen den Schenkeln 52 des Fuß-Oberteils 5 korrespondiert. Man erreicht im Bereich der Ausschnitte 41 eine besondere Anlage-Stützfläche für Hubelemente eines Flurfördergeräts, indem die freien Kanten der Schenkel 52 und die Stegwand 141 des U-Profilstücks 14 in ebener, stabiler Stützfläche 140 zu liegen kommen. Die U-Profilstücke 14 lassen sich bequem von der Unterseite des Kufenfußes 1 in den Stand-Profilquerschnitt einschieben bzw. einsetzen, wobei sie, gegebenenfalls in Ergänzung oder anstelle der zu den Fig. 5 und 6 beschrieben Klappenabschnitte 13, auch genutzt werden können, um einen in Flachform zusammenlegbaren Kufenfuß 1 in aufgespanntem V-Stand-Profilquerschnitt zu halten.

[0026] Gemäß Fig. 9 sind anstelle separater Profilstücke 14 Profilabschnitte vorgesehen, die durch Faltabschnitte 142 im Zuschnitt 40 des Fußunterteils 4 gebildet werden. Die Faltung in den Profilquerschnitt erfolgt um Längs-Faltlinien 143 und 144.

[0027] Die querunterfahrbaren Füße werden zweckmäßig gleichermaßen wie die Füße gemäß Fig. 1 bis 6 als in Flachform faltbare Füße ausgebildet.


Ansprüche

1. Kufenartiger Fuß (1) aus faltbarem Material wie Wellpappe od. dgl. zum nachträglichen Ansetzen an die Tragfläche (21) eines Transportkörpers (2), wobei der Fuß (1) unter Belassen eines Fuß-Hohlraums (11) durch einen im Stand-Profilquerschnitt V-förmige Form aufweisenden V-Teil gebildet ist, der durch im spitzen Winkel zusammenlaufende Längsseitenwände (121) und eine die Längsseitenwände (121) an ihren zusammenlaufenden Enden verbindende Stegwand (122) entsteht, die die Standfläche (123) des Kufenfußes (1) bildet, wobei dieser an seiner der Standfläche (123) gegenüberliegenden Seite durch ein Ansatzmittel (9) kraftschlüssig mit der Tragfläche (21) des Transportkörpers (2) verbindbar ist, dadurch gekennzeichnet, dassandemFuß(1)wenigstenseine die Standflächen-Stegwand (122) unterbrechende Querausnehmung (41) zum Eingriff des Hubelements eines Flurfördergeräts ausgebildet ist.
 
2. Fuß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , dass der V-Teil (12) durch wenigstens zwei Materialzuschnitte gebildet ist, wobei ein erster Zuschnitt ein die Standflächen-Stegwand (122) und die Längsseitenwände (121) aufweisendes V-förmiges Fuß-Unterteil (4), an dem wenigstens eine Hubelement-Querausnehmung (41) ausgebildet ist, und wobei wenigstens ein weiterer Zuschnitt ein an der Ansatzseite eine Ansatzwand (51) aufweisendes Fuß-Oberteil (5) bildet, das über Faltlinien (7) angelenkte Verbindungs-Schenkel (51) aufweist, die in fester Verbindung mit den zur Ansatzseite hin gerichteten Endabschnitten der Längsseitenwände (121) verbunden sind.
 
3. Fuß nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet , dass das Fuß-Oberteil (5) wenigstens ein kappenartiges Element mit Verbindungs-Schenkeln (52) aufweist, zwischen denen die zur Ansatzseite hin gerichteten Endabschnitte der Längsseitenwände (121) in fester Verbindung eingefasst sind.
 
4. Fuß nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet , dass die Verbindungs-Schenkel (51) des Fuß-Oberteils (5) die Längsseitenwände (121) nur bis in den mittleren Höhenbereich des Fußes (1) überfassen.
 
5. Fuß nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das das Fuß-Oberteil (5) bildende Zuschnittmaterial eine geringere Materialstärke als das das Fuß-Unterteil (4) bildende Zuschnittmaterial aufweist.
 
6. Fuß nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Querausnehmung (41) nach oben zur Ansatzseite hin in der Ebene von freien Schenkel-Längskanten des Fuß-Oberteils (5) abschließt.
 
7. Fuß nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet , dass im Bereich einer Hubelement-Querausnehmung (41) ein dem Profilquerschnitt des Fuß-Oberteils (5) entsprechender Profilabschnitt (14, 142) vorgesehen ist, dessen Stegwand (141) die Querausnehmung (41) zur Anlage an das Hubelement abschließt.
 
8. Fuß nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Profilabschnitt ein separates U-Profilstück (14) ist.
 
9. Fuß nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Profilabschnitt ein aus einem Fußteil-Zuschnitt (40) gefalteter Faltabschnitt (142) ist.
 
10. Fuß nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der V-förmige Fußteil (12) wenigstens einen mit stumpfartig schmaler Standflächen-Stegwand (22) zur V-Form auffaltbaren Materialzuschnitt (40) mit die Längsseitenwände (121) bildenden Tragabschnitten aufweist, die bei von Trag-Füllelementen freibleibendem Stand-Profilquerschnitt die Tragkraft des Fußes (1) bestimmen.
 
11. Fuß nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet , dass die Trag-Längsseitenwände (121) eine sich in der Fußhöhe erstreckende stehende Zuschnitts-Welle (SW) aufweisen.
 
12. Fuß nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Standflächen-Stegwand (122) durch den Steg einer doppelten Falt-Rillinie (6) eines wenigstens zwei Wellenlagen aufweisenden gedeckten Wellenmaterials mit die Längsseitenwand-Tragfestigkeit herstellender Stärke und Riffelung gebildet ist.
 
13. Fuß nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der V-förmige Fußteil (12) an seinem längsseitigen Umfang geschlossen ausgebildet ist.
 
14. Fuß nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der V-förmige Fußteil (12) mittels Faltlinien (6), die die Längsseitenwände (121) an die Standflächen-Stegwand (122) anlenken, sowie mittels wenigstens einer Faltlinie (7, 8) an seiner der Standfläche (123) gegenüberliegenden Ansatzseite in flache Form faltbar ist.
 
15. Fuß nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der V-Fußteil (12) wenigstens eine die zur Ansatzseite hin gerichteten Endabschnitte der Längsseitenwände (121) verbindende Ansatzwand (51) aufweist, die zum Flachlegen des Kufenfußes (1) jeweils mittels Faltlinie (8) in zwei vorzugsweise gleiche Längsabschnitte (511, 512) unterteilt ist, wobei in flachgelegter Form ein geschlossener Ring gebildet ist.
 
16. Fuß nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Längsabschnitt (511, 512) mit einem vorzugsweise durch einen selbstklebenden Leimauftrag gebildeten Verbindungsmittel (91) des Ansatzmittels (9) versehen ist.
 
17. Fuß nach einem der Ansprüche 14 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Fuß (1) eine sich in der Fußhöhe erstreckende gedachte Faltebene (10) aufweist, an der Fußteile bei zur flachen Form gefaltetem Fuß (1) beidseitig zu liegen kommen, wobei die Faltebene (10) vorzugsweise eine Symmetrieebene des bezüglich dieser im Fußquerschnitt symmetrisch ausgebildeten Fußes (1) ist.
 
18. Fuß nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass derFuß(1) in flachgelegter Form durch einen offenen Ring gebildet ist.
 
19. Fuß nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass das Ansatzmittel (9) Verbindungsmittel (91) umfasst, die im Bereich von Längsrändern der Ansatzseite ausgebildet sind.
 
20. Fuß nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet , dass an dem Fuß (1) wenigstens ein Klappenabschnitt (13) ausgebildet ist, der in eingeklapptem Zustand mit dem Fuß-Profilquerschnitt entsprechender Teilform satt zwischen den Längsseitenwänden (121) sitzt, um den Fuß (1) in zur V-Form aufgerichteter Form aufzuspannen und zu halten.
 
21. Fuß nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass der Klappenabschnitt (13) in der Ansatzwand (51) eines Fuß-Oberteils (5) ausgebildet ist.
 
22. Transporteinheit (3) mit wenigstens zwei kufenartigen Füßen (1), die an der Tragfläche (21) eines Transportkörpers (2) angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass die kufenartigen Füße (1) jeweils durch einen Fuß nach einem der Ansprüche 14 bis 18 gebildet sind, wobei jeder Fuß (1) beidseitig einer Faltebene (10) ein an der Ansatzseite des Fußes (1) ausgebildetes Verbindungsmittel (91) aufweist und jeder zur Flachform zusammengefaltete Fuß (1) mit dem Verbindungsmittel (91) auf der einen Seite der Faltebene (10) an die Transportkörper-Tragfläche (21) angesetzt ist, während das Verbindungsmittel (91) auf der anderen Seite der Faltebene (10) erst bei in den Stand-Profilquerschnitt gebrachtem aufgefaltetem Fuß (1) in Verbindungseingriff mit der Transportkörper-Tragfläche (21) gelangt.
 
23. Transporteinheit (3) nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet , dass die Faltebene (10) eine Symmetrieebene des bezüglich dieser im Fußquerschnitt symmetrisch ausgebildeten Fußes (1) ist.
 
24. Transporteinheit (3), dadurch gekennzeichnet, das sie einen Transportkörper (2) mit einer Tragfläche (21) umfasst, an der wenigstens zwei Kufenfüße (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 21 angeordnet sind.
 
25. Transporteinheit nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet , dass die Kufenfüße (1) an der Tragfläche (21) in flache Form zusammenfaltbar ausgebildet sind.
 




Zeichnung