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(11) |
EP 1 634 989 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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14.11.2007 Patentblatt 2007/46 |
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Anmeldetag: 13.09.2005 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Vorrichtung zum Korrigieren eines Verzuges einer textilen Warenbahn
Apparatus for correcting weft distortions in a textile web
Dispositif pour rectifier les fils de trame d'une bande textile
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE IT TR |
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Priorität: |
13.09.2004 DE 102004044587
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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15.03.2006 Patentblatt 2006/11 |
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Patentinhaber: Texmag GmbH Vertriebsgesellschaft |
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8800 Thalwil (CH) |
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Erfinder: |
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- Thies, Rudolf
85298 Scheyern (DE)
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| (74) |
Vertreter: Witzany, Manfred |
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Patentanwalt
Falkenstrasse 4 85049 Ingolstadt 85049 Ingolstadt (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 291 729 DE-A1- 2 937 610 US-A- 3 883 960
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EP-A- 0 453 099 DE-A1- 3 315 944 US-A- 4 768 265
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Korrigieren eines Verzuges einer textilen
Warenbahn, insbesondere von hängenden Kanten gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs
1.
[0002] Aus der
DE 24 04 582 A1 ist eine Richtmaschine für Schuß- und Maschenreihen von Textilien bekannt. Diese
Vorrichtung besteht aus einer Reihe, hintereinander angeordneter Walzen, die vertikal
gegen die Bahnebene verstellbar gehalten sind. Die Walzen sind dabei schräg zur Bahnlaufrichtung
angestellt bzw. besitzen einen bogenförmigen Verlauf. Werden diese Walzen derart gegen
die Bahn verstellt, daß sie von dieser umschlungen werden, so ergeben sich zwangsläufig
für unterschiedliche Bereiche der Schußfäden unterschiedliche Lauflängen. Auf diese
Weise können schräge bzw. bogenförmige Verzüge der Schußfäden innerhalb der Warenbahn
entsprechend korrigiert werden.
[0003] Eine wirksame Korrektur ist jedoch nur möglich, wenn sich der Verzug in etwa gleichmäßig
über die gesamte Breite der Warenbahn erstreckt.
[0004] Aus der Praxis ist außerdem bekannt, schmale Rollen beidseits gegen die Warenbahn
zu drücken, die mit unterschiedlichen Drehzahlen angetrieben werden. Aufgrund der
damit verbundenen Geschwindigkeitsunterschiede können Verzüge innerhalb der Warenbahn
in nahezu beliebiger Weise ausgeglichen werden. Insbesondere ist es mit einer derartigen
Vorrichtung möglich, auch hängende Kanten zu korrigieren. Diese Lösung ist jedoch
mit einem erheblichen baulichen Aufwand verbunden, was sich negativ auf die Kosten
der Vorrichtung sowie für die Wartung und Instandhaltung auswirkt. Aus diesem Grund
wird sehr häufig auf eine Verzugskorrektur hängender Kanten verzichtet und ein mehr
oder weniger breiter Randbereich der Warenbahn weggeschnitten.
[0005] Aus der
DE 29 37 610 A1 ist eine Walze zum Richten von bogenförmig verzogenen Schußfäden einer textilen Warenbahn
bekannt. Diese Walze besteht aus mehreren Latten, die mittig an Spreizarmen gehalten
sind. Die freien Enden der Latten sind an axial verschiebbaren Scheiben angelenkt.
Durch eine Verschiebung der Scheiben kann die Form der Latten verändert werden, um
auf diese Weise einen variierenden Walzendurchmesser zu erzeugen. Die Latten selbst
werden dabei ausschließlich in radialer Richtung gebogen, nicht jedoch in axialer
Richtung verstellt.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung und ein Verfahren zum
Korrigieren eines Verzugs einer textilen Warenbahn zu schaffen, die auch für ungleichmäßig
über die Warenbahn verteilte Verzüge, insbesondere hängende Kanten geeignet ist und
die sich durch einen geringen baulichen Aufwand auszeichnet.
[0007] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 sowie
mit den Verfahrensschritten des Patentanspruchs 20 gelöst.
[0008] Die Vorrichtung gemäß Anspruch 1 dient zum Korrigieren eines Verzugs einer textilen
Warenbahn, insbesondere eines lokalen Verzugs wie beispielsweise einer hängenden Kante.
Beim Weben einer Textilbahn werden die Schußfäden zur Erzielung einer Kante im Randbereich
der Warenbahn zwischen die Kettfäden zurückgeschlagen. Auf diese Weise ergibt sich
im Kantenbereich der Warenbahn eine Materialverdichtung. Dieser verdickte Kantenbereich
wird bei der Konfektionierung der Ware entfernt. Wird die Warenbahn zwischen den weiteren
Prozeßschritten aufgewickelt, so ergibt sich aufgrund der Materialverdickung im Kantenbereich
eine wesentlich höhere Spannung im Kantenbereich als über die Fläche der Warenbahn.
Diese höhere Spannung im Kantenbereich bewirkt wiederum eine Wegdifferenz der Schußfäden,
so daß diese im Kantenbereich zurückgebogen werden. Die Schußfäden besitzen daher
nach dem Abwickeln eine sehr starke Verkrümmung im Randbereich, während sie im übrigen
ziemlich gleichmäßig verlaufen. Der Bereich dieser verzerrten Schußfäden erstreckt
sich dabei einige Zentimeter in die Warenbahn hinein, wo keinerlei Materialverdickung
mehr gegeben ist. Dabei sind diese Verzerrungen örtlich begrenzt, allerdings relativ
stark. Zum Ausgleich dieser Verzerrungen wird die Warenbahn von einer Korrekturwalze
umgelenkt, die einen über die Walzenlänge variierenden Durchmesser aufweist. Dieser
variierende Durchmesser führt zu einer Wegdifferenz der umschlungenen Warenbahn, durch
die die Verzerrung der Schußfäden wieder rückgängig gemacht werden kann. Insbesondere
zur Korrektur hängender Kanten ist die Korrekturwalze derart ausgebildet, daß sie
über nahezu die gesamte Walzenlänge einen näherungsweise konstanten
[0009] Durchmesser aufweist und lediglich in den Randbereichen der Warenbahn im Durchmesser
reduziert ist. Dabei ist es vorstellbar, daß nur ein Endbereich der Korrekturwalze
im Durchmesser reduziert ist, so daß mit Hilfe dieser Korrekturwalze nur ein Kantenbereich
der Warenbahn korrigiert werden kann. Bei dieser Applikation werden vorzugsweise mindestens
zwei Korrekturwalzen eingesetzt, die im wesentlichen spiegelbildlich zueinander angeordnet
sind. Um mit diesen Walzen unterschiedliche Verzüge korrigieren zu können, sind diese
axial verschiebbar gehalten. Damit kann der im Durchmesser reduzierte Endbereich der
Korrekturwalze mehr oder weniger tief in den Kantenbereich der Warenbahn eingefahren
werden, um eine stärkere oder schwächere Verzugskorrektur zu bewirken. Falls die Warenbahn
keinerlei hängende Kanten aufweist, wird die Walze derart verschoben, daß der im Durchmesser
reduzierte Bereich der Korrekturwalze außerhalb der Warenbahn zu liegen kommt. Alternativ
kann die Korrekturwalze auch beide Kantenbereiche korrigieren. In diesem Fall wird
statt einer axialen Verschiebung der gesamten Korrekturwalze diese teleskopiert. Auf
diese Weise können beide im Durchmesser variierende Bereiche der Korrekturwalze entsprechend
den Erfordernissen auf die zu korrigierenden Bereiche der Warenbahn eingestellt werden,
ohne daß hierfür zwei Walzen erforderlich sind. Das Teleskopieren der Korrekturwalze
hat außerdem den Vorteil, daß deren Gegenende bei der Korrektur starke Verzüge nicht
so weit über die Warenbahn übersteht. Damit erfordert die Korrekturvorrichtung nur
wenig mehr Raum, als die breiteste zu korrigierende Warenbahn. Dies ist insbesondere
unter beengten Verhältnissen bei der Produktion der Warenbahn wichtig. Grundsätzlich
wäre es vorstellbar, die Korrekturwalze in Form von zwei ineinander greifenden Rohren
auszubilden, um die gewünschte Teleskopierbarkeit zu realisieren. Auf diese Weise
entstünde jedoch im Übergangsbereich beider Rohre eine Stufe, die zu einer unerwünschten
Druckmarkierung auf der Warenbahn führt. Günstiger ist es daher, wenn die Korrekturwalze
gemäß Anspruch 2 von mehreren gegeneinander verschiebbaren Latten gebildet ist. Diese
Latten erstrecken sich gleichmäßig über die Bahnmitte, so daß sie keinerlei Druckmarkierungen
auf der Warenbahn erzeugen. Vorzugsweise sind die Längsrandkanten der Latten abgerundet,
um auch keinerlei Quermarkierungen auf der Warenbahn zu erzeugen.
[0010] Zur Anpassung der Korrekturwalze an unterschiedliche Verzüge ist es gemäß Anspruch
3 vorteilhaft, wenn wenigstens ein Teil der Latten mit mindestens einem Verstellsupport
verbunden ist. Vorzugsweise ist jede zweite Latte mit einem Verstellsupport und die
übrigen Latten mit einem gegenüberliegenden Verstellsupport verbunden. Diese Verstellsupporte
erzeugen axiale Verstellbewegungen, so daß beide Endbereiche der Korrekturwalze unabhängig
voneinander auf die Kantenbereiche der Warenbahn eingestellt werden können. Damit
ist es möglich, mit einer Walze beide Kantenbereiche der Warenbahn zu entzerren.
[0011] Insbesondere zum Korrigieren hängender Kanten ist es gemäß Anspruch 4 günstig, wenn
die Körrekturwalze in mindestens einem Endbereich verjüngend ausgebildet ist. Vorzugsweise
sind beide Endbereiche verjüngend ausgebildet, um mit einer Walze beide Kantenbereiche
entzerren zu können.
[0012] Im einfachsten Fall ist der Endbereich der Korrekturwalze gemäß Anspruch 5 konisch
verjüngend ausgebildet. Durch zunehmendes axiales Verschieben der Korrekturwalze in
Richtung der Warenbahnmitte wird die Wegdifferenz zwischen der Warenbahnkante und
dem mittleren Bereich der Warenbahn immer größer, so daß auf diese Weise unterschiedlich
starke Verzüge korrigiert werden können.
[0013] Alternativ ist es gemäß Anspruch 6 vorteilhaft, wenn die Korrekturwalze im Endbereich
im axialen Schnitt betrachtet gekrümmt mit zu den Enden zunehmender Steigung ausgebildet
ist. Vorzugsweise beträgt die Steigung im Übergangsbereich zum zylindrischen Bereich
der Korrekturwalze 0, so daß der Endbereich tangential in den zylindrischen Bereich
der Korrekturwalze übergeht. Auf diese Weise ergibt sich eine sehr gute Anpassung
der Korrekturvorrichtung an reale Verzüge in Form von hängenden Kanten. Diese Verzüge
sind in der Regel derart ausgebildet, daß sie zur Warenbahnkante hin relativ stark
zunehmen.
[0014] Besonders bewährt hat sich eine parabolische Formung des Endbereichs der Korrekturwalze
gemäß Anspruch 7. Diese speziell gewählte Form besitzt den Vorteil, daß auch beim
axialen Verschieben des Endbereichs stets eine sehr gute Anpassung der von der Korrekturwalze
hervorgerufenen Wegänderung an die jeweilige Form der Verzerrung hängender Kanten
gegeben ist.
[0015] Zur Erzielung einer verbesserten Anpaßbarkeit der Verzugskorrektur an unterschiedlich
starke Verzüge ist es gemäß Anspruch 8 günstig, wenn die Korrekturwalze in mindestens
einem Endbereich verstellbare Korrekturlatten aufweist. Diese Korrekturlatten bilden
dabei die Außenkontur der Korrekturwalze, so daß das Maß, um das sich der Außendurchmesser
der Korrekturwalze ändert, mit Hilfe der Korrekturlatte einstellbar ist. Damit kann
die Korrekturwalze entsprechend den Gegebenheiten an die Breite und Stärke der Verzerrung
jeweils unabhängig eingestellt werden.
[0016] In einer bevorzugten Weiterbildung gemäß Anspruch 9 sind die Korrekturlatten einstückig
mit den Latten verbunden. Die Korrekturlatten bilden in diesem Fall lediglich die
Endstücke der Latte. Die den zylindrischen Abschnitt der Korrekturwalze bildenden
Lattenabschnitte sind dabei fest ausgebildet, während die Endbereiche zur Durchmesseranpassung
der Korrekturwalze verbiegbar sind.
[0017] Zur Erzielung einer günstigen Anpaßbarkeit der Korrekturlatten sind diese gemäß Anspruch
10 verstellbar. Dabei ist sowohl an eine radiale Verbiegung als auch Verschwenkung
der Korrekturlatten um entsprechende Drehgelenke gedacht.
[0018] Um die erforderlichen Stellkräfte zur Verstellung der Korrekturlatten gering zu halten,
ist es gemäß Anspruch 11 günstig, diese warenbahninnenseitig über Drehgelenke zu halten.
[0019] Alternativ ist es gemäß Anspruch 12 vorteilhaft, wenn die Korrekturlatten über Steuermittel
verbiegbar sind. Diese Steuermittel bestehen vorzugsweise aus einem entsprechenden
Hebelgetriebe, welches am freien Ende der Korrekturlatten angreift. Die Gegenenden
der Korrekturlatten sind dabei fest eingespannt, gegebenenfalls einstückig mit den
Latten verbunden. Auf diese Weise ergibt sich ein tangentialer Übergang zwischen dem
zylindrischen und dem Korrekturbereich der Korrekturwalze.
[0020] Alternativ ist es gemäß Anspruch 13 günstig, wenn die Korrekturwalze in mindestens
einem Endbereich einen Rotationskörper aufweist. Dieser Rotationskörper besitzt eine
feste, zum freien Ende hin verjüngende Außenkontur, die somit fest eingestellt ist.
Dadurch reduziert sich der bauliche Aufwand der Korrekturwalze erheblich. Zur Anpassung
der Korrekturwalze an unterschiedliche Warenbahnen ist der Rotationskörper vorzugsweise
austauschbar gehalten, so daß unterschiedliche Außenkonturen realisierbar sind.
[0021] Damit die Latten bzw. Korrekturlatten keinerlei zusätzliche Verzüge bei deren axialer
Bewegung in die Warenbahn einbringen, ist es gemäß Anspruch 14 vorteilhaft, wenn diese
wenigstens teilweise, vorzugsweise jedoch vollständig an ihrer Außenseite gleitend
ausgebildet sind. Dadurch wird verhindert, daß die Latten bzw. Korrekturlatten bei
ihrer axialen Verstellbewegung die Warenbahn mitnehmen.
[0022] Alternativ können die Latten bzw. Korrekturlatten gemäß Ansprurch 15 auch an ihrer
Außenseite haftend ausgebildet sein, um eine Zugwirkung auf die Warenbahn auszuüben.
Die Haftbeläge finden sich in diesem Fall vorzugsweise in den Endbereichen der Latten
bzw. im Bereich der Korrekturlatten.
[0023] Zur automatischen Anpassung der Korrekturwalze an unterschiedliche Verzüge ist es
gemäß Anspruch 16 vorteilhaft, wenn die Korrekturwalze mit einem Regler in Wirkverbindung
steht. Dieser Regler wird von einer Meßvorrichtung beeinflußt, die den Verzug der
Warenbahn erfaßt. Der Regler beeinflußt dabei die axiale Lage bzw. Länge der Korrekturwalze,
um den gemessenen Verzug auszugleichen- Alternativ oder zusätzlich kann der Regler
auch die Lage der Korrekturlatte beeinflussen, wenn diese vorhanden sind. Auf diese
Weise ist eine optimale Verzugskorrektur im laufenden Betrieb möglich.
[0024] Insbesondere, wenn die Korrekturwalze als Lattenwalze ausgebildet ist, ist es gemäß
Anspruch 17 vorteilhaft, wenn diese gleichzeitig als Führungs- bzw. Ausbreitwalze
ausgebildet ist. Dadurch üben die Latten der Korrekturwalze eine Doppel- bzw. Dreifachfunktion
aus, wodurch sich insgesamt ein sehr raumsparender Aufbau ergibt.
[0025] Um die unterschiedlichen Wirkungen der Korrekturwalze zu entkoppeln ist es gemäß
Anspruch 18 vorteilhaft, wenn die Latten während eines Walzenumlaufs axial verstellbar
sind. Die Verstellbewegung der Latten innerhalb eines Walzenumlaufs erfolgt dabei
über Steuermittel, die von einem Bahnlaufregler beeinflußt sind. Die mittlere Lage
der Latten bestimmt dagegen die Verzugskorrekturwirkung, auf die vorzugsweise ein
separater Regler einwirkt.
[0026] Gemäß Anspruch 19 ist es günstig, wenn die Korrekturwalze einem Schußfadenrichter
vorgeordnet ist. Die Korrekturwalze kann in diesem Fall sehr leicht hängende Kanten
korrigieren, so daß der folgende Schußfadenrichter eine wirkungsvolle Korrektur des
über die gesamte Breite der Warenbahn vorhandenen Verzugs bewirken kann. In dieser
Applikation dient die Korrekturwalze ausschließlich dem Korrigieren hängender Kanten.
[0027] Insbesondere zum Korrigieren hängender Kanten von textilen Warenbahnen hat sich das
Verfahren gemäß Anspruch 20 bewährt. Dabei umschlingt die Warenbahn eine Korrekturwalze,
die einen über die Walzenlänge unterschiedlichen Durchmesser aufweist. Dabei wird
die Walzenlänge bzw. - lage axial eingestellt oder geregelt, um einen Verzug auszugleichen.
Die Verstellung der Korrekturwalze erfolgt dabei in Abhängigkeit vom gemessenen Verzug,
wodurch sich ein optimales Korrekturergebnis erzielen läßt. Dabei wird die axiale
Lage eines sich im Durchmesser ändernden Bereichs der Korrekturwalze in Abhängigkeit
vom gemessenen Verzug eingestellt oder geregelt, was zu einer feinfühligen Verzugskorrektur
führt.
[0028] Der Erfindungsgegenstand und das erfindungsgemäße Verfahren werden beispielhaft anhand
der Zeichnung erläutert, ohne den Schutzumfang zu beschränken.
[0029] Es zeigt:
- Figur 1
- eine Längsschnittdarstellung durch eine Vorrichtung zum Korrigieren eines Verzuges,
- Figur 2
- einen Ausschnitt einer ersten alternativen Ausführungsform der Vorrichtung gemäß Figur
1,
- Figur 3
- einen Ausschnitt einer zweiten alternativen Ausführungsform der Vorrichtung gemäß
Figur 1 und
- Figur 4
- eine zugeordnete Schnittdarstellung entlang der Schnittlinie IV - IV gemäß Figur 1
einer Zusammenstellung der Vorrichtung zum Korrigieren eines Verzugs mit einem Schußfadenrichter.
[0030] Eine Vorrichtung 1 gemäß Figur 1 besteht aus einem Rahmen 2, in dem eine Korrekturwalze
3 drehbar gelagert ist. Die Korrekturwalze 3 kann dabei wie dargestellt frei drehbar
sein. Alternativ ist es auch vorstellbar, die Korrekturwalze 3 motorisch anzutreiben,
um Reibungskräfte der Warenbahn 4 beim Umschlingen der Korrekturwalze 3 auszugleichen.
[0031] Die Korrekturwalze 3 besitzt einen mittleren, zylindrischen Abschnitt 5, an den sich
beidendig zwei Endbereiche 6 anschließen. Im zylindrischen Abschnitt 5 wird die Korrekturwalze
3 von einer Anzahl über deren Umfang verteilter Latten 7 gebildet, die gegeneinander
axial verstellbar sind. Jede zweite der Latte 7 ist dabei an einem linken und die
übrigen Latten 7 an einem rechten Verstellsupport 8 gehalten. Auf diese Weise ist
die Korrekturwalze 3 teleskopierbar, ohne daß sich im mittleren Abschnitt 5 eine Stufe
im Durchmesser ergeben würde, der zu Druckmarkierungen an der Warenbahn 4 führen könnte.
Die Korrekturwalze 3 kann durch diesen Lattenmechanismus nahezu auf die doppelte Menge
gebracht werden.
[0032] An den beiden Endbereichen weist die Korrekturwalze 3 jeweils einen Rotationskörper
9 auf, der zum freien Ende 10 hin verjüngend ausgebildet ist. Der Rotationskörper
9 besitzt dabei eine Außenkontur in Form eines Teilparaboloids mit tangentialen Übergang
in den mittleren Abschnitt 5 der Korrekturwalze 3.
[0033] Der Korrekturwalze 3 ist jeweils eine Leitwalze 11 einerseits vor- und andererseits
nachgeordnet. Diese Leitwalzen 11 dienen lediglich der Umlenkung der Warenbahn 4,
um den erforderlichen Umschlingungswinkel um die Korrekturwalze 3 zu erzeugen.
[0034] Der Korrekturwalze 3 ist außerdem eine Meßvorrichtung 12 nachgeordnet, die in jedem
Kantenbereich 13 der Warenbahn 4 vorgesehen ist. Die Meßvorrichtung 12 erfaßt das
Bild der Warenbahn 4 im Kantenbereich 13 mit Hilfe einer CCD-Kamera 14. Der CCD-Kamera
14 sind entsprechende Beleuchtungseinrichtungen zugeordnet, die in Figur 1 der Einfachheit
halber weggelassen sind. Die CCD-Kamera 14 steht mit einer Bildverarbeitungsvorrichtung
15 in Wirkverbindung, die aus den von der CCD-Kamera 14 erfaßten Bilddaten die Verzugswerte
der Schußfaden ermitteln und in Form eines laufenden Meßwertes an einen Regler 16
ausgeben. Der Regler 16 wirkt auf den jeweils zugeordneten Verstellsupport 8 der Korrekturwalze
3 ein, um den Rotationskörper 9 entsprechend axial zu verschieben.
[0035] Erkennt die der Korrekturwalze nachgeordnete Meßvorrichtung 12 einen Verzug der Warenbahn
4, so betätigt der Regler 16 den Verstellsupport 8 nach links oder rechts, um die
Wegdifferenz zwischen der Bahnkante und der Bahnmitte zu vergrößern oder zu verkleinern.
Auf diese Weise wird die Verzugskorrekturwirkung entsprechend den Erfordernissen des
Verzuges angepaßt, so daß die Kantenbereiche 13 der Warenbahn 4 im wesentlichen gerade
Schußfäden aufweisen.
[0036] Figur 2 zeigt eine alternative Ausführungsform der Vorrichtung 1 gemäß Figur 1, wobei
gleiche Bezugszeichen gleiche Teile benennen. Die Latten 7 sind an einem Schiebeschlitten
17 gehalten, der mit dem nicht dargestellten Verstellsupport 8 verbunden ist. Der
Schiebeschlitten 17 weist eine Reihe von Gelenkverbindungen 18 auf, an denen Korrekturlatten
19 angelenkt sind. Diese Korrekturlatten 19 können gerade oder entsprechend der Darstellung
gemäß Figur 2 gekrümmt ausgebildet sein. Über ein Hebelgetriebe 20, welches in eine
Kulisse 21 eingreift, können die Korrekturlatten 19 in unterschiedlichen Winkeln angestellt
werden, um die Korrekturwirkung der Korrekturwalze 3 entsprechend anzupassen. Diese
Anpassung erfolgt unterstützend zur axialen Verschiebung des Verstellsupports 8.
[0037] Die Figur 3 zeigt eine weitere alternative Ausführungsform der Vorrichtung gemäß
Figur 1, wobei gleiche Bezugszeichen wiederum gleiche Teile benennen. Bei dieser Ausführungsform
sind die Korrekturlatten 19 einstückig mit den Latten 7 verbunden, so daß die Korrekturlatten
19 einseitig, nämlich im Schiebeschlitten 17 eingespannte Biegestäbe bilden. Das Hebelgetriebe
20 sorgt in diesem Fall nicht für ein einfaches Verschwenken der Korrekturlatten 19
sondern für ein Verbiegen derselben, wobei die Korrekturlatte 19 in jeder beliebigen
Stellung des Hebelgetriebes 20 tangential in die Latte 7 übergehen.
[0038] Schließlich zeigt Figur 4 eine Schnittdarstellung der Vorrichtung 1 gemäß Figur 1
entlang der Schnittlinie IV-IV. Bei der Darstellung gemäß Figur 4 ist neben der Vorrichtung
1 die Zuordnung derselben zu einem Schußfadenrichter 22 gezeigt. Der Schußfadenrichter
22 dient der Verzugskorrektur der Schußfäden der Warenbahn 4, wobei dieser im wesentlichen
nur Verzüge korrigieren kann, die sich im wesentlichen gleichmäßig über die Warenbahn
4 verteilen. Die Vorrichtung 1 mit der Korrekturwalze 3 dient dabei der Verzugskorrektur
hängender Kanten. Die Vorrichtung 1 sorgt dabei dafür, daß sich die in die Warenbahn
4 eingebrachten Verzüge möglichst gleichmäßig über die gesamte Breite der Warenbahn
4 verteilen und folglich vom Schußfadenrichter 22 leicht ausregelbar sind.
Bezugszeichenliste
[0039]
- 1
- Vorrichtung
- 2
- Rahmen
- 3
- Korrekturwalze
- 4
- Warenbahn
- 5
- mittlerer Abschnitt
- 6
- Endbereich
- 7
- Latte
- 8
- Verstellsupport
- 9
- Rotationskörper
- 10
- freies Ende
- 11
- Leitwalze
- 12
- Meßvorrichtung
- 13
- Kantenbereich
- 14
- CCD-Kamera
- 15
- Bildverarbeitungsvorrichtung
- 16
- Regler
- 17
- Schiebeschlitten
- 18
- Gelenkverbindung
- 19
- Korrekturlatte
- 20
- Hebelgetriebe
- 21
- Kulisse
- 22
- Schußfadenrichter
1. Vorrichtung zum Korrigieren eines Verzuges einer textilen Warenbahn (4), wobei die
Vorrichtung (1) mindestens eine drehbare Korrekturwalze (3) aufweist, welche von der
Warenbahn (4) umschlungen ist, wobei die Korrekturwalze (3) mindestens einen Endbereich
(6) aufweist, in dem sie einen über deren Länge variierenden Durchmesser aufweist,
dadurch gekennzeichnet, daß die axiale Lage des sich im Durchmesser ändernden Endbereichs (6) der Körrekturwalze
(3) durch axiales Verschieben und/oder Teleskopieren in Abhängigkeit vom gemessenen
Verzug eingestellt oder geregelt ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Korrekturwalze (3) mehrere über deren Umfang verteilte Latten (7) aufweist, die
gegeneinander verschiebbar sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Teil der Latten (7) mit mindestens einem Verstellsupport (8) verbunden
ist, der eine axiale Verstellbewegung erzeugen kann.
4. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Korrekturwalze (3) in mindestens einem Endbereich (6) verjüngend ausgebildet
ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Korrekturwalze (3) in mindestens einem Endbereich (6) konisch verjüngend ausgebildet
ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Korrekturwalze (3) in mindestens einem Endbereich (6) im axialen Schnitt betrachtet
gekrümmt mit zu den freien Enden (10) zunehmender Steigung ausgebildet ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Korrekturwalze (3) in mindestens einem Endbereich (6) im axialen Schnitte betrachtet
in etwa parabolisch gekrümmt ist.
8. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Korrekturwalze (3) in mindestens einem Endbereich (6) deren Außenkontur bildende,
verstellbare Korrekturlatten (19) aufweist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Korrekturlatten (19) einstückig mit den Latten (7) verbunden sind.
10. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Korrekturlatten (19) radial verstellbar sind.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Korrekturlatten (19) über Drehgelenke gehalten sind.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Korrekturlatten (19) durch Steuermittel (20) verbiegbar sind, die im Bereich
der freien Enden (10) der Korrekturlatten (19) angreifen, wobei deren Gegenenden eingespannt
sind.
13. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1. bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Korrekturwalze (3) in mindestens einem Endbereich (6) einen Rotationskörper (9)
aufweist.
14. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 2 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Latten (7) oder Korrekturlatten (19) an ihren der Warenbahn (4) zugewandten Warenbahnaußenseite
wenigstens teilweise gleitend ausgebildet sind.
15. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 2 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Latten (7) und/oder Korrekturlatten (19) an ihrer der Warenbahn (4) zugewandten
Außenseite teilweise haftend ausgebildet sind.
16. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Korrekturwalze (3) mit einem deren axiale Lage und/oder Länge verändernden Regler
in Wirkverbindung steht, der von einer den Verzug der Warenbahn (4) erfassenden Meßvorrichtung
(12) beeinflußt ist.
17. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 2 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Korrekturwalze (3) als Führungs- und/oder Ausbreitwalze ausgebildet ist.
18. Vorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Latten durch Steuermittel während des Walzenumlaufs axial verstellbar sind, wobei
die Steuermittel von einem Bahnlaufregler beeinflußt sind.
19. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Korrekturwalze (3) einem Schußfadenrichter (22) vorgeordnet ist, um hängende
Kanten der Warenbahn (4) zu korrigieren.
20. Verfahren zum Korrigieren eines Verzuges einer textilen Warenbahn (4), die mindestens
eine Korrekturwalze (3), insbesondere nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 19
umschlingt, bei dem die axiale Lage eines sich im Durchmesser ändernden Endbereichs
(6) der Korrekturwalze (3) in Abhängigkeit vom gemessenen Verzug geregelt wird.
1. Device for correcting a draft of a textile fabric web (4), the device (1) having at
least one rotatable correcting roller (3), around which the fabric web (4) is looped,
the correcting roller (3) having at least one end region (6) in which it has a diameter
varying over its length, characterized in that the axial position of that end region (6) of the correcting roller (3) which has
a changing diameter is set or regulated by axial displacement and/or telescoping as
a function of the measured draft.
2. Device according to Claim 1, characterized in that the correcting roller (3) has a plurality of laths (7) which are distributed over
their circumference and which are displaceable with respect to one another.
3. Device according to Claim 2, characterized in that at least some of the laths (7) are connected to at least one adjustment support (8)
which can generate an axial adjusting movement.
4. Device according to at least one of Claims 1 to 3, characterized in that the correcting roller (3) is designed so as to taper in at least one end region (6).
5. Device according to Claim 4, characterized in that the correcting roller (3) is designed so as to taper conically in at least one end
region (6).
6. Device according to Claim 4, characterized in that, as seen in axial section, the correcting roller (3) is designed in at least one
end region (6) so as to be curved with a gradient increasing towards the free ends
(10).
7. Device according to Claim 6, characterized in that, as seen in axial section, the correcting roller (3) is curved approximately parabolically
in at least one end region (6).
8. Device according to at least one of Claims 4 to 7, characterized in that the correcting roller (3) has in at least one end region (6) adjustable correcting
laths (19) which form the outer contour of the said correcting roller.
9. Device according to Claim 8, characterized in that the correcting laths (19) are connected in one piece to the laths (7).
10. Device according to Claim 8 or 9, characterized in that the correcting laths (19) are radially adjustable.
11. Device according to Claim 10, characterized in that the correcting laths (19) are held via rotary joints.
12. Device according to Claim 11, characterized in that the correcting laths (19) can be bent by control means (20) which engage in the region
of the free ends (10) of the correcting laths (19), their opposite ends being tension-mounted.
13. Device according to at least one of Claims 1 to 7, characterized in that the correcting roller (3) has a body of revolution (9) in at least one end region
(6).
14. Device according to at least one of Claims 2 to 13, characterized in that the laths (7) or correcting laths (19) are designed so as to be at least partially
slideable on their fabric-web outside facing the fabric web (4).
15. Device according to at least one of Claims 2 to 14, characterized in that the laths (7) and/or correcting laths (19) are designed so as to be partially adhesive
on their outside facing the fabric web (4).
16. Device according to at least one of Claims 1 to 15, characterized in that the correcting roller (3) is operatively connected to a controller which varies its
axial position and/or length and which is influenced by a measuring device (12) detecting
the draft of the fabric web (4).
17. Device according to at least one of Claims 2 to 16, characterized in that the correcting roller (3) is designed as a guiding and/or spreading-out roller.
18. Device according to Claim 17, characterized in that the laths can be adjusted axially during the roller rotation by control means, the
control means being influenced by a web-run controller.
19. Device according to at least one of Claims 1 to 18, characterized in that the correcting roller (3) precedes a weft-thread straightener (22), in order to correct
hanging edges of the fabric web (4).
20. Method for correcting a draft of a textile fabric web (4) which loops around at least
one correcting roller (3), in particular according to at least one of Claims 1 to
19, in which the axial position of an end region (6) of the correcting roller (3)
which changes in diameter is regulated as the function of the measured draft.
1. Dispositif pour corriger une déformation d'une bande de matière textile (4), dans
lequel le dispositif (1) présente au moins un rouleau de correction rotatif (3) qui
est entouré par la bande de matière textile (4), le rouleau de correction (3) présentant
au moins une région d'extrémité (6) dans laquelle il présente un diamètre qui varie
sur sa longueur, caractérisé en ce que la position axiale de la région d'extrémité (6) du rouleau de correction (3), dont
le diamètre varie, est ajustée ou régulée par déplacement axial et/ou télescopage
en fonction de la déformation mesurée.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le rouleau de correction (3) présente plusieurs lattes (7) réparties sur sa périphérie,
qui peuvent être déplacées les unes par rapport aux autres.
3. Dispositif selon la revendication 2, caractérisé en ce qu'au moins une partie des lattes (7) est connectée à au moins un support de réglage
(8) qui peut produire un mouvement de réglage axial.
4. Dispositif selon au moins l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le rouleau de correction (3) est réalisé de manière à rétrécir dans au moins une
région d'extrémité (6).
5. Dispositif selon la revendication 4, caractérisé en ce que le rouleau de correction (3) est réalisé de manière à rétrécir sous forme conique
dans au moins une région d'extrémité (6).
6. Dispositif selon la revendication 4, caractérisé en ce que le rouleau de correction (3) est courbé, dans au moins une région d'extrémité (6)
vue en coupe axiale, avec une pente croissante vers les extrémités libres (10).
7. Dispositif selon la revendication 6, caractérisé en ce que le rouleau de correction (3) est courbé, dans au moins une région d'extrémité (6)
vue en coupe axiale, de manière approximativement parabolique.
8. Dispositif selon au moins l'une quelconque des revendications 4 à 7, caractérisé en ce que le rouleau de correction (3) présente, dans au moins une région d'extrémité (6),
des lattes de correction (19) réglables, formant son contour extérieur.
9. Dispositif selon la revendication 8, caractérisé en ce que les lattes de correction (19) sont connectées d'une seule pièce aux lattes (7).
10. Dispositif selon la revendication 8 ou 9, caractérisé en ce que les lattes de correction (19) sont réglables radialement.
11. Dispositif selon la revendication 10, caractérisé en ce que les lattes de correction (19) sont maintenues par le biais d'articulations rotatives.
12. Dispositif selon la revendication 11, caractérisé en ce que les lattes de correction (19) peuvent être déformées par des moyens de commande (20)
qui viennent en prise dans la région des extrémités libres (10) des lattes de correction
(19), leurs extrémités opposées étant tendues.
13. Dispositif selon au moins l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que le rouleau de correction (3) présente, dans au moins une région d'extrémité (6),
un corps rotatif (9).
14. Dispositif selon au moins l'une quelconque des revendications 2 à 13, caractérisé en ce que les lattes (7) ou les lattes de correction (19) sont réalisées, au niveau de leur
côté extérieur de bande de matière textile tourné vers la bande de matière textile
(4), au moins en partie de manière coulissante.
15. Dispositif selon au moins l'une quelconque des revendications 2 à 14, caractérisé en ce que les lattes (7) et/ou les lattes de correction (19) sont réalisées, au niveau de leur
côté extérieur tourné vers la bande de matière textile (4), de manière partiellement
adhésive.
16. Dispositif selon au moins l'une quelconque des revendications 1 à 15, caractérisé en ce que le rouleau de correction (3) est en liaison coopérante avec un dispositif de réglage
modifiant sa position axiale et/ou sa longueur, qui est influencé par un dispositif
de mesure (12) détectant la déformation de la bande de matière textile (4).
17. Dispositif selon au moins l'une quelconque des revendications 2 à 16, caractérisé en ce que le rouleau de correction (3) est réalisé sous forme de rouleau de guidage et/ou de
propagation.
18. Dispositif selon la revendication 17, caractérisé en ce que les lattes peuvent être réglées axialement par des moyens de commande pendant la
rotation du rouleau, les moyens de commande étant influencés par un dispositif de
régulation de l'allure de la bande.
19. Dispositif selon au moins l'une quelconque des revendications 1 à 18, caractérisé en ce que le rouleau de correction (3) est placé avant un dispositif de redressement des fils
de trame (22) afin de corriger des arêtes pendantes de la bande de matière textile
(4).
20. Procédé pour corriger une déformation d'une bande de matière textile (4), qui entoure
au moins un rouleau de correction (3), notamment selon au moins l'une quelconque des
revendications 1 à 19, dans lequel la position axiale d'une région d'extrémité (6)
du rouleau de correction (3), dont le diamètre varie, est régulée en fonction de la
déformation mesurée.
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