1. Erfindungsgebiet
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf das Bauwesen, insbesondere auf das Bauen unter beengten
Bedingungen, insbesondere auf Bauteile und Verfahren der monolithischen Errichtung
der Bauteile von Gebäuden und Bauwerken, nämlich von Stahlbetonstützbauteilen.
2. Stand der Technik
[0002] Bekannt ist eine Vorrichtung zur Druckübertragung auf tiefer liegende, dichte Grundschichten,
die durch das Ausgießen von gebohrten Bohrlöchern mit Beton gebildet werden (Kurzes
polytechnisches Wörterbuch M, Staatl. Verlag für technische Theorieliteratur, 1956,
S. 830, Ref. "Pfahl").
[0003] Bekannt ist eine Vorrichtung zur Druckübertragung auf tiefer liegende, dichte Grundschichten,
die durch das Ausgießen der Aushöhlungen im Grund und der Schlitze oder Abschnitte
von Gräben gebildet werden.
[0004] Bekannt ist eine Vorrichtung in Form eines senkrechten Trägers zum Stützen der Deckenteile
eines Bauwerks (Kurzes polytechnisches Wörterbuch M, Staatl. Verlag für technische
Theorieliteratur, 1956, S. 429, Ref. "Säule").
[0005] Bekannt sind Säulen mit Kopplungsbauteilen in Deckenhöhe, die mit einem Ringschuss
ausgebildet sind, und Säulen mit nicht nur einem Rundquerschnitt, sondern auch mit
einem Vierkantquerschnitt (Kat. der Russischen Föderation Nr. 21975778, MPK (7)E04W,
1/18, 2000).
[0006] Für Säulen mit einem freien Querschnitt kann als Unterscheidungsmerkmal der Äquivalentdurchmesser
dienen, nämlich der Mindestabstand vom geometrischen Mittelpunkt des Querschnitts
der Säule bis zur Kurve zweiter Ordnung (Kreislinie, Ellipse u.a.), die die Punkte
des Querschnittrands der Säule umschreibt (Bronstein I.N., Semendjaew K.A. Nachschlagebuch
für Mathematik M., Verlag für phys.- math. Literatur, 1962, S.167, 219, 428).
[0007] Bekannt ist ein Stahlbetonträger, der ein mit Mischbeton ausbetoniertes Gerüst enthält
unter Einschluss einer Bewehrung und von Kopplungseinheiten (Pat. der Russischen Föderation
Nr. 2094575, MPK (6)E04S 5/01, E04W , 1/16, 1991).
[0008] Die der Erfindung nach dem Wesen und dem zu erreichenden technischen Ergebnis in
Bezug auf den Aufbau am allernächsten kommende ist eine Stahlbetonstütze, die einen
mit Mischbeton ausbetonierten Bewehrungskorb und Einlegeteile enthält und sich aus
einem oberen und unteren Fundamentteil zusammensetzt (Meteljuk N. S. u. a., Pfähle
und Pfahlfundamente, Kiew, "Budiwelnik", 1977, S. 49-51).
[0009] Bekannt ist ein Verfahren der Säulenerrichtung, das die Aufstellung von Säulenbewehrungsgerüsten,
die Montage der Bewehrungsgerüste, die Aufstellung von Verschalungen und das Betonieren
der Gerüstteile beinhaltet (RU Antrag Nr. 99118847/03, E04W,1/16/2001).
[0010] Bekannt ist ebenfalls das vom Antragsteller für das nächste Analogon angenommene
(ein Prototyp hinsichtlich des Verfahrens) Verfahren zur Errichtung eines Stahlbetonbohrturms
mit Einlegeteilen, dem Betonieren in der nicht herausziehbaren Verschalung in der
Projektlage im Grundaushub mit dem Ausbetonieren (Jurkewitsch P.B. "Bohrtürme - eine
neue Realität", "Unterirdischer Weltraum", 2001, Nr.4, S.12-21, ISSN 0869-799X, TIMR,
Moskau).
[0011] Der Nachteil der bekannten Vorrichtungen und der Verfahren zur Aufstellung dieser
Vorrichtungen ist die Unmöglichkeit, die Arbeiten unter der Erdoberfläche mit den
Arbeiten über der Erdoberfläche bei der Errichtung der Gebäudebauteile oder Bauwerke
zu vereinen.
3. Vorteil der Erfindung
[0012] Das technische Ergebnis ist eine erhöhte, senkrechte Genauigkeit bei der Aufstellung
der Stützfundamentbauteile und Tragelemente für den Gebäude- oder Anlagenbau und die
Möglichkeit, ein Gebäude oder ein Bauwerk gleichzeitig über und unter der Bodenoberfläche
errichten zu können.
4. Kurzfassung der Ficturen
[0013] Die Erfindung wird nun anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Ansicht einer ersten Ausführung einer Stahlbetonstütze mit der
Anordnung einer nicht herausziehbaren Verschalung mit einem geschlossenen Querschnittrand
im oberen Stützteil der Säule für den Fall der Errichtung der Säule in einem Einschlitzaushub,
- Fig. 2
- einen Querschnitt längs der Linie I-I in Fig. 1 auf der Markenhöhe der mit senkrechten
Rippen versehenen Einlegeteile,
- Fig. 3
- einen Querschnitt längs der Linie II-II in Fig. 1,
- Fig. 4
- eine perspektivische Ansicht einer zweiten Ausführung einer Stahlbetonstütze mit der
Anordnung einer nicht herausziehbaren Verschalung mit einem geschlossenen Querschnittrand
im oberen Stützteil der Säule für den Fall der Errichtung der Säule in einem Zweischlitzaushub
mit einem T-Querschnitt,
- Fig. 5
- einen Querschnitt längs der Linie III-III in Fig. 4 auf der Markenhöhe der Einlegeteile
mit senkrechten Rippen,
- Fig. 6
- einen Querschnitt längs der Linie IV-IV in Fig. 4 im unteren Fundamentteil der Säule,
- Fig. 7
- eine perspektivische Ansicht einer dritten Ausführung einer Stahlbetonstütze mit der
Anordnung einer nicht herausziehbaren Verschalung mit einem geschlossenen Querschnittrand
eines rechteckigen Querschnitts im oberen Stützteil der Säule für den Fall der Errichtung
der Säule in einem Dreischlitzaushub nach Art eines Doppel-T-Trägers,
- Fig. 8
- einen Querschnitt längs der Linie V-V in Fig. 7 auf der Markenhöhe der Einlegeteile
mit senkrechten Rippen,
- Fig. 9
- einen Querschnitt längs der Linie VI-VI in Fig. 7 im unteren Fundamentteil der Säule,
- Fig. 10
- eine perspektivische Ansicht einer vierten Ausführung einer Stahlbetonstütze mit der
Anordnung einer nicht herausziehbaren Verschalung mit einem geschlossenen Querschnittrand
eines runden Querschnitts im oberen Stützteil der Säule für den Fall der Errichtung
der Säule in einem Zweischlitzaushub mit kreuzförmigem Querschnitt,
- Fig. 11
- einen Querschnitt längs der Linie VII-VII in Fig. 10 auf der Markenhöhe der Einlegeteile
mit Radialrippen,
- Fig. 12
- einen Querschnitt längs der Linie VIII-VIII in Fig. 10 im unteren Fundamentteil der
Säule,
- Fig. 13
- eine schematische Darstellung der Exzentrizität der Projektion des Mittelpunkts eines
vollen Bewehrungskorbs der Säule hinsichtlich der Projektion von dessen Massenmittelpunkt
auf die Fläche des oberen Bewehrungskorbs der Säule für den Fall der Errichtung der
Säule in einem Dreischlitzaushub,
- Fig. 14
- eine schematische Darstellung der höchsten Flächenabweichung der Aushubschlitze von
der Senkrechten längs der Achse Y für den Fall der Errichtung der Säule in einem Dreischlitzaushub,
- Fig. 15
- eine schematische Darstellung der höchsten Flächenabweichung der Aushubschlitze von
der Senkrechten längs der Achse Y für den Fall der Errichtung der Säule in einem Dreischlitzaushub,
- Fig. 16
- eine schematische Darstellung der Abweichung des geometrischen Mittelpunkts des Aushubquerschnitts
in der Planebene auf der Fläche des Oberteils des Bewehrungskorbs für den Fall der
Errichtung der Säule in einem Dreischlitzaushub,
- Fig. 17
- eine Darstellung der technologischen Reihenfolge der Errichtung der Stahlbetonstütze
in einem Einschlitzaushub,
- Fig. 18
- eine perspektivische Ansicht einer fünften Ausführung einer Stahlbetonstütze mit der
Anordnung einer nicht herausziehbaren Verschalung im oberen Stützteil der Säule für
den Fall der Errichtung der Säule in einem Bohrloch,
- Fig. 19
- einen Querschnitt längs der Linie VIII-VIII in Fig. 18 auf der Markenhöhe der Einlegeteile
mit Radialrippen,
- Fig. 20
- eine Ansicht in Richtung des Pfeils A in Fig. 18,
- Fig. 21
- einen Querschnitt längs der Linie IX-IX in Fig. 20,
- Fig. 22
- eine schematische Darstellung der Exzentrizität der Projektion des geometrischen Gesamtmittelpunkts
eines vollen Bewehrungskorbs der Säule hinsichtlich der Projektion von dessen Massenmittelpunkt
auf die Fläche des oberen Bewehrungskorbs der Säule für den Fall der Errichtung der
Säule in einem Bohrloch,
- Fig. 23
- eine schematische Darstellung der Exzentrizität der Projektion des Mittelpunkts eines
vollen Bewehrungskorbs der Säule hinsichtlich der Projektion von dessen Massenmittelpunkt
auf die Fläche des oberen Bewehrungskorbs der Säule für den Fall der Errichtung der
Säule in einem Bohrloch,
- Fig. 24
- eine schematische Darstellung der Abweichung des geometrischen Mittelpunkts des Querschnitts
des Bohrlochs in der Planebene auf die Fläche des Oberteils der Säule für den Fall
der Errichtung der Säule in einem Bohrloch,
- Fig. 25
- eine Darstellung der technologischen Reihenfolge der Errichtung der Stahlbetonstütze
in einem Bohrloch.
Dabei ist
[0014]
- 1
- der obere Stützteil der Säule,
- 2
- die nicht herausziehende Verschalung mit einem geschlossenen Rand,
- 3
- der untere Fundamentteil der Säule,
- 4
- Einbetten,
- 5
- der Bewehrungskorb (der Oberteil),
- 6
- der Bewehrungskorb (der Unterteil),
- 7
- der Einlegeteil mit senkrechten Rippen,
- 8
- der Einlegeteil mit Radialrippen,
- 9
- Einrichtung des Grundaushubs,
- 10
- Versenken und Zentrieren des Bewehrungskorbs,
- 11
- Ausbetonieren der Säule,
- 12
- die technologische Rohrleitung zum Breiten und Zementieren des Grundbodens,
- 13
- eine Abbaukammer,
- 14
- Verriegelungen,
- 15
- die Fläche des Oberteils der Säule,
- 16
- die Achse des Massenmittelpunkts des Bewehrungskorbs der Säule,
- 17
- die geometrische Achse des Säulengerüsts,
- 18
- die Senkrechte,
- 19
- der erste Schlitz des Dreischlitzaushubs,
- 20
- der zweite Schlitz des Dreischlitzaushubs,
- 21
- der dritte Schlitz des Dreischlitzaushubs,
- 22
- die geometrische Achse des Dreischlitzaushubs,
- 23
- die senkrechte Projektachse des Dreischlitzaushubs,
- 24
- das Bohrloch,
- 25
- die geometrische Achse der Bohrung, 27 - der geometrische Mittelpunkt des Querschnitts
ist.
5. Beschreibung der Ausführungsbeispiele
[0015] Die Stahlbetonstütze, die einen mit der Betonmasse ausbetonierten Bewehrungskorb
und Einlegeteile einschließt und aus dem oberen Stütz- und unteren Fundamentteil besteht,
wird in einem Ein- und Mehrschlitzgrundaushub ausgeführt. Dabei ist der obere Teil
des Bewehrungskorbs in einer nicht herausziehbaren Verschalung mit einem geschlossenen
Rand aufgestellt, deren Projektion des geometrischen Mittelpunkts des Querschnitts
mit der Projektion des geometrischen Mittelpunkts des Querschnitts des unteren Teils
des Bewehrungskorbs übereinandergelegt wird, und die Größen der Nebenlinien des Unterteils
des Bewehrungskorbes längs der Achse Y werden bei

angenommen, wobei
- Y
- die Achse, die über den geometrischen Mittelpunkt des Querschnitts des Unterteils
des Gerüsts verläuft,
- AKI
- die Hauptmaße der Nebenlinien des Unterteils des Gerüsts längs der Achse Y,
- ABI
- die ihnen entsprechenden Hauptmaße der Aushubschlitze längs der Achse Y,
- k
- der Index der auf das Gerüst bezogenen Größe,
- B
- der Index der auf den Aushubschlitz bezogenen Größe,
- i
- der Index der Größe,
- εy
- ein Bestandteil der Exzentrizität längs der Achse Y des geometrischen Mittelpunkts
des ganzen Bewehrungskorbs hinsichtlich der Projektion von dessen Massenmittelpunkt
in der Planebene von dessen Oberteil,
- αy
- die größte Abweichung des Aushubs von der Senkrechten längs der Achse Y und
- βy
- die Abweichung des geometrischen Mittelpunkts des Aushubs in der Planebene längs der
Achse Y in der Fläche des Oberteils der Säule ist.
[0016] Die Größen der Nebenlinien des Unterteils des Bewehrungskorbs längs der Achse X werden
unter folgender Voraussetzung:

angenommen, wobei
- X
- die Achse ist, die über den geometrischen Mittelpunkt des Querschnitts des Unterteils
des Gerüsts senkrecht zur Ache Y verläuft,
- BKI
- die Hauptmaße der Nebenlinien des Unterteils des Gerüsts längs der Achse X,
- BBI
- die Hauptmaße der Aushubschlitze längs der Achse X,
- εx
- ein Bestandteil der Exzentrizität längs der Achse X der Projektion des geometrischen
Mittelpunkts des ganzen Bewehrungskorbs der Säule hinsichtlich der Projektion von
dessen Massenmittelpunkt in der Planebene auf dessen Oberteil,
- αx
- die größte Abweichung des Aushubs von der Senkrechten längs der Achse X und
- βx
- die Abweichung des geometrischen Mittelpunkts des Aushubs in der Planebene längs der
Achse X in der Fläche des Oberteils der Säule ist.
[0017] Die Einlegeteile sind im oberen Stützteil der Säule auf der Markenhöhe der Bodenplatte
und der Marken der Deckenplatten untergebracht und sind als geschlossene Ränder mit
Versteifungsrippen ausgeführt. Die Säule ist in einer nicht herausziehbaren Verschalung
im Bohrloch mit einem äquivalenten, maximalen Außendurchmesser D
K<D
C des Bewehrungskorbs in der Größe Ω
r= 2(ε
r + α
r + β
r) ausgeführt,
wobei
- Dc = AB = BB
- der Durchmesser des Bohrlochs,
- εr = (εx2 + εy2)
- die summarische Exzentrizität der geometrischen Achse hinsichtlich der Projektion
der Achse des Massenmittelpunkts der Säule in der Planebene auf das Oberteil der Säule,
- αr = √(αx2 + αy2)
- die summarische Abweichung der Achse der Bohrung von der Senkrechten und
- βr = √(βx2 + βy2)
- die summarische Abweichung der Achse der Bohrung im Plan ist.
[0018] Die nicht herausziehbare Verschalung ist aus einem Rohr eines runden, rechteckigen
oder eines anderen freien, gegenüber den Achsen X, Y symmetrischen Querschnitts mit
einem geschlossenen Rand ausgeführt; der untere Teil der Säule ist mit einer Abbaukammer
und mit Verriegelungen ausgestattet.
[0019] Ein Teil des Bewehrungskorbs im unteren Fundamentteil der Säule überlappt sich mit
dem Teil des Bewehrungskorbs, der im oberen Stützteil mit dem Verschluss der Bauteile
des Bewehrungskorbs untergebracht ist.
[0020] In den Schlitzaushüben sind die Maße des Teils des Bewehrungskorbs, der im oberen
Stützteil der Säule liegt, gleich oder kleiner als die inneren Maße der nicht herausziehbaren
Verschalung mit einem geschlossenen Rand. Die Hauptmaße längs der Achsen X, Y der
Nebenlinien des Unterteils des Bewehrungskorbs, das im unteren Fundamentteil der Säule
liegt, sind gleich oder größer als die Hauptaußenmaße der nicht herausziehbaren Verschalung.
[0021] In den Bohrungsaushüben ist der äquivalente Außendurchmesser des Teils des Bewehrungskorbs,
der im oberen Stützteil der Säule untergebracht ist, gleich oder kleiner als der innere
Durchmesser der nicht herausziehbaren Verschalung. Der äquivalente Innendurchmesser
des Teils des Bewehrungskorbs, der im unteren Fundamentteil der Säule untergebracht
ist, ist gleich oder größer als der Außendurchmesser der nicht herausziehbaren Verschalung.
[0022] Das Verfahren der Errichtung der Stahlbetonstütze im Grundaushub schließt Arbeitsgänge
der Anfertigung des Bewehrungskorbs der Säule mit Einlegeteilen und das Betonieren
in der nicht herausziehbaren Verschalung in der Projektlage in dem Ein- oder Mehrschlitzaushub
mit dem Ausbetonieren ein.
[0023] Bei der Errichtung der Säule im Ein- oder Mehrschlitzaushub wird die Säule aus einem
oberen Stütz- und unteren Fundamentteil ausgeführt, wobei der Grundaushub mit den
Abmessungen längs der Achse Y ausgeführt wird, die unter der Voraussetzung angenommen
wird: A
BI > A
KI + 2(ε
y + α
y + β
y) und längs der Achse X unter der Voraussetzung B
BI < B
KI + 2(ε
x + α
x + β
x),
wobei
- Y
- die Achse ist, die über dem geometrischen Mittelpunkt des Querschnitts des Unterteils
des Gerüsts verläuft,
- X
- die Achse ist, die über dem geometrischen Mittelpunkt des Querschnitts des Unterteils
des Gerüsts senkrecht zur Achse Y verläuft,
- AKI
- die Hauptmaße der Nebenlinien des Unterteils des Gerüsts der Säule längs der Achse
Y sind,
- BKI
- die Hauptmaße der Nebenlinien des Unterteils des Gerüsts der Säule längs der Achse
X sind,
- ABI
- die denen entsprechenden Hauptmaße der Aushubschlitze längs der Achse Y sind,
- BBI
- die Hauptmaße der Aushubschlitze längs der Achse X sind,
- k
- der Index der auf das Gerüst bezogenen Größe ist,
- B
- der Index der auf den Aushubschlitz bezogenen Größe ist,
- i
- der Index der Größe ist,
- εy und εx
- die Bestandteile der Exzentrizität längs der Achsen Y und X entsprechend der Projektion
des geometrischen Mittelpunkts des ganzen Bewehrungskorbs der Säule hinsichtlich der
Projektion von dessen Massenmittelpunkt in Draufsicht auf dessen Oberteil sind,
- αy und αx
- jeweils die größten Abweichungen des Aushubs von der Senkrechten längs der Achsen
Y und X sind,
- βy und βx
- jeweils die Abweichungen des geometrischen Mittelpunkts des Aushubquerschnitts in
der Planebene längs der Achsen Y und X in der Fläche des Oberteils der Säule sind.
[0024] Der Bewehrungskorb der Säule wird senkrecht in den Aushub mit einem Spalt des Bodens
versenkt und senkrecht mit dem Exzentrizitätausgleich zentriert, und der Oberteil
wird von horizontalen Verschiebungen festgehalten. Der untere Fundamentteil der Säule
wird von unten nach oben und der innere Teil der nicht herausziehbaren Verschalung
mit einem geschlossenen Rand im oberen Stützteil der Säule ausbetoniert.
[0025] Das Betonieren in der nicht herausziehbaren Verschalung in der Projektlage erfolgt
im Bohrloch als Ausbetonieren, dabei wird das Bohrloch mit dem Durchmesser D
c = A
B = B
B ≥ D
k=A
k=B
k + 2(ε
r + α
r + β
r) durchgebohrt,
wobei
- Dk
- der maximale, äquivalente Außendurchmesser des Bewehrungskorbs der Säule ist,
- εr =
- (εx2 + εy2) die summarische Exzentrizität der Projektion der geometrischen Achse hinsichtlich
der Projektion der Achse des Massenmittelpunkts in der Planebene auf das Oberteil
der Säule ist,
- αr =
- (αx2 + αy2) die summarische Abweichung der Achse der Bohrung von der Senkrechten ist und
- βr =
- (βx2 + βy2) die summarische Abweichung der Achse der Bohrung in der Planebene ist.
[0026] Der Bewehrungskorb der Säule wird senkrecht in die Bohrung mit einem Spalt vom Bohrungsboden
mit dem Wert von P≥0,1D
c versenkt, senkrecht zentriert mit dem Exzentrizitätausgleich, und der Oberteil wird
von horizontalen Verschiebungen festgehalten, senkrecht auf die Gründung der Bohrung
mit einem Fixieren des unteren Teils durch Verriegelungen heruntergelassen. Der untere
Fundamentteil der Säule von unten nach oben und der innere Teil der nicht herausziehbaren
Verschalung des oberen Stützteils der Säule werden ausbetoniert.
[0027] Nach dem Ausbetonieren erfolgt das Ausbreiten und Zementieren des Grundbodens über
die technologische Rohrleitung, die im Inneren des Bewehrungskorbs verläuft. Der Raum
zwischen der nicht herausziehbaren Verschalung und den Aushubwänden im oberen Stützteil
der Säule wird mit einem gekörnten Werkstoff ausgefüllt.
Aufbau der Säule
[0028] Die Stahlbetonstütze (Figuren 1, 4, 7, 10) ist mit der Möglichkeit der Aufstellung
im Grundaushub ausgeführt, enthält einen mit der Betonmasse ausbetonierten ganzen
Bewehrungskorb (5, 6) und Einlegeteile (7 oder 8) der Säule, die einen geschlossenen
Rand mit Versteifungsrippen hat. Die Säule ist in einen oberen Teil 1 (der Stützteil
für Decken) und in einen unteren Teil 3 (der Fundamentstützteil) mit den Hauptmaßen
A
KI und B
KI der Nebenlinien des Unterteils des Bewehrungskorbs längs der Achsen Y und X jeweils
aufgeteilt. Der Bewehrungskorb wird im oberen Stützteil in die nicht herausziehbare
Verschalung 2 mit dem geschlossenen Rand eingesetzt. Der obere und untere Teil des
Bewehrungskorbs werden rechtzeitig oder auf der Höhe des Vorschachts bei der Montage
überlappt und beim Verschluss 4 zur Sicherung des Verklemmens des Oberteils der Säule
im unteren Fundamentteil nach dem Ausbetonieren verbunden.
[0029] Die Säule wird mit den Hauptabmessungen der Nebenlinien des Unterteils des Bewehrungskorbs
längs der Achse Y unter der Bedingung A
KI < A
BI um den Wert Ω
y = 2(ε
y + α
y + β
y) und längs der Achse X unter der Bedingung B
KI < B
BI um den Wert Ω
x = 2(ε
x + α
x + β
x) zum Exzentrizitätsausgleich der Aufstellung des ganzen Bewehrungskorbs der Säule
und zum Ausgleich der Ausbaggerungsfehler der Aushubschlitze im Grund bei deren Errichtung
ausgeführt, wodurch eine erhöhte Genauigkeit der Säulenaufstellung in der Projektlage
gewährleistet wird.
[0030] Der obere Teil des Bewehrungskorbs der Säule 5 wird aus Arbeitslängs- und Verteilerstiften
zusammengesetzt und unterscheidet sich praktisch nicht von dem Bewehrungskorb der
herkömmlichen Säule.
[0031] Zur Sicherung der Verbindung der Säule, die in Ein- oder Mehrschlitzaushüben gebaut
wird, mit den Deckenplatten der unterirdischen Stockwerke und der Bodenplatte im Bewehrungskorb
des Oberteils 5 sind Einlegeteile 7 oder 8 als rechteckige oder runde Rohre mit senkrecht
oder radial angeschweißten Versteifungsrippen oder als Rohre einer anderen freien
Form mit Versteifungsrippen montiert.
[0032] Die Hauptabmessungen der Einlegerohre sind kleiner als die Hauptabmessungen der nicht
herausziehbaren Verschalung mit einem geschlossenen Rand 2 um die verdoppelte Breite
des Tragrandeinschnittarms, der das Abstützen der Decken und der Bodenplatte auf die
Schlitzsäule nach dem Grundsatz "Beton auf Beton" ermöglicht, ohne Berücksichtigung
des Einsatzes der nicht herausziehbaren Verschalung 2, wodurch die für unterirdische
Bauten erforderliche Feuerbeständigkeit der Tragkonstruktionen gewährleistet wird.
Die Länge der Einlegeteile 7 oder 8 wird nicht kleiner als die Summe der Dicke der
in den Kopplungseinheiten mit der Stahlbetonstütze angrenzenden Decke (Bodenplatte)
und der dreifachen Montagetoleranz nach der Höhe des Säulengerippes (3 x 50 mm) angenommen.
[0033] Die senkrecht oder radial an das Einlegerohr angeschweißten Versteifungsrippen gleichen
die Abschwächung der Tragfähigkeit der Säule während des Heraushackens des Betons
bei der Ausführung der Trageinschnittarme der Kopplungseinheiten mit den Decken und
der Bodenplatte aus. Die Versteifungsrippen dienen ebenfalls zur koaxialen Kupplung
der Arbeitslängsstifte des Oberteils des Bewehrungskorbs der Säule 5 untereinander
im Elektroschweißverfahren.
[0034] Der Oberteil des Bewehrungskorbs der Säule 5 auf der Höhe des Verschlussbodens 4
im unteren Teil des Bewehrungskorbs der Säule 6 wird an die nicht herausziehbare Verschalung
mit einem geschlossenen Rand 2 an den inneren Anschlag fest angeschweißt.
[0035] Der untere Teil des Bewehrungskorbs der Säule 6 wird aus Arbeitslängs- und Verteilerstiften
zusammengesetzt und mit überlappten Schweißverbindungen mit der nicht herausziehbaren
Verschalung mit einem geschlossenen Rand 2 im Bereich des Verschlusses 4 vor der Aufstellung
in den Aushub des ganzen Bewehrungskorbs verbunden.
[0036] Im Inneren der Ober- und Unterteile 5, 6 des Bewehrungskorbs der Säule wird eine
durchgehende, technologische Rohrleitung 12 verlegt, deren Oberteil oberhalb des Kopfs
der aufzubauenden Säule und deren unterer Teil an die untere Fläche des Unterteils
des Bewehrungskorbs 6 hinausgeführt und gleichzeitig mit einem Holz- oder Gipspfropfen
verstopft ist. Die technologische Rohrleitung 12 dient zur Prüfung durch einen Inklinationsmesser
der senkrechten Lage des ganzen Bewehrungskorbs bei der Montage, der der Ausbetonierung
der Säule folgenden, individuellen, genaueren, geologischen Erkundung, der Spülung
des Bodens der Stahlbetonstütze von Schlamm und zur Bildung einer verbreiterten Langsohle
und Zementierung der Bodengrundlage.
[0037] Im Einzelfall wird die Stahlbetonstütze (Fig. 18) in einem Bohrloch ausgeführt, enthält
einen mit der Betonmasse ausbetonierten Bewehrungskorb 5, 6 und Einlegeteile 8, die
einen geschlossenen Rand mit Radialversteifungsrippen hat. Die Säule ist in den oberen
Teil 1 (ein Stützteil für Decken) und in den unteren Teil ' 3 (der Fundamentstützteil)
mit einem äquivalenten Durchmesser D
C = A
B = B
B aufgeteilt. Der Bewehrungskorb wird in die nicht herausziehbare Verschalung im Einzelfall
nur im oberen Stützteil der Säule untergebracht. In diesem Fall werden der obere und
der untere Teil des Bewehrungskorbs überlappt und mit dem Verschluss 4 zur Sicherung
einer starren Kopplung und der Einheitlichkeit des Oberteils und des Unterteils verbunden.
Der Unterteil wird im Unterbau mit einer Abbaukammer 13 zur Sicherung der Tragfähigkeit
der Säule im Boden mit Verriegelungen (14) zum Festhalten des Unterbaus der Säule
vor horizontalen Verschiebungen ausgeführt.
[0038] Die Säule wird mit einem maximalen Außendurchmesser D
k = A
K = B
K < D
c = A
B = B
B um den Wert Ω
r = 2(ε
r + α
r + β
r) zum Exzentrizitätsausgleich der Säule und zum Ausgleich der Bohrungsfehler bei der
Säulenerrichtung ausgeführt, wodurch eine erhöhte Genauigkeit der Säulenaufstellung
in der Projektlage gewährleistet wird.
[0039] Der obere Teil des Bewehrungskorbs der Säule 5, die im Bohrloch errichtet wird, wird
aus Arbeitslängs- und Verteilerring- oder Spiralstiften zusammengesetzt und unterscheidet
sich praktisch nicht von dem Bewehrungskorb des herkömmlichen gebohrten Ortpfahls.
[0040] Zur Sicherung der Verbindung der Säule, die in dem Bohrloch gebaut wird, mit den
Deckenplatten der unterirdischen Stockwerke und der Bodenplatte im Bewehrungskorb
des Oberteils 5 sind Einlegeteile 8 als Rohre mit einem kleineren Durchmesser mit
den radial angeschweißten Versteifungsrippen angebracht. Der Durchmesser der Einlegerohre
ist kleiner als der der nicht herausziehbaren Rohrverschalung (2) um die doppelte
Breite des Tragrandeinschnittarms, der das Abstützen der Decken und der Bodenplatte
auf die Stahlbetonstütze nach dem Grundsatz "Beton auf Beton" ohne Berücksichtigung
des Einsatzes der nicht herausziehbaren Rohrverschalung 2 ermöglicht, wodurch die
für unterirdische Bauwerke erforderliche Feuerbeständigkeit der Tragkonstruktionen
gewährleistet wird. Die Länge der Einlegeteile 8 wird nicht kleiner als die Summe
der Dicke der in den Kopplungseinheiten mit der Stahlbetonstütze angrenzenden Decke
(Bodenplatte) und der dreifachen Montagetoleranz nach der Höhe des Säulengerippes
(3x100 mm) angenommen. Die radial an das Einlegerohr angeschweißten Versteifungsrippen
gleichen die Abschwächung der Tragfähigkeit der Säule während des Heraushackens des
Betons bei der Ausführung der Trageinschnittarme der Kopplungseinheiten mit den Decken
und der Bodenplatte aus. Die Versteifungsrippen dienen ebenfalls zur koaxialen Kopplung
der Arbeitslängsstifte des Oberteils des Bewehrungskorbs der Säule 5 untereinander
im Elektroschweißverfahren.
[0041] Der Oberteil des Bewehrungskorbs der Säule 5, die im Bohrloch errichtet wird, wird
auf der Höhe des Verschlussbodens 4 im unteren Teil des Bewehrungskorbs der Säule
6 an die nicht herausziehbare Rohrverschalung 2 an den inneren Anschlag angeschweißt.
Der untere Teil des Bewehrungskorbs der Säule 6 wird aus Arbeitslängs- und Verteilerrund-
oder Spiralstiften zusammengesetzt und mit überlappten Schweißverbindungen mit der
nicht herausziehbaren Rohrverschalung 2 im Bereich des Verschlusses 4 verbunden. Der
Unterteil des Bewehrungskorbs der Säule 6 wird mit einer Abbaukammer 13 mit Verriegelungen
14 zur Befestigung des Unterteils der Säule 6 von horizontalen Verschiebungen sowohl
in der Montageabschlussstufe des ganzen Bewehrungskorbs im Bohrloch, als auch im Verlaufe
der Ausbetonierung der Säule ausgestattet.
[0042] Die Abbaukammer 13 ermöglicht, die Vermischung der Betonmasse im Laufe der Ausbetonierung
der Säule im Verfahren eines senkrecht im Inneren des Bewehrungskorbs 5, 6 wandernden
Rohrs mit dem auf dem Boden abgeschiedenen Bohrschlamm auszuschließen und das Ausbreiten
und Zementieren zur Sicherung der hohen Tragfähigkeit der Säule nach dem Grundboden
durchzuführen. Die Abbaukammer 13 wird für den Gesamtdruck des Pfahls der Betonmischung,
für das Gewicht des ganzen Bewehrungskorbs 5, 6 sowie für das Gewicht der Füllung
mit einem körnigen Werkstoff (Kies oder Schotter) des Spalts zwischen den Bohrungswänden
und der Rohrverschalung 2 ausgelegt.
[0043] Im Inneren des Ober- und Unterteils 5, 6 des Bewehrungskorbs der Säule, die im Bohrloch
errichtet wird, wird eine durchgehende, technologische Rohrleitung 12 verlegt, deren
Oberteil oberhalb des Kopfs der aufzubauenden Säule und deren unterer Teil in die
Abbaukammer 13 hinausgeführt ist. Die technologische Rohrleitung 12 dient zur Prüfung
durch ein Inklinationsmesser der senkrechten Lage des ganzen Bewehrungskorbs bei der
Montage, der der Ausbetonierung der Säule folgenden, individuellen, genaueren, geologischen
Erkundung, der Spülung der Abbaukammer (13) von Bohrschlamm und zur Bildung einer
verbreiterten Langsohle und Zementierung der Bodengrundlage.
[0044] Die individuelle, genauere, geologische Erkundung, die über die technologische Rohrleitung
12 im Boden der Stahlbetonstütze erfolgt, die im Einschlitz- oder Mehrschlitzaushub
oder im Bohrloch errichtet wird, ermöglicht den aktuellen, geologischen Aufbau und
die Tragfähigkeit der Böden unmittelbar in deren Grundlage auszuwerten und notfalls
Maßnahmen zur Erhöhung der Tragfähigkeit zu treffen sowie das Risiko des Einsatzes
der Stahlbetonstützen bei der Errichtung der Bauart der Gebäude gleichzeitig nach
oben und nach unten unterhalb der Nullmarke auszuschließen.
Bauart einer Stahlbetonstütze
[0045] Die Bauart einer Stahlbetonstütze vereinigt die Arbeitsgänge der Anfertigung und
der Aufstellung der Säule in der Projektlage, ermöglicht das Zentrieren ihres ganzen
Bewehrungskorbs mit dem Exzentrizitätsausgleich der Projektion der geometrischen Achse
hinsichtlich der Projektion der Achse des Massenmittelpunkts zu erledigen.
[0046] Das Verfahren der Errichtung der Stahlbetonstütze in einem Einschlitz- und Mehrschlitzaushub
sieht das Ausbaggern des Aushubs 9 mit den Hauptmaßen längs der Achse Y unter der
Bedingung A
BI> A
KI um den Wert Ω
y = 2(ε
y + α
y + β
y) und längs der Achse X unter der Bedingung B
BI > B
KI um den Wert Ω
x = 2(ε
x + α
x + β
x) unter Berücksichtigung einer eventuellen Abweichung der Schlitze des Aushubs in
der Planebene und von der Senkrechten in der Regel unter dem Schutz eines Tonmörtels
vor.
[0047] Die Konstruktion der Kopplungseinheiten der Stahlbetonstütze, welche in einem Einschlitz-
und Mehrschlitzaushub errichtet wird, mit den Decken der unterirdischen Stockwerke
und der Bodenplatte bestimmt die Toleranz nach der Höhenstellung des Kopfs der Säule
nach der Errichtung in der Größe von ±50mm.
[0048] Bei der Verwendung des Tonmörtels im Verlaufe der Einrichtung des Aushubs wird nach
20 dem Abschluss der Ausbaggerung der abgearbeitete Tonmörtel durch einen frisch zubereiteten
ersetzt.
[0049] Das Versenken 10 des ganzen Bewehrungskorbs 2, 5, 6 oder einzeln in Teilen (zuerst
6, dann 2, 5 mit der Kopplung durch Schweißen bei der Montage auf der Höhe des Vorschachts)
in den Aushub erfolgt mittels eines LKW-Krans mit den zu diesen Zwecken notwendigen
Eigenschaften mit der in der Fläche des Oberteils ausgehängten Federung (der Vorschachthöhe)
und mit einem Spalt zwischen dem Unterteil des Bewehrungskorbs und dem Aushubboden
von mindestens 40 cm.
[0050] Anschließend wird über dem Kopf des Oberteils des Bewehrungskorbs 2, 5 der Säule
ein Inventarführungsaufspanntisch aufgestellt, der mit einem System waagerechter und
senkrechter Hydrohebewinden ausgestattet ist. Der Stuhlrahmen des Zentrieraufspanntischs
wird vorübergehend am Vorschacht starr befestigt.
[0051] Das Zentrieren 11 des ausgehängten, ganzen Bewehrungskorbs 2, 5, 6 erfolgt durch
horizontale Hydrohebewinden des Aufspanntisches in der Planebene und durch senkrechte
Hydrohebewinden nach der Höhe. Dabei nimmt das ganze Gerüst eine senkrechte Lage unter
der Einwirkung des eigenen Gewichts (Zustand eines "Lots") ein, während es im Grundaushub
mit größeren Hauptabmessungen frei hängen bleibt, und die senkrechten Hydrohebewinden
werden ausschließlich zur Beseitigung der Schiefstellung des Aushängens benutzt. Der
Ausgleich der Exzentrizität der Projektion der geometrischen Achse hinsichtlich der
Projektion der Achse des Massenmittelpunkts wird durch die Konstruktion des Bewehrungskorbs
5, 6 erreicht.
[0052] Der abschließende Arbeitsgang des Zentrierens ist die Prüfung der senkrechten Lage
des ganzen Bewehrungskorbs 2, 5, 6 oder dessen Oberteils 2, 5 durch einen Inklinationsmesser,
der in der technologischen Rohrleitung 12 aufgestellt wird.
[0053] Das Ausbetonieren 11 der Säule erfolgt kontinuierlich im Verfahren des senkrecht
im Inneren des Bewehrungskorbs 5, 6 verschobenen Gußbetonrohrs mit einem parallelen
Zementieren (Aufschüttung) mit einem körnigen Werkstoff (Kies oder Schotter der Fraktion
40-70 mm) des Spalts zwischen der nicht herausziehbaren Verschalung mit einem geschlossenen
Rand 2 und den Bohrungswänden. Das Zementieren beginnt nach dem Abschluss des Ausbetonierens
des Unterteils des Bewehrungskorbs 6 und parallel zu dem Ausbetonieren des Oberteils
des Bewehrungskorbs 5. Vorab wird am Vorschacht der Oberteil des Bewehrungskorbs 2,
5 starr befestigt, und der Inventarführungsaufspanntisch wird abgenommen.
[0054] Nach der Errichtung der Säule in einem Einschlitz- und Mehrschlitzaushub über die
technologische Rohrleitung, deren Stirnseiten für die Zeit des Ausbetonierens der
Säule mit Holz- oder Gipspfropfen verschlossen sind, erfolgt eine genauere, geologische
Erkundung in der Säulengründung.
[0055] Eine derartige zusätzliche, geologische Erkundung in Ergänzung zum erwähnten technischen
Ergebnis ermöglicht, das Risiko der unzulässigen Setzung der Säule wegen der Nichtübereinstimmung
der aktuellen, geologischen Bedingungen mit den im Projekt vorgegebenen auszuschließen
und eine richtige Entscheidung unter den Bauvoraussetzungen je nach der Notwendigkeit
und der Größe der Breitenzunahme und der Zementierung des Grundbodens der Säule zur
Gewährleistung der Tragfähigkeit beim Bau von Gebäuden und Bauwerken gleichzeitig
nach oben und nach unten unter die Nullmarke zu treffen.
[0056] Als Einzelfall sieht das Verfahren die Bohrung des Bohrlochs 9, 24 mit dem Durchmesser
von D
C = A
B = B
B > D
K = A
K = B
K um den Wert Ω
r = 2(ε
r + α
r + β
r) unter der Berücksichtigung einer eventuellen Abweichung der Bohrungsachse in der
Planebene und von der Senkrechten in der Regel unter dem Schutz des Tonmörtels vor.
[0057] Die Konstruktion der Kopplungseinheiten der Stahlbetonstütze, welche in einem Bohrloch
errichtet wird, mit den Decken der unterirdischen Stockwerke und der Bodenplatte bestimmt
die Toleranz nach der Höhenstellung des Kopfs der Säule nach der Errichtung in der
Größe von ±100 mm.
[0058] Die jeweilige Toleranz wird auch für die Tiefe des Bohrlochs gefordert. Da die erwähnte
Toleranz im Verlaufe der Bohrung schwierig zu gewährleisten ist, sieht das Bauverfahren
eine ausgleichende Zuschüttung mit einem körnigen Werkstoff (Kies oder Schotter der
Fraktion 40-70 mm) auf dessen Boden vor, falls die Solltiefe der Bohrung nach dem
Räumen der Bohrungsgründung von abgeschiedenem, ausgebohrten Grund oder Gestein größer
als 100 mm ist. Bei der Verwendung von Tonmörtel beim Bohren nach der Vollendung der
Bohrlochbohrung wird der abgearbeitete Tonmörtel durch einen frisch zubereiteten ersetzt.
[0059] Die Menge des für die Zuschüttung gebrauchten, körnigen Werkstoffs wird rechnerisch
durch die Messung der Tiefe des ausgebohrten Bohrlochs ermittelt.
[0060] Das Rammen des zuzuschüttenden, körnigen Werkstoffs erfolgt unter Verwendung von
Standardanbaubohrgeräten. Danach erfolgt die wiederholte Messung der Bohrlochtiefe
und notfalls eine weitere Zuschüttung mit dem körnigen Werkstoff auf die Gründung
und dessen Rammen.
[0061] Das Versenken 10 des ganzen Bewehrungskorbs 2, 5, 6 in das Bohrloch erfolgt mit einem
LKW-Kran mit den dafür erforderlichen Kennwerten.
[0062] Der versenkte Bewehrungskorb 2, 5, 6 durch die Abbaukammer 13 stützt sich auf die
Gründung der Bohrung, die mit dem gerammten, körnigen Werkstoff aufgeschüttet ist,
und Verriegelungen 14 greifen an diesem an.
[0063] Anschließend wird oberhalb des Kopfs des Oberteils des Bewehrungskorbs 2, 5 der Säule
ein Inventarführungsaufspanntisch aufgestellt, der mit dem System der waagerechten
und senkrechten Hydrohebewinden ausgestattet ist. Der Stuhlrahmen des Zentrieraufspanntischs
wird vorübergehend am Vorschacht starr befestigt.
[0064] Dem Zentrieren 10 des ganzen Bewehrungskorbs 2, 5, 6 geht das Ausfahren des Gerüsts
mittels senkrechter Hydrohebewinden des Aufspanntischs um den Wert P0,1Dc hinsichtlich
des Oberteils der ausebnenden Aufschüttung in der Gründung des Bohrlochs voraus. Dabei
"löst sich" die Abbaukammer 13 vom Boden des Bohrlochs um den gleichen Wert los, und
das Gerüst bleibt im Bohrloch frei hängen, während es eine senkrechte Lage unter der
Einwirkung des eigenen Gewichts (Zustand eines "Lots") einnimmt. Der Exzentrizitätsausgleich
der Projektion der geometrischen Achse hinsichtlich der Projektion der Massenmittelpunktachse
wird durch die Konstruktion des Bewehrungskorbs 5, 6 erreicht.
[0065] Das Zentrieren 10 des Bewehrungskorbs in der Planebene erfolgt mittels horizontaler
Hydrohebewinden. Der abschließende Arbeitsgang des Zentrierens ist die Prüfung der
senkrechten Lage des ganzen Bewehrungskorbs 2, 5, 6 durch einen Inklinationsmesser,
der in der technologischen Rohrleitung 12 aufgestellt wird.
[0066] Danach wird das in der Planebene ausgerichtete und die Lage des "Lots" eingenommene
Gerüst der Säule mittels senkrechter Hydrohebewinden des Aufspanntischs auf der Gründung
der Bohrung gleichlaufend versenkt. Die Verriegelungen 14 der Abbaukammer 13 greifen
dabei die Aufschüttung mit dem körnigen Werkstoff auf der Gründung der Bohrung unter
Festhalten des Unterteils des Bewehrungskorbs 6 gegenüber einer Verschiebung im Verlaufe
des Ausbetonierens an.
[0067] Das Ausbetonieren 11 der Säule erfolgt kontinuierlich im Verfahren des senkrecht
im Inneren des Bewehrungskorbs 5, 6 verschobenen Gussbetonrohrs mit einem parallelen
Zementieren (Aufschüttung) mit einem körnigen Werkstoff (Kies oder Schotter der Fraktion
40-70 mm) des Spalts zwischen der nicht herausziehbaren Rohrverschalung und den Bohrungswänden.
Das Zementieren beginnt nach dem Abschluss des Ausbetonierens des Unterteils des Bewehrungskorbs
6 und parallel zu dem Ausbetonieren des Oberteils des Bewehrungskorbs 5. Vorab wird
am Vorschacht der Oberteil des Bewehrungskorbs 2, 5 starr befestigt, und der Inventarführungsaufspanntisch
wird abgenommen.
[0068] Nach der Errichtung der Säule im Bohrloch erfolgt über die technologische Rohrleitung,
deren Stirnseiten für die Zeit des Ausbetonierens der Säule mit Holz- oder Gipspfropfen
verschlossen sind, eine genauere, geologische Erkundung in der Säulengrundlage.
[0069] Eine derartige zusätzliche, geologische Erkundung in Ergänzung zum angegebenen, technischen
Ergebnis ermöglicht das Risiko der unzulässigen Setzung der Säule wegen der Nichtübereinstimmung
der realen, geologischen Bedingungen mit den im Projekt vorgegebenen auszuschließen
und eine richtige Entscheidung unter den Bauvoraussetzungen je nach der Notwendigkeit
und der Größe der Breitenzunahme und der Zementierung des Grundbodens der Säule zur
Gewährleistung der Tragfähigkeit beim Bau von Gebäuden und Bauwerken gleichzeitig
nach oben und nach unten unter die Nullmarke zu treffen.
[0070] Die technologische Rohrleitung 12, die unter die Abbaukammer 13 hinausgeführt ist,
ermöglicht die Spülung des Bohrschlamms, der auf dem Boden des Bohrlochs abgeschieden
und nach dem Ausbetonieren der Säule in der Kammer übrig geblieben ist, und mindestens
ein Zementierabpressen des Fußes durchzuführen, falls kein Ausbreiten oder keine umfangreicheren
Zementierarbeiten benötigt werden.
[0071] Das Aufbauverfahren ermöglicht die genaue Errichtung der Stahlbetonstütze im Bohrloch
mit der Abweichung ihrer Achse von der Senkrechten von nicht mehr als 1:500 und ±5
mm in der Planebene.
5. Möglichkeit der Umsetzung der Erfindung
[0072] Die Vereinigung der Funktionen eines Fundamentteils und eines senkrechten Tragelements
eines Gebäudes oder eines Bauwerks in einer Konstruktion und das Verfahren der Errichtung
der Säule erhöhen die Genauigkeit der Montage, gewährleisten die vielseitige Anwendbarkeit
und ermöglichen gleichzeitig (parallel) bzw. nacheinander (in beliebiger Reihenfolge),
die Arbeiten oberhalb und unterhalb der Erdmarke auszuführen.
[0073] Die Stahlbetonstütze und deren Aufbauverfahren erfordern keine besondere Ausstattung
und keine spezielle Ausbildung des Errichters für die Errichtung der Säule.
1. Stahlbetonstütze, die einen mit der Betonmasse ausbetonierten Bewehrungskorb und Einlegeteile
einschließt und aus einem oberen Stützteil und unteren Fundamentteil besteht,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Säule in einer nicht herausziehbaren Verschalung in einem Ein- und Mehrschlitzgrundaushub
ausgeführt wird, dass der obere Teil des Bewehrungskorbs in einer nicht herausziehbaren
Verschalung mit einem geschlossenen Rand errichtet wird, deren Projektion des geometrischen
Mittelpunkts des Querschnitts mit der Projektion des geometrischen Mittelpunkts des
Querschnitts des unteren Teils des Bewehrungskorbs vereint ist, wobei die Größen der
Nebenlinien des Unterteils des Bewehrungskorbs längs der Achse Y unter folgender Bedingung
angenommen werden: bei

wobei
Y die Achse ist, die über den geometrischen Mittelpunkt des Querschnitts des Unterteils
des Gerüsts verläuft,
AKI die Hauptmaße der Nebenlinien des Unterteils des Gerüsts längs der Achse Y sind,
ABI die ihnen entsprechende Hauptmaße der Aushubschlitze längs der Achse Y sind,
k der Index der auf das Gerüst bezogenen Größe ist,
B der Index der auf den Aushubschlitz bezogenen Größe ist,
i der Index der Größe ist,
εy ein Bestandteil der Exzentrizität längs der Achse Y des geometrischen Mittelpunkts
des ganzen Bewehrungskorbs hinsichtlich der Projektion von dessen Massenmittelpunkt
in der Planebene von dessen Oberteil ist,
αy die größte Abweichung des Aushubs von der Senkrechten längs der Achse Y ist,
βy die Abweichung des geometrischen Mittelpunkts des Aushubs in der Planebene längs
der Achse Y in der Fläche des Oberteils der Säule ist,
und ferner die Größen der Nebenlinien des Unterteils des Bewehrungskorbs längs der
Achse X unter folgender Voraussetzung angenommen werden:
bei

wobei
X die Achse ist, die über den geometrischen Mittelpunkt des Querschnitts des Unterteils
des Gerüsts senkrecht zur Achse Y verläuft,
BKI die Hauptmaße der Nebenlinien des Unterteils des Gerüstes längs der Achse X sind,
BBI die Hauptmaße der Aushubschlitze längs der Achse X sind,
εx ein Bestandteil der Exzentrizität längs der Achse X der Projektion des geometrischen
Mittelpunkts des ganzen Bewehrungskorbs der Säule hinsichtlich der Projektion von
dessen Massenmittelpunkt in der Planebene von dessen Oberteil ist,
αx die größte Abweichung des Aushubs von der Senkrechten längs der Achse X ist und
βx die Abweichung des geometrischen Mittelpunkts des Aushubs in der Planebene längs
der Achse X in der Fläche des Oberteils der Säule ist,
und
dass die Einlegeteile im oberen Stützteil der Säule auf der Markenhöhe der Bodenplatte
und der Marken der Deckenplatten untergebracht und als geschlossene Ränder mit Versteifungsrippen
ausgeführt sind.
2. Stahlbetonstütze nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Säule in einer nicht herausziehbaren Verschalung im Bohrloch mit dem äquivalenten,
maximalen Außendurchmesser D
K<D
C des Bewehrungskorbs in der Größe Ω
r = 2(ε
r + α
r + β
r) ausgeführt ist,
wobei
εr = √ (εx2 + εy2) die summarische Exzentrizität der geometrischen Achse hinsichtlich der Projektion
der Achse des Massenmittelpunkts der Säule in der Planebene des Oberteils der Säule,
αr = √(αx2 + αy2) die summarische Abweichung der Achse der Bohrung von der Senkrechten,
βr = √(βx2 + βy2) die summarische Abweichung der Achse der Bohrung in der Planebene ist,
und dass die nicht herausziehbare Verschalung aus einem Rohr eines runden, rechteckigen
oder eines anderen freien, gegenüber den Achsen X, Y symmetrischen Querschnitts mit
einem geschlossenen Rand gebildet und der untere Teil der Säule mit einer Abbaukammer
und mit Verriegelungen ausgestattet ist.
3. Stahlbetonstütze nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass ein Teil des Bewehrungskorbs im unteren Fundamentteil der Säule sich mit dem Teil
des Bewehrungskorbs überlappt, der im oberen Stützteil mit einem Verschluss der Bauteile
des Bewehrungskorbs untergebracht ist.
4. Stahlbetonstütze nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass in den Schlitzaushüben die Maße des Teils des Bewehrungskorbs, der im oberen Stützteil
der Säule liegt, gleich oder kleiner als die inneren Maße der nicht herausziehbaren
Verschalung mit einem geschlossenen Rand sind und dass die Hauptmaße längs der Achsen
X, Y der Nebenlinien des Unterteils des Bewehrungskorbs, der im unteren Fundamentteil
der Säule liegt, gleich oder größer als die Hauptaußenmaße der nicht herausziehbaren
Verschalung sind.
5. Stahlbetonstütze nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass in den Bohrungsaushüben der äquivalente Außendurchmesser des Teils des Bewehrungskorbs,
der im oberen Stützteil der Säule untergebracht ist, gleich oder kleiner als der innere
Durchmesser der nicht herausziehbaren Verschalung ist und dass der äquivalente Innendurchmesser
des Teils des Bewehrungskorbs, der im unteren Fundamentteil der Säule untergebracht
ist, gleich oder größer als der Außendurchmesser der nicht herausziehbaren Verschalung
ist.
6. Verfahren zur Errichtung einer Stahlbetonstütze im Grundaushub, das schließt Arbeitsgänge
der Anfertigung des Bewehrungskorbs der Säule mit Einlegeteilen und das Betonieren
in einer nicht herausziehbaren Verschalung in der Projektlage im Ein- oder Mehrschlitzaushub
mit dem Ausbetonieren einer Stahlbetonstütze nach einem der vorstehenden Ansprüche
einschließt,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Säule aus einem oberen Stütz- und unteren Fundamentteil ausgeführt ist, wobei
der Grundaushub mit den Abmessungen längs der Achse Y ausgeführt wird, die unter folgender
Voraussetzung:

und längs der Achse X unter folgender Voraussetzung angenommen ist:

wobei
Y die Achse ist, die über den geometrischen Mittelpunkt des Querschnitts des Unterteils
des Gerüsts verläuft,
X die Achse ist, die über den geometrischen Mittelpunkt des Querschnitts des Unterteils
des Gerüsts, senkrecht zur Achse Y verläuft,
AKI die Hauptmaße der Nebenlinien des Unterteils des Gerüsts der Säule längs der Achse
Y sind,
BKI die Hauptmaße der Nebenlinien des Unterteils des Gerüsts der Säule längs der Achse
X sind,
ABI die denen entsprechenden Hauptmaße der Aushubschlitze längs der Achse Y sind,
BBI die Hauptmaße der Aushubschlitze längs der Achse X sind,
k der Index der auf das Gerüst bezogenen Größe ist,
B der Index der auf den Aushubschlitz bezogenen Größe ist,
i der Index der Größe ist,
εy und εx Bestandteile der Exzentrizität längs der Achsen Y und X entsprechend der Projektion
des geometrischen Mittelpunkts des ganzen Bewehrungskorbs der Säule hinsichtlich der
Projektion von dessen Massenmittelpunkt in der Planebene von dessen Oberteil sind,
αy und αx jeweils die größten Abweichungen des Aushubs von der Senkrechten längs der Achsen
Y und X sind und
βy und βx jeweils die Abweichungen des geometrischen Mittelpunkts des Aushubquerschnitts in
der Planebene längs der Achsen Y und X in der Fläche des Oberteils der Säule sind,
und
dass der Bewehrungskorb der Säule senkrecht in den Aushub mit einem Spalt des Säulenbodens
versenkt, senkrecht mit dem Exzentrizitätausgleich zentriert, der Oberteil von horizontalen
Verschiebungen festgehalten und der untere Fundamentteil der Säule von unten nach
oben und der innere Teil der nicht herausziehbaren Verschalung mit einem geschlossenen
Rand im oberen Stützteil der Säule ausbetoniert wird.
7. Verfahren nach Anspruch 6.
dadurch gekennzeichnet,
dass das Betonieren in der nicht herausziehbaren Verschalung in der Projektlage im Bohrloch
als Ausbetonieren erfolgt, wobei das Bohrloch mit dem Durchmesser D
c = A
B = B
B ≥ D
k=A
k=B
k + 2(ε
r + α
r + β
r) gebohrt wird,
wobei
Dk der maximale, äquivalente Außendurchmesser des Bewehrungskorbs der Säule,

die summarische Exzentrizität der Projektion der geometrischen Achse hinsichtlich
der Projektion der Achse - des Massenmittelpunkts in der Planebene des Oberteils der
Säule ist,

die summarische Abweichung der Achse der Bohrung von der Senkrechten ist und

die summarische Abweichung der Achse der Bohrung in der Planebene ist,
und
dass der Bewehrungskorb der Säule senkrecht in die Bohrung mit einem Spalt des Bohrungsfußes
im Wert von P≥0,1D
c versenkt wird, senkrecht mit einem Exzentrizitätausgleich zentriert, der Oberteil
von horizontalen Verschiebungen festgehalten, senkrecht auf die Gründung der Bohrung
mit einem Fixieren des unteren Teils durch Verriegelungen heruntergelassen und der
untere Fundamentteil der Säule von unten nach oben und der innere Teil der nicht herausziehbaren
Verschalung des oberen Stützteils der Säule ausbetoniert wird.
8. Verfahren nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass nach dem Ausbetonieren das Ausbreiten und Zementieren des Grundbodens über eine technologische
Rohrleitung erfolgt, die im Inneren des Bewehrungskorbs verläuft, und dass der Raum
zwischen der nicht herausziehbaren Verschalung und den Aushubwänden im oberen Stützteil
der Säule mit einem gekörnten Werkstoff ausgefüllt wird.