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EP 1 635 017 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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04.08.2010 Patentblatt 2010/31 |
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Anmeldetag: 16.08.2005 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Verschluss für bewegliche Karosserieteile eines Fahrzeugs, wie eine Heckklappe
Lock for movable vehicle body parts, for example a tailgate
Serrure pour des éléments mobiles de carrosserie automobile, par exemple un hayon
arrière
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR |
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Priorität: |
14.09.2004 DE 102004044929
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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15.03.2006 Patentblatt 2006/11 |
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Patentinhaber: Huf Hülsbeck & Fürst GmbH & Co. KG |
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42551 Velbert (DE) |
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Erfinder: |
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- Berghahn, Jörg
45892 Gelsenkirchen (DE)
- Ruppach, Dirk
44793 Bochum (DE)
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Vertreter: Mentzel, Norbert |
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Patentanwälte Buse - Mentzel - Ludewig
Kleiner Werth 34 42275 Wuppertal 42275 Wuppertal (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A1- 10 327 997
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DE-A1- 19 533 196
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung richtet sich auf einen Verschluss der im Oberbegriff des Anspruches
1 angegebenen Art. Zwischen einem beweglichen Karosserieteil, wie einer Heckklappe,
einerseits und an der ruhenden Karosserie andererseits sitzen ein Schloss und ein
zugehöriger Schließteil. Das Schloss umfasst eine Drehfalle, eine Sperrklinke und
besitzt eine motorische Zuziehhilfe mit zwei ortsfest im Schloss schwenkgelagerten
Hebeln, welche die Drehfalle aus einer Vorrastlage, in welche sie beim Schließen des
beweglichen Karosserieteils der Schließteil gebracht hat, in eine Hauptrastlage weiterführt,
die von der Klinke gesichert wird.
[0002] Ein solcher Verschluss ist bereits vorgeschlagen worden (
DE 103 27 997). Dort umfasst die Zuziehhilfe außer den ortsfest gelagerten Hebeln noch zwei weitere
Hebel, von denen der eine ein Kniegelenk-Hebelpaar bildet und der andere als Mitnehmer
für die Drehfalle dient. Diese vier Hebel sind durch zwei weitere Gelenkpunkte miteinander
verbunden. Die Zuziehhilfe dieses Verschlusses erfordert viele Bauteile und entsprechend
großem Platz im Schloss.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen zuverlässigen Verschluss der im Oberbegriff
des Anspruches 1 genannten Art zu entwickeln, der wenig Bauteile aufweist und platzsparend
ist. Dies wird erfindungsgemäß durch die im Kennzeichen des Anspruches 1 angegebenen
Maßnahmen erreicht, denen folgende besondere Bedeutung zukommt.
[0004] Die Zuziehhilfe besteht aus einem von einem Motor über eine Verbindung schwenkbeweglichen
Arbeitshebel, in welchem ein Kulissenstein geführt ist. Außerdem gehört zur Zuziehhilfe
ein Steuerhebel mit einer Steuerkulisse, in welcher der gleiche Kulissenstein geführt
ist. Beide Kulissen kreuzen sich und der Kulissenstein befindet sich stets im Kreuzungspunkt
der beiden Kulissen. Der Kulissenstein hat außerdem eine Schulter, der eine Gegenschulter
an der Drehfalle zugeordnet ist. Betätigt der nicht näher gezeigte Motor den Arbeitshebel,
so stößt die Schulter vom Kulissenstein gegen die Gegenschulter der Drehfalle und
dreht die Drehfalle aus ihrer Vorrastlage in die Hauptrastlage.
[0005] Weitere Maßnahmen und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen,
der nachfolgenden Beschreibung und den Zeichnungen. In den Zeichnungen ist die Erfindung
in einem Ausführungsbeispiel anhand der wichtigsten Bauteile des Schlosses dargestellt.
Es zeigen:
- Fig. 1
- ein Schloss des erfindungsgemäßen Verschlusses, das sich an der Heckklappe eines Fahrzeugs
befindet, nachdem die Heckklappe teilweise geschlossen worden ist,
- Fig. 2
- das Schloss von Fig. 1, wenn die im Schloss integrierte Zuziehhilfe sich in einer
ersten Phase ihrer Bewegung befindet,
- Fig. 3
- den Verschluss in einer Stellung, wo die Zuziehhilfe die Heckklappe gerade besonders
fest an den ortsfesten Karosserieteil drückt,
- Fig. 4
- den Verschluss nach Abschluss der Bewegung der Zuziehhilfe, wenn sich die Heckklappe
in ihrer ordnungsgemäßen vollen Schließstellung befindet und
- Fig. 5
- die Wirksamkeit einer in den Verschluss integrierten Einrichtung zum Notöffnen des
Schlosses, wenn der Motor oder seine elelctrische Steuerung ausfallen.
[0006] Der erfindungsgemäße Verschluss besteht einerseits aus einem Schloss, das, wie bereits
gesagt wurde, in eine nicht näher gezeigte Heckklappe eines Fahrzeugs integriert ist
und andererseits aus einem Schließteil 14 in Form eines Bügels, der an der ortsfesten
Karosserie des Fahrzeugs befestigt ist. In den Zeichnungen sind in Draufsicht nicht
nur die im Inneren eines nicht näher gezeigten Gehäuses vom Schloss angeordneten Bauteile
des Schlosses dargestellt, sondern auch Bauteile einer damit zusammenwirkenden Zuziehhilfe.
Der Schließteil 14 ist im Schnitt durch seinen Bügel-Steg zu erkennen und erscheint
daher in Schraffur. Das eigentliche Schloss umfasst folgende Bauteile.
[0007] Im Schlossgehäuse ist an einer ortsfesten Drehachse 15 eine Drehfalle 10 angeordnet,
die eine aus Fig. 1 ersichtliche Vorrast 11 und eine aus Fig. 4 erkennbare Hauptrast
12 besitzt. Außerdem ist in der Drehfalle 10 noch eine Ausnehmung 13 eingeschnitten.
Bei geöffneter Heckklappe befindet sich die Drehfalle 10, wie strichpunktiert in Fig.
1 angedeutet ist, in einer durch die Hilfslinie 10.0 veranschaulichten "Offenlage".
Diese Offenlage 10.0 ist durch einen Endanschlag und, im vorliegenden Fall, auch durch
eine Federbelastung 17 bestimmt. Wird die Heckklappe von Hand geschlossen, so fährt
der Schließteil 14 in die strichpunktiert in Fig. 1 gezeigte Ausnehmung 13 ein und
bewegt die Drehfalle 10 aus ihrer strichpunktierten Lage in die durch die Hilfslinie
10.1 gekennzeichnete Drehposition. Dann kann die Sperrstelle 21 einer Klinke 20 in
die Vorrast 11 der Drehfalle 10 einfallen. Damit erweist sich die Drehlage 10.1 von
Fig. 1 als "Vorrastlage" der Drehfalle 10.
[0008] Die Klinke 20 sitzt auf einer ortsfesten Drehachse 25, im, wie bereits gesagt wurde,
nicht dargestellten Schlossgehäuse und steht unter der Wirkung einer Federbelastung
27. Die Federbelastung 27 ist bestrebt, die Klinke 20 gegen die Drehfalle 10 angedrückt
zu halten. Wenn die Vorrastlage 10.1 der Drehfalle 10 erreicht ist, dann sorgen Endschalter
und/oder Sensoren dafür, dass eine in Fig. 1 nur schematisch angedeuteter Motor 36
eingeschaltet wird. Die Endschalter und/oder Sensoren können auch durch die Lage der
Heckklappe in der Vorrastlage 10.1 ansprechen. Der Motor 36 löst die Bewegung einer
sehr einfach ausgebildeten Zuziehhilfe aus, die nur aus folgenden Bauteilen besteht.
[0009] Es gibt einen Arbeitshebel 30, der über eine Verbindung 32 mit dem Ausgangsglied
des Motors 36 verbunden ist. Dieser Arbeitshebel 30 sitzt an einer ortsfesten Schwenkachse
35 im Schlossgehäuse. Im vorliegenden Fall ist diese Schwenkachse 35 identisch mit
der Lagerachse 15 der Drehfalle 10. Die Verbindung 32 kann aus einer Stange oder aus
der Seele eines Bowdenzugs bestehen, die an der Angriffsstelle 33 des Arbeitshebels
30 angreift. Der motorisch bewegte Arbeitshebel 30 ist also der "aktive Bauteil" der
Zuziehhilfe. Der Arbeitshebel 30 besitzt auch eine Kulisse 31, die nachfolgend kurz
"Arbeitskulisse" bezeichnet werden soll. Die Arbeitskulisse 31 verläuft im wesentlichen
radial zur Schwenkachse 35 des Arbeitshebels 30. In der Arbeitskulisse 31, die hier
aus einem linearen Langloch besteht, wird ein Kulissenstein 50 geführt, der hier als
Bolzen ausgebildet ist. In den Figuren ist das vordere Stirnende des Kulissensteins
gezeigt. An seinem hinteren Endstück besitzt der Kulissenstein eine Schulter 56, deren
Bedeutung noch näher erläutert werden wird.
[0010] Zur Zuziehhilfe gehört auch noch ein Steuerhebel 40, der an einer ortsfesten Schwenkachse
45 im Schlossgehäuse gelagert ist. Diese Schwenkachse 45 ist identisch mit der Drehachse
25 der Klinke. Auch die Klinke 40 besitzt eine Kulisse 41, die zur Unterscheidung
von der vorerwähnten Arbeitskulisse 31 als "Steuerkulisse" bezeichnet werden soll
und am besten aus Fig. 2 zu erkennen ist. Die Steuerkulisse 41 verläuft geneigt bezüglich
eines Radius, der durch die Schwenkachse 35 des Steuerhebels 40 gelegt ist. Die Steuerkulisse
41 lässt sich im Übrigen in zwei Kulissenabschnitte 42, 43 gliedern, die zueinander
eine unterschiedliche Profilierung besitzen. Es gibt einen im wesentlichen linearen
Anfangsabschnitt 42, der annähernd senkrecht zu dem vorerwähnten Radius durch die
Schwenkachse 45 des Steuerhebels 40 verläuft. Der Endabschnitt 44 der Steuerkulisse
41 ist dagegen bogenförmig gestaltet. Wie aus Fig. 2 hervorgeht, hat dieser Endabschnitt
42 eine Kreisform. Der Kreismittelpunkt liegt im wesentlichen in der Schwenkachse
35 des benachbarten Arbeitshebels 30, dessen Schwenkachse 35, wie bereits erwähnt
wurde, identisch mit der Drehachse 15 der Drehfalle 10 ist. In den beiden Abschnitten
42, 44 der Steuerkulisse 41 wird der gleiche Kulissenstein 50 geführt, der auch in
der Arbeitskulisse 231 vom Arbeitshebel 30 eingreift. Die beiden Kulissen 31, 41 kreuzen
sich. Der Kulissenstein 50 befindet sich stets in einem am besten aus Fig. 4 erkennbaren
Kreuzungspunkt 51 zwischen der Arbeitskulisse 31 einerseits und der Steuerkulisse
41 andererseits.
[0011] Zur Vervollständigung der Zuziehhilfe braucht die Drehfalle 10 nur noch eine Gegenschulter
16 aufzuweisen, die in nachfolgend angegebener Weise mit der vorerwähnten Schulter
56 des Kulissensteins 50 zusammenwirkt.
[0012] Wie bereits erwähnt wurde, startet die Zuziehhilfe, wenn durch Schließen der Heckklappe
die Vorrastlage 10.1 von Fig. 1 erreicht ist. Dann wird der Arbeitshebel 30 vom Motor
36 im Sinne des Pfeil 34 verschwenkt, bis er zu der aus Fig. 2 ersichtlichen Zwischenposition
gelangt. In dieser Zwischenposition hat sich der Kulissenstein 50 sowohl in der Arbeitskulisse
31 als auch im Anfangsabschnitt 42 der Steuerkulisse 41 soweit bewegt, dass die Schulter
56 vom Kulissenstein 50 an der Gegenschulter 16 der Drehfalle 10 zur Anlage gekommen
ist. Von da ab wird durch weitere Betätigung des Motors im Sinne des Pfeils 34 der
Arbeitshebel 30 weiterverschwenkt und nimmt dadurch über die Schulter 56 des von ihm
mitverschwenkten Kulissensteins 50 die Drehfalle 10 mit. Dabei gelangt der Kulissenstein
50 in den erwähnten kreisförmigen Endabschnitt 44 der Steuerkulisse 41, wo er um die
Schwenkachse 50 des Arbeitshebels 30 und damit auch um die Drehachse 15 der Drehfalle
10 kreist. Dabei wird durch geeignete Profilierungen die aneinander liegenden Bereiche
der Klinke 20 gegen die auf sie wirkende Federbelastung 27 aus der Vorrast 11 herausgeschwenkt.
[0013] Der Motor stoppt, wenn die durch eine Hilfslinie 10.3 in Fig. 3 verdeutlichte Drehlage
der Drehfalle 10 erreicht ist. Damit aufgrund ihrer Federbelastung 27 die Klinke 20
mit ihrer Sperrstelle 21 mit Sicherheit hinter die Hauptrast 12 einfällt, hat sich
die Drehfalle 10 etwas weiter als nötig weiterbewegt. Dadurch entsteht zwischen der
Klinken-Sperrstelle 21 einerseits und der Drehfallen-Hauptrast 12 andererseits eine
aus Fig. 3 erkennbare Lücke 18. Wegen dieser Lücke 18 erweist sich somit die vorgenannte
Drehlage 10.3 als "Überhublage" der Drehfalle 10.
[0014] Dann kann der Motor 36 die genannte Verbindung 32 zum Arbeitshebel 30 freigeben,
wodurch die Federbelastung 37 den Arbeitshebel 30 wieder in seine Ausgangsposition
von Fig. 1 zurückbewegen kann. Das ist in Fig. 4 durch einen Rückbewegungs-Pfeil 38
verdeutlicht. Alternativ könnte auch der Motor 36 bei einer festen Verbindung 32 den
Arbeitshebel 30 auch wieder motorisch in die genannte Ausgangsstellung von Fig. 4
bzw. 1 zurückbewegen. Der Kulissenstein 50 hat sich dann, ausgehend von Fig. 3, zunächst
im Endabschnitt 44 der Steuerkulisse 41 und dann sowohl im Anfangsabschnitt 42 der
Steuerkulisse 41 als auch in der konformen Arbeitskulisse 31 an das gegenüberliegende
Kulissenende hin bewegt. Gleich zu Beginn dieser Rückbewegung 38 hat sich die Schulter
56 vom Kulissenstein 50 von der Drehfallen-Gegenschulter 16 abgehoben. Dadurch wurde
die Drehfalle 10 aufgrund ihrer Federbelastung 17 so weit verdreht, bis ihre Hauptrast
12 an der Sperrstelle 21 der Klinke 20 zur Anlage kommt. Die sich dadurch ergebende
Lage der Drehfalle 10 ist durch eine Hilfslinie 10.2 in Fig. 4 veranschaulicht, die
sich somit als "Hauptrastlage" der Drehfalle 10 erweist. Beim Übergang von der Vorrastlage
10.1 von Fig. 2 über die Überrastlage 10.3 bis zur Hauptrastlage 10.2 der erfasste
Schließteil natürlich mitgenommen. In der Hauptrastlage 10.2 von Fig. 4 ist die Heckklappe
voll geschlossen.
[0015] Um die Heckklappe öffnen zu können, besitzt die Klinke 20 eine Betätigungsstelle
22 für eine nicht näher gezeigte Öffnungseinrichtung, die z.B. motorisch betrieben
sein kann. Mittels der Öffnungseinrichtung wird die Klinke 20 im Sinne des Pfeils
26 von Fig. 4 verdreht und damit die Sperrstelle 21 von der Drehfalle 10 wegbewegt.
Dann sind die Hauptrast 12 und die Vorrast 11 frei. Die Drehfalle 10 kann sich dann
aufgrund ihrer Federbelastung bis zur Offenlage 10.0 von Fig. 1 zurückdrehen. Dann
ist auch der Schließteil 14 frei und die Heckklappe kann geöffnet werden.
[0016] Die motorische Zuziehhilfe bei dem erfindungsgemäßen Verschluss erlaubt es aber auch,
die Heckklappe zu öffnen, wenn der Motor 36 oder seine elektrische Steuerung versagen.
Das soll anhand der Fig. 5 näher erläutert werden.
[0017] Am Steuerhebel 40 befindet sich eine Angriffsstelle 47 für eine Notbetätigung, von
der in Fig. 5 lediglich eine Verbindung 46 gezeigt ist. Diese Notbetätigung und damit
die Verbindung 46 sind im Sinne des Pfeils 48 manuell betätigbar. Die Folge dieser
Betätigung 48 ist, dass die Klinke 40 gegen ihre Federbelastung 27 im Sinne des Pfeils
49 von Fig. 5 zurückgeschwenkt wird. Beim Rückschwenken 49 gelangt der Kulissenstein
50 aus der in Fig. 5 gezeigten Position in das Endstück vom Endabschnitt 44 seiner
Steuerkulisse 41. Wie beschrieben wurde, ist der Endabschnitt 44 ein Kreissegment
bezüglich der Schwenkachse 35 des Arbeitshebels 30, nicht aber bezüglich der Schwenkachse
45 des Steuerhebels 40. Beim Rückschwenken 49 gelangt der Kulissenstein 50 in das
Endstück des Steuerkulissen-Endabschnitts 44. Dann befindet sich der Kulissenstein
50 in einen gegenüber der Steuerhebel-Schwenkachse 45 größeren radialen Abstand. Weil,
wie vorausgesetzt wurde, der Motor 36 ausgefallen ist und daher der Arbeitshebel 30
in der in Fig. 5 gezeigten Stellung zunächst verbleibt, ist die Lage der Arbeitskulisse
31 stabil und beim Rückschwenken 49 des Steuerhebels 40 wird der stets im Kreuzpunkt
51 der beiden Kulissen 31, 41 sitzende Kulissenstein 50 in Richtung des in Fig. 5
eingezeichneten Pfeils 52 angehoben, bis die strichpunktiert in Fig. 5 verdeutlichte
Kulissenstein-Lage 50' erreicht ist, welche "Notauf-Lage" bezeichnet werden soll.
In dieser Notauf-Lage 50' befindet sich der Kulissenstein außerhalb der Drehfallen-Gegenschulter
16. Deswegen wird bei der Notbetätigung 48 die Drehfalle 10 freigegeben und kann sich
im Sinne ihrer Federbelastung 17 in ihre Offenlage 10.1 von Fig. 1 zurückbewegen.
Voraussetzung dafür ist, dass die Klinke 20 dies zulässt. Dies wird erfindungsgemäß
auf folgende Weise erreicht.
[0018] Der Steuerhebel 40 besitzt eine Steuerfläche 43, die mit einer Gegensteuerfläche
23 der Klinke 20 ausgerichtet ist. Diese Steuer- bzw. Gegensteuerflächen 43, 23 könnten
durch Vorsprünge oder Verkröpfungen an diesen Bauteilen 40, 20 erzeugt sein. Bei der
Rückschwenkbewegung 49 des Steuerhebels 40 im Notfall stößt daher die Steuerfläche
gegen die Gegensteuerfläche 23 und bewegt die Klinke 20 gegen ihre Federbelastung
27 im Sinne des bereits erwähnten Pfeils 24 von der Drehfalle 10 weg. Wenn bei der
Rückdrehung 24 die Klinken-Sperrstelle 21 wegbewegt 24 ist, dann kann sie auch nicht
in eine der Rasten, z.B. in die Vorrast 11, in die Drehfalle 10 einfallen, wenn die
Drehfalle 10 sich aufgrund ihrer eigenen Federbelastung 17 bis zu ihrer Vorrastlage
10.1 von Fig. 1 zurückdreht. Die Heckklappe ist dann offen und ein Zugang zum Fahrzeuginneren
möglich.
Bezugszeichenliste :
[0019]
- 10
- Drehfalle
- 10.0
- Offenlage von 10 (Fig. 1)
- 10.1
- Vorrastlage von 10 (Fig. 2, 3)
- 10.2
- Hauptrastlage von 10 (Fig. 4)
- 10.3
- Überhublage von 10 (Fig. 3)
- 11
- Vorrast von 10
- 12
- Hauptrast von 10
- 13
- Ausnehmung in 10 für 14
- 14
- Schließteil an der ruhenden Karosserie
- 15
- Drehachse von 10
- 16
- Gegenschulter an 10 für 56
- 17
- Federbelastung von 10
- 18
- Lücke bei 10.3 (Fig. 3)
- 19
- Schließbewegung der Klappe in 10. (Fig. 1)
- 20
- Klinke
- 21
- Sperrstelle von 20
- 22
- Betätigungsstelle an 20 (Fig. 4, 5)
- 23
- Gegensteuerfläche für 33 im Notfall (Fig. 5)
- 24
- Pfeil der Rückdrehung von 20 im Notfall (Fig. 5)
- 25
- Drehachse von 20
- 26
- Pfeil der Drehung von 20 im Öffnungssinne (Fig. 4, 5)
- 27
- Federbelastung von 20
- 30
- aktiver Arbeitshebel
- 31
- Arbeitskulisse an 30
- 32
- Verbindung zum Motor
- 33
- Angriffsstelle von 32 an 30
- 34
- Pfeil der Motorbetätigung von 32 (Fig. 2, 5)
- 35
- Schwenkachse von 30
- 36
- Motor für 30
- 37
- Federbelastung für 30
- 38
- Pfeil der Rückbewegung von 30 (Fig. 4)
- 39
- oberer Bereich von 31 (Fig. 5)
- 40
- passiver Steuerhebel
- 41
- Steuerkulisse an 40
- 42
- Anfangsabschnitt von 41
- 43
- Steuerfläche für 23 im Notfall (Fig. 5)
- 44
- Endabschnitt von 41
- 45
- Schwenkachse von 40 (Fig. 2)
- 46
- Verbindung zur Notbetätigung von 40 (Fig. 5)
- 47
- Angriffsstelle von 46 an 40 (Fig. 5)
- 48
- Pfeil der Notbetätigung von 46 (Fig. 5)
- 49
- Pfeil der Rückschwenkbewegung von 40 im Notfall (Fig. 5)
- 50
- Kulissenstein
- 50'
- Notauf-Lage von 50 (Fig. 5)
- 51
- Kreuzungspunkt von 31/41 für 50 (Fig. 3, 4, 5)
- 52
- Pfeil der Bewegung von 50 bei der Notbetätigung von 40 (Fig. 5)
- 56
- Schulter an 50 für 16
1. Verschluss für einen beweglichen Karosserieteil eines Fahrzeugs, wie eine Heckklappe,
mit einem Schloss einerseits und mit einem Schließteil (14) andererseits, von denen,
im montierten Zustand, der eine am beweglichen Karosserieteil und der andere an der
ruhenden Karosserie sitzen,
wobei das Schloss eine drehgelagerte (15) Drehfalle (10) mit einer Vorrast (11), einer
Hauptrast (12) und einer Ausnehmung (13) aufweist,
beim Schließen (19) des Karosserieteils der Schließteil (14) in die Ausnehmung (13)
der Drehfalle (10) einfährt und die Drehfalle (10) bis zu einer Vorrastlage (10.1)
verdreht,
in welcher eine im Schloss drehgelagerte (25), federbelastete (27) Klinke (20) in
die Vorrast (11) der Drehfalle (10) einfällt,
mit einer motorischen (36) Zuziehhilfe für den beweglichen Karosserieteil, die zwei
ortsfest im Schloss schwenkgelagerte (35, 45) Hebel (30, 40) aufweist,
wobei die Drehfalle vom Motor (36) mittels der Hebel (30, 40) bis zu einer Hauptrastlage
(10.2) weitergedreht wird, wo die Klinke (20) sich an der Hauptrast (12) der Drehfalle
(10) abstützt,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Zuziehhilfe einen aktiven, vom Motor schwenkbeweglichen (34) Arbeitshebel (30)
mit einer Arbeitskulisse (31) aufweist, in welcher ein Kulissenstein (50) geführt
ist,
dass die Zuziehhilfe einen passiven Steuerhebel (40) mit einer Steuerkulisse (41) umfasst,
in welcher der gleiche Kulissenstein (50) geführt wird,
dass die Arbeitskulisse (31) die Steuerkulisse (41) kreuzt und der Kulissenstein (50)
im Kreuzungspunkt (51) der beiden Kulissen (31, 41) sitzt,
dass der Kulissenstein (50) eine Schulter (56) und die Drehfalle (10) eine Gegenschulter
(16) aufweisen
und dass beim motorischen Verschwenken (34) des Arbeitshebels (30) die Schulter (56) gegen
die Gegenschulter (16) stößt und die Drehfalle (10) aus ihrer Vorrastlage (10.1) in
die Hauptrastlage (10.2) verdreht.
2. Verschluss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das ortsfeste Schwenklager (35) des Arbeitshebels (30) mit der Drehlagerachse (15)
der Drehfalle (10) zusammenfällt.
3. Verschluss nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das ortsfeste Schwenklager (45) des Steuerhebels (40) mit der Drehlagerachse (25)
der Klinke (20) zusammenfällt.
4. Verschluss nach einem der Ansprüche 1 bis 3 mit einer manuellen Einrichtung (46) zum
Notöffnen (26) des Schlosses bei Ausfall des Motors (36), dadurch gekennzeichnet,
dass die manuelle Einrichtung (46) am Steuerhebel (40) angreift und den Steuerhebel (40)
rückschwenkt (49) bis der Kulissenstein (50) in eine Freigabeposition (50') außerhalb
der Drehschulter (16) gelangt ist.
dass der Steuerhebel (40) eine Steuerfläche (43) und die Klinke (20) eine Gegensteuerfläche
(23) aufweisen,
dass bei der Rückschwenkbewegung (49) des Steuerhebels (40) die Steuerfläche (43) gegen
die Gegensteuerfläche (23) stößt und die Klinke (20) von der Drehfalle (10) wegdreht
(24)
und dass die Drehfalle (10) aufgrund ihrer Federbelastung (17) sich in eine Offenlage (10.0)
zurückdreht und den Schließteil (14) freigibt.
5. Verschluss nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Arbeitskulisse (31) im wesentlichen radial zur Schwenkachse (35) des Arbeitshebels
(30) verläuft.
6. Verschluss nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerkulisse (41) geneigt zum Radius verläuft, der durch die Schwenkachse (45)
des Steuerhebels (40) bestimmt ist.
7. Verschluss nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Steuerhebel (40) mehrere Kulissenabschnitte (42, 43) mit zueinander unterschiedlicher
Profilierung besitzt.
8. Verschluss nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Steuerhebel (40) einen im wesentlichen linearen Anfangsabschnitt (42) seiner
Steuerkulisse (41) besitzt, in welchem sich der Kulissenstein (50) während der Offenlage
(10.0) bis zur Vorrastlage (10.1) der Drehfalle (10) befindet,
und dass der Kulissenstein (50) beim Übergang in die Hauptrastlage (10.2) in einen
Endabschnitt (44) der Steuerkulisse (41) gelangt, der bogenförmig verläuft.
9. Verschluss nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Endabschnitt (44) der Steuerkulisse (41) im wesentlichen eine Kreisform hat und
dass der Kreis im wesentlichen koaxial zur Schwenkachse (35) des Arbeitshebels (30)
verläuft.
10. Verschluss nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Anfangsabschnitt (42) der Steuerkulisse (41) im wesentlichen senkrecht zum Radius
verläuft, der durch die Schwenkachse (45) des Steuerhebels (40) bestimmt ist.
1. Lock for a movable a part of the carriage of a vehicle, for example a tailgate,
with on the one hand a lock and on the other hand a closing element (14) of which,
when mounted, one is on the movable carriage part and the other on the stationary
carriage,
whereby the lock has a rotary mounted (15) swivel-catch (10) with a pre-rest (11),
a main rest (12) and a recess (13);
when closing (19) the carriage part, the closing element (14) enters into the recess
(13) of the swivel-catch (10) and the swivel-catch (10) turns up to a pre-rest position
(10.1),
into which a spring-loaded (27) latch (20), which is rotary-mounted (25) in the lock,
falls into the pre-rest (11) of the swivel-catch (10);
including for the movable carriage part a motorized (36) contraction aid exhibiting
in the lock two fixed, rotary-mounted (35, 45) levers (30, 40),
whereby by means of the levers (30, 40) the swivel catch is turned further by the
motor (36) up to a main rest position (10.2) where the latch (20) props itself against
the main rest (12) of the swivel-catch (10),
thereby characterized in that,
the contracting aid has an active working lever (30) which is swiveled by the motor
(34) and which has a working link (31) in which a slide block (50) is conducted;
the contracting aid comprises a passive control lever (40) with a selector slot (41)
in which the same slide block (50) is conducted;
the working link (31) intersects the selector slot (41), and the slide block (50)
is located at the intersection (51) of the two links (31, 41);
the slide block (50) exhibits a shoulder (56) and the swivel-catch (10) a counter-shoulder
(16);
and that when the motorized swiveling (34) of the working lever (30) takes place,
the shoulder (56) impacts the counter-shoulder (16) and the swivel-catch (10) turns
from its pre-rest position (10.1) into the main rest position (10.2).
2. Lock pursuant to Claim 1, thereby characterized in that the fixed rotary-mounting (35) of the working lever (35) coincides with the swivel
axis (15) of the swivel-catch (10).
3. Lock pursuant to Claim 1 or 2, thereby characterized in that the fixed swivel-mounting (45) of the control lever (40) coincides with the swivel
axis (25) of the latch (20).
4. Lock pursuant to one of the claims 1 to 3, with a manual device (46) for opening the
lock in case of emergency (26) in the event of failure of the motor (36), thereby
characterized
in that the manual device (46) engages onto the control lever (40) and swings back (49) the
control lever (40) until the slide block (50) has reached a release position (50')
outside the swivel shoulder (16)
in that the control lever (40) exhibits a control surface (43) and the latch (20) exhibits
a counter-control surface (23),
in that the swing-back movement (49) of the control lever (40) pushes the control surface
(43) against the counter-control surface (23) and the latch (20) turns away (24) from
the swivel-catch (10)
and that due to its spring load (17) the swivel-catch (10) turns back to an open position
(10.0) and releases the closing element (14).
5. Lock pursuant to one of the claims 1 to 4, thereby characterized in that the working link (31) runs essentially radially to the swivel axis (35) of the working
lever (30).
6. Lock pursuant to one of the claims 1 to 5, thereby characterized in that the selector slot (41) runs at an angle to the radius which is determined by the
swivel axis (45) of the control lever (40).
7. Lock pursuant to Claim 6, thereby characterized in that the control lever (40) has several link sections (42, 43) with different profiles
towards one another.
8. Lock pursuant to Claim 7, thereby characterized in that the control lever (40) has essentially a linear initial section (42) of its selector
slot (41) in which during the open position (10.0) the slide block (50) is found up
to the pre-rest position (10.1) of the swivel-catch (10),
and the slide block (50), when changing-over to the main rest position (10.2), goes
into a selector slot (41) end section (44) which has an arched run.
9. Lock pursuant to Claim 8, thereby characterized in that the end section (44) of the selector slot (41) is essentially circular in form,
and that the circle essentially runs coaxially to the swivel-axis (35) of the working
lever (30).
10. Lock pursuant to Claim 8 or 9, thereby characterized in that the initial section (42) of the selector slot (41) runs essentially vertically to
the radius which is determined by the swivel-axis (45) of the control lever (40).
1. Serrure pour élément mobile de carrosserie automobile, un hayon arrière par exemple,
comprenant d'un côté une serrure et de l'autre une pièce de fermeture (14), lesquelles
à l'état monté reposent l'une contre l'élément mobile de carrosserie et l'autre contre
la carrosserie immobile,
sachant que la serrure comprend un pêne tournant (10) en rotation sur palier (15)
avec un cran préliminaire (11), un cran principal (12) et un évidement (13),
lors de la fermeture (19) de l'élément de carrosserie, la pièce de fermeture (14)
pénètre dans l'évidement (13) du pêne tournant (10) et le pêne tournant (10) tourne
jusque sur une position de crantage préliminaire (10.1),
position dans laquelle un loquet (20) sous contrainte ressort (27) et tournant sur
palier (25) dans la serrure engrène dans le cran préliminaire (11) du pêne tournant
(10),
avec un accessoire motorisé (36) d'aide à la fermeture pour l'élément mobile de carrosserie,
accessoire qui présente deux leviers (30, 40) pivotant sur palier fixe (35, 45) dans
la serrure,
sachant que le moteur (36) continue de faire tourner le pêne tournant au moyen des
leviers (30, 40), jusque sur une position de crantage principal (10.2) dans laquelle
le loquet (20) s'appuie contre le cran principal (12) du pêne tournant (10),
caractérisé en ce que
l'accessoire d'aide à la fermeture présente un levier de travail (30) actif, à coulisse
de travail (31), auquel le moteur imprime un mouvement de pivotement (34), coulisse
dans laquelle est guidé un coulisseau (50),
en ce que l'accessoire d'aide à la fermeture comprend un levier de commande (40) passif avec
coulisse de commande (41) dans laquelle est guidé le même coulisseau (50),
en ce que la coulisse de travail (31) croise la coulisse de commande (41) et que le coulisseau
(50) se trouve à l'intersection (51) des deux coulisses (31, 41),
en ce que le coulisseau (50) présente un épaulement (56) et le pêne tournant (10) un épaulement
antagoniste (16),
et en ce que lors du pivotement motorisé (34) du levier de travail (30), l'épaulement (56) percute
l'épaulement antagoniste (16) et le pêne tournant (10) tourne pour quitter sa position
de précrantage (10.1) et gagner la position de crantage principal (10.2).
2. Serrure selon la revendication 1, caractérisée en ce que le palier pivotant (35), à emplacement fixe, du levier de travail (30), coïncide
avec l'axe (15) du palier permettant au pêne (10) de tourner.
3. Serrure selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que le palier pivotant (45) à emplacement fixe du levier de commande (40) coïncide avec
l'axe (25) du palier permet au loquet (20) de tourner.
4. Serrure selon l'une des revendications 1 à 3, avec un dispositif manuel (46) permettant
d'ouvrir d'urgence (26) la serrure si le moteur (36) défaille, caractérisée en ce que
le dispositif manuel (46) attaque au niveau du levier de commande (40) et fait pivoter
le levier de commande (40) en arrière (49) jusqu'à ce que le coulisseau (50) soit
parvenu sur une position de décondamnation (50') située en dehors de l'épaulement
de rotation (16),
en ce que le levier de commande (40) présente une surface de commande (43) et le loquet (20)
une surface de commande antagoniste (23),
en ce que lorsque le levier de commande (40) pivote en arrière (49), la surface de commande
(43) percute la surface de commande antagoniste (23) et le loquet (20) tourne de façon
à s'éloigner (24) du pêne tournant (10)
et en ce que le loquet tournant (10) recule sous l'effet de sa contrainte ressort (17) jusque
sur une position ouverte (10.0) et décondamne la pièce de fermeture (14).
5. Serrure selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que la coulisse de travail (31) se déplace pour l'essentiel radialement par rapport à
l'axe pivotant (35) du levier de travail (30).
6. Serrure selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que le déplacement de la coulisse de commande (41) présente un tracé incliné par rapport
au rayon défini par l'axe de pivotement (45) du levier de commande (40).
7. Serrure selon la revendication 6, caractérisée en ce que le levier de commande (40) présente plusieurs segments de coulisse (42, 43) dont
les profilages diffèrent les uns des autres.
8. Serrure selon la revendication 7, caractérisée en ce que la coulisse de commande (41) équipant le levier de commande (40) présente un segment
initial (42) essentiellement linéaire, segment dans lequel se trouve le coulisseau
(50) tandis que le pêne tournant (10) se trouve de la position ouverte (10.0) à la
position de crantage préliminaire (10.1).
et en ce que le coulisseau (50) parvient, pendant la transition vers la position de crantage principal
(10.2), dans un segment terminal (44), au tracé arqué, de la coulisse de commande
(41).
9. Serrure selon la revendication 8, caractérisée en ce que le segment terminal (44) de la coulisse de commande (41) est essentiellement de forme
circulaire
et en ce que le cercle présente un tracé essentiellement coaxial à celui de l'axe de pivotement
(35) du levier de travail (30).
10. Serrure selon la revendication 8 ou 9, caractérisée en ce que le segment initial (42) de la coulisse de commande (41) présente un tracé essentiellement
vertical par rapport au rayon défini par l'axe de pivotement (45) du levier de commande
(40).
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