[0001] Die Erfindung betrifft eine Beschlaganordnung mit mindestens zwei Baugruppen in einer
Beschlagteilnut eines Tür- oder Fensterflügels, insbesondere eines Schiebetürflügels
oder einer festen Einfassung eines Fensters oder einer Tür, wobei die Baugruppen jeweils
zumindest einen in Nutlängsrichtung beweglichen Verbinder aufweisen und Verbinder
benachbarter Baugruppen über ein Verbindungselement bewegungsgekoppelt sind. Eine
solche Beschlaganordnung ist aus
DE19913306 bekannt. Es weist eine Beschlaganorndung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 auf.
[0002] Insbesondere Fenster, Türen oder dergleichen mit einem steuerbaren Dichtungselement
zwischen einem Flügel und einer festen Einfassung weisen in einer Beschlagteilnut
eine Beschlaganordnung mit in Nutlängsrichtung beweglichen Beschlagteilen auf. Um
die Beschlaganordnung für Türen oder Fenster unterschiedlicher Breiten anpassen zu
können, ist es gebräuchlich, zumindest zwei Baugruppen zu verwenden und diese mit
einem Verbindungselement zu verbinden, um eine Bewegung in Nutlängsrichtung von einer
Baugruppe auf eine benachbarte Baugruppe übertragen zu können. Bei relativ schmalen
Fenstern oder Türen können eine Eckbaugruppe und eine Endbaugruppe vorgesehen sein,
die über ein Verbindungselement verbunden sind. Bei entsprechend breiteren Fenstern
oder Türen können zwischen der Eckbaugruppe und der Endbaugruppe eine oder mehrere
Mittelbaugruppen vorgesehen sein, wobei zwischen den Baugruppen Verbindungselemente
vorgesehen sind.
[0003] Im Stand der Technik sind als Verbindungselemente Schienen bekannt, die einenends
eine Durchgangsöffnung für eine Schraubbefestigung und anderenends mehrere Durchgangsöffnungen
für eine Schraubbefestigung aufweisen. Durch die mehreren Durchgangsöffnungen wird
ein Raster vorgegeben. Das Verbindungselement wird entsprechend dem Abstand zwischen
zwei Baugruppen abgelängt und mittels der äußeren Durchgangsöffnungen an Verbindern
der Baugruppen befestigt. Dabei wird die Beschlaganordnung zusammengebaut, ehe sie
in die Beschlagteilnut des Flügels oder der festen Einfassung des Flügels eingebaut
wird. Das Verbindungselement ist dabei so angeordnet, dass es bei in die Beschlagteilnut
eingebauter Beschlaganordnung einer Nutflanke gegenüber liegt und die Schraubenköpfe
auf eine Nutflanke ausgerichtet sind. Bei breiten Türen oder Fenster, beispielsweise
bei einer Breite von 3 m, sind die derart hergestellten Beschlaganordnungen äußerst
schwer handhabbar.
[0004] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es deshalb, eine einfach montierbare Beschlaganordnung
anzugeben.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Beschlaganordnung gemäss Anspruch 1
gelöst.
[0006] Bei einer bevorzugten nicht zur Erfindung gehörenden Verfahrensvariante ist vorgesehen,
dass vor dem Einbringen des Verbindungselements der Abstand zwischen den Verbindern
benachbarter Baugruppen bestimmt wird und das Verbindungselement entsprechend abgelängt
wird. Im Gegensatz zum Stand der Technik wird der Abstand zwischen den Verbindern
benachbarter Baugruppen erst bestimmt, wenn die Baugruppen bereits in der Beschlagteilnut
montiert sind. Insbesondere, wenn mehrere Baugruppen in der Beschlagteilnut vorgesehen
sind, die durch Verbinder verbunden werden müssen, ist diese Vorgehensweise vorteilhaft,
da sich Messfehler nicht fortpflanzen.
[0007] Eine besonders einfache nicht zur Erfindung gehörenden Art und Weise, das Verbindungselement
an den Verbindern zu befestigen ergibt sich, wenn das Verbindungselement in die Verbinder
eingeklipst wird. Somit ist eine Befestigung von der Nutöffnungsseite her ohne Werkzeug
möglich. Die Klipsverbindung muss dabei so ausgebildet sein, dass sie Kräfte in Längsrichtung
des Verbindungselements uns damit in Nutlängsrichtung aufnehmen und übertragen kann.
[0008] Eine alternative Möglichkeit zur Befestigung ergibt sich, wenn das Verbindungselement
mittels von der Nutöffnungsseite her betätigbaren Befestigungsmitteln, insbesondere
Gewindestiften, oder Schrauben, gegen Anlageflächen der Verbinder gepresst wird. Dadurch
wird das Verbindungselement an seinen Enden zwischen den Anlageflächen und den Befestigungsmitteln
eingeklemmt. Im Gegensatz zum Stand der Technik sind die Befestigungsmittel von der
Nutöffnungsseite her bedienbar. Während die ments von der Nutöffnungsseite her betätigbar
sind, muss die Beschlaganordnung nicht vormontiert werden, sondern kann in der Beschlagteilnut
montiert werden.
[0009] Bei einer bevorzugten Ausführungsform kann vorgesehen sein, dass das Verbindungselement
als Rundprofil ausgebildet ist. Ein Rundprofil kann zum einen Zug- und Druckbelastungen
gut aufnehmen. Andererseits ist ein Rundprofil relativ kostengünstig und kann auf
die notwendige Länge einfach abgelängt werden. Es sind jedoch auch Verbindungselemente
mit einer anderen Querschnittsgeometrie denkbar. Während die Verbindungselemente gemäß
dem Stand der Technik ein gewisses Raster durch die Anordnung der Durchgangslöcher
vorgeben, kann ein Rundprofil ohne Raster beliebig an den Abstand zweier Verbinder
voneinander angepasst werden. Außerdem kann der Verschnitt reduziert werden, da aus
einem Rundprofil mehrere Verbindungselemente gewonnen werden können. Muss ein Verbindungselement
des Standes der Technik abgelängt werden, so ist das entfernte Stück des Verbindungselements
stets Verschnitt.
[0010] Die Verbinder weisen eine nutartige Vertiefung zur Aufnahme des Verbindungselements
auf. Durch eine nutartige Vertiefung wird die Ausrichtung des Verbindungselements
in der Beschlagteilnut vereinfacht. Außerdem kann das Verbindungselement in einer
nutartigen Vertiefung einfach befestigt werden, insbesondere festgeklemmt werden.
[0011] Der Verbinder weist einen Nutüberhang auf. Durch diese Maßnahme kann, insbesondere
bei einer Montage des Verbindungselements in einer Beschlagteilnut eines liegenden
Tür- oder Fensterflügels vermieden werden, dass das Verbindungselement aus der nutartigen
Vertiefung herausfällt. Somit wird eine einfache Montage der Beschlaganordnung bei
einem liegenden Tür- oder Fensterflügel möglich.
[0012] Bei einer Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass die Befestigungsmittel
Gewindestifte oder Schrauben umfassen, durch die das Verbindungselement gegen die
Anlage gedrückt ist. Die Gewindestifte können bereits vor der Montage der einzelnen
Baugruppen in der Beschlagteilnut, insbesondere werkseitig, bereits in die Verbinder
eingedreht sein. Dadurch sind sie unverlierbar am Verbinder gehalten. Zur Befestigung
des Verbindungselements in der Beschlagteilung muss daher nur noch der Gewindebolzen
weiter eingedreht werden. Ein umständliches Einbringen oder Einfädeln eines Gewindestifts
ist nicht notwendig.
[0013] Um eine Beschädigung des Verbinders während des Befestigens des Verbindungselements
am Verbinder zu verhindern, ist es vorteilhaft, wenn die Mittellängsachse der Gewindebolzen
oder Schrauben zur Mittellängsachse des Verbindungselements versetzt angeordnet ist.
[0014] Eine besonders einfache nicht zur Erfindung gehörenden Montage ergibt sich, wenn
die Befestigungsmittel eine Klipsverbindung umfassen. Dies bedeutet, dass die Befestigung
des Verbindungselements an den Verbindern dadurch erzielt werden kann, dass das Verbindungselement
von der Nutöffnungsseite her in die Klips- bzw. eine Rastverbindung eingedrückt wird.
Es ist somit kein Werkzeug zur Befestigung des Verbindungselements an den Verbindern
notwendig.
[0015] Bei einer Weiterbildung kann vorgesehen sein, dass die Klipsverbindung ein quer zur
Nutlängsrichtung angeordnetes Klipselement aufweist und das Verbindungselement im
Klipsbereich reibungserhöhend ausgebildet ist. Insbesondere kann das Verbindungselement
an seinen Enden eine mit dem Klipselement zusammenwirkende Ausnehmung oder eine Rändelung
aufweisen. Durch ei ne derartige Klipsverbindung können Zug- und Druckbewegungen in
Nutlängsrichtung besonders gut aufgenommen werden.
[0016] Vorteilhafterweise ist das Klipselement als geschlitzter Ring ausgebildet. Durch
den Schlitz des Rings kann das Verbindungselement eingedrückt werden. Der Ring kann
das Verbindungselement zumindest teilweise umgreifen und dadurch im Klipsbereich klemmend
gegen axiales Verschieben gesichert halten. Alternativ kann der Ring in eine Ausnehmung
eingreifen. Als Ausnehmung kann das Verbindungselement beispielsweise eine umlaufende
Nut aufweisen, in die das Klipselement eingreift.
[0017] Ein Ausführungsbeispiel der Beschlaganordnung ist in der Zeichnung schematisch dargestellt
und wird nachfolgend mit Bezug zu den Figuren der Zeichnungen näher erläutert. Es
zeigen:
- Fig. 1
- eine Mittelbaugruppe und eine Endbaugruppe einer Beschlaganordnung, die durch ein
Verbindungselement zu verbinden sind;
- Fig. 2a
- einen Querschnitt durch die Beschlagteilnut eines Türflügels und einen Verbinder während
eines ersten Montageschrittes;
- Fig. 2b
- den Querschnitt der Fig. 2a während eines zweiten Montageschrittes;
- Fig. 2c
- den Querschnitt der Fig. 2a während eines dritten Montageschrittes;
- Fig. 2d
- den Querschnitt der Fig. 2a während eines vierten Montageschrittes;
- Fig. 3a
- eine perspektivische Ansicht eines Teils einer Beschlagteilnut eines Türflügels mit
einer eingebauten Baugruppe;
- Fig. 3b
- die perspektivische Ansicht der Fig. 3a, wobei ein Verbindungselement an einem Verbinder
befestigt ist.
- Fig. 4
- eine perspektivische Ansicht eines nicht erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiels eines
Verbinders mit zugeordnetem Verbindungselement;
- Fig. 5
- eine Draufsicht auf eine Beschlaganordnung mit zwei Verbindern und einem Verbindungselement
gemäß der Fig. 4;
- Fig. 6a
- einen Querschnitt durch eine Beschlagteilnut eines Türflügels und einen Verbinder
gemäß der Fign. 4 und 5 während eines ersten Montageschrittes;
- Fig. 6b
- den Querschnitt der Fig. 6a während eines zweiten Montageschrittes;
- Fig. 6c
- den Querschnitt der Fig. 6a während eines dritten Montageschrittes;
- Fig. 7
- eine Draufsicht auf einen Teil einer Beschlaganordnung mit einem weiteren Ausführungsbeispiel
eines Verbinders und eines Verbindungselements, die nicht zur Erfindung gehören
- Fig. 8
- einen Querschnitt gemäß der Linie VIII-VIII der Fig. 7;
- Fig. 9a
- eine Seitenansicht auf den Verbindungsbereich zweier Baugruppen;
- Fig. 9b
- eine Draufsicht auf die Anordnung gemäß Fig. 9a;
- Fig. 10
- eine Draufsicht auf ein Verbindungselement.
[0018] In der Fig. 1 ist eine Seitenansicht einer ersten Baugruppe 1 und einer zweiten Baugruppe
2, wobei die erste Baugruppe 1 als Endteil einer Beschlaganordnung und die zweite
Baugruppe 2 als ein Mittelteil einer Beschlaganordnung ausgebildet ist, dargestellt.
Die erste Baugruppe 1 weist eine Schiene 3 auf, die im Nutgrund einer Beschlagteilnut
befestigbar ist. Relativ zur Schiene 3 ist ein Bauteil 4 in Nutlängsrichtung 5 beweglich
angeordnet. An der der zweiten Baugruppe 2 zugewandten Seite weist die erste Baugruppe
1 einen Verbinder 6 auf. Der Verbinder 6 ist mit dem Bauteil 4 über eine Schubstangenanordnung
bewegungsgekoppelt.
[0019] Die zweite Baugruppe 2 weist ebenfalls eine Schiene 7 auf, die ebenfalls im Nutgrund
der Beschlagteilnut befestigt werden kann. Auf der der ersten Baugruppe 1 zugewandten
Seite ist ein Verbinder 8 vorgesehen, der so mit einem Bauteil 9 gekoppelt ist, dass
bei einer Bewegung des Verbinders 8 in Nutlängsrichtung 5 das Bauteil 9 ebenfalls
in Nutlängsrichtung 5 bewegt wird. Damit die beweglichen Bauteile 4, 9 der ersten
und der zweiten Baugruppe 1, 2 sich zur gleichen Zeit und im gleichen Maße bewegen,
müssen die Verbinder 6, 8 durch ein Verbindungselement bewegungsgekoppelt werden.
[0020] In der Fig. 2a ist ein Querschnitt durch einen Teil eines Türflügels 10 gezeigt.
Falzseitig weist der Flügel 10 eine Beschlagteilnut 11 auf, in der eine Baugruppe
mit einem Verbinder 12 angeordnet ist. Die Schiene 13 ist in der Beschlagteilnut 11
verankert, insbesondere in dieser verschraubt. Der Verbinder 12 ist relativ zur Schiene
13 in Nutlängsrichtung beweglich angeordnet. Der Verbinder 12 weist eine nutartige
Vertiefung 14 auf, die im Wesentlichen zur Nutöffnungsseite 15 der Beschlagteilnut
11 hin geöffnet ist. Die Innenseite der nutartigen Vertiefung 14 stellt eine Anlage
für ein als Rundprofil ausgebildetes Verbindungselement 16 dar. Das Verbindungselement
16 kann über die Nutöffnungsseite 15 in die nutartige Vertiefung 14 eingeführt werden.
[0021] In der Fig. 2b ist das Verbindungselement 16 gezeigt, das über die Nutöffnungsseite
15 in Richtung des Verbinders 12 bewegt wurde. Das Verbindungselement 16 liegt dabei
auf einem Anschlag 17 auf, der eine Führung des Verbindungselements 16 in die nut
artige Vertiefung 14 ermöglicht.
[0022] In der Fig. 2c ist ein weiterer Montageschritt dargestellt, wobei das Verbindungselement
16 sich nun in der nutartigen Vertiefung 14 befindet. Der Verbinder 12 weist einen
Nutüberhang 18 auf, der verhindert, dass sich das Verbindungselement 16 während der
Montage selbsttätig wieder aus der nutartigen Vertiefung 14 entfernt. Der Nutüberhang
18 kommt insbesondere vorteilhaft zum Tragen, wenn das Verbindungselement 16 bei einem
liegenden Türflügel montiert wird. Hierzu muss man sich vorstellen, dass die Fig.
2c im Uhrzeigersinn um 90° gedreht ist. Im Nutüberhang 18 ist ein als Gewindestift
ausgebildetes Befestigungsmittel 19 angeordnet, welches von der Nutöffnungsseite 15
her betätigbar ist. Die Mittellängsachse des Betätigungselements 19 ist dabei versetzt
zur Mittellängsachse des Verbindungselements 16. Dies bedeutet, dass das Befestigungselement
19 außermittig auf das Verbindungselement 16 drückt. Dadurch wird weitestgehend verhindert,
dass beim Befestigen des Verbindungselementes 16 der Nutüberhang 18 in Richtung auf
die Nutflanke 20 bewegt wird, was zu einer Beschädigung des Verbinders 12 führen könnte.
[0023] In der Fig. 2d ist das Befestigungsmittel 19 eingedreht, so dass das Verbindungselement
16 in die nutartige Vertiefung 14 gedrückt wird und dadurch im Verbinder 12 eingeklemmt
ist. Somit kann über das Verbindungselement 16 Zug und Druck von einer ersten auf
eine zweite Baugruppe und umgekehrt übertragen werden.
[0024] In der Fig. 3a ist der Teil des Türflügels 10 mit dem Verbinder 12 gemäß Fig. 2a
perspektivisch dargestellt. Der Verbinder 12 weist zwei Befestigungsmittel 19 auf,
die eine sichere Befestigung des Verbindungselements 16 gewährleisten. Bei einer Zuführung
des Verbindungselements 16 von der Nutöffnungsseite 15 her gelangt aufgrund der Ausgestaltung
des Verbinders 12 das Verbindungselement 16 zwangsläufig in die nutartige Vertiefung
14.
[0025] Die Fig. 3b entspricht im Wesentlichen der Fig. 3a. In der Fig. 3b ist das Verbindungselement
16 im befestigten Zustand im Verbinder 12 gezeigt.
[0026] In der Fig. 4 ist der Endbereich einer Baugruppe 30 gezeigt, die einen alternativen
nicht zur Erfindung gehörenden Verbinder 31 aufweist. Der Verbinder 31 weist eine
Nut 32 auf, in der mehrere quer zur Längsrichtung angeordnete Klipselemente 33 vorgesehen
sind. Die Klipselemente 33 umgrei fen das Verbindungselement 34 an einem Ende und
sichern dieses gegen axiales Verschieben relativ zum Verbinder 31. Der Endbereich
35 des Verbindungselements 34 ist reibungserhöhend ausgestaltet, indem Einschnitte
vorgesehen sind, in die die Klipselemente 33 eingreifen.
[0027] In der Fig. 5 ist eine Draufsicht auf eine Beschlaganordnung gezeigt. In einer Beschlagteilnut
37 eines Flügels 38 ist eine Beschlaganordnung 39 angeordnet. Die Beschlaganordnung
39 weist Baugruppen 30, 40 auf, die auf einander zugewandten Seiten Verbinder 31,
41 aufweisen. Die Verbinder 31, 41 sind über das Verbindungselement 34 miteinander
verbunden. Beide Verbinder 31, 41 weisen Klipselemente 33, 43 auf, die das Verbindungselement
34 halten.
[0028] In den Fign. 6a bis 6c ist die Montage des Verbindungselements 34 dargestellt. In
der Fig. 6a ist zu erkennen, dass von der Nutöffnungsseite 44 her das Verbindungselement
34 in Richtung der bereits montierten Beschlaganordnung 39 geführt wird. Das Verbindungselement
34 wird von oben in die Nut 32 eingeführt und durch die Nut 32, die als Ausrichtmittel
dient, in Nutlängsrichtung ausgerichtet. Dieser Zustand ist in der Fig. 6b zu sehen.
In diesem Zustand liegt das Verbindungselement 34 auf den Klipselementen 33 auf. Die
Klipselemente 33 sind als geschlitzte Ringe ausgebildet, deren Schlitzbreite geringer
ist als der Durchmesser des Verbindungselements 34. Bei entsprechendem Druck auf das
Verbindungselement 34 von der Nutöffnungsseite her werden die Klipselemente aufgeweitet,
so dass das Verbindungselement 34, wie dies in der Fig. 6c zu sehen ist, im Innenbereich
der Klipselemente 33 zu liegen kommt. Im Zustand der Fig. 6c ist das Verbindungselement
34, welches Ausnehmungen aufweist, in die die Klipselemente 34 eingreifen, im eingeklipsten
Zustand gezeigt.
[0029] In der Fig. 7 ist eine Draufsicht auf eine Beschlaganordnung 50 gezeigt, die eine
alternative nicht zur Erfindung gehörende Ausführungsform eines Verbindungselements
51 aufweist. Das Verbindungselement 51 weist einerends zwei Durchgangsöffnungen 52
für Befestigungsmittel auf. Als Befestigungsmittel können im Ausführungsbeispiel der
Fig. 7 Schrauben vorgesehen sein, die von der Nutöffnungsseite in die Verbinder eingeschraubt
sind und dadurch das Verbindungselement 51 halten. Am gegenüberliegenden Ende weist
das Verbindungselement 51 Durchgangsöffnungen 53 auf, wobei über zwei dieser Durchgangsöffnungen
53 das Verbindungselement 51 an einem Verbinder befestigt ist.
[0030] In der Fig. 8 ist ein Querschnitt gemäß der Linie VIII-VIII der Fig. 7 gezeigt. Der
Verbinder 54 ist als Teil der Beschlaganordnung 50 in einer Beschlagteilnut 55 montiert.
Auf dem Verbinder 54 liegt das als C-förmiges Profil ausgebildete Verbindungselement
51 auf. Das Verbindungselement 51 weist Schenkel 56, 57 auf, wobei der Abstand der
Schenkel 56, 57 etwa der oberen Breite des Verbindungselements 54 entspricht. Dies
bedeutet, dass das Verbindungselement 51 das Verbindungselement 54 teilweise übergreift.
Das Verbindungselement 51 liegt auf einer der Nutöffnung zugewandten Anlage 58 des
Verbinders 54 auf. Zu erkennen ist auch das als Schraube ausgebildete Befestigungsmittel
59.
[0031] In der Fig. 9a ist eine Seitenansicht der Beschlaganordnung 50 dargestellt. Die Verbinder
54, 60 sind in Nutlängsrichtung entlang von Schienen 61, 62 beweglich. Die Bewegung
der Verbinder 54, 60 ist durch das Verbindungselement 51, das an beiden Verbindern
54, 60 befestigt ist, gekoppelt.
[0032] In der Fig. 9b ist eine Draufsicht auf die Beschlaganordnung 50 gezeigt. Das Verbindungselement
51 ist abgelängt und über die äußeren beiden Durchgangsöffnungen 53 an dem Verbinder
60 befestigt.
[0033] In der Fig. 10 ist das Verbindungselement 51 im abgelängten und im ursprünglichen
Zustand (Bezugsziffer 51') dargestellt. Dem Fensterbauer wurde das Verbindungselement
51 mit zusätzlichen Durchgangsöffnungen 63 im Abschnitt 64 geliefert, Der Abschnitt
64 wurde entfernt, um das Verbindungselement 51 auf den Abstand der Verbinder 54,
60 anzupassen. Der Abschnitt 64 ist daher Verschnitt. Durch die Durchgangsöffnungen
53 wird ein Raster festgelegt, so dass der Abstand der Verbinder 54, 60 nicht beliebig
festgelegt werden kann.
1. Beschlaganordnung mit mindestens zwei Baugruppen (1, 2), die in einer Beschlagteilnut
(11) eines Tür- oder Fensterflügels (10), insbesondere eines Schiebetürflügels, oder
einer festen Einfassung eines Fensters oder einer Tür montierbar sind, wobei die Baugruppen
(1, 2) jeweils mindestens einen in Nutlängsrichtung (5) beweglichen Verbinder (6,
8, 12) aufweisen und Verbinder (6, 8, 12) benachbarter Baugruppen (1, 2) durch ein
Verbindungselement (16) gekoppelt sind, wobei die Verbinder (6, 8, 12) jeweils eine
im Wesentlichen der Nutöffnungsseite (15) zugewandte Anlage für das Verbindungselement
(16) und von der Nutöffnungsseite (15) betätigbare Befestigungsmittel (19) zur Befestigung
des Verbindungselements (16) an den Verbindern (6, 8, 12) aufweisen, wobei die Verbinder
(6, 8, 12) eine nutartige Vertiefung (14) zur Aufnahme des Verbindungselements (16)
aufweisen, dadurch gekennzeichnet, dass an den Verbindern (6, 8, 12) ein Nutüberhang (18) vorgesehen ist.
2. Beschlaganordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Verbindungselement (16) ein Rundprofil vorgesehen ist.
3. Beschlaganordnung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsmittel (19) Gewindestifte oder Schrauben umfassen, durch die das
Verbindungselement (16) gegen die Anlage gedrückt ist.
4. Beschlaganordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittellängsachse der Gewindestifte oder Schrauben zur Mittellängsachse des Verbindungselements
(16) versetzt angeordnet ist.
1. Fitting arrangement having at least two subassemblies (1, 2) which can be mounted
in a fitting member groove (11) of a door or window leaf (10), in particular a sliding
door leaf, or of a fixed surround of a window or a door, wherein the subassemblies
(1, 2) each have at least one connector (6, 8, 12) which can be moved in the longitudinal
direction of the groove (5) and connectors (6, 8, 12) of adjacent subassemblies (1,
2) are coupled by means of a connection element (6), wherein the connectors (6, 8,
12) each have for the connection element (16) an abutment which substantially faces
the groove opening side (15) and securing means (19) which can be actuated from the
groove opening side (15) in order to secure the connection element (16) to the connectors
(6, 8, 12), wherein the connectors (6, 8, 12) have a groove-like recess (14) for receiving
the connection element (16), characterised in that a groove overhang (18) is provided on the connectors (6, 8, 12).
2. Fitting arrangement according to claim 1, characterised in that a round profile is provided as a connection element (16).
3. Fitting arrangement according to either claim 1 or claim 2, characterised in that the securing means (19) comprise threaded pins or screws by means of which the connection
element (16) is pressed against the abutment.
4. Fitting arrangement according to claim 3, characterised in that the longitudinal centre axis of the threaded pins or screws is arranged so as to
be offset with respect to the longitudinal centre axis of the connection element (16).
1. Agencement de ferrure composé d'au moins deux groupes structurels (1, 2) pouvant être
montés dans une rainure (11) d'une partie de ferrure d'un battant (10) de porte ou
de fenêtre, en particulier d'un battant de porte coulissante, ou d'un encadrement
fixe de fenêtre ou de porte, lesdits groupes structurels (1, 2) étant respectivement
pourvus d'au moins un organe de liaison (6, 8, 12) mobile dans la direction longitudinale
(5) de la rainure, et des organes de liaison (6, 8, 12) de groupes structurels voisins
(1, 2) étant couplés par l'intermédiaire d'un élément de solidarisation (16), les
organes de liaison (6, 8, 12) comprenant, à chaque fois, un appui pointant substantiellement
vers le côté ouverture (15) de la rainure et dédié à l'élément de solidarisation (16),
et des moyens de fixation (19) qui peuvent être actionnés depuis ledit côté ouverture
(15) de la rainure et sont conçus pour fixer ledit élément de solidarisation (16)
auxdits organes de liaison (6, 8, 12), lesquels organes de liaison (6, 8, 12) présentent
un renfoncement (14) du type rainure, dévolu à la réception dudit élément de solidarisation
(16), caractérisé par le fait qu'un éperon (18), surplombant la rainure, est prévu sur les organes de liaison (6, 8,
12).
2. Agencement de ferrure selon la revendication 1, caractérisé par le fait qu'un profilé rond est prévu en tant qu'élément de solidarisation (16).
3. Agencement de ferrure selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisé par le fait que les moyens de fixation (19) incluent des chevilles filetées ou des vis, par l'intermédiaire
desquelles l'élément de solidarisation (16) est pressé contre l'appui.
4. Agencement de ferrure selon la revendication 3, caractérisé par le fait que l'axe médian longitudinal des chevilles filetées, ou des vis, occupe une position
décalée par rapport à l'axe médian longitudinal de l'élément de solidarisation (16).