[0001] Die Erfindung betrifft eine Turbine mit einem Turbinengehäuse, in dem im Betrieb
der Turbine ein Primärgasstrom im Wesentlichen in Richtung einer Längsachse der Turbine
geleitet werden kann, und einer Sekundärgaszuführung, mit der ein Sekundärgasstrom
im Wesentlichen quer zur Längsachse in den Primärgasstrom eingeleitet werden kann.
Im Rahmen dieser Unterlagen soll dabei unter "Gas" auch Dampf in einer ein- oder mehrphasigen
Zusammensetzung verstanden werden.
[0002] Bei Turbinen, wie beispielsweise Dampf- oder Gasturbinen, ist es üblich, einem Haupt-
bzw. Primärgasstrom weitere Gasströme, so genannte Sekundärgasströme, zuzuführen.
Beispiele für solche Sekundärgasströme sind Sekundärluft, Zudampf, Leckdampf und Dampf,
der zur Kühlung der Turbinenkomponenten zugeführt wird. Typischerweise ist der Sekundärgasmassenstrom
kleiner als 10% des Hauptgasmassenstroms.
[0003] So wird beispielsweise an Dampfturbinen teilentspannter Dampf aus dem Gehäuse der
Turbine entnommen (z.B. nach einer Mitteldruckstufe), der dann entlang des heißen
Gehäuses geleitet wird, um Dichtungsleckmassenströme aufzunehmen. Der entnommene Dampf,
der beispielsweise eine Temperatur von ca. 200° C hat, kühlt ferner weitere Bauteile
der Turbine und erwärmt sich dabei auf eine Temperatur von ca. 400° C. Um diesen exergetisch
hochwertigen Dampf thermodynamisch nutzen zu können, wird er der Turbine beispielsweise
an einer in Strömungsrichtung weiter hinten angeordneten Mitteldruckstufe wieder zugeleitet.
[0004] Ein derart eingeleiteter Sekundärgasstrom darf im Wesentlichen keine zusätzlichen
Druckverluste des Hauptgasstroms verursachen. Ferner darf sich beim Einleiten des
Sekundärgasstroms keine Heißdampfschicht über den angrenzenden Bauteilen, wie z.B.
Gehäuse und Schaufeln der Turbine bilden. Fälle, in denen der Sekundärgasstrom wesentlich
heißer ist als der Hauptgasstrom und auch nur zeitweise Sekundärgas eingedüst wird,
stellen hierbei eine besondere Herausforderung an die Konstruktion der Turbine dar.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Turbine mit einem Turbinengehäuse
der eingangs genannten Art bereitzustellen, bei der die oben genannten Schwierigkeiten
überwunden und insbesondere Gefahren einer Heißgasschichtung an angrenzenden Bauteilen
von Sekundärgaszuführungen vermieden sind.
[0006] Die Aufgabe ist erfindungsgemäß mit einer gattungsgemäßen Turbine gelöst, bei der
im Bereich der Einleitung des Sekundärgasstroms in den Primärgasstrom ein Mittel zum
Verwirbeln des Sekundärgasstroms in den Primärgasstrom hinein vorgesehen ist. Ferner
ist die Aufgabe mit einer gattungsgemäßen Turbine gelöst, bei der im Bereich der Einleitung
des Sekundärgasstroms in den Primärgasstrom ein Mittel zum Lenken des Sekundärgasstroms
in die Strömungsrichtung des Primärgasstroms vorgesehen ist.
[0007] Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, dass zur Vermeidung der oben genannten
Probleme im Bereich der Einleitung des Sekundärgasstroms in den Primärgasstrom hinein
eine homogene Mischung der Teilströme bei minimalem Druckverlust und zugleich kurzer
Mischstrecke geschaffen werden muss. Um dies zu erreichen, ist erfindungsgemäß ein
Mittel vorgesehen, mittels dem eine Verwirbelung des Sekundärgasstroms in den Primärgasstrom
hinein und damit eine Mischung von Primär- und Sekundärgas unter Vermeidung von Heißgasschichten
erzielt wird. Die derartige Vermischung der Gasströme führt zu einer Verringerung
der Gefahr von Schichtströmungen und einer schnellen Verteilung des mit dem Sekundärgas
zugeführten Energiestroms. Die Bauteile in unmittelbarer Nähe der Einleitung des Sekundärgasstroms
erfahren daher erfindungsgemäß keine erhöhte Temperaturbelastung und können demnach
für eine vergleichsweise geringe Temperaturbelastung ausgelegt werden. Eine Überdimensionierung
der Bauteile allein für den Fall eines Zuführens von besonders heißem Sekundärgas
kann so vermieden werden.
[0008] Darüber hinaus wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, dass der Sekundärgasstrom mit
einer strömungsgünstigen Eindüsungsgeometrie in den Primärgasstrom eingeleitet und
gezielt in die Richtung der Strömung des Primärgasstroms umgelenkt wird. Die derartige
Einleitung des Sekundärgases führt zur Verringerung von Druckverlusten und fördert
ferner eine gute Durchmischung mit dem Hauptgasstrom.
[0009] Bei einer vorteilhaften Weiterbildung der erfindungsgemäßen Turbine ist das Mittel
zum Verwirbeln und/oder Lenken des Sekundärgasstroms mit einer im Bereich der Einleitung
des Sekundärgasstroms am Gehäuse angeordneten Strömungsfläche gebildet, deren von
Sekundärgasstrom überströmte Strömungskante zumindest abschnittsweise wellenförmig
gestaltet ist. Mit einer derartigen wellenförmigen Strömungskante wird der Sekundärgasstrom
in verschiedenen Abschnitten des Strömungsweges mit unterschiedlichen Druckgefällen
in den Primärgasstrom eingeleitet, wodurch ein starkes Wirbelfeld erzeugt wird, welches
die Teilströme aufgrund der entstehenden Querkomponenten intensiv vermischt.
[0010] Eine besonders starke Vermischung der Teilströme kann ferner vorteilhaft mit einer
Strömungsfläche als Mittel zum Verwirbeln und/oder Lenken geschaffen werden, deren
vom Sekundärgasstrom überströmte Strömungskante zumindest abschnittsweise in Zick-Zack-Form
gestaltet ist. Die sich an der Zick-Zack-Form im Bereich von Spitzen stark verengenden
Strömungswege führen zu einer besonders starken Wirbelbildung und zu einer entsprechend
gesteigerten Vermischung der genannten Teilströme.
[0011] Alternativ oder zusätzlich zu den genannten Formen von erfindungsgemäß weitergebildeten
Strömungskanten kann vorteilhaft auch mit einer zumindest abschnittsweise stufenförmig
gestalteten Strömungskante gearbeitet werden.
[0012] Die insbesondere nicht geradlinige Strömungskante der erfindungsgemäßen Lenkeinrichtung
des Sekundärgasstroms kann dabei vorteilhaft zumindest abschnittsweise in einer Ebene
ausgebildet sein, welche sich im Wesentlichen in axialer Richtung der Turbine erstreckt.
Mit einer derartigen Strömungskante wird in axialer Richtung in den Primärgasstrom
verschieden viel Sekundärgas eingedüst, wodurch die genannte Verwirbelung gefördert
wird. Zugleich kann die Wandung des Gehäuses der derart gestalteten erfindungsgemäßen
Turbine in radialer Richtung im Wesentlichen glatt gestaltet sein.
[0013] Alternativ kann die Strömungskante zumindest abschnittsweise in einer Ebene ausgebildet
sein, welche sich im Wesentlichen in radialer Richtung der Turbine erstreckt. Eine
solche Gestalt einer Strömungskante ist insbesondere an einem Mittel zum Lenken des
Sekundärgasstroms vorteilhaft, welches zu einer sehr starken Umlenkung hin zur Primärgasströmung
und damit parallel zur Längsachse der Turbine beiträgt.
[0014] Eine weitere Verbesserung der erfindungsgemäßen Lösung wird dadurch erzielt, dass
das Mittel zum Verwirbeln und/oder Lenken mit einer im Bereich der Einleitung des
Sekundärgasstroms am Gehäuse angeordneten Strömungsfläche gebildet ist, welche in
den Primär- und/oder Sekundärgasstrom hinein und heraus bewegbar ist. Eine solche
Strömungsfläche kann beispielsweise während eines Betriebs der erfindungsgemäßen Turbine
ohne Sekundärgaszufuhr strömungsgünstig in Richtung der Primärgasströmung ausgerichtet
werden, während sie zum Eindüsen des Sekundärgasstroms in den Primärgasstrom hineinbewegt
und dort zu einer Verwirbelung und Durchmischung der beiden Teilströme führt. Für
das Bewegen der Strömungsfläche können Temperaturkennlinien vorgegeben werden, derart,
dass immer nur soviel Durchmischung der Teilströme erzielt wird, wie es temperaturtechnisch
erforderlich ist. Strömungsverluste können auf diese Weise besonders minimiert werden.
[0015] Die erfindungsgemäß bewegbare Strömungsfläche kann konstruktiv besonders wirkungsvoll
und zugleich vergleichsweise kostengünstig mit einer am Gehäuse flexibel angelenkten
Lasche oder einer am Gehäuse schwenkbar angelenkten Klappe gestaltet werden.
[0016] Zum Bewegen der Strömungsfläche ist es besonders vorteilhaft, wenn diese mittels
eines Bimetall-Elements bewegbar ist. Mit einem solchen Bimetall-Element können die
oben genannten Temperaturkennlinien abgebildet werden, ohne dass dazu ein besonderer
Steuerungsaufwand mit fremdbetätigter Aktuatorik erforderlich wäre.
[0017] Darüber hinaus kann vorteilhaft zum Bewegen der Strömungsfläche ein Formgedächtnismetall
verwendet werden, welches bei einem Erreichen einer vorbestimmten Kristallisationstemperatur
seine Metallstruktur ändert und dadurch eine vordefinierte Form annimmt. Diese Form
bestimmt dann die veränderte Lage der erfindungsgemäßen Strömungsfläche.
[0018] Zusammenfassend ergibt sich mit der erfindungsgemäßen Lösung eine Verringerung der
Strömungsverluste beim Betrieb einer Turbine mit und ohne Sekundärgaszuführung, wodurch
insgesamt ein höherer Wirkungsgrad erzielt wird. Die Erfindung stellt eine (insbesondere
nicht allein konvektive) Durchmischung von Primärgas und Sekundärgas sicher. Damit
ergibt sich an angrenzenden Bauteilen ein ausgeglichenes Temperaturprofil und die
Belastung dieser Bauteile wird gleichmäßiger. Die erfindungsgemäß erzielten kurzen
Mischungswege führen zur Minimierung von Druckverlusten und insgesamt zu einer Verbesserung
der Betriebssicherheit. Zugleich kann die erfindungsgemäße Lösung kostengünstig und
mit geringem baulichen Änderungsaufwand realisiert werden. Mit den oben genannten
Weiterbildungen kann die Lösung an vielfältige Anwendungsfälle und Umgebungssituationen
angepasst werden.
[0019] Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Turbine anhand der
beigefügten schematischen Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen teilweisen Längsschnitt eines ersten Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen
Turbine,
Fig. 2 einen Ausschnitt der Darstellung gemäß Fig. 1 bei einer ersten Stellung eines
an der Turbine vorgesehenen Mittels zum Verwirbeln und Lenken des Sekundärgasstroms,
Fig. 3 die Ansicht gemäß Fig. 2 bei einer zweiten Stellung des Mittels zum Verwirbeln
und Lenken des Sekundärgasstroms,
Fig. 4a die Teilansicht IV in Fig. 3 bei einem ersten erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel
des Mittels zum Verwirbeln und Lenken des Sekundärgasstroms,
Fig. 4b die Teilansicht IV-IV gemäß Fig. 3 bei einem zweiten erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel
eines Mittels zum Verwirbeln und Lenken des Sekundärgasstroms und
Fig. 4c die Teilansicht IV-IV gemäß Fig. 3 bei einem dritten erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel
eines Mittels zum Verwirbeln und Lenken des Sekundärgasstroms.
[0020] In Fig. 1 ist eine Turbine 10 in Gestalt einer Dampfturbine im Längsschnitt teilweise
veranschaulicht. Die Turbine 10 weist eine Welle 12 auf, die im Betrieb der Turbine
10 um eine Längsachse 14 rotiert. An der Welle 12 sind sich im Wesentlichen radial
erstreckende Laufschaufeln 16 angebracht, von denen eine von einer ersten Mitteldruckstufe
oder Niederdruckstufe 18 und eine zweite von einer zweiten Mitteldruckstufe oder Niederdruckstufe
20 dargestellt sind.
[0021] Den Laufschaufeln 16 sind jeweils Leitschaufeln 22 zugeordnet, welche sich ebenfalls
im Wesentlichen radial erstrecken und an einem im Wesentlichen zylindrischen Gehäuse
24 der Turbine 10 angebracht sind.
[0022] Durch das Gehäuse 24 wird im Betrieb der Turbine 10 ein Primärgasstrom bzw. Primärdampfstrom
26 hindurchgeleitet, welcher auch als Hauptdampfstrom bezeichnet werden kann. Der
Primärgasstrom 26 strömt dabei im Wesentlichen entlang der Welle 12 in Richtung der
Längsachse 14 der Turbine 10.
[0023] Quer zu dieser Primärgasströmung wird an der Turbine 10 zwischen den Mitteldruckstufen
oder Niederdruckstufen 18 und 20 ein Sekundärgasstrom 28 zugeleitet, der durch eine
Sekundärgaszuführung 30 von außen an die Wandung des Gehäuses 24 zugeführt wird.
[0024] Im Bereich der Einleitung des Sekundärgasstroms 28 in den Primärgasstrom 26 ist ein
Mittel 32 zum Verwirbeln und Lenken des Sekundärgasstroms 28 bei seinem Eintritt in
den Primärstrom 26 vorgesehen. Das Mittel 32 lenkt dabei insbesondere den Sekundärgasstrom
28 in die Strömungsrichtung des Primärgasstroms 26 um, so dass im Bereich der Einleitung
des Sekundärgasstroms 28 besonders geringe Druckverluste entstehen. Ferner führt das
Mittel 32 zu einer Verwirbelung des Sekundärgasstroms 28 im Eintrittsbereich und damit
zu einer starken Vermischung der Teilströme. Diese starke Vermischung bewirkt, dass
der vergleichsweise heiße Sekundärgasstrom 28 verhältnismäßig schnell im Primärgasstrom
26 verteilt und dadurch eine erhöhte Temperaturbelastung der umliegenden Bauteile
vermieden wird.
[0025] Wie insbesondere in den Figuren 2, 3 und 4a bis 4c veranschaulicht ist, weist das
Mittel 32 dazu insbesondere eine Strömungsfläche auf, welche teilweise vom Sekundärgasstrom
28 überströmt wird. Die Strömungsfläche ist bei den in den Figuren 4a bis 4c veranschaulichten
verschiedenen Ausführungsbeispielen jeweils mit einer Art Klappe 34 gestaltet, welche
an dem Gehäuse 24 angelenkt ist. Alternativ zu dieser Klappe 34 können auch Zungen,
Laschen oder so genannte Chevrons vorgesehen sein.
[0026] Die Klappen 34 weisen jeweils an ihrem zum Sekundärgasstrom 28 bzw. Primärgasstrom
26 gewandten Randbereich eine Strömungskante 36 auf, welche bei dem Ausführungsbeispiel
gemäß Fig. 4a wellenförmig gestaltet ist. Mit einer solchen Wellenform wird sowohl
in Axialrichtung als auch in Umfangsrichtung an der Klappe 34 abschnittsweise verschieden
viel Sekundärgas in den Primärgasstrom 26 eingeleitet, wodurch es zu einer verstärkten
Verwirbelung der Teilströme kommt.
[0027] Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 4b ist die Strömungskante 36 Zick-Zack-förmig
gestaltet. Mit dieser vergleichsweise spitz ausgeformten Zick-Zack-Form wird eine
besonders starke Verwirbelung erzielt.
[0028] Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 4c ist die Strömungskante 36 schließlich stufenförmig
ausgebildet, wobei die einzelnen Stufen zusätzlich jeweils mit geneigten Flanken ausgestaltet
sind. Mit den geneigten Flanken wird insbesondere eine Umlenkung des Sekundärgasstroms
28 in Umfangsrichtung bzw. eine Art Drall innerhalb des Primärgasstroms 26 erzeugt.
[0029] Bezugszeichenliste
- 10
- Turbine
- 12
- Welle
- 14
- Längsachse
- 16
- Laufschaufel
- 18
- erste Mitteldruckstufe oder Niederdruckstufe
- 20
- zweite Mitteldruckstufe oder Niederdruckstufe
- 22
- Leitschaufeln
- 24
- Gehäuse
- 26
- Primärgasstrom
- 28
- Sekundärgasstrom
- 30
- Sekundärgaszuführung
- 32
- Mittel zum Verwirbeln und Lenken
- 34
- Klappe bzw. Zungen, Laschen, Chevron
- 36
- Strömungskante
1. Turbine (10) mit einem Gehäuse (24), in dem im Betrieb der Turbine (10) ein Primärgasstrom
(26) im Wesentlichen in Richtung einer Längsachse (14) der Turbine (10) geleitet werden
kann und einer Sekundärgaszuführung (30) mit der ein Sekundärgasstrom (28) im Wesentlichen
quer zur Längsachse (14) in den Primärgasstrom (26) eingeleitet werden kann,
dadurch gekennzeichnet, dass
im Bereich der Einleitung des Sekundärgasstroms (28) in den Primärgasstrom (20) ein
Mittel (32) zum Verwirbeln des Sekundärgasstroms (28) in den Primärgasstrom (26) hinein
vorgesehen ist.
2. Turbine (10), insbesondere nach Anspruch 1, mit einem Gehäuse (24), in dem im Betrieb
der Turbine (10) ein Primärgasstrom (26) im Wesentlichen in Richtung einer Längsachse
(14) der Turbine (10) geleitet werden kann und einer Sekundärgaszuführung (30), mit
der ein Sekundärgasstrom (28) im Wesentlichen quer zur Längsachse (14) in den Primärgasstrom
(26) eingeleitet werden kann,
dadurch gekennzeichnet, dass
im Bereich der Einleitung des Sekundärgasstroms (28) in den Primärgasstrom (26) ein
Mittel (32) zum Lenken des Sekundärgasstroms (28) in die Strömungsrichtung des Primärgasstroms
(26) vorgesehen ist.
3. Turbine nach Anspruch 1 oder Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Mittel (32) zum Verwirbeln und/oder Lenken mit einer im Bereich der Einleitung
des Sekundärgasstroms (28) am Gehäuse (24) angeordneten Strömungsfläche (34) gebildet
ist, deren vom Sekundärgasstrom (28) überströmte Strömungskante (36) zumindest abschnittsweise
wellenförmig gestaltet ist.
4. Turbine nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Mittel (32) zum Verwirbeln und/oder Lenken mit einer im Bereich der Einleitung
des Sekundärgasstroms (28) am Gehäuse (24) angeordneten Strömungsfläche (34) gebildet
ist, deren vom Sekundärgasstrom (28) überströmte Strömungskante (36) zumindest abschnittsweise
in Zick-Zack-Form gestaltet ist.
5. Turbine nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Mittel (32) zum Verwirbeln und/oder Lenken mit einer im Bereich der Einleitung
des Sekundärgasstroms (28) am Gehäuse (24) angeordneten Strömungsfläche (34) gebildet
ist, deren vom Sekundärgasstrom (28) überströmte Strömungskante (36) zumindest abschnittsweise
stufenförmig gestaltet ist.
6. Turbine nach einem der Ansprüche 3 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Strömungskante (36) zumindest abschnittsweise in einer Ebene ausgebildet ist,
welche sich im Wesentlichen in axialer Richtung der Turbine (10) erstreckt.
7. Turbine nach einem der Ansprüche 3 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Strömungskante (36) zumindest abschnittsweise in einer Ebene ausgebildet ist,
welche sich im Wesentlichen in radialer Richtung der Turbine (10) erstreckt.
8. Turbine nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Mittel (32) zum Verwirbeln und/oder Lenken mit einer im Bereich der Einleitung
des Sekundärgasstroms (28) am Gehäuse (24) angeordneten Strömungsfläche (34) gebildet
ist, welche in den Primär- und/oder Sekundärgasstrom (26, 28) bewegbar ist.
9. Turbine nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Strömungsfläche (34) zumindest abschnittsweise mit mindestens einer am Gehäuse
flexibel angelenkten Lasche (34) gebildet ist.
10. Turbine nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Strömungsfläche (34) zumindest abschnittsweise mit mindestens einer am Gehäuse
(24) schwenkbar angelenkten Klappe (34) gebildet ist.
11. Turbine nach einem der Ansprüche 8 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Strömungsfläche (34) mittels eines Bimetall-Elements bewegbar ist.
12. Turbine nach einem der Ansprüche 8 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Strömungsfläche (34) mittels eines Formgedächtnismetall-Elements bewegbar ist.
13. Turbine nach einem der Ansprüche 8 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, dass
mit der bewegbaren Strömungsfläche (34) ein zum Einleiten des Sekundärgasstroms (28)
in den Primärgasstrom (26) vorgesehener Strömungskanal wahlweise vollständig verschließbar
ist.