[0001] Die Erfindung betrifft einen Flugkorbball mit einem im wesentlichen konisch geformten
Korb, wobei der Korb in einem Bereich des schmalen Korbendes ein angeformtes Fixierelement
aufweist und mit einer Schlagkappe, die wenigstens in einem - in Flugrichtung gesehen
- vorderen Bereich im Wesentlichen kalottenförmig ist und die in dem Fixierelement
verankert ist.
[0002] Im Rahmen der vorliegenden Schrift wird mit "Flugkorbball" ein Flugkörper bezeichnet,
der als Spiel bzw. Spielgerät oder Teil eines Spiels verwendet werden kann. Der Flugkorbball
kann insbesondere in der Art eines Federballs gestaltet sein, wobei der Korb des Flugkorbballs
der Schürze eines Federballs entspricht.
[0003] Die Terminologie hinsichtlich der verschiedenen Bauteile der hier interessierenden
Flugkörper ist in der Literatur nicht einheitlich, so dass eine entsprechende Klärung
im Rahmen der vorliegenden Schrift notwendig erscheint. Dabei wird wegen der nahen
Beziehung des wettkampfmäßigen Federballs, des Badminton, zur Englischen Sprache auch
stellenweise zur weiteren Verdeutlichung auf die entsprechenden englischen Ausdrücke
verwiesen. Es wird schließlich in diesem Zusammenhang darauf hingewiesen, dass teilweise
mehrere unterschiedliche Bezeichnungsformen für ein und dasselbe Teil bzw. Bauteil
in Verwendung sind und dass in der vorliegenden Schrift kein Anspruch auf eine erschöpfende
Darstellung aller diesbezüglich gebräuchlichen Bezeichnungen erhoben wird.
[0004] Im Rahmen der vorliegenden Schrift wird die übliche Flugrichtung mit "vorne" bezeichnet,
so dass also beim Flugkorbball die Schlagkappe "vorne" und der Korb "rückwärtig" angeordnet
sind. Der konisch geformte Korb weist somit "vorne" seinen schmalen und "rückwärtig"
seinen weiten Bereich auf.
[0005] Im Folgenden wird zunächst auf vergleichbare Elemente zwischen "Flugkorbball" einerseits
und "Federball" andererseits eingegangen und anschließend auf Unterschiede bzw. mögliche
Unterschiede zwischen diesen beiden hingewiesen. Die Darstellung dieser Unterschiede
soll auch deutlich machen, warum im vorliegenden Fall statt der Bezeichnung "Federball"
die Bezeichnung "Flugkorbball" gewählt worden ist.
[0006] Hinsichtlich üblicher Bezeichnungsweisen beim Federball sei zunächst auf die folgenden
englischen Begriffe hingewiesen: Die Schürze eines Federballs wird üblicherweise mit
"skirt" bezeichnet. Die entsprechende Schlagkappe eines Federballs wird im Englischen
üblicherweise mit "striking cap" bezeichnet. Für das wettkampfmäßige Federball-Spiel,
das Badminton, sind Regeln festgelegt worden, in denen der entsprechende Federball
als Ganzes mit "shuttle" bezeichnet wird, der eine "skirt" und eine "base" aufweist,
wobei letzteres in diesem Zusammenhang eine entsprechende Schlagkappe bezeichnet.
[0007] Der Korb des Flugkorbballs und die Schürze des Federballs können aus Federn oder
aus einem künstlichen Material hergestellt sein. Bei Verwendung von Naturmaterial,
insbesondere Federn, beispielsweise Gänsefedern, können diese mit ihren (frei geschabten)
Federkielen in die Schlagkappe gesteckt sein. Die Schlagkappe kann beispielsweise
aus Kork gefertigt sein. Für den Korb bzw. die Schürze ergibt sich auf diese Weise
eine Untergliederung in einen vorderen Abschnitt, der von den vorderen Abschnitten
der Federkiele gebildet wird und einen rückwärts an diesen anschließenden weiteren
Abschnitt, der von den Federfahnen gebildet wird. Dieser Federfahnenbereich wird im
Englischen üblicherweise mit "vane area" bezeichnet.
[0008] Bei Verwendung von künstlichem Material, beispielsweise Kunststoff, ist der Korb
bzw. die Schürze oft so gestaltet, dass er bzw. sie in analoger Weise zu einem Korb/Schürze
aus Federn in Abschnitte einteilbar ist, wobei der vordere Teil aus Stielen (englisch:
"stems") gebildet sein kann, die gleichsam dem vorderen Bereich der Federkiele entsprechen
und die - gemäß der konischen Grundform des Korbs bzw. der Schürze - von der Schlagkappe
aus gesehen schräg nach rückwärts divergierend angeordnet sind. Der von den Stielen
gebildete Korb- bzw. Schürzenabschnitt wird im Englischen beispielsweise mit "upper
skirt" bezeichnet. An den vorderen Korb- bzw. Schürzenabschnitt kann sich ein weiterer
Abschnitt anschließen, der dem Fahnenbereich bei einem Korb bzw. bei einer Schürze
aus Federn entspricht. Der Fahnenbereich kann beispielsweise außer den rückwärtigen
Anteilen der Stiele beispielsweise Rippen aufweisen, die die einzelnen Stiele querverlaufend
verbinden sowie Zwischenstege, die im Wesentlichen parallel zu den Stielen verlaufen,
so dass auf diese Weise eine etwa netzförmige Struktur gebildet wird, durch die die
in etwa konische Grundform in diesem Abschnitt ausgebildet wird.
[0009] Im vorderen Bereich des Korbes bzw. der Schürze, also im vorderen Endbereich der
Stiele, kann ein Endring (englisch: "end ring") vorgesehen sein, der beispielsweise
scheibenförmig oder ringscheibenförmig gestaltet sein kann und der die Stielenden
miteinander verbindet. Ein derartiger Endring weist im Allgemeinen einen Durchmesser
auf, der etwas kleiner ist als derjenige der Schlagkappe. Das bzw. ein Fixierelement,
das zur Verbindung bzw. Verankerung mit der Schlagkappe dient, kann als eine nach
vorne gerichtete Anformung am Endring ausgebildet sein. Beispielsweise kann hierfür
ein etwa zylindrisch geformter Fixierzapfen (englisch: "stem extension collar") vorgesehen
sein, dessen Durchmesser beispielsweise ungefähr halb so groß sein kann wie der Durchmesser
der Schlagkappe.
[0010] Die Schlagkappe kann einen vorderen Teil in Form einer nach vorne gerichteten Kalotte
aufweisen, und einen rückwärtigen Teil, der etwa zylindrisch geformt ist, wobei der
Durchmesser der Querschnittfläche des zylindrischen Teils im Wesentlichen dem Basis-Durchmesser
der Kalotte entsprechen kann.
[0011] Die Schlagkappe kann weiterhin eine rückwärtige Ausnehmung aufweisen, die beispielsweise
etwa hohlzylindrisch geformt ist und die zur Aufnahme eines entsprechend geformten
Fixierelements vorgesehen ist. Auf diese Weise kann insbesondere eine etwa ringförmige
rückwärtige Begrenzungswand der Schlagkappe gebildet sein, die sich - in zusammengesetztem
Zustand - an den Bereich der vorderen Stielenden bzw. an den Endring anschließt.
[0013] Im Folgenden wird nun auf Unterschiede bzw. mögliche Unterschiede zwischen einem
Federball und einem Flugkorbball hingewiesen.
[0014] Gemäß den Badminton-Regeln kann ein Federball entweder Federn oder eine entsprechende
Nachbildung von Federn aus synthetischem Material aufweisen. Bei Verwendung von Federn
müssen 16 Federn vorhanden sein, die eine einheitliche Länge im Bereich von 62 bis
70 mm aufweisen und weiterhin müssen die Federspitzen auf einem Kreis mit einem Durchmesser
zwischen 58 und 68 mm liegen. Der Durchmesser der Schlagkappe ("base") muss zwischen
25 und 28 mm betragen und der Federball muss zwischen 4,74 und 5,50 Gramm wiegen.
[0015] Bei einem Federball aus entsprechend synthetischem Material gelten die genannten
Angaben gemäß den Badminton-Regeln in analoger Weise, allerdings mit der Einschränkung,
dass Abweichungen bis zu zehn Prozent akzeptiert werden.
[0016] Insbesondere gelten diese Angaben aus den Badminton-Regeln im Rahmen der vorliegenden
Schrift nicht für einen erfindungsgemäßen Flugkorbball.
[0017] Beispielsweise kann ein erfindungsgemäßer Flugkorbball ein höheres Gewicht aufweisen
als das oben genannte, beispielsweise kann er ein Gewicht zwischen 6 und 50 Gramm,
beispielsweise etwa 9 Gramm aufweisen. Weiterhin kann sich ein Flugkorbball in seinen
Abmessungen von einem den Regeln gemäßen Badminton-Ball unterscheiden. Beispielsweise
kann die Mantellänge des Korbes beim Flugkorbball zwischen 30 und 50 mm beispielsweise
etwa 38 mm betragen. Weiterhin kann beispielsweise ein Kreis, der durch die rückwärtige
Begrenzung des Korbes gebildet wird, einen Durchmesser aufweisen, der etwa zwischen
40 und 60 mm, beispielsweise bei etwa 50 mm liegt. Weiterhin kann der Durchmesser
der Schlagkappe beispielsweise geringer als 25 mm sein, beispielsweise etwa zwischen
20 und 25 mm.
[0018] Durch die genannten Abweichungen lässt sich erreichen, dass der Flugkorbball Flugeigenschaften
aufweist, die von denjenigen eines Federballes abweichen. Insbesondere kann durch
ein entsprechend höheres Gewicht und einen "verkürzten" Korb erzielt werden, dass
die Flugbahn insgesamt größere Stabilität erhält und dass eine höhere Fluggeschwindigkeit
und eine größere Flugreichweite erreichbar sind. Beispielsweise kann eine größere
Stabilität als vorteilhaft angesehen werden, weil dadurch eine Abdrift bei Seitenwind
verringert wird. Die genannten qualitativen Änderungen der Flugeigenschaften können
insbesondere hinsichtlich eines Einsatz des Flugkorbballes unter atmosphärischen Bedingungen,
also unter "Outdoor-Bedingungen" - im Gegensatz zu den "Indoor-Bedingungen" bei Badminton
- als vorteilhaft angesehen werden.
[0019] In den Figuren 2a, 2b und 3a ist schematisch ein gattungsgemäßer Flugkorbball dargestellt,
wie er aus dem Stand der Technik bekannt ist. In Fig. 2a ist eine Schlagkappe 3 zu
erkennen, an die sich rückwärts ein Korb 2 anschließt, der mit einem vorderen Korbabschnitt
20 an die Schlagkappe 3 grenzt. Der vordere Korbabschnitt 20 ist von vorderen Anteilen
von Stielen 21 gebildet. Rückwärts an den vorderen Korbabschnitt 20 schließt sich
ein rückwärtiger Korbabschnitt 22 an, der aus den rückwärtigen Anteilen der Stiele
21, aus querverlaufenden Rippen 25 und aus Zwischenstegen 24 gebildet ist. (Aus Gründen
der besseren Übersichtlichkeit sind in den Figuren nicht alle dargestellten Stiele
21, Rippen 25 und Zwischenstege 24 mit Bezugszeichen versehen. Außerdem sind die dargestellten
Anzahlen an Stielen 21, Rippen 25 und Zwischenstegen 24 in den Figuren rein schematisch
zu verstehen.)
[0020] Es kann eine unterschiedliche Anzahl von Stielen 21 vorgesehen sein, beispielsweise
16 Stiele. Weiterhin können beispielsweise fünf Rippen und im Bereich zwischen jeweils
zwei Stielen 21 jeweils sechs Zwischenstege 24 vorgesehen sein.
[0021] Fig. 2b zeigt in der Art einer Explosionszeichnung den Flugkorbball mit abgenommener
Schlagkappe 3. An einem Endring 27 sind die vorderen Stielenden zusammengehalten.
An seinem vorderen Bereich weist der Endring 27 einen angeformten, im Wesentlichen
zylindrisch geformten Fixierzapfen 26 auf.
[0022] Die Schlagkappe 3 lässt sich in einen vorderen kalottenförmigen Abschnitt 31 und
einen daran anschließenden rückwärtigen Abschnitt 32 einteilen, der im Wesentlichen
zylindrisch geformt ist. Die Schlagkappe 3 weist eine rückwärtige Ausnehmung 33 auf,
die zur Aufnahme des Fixierzapfens 26 vorgesehen ist. Die Ausnehmung 33 hat dabei
einen kreisförmigen Rand, so dass von der Schlagkappe 3 eine rückwärtige, ringförmige
Wand 34 gebildet wird.
[0023] Zur Verbesserung der Verbindung zwischen dem Korb 2 und der Schlagkappe 3 können
beispielsweise zwei Pressringe, ein vorderer 35 und ein rückwärtiger 36, vorgesehen
sein. Es kann auch nur ein Pressring vorgesehen sein.
[0024] Fig. 3a zeigt eine schematische perspektivische Ansicht des Flugkorbballs der Figuren
2a und 2b unter einheitlicher Verwendung der Bezugszeichen. Insbesondere ist dabei
die ringförmige Rückwand 34 der Schlagkappe 3 zu erkennen, an deren inneren Begrenzung
bzw. Rand - in zusammengebautem Zustand - sich der Endring 27 anschließt, an dem wiederum
die vorderen Enden der Stiele 21 befestigt sind.
[0025] Die Schlagkappe kann beispielsweise aus thermoplastischen Polyolefinen, Polyethylen
oder aus Polypropylen, insbesondere aus TBE-EPDM gefertigt sein. Auch der Korb kann
aus Kunststoffmaterial gefertigt sein.
[0027] In der
WO 92/05843 A1 ist ein Flugkorbball beschrieben, der eine Lichtquelle aufweist. Die Lichtquelle
sendet dabei in besonders effektiver Weise Licht in Flugrichtung aus.
[0028] Der aus der internationalen
PCT-Anmeldung WO 01/17620 A1 bekannte Flugkorbball weist zur besonders festen Verbindung zwischen Schlagkappe
und Korb am vorderen Ende eines zylindrischen Fixierzapfens einen radial vorstehenden
flanschartigen Rand auf. Weiterhin sind aus dieser Schrift Pressringe bekannt, die
aus steifem Kunststoffmaterial bestehenden und die in einem rückwärtigen zylindrischen
Bereich der Schlagkappe unter elastischer Pressverformung des Kappmaterials angebracht
sind.
[0029] Aus dem deutschen Gebrauchsmuster G 93 09 431 Ul ist eine aerodynamische Schlagkappe
bekannt, die an ihrer in Flugrichtung weisenden Oberfläche muldenartige Vertiefungen
zur Verbesserung der Aerodynamik aufweist. Dabei kann anstelle einer zentralen Mulde
ein Loch vorgesehen sein. Weiterhin ist aus dieser Schrift bekannt, dass ein rückwärts
an die Schlagkappe angrenzender Schlagkappenhals eine oberflächliche, ringförmige
Mulde in einer Signalfarbe aufweisen kann.
[0030] Aus dem deutschen Gebrauchsmuster
DE 91 10 804 U1 ist ein Federball mit auswechselbarem, zylindrisch geformtem Kernstück bekannt. Das
Kernstück dient dabei als Flugstabilisator.
[0031] Aus der deutschen Offenlegungsschrift
DE 33 29 205 A1 ist ein Federball bekannt, der ein Beschwerungselement aus Kunststoff aufweist. Das
Beschwerungselement kann korb-innenseitig an einer scheibehförmigen Ankerplatte angebracht
werden. Mit diesem Beschwerungselement ist es möglich, die Spieleigenschaften des
Federballs zu verändern.
[0032] Aus der deutschen Offenlegungsschrift
DE 196 46 508 A1 ist ein Ballspiel bekannt, bei dem der Ball nach Art eines Feder- oder Badmintonballs
gestaltet ist und ein Kopfstück mit einer kugeligen Oberfläche aufweist. Das Kopfstück
bildet eine Kontaktfläche zur Beaufschlagung durch eine Schlagfläche eines Schlägers.
Weiterhin weist der Ball ein Federteil mit mehreren flugstabilisierenden Flächenelementen
auf. Die Flugeigenschaften wie Flugweite, Flugkurve, Geschwindigkeit und/oder Flugstabilität
des Balles können durch unterschiedliche auswechselbare Kopfstücke und/oder zwischen
Kopfstück und Federteil montierbare Zwischenstücke verändert werden.
[0033] Die
CH 672 430 A5 beschreibt einen Federball, an welchem ein Ring befestigt ist. Der Ring besteht aus
einer Umhüllung aus elastischem, unzerbrechlichem Kunststoff, die mit zwei flüssigen
Komponenten eines zweiphasigen Leuchtstoffs ausgefüllt ist.
[0034] Die Umhüllung kann am Federball geklebt oder mittels eines Gummirings oder -bands
daran befestigt sein. Dank dem beschriebenen Leuchtstoff bleibt der Federball sogar
bei Fortsetzung des Badmintonspiels im Dunkeln noch gut sichtbar.
[0035] Die
US 2,116,304 beschreibt einen Federball, welcher zur Veränderung der Flugeigenschaften einen Ring
in verschiedenen Positionierungen an der Schlagkappe aufweist.
[0036] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Flugkorbball der oben dargestellten
Gattung zu verbessern. Insbesondere sollen dabei die Möglichkeiten zur
[0037] Einflussnahme auf die Flugeigenschaften des Flugkorbballs verbessert werden. Es soll
eine Lösung angegeben werden, die insgesamt wirtschaftlich ist und mit der die Einflussnahme
auf die Flugeigenschaften auf einfache Weise möglich ist.
[0038] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des unabhängigen Anspruchs
gelöst. Die abhängigen Ansprüche bilden den zentralen Gedanken der Erfindung in besonders
vorteilhafter Weise weiter.
[0039] Gemäß der Erfindung ist ein Flugkorbball vorgesehen, der einen etwa konisch geformten
Korb aufweist, wobei der Korb ein in einem Bereich des schmalen Korbendes angeformtes
Fixierelement aufweist. Weiterhin weist der Flugkorbball eine Schlagkappe auf, die
wenigstens in einem - in Flugrichtung gesehen - vorderen Bereich im Wesentlichen kalottenförmig
ist und die in dem Fixierelement verankert ist. Der Flugkorbball weist weiterhin wenigstens
einen Ring auf, der lösbar den Korb umgebend angebracht ist.
[0040] Der Flugkorbball, ist derart ausgebildet, dass er
- einen konisch geformten Korb,
- eine Schlagkappe, die wenigstens in einem in Flugrichtung gesehen vorderen Bereich
kalottenförmig ausgebildet ist,
- wenigstens einen den Flugkorbball umgebend in einer ringnutartig geformten Mulde anordenbaren
Ring
aufweist, wobei
die ringnutartig geformte Mulde durch eine rückwärtige Begrenzungswand der Schlagkappe
und eine konische Mantelfläche des Korbes gebildet wird.
[0041] Der konisch geformte Korb kann beispielsweise im Wesentlichen die Form eines geraden
Kegelstumpfes aufweisen, wobei in diesem Fall das Fixierelement im Bereich der kleinsten
Mantel-Querschnittfläche angeformt sein kann. Weiterhin kann der Korb eine strukturelle
Untergliederung aufweisen, wobei in einem vorderen Bereich die Mantelfläche durch
mehrere Stiele, beispielsweise 16 Stiele, gebildet sein kann. In einem rückwärtigen
Abschnitt kann die Mantelfläche eine stofflich dichtere Struktur aufweisen, die beispielsweise
eine durch Rippen und Zwischenstege gebildete Netzstruktur darstellen kann.
[0042] Bei dem Fixierelement kann es sich beispielsweise um einen etwa zylindrisch geformten
Fixierzapfen handeln, der beispielsweise durch einen Endring mit den vorderen Stielenden
verbunden ist. Der zylindrische Fixierzapfen kann symmetrisch zu einer Haupt-Symmetrieachse
des Korbes angeordnet sein.
[0043] Die Schlagkappe kann eine Zweigliederung aufweisen, wobei ein vorderer Teil im Wesentlichen
in der Form einer nach vorne gerichteten Kalotte gestaltet sein kann und ein rückwärtiger
Teil im Wesentlichen zylindrisch sein kann. Der rückwärtige Teil kann dabei einen
Zylinder-Durchmesser aufweisen, der dem Durchmesser der Kalotten-Basis entspricht.
Der zylindrische Teil kann im Bereich seiner rückwärtigen Begrenzung eine Ausnehmung
oder Öffnung aufweisen, die zur Verbindung mit dem Fixierelement vorgesehen sein kann.
Die Ausnehmung kann eine im Wesentlichen hohlzylindrische Form aufweisen. Auf diese
Weise kann die Schlagkappe eine rückwärtige Begrenzungswand aufweisen, die im Wesentlichen
ringförmig ist und die sich zwischen der rückwärtigen Außenkante des zylinderförmigen
Schlagkappen-Teils und dem Rand der Ausnehmung erstreckt.
[0044] Durch Anbringung des (wenigstens einen) Rings lässt sich auf einfache Weise eine
Veränderung der Flugcharakteristik des Flugkorbballs erreichen. Insbesondere wird
durch Anbringung des Rings eine Gewichtszunahme des Flugkörpers bewirkt, die sich
insgesamt flugstabilisierend auswirkt. Weiterhin wird durch die Gewichtszunahme bewirkt,
dass mit dem Flugkorbball eine höhere Fluggeschwindigkeit und eine höhere Flugreichweite
erzielt werden können. Durch die symmetrische Form des Rings wird weiterhin ermöglicht,
dass sich das Zusatzgewicht symmetrisch bezüglich einer Hauptachse des Flugkorbballs,
also axialsymmetrisch anordnen lässt. Dies kann als vorteilhaft hinsichtlich der bewirkten
Änderungen der Flugcharakteristika angesehen werden, da andernfalls eine entsprechende
Asymmetrie eine Einschätzung des Flugverhaltens durch einen Spieler erschweren würde.
[0045] Durch geeignete Wahl des Gewichts des Rings lässt sich auf individuelle Weise Einfluss
auf die Flugeigenschaften des Flugkorbballs nehmen, weil das Flugverhalten auf diese
Weise einer Fähigkeit eines Spielers individuell angepasst werden kann. Beispielsweise
kann von besonders erfahrenen bzw. guten Spielern ein vergleichsweise schwerer Ring,
beispielsweise mit einem Gewicht von etwa 1 bis 20 g angebracht werden, um auf diese
Weise besonders hohe Fluggeschwindigkeiten zu ermöglichen. Höhere Fluggeschwindigkeiten
bewirken dabei im Allgemeinen ein effektiveres Training von Reaktionsgeschwindigkeit
und körperlicher Schnelligkeit. Von ungeübteren Spielern kann dementsprechend ein
Ring geringeren Gewichts verwendet werden.
[0046] Vorzugsweise wird der wenigstens eine Ring im angebrachten Zustand einerseits von
der konischen Mantelfläche des Korbes und andererseits von einer rückwärtigen Begrenzungswand
der Schlagkappe lagefixiert gehalten und befindet sich dabei in vorgespanntem Zustand.
[0047] Dadurch wird auf vorteilhafte Weise eine stabile Anbringung des Ringes am Flugkorbball
ermöglicht. Insbesondere kann dadurch eine Stabilität einerseits in Flugrichtung und
andererseits entgegen der Flugrichtung bewirkt werden. Auf diese Weise kann weiterhin
sichergestellt werden, dass der Ring gegenüber dem restlichen Flugkorbball in seiner
Position gehalten wird, insbesondere auch dann, wenn der Flugkorbball beispielsweise
mit einem Schläger oder dergleichen getroffen und dadurch in seiner Flugbahn umgelenkt
wird. Der Ring kann angesichts dieser Anbringung als "Zwischenring" bezeichnet werden.
Die so "zugeladene" Masse ist vorteilhaft symmetrisch hinter der etwa halbkugelförmigen
Schlagkappe eingelagert.
[0048] Die Form des Flugkorbballes im Bereich des Übergangs von der Schlagkappe zu dem Korb
kann derart sein, dass sich im Flug Wirbel ausbilden, die sich beispielsweise bremsend
auf das Flugverhalten auswirken. Dies kann beispielsweise der Fall sein, wenn die
Schlagkappe eine rückwärtige Außenkante mit einem Durchmesser aufweist, der größer
ist als der Durchmesser des an die Schlagkappe angrenzenden Teils des Korbes. Durch
die Anbringung des Ringes in diesem Übergangsbereich kann der genannten Wirbelbildung
vorteilhaft entgegengewirkt werden. Dadurch kann sich insbesondere eine durch die
Wirbelbildung hervorgerufene Bremswirkung verringern lassen.
[0049] Die beschriebene rückwärtige Außenkante der Schlagkappe kann sich auch nachteilig
auswirken, wenn sie mit einem Schläger, insbesondere mit einem Rahmen eines Schlägers
oder dergleichen getroffen wird, weil dadurch der Flugkorbballs in eine praktisch
nicht vorherzusehende Flugrichtung gelenkt wird. Eine derartige nachteilige Eigenschaft
lässt sich durch einen angebrachten Ring wenigstens teilweise beheben oder zumindest
in ihrer Wirkung abschwächen.
[0050] Beispielsweise kann der Teil des Korbes, von dem der Ring einerseits gehalten wird,
durch einen vorderen Bereich der Stiele, also durch die vorderen Stielenden, gebildet
sein. Die rückwärtige Begrenzungswand der Schlagkappe kann beispielsweise durch eine
im Wesentlichen ringförmige Wand gebildet sein, die sich zwischen einer rückwärtigen
Außenkante der Schlagkappe und dem Rand einer Ausnehmung in der Schlagkappe, die der
Aufnahme des Fixierelements dient, erstreckt.
[0051] Vorzugsweise ist der wenigstens eine Ring aus elastischem Material gefertigt.
[0052] Durch Verwendung eines elastischen Materials wird vorteilhaft eine besonders einfache
Herstellung der Verbindung zwischen dem Ring und dem restlichen Flugkorbball ermöglicht.
Beispielsweise kann das Material so gewählt werden, dass eine Anbringung des Rings
per Hand, also insbesondere ohne Werkzeug oder dergleichen möglich ist. Für eine Abnahme
bzw. Lösung des Rings vom restlichen Flugkorbball gilt analog dasselbe.
[0053] Vorzugsweise ist der Innendurchmesser des wenigstens einen Ringes kleiner als der
Außendurchmesser-der Schlagkappe beziehungsweise gegebenenfalls des zylindrisch geformten
rückwärtigen Teils der Schlagkappe. Bei geeigneter Dimensionierung lässt sich auf
diese Weise erzielen, dass der wenigstens eine Ring besonders einfach manuell, von
vorne über die Schlagkappe bewegt und in seine vorgesehene Position gebracht werden
kann.
[0054] Vorzugsweise ist der Außendurchmesser des wenigstens einen Ringes größer als der
Außendurchmesser der Schlagkappe. Dadurch kann das optische Erscheinungsbild des Flugkorbballs
deutlicher gemacht werden. Beispielsweise kann dadurch erzielt werden, dass bei sonst
gleichen Bedingungen ein anfliegender Flugkorbball frühzeitiger erkannt werden kann.
[0055] Vorzugsweise ist der wenigstens eine Ring aus thermoplastischen Polyolefinen, Polyethylen,
Polypropylen, EPDM, TBE-EPDM oder Kautschuk hergestellt. Diese Materialien haben sich
in der Praxis bewährt.
[0056] Vorzugsweise weist der wenigstens eine Ring eine im Wesentlichen torusförmige Oberfläche
auf. Auf diese Weise lässt sich erreichen, dass sich ein Anbringen und ein Abnehmen
des Ringes besonders leicht bewerkstelligen lässt, weil durch die Torus-Form der Ring
besonders leicht durch eine Rollbewegung über die Schlagkappe bewegt und auf diese
Weise angebracht und abgenommen werden kann.
[0057] Vorzugsweise weist der wenigstens eine Ring ein Gewicht auf, das etwa zwischen 10
und 30 Prozent des Gewichts des Flugkorbballs ohne angebrachten Ring liegt. Dieser
Wertebereich hat sich in der Praxis bewährt.
[0058] Vorzugsweise weist der wenigstens eine Ring ein Gewicht von etwa zwischen 1 und 3
Gramm auf. Der Flugkorbball ohne angebrachten Ring kann in diesem Fall ein Gewicht
von beispielsweise 5 bis 15 Gramm, insbesondere etwa 9 Gramm aufweisen.
[0059] Vorzugsweise weist das Material des wenigstens einen Ringes einen Shore-Wert (Shore-Härte)
im Bereich von etwa 40 bis 90, vorzugsweise von etwa 70 auf.
[0060] Vorzugsweise weist der wenigstens eine Ring einen Außendurchmesser von etwa 25 bis
65 mm und einen Innendurchmesser von etwa 15 bis 25 mm auf.
[0061] Vorzugsweise beträgt die Länge der Mantelfläche des Korbes etwa zwischen 33 und 43
Millimeter und der Durchmesser der Schlagkappe etwa zwischen 20 und 30 Millimeter.
Weiterhin weist der Korb etwa die Form eines geraden Kegelstumpfes auf, wobei die
von dem Kegelstumpf aufgespannte Grundfläche einen Durchmesser von etwa 45 bis 55
Millimeter aufweist. Die aufgespannte Grundfläche entspricht in diesem Fall also der
durch die rückwärtige Kante des Korbs aufgespannten Kreisfläche.
[0062] Vorzugsweise sind mehrere Ringe, beispielsweise etwa zwei oder drei oder vier Ringe
anbringbar, die aus demselben Material gefertigt sind und die jeweils dieselben Abmessungen
aufweisen. Dadurch lässt sich eine besonders große Mannigfaltigkeit der Beeinflussungs-Möglichkeiten
der Flugeigenschaften des Flugkorbballes bei besonders einfacher Handhabung erzielen.
[0063] Vorzugsweise sind auch mehrere Ringe anbringbar, die unterschiedliche Abmessungen
aufweisen und/oder deren Materialien unterschiedliche Dichten aufweisen.
[0064] Bei Verwendung mehrerer Ringe können die Flugeigenschaften in besonders vielfältiger
Weise verändert werden. Beispielsweise lassen sich die Flugeigenschaften dadurch besonders
fein auf die Spielerfahrung eines Spielers einstellen.
[0065] Vorzugsweise ist der wenigstens eine Ring leuchtend; beispielsweise kann seine Oberfläche
eine Leuchtfarbe aufweisen. Dadurch wird die Erkennbarkeit des Flugkorbballes, beispielsweise
bei Betrachtung eines sich nähernden Flugkorbballes in der Luft, erhöht. Eine Ballfrüherkennung
wird dadurch also verbessert. Dies ist insbesondere in Verbindung mit vergleichsweise
hohen Fluggeschwindigkeiten von Bedeutung.
[0066] Weiterhin vorzugsweise weist die Schlagkappe ein Loch auf, das derart vorgesehen
ist, dass sich bei Anströmung mit Luft akustische Resonanzen ausbilden können. Beispielsweise
kann die Schlagkappe im Wesentlichen rotationssymmetrisch geformt sein und das Loch
längs der Rotations- bzw. Symmetrieachse vorgesehen sein. Beispielsweise kann bei
einem Schlagkappen-Durchmesser von etwa zwischen 20 und 50 Millimeter der Durchmesser
des Lochs etwa zwischen 3 und 10 Millimeter betragen.
[0067] Weitere Merkmale, Vorteile und Eigenschaften sollen nunmehr anhand einer detaillierten
Beschreibung eines Ausführungsbeispiels und Bezug nehmend auf die Figuren der beigefügten
Zeichnungen erläutert werden. Es zeigen:
Fig. 1 einen erfindungsgemäßen Flugkorbball in schematischer Seitenansicht,
Figuren 2a und 2b einen Flugkorbball nach dem Stand der Technik,
Fig. 2c einen Querschnitt durch eine Schlagkappe,
Fig. 3a eine schematische perspektivische Darstellung eines Flugkorbballs nach dem
Stand der Technik,
Fig. 3b eine Frontalansicht eines Flugkorbballs,
Fig. 4a einen erfindungsgemäßen Flugkorbball mit zwei gleichförmigen angebrachten
Ringen,
Fig. 4b einen erfindungsgemäßen Flugkorbball mit zwei unterschiedlichen Ringen,
Fig. 5a eine schematische, perspektivische, teilweise transparente Darstellung einer
Schlagkappe mit Loch und Mulden,
Fig. 5b eine Frontalansicht einer Schlagkappe mit Loch und Mulden,
Fig. 6 einen Ring mit Löchern,
Fig. 7a eine Schlagkappe mit Ring, und
Fig. 7b eine Schlagkappe mit mehreren Ringen.
[0068] Fig. 1 zeigt eine schematische Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Flugkorbballes
1. Der Flugkorbball 1 eignet sich zum Einsatz als Spielball, der beispielsweise mit
Schlägern gespielt werden kann. Der Flugkorbball kann beispielsweise als Freiluft-Spielgerät
verwendet werden.
[0069] Der Flugkorbball 1 besteht gemäß diesem Ausführungsbeispiel aus einem Korb 2, der
im Wesentlichen wie ein gerader Kegelstumpf geformt ist, aus einer Schlagkappe 3 und
aus einem Ring 4.
[0070] Der erfindungsgemäße Flugkorbball 1 weist - soweit im Folgenden nicht anders angegeben
- gemäß diesem Ausführungsbeispiel hinsichtlich Korb 2 und Schlagkappe 3 die Merkmale
auf, die in obiger Beschreibung des Stands der Technik anhand der Figuren 2a, 2b und
3 angegeben sind. Insoweit wird also ausdrücklich auf die entsprechenden Beschreibungsteile
weiter oben verwiesen.
[0071] Der Korb 2 ist in einen vorderen Abschnitt 20 und einen rückwärtigen Abschnitt 22
gegliedert, wobei der vordere Abschnitt 20 durch vordere Anteile von mehreren, beispielsweise
sechzehn Stielen 21 gebildete ist und der rückwärtige Abschnitt 22 eine netzartige
Struktur aufweist, die von rückwärtigen Anteilen der Stiele 21, Zwischenstegen 24
und Rippen 25 gebildet ist. Die Anzahl der Stiele 21, Zwischenstege 24 und Rippen
25 ist dabei in der Figur nur schematisch angedeutet. Beispielsweise können zwischen
zwei Stielen 21 im rückwärtigen Korbabschnitt 22 jeweils sechs Zwischenstege 24 gebildet
sein und insgesamt fünf jeweils kreisförmige Rippen 25 vorgesehen sein. In seinem
vordersten Abschnitt weist der Korb 2 einen Fixierzapfen 26 auf, der über einen Endring
27 mit den vorderen Stielenden verbunden ist.
[0072] Die Schlagkappe 3 weist eine im Wesentlichen hohlzylindrische Ausnehmung 33 auf.
Weiterhin kann die Schlagkappe 3 Pressringe 35 und 36 aufweisen, die zur Verstärkung
bzw. Sicherung der Verbindung von Schlagkappe 3 und Korb 2 dienen. Derartige Pressringe
35, 36 sind an sich aus dem Stand der Technik bekannt.
[0073] Der erfindungsgemäße Flugkorbball 1 weist insbesondere einen torusförmigen Ring 4
auf, der den Korb 2 umgebend angebracht ist. In Fig.1 ist der Ring 4 nur durch eine
schematische Darstellung seines Querschnitts angegeben, um die gesamte Struktur besser
erkennen zu lassen. Der Ring 4 ist also gemäß diesem Ausführungsbeispiel im Bereich
der Schlagkappen-Ausnehmung 33 angebracht.
[0074] Gemäß dem vorliegenden Ansführungsbeispiel wird durch die Rückwand 34 der Schlagkappe
einerseits und die Stiele 21 andererseits eine im Wesentlichen ringnutartig geformte
Mulde gebildet, in die der Ring 4 unter Vorspannung angebracht ist. Dabei besteht
der Ring 4 aus einem elastischen und relativ weichem Material, beispielsweise aus
thermoplastischen Polyolefinen, Polyethylen, Polypropylen, TBE-EPDM, Kautschuk oder
einem vergleichbarem Material, und weist einen Shore Wert von etwa 70 oder auch mehr
als 70 auf. Weiterhin kann der Ring 4 je nach Bedarf aus einem transparenten oder
auch geschäumten Material gefertigt sein.
[0075] Der Innendurchmesser des Ringes 4 ist, wie aus Fig. 1 ersichtlich, etwas kleiner
als der Außendurchmesser der Schlagkappe 3 bzw. gegebenenfalls eines Pressringes 35
oder 36. Auf diese Weise wird ermöglicht, den Ring 4 manuell und insbesondere ohne
Verwendung von Werkzeug von vorne kommend mittels einer Rollbewegung über die Schlagkappe
3 zu bewegen, bis er in seiner vorgesehenen Position lagefixiert angebracht ist, und
in dieser Position sozusagen eingeschnappt ist. Durch seine Vorspannung wird der Ring
4 sicher in seiner Position am Flugkorbball 1 gehalten und dies insbesondere auch
bei kräftigen Schlägen, beispielsweise mit einem Squashschläger-artigen Schläger oder
dergleichen (Squashklasse (140 bis 220 g); schwerere Bälle auch mit Schlägern der
Tennisklasse, 250 bis 350 g).
[0076] Weiterhin ist der Außendurchmesser des Rings 4 gemäß diesem Ausführungsbeispiel etwas
größer sein als der Außendurchmesser der Schlagkappe 3. Auf diese Weise ist der Flugkorbball
besser sichtbar und insbesondere im Anflug frühzeitiger erkennbar.
[0077] Beispielsweise kann der Innendurchmesser des Ringes 4 etwa 21 mm betragen, der Außendurchmesser
etwa 30 mm oder auch bis 70 mm, sowie der die Torus-Form beschreibende Kreis einen
Durchmesser zwischen etwa 1 und 15 mm, beispielsweise von etwa 5 mm aufweisen. Diese
Abmessungen eignen sich für eine Schlagkappe 3 bzw. gegebenenfalls für einen Pressring
35, 36 mit einem Durchmesser von etwa 26 mm. Der Endring 27 kann in diesem Fall beispielsweise
einen Durchmesser von etwa 19 mm aufweisen. Der Durchmesser der rückwärtigen Öffnung
des Korbes 2, also der Durchmesser der Grundfläche des geraden Kreiszylinders, der
die Grob-Form des Korbs beschreibt, kann in diesem Fall etwa 50 mm betragen, die Korblänge,
gemessen längs der Hauptachse von der rückwärtigen Begrenzung der Endplatte 27 bis
zur rückwärtigen kreisförmigen Öffnung des Korbs 2, beispielsweise etwa 35 mm.
[0078] Gemäß dem Ausführungsbeispiel ist es weiterhin möglich, insbesondere auch zwei oder
drei gleichartige Ringe 4a, 4b auf dem Flugkorbball 1 anzubringen, wie dies in Fig.
4a in einer zu Fig. 1 analogen Darstellungsweise schematisch angedeutet ist. Auf diese
Weise ist es besonders leicht und vorteilhaft möglich, durch die Verwendung verschiedener
Gewichtsbestückungen das Flugverhalten des Flugkorbballes 1 auf besonders mannigfaltige
Weise und dennoch besonders einfach in der Handhabung zu beeinflussen.
[0079] Alternativ ist es möglich, zwei oder mehr Ringe 4c, 4d vorzusehen, die sich unterscheiden,
beispielsweise in ihren Durchmessern und Torus-Stärken, aber nicht im Material, wie
dies exemplarisch in Fig. 4b für zwei Ringe 4c, 4d schematisch angedeutet ist. Beispielsweise
kann demnach ein vorderer Ring 4c eine größere Torus-Stärke aufweisen als ein an diesen
anschließenden rückwärtiger Ring 4d; dies ist aerodynamisch vorteilhaft. Weiterhin
kann dabei der Durchmesser des vorderen Ringes 4c etwa kleiner sein als derjenige
des rückwärtigen Ringes 4d; auf diese Weise kann der Konus-Form des Korbes Rechnung
getragen werden und insbesondere ein übermäßiger Druck des rückwärtigen Ringes 4d
auf den Korb 2 vermieden werden. Natürlich ergeben sich für den Fachmann diesbezüglich
unzählige weitere Variationsmöglichkeiten. Beispielsweise kann vorgesehen sein, dass
sich die Ringe in ihren Materialeigenschaften, beispielsweise in ihren Elastizitäts-Eigenschaften
unterscheiden, so dass ein Ring mit größerer Elastizität im rückwärtigen Anschluss
an einen Ring mit geringerer Elastizität verwendet werden kann und auf diese Weise
der Konus-Form des Korbs Rechnung getragen wird.
[0080] Durch Gewichtszunahme kann insbesondere eine höhere Trägheit des Flugkorbballes 1
und damit verbunden eine größere Stabilität, d.h. insbesondere eine geringere Abdrift
von der Flugbahn bei Seitenwind erwirkt werden. Des Weiteren kann durch die Gewichtszunahme
bzw. Zunahme der trägen Masse des Flugkorbballs eine höhere Maximalgeschwindigkeit
des Flugkorbballes 1 erzielt werden. Damit verbunden ist auch eine höhere Flugreichweite.
[0081] Beispielsweise kann der Ring 4 etwa 2 Gramm oder auch mehr wiegen und der Flugkorbball
1 ohne angebrachten Ring etwa 9 Gramm.
[0082] Gemäß dem hier beschriebenen Ausßführungsbeispiel wird durch die erfindungsgemäße
Positionierung des Ringes 4 eine bezüglich der Haupt-Symmetrieachse des Flugkorbballes
1 symmetrische Verteilung des Ringgewichtes erzielt, was sich besonders vorteilhaft
in Hinblick auf eine gleichförmige Beeinflussung der Flugcharakteristik auswirt. Die
"Massezuladung" ist in diesem Fall also symmetrisch und balanciert.
[0083] Gemäß den oben genannten Abmessungen kann vorgesehen sein, dass der (Außen-)Durchmesser
des Ringes 4 (30 mm) größer ist als derjenige der Schlagkappe 3 (26mm). Dies kann,
insbesondere im Fall eines farbigen oder leuchtend-farbigen Ringes 4 zur Verbesserung
der Erkennbarkeit des Flugkorbballs 1 dienen. Beispielsweise kann dadurch erzielt
werden, das ein Flugkorbball im Anflug früher und/oder besser erkannt werden kann
als ein vergleichbarer Flugkorbball ohne Ring.
[0084] Hinsichtlich der Merkmale des Ringes bzw. der Ringe kann - wie teilweise schon weiter
oben dargestellt - auch vorgesehen sein, Ringe aus verschiedenen Dichten und mit verschiedenen
Durchmessern vorzusehen, beispielsweise derart, dass ein Ring mit etwas größerem Durchmesser
im rückwärtigen Anschluss an einen Ring mit etwas geringerem Durchmesser angeordnet
wird, so dass auf diese Weise der konischen Korbform Rechnung getragen wird und eine
übermäßige Deformierung bzw. Kompression der Stiele 21 in diesem Bereich, hervorgerufen
durch die Spannung eines Rings, vermieden wird.
[0085] Bei Verwendung eines Flugkorbballes nach dem Stand der Technik kommt es im Flug im
Bereich der rückwärtigen Außenkante 37 (vgl. Fig. 2a) zu Verwirbelungen, die sich
störend, insbesondere bremsend auf das Flugverhalten auswirken können. Bei Verwendung
des Ringes 4 kann diesen Verwirbelungen entgegen gewirkt werden, in dem Sinne, dass
die störende Wirbelkraft wenigstens teilweise ausgeschaltet wird.
[0086] Wie Figuren 5a, b in schematischer, teilweiser transparenter Darstellung zeigen,
kann weiterhin vorgesehen sein, in der Schlagkappe 3 ein zentrales Loch 40, beispielsweise
symmetrisch zur Symmetrieachse des Flugkorbballes 1 vorzusehen, beispielsweise mit
einem Durchmesser von etwa 4 mm. (In Fig. 5a ist der besseren Übersichtlichkeit halber
eine Ausnehmung 33 nicht eingezeichnet.) Dies ist auch in den Figuren 2c und 3b zu
erkennen. Eine entsprechende rückwärtige Weiterführung des Loches 40 kann in diesem
Fall in der Endplatte 27 vorgesehen sein (nicht dargestellt). Durch die Ausbildung
eines derartigen Loches 40 können durch die Luftströmung akustische Resonanzen im
Flug erzeugt werden, beispielsweise in Form eines Pfeiff-Geräusches. Derartige akustische
Reize können die Einsatz-Möglichkeiten des Flugkorbballs als Spielgerät weiterhin
vergrößern.
Weiterhin können auf der Oberseite der kalottenförmigen Vorderseite 31 der Schlagkappe
3 muldenartige Vertiefungen 41 vorgesehen sein, durch die die Aerodynamik weiterhin
verbessert werden kann, wie es an sich aus dem Stand der Technik bekannt ist. In Fig.
5a sind rein beispielhaft sechs derartige Mulden skizziert wiedergegeben. Es können
insgesamt beispielsweise etwa 16 Mulden oder auch mehr vorgesehen sein.
[0087] Alternativ oder zusätzlich zu dem zentralen Loch 40 in der Schlagkappe 3 kann vorgesehen
sein, dass der Ring 4 mehrere entsprechende Löcher 42 aufweist, wie dies in Fig. 6
am Beispiel von acht Löchern 42 dargestellt ist. Auch auf diese Weise lassen sich
entsprechende akustische Resonanzen erzeugen, so dass von einem "Sonarring" gesprochen
werden kann. Die Löcher 42 im Ring 4 können beispielsweise mit Längsachsen ausgebildet
sein, die - wenigstens im Wesentlichen - parallel zur Flugrichtung ausgerichtet sind.
Ferner können derartige Löcher 42 dazu dienen, kleine zusätzliche Gewichte, "Gewicht-Sticks",
anzubringen, was die Möglichkeiten zur Einflussnahme auf die Gewichtsbestückung des
Flugkorbballs weiterhin vergrößert. Auch ist es möglich, zur weiteren Verbesserung
der Erkennbarkeit des Flugkorbballes selbstleuchtende Steckelemente, "Knicklichter"
durch Einstecken in die Löcher 42 am Flugkorbball anzubringen.
[0088] Schließlich ist in Fig. 7a die Möglichkeit skizziert, an der Schlagkappe 3 eine ringnutartige
Mulde zur Aufnahme und Positionierung des Rings 4 vorzusehen. Dies ist analog auch
für mehrere Ringe möglich, wie in Fig. 7b am Beispiel von drei Ringen 4 dargestellt.
[0089] Die Vorteile der Erfindung können wie folgt zusammengefasst werden.
● Die Flugeigenschaften des Flugkorbballs lassen sich einfach, schnell und dennoch
auf mannigfaltige Weise verändern.
● Zur Veränderung der Flugeigenschaften ist kein Werkzeug erforderlich.
● Insgesamt wird die Aerodynamik des Flugkorbballes, insbesondere hinsichtlich eines
Einsatzes unter "Outdoor-Bedingungen" wesentlich verbessert. Ein Spiel wird dadurch
bis etwa Windstärke 5 möglich.
● Die Flugeigenschaften lassen sich individuell an den Trainingsgrad der Spieler anpassen
("Anfänger" bis "Profi").
● Die optische Früh-Erkennbarkeit des Flugkorbballes wird enorm vergrößert.
● Es lassen sich akustische Reize erzeugen, die die Möglichkeiten des Einsatzes des
Flugkorbballs beim Spiel weiterhin vergrößern.
Bezugszeichenliste
[0090]
- 1
- Flugkorbball
- 2
- Korb
- 3
- Schlagkappe
- 4
- torusförmiger Ring
- 4a, b, c, d
- mehrere Ringe, teilweise unterschiedlicher Abmessungen/Materialien
- 20
- vorderer Korbabschnitt
- 21
- Stiele
- 22
- rückwärtiger Korbabschnitts
- 24
- Zwischenstege
- 25
- Rippen
- 26
- zylindrischer Fixierzapfen
- 27
- Endring
- 31
- kalottenförmiger vorderer Schlagkappenabschnitt
- 32
- zylindrischer rückwärtiger Schlagkappenabschnitt
- 33
- Schlagkappen-Ausnehmung
- 34
- Rückwand der Schlagkappe
- 35
- vorderer Pressring
- 36
- rückwärtiger Pressring
- 37
- rückwärtige Außenkante der Schlagkappe
- 40
- Schlagkappen-Loch
- 41
- Mulden
- 42
- Löcher im Ring, "Sonarring"
1. Flugkorbball, aufweisend
- einen konisch geformten Korb (2),
- eine Schlagkappe (3), die wenigstens in einem in Flugrichtung gesehen vorderen Bereich
kalottenförmig ausgebildet ist,
- wenigstens einen den Flugkorbball umgebend in einer ringnutartig geformten Mulde
anordenbaren Ring
dadurch gekennzeichnet,
dass die ringnutartig geformte Mulde durch eine rückwärtige Begrenzungswand (34) der Schlagkappe
(3) und eine konische Mantelfläche (21) des Korbes (2) gebildet wird.
2. Flugkorbball nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass der wenigstens eine Ring (4) im angebrachten Zustand einerseits von der konischen Mantelfläche (21) des Korbes
(2) und andererseits von der rückwärtigen Begrenzungswand (34) der Schlagkappe (3)
vorgespannt lagefixiert gehalten wird/werden.
3. Flugkorbball nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der wenigstens eine Ring (4) aus elastischem Material gefertigt und/oder transparent
ausgebildet ist.
4. Flugkorbball nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Innendurchmesser des wenigstens einen Ringes (4) kleiner als der Außendurchmesser
der Schlagkappe (3) ist.
5. Flugkorbball nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, der Außendurchmesser des wenigstens einen Ringes (4) größer ist als der Außendurchmesser
der Schlagkappe (3).
6. Flugkorbball nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der wenigstens eine Ring (4) aus thermoplastischen Polyolefinen, Polyethylen, Polypropylen,
EPDM, TBE-EPDM oder Kautschuk hergestellt ist.
7. Flugkorbball nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der wenigstens eine Ring (4) eine im Wesentlichen torusförmige Oberfläche aufweist.
8. Flugkorbball nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der wenigstens eine Ring (4) ein Gewicht von etwa zwischen 10 und 70 Prozent des
Gewichts des Flugkorbballs ohne den wenigstens einen, angebrachten Ring aufweist.
9. Flugkorbball nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der wenigstens eine Ring (4) ein Gewicht zwischen 1 und 25 Gramm aufweist.
10. Flugkorbball nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Material des wenigstens einen Ringes (4) einen Shore Wert im Bereich 40 bis 90,
vorzugsweise 70 aufweist.
11. Flugkorbball nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der wenigstens eine Ring (4) einen Außendurchmesser von 25 bis 70 Millimeter und
einen Innendurchmesser von 15 bis 40 Millimeter aufweist.
12. Flugkorbball nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Länge der Mantelfläche des Korbes (2) zwischen 33 und 43 Millimeter und der Durchmesser
der Schlagkappe (3) zwischen 20 und 30 Millimeter aufweist und dass weiterhin der
Korb (2) die Form eines geraden Kegelstumpfes aufweist und die von diesem aufgespannte
Grundfläche einen Durchmesser von 45 bis 55 Millimeter aufweist.
13. Flugkorbball nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass mehrere Ringe (4a, 4b), vorzugsweise zwei bis vier Ringe aus demselben Material und
mit denselben Abmessungen angebracht sind.
14. Flugkorbball nach einem der Ansprüche 1 bis 13,
dadurch gekennzeichnet,
dass mehrere Ringe angebracht sind, die unterschiedliche Abmessungen aufweisen und/oder
deren Materialien unterschiedliche Dichten aufweisen.
15. Flugkorbball nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der wenigstens eine Ring (4) leuchtend und/oder mit Knicklichtern bestückbar ist.
16. Flugkorbball nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass in der Schlagkappe (3) ein Loch (40) längs der Rotations-/Symmetrieachse angeordnet
ist und/oder die Schlagkappe (3) muldenartige Vertiefungen (41) aufweist.
1. Shuttlecock, comprising
a conical shaped crown (2),
a striking cap (3), which is dome-shaped at least in a front section, when viewed
in the flight direction, and
at least one ring which surrounds the shuttlecock and can be arranged in an annular
groove shaped hollow
characterized in that
the annular groove shaped hollow is formed by a rear boundary wall (34) of the striking
cap (3) and a conical exterior surface (21) of the crown (2).
2. Shuttlecock according to claim 1,
characterized in that
when the at least one ring (4) is installed, its position is fixed by an applied pretension
produced, on one hand, by the conical exterior surface (21) of the crown (2) and,
on the other hand, by a rear boundary wall (34) of the striking cap (3).
3. Shuttlecock according to one of the preceding claims,
characterized in that
the at least one ring (4) is made of an elastic material and/ or transparently formed.
4. Shuttlecock according to one of the preceding claims,
characterized in that
the inside diameter of the at least one ring (4) is smaller than the outside diameter
of the striking cap (3).
5. Shuttlecock according to one of the preceding claims,
characterized in that
the outside diameter of the at least one ring (4) is greater than the outside diameter
of the striking cap (3).
6. Shuttlecock according to one of the preceding claims,
characterized in that
the at least one ring (4) is made of thermoplastic polyolefins, polyethylene, polypropylene,
EPDM, TBE-EPDM, or rubber.
7. Shuttlecock according to one of the preceding claims,
characterized in that
the at least one ring (4) has a substantially toroidal surface.
8. Shuttlecock according to one of the preceding claims,
characterized in that
the at least one ring (4) has a weight of approximately between 10 and 70 percent
of the weight of the shuttlecock without the at least one ring being installed.
9. Shuttlecock according to one of the preceding claims,
characterized in that
the at least one ring (4) has a weight of approximately between 1 and 25 grams.
10. Shuttlecock according to one of the preceding claims,
characterized in that
the material of the at least one ring (4) has a Shore value in the range of approximately
40 to 90, preferably approximately 70.
11. Shuttlecock according to one of the preceding claims,
characterized in that
the at least one ring (4) has an outside diameter of approximately 25 to 70 mm and
an inside diameter of approximately 15 to 40 mm.
12. Shuttlecock according to one of the preceding claims,
characterized in that
the exterior surface of the crown (2) has a length of approximately between 33 and
43 mm and the striking cap (3) has a diameter of approximately between 20 and 30 mm,
and that in addition the crown (2) has approximately the shape of a straight truncated
cone and the surface of the base covered by the cone has a diameter of approximately
45 to 55 mm.
13. Shuttlecock according to one of the preceding claims,
characterized in that
several rings (4a, 4b), preferably approximately two to four rings are applied, which
are made of the same material and have the same dimensions.
14. Shuttlecock according to one of claims 1 to 13,
characterized in that
several rings are applied, which have different dimensions and/or are made of materials
having different densities.
15. Shuttlecock according to one of the preceding claims,
characterized in that
the at least one ring (4) emits light and/or is equipped with ornamental light sticks.
16. Shuttlecock according to one of the preceding claims,
characterized in that
a hole (40) is arranged in the striking cap (3) along the rotation/ symmetry axis
and/or the striking cap (3) includes a hollow-like depression (41).
1. Volant de badminton, comprenant
- une jupe (2) de forme conique,
- une base (3) destinée à être frappée, qui est conçue en forme de calotte dans au
moins une partie avant, dans le sens du vol,
- au moins un anneau apte à être disposé dans une cavité en forme de rainure annulaire
de manière à entourer le volant de badminton,
caractérisé en ce que
la cavité en forme de rainure annulaire est formée par une paroi (34) arrière de délimitation
de la base (3) destinée à être frappée, et par une surface d'enveloppe (21) conique
de la jupe (2).
2. Volant de badminton selon la revendication 1,
caractérisé en ce que,
dans l'état monté, l' au moins un anneau (4) est maintenu précontraint à une position
fixe par la surface d'enveloppe (21) conique de la jupe (2), d'une part, et par la
paroi (34) arrière de délimitation de la base (3) destinée à être frappée, d'autre
part.
3. Volant de badminton selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
l'au moins un anneau (4) est constitué d'un matériau élastique et/ou conçu de façon
transparente.
4. Volant de badminton selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le diamètre intérieur de l'au moins un anneau (4) est inférieur au diamètre extérieur
de la base (3) destinée à être frappée.
5. Volant de badminton selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le diamètre extérieur de l'au moins un anneau (4) est supérieur au diamètre extérieur
de la base (3) destinée à être frappée.
6. Volant de badminton selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
l'au moins un anneau (4) est constitué de poyoléfines thermoplastiques, de polyéthylène,
de polypropylène, d'EPDM, de TBE-EPDM, ou de caoutchouc.
7. Volant de badminton selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
l'au moins un anneau (4) comprend une surface essentiellement torique.
8. Volant de badminton selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
l'au moins un anneau (4) a un poids compris entre environ 10 à 70 pour cent du poids
qu'a le volant de badminton sans l'au moins un anneau fixé.
9. Volant de badminton selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
l'au moins un anneau (4) a un poids compris entre 1 et 25 grammes.
10. Volant de badminton selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le matériau de l'au moins un anneau (4) comporte une valeur Shore de l'ordre de 40
à 90, de préférence de 70.
11. Volant de badminton selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
l' au moins un anneau (4) présente un diamètre extérieur de 25 à 70 millimètres et
un diamètre intérieur de 15 à 40 millimètres.
12. Volant de badminton selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
la longueur de la surface d'enveloppe de la jupe (2) est comprise entre 33 et 43 millimètres,
et que le diamètre de la base (3) destinée à être frappée est compris entre 20 et
30 millimètres, et qu'en outre, la jupe (2) présente la forme d'un cône tronqué droit,
la surface de base constituée par celui-ci présentant un diamètre de 45 à 55 millimètres.
13. Volant de badminton selon l'une des revendications précédentes
caractérisé en ce que
plusieurs anneaux (4a, 4b), de préférence deux à quatre anneaux, constitués du même
matériau et présentant les mêmes dimensions sont montés.
14. Volant de badminton selon l'une des revendications 1 à 13,
caractérisé en ce que
plusieurs anneaux qui présentent des dimension différentes et/ou dont les matériaux
présentent des densités différentes sont montés.
15. Volant de badminton selon l'une des revendications précédentes
caractérisé en ce que
l'au moins un anneau (4) est lumineux et/ou peut être équipé de bâtons lumineux.
16. Volant de badminton selon l'une des revendications précédentes
caractérisé en ce qu'
un trou (40) est disposé dans la base (3) destinée à être frappée, le long de l'axe
de rotation/symétrie, et/ou que la base (3) destinée à être frappée comprend des creux
(41) en forme de cavité.