(19)
(11) EP 1 635 917 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
03.09.2008  Patentblatt  2008/36

(21) Anmeldenummer: 04727535.9

(22) Anmeldetag:  15.04.2004
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
A63B 67/18(2006.01)
A63B 43/00(2006.01)
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/EP2004/003977
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 2005/000428 (06.01.2005 Gazette  2005/01)

(54)

Flugkorbball

Shuttlecock

Volant de badminton


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PL PT RO SE SI SK TR

(30) Priorität: 25.06.2003 DE 20310037 U

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
22.03.2006  Patentblatt  2006/12

(73) Patentinhaber: Brandes, Ulrich Wilhelm
13086 Berlin (DE)

(72) Erfinder:
  • Brandes, Ulrich Wilhelm
    13086 Berlin (DE)

(74) Vertreter: Hengelhaupt, Jürgen et al
Anwaltskanzlei Gulde Hengelhaupt Ziebig & Schneider Wallstrasse 58/59
10179 Berlin
10179 Berlin (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
CH-A- 672 430
US-A- 2 116 304
US-A- 5 924 943
DE-C- 231 763
US-A- 5 562 290
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft einen Flugkorbball mit einem im wesentlichen konisch geformten Korb, wobei der Korb in einem Bereich des schmalen Korbendes ein angeformtes Fixierelement aufweist und mit einer Schlagkappe, die wenigstens in einem - in Flugrichtung gesehen - vorderen Bereich im Wesentlichen kalottenförmig ist und die in dem Fixierelement verankert ist.

    [0002] Im Rahmen der vorliegenden Schrift wird mit "Flugkorbball" ein Flugkörper bezeichnet, der als Spiel bzw. Spielgerät oder Teil eines Spiels verwendet werden kann. Der Flugkorbball kann insbesondere in der Art eines Federballs gestaltet sein, wobei der Korb des Flugkorbballs der Schürze eines Federballs entspricht.

    [0003] Die Terminologie hinsichtlich der verschiedenen Bauteile der hier interessierenden Flugkörper ist in der Literatur nicht einheitlich, so dass eine entsprechende Klärung im Rahmen der vorliegenden Schrift notwendig erscheint. Dabei wird wegen der nahen Beziehung des wettkampfmäßigen Federballs, des Badminton, zur Englischen Sprache auch stellenweise zur weiteren Verdeutlichung auf die entsprechenden englischen Ausdrücke verwiesen. Es wird schließlich in diesem Zusammenhang darauf hingewiesen, dass teilweise mehrere unterschiedliche Bezeichnungsformen für ein und dasselbe Teil bzw. Bauteil in Verwendung sind und dass in der vorliegenden Schrift kein Anspruch auf eine erschöpfende Darstellung aller diesbezüglich gebräuchlichen Bezeichnungen erhoben wird.

    [0004] Im Rahmen der vorliegenden Schrift wird die übliche Flugrichtung mit "vorne" bezeichnet, so dass also beim Flugkorbball die Schlagkappe "vorne" und der Korb "rückwärtig" angeordnet sind. Der konisch geformte Korb weist somit "vorne" seinen schmalen und "rückwärtig" seinen weiten Bereich auf.

    [0005] Im Folgenden wird zunächst auf vergleichbare Elemente zwischen "Flugkorbball" einerseits und "Federball" andererseits eingegangen und anschließend auf Unterschiede bzw. mögliche Unterschiede zwischen diesen beiden hingewiesen. Die Darstellung dieser Unterschiede soll auch deutlich machen, warum im vorliegenden Fall statt der Bezeichnung "Federball" die Bezeichnung "Flugkorbball" gewählt worden ist.

    [0006] Hinsichtlich üblicher Bezeichnungsweisen beim Federball sei zunächst auf die folgenden englischen Begriffe hingewiesen: Die Schürze eines Federballs wird üblicherweise mit "skirt" bezeichnet. Die entsprechende Schlagkappe eines Federballs wird im Englischen üblicherweise mit "striking cap" bezeichnet. Für das wettkampfmäßige Federball-Spiel, das Badminton, sind Regeln festgelegt worden, in denen der entsprechende Federball als Ganzes mit "shuttle" bezeichnet wird, der eine "skirt" und eine "base" aufweist, wobei letzteres in diesem Zusammenhang eine entsprechende Schlagkappe bezeichnet.

    [0007] Der Korb des Flugkorbballs und die Schürze des Federballs können aus Federn oder aus einem künstlichen Material hergestellt sein. Bei Verwendung von Naturmaterial, insbesondere Federn, beispielsweise Gänsefedern, können diese mit ihren (frei geschabten) Federkielen in die Schlagkappe gesteckt sein. Die Schlagkappe kann beispielsweise aus Kork gefertigt sein. Für den Korb bzw. die Schürze ergibt sich auf diese Weise eine Untergliederung in einen vorderen Abschnitt, der von den vorderen Abschnitten der Federkiele gebildet wird und einen rückwärts an diesen anschließenden weiteren Abschnitt, der von den Federfahnen gebildet wird. Dieser Federfahnenbereich wird im Englischen üblicherweise mit "vane area" bezeichnet.

    [0008] Bei Verwendung von künstlichem Material, beispielsweise Kunststoff, ist der Korb bzw. die Schürze oft so gestaltet, dass er bzw. sie in analoger Weise zu einem Korb/Schürze aus Federn in Abschnitte einteilbar ist, wobei der vordere Teil aus Stielen (englisch: "stems") gebildet sein kann, die gleichsam dem vorderen Bereich der Federkiele entsprechen und die - gemäß der konischen Grundform des Korbs bzw. der Schürze - von der Schlagkappe aus gesehen schräg nach rückwärts divergierend angeordnet sind. Der von den Stielen gebildete Korb- bzw. Schürzenabschnitt wird im Englischen beispielsweise mit "upper skirt" bezeichnet. An den vorderen Korb- bzw. Schürzenabschnitt kann sich ein weiterer Abschnitt anschließen, der dem Fahnenbereich bei einem Korb bzw. bei einer Schürze aus Federn entspricht. Der Fahnenbereich kann beispielsweise außer den rückwärtigen Anteilen der Stiele beispielsweise Rippen aufweisen, die die einzelnen Stiele querverlaufend verbinden sowie Zwischenstege, die im Wesentlichen parallel zu den Stielen verlaufen, so dass auf diese Weise eine etwa netzförmige Struktur gebildet wird, durch die die in etwa konische Grundform in diesem Abschnitt ausgebildet wird.

    [0009] Im vorderen Bereich des Korbes bzw. der Schürze, also im vorderen Endbereich der Stiele, kann ein Endring (englisch: "end ring") vorgesehen sein, der beispielsweise scheibenförmig oder ringscheibenförmig gestaltet sein kann und der die Stielenden miteinander verbindet. Ein derartiger Endring weist im Allgemeinen einen Durchmesser auf, der etwas kleiner ist als derjenige der Schlagkappe. Das bzw. ein Fixierelement, das zur Verbindung bzw. Verankerung mit der Schlagkappe dient, kann als eine nach vorne gerichtete Anformung am Endring ausgebildet sein. Beispielsweise kann hierfür ein etwa zylindrisch geformter Fixierzapfen (englisch: "stem extension collar") vorgesehen sein, dessen Durchmesser beispielsweise ungefähr halb so groß sein kann wie der Durchmesser der Schlagkappe.

    [0010] Die Schlagkappe kann einen vorderen Teil in Form einer nach vorne gerichteten Kalotte aufweisen, und einen rückwärtigen Teil, der etwa zylindrisch geformt ist, wobei der Durchmesser der Querschnittfläche des zylindrischen Teils im Wesentlichen dem Basis-Durchmesser der Kalotte entsprechen kann.

    [0011] Die Schlagkappe kann weiterhin eine rückwärtige Ausnehmung aufweisen, die beispielsweise etwa hohlzylindrisch geformt ist und die zur Aufnahme eines entsprechend geformten Fixierelements vorgesehen ist. Auf diese Weise kann insbesondere eine etwa ringförmige rückwärtige Begrenzungswand der Schlagkappe gebildet sein, die sich - in zusammengesetztem Zustand - an den Bereich der vorderen Stielenden bzw. an den Endring anschließt.

    [0012] Hinsichtlich der oben skizzierten Merkmale sei exemplarisch als Stand der Technik auf folgende Druckschriften hingewiesen: GB 887,172 , GB 908,684 , GB 1,046,708 , DE 2 321 861.

    [0013] Im Folgenden wird nun auf Unterschiede bzw. mögliche Unterschiede zwischen einem Federball und einem Flugkorbball hingewiesen.

    [0014] Gemäß den Badminton-Regeln kann ein Federball entweder Federn oder eine entsprechende Nachbildung von Federn aus synthetischem Material aufweisen. Bei Verwendung von Federn müssen 16 Federn vorhanden sein, die eine einheitliche Länge im Bereich von 62 bis 70 mm aufweisen und weiterhin müssen die Federspitzen auf einem Kreis mit einem Durchmesser zwischen 58 und 68 mm liegen. Der Durchmesser der Schlagkappe ("base") muss zwischen 25 und 28 mm betragen und der Federball muss zwischen 4,74 und 5,50 Gramm wiegen.

    [0015] Bei einem Federball aus entsprechend synthetischem Material gelten die genannten Angaben gemäß den Badminton-Regeln in analoger Weise, allerdings mit der Einschränkung, dass Abweichungen bis zu zehn Prozent akzeptiert werden.

    [0016] Insbesondere gelten diese Angaben aus den Badminton-Regeln im Rahmen der vorliegenden Schrift nicht für einen erfindungsgemäßen Flugkorbball.

    [0017] Beispielsweise kann ein erfindungsgemäßer Flugkorbball ein höheres Gewicht aufweisen als das oben genannte, beispielsweise kann er ein Gewicht zwischen 6 und 50 Gramm, beispielsweise etwa 9 Gramm aufweisen. Weiterhin kann sich ein Flugkorbball in seinen Abmessungen von einem den Regeln gemäßen Badminton-Ball unterscheiden. Beispielsweise kann die Mantellänge des Korbes beim Flugkorbball zwischen 30 und 50 mm beispielsweise etwa 38 mm betragen. Weiterhin kann beispielsweise ein Kreis, der durch die rückwärtige Begrenzung des Korbes gebildet wird, einen Durchmesser aufweisen, der etwa zwischen 40 und 60 mm, beispielsweise bei etwa 50 mm liegt. Weiterhin kann der Durchmesser der Schlagkappe beispielsweise geringer als 25 mm sein, beispielsweise etwa zwischen 20 und 25 mm.

    [0018] Durch die genannten Abweichungen lässt sich erreichen, dass der Flugkorbball Flugeigenschaften aufweist, die von denjenigen eines Federballes abweichen. Insbesondere kann durch ein entsprechend höheres Gewicht und einen "verkürzten" Korb erzielt werden, dass die Flugbahn insgesamt größere Stabilität erhält und dass eine höhere Fluggeschwindigkeit und eine größere Flugreichweite erreichbar sind. Beispielsweise kann eine größere Stabilität als vorteilhaft angesehen werden, weil dadurch eine Abdrift bei Seitenwind verringert wird. Die genannten qualitativen Änderungen der Flugeigenschaften können insbesondere hinsichtlich eines Einsatz des Flugkorbballes unter atmosphärischen Bedingungen, also unter "Outdoor-Bedingungen" - im Gegensatz zu den "Indoor-Bedingungen" bei Badminton - als vorteilhaft angesehen werden.

    [0019] In den Figuren 2a, 2b und 3a ist schematisch ein gattungsgemäßer Flugkorbball dargestellt, wie er aus dem Stand der Technik bekannt ist. In Fig. 2a ist eine Schlagkappe 3 zu erkennen, an die sich rückwärts ein Korb 2 anschließt, der mit einem vorderen Korbabschnitt 20 an die Schlagkappe 3 grenzt. Der vordere Korbabschnitt 20 ist von vorderen Anteilen von Stielen 21 gebildet. Rückwärts an den vorderen Korbabschnitt 20 schließt sich ein rückwärtiger Korbabschnitt 22 an, der aus den rückwärtigen Anteilen der Stiele 21, aus querverlaufenden Rippen 25 und aus Zwischenstegen 24 gebildet ist. (Aus Gründen der besseren Übersichtlichkeit sind in den Figuren nicht alle dargestellten Stiele 21, Rippen 25 und Zwischenstege 24 mit Bezugszeichen versehen. Außerdem sind die dargestellten Anzahlen an Stielen 21, Rippen 25 und Zwischenstegen 24 in den Figuren rein schematisch zu verstehen.)

    [0020] Es kann eine unterschiedliche Anzahl von Stielen 21 vorgesehen sein, beispielsweise 16 Stiele. Weiterhin können beispielsweise fünf Rippen und im Bereich zwischen jeweils zwei Stielen 21 jeweils sechs Zwischenstege 24 vorgesehen sein.

    [0021] Fig. 2b zeigt in der Art einer Explosionszeichnung den Flugkorbball mit abgenommener Schlagkappe 3. An einem Endring 27 sind die vorderen Stielenden zusammengehalten. An seinem vorderen Bereich weist der Endring 27 einen angeformten, im Wesentlichen zylindrisch geformten Fixierzapfen 26 auf.

    [0022] Die Schlagkappe 3 lässt sich in einen vorderen kalottenförmigen Abschnitt 31 und einen daran anschließenden rückwärtigen Abschnitt 32 einteilen, der im Wesentlichen zylindrisch geformt ist. Die Schlagkappe 3 weist eine rückwärtige Ausnehmung 33 auf, die zur Aufnahme des Fixierzapfens 26 vorgesehen ist. Die Ausnehmung 33 hat dabei einen kreisförmigen Rand, so dass von der Schlagkappe 3 eine rückwärtige, ringförmige Wand 34 gebildet wird.

    [0023] Zur Verbesserung der Verbindung zwischen dem Korb 2 und der Schlagkappe 3 können beispielsweise zwei Pressringe, ein vorderer 35 und ein rückwärtiger 36, vorgesehen sein. Es kann auch nur ein Pressring vorgesehen sein.

    [0024] Fig. 3a zeigt eine schematische perspektivische Ansicht des Flugkorbballs der Figuren 2a und 2b unter einheitlicher Verwendung der Bezugszeichen. Insbesondere ist dabei die ringförmige Rückwand 34 der Schlagkappe 3 zu erkennen, an deren inneren Begrenzung bzw. Rand - in zusammengebautem Zustand - sich der Endring 27 anschließt, an dem wiederum die vorderen Enden der Stiele 21 befestigt sind.

    [0025] Die Schlagkappe kann beispielsweise aus thermoplastischen Polyolefinen, Polyethylen oder aus Polypropylen, insbesondere aus TBE-EPDM gefertigt sein. Auch der Korb kann aus Kunststoffmaterial gefertigt sein.

    [0026] Hinsichtlich des oben dargestellten Stands der Technik wird weiterhin auf die internationalen PCT-Anmeldungen WO 92/05843 A1 und WO 01/17620 A1 verwiesen.

    [0027] In der WO 92/05843 A1 ist ein Flugkorbball beschrieben, der eine Lichtquelle aufweist. Die Lichtquelle sendet dabei in besonders effektiver Weise Licht in Flugrichtung aus.

    [0028] Der aus der internationalen PCT-Anmeldung WO 01/17620 A1 bekannte Flugkorbball weist zur besonders festen Verbindung zwischen Schlagkappe und Korb am vorderen Ende eines zylindrischen Fixierzapfens einen radial vorstehenden flanschartigen Rand auf. Weiterhin sind aus dieser Schrift Pressringe bekannt, die aus steifem Kunststoffmaterial bestehenden und die in einem rückwärtigen zylindrischen Bereich der Schlagkappe unter elastischer Pressverformung des Kappmaterials angebracht sind.

    [0029] Aus dem deutschen Gebrauchsmuster G 93 09 431 Ul ist eine aerodynamische Schlagkappe bekannt, die an ihrer in Flugrichtung weisenden Oberfläche muldenartige Vertiefungen zur Verbesserung der Aerodynamik aufweist. Dabei kann anstelle einer zentralen Mulde ein Loch vorgesehen sein. Weiterhin ist aus dieser Schrift bekannt, dass ein rückwärts an die Schlagkappe angrenzender Schlagkappenhals eine oberflächliche, ringförmige Mulde in einer Signalfarbe aufweisen kann.

    [0030] Aus dem deutschen Gebrauchsmuster DE 91 10 804 U1 ist ein Federball mit auswechselbarem, zylindrisch geformtem Kernstück bekannt. Das Kernstück dient dabei als Flugstabilisator.

    [0031] Aus der deutschen Offenlegungsschrift DE 33 29 205 A1 ist ein Federball bekannt, der ein Beschwerungselement aus Kunststoff aufweist. Das Beschwerungselement kann korb-innenseitig an einer scheibehförmigen Ankerplatte angebracht werden. Mit diesem Beschwerungselement ist es möglich, die Spieleigenschaften des Federballs zu verändern.

    [0032] Aus der deutschen Offenlegungsschrift DE 196 46 508 A1 ist ein Ballspiel bekannt, bei dem der Ball nach Art eines Feder- oder Badmintonballs gestaltet ist und ein Kopfstück mit einer kugeligen Oberfläche aufweist. Das Kopfstück bildet eine Kontaktfläche zur Beaufschlagung durch eine Schlagfläche eines Schlägers. Weiterhin weist der Ball ein Federteil mit mehreren flugstabilisierenden Flächenelementen auf. Die Flugeigenschaften wie Flugweite, Flugkurve, Geschwindigkeit und/oder Flugstabilität des Balles können durch unterschiedliche auswechselbare Kopfstücke und/oder zwischen Kopfstück und Federteil montierbare Zwischenstücke verändert werden.

    [0033] Die CH 672 430 A5 beschreibt einen Federball, an welchem ein Ring befestigt ist. Der Ring besteht aus einer Umhüllung aus elastischem, unzerbrechlichem Kunststoff, die mit zwei flüssigen Komponenten eines zweiphasigen Leuchtstoffs ausgefüllt ist.

    [0034] Die Umhüllung kann am Federball geklebt oder mittels eines Gummirings oder -bands daran befestigt sein. Dank dem beschriebenen Leuchtstoff bleibt der Federball sogar bei Fortsetzung des Badmintonspiels im Dunkeln noch gut sichtbar.

    [0035] Die US 2,116,304 beschreibt einen Federball, welcher zur Veränderung der Flugeigenschaften einen Ring in verschiedenen Positionierungen an der Schlagkappe aufweist.

    [0036] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Flugkorbball der oben dargestellten Gattung zu verbessern. Insbesondere sollen dabei die Möglichkeiten zur

    [0037] Einflussnahme auf die Flugeigenschaften des Flugkorbballs verbessert werden. Es soll eine Lösung angegeben werden, die insgesamt wirtschaftlich ist und mit der die Einflussnahme auf die Flugeigenschaften auf einfache Weise möglich ist.

    [0038] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des unabhängigen Anspruchs gelöst. Die abhängigen Ansprüche bilden den zentralen Gedanken der Erfindung in besonders vorteilhafter Weise weiter.

    [0039] Gemäß der Erfindung ist ein Flugkorbball vorgesehen, der einen etwa konisch geformten Korb aufweist, wobei der Korb ein in einem Bereich des schmalen Korbendes angeformtes Fixierelement aufweist. Weiterhin weist der Flugkorbball eine Schlagkappe auf, die wenigstens in einem - in Flugrichtung gesehen - vorderen Bereich im Wesentlichen kalottenförmig ist und die in dem Fixierelement verankert ist. Der Flugkorbball weist weiterhin wenigstens einen Ring auf, der lösbar den Korb umgebend angebracht ist.

    [0040] Der Flugkorbball, ist derart ausgebildet, dass er
    • einen konisch geformten Korb,
    • eine Schlagkappe, die wenigstens in einem in Flugrichtung gesehen vorderen Bereich kalottenförmig ausgebildet ist,
    • wenigstens einen den Flugkorbball umgebend in einer ringnutartig geformten Mulde anordenbaren Ring
      aufweist, wobei
    die ringnutartig geformte Mulde durch eine rückwärtige Begrenzungswand der Schlagkappe und eine konische Mantelfläche des Korbes gebildet wird.

    [0041] Der konisch geformte Korb kann beispielsweise im Wesentlichen die Form eines geraden Kegelstumpfes aufweisen, wobei in diesem Fall das Fixierelement im Bereich der kleinsten Mantel-Querschnittfläche angeformt sein kann. Weiterhin kann der Korb eine strukturelle Untergliederung aufweisen, wobei in einem vorderen Bereich die Mantelfläche durch mehrere Stiele, beispielsweise 16 Stiele, gebildet sein kann. In einem rückwärtigen Abschnitt kann die Mantelfläche eine stofflich dichtere Struktur aufweisen, die beispielsweise eine durch Rippen und Zwischenstege gebildete Netzstruktur darstellen kann.

    [0042] Bei dem Fixierelement kann es sich beispielsweise um einen etwa zylindrisch geformten Fixierzapfen handeln, der beispielsweise durch einen Endring mit den vorderen Stielenden verbunden ist. Der zylindrische Fixierzapfen kann symmetrisch zu einer Haupt-Symmetrieachse des Korbes angeordnet sein.

    [0043] Die Schlagkappe kann eine Zweigliederung aufweisen, wobei ein vorderer Teil im Wesentlichen in der Form einer nach vorne gerichteten Kalotte gestaltet sein kann und ein rückwärtiger Teil im Wesentlichen zylindrisch sein kann. Der rückwärtige Teil kann dabei einen Zylinder-Durchmesser aufweisen, der dem Durchmesser der Kalotten-Basis entspricht. Der zylindrische Teil kann im Bereich seiner rückwärtigen Begrenzung eine Ausnehmung oder Öffnung aufweisen, die zur Verbindung mit dem Fixierelement vorgesehen sein kann. Die Ausnehmung kann eine im Wesentlichen hohlzylindrische Form aufweisen. Auf diese Weise kann die Schlagkappe eine rückwärtige Begrenzungswand aufweisen, die im Wesentlichen ringförmig ist und die sich zwischen der rückwärtigen Außenkante des zylinderförmigen Schlagkappen-Teils und dem Rand der Ausnehmung erstreckt.

    [0044] Durch Anbringung des (wenigstens einen) Rings lässt sich auf einfache Weise eine Veränderung der Flugcharakteristik des Flugkorbballs erreichen. Insbesondere wird durch Anbringung des Rings eine Gewichtszunahme des Flugkörpers bewirkt, die sich insgesamt flugstabilisierend auswirkt. Weiterhin wird durch die Gewichtszunahme bewirkt, dass mit dem Flugkorbball eine höhere Fluggeschwindigkeit und eine höhere Flugreichweite erzielt werden können. Durch die symmetrische Form des Rings wird weiterhin ermöglicht, dass sich das Zusatzgewicht symmetrisch bezüglich einer Hauptachse des Flugkorbballs, also axialsymmetrisch anordnen lässt. Dies kann als vorteilhaft hinsichtlich der bewirkten Änderungen der Flugcharakteristika angesehen werden, da andernfalls eine entsprechende Asymmetrie eine Einschätzung des Flugverhaltens durch einen Spieler erschweren würde.

    [0045] Durch geeignete Wahl des Gewichts des Rings lässt sich auf individuelle Weise Einfluss auf die Flugeigenschaften des Flugkorbballs nehmen, weil das Flugverhalten auf diese Weise einer Fähigkeit eines Spielers individuell angepasst werden kann. Beispielsweise kann von besonders erfahrenen bzw. guten Spielern ein vergleichsweise schwerer Ring, beispielsweise mit einem Gewicht von etwa 1 bis 20 g angebracht werden, um auf diese Weise besonders hohe Fluggeschwindigkeiten zu ermöglichen. Höhere Fluggeschwindigkeiten bewirken dabei im Allgemeinen ein effektiveres Training von Reaktionsgeschwindigkeit und körperlicher Schnelligkeit. Von ungeübteren Spielern kann dementsprechend ein Ring geringeren Gewichts verwendet werden.

    [0046] Vorzugsweise wird der wenigstens eine Ring im angebrachten Zustand einerseits von der konischen Mantelfläche des Korbes und andererseits von einer rückwärtigen Begrenzungswand der Schlagkappe lagefixiert gehalten und befindet sich dabei in vorgespanntem Zustand.

    [0047] Dadurch wird auf vorteilhafte Weise eine stabile Anbringung des Ringes am Flugkorbball ermöglicht. Insbesondere kann dadurch eine Stabilität einerseits in Flugrichtung und andererseits entgegen der Flugrichtung bewirkt werden. Auf diese Weise kann weiterhin sichergestellt werden, dass der Ring gegenüber dem restlichen Flugkorbball in seiner Position gehalten wird, insbesondere auch dann, wenn der Flugkorbball beispielsweise mit einem Schläger oder dergleichen getroffen und dadurch in seiner Flugbahn umgelenkt wird. Der Ring kann angesichts dieser Anbringung als "Zwischenring" bezeichnet werden. Die so "zugeladene" Masse ist vorteilhaft symmetrisch hinter der etwa halbkugelförmigen Schlagkappe eingelagert.

    [0048] Die Form des Flugkorbballes im Bereich des Übergangs von der Schlagkappe zu dem Korb kann derart sein, dass sich im Flug Wirbel ausbilden, die sich beispielsweise bremsend auf das Flugverhalten auswirken. Dies kann beispielsweise der Fall sein, wenn die Schlagkappe eine rückwärtige Außenkante mit einem Durchmesser aufweist, der größer ist als der Durchmesser des an die Schlagkappe angrenzenden Teils des Korbes. Durch die Anbringung des Ringes in diesem Übergangsbereich kann der genannten Wirbelbildung vorteilhaft entgegengewirkt werden. Dadurch kann sich insbesondere eine durch die Wirbelbildung hervorgerufene Bremswirkung verringern lassen.

    [0049] Die beschriebene rückwärtige Außenkante der Schlagkappe kann sich auch nachteilig auswirken, wenn sie mit einem Schläger, insbesondere mit einem Rahmen eines Schlägers oder dergleichen getroffen wird, weil dadurch der Flugkorbballs in eine praktisch nicht vorherzusehende Flugrichtung gelenkt wird. Eine derartige nachteilige Eigenschaft lässt sich durch einen angebrachten Ring wenigstens teilweise beheben oder zumindest in ihrer Wirkung abschwächen.

    [0050] Beispielsweise kann der Teil des Korbes, von dem der Ring einerseits gehalten wird, durch einen vorderen Bereich der Stiele, also durch die vorderen Stielenden, gebildet sein. Die rückwärtige Begrenzungswand der Schlagkappe kann beispielsweise durch eine im Wesentlichen ringförmige Wand gebildet sein, die sich zwischen einer rückwärtigen Außenkante der Schlagkappe und dem Rand einer Ausnehmung in der Schlagkappe, die der Aufnahme des Fixierelements dient, erstreckt.

    [0051] Vorzugsweise ist der wenigstens eine Ring aus elastischem Material gefertigt.

    [0052] Durch Verwendung eines elastischen Materials wird vorteilhaft eine besonders einfache Herstellung der Verbindung zwischen dem Ring und dem restlichen Flugkorbball ermöglicht. Beispielsweise kann das Material so gewählt werden, dass eine Anbringung des Rings per Hand, also insbesondere ohne Werkzeug oder dergleichen möglich ist. Für eine Abnahme bzw. Lösung des Rings vom restlichen Flugkorbball gilt analog dasselbe.

    [0053] Vorzugsweise ist der Innendurchmesser des wenigstens einen Ringes kleiner als der Außendurchmesser-der Schlagkappe beziehungsweise gegebenenfalls des zylindrisch geformten rückwärtigen Teils der Schlagkappe. Bei geeigneter Dimensionierung lässt sich auf diese Weise erzielen, dass der wenigstens eine Ring besonders einfach manuell, von vorne über die Schlagkappe bewegt und in seine vorgesehene Position gebracht werden kann.

    [0054] Vorzugsweise ist der Außendurchmesser des wenigstens einen Ringes größer als der Außendurchmesser der Schlagkappe. Dadurch kann das optische Erscheinungsbild des Flugkorbballs deutlicher gemacht werden. Beispielsweise kann dadurch erzielt werden, dass bei sonst gleichen Bedingungen ein anfliegender Flugkorbball frühzeitiger erkannt werden kann.

    [0055] Vorzugsweise ist der wenigstens eine Ring aus thermoplastischen Polyolefinen, Polyethylen, Polypropylen, EPDM, TBE-EPDM oder Kautschuk hergestellt. Diese Materialien haben sich in der Praxis bewährt.

    [0056] Vorzugsweise weist der wenigstens eine Ring eine im Wesentlichen torusförmige Oberfläche auf. Auf diese Weise lässt sich erreichen, dass sich ein Anbringen und ein Abnehmen des Ringes besonders leicht bewerkstelligen lässt, weil durch die Torus-Form der Ring besonders leicht durch eine Rollbewegung über die Schlagkappe bewegt und auf diese Weise angebracht und abgenommen werden kann.

    [0057] Vorzugsweise weist der wenigstens eine Ring ein Gewicht auf, das etwa zwischen 10 und 30 Prozent des Gewichts des Flugkorbballs ohne angebrachten Ring liegt. Dieser Wertebereich hat sich in der Praxis bewährt.

    [0058] Vorzugsweise weist der wenigstens eine Ring ein Gewicht von etwa zwischen 1 und 3 Gramm auf. Der Flugkorbball ohne angebrachten Ring kann in diesem Fall ein Gewicht von beispielsweise 5 bis 15 Gramm, insbesondere etwa 9 Gramm aufweisen.

    [0059] Vorzugsweise weist das Material des wenigstens einen Ringes einen Shore-Wert (Shore-Härte) im Bereich von etwa 40 bis 90, vorzugsweise von etwa 70 auf.

    [0060] Vorzugsweise weist der wenigstens eine Ring einen Außendurchmesser von etwa 25 bis 65 mm und einen Innendurchmesser von etwa 15 bis 25 mm auf.

    [0061] Vorzugsweise beträgt die Länge der Mantelfläche des Korbes etwa zwischen 33 und 43 Millimeter und der Durchmesser der Schlagkappe etwa zwischen 20 und 30 Millimeter. Weiterhin weist der Korb etwa die Form eines geraden Kegelstumpfes auf, wobei die von dem Kegelstumpf aufgespannte Grundfläche einen Durchmesser von etwa 45 bis 55 Millimeter aufweist. Die aufgespannte Grundfläche entspricht in diesem Fall also der durch die rückwärtige Kante des Korbs aufgespannten Kreisfläche.

    [0062] Vorzugsweise sind mehrere Ringe, beispielsweise etwa zwei oder drei oder vier Ringe anbringbar, die aus demselben Material gefertigt sind und die jeweils dieselben Abmessungen aufweisen. Dadurch lässt sich eine besonders große Mannigfaltigkeit der Beeinflussungs-Möglichkeiten der Flugeigenschaften des Flugkorbballes bei besonders einfacher Handhabung erzielen.

    [0063] Vorzugsweise sind auch mehrere Ringe anbringbar, die unterschiedliche Abmessungen aufweisen und/oder deren Materialien unterschiedliche Dichten aufweisen.

    [0064] Bei Verwendung mehrerer Ringe können die Flugeigenschaften in besonders vielfältiger Weise verändert werden. Beispielsweise lassen sich die Flugeigenschaften dadurch besonders fein auf die Spielerfahrung eines Spielers einstellen.

    [0065] Vorzugsweise ist der wenigstens eine Ring leuchtend; beispielsweise kann seine Oberfläche eine Leuchtfarbe aufweisen. Dadurch wird die Erkennbarkeit des Flugkorbballes, beispielsweise bei Betrachtung eines sich nähernden Flugkorbballes in der Luft, erhöht. Eine Ballfrüherkennung wird dadurch also verbessert. Dies ist insbesondere in Verbindung mit vergleichsweise hohen Fluggeschwindigkeiten von Bedeutung.

    [0066] Weiterhin vorzugsweise weist die Schlagkappe ein Loch auf, das derart vorgesehen ist, dass sich bei Anströmung mit Luft akustische Resonanzen ausbilden können. Beispielsweise kann die Schlagkappe im Wesentlichen rotationssymmetrisch geformt sein und das Loch längs der Rotations- bzw. Symmetrieachse vorgesehen sein. Beispielsweise kann bei einem Schlagkappen-Durchmesser von etwa zwischen 20 und 50 Millimeter der Durchmesser des Lochs etwa zwischen 3 und 10 Millimeter betragen.

    [0067] Weitere Merkmale, Vorteile und Eigenschaften sollen nunmehr anhand einer detaillierten Beschreibung eines Ausführungsbeispiels und Bezug nehmend auf die Figuren der beigefügten Zeichnungen erläutert werden. Es zeigen:

    Fig. 1 einen erfindungsgemäßen Flugkorbball in schematischer Seitenansicht,

    Figuren 2a und 2b einen Flugkorbball nach dem Stand der Technik,

    Fig. 2c einen Querschnitt durch eine Schlagkappe,

    Fig. 3a eine schematische perspektivische Darstellung eines Flugkorbballs nach dem Stand der Technik,

    Fig. 3b eine Frontalansicht eines Flugkorbballs,

    Fig. 4a einen erfindungsgemäßen Flugkorbball mit zwei gleichförmigen angebrachten Ringen,

    Fig. 4b einen erfindungsgemäßen Flugkorbball mit zwei unterschiedlichen Ringen,

    Fig. 5a eine schematische, perspektivische, teilweise transparente Darstellung einer Schlagkappe mit Loch und Mulden,

    Fig. 5b eine Frontalansicht einer Schlagkappe mit Loch und Mulden,

    Fig. 6 einen Ring mit Löchern,

    Fig. 7a eine Schlagkappe mit Ring, und

    Fig. 7b eine Schlagkappe mit mehreren Ringen.



    [0068] Fig. 1 zeigt eine schematische Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Flugkorbballes 1. Der Flugkorbball 1 eignet sich zum Einsatz als Spielball, der beispielsweise mit Schlägern gespielt werden kann. Der Flugkorbball kann beispielsweise als Freiluft-Spielgerät verwendet werden.

    [0069] Der Flugkorbball 1 besteht gemäß diesem Ausführungsbeispiel aus einem Korb 2, der im Wesentlichen wie ein gerader Kegelstumpf geformt ist, aus einer Schlagkappe 3 und aus einem Ring 4.

    [0070] Der erfindungsgemäße Flugkorbball 1 weist - soweit im Folgenden nicht anders angegeben - gemäß diesem Ausführungsbeispiel hinsichtlich Korb 2 und Schlagkappe 3 die Merkmale auf, die in obiger Beschreibung des Stands der Technik anhand der Figuren 2a, 2b und 3 angegeben sind. Insoweit wird also ausdrücklich auf die entsprechenden Beschreibungsteile weiter oben verwiesen.

    [0071] Der Korb 2 ist in einen vorderen Abschnitt 20 und einen rückwärtigen Abschnitt 22 gegliedert, wobei der vordere Abschnitt 20 durch vordere Anteile von mehreren, beispielsweise sechzehn Stielen 21 gebildete ist und der rückwärtige Abschnitt 22 eine netzartige Struktur aufweist, die von rückwärtigen Anteilen der Stiele 21, Zwischenstegen 24 und Rippen 25 gebildet ist. Die Anzahl der Stiele 21, Zwischenstege 24 und Rippen 25 ist dabei in der Figur nur schematisch angedeutet. Beispielsweise können zwischen zwei Stielen 21 im rückwärtigen Korbabschnitt 22 jeweils sechs Zwischenstege 24 gebildet sein und insgesamt fünf jeweils kreisförmige Rippen 25 vorgesehen sein. In seinem vordersten Abschnitt weist der Korb 2 einen Fixierzapfen 26 auf, der über einen Endring 27 mit den vorderen Stielenden verbunden ist.

    [0072] Die Schlagkappe 3 weist eine im Wesentlichen hohlzylindrische Ausnehmung 33 auf. Weiterhin kann die Schlagkappe 3 Pressringe 35 und 36 aufweisen, die zur Verstärkung bzw. Sicherung der Verbindung von Schlagkappe 3 und Korb 2 dienen. Derartige Pressringe 35, 36 sind an sich aus dem Stand der Technik bekannt.

    [0073] Der erfindungsgemäße Flugkorbball 1 weist insbesondere einen torusförmigen Ring 4 auf, der den Korb 2 umgebend angebracht ist. In Fig.1 ist der Ring 4 nur durch eine schematische Darstellung seines Querschnitts angegeben, um die gesamte Struktur besser erkennen zu lassen. Der Ring 4 ist also gemäß diesem Ausführungsbeispiel im Bereich der Schlagkappen-Ausnehmung 33 angebracht.

    [0074] Gemäß dem vorliegenden Ansführungsbeispiel wird durch die Rückwand 34 der Schlagkappe einerseits und die Stiele 21 andererseits eine im Wesentlichen ringnutartig geformte Mulde gebildet, in die der Ring 4 unter Vorspannung angebracht ist. Dabei besteht der Ring 4 aus einem elastischen und relativ weichem Material, beispielsweise aus thermoplastischen Polyolefinen, Polyethylen, Polypropylen, TBE-EPDM, Kautschuk oder einem vergleichbarem Material, und weist einen Shore Wert von etwa 70 oder auch mehr als 70 auf. Weiterhin kann der Ring 4 je nach Bedarf aus einem transparenten oder auch geschäumten Material gefertigt sein.

    [0075] Der Innendurchmesser des Ringes 4 ist, wie aus Fig. 1 ersichtlich, etwas kleiner als der Außendurchmesser der Schlagkappe 3 bzw. gegebenenfalls eines Pressringes 35 oder 36. Auf diese Weise wird ermöglicht, den Ring 4 manuell und insbesondere ohne Verwendung von Werkzeug von vorne kommend mittels einer Rollbewegung über die Schlagkappe 3 zu bewegen, bis er in seiner vorgesehenen Position lagefixiert angebracht ist, und in dieser Position sozusagen eingeschnappt ist. Durch seine Vorspannung wird der Ring 4 sicher in seiner Position am Flugkorbball 1 gehalten und dies insbesondere auch bei kräftigen Schlägen, beispielsweise mit einem Squashschläger-artigen Schläger oder dergleichen (Squashklasse (140 bis 220 g); schwerere Bälle auch mit Schlägern der Tennisklasse, 250 bis 350 g).

    [0076] Weiterhin ist der Außendurchmesser des Rings 4 gemäß diesem Ausführungsbeispiel etwas größer sein als der Außendurchmesser der Schlagkappe 3. Auf diese Weise ist der Flugkorbball besser sichtbar und insbesondere im Anflug frühzeitiger erkennbar.

    [0077] Beispielsweise kann der Innendurchmesser des Ringes 4 etwa 21 mm betragen, der Außendurchmesser etwa 30 mm oder auch bis 70 mm, sowie der die Torus-Form beschreibende Kreis einen Durchmesser zwischen etwa 1 und 15 mm, beispielsweise von etwa 5 mm aufweisen. Diese Abmessungen eignen sich für eine Schlagkappe 3 bzw. gegebenenfalls für einen Pressring 35, 36 mit einem Durchmesser von etwa 26 mm. Der Endring 27 kann in diesem Fall beispielsweise einen Durchmesser von etwa 19 mm aufweisen. Der Durchmesser der rückwärtigen Öffnung des Korbes 2, also der Durchmesser der Grundfläche des geraden Kreiszylinders, der die Grob-Form des Korbs beschreibt, kann in diesem Fall etwa 50 mm betragen, die Korblänge, gemessen längs der Hauptachse von der rückwärtigen Begrenzung der Endplatte 27 bis zur rückwärtigen kreisförmigen Öffnung des Korbs 2, beispielsweise etwa 35 mm.

    [0078] Gemäß dem Ausführungsbeispiel ist es weiterhin möglich, insbesondere auch zwei oder drei gleichartige Ringe 4a, 4b auf dem Flugkorbball 1 anzubringen, wie dies in Fig. 4a in einer zu Fig. 1 analogen Darstellungsweise schematisch angedeutet ist. Auf diese Weise ist es besonders leicht und vorteilhaft möglich, durch die Verwendung verschiedener Gewichtsbestückungen das Flugverhalten des Flugkorbballes 1 auf besonders mannigfaltige Weise und dennoch besonders einfach in der Handhabung zu beeinflussen.

    [0079] Alternativ ist es möglich, zwei oder mehr Ringe 4c, 4d vorzusehen, die sich unterscheiden, beispielsweise in ihren Durchmessern und Torus-Stärken, aber nicht im Material, wie dies exemplarisch in Fig. 4b für zwei Ringe 4c, 4d schematisch angedeutet ist. Beispielsweise kann demnach ein vorderer Ring 4c eine größere Torus-Stärke aufweisen als ein an diesen anschließenden rückwärtiger Ring 4d; dies ist aerodynamisch vorteilhaft. Weiterhin kann dabei der Durchmesser des vorderen Ringes 4c etwa kleiner sein als derjenige des rückwärtigen Ringes 4d; auf diese Weise kann der Konus-Form des Korbes Rechnung getragen werden und insbesondere ein übermäßiger Druck des rückwärtigen Ringes 4d auf den Korb 2 vermieden werden. Natürlich ergeben sich für den Fachmann diesbezüglich unzählige weitere Variationsmöglichkeiten. Beispielsweise kann vorgesehen sein, dass sich die Ringe in ihren Materialeigenschaften, beispielsweise in ihren Elastizitäts-Eigenschaften unterscheiden, so dass ein Ring mit größerer Elastizität im rückwärtigen Anschluss an einen Ring mit geringerer Elastizität verwendet werden kann und auf diese Weise der Konus-Form des Korbs Rechnung getragen wird.

    [0080] Durch Gewichtszunahme kann insbesondere eine höhere Trägheit des Flugkorbballes 1 und damit verbunden eine größere Stabilität, d.h. insbesondere eine geringere Abdrift von der Flugbahn bei Seitenwind erwirkt werden. Des Weiteren kann durch die Gewichtszunahme bzw. Zunahme der trägen Masse des Flugkorbballs eine höhere Maximalgeschwindigkeit des Flugkorbballes 1 erzielt werden. Damit verbunden ist auch eine höhere Flugreichweite.

    [0081] Beispielsweise kann der Ring 4 etwa 2 Gramm oder auch mehr wiegen und der Flugkorbball 1 ohne angebrachten Ring etwa 9 Gramm.

    [0082] Gemäß dem hier beschriebenen Ausßführungsbeispiel wird durch die erfindungsgemäße Positionierung des Ringes 4 eine bezüglich der Haupt-Symmetrieachse des Flugkorbballes 1 symmetrische Verteilung des Ringgewichtes erzielt, was sich besonders vorteilhaft in Hinblick auf eine gleichförmige Beeinflussung der Flugcharakteristik auswirt. Die "Massezuladung" ist in diesem Fall also symmetrisch und balanciert.

    [0083] Gemäß den oben genannten Abmessungen kann vorgesehen sein, dass der (Außen-)Durchmesser des Ringes 4 (30 mm) größer ist als derjenige der Schlagkappe 3 (26mm). Dies kann, insbesondere im Fall eines farbigen oder leuchtend-farbigen Ringes 4 zur Verbesserung der Erkennbarkeit des Flugkorbballs 1 dienen. Beispielsweise kann dadurch erzielt werden, das ein Flugkorbball im Anflug früher und/oder besser erkannt werden kann als ein vergleichbarer Flugkorbball ohne Ring.

    [0084] Hinsichtlich der Merkmale des Ringes bzw. der Ringe kann - wie teilweise schon weiter oben dargestellt - auch vorgesehen sein, Ringe aus verschiedenen Dichten und mit verschiedenen Durchmessern vorzusehen, beispielsweise derart, dass ein Ring mit etwas größerem Durchmesser im rückwärtigen Anschluss an einen Ring mit etwas geringerem Durchmesser angeordnet wird, so dass auf diese Weise der konischen Korbform Rechnung getragen wird und eine übermäßige Deformierung bzw. Kompression der Stiele 21 in diesem Bereich, hervorgerufen durch die Spannung eines Rings, vermieden wird.

    [0085] Bei Verwendung eines Flugkorbballes nach dem Stand der Technik kommt es im Flug im Bereich der rückwärtigen Außenkante 37 (vgl. Fig. 2a) zu Verwirbelungen, die sich störend, insbesondere bremsend auf das Flugverhalten auswirken können. Bei Verwendung des Ringes 4 kann diesen Verwirbelungen entgegen gewirkt werden, in dem Sinne, dass die störende Wirbelkraft wenigstens teilweise ausgeschaltet wird.

    [0086] Wie Figuren 5a, b in schematischer, teilweiser transparenter Darstellung zeigen, kann weiterhin vorgesehen sein, in der Schlagkappe 3 ein zentrales Loch 40, beispielsweise symmetrisch zur Symmetrieachse des Flugkorbballes 1 vorzusehen, beispielsweise mit einem Durchmesser von etwa 4 mm. (In Fig. 5a ist der besseren Übersichtlichkeit halber eine Ausnehmung 33 nicht eingezeichnet.) Dies ist auch in den Figuren 2c und 3b zu erkennen. Eine entsprechende rückwärtige Weiterführung des Loches 40 kann in diesem Fall in der Endplatte 27 vorgesehen sein (nicht dargestellt). Durch die Ausbildung eines derartigen Loches 40 können durch die Luftströmung akustische Resonanzen im Flug erzeugt werden, beispielsweise in Form eines Pfeiff-Geräusches. Derartige akustische Reize können die Einsatz-Möglichkeiten des Flugkorbballs als Spielgerät weiterhin vergrößern.
    Weiterhin können auf der Oberseite der kalottenförmigen Vorderseite 31 der Schlagkappe 3 muldenartige Vertiefungen 41 vorgesehen sein, durch die die Aerodynamik weiterhin verbessert werden kann, wie es an sich aus dem Stand der Technik bekannt ist. In Fig. 5a sind rein beispielhaft sechs derartige Mulden skizziert wiedergegeben. Es können insgesamt beispielsweise etwa 16 Mulden oder auch mehr vorgesehen sein.

    [0087] Alternativ oder zusätzlich zu dem zentralen Loch 40 in der Schlagkappe 3 kann vorgesehen sein, dass der Ring 4 mehrere entsprechende Löcher 42 aufweist, wie dies in Fig. 6 am Beispiel von acht Löchern 42 dargestellt ist. Auch auf diese Weise lassen sich entsprechende akustische Resonanzen erzeugen, so dass von einem "Sonarring" gesprochen werden kann. Die Löcher 42 im Ring 4 können beispielsweise mit Längsachsen ausgebildet sein, die - wenigstens im Wesentlichen - parallel zur Flugrichtung ausgerichtet sind. Ferner können derartige Löcher 42 dazu dienen, kleine zusätzliche Gewichte, "Gewicht-Sticks", anzubringen, was die Möglichkeiten zur Einflussnahme auf die Gewichtsbestückung des Flugkorbballs weiterhin vergrößert. Auch ist es möglich, zur weiteren Verbesserung der Erkennbarkeit des Flugkorbballes selbstleuchtende Steckelemente, "Knicklichter" durch Einstecken in die Löcher 42 am Flugkorbball anzubringen.

    [0088] Schließlich ist in Fig. 7a die Möglichkeit skizziert, an der Schlagkappe 3 eine ringnutartige Mulde zur Aufnahme und Positionierung des Rings 4 vorzusehen. Dies ist analog auch für mehrere Ringe möglich, wie in Fig. 7b am Beispiel von drei Ringen 4 dargestellt.

    [0089] Die Vorteile der Erfindung können wie folgt zusammengefasst werden.

    ● Die Flugeigenschaften des Flugkorbballs lassen sich einfach, schnell und dennoch auf mannigfaltige Weise verändern.

    ● Zur Veränderung der Flugeigenschaften ist kein Werkzeug erforderlich.

    ● Insgesamt wird die Aerodynamik des Flugkorbballes, insbesondere hinsichtlich eines Einsatzes unter "Outdoor-Bedingungen" wesentlich verbessert. Ein Spiel wird dadurch bis etwa Windstärke 5 möglich.

    ● Die Flugeigenschaften lassen sich individuell an den Trainingsgrad der Spieler anpassen ("Anfänger" bis "Profi").

    ● Die optische Früh-Erkennbarkeit des Flugkorbballes wird enorm vergrößert.

    ● Es lassen sich akustische Reize erzeugen, die die Möglichkeiten des Einsatzes des Flugkorbballs beim Spiel weiterhin vergrößern.


    Bezugszeichenliste



    [0090] 
    1
    Flugkorbball
    2
    Korb
    3
    Schlagkappe
    4
    torusförmiger Ring
    4a, b, c, d
    mehrere Ringe, teilweise unterschiedlicher Abmessungen/Materialien
    20
    vorderer Korbabschnitt
    21
    Stiele
    22
    rückwärtiger Korbabschnitts
    24
    Zwischenstege
    25
    Rippen
    26
    zylindrischer Fixierzapfen
    27
    Endring
    31
    kalottenförmiger vorderer Schlagkappenabschnitt
    32
    zylindrischer rückwärtiger Schlagkappenabschnitt
    33
    Schlagkappen-Ausnehmung
    34
    Rückwand der Schlagkappe
    35
    vorderer Pressring
    36
    rückwärtiger Pressring
    37
    rückwärtige Außenkante der Schlagkappe
    40
    Schlagkappen-Loch
    41
    Mulden
    42
    Löcher im Ring, "Sonarring"



    Ansprüche

    1. Flugkorbball, aufweisend

    - einen konisch geformten Korb (2),

    - eine Schlagkappe (3), die wenigstens in einem in Flugrichtung gesehen vorderen Bereich kalottenförmig ausgebildet ist,

    - wenigstens einen den Flugkorbball umgebend in einer ringnutartig geformten Mulde anordenbaren Ring

    dadurch gekennzeichnet,
    dass die ringnutartig geformte Mulde durch eine rückwärtige Begrenzungswand (34) der Schlagkappe (3) und eine konische Mantelfläche (21) des Korbes (2) gebildet wird.
     
    2. Flugkorbball nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass der wenigstens eine Ring (4) im angebrachten Zustand einerseits von der konischen Mantelfläche (21) des Korbes (2) und andererseits von der rückwärtigen Begrenzungswand (34) der Schlagkappe (3) vorgespannt lagefixiert gehalten wird/werden.
     
    3. Flugkorbball nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass der wenigstens eine Ring (4) aus elastischem Material gefertigt und/oder transparent ausgebildet ist.
     
    4. Flugkorbball nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass der Innendurchmesser des wenigstens einen Ringes (4) kleiner als der Außendurchmesser der Schlagkappe (3) ist.
     
    5. Flugkorbball nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet, der Außendurchmesser des wenigstens einen Ringes (4) größer ist als der Außendurchmesser der Schlagkappe (3).
     
    6. Flugkorbball nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass der wenigstens eine Ring (4) aus thermoplastischen Polyolefinen, Polyethylen, Polypropylen, EPDM, TBE-EPDM oder Kautschuk hergestellt ist.
     
    7. Flugkorbball nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass der wenigstens eine Ring (4) eine im Wesentlichen torusförmige Oberfläche aufweist.
     
    8. Flugkorbball nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass der wenigstens eine Ring (4) ein Gewicht von etwa zwischen 10 und 70 Prozent des Gewichts des Flugkorbballs ohne den wenigstens einen, angebrachten Ring aufweist.
     
    9. Flugkorbball nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass der wenigstens eine Ring (4) ein Gewicht zwischen 1 und 25 Gramm aufweist.
     
    10. Flugkorbball nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass das Material des wenigstens einen Ringes (4) einen Shore Wert im Bereich 40 bis 90, vorzugsweise 70 aufweist.
     
    11. Flugkorbball nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass der wenigstens eine Ring (4) einen Außendurchmesser von 25 bis 70 Millimeter und einen Innendurchmesser von 15 bis 40 Millimeter aufweist.
     
    12. Flugkorbball nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass die Länge der Mantelfläche des Korbes (2) zwischen 33 und 43 Millimeter und der Durchmesser der Schlagkappe (3) zwischen 20 und 30 Millimeter aufweist und dass weiterhin der Korb (2) die Form eines geraden Kegelstumpfes aufweist und die von diesem aufgespannte Grundfläche einen Durchmesser von 45 bis 55 Millimeter aufweist.
     
    13. Flugkorbball nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass mehrere Ringe (4a, 4b), vorzugsweise zwei bis vier Ringe aus demselben Material und mit denselben Abmessungen angebracht sind.
     
    14. Flugkorbball nach einem der Ansprüche 1 bis 13,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass mehrere Ringe angebracht sind, die unterschiedliche Abmessungen aufweisen und/oder deren Materialien unterschiedliche Dichten aufweisen.
     
    15. Flugkorbball nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass der wenigstens eine Ring (4) leuchtend und/oder mit Knicklichtern bestückbar ist.
     
    16. Flugkorbball nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass in der Schlagkappe (3) ein Loch (40) längs der Rotations-/Symmetrieachse angeordnet ist und/oder die Schlagkappe (3) muldenartige Vertiefungen (41) aufweist.
     


    Claims

    1. Shuttlecock, comprising
    a conical shaped crown (2),
    a striking cap (3), which is dome-shaped at least in a front section, when viewed in the flight direction, and
    at least one ring which surrounds the shuttlecock and can be arranged in an annular groove shaped hollow
    characterized in that
    the annular groove shaped hollow is formed by a rear boundary wall (34) of the striking cap (3) and a conical exterior surface (21) of the crown (2).
     
    2. Shuttlecock according to claim 1,
    characterized in that
    when the at least one ring (4) is installed, its position is fixed by an applied pretension produced, on one hand, by the conical exterior surface (21) of the crown (2) and, on the other hand, by a rear boundary wall (34) of the striking cap (3).
     
    3. Shuttlecock according to one of the preceding claims,
    characterized in that
    the at least one ring (4) is made of an elastic material and/ or transparently formed.
     
    4. Shuttlecock according to one of the preceding claims,
    characterized in that
    the inside diameter of the at least one ring (4) is smaller than the outside diameter of the striking cap (3).
     
    5. Shuttlecock according to one of the preceding claims,
    characterized in that
    the outside diameter of the at least one ring (4) is greater than the outside diameter of the striking cap (3).
     
    6. Shuttlecock according to one of the preceding claims,
    characterized in that
    the at least one ring (4) is made of thermoplastic polyolefins, polyethylene, polypropylene, EPDM, TBE-EPDM, or rubber.
     
    7. Shuttlecock according to one of the preceding claims,
    characterized in that
    the at least one ring (4) has a substantially toroidal surface.
     
    8. Shuttlecock according to one of the preceding claims,
    characterized in that
    the at least one ring (4) has a weight of approximately between 10 and 70 percent of the weight of the shuttlecock without the at least one ring being installed.
     
    9. Shuttlecock according to one of the preceding claims,
    characterized in that
    the at least one ring (4) has a weight of approximately between 1 and 25 grams.
     
    10. Shuttlecock according to one of the preceding claims,
    characterized in that
    the material of the at least one ring (4) has a Shore value in the range of approximately 40 to 90, preferably approximately 70.
     
    11. Shuttlecock according to one of the preceding claims,
    characterized in that
    the at least one ring (4) has an outside diameter of approximately 25 to 70 mm and an inside diameter of approximately 15 to 40 mm.
     
    12. Shuttlecock according to one of the preceding claims,
    characterized in that
    the exterior surface of the crown (2) has a length of approximately between 33 and 43 mm and the striking cap (3) has a diameter of approximately between 20 and 30 mm, and that in addition the crown (2) has approximately the shape of a straight truncated cone and the surface of the base covered by the cone has a diameter of approximately 45 to 55 mm.
     
    13. Shuttlecock according to one of the preceding claims,
    characterized in that
    several rings (4a, 4b), preferably approximately two to four rings are applied, which are made of the same material and have the same dimensions.
     
    14. Shuttlecock according to one of claims 1 to 13,
    characterized in that
    several rings are applied, which have different dimensions and/or are made of materials having different densities.
     
    15. Shuttlecock according to one of the preceding claims,
    characterized in that
    the at least one ring (4) emits light and/or is equipped with ornamental light sticks.
     
    16. Shuttlecock according to one of the preceding claims,
    characterized in that
    a hole (40) is arranged in the striking cap (3) along the rotation/ symmetry axis and/or the striking cap (3) includes a hollow-like depression (41).
     


    Revendications

    1. Volant de badminton, comprenant

    - une jupe (2) de forme conique,

    - une base (3) destinée à être frappée, qui est conçue en forme de calotte dans au moins une partie avant, dans le sens du vol,

    - au moins un anneau apte à être disposé dans une cavité en forme de rainure annulaire de manière à entourer le volant de badminton,

    caractérisé en ce que
    la cavité en forme de rainure annulaire est formée par une paroi (34) arrière de délimitation de la base (3) destinée à être frappée, et par une surface d'enveloppe (21) conique de la jupe (2).
     
    2. Volant de badminton selon la revendication 1,
    caractérisé en ce que,
    dans l'état monté, l' au moins un anneau (4) est maintenu précontraint à une position fixe par la surface d'enveloppe (21) conique de la jupe (2), d'une part, et par la paroi (34) arrière de délimitation de la base (3) destinée à être frappée, d'autre part.
     
    3. Volant de badminton selon l'une des revendications précédentes,
    caractérisé en ce que
    l'au moins un anneau (4) est constitué d'un matériau élastique et/ou conçu de façon transparente.
     
    4. Volant de badminton selon l'une des revendications précédentes,
    caractérisé en ce que
    le diamètre intérieur de l'au moins un anneau (4) est inférieur au diamètre extérieur de la base (3) destinée à être frappée.
     
    5. Volant de badminton selon l'une des revendications précédentes,
    caractérisé en ce que
    le diamètre extérieur de l'au moins un anneau (4) est supérieur au diamètre extérieur de la base (3) destinée à être frappée.
     
    6. Volant de badminton selon l'une des revendications précédentes,
    caractérisé en ce que
    l'au moins un anneau (4) est constitué de poyoléfines thermoplastiques, de polyéthylène, de polypropylène, d'EPDM, de TBE-EPDM, ou de caoutchouc.
     
    7. Volant de badminton selon l'une des revendications précédentes,
    caractérisé en ce que
    l'au moins un anneau (4) comprend une surface essentiellement torique.
     
    8. Volant de badminton selon l'une des revendications précédentes,
    caractérisé en ce que
    l'au moins un anneau (4) a un poids compris entre environ 10 à 70 pour cent du poids qu'a le volant de badminton sans l'au moins un anneau fixé.
     
    9. Volant de badminton selon l'une des revendications précédentes,
    caractérisé en ce que
    l'au moins un anneau (4) a un poids compris entre 1 et 25 grammes.
     
    10. Volant de badminton selon l'une des revendications précédentes,
    caractérisé en ce que
    le matériau de l'au moins un anneau (4) comporte une valeur Shore de l'ordre de 40 à 90, de préférence de 70.
     
    11. Volant de badminton selon l'une des revendications précédentes,
    caractérisé en ce que
    l' au moins un anneau (4) présente un diamètre extérieur de 25 à 70 millimètres et un diamètre intérieur de 15 à 40 millimètres.
     
    12. Volant de badminton selon l'une des revendications précédentes,
    caractérisé en ce que
    la longueur de la surface d'enveloppe de la jupe (2) est comprise entre 33 et 43 millimètres, et que le diamètre de la base (3) destinée à être frappée est compris entre 20 et 30 millimètres, et qu'en outre, la jupe (2) présente la forme d'un cône tronqué droit, la surface de base constituée par celui-ci présentant un diamètre de 45 à 55 millimètres.
     
    13. Volant de badminton selon l'une des revendications précédentes
    caractérisé en ce que
    plusieurs anneaux (4a, 4b), de préférence deux à quatre anneaux, constitués du même matériau et présentant les mêmes dimensions sont montés.
     
    14. Volant de badminton selon l'une des revendications 1 à 13,
    caractérisé en ce que
    plusieurs anneaux qui présentent des dimension différentes et/ou dont les matériaux présentent des densités différentes sont montés.
     
    15. Volant de badminton selon l'une des revendications précédentes
    caractérisé en ce que
    l'au moins un anneau (4) est lumineux et/ou peut être équipé de bâtons lumineux.
     
    16. Volant de badminton selon l'une des revendications précédentes
    caractérisé en ce qu'
    un trou (40) est disposé dans la base (3) destinée à être frappée, le long de l'axe de rotation/symétrie, et/ou que la base (3) destinée à être frappée comprend des creux (41) en forme de cavité.
     




    Zeichnung









































    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente