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<SDOBI lang="de"><B000><eptags><B001EP>ATBECHDEDKESFRGBGRITLILUNLSEMCPTIESI....FIRO..CY..TRBGCZEEHUPLSK................</B001EP><B003EP>*</B003EP><B005EP>J</B005EP><B007EP>DIM360 Ver 2.3  (20 Nov 2007) -  2100000/0</B007EP></eptags></B000><B100><B110>1635958</B110><B120><B121>EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT</B121></B120><B130>B1</B130><B140><date>20080102</date></B140><B190>EP</B190></B100><B200><B210>04738616.4</B210><B220><date>20040607</date></B220><B240><B241><date>20060110</date></B241></B240><B250>de</B250><B251EP>de</B251EP><B260>de</B260></B200><B300><B310>10326495</B310><B320><date>20030610</date></B320><B330><ctry>DE</ctry></B330></B300><B400><B405><date>20080102</date><bnum>200801</bnum></B405><B430><date>20060322</date><bnum>200612</bnum></B430><B450><date>20080102</date><bnum>200801</bnum></B450><B452EP><date>20070710</date></B452EP></B400><B500><B510EP><classification-ipcr sequence="1"><text>B07C   1/12        20060101AFI20050106BHEP        </text></classification-ipcr></B510EP><B540><B541>de</B541><B542>VERFAHREN ZUM VERARBEITEN VON POSTSENDUNGEN</B542><B541>en</B541><B542>METHOD FOR PROCESSING MAIL</B542><B541>fr</B541><B542>PROCEDE DE TRAITEMENT D'ENVOIS POSTAUX</B542></B540><B560><B561><text>EP-A- 0 436 521</text></B561><B561><text>FR-A- 2 637 823</text></B561><B561><text>US-A- 4 136 780</text></B561><B561><text>US-A- 6 126 017</text></B561></B560></B500><B700><B720><B721><snm>EHRAT, Josef</snm><adr><str>Romanplatz 2</str><city>80639 München</city><ctry>DE</ctry></adr></B721><B721><snm>HALDER, Werner</snm><adr><str>Schwedengasse 4</str><city>88289 Waldburg</city><ctry>DE</ctry></adr></B721><B721><snm>KURTZ, Karl-Josef</snm><adr><str>Metzgerweg 11</str><city>85649 Brunnthal</city><ctry>DE</ctry></adr></B721><B721><snm>PECHTL, Heinz</snm><adr><str>Prechtlstrasse 7</str><city>92245 Kümmersbruck</city><ctry>DE</ctry></adr></B721><B721><snm>WEBER, Norbert</snm><adr><str>Loheweg 13</str><city>82178 Puchheim</city><ctry>DE</ctry></adr></B721></B720><B730><B731><snm>Deutsche Post AG</snm><iid>02832310</iid><irf>AC DPA 5307 PT</irf><adr><str>Charles-de-Gaulle-Strasse 20</str><city>53113 Bonn</city><ctry>DE</ctry></adr></B731></B730><B740><B741><snm>Jostarndt, Hans-Dieter</snm><iid>00093252</iid><adr><str>Brüsseler Ring 51</str><city>52074 Aachen</city><ctry>DE</ctry></adr></B741></B740></B700><B800><B840><ctry>AT</ctry><ctry>BE</ctry><ctry>BG</ctry><ctry>CH</ctry><ctry>CY</ctry><ctry>CZ</ctry><ctry>DE</ctry><ctry>DK</ctry><ctry>EE</ctry><ctry>ES</ctry><ctry>FI</ctry><ctry>FR</ctry><ctry>GB</ctry><ctry>GR</ctry><ctry>HU</ctry><ctry>IE</ctry><ctry>IT</ctry><ctry>LI</ctry><ctry>LU</ctry><ctry>MC</ctry><ctry>NL</ctry><ctry>PL</ctry><ctry>PT</ctry><ctry>RO</ctry><ctry>SE</ctry><ctry>SI</ctry><ctry>SK</ctry><ctry>TR</ctry></B840><B860><B861><dnum><anum>DE2004001162</anum></dnum><date>20040607</date></B861><B862>de</B862></B860><B870><B871><dnum><pnum>WO2004110654</pnum></dnum><date>20041223</date><bnum>200452</bnum></B871></B870><B880><date>20060322</date><bnum>200612</bnum></B880></B800></SDOBI><!-- EPO <DP n="1"> -->
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<p id="p0001" num="0001">Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Verarbeiten von in Einwurfstellen eingeworfenen Postsendungen, wobei eine Vielzahl von Postsendungen eingesammelt und anschließend in Transportbehältern zu Briefzentren befördert und in den Briefzentren durch Sortiereinrichtungen nach Sendungskategorien sortiert werden.</p>
<p id="p0002" num="0002">Gattungsgemäße Verfahren sind bei Postunternehmen weltweit im Einsatz. Die Anmelderin der vorliegenden Patentanmeldung führt ein gattungsgemäßes Verfahren täglich für mehrere Millionen Briefe durch.</p>
<p id="p0003" num="0003">Ein weiteres bekanntes gattungsgemäßes Verfahren ist aus der <patcit id="pcit0001" dnum="EP1072328A2"><text>europäischen Offenlegungsschrift EP 1 072 328 A2</text></patcit> bekannt. Dieses bekannte Verfahren sieht gleichfalls vor, Postsendungen während ihres Transports auf Förderbändern nach Sendungskategorien zu sortieren. Dies geschieht dadurch, dass während des Transports der Postsendungen auf dem Förderband das Gewicht und die Abmessungen der Postsendungen ermittelt werden. Aufgrund des erfassten Gewichts und der erfassten Abmessungen werden anschließend die Postsendungen in Sendungskategorien eingeordnet und gezielt aus dem Bereich des Förderbandes ausgeschleust.</p>
<p id="p0004" num="0004">Die <patcit id="pcit0002" dnum="FR2637823"><text>französische Patentanmeldung FR 2 637 823</text></patcit> betrifft eine Vorrichtung zur automatischen Sortierung von Umschlägen, bei der Umschläge verschiedener Formate in spezieller Weise ausgerichtet in einem Behälter angeliefert, in Gruppen aus dem Behälter entnommen und der Sortiervorrichtung zugeführt werden. Nach einer Vereinzelung wird die Größe der Umschläge mittels speziell angeordneter Lichtschranken ermittelt, und die Umschläge werden entsprechend ihrer Größe in verschiedene Behälter ausgeschleust.<!-- EPO <DP n="2"> --></p>
<p id="p0005" num="0005">Aus der <patcit id="pcit0003" dnum="US4136780A"><text>US-Patentschrift Nr. 4 136 780</text></patcit> geht ein Vereinzlungs- und Sortiersystem hervor, bei dem die Postsendungen zunächst in einen Eingabetrichter eingegeben und nachfolgend durch einen Schrägförderer separiert werden. Über eine steuerbare Empfangseinrichtung gelangen die Postsendungen dann auf eine von mehreren Vereinzelungsstrecken, an die sich eine Einrichtung anschließt, in der Photozellen die Abmessungen der Postsendungen bestimmen. Nachfolgend werden die Sendungen entsprechend ihren ermittelten Abmessungen ausgeschleust und gestapelt.</p>
<p id="p0006" num="0006">Die <patcit id="pcit0004" dnum="US6126017A"><text>US-Patentschrift 6 126 017</text></patcit> offenbart eine Vorrichtung zur Sortierung von Postsendungen hervor, bei der die Sendungen nach Adressen sortiert in Pufferbehälter ausgeschleust werden, in denen sich die Sendungen in Stapeln anordnen. Wenn ein Pufferbehälter gefüllt ist, werden die Postsendungen in einen Ausgabebehälter entleert.</p>
<p id="p0007" num="0007">Ferner beschreibt die <patcit id="pcit0005" dnum="EP0436521A2"><text>europäischen Patentanmeldung EP 0 436 521 A2</text></patcit> ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Kennzeichnungen von Sendungen, um "zip code"-Umbrüche in Stapeln von Sendungen kenntlich zu machen. Stapelweise werden die Sendungen dabei in einen Trichter eingegeben und nachfolgend vereinzelt. Ein Leser ermittelt dann den "zip code" und die Sendungen werden an einer bestimmten Position mit einer ersten Kennzeichnung versehen, die bei einem Wechsel des "zip codes" verändert wird, und sie werden ebenfalls mit einer Kennzeichnung versehen, deren Position bei jedem Wechsel der ersten drei Stellen des "zip code" verändert wird. Anschließend werden die Sendungen in gestapelt.</p>
<p id="p0008" num="0008">Bei den bekannten gattungsgemäßen Verfahren wird der Inhalt der Transportbehälter ausgeschüttet, unmittelbar auf Förderbänder verbracht und auf den Förderbändern nach Sendungskategorien aus einem vorgegebenen Beförderungslauf ausgeschleust.</p>
<p id="p0009" num="0009">Ferner sind Verfahren bekannt, bei denen Einlieferer von Postsendungen<!-- EPO <DP n="3"> --> die Postsendungen nach von dem jeweiligen Postunternehmen vorgegebenen Sortierkriterien sortieren und entsprechend dieser Sortierung einliefern. Die so vorsortierten Sendungen werden anschließend unmittelbar entsprechend der von dem Einlieferer gezielt vorgenommenen vollständigen Vorsortierung in eine zugehörige Bearbeitungsstation verbracht.</p>
<p id="p0010" num="0010">Ferner sind im Stand der Technik mehrere gattungsfremde Produkterkennungssysteme bekannt. Die bekannten Produkterkennungssysteme ermöglichen eine Erkennung von Objekten vorzugsweise mittels computergestützter optischer Abtastvorrichtungen.</p>
<p id="p0011" num="0011">Ein bekanntes gattungsfremdes Produkterkennungssystem ist in der <patcit id="pcit0006" dnum="EP0685814B1"><text>europäischen Patentschrift EP 0 685 814 B1</text></patcit> und in ihrer deutschen Übersetzung <patcit id="pcit0007" dnum="DE69518947T2"><text>DE 695 18 947 T2</text></patcit> dargestellt. Dieses bekannte Produkterkennungssystem ermöglicht eine Identifizierung, Klassifizierung, Bewertung und Verifizierung von Objekten. Durch den Einsatz von an Zielobjektabbildungen auswertenden Computersystemen ist es hierbei möglich, eine lernfähige Objekterkennung zu realisieren und hierdurch eine Vielzahl von Objekten darzustellen. Dieses bekannte gattungsfremde Verfahren eignet sich insbesondere dazu, verschiedene Obstsorten voneinander zu unterscheiden.</p>
<p id="p0012" num="0012">Ferner ist im Stand der Technik eine Vielzahl von automatischen Steuerungssystemen für Roboter bekannt.</p>
<p id="p0013" num="0013">Ein gattungsfremdes automatisches Steuersystem mit einer Roboter gesteuerten Manipulationseinrichtung ist aus der <patcit id="pcit0008" dnum="EP0251441B1"><text>europäischen Patentschrift EP 0 251 441 B1</text></patcit> und ihrer deutschen Übersetzung <patcit id="pcit0009" dnum="DE3788596T2"><text>DE 37 88 596 T2</text></patcit> bekannt. Dieses bekannte automatische Steuerungssystem ermöglicht die Führung einer Manipulationseinrichtung in Abhängigkeit von ermittelten Informationen. Als Anwendungsbeispiel für dieses automatische Steuersystem wird hierbei der Einsatz in Laborsystemen erläutert.<!-- EPO <DP n="4"> --></p>
<p id="p0014" num="0014">Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein gattungsgemäßes Verfahren bereit zu stellen, das sich für eine massenweise Sortierung von Postsendungen nach Sendungskategorien in einem Masseneinsatz in Briefzentren bei einer hohen Bearbeitungsgeschwindigkeit eignet. Ferner soll der Bearbeitungsaufwand möglichst gering sein.</p>
<p id="p0015" num="0015">Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch ein Verfahren mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.</p>
<p id="p0016" num="0016">Insbesondere ist es vorgesehen, dass die Postsendungen in die Transportbehälter gefüllt werden, dass die mit den Postsendungen gefüllten Transportbehälter in den Briefzentren zu Entnahmeplätzen transportiert werden, dass während des Befüllens der Transportbehälter und/oder während des Transports der Transportbehälter zu den Briefzentren eine teilweise Vorsortierung der Postsendungen nach Sendungskategorien erfolgt, dass anschließend an den Entnahmeplätzen die Postsendungen stapelweise unter Ausnutzung der häufig vorhandenen Vorsortierung nach Sendungskategorien aus den Transportbehältern entnommen und in Abhängigkeit von der Sendungskategorie nachfolgenden Bearbeitungsstationen zugeführt werden.</p>
<p id="p0017" num="0017">Die Erfindung nutzt die überraschende Erkenntnis zu einer zielgerichteten Verarbeitung der Postsendungen aus, dass sich während des Einfüllens und/oder des Transports von Postsendungen eine im Wesentlichen zufallsgesteuerte Vorsortierung ergibt, zu einer zielgerichteten Verarbeitung der Postsendungen aus, indem die Postsendungen entsprechend der sich ergebenden Vorsortierung aus den Transportbehältern entnommen und anschließend zu den jeweiligen Sendungskategorien entsprechenden Bearbeitungsstationen verbracht werden.</p>
<p id="p0018" num="0018">Die eingesetzten Einwurfstellen können vielseitig gestaltet sein. Hierbei kann es sich sowohl um Postfilialen, beziehungsweise<!-- EPO <DP n="5"> --> Postagenturen als auch um Briefkästen oder Annahmebehältnisse im Bereich von Kunden eines Postunternehmens handeln.</p>
<p id="p0019" num="0019">Bisher ging die Fachwelt davon aus, dass Postsendungen vollkommen<!-- EPO <DP n="6"> --> zufällig in Briefkästen eingeworfen werden und durch anschließende Transport- und Handhabungsvorgänge vollständig durchmischt würden. Trotz jahrzehntelanger Handhabung mehrerer Millionen Briefe jährlich ist es bisher keinem Fachmann bewusst geworden, dass sich durch einfache Handhabungsvorgänge der Postsendungen, insbesondere ihr Einfüllen in Transportbehälter und den Transport der vorzugsweise eine Kastenform aufweisenden Transportbehälter, eine Vorsortierung ausbildet.</p>
<p id="p0020" num="0020">Basierend auf dem in der Fachwelt fest verankerten Vorurteil, dass die Postsendungen unsortiert seien, wurden bisher in Briefkästen gesammelte Postsendungen in den Briefzentren unmittelbar auf Förderbänder geschüttet.</p>
<p id="p0021" num="0021">Dadurch, dass erfindungsgemäß die Postsendungen entsprechend der vorhandenen Vorsortierung stapelweise aus den Transportbehältern entnommen werden, wird der Sortieraufwand erheblich verringert.</p>
<p id="p0022" num="0022">Die Erfindung lässt sich mit verschiedenen Transportbehältern durchführen. Es ist jedoch besonders vorteilhaft, kastenförmige Transportbehälter einzusetzen.</p>
<p id="p0023" num="0023">Es hat sich herausgestellt, dass sich insbesondere bei dem Einwerfen von Postsendungen in kastenförmige Transportbehälter sowie beim Transport in kastenförmigen Transportbehältern eine Vorsortierung der Postsendungen ergibt.</p>
<p id="p0024" num="0024">Die Art einer teilweisen Vorsortierung ergibt sich durch den Einwurf der Postsendungen in die Transportbehälter, die Sendungsstruktur, die Transportbedingungen und das Verhältnis zwischen den Abmessungen der Transportbehälter und den darin eingeworfenen Postsendungen.</p>
<p id="p0025" num="0025">Insbesondere für den Fall, dass die Postsendungen überwiegend<!-- EPO <DP n="7"> --> flachliegend in den Transportbehältern transportiert werden, ergibt sich eine teilweise Vorsortierung der Postsendungen.</p>
<p id="p0026" num="0026">Die sich durch den Transport ergebenden Vorsortiervorgänge unterstützen die sich zuvor bei dem Füllen der Postsendungen in die Transportbehälter ergebende teilweise Vorsortierung.</p>
<p id="p0027" num="0027">Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass wenigstens ein Teil der Transportbehälter in Einwurfstellen aufgestellt wird, in denen zumindest von einer Seite ein eine im Wesentlichen horizontale Lage der Postsendungen begünstigender Einwurf ermöglicht wird.</p>
<p id="p0028" num="0028">Diese Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens ermöglicht eine schnellere Bearbeitung der Postsendungen in Annahmestellen.</p>
<p id="p0029" num="0029">Die grundsätzlich wünschenswerte Befüllung von Postsendungen verschiedener Sendungskategorien in verschiedene Transportbehälter einschließlich des diese vollständige Ordnung ergänzenden senkrechten Aufstellens der Postsendungen in den Transportbehältern, kann so durch ein sehr viel einfacheres und schnelleres Befüllen der Transportbehälter ersetzt werden. Dies ist mit erheblichen Zeit- und Aufwandsverringerungen in Postämtern oder sonstigen Postannahmestellen, wie Postagenturen, verbunden.</p>
<p id="p0030" num="0030">Diese Handhabung für einen Teil der Transportbehälter kann mit einer geeigneten Handhabung anderer Transportbehälter beliebig kombiniert werden.</p>
<p id="p0031" num="0031">Eine die erfindungsgemäße Vorsortierung der Postsendungen weiter verbessernde Maßnahme zeichnet sich dadurch aus, dass wenigstens ein Teil der Transportbehälter in Transportmitteln zu Einlieferern von Postsendungen befördert werden, so dass im Bereich der<!-- EPO <DP n="8"> --> Einlieferer von Postsendungen ein im Wesentlichen waagerechter Einwurf der Postsendungen in die Transportbehälter ermöglicht wird.</p>
<p id="p0032" num="0032">Eine derartige Handhabung eignet sich insbesondere für ein Einsammeln von Postsendungen bei Postkunden. Grundsätzlich lässt eine derartige Abholung sich bei sämtlichen Postkunden durchführen, jedoch ist es zweckmäßig, diese Abholung insbesondere für solche Kunden durchzuführen, die üblicherweise täglich mehrere Postsendungen einliefern.</p>
<p id="p0033" num="0033">Bisher eingesetzte Einlieferungsverfahren sahen vor, dass die Einlieferer selber aufwendig die Postsendungen nach Sendungskategorien und weiteren Sortierkriterien vollständig vorsortieren oder dass die Postsendungen abholende Mitarbeiter des jeweiligen Postunternehmens die Postsendungen nach den Sendungskategorien geordnet in die Transportbehälter einbringen. Diese bekannten Verfahren sind mit dem Nachteil verbunden, dass der Einlieferer, beziehungsweise der jeweilige Abholer, eine Vorsortierung der Postsendungen vornehmen muss. Dies erfordert einen entsprechenden Zeitaufwand bei dem Einlieferer, beziehungsweise bei dem Abholer der Postsendungen.</p>
<p id="p0034" num="0034">Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird dieser Nachteil dadurch vermieden, dass die Postsendungen unter Ausnutzung einer sich im Wesentlichen zufällig ergebenden Vorsortierung in die Transportbehälter verbracht werden.</p>
<p id="p0035" num="0035">Diese Ausführungsform der Erfindung macht von der Erkenntnis Gebrauch, dass eine Vielzahl von Einlieferern bereits bei der Bereithaltung der Postsendungen für die Abholung die Briefe nach Sendungsgrößen sortiert aufstapeln, beispielsweise um die Übersichtlichkeit zu erhöhen.</p>
<p id="p0036" num="0036">Bei einer Befüllung der Transportbehälter mit den so bereits<!-- EPO <DP n="9"> --> vorsortierten Postsendungen ist es zweckmäßig, die kleineren Postsendungen zuerst einzuwerfen, so dass die großen Postsendungen auf den kleinen Postsendungen aufliegen.</p>
<p id="p0037" num="0037">Es ist jedoch gleichfalls vorteilhaft, umgekehrt zunächst die größeren Postsendungen einzuwerfen, so dass die kleinen Postsendungen aufliegen, da sich überraschenderweise auch hierbei eine teilweise Vorsortierung der Postsendungen herausbildet.</p>
<p id="p0038" num="0038">Auch bei den anderen Einwurfmethoden ist es zweckmäßig, die Postsendungen in einer eine derartige Vorsortierung unterstützenden Weise einzubringen.</p>
<p id="p0039" num="0039">Hierdurch wird ein sich ergebender Vorsortierprozess der Postsendungen nach Sendungsgröße unterstützt.</p>
<p id="p0040" num="0040">Bei einer Vielzahl von Durchführungsformen der Erfindung hat es sich gezeigt, dass zumindest ein Teil der größeren Postsendungen sich während der Bearbeitungsvorgänge im oberen Bereich der Postbehälter ansammelt. Es handelt sich hierbei um einen die Vorsortierung unterstützenden Selbstordnungsprozess, der bisher bei Postsendungen nicht bekannt ist.</p>
<p id="p0041" num="0041">Zweckmäßigerweise nutzen auch andere Durchführungsformen der Erfindung diesen Wirkmechanismus.</p>
<p id="p0042" num="0042">Überraschenderweise ergibt sich die erfindungsgemäß ausgenutzte, sich zufällig ergebende, jedoch statistisch reproduzierbare teilweise Vorsortierung der Postsendungen auch bei Einwurf der Postsendungen in anderen Einwurfstellen, beispielsweise Briefkästen.</p>
<p id="p0043" num="0043">Dies geschieht in einer besonders zweckmäßigen Ausführungsform der Erfindung dadurch, dass wenigstens ein Teil der Transportbehälter so in Briefkästen verbracht wird, dass in die Briefkästen<!-- EPO <DP n="10"> --> eingeworfene Postsendungen unmittelbar in die Transportbehälter gelangen.</p>
<p id="p0044" num="0044">Es ist jedoch gleichermaßen zweckmäßig, dass wenigstens ein Teil der Transportbehälter durch Entleerung von in Briefkästen befindlichen Sammelbehältern gefüllt wird.</p>
<p id="p0045" num="0045">Die mit den Postsendungen gefüllten Transportbehälter werden - vorzugsweise in Abhängigkeit von ihrem Füllstand - zu weiteren Einwurfstellen transportiert oder zu Briefzentren befördert.</p>
<p id="p0046" num="0046">In einer einfachen und zweckmäßigen Ausführungsform der Erfindung wird wenigstens ein Teil der Transportbehälter unmittelbar den Entnahmeplätzen zugeführt. Hierdurch wird der konstruktive Aufwand für die Durchführung des Verfahrens weiter verringert.</p>
<p id="p0047" num="0047">Es ist besonders vorteilhaft, die Erfindung so durchzuführen, dass wenigstens ein Teil der Transportbehälter den Entnahmeplätzen durch eine Förderstrecke zugeführt wird. Dies ermöglicht, die Zufuhr der Postsendungen zu den Entnahmestellen an Entnahmekapazitäten anzupassen.</p>
<p id="p0048" num="0048">Ferner ist es zweckmäßig, dass die Transportbehälter den Entnahmeeinrichtungen taktweise zugeführt werden.</p>
<p id="p0049" num="0049">Die taktweise Zufuhr der Transportbehälter erfolgt zweckmäßigerweise so, dass nach Entleerung eines Behälters automatisch ein weiterer Behälter der Entnahmeeinrichtung zugeführt wird. Hierdurch wird die Bearbeitungsgeschwindigkeit weiter erhöht.</p>
<p id="p0050" num="0050">Eine besonders bevorzugte Ausführungsform der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass die Transportbehälter den Entnahmeplätzen so zugeführt werden, dass sich zumindest zeitweise wenigstens zwei Transportbehälter im Bereich eines Entnahmeplatzes<!-- EPO <DP n="11"> --> befinden.</p>
<p id="p0051" num="0051">Hierdurch ist es möglich, die Entnahme der Postsendungen aus den Transportbehältern zu beschleunigen. Insbesondere ermöglicht diese Ausführungsform der Erfindung eine Entnahme von Postsendungen aus einem Transportbehälter während des Wechsels eines anderen Transportbehälters.</p>
<p id="p0052" num="0052">Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass aus den Transportbehältern zunächst stapelweise Postsendungen verschiedener Sendungskategorien entnommen werden, und dass anschließend in den Transportbehältern verbleibende Postsendungen einer Sendungskategorie aus dem Transportbehälter ausgekippt werden.</p>
<p id="p0053" num="0053">Diese Verfahrensschritte erhöhen die Entnahmegeschwindigkeit weiter. Insbesondere ist es hierdurch möglich, die sich ergebende Vorsortierung der Postsendungen zur weiteren Vereinfachung der Entnahme der Postsendungen einzusetzen. Insbesondere sammeln sich bei der Durchführung des Verfahrens mit Postsendungen unterschiedlicher Größe die kleinerformatigen Postsendungen - insbesondere Standardbriefe - im unteren Bereich der Transportbehälter. Hierdurch ist es möglich, zunächst stapelweise Postsendungen verschiedener - vorzugsweise größerer - Sendungskategorien zu entnehmen und anschließend die nach der Entnahme in den Transportbehältern verbliebenen Postsendungen durch ein Auskippen des Transportbehälters rasch zu entnehmen.</p>
<p id="p0054" num="0054">Ferner ist es zweckmäßig, dass in wenigstens einem Teil der Entnahmeplätze Stapel von Postsendungen durch wenigstens ein optisches Erfassungsmittel erkannt werden. Hierdurch ist eine weitere Beschleunigung und Automatisierung des Verfahrens möglich.</p>
<p id="p0055" num="0055">Weitere Maßnahmen zur Beschleunigung und Automatisierung des<!-- EPO <DP n="12"> --> Verfahrens sind nachfolgend dargestellt:
<ul id="ul0001" list-style="none" compact="compact">
<li>Für die Erfassung der Postsendungen kommen grundsätzlich beliebige, im Stand der Technik bekannte Erfassungsmittel in Betracht, wobei sich Produkterkennungssysteme, insbesondere lernfähig gestaltete Produkterkennungssysteme, besonders eignen.</li>
</ul></p>
<p id="p0056" num="0056">Eine weitere zweckmäßige Weiterbildung der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass in wenigstens einem Teil der Entnahmeplätze die Entnahme der Postsendungen aus den Transportbehältern durch einen Roboter erfolgt.</p>
<p id="p0057" num="0057">Der Einsatz eines oder mehrerer Roboter für die stapelweise Entnahme der Postsendungen erhöht die Entnahmegeschwindigkeit weiter.</p>
<p id="p0058" num="0058">Der Begriff "Roboter" ist in seiner weitesten Bedeutung als ein programmierbarer Manipulator zu verstehen. Insbesondere ist hiermit ein wiederprogrammierbarer, multifunktionaler Manipulator zur Vornahme veränderlich programmierbarer Bewegungsabläufe im Sinne der Definition des Begriffs "Roboter" nach der Festlegung des amerikanischen Roboter-Instituts (The Robotics Institut of America) zu verstehen.</p>
<p id="p0059" num="0059">Eine besonders bevorzugte Ausführungsform der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass Postsendungen wenigstens einer der Sendungskategorien einer nachfolgenden Bearbeitungsstation durch ein Förderband zugeführt werden. Durch diese Ausführungsform der Erfindung ist es möglich, wenigstens einen Teil der aus den Transportbehältern entnommenen Postsendungen rasch zu einer oder mehreren der nachfolgenden Bearbeitungsstationen zuzuführen.</p>
<p id="p0060" num="0060">Ferner ist es vorteilhaft, die Entnahmestellen so auszurüsten, dass sich unterhalb eines oder mehrerer Transportbehälter ein -<!-- EPO <DP n="13"> --> vorzugsweise zusätzlich angebrachtes - Transportband befindet. Durch das Transportband ist es möglich, aus den Transportbehältern entnommene Postsendungen unmittelbar auf dieses Förderband fallen zu lassen, wodurch sie automatisch wegtransportiert werden. Hierdurch wird die Bearbeitungsgeschwindigkeit weiter erhöht.</p>
<p id="p0061" num="0061">Vorrichtungsmäßig wird dies zweckmäßigerweise dadurch realisiert, dass der Entnahmeplatz so beschaffen ist, dass er eine Haltevorrichtung für einen oder mehrere Transportbehälter aufweist, und dass unterhalb des Anbringungsortes für die Transportbehälter zwei Transportbänder für einen Transport in unterschiedliche Richtungen vorgesehen sind.</p>
<p id="p0062" num="0062">Hiermit ist es möglich, Postsendungen einer ersten Sendungskategorie unmittelbar aus den Transportbehältern zu entnehmen und sie unmittelbar oberhalb des jeweils geeigneten Transportbandes fallen zu lassen.</p>
<p id="p0063" num="0063">Dies geschieht zweckmäßigerweise dadurch, dass ein Entnahmearm in den Postbehälter greift, einen Stapel von Postsendungen gleicher Sendungskategorie entnimmt, sie auf ein vor und/oder unter dem Transportbehälter befindliches Transportband fallen lässt und unmittelbar danach erneut in den Transportbehälter greift und dort zielgerichtet weitere Postsendungen gleicher Sendungskategorie entnimmt.</p>
<p id="p0064" num="0064">Für einen Weitertransport von Postsendungen anderer Sendungskategorien können gleichfalls sowohl weitere Förderbänder als auch weitere Transportbehälter eingesetzt werden.</p>
<p id="p0065" num="0065">Zweckmäßigerweise werden für Postsendungen unterschiedlicher Sendungskategorien unterschiedliche Arten des Weitertransports vorgesehen, so dass die Art des Weitertransports an die Anzahl der Postsendungen der jeweiligen Sendungskategorien angepasst<!-- EPO <DP n="14"> --> werden kann.</p>
<p id="p0066" num="0066">So ist es beispielsweise bei einer Durchführung des Verfahrens mit Postsendungen der Sendungskategorien Standardbrief, Kompaktbrief, Großbrief und Maxibrief zweckmäßig, maschinenfähige Standardbriefe auf einem Förderband zu befördern, maschinenfähige Groß- und Maxibriefe auf einem anderen Förderband und die Postsendungen anderer Sendungskategorien jeweils in weitere Transportbehälter einzuwerfen.</p>
<p id="p0067" num="0067">Ferner ist es zweckmäßig, während des Transports der Postsendungen auf wenigstens einem der Förderbänder wenigstens teilweise eine Vereinzelung der Postsendungen vorzunehmen.</p>
<p id="p0068" num="0068">Eine besonders bevorzugte Ausführungsform der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass die Art der Vereinzelung an die jeweilige Sendungskategorie und an das Sendungsaufkommen angepasst wird.</p>
<p id="p0069" num="0069">So ist es beispielsweise zweckmäßig, Briefe einer häufig auftretenden Sendungskategorie - vorzugsweise maschinenfähige Standardbriefe - während des Transports auf dem Förderband einem oder mehreren eine Vereinzelung fördernden Bearbeitungsschritten zu unterziehen.</p>
<p id="p0070" num="0070">Bei der Durchführung mit einem besonders hohen Sendungsaufkommen führen die Vereinzelungsschritte dazu, dass sich bei Zufuhr von im Wesentlichen stapelweise auf das Förderband aufgebrachten Postsendungen ein zumindest annäherungsweise kontinuierlicher Sendungsstrom bildet.</p>
<p id="p0071" num="0071">In einem derartigen Sendungsstrom enthaltene Postsendungen können auf verschiedene geeignete Weisen vollständig vereinzelt werden. Beispielsweise können hierzu horizontal-vertikal-Umsetzer mit nachfolgender schnell laufender Trennstrecke eingesetzt werden.<!-- EPO <DP n="15"> --></p>
<p id="p0072" num="0072">Bei auf anderen Förderbändern befindlichen Postsendungen - beispielsweise für maschinenfähige Kompakt- und Großbriefe - ist es zweckmäßig, eine vollständige Vereinzelung auf dem Förderband vorzunehmen und die Postsendungen während eines Durchlaufes auf dem Förderband zu entwerten.</p>
<p id="p0073" num="0073">Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform einer derartigen Entwertung wird nachfolgend als Rollbandentwertung bezeichnet.</p>
<p id="p0074" num="0074">Bei der Rollbandentwertung können die zu entwertenden Groß- und Maxibriefe auf einem Rollband zugeführt werden. Die Maxibriefe können dann nach Ihrer Entwertung vom Band genommen und in bereitgestellte Behälter gelegt werden. Besonders vorteilhaft ist die mögliche Anpassung der Geschwindigkeit des Rollstempelbands. Der Durchsatz steigt aufgrund der einfachen Tätigkeit des Rollstempelns (Groß und Maxi) und Entnehmens der Maxibriefe. Hierdurch erhöht sich die Bearbeitungsgeschwindigkeit gegenüber der Handsortierung. Die Sendung muss auch nicht zum Stempeln einzeln angefasst bzw. gedreht werden.</p>
<p id="p0075" num="0075">Ferner ist es vorteilhaft, das Verfahren so durchzuführen, dass wenigstens ein Teil der Postsendungen während des Transports auf dem Förderband entwertet wird.</p>
<p id="p0076" num="0076">Diese Durchführungsform der Erfindung trägt zu einer weiteren Beschleunigung des Verfahrens bei. Obwohl die Vornahme der Entwertung grundsätzlich für alle auf Förderbändern weiter beförderte Postsendungen zweckmäßig ist, ist es besonders vorteilhaft, die Entwertung während des Transports auf dem Förderband für Postsendungen mit einem verhältnismäßig geringen Sendungsaufkommen - beispielsweise für Groß- und Maxibriefe - durchzuführen.</p>
<p id="p0077" num="0077">Weitere Vorteile, Besonderheiten und zweckmäßige Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen und der<!-- EPO <DP n="16"> --> nachfolgenden Darstellung bevorzugter Ausführungsbeispiele anhand der Zeichnungen.</p>
<p id="p0078" num="0078">Von den Zeichnungen zeigt:
<dl id="dl0001">
<dt>Fig. 1</dt><dd>eine Prinzipdarstellung einer für die Durchführung der Entnahme der Postsendungen und ihrer nachfolgenden Bearbeitung geeigneten Vorrichtung;</dd>
<dt>Fig. 2</dt><dd>einen Schnitt durch die in Fig. 1 dargestellte Vorrichtung entlang der Linie A-A;</dd>
<dt>Fig. 3</dt><dd>einen Schnitt durch die in Fig. 1 dargestellte Vorrichtung entlang der Linie B-B und</dd>
<dt>Fig. 4</dt><dd>einen Schnitt durch die in Fig. 1 dargestellte Vorrichtung entlang der Linie C-C.</dd>
</dl></p>
<p id="p0079" num="0079">Nachfolgend wird die Erfindung anhand von besonders vorteilhaften Ausführungsformen erläutert.</p>
<p id="p0080" num="0080">Die dargestellten Ausführungsformen sind besonders zweckmäßig, weil sie sich für eine massenweise Verarbeitung einer Vielzahl von Postsendungen eignen.</p>
<p id="p0081" num="0081">Die Darstellung ist jeweils nur beispielhaft zu verstehen und kann in einer Vielzahl von Verfahren zum Verarbeiten von Postsendungen eingesetzt werden.</p>
<p id="p0082" num="0082">Insbesondere sind die dargestellten Sendungskategorien lediglich beispielhaft zu verstehen. Die gewählten Sendungskategorien können jeweils an die betrieblichen Erfordernisse angepasst werden. Es ist jedoch besonders zweckmäßig, bekannte Sendungskategorien einzusetzen, da hierdurch das Verfahren mit anderen Verarbeitungsschritten von Postsendungen kompatibel ist.<!-- EPO <DP n="17"> --></p>
<p id="p0083" num="0083">Die Bezeichnungen der Sendungskategorien können sowohl den von der Anmelderin eingesetzten Sendungskategorien entsprechen als auch an andere betriebliche Erfordernisse von Briefzentren angepasst werden.</p>
<p id="p0084" num="0084">Außerdem lässt sich die Erfindung auf vielfältige konstruktive Weisen realisieren.</p>
<p id="p0085" num="0085">Insbesondere hängt die Erfindung nicht von einer bestimmten Ausführungsform der Sortiereinrichtungen 110, 210, 310 ab.</p>
<p id="p0086" num="0086">Vor der Verarbeitung der Postsendungen in den Sortiereinrichtungen 110, 210, 310 wird eine Vielzahl von in Einwurfstellen eingeworfenen Postsendungen 100, 200, 300 eingesammelt und anschließend in Transportbehältern 120, 220, 320 zu Briefzentren befördert.</p>
<p id="p0087" num="0087">Zweckmäßigerweise werden die Transportbehälter in den Briefzentren unmittelbar zu den Sortiereinrichtungen 110, 210, 310 transportiert.</p>
<p id="p0088" num="0088">Um sicherzustellen, dass sich während der Verarbeitung von den Postsendungen in den Sortiereinrichtungen 110, 210, 310 an jedem der Entnahmeplätze 130, 230 wenigstens ein mit Postsendungen gefüllter Transportbehälter 120, 220, 320 befindet, ist es zweckmäßig, die mit den Postsendungen 100, 200, 300 gefüllten Transportbehälter 120, 220, 320 taktweise zu den Entnahmeplätzen 130, 230, 330 zu transportieren.</p>
<p id="p0089" num="0089">In einer besonders bevorzugten Ausführungsform erfolgt der Transport der Transportbehälter 120, 220, 320 durch eine Förderstrecke 140, 340.<!-- EPO <DP n="18"> --></p>
<p id="p0090" num="0090">Der Aufbau der Förderstrecke ist in Fig. 1 sowie in Fig. 3 dargestellt.</p>
<p id="p0091" num="0091">Im Bereich von Aufladestellen 105, 305 werden mit Postsendungen 100, 300 gefüllte Transportbehälter 120, 320 auf die Förderstrecke 140, 340 gestellt.</p>
<p id="p0092" num="0092">Die Förderstrecke 140, 340 enthält geeignete Mittel zum Transport der Transportbehälter 120, 320. Die aus Vereinfachungsgründen nicht dargestellten Mittel sind beispielsweise ein geeignet angetriebenes Förderband oder ein Rollenförderer mit angetriebenen Rollen.</p>
<p id="p0093" num="0093">Die Förderstrecke 140, 340 dient zu einem Transport der Transportbehälter 120, 320 zu Entnahmeplätzen 130, 330.</p>
<p id="p0094" num="0094">Der Transport der Transportbehälter 120, 320 zu den Entnahmeplätzen 130, 330 kann sowohl unmittelbar als auch über weitere Transportmittel erfolgen.</p>
<p id="p0095" num="0095">Eine Integration weiterer Transportmittel ermöglicht eine Anpassung an verschiedene Raumverhältnisse und somit eine erhebliche Platzeinsparung.</p>
<p id="p0096" num="0096">Eine derartige besonders hohe Platzeinsparung wird in der in Fig. 1 und Fig. 3 dargestellten Ausführungsform dadurch realisiert, dass sich an dem der Aufladestelle 105, 305 entgegen gesetzten Ende der Förderstrecke 140, 340 ein Umsetzer 135, 335 befindet.</p>
<p id="p0097" num="0097">Der Umsetzer 135, 335 ermöglicht eine Umsetzung der Transportbehälter 120, 320 auf eine weitere Förderstrecke 145.</p>
<p id="p0098" num="0098">In einer besonders bevorzugten Ausführungsform erstreckt sich die weitere Förderstrecke 145 im wesentlichen senkrecht zu der<!-- EPO <DP n="19"> --> ersten Förderstrecke 140.</p>
<p id="p0099" num="0099">Die Ausführungsform mit einer ersten Förderstrecke 140, 340 und einer zweiten Förderstrecke 145 ist mit dem Vorteil verbunden, dass die nachfolgende Entnahme der Postsendungen 100, 300 aus den Transportbehältern 120, 320 von der Anlieferung der Transportbehälter 120, 320 weitgehend entkoppelt ist.</p>
<p id="p0100" num="0100">Diese vorteilhafte Entkoppelung bleibt auch dann erhalten, wenn sich zwischen der ersten Förderstrecke 140, 340 und der zweiten Förderstrecke 145 ein Umsetzer 135, 335 befindet. Der Umsetzer 135, 335 ist jedoch mit dem zusätzlichen Vorteil verbunden, dass die Transportbehälter 120, 320 schneller und mit verhältnismäßig geringem konstruktiven Aufwand zu den Entnahmeplätzen 130, 330 verbracht werden können.</p>
<p id="p0101" num="0101">Einzelheiten der Entnahmeplätze 130, 230, 330 sind in Fig. 1, Fig. 2 und Fig. 3 dargestellt.</p>
<p id="p0102" num="0102">Insbesondere ist es vorteilhaft, dass sich an jedem der Entnahmeplätze 130, 230, 330 zumindest zeitweise zwei Transportbehälter nebeneinander befinden.</p>
<p id="p0103" num="0103">Zweckmäßigerweise werden die Transportbehälter 120, 220, 320 so zu den Entnahmeplätzen 130, 230, 330 verbracht, dass die Transportbehälter gegenüber der Horizontalen einen einstellbaren Kippwinkel von vorzugsweise etwa 50 bis etwa 70 ° aufweisen.</p>
<p id="p0104" num="0104">Im Bereich der Entnahmeplätze 130, 230, 330 werden durch ein geeignetes Produkterkennungssystem, wie es beispielsweise aus der <patcit id="pcit0010" dnum="EP0685841B1"><text>Europäischen Patentschrift EP 0 685 841 B1</text></patcit> bekannt ist, Stapel von Postsendungen gleicher Sendungskategorie erkannt. Unmittelbar nach Erkennen des Stapels, beziehungsweise besonders vorteilhaft im Wesentlichen gleichzeitig mit dem Erkennen des<!-- EPO <DP n="20"> --> Stapels von Postsendungen gleicher Sendungskategorie, greift ein Manipulationsarm in den im Bereich des Entnahmeplatzes 130, 230, 330 befindlichen Transportbehälter 120, 220, 320 und entnimmt dem Transportbehälter 120, 220, 320 den zuvor erkannten Stapel von Postsendungen 100, 200, 300 gleicher Sendungskategorie.</p>
<p id="p0105" num="0105">Der Manipulationsarm ist dabei auf verschiedene Weise gestaltet. Ein Realisierungsbeispiel ist in der <patcit id="pcit0011" dnum="EP0251441B1"><text>Europäischen Patentschrift EP 0 251 441 B1</text></patcit> offenbart.</p>
<p id="p0106" num="0106">Unmittelbar nach der Entnahme des Stapels der Postsendungen lässt der Manipulationsarm den Stapel Postsendungen 100, 200, 300 auf ein möglichst in unmittelbarer Nähe des Transportbehälters befindliches Förderband fallen.</p>
<p id="p0107" num="0107">Das Förderband befördert Standardbriefe und Kompaktbriefe zu einem weiteren Förderband 170, 175, 250, 280, 350, 380.</p>
<p id="p0108" num="0108">Großbriefe werden von einem anderen, im Bereich der Entnahmeplätze 130, 230, 330 befindlichen Förderband zu einem weiteren Förderband 150, 160 für die Beförderung von Großbriefen transportiert.</p>
<p id="p0109" num="0109">Bei einer Sendungszahl von etwa 30.000 bis 42.000 Sendungen pro Stunde - davon etwa 30.000 bis 36.000 Standard- bzw. Kompaktbriefe und ansonsten Großbriefe, bzw. Maxibriefe - für Großbriefe sowie zwei Förderbändern für Standardbriefe ergibt sich für die Großbriefe durch die Auswahl der Fördergeschwindigkeiten der Transportbänder bereits eine Vereinzelung.</p>
<p id="p0110" num="0110">Für die Standardbriefe und Kompaktbriefe wird während des Transports auf den Förderbändern 170, 175, 250, 280, 350, 380 eine zusätzliche Vereinzelung durchgeführt.<!-- EPO <DP n="21"> --> Zur weiteren Beschleunigung des Verfahrens und zur weiteren Einsparung von Raum ist es zweckmäßig, dass unterhalb der Förderstrecke 140, 340 und/oder unterhalb der Förderbänder 170, 175, 250 eine Abförderstrecke 290, 390 für den Rücktransport der entleerten Transportbehälter 120, 220, 320 angeordnet ist.</p>
<p id="p0111" num="0111">Um einen raschen Weitertransport der im Bereich der Sortiereinrichtung 110, 210, 310 bearbeiteten Postsendungen zu ermöglichen, ist es zweckmäßig, eine Einrichtung zum automatischen Zufördern von weiteren Transportbehältern 195, 395 vorzusehen.</p>
<p id="p0112" num="0112">In einer besonders bevorzugten Ausführungsform ist die Zuführvorrichtung für weiteren Transportbehälter 195, 395 so beschaffen, dass die weiteren Transportbehälter 195, 395 unmittelbar unterhalb des Endes von bearbeitete Postsendungen transportierenden Förderbändern 150, 160 angeordnet ist.</p>
<p id="p0113" num="0113">In einer besonders vorteilhaften Ausführungsform gleiten die Postsendungen unmittelbar über eine Rutsche 198 in die weiteren Transportbehälter 195.<br/>
Obwohl die weiteren Transportbehälter 195, 395 gleiche Abmessungen aufweisen können wie die Transportbehälter 120, 220, 320 für den Transport der unsortierten Postsendungen, ist es besonders zweckmäßig, die weiteren Transportbehälter 195, 395 mit kleineren Abmessungen - insbesondere mit einer kleineren Grundfläche - zu gestalten.</p>
<p id="p0114" num="0114">In einer besonders bevorzugten Ausführungsform weisen die weiteren Transportbehälter 195, 395 Abmessungen auf, die etwas größer sind als die maximale Größe der auf den Transportbändern 150, 160 transportierten Postsendungen.</p>
<p id="p0115" num="0115">Hierdurch ist es möglich, dass eine bei einer Übergabe der Postsendungen auf die Förderbänder 150, 160 erzielte Orientierung der Postsendungen aufrecht erhalten bleibt.<!-- EPO <DP n="22"> --></p>
<p id="p0116" num="0116">Eine besonders vorteilhafte Gestaltung der Zuführmittel für die weiteren Transportbehälter 195, 395 ist so beschaffen, dass der Transportbehälter 195, 395 zumindestens streckenweise parallel zu den Förderbändern 150, 160 transportiert werden.</p>
<p id="p0117" num="0117">In einer besonders zweckmäßigen Ausführungsform geschieht dies dadurch, dass die Fördermittel für die weiteren Transportbehälter 195, 395 sich wenigstens streckenweise parallel zu den Förderbändern 150, 160 für die Postsendungen befinden, die in die weiteren Transportbehälter 195, 395 gelangen sollen.</p>
<p id="p0118" num="0118">Eine besonders vorteilhafte Gestaltung hiervon zeichnet sich dadurch aus, dass die Fördermittel als eine Förderstrecke 199, 399 ausgebildet sind.</p>
<p id="p0119" num="0119">Die sich vorzugsweise parallel zu den Förderbändern 150, 160 erstreckende und zweckmäßigerweise in gleicher Richtung, jedoch mit einer deutlich geringeren Transportgeschwindigkeit betriebene Förderstrecke 199, 399 ist in einer besonders bevorzugten Ausführungsform unmittelbar unterhalb jeweils eines Förderbandes 150, 160 angeordnet.</p>
<p id="p0120" num="0120">Hierdurch ist es möglich, dass die auf dem Förderband 150, 160 geförderten Postsendungen - beispielsweise über eine Rutsche 198 - unmittelbar in die weiteren Transportbehälter 195, 395 gelangen können.</p>
<p id="p0121" num="0121">Ein derartiger Weitertransport der Postsendungen in die weiteren Transportbehälter 195, 395 erfordert einen besonders geringen Bearbeitungsaufwand und ist außerdem sehr platzsparend, so dass eine gute Integration der Zuführung der weiteren Transportbehälter 195, 395 in die Sortiereinrichtungen ermöglicht wird.</p>
<p id="p0122" num="0122">Außerdem verringert sich hierdurch auch der Platzbedarf für den<!-- EPO <DP n="23"> --> Weitertransport der weiteren Transportbehälter 195, 395 sowie der erforderliche Speicherplatz für zuzuführende weitere Transportbehälter 195, 395.</p>
<p id="p0123" num="0123">Auf die dargestellte Weise ist es möglich, die dargestellte Sortiereinrichtung in bestehende Briefzentren zu integrieren.</p>
<p id="p0124" num="0124">In den Briefzentren werden Standardbriefe in automatischen Stempelmaschinen entwertet. In Anschriftenlesemaschinen wird die Aufschrift gelesen und die Sendung codiert. In Feinsortiermaschinen wird der Brief auf die einzelnen Zusteller, Postfachanlagen/Großkunden, danach in den Gangfolgesortiermaschinen die für Zusteller bestimmte Sendungsmenge entsprechend einer Gangfolge (Hausnummer nach Hausnummer) sortiert. Der Maschinendurchsatz liegt beispielsweise bei 36.000 Sendungen je Stunde = 10 Briefe je Sekunde.</p>
<p id="p0125" num="0125">Dieser Durchsatz bezieht sich auf die Anzahl der mit der Sortiereinrichtung bearbeiteten Standardsendungen. Zusätzlich können in den verarbeiteten Postsendungen Sendungen weiterer Sendungskategorien vorhanden sein, diese werden jedoch durch die zuvor dargestellten Verfahrensschritte einer anderen Bearbeitung unterzogen als die Standardbriefe.</p>
<p id="p0126" num="0126">Insbesondere ist es zweckmäßig, so genannte maschinenfähige Postsendungen anderen Verarbeitungsschritten zuzuführen als sonstige Postsendungen. Bei den maschinenfähigen Postsendungen handelt es sich insbesondere um Standardsendungen. Insbesondere werden hierbei flexible und Standardabmessungen entsprechende Postsendungen bearbeitet. Die dargestellten Sortiereinrichtungen führen Postsendungen, die hart sind oder unflexible Einlagen und/oder einseitige Verdickungen, beziehungsweise runde Kanten oder sonstige Abweichungen von standardisierten Abmessungen aufweisen, gesonderten Bearbeitungseinrichtungen zu.<!-- EPO <DP n="24"> --></p>
<heading id="h0001"><b>Bezugszeichenliste:</b></heading>
<p id="p0127" num="0127">
<dl id="dl0002" compact="compact">
<dt>100</dt><dd>Postsendungen</dd>
<dt>105</dt><dd>Aufladestelle</dd>
<dt>110</dt><dd>Sortiereinrichtung</dd>
<dt>120</dt><dd>Transportbehälter</dd>
<dt>130</dt><dd>Entnahmeplätze</dd>
<dt>140</dt><dd>Förderstrecke</dd>
<dt>145</dt><dd>Förderstrecke</dd>
<dt>150</dt><dd>Förderband</dd>
<dt>160</dt><dd>Förderband</dd>
<dt>170</dt><dd>Förderband</dd>
<dt>175</dt><dd>Förderband</dd>
<dt>195</dt><dd>weiterer Transportbehälter</dd>
<dt>198</dt><dd>Rutsche</dd>
<dt>199</dt><dd>Förderstrecke</dd>
<dt>200</dt><dd>Postsendungen</dd>
<dt>210</dt><dd>Sortiereinrichtung</dd>
<dt>220</dt><dd>Transportbehälter</dd>
<dt>230</dt><dd>Entnahmeplätze</dd>
<dt>250</dt><dd>Förderband</dd>
<dt>290</dt><dd>Abförderstrecke</dd>
<dt>300</dt><dd>Postsendungen</dd>
<dt>305</dt><dd>Aufladestelle</dd>
<dt>310</dt><dd>Sortiereinrichtung</dd>
<dt>320</dt><dd>Transportbehälter</dd>
<dt>330</dt><dd>Entnahmeplätze</dd>
<dt>340</dt><dd>Förderstrecke</dd>
<dt>390</dt><dd>Abförderstrecke</dd>
<dt>395</dt><dd>weiterer Förderbehälter</dd>
<dt>399</dt><dd>Förderstrecke</dd>
</dl></p>
</description><!-- EPO <DP n="25"> -->
<claims id="claims01" lang="de">
<claim id="c-de-01-0001" num="0001">
<claim-text>Verfahren zum Verarbeiten von Postsendungen (100, 200, 300),
<claim-text>- bei dem eine Vielzahl von in Einwurfstellen eingeworfenen Postsendungen (100, 200, 300) eingesammelt</claim-text>
<claim-text>- und anschließend in Transportbehältern (120, 220, 320) zu Briefzentren befördert</claim-text>
<claim-text>- und in den Briefzentren durch Sortiereinrichtungen (110, 210, 310) nach Sendungskategorien sortiert werden,</claim-text>
<claim-text>- wobei die Postsendungen (100, 200, 300) in die Transportbehälter (120, 220, 320) gefüllt werden,</claim-text>
<claim-text>- wobei die mit den Postsendungen (100, 200, 300) gefüllten Transportbehälter (120, 220, 320) in den Briefzentren zu Entnahmeplätzen (130, 230, 330) transportiert werden,</claim-text>
<b>dadurch gekennzeichnet,</b>
<claim-text>- <b>dass</b> an den Entnahmeplätzen (130, 230, 330) die Postsendungen (100, 200, 300) stapelweise unter Ausnutzung einer Vorsortierung nach Sendungskategorien aus den Transportbehältern (120, 220, 320) entnommen werden,</claim-text>
<claim-text>- wobei die Vorsortierung während des Befüllens und/oder während des Transports der Transportbehälter(120, 220, 320) zu den Briefzentren zufällig und teilweise erfolgt ist,</claim-text>
<claim-text>- wobei ein Manipulationsarm unmittelbar nach einem Erkennen eines Stapels von Postsendungen (100, 200, 300) gleicher Sendungskategorie in den im Bereich des Entnahmeplatzes (130, 230, 330) befindlichen Transportbehälter (120, 220, 320) eingreift,</claim-text>
<claim-text>- dem Transportbehälter (120, 220, 320) den zuvor erkannten Stapel von Postsendungen (100, 200, 300) gleicher Sendungskategorie entnimmt,<!-- EPO <DP n="26"> --></claim-text>
<claim-text>- und den Stapel der Postsendungen auf ein im Bereich des Entnahmeplatzes (130, 230, 330) befindliches Förderband fallen lässt,</claim-text>
<claim-text>- und <b>dass</b> die Postsendungen (100, 200, 300) in Abhängigkeit von der Sendungskategorie nachfolgenden Bearbeitungsstationen zugeführt werden.</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0002" num="0002">
<claim-text>verfahren nach Anspruch 1,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet,</b><br/>
<b>dass</b> die Postsendungen (100, 200, 300)in im Wesentlichen kastenförmigen Transportbehältern (120, 220, 320) transportiert werden.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0003" num="0003">
<claim-text>Verfahren nach einem oder beiden der Ansprüche 1 oder 2,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet,</b><br/>
<b>dass</b> wenigstens ein Teil der Transportbehälter (120, 220, 320) in Einwurfstellen aufgestellt wird, in denen zumindest von einer Seite ein eine im Wesentlichen horizontale Lage der Postsendungen (100, 200, 300) begünstigender Einwurf ermöglicht wird.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0004" num="0004">
<claim-text>Verfahren nach einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet,</b><br/>
<b>dass</b> wenigstens ein Teil der Transportbehälter (120, 220, 320) in Transportmitteln zu Einlieferern von Postsendungen (100, 200, 300) befördert werden, so dass im Bereich der Einlieferer von Postsendungen (100, 200, 300) ein im Wesentlichen waagerechter Einwurf der Postsendungen in die Transportbehälter (120, 220, 320) ermöglicht wird.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0005" num="0005">
<claim-text>Verfahren nach einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche,<br/>
<!-- EPO <DP n="27"> --><b>dadurch gekennzeichnet,</b><br/>
<b>dass</b> wenigstens ein Teil der Transportbehälter (120, 220, 320) so in Briefkästen verbracht wird, dass in die Briefkästen eingeworfene Postsendungen (100, 200, 300) unmittelbar in die Transportbehälter (120, 220, 320) gelangen.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0006" num="0006">
<claim-text>Verfahren nach einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet,</b><br/>
<b>dass</b> wenigstens ein Teil der Transportbehälter (120, 220, 320) durch Entleerung von in Briefkästen befindlichen Sammelbehältern gefüllt wird.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0007" num="0007">
<claim-text>Verfahren nach einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet,</b><br/>
<b>dass</b> wenigstens ein Teil der Transportbehälter (120, 220, 320) in den Briefzentren den Entnahmeplätzen (130, 230, 330) unmittelbar zugeführt wird.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0008" num="0008">
<claim-text>Verfahren nach einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet,</b><br/>
<b>dass</b> wenigstens ein Teil der Transportbehälter (120, 220, 320) den Entnahmeplätzen (130, 230, 330) durch eine Förderstrecke (140, 240, 340) zugeführt wird.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0009" num="0009">
<claim-text>Verfahren nach einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet,</b><br/>
<b>dass</b> wenigstens ein Teil der Transportbehälter (120, 220, 320) den Entnahmeplätzen (130, 230, 330) taktweise zugeführt wird.<!-- EPO <DP n="28"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0010" num="0010">
<claim-text>Verfahren nach einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet,</b><br/>
<b>dass</b> die Transportbehälter (120, 220, 320) den Entnahmeplätzen (130, 230, 330) so zugeführt werden, dass sich zumindest zeitweise wenigstens zwei Transportbehälter (120, 220, 320) im Bereich eines Entnahmeplatzes befinden.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0011" num="0011">
<claim-text>Verfahren nach einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet,</b><br/>
<b>dass</b> aus den Transportbehältern (120, 220, 320) zunächst stapelweise Postsendungen (100, 200, 300) verschiedener Sendungskategorien entnommen werden, und dass anschließend in den Transportbehältern (120, 220, 320) verbleibende Postsendungen einer Sendungskategorie aus dem Transportbehälter ausgekippt werden.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0012" num="0012">
<claim-text>Verfahren nach einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet,</b><br/>
<b>dass</b> aus den Transportbehältern (120, 220, 320) zunächst einzelne Postsendungen (100, 200, 300) durch ein teilweises Auskippen der Transportbehälter (120, 220, 320) entfernt werden, und dass anschließend stapelweise Postsendungen (100, 200, 300) verschiedener Sendungskategorien aus den Transportbehältern ausgekippt werden.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0013" num="0013">
<claim-text>Verfahren nach einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet,</b><br/>
<b>dass</b> in wenigstens einem Teil der Entnahmeplätze (130, 230, 330)<!-- EPO <DP n="29"> --> Stapel von Postsendungen (100, 200, 300) durch wenigstens ein optisches Erfassungsmittel erkannt werden.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0014" num="0014">
<claim-text>Verfahren nach einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet,</b><br/>
<b>dass</b> in wenigstens einem Teil der Entnahmeplätze (130, 230, 330) die Entnahme der Postsendungen (100, 200, 300) aus den Transportbehältern (120, 220, 320) durch einen Roboter erfolgt.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0015" num="0015">
<claim-text>Verfahren nach einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet,</b><br/>
<b>dass</b> Postsendungen wenigstens einer der Sendungskategorien einer nachfolgenden Bearbeitungsstation durch wenigstens ein Förderband (150, 160, 170, 175, 250) zugeführt werden.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0016" num="0016">
<claim-text>Verfahren nach Anspruch 15,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet,</b><br/>
<b>dass</b> die Postsendungen während des Transports auf dem Förderband (150, 160, 170, 175, 250) wenigstens teilweise vereinzelt werden.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0017" num="0017">
<claim-text>Verfahren nach einem oder beiden der Ansprüche 15 oder 16,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet,</b><br/>
<b>dass</b> wenigstens ein Teil der Postsendungen während des Transports auf dem Förderband (150, 160, 170, 175, 250) entwertet wird.</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="30"> -->
<claims id="claims02" lang="en">
<claim id="c-en-01-0001" num="0001">
<claim-text>A method for processing mailpieces (100, 200, 300),
<claim-text>- in which a plurality of mailpieces (100, 200, 300) that have been dropped into mail drop boxes are collected</claim-text>
<claim-text>- and then transported in transportation containers (120, 220, 320) to postal centers</claim-text>
<claim-text>- and are sorted in the postal centers by means of sorting devices (110, 210, 310) according to postal categories,</claim-text>
<claim-text>- whereby the mailpieces (100, 200, 300) are filled into the transportation containers (120, 220, 320),</claim-text>
<claim-text>- whereby the transportation containers (120, 220, 320) filled with the mailpieces (100, 200, 300) are transported to unloading stations (130, 230, 330) in the postal centers,</claim-text>
<b>characterized in that,</b>
<claim-text>- at the unloading stations (130, 230, 330), the mailpieces (100, 200, 300) are removed in stacks from the transportation containers (120, 220, 320), utilizing a presorting according to postal categories,</claim-text>
<claim-text>- whereby the presorting has occurred partially and coincidentally during the filling and/or during the transport of the transportation containers (120, 220, 320) to the postal center,</claim-text>
<claim-text>- whereby a manipulation arm reaches into the transportation container (120, 220, 320) that is located in the area of the unloading station (130, 230, 330) immediately after a stack of mailpieces (100, 200, 300) of the same postal category has been recognized,</claim-text>
<claim-text>- it removes from the transportation container (120, 220, 320) the previously recognized stack of mailpieces (100, 200, 300) of the same postal category,</claim-text>
<claim-text>- and drops the stack of mailpieces onto a conveyor belt that is located in the area of the unloading station (130, 230, 330),<!-- EPO <DP n="31"> --></claim-text>
<claim-text>- and <b>in that</b> the mailpieces (100, 200, 300) are conveyed to subsequent processing stations as a function of the postal category.</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0002" num="0002">
<claim-text>The method according to Claim 1,<br/>
<b>characterized in that</b><br/>
the mailpieces (100, 200, 300) are transported in essentially box-shaped transportation containers (120, 220, 320).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0003" num="0003">
<claim-text>The method according to one of both of Claims 1 or 2,<br/>
<b>characterized in that</b><br/>
at least some of the transportation containers (120, 220, 320) are set up in drop-off places where, at least from one side, the mailpieces (100, 200, 300) can be dropped off in a way that promotes an essentially horizontal position.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0004" num="0004">
<claim-text>The method according to one or more of the preceding claims,<br/>
<b>characterized in that</b><br/>
at least some of the transportation containers (120, 220, 320) are conveyed in transport means to mailers of mailpieces (100, 200, 300) so that, in the area of the mailer of mailpieces (100, 200, 300), the mailpieces can be dropped essentially horizontally into the transportation containers (120, 220, 320).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0005" num="0005">
<claim-text>The method according to one or more of the preceding claims,<br/>
<b>characterized in that</b><br/>
at least some of the transportation containers (120, 220, 320) are placed into mailboxes in such a way that mailpieces (100, 200, 300) dropped into the mailboxes end up directly in the transportation containers (120, 220, 320).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0006" num="0006">
<claim-text>The method according to one or more of the preceding claims,<br/>
<b>characterized in that</b><br/>
<!-- EPO <DP n="32"> -->at least some of the transportation containers (120, 220, 320) are filled by emptying collecting containers located in mailboxes.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0007" num="0007">
<claim-text>The method according to one or more of the preceding claims,<br/>
<b>characterized in that</b><br/>
at least some of the transportation containers (120, 220, 320) are taken directly to the unloading stations (130, 230, 330).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0008" num="0008">
<claim-text>The method according to one or more of the preceding claims,<br/>
<b>characterized in that</b><br/>
at least some of the transportation containers (120, 220, 320) are taken to the unloading stations (130, 230, 330) by means of a conveyor section (140, 240, 340).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0009" num="0009">
<claim-text>The method according to one or more of the preceding claims,<br/>
<b>characterized in that</b><br/>
at least some of the transportation containers (120, 220, 320) are conveyed to the unloading stations (130, 230, 330) intermittently.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0010" num="0010">
<claim-text>The method according to one or more of the preceding claims,<br/>
<b>characterized in that</b><br/>
the transportation containers (120, 220, 320) are conveyed to the unloading stations in such a way that, at least at times, at least two transportation containers (120, 220, 320) are located in the area of an unloading station (130, 230, 330).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0011" num="0011">
<claim-text>The method according to one or more of the preceding claims,<br/>
<b>characterized in that</b><br/>
first of all, stacks of mailpieces (100, 200, 300) of different postal categories are removed from the transportation containers (120, 220, 320), and <b>in that</b><!-- EPO <DP n="33"> --> subsequently, mailpieces of one postal category remaining in the transportation containers (120, 220, 320) are tipped out of the transportation container.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0012" num="0012">
<claim-text>The method according to one or more of the preceding claims,<br/>
<b>characterized in that</b><br/>
first of all, individual mailpieces (100, 200, 300) are removed from the transportation containers (120, 220, 320) by a partial tipping of the transportation containers (120, 220, 320), and <b>in that</b> subsequently, stacks of mailpieces (100, 200, 300) of different postal categories are tipped out of the transportation containers.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0013" num="0013">
<claim-text>The method according to one or more of the preceding claims,<br/>
<b>characterized in that</b>,<br/>
in at least some of the unloading stations (130, 230, 330), stacks of mailpieces (100, 200, 300) are recognized by at least one optical detection means.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0014" num="0014">
<claim-text>The method according to one or more of the preceding claims,<br/>
<b>characterized in that,</b><br/>
in at least some of the unloading stations (130, 230, 330), the mailpieces (100, 200, 300) are removed from the transportation containers (120, 220, 320) by a robot.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0015" num="0015">
<claim-text>The method according to one or more of the preceding claims,<br/>
<b>characterized in that</b><br/>
mailpieces of at least one of the postal categories are fed to a subsequent processing station by means of at least one conveyor belt (150, 160, 170, 175, 250).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0016" num="0016">
<claim-text>The method according to Claim 15,<br/>
<b>characterized in that</b><br/>
<!-- EPO <DP n="34"> -->the mailpieces are at least partially singulated while they are being transported on the conveyor belt (150, 160, 170, 175, 250).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0017" num="0017">
<claim-text>The method according to Claim 15,<br/>
<b>characterized in that</b><br/>
at least some of the mailpieces are canceled while they are being transported on the conveyor belt (150, 160, 170, 175, 250).</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="35"> -->
<claims id="claims03" lang="fr">
<claim id="c-fr-01-0001" num="0001">
<claim-text>Procédé de traitement d'envois postaux (100, 200, 300), dans lequel
<claim-text>- une pluralité d'envois postaux (100, 200, 300) déposés à des points de dépôt sont collectés et,</claim-text>
<claim-text>- ensuite, transportés dans des contenants de transport (120, 220, 320) vers des centres de courrier et,</claim-text>
<claim-text>- triés selon des catégories d'envois dans les centres de courrier par des dispositifs de tri (110, 210, 310),</claim-text>
<claim-text>- les envois postaux (100, 200, 300) venant remplir les contenants de transport (120, 220, 320),</claim-text>
<claim-text>- les contenants de transport (120, 220, 320) remplis avec les envois postaux (100, 200, 300), dans les centres de courrier, étant transportés vers des places d'enlèvement (130, 230, 330),</claim-text>
<b>caractérisé en ce que</b>
<claim-text>- aux places d'enlèvement (130, 230, 330), les envois postaux (100, 200, 300) sont enlevés en piles hors des contenants de transport (120, 220, 320) moyennant la mise à profit d'un pré-tri selon des catégories d'envois,</claim-text>
<claim-text>- le pré-tri s'étant produit aléatoirement et partiellement pendant le remplissage et/ou pendant le transport des contenants de transport (120, 220, 320) vers les centres de courrier,</claim-text>
<claim-text>- directement après une reconnaissance d'une pile d'envois postaux (100, 200, 300) d'une même catégorie d'envois, un bras de manipulation entrant dans le contenant de transport (120, 220, 320) qui se trouve dans la zone de la place d'enlèvement (130, 230, 330),</claim-text>
<claim-text>- enlevant hors du contenant de transport (120, 220, 320) la pile, préalablement reconnue, d'envois postaux (100, 200, 300) d'une même catégorie d'envois,</claim-text>
<claim-text>- et laissant retomber la pile d'envois postaux sur une bande de transport qui se trouve dans la zone de la place d'enlèvement (130, 230, 330),<!-- EPO <DP n="36"> --></claim-text>
<claim-text>- et <b>en ce que</b> les envois postaux (100, 200, 300) sont amenés à des stations de traitement subséquentes en fonction de la catégorie d'envois.</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0002" num="0002">
<claim-text>Procédé selon la revendication 1, <b>caractérisé en ce que</b> les envois postaux (100, 200, 300) sont transportés dans des contenants de transport (120, 220, 320) sensiblement en forme de bac.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0003" num="0003">
<claim-text>Procédé selon l'une des revendications 1 ou 2 ou selon les deux, <b>caractérisé en ce qu'</b>au moins une partie des contenants de transport (120, 220, 320) sont placés dans des points de dépôt dans lesquels un dépôt favorisant une position sensiblement horizontale des envois postaux (100, 200, 300) est rendu possible.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0004" num="0004">
<claim-text>Procédé selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, <b>caractérisé en ce qu'</b>au moins une partie des contenants de transport (120, 220, 320) sont transportés dans des moyens de transport vers des déposants d'envois postaux (100, 200, 300) de sorte que, chez les déposants d'envois postaux (100, 200, 300), un dépôt sensiblement horizontal des envois postaux dans les contenants de transport (120, 220, 320) est rendu possible.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0005" num="0005">
<claim-text>Procédé selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, <b>caractérisé en ce qu'</b>au moins une partie des contenants de transport (120, 220, 320) sont amenés de manière telle dans les boîtes aux lettres que des envois postaux (100, 200, 300) glissés dans les boîtes aux lettres parviennent directement dans les contenants de transport (120, 220, 320).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0006" num="0006">
<claim-text>Procédé selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, <b>caractérisé en ce qu'</b>au moins une partie des contenants de transport (120, 220, 320) sont remplis par déversement de contenants collecteurs qui se trouvent dans des<!-- EPO <DP n="37"> --> boîtes aux lettres.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0007" num="0007">
<claim-text>Procédé selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, <b>caractérisé en ce qu'</b>au moins une partie des contenants de transport (120, 220, 320), dans les centres de courrier, sont amenés directement aux places d'enlèvement (130, 230, 330).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0008" num="0008">
<claim-text>Procédé selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, <b>caractérisé en ce qu'</b>au moins une partie des contenants de transport (120, 220, 320) sont amenés aux places d'enlèvement (130, 230, 330) par une voie de transport (140, 240, 340).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0009" num="0009">
<claim-text>Procédé selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, <b>caractérisé en ce qu'</b>au moins une partie des contenants de transport (120, 220, 320) sont amenés de manière cadencée aux places d'enlèvement (130, 230, 330).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0010" num="0010">
<claim-text>Procédé selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, <b>caractérisé en ce que</b> les contenants de transport (120, 220, 320) sont amenés aux places d'enlèvement (130, 230, 330) de manière telle qu'au moins deux contenants de transport (120, 220, 320) se trouvent, au moins temporairement, dans la zone d'une place d'enlèvement.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0011" num="0011">
<claim-text>Procédé selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, <b>caractérisé en ce que</b>, tout d'abord, des envois postaux (100, 200, 300) de différentes catégories d'envois sont enlevés hors des contenants de transport (120, 220, 320) et <b>en ce que</b>, ensuite, des envois postaux d'une catégorie d'envois qui sont restés dans les contenants de transport (120, 220, 320) sont déversés hors du contenant de transport.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0012" num="0012">
<claim-text>Procédé selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, <b>caractérisé en ce que</b>, tout d'abord, des envois postaux individuels (100, 200, 300) sont retirés des<!-- EPO <DP n="38"> --> contenants de transport (120, 220, 320) par déversement partiel des contenants de transport (120, 220, 320) et <b>en ce que</b>, ensuite, des envois postaux (100, 200, 300) de différentes catégories d'envois sont déversés en piles hors des contenants de transport.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0013" num="0013">
<claim-text>Procédé selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, <b>caractérisé en ce que</b>, à au moins une partie des places d'enlèvement (130, 230, 330), des piles d'envois postaux (100, 200, 300) sont reconnues par au moins un moyen de détection optique.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0014" num="0014">
<claim-text>Procédé selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, <b>caractérisé en ce que</b>, à au moins une partie des places d'enlèvement (130, 230, 330), l'enlèvement des envois postaux (100, 200, 300) hors des contenants de transport (120, 220, 320) se fait par un robot.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0015" num="0015">
<claim-text>Procédé selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, <b>caractérisé en ce que</b> des envois postaux d'au moins l'une des catégories d'envois sont amenés à une station de traitement subséquente par au moins une bande de transport (150, 160, 170, 175, 250).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0016" num="0016">
<claim-text>Procédé selon la revendication 15, <b>caractérisé en ce que</b> les envois postaux sont séparés, au moins en partie, pendant le transport sur la bande de transport (150, 160, 170, 175, 250).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0017" num="0017">
<claim-text>Procédé selon l'une des revendications 15 ou 16, ou selon les deux, <b>caractérisé en ce qu'</b>au moins une partie des envois postaux sont oblitérés pendant le transport sur la bande de transport (150, 160, 170, 175, 250).</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="39"> -->
<drawings id="draw" lang="de">
<figure id="f0001" num=""><img id="if0001" file="imgf0001.tif" wi="165" he="211" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="40"> -->
<figure id="f0002" num=""><img id="if0002" file="imgf0002.tif" wi="127" he="233" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="41"> -->
<figure id="f0003" num=""><img id="if0003" file="imgf0003.tif" wi="125" he="233" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="42"> -->
<figure id="f0004" num=""><img id="if0004" file="imgf0004.tif" wi="150" he="233" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure>
</drawings>
<ep-reference-list id="ref-list">
<heading id="ref-h0001"><b>IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE</b></heading>
<p id="ref-p0001" num=""><i>Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.</i></p>
<heading id="ref-h0002"><b>In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente</b></heading>
<p id="ref-p0002" num="">
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<li><patcit id="ref-pcit0001" dnum="EP1072328A2"><document-id><country>EP</country><doc-number>1072328</doc-number><kind>A2</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0001">[0003]</crossref></li>
<li><patcit id="ref-pcit0002" dnum="FR2637823"><document-id><country>FR</country><doc-number>2637823</doc-number></document-id></patcit><crossref idref="pcit0002">[0004]</crossref></li>
<li><patcit id="ref-pcit0003" dnum="US4136780A"><document-id><country>US</country><doc-number>4136780</doc-number><kind>A</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0003">[0005]</crossref></li>
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<li><patcit id="ref-pcit0010" dnum="EP0685841B1"><document-id><country>EP</country><doc-number>0685841</doc-number><kind>B1</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0010">[0104]</crossref></li>
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