[0001] Die Erfindung betrifft einen Geschirrspülanlage, enthaltend mindestens eine Transportspülmaschine,
vorzugsweise eine Bandspülmaschine oder eine Korbtransportspülmaschine, gemäß dem
Oberbegriff von Anspruch 1.
[0002] Transportspülmaschinen nach dem Stand der Technik enthalten eine Geschirrreinigungsvorrichtung
und Rezirkulationskreisläufe mit Elementen zur Wassererwärmung und/oder zur Wasserreinigung
und/oder zur Vermischung von verschiedenen Wasserströmen, um dadurch stärker verschmutztes
Wasser mit weniger verschmutztem Wasser aufzufrischen.
[0003] Eine Geschirrspülmaschine zeigt beispielsweise die Veröffentlichung einer Zusammenfassung
"Abstract of Invention" des russischen Patents RU 2 150 228 C1.
[0004] Es gibt zwei Arten von Transportspülmaschinen (conveyor ware washer). Die eine Art
sind Bandspülmaschinen (flight-type ware washers), bei welchen das Transportband Halteelemente
zum Halten des zu reinigenden Geschirrs hat. Die andere Art sind Korbtransportmaschinen
(rack-conveyor ware washers), bei welchen ein Transportmechanismus Körbe transportiert,
welche das Geschirr enthalten. Bei allen Maschinenarten ist das Transportband bzw.
der Transportmechanismus mit einer Vielzahl von Zwischenräumen oder Durchgangsöffnungen
versehen, durch Welche auf das Geschirr gesprühtes Wasser nach unten ablaufen kann.
[0005] Geschirrspülmaschinen eignen sich nicht nur zum Reinigen von Geschirr in Form von
Tellern, Tassen und Schüsseln, sondern auch zum Reinigen von Geschirr in Form von
Löffeln, Messern und Gabeln und zum Reinigen von Tabletts sowie zum Reinigen von anderen
in Verpflegungsbetrieben verwendeten Gegenständen, insbesondere in Hotels, Restaurants
und Kantinen. Im Rahmen der vorliegenden Beschreibung wird deshalb der Ausdruck "Geschirr"
stellvertretend für alle durch eine Geschirrspülmaschine üblicherweise reinigbare
Gegenstände verwendet, um die Beschreibung der Erfindung zu vereinfachen.
[0006] Durch die Erfindung soll die Aufgabe gelöst werden, eine Geschirrspülanlage, welche
mindestens eine Transportspülmaschine enthält, derart auszubilden, dass der Reinigungsbetrieb
des Geschirrs unabhängiger wird von der Bereitstellung von Wasser für den Reinigungsvorgang.
[0007] Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung durch die Merkmale von Anspruch 1 gelöst.
[0008] Demgemäß betrifft die Erfindung eine Geschirrspülanlage, enthaltend mindestens eine
Transportspülmaschine, vorzugsweise eine Bandspülmaschine oder eine Korbtransportspülmaschine,
dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Transportspülmaschine auf eine Geschirrreinigungsvorrichtung
und eine räumlich davon getrennt angeordnete Wasserbehandlungsstation aufgeteilt ist,
und dass mindestens ein Rezirkulationskreislauf gebildet ist, in welchem Wasser von
der Wasserbehandlungsstation zur Geschirrreinigungsvorrichtung und wieder zurückrezirkuliert
wird, wobei der Rezirkulationskreislauf in der Geschirrreinigungsvorrichtung Sprühdüsen
zum Sprühen von Wasser auf das Geschirr und mindestens eine Wasserabführöffnung zum
Zurückrezirkulieren von versprühtem Wasser zur Wasserbehandlungsstation aufweist.
[0009] Vorteile der Erfindung: Das Wasser kann getrennt von der Geschirrreinigungsvorrichtung
behandelt werden, beispielsweise gereinigt werden, erwärmt werden, durch Pumpen gefördert
werden und/oder verändert werden durch Vermischen von Wasser unterschiedlicher Qualität
und/oder durch Vermischen von Wasser mit anderen Flüssigkeiten oder mit Zusatzmitteln.
[0010] Ein anderer Vorteil besteht darin, dass die Komponenten zur Wasserbereitstellung,
insbesondere Reinigungsvorrichtungen und Tanks, größer und effektiver wirkend ausgebildet
werden können, als beim Stand, wo sie in die Transportspülmaschine integriert sind.
Dadurch ergibt sich eine bessere Reinigung des Wassers, was wiederum dazu führt, dass
das gleiche Wasser'häufiger wieder verwendet werden kann, bevor es durch Frischwasser
ersetzt werden muss. Dadurch kann der Wasserverbrauch wesentlich reduziert werden.
[0011] Ein weiterer Vorteil der Erfindung ist, dass alle wartungsintensiven Teile nicht
mehr bei der Geschirrreinigungsvorrichtung angeordnet sind, sondern getrennt davon
in der Wasserbehandlungsstation, welche das Wasser für die Geschirrreinigung bereitstellt.
Dadurch können Reinigungsarbeiten, Wartungsarbeiten, Prüftätigkeiten und Reparaturarbeiten
an der Wasserbehandlungsstation ausgeführt werden, ohne den Reinigungsvorgang in der
Geschirrreinigungsvorrichtung zu stören und ohne Personen zu stören, welche die Geschirrreinigungsvorrichtung
benutzen.
[0012] Weitere Merkmale und Vorteile ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung der
Erfindung und den Patentansprüchen. Alle vorstehend und nachfolgend beschriebenen
Merkmale der Erfindung sind einzeln und in-Teilkombination zur Bildung von weiteren
Maschinenvarianten benutzbar.
[0013] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die Wasserbehandlungsstation
mindestens ein Stockwerk tiefer als die mindestens eine Geschirrreinigungsvorrichtung
angeordnet. Dies hat den Vorteil, dass in der Geschirrreinigungsvorrichtung versprühtes
Wasser durch Schwerkraft in die Wasserbehandlungsstation zurückströmen kann, ohne
dass Pumpen erforderlich sind.
[0014] Gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung ist die Wasserbehandlungsstation
auf dem gleichen Stockwerk wie die mindestens eine Geschirrreinigungsvorrichtung angeordnet.
Dies hat den Vorteil, dass die Erfindung auch anwendbar ist, wenn nur ein Stockwerk
zur Verfügung steht. Die Wasserbehandlungsstation ist vorzugsweise in einem anderen
Raum angeordnet als die mindestens eine Geschirrreinigungsvorrichtung.
[0015] Wenn die Wasserbehandlungsstation in einem anderen Stockwerk oder auf dem gleichen
Stockwerk in einem anderen Raum als die mindestens eine Geschirrreinigungsvorrichtung
angeordnet ist, ergibt sich der Vorteil, dass nur die Geschirrreinigungsvorrichtung
für die Benutzung durch eine Vielzahl von Leuten optisch hochwertig ausgeführt werden
muss, während die Wasserbehandlungsstation, welche einen wartungsintensiven Maschinenteil
darstellt, für das Publikum nicht sichtbar ist und als Maschinenraum zweckmäßig gestaltet
werden kann.
[0016] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weist die Wasserbehandlungsstation
mindestens eine Wasserreinigungsvorrichtung auf, welche jeweils in einen der Rezirkulationskreisläufe
integriert ist. Dadurch kann der in der Reinigungsvorrichtung anfallende Schmutz in
der Wasserbehandlungsstation nicht störend für das Bedienpersonal, welches die Geschirrreinigungsvorrichtung
benutzt, entsorgt werden. Ferner kann Schmutzwasser oder aus dem Wasser entfernter
Schmutz auf eine effektivere Weise entsorgt werden als dies im Bereich der Geschirrreinigungsvorrichtung
möglich wäre.
[0017] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist es auch möglich, den bei der Geschirrreinigung
anfallenden Schmutz in der Wasserbehandlungsstation kontinuierlich aus dem Wasser
zu entfernen anstatt in Schmutzbehältern zu sammeln und diskontinuierlich zu entfernen.
Zu diesem Zwecke weist eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung eine Schmutzaustragsvorrichtung
zum kontinuierlichen Austragen von Schmutz aus dem Wasser auf.
[0018] Die Wasserbehandlungsstation enthält vorzugsweise eine Siebvorrichtung und/oder eine
Membranfiltervorrichtung. Gemäß einer besonderen Ausführungsform der Erfindung enthält
die Geschirrreinigungsvorrichtung mehrere, beispielsweise zwei, Spülzonen, wobei die
Wasserbehandlungsstation für die erste Spülzone eine Siebvorrichtung und für die zweite
Spülzone eine Membranfiltervorrichtung aufweist.
[0019] Gemäß einer ebenfalls bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weist die Siebvorrichtung
einen rotierenden Siebzylinder auf, durch welchen das Wasser hindurchgeleitet wird,
und es ist eine Feststoff-Austragsvorrichtung zum Austragen von Feststoffen (Schmutz)
aus dem Wasser im Inneren des Siebzylinders angeordnet.
[0020] Die Wasserbehandlungsstation enthält vorzugsweise mindestens einen Wasserspeichertank,
welcher jeweils in einen der Rezirkulationskreisläufe integriert ist und einen Rezirkulationswasser-Eingang
und einen Rezirkulationswasser-Ausgang aufweist. Solche Wasserspeichertanks können
für verschiedene Zwecke vorteilhaft verwendet werden. Der Wasserspeichertank kann
eine Heizeinrichtung, vorzugsweise eine elektrische Heizung oder einen Wärmetauscher
zur Erwärmung des Wassers enthalten. Ferner kann eine Siebvorrichtung der Wasserbehandlungsstation
über einem solchen Wasserspeichertank angeordnet werden, so dass das von ihm gesiebte
Wasser durch Schwerkraft in den Wasserspeichertank strömt. Ferner besteht die vorteilhafte
Möglichkeit, mehrere Wasserspeichertanks vorzusehen, welche in Rezirkulationskreisläufe
von verschiedenen Reinigungszonen und/oder in einen oder mehrere Spülzonen integriert
sind und durch Wasserüberlaufvorrichtungen miteinander strömungsmäßig verbunden sind,
so dass kaskadenartig Wasser jeweils von einem Wasserspeichertank, welcher saubereres
Wasser enthält, in einen Wasserspeichertank überströmen kann, welcher schmutzigeres
Wasser enthält und durch das sauberere Wasser aufgefrischt wird. Vorteilhaft enthält
nur der Wasserspeichertank, welcher das schmutzigste Wasser enthält, einen Überlauf
zum entfernen von verschmutztem Wasser aus der Wasserbehandlungsstation.
[0021] Gemäß einer weiteren besonderen Ausführungsform der Erfindung enthält die Wasserbehandlungsstation
eine der Anzahl der Rezirkulationskreisläufe entsprechende Anzahl von Betriebspumpen
oder Betriebspumpengruppen, deren Saugseite jeweils an die Wasserausgangsseite der
Wasserbehandlungsstation strömungsmäßig angeschlossen ist zum Fördern von Wasser von
der Wasserbehandlungsstation zur Geschirrreinigungsvorrichtung. Damit sind auch diese
Pumpen räumlich getrennt von der mindestens einen Geschirrreinigungsvorrichtung auf
dem gleichen Stockwerk wie die Wasserbehandlungsstation angeordnet. Pumpen gehören
zu den wartungsintensiven Bauelementen. Deren Wartung und Austausch kann deshalb durchgeführt
werden ohne Störungen im Bereich der Geschirrreinigungsvorrichtung.
[0022] Bei mindestens einem der Rezirkulationskreisläufe ist eine Reservepumpe der Betriebspumpe
oder der Betriebspumpengruppe parallel geschaltet, welche wahlweise zuschaltbar ist.
Dadurch kann auch bei einem Betriebsausfall einer Betriebspumpe der Reinigungsbetrieb
in der Geschirrreinigungsvorrichtung mit der Reservepumpe ununterbrochen weiter gehen.
[0023] Gemäß einer besonderen Ausführungsform der Erfindung sind an die Wasserbehandlungsstation
mehrere, jeweils von ihr räumlich getrennte Geschirrreinigungsvorrichtungen angeschlossen,
welche mit dieser einzigen Wasserbehandlungsstation eine der Anzahl der Geschirrreinigungsvorrichtungen
gleiche Anzahl von Transportspülmaschinen bilden. Hierbei ist zwischen jeder Geschirrreinigungsvorrichtung
und der Wasserbehandlungsstation mindestens einer der Rezirkulationskreisläufe gebildet,
in welchem Wasser von der Wasserbehandlungsstation zu der betreffenden Geschirrreinigungsvorrichtung
und dann wieder zurückrezirkuliert und jeder Rezirkulationskreislauf in der betreffenden
Geschirrreinigungsvorrichtung Sprühdüsen zum Sprühen von Wasser auf das Geschirr und
mindestens eine Wasserabführöffung zum Zurückrezirkulieren von versprühtem Wasser
zur Wasserstation aufweist. Diese Ausführungsform der Erfindung hat mehrere zusätzliche
Vorteile. Es ist nur ein Serviceraum für die reinigungsintensiven und wartungsintensiven
Komponenten wie z. B. Pumpen, Wassertanks, Siebe, Filter, usw. erforderlich. Der Schmutz,
insbesondere Feststoffe, von allen Geschirrreinigungsvorrichtungen und damit von allen
Transportspülmaschinen fällt nur an einer einzigen Stelle an, wo sich die Wasserbehandlungsstation
befindet. Damit ist auch eine effektivere und preiswertere Entfernung von Schmutz
aus dem Wasser möglich, mit welchem das Geschirr gereinigt wird.
[0024] Gemäß einer besonderen Ausführungsform der Erfindung ist mindestens ein Rezirkulationskreislauf
von einer Geschirrreinigungsvorrichtung und mindestens ein Rezirkulationskreislauf
von einer anderen Geschirrreinigungsvorrichtung zueinander parallel geschaltet und
an eine gemeinsame Betriebspumpengruppe der Wasserbehandlungsstation angeschlossen,
wobei die Betriebspumpengruppe mindestens eine der Anzahl der Geschirrreinigungsvorrichtungen
entsprechende Anzahl von parallel zueinander geschalteten Betriebspumpen aufweist.
Dadurch kann bei einem Ausfall (Wartungsarbeiten; Defekt) einer Pumpe eine beliebige
der Geschirrreinigungsvorrichtungen, welche derzeit am wenigsten benötigt wird, abgeschaltet
werden, während alle anderen Geschirrreinigungsvorrichtungen betriebsbereit sind.
[0025] Gemäß einer besonderen Ausführungsform der Erfindung ist einer solchen Betriebspumpengruppe
eine Reservepumpe parallel geschaltet, welche wahlweise zuschaltbar ist. Dies hat
den Vorteil, dass für eine beliebige Vielzahl von Transportspülmaschinen nur eine
einzige Reservepumpe benötigt wird, und beim Ausfall einer Betriebspumpe der Betriebspumpengruppe
alle Transportspülmaschinen vollständig funktionsfähig bleiben.
[0026] Die Erfindung wird im folgenden mit Bezug auf die beigefügte Zeichnung anhand einer
bevorzugten Ausführungsform als Beispiel beschrieben. Die Zeichnung zeigt als
- Figur 1
- schematisch eine Geschirrspülanlage nach der Erfindung, ohne dass die Erfindung auf
die dargestellte Anzahl von einzelnen Elementen, Bereichen oder Zonen beschränkt ist.
[0027] Die nachfolgend beschriebene Wasserbehandlungsstation kann auf verschiedene Arten
ausgebildet sein für eine oder für mehrere oder alle der nachfolgend beschriebenen
Funktionen wie insbesondere Reinigen des aus der mindestens einen Geschirrreinigungsvorrichtung
abfließenden Wassers durch Filtern, Sieben, Ausschwemmen und/oder mechanisches Austragen
von Feststoffen und anderen Verunreinigungen aus dem Wasser und/oder teilweises Entnehmen
von schmutzigem Wasser und/oder Verdünnen von schmutzigem Wasser mit frischem Wasser
oder mit weniger verschmutztem, bereits verwendetem Wasser, und/oder Erwärmen des
Wassers, bevor es von der Wasserbehandlungsstation zur Geschirrreinigungsvorrichtung
zurückrezirkuliert wird. Stattdessen oder gleichzeitig kann die Behandlung des Wassers
auch darin bestehen, dass eine Pumpenanordnung mit mehreren Pumpen zur Verteilung
des Wassers auf mehrere Geschirrreinigungsvorrichtungen und/oder auf verschiedene
Reinigungszonen und/oder verschiedene Spülzonen einer oder mehrerer
[0028] Geschirrreinigungsvorrichtungen aufgeteilt wird.
[0029] Die im Folgenden mit Bezug auf Figur 1 beschriebene Geschirrspülanlage nach der Erfindung
ist durch eine Vielzahl der vorgenannten Merkmale optimiert.
[0030] Figur 1 zeigt eine Geschirrspülanlage mit einer Geschirrreinigungsvorrichtung 2 und
mit einer räumlich davon getrennten Wasserbehandlungsstation 4. Die Wasserbehandlungsstation
4 ist vorzugsweise mindestens ein Stockwerk tiefer als die Geschirrreinigungsvorrichtung
2 angeordnet. Dadurch kann Wasser von der Geschirrreinigungsvorrichtung 2 zur Wasserbehandlungsstation
4 durch Schwerkraft abfließen, ohne dass dafür eine Pumpe erforderlich ist. Die Stockwerke
können durch eine Gebäudedecke 6 oder einen Zwischenboden voneinander getrennt sein.
Die Geschirrspülvorrichtung 2 und die Wasserbehandlungsstation 4 bilden zusammen eine
Transportspülmaschine (conveyor ware washer) in Form einer Korbtransportmaschine (rack-conveyor
ware washer) oder vorzugsweise entsprechend Figur 1 in Form einer Bandspülmaschine
(flight-type ware washer).
[0031] Die Geschirrreinigungsvorrichtung 2 enthält mindestens eine Reinigungszone und danach
mindestens eine Spülzone. Als Beispiel weist die in Figur 1 gezeigte Geschirrreinigungsvorrichtung
2 in Geschirrtransportrichtung nacheinander eine erste Geschirrreinigungszone 8, eine
zweite Geschirrreinigungszone 10, eine dritte Geschirrreinigungszone 12, eine erste
Spülzone 14 und eine zweite Spülzone 16 auf. Geschirr wird von einem endlosen Transportband
(conveyor) 18 durch die genannten Zonen 8 bis 16 transportiert. In den Zonen 8 bis
16 befinden sich Düsen zum Sprühen von Wasser auf das Geschirr, beispielsweise über
dem Transportband 18 in den Reinigungszonen 8, 10 und 12 obere Sprühdüsen 20 und in
den Spülzonen 14 und 16 obere Sprühdüsen 21, 22, 23, und zwischen oberem Trum 24 und
unterem Trum 26 des Transportbandes 18 angeordnete untere Düsen 28 in den Reinigungszonen
8, 10 und 12, und untere Düsen 29, 30, 31 in den Spülzonen 14 und 16.
[0032] In den Zonen befindet sich jeweils ein Wassersammelboden 32 mit jeweils mindestens
einer Wasserabführöffnung 34 in jeder der Reinigungszonen 8, 10 und 12 und mit einer
Wasserabführöffnung 36 in der ersten Spülzone 14, zu welcher das versprühte Spülwasser
von beiden Spülzonen 14 und 16 durch entsprechend schräg gestalteten Zonenboden durch
Schwerkraft abfließt.
[0033] Alle vorgenannten Düsen in den Reinigungszonen 8, 10 und 12 und in den Spülzonen
14 und 16 richten das von ihnen versprühte Wasser gegen das zu reinigende bzw. das
zu spülende Geschirr.
[0034] Eine Frischwasserzufuhrleitung 40 für Frischwasser, vorzugsweise erwärmtes Frischwasser,
kann entsprechend Figur 1 in eine der beiden Spülzonen 14, 16, vorzugsweise in die
erste Spülzone 14, oder in eine an die Wasserabführöffnung 36 dieser ersten Spülzone
14 angeschlossene Spülwasserrücklaufleitung 42, oder in einen ersten Spülwasser-Speichertank
44 münden. Eine in der Frischwasserzulaufleitung 40 angeordnete Ventilanordnung 46
kann sich am Ort der Geschirrreinigungsvorrichtung 2 oder vorzugsweise am Ort der
Wasserbehandlungsstation 4 befinden.
[0035] Eine Wasserzuleitung 48 für die Zufuhr von entmineralisiertem Wasser (oder gemäß
einer anderen Ausführungsform zur Zufuhr von Frischwasser) enthält eine Ventilanordnung
50 und ist an eine Wärmetauscherleitung 51 angeschlossen, welche sich über den oberen
Sprühdüsen 21, 22, 23 durch beide Spülzonen 14 und 16 erstreckt, sodass das durch
sie hindurchströmendes entmineralisiertes Wasser von dem in den Spülzonen 14 und 16
aufsteigenden Wasserdampf erwärmt wird. Das entmineralisierte Wasser strömt nach der
Wärmetauscherleitung 51 durch eine Heizeinrichtung 52 in Form einer elektrischen Heizung
oder eines Wärmetauschers (auch "booster" genannt), und wird darin erwärmt, bevor
es von den unteren und oberen Sprühdüsen 31 und 23 der zweiten (letzten) Spülzone
16 auf das gereinigte Geschirr gesprüht wird.
[0036] Die Ventilanordnung 50 der Wasserzuleitung 48 kann sich am Ort der Geschirrreinigungsvorrichtung
2 oder vorzugsweise am Ort der Wasserbehandlungsstation 4 befinden.
[0037] Ein zweiter Spülwasser-Speichertank 56 erhält durch Schwerkraft (oder eine Pumpe)
über einen Membranfilter 58 Spülwasser aus dem ersten Spülwasser-Speichertank 44.
Der zweite Spülwasser-Speichertank 56 weist einen Wasserüberlauf 60 auf, von welchem
überlaufendes Wasser durch eine Überlaufleitung 63 in den ersten
[0038] Spülwasser-Speichertank 44 zurückfließen kann.
[0039] Eine erste Spülwasser-Pumpenanordnung 62 ist in der Wasserbehandlungsstation 4 mit
ihrer Saugseite an einen Wasserauslass 64 des ersten Spülwasser-Speichertanks 44 angeschlossen
und mit ihrer Druckseite an den stromaufwärtigen Anfang einer Vorlaufleitung 66 angeschlossen,
deren stromabwärtiges Ende an die in Transportrichtung 65 des Geschirrs ersten unteren
und oberen Sprühdüsen 29 und 21 der ersten Spülzone 14 angeschlossen ist.
[0040] Die erste Spülwasser-Pumpenanordnung 62 besteht vorzugsweise aus einer Betriebspumpe
67, welche eine für die Förderung des Spülwassers durch die Vorlaufleitung 66 ausreichende
Förderkapazität hat, und einer ihr parallel geschalteten und wahlweise zuschaltbaren
Reservepumpe 68, welche ebenfalls eine für die Förderung des Spülwassers durch die
Vorlaufleitung 66 ausreichende Förderkapazität hat und dadurch bei einem Ausfall der
Betriebspumpe 67 deren Funktion vollständig übernehmen kann.
[0041] Eine zweite Vorlaufleitung 70 ist an ihrem stromaufwärtigen Anfang an die Druckseite
einer zweiten Spülwasser-Pumpenanordnung 72 angeschlossen, deren Saugseite an einen
Ausgang 74 des zweiten Spülwasser-Speichertanks 56 angeschlossen ist. Die zweite Vorlaufleitung
70 ist an ihrem stromabwärtigen Ende über eine Heizeinrichtung 76 an die unteren 30
und die oberen 22 Sprühdüsen angeschlossen, welche in Geschirrtransportrichtung 65
zwischen den ersten und letzten Sprühdüsen 21, 29, 23 und 31 der beiden Spülzonen
14 und 16 angeordnet sind. Die Heizeinrichtung 76 kann ein Wärmetauscher oder elektrischer
Heizkörper (Booster) sein.
[0042] Die beiden Heizeinrichtungen 52 und 76 der beiden Spülzonen 14 und 16 sind zur Vermeidung
von Wärmeverlusten vorzugsweise in der Geschirrreinigungsvorrichtung 2 angeordnet,
können jedoch gemäß einer anderen Ausführungsform auch in der Wasserbehandlungsstation
4 angeordnet sein.
[0043] Die zweite Spülwasser-Pumpenanordnung 72 kann aus einer einzigen Pumpe bestehen,
besteht jedoch gemäß der bevorzugten Ausführungsform aus einer Betriebspumpe 77 und
einer zu ihr parallel geschalteten Reservepumpe 78, welch letztere wahlweise zuschaltbar
ist, wenn die Betriebspumpe 77 ausfällt wegen Defekt oder Wartungsarbeiten. Die Betriebspumpe
77 und die Reservepumpe 78 haben jeweils eine für die Förderung des Spülwassers ausreichende
Kapazität.
[0044] Der erste Spülwasser-Speichertank 44 weist vorzugsweise einen Wasserüberlauf 80 auf,
von welchem Wasser durch eine Überlaufleitung 83 in einen zweiten Reinigungswasser-Speichertank
84 fließen kann.
[0045] Dem zweiten Reinigungswasser-Speichertank 84 kann Frischwasser, vorzugsweise warmes
Wasser, über eine Ventilanordnung 86 und eine Frischwasserzuleitung 88 zugeführt werden.
[0046] Ein Ausgang 90 des zweiten Reinigungswasser-Speichertanks 84 ist über eine zweite
Reinigungswasser-Pumpenanordnung 92 an das stromaufwärtige Ende einer Vorlaufleitung
94 angeschlossen, welche nach einer Zweigstelle 96 über zueinander parallele Vorlaufleitungszweige
98-1, 98-2, 98-3 und 98-4 mit den oberen und unteren Sprühdüsen 20 und 28 der Reinigungszonen
10 und 12 strömungsmäßig verbunden ist.
[0047] Die Zweigstelle 96 der Vorlaufleitung 94 könnte anstatt in der Geschirrreinigungsvorrichtung
2 in der Wasserbehandlungsstation 4 unmittelbar auf der Druckseite der zweiten Reinigungswasser-Pumpenanordnung
92 angeordnet sein.
[0048] Die zweite Reinigungswasser-Pumpenanordnung 92 enthält vorzugsweise zwei Betriebspumpen
102 und 104, welche zueinander parallel geschaltet sind und von welchen jede die ausreichende
Kapazität hat, um eine der beiden Reinigungszonen 10 und 12 mit Reinigungswasser zu
versorgen. Vorzugsweise ist zu den beiden Betriebspumpen 102 und 104 eine Reservepumpe
106 parallel geschaltet, welche wahlweise zuschaltbar ist, falls eine der Betriebspumpen
102 oder 104 ausfällt. Die Reservepumpe 106 hat die gleiche Pumpenkapazität wie eine
der beiden anderen Pumpen.
[0049] An die Vorlaufleitung 94 des zweiten Reinigungswasser-Speichertanks 2 ist zwischen
der Druckseite der zweiten Reinigungswasser-Pumpenanordnung 92 und der Verteilerstelle
96 eine Reinigungswasserleitung 108 angeschlossen, deren Zweck später beschrieben
wird.
[0050] Der zweite Reinigungswasser-Speichertank 84 weist eine Wasserüberlaufvorrichtung
120 auf, von welchem Wasser aus dem zweiten Reinigungswasser-Speichertank 84 über
eine Überlaufleitung 122 in einen ersten Reinigungswasser-Speichertank 124 fließen
kann, welcher mit einer Überlaufvorrichtung 130 versehen ist, über welchen Wasser
durch eine Überlaufleitung 132 abfließen kann. Der erste Reinigungswasser-Speichertank
124 ist vorzugsweise mit einem Entleerungs-Ablauf 134 versehen.
[0051] Im Bedarfsfalle kann dem ersten Reinigungswasser-Speichertank 124 Frischwasser, vorzugsweise
Warmwasser, über eine Ventilanordnung 136 einer Frischwasserzuleitung 138 zugeführt
werden.
[0052] Ein Ausgang 140 des ersten Reinigungswasser-Speichertanks 124 ist über eine erste
Reinigungswasser-Pumpenanordnung 142 an das stromaufwärtige Ende einer Vorlaufleitung
146 angeschlossen, welche an einer Verzweigungsstelle 148 auf zwei zueinander parallele
Vorlaufleitungszweige 146-1 und 146-2 aufgeteilt ist, welche an die oberen Sprühdüsen
20 bzw. die unteren Sprühdüsen 28 der ersten Reinigungszone 8 angeschlossen sind.
Die Verzweigungsstelle 148 kann entsprechend Figur 1 in der Geschirrreinigungsvorrichtung
2 oder gemäß einer nicht gezeigten Ausführungsform in der Wasserbehandlungsstation
4 auf der Druckseite der ersten Reinigungswasser-Pumpenanordnung 142 angeordnet sein.
[0053] Die erste Reinigungswasser-Pumpenanordnung 142 besteht vorzugsweise aus einer Betriebspumpe
152 und einer zu ihr parallel geschaltet und wahlweise zuschaltbaren Reservepumpe
154. Beide Pumpen 152 und 154 sind auf die zur Förderung des Reinigungswassers in
die erste Reinigungszone 8 erforderliche Förderkapazität ausgelegt, so dass bei einem
Ausfall der Betriebspumpe 152 im Falle eines Defektes oder bei Wartungsarbeiten stattdessen
die Reservepumpe 154 eingeschaltet werden kann, sodass auch in einem solchen Falle
der Reinigungsbetrieb in der Reinigungszone 8 unverändert aufrecht erhalten werden
kann.
[0054] Die Wasserabführöffnung 34 der ersten Reinigungszone 8 ist über eine Rücklaufleitung
172 mit einer ersten Siebvorrichtung 170 strömungsmäßig verbunden. Das von der ersten
Siebvorrichtung 170 gereinigte Reinigungswasser strömt in den ersten Reinigungswasser-Speichertank
124.
[0055] Die Wasserabführöffnungen 34 der zweiten und der dritten Reinigungszone 10 und 12
sind jeweils über eine Rücklaufleitung 160 bzw. 162, welche zu einer gemeinsamen Rücklaufleitung
164 miteinander verbunden sein können, mit einer zweiten Siebvorrichtung 170 strömungsmäßig
verbunden, wobei Schmutzstoffe vom Sieb festgehalten werden und das Reinigungswasser
nach der Siebvorrichtung in den zweiten Reinigungswasser-Speichertank 84 strömt.
[0056] Die Siebvorrichtungen 170 und 174 sind vorzugsweise Rotationssieb-Vorrichtungen,
welche einen rotierenden Siebzylinder 176 bzw. 178 aufweisen, in dessen Innenraum
das Reinigungswasser der Rücklaufleitung 172 bzw. 164 geleitet wird. Reinigungswasser
der Reinigungswasserleitung 108 ist von außen nach innen durch die Siebzylinder 176
bzw. 178 geleitet. In den Siebzylindern 176 bzw. 178 befindet sich vorzugsweise ein
Förderelement, vorzugsweise eine Schnecke 180 bzw. 182 zum diskontinuierlichen oder
vorzugsweise kontinuierlichen Austragen von Feststoffen aus dem Reinigungswasser,
welches sich im Siebzylinder befindet. Der ausgetragene Feststoff ist in Figur 1 mit
184 bzw. 186 bezeichnet und durch einen Pfeil schematisch dargestellt.
[0057] In dem ersten Spülwasser-Speichertank 44, dem zweiten Reinigungswasser-Speichertank
84 und/oder dem ersten Reinigungswasser-Speichertank 124 befindet sich vorzugsweise
jeweils eine Heizquelle 190, beispielsweise ein Wärmetauscher oder ein elektrischer
Heizkörper.
[0058] Die bevorzugte Ausführungsform der Erfindung, welche in Figur 1 gezeigt ist, enthält
folgende Rezirkulationskreisläufe: Einen ersten Rezirkulationskreislauf, in welchen
die Vorlaufleitung 146 und die Vorlaufleitungsabschnitte 146-1, 146-2, ferner die
Rücklaufleitung 172, die erste Siebvorrichtung 170, der erste Reinigungswasser-Speichertank
124 und die erste Reinigungswasser-Pumpenanordnung 142 integriert sind. Ferner ist
ein zweiter Rezirkulationskreislauf vorgesehen, welcher die Vorlaufleitungen bzw.
Vorlaufleitungszweige 94, 98-1, 98-2, 98-3, 98-4, die Rücklaufleitungen 160, 162,
164, die zweite Siebvorrichtung 174, den zweiten Reinigungswasser-Speichertank 84,
und die Zwiete Reinigungswasser-Pumpenanordnung 92 enthält. Ein dritter Rezirkulationskreislauf
enthält die Vorlaufleitung 66, die Rücklaufleitung 42, den ersten Spülwasser-Speichertank
44 und die erste Spülwasser-Pumpenanordnung 62. Der in der Transportrichtung 65 des
Geschirrs letzte, vierte Rezirkulationskreislauf enthält die Vorlaufleitung 70, wiederum
die Rücklaufleitung 42 und wiederum den ersten Spülwasser-Speichertank 44, den Membranfilter
58, den zweiten Spülwasser-Speichertank 56 und die zweite Spülwasser-Pumpenanordnung
72.
[0059] Ein besonderer Vorteil der Erfindung ist, dass an die Wasserbehandlungsstation 4
nicht nur eine Geschirrreinigungsvorrichtung 2 angeschlossen werden kann, sondern
dass zwei oder mehrere Geschirrreinigungsvorrichtungen 2 an die einzige Wasserbehandlungsstation
4 angeschlossen werden können. Dies kann über zusätzliche Vorlaufleitungen und Rücklaufleitungen
erfolgen, welche an die beschriebenen Speichertanks 124, 84, 44 bzw. 56 und/oder an
die beschriebenen Siebvorrichtungen 170 und 174 strömungsmäßig angeschlossen sind,
oder über Parallelzweige der beschriebenen Vorlaufleitungen und der beschriebenen
Rücklaufleitungen, unter Verwendung der bereits beschriebenen Pumpenanordnungen 72,
62, 92 und 142. Hierzu werden in den Vorlaufleitungen bzw. den Parallelzweigen jeweils
lediglich Ventile oder andere Absperrelemente 202, 204, 206, 208, 210, 212, 214, 216,
218 bzw. 220 benötigt. Jede dieser Geschirrreinigungsvorrichtungen 2 bildet zusammen
mit der gemeinsamen Wasserbehandlungsstation 4 eine eigene Transportspülmaschine.
[0060] Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung mit einer Wasserbehandlungsstation 4 und
mehreren daran angeschlossenen Geschirrreinigungsvorrichtungen 2 hat die Wasserbehandlungsstation
4 für jede Geschirrreinigungsvorrichtung 2 eine eigene Pumpe oder Pumpengruppe entsprechend
den beschriebenen Pumpenanordnungen 72, 62, 92 und 142. Gemäß einer anderen bevorzugten
Ausführungsform der Erfindung sind an die mit Bezug auf Figur 1 beschriebenen Pumpenanordnungen
72, 62, 92 bzw. 142 die betreffenden Vorlaufleitungen von allen Geschirrspülvorrichtungen
2 angeschlossen, sodass jede Pumpenanordnung in der genannten Weise nur eine einzige
Reservepumpe benötigt, unabhängig davon, wie viele Geschirrreinigungsvorrichtungen
2 an die gemeinsame Wasserbehandlungsstation 4 angeschlossen sind. Gemäß der bevorzugten
Ausführungsform enthält jede Pumpenanordnung mindestens so viele Betriebspumpen 77,
67, 102 bzw. 152, wie Geschirrreinigungsvorrichtungen 2 vorgesehen sind, sodass bei
einem Ausfall einer solchen Pumpe nur eine dieser Geschirrreinigungsvorrichtungen
2 betroffen ist und diese betroffene Geschirrreinigungsvorrichtung mit der Reservepumpe
78, 68, 106, 154 der betreffenden Pumpenanordnung weiter betrieben werden kann. Das
bedeutet, dass bei Vorhandensein von nur einer Geschirrreinigungsvorrichtung 2 jede
Pumpenanordnung mindestens eine Betriebspumpe und eine Reservepumpe enthält; dass
bei Vorhandensein von zwei Geschirrreinigungsvorrichtungen 2 jede Pumpenanordnung
mindestens zwei Betriebspumpen und eine Reservepumpe enthält; dass bei Verwendung
von drei Geschirrreinigungsvorrichtungen 2 jede Pumpenanordnung drei Betriebspumpen
und eine Reservepumpe enthält; und so weiter. Dadurch wird die Pumpenkapazität, welche
für den Reservefall nötig ist, auf eine einzige Reservepumpe bei jeder Pumpenanordnung
reduziert. Es können auch zwei oder mehr Reservepumpen einer Betriebspumpe oder einer
Gruppe von Betriebspumpen parallel geschaltet sein und wahlweise zuschaltbar sein.
[0061] Die Erfindung betrifft insbesondere gewerbliche Geschirrspülanlagen.
[0062] Die Patentansprüche betreffen Beispiele von bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung.
Die Erfindung betrifft jedoch auch die Verwendung von jedem einzelnen Merkmal und
von Unterkombinationen von Merkmalen, welche in den Patentansprüchen, der Beschreibung
und/oder den Zeichnungen offenbart sind.
1. Geschirrspülanlage, enthaltend mindestens eine Transportspülmaschine, vorzugsweise
eine Bandspülmaschine oder eine Korbtransportspülmaschine,
dadurch gekennzeichnet,
dass die mindestens eine Transportspülmaschine auf eine Geschirrreinigungsvorrichtung
(2) und eine räumlich davon getrennt angeordnete Wasserbehandlungsstation (4) aufgeteilt
ist, und dass mindestens ein Rezirkulationskreislauf (146,172;94,164;66,42;70,42)
gebildet ist, in welchem Wasser von der Wasserbehandlungsstation (4) zur Geschirrreinigungsvorrichtung
(2) und wieder zurück rezirkuliert wird, wobei der Rezirkulationskreislauf in der
Geschirrreinigungsvorrichtung (2) Sprühdüsen (20,28,21,22,23,29,30,31) zum Sprühen
von Wasser auf das Geschirr und mindestens eine Wasserabführöffnung (34,36) zum Zurückrezirkulieren
von versprühtem Wasser zur Wasserbehandlungsstation (4) aufweist.
2. Geschirrspülanlage nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Wasserbehandlungsstation (4) mindestens ein Stockwerk tiefer als die Geschirreinigungsvorrichtung
(2) angeordnet ist.
3. Geschirrspülanlage nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Wasserbehandlungsstation (4) auf dem gleichen Stockwerk wie die Geschirrreinigungsvorrichtung
(2) angeordnet ist.
4. Geschirrspülanlage nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekerinzeichnet,
dass die Wasserbehandlungsstation (4) mindestens eine Wasserreinigungsvorrichtung (170;124;174,84;64,58,56)
aufweist, welche jeweils in mindestens einen der Rezirkulationskreisläufe (146,172;94,164;66,42;70,42)
integriert ist.
5. Geschirrspülanlage nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Wasserreinigungsvorrichtung mindestens eine Siebvorrichtung (170;174) und/oder
mindestens eine Filtervorrichtung (58) zur Reinigung des Wassers aufweist.
6. Geschirrspülanlage nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Siebvorrichtung (170,174) einen rotierenden Siebzylinder (176,178), durch welchen
das Wasser hindurchgeleitet wird, und eine Feststoff-Austragsvorrichtung (180,182)
zum Austragen von Feststoffen auf dem Wasser im Innenraum des Siebzylinders aufweist.
7. Geschirrspülanlage nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Wasserbehandlungsstation (4) mindestens einen Wasserspeichertank (124,84,44,56)
aufweist, welcher jeweils in einen der Rezirkulationskreisläufe integriert ist und
einen Rezirkulationswasser-Eingang und einen Rezirkulationswasser-Ausgang aufweist.
8. Geschirrspülanlage nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Wasserspeichertank (124;84;44) eine Heizeinrichtung (190) zur Erwärmung des Wassers
aufweist.
9. Geschirrspülanlage nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche
dadurch gekennzeichnet,
dass in der Wasserbehandlungsstation (4) in die Rezirkulationskreisläufe mindestens eine
Betriebspumpe oder Betriebspumpengruppe (152;102;104;67;77) integriert ist zum Fördern
von Wasser von der Wasserbehandlungsstation (4) zur Geschirrreinigungsvorrichtung
(2).
10. Geschirranlage nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüchen,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Geschirrreinigungsvorrichtung (2) mehrere Zonen (8,10,12,14,16) aufweist, welchen
jeweils ein anderer der Rezirkulationskreisläufe zugeordnet ist.
11. Geschirrspülanlage nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Geschirrreinigungsvorrichtung (2) mindestens zwei Zonen aufweist, und dass mindestens
einer der Rezirkulationskreisläufe (94,164) Parallelzweige (160,162,98-1 bis 98-4)
aufweist, von welcher ein Parallelzweig einer der Zonen (10,12) und ein anderer Parallelzweig
einer anderen der Zonen (10,12) der Geschirrreinigungsvorrichtung (2) zugeordnet ist.
12. Geschirrspülanlage nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet ,
dass an die Wasserbehandlungsstation (4) mehrere Geschirrreinigungsvorrichtungen (2) angeschlossen
sind, welche jeweils räumlich getrennt von der Wasserbehandlungsstation (4) angeordnet
sind und zusammen mit dieser gleichen Wasserbehandlungsstation (4) eine der Anzahl
der Geschirrreinigungsvorrichtungen (2) gleich große Anzahl von Transportspülmaschinen
bilden, wobei zwischen jeder Geschirrreinigungsvorrichtungen und der Wasserbehandlungsstation
mindestens einer der Rezirkulationskreisläufe (146,172;94,164;66,42;70,42) oder ein
Parallel-Rezirkulationskreislauf (146,146-1,146-2;94,164;;98-1 bis 98-4,160,162;66,70,42)
gebildet ist, in welchem Wasser von der Wasserbehandlungsstation zu der betreffenden
Geschirrreinigungsvorrichtung und wieder zurück rezirkuliert und jeder Rezirkulationskreislauf
oder Parallel-Rezirkulationskreislauf in der betreffenden Geschirrreinigungsvorrichtung
Sprühdüsen (20,28,21,22,23,29,30,31) zum Sprühen von Wasser auf das Geschirr und mindestens
eine Wasserabführöffnung (34,36)zum Zurückrezirkulieren von versprühtem Wasser zur
Wasserbehandlungsstation (4) aufweist.