[0001] Die Erfindung betrifft die Integration von lichtemittierenden Dioden in zu markierenden
Flächen, vorzugsweise Bauwerksflächen, vorzugsweise in wichtigen öffentlichen Bereichen,
wie das beispielsweise bei Markierungen auf Strassen und Autobahnen, auf Flugplätzen,
in Schwimmbädern, auf Fassaden und dergleichen erwünscht und/oder notwendig ist.
[0002] Besteht das Bedürfnis, erleuchtbare Markierungen in Bauwerksteile mit geringem kostenseitigen
Aufwand und grösserer Helligkeit zu integrieren, werden sehr häufig fertige Leuchten
mit integrierten lichtemittierenden Dioden eingebaut, wie sie beispielsweise in der
Internetpräsentation einer Firma We-ef enthalten sind und beispielhaft unter der Typenbezeichnung
ETR 159 angeboten werden. Diese Leuchten bestehen aus einem wasserdichten, im wesentlichen
rechteckigen oder runden Gehäuse, das je nach Abmessungen zusätzliche bauseitige Aufwendungen
bis hin zu Gründungsmassnahmen erfordert. Die Ausführung derartiger Leuchten ist endlich
und bei grösseren Längen erleuchteter Markierungen ist eine hinreichende Vielzahl
von Leuchten entsprechend dem gewünschten Verlauf derartiger Markierungen auszubilden.
Bei Reparaturen oder gar Zerstörungen ist die Leuchte unter Umständen komplett zu
wechseln. Die Aufwendungen für die Installation derartiger Leuchten sind erheblich.
[0003] Als Bodenmarkierung wurde bereits vorgeschlagen, ziegelförmige Bausteine aus Kunststoff
auszuführen, die zum Zweck einer elektrischen Installation hohl ausgeführt sind und
bei denen eine Seitenfläche lichtdurchlässig und demontagefähig ausgebildet ist. Als
Beleuchtung werden herkömmliche Leuchtmittel mit üblicher Netzspannung betrieben eingesetzt.
[0004] Hierbei handelt es sich um Baueinheiten, die für geringere beleuchtungstechnische
Ansprüche und vorzugsweise im Hausgebrauch nachrüstbar sind. Problematisch ist der
Schutz gegen eindringende Nässe.
[0005] Nach einer Firmenschrift der Fa. Kiss, D 58455 Witten, wird vorgeschlagen, zu Markierungszwecken
lichtdurchlässige, aus Kunststoff gefertigte Bausteine, in die lichtmettierende Dioden
eingegossen sind, in Bauwerksflächen einzulegen, wobei die Dimension der Bausteine
dem umgebenden Sortiment angepasst ist und bei einem Defekt des Systems der Baustein
gewechselt werden muss.
[0006] Bei allen bisher benannten Bauweisen bedingt die vorhandene Ausgestaltung der Leuchteneinheit
die Anpassung der Bauausführung und bei grösseren Ausführungslängen eine Multiplizierung
des Aufwandes für den Einbau einer Leuchte.
[0007] Nach der DE-OS 10 2004 005 371 A1 wird deshalb vorgeschlagen, einen Bahnsteig so
auszurüsten, dass in die Betonfertigteile, aus denen der Bahnsteig besteht, Aussparungen
eingebracht sind oder vor Ort eingebracht werden. In diese Aussparungen werden handelsübliche
Leuchten, bei denen als Leuchtmittel LEDs verwendet sind, oder Leuchtdiodenbänder
in U-förmige aus Kunststoff gefertigte Wannen eingebracht und diese eingeklebt und
anderweitig ortsfest verlegt. Die Leuchteneinheiten sind in ihrer Baulänge an den
Abmessungen der Betonteile orientiert und zur Erreichung grösserer Längen durch Verbindungselemente
untereinander gekoppelt. Das kann ebenfalls eine Vielzahl von Punktleuchten sein.
Eine Abdeckung erfolgt durch nicht näher beschriebene und verklebte Laufplatten.
[0008] Aufgabe der Erfindung ist es deshalb, einen Leuchtenaufbau unter Verwendung von lichtemittierenden
Dioden zu schaffen, der zum einen reparaturfreundlich ist und bei dem eine Anpassung
der Leuchteneinheit an die Einbauverhältnisse gegeben ist, sodass sich neue Einsatzmöglichkeiten
durch einfache Veränderung der Form und/oder einer nahezu unendlichen Ausführungslänge
für derartige Leuchten ergeben.
[0009] Die Aufgabe wird gelöst durch eine Anordnung gemäss Patentanspruch 1, wobei auf die
Lichtaustrittsfläche eine Verschleissschutzschicht aufgebracht werden kann.
[0010] Als Kunststoffprofil wird vorzugsweise Polyäthylenschlauch verwendet, der lichtdurchlässig
ausgeführt ist und der ebenso vorzugsweise eine Verstärkungseinlage zur Erhöhung seiner
statischen Stabilität aufweisen kann. Das ist üblicherweise eine spiralartig ausgeführte
und in die Wandung integrierte Stahleinlage.
[0011] Das verwendete lichtdurchlässige Kunststoffprofil ist regelmässig klar lichtdurchlässig
ausgeführt, kann aber ebenso in Fällen, wo eine bestimmte Lichtfarbe vorbestimmt ist,
bereits eingefärbt sein.
[0012] Die vorgesehene reflektierende Beschichtung mit der Wirkung eines Hohlspiegels kann
auf der dem vorgesehenen Lichtaustritt gegenüberliegenden unteren Aussenseite oder
der unteren Innenseite angebracht sein. Dabei kann es sich beispielhaft um eine reflektierende
Folie oder eine hochglänzende Aluminiumschale handeln. Es kann aber ebenso ein Anstrich
verwendet sein, der nach seinem Trocknen reflektierende Eigenschaften aufweist.
[0013] Eine weitere vorgeschlagene Variation sieht vor, den statisch stabilen lichtdurchlässigen
Körper aus einem ausgehärteten, im Verarbeitungszustand giessfähigen Polyesterharz
bestehend auszuführen. Der Vorteil besteht darin, dass bei eingefrästen Aussparungen
in die zu verändernden Bauwerksteile alle Toleranzen ausgeglichen werden und ein Verkleben
mit diesen gegeben ist.
[0014] Werden vorbestimmte Aussparungen oder solche Aussparungen, die sich Bodenunebenheiten
anpassen müssen oder die sich gar in Fassaden befinden, ausgerüstet, kann es vorteilhaft
sein, den statisch stabilen lichtdurchlässigen Körper aus einem vorgefertigten flexiblen
Kunststoff bestehend auszuführen. Dabei handelt es sich in den meisten Fällen um einen
flexibel eingestellten Kunststoff auf PUR-Basis.
[0015] Wird ein vorgefertigter statisch stabiler mindestens zur Lichtaustrittsseite hin
lichtdurchlässiger Körper verwendet, kann dieser ebenfalls in seiner Längsrichtung
verlaufend und quer zu seiner Breite mehrteilig ausgeführt sein. Wird hierbei eine
Ober- und eine getrennte Unterschale verwendet, kann die Unterschale ebenfalls aus
einem untergeordnetem Material, beispielsweise aus Ortbeton, gefertigt worden sein.
[0016] Damit sich die Diodenplatinen im Kunststoffprofil nicht verdrehen können und die
lichtabgebende Seite stets zur Lichtaustrittsseite hin zeigt, können diese fixiert
sein. Die Erfindung sieht zur Verwirklichung dieser Zielstellung vor, dass das Kunststoffprofil
deshalb in Längsrichtung verlaufend auf seiner Innenseite Nuten aufweist, zwischen
die die Diodenplatinen eingeschoben werden. Es ist ebenso möglich, ein auf einer Spitze
fixiertes quadratisches Kunststoffprofil einzusetzen und die Diodenplatinen masslich
so auszuführen, dass diese in ihrer Breite nahezu dem inneren Diagonalmass entsprechend
ausgeführt sind. Damit wird ebenso ein Verdrehen der Diodenplatinen im Kunststoffprofil
verhindert.
[0017] Eine Abnutzung auf der Lichtaustrittsseite des mindestens zur Lichtaustrittsseite
hin lichtdurchlässigen Körpers könnte statische Probleme verursachen. Ebenso würden
sich Kratzer zu Lasten der Beleuchtungsstärke auswirken. Die Erfindung sieht deshalb
vor, dass die Lichtaustrittsseite des lichtdurchlässigen Körpers eine Verschleissschutzschicht
trägt. Diese besteht vorzugsweise aus einem Gemisch von Glaskugeln und einem, beispielsweise
mittels eines Heissluftgebläses, aufschmelzbaren Kohlenwasserstoff-Harz. Damit wird
die Oberfläche des lichtdurchlässigen Körpers festigkeitsmässig stabilisiert, ohne
dass eine Beeinträchtigung der Lichtstärke eintritt. Es ist ebenso möglich, der Grundmischung
vor deren Verarbeitung weitere die Rauhigkeit erhöhende Streuelemente zuzumischen,
damit beispielsweise bei starkem Personenverkehr für diesen eine Gefährdung durch
Rutschgefahr nicht gegeben ist.
[0018] Die Glaskugeln werden vorzugsweise in Durchmesserbereichen zwischen 1 und 2,5 mm
Durchmesser eingesetzt, wobei sich eine Mischung von 8 Teilen Glaskugeln sowie 2 Teilen
Harz als zweckmässig erwiesen hat.
[0019] Es ist des weiteren möglich, die Diodenplatinen so auszuführen, dass diese mit farbig
unterschiedlichen einzeln ansteuerbaren Dioden ausgeführt sind. Ebenso können solche
Varianten zweckmässig sein, bei denen die Dioden einer Diodenplatine in einer Farbe
und die Diodenplatinen farbig unterschiedlich ansteuerbar sortiert eingebaut sind.
[0020] Da der Stromverbrauch durch die verwendeten Dioden gering ist, bietet es sich an,
ebenso fernab einer durch Kabel möglichen hinreichenden autarken Stromzuführung die
Anordnung stromversorgungsseitig mit einer Speichereinheit zu verbinden, die mindestens
zeitweilig von photovoltaischen Elementen gespeist ausgeführt ist.
[0021] Es ist zweckmässig, wenigstens die mit Lichtaustritt versehenen Elemente UV-resistent
auszuführen.
[0022] Mit Hilfe der erfindungsgemässen Lösung ist es möglich, in allen Bauwerksflächen
hinreichender Festigkeit nachträglich nach Einbringen entsprechender Aussparungen
Beleuchtungseinrichtungen mit hohem energetischem Wirkungsgrad zu integrieren. Dabei
ist es unerheblich, ob die Aussparungen nachträglich, beispielsweise durch Trennschleifen
oder Ausfräsen, oder von vornherein eingebracht sind. Die erfindungsgemässe Anordnung
kann bezogen auf ihre Längsausdehnung im wesentlichen planparallel und nahezu unendlich
ausgeführt sein, also in Form eines gleichmässig breiten unendlichen Lichtbandes.
Es ist ebenso möglich, beispielsweise in eine Strasse, andere Formen einer beleuchteten
Markierung, beispielsweise in Form eines Pfeiles, einzubringen, ohne dass die Notwendigkeit
zu grundsätzlichen technologischen Veränderungen besteht. Ebenso ist das Einbringen
einer derartigen Anordnung beispielsweise in einem Schwimmbecken über dessen gesamte
Breite möglich, indem die erfindungsgemässe Anordnung in eine Nut im Boden eingelassen
ist und das für die Dioden notwendige Vorschaltgerät ausserhalb des Beckens angeordnet
ist. Abgesehen davon, dass ein Wechsel der Farbe des erzeugten Lichtes ohne weiteres
möglich ist, ist die erfindungsgemässe Anordnung gleichermassen für die Ausrüstung
von Flugplätzen, Bahnhöfen, Verkehrshöfen und dergleichen öffentlichen Bauten bedeutsam,
weil sie nicht nur wasserdicht, sondern ebenso befahr- und begehbar ist. Durch das
Einschieben der miteinander verbundenen Diodenplatinen in ein Kunststoffprofil ist
in den meisten Fällen einer Längsausdehnung ebenfalls die Reparatur einer Diodenplatine,
wenn erforderlich, bei Verringerung bisher bekannter Aufwendungen möglich. Das Verwenden
von im Verarbeitungszustand giessfähigen Kunststoffen führt dazu, dass eine innige
Bindung beispielsweise zum umgebenden Asphalt entsteht. Das nachträgliche Aufbringen
einer Verschleissschutzschicht, wie erwähnt, führt zum Versiegeln der Oberfläche.
Ist eine hinreichende Überdeckung des Kunststoffprofils gegeben, ist selbst schwerer
Fahrverkehr ohne Beeinträchtigung der Anordnung möglich. Das Aufbringen einer insbesondere
aus Glaskugeln bestehenden Verschleisschutzschicht hat sich ebenfalls als beleuchtungstechnisch
vorteilhaft erwiesen. Ebenso kann durch den erfindungsgemässen Aufbau der vorgeschlagenen
Anordnung bei einem Untergrund mit unterschiedlichem Höhenniveau reagiert werden,
ohne dass sich negative Auswirkungen für die Ausbildung und/oder die Funktion ergeben.
[0023] Die Erfindung soll nachstehend an zwei Ausführungsbeispielen näher erläutert werden.
[0024] In der zugehörigen Zeichnung zeigt
- Fig. 1
- den Querschnitt durch eine erfindungsgemässe Anordnung gemäss Ausführungsbeipiel I,
- Fig. 2
- den Querschnitt durch eine erfindungsgemässe Anordnung mit lichtdurchlässigem Körper,
der quer zu seiner axialen Ausdehnung und in dieser verlaufend zweiteilig ausgeführt
ist.
I.
[0025] Aufgabe war es, in die Oberfläche der Zuwegung zu einem stark befahrenen Hotelparkplatz
einen erleuchteten Pfeil von 1 m Länge und über die Enden der Pfeilung gemessen von
0,4 m Breite zu integrieren, damit insbesondere den Hotelgästen, die erstmalig das
Hotel mit ihrem Fahrzeug besuchen, der zutreffende Weg zum Abstellen ihres Fahrzeuges
richtig gewiesen wird.
[0026] Zu diesem Zweck werden mit einer Diamanttrennscheibe die Umrisse des gewünschten
Pfeiles in die vorhandene asphaltierte Strasse als Bauwerksfläche 1 geschnitten. Der
Innenteil wird auf eine Tiefe von 10 cm ausgehoben.
[0027] Anschliessend wird das mit Diodenplatinen 2 besetzte und sie verbindende Stromzuführungskabel
3 in ein als glasklarer Polyäthylenschlauch ausgeführtes zur Lichtaustrittsfläche
hin durchlässiges Kunststoffprofil 4 hineingezogen. Das Kunststoffprofil 4 weist als
Verstärkungseinlage eine spiralförmige Armierung auf, besitzt mittig auf seiner Innenseite
Nuten 8 zur horizontalen Sicherung der Diodenplatinen 2 und weist ein als reflektierende
Beschichtung auf die vorgesehene Unterseite des Kunststoffprofils 4 aufgebrachtes
hochglänzendes Aluminiumband auf. Im weiteren wird es mittig in der in der Bauwerksfläche
1 hergestellten Aussparung arretiert. Dieses Arretieren kann über kleine Kunststoffbeilagen
erfolgen.
[0028] Nach Herstellen des elektrischen Anschlusses für die Diodenplatinen 2 wird die Aussparung
in der Bauwerksfläche 1 mittels eines als lichtdurchlässiger Körper 6 wirkenden aushärtbaren
giessfähigen Polyesterharzes bis etwa 5 mm unter das Niveau des Strassenbelages reichend
vergossen. Nach Erreichen einer hinreichenden Stabilität der Oberfläche wird auf diese
mittels eines Heissluftgebläses als Verschleissschutzschicht 7 eine Schicht eines
Gemisches aus Glaskugeln mit 2 mm Durchmesser und eines aufschmelzbaren Kohlenwasserstoffharzes
aufgebracht, dem Niveau der Zuwegung angeglichen und die Oberfläche geglättet.
[0029] Nach Eintreten der endgültigen Stabilität des aushärtbaren giessfähigen Polyesterharzes
einschliesslich der Verschleissschutzschicht ist die hergestellte Orientierungseinrichtung
gebrauchsfertig.
II.
[0030] Es ist vorgesehen, als Leiteinrichtung in einer Garagenzufahrt ein Lichtband in die
Zuwegung zu integrieren. Deshalb wird ein möglichst gleichmässiger Kanal von 10 cm
Breite in die als Bauwerksfläche 1 dienende Zuwegung eingebracht..
[0031] Im weiteren wird eine Einlage vorbereitet, die aus Diodenplatinen 2, Stromzuführungskabel
3, einem als reflektierende Beschichtung 5 wirkenden Folienband sowie als zur Lichtaustrittsfläche
hin lichtdurchlässigem Kunststoffprofil 4 dienendes klares Vierkantprofil vorbereitet.
Die Breite der Diodenplatinen 2 ist geringfügig kleiner als die Länge der inneren
Diagonale des Vierkantprofils. Auf den Grund der Aussparung und deren gesamte Länge
wird eine Schicht eines fliessfähigen Betons 9 eingebracht und die Einlage so eingedrückt,
dass sich die Kante des Vierkantprofils, die der vorgesehenen Lichtaustrittsfläche
gegenüber liegt, im Beton 9 befindet. Die Lichtaustrittsfläche zeigt dabei nach oben.
Es wurde weiterhin darauf geachtet, dass der Beton 9 höhenmässig bis zur Mitte der
Einlage reicht. Im weiteren wird als lichtdurchlässiger Körper 6 ein flexibles klares
Kunststoffprofil aufgelegt, das auf seiner Unterseite eine auf die äussere Gestaltung
abgestimmte Aussparung aufweist.
[0032] Die Aussparung in der Bauwerksfläche 1 ist hinsichtlich ihrer Tiefe so bemessen,
dass nach Auflegen des flexiblen klaren Kunststoffprofils noch eine Verschleissschutzschicht
7, wie bekannt, aufgebracht werden kann.
[0033] Nach Erreichen der Endfestigkeit der verwendeten Komponenten ist die Leiteinrichtung
gebrauchsfertig.
Bezugszeichen:
[0034]
Bauwerksfläche |
1 |
Diodenplatine |
2 |
Stromzuführungskabel |
3 |
zur Lichtaustrittsfläche hin lichtdurchlässiges Kunststoffprofil |
4 |
reflektierende Beschichtung |
5 |
lichtdurchlässiger Körper |
6 |
Verschleissschutzschicht |
7 |
Verstärkungseinlage |
8 |
Nuten |
9 |
Beton |
10 |
1. Anordnung zur Integration von lichtemittierenden Dioden in zu markierende Flächen,
vorzugsweise eine Bauwerksfläche (1), bei der eine Vielzahl von Diodenplatinen (2)
auf einem Stromzuführungskabel (3) angeordnet und mit diesem bekanntermassen verbunden
sind, diese Diodenplatinen (2) mit dem sie verbindenden Stromzuführungskabel in ein
mindestens zur Lichtaustrittsfläche hin lichtdurchlässiges Kunststoffprofil (4) eingeschoben
sind, das Kunststoffprofil (4) auf seiner Unterseite und der Lichtaustrittsfläche
gegenüberliegend eine reflektierende Beschichtung (5) aufweist, das Kunststoffprofil
(4) in einen umhüllenden statisch stabilen ebenso mindestens zur Lichtaustrittsseite
hin lichtdurchlässigen Körper (6) eingebettet ist, der in seiner äusseren Form einer
Aussparung in der zu markierenden Bauwerksfläche (1) angepasst ist.
2. Anordnung nach Anspruch 1, bei der auf der Lichtaustrittsseite des lichtdurchlässigen
Körpers (6) und der auf der die Bauwerksfläche (1) ergänzenden Fläche eine Verschleissschutzschicht
(7) ausgebildet ist.
3. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, bei der das Kunststoffprofil (4) Polyäthylenschlauch
ist.
4. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, bei der das Kunststoffprofil (4) klar
lichtdurchlässig ausgeführt ist.
5. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, bei der das Kunststoffprofil (4) farbig
lichtdurchlässig eingefärbt ausgeführt ist.
6. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, bei der das Kunststoffprofil (4) durch
eine Verstärkungseinlage statisch stabil ausgeführt ist.
7. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, bei der die reflektierende Beschichtung
(5) auf die untere Aussenseite des Kunststoffprofils (4) aufgebracht ist.
8. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, bei der die reflektierende Beschichtung
(5) auf die untere Innenseite des Kunststoffprofils (4) aufgebracht ist.
9. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, bei der der statisch stabile lichtdurchlässige
Körper (6) aus einem ausgehärteteten giessfähigen Polyesterharz bestehend ausgeführt
ist.
10. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, bei der der statisch stabile lichtdurchlässige
Körper (6) aus einem flexiblen Kunststoff bestehend ausgeführt ist.
11. Anordnung nach Anspruch 10, bei der der flexible Kunststoff als flexibel eingestellter
Kunststoff auf PUR-Basis ausgeführt ist.
12. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, bei der der statisch stabile mindestens
zur Lichtaustrittsseite hin lichtdurchlässige Körper (6) quer zu seiner axialen Ausdehnung
und in dieser verlaufend mehrteilig ausgeführt ist.
13. Anordnung nach Anspruch 12, bei der der untere der Lichtaustrittsseite gegenüberliegende
Teil des statisch stabilen mindestens zur Lichtaustrittsseite hin lichtdurchlässigen
Körpers (6) aus Beton (9) bestehend ausgeführt ist.
14. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, bei der das Kunststoffprofil (4) zur
horizontalen Arretierung der Diodenplatinen (2) innen und in axialer Richtung verlaufend
seitliche Nuten (8) aufweisend ausgeführt ist.
15. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, bei der die Verschleissschutzschicht
(7) aus einem Gemisch von Glaskugeln und einem aufschmelzbaren Kohelwasserstoff-Harz
bestehend ausgeführt ist.
16. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, bei der der die Verschleissschutzschicht
(7) bildende Ausgangsmasse vor der Verarbeitung weitere die Rauhigkeit erhöhende Streuelemente
zugemischt sind.
17. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 16, bei der die Diodenplatinen (2) mit farblich
unterschiedlichen einzeln ansteuerbaren Dioden ausgeführt sind.
18. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 16, bei der die Dioden einer Diodenplatine
(2) in einer Farbe und die Diodenplatinen (2) farblich unterschiedlich ansteuerbar
sortiert eingebaut sind.
19. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 18, die stromversorgungsseitig mit einer
Speichereinheit verbunden ist, die mindestens zeitweilig von photovoltaischen Elementen
gespeist ausgeführt ist.
20. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 19, bei der die verwendeten Einsatzsstoffe
UV-resistent ausgewählt sind.