(19)
(11) EP 1 640 169 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
29.07.2009  Patentblatt  2009/31

(21) Anmeldenummer: 05020623.4

(22) Anmeldetag:  22.09.2005
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
B41J 2/46(2006.01)

(54)

Vorrichtung zum Erzeugen eines mehrfarbigen, digitalen Bildes

Device to produce digital multi-colour images

Dispositif pour la production d'images numériques en couleurs multiples


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE SI SK TR
Benannte Erstreckungsstaaten:
AL BA HR MK YU

(30) Priorität: 27.09.2004 AT 16112004

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
29.03.2006  Patentblatt  2006/13

(73) Patentinhaber: DURST PHOTOTECHNIK A.G.
39042 Brixen (IT)

(72) Erfinder:
  • Delueg, Verner
    39042 Brixen (IT)

(74) Vertreter: Secklehner, Günter 
Rosenauerweg 16
4580 Windischgarsten
4580 Windischgarsten (AT)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A1- 0 072 840
EP-A1- 1 291 711
EP-A2- 0 473 071
US-A- 4 770 485
US-B1- 6 452 696
EP-A1- 0 347 277
EP-A2- 0 121 369
JP-A- 2003 121 923
US-A1- 2002 134 909
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung und ein Verfahren zum Erzeugen eines mehrfarbigen Bildes aus Daten eines digitalen Bildes auf einem fotosensitivem Material, entsprechend den Merkmalen in den Oberbegriffen der Ansprüche 1 und 22.

    [0002] Aus dem Dokument US 6,452,696 B 1 ist ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Steuerung einer Mehrzahl von Lichtquellen in einem digitalen Drucker bekannt. Digitale Bilddaten werden dazu zur Belichtung eines fotosensitivem Materials verwendet, indem Licht punktweise auf das Fotopapier einwirkt. Der Lichtimpuls zur Belichtung eines Bildpunktes auf dem Fotopapier wird jeweils durch eine Leuchtdiode (LED), entsprechend der abgespeicherten, digitalen Bildinformation, erzeugt und durch eine Lichtleiterfaser in einen Belichtungskopf geleitet, durch den der Lichtimpuls schließlich auf das Fotopapier gerichtet wird. Die Austrittsenden einer Mehrzahl von Lichtleiterfasern sind in einem Rahmen des Belichtungskopfes unmittelbar nebeneinander liegend, aneinandergereiht. Die Anordnung der Austrittsenden der Lichtleiterfasern wird durch ein Linsensystem des Belichtungskopfes auf die Oberfläche des Fotopapiers abgebildet, sodass gleichzeitig eine Mehrzahl von Bildpunkten belichtet werden kann. Der Belichtungskopf wird quer über das Fotopapier bewegt, sodass während einer solchen Bewegung gleichzeitig eine Mehrzahl von Teilen von Bildpunkten erzeugt werden kann. Durch eine Transporteinrichtung wird sodann das Fotopapier um eine, der zuerst erzeugten Anzahl von Zeilen entsprechenden Länge, weitergeschoben, woraufhin eine weitere Folge von Zeilen von Bildpunkten, durch den sich über dem Papier bewegenden Belichtungskopf auf das Fotopapier übertragen wird. Aus dem Dokument US 6,452,696 B1 ist außerdem bekannt, durch Ausführen von Testbelichtungen Korrekturtabellen zu bestimmen, durch die die ungleichförmige Belichtungswirkung, in Abhängigkeit von der Belichtungsintensität und der Belichtungsdauer, berücksichtigt werden kann. Damit wird der Effekt korrigiert, der darin besteht, dass die Belichtungswirkung mit einer ersten Belichtungsintensität und einer ersten Belichtungsdauer nicht gleich ist der Belichtungswirkung die beispielsweise erreicht wird, durch die Hälfte der ersten Belichtungsintensität über einen Zeitraum der doppelten ersten Belichtungszeit. Dieser Effekt wird auch als Reziprozitätsfehler bezeichnet. Es ist auch bereits bekannt, dass an den Kanten zwischen zwei aus nebeneinander liegenden Bildpunktzeilen bestehenden Streifen, die durch den Belichtungskopf erzeugt werden, andere Korrekturen erforderlich sind, als dies bei Bildpunktzeilen im Inneren eines Streifens der Fall ist. Um Streifenbildungen und damit Beeinträchtigungen der Bildqualität zu vermeiden.

    [0003] Aus der Patentanmeldung EP 072 840 ist ein Verfahren zum Multiplexen von Kanälen zum Übertragen von Informationen mittels über eine Stufenindex-Faser übertragener Lichtwellen bekannt, wobei jeder Kanal aus Lichtstrahlen besteht, die durch aufeinander folgende totale Totalreflektionen an der Übergangsfläche zwischen Kern und Mantel in der Faser fortschreiten und in Abhängigkeit ihres Winkels zur Faserachse derart angeordnet sind, dass sie sich für jeden Kanal an jedem Punkt in der Faser zwischen zwei Kegeln befinden, deren gemeinsamer Scheitelpunkt durch diesen Punkt gebildet wird und die um eine gemeinsame Achse parallel zur Faserachse rotationssymmetrisch sind. Dabei bestimmen die zwei Kegel den jedem Kanal zugeordneten Teil des Öffnungswinkels der Faser, wobei die allen Kanäle zugeordneten Öffnungsteile einander allenfalls benachbart sind oder vorzugsweise voneinander durch Öffnungsteil der Faser getrennt sind, die frei von aktiver Strahlung sind, wobei unabhängige Lichtströme in jeden Kanal in den Fasereingang eingespeist werden durch Mittel, die spezifisch für die Winkelgeometrie des jedem Kanal zugeordnete Öffnungsteils sind. Schließlich werden die in den Kanälen fortschreitenden Lichtströme am Faserausgang durch analoge spezifische Mittel wiedergewonnen.

    [0004] Die Patentanmeldung US 2002/134909 beschreibt die Kalibrierung der lichtemittierenden Elemente in einem optischen Drucker. Diese wird durchgeführt, indem man den optischen Drucker an einer externen Überwachungsvorrichtung anbringt. Diese externe Überwachungsvorrichtung umfasst ein Sensor-Montageteil, worauf in einer geraden Linie, eine Mehrzahl von Fotosensoren angebracht sind. Ferner ist eine Signalverabreitungsschaltung für die Verarbeitung der von den Fotosensoren ausgegebenen Signale und ein Schaltkreis zur Erzeugung einer Referenzspannung vorhanden. Ein Vergleichs- und Steuerschaltkreis zum Vergleichen der Ausgänge der Signalverarbeitungsschaltung mit der Referenzspannung gibt ein auf dem Resultat des Vergleichs basierendes Signal ab. Die Fotosensoren empfangen das von den lichtemittierenden Elementen des optischen Druckers abgegebene Licht, welches einer Kalibrierung unterzogen werden soll. Die Signalverarbeitungsschaltung umfasst eine Mehrzahl von integrierten Schaltungen, welche die Ausgangssignale von der Mehrzahl der Fotosensoren empfangen und diese Signale über einen vorgeschriebenen Zeitabschnitt integrieren. Schließlich ist ein Arithmetikschaltkreis zum Berechnen des Mittelwertes des Ausgangssignals des Integrationsschaltkreises und Ausgeben der Kalibrierspannung vorhanden. -

    [0005] Es ist die Aufgabe der Erfindung eine Vorrichtung bzw. ein Verfahren zum Erzeugen eines mehrfarbigen Bildes aus Daten eines digitalen Bildes auf einem fotosensitivem Material anzugeben, mit der bzw. dem Bilder hoher Qualität auf fotosensitiven Materialien erzeugt werden können.

    [0006] Diese Aufgabe der Erfindung wird durch die Vorrichtung entsprechend den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Die Anordnung eines Linsensystems hat den Vorteil, dass die Austrittsenden der Lichtleiterfasern nicht direkt über dem fotosensitivem Material bewegt werden müssen. Durch die Abbildung der Austrittsenden der Lichtleiterfasern mit dem vorgesehenen Linsensystem, können auch die Ungenauigkeiten infolge der Divergenz der austretenden Lichtbündel aus den Lichtleiterfasern vermieden werden. Durch die Maske wird erreicht, dass sowohl die Position als auch die Form der Bildpunkte mit hoher Präzision festgelegt werden kann und mechanische Ungenauigkeiten der Montage der Lichtleiterfasern in dem Belichtungskopf aufgehoben werden.

    [0007] Der Vorteil der Ausbildung der Vorrichtung gemäß Anspruch 2 liegt darin, dass aufgrund der Charakteristik des Verlaufs des spektralen Transmissionsgrads der verwendeten Interferenzfilter, eine optimale Ausbeute des Lichts der verwendeten Lichtquellen erreicht wird.

    [0008] Vorteilhaft sind auch die Weiterbildung der Vorrichtung gemäß den Ansprüchen 3 und 4, da damit eine sehr hohe Ausbeute der Lichtintensität der Lichtquellen erreicht werden kann.

    [0009] Die Ausbildung der Vorrichtung gemäß Anspruch 5 hat den Vorteil, das derart die Lichtquellen die Interferenzfilter und die Eintrittsluke der Lichtfaser in der Einkoppeleinheit sehr kompakt und Platz sparend angeordnet werden können.

    [0010] Vorteilhaft ist auch die Ausbildung der Vorrichtung gemäß Anspruch 6. Diese ermöglicht eine einfache Montage bzw. Verbindung der Lichtleiterfasern mit der Einkoppeleinheit.

    [0011] Durch die Weiterbildung der Vorrichtung gemäß Anspruch 7, wonach die Einkoppeleinheiten in einer stationären Lichtquelleneinheit angeordnet sind, wird der Vorteil erzielt, dass das Gewicht des Belichtungskopfes damit möglichst gering gehalten wird.

    [0012] Vorteilhaft sind auch die Ausbildungen der Vorrichtung gemäß den Ansprüchen 8 und 9, da mit Leuchtdioden sehr präzise, kurze Lichtimpulse erzeugt werden können, sodass entsprechend hohe Geschwindigkeiten des Belichtungskopfes beim Bewegen über dem fotosensitivem Material möglich sind.

    [0013] Durch die Ausbildung der Vorrichtung gemäß Anspruch 10, stehen kontinuierlich veränderbare Lichtimpulse zur Belichtung zur Verfügung.

    [0014] Durch die Ausbildung der Vorrichtung mit einer Messzelle zur Messung der Lichtintensitäten des Belichtungskopfes gemäß den Ansprüchen 11 und 12, wird der Vorteil erzielt, dass damit die erreichbaren Lichtintensitäten des Belichtungskopfes einfach überprüft werden können und insbesondere bei der Verwendung von Leuchtdioden als Lichtquellen deren nichtlinearer Zusammenhang zwischen Ansteuerstrom und Lichtintensität gemessen und bei der Belichtung von digitalen Bildern diese Beziehung berücksichtigt werden kann.

    [0015] Durch die Weiterbildung der Vorrichtung gemäß Anspruch 13, wonach ein Weggeber zur Erfassung der Position des Belichtungskopfes ausgebildet ist, wird der Vorteil erzielt, dass damit eine sehr präzise Steuerung der Bildpunkterzeugung entsprechend der seitlichen Position der entsprechenden Bildpunkte ermöglicht wird.

    [0016] Vorteilhaft sind auch die Weiterbildungen der Vorrichtung gemäß den Ansprüchen 14 und 15, da es damit möglich ist, das Auftragen der Bildpunkte durch abwechselndes Erzeugen von Zeilen und Zwischenzeilen, indem nur jeweils jede zweite Zeile des digitalen Bildes belichtet wird und daran anschließend entsprechende Zwischenzeilen belichtet werden, auszuführen.

    [0017] Durch die Ausbildung der Vorrichtung gemäß den Ansprüchen 16 und 17, ist in vorteilhafter Weise eine Überlappung von jeweils aufeinander folgenden Zeilen bzw. Zwischenzeilen möglich, wodurch Bildfehler infolge von Ungenauigkeiten, die sich durch horizontale Streifenbildungen bemerkbar machen könnten, vermieden werden können.

    [0018] Durch die Ausbildung der Vorrichtung gemäß den Ansprüchen 18 und 19 wird der Vorteil erzielt, das damit auch eine der Überlappung von Zeilen bzw. Zwischenzeilen entsprechende Überlappung in seitlicher Richtung zwischen einander innerhalb einer Zeile benachbarten Bildpunkten erreicht wird. Die Ausbildung vertikaler Streifen, die sich als entsprechende Bildfehler bemerkbar machen könnten, werden damit vermieden.

    [0019] Durch die Weiterbildung der Vorrichtung gemäß Anspruch 20, wonach seitliche Konturen der Luken in der Maske annähernd einer Gaußschen Glockenkurve entsprechen, wird erreicht, dass auch bei unpräziser Vorschubbewegung der Transporteinrichtung ein möglichst gleichmäßiger Verlauf der Gesamtbelichtung zwischen zwei einander benachbarten Zeilen bzw. Zwischenzeilen weitestgehend erhalten bleibt.

    [0020] Die Ausbildung der Vorrichtung gemäß Anspruch 21 hat den Vorteil, dass mit den durch beschichtete Glasblättchen gebildeten Masken, Masken mit sehr hoher Präzision zur Verfügung stehen.

    [0021] Die Aufgabe der Erfindung wird eigenständig auch durch das Verfahren entsprechend den Merkmalen des Anspruches 22 gelöst. Von Vorteil ist dabei, dass mit einem Drittel der Lichtleiterfasern das Auslangen gefunden werden kann und gleichzeitig eine höhere Genauigkeit der Belichtung der einzelnen Bildpunkte des digitalen Bildes erzielbar ist.

    [0022] Vorteilhafte Weiterbildungen des Verfahrens sind auch in den Ansprüchen 23 bis 29 beschrieben.

    [0023] Zum besseren Verständnis der Erfindung wird diese anhand der nachfolgenden Figuren näher erläutert.

    [0024] Es zeigen in schematisch vereinfachter Darstellung:
    Fig. 1
    eine Vorrichtung zum Belichten eines fotosensitivem Materials mit digitalen Bildern;
    Fig. 2
    eine Prinzipdarstellung einer Einkoppeleinheit, gemäß Fig. 1;
    Fig. 3
    den über dem fotosensitiven Material angeordneten Belichtungskopf (gemäß Fig. 1), geschnitten dargestellt;
    Fig. 4
    die Maske des Belichtungskopfes gemäß Fig. 3;
    Fig. 5
    ein stark vergrößertes Detail der Maske mit zwei Luken, gemäß Fig. 4;
    Fig. 6
    einen vergrößerten Ausschnitt des photosensitiven Materials mit den darauf belichteten Zeilen und einer Zwischenzeile;
    Fig. 7
    ein Ablaufschema des Verfahrens zum Belichten von digitalen Bildern mit einer Korrektur des Intermittenz-Effektes.


    [0025] Einführend sei festgehalten, dass in den unterschiedlich beschriebenen Ausführungsformen gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen versehen werden, wobei die in der gesamten Beschreibung enthaltenen Offenbarungen sinngemäß auf gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen übertragen werden können. Auch sind die in der Beschreibung gewählten Lageangaben, wie z.B. oben, unten, seitlich usw. auf die unmittelbar beschriebene sowie dargestellte Figur bezogen und sind bei einer Lageänderung sinngemäß auf die neue Lage zu übertragen. Weiters können auch Einzelmerkmale oder Merkmalskombinationen aus den gezeigten und beschriebenen unterschiedlichen Ausführungsbeispielen für sich eigenständige, erfinderische oder erfindungsgemäße Lösungen darstellen.

    [0026] Die Fig. 1 zeigt eine Vorrichtung 1 zum Belichten eines fotosensitivem Materials 2 mit digitalen Bildern 3 in schematisch vereinfachter Darstellung.

    [0027] Die Vorrichtung 1 verfügt dazu über eine Transporteinrichtung 4, mit deren Hilfe das fotosensitive Material 2 in Vorschubrichtung 5 bewegt werden kann. Das fotosensitive Material 2 wird beispielsweise durch Fotopapier oder einen Film gebildet. Mit Hilfe einer, durch einen Motor 6 betriebenen Transportwalze 7 wird das Material 2 unterhalb eines Belichtungskopfes 8 vorwärts bewegt bzw. positioniert. Der Belichtungskopf 8 ist entlang von quer bzw. senkrecht zur Vorschubrichtung 5 ausgerichteten Führungen 9 mit Hilfe eines Belichtungskopfsantriebs 10 hin und her bewegbar. Zur Belichtung des Materials 2 mit dem Belichtungskopf 8 wird dieser alternierend in Richtung 11 hin und in Richtung 12 wieder zurückbewegt, wobei zwischen den Querbewegungen des Belichtungskopf 8 das Material 2 in Vorschubrichtung 5 weiterbewegt und neu positioniert wird. Es erfolgt derart eine zeilenweise bzw. punktweise Belichtung des fotosensitivem Materials 2, indem durch den Belichtungskopf 8 Lichtimpulse auf das Material 2 gerichtet werden.

    [0028] Die Erzeugung der Lichtimpulse erfolgt in einer Lichtquelleneinheit 13 mit Lichtquellen 14, 15, 16, die bevorzugt jeweils durch eine Leuchtdiode (LED ) gebildet sind. Dabei ist beispielsweise vorgesehen, dass die Lichtquelle 14 der Erzeugung von rotem Licht, die Lichtquelle 15 der Erzeugung von grünem Licht und die Lichtquelle 16 der Erzeugung von blauem Licht dient, sodass durch ein Tripel von Lichtquellen 14, 15, 16 ein Tripel komplementärer Grundfarben erzeugt werden kann. Die Lichtquellen 14, 15, 16 sind zu einer Einkoppeleinheit 17 zusammengefasst, wobei deren Licht in eine einzige Lichtleiterfaser 18 zusammengeführt bzw. eingekoppelt wird. Die Lichtquelleneinheit 13 weist eine Anzahl von mehreren solcher Einkoppeleinheiten 17 auf, deren Licht durch die Lichtleiterfasern 18, die zu einem Faserbündel 19 zusammengefasst sind, in den Belichtungskopf 8 geleitet wird. Entsprechend der Anzahl von Lichtleiterfasern 18 ist es somit möglich, eine der Anzahl der Einkoppeleinheiten 17 entsprechende Anzahl von Zeilen auf dem fotosensitivem Material 2 gleichzeitig zu belichten, wobei jeder Bildpunkt gleichzeitig mit den drei Grundfarben belichtet werden kann. Durch entsprechende Mischung der Farbanteile der Lichtquellen 14, 15, 16, indem deren Lichtintensität kontinuierlich veränderbar ist, kann so auf einem Bildpunkt jede beliebige Farbe erzeugt werden.

    [0029] Zur Erzeugung der Lichtimpulse weist jede der Lichtquellen 14, 15, 16 einer jeder der Einkoppeleinheiten 17 eine Ansteuerschaltung 20 auf. Jede dieser Ansteuerschaltungen 20 umfasst zumindest einen Digital-/Analogwandler 21 und einen Zeitgeber 22. Die Ausführung des Belichtungsvorgangs der Vorrichtung 1 erfolgt mit Hilfe einer zentralen Steuerung 23, die die Informationen des digitalen Bildes 3 in Steuersignale für die Transporteinrichtung 4, den Belichtungskopfantrieb 10 und die Ansteuerschaltungen 20 für die Lichtquellen 14, 15, 16 umwandelt. Zur Bestimmung der momentanen Position des Belichtungskopfs 8 bzw. der Faserenden der Lichtleiterfasern 18 steht die Steuerung 23 mit einen Weggeber 24 in Verbindung.

    [0030] Die Vorrichtung 1 umfasst zusätzlich eine Messzelle 25 zur Messung der Lichtintensitäten des Belichtungskopfes 8. Insbesondere im Fall, dass die Lichtquellen 14, 15, 16 durch LED's gebildet sind, kann durch Vermessung der Lichtintensitäten mit Hilfe der Messzelle 25 die starke, Nicht-Linearität des Zusammenhanges, zwischen Ansteuerstrom und Lichtemission gemessen werden. Die daraus abgeleiteten Korrekturparameter werden während der Belichtung berücksichtigt. Durch periodisches Wiederholen entsprechender Vermessungen mit der Messzelle 25 können aber auch Veränderungen infolge der Alterung bzw. der thermischen Belastungen der LED's kompensiert werden. Diese Messzelle 25 ist vorzugsweise im Bereich einer Parkposition des Belichtungskopfes 8 außerhalb des eigentlichen Belichtungsbereiches der Vorrichtung 1 angeordnet, sodass Vermessungen an der Messzelle 25 auch automatisiert durchgeführt werden können.

    [0031] Die Fig. 2 zeigt eine Prinzipdarstellung einer der Einkoppeleinheiten 17, gemäß Fig. 1.

    [0032] An einem Rahmen 26 der Einkoppeleinheit 17 ist eine Faserhaltung 27 für das Einlassseitige Ende der Lichtleiterfaser 18 angeordnet. Die Lichtleiterfaser 18 ist dazu zusätzlich in einer Fassung 28 befestigt, wobei diese in die Faserhalterung 27 eingeschoben und dort fixiert werden kann. Die Faserhalterung 27 weist an einem Ende eine, entsprechend der Längserstreckung der Fassung 28 der Lichtleiterfaser 18, ausgerichtete Eintrittsluke 29 auf, durch die das Licht der Lichtquellen 14, 15, 16 in die Lichtleiterfaser eintritt bzw. in diese eingekoppelt wird. Die Lichtquellen 14, 15, 16 sind jeweils in einer Halterung bzw. einem Tubus 30, 31, 32 gefasst und wird deren Licht jeweils durch eine Linse 33, 34, 35 fokussiert. Die Tuben 30, 31, 32 bzw. optische Achsen 36, 37, 38 der Linsen 33, 34, 35 sind dabei annäherungsweise sternförmig ausgerichtet. Die optische Achse 38 der Linse 35 ist parallel und fluchtend bezüglich einer optischen Achse 39 der Eintrittsluke 29 ausgerichtet. Im Gegensatz dazu sind die optischen Achsen 36, 37 der Linsen 33, 34 gegenüber der optischen Achse 39 der Eingriffsluke 29 schräg ausgerichtet und gelangt das Licht der Lichtquellen 14, 15 durch Umlenkung bzw. Reflexion an einem Interreferenzfilter 40 bzw. 41 in die Eintrittsluke 29 der Faserhalterung 27. Die optischen Achsen 36, 37 schließen mit der optischen Achse 39 der Eintrittsluke 29 bevorzugt einen Winkel von 60 ° ein. Dies ermöglicht eine sehr kompakte Anordnung der Tuben 30, 31, 32 und der Interferenzfilter 40 in Bezug auf die Faserhalterung 27.

    [0033] Die Verwendung der Interferenzfilter 40, 41 zur Umlenkung des Strahlengangs der Lichtquellen 14, 15 bietet den Vorteil, dass damit Lichtverluste besonders gering gehalten werden können. Derartige Interferenzfilter werden durch Wechselschichtsysteme, d.h. Mehrfachschichten mit abwechselnd hoher und niedriger Brechzahl gebildet. Da die Schichten praktisch absorptionsfrei sind, ist eine nahezu verlustlose Aufteilung eines Spektralbereichs auf Reflexion und Transmission möglich, wobei die Grenze durch eine steile Kante der Transmissionskurve bestimmt wird. Zur Umlenkung des roten Lichts der Lichtquelle 14 wird für den Interferenzfilter 40 demnach ein Filter verwendet, dessen spektraler Transmissionsgrad für rotes Licht nahezu gleich null ist, während Licht eines kleineren Wellenbereichs, wie das grüne Licht der Lichtquelle 15 und das blaue Licht der Lichtquelle 16 den Interferenzfilter nahezu ungeschwächt passieren kann. Das rote Licht der Lichtquelle 14 hingegen wird reflektiert und tritt durch die Eintrittsluke 29 in die Lichtleiterfaser 18. Analog dazu wird als Interferenzfilter 41 ein Filter verwendet, dessen spektraler Transmissionsgrad für grünes Licht nahezu gleich 0 ist, während das blaue Licht der Lichtquelle 16 nahezu verlustfrei durch den Interferenzfilter 41 hindurchtreten kann. Das grüne Licht der Lichtquelle 15 wird demnach an den Interferenzfilter 41 reflektiert und gelangt durch die Eingriffsluke 29 in die Lichtleiterfaser 18. Die Besonderheit der Einkoppeleinheit 17 besteht somit darin, dass für das Umlenken des Strahlengangs der ersten Lichtquelle 14 hin auf die Eintrittsluke 29 für den Lichtleiterfaser 18 ein Interferenzfilter 40 verwendet wird, dessen spektraler Transmissionsgrad für die Wellenlänge des Lichtes der Lichtquelle 14 nahezu gleich 0 ist, während der spektrale Transmissionsgrad für die Wellenlängen des Lichts der weiteren Lichtquellen 15, 16, das durch den Interferenzfilter 40 hindurchtreten muss, nahezu gleich 1 ist. Der zweite Indifferenzfilter 41 hingegen weist einen spektralen Transmissionsgrad auf, der für die Wellenlänge des Lichts der zweiten Lichtquelle 15 nahezu gleich 0 ist, während der spektrale Transmissionsgrad des Lichts der Lichtquelle 16 das durch diesen Indifferenzfilter 41 hindurchtreten muss, nahezu gleich 1 ist.

    [0034] Für die Anordnung der Lichtquellen 14, 15, 16 in den jeweiligen Tuben 30, 31, 32 kann auch vorgesehen sein, dass deren Lage bezüglich der Längserstreckung des jeweiligen Tubus 30, 31, 32 justiert werden kann. Ebenso kann die Lage der Tuben 30, 31, 32 bezüglich des Rahmens 26 in Längserstreckung der Tuben 30, 31, 32 justiert werden. Damit wird erreicht, dass die Lichtintensität, die in die Eintrittsluke 29 der Faserhalterung 27 gelangt, den maximal erreichbaren Wert hat.

    [0035] Die Fig. 3 zeigt den über dem fotosensitiven Material 2 angeordneten Belichtungskopf 8 (gemäß Fig. 1), geschnitten dargestellt.

    [0036] Das fotosensitive Material 2 wird im Bereich unterhalb des Belichtungskopfes 8 über einen Tisch bzw. eine Platte 42 mit einer ebenen Oberseite geführt. Damit wird sichergestellt, dass das Material 2 parallel bezüglich den Austrittsenden der Lichtleiterfasern 18 ausgerichtet ist. Von der stationär angeordneten Lichtquelleneinheit 13 (Fig. 1) führen die Lichtleiterfasern 18 das Licht in den Belichtungskopf 8. Die Lichtleiterfasern 18 enden jeweils in einer Fassung 43, die in einem Träger 44 befestigt sind. Das Licht aus den Lichtleiterfasern 18 wird durch Zwischenschaltung eines Linsensystems 45 auf das fotosensitive Material 2 gerichtet. Zwischen den dem Material 2 zugewandten Austrittsenden 46 der Lichtleiterfasern 8 und dem Linsensystems 45 ist eine Maske 47 mit Luken 48 angeordnet bzw. zwischengeschaltet.

    [0037] Durch Verwendung dieser Maske 47 werden Ungenauigkeiten in der Positionierung der Austrittsenden 46 der Lichtleiterfasern 18 ausgeglichen. Sowohl das Einsetzen der Lichtleiterfasern 18 in die Fassungen 43 als auch das Einsetzen dieser Fassungen 43 in den Träger 44 ist mit mechanischen Ungenauigkeiten verbunden, die durch die mit den Luken 48 versehene Maske 47 zur Gänze aufgehoben werden können und somit nur noch Ungenauigkeiten von der Herstellung der Maske 47 selbst verbleiben. Die Luken 48 in der Maske 47 wirken jeweils als Blenden für das aus den Austrittsenden 46 austretende Licht und kann damit sowohl die Form der einzelnen Pixelpunkte als auch deren relativer Abstand sehr genau festgelegt werden. Indem die Luken 48 der Maske 47 durch das Linsensystem 45 im Verhältnis 1:1 auf dem Material 2 abgebildet werden, kann auch auf dem Material 2 die gleiche Genauigkeit der gegenseitigen Abstände als auch die Form der Bildpunkte erreicht werden.

    [0038] Die Fig. 4 zeigt die Maske 47 des Belichtungskopfes 8 gemäß Fig. 3.

    [0039] Die Luken 48 sind rasterförmig auf der Maske 47 verteilt, sodass bezüglich einer Richtung senkrecht zu den Richtungen 11, 12 der Bewegung des Belichtungskopfes 8 jeweils aufeinander folgende Luken 48 um einen Lukenabstand d 49 versetzt sind. Im dargestellten Ausführungsbeispiel sind insgesamt 41 Luken 48 vorhanden, sodass bei einer Bewegung des Belichtungskopfes 8 in einer der Richtungen 11, 12 41 Zeilen 40 von Bildpunkten auf dem Material 2 belichtet werden können. In der Fig. 4 ist dies durch die im oberen Bereich der Maske 47 dargestellten Zeilen 50 für die Bewegungsrichtung 11 beispielhaft angedeutet. Der Einfachheit halber soll die durch das Linsensystem 45 (Fig. 3) erfolgende Bildumkehr in der weiteren Beschreibung unberücksichtigt bleiben. Um die Austrittsenden 46 der Lichtleiterfasern 18 (Fig. 3) ohne gegenseitige räumliche Behinderung jeweils über einer der Lucken 48 positionieren zu können, sind die Luken 48 zu jeweils aufeinander folgenden Zeilen 50 zusätzlich auch in seitlicher Richtung, d.h. bezüglich der Richtungen 11, 12 gegeneinander versetzt. Bei der Ansteuerung der Lichtquellen 14, 15, 16 unterschiedlicher Lichtleiterfasern 18 ist diese seitliche Versetzung der Luken 48 durch eine entsprechende zeitliche Verzögerung der Übertragung der Daten des digitalen Bildes 3 zu der Ansteuerschaltung 20 (Fig. 1) zu berücksichtigen. Die Maske 47 wird vorzugsweise aus einem mit einer Beschichtung versehenen Glasblättchen gebildet. Zur exakten Montage im Belichtungskopf 8, weist die Maske 47 auch Zentriermarken 51 auf.

    [0040] Fig. 5 zeigt ein stark vergrößertes Detail der Maske 47 mit zwei Luken 48, gemäß Fig. 4.

    [0041] Der dargestellte Ausschnitt zeigt zwei Luken 48 und strichliert angedeutet Belichtungsstreifen 52, wie sie durch das Vorbeibewegen der Luken 48 in Richtung 11 auf dem photosensitiven Material 2 erzeugt werden. Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass während einer ersten Bewegung des Belichtungskopfes 8 (Fig. 1) über das Material 2 von den zu erzeugenden Zeilen des digitalen Bildes 3 nur jede zweite Zeile 50 erzeugt wird. Nachdem das Material 2 in Vorschubrichtung 5 entsprechend weiterbewegt wurde, erfolgt daraufhin, während einer zweiten Bewegung des Belichtungskopfs 8, die Erzeugung von entsprechenden Zwischenzeilen 53, auf Basis der Daten des digitalen Bildes 3. Bezüglich der Vorschubrichtung 5 aufeinander folgende Zeilen 50, 53 haben somit einen Zeilenabstand z 54, dessen Wert gleich ist der Hälfte des Lukenabstands d 49. Dieses Verfahren des Auftragens von ineinander verschachtelten Zeilen 50 und Zwischenzeilen 53 wird auch als Interlacing bezeichnet. Dabei wird vorzugsweise ein Belichtungskopf 8 mit einer ungeradzahligen Anzahl von Lichtleiterfasern 18 bzw. von Luken 48 verwendet, sodass die Transporteinrichtung 4 mit einer jeweils gleichen Vorschublänge im Ausmaß des Produkts der Anzahl der Lichtleiterfasern 18 und der Hälfte des Lukenabstandes d 49 betrieben werden kann (Vorschublänge = Anzahl Lichtleiterfasern * d/2).

    [0042] Erfindungsgemäß weist jede Luke 48 senkrecht bezüglich der Richtung 11, 12 der Bewegung des Belichtungskopfes (8) eine Höhe 55 auf, deren Wert größer ist als der Zeilenabstand z 54. Dies hat zur Folge, dass die Belichtungsstreifen 52 von Zeilen 50 und Belichtungsstreifen 56 von Zwischenzeilen 53 zwischen jeweils aufeinander folgenden Zeilen 50 und Zwischenzeilen 53 einander überlappen. Damit können unerwünschte Streifenbildungen vermieden werden. Bei Luken 48 deren Höhe 55 gleich ist dem theoretisch maximalen Wert der Höhe eines Bildpunktes, nämlich gleich dem Zeilenabstand z 54, kann es in Folge einer nicht ausreichend exakten Vorwärtsbewegung des Materials 2 durch die Transporteinrichtung 4 zu unbelichteten Luken kommen, die sich als Streifen im Bild bemerkbar machen. Weiters ist vorgesehen, dass eine Breite 57 der Luke 48 einen Wert hat, der größer ist als der Zeilenabstand z 54. Sowohl die Höhe 55 als auch die Breite 57 der Luke 48 reichen somit über die maximale theoretische flächenmäßige Ausdehnung eines Bildpunktes hinaus. Diese entspricht gerade einem Quadrat mit einer Seitenlänge, die gleich ist dem Zeilenabstand z 54. Durch die so gewählte Breite 57 der Luke 48 wird folglich auch eine Überlappung zwischen benachbarten Bildpunkten innerhalb einer Zeile 50, 53 erreicht. Die seitliche Überlappung bezüglich der Richtung 11, 12 wird zusätzlich noch dadurch erhöht, dass der Belichtungskopf 8 kontinuierlich über das photosensitive Material 2 bewegt wird (Fig. 1). Diese Überlappung der Belichtungsbereiche von einzelnen Bildpunkten in seitlicher Richtung 11, 12 ergibt sich aus dem während der Dauer eines Belichtungsimpulses zurückgelegten Weg des Belichtungskopfes 8 bzw. der Luke 48. Die maximale Dauer eines Belichtungsimpulses ist gleich der Laufzeit zum Zurücklegen der Breite eines Belichtungspunktes entsprechend dem Zeilenabstand z 54. Für die Dauer der Belichtungsimpulse wird bevorzugt ein Wert zwischen 60 % und 95 %, insbesondere 90 %, der Laufzeit für die Breite eines Belichtungspunktes bzw. der Laufzeit für die Strecke des Zeilenabstands z 54 gewählt.

    [0043] Betreffend die Form der Luke 48 ist vorgesehen, dass seitliche Konturen 58, 59 zumindest annähernd einer Gaußschen Glockenkurve entsprechen. Punkte des Materials 2 in der Nähe der maximalen Breite der Luke 48, d.h. in einem Bereich in der Nähe der Breite 57 der Luke 48, sind somit wesentlich länger der Belichtung durch einen Lichtimpuls ausgesetzt, als dies für andere Punkte der Fall ist. Dies wird symbolisch durch Belichtungskurven 60 der Belichtungsstreifen 52 bzw. Belichtungskurven 61 der Belichtungsstreifen 56 angedeutet. Es ist leicht zu erkennen, dass in Bereichen, wo Belichtungsstreifen 52 und Belichtungsstreifen 56 einander überlappen, eine Überlagerung der Belichtungskurven 60, 61 erfolgt und sich somit eine Gesamtbelichtungskurve mit annähernd konstantem Verlauf und ohne sprunghafte Änderungen ergibt. Auch Ungenauigkeiten, die infolge von nicht exakt ausgeführten Vorschüben durch die Transporteinrichtung 4 auftreten können, haben dadurch auf die Gesamtbelichtungskurve nur sehr geringe Auswirkung und sind folglich im Erscheinungsbild des fertig belichteten Bildes praktisch nicht erkennbar. Die Höhe 55 als auch die Breite 57 der Luke 48 sind vorzugsweise gleich dem 1,8-fachen des Zeilenabstands z 54.

    [0044] Wegen der Überlappung der Belichtungsstreifen 56 von Zwischenzeilen 53 mit den Belichtungsstreifen 52 der Zeilen 50 werden Stellen des Materials 2, die sich in den Überlappungsbereich befinden, mit einem zeitlichen Abstand zweimal hintereinander belichtet. Da die Belichtungswirkung in einem solchen Fall beim zweiten Belichtungsvorgang eine andere ist, als wenn eine Stelle zum ersten Mal belichtet wird, ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass eine Kompensation durch eine Korrektur der Lichtintensitäten und/oder der Impulsdauer der Lichtimpulse vorgenommen wird. Die unterschiedliche Belichtungswirkung von zwei aufeinander folgenden Belichtungen eines photosensitiven Materials ist als so genannter Intermittenz-Effekt von photophysikalischen Belichtungssystemen bekannt. Die Berechnung der Korrekturwerte für die Intensität der Belichtung erfolgt anhand einer Funktion der Form:

    Stärke: einstellbare Korrekturwirkung

    T-Differenz: aktuelles Zeitintervall

    T-Nominal: Referenz-Zeitinterfall



    [0045] Die Werte für "Stärke" und "T-Nominal" können durch Testbelichtungen ermittelt werden. T-Differenz steht für die zeitliche Dauer zwischen dem ersten Belichtungsvorgang und dem zweiten Belichtungsvorgang an der gleichen Stelle des Materials 2.

    [0046] Das Verfahren zur Korrektur des Intermittenzeffektes besteht somit darin, dass zunächst während einer ersten Bewegung des Belichtungskopfes 8 zumindest eine erste Zeile 50 von Bildpunkten 53 erzeugt wird und daran anschließend während einer zweiten Bewegung des Belichtungskopfes zumindest eine zweite Zeile 53 von Bildpunkten 62 erzeugt wird, wobei die erste Zeile 50 und die zweite Zeile 53 einander zumindest teilweise überlappen. Vor dem Erzeugen der zweiten Zeile 53 werden korrigierte Bilddaten für die zweite Zeile 53 berechnet, indem die veränderte Belichtungswirkung des zweiten Belichtungsvorganges für einen jeden der Bildpunkte 62 kompensiert wird. Diese Kompensation erfolgt durch eine Änderung der Intensität und/oder durch die Änderung der Impulsdauer des entsprechenden Belichtungsimpulses um einen Wert der proportional ist zum Logarithmus aus dem Verhältnis des Zeitintervalls zwischen der Belichtung des Bildpunktes 63 und der Belichtung des Bildpunktes 63 und einem Referenz-Zeitintervall.

    [0047] Die Fig. 6 zeigt einen vergrößerten Ausschnitt des photosensitiven Materials 2 mit den darauf belichteten Zeilen 50 und einer Zwischenzeile 53.

    [0048] Anhand dieser Darstellung soll die Korrektur des oben erwähnten Intermittenz-Effektes näher beschrieben werden. Ein Bildpunkt 62 der Zwischenzeile 53 und jeweils ein Bildpunkt 63 der beiden benachbarten Zeilen 50 sind durch je ein strichliertes Quadrat mit der Seitenlänge entsprechend dem Wert des Zeilenabstands z 54 angedeutet. Wie durch die ebenfalls eingezeichneten Umrisse der Luken 48 illustriert werden soll, erfolgt die Belichtung entsprechend der Bilddaten des digitalen Bildes 3 (Fig. 1), über den Bereich der theoretischen maximalen flächenmäßigen Ausdehnung der Bildpunkte 62, 63 hinaus. Die Folge ist die, bereits in der Beschreibung zur Fig. 5 erläuterte Überlappung der Belichtungsstreifen 52, 56 (Fig. 5).

    [0049] Es sei nun angenommen, dass die Belichtung des photosensitiven Materials 2 mit den Zeilen 50 während einer Bewegung des Belichtungskopfes 8 (Fig. 1) entsprechend der Richtung 11 (gemäß Fig. 6 von links nach rechts) erfolgt. Entsprechend der seitlichen Position der Bildpunkte 63 werden diese zu einem ersten Zeitpunkt belichtet, woraufhin sich der Belichtungskopf 8 bis zum rechten Rand des Bildes bewegt, bis die entsprechenden Zeilen 50 vollständig belichtet worden sind. Es erfolgt sodann ein Vorschub des photosensitiven Materials 2 in Vorschubrichtung 5, sodass anschließend die Zwischenzeilen 53 belichtet werden können. Der Beliehtungskopf 8 (Fig. 1) wechselt seine Bewegungsrichtung in Richtung 12 (gemäß Fig. 6 von rechts nach links) und es erfolgt die Belichtung der Zwischenzeile 53 bis schließlich zu einem zweiten Zeitpunkt der Bildpunkt 62 belichtet wird. Durch Messung bzw. Vorausberechnung der Zeitdifferenz zwischen dem ersten Zeitpunkt der Belichtung der Bildpunkte 63 und dem zweiten Zeitpunkt der Belichtung des Bildpunkts 62 ist es möglich, einen Korrekturwert für den zur Belichtung des Bildpunktes 62 erforderlichen Lichtimpulses zu berechnen und bei der Ansteuerung der Lichtquellen 14, 15, 16 (Fig. 1) mit zu berücksichtigen. Die Zeitdifferenz entspricht einem Weg 64 des Belichtungskopfes 8, wie sie durch Erfassung der Position des Belichtungskopfes 8 mit Hilfe des Weggebers 24 (Fig. 1) und der Bewegungsgeschwindigkeit bestimmt werden kann. Für eine exakte Bestimmung der entsprechenden Zeitintervalle müsste streng genommen auch der in Folge der seitlichen Versetzung der Luken 48 bedingte Laufzeitunterschied berücksichtigt werden. Dieser Laufzeitunterschied ist jedoch im Verhältnis zur Gesamtlaufzeit vernachlässigbar. Es erfolgt somit eine Erfassung der zeitlichen Abfolge des Belichtungsverlaufes beim Belichten des photosensitiven Materials 2 und eine Berechnung des Zeitintervalls zum Belichten voneinander benachbarten Bildpunkten 62, 63 von aufeinander folgenden Zeilen 50 bzw. Zwischenzeilen 53 und auf Basis des so bestimmten Zeitintervalls eine Korrektur zur Kompensation des so genannten Intermittenz-Effektes. Der errechnete Korrekturwert wird vor Ausführen des entsprechenden Belichtungszyklus zu den Bilddaten des digitalen Bildes 3 (Fig. 1) hinzugerechnet.

    [0050] Fig. 7 zeigt ein Ablaufschema des Verfahrens zum Belichten von digitalen Bildern 3 mit einer Korrektur des Intermittenz-Effektes.

    [0051] Ausgehend von den Bilddaten eines digitalen Bildes 3 erfolgt in einem ersten Schritt 71 eine Aufteilung der Bilddaten in Bilddaten entsprechend Zeilen 50 und Bilddaten entsprechend Zwischenzeilen 53 (Fig. 5 und 6), in einem weiteren Schritt 72 erfolgt eine Aufzeichnung des Bewegungsablaufs des Belichtungskopfes 8 und der Vorschubbewegung des photosensitiven Materials 2 (Fig. 1). In einem Schritt 73 werden ausgehend von diesen Informationen Zeitintervalle bzw. Differenzzeiten für einander benachbarte Bildpunkte 62, 63 zu Zeilen 50 und Zwischenzeilen 53 bestimmt. In einem Schritt 74 werden sodann Korrekturwerte für die Belichtung der Zwischenzeilen 53 berechnet und damit neue korrigierte Bilddaten für die Zwischenzeilen 53 bestimmt. In einem daran anschließenden Schritt 75 erfolgt sodann die Ansteuerung der Lichtquellen 14, 15, 16, indem die Bilddaten zu den Zeilen 50 und den Zwischenzeilen 53 alternierend an die Ansteuerschaltung 20 übergeben werden.

    [0052] Die Ausführungsbeispiele zeigen mögliche Ausführungsvarianten der Vorrichtung bzw. des Verfahrens zum Erzeugen eines mehrfarbigen Bildes aus Daten eines digitalen Bildes, wobei an dieser Stelle bemerkt sei, dass die Erfindung nicht auf die speziell dargestellten Ausführungsvarianten derselben eingeschränkt ist, sondern vielmehr auch diverse Kombinationen der einzelnen Ausführungsvarianten untereinander möglich sind und diese Variationsmöglichkeit aufgrund der Lehre zum technischen Handeln durch gegenständliche Erfindung im Können des auf diesem technischen Gebiet tätigen Fachmannes liegt. Es sind also auch sämtliche denkbaren Ausführungsvarianten, die durch Kombinationen einzelner Details der dargestellten und beschriebenen Ausführungsvariante möglich sind, vom Schutzumfang mitumfasst.

    [0053] Der Ordnung halber sei abschließend darauf hingewiesen, dass zum besseren Verständnis des Aufbaus der Vorrichtung diese bzw. deren Bestandteile teilweise unmaßstäblich und/oder vergrößert und/oder verkleinert dargestellt wurden.

    [0054] Die den eigenständigen erfinderischen Lösungen zugrunde liegende Aufgabe kann der Beschreibung entnommen werden.

    [0055] Vor allem können die einzelnen in den Fig. 1, 2; 3, 4, 5; 6, 7 gezeigten Ausführungen den Gegenstand von eigenständigen, erfindungsgemäßen Lösungen bilden. Die diesbezüglichen, erfindungsgemäßen Aufgaben und Lösungen sind den Detailbesehreibungen dieser Figuren zu entnehmen.

    Bezugszeichenaufstellung



    [0056] 
    1
    Vorrichtung
    2
    Material
    3
    Bild
    4
    Transporteinrichtung
    5
    Vorschubrichtung
    6
    Motor
    7
    Transportwalze
    8
    Belichtungskopf
    9
    Führung
    10
    Belichtungskopfantrieb
    11
    Richtung
    12
    Richtung
    13
    Richtung
    14
    Lichtquelleneinheit
    15
    Lichtquelle
    16
    Lichtquelle
    17
    Einkoppeleinheit
    18
    Lichtleiterfaser
    19
    Faserbündel
    20
    Ansteuerschaltung
    21
    Digital-/Analog-Wandler
    22
    Zeitgeber
    23
    Steuerung
    24
    Weggeber
    25
    Messzelle
    26
    Rahmen
    27
    Faserhalterung
    28
    Fassung
    29
    Eintrittsluke
    30
    Tubus
    31
    Tubus
    32
    Tubus
    33
    Linse
    34
    Linse
    35
    Linse
    36
    optische Achse
    37
    optische Achse
    38
    optische Achse
    39
    optische Achse
    40
    Interferenzfilter
    41
    Interferenzfilter
    42
    Platte
    43
    Fassung
    44
    Träger
    45
    Linsensystem
    46
    Austrittsende
    47
    Maske
    48
    Luke
    49
    Lukenabstand d
    50
    Zeile
    51
    Zentriermarke
    52
    Belichtungsstreifen
    53
    Zwischenzeile
    54
    Zeilenabstand z
    55
    Höhe
    56
    Belichtungsstreifen
    57
    Breite
    58
    Kontur
    59
    Kontur
    60
    Belichtungskurve
    61
    Belichtungskurve
    62
    Bildpunkt
    63
    Bildpunkt
    64
    Weg
    70
    Schritt
    71
    Schritt
    72
    Schritt
    73
    Schritt
    74
    Schritt



    Ansprüche

    1. Vorrichtung (1) zum Erzeugen eines mehrfarbigen Bildes aus Daten eines digitalen Bildes (3) auf einem fotosensitiven Material (2) mit einer Transporteinrichtung (4) zum Bewegen des Materials (2) in einer Vorschubrichtung (5) und mit einem Belichtungskopf (8), der in einer senkrecht bezüglich der Vorschubrichtung (5) gerichteten Richtung (11, 12) über dem Material (2) hin und her beweglich ist, wobei der Belichtungskopf (8) mehrere Austrittsenden (46) von Lichtleiterfasern (18) zur Erzeugung von Bildpunkten (62, 63) auf dem Material (2) aufweist, wobei Einkoppeleinheiten (17) ausgebildet sind, durch die jeweils eine erste Lichtquelle (14), eine zweite Lichtquelle (15) und eine dritte Lichtquelle (16) mit einer einzigen Lichtleiterfaser (18) verbunden ist, wobei die Farbe des Lichts der ersten Lichtquelle (14), die Farbe des Lichts der zweiten Lichtquelle (15) und die Farbe des Lichts der dritten Lichtquelle (16) ein Tripel von komplementären Grundfarben bilden, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Belichtungskopf (8) zwischen den Austrittsenden (46) der Lichtleiterfasern (18) und einem Linsensystem (45) zur Abbildung der Austrittsenden (46) der Lichtleiterfasern (18) auf das Material (2) eine Maske (47) mit Luken (48) angeordnet ist.
     
    2. Vorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einkoppeleinheit (17) zur Verbindung der Lichtquellen (14, 15, 16) mit einer Eintrittsluke (29) der Lichtleiterfaser (18) einen ersten Interferenzfilter (40) und einen zweiten Interferenzfilter (41) umfasst, wobei das Licht der ersten Lichtquelle (14) an dem ersten Interferenzfilter (40) reflektiert wird und das Licht der zweiten Lichtquelle (15) an dem zweiten Interferenzfilter (41) reflektiert wird und durch den ersten Interferenzfilter (40) hindurchtritt und das Licht der dritten Lichtquelle (16) durch den zweiten Interferenzfilter (41) und durch den ersten Interferenzfilter (40) hindurchtritt.
     
    3. Vorrichtung gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Lichtquellen (14, 15, 16) jeweils in einem Tubus (30, 31, 32) mit jeweils einer Linse (33, 34, 35) zur Fokussierung des Lichts der Lichtquellen (14, 15, 16) in die Eintrittsluke (29) der Lichtleiterfaser (18) angeordnet sind.
     
    4. Vorrichtung gemäß Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Lage der Lichtquellen (14, 15, 16) in den jeweiligen Tuben (30, 31, 32) bezüglich der Längserstreckung des jeweiligen Tubus (30, 31, 32) justierbar ist.
     
    5. Vorrichtung gemäß Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass optische Achsen (36, 37) der Linsen (33, 34) der ersten und der zweiten Lichtquelle (14, 15) mit einer optischen Achse (39) der Eintrittsluke (29) jeweils einen Winkel von 60 ° einschließen und dass eine optische Achse (38) der Linse (35) parallel bezüglich der optischen Achse (39) ausgerichtet ist.
     
    6. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Eintrittsluke (29) in einer Faserhaltung (27) ausgebildet ist, wobei die in einer Fassung (28) befestigte Lichtleiterfaser (18) in die Faserhaltung (27) einschiebbar und in der Faserhaltung (27) fixierbar ist.
     
    7. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Einkoppeleinheiten (17) in einer stationären Lichtquelleneinheit (13) angeordnet sind.
     
    8. Vorrichtung gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Lichtquellen (14, 15, 16) durch Leuchtdioden (LED) gebildet sind.
     
    9. Vorrichtung gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Tripel der Grundfarben durch Rot, Grün und Blau gebildet ist.
     
    10. Vorrichtung gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass jede der Lichtquellen (14, 15, 16) mit einer Ansteuerschaltung (20) verbunden ist, wobei die Ansteuerschaltung (20) zumindest einen Digital-/Analogwandler (21) und einen Zeitgeber (22) umfasst.
     
    11. Vorrichtung gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Messzelle (25) zur Messung der Lichtintensitäten des Belichtungskopfes (8) umfasst ist.
     
    12. Vorrichtung gemäß Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Messzelle (25) in einer, sich außerhalb des Belichtungsbereiches befindlichen Parkposition des Belichtungskopfes (8) angeordnet ist.
     
    13. Vorrichtung gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Weggeber (24) zur Erfassung der Position des Belichtungskopfes (8) umfasst ist.
     
    14. Vorrichtung gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils aufeinander folgende Lucken (48) bezüglich einer Richtung senkrecht zu den Richtungen (11, 12) der Bewegung des Belichtungskopfes (8) um einen Luckenabstand d (49) versetzt sind.
     
    15. Vorrichtung gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Luckenabstand d (49) einen Wert hat, der gleich ist dem Doppelten eines Zeilenabstand z (54) von zu erzeugenden Zeilen des digitalen Bildes (3).
     
    16. Vorrichtung gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Luken (48) senkrecht bezüglich der Richtung (11, 12) der Bewegung des Belichtungskopfes (8) eine Höhe (55) aufweisen, deren Wert größer ist als der Zeilenabstand z (54).
     
    17. Vorrichtung gemäß Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Höhe (55) gleich ist dem 1,8-fachen des Zeilenabstand z (54).
     
    18. Vorrichtung gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Luken (48) bezüglich der Richtung (11, 12) der Bewegung des Belichtungskopfes (8) eine Breite (57) aufweisen, deren Wert größer ist als der Zeilenabstand z (54).
     
    19. Vorrichtung gemäß Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite (57) gleich ist dem 1,8-fachen des Zeilenabstand z (54).
     
    20. Vorrichtung gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Luken (48) mit seitlichen Konturen (58, 59) geformt sind, die einer Gaußschen Glockenkurve entsprechen.
     
    21. Vorrichtung gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Maske (47) aus einem mit einer Beschichtung versehenen Glasblättchen gebildet ist.
     
    22. Verfahren zum Erzeugen eines mehrfarbigen Bildes aus Daten eines digitalen Bildes (3) auf einem fotosensitiven Material (2), wobei durch eine Transporteinrichtung (4) das Material (2) in einer Vorschubrichtung (5) bewegt wird und durch einen Belichtungskopf (8), der in einer senkrecht bezüglich der Vorschubrichtung (5) gerichteten Richtung (11, 12) über dem Material (2) hin und her beweglich ist und der mehrere Austrittsenden (46) von Lichtleiterfasern (18) aufweist, Bildpunkte (62, 63) auf dem Material (2) erzeugt werden, wobei das Licht einer ersten Lichtquelle (14), das Licht einer zweiten Lichtquelle (15) und das Licht einer dritten Lichtquelle (16) durch eine einzige Lichtleiterfaser (18) geleitet wird, wobei die Farbe des Lichts der ersten Lichtquelle (14), die Farbe des Lichts der zweiten Lichtquelle (15) und die Farbe des Lichts der dritten Lichtquelle (16) ein Tripel von komplementären Grundfarben bilden, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Belichtungskopf (8) zwischen den Austrittsenden (46) der Lichtleiterfasern (18) und einem Linsensystem (45) zur Abbildung der Austrittsenden (46) der Lichtleiterfasern (18) auf das Material (2) eine Maske (47) mit Luken (48) angeordnet wird.
     
    23. Verfahren gemäß Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass zum Einleiten des Lichts in die Lichtleiterfaser (18) ein erster Interferenzfilter (40) und ein zweiter Interferenzfilter (41) verwendet wird, wobei das Licht der ersten Lichtquelle (14) an dem ersten Interferenzfilter (40) reflektiert wird und das Licht der zweiten Lichtquelle (15) an dem zweiten Interferenzfilter (41) reflektiert wird und durch den ersten Interferenzfilter (40) hindurchtritt und das Licht der dritten Lichtquelle (16) durch den zweiten Interferenzfilter (41) und durch den ersten Interferenzfilter (40) hindurchtritt.
     
    24. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 22 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass während einer ersten Bewegung des Belichtungskopfes (8) von den zu erzeugenden Zeilen des digitalen Bildes (3) nur eine jede zweite Zeile (50) erzeugt wird und anschließend das Material (2) in der Vorschubrichtung (5) weiterbewegt wird und während einer zweiten Bewegung des Belichtungskopfs (8) Zwischenzeilen (53) erzeugt werden.
     
    25. Verfahren gemäß Anspruch 22 oder 24, dadurch gekennzeichnet, dass die Luken (48) senkrecht bezüglich der Richtung (11, 12) der Bewegung des Belichtungskopfes (8) mit einer Höhe (55) ausgebildet werden, deren Wert größer ist als der Zeilenabstand z (54), und Belichtungsstreifen (52) von Zeilen (50) und Belichtungsstreifen (56) von Zwischenzeilen (53) erzeugt werden, wobei Belichtungsstreifen (52, 53) jeweils aufeinander folgender Zeilen (50) und Zwischenzeilen (53) einander teilweise überlappen.
     
    26. Verfahren gemäß Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, dass vor dem Erzeugen der Zwischenzeilen (53) korrigierte Bilddaten für die Zwischenzeilen (53) berechnet werden, indem die veränderte Belichtungswirkung des zweiten Belichtungsvorgang, der im Abstand eines Zeitintervalls auf den ersten Belichtungsvorgang folgt, für einen jeden von Bildpunkten (62) der Zwischenzeilen (53) kompensiert wird, wobei die Kompensation durch eine Äderung der Intensität und/oder durch eine Äderung der Impulsdauer um einen Wert erfolgt, der proportional ist zum Logarithmus aus dem Verhältnis des Zeitintervalls und einem Referenz-Zeitintervall (Wert ∼ log (Zeitintervall / Referenz-Zeitintervall)).
     
    27. Verfahren gemäß Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, dass Testbelichtungen durchgeführt werden und daraus das Referenz-Zeitintervall und ein Proportionalitätsfaktor für den Wert der Äderung der Intensität und/oder ein Proportionalitätsfaktor für den Wert der Äderung der Impulsdauer für das spezifische fotosensitive Material (2) bestimmt werden.
     
    28. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 22 bis 27, dadurch gekennzeichnet, dass die Lichtquellen (14, 15, 16) durch Leuchtdioden (LED) gebildet werden.
     
    29. Verfahren gemäß Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, dass mit einer Messzelle (25) die Lichtintensitäten des Belichtungskopfes (8) für verschiedene Ansteuerströme der LED gemessen werden und Korrekturparameter zur Kompensation der Nichtlinearitäten der LED bestimmt werden.
     


    Claims

    1. Device (1) for generating a multi-colour image from data of a digital image (3) on a photosensitive material (2), with a conveyor system (4) for moving the material (2) in a feed direction (5), and with an exposure head (8) which can be moved backwards and forwards across the material (2) in a direction (11, 12) extending perpendicular to the feed direction (5), and the exposure head (8) has a several outlet ends (46) of light-conducting fibres (18) for generating pixels (62, 63) on the material (2), and coupling units (17) are provided by means of which a first light source (14), a second light source (15) and a third light source (16) are respectively connected to a single light-conducting fibre (18), and the colour of the light of the first light source (14), the colour of the light of the second light source (15) the colour of the light of the third light source (16) form a trio of complementary basic colours, characterised in that a mask (47) with exposure apertures (48) is disposed in the exposure head (8) between the outlet ends (46) of the light-conducting fibres (18) and a lens system (45) for reproducing the outlet ends (46) of the light-conducting fibres (18) on the material (2).
     
    2. Device as claimed in claim 1, characterised in that the coupling unit (17) for connecting the light sources (14, 15, 16) to an inlet port (29) of the light-conducting fibres (18) comprises a first interference filter (40) and a second interference filter (41), and the light of the first light source (14) is reflected on the first interference filter (40), and the light of the second light source (15) is reflected on the second interference filter (41) and passes through the first interference filter (40), and the light of the third light source (16) passes through the second interference filter (41) and through the first interference filter (40).
     
    3. Device as claimed in claim 1 or 2, characterised in that the light sources (14, 15, 16) are each disposed in a tube (30, 31, 32), each equipped with a lens (33, 34, 35) for focusing the light of the light sources (14, 15, 16) on the fibre inlet port (29) for the light-conducting fibre (18).
     
    4. Device as claimed in claim 3, characterised in that the position of the light sources (14, 14, 16) in the respective tubes (30, 31, 32) can be adjusted with respect to the longitudinal extension of the respective tube (30, 31, 32).
     
    5. Device as claimed in claim 3 or 4, characterised in that the optical axes (36, 37) of the lenses (33, 34) of the first and the second light sources (14, 15) each subtend an angle of 60° with an optical axis (39) of the inlet port (29), and an optical axis (38) of the lens (35) is oriented parallel with the optical axis (39).
     
    6. Device as claimed in one of claims 2 to 5, characterised in that the inlet port (29) is disposed in a fibre holder (27) and the light-conducting fibre (18) secured in a socket (28) can be inserted in the fibre holder (27) and fixed in the fibre holder (27).
     
    7. Device as claimed in one of claims 2 to 6, characterised in that the coupling units (17) are disposed in a stationary light source unit (13).
     
    8. Device as claimed in one of the preceding claims, characterised in that the light sources (14, 15, 16) are light-emitting diodes (LEDs).
     
    9. Device as claimed in one of the preceding claims, characterised in that the trio of basic colours is red, green and blue.
     
    10. Device as claimed in one of the preceding claims, characterised in that each of the light sources (14, 15, 16) is connected to a control circuit (20), and the control circuit (20) comprises at least one digital-analogue converter (21) and a timer (22).
     
    11. Device as claimed in one of the preceding claims, characterised in that it has a measuring cell (25) for measuring the light intensities of the exposure head (8).
     
    12. Device as claimed in claim 11, characterised in that the measuring cell (25) is disposed outside of the exposure area of the exposure head (8) when the latter is in an idle position.
     
    13. Device as claimed in one of the preceding claims, characterised in that it has a distance transmitter (24) for detecting the position of the exposure head (8).
     
    14. Device as claimed in one of the preceding claims, characterised in that exposure apertures (48) disposed one after the other are offset with respect to a direction extending perpendicular to the directions (11, 12) of movement of the exposure head (8) by an aperture spacing d (49).
     
    15. Device as claimed in one of the preceding claims, characterised in that the aperture spacing d (49) has a value equal to twice a line spacing z (54) of lines of the digital image (3) to be generated.
     
    16. Device as claimed in one of the preceding claims, characterised in that the exposure apertures (48) have a height (55) perpendicular to the direction (11, 12) of movement of the exposure head (8), the value of which is greater than the line spacing z (54).
     
    17. Device as claimed in claim 16, characterised in that the height (55) is equal to 1.8 times the line spacing z (54).
     
    18. Device as claimed in one of the preceding claims, characterised in that the exposure apertures (48) have a width (57) by reference to the direction (11,12) of movement of the exposure head (8), the value of which is greater than the line spacing z (54).
     
    19. Device as claimed in claim 18, characterised in that the width (57) is equal to 1.8 times the line spacing z (54).
     
    20. Device as claimed in one of the preceding claims, characterised in that the exposure apertures (48) are shaped with lateral contours (58, 59) at least approximately conforming to a Gaussian bell curve.
     
    21. Device as claimed in one of the preceding claims, characterised in that the mask (47) is made from a glass leaf provided with a coating.
     
    22. Method of generating a multi-colour image from data of a digital image (3) on a photosensitive material (2), and the material (2) is moved by a conveyor system (4) in a feed direction (5), and pixels (62, 63) are generated on the material (2) by an exposure head (8) which is able to move backwards and forwards across the material (2) in a direction (11, 12) extending perpendicular to the feed direction (5) and has a plurality of outlet ends (46) of light-conducting fibres (18), and the light of a first light source (14), the light of a second light source (15) and the light of a third light source (16) is directed through a single light-conducting fibre (18), and the colour of the light of the first light source (14), the colour of the light of the second light source (15) and the colour of the light of the third light source (16) form a trio of complementary basic colours, characterised in that a mask (47) with exposure apertures (48) is disposed in the exposure head (8) between the outlet ends (46) of the light-conducting fibres (18) and a lens system (45) for reproducing the outlet ends (46) of the light-conducting fibres (18) on the material (2).
     
    23. Method as claimed in claim 22, characterised in that a first interference filter (40) and a second interference filter (40) are used to introduce the light into the light-conducting fibres (18), and the light of the first light source (14) is reflected on the first interference filter (40), and the light of the second light source (15) is reflected on the second interference filter (41) and passes through the first interference filter (40), and the light of the third light source (16) passes through the second interference filter (41) and through the first interference filter (40).
     
    24. Method as claimed in one of claims 22 to 23, characterised in that, during the course of a first movement of the exposure head (8), only every second line (50) of the lines of the digital image (3) to be produced is generated, after which the material (2) is advanced further in the feed direction (5) and intermediate lines (53) are then generated during the course of a second movement of the exposure head (8).
     
    25. Method as claimed in claim 22 or 24, characterised in that the exposure apertures (48) have a height (55) perpendicular to the direction (11, 12) of movement of the exposure head (8), the value of which is greater than the line spacing z (54), and exposed strips (52) of lines (50) and exposed strips (56) of intermediate lines (53) are generated, and exposed strips (52, 53) of successively following lines (50) and intermediate lines (53) partially overlap one another.
     
    26. Method as claimed in claim 25, characterised in that, prior to generating the intermediate lines (53), corrected image data is computed for the intermediate lines (53) by compensating, for each and every image pixel (62) of the intermediate lines (53), the altered exposure effect of the second exposure process which follows the first exposure process after a time interval, , and such compensation takes place by changing the intensity and/or by changing the pulse duration by a value which is proportional to the logarithm of the ratio between the time interval and a reference time interval (value ∼ log(time interval/reference time interval)).
     
    27. Method as claimed in claim 26, characterised in that test exposures are run and from these, the reference time interval and a proportionality factor are determined for the value of the change in intensity and/or a proportionality factor is determined for the value of the change in pulse duration for the specific photosensitive material (2).
     
    28. Method as claimed in one of claims 22 to 27, characterised in that the light sources (14, 15, 16) are light-emitting diodes (LEDs).
     
    29. Method as claimed in claim 28, characterised in that the light intensities of the exposure head (8) for different control currents of the LEDs are measured with a measuring cell (25) and correction parameters for compensating non-linearities of the LEDs are determined.
     


    Revendications

    1. Dispositif (1) pour produire une image en couleurs multiples à partir des données d'une image numérique (3) sur un matériau photosensible (2) avec une installation de transport (4) pour déplacer le matériau (2) dans une direction d'avancement (5) et avec une tête d'exposition (8) qui est déplaçable alternativement dans une direction (11, 12) orientée perpendiculairement par rapport à la direction d'avancement (5) sur le matériau (2), où la tête d'exposition (8) présente plusieurs extrémités de sortie (46) de fibres optiques (18) pour produire des points d'image (62, 63) sur le matériau (2), où des unités de couplage (17) sont réalisées, par lesquelles respectivement une première source de lumière (14), une deuxième source de lumière (15) et une troisième source de lumière (16) est reliée à une seule fibre optique (18), où la couleur de la lumière de la première source de lumière (14), la couleur de la lumière de la deuxième source de lumière (15) et la couleur de la lumière de la troisième source de lumière (16) forment un triple de couleurs de base complémentaires, caractérisé en ce qu'il est disposé dans la tête d'exposition (8) entre les extrémités de sortie (46) des fibres optiques (18) et un système de lentilles (45) pour la représentation des extrémités de sortie (46) des fibres optiques (18) sur le matériau (2), un masque (47) avec des ouvertures (48).
     
    2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'unité de couplage (17), pour la liaison des sources de lumière (14, 15, 16) avec une ouverture d'entrée (29) de la fibre optique (18), présente un premier filtre d'interférence (40) et un deuxième filtre d'interférence (41), où la lumière de la première source de lumière (14) est réfléchie au premier filtre d'interférence (40) et la lumière de la deuxième source de lumière (15) est réfléchie au deuxième filtre d'interférence (41) et passe à travers le premier filtre d'interférence (40), et la lumière de la troisième source de lumière (16) passe à travers le deuxième filtre d'interférence (41) et à travers le premier filtre d'interférence (40).
     
    3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les sources de lumière (14, 15, 16) sont disposées chacune dans un tube (30, 31, 32) avec respectivement une lentille (33, 34, 35) pour la focalisation de la lumière des sources de lumière (14, 15, 16) dans l'ouverture d'entrée (29) de la fibre optique (18).
     
    4. Dispositif selon la revendication 3, caractérisé en ce que la position des sources de lumière (14, 15, 16) est ajustable dans les tubes respectifs (30, 31, 32) en ce qui concerne l'extension longitudinale du tube respectif (30, 31, 32).
     
    5. Dispositif selon la revendication 3 ou 4, caractérisé en ce que les axes optiques (36, 37) des lentilles (33, 34) de la première et de la deuxième source de lumière (14, 15) forment avec un axe optique (39) de l'ouverture d'entrée (29) respectivement un angle de 60°, et en ce qu'un axe optique (38) de la lentille (35) est orienté parallèlement relativement à l'axe optique (39).
     
    6. Dispositif selon l'une des revendications 2 à 5, caractérisé en ce que l'ouverture d'entrée (29) est réalisée dans un support de fibre (27), où la fibre optique (18) fixée dans une monture (28) peut être poussée dans le support de fibre (27) et peut être fixée dans le support de fibre (27).
     
    7. Dispositif selon l'une des revendications 2 à 6, caractérisé en ce que les unités de couplage (17) sont disposées dans une unité de source de lumière stationnaire (13).
     
    8. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les sources de lumière (14, 15, 16) sont réalisées par des diodes luminescentes (LED).
     
    9. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le triple des couleurs de base est formé par rouge, vert et bleu.
     
    10. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que chacune des sources de lumière (14, 15, 16) est reliée à un montage de commande (20), où le montage de commande (20) comprend au moins un convertisseur numérique/analogique (21) et une horloge (22).
     
    11. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'il est réalisé une cellule de mesure (25) pour la mesure des intensités de lumière de la tête d'exposition (8).
     
    12. Dispositif selon la revendication 11, caractérisé en ce que la cellule de mesure (25) est disposée dans une position de repos de la tête d'exposition (8) située à l'extérieur de la zone d'exposition.
     
    13. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'il est réalisé un capteur de déplacement (24) pour détecter la position de la tête d'exposition (8).
     
    14. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que des ouvertures (48) se faisant suite respectivement sont décalées d'un écart d'ouverture d(49) relativement à une direction perpendiculaire aux directions (11, 12) de déplacement de la tête d'exposition (8).
     
    15. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'écart d'ouverture d(49) présente une valeur qui représente le double d'un écart de lignes z(54) de lignes à produire de l'image numérique (3).
     
    16. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les ouvertures (48) présentent perpendiculairement à la direction (11, 12) de déplacement de la tête d'exposition (8) une hauteur (55) dont la valeur est plus grande que l'écart de lignes z(54).
     
    17. Dispositif selon la revendication 16, caractérisé en ce que la hauteur (55) est égale à 1,8 fois l'écart de ligne z(54).
     
    18. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les ouvertures (48) présentent relativement à la direction (11, 12) de déplacement de la tête d'exposition (8) une largeur (57) dont la valeur est plus grande que l'écart de lignes z(54).
     
    19. Dispositif selon la revendication 18, caractérisé e ce que la largeur (57) représente 1,8 fois l'écart de lignes z(54).
     
    20. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les ouvertures (48) sont réalisées avec des contours latéraux (58, 59) qui correspondent à une courbe en cloche Gaussienne.
     
    21. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le masque (47) est formé par une plaquette de verre munie d'un revêtement.
     
    22. Procédé de production d'une image en plusieurs couleurs à partir de données d'une image numérique (3) sur un matériau photosensible (2), dans lequel, par une installation de transport (4), le matériau (2) est déplacé dans une direction d'avancement (5) et, par une tête d'exposition (8), qui est déplaçable alternativement dans une direction (11, 12) orientée perpendiculairement à la direction d'avancement (5) sur le matériau (2) et présente plusieurs extrémités de sortie (46) de fibres optiques (18), des points d'image (62, 63) sont produits sur le matériau (2), où la lumière d'une première source de lumière (14), la lumière d'une deuxième source de lumière (15) et la lumière d'une troisième source de lumière (16) est guidée par une seule fibre optique (18), où la couleur de la lumière de la première source de lumière (14), la couleur de la lumière de la deuxième source de lumière (15) et la couleur de la lumière de la troisième source de lumière (16) forme un triple de couleurs de base complémentaires, caractérisé en ce qu'est disposé dans la tête d'exposition (8) entre les extrémités de sortie (46) des fibres optiques (18) et un système de lentilles (45) pour la représentation des extrémités de sortie (46) des fibres optiques (18) sur le matériau (2), un masque (47) avec des ouvertures (48).
     
    23. Procédé selon la revendication 22, caractérisé en ce qu'est utilisé pour l'introduction de la lumière dans la fibre optique (18) un premier filtre d'interférence (40) et un deuxième filtre d'interférence (41), où la lumière de la première source de lumière (14) est réfléchie au premier filtre d'interférence (40) et la lumière de la deuxième source de lumière (15) est réfléchie au deuxième filtre d'interférence (41) et passe à travers le premier filtre d'interférence (40), et la lumière de la troisième source de lumière (16) passe à travers le deuxième filtre d'interférence (41) et à travers le premier filtre d'interférence (40).
     
    24. Procédé selon l'une des revendications 22 à 23, caractérisé en ce que pendant un premier mouvement de la tête d'exposition (8), il est produit parmi les lignes à produire de l'image numérique (3) seulement chaque deuxième ligne (50) et ensuite le matériau (2) est déplacé plus loin dans la direction d'avancement (5) et, pendant un deuxième déplacement de la tête d'exposition (8), des lignes intermédiaires (53) sont produites.
     
    25. Procédé selon la revendication 22 ou 24, caractérisé en ce que les ouvertures (48) sont réalisées perpendiculairement à la direction (11, 12) du déplacement de la tête d'exposition (8) en une hauteur (55) dont la valeur est plus grande que l'écart de lignes z(54), et des bandes d'exposition (52) de lignes (50) et des bandes d'exposition (56) de lignes intermédiaires (53) sont produites, où les bandes d'exposition (52, 53) de lignes (50) et lignes intermédiaires (53) qui se font suite se chevauchent partiellement.
     
    26. Procédé selon la revendication 25, caractérisé en ce qu'avant la production des lignes intermédiaires (53), des données d'image corrigées pour les lignes intermédiaires (53) sont calculées, en ce que l'effet d'exposition modifié de la deuxième opération d'exposition, qui suit selon l'écart d'un intervalle de temps à la première opération d'exposition, est compensé pour chacun des points d'image (62) des lignes intermédiaires (53), où la compensation a lieu par une modification de l'intensité et/ou par une modification de la durée d'impulsion selon une valeur qui est proportionnelle au logarithme à partir du rapport de l'intervalle de temps et d'un intervalle de temps de référence (valeur - log (intervalle de temps/intervalle de temps de référence)).
     
    27. Procédé selon la revendication 26, caractérisé en ce que des expositions test sont exécutées et que sont déterminées à partir de celles-ci, l'intervalle de temps de référence et un facteur de proportionnalité pour la valeur de la modification de l'intensité et/ou un facteur de proportionnalité pour la valeur de la modification de la durée d'impulsion pour le matériau photosensible spécifique (2).
     
    28. Procédé selon l'une des revendications 22 à 27, caractérisé en ce que les sources de lumière (14, 15, 16) sont formées par des diodes luminescentes (LED).
     
    29. Procédé selon la revendication 28, caractérisé en ce que sont déterminées avec une cellule de mesure (25) les intensités de lumière de la tête d'exposition (8) pour différents courants de commande des LED ainsi que des paramètres de correction pour la compensation des non-linéarités des LED.
     




    Zeichnung


























    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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