| (19) |
 |
|
(11) |
EP 1 640 290 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
12.08.2009 Patentblatt 2009/33 |
| (22) |
Anmeldetag: 27.09.2004 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
|
|
| (54) |
Saugunterlagen für Fleisch- und Geflügelprodukte
Absorbent pad for meat and poultry products
Coussin absorbant pour produits de viande et de volaille
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PL PT RO SE SI SK TR
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
29.03.2006 Patentblatt 2006/13 |
| (73) |
Patentinhaber: Bikoma Aktiengesellschaft Spezialmaschinen |
|
56727 Mayen (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Hilger Walter
56736 Kottenheim (DE)
- Göbel Bernd
56761 Gamlen (DE)
|
| (74) |
Vertreter: Lemcke, Brommer & Partner |
|
Patentanwälte
Bismarckstrasse 16 76133 Karlsruhe 76133 Karlsruhe (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 1 285 861 GB-A- 2 325 195 US-A1- 2002 068 081
|
WO-A-01/58764 US-A- 5 552 169
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Saugunterlage für Fleisch- und Geflügelprodukte zum Absorbieren
von aus diesen Produkten ausgetretenen Flüssigkeiten mit den Merkmalen des Oberbegriffs
von Anspruch 1.
[0002] Derartige als meat tray pad bezeichneten Saugunterlagen sind beispielsweise aus der
GB-A 2325195 bekannt und werden zusammen mit den meat trays, also den Fleischschalen, zum Verkaufen
von portionierten Fleisch- oder Geflügelprodukten vor allem an Selbstbedienungstheken
verwendet, wobei die Saugunterlage insbesondere die Aufgabe hat, etwaige aus den Fleisch-
oder Geflügelprodukten austretende Flüssigkeiten vollständig aufzusaugen, um zum einen
das jeweilige Produkt länger haltbar zu machen, indem das Mikrobenwachstum an den
Außenseiten des Fleisches verhindert wird, und um andererseits das Erscheinungsbild
des jeweiligen Produkts über längere Zeit zu optimieren.
[0003] Es sind im Stand der Technik beispielsweise aus der
DE 689 24 982 bereits Saugunterlagen bekannt, die eine verbesserte Absorptionsfähigkeit dadurch
aufweisen, dass sie zum Aufsaugen der Flüssigkeiten nicht nur die Zellulose-Fasern
verwenden, sondern auch ein an den Zellulose-Fasern festgelegtes pulverförmiges und
aus einzelnen Körnern bzw. Kristallen bestehendes Superabsorbens, dessen Absorptionsfähigkeit
diejenige von Zellulose weit übertrifft. /Z Diese bekannten Superabsorbens-Partikel
haben jedoch den Nachteil, dass sie sich zum einen nicht mit ausreichender Genauigkeit
gleichmäßig über die Fläche des Saugkerns verteilen lassen, da sie mehr oder weniger
zufällig an den Fasern des Saugkerns festkleben bzw. zwischen diesen Fasern hindurchfallen,
hierbei den ihnen zugestimmten Bereich verlassen und sie teilweise sogar aus dem Saugkern
herausfallen können.
[0004] Darüber hinaus besteht beim Kalandrieren der Saugunterlage, also beim im Stand der
Technik üblichen Einbringen von Einprägungen die Gefahr, dass die an den Zellulose-Fasern
festgeklebten Superabsorbens-Körner bzw. -Kristalle durch die benachbarte Folie gestanzt
werden und diese beschädigen. Dieser Nachteil wird bei den aus der
GB-A 2325195 bekannten Saugunterlage mit Superabsorbensfasern vermieden. Diese haben den Vorteil,
dass sich die Fasern nach dem Einbringen in das Fasergemisch des Saugkerns kaum von
ihrer ursprünglichen Position wegbewegen und damit gleichmäßig verteilt über das gesamte
Volumen des Saugkerns positioniert bleiben. Denn die Superabsorbens-Fasern verhalten
sich aufgrund ihrer den Zellulose-Fasern entsprechenden Struktur wie die Zellulose-Fasern
(beispielsweise im Airlaid-Vakuumsog) und lassen sich so einfach und dauerhaft mit
diesem vermischen. Dabei lassen sich die Superabsorbensfasern auch näher an der Oberfläche
des Saugkerns positionieren, was das Absorptionsverhalten noch einmal verbessert.
[0005] Darüber hinaus werden die Superabsorbensfasern beim Kalandrieren mit dem restlichen
Fasergemisch verpresst und behindern aufgrund des - verglichen mit den Superabsorbens-Kristallen
- vergleichsweise geringen Querschnitts (im Vergleich etwa ein Zehntel) den Prägevorgang
auch in keinster Weise. Im Gegenteil sorgt das Verprägen bzw. Kalandrieren der die
Superabsorbensfasern aufweisenden Saugunterlage für ein verbessertes Absorptionsverhalten,
indem die Flüssigkeit in den kalandrierten Bereichen schneller absorbiert und in die
ungesättigten Zonen verteilt wird.
[0006] Der Vorteil der genannten Saugunterlage bedeutet aber auch einen wesentlichen Nachteil:
Die Superabsorbensfasern erstrecken sich bis in den verpressten Randbereich und nehmen
somit auch seitlich über diesen Randbereich Flüssigkeit auf, was zu einer Aufweichung
des Randes führt. Dadurch ist der Randbereich immer feucht und diese Feuchtigkeit
kann somit wieder über den Rand in Kontakt mit den Fleisch- und Geflügelprodukten
gelangen.
[0007] Hiervon ausgehend liegt die Aufgabe der vorliegenden Erfindung darin, eine Saugunterlage
für Fleisch- oder Geflügelprodukte zur Verfügung zu stellen, die die Nachteile des
Standes der Technik vermeidet. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale
von Anspruch 1 gelöst.
[0008] Bezüglich der Ausgestaltung der Saugunterlage wird erfindungsgemäß vorgeschlagen,
dass die beiden Folien der Saugunterlage an ihren umlaufenden Rändern allseits miteinander
verbunden sind, wie es beispielsweise schon aus der
EP-A 1285881 bekannt ist und was insbesondere durch Prägen oder Kleben erfolgen kann. Dadurch
bilden die umlaufenden Ränder der beiden Folien einen den Saugkern in der Saugkernebene
nach außen abschottenden Bereich, wodurch sichergestellt ist, dass die vom Saugkern
aufgenommene Flüssigkeit nicht wieder seitlich aus der Saugunterlage herausfließen
kann.
[0009] Hierdurch ist die Saugunterlage mit Ausnahme etwaiger flüssigkeitsdurchlässiger Öffnungen
in einer oder in beiden Folien allseits verschlossen und gibt die einmal absorbierte
Flüssigkeit im Gebrauchszustand nicht wieder ab. Hierbei ist erfindungsgemäß die dem
Fleisch- oder Geflügelprodukt zuzuwendende Folie in sich geschlossen ausgeführt, so
dass das jeweilige Produkt keinen Kontakt mit der absorbierten (bzw. mit der innerhalb
der Saugunterlage befindlichen) Flüssigkeit haben kann. Darüber hinaus ist die dem
Fleisch- oder Geflügelprodukt abzuwendende Folie emipermeabe flüssigkeitsdurchlässig
ausgebildet, insbesondere mit Perforierungen (beispielsweise mit kelchförmigem Querschnitt)
versehen und/oder aus saugdurchlässigem Material (z.B. einem Nonwoven) gebildet, um
die zwischen der Saugunterlage und der Fleischschale befindliche Flüssigkeit aufzunehmen.
[0010] Beide Folien bestehen insbesondere aus Polyethylen und sind an ihren Rändern thermisch,
chemisch, durch Prägen und/oder durch Verkleben miteinander verbunden.
[0011] Was den genauen Aufbau bzw. die Zusammensetzung des Superabsorbens betrifft, so besteht
die Superabsorbensfaser vorteilhafterweise aus absorbierendem Acrylpolymer, das insbesondere
teilweise durch Natriumsalz neutralisiert ist. Ein empfehlenswertes Produkt ist beispielsweise
das faserförmige Superabsorbent OASIS Typ 101/6/10.
[0012] Hinsichtlich der Zusammensetzung des Saugkerns empfiehlt es sich außerdem, dass zusätzlich
zu Zellulosefasern und zu dem faserförmigen Superabsorbens /Z thermoplastische Fasern
vorgesehen sind und dass die Zellulose-Fasern und die thermoplastischen Fasern nichtverwoben
und aneinander befestigt sind. Anstelle (und gegebenenfalls zusätzlich) der thermoplastischen
Fasern kann aber auch ein Gewebe-Tissue parallel zum Saugkern angeordnet werden.
[0013] Weitere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung eines Ausführungsbeispiels anhand der Zeichnungen; hierbei zeigen
- Figur 1
- eine Saugunterlage in schematischer Draufsicht;
- Figur 2
- den Aufbau der erfindungsgemäßen Saugunterlage aus Figur 1 in schematischer Seitenansicht;
und
- Figur 3
- in schematischer Darstellung die Verteilung der Superabsorbens-Fasern und der Zellulose-Fasern.
[0014] Die in Figur 1 und Figur 2 dargestellte Saugunterlage 1 besteht aus zwei rechteckigen
Polyethylenfolien 2, 3, wobei die später als Oberseite dienende und dem Fleischprodukt
zugewandte Folie 2 komplett geschlossen ausgeführt ist und die später die Unterseite
der Saugunterlage bildende Folie 3, die dem Fleischprodukt abgewandt ist und zum Auflegen
auf die Fleischschale dient, mit Perforierungen, Durchbrechungen etc semipermeabel
flüssigkeitsdurchlässig ausgeführt ist.
[0015] Zwischen den beiden Folien ist ein Saugkern 4 angeordnet, der aus einem kissenförmigen
Fasergewirr besteht mit zumindest Superabsorbens-Fasern 11 und Zellulose-Fasern 12
(siehe Figur 3), die gleichmäßig verteilt über den kissenförmigen Saugkern 4 angeordnet
sind.
[0016] Zusätzlich können noch thermoplastische Fasern vorgesehen sein bzw. - wie im in Figur
2 dargestellten Beispiel - eine Gewebelage, ein sogenanntes Tissue 5 in dem Beispiel
gemäß Figur 2 ist zwischen Tissue 5 und Saugkern 4 sowie zwischen Saugkern 4 und Folie
3 jeweils eine Klebstoffschicht 6, 7 angeordnet
[0017] Die beiden äußeren Folien 2, 3 werden entlang ihrer Umfangsränder aneinander festgelegt
(Figur 2 zeigt den Herstellungszwischenschritt vor der Festlegung), was insbesondere
durch Prägen oder Kleben erfolgt. Dadurch bilden die beiden umlaufenden Ränder 8,
9 der beiden Folien einen den Saugkern in der Saugkernebene nach außen abschottenden
Bereich, wodurch sichergestellt ist, dass die vom Saugkern aufgenommene Flüssigkeit
nicht wieder (seitlich) aus der Saugunterlage herausfließen kann (es sei denn, sie
würde die Saugunterlage durch die Perforierungen der Folie 3 verlassen, was jedoch
aufgrund der Semipermeabilität der Folie verhindert wird).
[0018] In Figur 1 ist schließlich erkennbar, wie die Saugunterlage 1 im inneren Bereich,
also innerhalb der Umfangsränder 8, 9 kalandriert ausgeführt ist, das heißt mit einer
Oberflächenprägung, die im Falle aus Figur 1 Wabenform besitzt. Im Prägebereich ist
die Leitwirkung der Fasern verbessert und es wird eine gewisse Sogwirkung in die nichtverdichteten
Bereiche hervorgerufen. Natürlich kann der kalandrierte Bereich 10 auch eine andere
Struktur aufweisen.
[0019] Wie aus Figur 3 unschwer erkennbar, bestehen die erfindungswesentlichen Vorteile
der Superabsorbens-Fasern 11 darin, dass sie wegen ihrer strukturellen Ähnlichkeit
mit den Zellulose-Fasern im Fasergewirr der Zellulose-Fasern 12 eine fast unveränderbare
Position einnehmen, da sie in der Regel länger ausgebildet sind als die Zellulose-Fasern
12 bzw. als der Abstand zweier Zellulose-Fasern und dadurch nicht durch das Fasergewirr
hindurchfallen können. Darüber hinaus zeigt Figur 3 anschaulich, dass die Zellulosefaser
nicht über ein zusätzliches Haftmittel wie die bekannten Superabsorbens-Pulverkörnchen
an den Zellulose-Fasern festgeklebt werden müssen, sondern dass sie von alleine in
der eingenommenen Position verbleiben. Hierdurch können die Superabsorbens-Fasern
auch nicht aus der Saugunterlage herausfallen (auch nicht, wenn die Saugunterlage
nach außen offen ausgebildet wäre, also die Folienränder nicht miteinander verbunden
wären).
[0020] Zusammenfassend bietet die vorliegende Erfindung den Vorteil, eine Saugunterlage
für Fleischprodukte zur Verfügung zu stellen, die sich durch besonders gutes Absorptionsvermögen
auszeichnet, durch gleichmäßige Verteilung des Superabsorbens innerhalb des Saugkerns
und durch Beibehaltung der Position des Superabsorbens.
1. Saugunterlage für Fleisch- oder Geflügelprodukte zum Absorbieren von aus diesen Produkten
ausgetretenen Flüssigkeiten, zumindest bestehend aus zwei äußeren Folien (2, 3) und
einem inneren Saugkern (4), wobei der Saugkern Zellulose-Fasern (12) aufweist und
mit einem Superabsorbens (11) versehen ist, wobei das Superabsorbens (11) faserförmig
ausgebildet ist, wobei die Saugunterlage (1) mit Ausnahme etwaiger flüssigkeitsdurchlässiger
Öffnungen in einer oder beiden Folien (2, 3) durch die beiden Folien allseits verschlossen
ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass die dem Fleisch- oder Geflügelprodukt abzuwendende Folie (3) semipermeabel flüssigkeitsdurchlässig
ausgebildet ist.
2. Saugunterlage nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass das faserförmige Superabsorbens (11) aus absorbierendem Acrylpolymer besteht.
3. Saugunterlage nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Acrylpolymer des Superabsorbens (11) teilweise durch Natriumsalz neutralisiert
ist.
4. Saugunterlage nach zumindest Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass zusätzlich zu Zellulose-Fasern und zu dem faserförmigen Superabsorbens thermoplastische
Fasern im Saugkern vorgesehen sind.
5. Saugunterlage nach zumindest Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass zusätzlich zu dem Saugkern (4) ein sich parallel zum Saugkern erstreckendes Gewebe-Tissue
(5) vorgesehen ist.
6. Saugunterlage nach zumindest Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Zellulose-Fasern und die thermoplastischen Fasern nicht verwoben und aneinander
befestigt sind.
7. Saugunterlage nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die beiden Folien (2, 3) der Saugunterlage an ihren umlaufenden Rändern (8, 9) allseits
miteinander verbunden sind.
8. Saugunterlage nach zumindest Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Verbindung der beiden Folien (2, 3) thermisch, chemisch, durch Prägen und/oder
durch Verkleben erfolgt.
9. Saugunterlage nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Folien (2, 3) aus Polyethylen bestehen.
10. Saugunterlage nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die dem Fleisch- oder Geflügelprodukt zuzuwendende Folie (2) in sich geschlossen
ausgeführt ist.
11. Saugunterlage nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die dem Fleisch- oder Geflügelprodukt abzuwendende Folie (3) mit Perforierungen versehen
ist und/oder aus einem saugdurchlässigen Material, insbesondere einem Nonwoven besteht.
12. Saugunterlage nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Saugunterlage (1) mittels Kalandrierung (10) und/oder Prägung im Bereich des
Saugkerns (4) hinsichtlich ihres Absorptionsverhaltens verbessert ist.
1. Absorbent underlay for meat or poultry products for absorbing liquids escaping from
these products, at least comprising two outer films (2, 3) and an inner absorbent
core (4), wherein the absorbent core has cellulose fibres (12) and is provided with
a superabsorber (11), the superabsorber (11) being of fibrous construction, wherein
the absorbent underlay (1) with the exception of any liquid-permeable openings in
one or both films (2, 3) is closed on all sides by the two films, characterised in that the film (3) to be turned away from the meat or poultry product is of semi-permeable
construction to allow liquid to pass through.
2. Absorbent underlay as claimed in Claim 1, characterised in that the fibrous superabsorber (11) is made from absorbent acrylic polymer.
3. Absorbent underlay as claimed in Claim 2, characterised in that the acrylic polymer of the superabsorber (11) is partially neutralised by sodium
salt.
4. Absorbent underlay as claimed in at least Claim 1, characterised in that in addition to cellulose fibres and the fibrous superabsorber thermoplastic fibres
are provided in the absorbent core.
5. Absorbent underlay as claimed in at least Claim 1, characterised in that in addition to the absorbent core (4) a fabric tissue (5) is provided which extends
parallel to the absorbent core.
6. Absorbent underlay as claimed in at least Claim 4, characterised in that the cellulose fibres and the thermoplastic fibres are not interwoven and fixed on
one another.
7. Absorbent underlay as claimed in at least one of the preceding claims, characterised in that the two films (2, 3) of the absorbent underlay are joined to one another on all sides
on their peripheral edges (8, 9).
8. Absorbent underlay as claimed in at least Claim 6, characterised in that the joining of the two films (2, 3) takes place thermally, chemically, by embossing
and/or by adhesion.
9. Absorbent underlay as claimed in at least one of the preceding claims, characterised in that the films (2,3) are made from polyethylene.
10. Absorbent underlay as claimed in at least one of the preceding claims, characterised in that the film (2) to be turned towards the meat or poultry product is closed in on itself.
11. Absorbent underlay as claimed in any one of the preceding claims, characterised in that the film (3) to be turned away from the meat or poultry product is provided with
perforations and/or is made from an absorbent material, in particular a nonwoven material.
12. Absorbent underlay as claimed in at least one of the preceding claims, characterised in that the absorption behaviour of the absorbent underlay (1) is improved by means of calendering
(10) and/or embossing in the region of the absorbent core (4).
1. Support absorbant pour produits à base de viande ou de volaille, pour absorber les
liquides s'échappant de ces produits, constitué au moins de deux feuilles extérieures
(2, 3) et d'une âme absorbante intérieure (4), sachant que l'âme absorbante présente
des fibres de cellulose (12) et est pourvue d'un agent superabsorbant (11), sachant
que l'agent superabsorbant (11) est réalisé fibreux, sachant que le support absorbant
(1) est, à l'exception d'éventuelles ouvertures laissant passer les liquides dans
une des feuilles (2, 3) ou dans les deux feuilles, fermé de tous côtés par les deux
feuilles, caractérisé en ce que la feuille (3) à éloigner du produit à base de viande ou de volaille est réalisée
semi-perméable aux liquides.
2. Support absorbant selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'agent superabsorbant fibreux (11) est constitué de polymère acrylique absorbant.
3. Support absorbant selon la revendication 2, caractérisé en ce que le polymère acrylique de l'agent superabsorbant (11) est au moins partiellement neutralisé
par du sel de sodium.
4. Support absorbant selon au moins la revendication 1, caractérisé en ce que des fibres thermoplastiques sont prévues en plus des fibres de cellulose et de l'agent
superabsorbant fibreux dans l'âme absorbante.
5. Support absorbant selon au moins la revendication 1, caractérisé en ce qu'en plus de l'âme absorbante (4), il est prévu un tissu (5) s'étendant parallèlement
à l'âme absorbante.
6. Support absorbant selon au moins la revendication 4, caractérisé en ce que les fibres de cellulose et les fibres thermoplastiques ne sont pas tissées et fixées
entre elles.
7. Support absorbant selon au moins une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les deux feuilles (2, 3) du support absorbant sont assemblées entre elles de tous
côtés sur leurs bords périphériques (8, 9).
8. Support absorbant selon au moins la revendication 6, caractérisé en ce que l'assemblage des deux feuilles (2, 3) s'effectue par voie thermique, par voie chimique,
par estampage et/ou par collage.
9. Support absorbant selon au moins une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les feuilles (2, 3) sont constituées de polyéthylène.
10. Support absorbant selon au moins une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la feuille (2) à tourner vers le produit à base de viande ou de volaille est réalisée
en soi fermée.
11. Support absorbant selon au moins une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la feuille (3) à éloigner du produit à base de viande ou de volaille est pourvue
de perforations et/ou est constituée d'un matériau absorbant perméable, en particulier
d'un non-tissé.
12. Support absorbant selon au moins une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le comportement d'absorption du support absorbant (1) est amélioré par calandrage
(10) et/ou par estampage dans la région de l'âme absorbante (4).


IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information
des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes.
Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei
Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente