(57) Die Erfindung betrifft ein sprengwirkungshemmendes Fenster (1, 20) mit einem Blendrahmen
(2, 24) und einem Flügelrahmen (3, 22), der eine Füllung (5) aufnimmt und in Scharnieren
an dem Blendrahmen (2, 24) um mindestens eine Achse kippbar gelagert ist, wobei der
Flügelrahmen (3, 22) in einer Schließstellung in dem Blendrahmen (2, 24) einliegt,
wobei die Füllung (5) aus Panzerglas besteht und das Fenster (1, 20) mindestens ein
Kippbegrenzungselement (7, 33), mittels dessen ein durch eine Sprengwirkung induziertes
Kippen des Flügelrahmens (3, 22) in den Scharnieren über eine Kippgrenzstellung (11,
28) hinaus hemmbar ist und mindestens ein Verschiebebegrenzungselement (23, 32) mittels
dessen ein durch die Sprengwirkung induziertes Verschieben des Flügelrahmens (3, 22)
senkrecht zu einer Kippachse in den Scharnieren hemmbar ist, aufweist. Um eine äußere Vorsatzverglasung aus Panzerglas entbehrlich zu machen und dennoch
- bei Gewährleistung einer hinreichenden Sicherheit bei Sprengstoffanschlägen - in
der Öffnungsstellung des Flügelrahmens eine bedarfsweise dauerhafte Belüftungsfunktion
zu ermöglichen, wird vorgeschlagen, dass mindestens ein mit dem Blendrahmen (2, 24)
und/oder der Fensterlaibung verbundenen Verschiebebegrenzungselement (7, 32), das
an einer den Scharnieren gegenüber liegenden Seite (29) des Flügelrahmens (3, 22)
angeordnet ist und mittels dessen aus der Kippgrenzstellung (28) und aus jeder Stellung
zwischen dieser und der Schließstellung ein durch die Sprengwirkung induziertes Verschieben
des Flügelrahmens (3, 22) in einer Ebene der Füllung senkrecht zu der Kippachse dadurch
hemmbar ist, dass der Flügelrahmen (3, 22) an einem kreissegmentförmig ausgebildeten
Anschlag (30) an dem Verschiebebegrenzungselement (7, 32) anschlägt.
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