[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Koaxialsteckverbinder gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs 1.
Die vorliegende Erfindung betrifft ferner eine Außenleiterkontakthülse für einen Koaxialsteckverbinder
gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 10.
[0002] Koaxialkabel weisen üblicherweise einen Innenleiter, einen Außenleiter, ein zwischen
Innenleiter und Außenleiter angeordnetes Dielektrikum sowie einen den Außenleiter
umhüllenden Mantel auf. Das klassische Koaxialkabel hat einen als Geflecht ausgebildeten
Außenleiter, welcher jedoch in der Herstellung aufwändig und kostenintensiv ist. Daher
wurde bereits in der DE 195 24 526 A1 vorgeschlagen, den Außenleiter als elektrisch
leitfähige Lackschicht auszubilden. Aus der DE 102 47 792 A1 ist es bekannt, den Außenleiter
aus einem Metallstreifen aufzuwickeln. Problematisch hierbei ist jedoch - die Befestigung
eines Koaxialsteckverbinders, wie beispielsweise Koaxialstecker oder Koaxialkuppler,
an derartigen Kabeln. Bei herkömmlichen Verbindungstechniken, wie beispielsweise aus
der DE 41 28 722 A1bekannt, wird ein Außenleiterteil des Koaxialsteckverbinders aus
den vom Mantel befreiten Außenleiter aufgecrimpt. Hierdurch wird sowohl eine elektrische
Außenleiterkontaktierung als auch eine mechanische Verbindung zwischen Koaxialsteckverbinder
und Koaxialkabel hergestellt, die auch als Zugentlastung dient. Entsprechende Kräfte
werden dabei von dem mechanisch stabilen Außenleitergeflecht aufgenommen. Bei den
oben erwähnten Koaxialkabein mit Außenleitern, die nicht als Geflecht ausgebildet
sind, fehlt jedoch diese mechanische Stabilität des Außenleiters, so dass dieser zur
mechanischen Verbindung zwischen Koaxialkabel und Koaxialsteckverbinder nicht mehr
geeignet ist. Darüber hinaus würde ein Crimpen auf den Außenleiter diesen erheblich
beschädigen und zu einem Setzverhalten führen.
[0003] Aus der DE 198 21 747 C1 ist es bekannt, bei einer Koaxialkabel-Anschlusseinrichtung
in einer Außenleiterkontakthülse eine rotationssymmetrische, mehrere elastische Kontaktlamellen
aufweisende Außenleiterfeder derart einzubauen, dass die Ränder der Feder unter Vorspannung
an der Innenwand der Außenleiterkontakthülse anliegen. Diese Außenleiterfeder kontaktiert
unter Federvorspannung elektrisch einen abisolierten Bereich des Außenleiters. Die
Außenleiterfeder ist dabei sich konisch verjüngend ausgebildet, so dass der abisolierte
Bereich des Außenleiters beim Einstecken in die Außenleiterkontakthülse in die vormontierte
Außenleiterfeder ohne Widerstand hinein gleiten kann.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Koaxialsteckverbinder der o.g. Art
derart auszugestalten, dass er zur einfachen und dennoch funktionssicheren Montage
an einem Koaxialkabel mit einem nicht als Geflecht ausgebildeten Außenleiter geeignet
ist. Hierbei soll von der Verbindung zwischen Koaxialsteckverbinder und Koaxialkabel
eine gute Übertragungsqualität auch für elektromagnetische Wellen mit hohen Frequenzen
sichergestellt sein.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch einen Koaxialsteckverbinder der o.g. Art
mit den in Anspruch 1 gekennzeichneten Merkmalen und durch eine Außenleiterkontakthülse
der o.g. Art mit den in Anspruch 10 gekennzeichneten Merkmalen gelöst. Vorteilhafte
Ausgestaltungen der Erfindung sind in den weiteren Ansprüchen beschrieben.
[0006] Bei einem Koaxialsteckverbinder der o.g. Art ist es erfindungsgemäß vorgesehen, dass
das Federelement als axial durchgehend geschlitzte, in radialer Richtung elastisch
federnde, zylinderförmige Außenleiterkontakthülse ausgebildet ist, die in montiertem
Zustand den Außenleiter des Koaxialkabels mit ihrer gesamten Innenseite flächig elektrisch
kontaktiert, wobei an der zylinderförmigen Außenleiterkontakthülse wenigstens zwei
gegenüberliegende Federzungen derart angeordnet und ausgebildet sind, dass diese sich
in radialer Richtung nach außen erheben und in montiertem Zustand das Außenleiterteil
an dessen Innenseite unter Federspannung elektrisch kontaktieren.
[0007] Bei einer Außenleiterkontakthülse der o.g. Art ist es erfindungsgemäß vorgesehen,
dass die Außenleiterkontakthülse als axial durchgehend geschlitzte, in radialer Richtung
elastisch federnde, zylinderförmige Hülse ausgebildet ist, die in montiertem Zustand
den Außenleiter des Koaxialkabels mit ihrer gesamten Innenseite flächig elektrisch
kontaktiert, wobei an der zylinderförmigen Außenleiterkontakthülse wenigstens zwei
gegenüberliegende Federzungen derart angeordnet und ausgebildet sind, dass diese sich
in radialer Richtung nach außen erheben und in montiertem Zustand das Außenleiterteil
an dessen Innenseite unter Federspannung elektrisch kontaktieren.
[0008] Dies hat den Vorteil, dass der Außenleiter des Koaxialkabels einfach und funktionssicher
mit dem Außenleiterteil des Koaxialsteckverbinders elektrisch derart verbunden ist,
dass auch elektromagnetische Wellen mit hohen Frequenzen in ausreichender Qualität,
d.h. insbesondere mit geringen Verlusten und geringer Dämpfung, übertragen werden.
Zusätzlich ist eine mechanische Anbindung des Koaxialsteckverbinders an das Koaxialkabel
von dem elektrischen Kontakt zwischen dem Außenleiter des Koaxialkabels und dem Außenleiterteil
des Koaxialsteckverbinders entkoppelt.
[0009] Beispielsweise sind die Federzungen einstückig mit der Außenleiterkontakthülse ausgebildet.
[0010] In einer bevorzugten Ausführungsform ist die Außenleiterkontakthülse mit einem runden
oder ovalen Querschnitt ausgebildet, welcher dem Querschnitt des Koaxialkabels entspricht.
[0011] Eine bereits bei der Montage der Außenleiterkontakthülse auf dem abisolierten Außenleiter
des Koaxialkabels vorhandene Anlage unter Federvorspannung erzielt man dadurch, dass
der Innendurchmesser der Außenleiterkontakthülse in entspanntem Zustand kleiner ist
als der Außendurchmesser des Koaxialkabels bis zum Außenleiter.
[0012] In einer bevorzugten Ausführungsform sind die Federzungen an einem axialen Ende der
Außenleiterkontakthülse mit dieser verbunden und weisen jeweils ein freies federndes
Ende auf.
[0013] Zur automatisierten Montage sind am Außenumfang der Außenleiterkontakthülse wenigstens
zwei gegenüberliegende Griffelemente ausgebildet, welche einerseits zum Greifen der
Außenleiterkontakthülse und andererseits zum elastisch federnden, radialen Aufbiegen
der Außenleiterkontakthülse dienen, so dass die Außenleiterkontakthülse zur Montage
des Koaxialsteckverbinders ohne Widerstand auf den abisolierten Bereich des Außenleiters
des Koaxialkabels aufgeschoben werden kann.
[0014] Zum mechanischen Befestigen des Koaxialsteckverbinders am Koaxialkabel mit Zugentlastung
sind an einem koaxialkabelseitigen Ende des Außenleiterteiles des Koaxialsteckverbinders
Befestigungsmittel, insbesondere einstückig mit dem Außenleiterteil ausgebildete Crimplaschen,
zum mechanischen Befestigen des Koaxialsteckverbinders an einem Mantel des Koaxialkabels
vorgesehen.
[0015] Die Erfindung wird im Folgenden anhand der Zeichnung näher erläutert. Diese zeigt
in:
- Fig. 1
- eine bevorzugte Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Koaxialsteckverbinders, welcher
an einem Koaxialkabel montiert ist, in Schnittansicht,
- Fig. 2
- den Koaxialsteckverbinder gemäß Fig. 1 in Explosionsdarstellung und
- Fig.3
- eine bevorzugte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Außenleiterkontakthülse in
perspektivischer Ansicht.
[0016] Die aus Fig. 1 und 2 ersichtliche bevorzugte Ausführungsform eines erfindungsgemäßen
Koaxialsteckverbinders zum Verbinden mit einem Koaxialkabel 10 umfasst ein Innenleiterteil
12, welches in montiertem Zustand mit einem Innenleiter 14 des Koaxialkabels 10 elektrisch
verbunden ist, ein Außenleiterteil 16, welches in montiertem Zustand mit einem Außenleiter
18 des Koaxialkabels 10 elektrisch verbunden ist, sowie ein zwischen Innenleiterteil
14 und Außenleiterteil 16 angeordnetes Isolierteil 20. Das Koaxialkabel 10 ist mit
einem Außenleiter 18 beispielsweise in Form einer gewickelten Folie oder einer aufgedampften
Metallisierung ausgestattet.
[0017] Zum Herstellen der elektrischen Verbindung zwischen dem Außenleiterteil 16 des Koaxialsteckverbinders
und dem Außenleiter 18 des Koaxialkabels 10 ist eine Außenleiterkontakthülse 22 aus
elektrisch leitendem Werkstoff vorgesehen. Diese Außenleiterkontakthülse 22 ist erfindungsgemäß
als in axialer Richtung durchgehend geschlitzter Zylinder ausgebildet, welcher in
radialer Richtung elastisch verformbar ist. Die Querschnittsform des Zylinders ist
an die Querschnittsform des Koaxialkabels 10 angepasst. In der dargestellten Ausführungsform
ist die Außenleiterkontakthülse 22 im Querschnitt oval bzw. abgeflacht ausgebildet,
wobei entsprechende Durchmesser der Außenleiterkontakthülse 22 derart ausgebildet
sind, dass die Außenleiterkontakthülse 22 mit ihrer gesamten Innenfläche des Zylinders
an einem abisolierten Abschnitt des Außenleiters 18 des Koaxialkabels 10 unter Federvorspannung
anliegt.
[0018] An der zylinderförmigen Außenleiterkontakthülse 22 sind wenigstens zwei gegenüberliegende
Federzungen 24 derart angeordnet und ausgebildet, dass diese sich in radialer Richtung
nach außen erheben und in montiertem Zustand (Fig. 1) das Außenleiterteil 16 an dessen
Innenseite unter Federspannung elektrisch kontaktieren. Über die flächige Anlage der
Innenseite des Zylinders der Außenleiterkontakthülse 22 an dem Außenleiter 18 des
Koaxialkabels 10 und die Anlage der Federzungen 24 an der Innenseite des Außenleiterteils
16 des Koaxialsteckverbinders wird die elektrische Verbindung zwischen dem Außenleiter18
des Koaxialkabels 10 und dem Außenleiterteil 16 des Koaxialsteckverbinders hergestellt.
Dies ist dabei lediglich eine elektrische Verbindung.
[0019] Zum Herstellen auch einer mechanischen Verbindung mit dem Koaxialkabel 10 sind am
Außenleiterteil 16 des Koaxialsteckverbinders an einem koaxialkabelseitigen Ende einstückig
mit dem Außenleiterteil 16 Crimplaschen 26 ausgebildet. Diese werden bei der Montage
des Koaxialsteckverbinders am Koaxialkabel 10 um einen Mantel 28 des Koaxialkabels
10 gecrimpt und stellen die mechanische Verbindung zum Koaxialkabel 10 mit Zugentlastung
her.
[0020] Die aus Fig. 3 ersichtliche, bevorzugte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Außenleiterkontakthülse
22 umfasst einen Zylinder 30 mit axialem Schlitz 36 und am Zylinder 30 angeordnete
Federzungen 24. Diese sind symmetrisch gegenüberliegend angeordnet, so dass in montiertem
Zustand durch die federnd an der Innenseite des Außenleiterteils 16 anliegenden Federzungen
24 eine symmetrische Kraft von beiden Seiten auf den Zylinder 30 ausgeübt wird und
dadurch die Fläche der Innenseite des Zylinders 30 der Außenleiterkontakthülse 22
zusätzlich gegen den Außenleiter 18 des Koaxialkabels 10 gedrückt wird. In der dargestellten
Ausführungsform sind die Federzungen 24 an einem axialen Ende des Zylinders 30 einstückig
mit diesem ausgebildet und erheben sich von dort radial nach außen bis zu freien Enden
32, die an der Innenfläche des Zylinders 30 der Außenleiterkontakthülse 22 anliegen.
[0021] Zusätzlich sind am Außenumfang des Zylinders 30 der Außenleiterkontakthülse 22 zwei
symmetrisch gegenüber liegende Griffelemente 34 angeordnet. Diese dienen für die Montage
zum radialen Aufweiten des Zylinders 30 unter Erweiterung des axialen Schlitzes 26,
so dass die Außenleiterkontakthülse 22 bei der Montage des Koaxialsteckverbinders
einfach und ohne Widerstand auf den abisolierten Außenleiter 18 des Koaxialkabels
10 aufgeschoben werden kann.
[0022] Zur Montage des Koaxialsteckverbinders werden folgende Arbeitsschritte nacheinander
ausgeführt: Das Koaxialkabel wird abisoliert, so dass vorbestimmte Abschnitte von
Innenleiter 14 und Außenleiter 18 frei liegen. Anschließend wird die Außenleiterkontakthülse
22 mittels der Griffelemente 34 elastisch aufgebogen, über den Außenleiter 18 geschoben
und dann werden die Griffelemente 34 wieder losgelassen, so dass die Außenleiterkontakthülse
22 durch die radiale Federwirkung des Zylinders 30 mit Federvorspannung und der gesamten
Innenfläche des Zylinder 30 am Außenleiter 18 des Koaxialkabels 10 anliegt. Als nächstes
wird das Innenleiterteil 12 des Koaxialsteckverbinders an den Innenleiter 14 des Koaxialkabels
gecrimpt. Danach wird das Außenleiterteil 16 des Koaxialsteckverbinders über das so
präparierte Ende des Koaxialkabels 10 geschoben, so dass das Innenleiterteil 12 des
Koaxialsteckverbinders in dem Isolierteil 20 des Koaxialsteckverbinders angeordnet
ist und die offenen Crimplaschen 26 im Bereich eines Abschnittes des Mantels 28 des
Koaxialkabels 10 liegen. Zum Abschluss werden die Crimplaschen 26 auf den Mantel 28
des Koaxialkabels 10 gecrimpt. Mit diesen lediglich zwei Crimpvorgängen ist der Koaxialsteckverbinder
elektrisch und mechanisch mit dem Ende des Koaxialkabels 10 fest und zugentlastend
verbunden.
1. Koaxialsteckverbinder, insbesondere Koaxialstecker oder Koaxialkuppler, zum mechanischen
und elektrischen Verbinden mit einem Koaxialkabel (10), mit einem Innenleiterteil
(12), welches in montiertem Zustand mit einem Innenleiter (14) des Koaxialkabels (10)
elektrisch verbunden ist, einem Außenleiterteil (16), welches in montiertem Zustand
mit einem Außenleiter (18) des Koaxialkabels (10) elektrisch verbunden ist und einem
zwischen Innenleiterteil (12) und Außenleiterteil (16) angeordneten Isolierteil (20),
wobei ein elektrisch leitendes Federelement vorgesehen ist, welches zum Herstellen
der elektrischen Verbindung zwischen Außenleiterteil (16) des Koaxialsteckverbinders
und Außenleiter (18) des Koaxialkabels (10) in montiertem Zustand unter Federvorspannung
den Außenleiter (18) des Koaxialkabels (10) sowie eine Innenseite des Außenleiterteils
(16) elektrisch kontaktiert,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Federelement als axial durchgehend geschlitzte, in radialer Richtung elastisch
federnde, zylinderförmige Außenleiterkontakthülse (22) ausgebildet ist, die in montiertem
Zustand den Außenleiter (18) des Koaxialkabels (10) mit ihrer gesamten Innenseite
flächig elektrisch kontaktiert, wobei an der zylinderförmigen Außenleiterkontakthülse
(22) wenigstens zwei gegenüberliegende Federzungen (24) derart angeordnet und ausgebildet
sind, dass diese sich in radialer Richtung nach außen erheben und in montiertem Zustand
das Außenleiterteil (16) an dessen Innenseite unter Federspannung elektrisch kontaktieren.
2. Koaxialsteckverbinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Federzungen (24) einstückig mit der Außenleiterkontakthülse (22) ausgebildet
sind.
3. Koaxialsteckverbinder nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Außenleiterkontakthülse (22) mit einem runden oder ovalen Querschnitt ausgebildet
ist, welcher dem Querschnitt des Koaxialkabels (22) entspricht.
4. Koaxialsteckverbinder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Innendurchmesser der Außenleiterkontakthülse (22) in entspanntem Zustand kleiner
ist als der Außendurchmesser des Koaxialkabels (10) bis zum Außenleiter (18).
5. Koaxialsteckverbinder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Federzungen (54) an einem axialen Ende der Außenleiterkontakthülse (52) mit dieser
verbunden sind und jeweils ein freies federndes Ende (32) aufweisen.
6. Koaxialsteckverbinder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass am Außenumfang der Außenleiterkontakthülse (32) wenigstens zwei gegenüberliegende
Griffelemente (34) ausgebildet sind.
7. Koaxialsteckverbinder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an einem koaxialkabelseitigen Ende des Außenleiterteiles (16) des Koaxialsteckverbinders
Befestigungsmittel (26) zum mechanischen Befestigen des Koaxialsteckverbinders an
einem Mantel (28) des Koaxialkabels (10) vorgesehen sind.
8. Koaxialsteckverbinder nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsmittel Crimplaschen (26) umfassen.
9. Koaxialsteckverbinder nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsmittel (26) einstückig mit dem Außenleiterteil (16) des Koaxialsteckverbinders
ausgebildet sind.
10. Außenleiterkontakthülse (22) für einen Koaxialsteckverbinder, insbesondere Koaxialstecker
oder Koaxialkuppler, zum mechanischen und elektrischen Verbinden mit einem Koaxialkabel
mit einem Innenleiterteil (12), welches in montiertem Zustand mit einem Innenleiter
(14) des Koaxialkabels (10) elektrisch verbunden ist, einem Außenleiterteil (16),
welches in montiertem Zustand mit einem Außenleiter (18) des Koaxialkabels (10) elektrisch
verbunden ist, und einem zwischen Innenleiterteil (12) und Außenleiterteil (16) angeordneten
Isolierteil (20), wobei die Außenleiterkontakthülse (22) zum Herstellen der elektrischen
Verbindung zwischen Außenleiterteil (16) des Koaxialsteckverbinders und Außenleiter
(18) des Koaxialkabels (10) in montiertem Zustand unter Federvorspannung den Außenleiter
(18) des Koaxialkabels (10) sowie eine Innenseite des Außenleiterteils (22) elektrisch
kontaktiert,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Außenleiterkontakthülse (22) als axial durchgehend geschlitzte, in radialer Richtung
elastisch federnde, zylinderförmige Hülse ausgebildet ist, die in montiertem Zustand
den Außenleiter (18) des Koaxialkabels (10) mit ihrer gesamten Innenseite flächig
elektrisch kontaktiert, wobei an der zylinderförmigen Außenleiterkontakthülse (22)
wenigstens zwei gegenüberliegende Federzungen (24) derart angeordnet und ausgebildet
sind, dass diese sich in radialer Richtung nach außen erheben und in montiertem Zustand
das Außenleiterteil (16) an dessen Innenseite unter Federspannung elektrisch kontaktieren.
11. Außenleiterkontakthülse (22) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Federzungen (24) einstückig mit der Außenleiterkontakthülse (22) ausgebildet
sind.
12. Außenleiterkontakthülse (22) nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Außenleiterkontakthülse (22) mit einem runden oder ovalen Querschnitt ausgebildet
ist, welcher dem Querschnitt des Koaxialkabels (10) entspricht.
13. Außenleiterkontakthülse (22) nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Innendurchmesser der Außenleiterkontakthülse (22) in entspanntem Zustand kleiner
ist als der Außendurchmesser des Koaxialkabels (10) bis zum Außenleiter (18).
14. Außenleiterkontakthülse (22) nach einem der Ansprüche 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Federzungen (24) an einem axialen Ende der Außenleiterkontakthülse (22) mit dieser
verbunden sind und jeweils ein freies federndes Ende (32) aufweisen.
15. Außenleiterkontakthülse (22) nach einem der Ansprüche 10 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass am Außenumfang der Außenleiterkontakthülse (22) wenigstens zwei gegenüberliegende
Griffelemente (34) ausgebildet sind.