[0001] Zum Einbringen von Kraftstoff in direkt einspritzende Verbrennungskraftmaschinen
werden hubgesteuerte Einspritzsysteme mit Hochdruckspeicherraum (Common Rail) sowie
Pumpe-Düse-Systeme oder auch Pumpe-Leitung-Düse-Systeme eingesetzt. Bei Kraftstoffeinspritzsystemen
mit Hochdruckspeicherraum kann in vorteilhafter Weise der Einspritzdruck an Last und
Drehzahl einer Verbrennungskraftmaschine in weiten Betriebsbereichen angepasst werden.
Zur Reduzierung der Emissionen und zur Erzielung einer hohen spezifischen Leistung
ist ein hoher Einspritzdruck erforderlich. Das erreichbare Druckniveau von HochdruckkraftstoiFpumpen
ist aus Festigkeitsgründen begrenzt, so dass zur weiteren Drucksteigerung bei Kraftstoffeinspritzsystemen
Druckverstärker in den Kraftstoffinjektoren zum Einsatz kommen.
Stand der Technik
[0002] Aus DE 101 52 261 A1 ist eine Anbindungsstelle eines als Hochdruckspeicher ausgeführten
hochdruckbeaufschlagten Raumes eines Hochdruckeinspritzsystems für Kraftfahrzeuge
bekannt. Bei dem hochdruckbeaufschlagten Raum handelt es sich um einen Hochdruckspeicher
in Form eines Common-Rails einer Dieseleinspritzanlage. Der Hochdruckspeicher wird
dabei durch einen Hohlkörper gebildet, in den eine Querbohrung einmündet. Zur Erhöhung
der Druckfestigkeit wird vorgeschlagen, an der Außen- und/oder Innenfläche des Hohlkörpers
eine oder mehrere Einkerbungen und/oder Aussparungen zur Spannungsentlastung des unter
Druck stehenden Hohlkörpers anzubringen. Die Einkerbungen und Aussparungen sind dabei
in der Nähe der Querbohrungen angebracht oder erstrecken sich in axialer Richtung
nahe an die Querbohrung heran.
[0003] Ein weiterer Hochdruckspeicher in Form eines Common-Rails für eine Dieseleinspritzanlage
ist aus US 6,520,155 B1 bekannt. Um höheren Drücken Stand zu halten, weist der Grundkörper
des Hochdruckspeichers mindestens zwei Verbindungsöffnungen auf, die einander diametral
gegenüberliegend angeordnet sind, so dass im Inneren die Einmündungsstelle der Querbohrung
fertigungstechnisch einfach abgerundet werden kann.
[0004] Das Dokument DE 199 48 339 C1 bezieht sich ebenfalls auf eine Anbindungsstelle an
ein Common-Rail einer Dieseleinspritzanlage, wobei im Inneren des Grundkörpers mindestens
zwei im Wesentlichen kreiszylindrische Ausnehmungen ausgeführt sind, so dass die in
den Grundkörper eingeführte Querbohrung in die Ausnehmung und nicht in die Zylinderwand
des Innenraums des Hochdruckspeichers mündet.
[0005] Eine weitere Anbindungsstelle für eine Hochdruckleitung in einen Injektorkörper eines
Kraftstoffinjektors ist aus DE 100 22 378 A1 bekannt. Im Injektorkörper ist ein Hochdrucksammelraum
ausgebildet, in den eine Zulaufbohrung mündet. Dabei ist eine Ausnehmung in der Zylinderwand
des Hochdrucksammelraums ausgeführt, in den die Zulaufbohrung mündet.
[0006] Das Dokument DE 102 18 904 A1 hat eine Kraftstoffeinspritzeinrichtung für Brennkraftmaschinen
mit einem von einer Kraftstoffhochdruckquelle versorgbaren Kraftstoffinjektor mit
einem als Druckübersetzungseinrichtung ausgebildeten Druckverstärker zum Gegenstand.
Zwischen dem Kraftstoffinjektor und der Kraftstoffhochdruckquelle ist die einen beweglichen
Druckübersetzerkolben aufweisende Druckübersetzungseinrichtung geschaltet. Der Druckübersetzerkolben
trennt einen an die Kraftstoffhochdruckquelle anschließbaren Raum von einem mit dem
Kraftstoffinjektor verbundenen Hochdruckraum. Durch Befüllen eines Rückraumes (Differenzdruckraum)
der Druckübersetzungseinrichtung mit Kraftstoff bzw. durch ein Entleeren des Rückraumes
von Kraftstoff kann der Kraftstoffdruck im Hochdruckraum variiert werden. Der Kraftstoffinjektor
weist einen beweglichen Schließkolben zum Öffnen und Verschließen von Einspritzöffnungen
auf. Der Schließkolben ragt in einen Schließdruckraum hinein, so dass der Schließkolben
mit Kraftstoffdruck beaufschlagbar ist zur Erzielung einer in Schließrichtung auf
den Schließkolben wirkenden Kraft. Der Schließdruckraum und der Rückraum werden durch
einen gemeinsamen Schließdruck-Rückraum gebildet, wobei sämtliche Teilbereiche des
Schließdruck-Rückraumes permanent zum Austausch von Kraftstoff miteinander verbunden
sind. Es ist ein Druckraum zum Versorgen der Einspritzöffnungen mit Kraftstoff und
zum Beaufschlagen des Schließkolbens mit einer in Öffnungsrichtung wirkenden Kraft
vorgesehen. Ein Hochdruckraum steht derart mit der Kraftstoffhochdruckquelle in Verbindung,
dass im Hochdruckraum, abgesehen von Druckschwingungen, ständig zumindest der Kraftstoffdruck
der Kraftstoffhochdruckquelle anliegen kann, wobei der Druckraum und der Hochdruckraum
durch einen gemeinsamen Einspritzraum gebildet werden. Sämtliche Teilbereiche des
Einspritzraumes sind permanent zum Austausch von Kraftstoff miteinander verbunden.
[0007] Aus DE 102 47 903.8 A1 ist eine druckverstärkte Kraftstoffeinspritzeinrichtung mit
innen liegender Steuerleitung entnehmbar. Die Kraftstoffeinspritzeinrichtung, die
mit einer Hochdruckquelle in Verbindung steht, weist einen mehrteiligen Injektorkörper
auf. In diesem ist ein über einen Differenzdruckraum betätigbarer Druckübersetzer
aufgenommen, dessen Druckübersetzerkolben einen Arbeitsraum von dem Differenzdruckraum
trennt. Die Kraftstoffeinspritzeinrichtung ist über ein Schaltventil betätigbar. Eine
Druckänderung im Differenzdruckraum des Druckübersetzers erfolgt über eine zentrale
Steuerleitung, welche sich durch den Druckübersetzer-Kolben erstreckt. Die zentrale
Steuerleitung ist durch den Arbeitsraum des Druckübersetzers geführt und gegen diesen
über eine hochdruckdichte Verbindung abgedichtet.
[0008] DE 196 11 884 A1 bezieht sich auf ein Kraftstoffeinspritzventil für Brennkraftmaschinen.
Dieses umfasst ein in einer Bohrung eines Ventilkörpers axial verschiebbares kolbenförmiges
Ventilglied. Dieses weist an seinem brennraumseitigen Ende eine Ventildichtfläche
auf, die zum Aufsteuern eines Einspritzquerschnittes mit einem am brennraumseitigen
Ende der Bohrung vorgesehenen Ventilsitz zusammenwirkt. Ferner weist dieses eine in
Richtung Ventildichtfläche weisende Druckschulter auf, durch die das Ventilglied in
einem im Durchmesser größeren in der Bohrung gleitend geführten Führungsteil und einen
im Durchmesser kleineren freien Schaftteil unterteilt ist. Es ist ein durch eine Querschnittserweiterung
der Bohrung gebildeter Druckraum vorgesehen, der über einen zwischen dem freien Schaft
des Ventilgliedes und der Wand der Bohrung gebildeten Spalt mit dem Ventilsitz verbunden
ist und an den sich am Ventilsitz abgewandten Ende ein den Führungsteil des Ventilgliedes
aufnehmender Führungsabschnitt der Bohrung anschließt. Der Ventilkörper ist von einem
Druckkanal durchzogen, der radial auswärts der Bohrung in das ventilsitzabgewandte
Ende des Druckraumes mündet. Die Druckschulter am Ventilglied taucht ständig derart
weit in den Führungsabschnitt der Bohrung ein, dass am dem Druckraum benachbarten
Ende des Führungsabschnitts der Bohrung ein Ringspalt zwischen dem Ventilglied und
der Wandung der Bohrung verbleibt. In diesem wird eine Gegenkraft auf einen zwischen
der Bohrung und dem Druckkanal verbleibenden Steg aufgebaut.
[0009] Bei bisherigen Ausführungen von über den Differenzdruckraum gesteuerten Druckverstärkern
ist der Differenzdruckraum durch eine in der Regel horizontale Bohrung mit einer zweiten
ventilführenden Bohrung verbunden. Die Herstellung der horizontalen Bohrung gestaltet
sich als äußerst schwierig. Hier müssen zeit- und kostenaufwendige Verfahren wie elektrisch-chemisches
Senken oder Erodieren angewendet werden. Außerdem treten an den Verschneidungsstellen
zwischen dem Rückraum und der horizontalen Bohrung die höchsten Spannungen im Bauteil
auf. Eine höhere Oberflächenqualität und eine Verrundung der sich fertigungsbedingt
ergebenden Kanten reichen bei den angestrebten noch zu steigernden Systemdrücken nicht
mehr aus, um dauerfeste Bauteile zu erhalten. Die aus DE 102 47 903 A1 bekannte innen
liegende zentrale Steuerleitung erfordert einen höheren Fertigungs- und Montageaufwand
als einfache Bohrungen innerhalb des Injektorkörpers.
Darstellung der Erfindung
[0010] Bei der Auslegung von über den Differenzdruckraum gesteuerten Druckverstärkern stellt
die Anbindung des Differenzdruckraumes an die Steuerleitung eine potentielle Schwachstelle
dar. Da das Steuerventil zur Betätigung des Druckverstärkers aus Bauraumgründen oberhalb
des Druckverstärkers angeordnet ist, wird die Steuerleitung seitlich am Druckverstärker
vorbei geführt. Nach der erfindungsgemäß vorgeschlagenen Lösung wird die Verbindung
zwischen dem Differenzdruckraum (Rückraum) und der Steuerleitung, die in der Regel
als Bohrung ausgebildet ist und zum Ventil führt, durch eine umlaufende Nut oder eine
seitliche Tasche im zylindrischen Rückraum des Druckverstärkers dargestellt. Der sich
daraus ergebende Vorteil liegt darin, dass vor allem an der Hockdruckverschneidungsstelle
zwischen Differenzdruckraum (Rückraum) und einer Nut oder zwischen dem Differenzdruckraum
(Rückraum) und der zylindrisch geformten Tasche keinerlei Spannungsüberhöhungen entstehen,
welche die Druckfestigkeit des Kraftstoffinjektor beeinträchtigen. An der Hochdruckverschneidungsstelle
zwischen der Nut und der als Bohrung ausgebildeten Steuerleitung bzw. der zylindrisch
geformten Tasche und der als Bohrung ausgebildeten Steuerleitung lässt sich die Spannungsüberhöhung
wesentlich reduzieren, so dass sich mit einem derart beschaffenen Kraftstoffinjektor
mit optimierter Verbindung zwischen den Hochdruckräumen am Druckübersetzer höhere
Einspritzdrücke realisieren lassen.
[0011] Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäß vorgeschlagenen Lösung ist darin zu erblicken,
dass ein toleranzunempfindliche Verschneidungsstelle zwischen der Nut bzw. der Tasche
und der als Bohrung ausgebildeten Steuerleitung erreicht wird, da rein mechanische,
spanabhebende Fertigungsverfahren zur Herstellung der Nut oder der Tasche eingesetzt
werden können.
[0012] Durch eine entsprechende Formgebung der Nut bzw. der zylindrisch geformten Tasche
können spezifische Formen des Durchbruches so z.B. in ovaler rechteckförmiger oder
auch anderer Geometrie realisiert werden. Durch eine definierte Form des Durchbruches
lassen sich die Spannungen im Bereich der Hochdruckverschneidungsstelle zwischen der
Nut und der als Bohrung ausgebildeten Steuerleitung bzw. zwischen der zylindrisch
geformten Tasche und der als Bohrung beschaffenen Steuerleitung gezielt beeinflussen
und zusätzlich weiter herabsetzen. Mit derart ausgebildeten Anbindungsstellen im Hochdruckbereich
zwischen Hochdruckräumen von Komponenten, die höchsten Drücken ausgesetzt sind, lassen
sich einerseits auf lange Sicht gesehen, die Standzeiten von Kraftstoffinjektoren
mit Druckverstärkern aufgrund des niedrigeren Spannungsniveaus herabsetzen, andererseits
ist durch die erfindungsgemäß vorgeschlagene Anbindung von Hochdruckräumen von höchstdruckführenden
Komponenten eine weitere Erhöhung des Einspritzdruckniveaus in Kraftstoffinjektoren
möglich.
Zeichnung
[0013] Anhand der Zeichnung wird die Erfindung nachstehend eingehender beschrieben.
[0014] Es zeigt:
- Figur 1
- einen über Druckvariationen in einem Differenzdruckraum aktivierten Druck-verstärker
im nicht aktivierten Zustand,
- Figur 2
- den Druckverstärker gemäß Figur 1 im aktivierten Zustand,
- Figur 3
- einen Druckverstärker im Halbschnitt, dessen Differenzdruckraum (Rückraum) mittels
einer Horizontalbohrung mit einer als Bohrung beschaffenen Steuerleitung in Verbindung
steht,
- Figur 4
- eine erfindungsgemäß konfigurierte Anbindung eines Rückraumes im Körper des Druckverstärkers
mit einer als Bohrung ausgebildeten Steuerleitung, ebenfalls im Halbschnitt,
- Figur 5
- eine abgewickelte Begrenzungswandung eines Druckraumes, in welchem eine zylindrisch
geformte Tasche ausgebildet ist, die mit einer als Bohrung ausgebildeten Steuerleitung
eine Anbindung bildet,
- Figur 6
- eine abgewickelte Begrenzungswandung eines Hochdruckbehälters, in welchem eine ebenfalls
abgewickelt dargestellte Umlaufnut eingebracht ist, die ebenfalls mit einer als Bohrung
beschaffenen Steuerleitung in Verbindung steht,
- Figur 7.1
- eine Anbindung eines Differenzdruckraumes eines Druckverstärkers mit einer als Bohrung
beschaffenen Steuerleitung,
- Figur 7.2
- eine erfindungsgemäß konfigurierte Anbindung einer als Bohrung beschaffenen Steuerleitung
mit dem Differenzdruckraum (Rückraum) eines Druckverstärkers und
- Figur 7.3
- eine als Umlaufnut ausgebildete Anbindung eines Differenzdruckraumes (Rückraum) eines
Druckverstärkers mit einer als Bohrung beschaffenen Steuerleitung.
Ausführungsvarianten
[0015] Fig. 1 ist ein Druckverstärker in schematischer Darstellung entnehmbar, dessen Arbeitsraum
von einem druckentlastbaren bzw. druckbeaufschlagbaren Differenzdruckraum über einen
Verstärkerkolben getrennt ist.
[0016] Ein Druckverstärker 1 umfasst einen Arbeitsraum 2 sowie einen druckentlastbaren bzw.
druckbeaufschlagbaren Differenzdruckraum 4. Ferner umfasst der Druckverstärker 1 einen
in seinem Körper 11 ausgebildeten Kompressionsraum 5. Der den Differenxdruckraum 4
(Rückraum) vom Arbeitsraum 2 trennende Verstärkerkolben 3 umfasst eine erste Stirnfläche
6 sowie eine den Kompressionsraum 5 begrenzende zweite Stirnfläche 7. Über eine in
Fig. 1 nicht näher dargestellte Hochdruckquelle ist der Arbeitsraum 2 des Druckverstärkers
1 mit Systemdruck (p
rail) beaufschlagt. Im Differenzdruckraum 4 herrscht ebenfalls der Systemdruck (p
rail) im Kompressionsraum 5 des Druckverstärkers 1, der in Fig. 1 in seiner deaktivierten
Position 8 dargestellt ist, herrscht ebenfalls Systemdruckniveau p
rail. Der Druckverstärker 1 ist demnach druckausgeglichen, da die an der zweiten Stirnfläche
7 und der Ringfläche im Differenzdruckranm 4 des Druclcverstärkers 1 anliegenden Druckkräfte
der an der ersten Stirnfläche 6 des Verstärkerkolbens 3 angreifenden Druckkraft entsprechen.
[0017] Fig. 2 zeigt einen Druckverstärker gemäß der Darstellung in Fig. 1 in seinem aktivierten
Zustand.
[0018] Über eine Druckentlastung des Differenzdruckraumes 4 auf ein Druckniveau p
fuel, recum, fährt der Verstärkerkolben 3 aufgrund der an seiner ersten Stirnfläche 6 angreifenden
Druckkraft im Arbeitsraum 2, die durch den Systemdruck (p
rail) erzeugt wird, in den Kompressionsraum 5 ein. Die zweite Stirnfläche 7, die den Kompressionsraum
5 des Druckverstärkers 1 begrenzt, komprimiert den im Kompressionsraum 5 enthaltenden
Kraftstoffvorrat auf ein entsprechend des Auslegungsverhältnisses des Druckverstärkerkolbens
3 erreichbares erhöhtes Druckniveau (p
amplified), welches in Richtung eines Zulaufs 10 zu einem in Fig. 2 nicht dargestellten Einspritzventilglied
geleitet wird.
[0019] Figur 3 zeigt einen Halbschnitt durch einen Körpers eines Druckverstärkers gemäß
des Standes der Technik.
[0020] Der Druckverstärker 1 umfasst einen Körper 11, in welchem eine als Bohrung ausgebildete
Steuerleitung 12 verläuft. Die als Bohrung ausgebildete Steuerleitung 12 steht über
eine Horizontalbohrung 13 mit dem Differenzdruckraum 4 (Rückraum) des Druckverstärkers
1 in Verbindung. Die Horizontalbohrung 13 stellt einen hinsichtlich des sich im Betrieb
des Druckverstärkers 1 einstellenden Spannungsniveaus kritischen Bereich dar. Innerhalb
des kritischen Bereiches 14, auch als Verschneidungsbereich bezeichnet, bildet sich
eine erste Verschneidungsstelle 15 mit der als Bohrung beschaffenen Steuerleitung
12 und der Horizontalbohrung 13 sowie eine zweite kritische Verschneidungsstelle 16
zwischen der Horizontalbohrung 13 und dem Rückraum 4 des Druckverstärkers 1 aus. An
diesen Verschneidungsstellen 15 bzw. 16 stellen sich im Betrieb des Druckverstärkers
1 die höchsten Spannungen ein, welche die Dauerbetriebsfestigkeit eines derartigen
Druckverstärkers 1 mit Horizontalbohrung 13 entscheidend beeinträchtigen. Im Halbschnitt
durch den Körper 11 des Druckverstärkers 1 gemäß der Darstellung in Figur 3 ist der
Kompressionsraum 5 dargestellt, von dem unter einem sich je nach Auslegung des Druckverstärkers
1 einstellenden Winkels der Zulauf 10 zu einem in Fig. 3 nicht dargestellten Einspritzventilglied
abzweigt.
[0021] Fig. 4 zeigt eine erfindungsgemäße Ausführungsvariante einer Anbindung zwischen der
als Bohrung ausgebildeten Steuerleitung 12 und einem Differenzdruckraum (Rückraum)
eines Druckverstärkers.
[0022] Aus der Darstellung gemäß Figur 4 ist entnehmbar, dass am unteren Ende des Differenzdruckraums
4 des Druckverstärkers 1 eine Umlaufnut 18 ausgebildet sein kann oder eine zylindrisch
geformte Tasche 19. An einer gemäß der erfindungsgemäß vorgeschlagenen Lösung beschaffenen
ersten Bohrungsverschneidung 17 zwischen der umlaufenden Nut 18 bzw. der zylindrisch
geformten Tasche 19 stellt sich eine erste Bohrungsverschneidung 17 ein, während eine
zweite Bohrungsverschneidung 22 zwischen dem Differenzdruckraum 4 (Rückraum) des Druckverstärkers
1 und der zylindrisch geformten Tasche 19 bzw. der Umlaufnut 18 ausgebildet wird.
Der Differenzdruckraum 4 ist an seinem unteren Ende durch eine Ringfläche 20 begrenzt;
im Halbschnitt gemäß Fig. 4 ist am unteren Ende des Körpers 11 des Druckverstärkers
1 der Kompressionsraum 5 dargestellt, von dem unter einem Neigungswinkel des Zulaufs
10 zum in Fig. 4 nicht dargestellten Einspritzventilglied abzweigt.
[0023] Der Darstellung gemäß Fig. 5 ist eine in einer Strecklage von 180° dargestellte Begrenzungswandung
eines Hochdruckbehälters mit einer zylindrisch geformten Tasche entnehmbar.
[0024] In der Darstellung gemäß Fig. 5 ist die Begrenzungswandung des Differenzdruckraums
4 (Rückraum) eines Druckverstärkers in einer 180°-Strecklage dargestellt. Die durch
den Innendruck im Differenzdruckraum 4 (Rückraum) hervorgerufenen Tangentialspannungen
im Körper 11 des Druckverstärkers 1 wirken im abgewickelten Quader gemäß der Darstellung
in Fig. 5 als durch die beiden voneinander weg weisenden Pfeile dargestellten Zugspannungen.
In dem Bereich, in welchem zwei Bohrungen aufeinander treffen würden, addieren sich
die an der Verschneidungsstelle 15 gemäß Fig. 3 auftretenden Kerbwirkungen entlang
der Bohrungen 12 und 13 und es stellt sich demzufolge eine deutliche Spannungsüberhöhung
ein. In der Darstellung gemäß Fig. 5 ist die Anbindung der als Bohrung beschaffenen
Steuerleitung 12 an den Differenzdruckraum 4 (Rückraum) als eine zylindrisch geformte
Tasche 19 ausgeführt, die keine Kerbwirkung zeigt. Im Vergleich zur Anbindung des
Differenzdruckraums 4 an die als Bohrung ausgebildete Steuerleitung 12 gemäß Fig.
3 mittels einer Horizontalbohrung 13 ergibt sich durch die in Fig. 5 dargestellte
erfindungsgemäß Ausbildung der Anbindung lediglich eine Kerbwirkungsstelle 23 entlang
der Bohrung 12, an welcher im Vergleich zu den beiden sich gemäß Fig. 3 ergebenden
Kerbwirkungsstellen 15 und 16, sich ein erheblich niedrigeres Spannungsniveau einstellt.
[0025] In der Darstellung gemäß Fig. 6 ist die Anbindung des Differanzdruckraumes an eine
als Bohrung ausgebildete Steuerleitung mittels einer Umlaufnut dargestellt.
[0026] Gemäß der in Fig. 6 dargestellten Ausführungsvariante einer Anbindung des Differanzdruckraumes
an eine als Bohrung ausgebildete Steuerleitung 12 ist in abgewickelter 21 Lage dargestellte
Wandung eines Hochdruckraumes wie beispielsweise eines Differenzdruckraumes 4 eines
Druckverstärkers 1 eine ebenfalls in gestreckter Lage dargestellte Umfangsnut 18 eingelassen.
Die Umfangsnut 18 ist kerbwirkungsfrei, entlang der Bohrung 12 bildet sich die Kerbwirkungsstelle
23, die den Ort darstellt, an welchem die maximalen Spannungen 24 auftreten. Auch
in der Darstellung gemäß Fig. 6 sind die im Bauteil, d.h. im Körper 11 auftretenden
Tangentialspannungen in der abgewickelten Lage 21 des Körpers 11 als Zuspannungen
dargestellt.
[0027] In den beiden in Fig. 5 und 6 dargestellten Ausführungsvariante einer Anbindung eines
hochdruckführenden Raumes an eine als Bohrung ausgebildete Steuerleitung 12, die in
dem Körper 11 senkrecht verläuft, wird jeweils nur eine Kerbwirkungsstelle 23 ausgebildet.
Treffen sich an der Verschneidungsstelle 15 der Horizontalbohrung 13 gemäß Fig. 3
mit der als Bohrung ausgebildeten Steuerleitung 12 die Kerbwirkungen entlang der Bohrungen
12 und 13, so dass sich gemäß der in Fig. 3 dargestellten aus dem Stand der Technik
bekannten Ausführungsvarianten die Kerbwirkungen addieren und zu einer deutlichen
Spannungsüberhöhung im Bauteil 11 führen.
[0028] Demgegenüber schwächt eine Umlaufnut 18 gemäß Fig. 6 zwar den Gesamtquerschnitt des
Körpers 11 etwas, hinsichtlich der sich einstellenden mechanischen Belastung wirkt
die Umlaufnut 18 jedoch nicht wie eine Kerbe unter Zugbelastung. Dadurch wird eine
Spannungsüberhöhung an der Kerbwirkungsstelle 23 vermieden, so dass lediglich eine
Kerbwirkungsstelle 23 ausgebildet wird, welche den Ort 24, an welchem die maximalen
Spannungen auftreten, darstellt. Im Vergleich zur Ausführungsvariante gemäß Fig. 3
unter Ausgestaltung der Anbindung als Horizontalbohrung 13 stellt sich jedoch an der
Kerbwirkungsstelle 23 ein erheblich niedrigeres Spannungsniveau ein. Wird die Anbindung
zwischen der als Bohrung ausgebildeten Steuerleitung 12 und einem hochdruckführenden
Behälter hingegen als zylindrisch geformte Tasche 19 gestaltet, so bietet diese Ausführungsvariante
der Anbindung den Vorteil, dass die zylindrisch geformte Tasche 19 ein geringeres
Totvolumen im Vergleich zu einer umlaufenden Nut 18 verursacht, d.h. der Hochdruckbehälter
bei Ausbildung der Anbindung als zylindrisch geformte Tasche 19 mit einem geringeren
Volumen befüllbar ist. Kann das Totvolumen beispielsweise im Differenzdruckraum 4
des Druckverstärkers 1 herabgesetzt werden, so führt dies in vorteilhafter Weise zu
einer Erhöhung des Wirkungsgrades; ferner lässt sich die hydraulische Abstimmung verbessern
und nicht zuletzt müssen - im Falle eines Druckverstärkers - bei Aktivierung des Druckverstärkers
kleinere Absteuermengen bewegt werden.
[0029] Fig. 7.1 ist eine Anbindung eines Differenzdruckraumes an eine als Bohrung ausgebildete
Steuerleitung mittels einer Horizontalbohrung entnehmbar.
[0030] Der Differenzdruckraum 4 ist symmetrisch zu einer Symmetrieachse 25 aufgebaut. Die
Steuerleitung 12 und der Differenzdruckraum 4 sind über die Horizontalbohrung 13 miteinander
verbunden, so dass sich die erste Verschneidungsstelle 15 zwischen der Horizontalbohrung
13 und der Steuerleitung 12 ergibt, sowie die zweite Verschneidungsstelle 16 durch
die Horizontalbohrung 13 und den Differenzdruckraum 4 (Rückraum) dargestellt wird.
Die an der Verschneidungsstelle 15 gebildeten Kerbwirkungen addieren sich, so dass
sich ein erstes, sehr hohes Spannungsniveau σ
max, 1 während des Betriebs des Druckverstärkers einstellt.
[0031] In der Darstellung gemäß Fig. 7.2 ist die Anbindung des Differenzdruckraumes (Rückraum)
an die als Bohrung ausgebildete Steuerleitung durch eine zylindrisch geformte Tasche
gestaltet.
[0032] Die zylindrisch geformte Tasche 19 ist im unteren Bereich des Differenzdruckraumes
4 in dessen Innenwandung eingeformt. Die zylindrisch geformte Tasche 19 bildet die
Anbindungsstelle zwischen der als Bohrung ausgebildeten Steuerleitung 12 und dem Differenzdruckraum
4 (Rückraum) im Körper 11. Die Steuerleitung 12 kann sowohl als Sacklochbohrung (Fig.
7.1) als auch als Durchgangsbohrung 12.1 ausgeführt sein. Aufgrund der Form der Anbindungsstelle
als zylindrisch geformte Tasche 19 stellt sich eine erste Bohrungsverschneidung 17
ein, welche die Kerbwirkungsstelle 23 darstellt. Im Vergleich zur Darstellung gemäß
Fig. 7.1 ist lediglich ein Kerbwirkungsbeitrag durch die Bohrungsverschneidung 17
dargestellt. Diese Kerbwirkungsstelle 23 stellt den Ort 24 dar, an dem eine maximale
Spannung σ
max, 2 auftritt, die erheblich unter der in Fig. 7.1 auftretenden addierten Maximalspannung
σ
max, 1 liegt. Dadurch kann im Betrieb eines Hochdruckbehälters, wie beispielsweise eines
Differenzdruckraumes 4 eines Druckverstärkers das in dessen Körper 11 auftretende
Spannungsniveau um bis zu 30 % herabgesetzt werden. Die zylindrisch geformte Tasche
19 ist im unteren Bereich der Innenwandung des Differenzdruckraums 4 (Rückraum) im
Körper 11 eingeformt und bietet darüber hinaus eine nur geringe Vergrößerung des Totvolumens
innerhalb des Differenzdruckraumes 4. Die maximale Höhe der zylindrisch geformten
Tasche 19 ist durch Bezugszeichen 30 identifiziert; die zylindrisch geformte Tasche
19 verläuft symmetrisch halbkreisförmig und läuft in Auslaufbereichen 31 in der Innenwandung
des Differenzdruckraumes 4 (Rückraum) aus. Die an der zweiten Bohrungsverschneidung
22 zwischen der zylindrisch geformten Tasche 19 und der Wandung des Differenzdruckraumes
4 auftretende Kerbwirkung ist gegenüber der sich an der ersten Bohrungsverschneidung
17 durch die Kerbwirkung verursachten Spannungsüberhöhung vernachlässigbar.
[0033] Fig. 7.3 ist die Auswirkungsvariante im Querschnitt zu entnehmen, bei der die Anbindung
der als Bohrung ausgebildeten Steuerleitung an den Differenzdruckraum über eine umlaufende
Nut im druckbeaufschlagten Körper erfolgt.
[0034] Gemäß dieser Ausführungsvariante bildet die umlaufende Nut 18, die in einer konstanten
Höhe 32 ausgebildet ist, eine erste Bohrungsverschneidung 17 aus. Die erste Bohrungsverschneidung
17 markiert die Übergangsstelle der als Bohrung ausgebildeten Steuerleitung 12 zur
umlaufenden Nut 18; ferner stellt sich eine zweite Bohrungsverschneidung 22 ein, die
den Übergangsbereich zwischen dem Differenzdruckraum 4 (Rückraum) und der umlaufenden
Nut 18 darstellt. Die untere Ringfläche der umlaufenden Nut 18 ist durch Bezugszeichen
20 identifiziert. An die umlaufende Nut 18 können weitere Bohrungen 33 angebunden
sein, von denen eine in Fig. 7.3 dargestellt ist. Die Verschneidung 17 zwischen der
als Bohrung ausgebildeten Steuerleitung 12 und der Umlaufnut 18 stellt die Kerbwirkungsstelle
23 dar, die den Ort 24 der maximalen Spannung σ
max, 3 darstellt. Im Vergleich zur in der Ausführungsvariante gemäß Fig. 2 auftretenden
maximalen Spannung σ
max, 2 ist die in der Ausführungsvariante gemäß Fig. 7.3 auftretende maximale Spannung σ
max, 3 nochmals herabgesetzt.
[0035] Die Kontur der umlaufenden Nut 18 und der zylindrisch geformten Tasche 19 kann bogenförmig,
eckig, mit abgerundeten Ecken oder auch in anderer Geometrie ausgebildet sein.
[0036] Die in den Figuren 5, 6 sowie 7.2 und 7.3 dargestellten Ausgestaltungen von Anbindungsstellen
zwischen hochdruckführenden Räumen und einer sich im wesentlichen vertikal durch einen
Körper erstreckenden Bohrung vermeiden scharfkantig ausgebildete Übergänge und erlauben
dadurch eine Reduktion des auftretenden Spannungsniveaus. Die Reduktion der im Körper
11 auftretenden Maximalspannung bedingt durch Tangentialspannung bei Druckbeaufschlagung
des Differenzdruckraumes 4 (Rückraum) beispielsweise eines Druckverstärkers 1 erlaubt
einerseits eine weitere Erhöhung des Druckniveaus innerhalb der Körpers 11, andererseits
bei Beibehaltung des derzeit herrschenden Druckniveaus eine Verlängerung der Standzeit
eines druckführenden Körpers 11.
Bezugszeichenliste
[0037]
- 1
- Druckverstärker
- 2
- Arbeitsraum
- 3
- Verstärkerkolben
- 4
- Differenzdruckraum (Rückraum)
- 5
- Kompressionsraum
- 6
- erste Stirnfläche
- 7
- zweite Stirnfläche
- 8
- deaktivierte Position
- 9
- aktivierte Position
- 10
- Zulauf zum Einspritzventilglied
- prail
- Systemdruckniveau
- pamplified
- erhöhtes Druckniveau
- pfuel, return
- Druckniveauabsteuerung
- 11
- hochdruckführender Körper
- 12
- Steuerleitung (Bohrung)
- 12.1
- Steuerleitung (Duchgangsbohrung)
- 13
- Horizontalbohrung
- 14
- Verschneidungsbereich
- 15
- erste Verschneidungsstelle
- 16
- zweite Verschneidungsstelle
- 17
- erste Bohrungsverschneidung
(Steuerleitung mit Tasche/Nut)
- 18
- Umlaufnut
- 19
- zylindrisch geformte Tasche
- 20
- Ringfläche
- 21
- abgewickelte Wandung Hochdruckbehälter (180°-Streckung)
- 22
- zweite Bohrungsverschneidung (Differenzdruckraum mit Tasche /Nut)
- 23
- Kerbwirkungsstelle
- 24
- Ort maximaler Spannung
- 25
- Symmetrieachse
- 26
- Verschneidung Steuerleitung/Hori zontalbohrung
- 27
- Verschneidung Steuerleitung/Tasche
- 28
- Verschneidung Steuerleitung/Um laufnut
- 29
- Taschengeometrie
- 30
- Maximalhöhe Tasche
- 31
- Auslaufbereich Tasche
- 32
- Höhe Umlaufnut
- 33
- weitere Bohrung
- σmax, 1
- Maximalspannung bei Anbindung gemäß des Standes der Technik
- σmax, 2
- erstes reduziertes Maximalspannungsniveau
- σmax, 3
- weiter reduziertes Maximalspannungsniveau
1. Anbindungsstelle eines hochdruckbeaufschlagten Differenzdruckraumes (4) eines Druckverstärkers
(1) in einem mit Hochdruck beaufschlagten Körper (11) eines Hochdruckeinspritzsystems
für Kraftstoff an eine sich durch den Körper (11) erstreckende, seitlich am Druckverstärker
Vorbeigeführte Steuerleitung (12), wobei die Steuerleitung (12) zu einem den Druckverstärker
(1) betätigenden Ventil führt, dadurch gekennzeichnet, dass im Differenzdruckraum (4) eine zylindrisch geformte Tasche (19) oder eine Umlaufnut
(18) ausgebildet ist, in welche die Steuerleitung (12) unter Ausbildung einer Verschneidungsstelle
(17) mündet.
2. Anbindungsstelle gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zylindrisch geformte Tasche (19) oder die Umlaufnut (18) im Bodenbereich des
mit Hochdruck beaufschlagten Differenzdruckraumes (4) angeordnet ist.
3. Anbindungsstelle gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Umlaufnut (18) in einer konstanten Tiefe (32) im Körper (11) mit bogenförmiger
oder eckiger Kontur ausgeführt ist.
4. Anbindungsstelle gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zylindrisch geformte Tasche (19) halbkreisförmig, bogenförmig oder eckig in der
den hochdruckbeaufschlagten Differenzdruckraum (4) begrenzenden Wandung im Körper
(11) ausgeführt ist.
5. Anbindungsstelle gemäß Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die zylindrisch geformte Tasche (19) an der Mündungsstelle der Steuerleitung (12)
ihre maximale Tiefe (30) aufweist.
6. Anbindungsstelle gemäß Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die zylindrisch geformte Tasche (19) beidseits der Mündungsstelle der Steuerleitung
(12) in diese symmetrische Auslaufbereiche (31) aufweist.
7. Anbindungsstelle gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschneidungsstelle (17) je nach Nutform als Durchbruch in ovaler oder rechteckiger
Geometrie ausgebildet ist.
8. Anbindungsstelle gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerleitung (12) als Durchgangsbohrung (12.1) im hochdruckbeaufschlagten Körper
(11) ausgebildet ist.
9. Anbindungsstelle gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an die umlaufende Nut (18) im mit Hochdruck beaufschlagten Körper (11) zumindest
eine weitere Bohrung (33) angebunden ist.
1. Tie-up point of a high-pressure-loaded differential-pressure space (4) of a pressure
intensifier (1) in a high-pressure-loaded body (11) of a high-pressure injection system
for fuel to a control line (12) which extends through the body (11) and is led laterally
past the pressure intensifier, the control line (12) leading to a valve actuating
the pressure intensifier (1), characterized in that the differential-pressure space (4) has formed in it a cylindrically shaped pocket
(19) or peripheral groove (18), into which the control line (12) issues so as to form
an intersection point (17).
2. Tie-up point according to Claim 1, characterized in that the cylindrically shaped pocket (19) or the peripheral groove (18) is arranged in
the bottom region of the high-pressure-loaded differential-pressure space (4).
3. Tie-up point according to Claim 1, characterized in that the peripheral groove (18) is formed with an arcuate or angular contour at a constant
depth (32) in the body (11).
4. Tie-up point according to Claim 1, characterized in that the cylindrically shaped pocket (19) is designed semicircularly, arcuately or angularly
in the body (11) in the wall delimiting the high-pressure-loaded differential-pressure
space (4).
5. Tie-up point according to Claim 4, characterized in that the cylindrically shaped pocket (19) has its maximum depth (30) at the point of issue
of the control line (12).
6. Tie-up point according to Claim 4, characterized in that the cylindrically shaped pocket (19) has symmetrical run-out regions (31) on both
sides of the point of issue of the control line (12) into the said pocket.
7. Tie-up point according to Claim 1, characterized in that the intersection point (17) is designed as a perforation of oval or rectangular geometry,
depending on the groove form.
8. Tie-up point according to Claim 1, characterized in that the control line (12) is designed as a throughbore (12.1) in the high-pressure-loaded
body (11).
9. Tie-up point according to Claim 1, characterized in that at least one further bore (33) is tied up to the peripheral groove (18) in the high-pressure-loaded
body (11).
1. Point de jonction d'une chambre de pression différentielle (4) sollicitée par haute
pression d'un amplificateur de pression (1) dans un corps (11) sollicité par haute
pression d'un système d'injection de carburant sous haute pression, sur une conduite
de commande (12) passant à côté de l'amplificateur de pression et traversant le corps
(11), la conduite de commande (12) s'étendant jusqu'à une soupape actionnant l'amplificateur
de pression (1),
caractérisé en ce que
la chambre de pression différentielle (4), comporte une poche cylindrique (19) ou
une rainure périphérique (18) dans laquelle débouche la conduite de commande (12)
en formant un point d'intersection (17).
2. Point de jonction selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
la poche cylindrique (19) ou la rainure périphérique (18) est dans la zone de fond
de la chambre de pression différentielle (4) sollicitée par haute pression.
3. Point de jonction selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
la rainure périphérique (18) présente un contour en forme d'arc ou angulaire dans
une profondeur (32) constante dans le corps (11).
4. Point de jonction selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
la poche cylindrique (19) est réalisée en forme de demi-cercle, d'arc ou angulaire
dans la paroi du corps (11) délimitant la chambre de pression différentielle (4) sollicitée
par haute pression.
5. Point de jonction selon la revendication 4,
caractérisé en ce que
la poche cylindrique (19) présente sa profondeur maximale (30) au niveau de la bouche
de la conduite de commande (12).
6. Point de jonction selon la revendication 4,
caractérisé en ce que
la poche cylindrique (19) présente des zones d'écoulement symétriques (31) des deux
côtés de la bouche de la conduite de commande (12) dans celle-ci.
7. Point de jonction selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
le point d'intersection (17) est un passage de géométrie ovale ou rectangulaire en
fonction de la forme de la rainure.
8. Point de jonction selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
la conduite de commande (12) est un alésage traversant (12.1) dans le corps (11) sollicité
par haute pression.
9. Point de jonction selon la revendication 1,
caractérisé en ce qu'
à la rainure périphérique (18) est relié au moins un autre alésage (33) dans le corps
(11) sollicité par haute pression.