[0001] Die Erfindung betrifft eine Brandschutzdecke für Fluchtwege in Gebäuden gemäß dem
Oberbegriff des Schutzanspruchs 1.
[0002] Eine Brandschutzdecke der eingangs genannten Art, die zur Abgrenzung eines Fluchtweges
von einem Bereich zur Kabel- und Rohrführung und dergleichen in einem Gebäude dient,
ist nach der DE 92 05 288 U1 bekannt.
[0003] Eine weitere Brandschutzdecke ist nach der DE 84 37 592 U1 bekannt. Diese umfasst
mehrere, nebeneinander angeordnete, die Breite des Fluchtweges überspannende Deckensegmente,
die auf waagerecht verlaufenden Schenkeln von an Wänden des Fluchtweges befestigten,
metallischen L-Profilen aufliegen. Bei dieser Brandschutzdecke sind die Deckensegmente
aus einer Kombination aus Metall- und Gipskartonplatten gebildet, wobei die metallischen
Oberflächen sichtseitig und die Gipskartonplatten sichtabgewandt angeordnet sind.
Diese feuerhemmende Decke erfüllt die Norm der Brandschutzklasse F30 der DIN 4102,
Teil 1.
[0004] vorteilhaft an dieser Decke ist der an sich einfache Aufbau und die einfache Montage
vor Ort. Zunächst werden einfache L-Profile im Fluchtweg an die Wand geschraubt. Anschließend
werden die Deckensegmente auf den hervorstehenden Schenkeln der L-Profile abgelegt.
[0005] Nachteilig ist allerdings, dass die Segmente aufgrund ihres speziellen Aufbaus (bestehend
aus einer metallischen Schicht und einer Gipskartonplatte) vor Ort nicht zugeschnitten
werden können, da ein optisch akzeptabler Schnitt mit einer Säge aufgrund des Schichtaufbaus
und der Materialkombination praktisch nicht möglich ist.
[0006] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die Segmente einer Brandschutzdecke
der eingangs genannten Art unter Beibehaltung Ihrer Vorteile dahin gehend weiter zu
bilden, dass diese auch am Montageort problemlos zugeschnitten werden können.
[0007] Diese Aufgabe ist mit einer Brandschutzdecke der eingangs genannten Art durch die
im Kennzeichen des Schutzanspruchs 1 aufgeführten Merkmale gelöst.
[0008] Nach der Erfindung ist somit vorgesehen, dass die Deckensegmente aus innenarmiertem
Leichtbeton, vorzugsweise Porenbeton, gebildet sind. Diese Maßgabe führt zu einem
recht homogenen Grundaufbau jedes Deckensegments, bei dem sowohl die vorgesehene Armierung
als auch der Beton Tragefunktion übernimmt und bei dem ein Zuschnitt am Montageort
mit einer Säge ohne Weiteres möglich ist, da die Oberfläche des Deckensegments auch
nach einem Zuschnitt vor Ort allen optisch Ansprüchen genügt. Darüber hinaus bietet
diese Konstruktion einen beidseitigen Brandschutz, da die metallische Armierung regelmäßig
mittig im Deckensegment angeordnet ist. Dies führt schließlich dazu, dass diese erfindungsgemäße
Brandschutzdecke die F90- Norm für Feuerbeständigkeit erfüllt.
[0009] Andere vorteilhafte Weiterbildungen ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen.
[0010] Die erfindungsgemäße Brandschutzdecke einschließlich ihrer vorteilhaften Weiterbildungen
gemäß der abhängigen Schutzan- sprüche wird nachfolgend anhand der zeichnerischen
Darstellung eines Ausführungsbeispiels näher erläutert.
[0011] Es zeigt ,
- Figur 1
- im Schnitt den oberen Teil eines Fluchtweges mit der erfindungsgemäßen Brandschutzdecke;
- Figur 2
- von unten vier Deckensegmente der Brandschutzdecke gemäß Figur 1;
- Figur 3
- perspektivisch ein an der Wand des Fluchtweges befestigtes L-Profil im Zusammenwirken
mit einem zwischen Deckensegmenten angeordnetem T-Profil;
- Figur 4
- im Schnitt von der Seite ein zwischen zwei Deckensegmenten angeordnetes T-Profil;
- Figur 5
- im Schnitt ein L-Profil mit aufgelagertem Deckensegment;
- Figur 6
- perspektivisch eine Anordnung von L-Profilen, mit einem speziell segmentbreit ausgebildeten
L-Profil zur Montage der Brandschutzdecke;
- Figur 7
- teilweise geschnitten das Verbindungselement gemäß Figur 6 zum Ein- und Aushängen
des segmentbreiten L-Profils;
- Figur 8
- im Schnitt eine besonders bevorzugte Ausführungsform des Deckensegments mit speziellem
Schiebe-Klapp-Mechanismus zum öffnen und Schließen der Decke (dargestellt in geschlossenem
Zustand); und
- Figur 9
- im Schnitt ein Teil der bevorzugten Konstruktion gemäß Figur 8 in geöffnetem Zustand.
[0012] Die in den Figuren 1 bis 9 dargestellte Brandschutzdecke für Fluchtwege in Gebäuden
umfasst stets mehrere, nebeneinander angeordnete, die Breite des Fluchtweges überspannende
Decken- segmente 1, die auf waagerecht verlaufenden Schenkeln von an Wänden des Fluchtweges
befestigten L-Profilen 2 aufliegen. Die metallischen L-Profile 2 sind dabei vorzugsweise
aus Stahl, insbesondere aus hochtemperaturbeständigem Stahl, gebildet. Darüber hinaus
weisen die L-Profile 2 einen Auflagebereich 4 für die Deckensegmente 1 auf, der quer
zum L-Profil gesehen vorzugsweise nicht breiter als 50 mm ausgebildet ist. Wie insbesondere
in Figur 3 und 5 zu erkennen, sind die L-Profile 2 mit Schraubverbindungen an Wänden
des Fluchtweges befestigt. Andere Befestigungsmethoden kommen selbstverständlich auch
in Betracht.
[0013] Wesentlich für die erfindungsgemäße Brandschutzdecke ist nun, dass die Deckensegmente
1 aus mit einer Innenarmierung 3 versehenem Leichtbeton, vorzugsweise Porenbeton,
gebildet sind. Alternativ oder ergänzend kann darüber hinaus vorgesehen sein, dass
der Leichtbeton (oder Porenbeton) mit Zuschlagstoffen wie Styropor®, Glasschaum, Vermiculit
oder Perlit versehen ist.
[0014] Gemäß http://www.bv-porenbeton.de "gehört Porenbeton zur Gruppe der Leichtbetone.
Es handelt sich um einen hochwärmedämmenden Massivbaustoff, der aufgrund seiner geschlossenzelligen
Porenstruktur sowohl statische als auch bauphysikalische Eigenschaften übernehmen
kann - in der Regel ohne Zusatzmaßnahmen und Ergänzungsbaustoffe. Er wird aus heimischen
Rohstoffen hergestellt und besitzt die für Massivbaustoffe charakteristische nahezu
unbegrenzte Lebensdauer. Seine Eigenschaften verdankt der Porenbeton den verwendeten
Rohstoffen, dem ressourcenschonenden Herstellungsprozess und vor allem der Luft. Denn
bis zu 80 % seines Volumens besteht dieser massive Baustoff aus Luft und nur zu 20
% aus Feststoffen. Für die Produktion von 4 bis 5 m
3 Porenbeton ist lediglich 1 m
3 an Rohstoffen erforderlich. Dabei handelt es sich um Quarzsand, zement und/oder Kalk
als Bindemittel und Wasser. Als Treibmittel wird zur Porenbildung in geringen Mengen
Aluminium eingesetzt. Neben dem Treibvorhang erhält der Porenbeton seine charakteristischen
Eigenschaften durch die Dampfhärtung im Autoklaven. zu den herausragenden Eigenschaften
von Porenbeton gehört eine hohe Festigkeit bei einer relativ geringen Rohdichte. Verbunden
mit der geringen Rohdichte ist Porenbeton ein massiver Baustoff mit einer ausgezeichneten
Wärmedämmung. Hinzu kommt ein normgerechter Schallschutz. Letztendlich lässt sich
Porenbeton nur durch die Summe seiner positiven Eigenschaften charakterisieren. Porenbeton
eignet sich für den Neubau und die Modernisierung von Ein- und Zweifamilienhäusern,
für mehrgeschossige Wohnungsbauten und die Errichtung von Wirtschaftsbauten."
[0015] Konstruktiv ist vorgesehen, dass die Deckensegmente 1 eine maximale Breite von 3
m und eine Dicke zwischen 50 mm und 100 mm aufweisen. Die Innenarmierung 3 ist aus
Metall gebildet und vorzugsweise gitter- oder netzartig gleichmäßig verteilt im Leichtbeton
angeordnet.
[0016] Gemäß einer Ausführungsform der Brandschutzdecke ist vorgesehen, dass die Deckensegmente
1 zumindest fluchtwegseitig wahlweise funiert, lackiert, verputzt oder mit einem Schichtstoff
beschichtet sind. Dies führt zu einer optisch ansprechenden Gestaltung, die aber nach
wie vor eine Bearbeitung der Deckensegmente 1 vor Ort bei der Montage der Brandschutzdecke
gestattet.
[0017] Aus optischen, aber auch aus Korrosionsschutzgründen ist ferner vorteilhaft vorgesehen,
dass die L-Profilen 2 mit einer vorzugsweise fluchtwegseitig aufgebrachten Lackschicht
5 versehen sind. Um darüber hinaus auch noch die Brandschutzeigenschaften zu verbessern,
ist, wie in Figur 5 dargestellt, vorgesehen, dass die L-Profile 2 mit einem vorzugsweise
fluchtwegseitig aufgebrachten Dämmschichtbildner 6, vorzugsweise Blähgraphit, beschichtet
sind. Diese Maßgabe gewährleistet im Brandfall einen dichten Abschluss zwischen Wand
und Deckensegment.
[0018] Aus dem gleichen Grund ist ferner vorteilhaft vorgesehen (siehe Figur 4 und 5), dass
an den Deckensegmenten 1 L- oder T-profilseitig Dämmschichtbildner 11, vorzugsweise
Blähgraphit, angeordnet sind.
[0019] Um die Brandschutzdecke einfach montieren zu können, ist ferner vorteilhaft vorgesehen,
dass ein etwa segmentbreites (vorzugsweise zwischen 300 mm und 600 mm) L-Profil 2
mit mindestens einem an einer Wand des Fluchtweges per Vertikalverschiebung ein- und
aushängbaren Verbindungselement 10 angeordnet ist. Figur 7 zeigt dabei die spezielle
Ausbildung des Verbindungselements 10. Dieses besteht in an sich bekannter Weise aus
einer Öffnung im Winkelblech, die in einem ersten Bereich schmaler und in einem zweiten
Bereich großer als ein schraubenkopf ausgebildet ist. Zur Montage der Deckensegmente
1 können also über den Bereich am ausgehängten, segmentbreiten L-Profil die Deckensegmente
1 über die L-Profile hinweggehoben und plaziert werden. Das letzte einzusetzende Deckensegment
1 wird dann mit dem segmentbreiten L-Profil befestigt.
[0020] Um den Übergang zwischen den Deckensegmenten 1 abzudichten, ist vorgesehen, dass
zwischen diesen quer zu den L-Profilen 2 T-Profile 7 angeordnet sind, wobei der waagerechte
Teil der T-Profile 7 fluchtwegseitig verläuft (also angeordnet ist wie ein umgekehrtes
T).
[0021] Wie Figur 3 zeigt besteht dabei eine besonders bevorzugte Ausbildung der T-Profile
7 darin, dass deren senkrechter Teil vorzugsweise beidseitig verlängerte, auf den
Auflagebereichen 4 der L-Profile 2 aufliegende Randabschnitte 8 aufweist. Diese Maßgabe
ergibt fluchtwegseitig einen glattflächigen, optisch ansprechenden Abschluss. Da den
T-Profilen 7 dabei aufgrund der Innenarmierung der Deckensegmente 1 keine Tragfunktion
zukommt, ist ferner vorteilhaft vorgesehen, dass diese aus Aluminium gebildet sind.
[0022] Um im Brandfall den Durchtritt von Rauch durch die Brandschutzdecke zu verhindern,
aber auch, um im normalen Betrieb den regelmäßig beispielsweise aufgrund eingesetzter
Klimaanlagen bestehenden Luftdruckunterschied (verbunden mit der insbesondere optisch
unschönen Schlierenbildung) zwischen dem abgeschotteten Bereich oberhalb der Brandschutzdecke
und dem Fluchtweg selbst bedeutungslos zu machen, ist, wie in Figur 4 und 5 dargestellt,
wahlweise zwischen den L-Profilen 2 und/oder den T-Profilen 7 und den Deckensegmenten
1 eine Dichtung 9 angeordnet.
[0023] Eine besonders bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemässen Brandschutzdecke
ist schließlich in den Figuren 8 und 9 dargestellt.
[0024] Prinzipiell besteht auch diese Brandschutzdecke aus einem Deckensegment aus Leichtbeton,
das auf an den Rettungswegwänden angebrachten L-Profilen aufliegt.
[0025] Um die Segmente leicht montieren und demontieren zu können, oder auch, um schnell
an den dahinter liegenden Installationsraum zu gelangen, ist am segmentseitigen Ende
des L-Profil 2 eine zur Gebäudedecke weisende Kante 12 vorgesehen. Diese ist beispielsweise,
wie dargestellt, als Abkantung des L-Profils 2 selbst ausgebildet. Ferner sind an
den Deckensegmenten 1 metallische Profile 13 vorgesehen sind, die zu den L-Profilen
2 weisende Überstände 14 aufweisen. Diese Überstände 14 sind hakenförmig ausgebildet
und weisen mit ihren freien Enden einen Abstand zueinander auf, der insbesondere eine
waagerechte Verschieblichkeit des Deckensegments 1 zu den beidseitig angeordneten
L-Profilen 2 ermöglicht. Darüber hinaus sind die hakenförmigen Überstände 14 in die
zur Gebäudedecke weisenden Kanten 12 einhängbar ausgebildet sind.
[0026] Mit Verweis auf Figur 8 ermöglichen diese Maßgaben, dass das Deckensegment 1 nach
Anheben nach links geschoben werden kann. Das auf diese Weise das L-Profil nicht mehr
hintergreifende Ende des hakenförmigen Überstands 14 kann nunmehr zusammen mit dem
gesamten Deckensegment 1 am L-Profil 2 vorbei in einer schwenkbewegung nach unten
bewegt werden. Da auf der anderen Seite der Überstand 14 hakenförmig ausgebildet ist,
kann dieser an der Kante 12 des L-Profils eingehängt werden, so dass sich die in Figur
9 dargestellte Position ergibt.
[0027] Umgekehrt kann diese Konstruktion natürlich auch bei der Montage der Brandschutzdecke
vorteilhaft genutzt werden, um zunächst die Deckensegmente einseitig aufzuhängen und
anschliessend in ihre Endposition zu schwenken.
[0028] Der Vollständigkeit halber wird in diesem zusammenhang auf die Konstruktion gemäß
der DE 1 934 185 A1 verwiesen, bei der die Deckensegmente aber an ihrer jeweiligen
Längskante aufgehängt sind. Erfindungsgemäß sind im Gegensatz dazu die Deckensegment
mit ihrer jeweils relativ kurzen Erstreckungsrichtung mit dem L-Profil verbunden.
[0029] Um die gesamte Konstruktion brandschutztechnisch zu optimieren, ist ferner am zur
Gebäudedecke weisenden Ende des L-Profils 2 ein waagerecht verlaufender Schenkel 15
vorgesehen. Dabei ist am Schenkel 15 ein einen Spalt zwischen Deckensegment 1 und
L-Profil 2 überragendes, mindestens feuerhemmendes Plattenelement 16 (z. B. eine dreilagige
Gipsplatte) angeordnet. Rauchdichtigkeit wird durch eine zwischen dem Deckensegment
1 und dem Plattenelement 16 angeordnete Rauchdichtung 17, vorzugsweise ein Komprimierungsband,
gewährleistet.
Bezugezelehenliste
[0030]
- 1
- Deckensegment
- 2
- L-Profil
- 3
- innenarmierung
- 4
- Auflagebereich
- 5
- Lackschicht
- 6
- Dämmschichtbildner
- 7
- T-Profil
- 8
- Randabschnitt
- 9
- Dichtung
- 10
- Verbindungselement
- 11
- Dämmschichtbildner
- 12
- Kante
- 13
- Profil
- 14
- Überstand
- 15
- Schenkel
- 16
- Plattenelement
- 17
- Rauchdichtung
1. Brandschutzdecke für Fluchtwege in Gebäuden, umfassend mehrere, nebeneinander angeordnete,
die Breite des Fluchtweges überspannende, aus Leichtbeton gebildete Deckensegmente
(1), die auf waagerecht verlaufenden Schenkeln von an wänden des Fluchtweges befestigten,
metallischen L-Profilen (2) aufliegen,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Leichtbeton mit einer Innenarmierung (3) versehen ist.
2. Brandschutzdecke nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Leichtbeton wahlweise aus Porenbeton gebildet ist und/oder mit zuschlagstoffen
wie Styropor®, Glasschaum, Vermiculit oder Perlit versehen ist.
3. Brandschutzdecke nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die L-Profile (2) aus Stahl, vorzugsweise einem hochtemperaturbeständigem Stahl,
gebildet sind, wobei vorzugsweise die L-Profile (2) einen Auflagebereich (4) für die
Deckensegmente (1) aufweisen, der quer zum L-Profil gesehen vorzugsweise nicht mehr
als 50 mm Breite aufweist, wobei vorzugsweise die L-Profilen (2) mit einer Lackschicht
(5) versehen sind, wobei vorzugsweise die Lackschicht (5) fluchtwegseitig aufgebracht
ist, wobei vorzugsweise die L-Profile (2) mit einem Dämmschichtbildner (6), vorzugsweise
Blähgraphit, beschichtet sind, wobei vorzugsweise der Dämmschichtbildner (6) fluchtwegseitig
aufgebracht ist, wobei vorzugsweise die L-Profile (2) mit Schraubverbindungen an Wänden
des Fluchtweges befestigt sind.
4. Brandschutzdecke nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass ein etwa segmentbreites L-Profil (2) mit mindestens einem an einer Wand des Fluchtweges
per vertikalverschiebung ein- und aushängbaren Verbindungselement (10) vorgesehen
ist.
5. Brandschutzdecke nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass zwischen den Deckensegmenten (1) quer zu den L-Profilen (2) T-Profile (7) angeordnet
sind, wobei der waagerechte Teil der T-Profile (7) fluchtwegseitig verläuft, wobei
vorzugsweise der senkrechte Teil der T-Profile (7) vorzugsweise beidseitig verlängerte,
auf den Auflagebereichen (4) der L-Profile (2) aufliegende Randabschnitte (8) aufweist,
wobei vorzugsweise die T-Profile (7) aus Aluminium gebildet sind.
6. Brandschutzdecke nach Anspruch 1 oder 5,
dadurch gekennzeichnet, dass wahlweise zwischen den L-Profilen (2) und/oder den T-Profilen (7) und den Deckensegmenten
(1) eine Dichtung (9) angeordnet ist, wobei vorzugsweise die Deckensegmente (1) eine
maximale Breite von 3 m aufweisen, wobei vorzugsweise die Deckensegmente (1) eine
Dicke zwischen 50 mm und 100 mm aufweisen.
7. Brandschutzdecke nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Innenarmierung (3) aus Metall gebildet ist, wobei vorzugsweise die Innenarmierung
(3) gleichmäßig verteilt im Leichtbeton angeordnet ist.
8. Brandschutzdecke nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Deckensegmente (1) zumindest fluchtwegseitig wahlweise funiert, lackiert, verputzt
oder mit einem Schichtstoff beschichtet sind, wobei vorzugsweise an den Deckensegmenten
(1) L- oder T-profilseitig Dämmschichtbildner (11), vorzugsweise. Blähgraphit, angeordnet
sind, wobei vorzugsweise am segmentseitigen Ende des L-Profils (2) eine zur Gebäudedecke
weisende Kante (12) vorgesehen ist.
9. Brandschutzdecke nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass an den Deckensegmenten (1) metallische Profile (13) vorgesehen sind, die zu den L-Profilen
(2) weisende Überstände (14) aufweisen, wobei vorzugsweise die Überstände (14) hakenförmig
ausgebildet sind, wobei vorzugsweise die hakenförmigen Enden der Überstände (14) einen
Abstand zueinander aufweisen, der insbesondere eine waagerechte Verschieblichkeit
des Deckensegments (1) zu den beidseitig angeordneten L-Profilen (2) ermöglicht, wobei
vorzugsweise die hakenförmigen Überstände (14) in die zur Gebäudedecke weisenden Kanten
(12) einhängbar ausgebildet sind.
10. Brandschutzdecke nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass am zur Gebäudedecke weisenden Ende des L-Profils (2) ein waagerecht verlaufender
Schenkel (15) vorgesehen ist, wobei vorzugsweise am Schenkel (15) ein einen Spalt
zwischen Deckensegment (1) und L-Profil (2) überragendes, mindestens feuerhemmendes
Plattenelement (16) angeordnet ist, wobei vorzugsweise zwischen dem Deckensegment
(1) und dem Plattenelement (16) eine Rauchdichtung (17), vorzugsweise ein Komprimierungsband,
angeordnet ist.