[0001] Die Erfindung betrifft ein Gehäuse zur Aufnahme von elektrischen Baugruppen, insbesondere
für einen Lufterhitzer, mit einem elektronischen Steckverbinder mit mindestens einer
Kammer, in der mindestens eine elektronische Steuereinrichtung anordenbar ist, die
über mindestens ein in der Kammer des Gehäuses angeordnetes Steckerteil mit einer
Datenleitung verbindbar ist, wobei das Gehäuse in einer Gehäusewand mindestens eine
mit dem Kontaktelement des Steckerteils fluchtende Einstecköffnung für ein an der
Datenleitung befindliches Gegensteckerteil aufweist, das in das auf der anderen Seite
der Gehäusewand angeordnete Steckerteil einsteckbar ist.
[0002] Es sind eine Vielzahl von modular ausgestalteten Steckverbindungssystemen bekannt,
um beispielsweise Telefonleitungen, Computersysteme oder Netzwerke miteinander oder
mit Geräten zu verbinden. So ist beispielsweise die RJ-45-Steckverbindung ein nach
der IEC 606 03-7 genormter und weltweit angewandter Standard für Steckverbinder in
Kommunikations- und Datennetzen. Eine derartige Steckverbindung umfasst einen Stecker
sowie eine Steckbuchse. Die Steckbuchse ist üblicherweise in einer Steckdose, einem
Rack oder einem Gerät angeordnet.
[0003] Modern ausgerüstete Gebäude weisen heutzutage eine sogenannte universelle Gebäudeverkabelung
mit einer Vielzahl von Steckbuchsen auf, um je nach Bedarf Telefone, Telefaxgeräte,
Computer, Drucker und Modems miteinander oder mit anderen Geräten zu verbinden. Nachteilig
an diesen bekannten Steckverbindungen ist die Tatsache, dass sie für industrielle
Anwendungen kaum geeignet sind, da eine sichere Netzwerkfunktion zur Steuerung von
elektrischen Geräten, beispielsweise einen Lufterhitzer mittels eines Bussystems,
unter harten Umweltbedingungen, wie diese heute in der Industrie auftreten, nicht
gewährleistet ist. So können bekannte Steckverbindungen basierend auf dem RJ-45-Steckverbindungssystem
eine Schutzklasse wie die IP 67 gemäß Norm IEC 60529 häufig nicht erfüllen, was bedeutet,
dass die an sich sehr weit verbreitete und kostengünstige RJ-45-Steckverbindung im
industriellen Umfeld mit erhöhten Anforderungen nicht geeignet ist, weil Außeneinwirkungen
wie Vibrationen oder Schock bzw. Beeinträchtigungen durch Feuchtigkeit, Schmutz oder
Staub auftreten können.
[0004] Für kritische Anwendungsfälle sind speziell ausgeführte RJ-45-Steckverbindungen bekannt,
welche die Schutzklasse IP 67 erfüllen. Diese bestehen aus jeweils zwei korrespondierenden
Steckverbinderteilen, die als Buchse und Stecker ausgeführt und mit Dichtelementen
ausgestattet sind. Nachteilig ist dabei, dass immer beide Steckverbinderteile gemeinsam
eingesetzt werden müssen und sich nicht mit Steckverbinderteilen eines anderen Herstellers
kombinieren lassen, wobei die Kosten eines solchen Systems weit über den Kosten des
Standardsteckverbinders liegen.
[0005] Steckverbinder dieser Gattung weisen eine Schutzhülse auf, die die Steckverbindung
gegen äußere Umwelteinflüsse, insbesondere gegen Schmutz und Feuchtigkeit, schützt.
Bei den bekannten Steckverbindern ist das Aufbringen der Schutzhülse über die bereits
gesteckte Steckverbindung lästig, da beispielsweise die Schutzhülse auf das Gehäuse
des Steckverbinders aufgeschraubt werden muss. Einen solchen Steckverbinder zeigt
die WO 01/20729 A1. In der DE 101 24 932 C1 wird ein Steckverbinder offenbart, der
eine Schutzhülse aufweist, die mit Rastwippen ausgestattet ist, welche in das Gehäuse
des Gegenverbinderteils einrasten, wenn die Schutzhülse über das Gehäuse geschoben
wird.
[0006] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zu Grunde, ein spritzwassergeschütztes Anschlussgehäuse,
insbesondere für einen Lufterhitzer, zur Aufnahme von elektrischen Baugruppen und
einer elektrischen Steckverbindung vorzuschlagen, die einen nicht spritzwassergeschützten,
mit einem Anschlusskabel verbundenen Steckverbinder aufnimmt und die Steckverbindung
und die elektrischen Baugruppen vor Umwelteinflüssen schützt.
[0007] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Anschlussgehäuse mit den Merkmalen des
Anspruchs 1 gelöst. Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen sind den Unteransprüchen
zu entnehmen.
[0008] Bei dem erfindungsgemäßen Anschlussgehäuse zur Aufnahme von elektronischen Baugruppen,
vorzugsweise elektronischen Steuereinrichtungen, ist die Einstecköffnung fluchtend
zu den Kontaktelementen des Steckerteils in einer Gehäusewand angeordnet und weist
einen zylindrischen Kragen auf, der eine gummielastische Kabeldurchführung aufnimmt.
Die gummielastische Kabeldurchführung ist im Durchmesser größer als die Einstecköffnung.
Dadurch wird es durch einen entsprechenden Pressflächendruck auf das kabelseitige
Ende des Gegensteckers aufgrund der Kragenwand gepresst und dichtet damit diesen und
die Einstecköffnung ab. Das Gehäuse weist eine spritzwassergeschützte Kammer im Gehäuseinnern
auf, welche die elektronischen Steuereinrichtungen und die Steckverbindung aufnimmt
und gegen Umwelteinflüsse schützt. Die elektronischen Schaltungen der Steuereinrichtungen
sind auf einer Leiterplatte angeordnet, die einen Steckeranteil zum Anschluss an die
Datenleitung aufweist. Das Anschlusskabel mit einem daran befestigten nicht spritzwassergeschützten
mit dem Kabel vergossenen Gegensteckerteil ist durch eine Einstecköffnung in die spritzwasserdichte
Kammer des Anschlussgehäuses geführt und mit dem Steckerteil der Leiterplatte verbunden.
Das Anschlusskabel und das daran fixierte Gegensteckerteil sind durch einen mit dem
Steckerteil der Leiterplatte fluchtenden Durchbruch in der Kabeldurchführung geführt,
wobei das Gegensteckerteil zumindest teilweise von der Kabeldurchführung aufgenommen
ist.
[0009] Die Kabeldurchführung weist auf der dem Steckerteil zugewandten Seite eine Ausnehmung
für ein Verriegelungselement des Gegensteckerteils auf, damit dies nicht durch die
Kabeldurchführung entriegelt wird. Nach der Entnahme der Kabeldurchführung kann das
Gegensteckerteil von außen durch die Einstecköffnung hindurch entriegelt werden. Zusätzlich
kann die Kabeldurchführung noch am Umfang zusätzliche Wülste, Rippen oder ähnliches
sowie am inneren Ende Verdickungen aufweisen, die ein Ausdrücken der Kabeldurchführung
aufgrund eines Überdruckes in dem Gehäuse verhindern.
[0010] Durch das Einstecken des Gegensteckerteils in das Steckerteil der Steuerschaltung
wird zwischen dem Kragen des Anschlussgehäuses und dem Gegensteckerteil ein Spalt
ausgebildet, welcher die Kabeldurchführung aufnimmt, wobei die Kabeldurchführung den
Spalt verschließt.
[0011] Zweckmäßigerweise sind die Anlageflächen der Kabeldurchführung und die korrespondierenden
Anlageflächen der Wände des Kragens und des Gegensteckerteils als Dichtflächen ausgeführt.
Erfindungsgemäß sind die Dichtflächen des Gehäuses und des Gegensteckerteils koaxial
zueinander und überlappend angeordnet. Alle Dichtflächen sind glattwandig ausgeführt.
Die gummielastische Kabeldurchführung liegt mit ihren ebenfalls koaxial angeordneten
Dichtflächen formschlüssig und unter Druck an der Innenwand des Gehäusekragens und
am Gegensteckerteil an und dichtet die Kammer des Anschlussgehäuses dadurch gegen
Spritzwasser ab.
[0012] In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung weist die Kabeldurchführung an der
der Steckverbindung gegenüberliegenden Seite einen umlaufenden Steg auf, der mit der
Stirnfläche der Kabeldurchführung fluchtet und an der Stirnseite des Kragens anliegt.
Dieser Steg dichtet den Spalt zusätzlich ab, da dessen Anlagefläche am Kragen um 90°
zu den koaxial angeordneten Dichtflächen versetzt ist und somit ein Labyrinth für
auftreffendes Spritzwasser bildet. Zusätzlich bietet er eine Angriffsfläche zum Entfernen
der Kabeldurchführung, falls die Steckverbindung eventuell gelöst werden muss, um
das Gerät von der Datenleitung zu trennen.
[0013] Vorteilhafterweise sind an den Stirnflächen des Kragens und an der zum Steckerteil
weisenden Stirnfläche der Kabeldurchführung Fügehilfen angebracht. Diese sind als
umlaufende Fasen an den Stirnflächen ausgebildet und erleichtern das Einstecken der
Kabelführung, wenn die Steckverbindung hergestellt ist.
[0014] Die erfindungsgemäße Kabeldurchführung ist als ein einstückiges, homogenes gummielastisches
Formteil ausgebildet. Es kann somit kostengünstig aus Gummi oder aus einem gummiähnlichen
Material als Spritzgießteil produziert werden. Es ist daher leicht möglich, eine Variante
ohne Durchführungsöffnung herzustellen, die als Blindstopfen zum Abdichten unbenutzter
Einstecköffnungen verwendbar ist.
[0015] Nachfolgend wird die Erfindung anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels
näher erläutert. Es zeigen:
- Figur 1
- eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen Anschlussgehäuses;
- Figur 2
- eine Schnittdarstellung des Anschlussbereichs des Anschlussgehäuses gemäß Figur 1;
- Figur 3
- einen Längsschnitt durch einen Lufterhitzer; und
- Figur 4
- eine perspektivische Ansicht eines Lufterhitzers.
[0016] Das in der Figur1 dargestellte, erfindungsgemäße Anschlussgehäuse 1 zur Aufnahme
von elektrischen Baugruppen 3 ist mehrstückig ausgeführt und besteht aus einem Gehäusekörper
15 und einem Deckel 16, der dicht mit dem Gehäusekörper 15 mittels Schrauben 17 verschraubt
ist. Es handelt sich hierbei um ein Anschlussgehäuse 1 eines in den Figuren 3 und
4 dargestellten Lufterhitzers 1'.
[0017] An der für die Anschlüsse vorgesehenen Gehäusewand 5 befindet sich eine Einstecköffnung
6 mit einer Kabeldurchführung 9 und einer Öffnung 21 für ein Kabel 10 mit einem Stecker.
Der Blindstopfen 20, der eine weitere Einstecköffnung 19 verschließt, wird als Variante
der Kabeldurchführung 9 ohne Öffnung 21 hergestellt und dichtet unbenutzte Einstecköffnungen
am Gehäuse 1 ab. Unterhalb der Einstecköffnungen 6, 19 befinden sich Öffnungen 22
für den elektrischen Leistungsanschluss und darunter eine Öffnung 23 für die von einem
externen Gebläse zugeführte und zu erhitzende Luft. Auf der gegenüberliegenden Seite
des Anschlussgehäuses 1 ist ein Anschlussbund 24 für das Heizelement 25 (Figur 3)
und eine Abdeckkappe 26 (Figuren 3 und 4) vorgesehen.
[0018] Unter dem abnehmbaren Deckel 16 ist gemäß Figur 2 eine dichte Kammer 2 zur Aufnahme
der elektrischen Baugruppen 3, insbesondere einer Steuer-/Regeleinrichtung, angeordnet.
Die elektronischen Baugruppen 3 weisen eine Leiterplatte 18 auf, die elektronische
Bauteile und ein Steckerteil 4 trägt und in der Kammer 2 fixiert ist. Die Einstecköffnung
6 in der Seitenwand 5 fluchtet mit dem Steckerteil 4. Das Steckerteil 4 ist über ein
eingestecktes Gegensteckerteil 7, das mit einem Kabel 10 elektrisch leitend verbunden
ist, an einer Datenleitung angeschlossen. Das Steckerteil 4 und das Gegensteckerteil
7 sind RJ-45-Steckverbinder und sind quaderförmig ausgeführt. Es handelt sich hier
um übliche kostengünstig mit dem Kabel 10 vergossene RJ-45-Steckverbinder ohne sonstige
besondere, insbesondere wasserdichte, Ausbildungen. An die Gehäusewand 5 ist um die
Einstecköffnungen 6 und 19 je ein umlaufender Kragen 8 angeformt. Der Kragen 8 der
Einstecköffnung 6 nimmt das Gegensteckerteil 7 komplett auf, wobei zwischen dem Kragen
8 und dem Gegensteckerteil 7 ein Spalt 11 verbleibt. Der Spalt 7 wird durch eine Kabeldurchführung
9 ausgefüllt, der als gummielastisches Formteil ausgeführt ist und durch die Wand
des Kragens 8 auf das Gegensteckerteil 7 gepresst wird. Die Kabeldurchführung 9 ist
ringförmig gestaltet und weist eine mit dem Gegensteckerteil 7 fluchtende Öffnung
21 auf, durch die das Gegensteckerteil 7 und das Anschlusskabel 10 geführt sind. Auf
der dem Gegensteckerteil 7 zugewandten Seite weist die Kabeldurchführung 9 eine Ausnehmung
27 auf, in der der Hebel 28 zum Entriegeln des Gegensteckteils 7 endet. Die Kabeldurchführung
9, der Kragen 8 und das Gegensteckerteil 7 weisen korrespondierende Dichtflächen 12,
12' auf, die vorzugsweise glattwandig ausgeführt sind. Dies ermöglicht ein nachträgliches
Verschließen des Spaltes 11 durch Eindrücken der Kabeldurchführung 9 in die Einstecköffnung
6, nachdem das Gegensteckerteil 7 in das Steckerteil 4 eingesteckt ist,. Die Dichtflächen
12, 12' der Kabeldurchführung 9 sind formschlüssig an die korrespondierenden Anlageflächen
angepresst und dichten somit die Kammer 2 des Anschlussgehäuses 1 und die aufgenommenen
Steckverbindungen 4, 7 gegen Spritzwasser ab. Zweckmäßigerweise ist die Wandung der
Kabeldurchführung 9 etwas dicker ausgeführt als der auszufüllende Spalt 11 breit ist,
wodurch der Spalt 11 komplett ausgefüllt wird. Die Kabeldurchführung 9 weist an ihrem
der Steckverbindung 4, 7 gegenüberliegenden Seite einen umlaufenden Steg 14 auf, der
mit der Stirnfläche der Kabeldurchführung 9 fluchtet und an der Stirnfläche des Kragens
8 anliegt. Der umlaufende Steg 14 dichtet zusätzlich gegen die Stirnfläche des Kragens
8 ab, wobei eine labyrinthartige Abdichtung zur Kammer 2 erzeugt wird. Um das Eindrücken
der Kabeldurchführung 9 zu erleichtern, sind an den Stirnflächen der Kabeldurchführung
9 und des Kragens 8 Fügehilfen 13, 13' angeordnet, die als umlaufende Fasen angeformt
sind. An der der Steckverbindung 4, 7 zugewandten Seite weist die Kabeldurchführung
9 eine Ausnehmung 27 für den Betätigungshebel 28 des RJ-45-Steckers 7 auf.
[0019] Figur 3 zeigt in einer Gesamtschnittdarstellung den Lufterhitzer 1' mit dem Heizelement
25 und einer Abdeckkappe 26 an dem Anschlussbund 24 und die Figur 4 die perspektivische
Gesamtansicht. Durch diese Ausgestaltung des Anschlussgehäuses 1 des Lufterhitzers
1' ist ein kostengünstiger Schutz vor Spritzwasser und auch Staub gewährleistet.
1. Gehäuse (1) zur Aufnahme von elektrischen Baugruppen (3), insbesondere Lufterhitzer
(1'), mit mindestens einer Kammer (2), in der mindestens eine elektronische Steuereinrichtung
(3) anordenbar ist, die über mindestens ein in der Kammer (2) des Gehäuses (1) angeordnetes
Steckerteil (4) mit einem Datenleitungskabel (10) verbindbar ist, wobei das Gehäuse
(1) in einer Gehäusewand (5) mindestens eine mit dem Kontaktelement des Steckerteils
(4) fluchtende Einstecköffnung (6) für ein an der Datenleitung (10) befindliches Gegensteckerteil
(7) aufweist, das in das auf der anderen Seite der Gehäusewand (5) angeordnete Steckerteil
(4) einsteckbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass außen an der Gehäusewand (5) ein Kragen (8) angeformt ist, in dem eine elastische
Kabeldurchführung (9) einsteckbar ist, die das Gegensteckerteil (7) mit dem Kabel
(10) aufnimmt und die in der Kammer (2) des Gehäuses (1) angeordnete Steckverbindung
(4) sowie die elektrischen Baugruppen (3) vor Umwelteinflüssen, insbesondere Feuchtigkeit
schützt.
2. Gehäuse nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kabeldurchführung (6) auf der dem Steckerteil (4) zugewandten Seite eine Ausnehmung
(27) für ein Verriegelungselement (28) des Gegensteckerteils (7) aufweist.
3. Gehäuse nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kabeldurchführung (6) im Außendurchmesser größer ist als Innendurchmesser des
Kragens (8).
4. Gehäuse nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kabeldurchführung (6) Dichtflächen (12) aufweist, die an Wänden des Kragens (8)
sowie des Gegensteckerteils (7) angepresst sind.
5. Gehäuse nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kabeldurchführung (6) an ihrem äußeren Ende einen umlaufenden Steg (14) aufweist,
der an der Stirnseite des Kragens (8) anliegt.
6. Gehäuse nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kabeldurchführung (6) als ein einstückiges homogenes Formteil ausgebildet ist.
7. Gehäuse nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Steckerteil (4) und das Gegensteckerteil (7) RJ-45-Steckverbinder sind.
Geänderte Patentansprüche gemäss Regel 86(2) EPÜ.
1. Gehäuse (1) zur Aufnahme von elektrischen Baugruppen (3), insbesondere Lufterhitzer
(1'), mit mindestens einer Kammer (2), in der mindestens eine elektronische Steuereinrichtung
(3) anordenbar ist, die über mindestens ein in der Kammer (2) des Gehäuses (1) angeordnetes
Steckerteil (4) mit einem Datenleitungskabel (10) verbindbar ist, wobei das Gehäuse
(1) in einer Gehäusewand (5) mindestens eine mit dem Kontaktelement des Steckerteils
(4) fluchtende Einstecköffnung (6) für ein an der Datenleitung (10) befindliches Gegensteckerteil
(7) aufweist, das in das auf der anderen Seite der Gehäusewand (5) angeordnete Steckerteil
(4) einsteckbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass außen an der Gehäusewand (5) ein Kragen (8) angeformt ist, in den eine elastische
Kabeldurchführung (9), nachdem das Steckerteil (4) mit dem Gegensteckerteil (7) verbunden
ist, einsteckbar ist, die das Gegensteckerteil (7) und einen Endabschnitt des Kabels
(10) zumindest teilweise übergreifend aufnimmt, wobei die Kabeldurchführung (9) die
in der Kammer (2) des Gehäuses (1) angeordneten Steckerteile (4, 7) sowie die elektrischen
Baugruppen (3) vor Umwelteinflüssen, insbesondere Feuchtigkeit schützt.