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EP 1 644 130 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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28.02.2007 Patentblatt 2007/09 |
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Anmeldetag: 07.06.2004 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/CH2004/000344 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2004/110643 (23.12.2004 Gazette 2004/52) |
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MULTICOLOR-SPRAYDOSE
SPRAY CAN WITH MULTI-COLOURED CONTENTS
BOMBE AEROSOL MULTICOLORE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PL PT RO SE SI SK TR
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Priorität: |
12.06.2003 CH 102603
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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12.04.2006 Patentblatt 2006/15 |
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Patentinhaber: innostarter AG |
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8050 Zürich (CH) |
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Erfinder: |
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- GANZ, Jochen
CH-8610 Uster (CH)
- KELLER, Beat
CH-8032 Zürich (CH)
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Vertreter: Irniger, Ernst |
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Troesch Scheidegger Werner AG,
Schwäntenmos 14 8126 Zumikon 8126 Zumikon (CH) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 10 047 838 GB-A- 191 114 024
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GB-A- 2 244 221 US-A- 3 848 802
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum getrennten Aufbewahren bzw.
Lagern sowie zum getrennten und/oder gemeinsamen Applizieren von einzelnen Komponenten,
wie viskosen und/oder pulverförmigen Medien gemäss dem Oberbegriff nach Anspruch 1.
Ausgangslage
[0002] Die Spraydose hat sich seit Jahrzehnten in ihrem Erscheinungsbild kaum verändert,
die Ansprüche der Konsumenten haben sich jedoch stark gewandelt.
[0003] Da die Farben aus der Dose nur schwierig mischbar sind ist der Benutzer in seiner
Kreativität eingeschränkt. Gefragt ist eine Möglichkeit, Farben aus der Spraydose
einfach zu mischen und Farbtöne aufeinander abzustimmen.
Problemstellung und Produktidee
[0004] Eine Spraydose, die jede beliebige Farbe liefert! Sie ist mit mehreren, wie beispielsweise
mit mindestens fünf Farbmodulen (austauschbar/auffüllbar) ausgestattet (rot, gelb,
blau, schwarz und weiss). Der Benutzer stellt den gewünschten Farbton selbst ein und
ist eine Farbkartusche leer, kann er diese einfach austauschen (oder nachfüllen).
Beherrscht man die entsprechende Farbmischtechnik, können beispielsweise auch 2-Komponenten-Lacke
in bzw. aus demselben Gebinde versprüht werden wodurch die Dose auch für den Profi-Anwender
interessant wird. Mit preisgünstigen Farbpigmenten können gegebenenfalls auch sechs
oder mehr Farbmodule angekoppelt werden um eine attraktive Farbpalette zu erreichen.
[0005] Die Vision besteht darin, ein Produkt mit den Möglichkeiten einer Profi-Farbspritzanlage
zu schaffen, die aber benutzerfreundlicher ist (kein Umschütten von Farbe) und einen
geringeren Reinigungsaufwand aufweist (vergleichbar mit der heutigen Spraydose).
[0006] Als primärer Käufermarkt werden Heimwerker betrachtet. Ein Grossteil der Heimwerker
ist wohl schon zufrieden, wenn er rasch einen Farbton, der ungefähr seinen Vorstellungen
entspricht, auftragen kann. Eine Ausnahme stellen z.B. ; Lackschäden am Auto dar.
Die universelle Einsetzbarkeit wird dazu führen, dass die Spraydose öfter verwendet
wird.
Stand der Technik
[0007] Bekannt sind Systeme in der oben beschriebenen Art für nur eine Komponente (Spraydosen).
Es gibt auch Systeme für 2 Komponenten (Lack und Härter). Bei diesen Systemen wird
aber zuerst die gesamte Menge beider Komponenten vermischt um sie dann anschliessend
ganz konventionell zu versprühen. Das ist insbesondere nachteilig, weil die 2 vermischten
Systeme in der Regel unmittelbar nach dem Vermischen miteinander chemisch zu reagieren
beginnen. Das schränkt die weitere Haltbarkeit und Versprühbarkeit der Farbe auf Minuten
bis maximal einige Stunden ein.
[0008] In der GB-2 244 221 wird eine Farbsprayanordnung gemäß des Oberbegriffs des Anspruchs
1 und 8 beschrieben, in welcher zwei getrennte Farbreservoirs mit einer Stickstoffdruckpatrone
verbunden sind, um Farbe unter Druck über eine Spritzpistole mit Mischkammer je nach
Farbton gemeinsam zu applizieren.
[0009] Analog beschreibt die DE-100 47 838 eine Vorrichtung zum Applizieren von aus Harz
und Härter bestehenden Reaktionsharze, gemeinsam mit einer Farbkomponente, wobei die
Komponenten von getrennten Vorratsbehälter abgezogen und über Dosier- und Fördermittel
einem Mischkopf zur Applikation zugeführt werden.
[0010] Im GB-Patent 14 024 ist ein Parfumspray beschrieben, in welchem in getrennten Kammern
unterschiedliche Duftkomponente angeordnet sind, welche mittels eines zusammendrückbaren
Ballons unter Druck setzbar über Düsen getrennt ausgegeben werden.
[0011] Im US-Patent 3 848 802 schliesslich wird eine Vorrichtung beschrieben für die Lagerung
und Applikation zweier Reaktanten, wobei aus Vorratsbehälter die jeweiligen flüssigen
Reaktanten mittels Pumpen abgezogen und einer Mischdüse zur Applikation zugeführt
werden.
[0012] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein System, wie beispielsweise
eine Sprüh- oder Spraydose, vorzuschlagen, mittels welchem pulverförmige und/oder
viskose Medien in unterschiedlicher Zusammensetzung bzw. zur Erzeugung unterschiedlicher
[0013] Zusammensetzung bzw. zur Erzeugung unterschiedlicher Effekte appliziert bzw. ausgegeben
werden können.
[0014] Erfindungsgemäss vorgeschlagen wird eine Vorrichtung gemäss dem Wortlaut nach Anspruch
1.
[0015] Vorgeschlagen wird, dass die Vorrichtung geeignet ist zum getrennten Aufbewahren
bzw. Lagern von einzelnen Komponenten, wie viskosen und/oder pulverförmigen Medien,
und dass mindestens ein Ausgabeorgan für die Medien vorgesehen ist für einzelnes,
gleichzeitig getrenntes und/oder gemischtes Ausgeben eines oder mehrerer der Komponenten
bzw. Medien.
Beschreibung der Erfindung
[0016] Die Erfindung besteht aus einem System, das das Vermischen von mindestens zwei oder
mehr flüssigen oder pulverförmigen Komponenten unmittelbar vor, beim oder nach deren
Versprühen erlaubt, wobei das jeweilige Mischungsverhältnis einstellbar ist.
[0017] Die Erfindung wird beispielsweise und unter Bezug auf die beigefügten Figuren näher
erläutert.
[0018] Dabei zeigen:
- Fig. 1
- eine erfindungsgemässe Vorrichtung, aufweisend getrennte, druckfeste Komponentenbehälter,
welche über eine Dosiereinheit gemeinsam versprühbar sind,
- Fig. 2
- eine weitere Ausführungsvariante einer erfindungsgemässen Vorrichtung, ebenfalls aufweisend
getrennte Komponentenbehälter, welche über eine gemeinsame Sprüheinheit versprühbar
sind,
- Fig. 3
- wiederum eine weitere Ausführungsvariante einer erfindungsgemässen Vorrichtung, aufweisend
mehrere Komponentenbehältnisse, welche in einem druckfesten Behälter integriert sind,
wobei die einzelnen Komponenten über ein gemeinsames Ausgabeorgan applizierbar sind,
- Fig. 4
- eine weitere Ausführungsvariante der erfindungsgemässen Vorrichtung ähnlich derjenigen,
dargestellt in Fig. 3,
- Fig. 5
- eine Ausführungsvariante einer Dosiereinheit, geeignet für die erfindungsgemässe Vorrichtung,
- Fig. 6
- eine weitere Ausführungsvariante einer Dosiereinheit, geeignet für die erfindungsgemässe
Vorrichtung,
- Fig. 7
- eine zu Figur 6 analoge Dosiereinheit, und
- Fig. 8
- eine Kombination der Dosiereinheiten von Figur 6 und 7 für das kontinuierliche Mischen,
beispielsweise des ganzen Farbspektrums.
[0019] In den Ausführungsvarianten gemäss den Figuren 1 und 2 werden die einzelnen Komponenten
in getrennten Behältnissen 3, 5 und 7 oder allenfalls in einem Mehrkammerbehälter
so aufbewahrt, dass sie sich nicht vorzeitig vermischen.
[0020] Gemäss Figur 1 sind getrennte, druckfeste Komponentenbehälter 3, 5 und 7 vorgesehen,
die alle Treibgas (T) enthalten, was im Prinzip analog ist einer Aneinanderreihung
von konventionellen Spraydosen. Die einzelnen Komponenten werden erst in der Dosiereinheit
11 (D) gemischt und über eine gemeinsame Sprüheinheit 15 (S) versprüht.
[0021] Gemäss Figur 2 sind wiederum getrennte, druckfeste Komponentenbehälter 3, 5 und 7
vorgesehen, die von einem zentralen Treibgasbehälter 9 gespiesen werden.
[0022] Der Druck zum Versprühen der Komponenten kann entweder durch ein Treibgas in den
einzelnen Behältern aufgebaut werden (Figur 1) oder durch einen externen, separaten
Treibgasbehälter, der entweder eine direkte Verbindung in jeden einzelnen Behälter
hat, wie in Figur 2 schematisch dargestellt, oder von aussen einen Druck auf die dann
beispielsweise flexiblen, ausgebildeten Behälter ausübt, die ihrerseits in einem druckfesten
Behälter integriert angeordnet sind.
[0023] In den Figuren 3 und 4 ist je eine Ausführungsvariante des erfindungsgemässen Systems
dargestellt, aufweisend einen druckfesten Behälter 10, in welchem beispielsweise flexibel
ausgebildete Behälter 3, 5 und 7, enthaltend die einzelnen Komponenten, angeordnet
sind. Der druckfeste Behälter 10 kann neben den einzelnen Komponentenbehälter auch
direkt das Treibgas beinhalten, wie in Figur 3 dargestellt, oder aber der druckfeste
Behälter wird von einem externen Treibgasbehälter 9 gespiesen.
[0024] Das Druckbeaufschlagen der Komponentenbehälter von ein und derselben Druckquelle
hat den Vorteil, dass so gewährleistet ist, dass sich immer alle Komponentenbehälter
auf demselben Druckniveau befinden, was eine hohe Dosier- und Mischkonstanz bewirkt.
[0025] Das Treibgas kann entweder immer im entsprechenden Behälter unter Druck vorliegen
oder der Druck wird mittels einem Pumpsystem aufgebaut, das entweder manuell oder
maschinell betrieben wird (Kompressor, Luftpumpe etc.).
[0026] Als ein wichtiges Element der Erfindung ist die Dosier- und Mischeinheit zu bezeichnen.
Jede Komponente kann über ein einfaches Reguliersystem geführt werden und so kann
das gewünschte Mischverhältnis eingestellt werden, wie schematisch in Figur 5 dargestellt.
Eine insbesondere zur Herstellung von Farbmischungen benutzerfreundliche Methode besteht
darin, dass mit einem zentralen gekoppelten Reguliersystem das Mischverhältnis eingestellt
werden kann. Für den Benutzer wird so die Bedienung deutlich vereinfacht. Entsprechend
sind schematisch in den Figuren 6 und 7 je eine mögliche Ausführungsvariante eines
zentralen Regulierungssystems dargestellt.
[0027] Figur 6 zeigt eine Lösung für eine zentrale Dosiereinheit 11, die es erlaubt drei
Farben untereinander zu mischen. Dargestellt ist ein Schnitt der erfindungsgemässen
Dosiereinrichtung. Die einzelnen Komponenten werden in flexiblen Leitungen 4, 6 und
8 geführt. Diese werden mit einem Stellring 21 so gequetscht, dass immer nur eine
Leitung ganz (Position links) oder zwei Leitungen (Position rechts) teilweise offen
sind, so dass sich beliebige Farbmischungen herstellen lassen.
[0028] Figur 7 zeigt ein zu Figur 6 analoges System für 2-Komponenten, wie beispielsweise
für die beiden "Farben" schwarz und weiss. Wiederum werden mittels eines Stellrings
21 die beiden Leitungen 14 und 16 der Dosiereinheit 11' unterschiedlich gequetscht,
wodurch es möglich ist, beide Leitungen zu verschliessen, je die eine ganz zu öffnen
und die andere verschlossen zu halten, oder aber gar eine Mischung der beiden Komponenten
zu ermöglichen.
[0029] Figur 8 schliesslich zeigt eine Kombination des 3-Komponentenreglers 11 aus Figur
6 mit dem 2-Komponentenregler 11' aus Figur 7, wodurch eine kontinuierliche Farbmischung
des ganzen Farbspektrums, beispielsweise unter Verwendung der drei Farben rot, gelb
und blau ermöglicht wird, mit der zusätzlichen Möglichkeit der Helligkeitsregulation
dank dem Zumischen von schwarz (S) und weiss (W).
[0030] Bei den unter Bezug auf die Figuren 1 bis 8 dargestellten erfindungsgemässen Vorrichtungen
bzw. Systeme handelt es sich selbstverständlich nur um mögliche Beispiele, welche
auf x-beliebige Art und Weise abgeändert, modifiziert oder durch weitere Komponenten
ergänzt werden können. So besteht beispielsweise die Möglichkeit, dass die einzelnen
Komponenten getrennt, dosiert und versprüht werden, wobei die Mischung erst mit dem
Versprühen erfolgt.
[0031] Die erfindungsgemäss beschriebene Vorrichtung ist insbesondere geeignet für die Herstellung
von mehrfarbigen Spraydosen. Mit den drei Grundfarben rot, gelb und blau sowie schwarz
und weiss kann prinzipiell das ganze Farbspektrum hergestellt werden. Auch können
Spezialeffekte beigemischt werden.
[0032] Weiter möglich ist es Farbspraydosen mit einem Lack/Härtersystem zu kombinieren.
Das Zudosieren des Härters unmittelbar vor dem Versprühen erlaubt auch angebrochene
Gebinde noch längere Zeit zu lagern und wieder zu verwenden.
[0033] Selbstverständlich ist die vorliegende Erfindung nicht nur auf Farbsysteme beschränkt,
sondern irgendwelche andere mehrkomponentige Systeme, welche beispielsweise durch
Sprühen oder Sprayen appliziert werden, können mittels der erfindungsgemässen Vorrichtung
unterschiedlich abgemischt bzw. unterschiedlich dosiert appliziert werden. So ist
es beispielsweise möglich, bei 2-Komponentenharz/Härtersysteme, beispielsweise zusätzlich
einen Beschleuniger in unterschiedlicher Dosierung beim Applizieren beizumischen;
weiter können auf diese Art und Weise unterschiedliche Mischungen appliziert werden,
durch Zufügen von weiteren Additiven, wie beispielsweise Aufschäummittel, Tensiden,
Füllstoffen, etc., etc.
1. Vorrichtung zum getrennten Aufbewahren bzw. Lagern sowie zum getrennten und/oder wenigstens
teilweise gemeinsamen Ausgeben von einzelnen Komponenten, wie viskosen und/oder pulverförmigen
Medien, wobei mindestens ein Ausgabeorgan (15) für die Medien (3, 5, 7) vorgesehen
ist für einzelnes, gleichzeitig getrenntes und/oder gemischtes Ausgeben eines oder
mehrerer Komponenten bzw. Medien, dadurch gekennzeichnet dass ein Behälter (10) vorgesehen ist, in welchem die Komponenten bzw. Medien getrennt
je in einem eigenen flexibel ausgebildeten Behältnis (3, 5, 7) angeordnet gelagert
bzw. aufbewahrt sind, und dass die einzelnen Komponenten bzw. Medien unter Druck stehend
gelagert bzw. aufbewahrt sind und/oder dass der Behälter (10), in welchem die flexibel
ausgebildeten oder deformierbaren Behältnisse mit den Komponenten bzw. Medien angeordnet
sind unter Druck setzbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Organ (9) zur Erzeugung von Druck vorgesehen ist um mindestens das
auszugebende Medium bzw. das oder die Behältnisse unter Druck zu setzen und/oder um
den Behälter (10) als Ganzes unter Druck zu setzen.
3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass im oder am Ausgabeorgan (15) und/oder vorgelagert angeordnet mindestens eine Dosiereinrichtung
(11, 11') vorgesehen ist, um insbesondere beim Mischen der Komponenten bzw. Medien
ein bestimmtes Mischverhältnis einstellen zu können.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine Dosier- bzw. Mischeinrichtung (11, 11') vorgesehen ist, aufweisend einen weitgehendst
kreisrunden Körper, wie beispielsweise einen Zylinder an oder in dessen Manteloberfläche,
vorzugsweise gleichmässig verteilt, flexible Leitungen für das Führen der Komponenten
bzw. Medien angeordnet sind, sowie eine konzentrisch angeordnete oder oval ausgebildete
Stelleinrichtung (21) derart, dass durch Drehen bzw. Rotieren der Stelleinrichtung
um eine Längsachse des kreisrunden Körpers die Leitungen (4, 6, 8, 14, 16) unterschiedlich
quetschbar sind für Dosieren der Komponenten bzw. Medien.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass drei Leitungen (4, 6, 8) vorgesehen sind, wobei die Stelleinrichtung derart rotierbar
bzw. drehbar ist, dass immer mindestens eine der drei Leitungen weitgehendst vollständig
verschlossen bleibt.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Leitungen vorgesehen sind für das Mischen von mindestens 2-Komponenten bzw.
Medien.
7. Vorrichtung nach Anspruch 4 sowie 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens je eine Mischeinrichtung nach Anspruch 5 und Anspruch 6 vorgesehen ist.
8. Verfahren zum getrennten Aufbewahren bzw. Lagern sowie zum getrennten und/oder wenigstens
teilweise gemeinsamen Ausgeben von einzelnen Komponenten, wie viskosen und/oder pulverförmigen
Medien, dadurch gekennzeichnet, dass die Komponenten bzw. Medien getrennt je in einem eigenen flexibel ausgebildeten Behältnis
angeordnet gelagert bzw. aufbewahrt werden, welche Behältnisse in einem druckfesten
Behälter angeordnet werden, und dass entweder die einzelnen Behältnisse unter Druck
gesetzt werden oder der Behälter für die Ausgabe der Komponenten und dass die Komponenten
einem zentral gekoppelten Reguliersystem zugeführt werden für das Einstellen des Mischverhältnisses
für die Ausgabe schliesslich der Medien über mindestens ein Ausgabeorgan.
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Komponenten in flexiblen Leitungen geführt werden und diese in der
Dosiereinheit mittels eines Stellrings so gequetscht werden, dass immer nur eine Leitung
ganz und die anderen Leitungen teilweise offen sind, so dass sich beliebige Mischungen
der Komponenten herstellen lassen.
10. Verwendung der Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7 zum Lagern bzw. Aufbewahren
und/oder Ausgeben von Farben, Harz-/Härterkomponenten, Klebstoffen, etc.
1. Device for the separated storing or depositing respectively, as well as the separated
and/or at least partially common discharge of individual components, such as viscous
media and/or media in powder form, whereas at least an element for discharge (15)
for the media (3,5,7) is provided for the individual and/or at the same time isolated
and/or mixed discharge of one or several components or media respectively, characterized in that a container (10) is provided, in which the components or media respectively are separately
stored or deposited respectively, each in an own flexibly shaped box (3,5,7) and that
the individual components or media respectively are stored or deposited under pressure
and/or that the container (10), in which the flexibly formed or deformable boxes with
the components or media are arranged, can be put under pressure.
2. Device according claim 1, characterized in that at least one element (9) for producing pressure is provided to put at least the media
to be discharged or the one or the boxes under pressure and/or to put the container
(10) as a whole under pressure.
3. Device according to one of the claims 1 or 2, characterized in that in or at the discharge element (15) and/or arranged ahead at least a metering arrangement
(11,11') is provided for in particular at mixing of the components or media respectively,
to adjust a determined mixing ratio.
4. Device according to one of the claims 1 - 3, characterized in that a metering or mixing arrangement (11,11') is provided, comprising a largely circular
body as for instance a cylinder, at or in the barrel surface of the cylinder preferably
equally distributed flexible conduits for the conduction of the components or media
are arranged, as well as a concentrically arranged or oval shaped adjustment element
(21) such that by turning or rotating respectively of the adjusting element around
a length axis of the circular body the conduits (4,6,8,14,16) are differently squeezable
for dosing the components or media respectively.
5. Device according claim 4, characterized in that three conduits (4,6,8) are provided whereas the adjusting arrangement is rotatable
or turnable such that always at least one of the three conduits will remain closed
to a large extent.
6. Device according claim 4, characterized in that two conduits are provided for the mixing of at least two components or media respectively.
7. Device according to claim 4, 5 or 6, characterized in that at least one of a mixing device according claim 5 and claim 6 is provided.
8. Process for the separated storing or depositing respectively, as well as the separated
and/or at least partially common discharge of individual components, such as media
which are viscous and/or in powder form, characterized in that the components or media respectively, are separately stored or deposited respectively,
each in a known flexibly shaped box, which boxes are arranged within a pressure resistant
container and that either the individual boxes are put under pressure or the container
for the discharge of the components and that the components are fed to a central coupled
regulating system for the adjustment of the mixing ratio for the discharge finally
of the media over at least one discharge element.
9. Process according claim 8, characterized in that the individual components are conducted in flexible conduits and these are squeezed
within the metering unit by means of an adjustment ring, such that always only one
conduit is totally and the other conduits are partially open, so that any desired
mixture of the components can be produced.
10. Use of the device according to one of the claims 1 - 7 for storing or depositing respectively
and/or the discharge of colours, resine/hardener components, adhesives etc.
1. Dispositif pour l'emmagasinage séparé ainsi que la distribution séparée et/ou au moins
partiellement simultanée de composantes individuelles, comme des milieux visqueux
et/ou poudreux, au moins un organe de distribution (15) pour lesdits milieux étant
prévu pour la distribution individuelle, simultanée mais séparée et/ou mélangée d'une
ou plusieurs desdits milieux resp. composantes, caractérisé en ce qu'il est prévu un réservoir (10) dans lequel lesdites milieux ou composantes sont emmagasinés
séparément chacun dans un récipient flexible (3,5,7) et en ce que les milieux resp. composantes individuels sont emmagasinés sous pression et/ou en ce que ledit réservoir (10), dans lequel lesdits récipients flexibles ou déformables contenants
les milieux resp. composantes sont disposés, peut être mis sous pression.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé par au moins un organe (9) pour produire une pression pour mettre sous pression au moins
le milieu à distribuer respectivement lesdits récipients et/ou pour mettre sous pression
l'ensemble du réservoir (10).
3. Dispositif selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisé par au moins une installation de dosage (11,11') montée dans ou sur l'organe de distribution
ou montée en avant de cet organe, notamment pour permettre le réglage d'un dosage
prédéterminé lorsqu'on mélange lesdits milieux ou composantes.
4. Dispositif selon l'une des revendication 1 à 3, caractérisé par une installation de dosage et mélangeur (11,11'), présentant un corps de forme pratiquement
circulaire, comme par exemple un cylindre sur lequel ou dans sa surface extérieure
sont prévus, de préférence répartis uniformément, des tuyaux flexibles pour la conduite
desdits milieux resp. composantes, ainsi qu'un moyen de réglage (21) disposé concentriquement
ou de forme ovale, de manière à ce que par notation du moyen de réglage autour d'un
axe longitudinal dudit corps de forme circulaire lesdits tuyaux (4,6,8,14,16) puissent
être serrés de façon variable pour ainsi doser lesdits milieux ou composantes.
5. Dispositif selon la revendication 4, caractérisé par trois tuyaux (4,6,8), ledit moyen de réglage pouvant être tourné de telle manière
qu'au moins un des trois tuyaux soit toujours fermé pratiquement complétement.
6. Dispositif selon la revendication 4, caractérisé par deux tuyaux pour mélanger aux moins deux milieux resp. composantes.
7. Dispositif selon la revendication 4 ainsi que 5 et 6, caractérisé par au moins une installation de dosage selon la revendication 5 et la revendication
6.
8. Procédé pour l'emmagasinage séparé ainsi que la distribution séparée et/ou au moins
partiellement simultanée de composantes individuelles, comme des milieux visqueux
et/ou poudreux, caractérisé en ce que lesdites milieux ou composantes sont emmagasinés séparément chacun dans un récipient
flexible, ces récipients étant arrangés dans un réservoir résistant à la pression,
et en ce que l'on met les récipients individuels ou le réservoir pour la distribution des composantes
sous pression, et en ce que les composantes sont dirigées dans un système de réglage central pour y régler le
dosage pour la distribution finale des milieux par au moins un organe de distribution.
9. Procédé selon la revendication 8, caractérisé en ce que les composantes individuelles sont guidées dans des tuyaux flexibles, ces derniers
étant serrés dans l'unité de dosage au moyen d'un anneau de réglage de telle manière,
qu'à chaque moment seulement un tuyau étant complètement ouvert tandis que les autres
ne le sont que partiellement, ceci permettant de produire des mélanges choisis des
composantes.
10. Utilisation du dispositif selon l'une des revendications 1 à 7, pour l'emmagasinage
et/ou la distribution de peintures, résines/durcisseurs, colle etc.