[0001] Die Erfindung ist auf einen Tablettenspender gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1
zur Einzelabgabe von Tabletten gerichtet.
[0002] Bei Tablettenspendem einfachster Konstruktion geschieht das Öffnen und Schließen
einer Ausgabeöffnung durch eine Klappe oder einen Schieber, die beispielsweise von
Hand betätigt werden. Eine Vereinzelung von Tabletten ist hier nicht vorgesehen. Weiterhin
sind Spender mit einer im Spendergehäuse angeordneten mechanisch zu betätigenden Einrichtung
bekannt, durch deren hubbegrenzter Verlagerung innerhalb des Spendergehäuses eine
Ausgabeöffnung im Spendergehäuse freigegeben und eine Tablette je Hub aus dem Spendergehäuse
ausgetragen wird. In der
EP-A-0 345 413 wird beispielsweise ein Tablettenspender beschrieben, bei dem aus einem Gehäuse durch
Hineindrücken einer Betätigungstaste, die über einen mittig angeordneten Betätigungsschaft
mit einem Schieber verbunden ist, durch eine bodenseitige Öffnung eine einzelne Tablette
ausgegeben wird.
[0003] In der
DE-U-296 01 693 wird ein Tablettenspender vorgestellt, der aus einem prismatischen Gehäuse mit offener
Stirnfläche und einer seitlich versetzten Öffnung in der Bodenfläche besteht. In das
Gehäuse ist von oben ein Innenteil eingeschoben, bestehend aus einem Schieber und
einer Betätigungstaste, verbunden durch ein Verbindungselement, die zusammen eine
strukturelle Einheit im Sinne eines Innengehäuses bilden, in deren oberem Teil sich
der Tablettenvorratsraum befindet. Durch Fingerdruck auf den oberen Teil der Betätigungstaste
verschiebt sich dieses Innenteil, wobei der untere Teil durch die Bodenöffnung des
Gehäuses bewegt wird und eine Tablette freigibt. Die Verschiebung des Innenteils wird
hubbegrenzt durch einen Steg, der bei der Abwärtsbewegung des Innenteils auf den Gehäuseboden
aufstößt, wodurch eine weitere Abwärtsbewegung blockiert wird.
[0004] Ein wichtiger Bestandteil dieser Tablettenspender mit mechanischer Betätigungstaste
ist eine Rückstellfeder, die nach Beendigung des Spendevorgangs den ursprünglichen
Ausgangszustand wieder herstellt. In der
EP 0 831 035 B1 wird ein Tablettenspender beschrieben mit einer am Boden des Innenteils angeordneten
blattförmigen Rückstellfeder. Diese Rückstellfeder wird bei der Tablettenausgabe,
d. h. bei der dann innerhalb des Gehäuses stattfindenden Verschiebung des Innenteils,
gegen die Bodenfläche des Gehäuses geschoben und dabei gespannt. Durch Entspannung
drückt die Rückstellfeder nach Beendigung des Spendevorgangs das Innenteil wieder
in seine Ausgangsstellung zurück. Das Innenteil mit der Rückstellfeder dieses Tablettenspenders
wird derzeit aus POM (Polyoxymethylen nach DIN 7728 T1) gefertigt und ist verhältnismäßig
teuer. Entsprechende Versuche, das teure POM durch das kostengünstigere PP (Polypropylen
nach DIN 7728 T1 und DIN 600001 T1) zu ersetzen, scheiterten bisher daran, dass die
Rückstellfeder bei längerer Benutzung ihre Federkraft verliert und damit die Funktionssicherheit
des Tablettenspenders erheblich herabgesetzt wird.
[0005] In der
DE 40 16 281 A1 wird ein Tablettenspender beschrieben, in der in ähnlicher Weise wie in der
EP 0831 035 B1 an der Unterseite des geneigten Schieberbodens, der den unteren Abschluss des Tablettenvorratsraums
bildet, eine blattförmige Rückstellfeder angeformt ist. Sie ist in Gegenrichtung zur
Schräge des Schieberbodens leicht durchhängend gewölbt ausgebildet und stützt sich
mit ihrem freien Ende auf dem Querboden des Gehäuses ab, wobei sie eine Vorspannung
aufweisen kann. Auch hier wird beim Spendevorgang durch einen äußeren Druck entgegen
der Federkraft der Rückstellfeder, wobei diese gespannt wird, der Schieber abgesenkt
und eine Tablettenausgabeöffnung freigegeben. Bei Wegfall des äußeren Drucks erfolgt
durch eine nun mögliche Entspannung der Rückstellfeder eine Rückverlagerung des Schiebers
in den Ausgangszustand. Da die Länge der blattförmigen Rückstellfeder dies begünstigt,
können sämtliche Teile des Tablettenspenders aus Polystyrol gefertigt und auf das
relativ teure POM-Material verzichtet werden.
[0006] Ausgehend von diesem Stand der Technik ist es Aufgabe der Erfindung, vorgenannte,
beispielsweise aus der
EP 0 831 035 B1 oder
DE 40 16 281 A1 bekannte Tablettenspender so weiter zu entwickeln, dass bei einem aus PP gefertigten
Innenteil auch bei längerem Gebrauch die anfänglich vorhandene Elastizität der Rückstellfeder
erhalten bleibt, ohne dabei zusätzliche Nachteile wie beispielsweise besonders erhöhte
Fertigungskosten oder eine Erhöhung der Tablettenbruchgefahr zu schaffen.
[0007] Die gestellte Aufgabe wird mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 1 dadurch
gelöst, dass die Rückstellfeder aus PP (Polypropylen) gefertigt ist und mit einem
ihrer beiden Enden seitlich an einer seitlichen Wand des Tablettenausgabeschachtes
in der Nähe der Bodenfläche befestigt ist.
[0008] Um die erforderliche Stabilität gegen eine frühzeitige Ermüdung der Federkraft zu
sichern, insbesondere bei der Federfertigung aus dem Innenteilwerkstoff, ist nach
einer Ausgestaltung der Erfindung die Rückstellfeder stab- oder blattförmig ausgebildet
und mit einem Ende in der Nähe der Bodenfläche des Gehäuses seitlich am Innenteil
befestigt. Das freie Ende stützt sich gegen die Bodenfläche des Gehäuses ab. Durch
die seitliche Anordnung der Rückstellfeder wird der Federweg bzw. seine Durchbiegung
und damit die Federbelastung gegenüber bekannten Federanordnungen deutlich reduziert.
Zur weiteren Stabilisierung der Rückstellfeder kann diese zumindest an einem Ende
zwei miteinander verbundene winkelig zueinander angeordnete Schenkel aufweisen, so
dass an diesem Ende zwei Federelemente wirksam sind.
[0009] Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist es möglich, die beiden Enden
der stab- oder blattförmig ausgebildeten Rückstellfeder an zwei gegenüberliegenden
seitlichen Stellen des Innenteils so vorgespannt zu befestigen, dass sich ihr Mittelteil
nach unten vorwölbt und sich dieses Mittelteil gegen die Bodenfläche des Gehäuses
abstützt. Durch diese Maßnahme ist eine weitere Reduzierung des Federweges mit Vorteil
möglich.
[0010] Bei einer Fertigung der Rückstellfeder aus einem vom Innenteilwerkstoff abweichenden
Material und bei Abweichung von der stab- oder blattförmigen Ausbildung ist eine Befestigung
an seitlichen Teilen des Innenteils nicht sinnvoll, da hierdurch das mögliche Spektrum
verwendbarer Federelemente stark eingeschränkt würde. Derartige Federelemente sind
zwischen einer unteren Stufenfläche des Innenteils und der Bodenfläche des Gehäuses
angeordnet, wobei fallweise auf eine Befestigung ganz verzichtet werden kann.
[0011] Mögliche Federelemente, die hier zur Rückstellung des Innenteils verwendet werden
können, sind beispielsweise:
- Zylinderfedern aus POM (Polyoxymethylen),
- Stahifedem,
- Schaumstoffelemente,
- Elemente aus einem thermoplastischen Elastomer (TPE),
aber auch andere, hier nicht genannte elastische Werkstoffe und Federformen sind auswählbar,
sofern sie für eine Rückstellung des Innenteils verwendbar und innerhalb des Tablettenspenders
einsetzbar sind.
[0012] Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden
Erläuterung von in den Zeichnungen schematisch dargestellten Ausführungsbeispielen.
[0013] Es zeigen:
- Fig. 1
- einen Tablettenspender mit Rückstellfeder in teilgeschnitte- ner Seitenansicht nach
dem Stand der Technik,
- Fig. 1a
- das Innenteil des Tablettenspenders der Fig. 1 in einer Vor- deransicht,
- Fig. 1b
- das Innenteil des Tablettenspenders der Fig. 1 in einer Sei- tenansicht,
- Fig. 2 bis 4
- an einer Seitenwand des Innengehäuses befestigte Rück- stellfedem,
- Fig. 5 und 6
- an gegenüberliegenden Seitenwänden des Innenteils be- festigte Rückstellfedern,
- Fig. 7 und 8
- eine Rückstellfeder mit abgewinkelten Schenkeln,
- Fig. 9
- eine Rückstellfeder aus mehreren aufeinander befestigten kreisförmigen Teilstücken,
- Fig. 10
- eine eingeschweißte Rückstellfeder aus Fremdmaterial,
- Fig. 11
- eine nach oben gebogene parabelförmige Rückstellfeder aus Fremdmaterial,
- Fig. 12 bis 17
- zwischen der Bodenfläche des Gehäuses und der unteren Stufenfläche des Innenteils
angeordnete Rückstellfeder aus Fremdmaterial.
[0014] In den nachfolgend beschrieben Zeichnungsfiguren werden einige Variationen unterschiedlichster
Federgeometrien, Federwerkstoffe und Befestigungsmöglichkeiten aufgezeigt. Zur besseren
Übersicht wurde dabei jeweils der gleiche Tablettenspender als Basisspender verwendet.
Es handelt sich hierbei um den aus der
EP 0 831 035 B1 bekannten Tablettenspender. Der Tablettenspender 1 der
EP 0 831 035 B1 zur Einzelabgabe von Tabletten umfasst ein prismatisches Gehäuse 20 mit einer in
der Bodenfläche 22 angeordneten Bodenöffnung 21 und einer offenen Dachfläche 30. Durch
diese offene Dachfläche 30 ist ein unter Hubbegrenzung verlagerbares Innenteil 10
eingeschoben, bestehend aus einem vorzugsweise prismatischen Tablettenvorratsraum
12 und einem vertikal ausgerichteten, durch die Bodenöffnung 21 des Gehäuses 20 führbaren
Tablettenausgabeschacht 13. Bei der Verschiebung des Innenteils 10 nach unten durch
Fingerdruck auf die Stirnfläche 11 des Innenteils 10, wobei der Finger durch die hier
v-förmigen Aussparungen 23 der Gehäuseseitenhälften greift und das Innenteil 10 nach
unten drückt, wird das untere Ende des Tablettenausgabeschachts 13 durch die Bodenöffnung
21 geführt und eine Tablette ausgetragen. Zur Rückstellung des Innenteils 10 nach
dem Spendevorgang dient eine zwischen dem Innenteil 10 und dem Gehäuse 20 angeordnete
Rückstellfeder 14.
[0015] In Figur 1 ist diese aus der
EP 0 831 035 B1 bekannte stab- oder blattförmig ausgebildete Rückstellfeder 14 mit einem Ende an
der unteren Stufenfläche 17 des Innenteils 10 befestigt und das freie Ende stützt
sich auf der Bodenfläche 22 des Gehäuses 20 ab. Da der Abstand zwischen der Stufenfläche
17 und der Bodenfläche 22 und damit die Länge der Rückstellfeder 14 groß ist, kann
es zu den geschilderten Nachteilen bei Verwendung von PP als Federwerkstoff kommen.
[0016] In den Figuren 1a und 1b ist das Innenteil 10 des Tablettenspenders 1 zum besseren
Verständnis einzeln dargestellt. Die Geometrie des prismatischen Tablettenspenders
1 wird dadurch deutlicher erkennbar, und insbesondere ist aus der Fig. 1b ersichtlich,
dass die Rückstellfeder 14 mit der Stufenfläche 17 einstückig verbunden und somit
Teil des Innenteils 10 ist.
[0017] In den Figuren 2 und 3 ist der Befestigungsort für die Rückstellfedern 14a, 14b aus
PP deutlich näher zur Bodenfläche 22 hin angeordnet. In Fig. 2 wurde eine seitliche
Aussparung 18 des Tablettenausgabeschachtes 13 als Befestigungsort gewählt, so dass
die Rückstellfeder 14a leicht nach unten abgeschrägt sich mit ihrem freien Ende an
der Bodenfläche 22 abstützt. In Fig. 3 wurde der Befestigungsort noch weiter nach
unten verschoben, so dass die Rückstellfeder 14b parallel zur Bodenfläche 22 angeordnet
ist und sich das freie Ende mittels eines Stegs 14b' an der Bodenfläche 22 abstützt.
Von besonderem Vorteil bei dieser Rückstellfeder 14b ist deren Fertigung, da alle
Teile in Endformrichtung sind und somit hier kein Backenwerkzeug erforderlich ist.
[0018] In den Figuren 4, 5, 6 sind die stab- oder blattförmig ausgebildeten und aus PP gefertigten
Rückstellfedern 14c, 14d vorgespannt in Nähe der Bodenfläche 22 angeordnet. In der
Fig. 4 ist die Rückstellfeder 14c genau wie die Rückstellfeder 14a mit einem Ende
an der Aussparung 18 des Tablettenausgabeschachtes 13 befestigt. Durch die Vorspannung
ist sie aber nach oben vorgewölbt, so dass sich das freie Ende mit einem stumpferen
Winkel an der Bodenfläche 22 abstützt. In Fig. 5 und 6 sind beide Enden der Rückstellfeder
14d am innenteil 10 so vorgespannt befestigt, dass sich ihr Mittelteil 14d' nach unten
vorwölbt und auf der Bodenfläche 22 abstützen kann. Die Befestigung des linken Endes
der Rückstellfeder 14d wurde dabei in Fig. 5 mittels eines an der seitlichen Wand
15 des Tablettenausgabeschachtes 13 angeordneten Stegs 19 und in Fig. 6 an einer vorspringenden
Kante 18' der Aussparung. 18 des Tablettenausgabeschachtes 13 durchgeführt. Die Befestigung
des anderen Endes der Rückstellfeder 14d wurde in beiden Figuren an der seitlichen
Wand 16 des Innenteils 10 vorgenommen.
[0019] Als weitere mögliche Variante nach dem Stand der Technik wurde in den Figuren 7 und
8 die Rückstellfeder durch ihre Ausbildung mit mindestens zwei Schenkel verstärkt.
In Fig. 7 ist das obere Ende der Rückstellfeder 14e an der unteren Stufenfläche 17
des Innenteils 10 befestigt. Nach unten hin spaltet sich die Rückstellfeder 14e in
zwei Schenkel 14e' auf, die nun die Abstützung gegen die Bodenfläche 22 übernehmen.
In Fig. 8 spaltet sich die Rückstellfeder 14f über ihre gesamte Länge rombusähnlich
auf, wobei die obere Spitze der so ausgebildeten Rückstellfeder 14f an der unteren
Stufenfläche 17 des Innenteils 10 befestigt und sich die untere Spitze gegen die Bodenfläche
22 abstützt.
[0020] In Figur 9 ist eine bekannte Rückstellfeder 14g dargestellt, die aus mehreren miteinander
verbundenen kreisförmigen Teilstücken besteht und gleichfalls vorzugsweise aus dem
Innenteilwerkstoff PP gefertigt werden kann. Diese Feder ist mit zwei Schenkeln 14g'
an der unteren Stufenfläche 17 des Innenteils 10 befestigt, während sich ihr unteres
Ende, gebildet durch ein kreisförmiges Teilstück, punktförmig gegen die Bodenfläche
22 abstützt. Auf Grund ihrer Geometrie stellt diese Rückstellfeder 14g eine hochelastische
Alternative zu den bisher beschriebenen stab- oder blattförmigen Rückstellfedern dar.
[0021] In den Figuren 10 bis 15 sind bekannte Rückstellfedern 14h bis 14m dargestellt, die
im Gegensatz zu den bisher beschriebenen Rückstellfedern 14 bis 14g nicht aus dem
Innenteilwerkstoff bestehen und direkt an das Innenteil 10 angespritzt sind, sondern
sie bestehen aus einem Fremdwerkstoff, der gegebenenfalls entsprechend am Innenteil
10 befestigt werden muss. In Fig. 10 ist eine stab- oder blattförmige Rückstellfeder
14h aus dem gegenüber PP besser federndem POM eingesetzt, die in ähnlicher Weise wie
die bekannte Rückstellfeder 14 von der unteren Stufenfläche 17 des Innenteils 10 zur.
Bodenfläche 22 reicht. Zur Befestigung an der Stufenfläche 17 ist diese Rückstellfeder
14h vom Tablettenvorratsraum 12 her durch eine Bohrung in der Stufenfläche 17 durchgesteckt
und die oberhalb der Stufenfläche 17 verbleibende Krücke 14h' der Rückstellfeder 14h
dort verschweißt. Die Rückstellfeder 14i der Fig. 11 ist gleichfalls aus dem besser
federndem POM gefertigt. Sie ist vorgespannt in den Zwischenraum zwischen der unteren
Stufenfläche 17 des Innenteils 10 und der Bodenfläche 22 so eingeschoben, dass sie
sich mit ihren beiden Enden an der Bodenfläche 22 abstützt, während ihr gekrümmtes
Mittelteil Kontakt zur Stufenfläche 17 hat.
[0022] In den Figuren 12 bis 17 sind in gleicher Weise wie in Fig. 11 bekannte Rückstellfedern
14i bis 14o aus unterschiedlichen Materialien in den Zwischenraum zwischen der unteren
Stufenfläche 17 des Innenteils 10 und der Bodenfläche 22 eingeschoben. Auf Grund ihrer
von der Stab- bzw. Blattform abweichenden Geometrie mit größeren Auflageflächen konnte
hier auf eine zusätzliche Befestigung zumindest an der Stufenfläche 17 verzichtet
werden. Im einzelnen handelt es sich bei den verschiedenen Rückstellfedern in Fig.
12 um eine Stahlfeder als Rückstellfeder 14j, in Fig. 13 um eine Zylinderfeder aus
POM als Rückstellfeder 14k, in Fig. 14 um ein Schaumstoffelement als Rückstellfeder
141 und in Fig. 15 um ein TPE-Element als Rückstellfeder 14m. In den Fig. 16 und 17,
in denen wieder stabförmige Rückstellfedern 14n, 14o eingesetzt wurden, konnte gleichfalls
auf die zusätzliche Befestigung an der unteren Stufenfläche 17 des Innenteils 10 verzichtet
werden, da hier das untere Ende 14n', 14o' der Rückstellfeder 14n, 14o jeweils in
einer unteren Ecke des Gehäuses befestigt ist. Hierzu ist das untere Ende 14n', 14o'
parallel zur Seitenwand 24 des Gehäuses 20 abgebogen und in der Gehäuseecke zwischen
der Seitenwand 24 und einem nach innen aufgebogenen Steg 25 der Bodenfläche 22 eingeschoben.
Die Befestigung dieses eingeschobenen unteren Endes 14n', 14o' erfolgt dort durch
beispielsweise Verkleben oder durch eine Rastverbindung mit dem entsprechend ausgebildeten
Steg 25' der Bodenfläche 22.
[0023] Die Erfindung ist nicht nur auf die in den dargestellten Ausführungsbeispielen gezeigten
Ausbildungen der Rückstellfeder sowie auf den hier beschriebenen Tablettenspender
beschränkt. Insbesondere hinsichtlich der Form und Größe sowie des verwendeten Werkstoffs
der Rückstellfeder ist eine weitgehende Anpassung an die Größe, Ausbildung und Funktionsweise
des Tablettenspenders und der erforderlichen Rückstellkraft durch den Fachmann möglich.
Bezugszeichenliste
[0024]
- 1
- Tablettenspender
- 10
- Innenteil
- 11
- Stirnfläche
- 12
- Tablettenvorratsraum
- 13
- Tablettenausgabeschacht
- 14 - 14o
- Rückstellfeder
- 14b'
- Steg an Rückstellfeder 14b
- 14d'
- vorgewölbtes Mittelteil der Rückstellfeder 14d
- 14e', 14f
- Schenkel der Rückstellfedern 14e, 14f
- 14g'
- Schenkel der Rückstellfeder 14g
- 14h'
- obere Krücke von 14h
- 14n'
- unteres Ende von 14n
- 14o'
- unteres Ende von 14o
- 15
- seitliche Wand von 13
- 16
- seitliche Wand des Innenteils.10 gegenüber 15
- 17
- untere Stufenfläche am Innenteil 10
- 18
- Aussparung in 15
- 18'
- vorspringende Kante von 18
- 19
- Steg an 15
- 20
- Gehäuse
- 21
- Bodenöffnung
- 22
- Bodenfläche
- 23
- v-förmige Aussparung
- 24
- Seitenwand des Gehäuses 20
- 25, 25'
- Steg der Bodenfläche 22
- 30
- Dachfläche
1. Tablettenspender (1) zur Einzelabgabe von Tabletten, umfassend ein Gehäuse (20) und
ein in das Gehäuse (20) einschiebbares und darin unter Hubbegrenzung verlagerbares
Innenteil (10), bestehend aus einem Tablettenvorratsraum (12) und einem Tablettenausgabeschacht
(13) sowie einer stab- oder blattförmig ausgebildeten Rückstellfeder (14), die sich
gegen die Bodenfläche (22) des Gehäuses (20) abstützt, wobei die Rückstellfeder (14)
aus dem Originalwerkstoff des Innenteils (10) besteht und das Innenteil (10) und die
Rückstellfeder (14a bis 14d) aus einem gegenüber dem Werkstoff POM (Polyoxymethylen)
weniger elastischen Werkstoff gefertigt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückstellfeder (14a bis 14d) aus PP (Polypropylen) gefertigt ist und mit einem
ihrer beiden Enden seitlich an einer seitlichen Wand (15) des Tablettenausgabeschachtes
(13) in der Nähe der Bodenfläche (22) befestigt ist.
2. Tablettenspender (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückstellfeder (14b) parallel zur Bodenfläche (22) des Gehäuses (20) angeordnet
ist und sich das freie Ende mittels eines Stegs (14b') an der Bodenfläche (22) abstützt.
3. Tablettenspender (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die einseitig befestigte Rückstellfeder (14c) durch eine Vorspannung so nach oben
vorgewölbt ist, dass sich ihr freies Ende mit einem stumpfen Winkel an der Bodenfläche
(22) des Gehäuses (20) abstützt.
4. Tablettenspender (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die an beiden Enden befestigte Rückstellfeder (14d) zwischen der seitlichen Wand
(15) des Tablettenausgabeschachtes (13) und der seitlichen Wand (16) des Innenteils
(10) so vorgespannt befestigt ist, dass sich ihr Mittelteil (14d') nach unten vorwölbt
und sich dieses Mittelteil (14d') gegen die Bodenfläche (22) des Gehäuses (20) abstützt.
1. Pill dispenser (1) for delivery of pills one-by-one, comprising a housing (20) and
an inner member (10), which is slidable in the housing (20) and displaceable therein
with limited stroke and which consists of a pill storage chamber (12) and a pill output
shaft (13) as well as a restoring spring (14) of rod-shaped or leaf-shaped construction,
which is supported against the base surface (22) of the housing (20), wherein the
restoring spring (14) consists of the original material of the inner member (10) and
the inner member (10) and the restoring spring (14a to 14d) are made of a material
which is less resilient by comparison with the material POM (polyoxymethylene), characterised in that the restoring spring (14a to 14d) is made of PP (polypropylene) and is fastened by
one of its two ends laterally to a side wall (15) of the pill output shaft (13) in
the vicinity of the base surface (22).
2. Pill dispenser (1) according to claim 1, characterised in that the restoring spring (14b) is arranged parallel to the base surface (22) of the housing
(20) and the free end is supported at the base surface (22) by means of a web (14b').
3. Pill dispenser (1) according to claim 1, characterised in that the restoring spring (14c) fastened at one end is so pre-arched upwardly by a bias
that its free end is supported with an obtuse angle at the base surface (22) of the
housing (20).
4. Pill dispenser (1) according to claim 1, characterised in that the restoring spring (14d) fastened at both ends is so fastened with a bias between
the side wall (15) of the pill output shaft (13) and the side wall (16) of the inner
member (10) that its middle part (14d') arches downwardly and this middle part (14d')
is supported against the base surface (22) of the housing (20).
1. Distributeur de comprimés (1) pour distribution à l'unité de comprimé comprenant un
boîtier (20) et une partie intérieure (10) pouvant coulisser dans le boîtier (20)
et mobile dans celui-ci avec limitation de course, composé d'un volume de réservoir
de comprimés (12) avec une cheminée de distribution de comprimés (13) ainsi qu'un
ressort de rappel (14) en forme de tige ou de lame s'appuyant sur la surface de fond
(22) du boîtier (20),
le ressort de rappel (14) se composant du matériau originel de la partie intérieure
(10),
la partie intérieure (10) et le ressort de rappel (14a, 14d) étant réalisés en un
matériau moins élastique que le matériau POM (Polyoxyméthylène),
caractérisé en ce que
le ressort de rappel (14a, 14d) est réalisé en PP (Polypropylène) et est fixé avec
ses deux extrémités, latéralement, à une paroi latérale (15) de la cheminée de distribution
à comprimés (13) à proximité de la surface de fond (22).
2. Distributeur de comprimés (1) selon la revendication 1 caractérisé en ce que
le ressort de rappel (14b) est parallèle à la surface de fond (22) du boîtier (20)
et son extrémité libre s'appuie au moyen d'une tige (14b') à la surface de fond (22).
3. Distributeur de comprimés (1) selon la revendication 1 caractérisé en ce que
le ressort de rappel (14c) est fixé d'un côté et pré-cintré vers le haut par une précontrainte
de sorte que son l'extrémité libre s'appuie avec un angle obtus contre la surface
de fond (22) du boîtier (20).
4. Distributeur de comprimés (1) selon la revendication 1 caractérisé en ce que
le ressort de rappel (14d) fixé aux deux extrémités entre la paroi latérale (15) de
la cheminée de distribution de comprimés (13) et la paroi latérale (16) de la partie
intérieure (10) est précontrainte de sorte que sa partie médiane (14d') est pré-cintrée
vers le bas et s'appuie au moyen de cette partie médiane (14d') contre la surface
de fond (22) du boîtier (20).