| (19) |
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(11) |
EP 1 644 707 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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29.12.2010 Patentblatt 2010/52 |
| (22) |
Anmeldetag: 06.07.2004 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2004/007353 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2005/005935 (20.01.2005 Gazette 2005/03) |
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| (54) |
VORRICHTUNG ZUR MESSUNG VON ZEITLICH AUFGELÖSTEN VOLUMETRISCHEN DURCHFLUSSVORGÄNGEN
DEVICE FOR MEASURING TIME-RESOLVED VOLUMETRIC THROUGHFLOW PROCESSES
DISPOSITIF POUR MESURER DES ECOULEMENTS VOLUMETRIQUES A RESOLUTION TEMPORELLE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PL PT RO SE SI SK TR
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| (30) |
Priorität: |
10.07.2003 DE 10331228
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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12.04.2006 Patentblatt 2006/15 |
| (73) |
Patentinhaber: AVL Pierburg Instruments Flow Technology GmbH |
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41460 Neuss (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- METZLER, Rainer
41564 Kaarst (DE)
- WERNER, Manfred
40593 Düsseldorf (DE)
- KAMMERSTETTER, Heribert
A-5411 Oberalm (AT)
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| (74) |
Vertreter: Patentanwälte ter Smitten |
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Burgunder Strasse 29 40549 Düsseldorf 40549 Düsseldorf (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
US-A- 3 895 529
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US-A- 4 546 648
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- DATABASE WPI Section EI, Week 200267 Derwent Publications Ltd., London, GB; Class
S02, AN 2002-625638 XP002304665 & NL 10 159 95C C2 (NMI VAN SWINDEN LAB BV) 26. Februar
2002 (2002-02-26)
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Messung von zeitlich aufgelösten volumetrischen
Durchflußvorgängen insbesondere von Einspritzvorgängen bei Verbrennungskraftmaschinen
mit einem translatorischen Volumendifferenzaufnehmer, der im wesentlichen aus einem
in einer Meßkammer angeordneten Kolben und einer die Auslenkung des Kolbens aufnehmenden
Erfassungseinrichtung besteht, welche mit einer Auswerteeinheit verbunden ist.
[0002] Vor allem im Bereich direkteinspritzender Verbrennungskraftmaschinen, die nach dem
Diesel- oder dem Ottoverfahren arbeiten, steigen die Anforderungen an die Einspritzsysteme
hinsichtlich der zugemessenen Menge, dem Zeitpunkt und dem Verlauf der Einspritzung
stetig. So sind Einspritzverläufe in den letzten Jahren dahingehend modifiziert worden,
dass entweder die zuzumessende Einspritzmenge für einen Verbrennungszyklus in mehrere
kleine Teileinspritzungen aufgetrennt wird oder die Ratenverlaufsformung über die
Modulation des Kraftstoffdrucks oder andere ratenmodulierende Maßnahmen kontrolliert
wird. Dazu müssen entsprechende Meßvorrichtungen zur Verfügung gestellt werden.
[0003] Entsprechend wird in der
DE 31 39 831 A1 ein Verfahren beschrieben, bei dem ein Meßkolben durch die in eine Meßkammer eingespritzte
Kraftstoffmenge bewegt wird. Aus dem dabei zurückgelegten Weg des Kolbens wird auf
die Einspritzmenge geschlossen. Nach einer bestimmten Anzahl von Einzeleinspritzungen
erfolgt die Rückführung des Meßkolbens in seine Ausgangsposition. Erfasst werden dabei
jeweils die Endstellungen des Meßkolbens. Bei diesem Verfahren treten jedoch aufgrund
der Trägheit der Kolbenmasse sowie der auftretenden Reibung für heutige Verhältnisse
zu große Meßungenauigkeiten auf.
[0004] So wird in der
DE 39 16 419 A1 eine elektromagnetisch gesteuerte Meßvorrichtung beschrieben, welche die Vorrichtung
gemäß der
DE 31 39 831 A1 weiterentwickelt, wobei hier die Meßkammer nach jeder Einspritzung entleert wird.
Hierdurch können zwar aufgrund der geringeren zu vermessenden Gesamtvolumina genauere
Meßergebnisse erzielt werden, es bleibt jedoch das Problem der relativ großen zu bewegenden
Kolbenmasse, wodurch nach wie vor Schwingungen und Verzögerungen im System auftreten.
Eine genaue Vermessung beispielsweise einer Nacheinspritzung und deren Verlaufsanalyse
ist somit nicht möglich. Des weiteren erfolgt die Entladung des jeweiligen Meßkolbens
mit einem Entladeventil, so dass sehr kurz aufeinander folgende Einspritzungen, wie
sie im Normalbetrieb eines Verbrennungsmotors üblich sind, nicht aufgelöst werden
können.
[0005] Eine Weiterentwicklung dieser Vorrichtung zur Verbesserung der Meßgenauigkeit wird
in der
DE 44 34 597 A1 vorgeschlagen. Dabei wird die Rückstellgeschwindigkeit des Meßkolbens konstant gehalten,
so dass die Schaltverzögerung des Magnetventils beim Entleeren mitberücksichtigt werden
kann. Trotz dieser verbesserten Reproduzierbarkeit der Kolbenausgangslage verbleibt
nachteilhaft die Schwingungsanfälligkeit des Systems nicht zuletzt aufgrund der relativ
großen Kolbenmasse. Des weiteren bleibt eine Auflösung zeitnaher Einzeleinspritzungen
sowie deren Verläufe aufgrund der Trägheit des Gesamtsystems unmöglich.
[0006] In der
DE 41 30 394 A1 wird ein Einspritzmengenmeßgerät vorgeschlagen, bei dem die Einspritzung in einen
geschlossenen Druckbehälter erfolgt. Nach Messung des jeweils nach Vor- bzw. Haupteinspritzung
in diesem Druckbehälter anstehenden Druckes wird erneut ein Ventil geschaltet, so
dass die eingespritzte Menge in einen Meßbereich abgelassen wird, in dem sich wiederum
ein durch die Flüssigkeit bewegter Kolben befindet, so dass aus der Bewegung des Kolbens
auf das eingespritzte Volumen geschlossen werden kann. Durch eine solche Ausführung
wird es zwar möglich, die Einspritzvorgänge bezüglich Haupt- bzw. Vor- oder Nacheinspritzung
aufzulösen, eine quantitative Aussage bezüglich der Einspritzverläufe während beispielsweise
einer Haupteinspritzung bleibt jedoch unmöglich, da keine kontinuierliche Mengenmessung
vorliegt. Des weiteren ist ein solcher Aufbau nicht dafür geeignet Messungen am laufenden
Motor durchzuführen, da mehrere aufeinander folgende Arbeitszyklen in der dort ablaufenden
Geschwindigkeit nicht gemessen werden können.
[0007] In der
WO 00/79125 wird das Meßprinzip aus der
DE 41 30 394 A1 übernommen. Allerdings wird der Druck im Druckbehälter kontinuierlich gemessen, so
dass Aussagen über den Verlauf jeder Einzeleinspritzung möglich werden. Der Aufbau
ist jedoch sehr komplex, so dass eine Vielzahl von Einflußgrößen die Meßgenauigkeit
und die Zuverlässigkeit der Anlage reduzieren. Auch bei einer solchen Vorrichtung
ist es nicht möglich, diese am laufendem Motor zu nutzen.
[0008] Alternativ hierzu wird in der
WO 02/054038 vorgeschlagen, den beweglichen Kolben leichter auszuführen, um ein Nachschwingen
möglichst zu vermeiden und einen kapazitiven oder nach dem Wirbelstromprinzip arbeitenden
Sensor zur Aufnahme des zu messenden Weges zu verwenden, der berührungslos arbeitet.
Durch diese Maßnahmen soll die Messgenauigkeit weiter erhöht werden.
[0009] In der
DE 1 798 080 wiederum wird ein elektronisch gesteuertes Durchflußmeß- und Dosiergerät beschrieben,
welches in einem großen Meßbereich Durchflüsse mit hoher Genauigkeit messen kann.
Dieses Meßgerät ist für die Sofortmessung von Durchflüssen aufgrund seiner extrem
geringen Trägheit optimal geeignet, jedoch nicht in der Lage zyklussynchrone Durchflußrateninformationen
anzuzeigen. Dies bedeutet, dass es nicht möglich ist, zeitgleich zum Arbeitszyklus
eines Otto- oder Dieselmotors die genauen Verläufe der zu messenden Einspritzvorgänge
sowie deren Periodizität darzustellen.
[0010] Mit Ausnahme dieser Vorrichtung ist allen bekannten Vorrichtungen gemeinsam, dass
lediglich diskontinuierliche Durchflüsse stromabwärts der Einspritzvorrichtungen meßbar
sind. Dies birgt den Nachteil, dass eine Durchflußratenmessung in Kombination mit
einer optischen Untersuchung der Strahlausbreitung eines Einspritzstrahles nicht möglich
ist. Des weiteren ist die Messgenauigkeit weiterhin eingeschränkt.
[0011] Ein kontinuierlich arbeitendes Durchflussmessgerät, welches stromabwärts der Einspritzvorrichtungen
angebracht ist, wird auch durch die
DE 33 02 059 offenbart. Die Einspritzdüse spritzt dabei in einen Kanal der zu einer Zahnradpumpe
führt und zu dem ein zweiter Kanal parallel geschaltet ist, in dem ein Kolben gleitend
geführt ist. Diese beiden Kanäle bilden gemeinsam das notwendige Einspritzvolumen,
welches durch die Bewegung des Kolbens veränderbar ist. Der Weg des Kolbens wird einerseits
gemessen und andererseits über einen elektrischen Regelkreis einem Regelmotor zur
Drehzahlregelung der Zahnradpumpe zugeführt. Eine Einspritzmengenmessung mit einer
derartigen Vorrichtung liefert aufgrund der Trägheit des Kolbens und der Nichtberücksichtigung
der physikalischen Eigenschaften des eingespritzten Fluids nur unzureichend genaue
Meßergebnisse.
[0013] Entsprechend ist es Aufgabe der Erfindung, eine Vorrichtung zur Messung von zeitlichen
aufgelösten volumetrischen Durchflußvorgängen zu schaffen, die mit einer hohen Meßgenauigkeit
quantitativ und qualitativ auswertbare Ergebnisse erzielt, wobei diese Vorrichtung
möglichst auch vor einem Einspritzventil positionierbar sein soll sowie in der Lage
sein soll an einem laufenden Motor kontinuierlich Einspritzmengen und -verläufe zu
messen. Dies ermöglicht die Stabilität der Einspritzungen von Zyklus zu Zyklus und
von Einspritzventil zu Einspritzventil quantitativ über statistische Kenngrößen beurteilen
zu können. Entsprechend müssen Meßwerte wie die Einspritzrate oder auch die Teilmengen
von Mehrfacheinspritzungen, sowie über einen längeren Verlauf die gesamt eingespritzte
Menge, sichtbar gemacht werden können.
[0014] Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass in der Meßkammer zusätzlich zu der die Auslenkung
des Kolbens aufnehmenden Erfassungseinrichtung ein Drucksensor angeordnet ist, der
derart mit der Auswerteeinheit verbunden ist, dass mittels der Messwerte des Drucksensors
in der Auswerteeinheit eine Korrektur der aus den Messwerten der Erfassungseinrichtung
ermittelten Durchflussmenge stattfindet. Durch den Einsatz des Drucksensors werden
Messfehler bei der Berechnung der Einspritzmenge durch die Berücksichtigung der Kompressibilität
des Fluids minimiert, so dass die Ergebnisse der Messungen eine deutliche qualitative
und quantitative Verbesserung aufweisen.
[0015] In einer bevorzugten Ausführungsform ist dem translatorischen Volumendifferenzaufnehmer
ein rotatorischer Verdränger zugeordnet, der über einen Motor in Abhängigkeit der
anliegenden Volumendifferenz angetrieben ist, wobei die Messkammer in einem Einlasskanal
angeordnet ist, der in Strömungsrichtung hinter dem translatorischen Volumendifferenzaufnehmer
in einen Auslasskanal mündet und der rotatorische Verdränger in einer Bypassleitung
zum translatorischen Volumendifferenzaufnehmer angeordnet ist, wobei die Steuerung
des rotatorischen Verdrängers derart erfolgt, dass während eines Arbeitszyklus die
Drehzahl des Verdrängers konstant ist und dem mittleren Durchfluß über den gesamten
Arbeitszyklus im wesentlichen entspricht. Entsprechend ergibt sich als Kolbenweg ein
sägezahnförmiges Signal, da sich die Bewegung des Kolbens aus einer kontinuierlichen
Bewegung aufgrund der Drehzahl des rotatorischen Verdrängers sowie einer diskontinuierlichen
Bewegung aufgrund der Einzeleinspritzungen zusammensetzt. Ein Arbeitszyklus entspricht
dabei beispielsweise einer Vor-, einer Haupt- und einer Nacheinspritzung.
[0016] Vorzugsweise besteht die Erfassungseinrichtung aus einem Sensor, dessen erzeugte
Spannung ein Maß für die Auslenkung des Kolbens darstellt und der kontinuierlich die
Auslenkung des Kolbens in der Meßkammer erfasst. Durchflußänderungen werdensomit über
eine entsprechende Spannungsänderung am Sensor erkannt und durch die Übergabe an die
Auswerteeinheit können diese Ergebnisse auf einfache Art und Weise in eine Einspritzmenge
sowie einen Einspritzverlauf umgerechnet werden. Durch die kontinuierliche Erfassung
der Auslenkung kann eine solche Vorrichtung auch an einem laufenden Motor mit vielen
aufeinander folgenden Einspritworgängen also Arbeitszyklen verwendet werden, da eine
Entleerung der Meßkammern beispielsweise durch Ventile, wie im Stand der Technik,
nicht mehr notwendig ist. Des weiteren kann eine solche Vorrichtung sowohl vor als
auch hinter einem Kraftstoffeinspritzventil eingebaut werden.
[0017] Vorteilhaft ist es, wenn der Kolben das gleiche spezifische Gewicht wie die Meßflüssigkeit
aufweist. Dadurch dass das spezifische Gewicht des Kolbens dem der Meßflüssigkeit
entspricht und der Kolben frei beweglich angeordnet ist, werden Durchflussänderungen
nahezu ohne Zeitverzögerungen durch die korrespondierende Spannungsänderung am Sensor
erkannt, wodurch es möglich wird die zeitlichen Verläufe einer einzelnen Einspritzung
dazustellen.
[0018] Zusätzlich kann in der Meßkammer ein Temperatursensor angeordnet sein, der mit der
Auswerteeinheit verbunden ist, so dass auch die Temperatur im Raum in die Berechnung
mit einbezogen werden kann, wodurch die Genauigkeit der Messung weiter gesteigert
wird, da aufgrund des Druck- und Temperatursignals der Kolbenweg in einen idealen
Kolbenweg umgerechnet werden kann, der sich bei isobaren und isothermen Bedingungen
während der Messung ergeben würde. Entsprechend wird auch das Kompressibilitätsmodul
des Fluids als Funktion von Temperatur und Druck berücksichtigt.
[0019] Der Sensor des translatorischen Volumendifferenzaufnehmers kann dabei ein optischer,
induktiver oder nach dem Wirbelstromprinzip arbeitender Sensor sein. Diese Sensoren
arbeiten nahezu trägheitslos und liefern somit sehr genaue Meßwerte.
[0020] Es hat sich als vorteilhaft erwiesen, wenn der rotatorische Verdränger als Zahnradpumpe
ausgeführt ist, da diese extrem pulsationsarm fördert.
[0021] Zur einfachen Auswertung der gesamten Durchflußmenge hat es sich als vorteilhaft
erwiesen, wenn der Motor als Servomotor ausgeführt wird und einen Bewegungssensor
aufweist, der mit der Auswerteeinheit und einer Regelelektronik verbunden ist, wobei
das Signal des Bewegungssensors ein Maß für die Drehzahl des rotatorischen Verdrängers
darstellt. Über die Signale beispielsweise des optischen Sensors und des Bewegungssensors
kann der rotatorische Verdränger auf einfache Art und Weise geregelt werden.
[0022] Dabei wird vorteilhafterweise der Bewegungssensor als Impulsgeberscheibe ausgeführt,
wodurch eine zuverlässige und sehr genaue Ermittlung der Verdrängerdrehzahl ermöglicht
wird.
[0023] Vorteilhafterweise ist die hydraulische Länge von einem Kraftstoffeinspritzventil
zur Eingangsseite des rotatorischen Verdrängers gleich der hydraulischen Länge zur
Ausgangsseite des rotatorischen Verdrängers, wodurch es möglich wird, den Verdränger
ohne anliegende Druckdifferenz zu betreiben und so exakt zu jedem Zeitpunkt die bis
dahin eingespritzte Menge bestimmen zu können.
[0024] Bei einer Verwendung zur Messung von Einspritzvorgängen in Verbrennungskraftmaschinen
kann es aufgrund der Kompressibilität des Fluids zu einer Fortpflanzung von Druckwellen
durch den gesamten Meßaufbau kommen. Zur Entkopplung von unerwünschten Reflexionen
dieser Druckwellen ist erfindungsgemäß das Durchflußmeßgerät zwischen mindestens einem
Kraftstoffeinspritzventil und einem Laufzeitrohr angeordnet.
[0025] Es wird somit eine Vorrichtung geschaffen, die es ermöglicht, kontinuierlich und
zeitlich aufgelöst volumetrische Durchflußvorgänge zu messen, wobei der Aufbau sehr
einfach ist und dennoch sehr hohe Meßgenauigkeiten erzielbar sind. Hierdurch können
qualitativ und quantitativ genaue Aussagen über Einspritzverläufe und Einspritzmengen
sowie deren Stabilität getätigt werden. Meßwerte wie die Einspritzrate oder auch die
Teilmengen von Mehrfacheinspritzungen sowie die im selben oder einem längeren Zeitraum
gesamt eingespritzte Menge können mit dieser Vorrichtung sichtbar gemacht werden.
[0026] Des weiteren ist der zur kontinuierlichen Messung verwendete rotatorische Verdränger
auf konventionelle Weise kalibrierbar, so dass durch Korrelation der Messwerte damit
in vergleichbar einfacher Weise ebenfalls die Einzelschussmessungen kalibrierbar sind.
[0027] Eine erfindungsgemäße Vorrichtung ist in den Figuren dargestellt und wird nachfolgend
beschrieben.
Figur 1 zeigt schematisch den Aufbau der erfindungsgemäßen Meßvorrichtung hinter einem
Einspritzventil.
Figur 2 zeigt beispielhaft typische Kolbenverläufe ohne kontinuierlichen Anteil durch
die Zahnradpumpe während eines Arbeitszyklus mit zwei Vor-, einer Haupt- und zwei
Nacheinspritzungen sowie den resultierenden Einspritzmengenverlauf.
[0028] In Figur 1 ist ein Aufbau zur Vermessung von Einspritzvorgängen bei Verbrennungskraftmaschinen
mit einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Messung von zeitlich aufgelösten volumetrischen
Durchflußvorgängen dargestellt. Sie besteht aus einer einen Durchfluß erzeugenden
nicht dargestellten Einrichtung, in diesem Fall in der Regel einer Hochdruckpumpe
und einem Kraftstoffeinspritzventil 1, über welches Kraftstoff in die Meßvorrichtung
2 eingespritzt wird. Die Meßvorrichtung 2 besteht aus einem Einlaßkanal 3, in dem
eine Meßkammer 4 angeordnet ist, in der wiederum ein Kolben 5 frei verschiebbar angeordnet
ist, wobei der Kolben 5 das gleiche spezifische Gewicht wie die Meßflüssigkeit, also
der Kraftstoff aufweist. Dieser Kolben 5 in der Meßkammer 4 dient als translatorischer
Volumendifferenzaufnehmer. An der Meßkammer 4 ist ein Sensor 6 angeordnet, der in
Wirkverbindung mit dem Kolben 5 steht und in dem durch die Auslenkung des Kolbens
5 eine von der Größe der Auslenkung des Kolbens 5 abhängige Spannung erzeugt wird.
[0029] Zusätzlich ist in einer den translatorischen Volumendifferenzaufnehmer umgehenden
Bypassleitung 7, welche möglichst kurz hinter dem Einspritzventil 1 abzweigt, ein
rotatorischer Verdränger in Form einer Zahnradpumpe 8 angeordnet ist. Die Zahnradpumpe
8 wird über eine Kupplung 9 von einem Servomotor 10 angetrieben. Sowohl die Einlassleitung
3 als auch die Bypassleitung 7 münden in einen Auslaßkanal 11.
[0030] Der Sensor 6 ist mit einer Auswerteeinheit 12 verbunden, welche die Werte dieses
Sensors 6 sowie die Umdrehungszahl des Motors 10, der mit einem Bewegungssensor in
Form eines Impulsgebers 13 verbunden ist, aufnimmt und weiterverarbeitet. Der Sensor
6 ist hier als optischer Sensor ausgeführt. In der Meßkammer 4 zwischen dem Kolben
5 und der Einspritzvorrichtung 1 ist ein Drucksensor 14 sowie ein Temperatursensor
15 angeordnet, die kontinuierlich die in diesem Bereich auftretenden Drücke und Temperaturen
messen und wiederum der Auswerteeinheit 12 zuführen. Zur Verhinderung von Reflexionen
entstehender Druckwellen wird hinter dem Auslaßkanal 11 der Meßvorrichtung 2 ein nicht
dargestelltes Laufzeitrohr angeordnet, wodurch die Druckwellen vom Meßvorgang zeitlich
entkoppelt werden.
[0031] Der Ablauf der Messungen wird im folgenden beschrieben. Wird Kraftstoff vom Kraftstoffeinspritzventil
1 in die Meßvorrichtung 2 beziehungsweise den Einlaßkanal 3 eingespritzt, reagiert
der Kolben 5 ohne Verzögerung, also trägheitsfrei, da er das gleiche spezifische Gewicht
wie der Kraftstoff aufweist sofort identisch der zugeführten Kraftstoffsäule, so dass
seine Auslenkung ein Maß für das Volumen der eingespritzten Kraftstoffmenge darstellt.
In der Messkammer 4, dem Einlasskanal 3, über den Kolben sowie über die Zahnradpumpe
8 entsteht dabei keine Druckdifferenz, da die hydraulischen Längen vom Einspritzventil
1 zur Eingangs- und zur Ausgangsseite der Zahnradpumpe 8 gleich gehalten werden. Die
im Bypasskanal 7 angeordnete Zahnradpumpe 8 wird gleichzeitig mit einer Drehzahl angetrieben,
die abhängig ist von der Auslenkung des Kolbens 5 und somit von der eingespritzten
Kraftstoffmenge. Die Regelung erfolgt allerdings derart, dass über einen Arbeitszyklus
also beispielsweise Voreinspritzung, Haupteinspritzung, Nacheinspritzung die Drehzahl
der Zahnradpumpe 8 konstant gehalten wird und lediglich bei auftretenden Abweichungen,
das heißt einer Stellung des Kolbens 5 am Ende eines Zyklus, der nicht der Ausgangsstellung
vor dem Arbeitszyklus entspricht, nachgeregelt wird. Dazu werden in einer Regelelektronik
16 die Werte des Sensors 6 zu Beginn und am Ende eines Arbeitszyklus unter zu Hilfenahme
der Werte der Impulsgeberscheibe 13 miteinander verglichen und ein entsprechendes
Signal zur Ansteuerung des Motors 10 erzeugt.
[0032] Die Auslenkung des Kolbens 5 entsteht somit durch Überlagerung eines Anteils mit
konstanter Geschwindigkeit in entgegengesetzter Richtung zur Auslenkungsrichtung bei
einer Einspritzung sowie eines diskontinuierlichen Anteils während eines Einspritzvorgangs.
Somit ergibt sich für die Bewegung des Kolbens 5 in graphischer Darstellung im wesentlichen
ein Sägezahnprofil, wobei der kontinuierliche Anteil der Kolbenbewegung durch die
Drehung der Zahnradpumpe 8 durch lineare Regression vorausberechnet wird. Die gesamte
Meßvorrichtung 2 ist möglichst nah am Einspritzventil 1 anzuordnen, um Einflüsse durch
die Kompressibilität des Fluids möglichst gering zu halten. Mit Hilfe des in der Meßkammer
4 angeordneten Drucksensors 14 und des Temperatursensors 15 wird in der Auswerteeinheit
12 das Signal des Sensors 6, also das durch die Bewegung des Kolbens 5 entstehende
Signal, in eine Kraftstoffeinspritzmenge über die Zeit umgerechnet. Dazu wird automatisch
der kontinuierliche Anteil der durch die Zahnradpumpe 8 entstehenden Bewegung von
dem tatsächlich zurückgelegten Weg also den Werten des Sensors 6 subtrahiert. Entsprechend
erhält die Auswerteeinheit 12 vom Impulsgeber 13 am Servomotor 10 die entsprechenden
Signale zur Bestimmung des Durchflusses durch die Zahnradpumpe 8. Die Umrechnung in
der elektronischen Auswerteeinheit 12 erfolgt über eine physikalisch basierte Modellrechnung,
bei der der tatsächlich gemessene Kolbenweg mit Hilfe des Druck- und Temperatursignals
in einen idealen Kolbenweg umgerechnet wird, der sich bei isobaren und isothermen
Bedingungen während der Messung einstellen würde. Entsprechend wird in dieser Rechnung
auch das Kompressibilitätsmodul des Fluids als Funktion von Temperatur und Druck berücksichtigt.
Selbstverständlich vereinfacht sich diese Rechnung sehr deutlich durch die gleichbleibende
Drehgeschwindigkeit der Zahnradpumpe 8 und somit den kontinuierlichen Bewegungsanteil
des Kolbens 5.
[0033] In Figur 2 ist der über eine induktive Abtastung gemessene Nadelhub 17 des Kraftstoffeinspritzventils
1, der vom Sensor 6 gemessene Kolbenweg 18, wobei der kontinuierliche Anteil durch
die Zahnradpumpe 8 bereits herausgerechnet wurde, der vom Drucksensor 14 gemessene
Druckverlauf 19, der mit Hilfe des Druckverlaufs 19 korrigierte Kolbenweg 20 sowie
der aus diesen Daten berechnete resultierende Einspritzmengenverlauf 21 des Kraftstoffeinspritzventils
1 über die Zeit dargestellt. Es wird deutlich, dass durch die erste Voreinspritzung
22 der Kolben 5 in der Meßkammer 4 ausgelenkt wird und der Druck in der Messkammer
4 ansteigt. Durch die Auslenkung des Kolbens 5 fällt der Druck in der Meßkammer 4
danach wieder ab. Die konstante Bewegung der Zahnradpumpe 8 führt dazu, dass der tatsächlich
gemessene Weg, aus dem der Kolbenweg 18 abgeleitet wird, einen stetigen Abfall aufweist.
Der tatsächlich gemessene Weg ist nicht dargestellt. Entsprechend ergeben sich die
Druck- und Kolbenwegverläufe 18-21 bei der folgenden zweiten Voreinspritzung 23 sowie
der Haupt- 24 und den zwei Nacheinspritzungen 25,26. Die Zahnradpumpe 8 ist so geregelt,
dass der Druck und somit die tatsächliche Stellung des Kolbens 5 bei Abschluß des
Arbeitszyklus wieder der Ausgangslage entsprechen.
[0034] Durch die unmittelbare Bewegung des Kolbens 5 aufgrund seiner nahezu nicht vorhandenen
Trägheit sind hier während des Arbeitszyklus auch Änderungen im Mikrosekundenbereich
meß- und verwertbar, so dass diese Meßvorrichtung 2 in der Lage ist, Vergleiche zwischen
verschiedenen Einspritzventilen 1 bezüglich ihrer Einspritzmengen und insbesondere
auch der zeitlichen Verläufe der Einspritzvorgänge zu machen. Der Gesamtdurchfluß
über ein gewisses Zeitintervall ergibt sich aus der Ausgabe des Impulsgebers 13 der
Zahnradpumpe 8. Das Zeitintervall wird mit den Einspritzungen synchronisiert.
[0035] Alternativ kann die oben beschriebene Meßvorrichtung 2 auch vor dem Kraftstoffeinspritzventil
1 angeordnet sein, wobei dann auch das Laufzeitrohr vor der Durchflußmessung angeordnet
wird, so dass die gesamte Meßvorrichtung 2 zwischen der Hochdruckpumpe und dem Kraftstoffeinspritzventil
1 angeordnet ist. Zusätzlich ist es denkbar, entsprechende Sicherheitsfunktionen bei
Übersteuerung im Volllastbereich vorzusehen, indem beispielsweise ein Bypaßkanal zur
Meßkammerauslaßseite derart gelegt wird, dass bei einer zu großen Auslenkung des Kolbens
5 hier Flüssigkeit überströmen kann.
[0036] Ferner wird deutlich, dass eine solche Vorrichtung auch zur Messung von anderen Durchflußvorgängen
geeignet ist.
[0037] Diese erfindungsgemäße Vorrichtung ermöglicht eine Messung von Durchflußvorgängen
am laufenden Motor vor oder hinter dem Einspritzventil mit einer beliebigen Anzahl
aufeinander folgender Kraftstoffeinspritzimpulse. So wird es möglich, quantitativ
und qualitativ hochwertige Aussagen zu Einspritzmengen, Einspritzverläufen zu machen
und unterschiedliche Einspritzventile zu beurteilen.
[0038] Es sollte deutlich sein, dass neben den induktiven oder optischen Sensoren auch andere
Sensoren, wie Geschwindigkeitssensoren oder Beschleunigungssensoren zur Messung der
Auslenkung des Kolbens benutzt werden können, ohne den Schutzbereich des Hauptanspruchs
zu verlassen. Die von diesen Sensoren erzeugte Spannung ist weiterhin ein Maß für
die Auslenkung des Kolbens, wobei die Geschwindigkeit bzw. die Beschleunigung des
Kolbens über in der Auswerteeinheit durchgeführte einfache bzw. zweifache Integration
wieder in den Weg umgerechnet werden.
1. Vorrichtung zur Messung von zeitlich aufgelösten volumetrischen Durchflußvorgängen
insbesondere von Einspritzvorgängen bei Verbrennungskraftmaschinen mit einem translatorischen
Volumendifferenzaufnehmer, der im wesentlichen aus einem in einer Meßkammer angeordneten
Kolben und einer die Auslenkung des Kolbens aufnehmenden Erfassungseinrichtung besteht,
welche mit einer Auswerteeinheit verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass in der Meßkammer (4) zusätzlich zu der die Auslenkung des Kolbens aufnehmenden Erfassungseinrichtung
(6) ein Drucksensor (14) angeordnet ist, der derart mit der Auswerteeinheit (12) verbunden
ist, dass mittels der Messwerte des Drucksensors (14) in der Auswerteeinheit (12)
eine Korrektur der aus den Messwerten der Erfassungseinrichtung (6) ermittelten Durchflussmenge
stattfindet.
2. Vorrichtung zur Messung von zeitlich aufgelösten volumetrischen Durchflußvorgängen
insbesondere von Einspritzvorgängen bei Verbrennungskraftmaschinen, nach Anspruch
1, dadurch gekennzeichnet, dass dem translatorischen Volumendifferenzaufnehmer (4, 5, 6) ein rotatorischer Verdränger
(8) zugeordnet ist, der über einen Motor (10) in Abhängigkeit der anliegenden Volumendifferenz
angetrieben ist, wobei die Messkammer (4) in einem Einlasskanal (3) angeordnet ist,
der in Strömungsrichtung hinter dem translatorischen Volumendifferenzaufnehmer (4,
5, 6) in einen Auslasskanal (11) mündet und der rotatorische Verdränger (8) in einer
Bypassleitung (7) zum translatorischen Volumendifferenzaufnehmer (4, 5, 6) angeordnet
ist, wobei die Steuerung des rotatorischen Verdrängers (8) derart erfolgt, dass während
eines Arbeitszyklus die Drehzahl des Verdrängers (8) konstant ist und dem mittleren
Durchfluß über den gesamten Arbeitszyklus im wesentlichen entspricht.
3. Vorrichtung zur Messung von zeitlich aufgelösten volumetrischen Durchflußvorgängen
insbesondere von Einspritzvorgängen bei Verbrennungskraftmaschinen, nach einem der
Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Erfassungseinrichtung (6) aus einem Sensor besteht, dessen erzeugte Spannung
ein Maß für die Auslenkung des Kolbens (5) darstellt und der kontinuierlich die Auslenkung
des Kolbens (5) in der Meßkammer (4) erfasst.
4. Vorrichtung zur Messung von zeitlich aufgelösten volumetrischen Durchflußvorgängen
insbesondere von Einspritzvorgängen bei Verbrennungskraftmaschinen, nach einem der
vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Kolben (5) das gleiche spezifische Gewicht wie die Meßflüssigkeit aufweist.
5. Vorrichtung zur Messung von zeitlich aufgelösten volumetrischen Durchflußvorgängen
insbesondere von Einspritzvorgängen bei Verbrennungskraftmaschinen nach einem der
vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in der Meßkammer (4) ein Temperatursensor (15) angeordnet ist, der mit derAuswerteeinheit
(12) verbunden ist.
6. Vorrichtung zur Messung von zeitlich aufgelösten volumetrischen Durchflußvorgängen
insbesondere von Einspritzvorgängen bei Verbrennungskraftmaschinen nach einem der
vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Sensor (6) ein optischer, induktiver oder nach dem Wirbelstromprinzip arbeitender
Sensor ist.
7. Vorrichtung zur Messung von zeitlich aufgelösten volumetrischen Durchflußvorgängen
insbesondere von Einspritzvorgängen bei Verbrennungskraftmaschinen nach einem der
vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der rotatorische Verdränger (8) als Zahnradpumpe ausgeführt ist.
8. Vorrichtung zur Messung von zeitlich aufgelösten volumetrischen Durchflußvorgängen
insbesondere von Einspritzvorgängen bei Verbrennungskraftmaschinen nach einem der
vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Motor als Servomotor (10) ausgeführt ist und einen Bewegungssensor (13) aufweist,
der mit der Auswerteeinheit (12) und einer Regelelektronik (16) verbunden ist, wobei
das Signal des Bewegungssensors (13) ein Maß für die Drehzahl des rotatorischen Verdrängers
(8) darstellt.
9. Vorrichtung zur Messung von zeitlich aufgelösten volumetrischen Durchflußvorgängen
insbesondere von Einspritzvorgängen bei Verbrennungskraftmaschinen nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, dass der Bewegungssensor (13) als Impulsgeberscheibe ausgeführt ist.
10. Vorrichtung zur Messung von zeitlich aufgelösten volumetrischen Durchflußvorgängen
insbesondere von Einspritzvorgängen bei Verbrennungskraftmaschinen nach einem der
vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die hydraulische Länge von einem Kraftstoffeinspritzventil (1) zur Eingangseite des
rotatorischen Verdrängers (8) gleich der hydraulischen Länge zur Ausgangsseite des
rotatorischen Verdrängers (8) ist.
11. Vorrichtung zur Messung von zeitlich aufgelösten Einspritzvorgängen bei Verbrennungskraftmaschinen
nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Meßvorrichtung (2) zwischen mindestens einem Kraftstoffeinspritzventil (1) und
einem Laufzeitrohr angeordnet ist.
1. A device for measuring time-resolved volumetric throughflow processes, especially
injection processes in internal combustion engines, comprising a translatory volume
difference sensor which substantially consists of a piston disposed in a measuring
compartment and a detection device detecting the excursion of the piston, said detection
device being connected to an evaluating unit, characterized in that a pressure sensor (14) is arranged in the measuring compartment (4) in addition to
the detection device (6) detecting the excursion of the piston, said pressure sensor
being connected to the evaluating unit (12) such that by means of the measured values
of the pressure sensor (14) a correction of a flow amount ascertained from the measured
values of the detection device (6) takes place in the evaluating unit (12).
2. A device for measuring time-resolved volumetric throughflow processes, especially
injection processes in internal combustion engines, as of claim 1, characterized in that a rotary displacer (8) is assigned to the translatory volume difference sensor (4,
5, 6), which displacer is driven via a motor (10) depending on the existing volume
difference, wherein the measuring compartment (4) is arranged in an intake duct (3)
that opens into an outlet duct (11) downstream, seen in the flow direction, of the
translatory volume difference sensor (4, 5, 6), and the rotary displacer (8) is arranged
in a bypass line (7) to the translatory volume difference sensor (4, 5, 6), said rotary
displacer (8) being controlled such that, during one work cycle, the speed of the
displacer (8) is constant and substantially corresponds to the average flow over the
entire work cycle.
3. A device for measuring time-resolved volumetric throughflow processes, especially
injection processes in internal combustion engines, as of one of claims 1 or 2, characterized in that the detection device (6) is formed by a sensor whose voltage produced is a measurement
for the excursion of the piston (5) and which continuously detects the excursion of
the piston (5) in the measuring compartment (4).
4. A device for measuring time-resolved volumetric throughflow processes, especially
injection processes in internal combustion engines, as of one of the preceding claims,
characterized in that the piston (5) has the same specific weight as the liquid to be measured.
5. A device for measuring time-resolved volumetric throughflow processes, especially
injection processes in internal combustion engines, as of one of the preceding claims,
characterized in that a temperature sensor (15) is arranged in the measuring compartment (4), which is
connected to the evaluating unit (12).
6. A device for measuring time-resolved volumetric throughflow processes, especially
injection processes in internal combustion engines, as of one of the preceding claims,
characterized in that the sensor (6) is an optical or inductive sensor or a sensor operating according
to the eddy current principle.
7. A device for measuring time-resolved volumetric throughflow processes, especially
injection processes in internal combustion engines, as of one of the preceding claims,
characterized in that the rotary displacer (8) is a gear pump.
8. A device for measuring time-resolved volumetric throughflow processes, especially
injection processes in internal combustion engines, as of one of the preceding claims,
characterized in that the motor is configured as a servo motor (10) and comprises a movement sensor (13)
connected to the evaluating unit (12) and regulating electronics (16), the signal
of the movement sensor (13) being a measurement of the speed of the rotary displacer
(8).
9. A device for measuring time-resolved volumetric throughflow processes, especially
injection processes in internal combustion engines, as of claim 8, characterized in that the movement sensor (13) is configured as a pulse generator disc.
10. A device for measuring time-resolved volumetric throughflow processes, especially
injection processes in internal combustion engines, as of one of the preceding claims,
characterized in that the hydraulic length from one fuel injection valve (1) to the inlet side of the rotary
displacer (8) is equal to the hydraulic length to the outlet side of the rotary displacer
(8).
11. A device for measuring time-resolved volumetric throughflow processes, especially
injection processes in internal combustion engines, as of one of the preceding claims,
characterized in that the measuring device (2) is arranged between at least one fuel injection valve (1)
and a transit time tube.
1. Dispositif pour mesurer des écoulements volumétriques à résolution temporelle, notamment
des processus d'injection dans des moteurs à combustion interne, comprenant un détecteur
de différence volumétrique translatoire sensiblement formé par un piston disposé dans
une chambre de mesurage et un dispositif de détection détectant la course dudit piston,
ledit dispositif de détection étant connecté à une unité d'évaluation, caractérisé en ce qu'en plus du dispositif de détection (6) détectant le déplacement du piston, un capteur
de pression (14) est disposé dans la chambre de mesurage (4), ledit capteur étant
connecté à ladite unité d'évaluation (12) de sorte qu'une correction de la quantité
de débit déterminée à partir des valeurs mesurées dudit dispositif de détection (6)
est faite dans ladite unité d'évaluation (12) par utilisation des valeurs du capteur
de pression (14).
2. Dispositif pour mesurer des écoulements volumétriques à résolution temporelle, notamment
des processus d'injection dans des moteurs à combustion interne, selon la revendication
1, caractérisé en ce qu'un déplaceur rotatif (8) est assigné au détecteur de différence volumétrique translatoire
(4, 5, 6), ledit déplaceur étant entrainé par un moteur (10) en fonction de la différence
volumétrique présente, ladite chambre de mesurage (4) étant disposée dans un canal
d'admission (3) s'ouvrant dans un canal de sortie (11) en aval du détecteur de différence
volumétrique translatoire (4, 5, 6), vu dans la direction d'écoulement, et ledit déplaceur
rotatif (8) étant disposé dans une ligne de dérivation (7) menant au détecteur de
différence volumétrique translatoire (4, 5, 6), le déplaceur rotatif (8) étant commandé
de sorte que, pendant un cycle de marche, la vitesse du déplaceur (8) est constante
et sensiblement correspond au débit moyen du cycle de marche entier.
3. Dispositif pour mesurer des écoulements volumétriques à résolution temporelle, notamment
des processus d'injection dans des moteurs à combustion interne, selon les revendications
1 ou 2, caractérisé en ce que ledit dispositif de détection (6) est formé par un capteur dont la tension générée
représente une mesure de la course du piston (5), et qui détecte continument la course
du piston (5) dans la chambre de mesurage (4).
4. Dispositif pour mesurer des écoulements volumétriques à résolution temporelle, notamment
des processus d'injection dans des moteurs à combustion interne, selon l'une quelconque
des revendications précédentes, caractérisé en ce que ledit piston (5) a le même poids spécifique que le liquide à mesurer.
5. Dispositif pour mesurer des écoulements volumétriques à résolution temporelle, notamment
des processus d'injection dans des moteurs à combustion interne, selon l'une quelconque
des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un capteur de température (15) est disposé dans la chambre de mesurage (4), ledit
capteur étant connecté à ladite unité d'évaluation (12).
6. Dispositif pour mesurer des écoulements volumétriques à résolution temporelle, notamment
des processus d'injection dans des moteurs à combustion interne, selon l'une quelconque
des revendications précédentes, caractérisé en ce que ledit détecteur (6) est un détecteur optique, inductif ou fonctionnant selon le principe
du courant tourbillonnaire.
7. Dispositif pour mesurer des écoulements volumétriques à résolution temporelle, notamment
des processus d'injection dans des moteurs à combustion interne, selon l'une quelconque
des revendications précédentes, caractérisé en ce que le déplaceur rotatif (8) est réalisé comme pompe à engrenages.
8. Dispositif pour mesurer des écoulements volumétriques à résolution temporelle, notamment
des processus d'injection dans des moteurs à combustion interne, selon l'une quelconque
des revendications précédentes, caractérisé en ce que le moteur est un servomoteur (10) et comprend un capteur de mouvement (13) connecté
à ladite unité d'évaluation (12) et à un dispositif électronique de réglage (16),
le signal du capteur de mouvement (13) étant une mesure de la vitesse dudit déplaceur
rotatif (8).
9. Dispositif pour mesurer des écoulements volumétriques à résolution temporelle, notamment
des processus d'injection dans des moteurs à combustion interne, selon la revendication
8, caractérisé en ce que ledit capteur de mouvement (13) est un disque impulseur.
10. Dispositif pour mesurer des écoulements volumétriques à résolution temporelle, notamment
des processus d'injection dans des moteurs à combustion interne, selon l'une quelconque
des revendications précédentes, caractérisé en ce que la longueur hydraulique à partir d'une soupape d'injection de carburant (1) jusqu'au
côté d'admission dudit déplaceur rotatif (8) est égale à la longueur hydraulique jusqu'au
côté de sortie duit déplaceur rotatif (8).
11. Dispositif pour mesurer des écoulements volumétriques à résolution temporelle, notamment
des processus d'injection dans des moteurs à combustion interne, selon l'une quelconque
des revendications précédentes, caractérisé en ce que les dispositif de mesurage (2) est disposé entre au moins d'une soupape d'injection
de carburant (1) et une tube à transite de temps.

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