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(11) |
EP 1 645 016 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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31.10.2007 Patentblatt 2007/44 |
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Anmeldetag: 13.07.2004 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2004/007704 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2005/008844 (27.01.2005 Gazette 2005/04) |
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ELEKTRISCHER STECKVERBINDER
ELECTRICAL PLUG-IN CONNECTOR
CONNECTEUR ENFICHABLE ELECTRIQUE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PL PT RO SE SI SK TR
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Priorität: |
15.07.2003 DE 10331935
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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12.04.2006 Patentblatt 2006/15 |
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Patentinhaber: Leopold Kostal GmbH & Co. KG |
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58507 Lüdenscheid (DE) |
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Erfinder: |
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- KIND, Klaus
58809 Neuenrade (DE)
- HESSMERST, Jürgen
58553 Halver (DE)
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 10 158 625 US-A- 5 795 175
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US-A- 4 714 433
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen elektrischen Steckverbinder, umfassend ein erstes Steckverbindungsteil
mit einem Kammergehäuse zur Aufnahme von ersten elektrischen Kontaktelementen und
ein zweites Steckverbindungsteil mit einem Kammergehäuse zur Aufnahme von zweiten,
komplementär zu den Kontaktelementen des ersten Steckverbindungsteils ausgebildeten
Kontaktelementen, wobei einem der beiden Steckverbindungsteile ein Rastelement und
dem anderen Steckverbindungsteil ein Rastnocken zugeordnet ist und das Rastelement
bei miteinander verbundenen Steckverbindungsteilen als Abzugssicherung den Rastnocken
des anderen Steckverbindungsteils hintergreift.
[0002] Ein solcher Steckverbinder ist aus der
DE 101 586 25 bekannt, welcher als nächstliegender Stand der Technik angesehen wird.
[0003] Derartige elektrische Steckverbinder werden unter anderem im Automotiv-Bereich eingesetzt,
beispielsweise zum Kontaktieren eines Aktors zum Betätigen der Drosselkappe eines
Verbrennungsmotors. Eines der beiden Steckverbindungsteile ist ein Steckhülsengehäuse,
während das andere Steckverbindungsteil ein Steckergehäuse ist. Das Steckergehäuse
verfügt über einen Steckerkragen zum Schutze der innerhalb des Kragens angeordneten
Steckerkontakte. Das Steckergehäuse ist bei der vorbeschriebenen Ausgestaltung fest
installiert; das Steckhülsengehäuse befindet sich an dem freien Ende eines Anschlusskabelsatzes.
Das Steckhülsengehäuse verfügt über einen Rasthaken, dessen von einer Federzunge abgewinkelter
Abschnitt das eigentliche Rastelement darstellt. Der Rasthaken selbst ist angeformt
an das Steckhülsengehäuse, so dass die notwendige Elastizität des Rasthakens aus seiner
Materialelastizität resultiert. Das Steckergehäuse trägt außenseitig einen Rastnocken,
der nach bestimmungsgemäßem Verbinden der beiden Steckverbindungsteile von dem Rastelement
des Rasthakens hintergriffen wird. Dieses dient als Abzugssicherung. Beim Aufstecken
des Steckhülsengehäuses auf das Steckergehäuse wird das Rastelement gegen die aus
dem Rasthaken resultierende Materialelastizität nach außen weggedrückt. Dieses schnappt
nach Passieren des Rastnockens zurück, so dass sich das Rastelement dann in seiner
bestimmungsgemäßen, den Rastnocken hintergreifenden Verriegelungsstellung befindet.
Damit ein solches Zurückschnappen erfolgt, ist es notwendig, das Rastelement des Rasthakens
und den Rastnocken mit einem zwischen diesen Elementen befindlichen Axialspiel zu
konzipieren. Dieses notwendige Axialspiel kann sich jedoch nachteilig auf die elektrische
Verbindung zwischen den Kontaktelementen des einen Steckverbindungsteils mit denjenigen
des anderen Steckverbindungsteils auswirken, insbesondere wenn auf den Steckverbinder
Vibrationen einwirken, wie dieses bei einer Anordnung des Steckverbinders unmittelbar
an der Verbrennungsmaschine der Fall ist. Beeinträchtigungen können vor allem bei
einer Übertragung nur geringer oder geringster Ströme eintreten.
[0004] Im Hinblick auf die bei der Herstellung der beiden Steckverbindungsteile in Kauf
zu nehmenden Toleranzen muss zudem das notwendige Axialspiel so bemessen sein, dass
auch bei ungünstigen Herstellungstoleranzen in jedem Fall ein Axialspiel zwischen
den beiden Steckverbindungsteilen zum Gewährleisten eines bestimmungsgemäßen Einrastens
des Rastelements vorhanden ist.
[0005] Ausgehend von diesem diskutierten Stand der Technik liegt der Erfindung daher die
Aufgabe zugrunde, einen eingangs genannten, gattungsgemäßen Steckverbinder dergestalt
weiterzubilden, dass die hinsichtlich des Axialspiels bei dem gewürdigten vorbekannten
Stand der Technik aufgezeigten Nachteile vermieden sind.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch einen elektrischen Steckverbinder gelöst,
bei dem das Rastelement derart verstellbar an dem einen Steckverbindungsteil angeschlossen
ist, dass dieses in seiner einen Stellung mit dem notwendigen Axialspiel zum Gewährleisten
eines bestimmungsgemäßen Einrastens hinter den Rastnocken angeordnet ist und sich
in seiner anderen Stellung in einer Spannstellung befindet, in der das Rastelement
gegenüber seiner vorgenannten Stellung entgegen der Fügerichtung zum Fügen der beiden
Steckverbindungsteile unter Beibehaltung der Verrastungsanordnung mit dem Rastnocken
des anderen Steckverbindungsteils zum Beseitigen des Axialspiels bewegt worden ist.
[0007] Bei diesem Steckverbinder ist das Rastelement des einen Steckverbindungsteils zusätzlich
zu seiner Rastbewegung zum Hintergreifen des Rastnockens des anderen Steckverbindungsteils
aus einer ersten Stellung, in der das Rastelement in seine den Rastnocken hintergreifende
Stellung gebracht wird, in eine zweite Stellung bewegbar, die eine Spannstellung darstellt.
In der Spannstellung des Rastelementes ist dieses unter Beibehaltung der Verrastungsanordnung
mit dem Rastnocken entgegen der Fügerichtung zum Fügen der beiden Steckverbindungsteile
bewegt worden. Das Bewegen des Rastelementes in dieser Richtung nach Einbringen desselben
in seine Verrastungsanordnung beseitigt das zwischen den beiden Steckverbindungsteilen
bestehende Axialspiel. Dabei steht zweckmäßigerweise das Rastelement in seiner Spannstellung
unter einer gewissen Vorspannung, so dass die beiden Steckverbindungsteile sicher
spielfrei verbunden sind. Das Bewegen des Rastelementes entgegen der Fügerichtung
kann durch eine translatorische Bewegung oder auch durch eine Verschwenkbewegung des
Rastelementes erfolgen. Im letzteren Fall bewirkt der entgegen der Fügerichtung gerichtete
vektorielle Anteil einer solchen Verschwenkbewegung die bestimmungsgemäße Axialspielbeseitigung.
[0008] Zweckmäßigerweise ist das Rastelement des einen Steckverbindungsteils Teil eines
Rasthakens, der mittels eines entgegen der Fügerichtung elastisch reagierenden Verbindungsgliedes
an das den Rasthaken tragende Steckverbindungsteil angeschlossen, beispielsweise angeformt
ist. Der Rasthaken stützt sich in seiner Spannstellung an einem Widerlager des Steckverbindungsteils
ab. Dieses Widerlager kann durch einen Absatz gebildet sein. Zweckmäßigerweise ist
dieser Widerlagerabsatz durch einen Randwulst begrenzt, über den eine dem Rasthaken
zugeordnete Stütznocke bewegt wird, um sich auf dem Widerlagerabsatz abzustützen.
Der Rasthaken ist dann in seiner Spannstellung verrastet gehalten.
[0009] Gemäß einer weiteren Ausgestaltung ist vorgesehen, dass der Rasthaken über Lagerzapfen
verfügt, die in jeweils ein zwei Zapfenpositionen zulassendes Auge des Steckverbindungsteils
eingreifen. Die beiden Zapfenpositionen sind durch einen Totpunkt voneinander getrennt,
so dass in beiden Zapfenpositionen der Rasthaken stabil gehalten ist. Die beiden Zapfenpositionen
sind dergestalt zueinander angeordnet, dass beim Bewegen des Rasthakens mit seinen
Lagerzapfen von derjenigen Zapfenposition, in der die beiden Steckverbindungsteile
bestimmungsgemäß zusammengefügt werden, in diejenige Zapfenposition, die der Spannstellung
des Rasthakens entspricht, das eigentliche Rastelement des Rasthakens entgegen der
Fügerichtung bewegt worden ist, wobei durch diese Bewegung die beiden Steckverbindungsteile
relativ zueinander unter Beseitigung des Axialspiels bewegt worden sind. Das Verbindungsglied
bei einer solchen Ausgestaltung kann eine Mäanderform aufweisen und sich etwa parallel
zur Längserstreckung des Rasthakens erstrecken. Durch die Mäanderform ist das Verbindungsglied
entgegen der Fügerichtung der beiden Steckverbindungsteile elastisch, so dass unabhängig
von dem tatsächlich vorhandenen Axialspiel zwischen den beiden Steckverbindungsteilen
die Toleranzen in diesem Verbindungsglied aufgefangen werden können.
[0010] Nachfolgend ist die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf
die beigefügten Figuren beschrieben. Es zeigen:
- Fig. 1:
- eine schematisierte zum Teil geschnittene Darstellung eines Steckverbinders mit zwei
Steckverbindungsteilen beim Zusammenführen der beiden Steckverbindungsteile,
- Fig. 2:
- die beiden zusammengeführten und gefügten Steckverbindungsteile der Figur 1 mit eingreifender
Abzugssicherung,
- Fig. 3:
- die Anordnung der Figur 2 nach Beseitigen eines Axialspiels zwischen den beiden Steckverbindungsteilen,
- Fig. 4:
- zwei miteinander gefügte Steckverbindungsteile eines weiteren Steckverbinders vor
dem Beseitigen eines Axialspiels und
- Fig. 5:
- die Anordnung der Figur 4 nach Beseitigen des zwischen des beiden Steckverbindungsteils
befindlichen Axialspiels.
[0011] Ein insgesamt mit den Bezugszeichen 1 bezeichneter elektrischer Steckverbinder umfasst
ein erstes Steckverbindungsteil 2 und ein zweites Steckverbindungsteil 3. Die Steckverbindungsteile
2, 3 weisen jeweils ein Kammergehäuse zur Aufnahme von jeweils komplementär ausgebildeten
Kontaktelementen auf. Bei dem Steckverbindungsteil 2 ist das Kammergehäuse als Steckhülsengehäuse
zur Aufnahme von weiblichen Kontaktelementen ausgebildet, während das Kammergehäuse
des Steckverbindungsteils 3 als Steckergehäuse zur Aufnahme von männlichen Kontaktelementen
konzipiert ist. Das Steckverbindungsteil 3 ist Teil eines nicht näher dargestellten
Aggregates. Das Steckverbindungsteil 2 bildet das freie Ende eines Anschlusskabelsatzes
zum Anschließen des Aggregates.
[0012] Das Steckverbindungsteil 3 umfasst einen Kragen 4, an dem außenseitig eine Rastnocke
5 abragend angeordnet ist. Die Rastnocke 5 weist eine zu dem Steckverbindungsteil
2 hingerichtete Stellschräge 6 und eine Riegelfläche 7 auf.
[0013] Das Steckverbindungsteil 2 umfasst einen über ein mäanderförmig ausgebildetes Verbindungsglied
8 angeformten Rasthaken 9, dessen Hakenabschnitt 10 als Rastelement zum Verriegeln
der beiden Steckverbindungsteile 2, 3 zum Hintergreifen der Rastnocke 5 des Steckverbindungsteils
3 ausgebildet ist. Teil des Steckverbindungsteils 2 ist ferner eine Federzunge 11,
die sich an der Rückseite des Rasthakens 9 abstützt, und durch die ein Anpressdruck
des Hakenelementes 10 auf die äußere Oberfläche des Kragens 4 des Steckverbindungsteils
bereitgestellt wird. Der Rasthaken 9 ist mit zwei einander diametral gegenüberliegenden
Lagerzapfen 12, die durchaus auch als Zapfenansätze ausgebildet sein können, in jeweils
einem zwei Zapfenpositionen zulassenden Lagerauge 13 geführt. In Figur 1 befinden
sich die Lagerzapfen 12 in einer ersten Zapfenposition innerhalb der Lageraugen 13.
Der Rasthaken 9 setzt sich in einem sich von den Lagerzapfen 12 nach oben erstreckenden
Betätigungshebel 14 fort. Durch Verschwenken des Betätigungshebels 14 entgegen dem
Uhrzeigersinn können die Lagerzapfen 12 aus ihrer in Figur 1 gezeigten ersten Stellung
in eine zweite Zapfenstellung der Lageraugen 13 gebracht werden.
[0014] Figur 1 zeigt die beiden Steckverbindungsteile 2, 3 bei einer Zusammenführbewegung,
bei der der Kragen 4 des Steckverbindungsteils 3 bereits in eine entsprechende Kragennut
des Steckverbindungsteils 2 eingeführt worden ist. Beide Steckverbindungsteile 2,
3 haben sich somit gefunden. Bei einem weiteren Zusammenführen der beiden Steckverbindungsteile
2, 3 wird der Hakenabschnitt 10 des Rasthakens 9 der äußeren Oberfläche des Kragens
4 der Steckverbindungsleiste 3 entlang bewegt. Bei dieser weiteren aufeinander zugerichteten
Bewegung der beiden Steckverbindungsteile 2, 3 werden diese zusammengefügt, wobei
die elektrischen Kontaktelemente des Steckverbindungsteils 3 mit denjenigen des Steckverbindungsteils
2 in Eingriff gestellt werden. Bei diesem Fügevorgang wird der Rasthaken 9 mit seinem
Hakenabschnitt 10 über die Stellschräge 6 der Rastnocke 5 bewegt und rastet hinter
der Rastnocke 5, beaufschlagt durch die Kraft der Federzunge, spürbar und hörbar ein.
Diese Stellung ist in Figur 2 dargestellt. Damit der Rasthaken 9 mit seinem Hakenabschnitt
10 bestimmungsgemäß hinter der Rastnocke 5 einrasten bzw. einschnappen kann, müssen
die beiden Steckverbindungsteile 2, 3 mit einem gewissen Axialspiel zueinander angeordnet
sein. Das Axialspiel ist in Figur 2 mit dem Bezugszeichen A gekennzeichnet.
[0015] In Figur 2 befindet sich der Rasthaken 9 noch in seiner zu Figur 1 gezeigten Stellung,
bei der die Lagerzapfen 12 in die erste Zapfenposition der Lageraugen 13 eingreifen.
Wie aus Figur 2 ersichtlich, hintergreift der Hakenabschnitt 10 die Rastnocke 5. Zum
Beseitigen des zwischen den beiden Steckverbindungsteilen 2, 3 verbliebenen Axialspiels
A wird nunmehr der Betätigungshebel 14 entgegen dem Uhrzeigersinn - wie durch den
Pfeil in Figur 2 angedeutet - verschwenkt, damit auf diese Weise die Lagerzapfen 12
in die zweite Zapfenposition der Lageraugen 13 gebracht werden. Diese Situation ist
in Figur 3 wiedergegeben. Zwischen den beiden Zapfenpositionen der Lageraugen 13 befindet
sich ein Wulst 15, durch den ein Totpunkt bereitgestellt ist, so dass der Rasthaken
9 in beiden Positionen stabil in den Lageraugen 13 gehalten ist. Durch Bewegen des
Betätigungshebels 14 in der beschriebenen Weise wird der Rasthaken 9 mit seinem Hakenabschnitt
10 um eine virtuelle Drehachse verschwenkt, wobei bei dieser Verschwenkbewegung ein
nicht unmaßgeblicher vektorieller Anteil entgegen der Fügerichtung der beiden Steckverbindungsteile
2, 3 gerichtet ist, so dass beim Ausüben dieser Bewegung die beiden Steckverbindungsteile
2, 3 aufeinander zubewegt werden, bis in der in Figur 3 gezeigten Situation zwischen
den beiden Steckverbindungsteilen 2, 3 kein Axialspiel mehr vorhanden ist. Die genannte
Drehachse befindet sich bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel etwa im Bereich
der Abstützung des Rasthakens 9 an der Federzunge 11.
[0016] Bei diesem Ausführungsbeispiel ist die nachgiebige Ausbildung des Verbindungsgliedes
8 zweckmäßig, um insbesondere auch herstellungsbedingte Toleranzen ohne weiteres aufnehmen
zu können, so dass in jedem Fall sichergestellt ist, dass der durch Bewegen des Rasthakens
9 ausgeübte Hub des Hakenabschnittes 10 auch ein durch ungünstige Herstellungstoleranzen
gebildetes größeres Axialspiel beseitigt wird.
[0017] Figur 4 zeigt einen weiteren Steckverbinder 16 mit zwei Steckverbindungsteilen 17,
18. Prinzipiell erfolgt eine Beseitigung des Axialspiels auch bei diesem Steckverbinder
16 in analoger Weise, wie zu dem Steckverbinder 1 der Figuren 1 bis 3 beschrieben.
Bei dem Steckverbinder 16 verfügt das Steckverbindungsteil 17 über einen ebenfalls
über ein Verbindungsglied 19 angeformten Rasthaken 20. Figur 4 zeigt die beiden Steckverbindungsteile
17, 18 nach ihrem Fügen, wobei zwischen beiden Elementen noch Axialspiel vorhanden
ist.
[0018] Das Steckverbindungsteil 17 umfasst einen Absatz 21, der zum Rasthaken 20 hin durch
einen Randwulst 22 begrenzt ist. Der Rasthaken 20 verfügt ebenfalls wie der Rasthaken
9 über einen Betätigungshebel 23, der an einem seitlichen Fortsatz unterseitig einen
oder mehrere Stütznocken 24 trägt.
[0019] Durch Verschwenken des Betätigungshebels 19 wird der Rasthaken 20 mit verschwenkt,
wobei durch das Hakenelement 25 des Rasthakens 20 ein entgegen der Fügerichtung der
beiden Steckverbindungsteile 17, 18 gerichteter Hub ausgeübt wird, so dass auf diese
Weise ein zwischen den beiden Steckverbindungsteilen 17, 18 verbliebendes Axialspiel
beseitigt wird. Diese Stellung ist zu diesem Ausführungsbeispiel in Figur 5 gezeigt.
Der Betätigungshebel 23 stützt sich mit seinem Stütznocken 24 in dem Absatz 21 ab
und ist in dieser Position durch den Randwulst 22 gesichert.
Bezugszeichenliste
[0020]
- 1
- Steckverbinder
- 2
- Steckverbindungsteil
- 3
- Steckverbindungsteil
- 4
- Kragen
- 5
- Rastnocken
- 6
- Stellschräge
- 7
- Riegelfläche
- 8
- Verbindungsglied
- 9
- Rasthaken
- 10
- Hakenabschnitt
- 11
- Federzunge
- 12
- Lagerzapfen
- 13
- Lagerauge
- 14
- Betätigungshebel
- 15
- Wulst
- 16
- Steckverbinder
- 17
- Steckverbindungsteil
- 18
- Steckverbindungsteil
- 19
- Verbindungsglied
- 20
- Rasthaken
- 21
- Absatz
- 22
- Randwulst
- 23
- Betätigungshebel
- 24
- Stütznocken
- 25
- Hakenelement
- A
- Axialspiel
1. Elektrischer Steckverbinder, umfassend ein erstes Steckverbindungsteil (2, 17) mit
einem Kammergehäuse zur Aufnahme von ersten elektrischen Kontaktelementen und ein
zweites Steckverbindungsteil (3, 18) mit einem Kammergehäuse zur Aufnahme von zweiten,
komplementär zu den Kontaktelementen des ersten Steckverbindungsteils (2, 17) ausgebildeten
Kontaktelementen, wobei einem der beiden Steckverbindungsteile (2, 17) ein Rastelement
(10, 25) und dem anderen Steckverbindungsteil (3, 18) ein Rastnocken (5) zugeordnet
ist und das Rastelement (10, 25) bei miteinander verbundenen Steckverbindungsteilen
(2, 3; 17, 18) als Abzugssicherung den Rastnocken (5) des anderen Steckverbindungsteils
(3, 18) hintergreift, dadurch gekennzeichnet, dass das Rastelement (10, 25) derart verstellbar an dem einen Steckverbindungsteil (2,
17) angeschlossen ist, dass dieses in seiner einen Stellung mit dem notwendigen Axialspiel
(A) zum Gewährleisten eines bestimmungsgemäßen Einrastens hinter den Rastnocken (5)
angeordnet ist und sich in seiner anderen Stellung in einer Spannstellung befindet,
in der das Rastelement (10, 25) gegenüber seiner vorgenannten Stellung entgegen der
Fügerichtung zum Fügen der beiden Steckverbindungsteile (2, 3; 17, 18) unter Beibehaltung
der Verrastungsanordnung mit dem Rastnocken (5) des anderen Steckverbindungsteils
(3, 18) zum Beseitigen des Axialspiels bewegt worden ist.
2. Steckverbinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Rastelement (10, 25) Teil eines an dem einen Steckverbindungsteil (2, 17) mit
einem entgegen der Fügerichtung elastisch reagierenden Verbindungsglied (8, 19) gehaltenen
Rasthaken (9, 20) ist, und dass sich der Rasthaken (9, 20) in seiner Spannstellung
an einem Widerlager des den Rasthaken (9, 20) tragenden Steckverbindungsteils (2,
17) abstützt.
3. Steckverbinder nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Widerlager durch einen durch einen Randwulst (22) begrenzten Absatz (21) gebildet
ist.
4. Steckverbinder nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Rasthaken (9) mit zwei einander diametral gegenüberliegenden Lagerzapfen (12)
in jeweils ein zwei Zapfenpositionen zulassendes Auge (13) eingreift, wobei beide
Zapfenpositionen jedes Auges (13) durch einen Totpunkt voneinander getrennt sind.
5. Steckverbinder nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsglied (9) eine Mäanderform aufweist und sich etwa parallel zur Längserstreckung
des das Rastelement (10) tragenden Rasthakens (9) erstreckt.
6. Steckverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass dem das Rastelement (10) tragenden Steckverbindungsteil (2) ein auf das Rastelement
(10) in Richtung seiner Verriegelungsstellung zum Hintergreifen des Rastnockens (5)
des anderen Steckverbindungsteils (3) wirkendes Federelement (11) zugeordnet ist.
7. Steckverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Rastelement (10) tragende Steckverbindungsteil (2) ein Steckhülsengehäuse und
das den Rastnocken (5) tragende Steckverbindungsteil (3) ein Steckergehäuse mit einem
Kragen (4) ist, an dessen Außenseite der Rastnocken (5) angeformt ist.
1. Electrical connector comprising a first connector constituent (2, 17) with a chamber-type
shell for the purpose of accommodating first electrical contact elements, and a second
connector constituent (3, 18) with a chamber-type shell for the purpose of accommodating
second contact elements of a complementary design to the contact elements of the first
connector constituent (2, 17), with a detent element (10, 25) allocated to one of
the two connector constituents (2, 17) and a detent cam (5) to the other connector
constituent (3, 18) and with the detent element (10, 25) gripping behind the detent
cams (5) of the other connector constituent (3, 18) when the connector constituents
(2, 3; 17, 18) are joined together as protection against being pulled off, characterised by the fact that the detent element (10, 25) is attached to the one connector constituent
(2, 17) in such an adjustable manner that, in its one position, it is arranged with
the necessary axial play (A) to warrant the designated engagement behind the detent
cams (5) and, in its other position, is in a tensioned position in which the detent
element (10, 25) has been moved from its previous position in the opposite direction
to the direction of joining for the purpose of eliminating the axial play in order
to join the two connector constituents (2, 3; 17, 18) whilst retaining the latching
arrangement with the detent cams (5) of the other connector constituent (3, 18).
2. Connector in accordance with Claim 1, characterised by the fact that the detent element (10, 25) is part of a snap-in hook (9, 20) that
is held on the one connector constituent (2, 17) by a connecting member (8, 19) that
responds flexibly in opposition to the direction of joining, and that the snap-in
hook (9, 20) rests in its tensioned position on a counter-bearing of the connector
constituent (2, 17) supporting the snap-in hook (9, 20).
3. Connector in accordance with Claim 2, characterised by the fact that the counter-bearing is formed by a shoulder (21) which is bounded by
an edge bead (22).
4. Connector in accordance with Claim 2, characterised by the fact that the snap-in hook (9) engages with each of two diametrically opposing
journals (12) in an eye (13) that permits two journal positions, for which purpose
both journal positions of each eye (13) are separated from each other by a dead centre.
5. Connector in accordance with any of Claims 2 to 4, characterised by the fact that the connecting member (9) is of a meandering shape and extends approximately
parallel to the longitudinal span of the snap-in hook (9) bearing the detent element
(10).
6. Connector in accordance with any of Claims 1 to 5, characterised by the fact that a spring element (11) acting on the detent element (10) in the direction
of its latching position for the purpose of engaging behind the detent cam (5) of
the other connector constituent (3) is allocated to the connector constituent (2)
bearing the detent element (10).
7. Connector in accordance with any of Claims 1 to 6, characterised by the fact that the connector constituent (2) bearing the detent element (10) is a
female connector shell and the connector constituent (3) bearing the detent cam (5)
is a male connector shell with a shroud (4), on the outer surface of which the detent
cam (5) is integrally moulded on.
1. Connecteur mâle-femelle comprenant un premier élément de connecteur (2, 17) avec un
logement pour la réception de premiers éléments de contact électriques, et un deuxième
élément de connecteur (3, 18) avec un logement pour la réception de deuxièmes éléments
de contact conçus de manière complémentaire par rapport aux éléments de contact du
premier élément de connecteur (2, 17), un organe d'accrochage (10, 25) étant associé
à l'un des deux éléments de connecteur (2, 17) et un organe de retenue (5) étant raccordé
à l'autre élément de connecteur (3, 18), et l'organe d'accrochage (10, 25) agrippant,
en tant que sécurité anti-arrachage, l'organe de retenue (5) de l'autre élément de
connecteur (3, 18) quand lesdits éléments de connecteur (2, 3 ; 17, 18) sont reliés
ensemble, caractérisé en ce que l'organe d'accrochage (10, 25).est raccordé à l'un des éléments de connecteur (2,
17) en pouvant être déplacé de sorte que celui-ci, dans l'une de ses positions, soit
disposé derrière l'organe de retenue (5), avec le jeu axial (A) nécessaire pour assurer
un encliquetage conforme au but, et que, dans son autre position, il soit dans une
position de tension, dans laquelle l'organe d'accrochage (10, 25) a été mû, par rapport
à sa position mentionnée précédemment, à l'opposé de la direction d'assemblage des
deux éléments de connecteur (2, 3 ; 17, 18) pour supprimer le jeu axial, tout en demeurant
encliqueté avec l'organe de retenue (5) de l'autre élément de connecteur (3, 18).
2. Connecteur mâle-femelle selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'organe d'accrochage (10, 25) fait partie d'un crochet de verrouillage (9, 20) maintenu
à l'un des éléments de connecteur (2, 17) avec un organe de liaison (8, 19) réagissant
élastiquement à l'opposé de la direction d'assemblage, et en ce que le crochet de verrouillage (9, 20), dans sa position de tension, s'appuie contre
une butée de l'élément de connecteur (2, 17) qui porte le crochet de verrouillage
(9, 20).
3. Connecteur mâle-femelle selon la revendication 2, caractérisé en ce que la butée est formée par un épaulement (21) limité par un bourrelet marginal (22).
4. Connecteur mâle-femelle selon la revendication 2, caractérisé en ce que le crochet de verrouillage (9) s'engage respectivement avec deux tourillons de positionnement
(12), opposés diamétralement l'un à l'autre, dans une ouverture de positionnement
(13) permettant deux position de tourillon, les deux positions des tourillons de chaque
ouverture de positionnement (13) étant séparées l'une de l'autre par un point mort.
5. Connecteur mâle-femelle selon l'une des revendications 2 à 4, caractérisé en ce que l'organe de liaison (9) présente la forme d'un méandre et s'étend à peu près parallèlement
au sens longitudinal du crochet de verrouillage (9) qui porte l'organe d'accrochage
(10).
6. Connecteur mâle-femelle selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que, à l'élément de connecteur (2) portant l'organe d'accrochage (10), est associé un
élément élastique (11) qui agit sur l'organe d'accrochage (10) dans la direction de
sa position de verrouillage pour que celui-ci agrippe l'organe de retenue (5) de l'autre
élément de connecteur (3).
7. Connecteur mâle-femelle selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que l'élément de connecteur (2) portant l'organe d'accrochage (10) est un boîtier femelle
et que l'élément de connecteur (3) portant l'organe de retenue (5) est un boîtier
mâle pourvu d'un collet (4), sur le côté extérieur duquel est formé l'organe de retenue
(5).


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