[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft flüssige Mittel, die Polydiallyldimethylamonium-Verbindungen
sowie anionische Tenside und ggf. Wasser enthalten. Diese Mittel eignen sich zur Verhinderung
des Farbtransfers in Waschlaugen und insbesondere eignen sie sich zur Herstellung
von Color-Flüssigwaschmittel.
[0002] Color-Flüssigwaschmittel sind eine eigenständige Produktkategorie im Waschmittelmarkt.
Sie zeichnen sich gegenüber herkömmlichen Waschmitteln durch einen besonderen Farbschutz
der Wäsche aus. Dabei sollen sogenannte Farbtransferinhibitoren eine Übertragung der
Farbe von einem Kleidungsstück auf das andere reduzieren. Bekannte und gebräuchliche
Transferinhibitoren sind Polyvinylpyrrolidon (PVP) und deren Derivate, wie z.B. PVP-N-Oxid
oder PVP-Betaine. Weiterhin wird eine Vielzahl von kationischen Polymeren als Farbtransferinhibitoren
aber auch als Farbfixierer in Wasch- und Textilpflegemitteln beschrieben. Dazu gehört
auch das Polydiallyldimethylamoniumchlorid. So beschreibt die EP 0 462 806-A2 ein
Waschmittel, welches 0,01 bis 50 Gew.-% eines kationischen farbfixierenden Mittels
und 1 bis 50 Gew.-% eines nichtionischen Tensids enthält. Dabei wird das Polydiallyldimethylamoniumchlorid
als ein geeignetes farbfixierendes Mittel offenbart. In der WO 03/057815 Al werden
feste Granulate beschrieben, die 1 bis 90 Gew.-% eines wasserlöslichen Farbfixierers
enthalten. Als geeignete Farbfixierer werden auch Polydiallyldimethylamonium-Verbindungen,
insbesondere deren Salze und Copolymere offenbart. Allerdings waren bislang nur feste
Mittel bekannt, die Polydiallyldimethylamoniumchlorid in Abmischung mit Aniontensiden
enthalten. Flüssige Waschmittelformulierungen, die Polydiallyldimethylamoniumchlorid
enthalten, waren bislang frei von Aniontensiden.
[0003] Es wurde nun überraschenderweise gefunden, dass es möglich ist, aniontensidhaltige
Flüssigwaschmittel mit Polydiallyldialkylammonium-Verbindungen, vorzugsweise den Chloriden
stabil zu formulieren. Ein erster Gegenstand der vorliegenden Erfindung betrifft daher
flüssige Mittel, enthaltend a) mind. eine Polydiallyldialkylammonium-Verbindung, b)
mind. ein anionisches Tensid und c) mind. 16 Gew.-% Wasser. Vorzugsweise wird als
Komponente a) Polydiallyldialkylammoniumchlorid ausgewählt. Dabei sind insbesondere
solche Polymere ausgewählt, deren Molekulargewicht im Bereich von 1000 bis 1,000.000
liegt, insbesondere 1000 bis 100000, wobei der Bereich von 2000 bis 20.000 besonders
bevorzugt seine kann. Polydiallyldialkylammonium-Verbindungen im Sinne der vorliegenden
Erfindung sind bekannt und kommerziell erhältlich. Die Alkylreste in diesen Polymeren
können vorzugsweise 1 bis 18 C-Atomen aufweisen, vorzugsweise 1 bis 4 C-Atome. Besonders
bevorzugt ist dabei das Polydiallyldimethylammoniumchlorid. Sie werden beispielsweise
unter der Marke Tinofix FRD® oder Lupasol® vertrieben. Solche Produkte weisen vorzugsweise
Brookfield-Viskositäten von 200 bis 400 mPas auf. Der Aktivsubstanzgehalt (AS) liegt
typischerweise bis 30 bis 50 %. Neben den Salzen sind im Sinne der vorliegenden technischen
Lehre prinzipiell auch die Copolymere des Polydiallyldimethylammoniums einsetzbar,
insbesondere CoPolymere mit Acrylsäure, Methacrylsäure, Acrylamiden oder Vinylpyrrolidonen.
[0004] Neben den Polydiallyldimethylamonium-Verbindungen enthalten die Mittel im Sinne der
vorliegenden Anmeldung auch noch anionische Tenside. Typische Beispiele für anionische
Tenside sind Alkylbenzolsulfonate, Alkansulfonate, Olefinsulfonate, Alkylethersulfonate,
Glycerinethersulfonate, α-Methylestersulfonate, Sulfofettsäuren, Alkylsulfate, Glycerinethersulfate,
Fettsäureethersulfate, Hydroxymischethersulfate, Monoglycerid(ether)sulfate, Fettsäureamid-(ether)-sulfate,
Mono- und Dialkylsulfosuccinate, Mono- und Dialkylsulfosuccinamate, Sulfotriglyceride,
Amidseifen, Ethercarbonsäuren und deren Salze, Fettsäureisethionate, Fettsäuresarcosinate,
Fettsäuretauride, N-Acylaminosäuren, wie beispielsweise Acyllactylate, Acyltartrate,
Acylglutamate und Acylaspartate, Alkyloligoglucosidsulfate, Proteinfettsäurekondensate
(insbesondere pflanzliche Produkte auf Weizenbasis) und Alkyl(ether)phosphate. Sofern
die anionischen Tenside Polyglycoletherketten enthalten, können diese eine konventionelle,
vorzugsweise jedoch eine eingeengte Homologenverteilung aufweisen.
[0005] Dabei sind vorzugsweise Alkyl- und/oder Alkenylethersulfate ausgewählt. Alkyl- und/oder
Alkenylethersulfate, die als Komponente (b) in Betracht kommen, stellen bekannte und
großtechnisch erhältliche Sulfatierungsprodukte von linearen Fettalkoholen oder teilweise
verzweigten Oxoalkoholen dar. Sie folgen dabei vorzugsweise der Formel (I),
RO(CH
2CH
2O)
nSO
3X (I)
in der R für einen linearen oder verzweigten Alkyl- und/oder Alkenylrest mit 6 bis
22 Kohlenstoffatomen, n für Zahlen von 1 bis 10 und X für Alkali und/oder Erdalkali,
Ammonium, Alkylammonium, Alkanolammonium oder Glucammonium steht. Ethersulfate der
genannten Art werden großtechnisch durch Sulfatierung und anschließende Neutralisation
der entsprechenden Alkoholpolyglykolether hergestellt. Typische Beispiele sind die
Sulfate auf Basis von Anlagerungsprodukten von 1 bis 10 und insbesondere 2 bis 5 Mol
Ethylenoxid an Capronalkohol, Caprylalkohol, 2-Ethylhexylalkohol, Caprinalkohol, Laurylalkohol,
Isotridecylalkohol, Myristylalkohol, Cetylalkohol, Palmoleylalkohol, Stearylalkohol,
Isostearylalkohol, Oleylalkohol, Elaidylalkohol, Petroselinylalkohol, Linolylalkohol,
Linolenylalkohol, Elaeostearylalkohol, Arachylalkohol, Gadoleylalkohol, Behenylalkohol,
Erucylalkohol und Brassidylalkohol sowie deren technische Mischungen in Form der Natrium-,
Kalium- oder Magnesiumsalze.
[0006] Eine weitere Klasse bevorzugt ausgewählter anionischer Tenside stellen die Alkylbenzolsulfonate
(ABS) dar. Diese folgen vorzugsweise der Formel R'-Ph-SO
3X in der R' für einen verzweigten, vorzugsweise jedoch linearen Alkylrest mit 10 bis
18 Kohlenstoffatomen, Ph für einen Phenylrest und X für ein Alkali- und/oder Erdalkalimetall,
Ammonium, Alkylammonium, Alkanolammonium oder Glucammonium steht. Vorzugsweise werden
Dodecylbenzolsulfonate, Tetradecylbenzolsulfonate, Hexadecylbenzolsulfonate sowie
deren technische Gemische in Form der Natriumsalze eingesetzt.
[0007] Neben den bevorzugt eingesetzten Alkyl- und/oder Alkenylethersulfaten bzw. ABS können
auch zusätzlich oder stattdessen Seifen, vorzugsweise Natrium- und Kaliumseifen als
Aniontenside in den erfindungsgemäßen Mitteln enthalten sein. Es sind auch die Ethanolaminsalze
geeignet. Dabei sind Mengen zwischen 1 bis 45 Gew.-%, vorzugsweise 1 bis 40 Gew.-%
und insbesondere von 30 Gew.-%, vorzugsweise bis 15 Gew.-% bevorzugt. Vorzugsweise
werden die Kalium- bzw. besonders bevorzugt die Natriumseifen von C
12 - C
18-Fettsäuren verwendet.
[0008] Ein weiterer bevorzugter Aspekt betrifft den Umstand, dass es sich als vorteilhaft
erwiesen hat, wenn die Komponente b), also das anionische Tensid bzw. Tensidgemisch,
in mindestens 3 bis 5-fachen, vorzugsweise des 5-fachen Gewichtsüberschuss zur Komponente
a) enthalten ist. Besonders bevorzugt sind solche Mittel, die Aniontenside b) in Mengen
von 0,5 bis 70 Gew.-%, vorzugsweise 0,5 bis 50 Gew.-% und insbesondere in Mengen von
1 bis 25 Gew.-%, bezogen auf das Mittel, enthalten.
Ebenfalls bevorzugt sind solche Mittel, welche die Komponente a) in Mengen von 0,05
bis 14 Gew.-%, vorzugsweise 0,01 bis 10 Gew.-% und insbesondere von 0,1 bis 5 Gew.-%,
bezogen auf das Mittel, enthalten. Mittel der vorliegenden Erfindung sind flüssig,
d.h. bei Raumtemperatur (21 °C) pumpbar. Feste Mittel, also Granulate oder Pulver
etc. sind aber im Sinne der vorliegenden technischen Lehre nicht umfasst. Die flüssigen
Mittel im Sinne der Erfindung weisen vorzugsweise Viskositäten (nach Höppler, bei
20 °C gemessen) von vorzugsweise 15.000 bis maximal 50.000 mPas auf, wobei auch der
Bereich von 50 bis 5000 bevorzugt sein kann.
[0009] Wasser als Komponente c) ist zwingend in Mengen von 16 Gew.-%, bezogen auf die Mittel,
enthalten. Die Mittel gemäß der vorliegenden technischen Lehre können aber auch stark
verdünnt vorliegen und dann bis zu 95 Gew.-% Wasser enthalten. Vorzugsweise enthalten
sie aber weniger Wasser, beispielweise von 20 bis 80 Gew.-%, vorzugsweise von 20 bis
60 und insbesondere von 20 bis 40 Gew.-% Wasser.
[0010] Neben den oben beschriebenen Komponenten a), b) und c) können die flüssigen Mittel
im Sinne der vorliegenden Erfindung noch weitere Tenside enthalten, wobei hier insbesondere
nichtionische Tenside und ganz besonders nichtionische Tenside aus der Klasse der
Alkyl(oligo)glycoside, der Fettalkohole und/oder der alkoxylierten, vorzugsweise ethoxylierte
Fettalkohole als geeignete Mittel ausgewählt sind.
[0011] Alkyl- und Alkenyloligoglykoside stellen bekannte nichtionische Tenside dar, die
der Formel (II) folgen,
R
1O-[G]
p (II)
in der R
1 für einen Alkyl- und/oder Alkenylrest mit 4 bis 22 Kohlenstoffatomen, G für einen
Zuckerrest mit 5 oder 6 Kohlenstoffatomen und p für Zahlen von 1 bis 10 steht. Sie
können nach den einschlägigen Verfahren der präparativen organischen Chemie erhalten
werden. Die Alkyl- und/oder Alkenyloligoglykoside können sich von Aldosen bzw. Ketosen
mit 5 oder 6 Kohlen-toffatomen, vorzugsweise der Glucose ableiten. Die bevorzugten
Alkyl- und/oder Alkenyloligoglykoside sind somit Alkyl- und/oder Alkenyloligoglucoside.
Die Indexzahl p in der allgemeinen Formel (II) gibt den Oligomerisierungsgrad (DP),
d. h. die Verteilung von Mono- und Oligoglykosiden an und steht für eine Zahl zwischen
1 und 10. Während p in einer gegebenen Verbindung stets ganzzahlig sein muss und hier
vor allem die Werte p = 1 bis 6 annehmen kann, ist der Wert p für ein bestimmtes Alkyloligoglykosid
eine analytisch ermittelte rechnerische Größe, die meistens eine gebrochene Zahl darstellt.
Vorzugsweise werden Alkyl- und/oder Alkenyloligoglykoside mit einem mittleren Oligomerisierungsgrad
p von 1,1 bis 3,0 eingesetzt. Aus anwendungstechnischer Sicht sind solche Alkyl- und/oder
Alkenyloligoglykoside bevorzugt, deren Oligomerisierungsgrad kleiner als 1,7 ist und
insbesondere zwischen 1,2 und 1,4 liegt. Der Alkyl- bzw. Alkenylrest R
1 kann sich von primären Alkoholen mit 4 bis 11, vorzugsweise 8 bis 10 Kohlenstoffatomen
ableiten. Typische Beispiele sind Butanol, Capronalkohol, Caprylalkohol, Caprinalkohol
und Undecylalkohol sowie deren technische Mischungen, wie sie beispielsweise bei der
Hydrierung von technischen Fettsäuremethylestem oder im Verlauf der Hydrierung von
Aldehyden aus der Roelen'schen Oxosynthese erhalten werden. Bevorzugt sind Alkyl(oligo)glucoside
der Kettenlänge C
8-C
10 (DP = 1 bis 3), die als Vorlauf bei der destillativen Auftrennung von technischem
C
8-C
18-Kokosfettalkohol anfallen und mit einem Anteil von weniger als 6 Gew.-% C
12-Alkohol verunreinigt sein können sowie Alkyloligoglucoside auf Basis technischer
C
9/11-Oxoalkohole (DP = 1 bis 3). Der Alkyl- bzw. Alkenylrest R
1 kann sich ferner auch von primären Alkoholen mit 12 bis 22, vorzugsweise 12 bis 14
Kohlenstoffatomen ableiten. Typische Beispiele sind Laurylalkohol, Myristylalkohol,
Cetylalkohol, Palmoleylalkohol, Stearylalkohol, Isostearylalkohol, Oleylalkohol, Elaidyl-alkohol,
Petroselinylalkohol, Arachylalkohol, Gadoleylalkohol, Behenylalkohol, Erucylalkohol,
Brassidylalkohol sowie deren technische Gemische, die wie oben beschrieben erhalten
werden können. Bevorzugt sind Alkyloligoglucoside auf Basis von gehärtetem C
12/14-Kokosalkohol mit einem DP von 1 bis 3.
[0012] Alkoholethoxylate werden herstellungsbedingt als Fettalkohol- oder Oxoalkoholethoxylate
bezeichnet und folgen vorzugsweise der Formel (III),
R
2O(CH
2CH
2O)
nH (III)
in der R
2 für einen linearen oder verzweigten Alkyl- und/oder Alkenylrest mit 6 bis 22 Kohlenstoffatomen
und n für Zahlen von 1 bis 50 steht, wobei der Bereich von 3 bis 30 und insbesondere
von 3 bis 12 besonders bevorzugt seien kann. Typische Beispiele sind die Addukte von
durchschnittlich 1 bis 50, vorzugsweise 5 bis 40 und insbesondere 10 bis 25 Mol an
z.B. Capronalkohol, Caprylalkohol, 2-Ethylhexylalkohol, Caprinalkohol, Laurylalkohol,
Isotridecylalkohol, Myristylalkohol, Cetylalkohol, Palmoleylalkohol, Stearylalkohol,
Isostearylalkohol, Oleylalkohol, Elaidylalkohol, Petroselinylalkohol, Arachylalkohol,
Gadoleylalkohol, Behenylalkohol, Erucylalkohol und Brassidylalkohol sowie deren technische
Mischungen, die z.B. bei der Hochdruckhydrierung von technischen Methylestern auf
Basis von Fetten und Ölen oder Aldehyden aus der Roelen'schen Oxosynthese sowie als
Monomerfraktion bei der Dimerisierung von ungesättigten Fettalkoholen anfallen. Bevorzugt
sind auch Addukte von 10 bis 40 Mol Ethylenoxid an technische Fettalkohole mit 12
bis 18 Kohlenstoffatomen, wie beispielsweise Kokos-, Palm-, Palmkern- oder Talgfettalkohol.
[0013] Als oberflächenaktive Stoffe können neben den oben beschriebenen Substanzen auch
alle weiteren dem Fachmann bekannten nichtionische, anionische, kationische und/oder
amphotere enthalten sein. Typische Beispiele für nichtionische Tenside sind Fettalkoholpolyglycolether,
Alkylphenolpolyglycolether, Fettsäurepolyglycolester, Fettsäureamidpolyglycolether,
Fettaminpolyglycolether, alkoxylierte Triglyceride, Mischether bzw. Mischformale,
gegebenenfalls partiell oxidierte Alk(en)yloligoglykoside bzw. Glucoronsäurederivate,
Fettsäure-N-alkylglucamide, Proteinhydrolysate (insbesondere pflanzliche Produkte
auf Weizenbasis), Polyolfettsäureester, Zuckerester, Sorbitanester, Polysorbate und
Aminoxide. Sofern die nichtionischen Tenside Polyglycoletherketten enthalten, können
diese eine konventionelle, vorzugsweise jedoch eine eingeengte Homologenverteilung
aufweisen.
[0014] Typische Beispiele für kationische Tenside sind quartäre Ammoniumverbindungen und
Esterquats, insbesondere quaternierte Fettsäuretrialkanolaminestersalze. Typische
Beispiele für amphotere bzw. zwitterionische Tenside sind Alkylbetaine, Alkylamidobetaine,
Aminopropionate, Aminoglycinate, Imidazoliniumbetaine und Sulfobetaine. Bei den genannten
Tensiden handelt es sich ausschließlich um bekannte Verbindungen.
[0015] Vorzugsweise werden solche Mittel eingesetzt, die nichtionische Tenside in Mengen
von 1 bis 35 Gew.-%, vorzugsweise 5 bis 25 Gew.-% und insbesondere von 5 bis 20 Gew.-%
enthalten. Eine weitere zusätzliche Komponente kann vorteilhafterweise Seife sein,
wobei diese dann vorteilhafterweise in Mengen von 1 bis 40 Gew.-%, vorzugsweise von
10 bis 38 Gew.-% und insbesondere von 12 bis 38 Gew.-% bezogen auf das Gesamtgewicht
der flüssigen Mittel enthalten sein kann. Es kann weiterhin vorteilhaft sein, dass
die Mittel gem. der obigen Beschreibung frei von kationischen Tensiden und insbesondere
frei von kationischen Textilweichmachem sind.
Mit besonderem Vorteil werden dabei solche Mittel ausgewählt, die ein Tensidgemisch
bestehend aus Aniontensiden (andere als Seifen), Alkyl(oligo)glycosiden und Fettalkoholalkoxylaten
im bevorzugten Gewichtsverhältnis von 1 : 1 : 4 bis 1 : 1 : 2 enthalten. Wenn Seife
enthalten ist, dann in einem Verhältnis von vorzugsweise 4 : 1 in Bezug auf die ebenfalls
anwesenden anderen anionischen Tenside. Des weiteren gilt, dass Tensidgemische bevorzugt
sind, die Anionen- und/oder Nichtionentensiden in Mengen von insgesamt 50 bis 90 Gew.-%
enthalten.
[0016] Die Mittel im Sinne der vorliegenden Erfindung weisen vorzugsweise einen pH-Wert
im Bereich von 5,5 bis 10 und vorzugsweise von 7,5 bis 10, wobei der Bereich von 8,0
bis 9,5 insbesondere bevorzugt sein kann. Zur Einstellung des pH-Werts können die
für den Fachmann dazu bekannten Mittel, also Laugen oder Säuren, verwendet werden.
Die Mittel gem. der obigen Beschreibung eigenen sich vorzugsweise zur Herstellung
von Flüssigwaschmitteln. Die oben beschriebenen Mittel eignen sich vorzugsweise zur
Formulierung von Flüssigwaschmitteln. Dabei werden die Komponente a) bis c) gemäß
der obigen Beschreibung mit weiteren Inhaltsstoffen zu den fertigen, wässerigen Flüssigwaschmitteln
formuliert. Ein typisches wässeriges Flüssigwaschmittel enthält (bezogen aus Aktivsubstanz)
vorzugsweise 5 bis 25 Gew.-% an nichtionischen Tensiden, 0,5 bis 5 Gew.-% an anionischen
Tensiden, 0 bis 10 Gew.-% an Seife, 0,01 bis 1 Gew.-% an einer Polydiallyldialkylammoniumverbindung
und 0,01 bis 2 Gew.-% an Enzymen sowie 0,1 bis 15 Gew.-% an Lösungsvermittlern bzw.
niederen Alkoholen, wie Glycerin, Propanol oder Ethanol und anderen Hilfs- und Zusatzstoffen,
wie Borax, organische Carbonsäuren und/oder Salze. Der Rest auf 100 % ist dann Wasser.
Vorzugsweise weisen diese Mittel dann Aktivsubstanzgehalten von 10 bis 20 % auf. Es
ist aber auch möglich, derartige Mittel mit höheren Anteilen an Aktivsubstanz zu formulieren,
wobei 40 bis zu 70 % möglich sind.
[0017] Ein weiterer Aspekt der vorliegenden Erfindung betrifft die Verwendung einer Mischung
aus einer Polydiallyldimethylammonium-Verbindung um mind. einem anionischen Tensid,
wobei das anionische Tensid mind. im 3 bis 5-fachen Gewichtsüberschuss zur Polydiallyldimethylammonium-Verbindung
vorliegt, als Farbtransferinhibitor in Waschmitteln und vorzugsweise in Flüssigwaschmitteln.
[0018] Ein zusätzlicher Gegenstand der vorliegenden Erfindung betrifft ein flüssiges Mittel,
enthaltend
a) 60 bis 88 Gew.-% eines Tensidgemisches, enthaltend mind. zwei Tenside, ausgewählt
aus der Gruppe der anionischen Tenside mit Ausnahme der Seifen, ethoxylierten Fettalkoholen
und Alkyl(oligo)glycoside, mit der Maßgabe, dass mind. ein anionisches Tensid enthalten
sein muss
b) 0 bis 38 Gew.-% Seife
c) 0,1 bis 1,5 Gew.-% Polydiallyldialkylamoniumchlorid und
d) 0 bis 5 Gew.-% Wasser.
[0019] Derartige flüssige Mittel können vorzugsweise als Konzentrat verwendet werden, die
von einem Waschmittelhersteller anschließend auf die gewünschte Einsatzkonzentration
mit Wasser verdünnt werden können. In einer bevorzugten Ausführungsform enthalten
die Mittel Seife, vorzugsweise in mengen von 0,1 bis 38 Gew.-%, insbesondere von 10
bis 38 Gew.-%. Solche Konzentrate sollten vorzugsweise bei 20 °C noch pumpbar sein.
Die flüssigen Konzentrate können aber Viskositäten von bis zu 20.000 mPas (Höppler,
60 °C) aufweisen.
[0020] Die Mittel gem. obiger Beschreibung enthalten vorzugsweise Alkyl- bzw. Alkenylethersulfate
als Aniontenside. Des weiteren sind Verbindungen der allgemeinen Formel R
1O-[G]
p, in der R
1 für einen Alkyl- und/oder Alkenylrest mit 4 bis 22 Kohlenstoffatomen, G für einen
Zuckerrest mit 5 oder 6 Kohlenstoffatomen und p für Zahlen von 1 bis 10 steht, als
Alkyl(oligo)glycoside auszuwählen. Weitere bevorzugte Mittel enthalten Verbindungen
der allgemeinen Formel R
2O-(CH
2H
4O)
n-H, in der R
2 für einen gesättigten, ungesättigten, verzweigten oder unverzweigten Alkylrest mit
8 bis 22 C-Atomen steht und n eine Zahl von 1 bis 50 bedeutet. Es kann von Vorteil
sein, wenn die beschriebenen Mittel Aniontenside in mind. der 5-fachen Menge an Polydiallyldialkylamoniumchlorid
enthalten. Dabei gelten in diesem Zusammenhang als Aniontenside sowohl die Aniontenside
im Sinne von Komponente a) als auch der Seifen gemäß Komponente b). Besonders bevorzugt
als Komponente c) ist das Polydiallyldimethylammoniumchlorid.
[0021] Flüssigen Zubereitungen, die aus den obigen Konzentraten hergestellt werden, können
einen nicht wässrigen Anteil im Bereich von 5 bis 50 und vorzugsweise 15 bis 35 Gew.-%
aufweisen. Im einfachsten Fall handelt es sich um wässrige Lösungen der genannten
Mischungen. Bei den erfindungemäßen Konzentraten gemäß der obigen Beschreibung kann
es sich aber auch um wasserfreie Mittel handeln, die dann als Compounds eingesetzt
werden können. Dabei bedeutet "wasserfrei" im Rahmen dieser Erfindung, daß das Mittel
vorzugsweise kein freies, nicht als Kristallwasser oder in vergleichbarer Form gebundenes
Wasser enthält. In einigen Fällen sind geringe Menge an freiem Wasser tolerierbar,
insbesondere in Mengen 0,1 bis zu 5 Gew.-%.
[0022] Die im Detergensbereich, vorzugsweise in Flüssigwaschmitteln eingesetzten Mittel
können weitere typische Inhaltsstoffe, wie beispielsweise Builder, Bleichmittel, Bleichaktivatoren,
Lösungsmittel, Waschkraftverstärker, Enzyme, Enzymstabilisatoren, Viskositätsregulatoren,
Vergrauungsinhibitoren, optische Aufheller, Soil repellants, Schauminhibitoren, anorganische
Salze sowie Duft- und Farbstoffe und dergleichen enthalten.
[0023] Geeignete flüssige Builder sind Ethylendiamintetraessigsäure, Nitrilotriessigsäure,
Citronensäure sowie anorganische Phosphonsäuren, wie z.B. die neutral reagierenden
Natriumsalze von 1-Hydroxyethan-1,1,-diphosphonat, die in Mengen von 0,5 bis 5, vorzugsweise
1 bis 2 Gew.-% zugegen sein können.
[0024] Die Mittel gem. der obigen Beschreibung weisen eine gute farbtransferinhibierende
Wirkung auf und sind gleichzeitig lagerstabil. Die Anmelderin geht, ohne an diese
Theorie gebunden zu sein, davon aus, dass die Anionentenside zusammen mit den Polydiallyldimethylamonium-Verbindungen,
vorzugsweise deren Chloriden, einen stabilen Komplex bilden, der selbst geeignet ist,
die Farbstoffmoleküle in wässeriger Lösung zu dispergieren bzw. in Lösung zu halten.
Dies wird gestützt durch den Umstand, dass nur in einem vergleichsweise engen Mengenverhältnis
zwischen Aniontensiden und den Farbtransferinhibitoren im Sinne der vorliegenden Erfindung
eine optimale Wirkung erzielt wird.
Beispiele
[0025] Es wurden zwei Basis-Rezepturen von Flüssigwaschmitteln gemäß der folgenden Tabelle
hergestellt.
Tabelle 1
| |
Mittel 1 |
Mittel 2 |
| Wasser |
85 Gew.-% |
85 Gew.-% |
| C12-18-Fettalkohol+7-EO |
11 Gew.-% |
11 Gew.-% |
| C12-16-Alkyl-1.4-glucosid |
2,5 Gew.-% |
2,5 Gew.-% |
| Kationentensid |
0 Gew.-% |
2,5 Gew.-% |
[0026] Zur Prüfung des Farbtransfers wurden die Waschmittellösungen 1 bzw. 2 auf eine Konzentration
von 350g/l vorverdünnt. 1 ml dieser Lösung wurde zu 68 ml einer Farbstofflösung (
enthaltend 0,0045g/ L Doramin blau 200%) gegeben. Dieser gefärbten Waschlauge wurden
0,1 ml einer verdünnten wässrigen Lösung von Polydiallyldimetylammoniumchlorid (der
Konzentration 0,35g AS/100ml) zugefügt.
Die Prüflösungen wurden auf dem Magnetrührer unter rühren auf 40 °C erwärmt. Anschließend
wurden zu jeder Prüflösung Baumwollprüflinge der Größe 6X 2,5 cm (Prüfgewebe WFK 10A)
hinzugefügt. Die Farbe der Prüflinge wurde zuvor mit einem Minolta Chromameter CR
200 im L a b Modus vermessen. Die Prüflinge verblieben 1h bei 40°C unter leichtem
Rühren in der Waschlauge. Anschließend wurden die Prüflinge von der Waschlauge getrennt
und 2 Min mit Leitungswasser gespült. Nach dem Mangeln wurde die Farbe der Prüflinge
mit dem Minolta Chromameter CR 200 im L a b Modus gemessen. Aus den jeweiligen Ausgangswerten
und den Endwerten der Messungen wurde der Gesamtfarbabstand berechnet.
[0027] Die Rezepturen wurden ggf. um anionische Tenside ergänzt. Dabei wurden die unterschiedlichen
Volumina jeweils mit vollentsalztem Wasser ausgeglichen, so das in jedem Fall ein
Volumen von 70,1 ml Prüflösung vorlag. Die Ergebnisse finden sich in der folgenden
Tabelle 2:
Tabelle 2
| |
Gesamtfarbabstand |
| Mittel 1 ohne Polydiallyldimethylammoniumchlorid |
16,3 |
| Mittel 1* |
28,15 |
| Mittel 1* + 10 Gew.-% Laurylethersulfat-Natrium-Salz |
6,35 |
| Mittel 1* + 5 Gew.-% Laurylethersulfat-Natrium-Salz |
4,47 |
| Mittel 1* +.3 3 Gew.-% Laurylethersulfat-Natrium-Salz |
3,68 |
| Mittel 1 * + 1 Gew.-% Laurylethersulfat-Natrium-Salz |
4,05 |
| Mittel 1* + 0,5 Gew.-% Laurylethersulfat-Natrium-Salz |
4,57 |
| Mittel 1* + 0,2 Gew.-% Laurylethersulfat-Natrium-Salz |
19,62 |
| * jeweils in Gegenwart von Polydiallyldimethylammoniumchlorid |
[0028] Man erkennt, dass der Gesamtfarbabstand mit dem Zusatz von anionischen Tensiden geringer
wird, allerdings bei etwa 3 Gew.-% ein Optimum durchlaufen wird.
[0029] Es wurde auch das kationtensidhaltige Mittel 2 geprüft, wobei einmal das Polydiallydimethylammoniumchlorid
vorhanden war und einmal nicht. Für ein Mittel 2 ohne Polydialldimethylammoniumchlorid
wurde ein Farbabstand von 14,8, mit Polydiallyldimethylammoniumchlorid aber ein Farbabstand
von 38,0 gemessen. Das zeigt, dass die Mitverwendung von kationischen Tensiden zu
einer Verschlechterung der Farbtransferinhibierung führt.
1. Flüssiges Mittel, enthaltend
a) mindestens eine Polydiallyldialkylammonium-Verbindung
b) mindestens ein anionisches Tensid
c) mindestens 16 Gew.-% Wasser.
2. Mittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Komponente a) Polydiallyldimethylamoniumchlorid, vorzugsweise mit einem Molgewicht
im Bereich von 2000 bis 20000 ausgewählt ist.
3. Mittel nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass als anionische Tensid b) ein Alkyl- und/oder Alkenylethersulfate ausgewählt ist.
4. Mittel nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass es als anionisches Tensid b) Seife enthält.
5. Mittel nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, das die Komponente b) mindestens im 3 bis vorzugsweise 5-fachen Gewichtsüberschuss
zur Komponente a) enthalten ist.
6. Mittel nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass Anionentenside b) in Mengen von 0,5 bis 70 Gew.-%, vorzugsweise 0,5 bis 50 Gew.-%
und insbesondere in Mengen von 1 bis 25 Gew.-%, bezogen auf das Mittel, enthalten
sind.
7. Mittel nach den Ansprüchen 1 bis 6 dadurch gekennzeichnet, dass die Komponente a) in Mengen von 0,05 bis 14 Gew.-%, vorzugsweise 0,1 bis 10 Gew.-%
und insbesondere von 0,1 bis 5 Gew.-%, bezogen auf das Mittel, enthalten ist.
8. Mittel nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass es 20 bis 99 Gew.-%, vorzugsweise 20 bis 60 Gew.-% und insbesondere von 20 bis 40
Gew.-% Wasser enthält.
9. Mittel nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass es zusätzlich nichtionische Tenside aus der Klasse der Alkyl(oligo)glycoside, der
Fettalkohole und/oder der alkoxylierten Fettalkohole enthält.
10. Mittel nach den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass es nichtionische Tenside in Mengen von insgesamt 1 bis 35 Gew.-%, vorzugsweise 5
bis 25 Gew.-% und insbesondere von 5 bis 20 Gew.-% enthält.
11. Mittel nach den Ansprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass es ein Tensidgemisch bestehend aus Anionentensiden (andere als Seifen), Alkyl(oligo)glycosiden
und Fettalkoholalkoxylaten im Gewichtsverhältnis von 1 : 1 : 4 bis 1 : 1 : 2 enthält.
12. Mittel nach den Ansprüchen 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass es Tensidgemische aus Anionen- und Nichtionentensiden in Mengen von 50 bis 90 Gew.-%
enthält.
13. Mittel nach den Ansprüchen 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass es zusätzlich Seife, vorzugsweise in Mengen von 1 bis 40 Gew.-%, vorzugsweise von
10 bis 38 Gew.-% und insbesondere von 12 bis 38 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht,
enthält.
14. Mittel nach den Ansprüchen 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel frei von kationischen Tensiden sind.
15. Mittel nach den Ansprüchen 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel frei von kationischen Textilweichmachern sind.
16. Mittel nach den Ansprüchen 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass das die Mittel einen pH-Wert im Bereich von 5,5 bis 10, vorzugsweise von 7,5 bis
10 und insbesondere von 8,0 bis 9,5 aufweisen.
17. Verwendung von Mitteln gemäß den Ansprüchen 1 bis 16 zur Herstellung von Flüssigwaschmitteln.
18. Verwendung einer Mischung aus einer Polydiallyldialkylammonium-Verbindung und mindestens
einem anionischen Tensid, wobei das anionische Tensid mindestens im 3-fachen, vorzugsweise
mindestens im 5-fachen Gewichtsüberschuss zur Polydiallyldialkylammonium-Verbindung
vorliegt, als Farbtransferinhibitor in Waschmitteln, vorzugsweise in Flüssigwaschmitteln.
19. Flüssiges Mittel, enthaltend
a) 60 bis 88 Gew.-% eines Tensidgemisches, enthaltend mindestens zwei Tenside ausgewählt
aus der Gruppe der anionischen Tenside mit Ausnahme der Seifen, ethoxylierten Fettalkoholen
und Alkyl(oligo)glycoside, mit der Maßgabe, das mindestens ein anionisches Tensid
enthalten sein muss
b) 0 bis 38 Gew.-% Seife
c) 0,1 bis 1,5 Gew.-% Polydiallydialkylammoniumchlorid
d) 0 bis 5 Gew.-% Wasser
20. Mittel nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass Alkyl- bzw. Alkenylethersulfate als Anionentenside ausgewählt sind.
21. Mittel nach den Ansprüchen 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass Verbindungen der allgemeinen Formel R1O-[G]p in der R1 für einen Alkyl- und/oder Alkenylrest mit 4 bis 22 Kohlenstoffatomen, G für einen
Zuckerrest mit 5 oder 6 Kohlenstoffatomen und p für Zahlen von 1 bis 10 steht als
Alkyl(oligo)glycoside ausgewählt sind.
22. Mittel nach den Ansprüchen 19 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass Verbindungen der allgemeinen Formel R2O-(C2H4O)n-H in der R2 für einen gesättigten, ungesättigten, verzweigten oder unverzweigten Alkylrest mit
8 bis 22 C-Atomen steht und n eine Zahl von 1 bis 50 bedeutet, als ethoxylierter Fettalkohol
ausgewählt ist.
23. Mittel nach den Ansprüchen 19 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Menge an Anionentensiden mindestens die 3-fache, vorzugsweise mindestens die
5-fache Menge an Polydiallydialkylammoniumchlorid beträgt.