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(11) |
EP 1 645 684 A1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG |
| (43) |
Veröffentlichungstag: |
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12.04.2006 Patentblatt 2006/15 |
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Anmeldetag: 27.09.2005 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
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Benannte Erstreckungsstaaten: |
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AL BA HR MK YU |
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Priorität: |
09.10.2004 DE 102004049261
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Anmelder: Voith Paper Patent GmbH |
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89522 Heidenheim (DE) |
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Erfinder: |
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- Lehleiter, Klaus
89555, Steinheim (DE)
- Fenkl, Konstantin
89547, Gerstetten-Heldenfingen (DE)
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Bemerkungen: |
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Geänderte Patentansprüche gemäss Regel 86 (2) EPÜ. |
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| (54) |
Verfahren und Vorrichtung zur Regelung des Flächengewichtsquerprofils einer Faserstoffbahn |
(57) Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Regelung des Flächengewichtsquerprofils
einer Faserstoffbahn (2), insbesondere einer Papier- oder Kartonbahn, im kurzen Kreislauf
bei einer die Faserstoffbahn (2) herstellenden und mindestens ein Zuführsystem (3)
für eine hochkonsistente Faserstoffsuspension (QH), einen Stoffauflauf (4) und eine Siebpartie (5) aufweisenden Maschine, insbesondere
einer Papier- oder Kartonmaschine, wobei die hochkonsistente Faserstoffsuspension
(QH) mittels des Zuführsystems (3) in den Stoffauflauf (4) zugeführt wird und wobei aus
der Siebpartie (5) wiedergewonnenes Siebwasser (QN) mittels eines mindestens eine Pumpe (11) aufweisenden Zuführsystems (9) der hochkonsistenten
Faserstoffsuspension (QH) zum Zwecke einer Verdünnung zugeführt wird. Das erfindungsgemäße Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass der hochkonsistenten
Faserstoffsuspension (QH) vor Zuführung des zur Verdünnung dienenden Siebwassers (QN) aus der Siebpartie (5) zumindest aus der Siebpartie (5) wiedergewonnenes Siebwasser
(QL) und/oder Klarwasser (QL) zum Zwecke der Flächengewichtsquerprofilierung der Faserstoffbahn (2) mittels eines
Zuführsystems (13) vorzugsweise geregelt zugeführt wird. Die Erfindung betrifft weiterhin eine Vorrichtung (1) zur Durchführung des erfindungsgemäßen
Verfahrens.
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[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Regelung des Flächengewichtsquerprofils
einer Faserstoffbahn, insbesondere einer Papier- oder Kartonbahn, im kurzen Kreislauf
bei einer die Faserstoffbahn herstellenden und mindestens ein Zuführsystem für eine
hochkonsistente Faserstoffsuspension, einen Stoffauflauf und eine Siebpartie aufweisenden
Maschine, insbesondere einer Papier- oder Kartonmaschine, wobei die hochkonsistente
Faserstoffsuspension mittels des Zuführsystems in den Stoffauflauf zugeführt wird
und wobei von der Siebpartie wiedergewonnenes Siebwasser mittels eines mindestens
eine Pumpe aufweisenden Zuführsystems der hochkonsistenten Faserstoffsuspension zum
Zwecke einer Verdünnung zugeführt wird.
[0002] Die Erfindung betrifft weiterhin eine Vorrichtung zur Regelung des Flächengewichtsquerprofils
einer Faserstoffbahn gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 9.
[0003] Die bisher üblichen Stoffaufläufe der eingangs genannten Art, beispielsweise bekannt
aus den deutschen Patentanmeldungen DE 40 19 593 C2 und DE 195 09 522 A1, weisen eine
Verdünnungswasserregelung mitunter zum Zwecke der Regelung des Flächengewichtsquerprofils
der Faserstoffbahn auf, wobei eine hochkonsistente Faserstoffsuspension eine Stoffdichte
im Bereich von 0,1 bis 1,5 % aufweist. Dies hat unter anderem zur Folge, dass für
eine ausreichend gute Regelung des Flächengewichtsquerprofils der Faserstoffbahn große
Mengen an Verdünnungswasser, vorzugsweise im kurzen Kreislauf von der Siebpartie wiedergewonnenes
Siebwasser, zugegeben werden müssen.
[0004] Die europäische Patentschrift EP 1 155 187 B1 beschreibt ferner eine (Nach-)Verdünnung
einer hochkonsistenten Faserstoffsuspension mit von der Siebpartie im kurzen Kreislauf
wiedergewonnenem Siebwasser. Die hochkonsistente Faserstoffsuspension weist eine Stoffdichte
von zumindest 1,5% und nicht mehr als 4 % auf und die Zuführung des Siebwassers erfolgt
mittels einer Verdünnungspumpe direkt in den Stoffauflaufkasten. Die sektionale Regelung
der Stoffdichten erfolgt durch die sektionalen Regelungen der Zuführmengen an hochkonsistenter
Faserstoffsuspension und an Siebwasser. Dazu werden die sektionalen Zuführmengen mittels
sektional angeordneten Ventilen geregelt. Ein gravierender Nachteil dieser Art der
Regelung des Flächengewichtsquerprofils ist, dass große und kostenintensive Regeleinheiten,
die unter anderem Ventile und Mischkammern umfassen, zur Regelung lediglich kleiner
Unterschiede notwendig sind.
[0005] Es ist also Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren und eine Vorrichtung der eingangs
genannten Arten zu schaffen, die zur Regelung des Flächengewichtsquerprofils einer
Faserstoffbahn durch Zugabe von Verdünnungswasser lediglich geringe Mengen an Verdünnungswasser
benötigen.
[0006] Diese Aufgabe wird bei einem Verfahren dadurch gelöst, dass der hochkonsistenten
Faserstoffsuspension vor Zuführung des zur Verdünnung dienenden Siebwassers von der
Siebpartie zumindest von der Siebpartie wiedergewonnenes Siebwasser und/oder Klarwasser
zum Zwecke der Flächengewichtsquerprofilierung der Faserstoffbahn mittels eines Zuführsystems
vorzugsweise geregelt zugeführt wird.
[0007] Durch dieses erfindungsgemäße zweistufige Verfahren wird der Vorteil erreicht, dass
in der ersten Stufe eine Korrektur des Flächengewichtsquerprofils und in der zweiten
Stufe eine Verdünnung mit dem Ziel einer Konstanz über die Breite der Faserstoffbahn
hinweg realisierbar wird. Zur Durchführung dieses zweistufigen Verfahrens werden lediglich
kleine und kostengünstige Mischeinheiten und minimale Mengen an Verdünnungswasser
benötigt.
[0008] Das zweistufige Verfahren kann bevorzugt auf drei Möglichkeiten durchgeführt werden:
- das von der Siebpartie wiedergewonnene und zum Zwecke der Flächengewichtsquerprofilierung
der Faserstoffbahn zugeführte Siebwasser wird mittels eines sowohl eine Pumpe als
auch ein Ventil aufweisenden Zuführsystems vorzugsweise geregelt zugeführt;
- das von der Siebpartie wiedergewonnene Siebwasser wird zumindest anfänglich über ein
gemeinsames und eine Pumpe aufweisendes Zuführsystem einer Teileinrichtung zugeführt,
die das Siebwasser in mindestens zwei Teilströme teilt, und nach der Teileinrichtung
wird der erste Teil des Siebwassers mittels eines ersten Zuführteilsystems der hochkonsistenten
Faserstoffsuspension zum Zwecke der Verdünnung zugeführt und der zweite Teil des Siebwassers
wird mittels eines ein Ventil aufweisenden zweiten Zuführteilsystems der hochkonsistenten
Faserstoffsuspension zum Zwecke der Flächengewichtsquerprofilierung der Faserstoffbahn
vorzugsweise geregelt zugeführt; oder
- das zum Zwecke der Querprofilierung des Flächengewichts zugeführte Klarwasser wird
mittels eines sowohl eine Pumpe als auch ein Ventil aufweisenden Zuführsystems vorzugsweise
geregelt zugeführt.
[0009] Jede beschriebene Möglichkeit zeichnet sich durch bestimmte Anwendungsgebiete und
entsprechende Vorteile, wie beispielsweise Raumbedarf, Störungsanfälligkeit, Regelcharakteristiken,
Nachrüstbarkeit, Kostensituation und dergleichen, aus. Allen Möglichkeiten ist jedoch
gemeinsam, dass sie die Lösung der erfindungsgemäßen Aufgabe in hervorragender Weise
unterstützen. Die einzelnen Möglichkeiten können selbstverständlich zumindest paarweise
kombiniert werden.
[0010] In weiterer Ausgestaltung kann zumindest das von der Siebpartie wiedergewonnene Siebwasser
und/oder das Klarwasser zum Zwecke der Flächengewichtsquerprofilierung der Faserstoffbahn
zur hochkonsistenten Faserstoffsuspension im Bereich dessen Zuführsystems oder im
Bereich des Stoffauflaufs vorzugsweise geregelt zugeführt werden. Die Realisierung
der ersten Möglichkeit bietet sich vor allem bei Nachrüstungen an, wohingegen die
Realisierung der zweiten Möglichkeit sich in vorteilhafter Weise bei Neuinstallationen
anbietet. Beide Möglichkeiten zeichnen sich aber jeweils durch eine exzellente Funktionsweise,
eine gute Betriebssicherheit und ein gutes Kosten-Nutzen-Verhältnis aus.
[0011] Damit das Ziel eines idealen Flächengewichtsquerprofils bestmöglich erreicht werden
kann, werden die Medien dem Stoffauflauf über seine Breite hinweg bevorzugt sektioniert
zugeführt. Dabei ist die Anzahl der jeweiligen Sektionen für die zugeführten Medien
vorzugsweise gleich. Die jeweilige sektionierte Zuführung kann dabei über das jeweilige
Zuführsystem und/oder direkt in den Stoffauflauf erfolgen.
[0012] Die hochkonsistente Faserstoffsuspension weist bevorzugterweise eine Stoffdichte
im Bereich von 1 bis 6 %, vorzugsweise von 1,5 bis 4,5 %, auf. In diesem Bereich ist
die Funktion des erfindungsgemäßen Verfahrens vollauf gewährleistet.
[0013] Die erfindungsgemäße Aufgabe wird bei eine Vorrichtung dadurch gelöst, dass ein vorzugsweise
regelbares Zuführsystem vorgesehen ist, das der hochkonsistenten Faserstoffsuspension
vor Zuführung des zur Verdünnung dienenden Siebwassers aus der Siebpartie zumindest
aus der Siebpartie wiedergewonnenes Siebwasser und/oder Klarwasser zum Zwecke der
Flächengewichtsquerprofilierung der Faserstoffbahn zuführt.
[0014] Durch diese Vorrichtung wird der erfindungsgemäße Vorteil eines zweistufigen Verfahrens
erreicht, dass in der ersten Stufe eine Korrektur des Flächengewichtsquerprofils und
in der zweiten Stufe eine Verdünnung mit dem Ziel einer Konstanz über die Breite der
Faserstoffbahn hinweg realisierbar wird. Die Vorrichtung zeichnet sich überdies durch
kleine und kostengünstige Mischeinheiten aus.
[0015] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den abhängigen Vorrichtungsansprüchen
und aus der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele unter Bezugnahme
auf die Zeichnung.
[0016] Es zeigen
- Figuren 1 bis 3:
- drei schematische Darstellungen von drei Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Vorrichtung;
und
- Figuren 4 und 5:
- zwei perspektivische Darstellungen von zwei Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen
Vorrichtung.
[0017] Die Figuren 1 bis 3 zeigen drei schematische Darstellungen von drei Vorrichtungen
1 zur jeweiligen Regelung des Flächengewichtsquerprofils einer Faserstoffbahn 2, insbesondere
einer Papier- oder Kartonbahn, im kurzen Kreislauf bei einer eine Faserstoffbahn 2
herstellenden und mindestens ein Zuführsystem 3 für eine hochkonsistente Faserstoffsuspension
Q
H, einen Stoffauflauf 4 und eine Siebpartie 5 aufweisenden Maschine, insbesondere einer
Papier- oder Karton - maschine. Dabei ist jeweils ein Zuführsystem 3 zur Zuführung
der hochkonsistenten Faserstoffsuspension Q
H in den Stoffauflauf 4 vorgesehen.
[0018] Das jeweilige Zuführsystem 3 umfasst dabei ein Leitungssystem 6, welches wenigstens
eine vorzugsweise regelbare Pumpe 7 (Stoffauflaufpumpe) und möglicherweise einen Sichter
8 aufweist. Weiterhin ist ein jeweiliges Zuführsystem 9 zur Zuführung von aus der
Siebpartie 5 wiedergewonnenem Siebwasser Q
N in die hochkonsistente Faserstoffsuspension Q
H zum Zwecke einer Verdünnung vorgesehen. Dieses jeweilige Zuführsystem 9 umfasst dabei
ein Leitungssystem 10, welches wenigstens eine vorzugsweise regelbare Pumpe 11 aufweist.
Das aus der Siebpartie 5 anfallende Siebwasser Q
N wird bekanntermaßen in einem Siebwasserbehälter 12 gesammelt und zur weiteren Verwendung
in den Konstanten Teil der Maschine oder in die Stoffaufbereitung abgegeben.
[0019] In allen drei Vorrichtungen 1 der Figuren 1 bis 3 ist nun ein jeweiliges vorzugsweise
regelbares Zuführsystem 13.1, 13.2, 13.3 vorgesehen, das der hochkonsistenten Faserstoffsuspension
Q
H vor Zuführung des zur Verdünnung dienenden Siebwassers Q
N aus der Siebpartie 5 zumindest aus der Siebpartie 5 wiedergewonnenes Siebwasser Q
L (=Q
N) und/oder Klarwasser Q
L zum Zwecke der Flächengewichtsquerprofilierung der Faserstoffbahn 2 zuführt. Die
hochkonsistente Faserstoffsuspension Q
H weist hierbei eine Stoffdichte im Bereich von 1 bis 6 %, vorzugsweise von 1,5 bis
4,5 %, auf. Eine Regelung des jeweiligen Zuführsystems 13.1, 13.2, 13.3 kann beispielsweise
über ein bekanntes Prozessleitsystem (PLS) erfolgen.
[0020] In der Ausgestaltung der Figur 1 ist ein sowohl eine Pumpe 14 als auch ein Ventil
15 aufweisendes Zuführsystem 13.1 vorgesehen, das das aus der Siebpartie 5 wiedergewonnene
und zum Zwecke der Flächengewichtsquerprofilierung der Faserstoffbahn 2 zugeführte
Siebwasser Q
L vorzugsweise geregelt zuführt.
[0021] Hingegen ist in der Ausgestaltung der Figur 2 ein gemeinsames und eine Pumpe 14 aufweisendes
Zuführsystem 13.2 mit einer Teileinrichtung 16 vorgesehen, die das aus der Siebpartie
5 wiedergewonnene Siebwasser Q
N in mindestens zwei Teilströme Q
N, Q
L teilt. Nach der Teileinrichtung 14 ist ein erstes Zuführteilsystem 13.21 zur Zuführung
eines ersten Teils des Siebwassers Q
N zur hochkonsistenten Faserstoffsuspension Q
H zum Zwecke der Verdünnung und ein zweites Zuführteilsystem 13.22 zur vorzugsweise
geregelten Zuführung eines zweiten Teils des Siebwassers Q
L zur hochkonsistenten Faserstoffsuspension Q
H zum Zwecke der Flächengewichtsquerprofilierung der Faserstoffbahn 2 vorgesehen.
[0022] Und in der Ausgestaltung der Figur 3 ist ein sowohl eine Pumpe 14 als auch ein Ventil
15 aufweisendes Zuführsystem 13.3 vorgesehen, das das zum Zwecke der Flächengewichtsquerprofilierung
der Faserstoffbahn 2 zugeführte Klarwasser Q
L vorzugsweise geregelt zuführt. Das zugeführte Klarwasser Q
L wird dabei einem separaten Klarwasserbehälter 17 entnommen.
[0023] Die vorzugsweise geregelte Zuführung zumindest des aus der Siebpartie 5 wiedergewonnenen
Siebwassers Q
N und/oder des Klarwassers Q
L zum Zwecke der Flächengewichtsquerprofilierung der Faserstoffbahn 2 zur hochkonsistenten
Faserstoffsuspension Q
H erfolgt in den in den Figuren 1 bis 4 dargestellten Vorrichtungen 1 im Bereich derer
Zuführsysteme 3. Diese Art der Zuführung ist auch in der Figur 4 in perspektivischer
Darstellung bei jeweils sektionierter Zuführsysteme 3, 9, 13 dargestellt, wobei die
Anzahl der jeweiligen Sektionen in dieser Ausführung jeweils gleich ist. Zudem kann
auch der Stoffauflauf 4, wie in Figur 5 dargestellt, selbstverständlich sektioniert
ausgeführt sein.
[0024] Die vorzugsweise geregelte Zuführung erfolgt jedoch, wie in Figur 5 schematisch dargestellt
ist, auch jeweils zumindest teilweise im Bereich des über seine Breite B (Pfeil) hinweg
sektionierten Stoffauflaufs 4. Überdies ist jedes Zuführsystem 3, 9, 13 bzw. jedes
Zuführteilsystem über seine Breite B (Pfeil) hinweg sektioniert, wobei die Anzahl
der jeweiligen Sektionen S
N für die zugeführten Medien Q
H, Q
N, Q
L vorzugsweise gleich ist. Das Medium Q
N wird beispielsweise aus einem nicht dargestellten Zentrifugalverteiler zugeführt.
[0025] Die in den Figuren 1 bis 3 dargestellten Zuführsysteme 3, 9, 13 umfassen jeweils
mindestens ein Querverteilrohr 18 bekannter Art. Sie können jedoch selbstverständlich
auch mindestens einen Zentrifugalverteiler bekannter Art umfassen. Auch können sie
jegliche im Bereich des Konstanten Teils oder der Stoffaufbereitung bekannte Einheiten,
insbesondere Sichter, Entlüftungsanlagen und dergleichen, umfassen.
[0026] Weiterhin eignen sich die in den Figuren 1 bis 4 dargestellten Zuführsysteme 3, 9,
13.1, 13.2, 13.3 hervorragend zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens zur
Regelung des Flächengewichtsquerprofils einer Faserstoffbahn 2, insbesondere einer
Papier- oder Kartonbahn, im kurzen Kreislauf bei einer eine Faserstoffbahn 2 herstellenden
und mindestens ein Zuführsystem 3 für eine hochkonsistente Faserstoffsuspension Q
H, einen Stoffauflauf 4 und eine Siebpartie 5 aufweisenden Maschine, insbesondere einer
Papier- oder Kartonmaschine.
[0027] Zusammenfassend ist festzuhalten, dass durch die Erfindung ein Verfahren und eine
Vorrichtung der eingangs genannten Arten geschaffen werden, die zur Regelung des Flächengewichtsquerprofils
einer Faserstoffbahn durch Zugabe von Verdünnungswasser lediglich geringe Mengen an
Verdünnungswasser benötigen.
Bezugszeichenliste
[0028]
- 1
- Vorrichtung
- 2
- Faserstoffbahn
- 3
- Zuführsystem (QH)
- 4
- Stoffauflauf
- 5
- Siebpartie
- 6
- Leitungssystem (QH)
- 7
- Pumpe (QH)
- 8
- Sichter
- 9
- Zuführsystem (QN)
- 10
- Leitungssystem (QN)
- 11
- Pumpe (QN)
- 12
- Siebwasserbehälter
- 13.1, 13.2, 13.3
- Zuführsystem (QL)
- 13.21
- Erstes Zuführteilsystem (QN)
- 13.22
- Zweites Zuführteilsystem (QL)
- 14
- Pumpe (QL)
- 15
- Ventil (QL)
- 16
- Teileinrichtung
- 17
- Klarwasserbehälter
- B
- Breite (Pfeil)
- SN
- Sektion
1. Verfahren zur Regelung des Flächengewichtsquerprofils ei ner Faserstoffbahn (2), insbesondere
einer Papier- oder Kartonbahn, im kurzen Kreislauf bei einer die Faserstoffbahn (2)
herstellenden und mindestens ein Zuführsystem (3) für eine hochkonsistente Faserstoffsuspension
(QH), einen Stoffauflauf (4) und eine Siebpartie (5) aufweisenden Maschine, insbesondere
einer Papier- oder Kartonmaschine, wobei die hochkonsistente Faserstoffsuspension
(QH) mittels des Zuführsystems (3) in den Stoffauflauf (4) zugeführt wird und wobei aus
der Siebpartie (5) wiedergewonnenes Siebwasser (QN) mittels eines mindestens eine Pumpe (11) aufweisenden Zuführsystems (9) der hochkonsistenten
Faserstoffsuspension (QH) zum Zwecke einer Verdünnung zugeführt wird,
dadurch gekennzeichnet,
dass der hochkonsistenten Faserstoffsuspension (QH) vor Zuführung des zur Verdünnung dienenden Siebwassers (QN) aus der Siebpartie (5) zumindest aus der Siebpartie (5) wiedergewonnenes Siebwasser
(QL) und/oder Klarwasser (QL) zum Zwecke der Flächengewichtsquerprofilierung der Faserstoffbahn (2) mittels eines
Zuführsystems (13) vorzugsweise geregelt zugeführt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass das aus der Siebpartie (5) wiedergewonnene und zum Zwecke der Flächengewichtsquerprofilierung
der Faserstoffbahn (2) zugeführte Siebwasser (QL) mittels eines sowohl eine Pumpe (14) als auch ein Ventil (15) aufweisenden Zuführsystems
(13.1) vorzugsweise geregelt zugeführt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass das aus der Siebpartie (5) wiedergewonnene Siebwasser (QN) zumindest anfänglich über ein gemeinsames und eine Pumpe (11) aufweisendes Zuführsystem
(13.2) einer Teileinrichtung (16) zugeführt wird, die das Siebwasser (QL) in mindestens zwei Teilströme (QN, QL) teilt,
dass nach der Teileinrichtung (16) der erste Teil des Siebwassers (QN) mittels eines ersten Zuführteilsystems (13.21) der hochkonsistenten Faserstoffsuspension
(QH) zum Zwecke der Verdünnung zugeführt wird und
dass nach der Teileinrichtung (16) der zweite Teil des Siebwassers (QL) mittels eines ein Ventil (15) aufweisenden zweiten Zuführteilsystems (13.22) der
hochkonsistenten Faserstoffsuspension (QH) zum Zwecke der Flächengewichtsquerprofilierung der Faserstoffbahn (2) vorzugsweise
geregelt zugeführt wird.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das zum Zwecke der Flächengewichtsquerprofilierung der Faserstoffbahn (2) zugeführte
Klarwasser (QL) mittels eines sowohl eine Pumpe (14) als auch ein Ventil (15) aufweisenden Zuführsystems
(13.3) vorzugsweise geregelt zugeführt wird.
5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass zumindest das aus der Siebpartie (5) wiedergewonnene Siebwasser (QN) oder das Klarwasser (QL) zum Zwecke der Flächengewichtsquerprofilierung der Faserstoffbahn (2) der hochkonsistenten
Faserstoffsuspension (QH) im Bereich dessen Zuführsystems (3) vorzugsweise geregelt zugeführt wird.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass zumindest das aus der Siebpartie (5) wiedergewonnene Siebwasser (QN) oder das Klarwasser (QL) zum Zwecke der Flächengewichtsquerprofilierung der Faserstoffbahn (2) der hochkonsistenten
Faserstoffsuspension (QH) im Bereich des Stoffauflaufs (4) vorzugsweise geregelt zugeführt wird.
7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Medien (QH, QN, QL) dem Stoffauflauf (4) über seine Breite (B) hinweg sektioniert zugeführt werden,
wobei die Anzahl der jeweiligen Sektionen (SN) für die zugeführten Medien (QH, QN, QL) vorzugsweise gleich ist.
8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die hochkonsistente Faserstoffsuspension (QH) eine Stoffdichte im Bereich von 1 bis 6 %, vorzugsweise von 1,5 bis 4,5 %, aufweist.
9. Vorrichtung (1) zur Regelung des Flächengewichtsquerprofils einer Faserstoffbahn (2),
insbesondere einer Papier- oder Kartonbahn, im kurzen Kreislauf bei einer eine Faserstoffbahn
(2) herstellenden und mindestens ein Zuführsystem (3) für eine hochkonsistente Faserstoffsuspension
QH), einen Stoffauflauf (4) und eine Siebpartie (5) aufweisenden Maschine, insbesondere
einer Papier- oder Kartonmaschine, wobei ein Zuführsystem (3) zur Zuführung der hochkonsistenten
Faserstoffsuspen sion (QH) in den Stoffauflauf (4) vorgesehen ist und wobei ein mindestens eine Pumpe (11)
aufweisendes Zuführsystem (9) zur Zuführung von aus der Siebpartie (5) wiedergewonnenem
Siebwasser (QN) in die hochkonsistente Faserstoffsuspension (QH) zum Zwecke einer Verdünnung vorgesehen ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass ein vorzugsweise regelbares Zuführsystem (13) vorgesehen ist, das der hochkonsistenten
Faserstoffsuspension (QH) vor Zuführung des zur Verdünnung dienenden Siebwassers (QN) aus der Siebpartie (5) zumindest aus der Siebpartie (5) wiedergewonnenes Siebwasser
(QL) und/oder Klarwasser (QL) zum Zwecke der Flächengewichtsquerprofilierung der Faserstoffbahn (2) zuführt.
10. Vorrichtung (1) nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass ein sowohl eine Pumpe (14) als auch ein Ventil (15) aufweisendes Zuführsystem (13.1)
vorgesehen ist, dass das aus der Siebpartie (5) wiedergewonnene und zum Zwecke der
Flächengewichtsquerprofilierung der Faserstoffbahn (2) zugeführte Siebwasser (QL) vorzugsweise geregelt zuführt.
11. Vorrichtung (1) nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass ein gemeinsames und eine Pumpe (11) aufweisendes Zuführsystem (13.2) mit einer Teileinrichtung
(16) vorgesehen ist, die das aus der Siebpartie (5) wiedergewonnene Siebwasser (QL) in mindestens zwei Teilströme teilt (QN, QL),
dass nach der Teileinrichtung (16) ein erstes Zuführteilsystems (13.21) zur Zuführung
eines ersten Teil s des Siebwassers (QN) zur hochkonsistenten Faserstoffsuspension (QH) zum Zwecke der Verdünnung vorgesehen ist und
dass nach der Teileinrichtung (16) ein zweites Zuführteilsystem (13.22) zur vorzugsweise
geregelten Zuführung eines zweiten Teil s des Siebwassers (QL) zur hochkonsistenten Faserstoffsuspension (QH) zum Zwecke der Flächengewichtsquerprofilierung der Faserstoffbahn (2) vorgesehen
ist.
12. Vorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 9 bis 12,
dadurch gekennzeichnet,
dass ein sowohl eine Pumpe (14) als auch ein Ventil (15) aufweisendes Zuführsystem (13.3)
vorgesehen ist, dass das zum Zwecke der Flächengewichtsquerprofilierung der Faserstoffbahn
(2) zugeführte Klarwasser (QL) vorzugsweise geregelt zuführt.
13. Vorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 9 bis 12,
dadurch gekennzeichnet,
dass die vorzugsweise geregelte Zuführung zumindest des aus der Siebpartie (5) wiedergewonnenen
Siebwassers (QN) oder des Klarwassers (QL) zum Zwecke der Flächengewichtsquerprofilierung der Faserstoffbahn (2) zur hochkonsistenten
Faserstoffsuspension (QH) im Bereich dessen Zuführsystems (3) erfolgt.
14. Vorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 9 bis 12,
dadurch gekennzeichnet,
dass die vorzugsweise geregelte Zuführung zumindest des aus der Siebpartie (5) wiedergewonnenen
Siebwassers (QN) oder des Klarwassers (QL) zum Zwecke der Flächengewichtsquerprofilierung der Faserstoffbahn (2) zur hochkonsistenten
Faserstoffsuspension (QH) im Bereich des Stoffauflaufs (4) erfolgt.
15. Vorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 9 bis 14,
dadurch gekennzeichnet,
dass jedes Zuführsystem (3, 9, 13, 13.1, 13.2) bzw. jedes Zuführteilsystem (13.21, 13.22)
über seine Breite (B) hinweg sektioniert ist, wobei die Anzahl der jeweiligen Sektionen
(SN) für die zugeführten Medien (QH, QN, QL) vorzugsweise gleich ist.
16. Vorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 9 bis 15,
dadurch gekennzeichnet,
dass jedes Zuführsystem (3, 9, 13, 13.1, 13.2) mindestens ein Querverteilrohr oder einen
Zentrifugalverteiler umfasst.
Geänderte Patentansprüche gemäss Regel 86(2) EPÜ.
1. Verfahren zur Regelung des Flächengewichtsquerprofils ei ner Faserstoffbahn (2),
insbesondere einer Papier- oder Kartonbahn, im kurzen Kreislauf bei einer die Faserstoffbahn
(2) herstellenden und mindestens ein Zuführsystem (3) für eine hochkonsistente Faserstoffsuspension
(QH), einen Stoffauflauf (4) und eine Siebpartie (5) aufweisenden Maschine, insbesondere
einer Papier- oder Kartonmaschine, wobei die hochkonsistente Faserstoffsuspension
(QH) mittels des Zuführsystems (3) in den Stoffauflauf (4) zugeführt wird und wobei aus
der Siebpartie (5) wiedergewonnenes Siebwasser (QN) mittels eines mindestens eine Pumpe (11) aufweisenden Zuführsystems (9) der hochkonsistenten
Faserstoffsuspension (QH) zum Zwecke einer Verdünnung zugeführt wird,
dadurch gekennzeichnet,
dass der hochkonsistenten Faserstoffsuspension (QH) vor Zuführung des zur Verdünnung dienenden Siebwassers (QN) aus der Siebpartie (5) zumindest aus der Siebpartie (5) wiedergewonnenes Siebwasser
(QL) und/oder Klarwasser (QL) zum Zwecke der Flächengewichtsquerprofilierung der Faserstoffbahn (2) mittels eines
Zuführsystems (13) geregelt zugeführt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass das aus der Siebpartie (5) wiedergewonnene und zum Zwecke der Flächengewichtsquerprofilierung
der Faserstoffbahn (2) zugeführte Siebwasser (QL) mittels eines sowohl eine Pumpe (14) als auch ein Ventil (15) aufweisenden Zuführsystems
(13.1) geregelt zugeführt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass das aus der Siebpartie (5) wiedergewonnene Siebwasser (QN) zumindest anfänglich über ein gemeinsames und eine Pumpe (11) aufweisendes Zuführsystem
(13.2) einer Teileinrichtung (16) zugeführt wird, die das Siebwasser (QL) in mindestens zwei Teilströme (QN, QL) teilt,
dass nach der Teileinrichtung (16) der erste Teil des Siebwassers (QN) mittels eines ersten Zuführteilsystems (13.21) der hochkonsistenten Faserstoffsuspension
(QH) zum Zwecke der Verdünnung zugeführt wird und
dass nach der Teileinrichtung (16) der zweite Teil des Siebwassers (QL) mittels eines ein Ventil (15) aufweisenden zweiten Zuführteilsystems (13.22) der
hochkonsistenten Faserstoffsuspension (QH) zum Zwecke der Flächengewichtsquerprofilierung der Faserstoffbahn (2) geregelt zugeführt
wird.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das zum Zwecke der Flächengewichtsquerprofilierung der Faserstoffbahn (2) zugeführte
Klarwasser (QL) mittels eines sowohl eine Pumpe (14) als auch ein Ventil (15) aufweisenden Zuführsystems
(13.3) geregelt zugeführt wird.
5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass zumindest das aus der Siebpartie (5) wiedergewonnene Siebwasser (QN) oder das Klarwasser (QL) zum Zwecke der Flächengewichtsquerprofilierung der Faserstoffbahn (2) der hochkonsistenten
Faserstoffsuspension (QH) im Bereich dessen Zuführsystems (3) geregelt zugeführt wird.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass zumindest das aus der Siebpartie (5) wiedergewonnene Siebwasser (QN) oder das Klarwasser (QL) zum Zwecke der Flächengewichtsquerprofilierung der Faserstoffbahn (2) der hochkonsistenten
Faserstoffsuspension (QH) im Bereich des Stoffauflaufs (4) geregelt zugeführt wird.
7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Medien (QH, QN, QL) dem Stoffauflauf (4) über seine Breite (B) hinweg sektioniert zugeführt werden,
wobei die Anzahl der jeweiligen Sektionen (SN) für die zugeführten Medien (QH, QN, QL) vorzugsweise gleich ist.
8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die hochkonsistente Faserstoffsuspension (QH) eine Stoffdichte im Bereich von 1 bis 6 %, vorzugsweise von 1,5 bis 4,5 %, aufweist.
9. Maschine zur Herstellung einer Faserstoffbahn (2), insbesondere einer
Papier- oder Kartonbahn, mit einem Stoffauflauf (4) und einer Siebpartie (5), wobei
ein Zuführsystem (3) zur Zuführung einer hochkonsistenten Faserstoffsuspension (QH) in den Stoffauflauf (4) vorgesehen ist, wobei ein mindestens eine Pumpe (11) aufweisendes
Zuführsystem (9) zur Zuführung von aus der Siebpartie wiedergewonnenem Siebwasser
(QN) in die hochkonsistente Faserstoffsuspension (QH) zum Zwecke einer Verdünnung vorgesehen ist, und wobei eine Vorrichtung (1) zur Regelung
des Flächengewichtsquerprofils der Faserstoffbahn (2) im kurzen Kreislauf vorgesehen
ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Vorrichtung (1) zur Regelung des Flächengewichtsquerprofils der Faserstoffbahn
(2) im kurzen Kreislauf ein regelbares Zuführsystem (13) umfasst, das der hochkonsistenten
Faserstoffsuspension (QH) vor Zuführung des zur Verdünnung dienenden Siebwassers (QN) aus der Siebpartie (5) zumindest aus der Siebpartie wiedergewonnenes Siebwasser
(QL) und/oder Klarwasser (QL) zum Zwecke der Flächengewichtsquerprofilierung der Faserstoffbahn (2) zuführt.
10. Maschine nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass ein sowohl eine Pumpe (14) als auch ein Ventil (15) aufweisendes Zuführsystem (13.1)
vorgesehen ist, dass das aus der Siebpartie (5) wiedergewonnene und zum Zwecke der
Flächengewichtsquerprofilierung der Faserstoffbahn (2) zugeführte Siebwasser (QL) geregelt zuführt.
11. Maschine nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass ein gemeinsames und eine Pumpe (11) aufweisendes Zuführsystem (13.2) mit einer Teileinrichtung
(16) vorgesehen ist, die das aus der Siebpartie (5) wiedergewonnene Siebwasser (QL) in mindestens zwei Teilströme teilt (QN, QL),
dass nach der Teileinrichtung (16) ein erstes Zuführteilsystems (13.21) zur Zuführung
eines ersten Teil s des Siebwassers (QN) zur hochkonsistenten Faserstoffsuspension (QH) zum Zwecke der Verdünnung vorgesehen ist und
dass nach der Teileinrichtung (16) ein zweites Zuführteilsystem (13.22) zur geregelten
Zuführung eines zweiten Teil s des Siebwassers (QL) zur hochkonsistenten Faserstoffsuspension (QH) zum Zwecke der Flächengewichtsquerprofilierung der Faserstoffbahn (2) vorgesehen
ist.
12. Maschine nach einem der Ansprüche 9 bis 12,
dadurch gekennzeichnet,
dass ein sowohl eine Pumpe (14) als auch ein Ventil (15) aufweisendes Zuführsystem (13.3)
vorgesehen ist, dass das zum Zwecke der Flächengewichtsquerprofilierung der Faserstoffbahn
(2) zugeführte Klarwasser (QL) geregelt zuführt.
13. Maschine nach einem der Ansprüche 9 bis 12,
dadurch gekennzeichnet,
dass die geregelte Zuführung zumindest des aus der Siebpartie (5) wiedergewonnenen Siebwassers
(QN) oder des Klarwassers (QL) zum Zwecke der Flächengewichtsquerprofilierung der Faserstoffbahn (2) zur hochkonsistenten
Faserstoffsuspension (QH) im Bereich dessen Zuführsystems (3) erfolgt.
14. Maschine nach einem der Ansprüche 9 bis 12,
dadurch gekennzeichnet,
dass die geregelte Zuführung zumindest des aus der Siebpartie (5) wiedergewonnenen Siebwassers
(QN) oder des Klarwassers (QL) zum Zwecke der Flächengewichtsquerprofilierung der Faserstoffbahn (2) zur hochkonsistenten
Faserstoffsuspension (QH) im Bereich des Stoffauflaufs (4) erfolgt.
15. Maschine nach einem der Ansprüche 9 bis 14,
dadurch gekennzeichnet,
dass jedes Zuführsystem (3, 9, 13, 13.1, 13.2) bzw. jedes Zuführteilsystem (13.21, 13.22)
über seine Breite (B) hinweg sektioniert ist, wobei die Anzahl der jeweiligen Sektionen
(SN) für die zugeführten Medien (QH, QN, QL) vorzugsweise gleich ist.
16. Maschine nach einem der Ansprüche 9 bis 15,
dadurch gekennzeichnet,
dass jedes Zuführsystem (3, 9, 13, 13.1, 13.2) mindestens ein Querverteilrohr oder einen
Zentrifugalverteiler umfasst.