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(11) |
EP 1 645 802 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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19.08.2015 Patentblatt 2015/34 |
| (22) |
Anmeldetag: 28.09.2005 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Vormischbrenner
Premix Burner
Brûleur à prémélange
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
11.10.2004 DE 102004049491
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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12.04.2006 Patentblatt 2006/15 |
| (73) |
Patentinhaber: ALSTOM Technology Ltd |
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5400 Baden (CH) |
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Erfinder: |
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- Bernero, Stefano
5400 Baden (CH)
- Motz, Christian, Jörg
5605 Baden-Dättwil (CH)
- Paschereit, Christian, Oliver
14109 Berlin (DE)
- Zajadatz, Martin
79790 Küssaberg (DE)
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| (74) |
Vertreter: Alstom Technology Ltd |
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CHTI Intellectual Property
Brown Boveri Strasse 7 5400 Baden 5400 Baden (CH) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 1 205 653 WO-A1-01/96785 WO-A1-03/056241 DE-A1- 10 160 907 US-A- 5 901 549
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EP-A1- 1 336 800 WO-A1-02/061337 DE-A1- 10 064 893 DE-U1- 20 009 526
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Technisches Gebiet
[0001] Die Erfindung geht aus von einem Vormischbrenner nach dem Oberbegriff des unabhängigen
Anspruchs.
Stand der Technik
[0002] Vormischbrenner, die nach dem Konzept der mageren Vormischverbrennung betrieben werden,
weisen niedrige Schadstoffemissionen, aber auch einen deutlich eingeschränkten Stabilitäts-
und Betriebsbereich auf. Zu diesen Einschränkungen führen neben dem Flammenrückschlag
in die Mischzone des Brenners und dem Abheben und Verlöschen der Vormischflamme thermoakustische
Schwingungen. Die Erweiterung des Stabilitätsbereiches erfolgt beim konventionellen
Betrieb eines Vormischbrenners mit einer Piloteindüsung, die insbesondere im unteren
Lastbereich eingesetzt wird. Bereits kleine Mengen von z.B. 10% Pilotgas können jedoch
zu deutlich erhöhten Schadstoffemissionen führen, da die Pilotflammen im Diffusionsbetrieb
arbeiten. Im oberen Lastbereich wird die Piloteindüsung abgeschaltet oder möglichst
weit reduziert, um niedrige Schadstoffemissionen zu gewährleisten.
[0003] Im Falle des aus der
EP 0 321 809 A1 bekannten Vormischbrenners, eines sogenannten Doppelkegelbrenners, ist dieser Pilotbrenner
realisiert, indem Brennstoff im Zentrum des Drallkörpers, hier Doppelkegel genannt,
eingedüst wird. Das in den Innenraum des Doppelkegelbrenners strömende Gas verbrennt
in einer tief im Innenraum des Brenners stabilisierten Flamme.
[0004] Aus der
EP 0 704 657 A2 ist ein weiterer Vormischbrenner bekannt, bei dem der Pilotbrenner realisiert wird,
indem Brennstoff aus einem ringförmigen Gaskanal mit nach aussen geneigten Austrittsbohrungen
in die äussere Rückströmzone der Brennkammer nach dem Brenneraustritt strömt. Das
ausströmende Gas verbrennt in einer durch den Querschnittssprung am Brenneraustritt
stabilisierten Flamme.
[0005] Sowohl in der Ausführung der externen Pilotierung gemäss der
EP 0 704 657 A2 als auch internen Pilotierung gemäss
EP 0 321 809 B1 kann nicht über den gesamten Lastbereich eine optimale Eindüsung des Brennstoffes
gewährleistet werden, um geringste Schadstoffemissionen zu erzielen.
[0006] Aus der
WO 01/96785 A1, der
DE 10064893 und der
DE 10164099 sind Brenner mit gestufter Vormisch-Gas-Eindüsung bekannt, bei denen eine Brennstofflanze
in den Drallkörper hineinragt. Die Brennstoffzufuhr kann dabei so gesteuert werden,
dass Austrittsöffnungen in der Brennstofflanze und Austrittsöffnungen am Drallkörper
unabhängig voneinander mit Vormischgas gespeist werden. Gemäß der
WO 01/96785 können die Austrittsöffnungen am Drallkörper und an der Lanze dabei so angeordnet
werden, dass an den an der Lanze angeordneten Austrittsöffnungen gegenüberliegend
am Drallkörper keine Austrittsöffnungen angeordnet sind.
[0007] In Weiterentwicklung dieser Lösungen einer gestuften Brennstoffeindüsung lehrt
WO 2002061335 eine individuelle Ansteuerung von in unterschiedlichen axialen Positionen angeordneten
Brennstoffeintrittsöffnungen, indem die Eintrittsöffnungen jeweils einer axialen Ebene
einem separaten Regelkörper zugeordnet sind. Auf diese Weise gelingt es, die Massenstromverteilung
des in den Vormischbrenner eingeführten Brennstoffs zusätzlich zu steuern und damit
den Verbrennungsvorgang im Hinblick auf Brennkammerpulsationen und NO
x-Emissionen weiter zu optimieren.
[0008] Die Druckschrift
DE 10160907 lehrt, zur Verminderung thermoakustischer Schwingungen den Brennstoff derart in den
Verbrennungsluftstrom einzubringen, dass die Geschwindigkeit des Brennstoffs derjenigen
des Verbrennungsluftstroms angepasst ist. Eine Änderung der Austrittsgeschwindigkeit
des Brennstoffs bewirkt zum einen eine Änderung des Mischungsprofils Brennstoff/Verbrennungsluft,
zum anderen beeinflusst sie den Zeitverzug τ, also jene Zeit, die Mischungsbruchschwankungen
brauchen, um in die Flamme konvertiert zu werden.
[0009] Nach Dokument
EP 1336800 ist die Stabilität der Rückströmzone eines Vormischbrenners der in
EP 321809 beschriebenen Art ein weiteres wesentliches Kriterium zur Ausbildung thermoakustischer
Schwingungen. Durch die Stabilisierung der Rückströmzone sowie die Verminderung der
Ausbildung kohärenter Wirbelstrukturen am Brenneraustritt können thermoakustische
Schwingungen verursachende periodische Wärmefreisetzungen innerhalb der Brennkammer
vermindert werden.
EP 1336800 offenbart eine Reihe von Maßnahmen an der zentralen Brennstofflanze, welche eine
strömungstechnische Stabilisierung der Rückströmzone bewirken. Zu diesen Maßnahmen
zählen die axiale Anordung der Brennstoffaustrittsöffnungen sowie das Design des Endbereichs
der Brennstofflanze.
Darstellung der Erfindung
[0010] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Vormischbrenner der eingangs genannten
Art bereitzustellen, der über den gesamten Lastbereich eine optimale Eindüsung des
Brennstoffes gewährleistet und thermoakustische Schwingungen noch wirkungsvoller zu
unterdrücken vermag.
[0011] Erfindungsgemäss wird dies durch einen Vormischbrenner der im unabhängigen Anspruch
1 bezeichneten Art erreicht.
[0012] Kern der Erfindung ist es, durch Anordnung einer in den Drallraum hineinragenden
Brennstofflanze eine gestufte Eindüsung des Brennstoffes in die Verbrennungsluft dadurch
zu erreichen, dass die Brennstoffeindüsungsmittel an der Brennstofflanze gegenüber
den Eindüsungen des Brennstoffes am Drallerzeuger um einen Winkel (Φ) verdrehbar sind,
wobei die Brennstofflanze in mindestens zwei Teillanzen aufgeteilt ist, die Brennstoffeindüsungsöffnungen
der Teillanzen individuell durch Regelkörper mit Brennstoff versorgbar sind, und die
Teillanzen unabhängig voneinander um den Winkel (Φ) verdrehbar sind.
[0013] Die Vorteile der Erfindung sind unter anderem darin zu sehen, dass über den gesamten
Lastbereich eine optimale Eindüsung des Brennstoffes gewährleistet wird. Durch die
gestufte Eindüsung über die Lanze und die weiteren Eindüsungsöffnungen kann der Betriebsbereich
von Vormischbrennern erweitert werden. Der Betrieb dieser Vormischbrenner mit Brennstoffstufung
deckt zumindest den gesamten Betriebsbereich der konventionellen Pilot/Premix-Brenner
ab.
[0014] Zudem können durch eine asymmetrische Eindüsung des Brennstoffs Pulsationen noch
wirkungsvoller unterbunden werden. Die Asymmetrie bezieht sich dabei auf sich in Strömungsrichtung
gegenüberliegende Paare von Eindüsungsöffnungen und der Eindüsungsöffnungen in der
Lanze. Die Asymmetrie kann dabei statisch erfolgen, indem im einer Eindüsungsöffnung
gegenüberliegenden Bereich keine Eindüsungsöffnung angeordnet ist. Dies kann jedoch
auch durch eine individuelle Regelung der Brennstoffzufuhr zu den an sich symmetrisch
vorliegenden Brennstoffeindüsungsöffnungen oder durch ein Verdrehen der Lanze erfolgen.
Sich gegenüberliegenden Brennstoffeindüsungsöffnungen werden dann mittels der Regelung
unterschiedliche Mengen von Brennstoff zugeführt und so je nach Lastpunkt oder Start-
bzw. Abfahrbedingungen ein symmetrisches oder asymmetrisches Brennstoffprofil im Drallraum
des Drallerzeugers erzielt.
[0015] Des weiteren erlaubt eine gestufte Brennstoffeindüsung eine optimale Fahrweise im
Hinblick auf eine Anpassung an die Brennstoffzusammensetzung, da unterschiedliche
Brennstoffe oder -mischungen beispielsweise eine unterschiedliche Eindringtiefe besitzen.
[0016] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen
und der Beschreibung.
Kurze Beschreibung der Zeichnung
[0017] Im Folgenden werden anhand der Zeichnungen Ausführungsbeispiele der Erfindung näher
erläutert. Gleiche Elemente sind in den verschiedenen Figuren mit den gleichen Bezugszeichen
versehen. Die Strömungsrichtung der Medien ist mit Pfeilen angegeben.
[0018] Es zeigen:
- Fig. 1
- einen Brenner in perspektivischer Darstellung, teilweise aufgeschnitten;
- Fig. 2
- einen Schnitt durch die Ebene II-II in Fig. 1;
- Fig. 3
- einen Schnitt durch die Ebene III-III in Fig. 1;
- Fig. 4
- einen Schnitt durch die Ebene IV-IV in Fig. 1;
- Fig. 5
- einen Brenner in perspektivischer Darstellung und mit Darstellung der Halbschalen;
- Fig. 6
- einen weiteren Brenner mit Darstellung der Halbschalen und Mischrohr;
- Fig. 7
- einen Schnitt durch die Ebene VII-VII in Fig. 6.
- Fig. 8
- einen erfindungsgemässen Doppelkegelbrenner mit individuell regelbaren Brennstoffdüsen.
[0019] Es sind nur die für das unmittelbare Verständnis der Erfindung wesentlichen Elemente
gezeigt, die Schnitte sind nur eine schematische, vereinfachte Darstellung des Brenners.
Weg zur Ausführung der Erfindung
[0020] Der Vormischbrenner gemäss Fig. 1 besteht aus einem Drallerzeuger 30, welcher im
wesentlichen aus zwei halben hohlen Teilkegelkörpern 1, 2, die versetzt zueinander
aufeinander liegen, aufgebaut ist. Ein solcher Brenner wird als Doppelkegelbrenner
bezeichnet. Die Versetzung der jeweiligen Mittelachse 1 b, 2b der Teilkegelkörper
1, 2 zueinander schafft auf beiden Seiten in spiegelbildlicher Anordnung jeweils einen
tangentialen Lufteintrittsschlitz 19, 20, (Fig. 2 - 4), durch welche die Verbrennungsluft
15 in den Innenraum des Brenners, d.h. in den Kegelhohlraum 14, auch Drallraum genannt,
strömt. Die beiden Teilkegelkörper 1, 2 haben je einen zylindrischen Anfangsteil 1a,
2a, die ebenfalls analog den Teilkegelkörpern 1, 2 versetzt zueinander verlaufen,
so dass die tangentialen Lufteintrittsschlitze 19, 20 vom Anfang an vorhanden sind.
In diesem zylindrischen Anfangsteil 1 a, 2a ist eine Brennstofflanze 3 angeordnet,
welche stromabwärts in den Drallraum 14 hineinragt. Selbstverständlich kann der Brenner
rein kegelig, also ohne zylindrische Anfangsteile 1a, 2a, ausgeführt sein. Beide Teilkegelkörper
1, 2 weisen je eine Brennstoffleitung 8, 9 auf, die mit Öffnungen 17 versehen sind,
durch welche der gasförmige Brennstoff 13, der durch die tangentialen Lufteintrittsschlitze
19, 20 strömenden Verbrennungsluft 15 zugemischt wird. Die Lage dieser Brennstoffleitungen
8, 9 geht schematisch aus Fig. 2 - 4 hervor. Die Brennstoffleitungen 8, 9 sind am
Ende der tangentialen Lufteintrittsschlitze 19, 20 angebracht, so dass dort die Zumischung
16 des gasförmigen Brennstoffes 13 mit der einströmenden Verbrennungsluft 15 stattfindet.
Brennraumseitig in der Brennkammer 22 weist der Brenner am Brenneraustritt 29 eine
kragenförmige, als Verankerung für die Teilkegelkörper 1, 2 dienende, Abschlussplatte
10 mit einer Anzahl Bohrungen 11 auf, durch welche nötigenfalls Verdünnungsluft bzw.
Kühlluft 18 dem vorderen Teil des Brennraumes der Brennkammer 22 bzw. dessen Wand
zugeführt werden kann. Die Zündung erfolgt an der Spitze der Rückströmzone 6. Erst
an dieser Stelle kann eine stabile Flammenfront 7 entstehen. Ein Rückschlag der Flamme
ins Innere des Brenners, wie dies bei Vormischstrecken latent der Fall ist, ist hier
geringer.
[0021] Bei der Gestaltung der Teilkegelkörper 1, 2 hinsichtlich Kegelneigung und der Breite
der tangentialen Lufteintrittsschlitze 19, 20 sind enge Grenzen einzuhalten, damit
sich das gewünschte Strömungsfeld der Luft mit ihrer Rückströmzone 6 im Bereich der
Brennermündung zur Flammenstabilisierung einstellt. Allgemein ist zu sagen, dass eine
Verkleinerung der Lufteintrittsschlitze 19, 20 die Rückströmzone 6 weiter stromaufwärts
verschiebt, wodurch dann allerdings das Gemisch früher zur Zündung käme. Immerhin
ist hier zu sagen, dass die einmal geometrisch fixierte Rückströmzone 6 an sich positionsstabil
ist, denn die Drallzahl nimmt in Strömungsrichtung im Bereich der Kegelform des Brenners
zu.
[0022] Die Brennstofflanze 3 weist Öffnungen 5 auf, mittels derer gasförmiger Brennstoff
in den Drallraum 14 des Drallerzeugers eingedüst werden kann: Am stromabwärtigen Ende
der Lanze 3 kann eine Brennstoffeindüsung 4 angeordnet sein, bei der es sich beispielsweise
um eine luftunterstützte Düse oder um einen Drückerstäuber handeln kann. Mittels dieser
Brennstoffeindüsung 4 kann zusätzlich flüssiger Brennstoff eingedüst werden. Die Lanze
3 ist in mehrere Bereiche unterteilt, so dass in diesen Bereichen eine individuelle
Eindüsung von Brennstoff erfolgen kann.
[0023] Aus Fig. 2 - 4 geht auch die Lage der Leitbleche 21 a, 21 b hervor. Sie haben Strömungseinleitungsfunktionen,
wobei sie, verschieden lang, das jeweilige Ende der Teilkegelkörper 1 und 2 in Anströmungsrichtung
der Verbrennungsluft 15 verlängern. Die Kanalisierung der Verbrennungsluft in den
Kegelhohlraum 14 kann durch Öffnung bzw. Schliessung der Leitbleche 21 a, 21 b um
den Drehpunkt 23 optimiert werden.
[0024] In Fig. 5 ist der Drallerzeuger 30 bestehend aus dem Teilkegelkörper 1 mit der Brennstoffleitung
8 und dem Teilkegelkörper 2 mit der Brennstoffleitung 9 auf der linken Seite in Betriebsposition
und auf der rechten Seite in einer Vergleichsposition, um die Ausgestaltung der beiden
Teilkegelkörper zu vergleichen, dargestellt. Die Öffnungen 17a der Brennstoffleitung
8 sind gegenüber den Öffnungen 17b der Brennstoffleitung 9 asymmetrisch angeordnet.
Brennstofföffnungen 17a liegen somit Bereichen der Brennstoffleitung 9 gegenüber,
in denen keine Brennstofföffnungen angeordnet sind und Brennstofföffnungen 17b liegen
somit Bereichen der Brennstoffleitung 8 gegenüber, in denen keine Brennstofföffnungen
angeordnet sind. Dadurch wird bei der Eindüsung des Brennstoffes in die Brennluft
ein asymmetrisches Brennstoffprofil erzeugt. Durch diese asymmetrische Anordnung der
Brennstofföffnungen 17a und 17a und das dadurch erzeugte asymmetrische Brennstoffprofil
werden Pulsationen unterdrückt. Die Art und Stärke der erzeugten Asymmetrie muss dabei
jeweils dem Spezialfall angepasst werden. Brennersystem mit wenigen Pulsationen können
eine geringe Asymmetrie der Brennstoffeindüsung aufweisen, bei Systemen mit hohen
Pulsationen muss die Asymmetrie verstärkt werden.
[0025] In der Fig. 6 ist schematisch ein Drallerzeuger dargestellt, wie er grundsätzlich
von seiner Funktion her aus der
EP 0 704 657 A2 bekannt ist. Erfindungsgemäss wurde nun jedoch die Brennstoffeindüsung angepasst.
Grundsätzlich umfasst der hier gezeigte Brenner einen Drallerzeuger 30 umfassend zwei
Teilkegelkörper 1, 2 und ein stromabwärts angeordnetes Mischrohr 50, an welches stromabwärts
die Brennkammer 22 anschliesst. In den Drallraum 14 ragt in stromabwärtiger Richtung
die Brennstofflanze 3. Diese weist Brennstoffeindüsungen 5 auf. Die Lanze 3 und die
Brennstoff-eindüsungen 5 sind in diesem Beispiel so im Drallraum 14 angeordnet, dass
die Brennstoffeindüsung im oberen Teil des Drallraumes 14 stattfindet. Nicht dargestellt
ist, dass in der Lanze 3 stromabwärts weitere Eindüsungsöffnungen angeordnet sind,
die z.B. über separate Brennstoffleitungen angesprochen werden können.
[0026] Die Öffnungen 17a der Brennstoffleitung 8 und die Öffnungen 17b der Brennstoffleitung
9 sind im stromabwärts liegenden Teil des Drallraumes 14 angeordnet. Brennstofföffnungen
17a und 17 b liegen somit im wesentlichen Bereichen gegenüber, in denen keine Brennstofföffnungen
5 in der Lanze 3 angeordnet sind. Dadurch kann eine gestufte Einbringung des Brennstoffes
über die Leitungen 12 und 8 und 9 erzeugt werden. Die Eindüsung über die Öffnungen
17a, 17b kann natürlich auch wie oben bei der Fig. 5 beschrieben asymmetrisch erfolgen.
[0027] Das Brennstoffverteilsystem der externen Pilotbrennstoffeindüsung am Mischrohr 50
kann dabei für die Brennstoffeindüsung über die lange Lanze 3 verwendet werden.
[0028] In Fig. 7 ist ein Querschnitt durch den Drallerzeuger aus Fig. 6 dargestellt. Der
Drallerzeuger besteht hier aus vier Teilkegelschalen 1, 1', 2, 2' an denen jeweils
im Bereich der Lufteintrittsschlitze Gaseindüsungsöffnungen 17a, 17a', 17b, 17b' angeordnet
sind. Die Gasaustrittsöffnungen 5 der Lanze sind mit einem Winkel Φ gegenüber den
Gaseindüsungsöffnungen 17a, 17a', 17b, 17b' verdreht. Der Winkel Φ kann dabei so eingestellt
werden, dass eine gewünschte Asymmetrie erzielt wird. Die Verdrehung kann dabei auch
0° betragen, dass heisst dass keine Asymmetrie vorliegt, was für gewisse Betriebszustände
von Vorteil sein kann. Die Einstellung des Winkels Φ kann auch während dem Betrieb
erfolgen, so dass bei jedem Betriebszustand die gewünschte Asymmetrie eingestellt
werden kann. Zur Verdrehung der Lanze kann diese drehbar gelagert werden und über
einen Antrieb 51, z.B. einen Schrittmotor, verdreht werden, siehe Fig. 6.
[0029] In Fig. 8 ist schematisch ein Längsschnitt durch den Drallraum 14 dargestellt. Der
Drallraum 14 wird durch die Teilkegelschalen 1 und 2 gebildet. Die Verbrennungsluft
strömt über die Lufteintrittsschlitze 19 und 20 in den Drallraum 14. Im Bereich der
Lufteintrittsschlitze 19, 20 sind Brennstofföffnungen 17a und 17b angeordnet, über
die Brennstoff in die Verbrennungsluft eingedüst werden kann. Das so entstehende Brennstoff-Luft-Gemisch
wird in die Brennkammer transportiert und entzündet. An jedem Lufteintrittsschlitz
19, 20 weist der Doppelkegelbrenner in diesem Beispiel jeweils acht Brennstoffeindüsungsöffnungen
17a und 17b auf, welche individuell über eine Leitung mit Brennstoff versorgt werden.
In jeder dieser Leitungen ist jeweils ein Ventil 31 bis 38, respektive 41 bis 48 angeordnet,
wobei jedes dieser Ventile unabhängig vom anderen geregelt werden kann. Um eine Asymmetrie
zu erzeugen, werden nun gegenüberliegende Brennstoffeindüsungsöffnungen 17a und 17b
mittels der Ventile 31 und 41, 32 und 42, 33 und 43, usw. so angesteuert, dass zumindest
eines der acht gegenüberliegenden Paare von Brennstofföffnungen einen unterschiedlichen
Brennstoffmassenstrom bezüglich der ihr gegenüberliegenden Brennstofföffnung aufweist
und so eine asymmetrische Brennstoffzufuhr erfolgt.
[0030] Die Zuführung des Brennstoffes zur Lanze erfolgt über zwei Brennstoffleitungen, in
denen jeweils ein Brennstoffventil 39 und 49 angeordnet ist. Die Lanze ist in einen
stromabwärts liegenden Teil 3b und einen stromaufwärts liegenden Teil 3a geteilt,
wobei diese Teile jeweils unabhängig voneinander mit Brennstoff versorgt werden können.
Über das Ventil 39 wird der Teil 3b und über das Ventil 49 der Teil 3a angesteuert.
Durch das Öffnen der Ventile 39 und 49 kann Brennstoff über die Öffnungen 5b und 5a
in den Drallraum 14 ausströmen. Die Teile 3a und 3b der Brennstofflanze können analog
zu Fig. 6 und 7 verdreht werden. Vorteilhafterweise kann die Verdrehung der Teile
3a und 3b unabhängig voneinander erfolgen, wodurch ein höherer Grad an Asymmetrie
möglich ist. Die Lanze kann natürlich je nach Bedarf in noch weitere Teile unterteilt
werden.
[0031] Über Sensoren in der Brennkammer 22 kann der Grad der Pulsationen festgestellt werden
und mittels der Brennstoffeindüsungsöffnungen 3a, 3b, 17a und 17b und den zugehörigen
Ventilpaaren 31 und 41, usw., sowie 39 und 49 der Grad der Asymmetrie den Verhältnissen
angepasst werden. Diese Steuerung der Asymmetrie kann natürlich mit einer gestuften
Verbrennung entsprechend der Offenbarung der
DE 100 64 893 A1, deren Offenbarung hiermit eingeschlossen ist, kombiniert werden, um schädliche Pulsationen
noch wirkungsvoller zu unterbinden.
[0032] Bei der Umrüstung bestehender Anlagen oder Planung neuer Anlagen kann das Brennstoffverteilsystem
der externen Pilotbrennstoffeindüsung für die Brennstoffeindüsung über die lange Lanze
verwendet werden. Wie bei brennerinternen Brennstoffstufungsverfahren üblich sind
zumindest bei Volllastbedingungen alle Brennstoffeindüsungsstufen in Betrieb.
[0033] Auch könnte nicht nur teilweise, wie oben beschrieben, auf die Eindüsung in einem
Vormischkanal, d.h. einem Lufteintrittsschlitz, sondern vollständig darauf verzichtet
werden, die Eindüsung von Brennstoff würde dann über die Lanze gewährleistet.
[0034] Selbstverständlich ist die Erfindung nicht auf das gezeigte und beschriebene Ausführungsbeispiel
beschränkt. Die Ausführung nach Fig. 5 kann natürlich auch mit der Ausführung nach
Fig. 8 verbunden werden. Dadurch kann die aktive Regelung der Ventile minimiert werden.
[0035] Natürlich kann die Zahl der Brennstofföffnungen und damit die Zahl der Ventile beliebig
den Erfordernissen angepasst werden. Der Brenner kann auch andere Formen aufweisen
als im Ausführungsbeispiel gezeigt und es können auch andere Brennertypen verwendet
werden. Der gezeigte Brenner kann bezüglich der Form und der Grösse der tangentialen
Lufteintritte 19, 20 beliebig variiert werden. Die Anzahl der Teilkörper des Drallerzeugers
kann beliebig gewählt werden.
Bezugszeichenliste
[0036]
- 1
- Teilkegelkörper
- 1a
- zylindrischerAnfängsteil
- 1b
- Mittelachse Teilkegelkörper 1
- 2
- Teilkegelkörper
- 2a
- zylindrischer Anfangsteil
- 2b
- Mittelachse Teilkegelkörper 2
- 3
- Brennstofflanze
- 3a
- Brennstofflanze Teil stromaufwärts
- 3b
- Brennstofflanze Teil stromabwärts
- 4
- Brennstoffeindüsung
- 5
- Öffnungen Lanze
- 5a
- Öffnungen Lanze stromaufwärts
- 5b
- Öffnungen Lanze stromabwärts
- 6
- Rückströmzone
- 7
- Flammenfront
- 8
- Brennstoffleitung
- 9
- Brennstoffleitung
- 10
- Abschlussplatte
- 11
- Bohrungen
- 12
- gasförmiger Brennstoff
- 13
- gasförmiger Brennstoff
- 14
- Kegelhohlraum, Drallraum
- 15
- Verbrennungsluft
- 16
- Zumischung
- 17
- Öffnungen
- 17a
- Öffnungen Brennstoffleitung 8
- 17b
- Öffnungen Brennstoffleitung 9
- 18
- Kühlluft
- 19
- Lufteintrittsschlitz
- 20
- Lufteintrittsschlitz
- 21a
- Leitblech
- 21b
- Leitblech
- 22
- Brennkammer
- 23
- Drehpunkt
- 29
- Brenneraustritt
- 30
- Drallerzeuger
- 31-38
- Ventile der Brennstoffdüsen am ersten Spalt
- 39
- Ventile Brennstoffdüsen Lanze 3b
- 41-48
- Ventile der Brennstoffdüsen am zweiten Spalt
- 49
- Ventile Brennstoffdüsen Lanze 3a
- 50
- Mischrohr
- 51
- Schrittmotor
1. Vormischbrenner, im wesentlichen bestehend aus einem Drallerzeuger (30) für einen
Verbrennungsluftstrom (15), Brennstoffeindüsungsmitteln (3, 5, 17, 17a, 17b, 31-38,
41-48) zur Einbringung von Brennstoff in den Verbrennungsluftstrom (15) und Lufteintrittsschlitzen
(19, 20), über die der Verbrennungsluftstrom (15) in einen Drallraum (14) des Drallerzeugers
(30) eintritt, wobei die Eindüsung des Brennstoffes in die Verbrennungsluft über die
Brennstoffeindüsungsmittel (5, 5a, 5b, 17, 17a, 17b, 31-38, 41-48) gestuft erfolgt,
und wobei mindestens eines der Eindüsungsmittel (5, 5a, 5b) an einer in den Drallraum
ragenden Brennstofflanze (3) angeordnet ist, und gegenüber den Eindüsungen (17, 17a,
17b, 31-38, 41-48) des Brennstoffes am Drallerzeuger um einen Winkel (Φ) verdrehbar
ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Brennstofflanze (3) in mindestens zwei Teillanzen (3a, 3b) aufgeteilt ist, dass
Brennstoffeindüsungsöffnungen (5a, 5b) der Teillanzen (3a, 3b) individuell durch Regelkörper
(39, 49) mit Brennstoff versorgbar sind, und dass die Teillanzen (3a, 3b) unabhängig
voneinander um den Winkel (Φ) verdrehbar sind.
2. Vormischbrenner nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Drallerzeuger (30) mindestens zwei sich bezüglich der Symmetrie des Drallerzeugers
gegenüberliegende Lufteintrittsschlitze (19, 20) aufweist.
3. Vormischbrenner nach Anspruch 1, oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass zumindest ein Teil der Eindüsungsmittel (17, 17a, 17b, 31-38, 41-48) zur Einbringung
von Brennstoff in den Verbrennungsluftstrom (15) im Bereich der Lufteintrittsschlitze
(19, 20) angeordnet ist.
4. Vormischbrenner nach Anspruch 1, 2, oder 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass als Eindüsungsmittel Brennstoffeindüsungsöffnungen (17a, 17b) im Bereich von sich
gegenüberliegenden Lufteintrittsschlitzen (19, 20) zumindest teilweise asymmetrisch
in Strömungsrichtung angeordnet sind, so dass eine Asymmetrie der Brennstoffeindüsungsöffnungen
(17a, 17b) vorliegt.
5. Vormischbrenner nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass Brennstöffeindüsungsöffnungen (17a, 17b) individuell durch Regelkörper (31-38, 41-48)
mit Brennstoff versorgbar sind, dass zumindest ein Paar von sich im wesentlichen symmetrisch
gegenüberliegenden Brennstoffeindüsungsöffnungen (17a, 17b) durch zugehörige Regelkörper
(31 und 41, 32 und 42, usw.) so angesteuert sind, dass aus einer der so angesteuerten
Brennstoffeindüsungsöffnung (17a) mehr Brennstoff austritt als aus der dem Paar zugehörigen
anderen Brennstoffeindüsungsöffnung (17b).
6. Vormischbrenner nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass in einer Brennkammer (22) stromabwärts des Drallerzeugers (30) Sensoren zur Messung
von Pulsationen angeordnet sind, und dass der Grad der Asymmetrie der Brennstoffeindüsung
entsprechend der Stärke der gemessenen Pulsationen einstellbar ist.
7. Vormischbrenner nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass zumindest einige der symmetrisch gegenüberliegenden Paare von Brennstoffeindüsungsöffnungen
(17a, 17b) oder Brennstoffeindüsungsöffnungen (5a, 5b) der Lanze (3) durch die zugehörigen
Regelkörper (31 und 41, 32 und 42, usw., 39, 49) so angesteuert sind, dass ein in
Strömungsrichtung gestuftes Brennstoffprofil erzeugbar ist.
8. Vormischbrenner nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass es sich um einen Doppelkegelbrenner mit einem Drallerzeuger (30) aus mindestens zwei
aufeinander positionierten hohlen Teilkegelkörpern (1, 2) handelt, welche sich in
Strömungsrichtung erweitern und zueinander versetzt angeordnet sind, so dass der Verbrennungsluftstrom
über die sich so gebildeten Lufteintrittsschlitze (19, 20) in den Drallraum (14) strömt.
9. Vormischbrenner nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass stromabwärts des Drallerzeugers (30) ein Mischrohr (50) angeordnet ist.
1. Premix burner, essentially consisting of a swirl generator (30) for a combustion air
flow (15), fuel injection means (3, 5, 17, 17a, 17b, 31-38, 41-48) for introducing
fuel into the combustion air flow (15) and air inlet slots (19, 20) via which the
combustion air flow (15) enters a swirl space (14) of the swirl generator (30), wherein
the fuel is injected into the combustion air via the fuel injection means (5, 5a,
5b, 17, 17a, 17b, 31-38, 41-48) in stages, and wherein at least one of the injection
means (5, 5a, 5b) is arranged on a fuel lance (3) projecting into the swirl space
and can be rotated on the swirl generator by an angle (Φ) with respect to the injection
points (17, 17a, 17b, 31-38, 41-48) of the fuel, characterized in that the fuel lance (3) is divided into at least two part lances (3a, 3b), in that fuel injection openings (5a, 5b) of the part lances (3a, 3b) can be supplied with
fuel individually by regulating bodies (39, 49), and in that the part lances (3a, 3b) can be rotated by the angle (Φ) independently of one another.
2. Premix burner according to Claim 1,
characterized in that
the swirl generator (30) has at least two air inlet slots (19, 20) opposite one another
with respect to the symmetry of the swirl generator.
3. Premix burner according to Claim 1 or 2,
characterized in that
at least one part of the injection means (17, 17a, 17b, 31-38, 41-48) for introducing
fuel into the combustion air flow (15) is arranged in the region of the air inlet
slots (19, 20).
4. Premix burner according to Claim 1, 2 or 3, characterized in that
as injection means fuel injection openings (17a, 17b) are arranged at least partially
asymmetrically in the flow direction in the region of mutually opposite air inlet
slots (19, 20), such that there exists an asymmetry of the fuel injection openings
(17a, 17b).
5. Premix burner according to one of the preceding claims,
characterized in that
fuel injection openings (17a, 17b) can be supplied with fuel individually by regulating
bodies (31-38, 41-48), in that at least one pair of essentially symmetrically mutually opposite fuel injection openings
(17a, 17b) are controlled by associated regulating bodies (31 and 41, 32 and 42, etc.)
such that more fuel comes out of one of the fuel injection openings (17a) controlled
in this manner than out of the other fuel injection opening (17b) belonging to the
pair.
6. Premix burner according to Claim 1,
characterized in that
in a combustion chamber (22) downstream of the swirl generator (30), there are arranged
sensors for measuring pulsations, and in that the degree of asymmetry of the fuel injection can be set depending on the strength
of the measured pulsations.
7. Premix burner according to Claim 1,
characterized in that
at least some of the symmetrically opposite pairs of fuel injection openings (17a,
17b) or fuel injection openings (5a, 5b) of the lance (3) are controlled by the associated
regulating bodies (31 and 41, 32 and 42, etc., 39, 49) such that it is possible to
generate a fuel profile that is stepped in the flow direction.
8. Premix burner according to one of the preceding claims,
characterized in that
it is a double-cone burner with a swirl generator (30) made up of at least two hollow
partial conical bodies (1, 2) which are positioned one on the other, which broaden
in the flow direction and which are arranged offset with respect to one another, such
that the combustion air flow flows into the swirl space (14) via the air inlet slots
(19, 20) so formed.
9. Premix burner according to Claim 8,
characterized in that
a mixing pipe (50) is arranged downstream of the swirl generator (30).
1. Brûleur à pré-mélange constitué essentiellement
d'un tourbillonneur (30) pour un écoulement (15) d'air de combustion,
de moyens (3, 5, 17, 17a, 17b, 31-38, 41-48) d'injection de combustible qui apportent
du combustible dans l'écoulement (15) d'air de combustion et
d'une fente (19, 20) d'entrée d'air par laquelle l'écoulement (15) d'air de combustion
pénètre dans un espace de tourbillonnage (14) du tourbillonneur (30),
l'injection de combustible dans l'air de combustion s'effectuant par étages par l'intermédiaire
des moyens (5, 5a, 5b, 17, 17a, 17b, 31-38, 41-48) d'injection de combustible,
au moins l'un des moyens (5, 5a, 5b) d'injection étant disposés sur une lance (3)
de combustible qui déborde dans l'espace de tourbillonnage et apte à tourner sur le
tourbillonneur d'un angle (Φ) par rapport aux injections (17, 17a, 17b, 31-38, 41-48)
de combustible,
caractérisé en ce que
la lance (3) à combustible est divisée en au moins deux lances partielles (3a, 3b),
en ce que des ouvertures (5a, 5b) d'injection de combustible des lances partielles (3a, 3b)
peuvent être alimentées individuellement en combustible par des corps de régulation
(39, 49) et
en ce que les lances partielles (3a, 3b) peuvent tourner de l'angle (Φ) indépendamment l'une
de l'autre.
2. Brûleur à pré-mélange selon la revendication 1, caractérisé en ce que le tourbillonneur (30) présente au moins deux fentes (19, 20) d'entrée d'air situées
de part et d'autre de l'axe de symétrie du tourbillonneur.
3. Brûleur à pré-mélange selon les revendications 1 ou 2, caractérisé en ce qu'au moins une partie des moyens d'injection (17, 17a, 17b, 31-38, 41-48) qui apportent
le combustible dans l'écoulement (15) d'air de combustion.est disposée au niveau de
la fente (19, 20) d'entrée d'air.
4. Brûleur à pré-mélange selon les revendications 1, 2 ou 3, caractérisé en ce que comme moyen d'injection, des ouvertures (17a, 17b) d'injection de combustible sont
disposées de manière au moins en partie asymétrique dans la direction d'écoulement
au niveau de fentes (19, 20) d'entrée d'air mutuellement opposées, de manière à obtenir
une asymétrie des ouvertures (17a, 17b) d'injection de combustible.
5. Brûleur à pré-mélange selon les revendications précédentes, caractérisé en ce que des ouvertures (17a, 17b) d'injection de combustible peuvent être alimentées individuellement
en combustible par des corps de régulation (31-38, 41-48), en ce qu'au moins une paire d'ouvertures (17a, 17b) d'injection de carburant opposées l'une
à l'autre de manière essentiellement symétrique sont commandées par des corps de régulation
(31 et 41; 32 et 42, etc.) associés de telle sorte que davantage de combustible sorte
de l'une (17a) des ouvertures d'injection de combustible ainsi commandées que de l'autre
ouverture (17b) d'injection de combustible associée de la paire.
6. Brûleur à pré-mélange selon la revendication 1, caractérisé en ce que des capteurs de mesure de pulsations sont disposés dans une chambre de combustion
(22) située en aval du tourbillonneur (30) et en ce que le degré d'asymétrie de l'injection de combustible peut être ajusté en fonction de
l'intensité des pulsations mesurées.
7. Brûleur à pré-mélange selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'au moins certaines des ouvertures (17a, 17b) d'injection de combustible de paires
opposées symétriquement ou certaines des ouvertures (5a, 5b) d'injection de combustible
de la lance (3) sont commandées par les corps de régulation (31 et 41, 32 et 42, etc.,
39, 49) associés de manière à pouvoir former un profil de combustible étagé dans la
direction d'écoulement.
8. Brûleur à pré-mélange selon les revendications précédentes, caractérisé en ce qu'il est un brûleur à double cône doté d'un tourbillonneur (30) constitué d'au moins
deux corps (1, 2) de cônes partiels creux disposés l'un sur l'autre, qui s'évasent
dans la direction d'écoulement et qui sont décalés l'un par rapport à l'autre de telle
sorte que l'écoulement d'air de combustion s'écoule dans l'espace de tourbillonnage
(14) par l'intermédiaire des fentes (19, 20) d'entrée d'air ainsi formées.
9. Brûleur à pré-mélange selon la revendication 8, caractérisé en ce qu'un tube de mélange (50) est disposé en aval du tourbillonneur (30).
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