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(11) |
EP 1 646 573 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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08.07.2009 Patentblatt 2009/28 |
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Anmeldetag: 08.07.2004 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2004/007532 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2005/014456 (17.02.2005 Gazette 2005/07) |
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FADEN-VERARBEITUNGSSYSTEM UND FADEN-TENSIOMETER
THREAD PROCESSING SYSTEM AND THREAD TENSIOMETER
SYSTEME DE TRAITEMENT DE FIL ET TENSIOMETRE POUR FIL
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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BE CH DE IT LI SE TR |
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Priorität: |
22.07.2003 DE 10333292
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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19.04.2006 Patentblatt 2006/16 |
| (73) |
Patentinhaber: IRO AB |
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523 01 Ulricehamn (SE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- OHLSON, Per
S-523 94 Tvärred (SE)
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Vertreter: Grünecker, Kinkeldey,
Stockmair & Schwanhäusser
Anwaltssozietät |
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Leopoldstrasse 4 80802 München 80802 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 459 322 BE-A- 1 003 243 US-A- 5 877 434
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EP-A- 1 163 384 DE-A- 19 702 306
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Faden-Verarbeitungssystem der im Oberbegriff des Anspruchs
1 angegeben Art, sowie eine Baugruppe der im Oberbegriff des Anspruchs 5 angegebenen
Art.
[0002] Bei dem aus
EP 0 459 322 A bekannten Faden-Verarbeitungssystem ist der Tensiometer mit einer Fadenführungskomponente
vereinigt, die in der eine gesteuerte Fadenbremse zwischen den stationären Fadenführungskomponenten
enthaltenden Ausführungsform stromab der gesteuerten Fadenbremse mit einem Abstand
positioniert ist. Der Tensiometer misst die Fadenspannung, die aus der Wirkung zweier
in Serie geschalteter Fadenbremsen resultiert. Das Messergebnis kann zum Steuern zumindest
der gesteuerten Fadenbremse verwendet werden.
[0003] Bei dem aus
US 5 877 434 A bekannten fadenverarbeitenden System ist im Fadenlaufweg zwischen einer Vorratsspule
und einer Aufwickelvorrichtung ein Tensiometer angeordnet, der die Fadenspannung durch
Umlenken abgreift.
[0004] Bei dem aus
DE 197 02 306 A bekannten Messgerät für kleine Kräfte wird ein Biegeelement eingesetzt, das eine
zweiseitig eingespannte Torsionsfeder mit Sensoren ist. Die Sensoren sprechen auf
Drehungen der Torsionsfeder an.
[0005] Bei dem aus
EP 1 163 384 A bekannten Faden-Verarbeitungssystem mit einer Webmaschine ist die beim Weben übliche
Integration des Tensiometers gegeben. Der Fadenweg zwischen dem Abzugsende des Speicherkörpers
und der Eintragvorrichtung erstreckt sich bis auf den Tensiometerbereich im Wesentlichen
gerade. Die Achse des Speicherkörpers bzw. die Längsachse des Faden-Liefergeräts fluchtet
mit dem geraden FadenWeg. Das Tensiometerelement ist gegenüber dem geraden Fadenweg
quer versetzt, während stromauf und stromab des Tensiometerelements angeordnete, stationäre
Fadenführungsteile im geraden Fadenweg positioniert sind. Daraus resultiert ein vorbestimmter
Umlenkwinkel des Fadens am Tensiometerelement. Dieser Umlenkwinkel beträgt im Regelfall
zwischen etwa 15 und 20°, d.h., der Faden schließt am Tensiometerelement einen Winkel
von etwa 175° bis etwa 170° ein. Aus dieser Anordnung resultiert zwangsweise auch
eine zusätzliche Umlenkung des Fadens an jedem der stromauf und stromab beabstandet
zum Tensiometerelement angeordneten, stationären Fadenführungsteile mit jeweils in
etwa dem halben, vorbestimmten Umlenkwinkel, d.h. etwa 7,5° bis etwa 10°, , so dass
im Bereich des Tensiometers drei Umlenkstellen vorliegen, deren Gesamtumlenkwinkel
in etwa dem Zweifachen des vorbestimmten, für die ordnungsgemäße Fadenspannungs-Messung
erforderlichen Umlenkwinkels am Tensiometerelement entspricht. Die stationären Fadenführungselemente
sind beispielsweise Querstifte, die auf der Seite des Fadens anliegen, die der Seite
gegenüberliegt, mit der der Faden das Tensiometerelement kontaktiert.
[0006] Eine ähnliche Anordnung ist aus
EP 1 253 099 A bekannt. Die stationären Fadenführungsteile stromauf und stromab des Tensiometerelements
sind schräggestellte, kreisringförmige Fadenösen, deren jede den Faden sogar zweifach
umlenkt, so dass der gesamte Umlenkwinkel im Bereich des Tensiometers sogar mehr als
das Zweifache des vorbestimmten Umlenkwinkels am Tensiometerelement betragen kann.
[0007] Bei der intermittierenden Faden-Lieferung in eine fadenverarbeitende Maschine, insbesondere
in das Webfach einer Webmaschine, z.B. einer Greifer- oder Projektilwebmaschine, mit
sogenanntem Überkopfabzug des Fadens vom Speicherkörper wird der Faden durch die umlaufende
Bewegung beim Abzug vom Speicherkörper stark zu Schwingungen quer zum Fadenweg angeregt.
Dazu kommen starke Beschleunigungen und Verzögerungen und eine hohe Spitzengeschwindigkeit
bzw. ein stark variierendes Geschwindigkeitsprofil bei jedem Liefertakt, woraus eine
signifikante Unruhe des von der Eintragvorrichtung mit variierender Fadenspannung
abgezogenen Fadens resultiert. Die an jeder Umlenkstelle des Fadens abgegebene Reibung
ändert sich nach einer Exponentialfunktion mit dem Umlenkwinkel, d.h., die Reibung
nimmt wachsendem Umlenkwinkel exponential stark zu. Der das Zweifache oder mehr des
vorbestimmten Umlenkwinkels betragende Gesamtumlenkwinkel bedeutet deshalb extreme
mechanische Belastungen für den Faden, die Ursache für Fadenbrüche sind und, da sie
variieren. Abweichungen in der vorbestimmten Ankunftszeit des freien Endes des eingetragenen
Fadens am gegenüberliegenden Geweberand hervorrufen. Ein weiterer Nachteil liegt darin,
dass die Reibung an den stromauf und stromab des Tensiometerelements angeordneten
Fadenführungselementen die Fadenspannungsmessung verfälscht. Diese Nachteile wurden
bisher jedoch als unabdingbar in Kauf genommen.
[0008] In ähnlicher Weise wird auch beim Stricken mit Fadenabzug überkopf des Speicherkörpers
ein Tensiometer bisher mit Mehrfachumlenkungen des Fadens positioniert.
[0009] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Faden-Verarbeitungssystem und eine
Baugruppe anzugeben, bei denen bei intermittierender Lieferung die mechanischen Belastungen
für den Faden auf ein notwendiges Minimum reduziert sind, um die Quote an Fadenbrüchen
zu reduzieren.
[0010] Die gestellte Aufgabe wird mit den Merkmalen des Anspruchs 1 oder des Anspruchs 5
gelöst.
[0011] Durch die Ausbildung zumindest im Wesentlichen gerader Stromauf- und Stromab-Faden-Wegabschnitte
vor und hinter dem Tensiometerelement und durch die gekippte Anordnung der mit dem
Stromauf-Faden-Wegabschnitt fluchtenden Achse des Speicherkörpers in Relation zum
Stromab-Faden-Wegabschnitt zumindest in etwa entsprechend dem vorbestimmten Umlenkwinkel
am Tensiometerelement, wird überraschend einfach der Gesamtumlenkwinkel für den Faden
auf ein notwendiges Minimum nahe bei dem vorbestimmten Umlenkwinkel reduziert. Der
Faden läuft im Wesentlichen gerade von der Führungskomponente des Fadenliefergeräts
bis zum Tensiometerelement und von diesem ebenfalls im Wesentlichen gerade bis in
die Eintragvorrichtung. Dadurch entfallen die unerwünschten zusätzlichen Umlenkungen
weitestgehend, die bisher bei bekannten Anordnungen als unabdingbar angesehen wurden.
Dennoch variiert der vorbestimmte Umlenkwinkel am Tensiometerelement nicht. Das Resultat
sind eine reduzierte Quote an Fadenbrüchen, und eine verbesserte Messgenauigkeit.
Der Tensiometer ist baulich so ausgelegt, dass der Stromauf-Faden-Wegabschnitt im
Wesentlichen gerade und senkrecht zur Anbauseite ist. Dadurch entfällt die zusätzliche
Umlenkung des Fadens auf dem Laufweg zum Tensiometerelement, so dass nur mehr die
für eine einwandfreie Messung erforderliche Umlenkung mit dem vorbestimmten Umlenkwinkel
am Tensiometerelement vorgenommen wird. An der Auslaufseite des Tensiometers erfolgt
ebenfalls keine weitere Umlenkung, weil der Stromab-Faden-Wegabschnitt vom Tensiometerelement
bis in die Eintragvorrichtung oder das Stricksystem ebenfalls im Wesentlichen gerade
ist. Der Tensiometer ist direkt an die gesteuerte Fadenbremse am Fadenliefergerät
angebaut. Der Stromauf-Faden-Wegabschnitt verläuft in Verlängerung der Achse des Speicherkörpers
zumindest weitgehend gerade durch die gesteuerte Fadenbremse bis zum Tensiometerelement.
Im Tensiometer sind stromauf und stromab des Tensiometerelements beabstandet stationäre
Faden-Führungsteile vorgesehen, die der Faden jeweils mit einem gegen Null gehenden
Umlenkwinkel kontaktiert, der erheblich kleiner ist als der halbe vorbestimmte Umlenkwinkel
am Tensiometerelement. Der vorbestimmte Umlenkwinkel liegt zweckmäßig zwischen etwa
15 bis 20°.
[0012] In der an das Faden-Liefergerät angebauten Baugruppe mit einer Fadenbremse und einem
Tensiometer wird das Gehäuse des Tensiometers mit einer Anbauseite derart an der Fadenbremse
montiert, dass der gerade Fadendurchgang durch die Fadenbremse durch den Stromauf-Fadenwegabschnitt
im Tensiometer bis zum Tensiometerelement zumindest weitgehend gerade verlängert wird,
so dass hier keine zusätzliche Umlenkung erfolgt. Auch ausgangsseitig des Tensiometers
entfällt eine zusätzliche Umlenkung des Fadens, weil der Stromab-Fadenwegabschnitt
vom Tensiometerelement bis in die Eintragvorrichtung zumindest weitgehend geradlinig
verläuft.
[0013] In den meisten Fällen stimmt die Achse des Speicherkörpers mit der Längsachse des
Faden-Liefergeräts überein. Deshalb wird auf montagetechnisch einfache Weise das Faden-Liefergerät
relativ zum Stromab-Fadenwegabschnitt gekippt angebracht, vorzugsweise mit einer kippbaren
Klemmhalterung an einem Tragarm eines Liefergerät-Ständers.
[0014] Da der Faden am Tensiometerelement in einer durch die Stromauf- und Stromab-Fadenwegabschnitte
definierten Ebene im Raum umgelenkt wird, wird zweckmäßig auch die Achse des Speicherkörpers
bzw. die Längsachse des Faden-Liefergeräts in dieser Ebene gekippt angeordnet. Falls
das Faden-Liefergerät an einem Tragarm des Ständers montiert ist, wird diese Ebene
zweckmäßig senkrecht zur Längsrichtung des Tragarms gewählt. Die Ebene kann eine beliebige
Lage im Raum haben, z.B. vertikal, horizontal oder schräg liegen. Entsprechend wird
die Kipplage des Liefergeräts eingestellt.
[0015] Die stationären Faden-Führungsteile des Tensiometers können quer zum Faden orientierte
Auflageflächen sein, die der Faden mit derselben Seite kontaktiert, mit der er auch
auf dem Tensiometerelement seine Reaktionskraft abgibt. Die Fadenführungsteile kommen
nur zur Wirkung, falls der Faden eine Tendenz zum Schwingen entwickelt. Bei ruhigem
Lauf kann der Faden diese Führungsteile relativ kraftlos oder überhaupt nicht kontaktieren.
Ein ganz geringer Umlenkwinkel an jedem Führungsteil stellt sicher, dass der Faden
unter der Fadenspannung nicht vom Führungsteil abhebt, so dass der vorbestimmte Umlenkwinkel
exakt eingehalten wird. Zusätzlich können in den geraden Wegabschnitten Fadenösen
positioniert sein, die ebenfalls keine nennenswerte Umlenkung erzeugen.
[0016] Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes werden anhand der Zeichnung erläutert.
Es zeigen:
- Fig. 1
- ein Faden-Verarbeitungssystem mit einer Baugruppe aus einer gesteuerten Fadenbremse
und einem daran montierten Tensiometer, und
- Fig. 2
- eine vergrößerte Detaildarstellung der Faden-Umlenkung im Tensiometer-Bereich.
[0017] Ein Faden-Verarbeitungssystem S in Fig. 1 umfasst eine Vorratsspule A für einen Faden
Y, ein Faden-Liefergerät F, beispielsweise eine gesteuerte Fadenbremse CB mit hier
beispielsweise geradem Fadendurchgang a', einen Tensiometer T, der hier in einer Baugruppe
G an die gesteuerte Fadenbremse CB angebaut ist, und eine Eintragvorrichtung EV einer
fadenverarbeitenden Maschine FVM, z.B. einer Webmaschine, beispielsweise einer Greifer-
oder Projektilwebmaschine.
[0018] Das Faden-Liefergerät F besitzt ein Gehäuse 1 mit einem Gehäuseausleger 2. Im Gehäuse
1 ist ein nicht hervorgehobener Antriebsmotor M für ein Aufwickelelement 3 untergebracht.
Die Längsachse des Fadenliefergeräts F ist mit x1 angedeutet und stimmt mit einer
Achse X eines trommelförmigen Speicherkörpers 4 überein, auf dessen Außenumfang 5
mit dem rotierend angetriebenen Wickelelement 3 nebeneinanderliegende Fadenwindungen
aus dem Faden Y gebildet und zwischengespeichert sind. Der Speicherkörper 4 hat einen
freiliegenden Abzugsrand 6, über den (Überkopfabzug) der Faden Y von der Eintragvorrichtung
EV durch eine Fadenführungskomponente 7 in Verlängerung der Achse X intermittierend
abgezogen und eingetragen wird. Die Fadenführungskomponente 7 ist bei der gezeigten
Ausführungsform eine Einlass-Fadenöse der gesteuerten Fadenbremse CB.
[0019] Mit dem freien Abzugsrand 6 des Speicherkörpers 4 arbeitet eine übliche Fadenbremse
B, z.B. ein Borstenring oder ein kegelstumpfförmiges, in einer nachgiebigen Fassung
gehaltenes Metallband (Flexbrake) zusammen, um beim Abzug eine vorbestimmte, relativ
konstante Fadenspannung zu erzeugen und die Abzugsbewegung des Fadens Y zu kontrollieren.
[0020] Die gesteuerte Fadenbremse CB hat hierbei, wie erwährt, den geraden Fadendurchgang
a' zwischen der Fadenführungsöse 7 und einer Ausgangsöse 8. Der Tensiometer T enthält
als aktives Tensiometerelement E beispielsweise einen Querstab 9, an dem der Faden
Y mit seiner in Fig. 1 untenliegenden Seite mit einem vorbestimmten Umlenkwinkel α
umgelenkt wird. Stromauf und stromab des Tensiometerelements E sind beabstandet stationäre
Fadenführungsteile 10, 11, z.B. Auflageflächen vorgesehen, an denen der Faden Y nicht
oder nur unwesentlich umgelenkt wird. Das Tensiometergehäuse 15 besitzt ferner eine
Ausgangs-Fadenöse 12, in der der Faden Y ebenfalls nicht oder nur unwesentlich umgelenkt
wird und dann direkt zur Eintragvorrichtung EV der fadenverarbeitenden Maschine verläuft.
[0021] Das Tensiometergehäuse 15 hat eine Anbauseite 16, mit der der Tensiometer T in der
Baugruppe G an die gesteuerte Fadenbremse CB angebaut ist. In der Anbauseite 16 ist
ein Gehäuseeinlass 17 vorgesehen, der so positioniert ist, dass der aus der gesteuerten
Fadenbremse CB kommende Faden Y in weitestgehend gerader Verlängerung des Fadendurchgangs
a' bis zum Tensiometerelement E verläuft, an diesem mit dem vorbestimmten Umlenkwinkel
a umgelenkt wird und dann ebenfalls weitestgehend gerade durch die Ausgangsseite der
Fadenöse 12 zur Eintragvorrichtung EV verläuft. Auf diese Weise wird ein Stromauf-Faden-Wegabschnitt
a gebildet, der sich von der Fadenführungskomponente 7 durch die gesteuerte Fadenbremse
CB und das Tensiometergehäuse 15 weitestgehend gerade bis zum Tensiometerelement E
erstreckt, und auch ein Stromab-Faden-Wegabschnitt b, der sich vom Tensiometerelement
E weitestgehend gerade bis zur Eintragvorrichtung EV erstreckt.
[0022] Damit der Faden Y im Wesentlichen nur am Tensiometerelement E, und zwar mit dem vorbestimmten
Umlenkwinkel α, umgelenkt wird, ist die Achse X des Speicherkörpers 4 (die bei der
gezeigten Ausführungsform der Längsachse x1 des Faden-Liefergeräts F entspricht) in
der durch die Stromauf- und Stromab-Faden-Wegabschnitte a, b definierten Ebene (in
Fig. 1 beispielsweise eine bodensenkrechte Ebene in der Zeichnungsebene) relativ zum
Stromab-Faden-Wegabschnitt b mit dem vorbestimmten Umlenkwinkel a nach oben gekippt.
[0023] Das Faden-Liefergerät F ist, wie in dieser Technologie üblich, in einem nicht näher
hervorgehobenen Ständer D mit einer Klemmhalterung 13 auf einem Tragarm 14 positioniert.
Bei der gezeigten Ausführungsform ist die Ebene, in der die Achse X gekippt ist, weitestgehend
senkrecht zur Längsrichtung des Tragarms 14.
[0024] In der Baugruppe G in Fig. 1 sind die auslassseitige Fadenöse 8 der gesteuerten Fadenbremse
CB wie auch die auslassseitige Fadenöse 12 des Tensiometergehäuses 5 so positioniert,
dass sich der Faden Y nicht weiter als gezeigt nach oben verlagern kann, sondern über
die Fadenführungsteile 10, 11 geradlinig hinweg verläuft, damit sich der vorbestimmte
Umlenkwinkel α nicht verändern kann. Sollte der Faden hingegen die Tendenz haben,
sich in den Fadenführungsösen 8, 12 geringfügig nach unten zu verlagern, so findet
er dort genügend Platz, während die Führungsteile 10, 11 stromauf und stromab des
Tensiometerelements dann den Faden ganz geringfügig umlenken und so führen, dass sich
der vorbestimmte Umlenkwinkel α nicht ändert.
[0025] Eine solche Kondition ist in Fig. 2 schematisch angedeutet. Die ggfs. zusätzlichen
Umlenkwinkel α1 und α2 gehen jeweils gegen Null und sind in jedem Fall wesentlich
kleiner als der halbe vorbestimmte Umlenkwinkel α des Fadens Y am Tensiometerelement
E.
[0026] Beim Stricken mit Überkopfabzug des Fadens vom Speicherkörper eines Strickliefergeräts
in das Stricksystem als die Eintragvorrichtung EV können ebenfalls die vorher beschriebenen
Anordnungen des Tensiometers mit im Wesentlichen nur einer Umlenkung im Tensiometerbereich
vorgesehen werden. Es kann eine gesteuerte Fadenbremse oder eine andere Fadenbremse
vorgesehen sein.
1. Faden-Verarbeitungssystem (S), mit einer wenigstens einen Fadenkanal aufweisenden,
fadenverarbeitenden Maschine (FVM), insbesondere einer Greifer- oder Projektilwebmaschine
(W), wobei im Fadenkanal stromauf einer Eintragvorrichtung (EV) der Maschine ein Fadenliefergerät
(F) mit einem trommelförmigen Speicherkörper (4), jeweils eine in Verlängerung der
Achse (X) des Speicherkörpers (4) positionierte einlassseitige und auslassseitige
Fadenführungskomponenten (7, 8) einer gesteuerten Fadenbremse (CB) des Fadenliefergeräts
(F), und zwischen der auslassseitigen Fadenführungskomponente (8) und der Eintragvorrichtung
(EV) ein ein Tensiometerelement (E) aufweisender Tensiometer (T) vorgesehen sind,
und der Faden (Y) von der Eintragvorrichtung (EV) aus auf dem Speicherkörperumfang
(5) gespeicherten Windungen überkopf eines freien Abzugsendes (6) des Speicherkörpers
(4) abgezogen und aus einem durch die gesteuerte Fadenbremse (CB) des Fadenliefergeräts
(F) verlaufenden Stromauf-Fadenwegabschnitt (a) innerhalb eines Tensiometergehäuses
(15) an dem Tensiometerelement (E) mit einem vorbestimmten Umlenkwinkel (α) in einen
Stromab-Fadenwegabschnitt (b) zur Eintragvorrichtung (EV) umgelenkt wird, wobei der
Stromauf-Fadenwegabschnitt (a) von der einlassseitigen Fadenführungskomponente (7)
durch die gesteuerte Fadenbremse (CB) und das Tensiometergehäuse (15) bis zum Tensiometerelement
(E) zumindest weitgehend gerade und der Stromab-Fadenwegabschnitt (b) vom Tensiometerelement
(E) zur Eintragvorrichtung (EV) zumindest weitgehend gerade sind, und die Achse (X)
des Speicherkörpers (4) mit dem Stromauf-Fadenwegabschnitt (a) fluchtet, dadurch gekennzeichnet, dass der Tensiometer (T) direkt an die gesteuerte Fadenbremse (CB) angebaut ist und zwischen
einem Gehäuseeinlass (17) und einer Auslass-Fadenöse (12) des Tensiometergehäuses
(15) stromauf und stromab des Tensiometerelements (E) beabstandete, stationäre Führungsteile
(10, 11) umfasst, die der Faden (Y) jeweils mit einem gegen Null gehenden Umlenkwinkel
(α1, α2) kontaktiert, der erheblich kleiner ist als der halbe vorbestimmte Umlenkwinkel
(α) am Tensiometerelement (E), und dass der vorbestimmte Umlenkwinkel (α) am Tensiometerelement
(E) etwa zwischen 15° und 20° beträgt.
2. Faden-Verarbeitungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Achse (X) des Speicherkörpers (4) die Längsachse (X1) des Fadenliefergeräts (F)
definiert, dass das ganze Fadenliefergerät (F) relativ zum Stromab-Fadenwegabschnitt
(b) gekippt angebracht ist, vorzugsweise mit einer kippbaren Klemmhalterung (13) an
einem Tragarm (14) eines Liefergerät-Ständers (D).
3. Faden-Verarbeitungssystem nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Faden (Y) am Tensiometerelement (E) in einer durch die Stromauf- und Stromab-Fadenwegabschnitte
(a, b) definierten Ebene umgelenkt wird, und dass die Achse (X) des Speicherkörpers
(4) bzw. die Längsachse (X1) des Fadenliefergeräts (F) in dieser Ebene gekippt angeordnet
ist, die, vorzugsweise, senkrecht zur Längsachse des Tragarmes (14) orientiert ist.
4. Faden-Verarbeitungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsteile (10, 11) des Tensiometers (T) quer zum Faden (Y) orientierte Auflageflächen
unter der Seite des Fadens (Y) sind, mit der der Faden (Y) auf dem Tensiometerelement
(E) aufliegt.
5. Baugruppe (G) mit einer Fadenbremse (CB) und einem Faden-Tensiometer (T), wobei der
Faden-Tensiometer (T) ein Gehäuse (15) aufweist, in dem ein Tensiometerelement angeordnet
ist an dem ein Faden mit einem vorbestimmten Winkel aus einem Stromauf-Fadenwegabschnitt
in einem Stromab-Fadenwegabschnitt umgelenkt wird und wobei die Fadenbremse einen
im Wesentlichen geraden Fadendurchgang (a') aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der Tensiometer (T) mit einer Anbauseite (16) des Gehäuses (15) an der Fadenbremse
(CB) montiert ist, dass der Tensiometer (T) in dem Gehäuse (15) stromauf und stromab
des und beabstandet von dem Tensiometerelement (E) stationäre Führungsteile (10, 11)
aufweist, die zwischen einem Gehäuseeinlass (17) in der Anbauseite (16) und dem Tensiometerelement
(E) und dem Tensiometerelement (E) und einer Gehäuseauslass-Fadenöse (12) so positioniert
sind, dass der Faden in einem Stromauf-Fadenwegabschnitt (a), der bis zum Tensiometerelement
(E) eine im Wesentlichen geradlinige Verlängerung des Fadendurchgangs (a) durch die
Fadenbremse (CB) und senkrecht zur Anbauseite (16) ist, und in einem zumindest weitgehend
geraden Stromab-Fadenwegabschnitt (b) von dem Tensiometerelement (E) durch die Gehäuseauslass-Fadenöse
(12) jeweils mit einem gegen Null gehenden Umlenkwinkel (α1, α2) umgelenkt wird, der
erheblich kleiner ist als der halbe vorbestimmte Umlenkwinkel (α)am Tensiometerelement
(E), und dass der vorbestimmte Umlenkwinkel (α) am Tensiometerelement (E) etwa zwischen
15° und 20° beträgt.
1. Yarn processing system (S), comprising a yarn processing machine (FVM) including at
least one yarn channel, in particular a gripper weaving machine or projectile weaving
machine (W), the yarn channel comprising upstream of an insertion device (EV) of the
machine a yarn feeding device (F) having a drum-shaped storage body (4), at the inlet
side and the outlet side of the yarn feeding device (F) respectively positioned yarn
guiding components (7, 8) of a controlled yarn brake (CB) of the yarn feeding device
(F) in prolongation of the axis (X) of the storage body (4), and a tensiometer (T)
comprising a tensiometer element (E) between the yarn guiding component (8) at the
outlet side and the insertion device (EV), the yarn (Y) being withdrawn by the insertion
device (EV) from windings stored on the circumference (5) of the storage body overhead
of a free withdrawal end (6) of the storage body (4) and being deflected within a
tensiometer housing (15) at the tensiometer element (E) by a predetermined deflection
angle (α) from an upstream yarn path section (A) extending through the controlled
yarn brake (CB) of the yarn feeding device into a downstream yarn path section (B)
extending to the insertion device (EV) the respective upstream yarn path section (A)
extending from the yarn guiding component (7) at the inlet side through the controlled
yarn brake (CB) and the tensiometer housing (15) to the tensiometer element (E) and
the downstream yarn path section (B) extending from the tensiometer element (E) to
the insertion device (EV) being at least substantially straight, and the axis (X)
of the storage body (4) being aligned with the upstream yarn path section (a), characterised in that the tensiometer (T) is mounted directly at the controlled yarn brake (CB) and includes
spaced apart stationary guiding parts (10, 11) upstream and downstream of the tensiometer
element (E) between a housing inlet (17) and an outlet yarn eyelet (12) of the tensiometer
housing (15) which guiding parts (10, 11) the yarn (Y) respectively is contacting
with a deflection angle (α1, α2) close to zero and being significantly smaller than
half of the predetermined deflection angle (α) at the tensiometer element (E), and
that the predetermined deflection angle (α) at the tensiometer element (E) amounts
to about between 15° and 20°.
2. Yam processing system according to claim 1, characterised in that the axis (X) of the storage body (4) defines the longitudinal axis (X1) of the yarn
feeding device (F), and that the entire yarn feeding device (F) is arranged in a tilted
position relative to the downstream yarn path section (b), preferably, by means of
a tiltable clamping fixation (13) at a carrier arm (14) of a yarn feeding device creel
(D).
3. Yam processing system according to claim 2, characterised in that the yarn (Y) is deflected at the tensiometer element (E) in a plane which is defined
by the upstream yarn path section (a) and the downstream yarn path section (b), and
that the axis (X) of the storage body (4) or the longitudinal axis (X1) of the entire
yarn feeding device (F) is tilted in the plane which, preferably, is oriented perpendicular
to the longitudinal axis of the carrier arm (14).
4. Yarn processing system according to claim 1, characterised in that the guiding parts (10, 11) of the tensiometer (T) are resting surfaces oriented crosswise
to the yarn (Y) and underneath the side of the yarn (Y) with which side the yarn (Y)
abuts on the tensiometer element (E).
5. Assembly group (G) including a yarn brake (CB) and a yarn tensiometer (T), the yarn
tensiometer (T) having a housing (15) within which a tensiometer element (E) is arranged
at which a yarn (Y) is deflected with a predetermined angle from an upstream yarn
path section to a downstream yarn path section, the yarn brake having a substantially
straight yarn passage (a'), characterised in that the tensiometer (T) is mounted at a mounting side (16) of the housing (15) at the
yarn brake (CB), that the tensiometer (T) comprises stationary guiding parts (10,
11) in the housing (15) upstream and downstream of and spaced apart from the tensiometer
element (E), which stationary guiding parts (10, 11) are positioned between a housing
inlet (17) in the mounting side (16) and the tensiometer element (E) and the tensiometer
element (E) and a housing outlet yarn eyelet (12) such that the yarn is respectively
deflected with a deflection angle (α1, α2) close to zero in an upstream yarn path
section (A) being a substantially straight prolongation of the yarn passage (a') through
the yarn brake (CB) up to the tensiometer element (E) and being perpendicular to the
mounting side (16) and in an at least largely straight downstream yarn path section
(b) extending from the tensiometer element (E) through the housing outlet yarn eyelet
(12), which deflection angle is significantly smaller than half of the predetermined
deflection angle (α) of the yarn (Y) at the tensiometer element (E), and that the
predetermined deflection angle (α) amounts to about between 15° and 20° at the tensiometer
element (E).
1. Système de traitement de fil (S), comprenant une machine (FVM) présentant au moins
un canal de fil et traitant le fil, en particulier un métier à tisser à pince ou un
métier à tisser à projectile (W), un appareil de livraison de fil (F) avec un corps
de stockage (4) en forme de tambour, respectivement un composant de guidage de fil
(7, 8) côté entrée et côté sortie, positionné dans le prolongement de l'axe (X) du
corps de stockage (4), d'un frein de fil (CB) commandé de l'appareil de livraison
de fil (F), étant prévu dans le canal de fil en amont d'un dispositif d'insertion
(EV) de la machine et un tensiomètre (T) présentant un élément de tensiomètre (E)
étant prévu entre le composant de guidage de fil (8) côté sortie et le dispositif
d'insertion (EV), et le fil (Y) étant retiré à partir du dispositif d'insertion (EV)
sur des spires stockées sur la périphérie du corps de stockage (5) au-dessus d'une
extrémité de dévidage (6) libre du corps de stockage (4) et étant dévié à partir d'un
tronçon de course de fil en amont (a) passant par le frein de fil (CB) commandé de
l'appareil de livraison de fil (F) à l'intérieur d'un boîtier de tensiomètre (15)
sur l'élément de tensiomètre (E) avec un angle de déviation (α) prédéfini dans un
tronçon de course de fil en aval (b) vers le dispositif d'insertion (EV), le tronçon
de course de fil en amont (a) partant du composant de guidage de fil (7) côté entrée
traversant le frein de fil (CB) contrôlé et le boîtier de tensiomètre (15) et allant
à l'élément de tensiomètre (E) et le tronçon de course de fil en aval (b) allant de
l'élément de tensiomètre (E) au dispositif d'insertion (EV) étant au moins largement
droits, et l'axe (X) du corps de stockage (4) étant aligné avec le tronçon de course
de fil en amont (a), caractérisé en ce que le tensiomètre (T) est monté directement sur le frein de fil (CB) commandé et comporte
des parties de guidage (10, 11) fixes, espacées entre une entrée de boîtier (17) et
une boucle de fil de sortie (12) du boîtier de tensiomètre (15) en amont et en aval
de l'élément de tensiomètre (E), lesquelles parties sont mises en contact par le fil
(Y) respectivement avec un angle de déviation (α1, α2) tendant vers zéro, qui est
sensiblement inférieur au demi-angle de déviation (a) prédéfini sur l'élément de tensiomètre
(E), et en ce que l'angle de déviation (a) prédéfini sur l'élément de tensiomètre (E) se situe environ
entre 15° et 20°.
2. Système de traitement de fil selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'axe (X) du corps de stockage (4) définit l'axe longitudinal (X1) de l'appareil
de livraison de fil (F), en ce que l'ensemble de l'appareil de livraison de fil (F) est basculé par rapport au tronçon
de course de fil en aval (b), de préférence avec un support de serrage (13) basculant
sur un bras support (14) d'un montant d'appareil de livraison (D).
3. Système de traitement de fil selon la revendication 2, caractérisé en ce que le fil (Y) est dévié sur l'élément de tensiomètre (E) dans un plan défini par les
tronçons de course en aval et en amont (a, b) et en ce que l'axe (X) du corps de stockage (4) ou l'axe longitudinal (X1) de l'appareil de livraison
de fil (F) est disposé de façon basculée dans ce plan, qui est orienté de préférence
perpendiculairement à l'axe longitudinal du bras support (14).
4. Système de traitement de fil selon la revendication 1, caractérisé en ce que les parties de guidage (10, 11) du tensiomètre (T) sont des surfaces d'appui orientées
transversalement par rapport au fil (Y) au-dessous du côté du fil (Y), avec lequel
le fil (Y) repose sur l'élément de tensiomètre (E).
5. Ensemble (G) avec un frein de fil (CB) et un tensiomètre de fil (T), le tensiomètre
de fil (T) présentant un boîtier (15), dans lequel un élément de tensiomètre est disposé
et sur lequel un fil est dévié avec un angle prédéfini à partir d'un tronçon de course
de fil en amont dans un tronçon de course de fil en aval et le frein de fil présentant
un passage de fil (a') sensiblement droit, caractérisé en ce que le tensiomètre (T) est monté avec un côté de montage (16) du boîtier (15) sur le
frein de fil (CB), en ce que le tensiomètre (T) présente dans le boîtier (15) des parties de guidage (10, 11)
fixes, en amont et en aval de l'élément de tensiomètre (E) et à distance de celui-ci,
lesquelles parties sont positionnées entre une entrée de boîtier (17) dans le côté
de montage (16) et l'élément de tensiomètre (E) et l'élément de tensiomètre (E) et
une boucle de fil de sortie de boîtier (12), de telle sorte que le fil est dévié dans
un tronçon de course de fil en amont (a), qui est jusqu'à l'élément de tensiomètre
(E) un prolongement sensiblement rectiligne du passage de fil (a) à travers le frein
de fil (CB) et perpendiculairement au côté de montage (16), est dévié dans un tronçon
de course de fil (b) en aval au moins largement droit partant de l'élément de tensiomètre
(E) et traversant la boucle de fil de sortie de boîtier (12) à chaque fois avec un
angle de déviation (α1, α2) tendant vers zéro, qui est sensiblement inférieur au demi-angle
de déviation (α) prédéfini sur l'élément de tensiomètre (E), et en ce que l'angle de déviation (α) prédéfini sur l'élément de tensiomètre (E) se situe à peu
près entre 15° et 20°.


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