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(11) |
EP 1 648 368 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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11.01.2012 Patentblatt 2012/02 |
| (22) |
Anmeldetag: 12.07.2004 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2004/007673 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2005/013877 (17.02.2005 Gazette 2005/07) |
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| (54) |
PERSONENTRANSPORTVORRICHTUNG
PERSON-CONVEYING DEVICE
DISPOSITIF DE TRANSPORT DE PERSONNE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PL PT RO SE SI SK TR
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| (30) |
Priorität: |
25.07.2003 DE 10334270
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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26.04.2006 Patentblatt 2006/17 |
| (73) |
Patentinhaber: Handicare AB |
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175 27 Järfälla (SE) |
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Erfinder: |
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- GOCKEL-BÖHNER, Hubert
91601 Dombühl (DE)
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| (74) |
Vertreter: Pierrou, Mattias |
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Awapatent AB
P.O. Box 45 086 104 30 Stockholm 104 30 Stockholm (SE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-U- 8 816 024 US-A- 4 297 753
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GB-A- 527 670 US-A- 5 781 943
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Transportvorrichtung für den Transport einer
Person aus einer ersten Position in eine zweite Position, insbesondere zur Verwendung
bei der Umbettung von Personen auf dem Gebiet der Pflege, der Notfallainbulanz und
der Bestattung.
[0002] Eine solche Transportvorrichtung, auch Gleitvorrichtung oder Rollboard genannt, ist
beispielweise in der Patentschrift
DE 38 06 470 C2 beschrieben, deren mit der vorliegenden Erfindung gemeinsamen Merkmale im Oberbegriff
des Anspruchs 1 zusammengefasst sind. Die dort beschriebene Transportvorrichtung weist
ein starres Brett auf, welches von einem Endlosband umschlungen ist, wobei der Reibungswiderstand
zwischen dem Endlosband und dem Brett so klein ist, dass er von einer Bedienungsperson,
die am Endlosband zieht, überwunden werden kann. Die gezeigten Transportvorrichtung
weist einen einfachen Aufbau auf und ist eine leicht tragbare Einheit.
[0003] Die gezeigte Vorrichtung weist jedoch Nachteile auf. Sie ist sperrig und nur auf
äußerst ebenen Unterlagen verwendbar. Würde nämlich diese Vorrichtung huber Hohlräume
gelegt, so droht sie zu brechen. Ferner kann diese Vorrichtung ausschließlich für
die Umverlagerung von liegenden Patienten verwendet werden, wodurch ihr praktischer
Einsatz in der Regel auf die Verlagerung von dauernd bettlägerigen Patienten von einem
Bett in ein anderes Bett beschränkt ist.
[0004] Auch die im Dokument
US 2 918 681 gezeigte Transportvorrichtung ist vergleichsweise starr.
[0005] Auch Dokument
DE 88 16 024 U beschreibt eine Vorrichtung zum Umlagern von Patienten. Die Vorrichtung weist einen
Kern, bestehend aus einer federelastischen und mit einer Schaumstoffschicht eingehüllten
Platte und einem die Schaumstoffschicht allseitig umgebenden Kernbezug, sowie eine
den Kernbezug lose umgebende Rollhülle auf. Die der Schaumstoffschicht zugekehrte
Oberfläche des Kernbezugs ist reibungsstark ausgebildet und die äußere Oberfläche
des Kernbezugs ist reibungsarm ausgebildet. Die Rollhülle weist eine reibungsarme
Innenfläche und eine hautfreundliche Außenfläche auf.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Transportvorrichtung darzustellen,
welche gegenüber dem Stand der Technik verbessert ist und die oben genannten Nachteile
ausräumt. Insbesondere soll eine Personen- oder Patiententransportvorrichtung angegeben
werden, welche leicht transportierbar und auf beliebig geformten Auflageflächen verwendbar
ist.
[0007] Diese Aufgabe wird durch eine Transportvorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs
1 gelöst. Die Unteransprüche beschreiben besonders vorteilhafte Weiterentwicklungen
der Erfindung.
[0008] Gemeinsam mit herkömmlichen Transportvorrichtungen weist die erfindungsgemäße Transportvorrichtung
einen Körper auf, um welchen ein Endlosband geschlungen ist. Das Endlosband ist dabei
gleitbar um den Körper herum derart angeordnet, dass es eine Gleitbewegung um die
Längsachse des Körpers ausführen kann.
[0009] Der Erfinder hat jedoch eine ebenso technisch vorteilhafte wie kostengünstige Möglichkeit
erkannt, die Transportvorrichtung flexibel im Einsatz und handlich zu gestalten. Durch
die erfindungsgemäße Ausbildung des umschlungenen Körpers mit einer Vielzahl von lang
ausgestreckten Elementen, insbesondere von tafelförmigen und/oder rollenförmigen Elementen,
ist die gesamte Transportvorrichtung aufrollbar oder zumindest rundbiegbar. Unter
aufrollbar ist dabei nicht unbedingt eine vollständige oder mehrfache Aufrollung zu
verstehen, sondern in Abhängigkeit der Länge bzw. der Breite der Transportvorrichtung
auch eine teilweise Aufrollung. So können beispielsweise in der Regel besonders lange
Transportvorrichtungen leichter vollständig aufgerollt werden als kürzere. Die Aufrollbarkeit
bzw. Rundbiegbarkeit bietet Vorteile sowohl beim Transport als auch beim Einsatz auf
verschiedensten Unterlagen. Die Transportvorrichtung schmiegt sich nämlich an nahezu
beliebig geformte Unterlagen, wie zum Beispiel Oberflächen von Röntgentische, Betten
mit neigbar eingestellten Liegeflächen, Rollstühlen, Kernspintomographen usw., an,
so dass Patienten auch in anderen Positionen als der liegenden Position transportiert
werden können.
[0010] In einer besonders kostengünstigen Ausführung ist der Körper aus einem Lamellenrollladen
ausgebildet. Der Lamellenrollladen kann dabei ein herkömmlicher Rollladen sein, wie
er zum blickdichten Verschließen von Fenstern von Wohngebäuden bekannt ist. Die einzelnen
Lamellen des Rollladens sind gelenkig miteinander verbunden, wodurch der gesamte Rollladen
aufrollbar wird.
[0011] Um eine komfortable Liegefläche bzw. Sitzfläche für die zu transportierende Person
herzustellen, ist der Lamellenrollladen vorzugsweise auf seiner Oberfläche gepolstert.
Diese Polsterung ist insbesondere durch Schaumstoff ausgeführt. Beispielsweise kann
der Rollladen in einen Schaumstoffschlauch eingesteckt sein, wobei vorteilhaft die
Längsachse des Schlauches in Richtung der Aufrollrichtung des Rollladens ausgeführt
ist. Gemäß einer weiteren Ausführung ist der gesamte Rollladen in einer Tasche, welche
aus Schaumstoff ausgebildet ist, eingeschlossen.
[0012] Erfindungsgemäß ist der Rollladen in Richtung der Längsachse des Körpers aufrollbar,
das heißt, die Achse der gelenkigen Verbindung zwischen den einzelnen Lamellen verläuft
in Querrichtung des Körpers.
[0013] Selbstverständlich sind kreuzweise gelenkig miteinander verbundene Lamellen denkbar.
Ferner ist es möglich, den Rollladen mit zusätzlichen Gelenken beziehungsweise gelenkigen
Bereichen zu versehen, so dass der Rollladen und damit die gesamt Transportvorrichtung
klappbar ist.
[0014] In einer hinsichtlich des Gleitvermögens und hinsichtlich von hygienischen Eigenschaften
besonders günstigen Ausgestaltung ist der Rollladen in einem Schaumstoffschlauch oder
einer Schaumstofftasche aufgenommen und alles zusammen von einem Gleitgewebe umschlossen.
Das Gleitgewebe kann dabei eine flüssigkeitsdichte Umhüllung ausbilden, welche beispielsweise
besonders leicht abwaschbar ist. Das Gleitgewebe ist zumindest auf seiner äußeren
Oberfläche mit einem niedrigen Reibungskoeffizienten ausgeführt, so dass das Endlosband,
welches in dieser Ausführung auf der äußeren Oberfläche des umschließenden Gleitgewebes
gleitet, mit einem geringen Kraftaufwand zum Gleiten gebracht werden kann. Vorteilhaft
ist das Endlosband zumindest auf seiner das umschließende Gleitgewebe berührenden
Innenseite mit einem niedrigen Gleit- beziehungsweise Haftreibungskoeffizienten ausgeführt.
[0015] Eine zusätzlich klappbare Ausführung der Transportvorrichtung wird dadurch erreicht,
dass eine Mehrzahl von Rollläden gelenkig beziehungsweise klappbar zueinander angeordnet
sind und insbesondere von einem gemeinsamen Schaumstoffkörper und/oder Gleitgewebe
umschlossen werden. Der Schaumstoffkörper kann dabei beispielsweise wiederum als Schlauch
ausgebildet sein, währen das umschließende Gleitgewebe vorteilhaft in Form einer insbesondere
flüssigkeitsdichten Tasche ausgebildet ist.
[0016] Dabei können mehrere, insbesondere zwei oder drei, Rollläden nebeneinander in Längsrichtung
des Körpers angeordnet sein und so den Körper ausbilden. Natürlich können auch alternativ
oder zusätzlich mehrere Rollläden in Querrichtung des Körpers angeordnet und klappbar
zueinander positioniert sein, um so den Körper auszubilden.
[0017] Die Erfindung soll nachfolgend anhand der Figuren, welche Ausführungsbeispiele zeigen,
näher erläutert werden. Es zeigen:
- Figur 1
- eine erfindungsgemäße Transportvorrichtung, welche einen Körper in Form von zwei Rollläden
aufweist;
- Figur 2
- eine weitere Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Transportvorrichtung, welche
einen Körper in Form von rollenförmigen Elementen aufweist;
- Figur 3
- eine besondere Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Transportvorrichtung mit einem
Körper in Form von rollenförmigen Elementen;
- Figur 4
- einen Querschnitt eines teilweisen Ausschnittes der Transportvorrichtung aus der Figur
3.
[0018] In der Figur 1 erkennt man erkennt die einzelnen Lamellen eines für sich genommen
herkömmlichen Rollladens, welche die tafelförmigen Elemente 1.3 des Körpers 1 ausbilden.
Die Lamellen sind vorzugsweise vollständig aus Kunststoff, insbesondere PVC, hergestellt.
Selbstverständlich sind aber auch andere Materialien, beispielsweise Holz, Blech,
oder Pappe denkbar.
[0019] Insgesamt sind zwei Felder von Lamellen vorgesehen, das heißt zwei voneinander getrennte
Rollläden. Beide Rollläden sind von einem gemeinsamen Schlauch 3 aus Schaumstoff eingehüllt.
Auf der äußeren Oberfläche des Schaumstoffschlauches 3 ist ein Gleitgewebe 4 vorgesehen,
welches die Rollläden zusammen mit dem Schaumstoffschlauch 3 vollständig einschließt.
Auf der äußeren Oberfläche des Gleitgewebes 4 gleitet das Endlosband 2, welches lediglich
durch die gestrichelte Linie angedeutet ist.
[0020] Die beiden Rollläden sind durch einen gelenkigen Bereich 1.4 gegeneinander klappbar
angeordnet. Dabei wird der klappbare Bereich 1.4 dadurch erreicht, dass das Gleitgewebe
4 zwei Taschen aufweist, wobei in jeweils eine Tasche ein Rollladen eingebracht ist.
Im Bereich 1.4 ist das Gleitgewebe 4 frei von jeglicher Lamelle 1.3 eines Rollladens
und somit gegenüber den Bereichen mit Lamellen 1.3 nochmals deutlich schlaffer ausgeführt.
[0021] Das Gleitgewebe 4 ist an seinen Schmalseiten über den Bereich mit den Rollläden hinaus
weitergeführt und bildet jeweils ein Griffelement 5 auf. Somit kann die gesamt Transportvorrichtung
entweder in ausgeklapptem Zustand an einem Griffelement gefasst werden oder bei zusammengeklapptem
Zustand gleichzeitig an beiden Griffelementen 5.
[0022] Bei der vorliegenden Ausführung wird der Körper 1 durch den Verbund aus den beiden
Rollläden mit der Vielzahl von Lamellen 1.3, dem Schaumstoffschlauch 3 und dem Gleitgewebe
4 gebildet. Der Körper weist eine Längsachse 1.1 und eine Querachse 1.2 auf. Das Endlosband
2 rotiert um den Körper 1 um die Längsachse 1.1 herum, das heißt in Längsrichtung
der Lamellen 1.3 der Rollläden.
[0023] Die Figur 2 zeigt eine Ausführung, in welcher der Körper 1 eine Vielzahl von rollenförmigen
Elementen 1.5 aufweist. Diese sind wiederum gelenkig aneinander angeschlossen, und
zwar im vorliegenden Ausführungsbeispiel mittels der Seile 6. Diese Seile sind durch
Bohrungen in den rollenförmigen Elementen 1.5 durchgeführt. Man könnte auch sagen,
die rollenförmigen Elemente 1.5 sind auf den Seilen 6 aufgefädelt. Vorteilhaft sind
zumindest die beiden rollenförmigen Elemente 1.5 an den beiden Enden der Seile 6 gegen
ein Lösen von den Seilen 6 gesichert. Dies kann beispielsweise in einer besonders
einfachen Form durch einen Knoten in dem Seil oder durch eine Plombe auf dem Seil
erreicht werden. Andere Verbindungstechniken, wie Kleben, Verschweißen, Tackern, Schrauben,
Nageln etc. sind denkbar.
[0024] Selbstverständlich kann auch eine andere Anzahl von Seilen 6 verwendet werden. Dabei
können, wie dargestellt, einzelne Seile parallel zueinander angeordnet werden. Es
ist jedoch auch denkbar, beispielsweise ein einziges Seil anstelle der gezeigten drei
Seile 6 derart vorzusehen, dass es an einem äußeren Ende durch die Vielzahl von rohrförmigen
Elementen 1.5 hindurchtritt, d.h. senkrecht zu diesen verläuft, am letzten rohrförmigen
Element austritt, parallel zu diesem Element verläuft, versetzt gegenüber dem Austritt
wieder eintritt und in die entgegengesetzte Richtung in Richtung der Längsachse 1.1
verläuft, usw.
[0025] Weiterhin ist alternativ oder zusätzlich zu der Auffädelung der rohrförmigen Elemente
1.5 auf den Seilen 6 eine Umschlingung der rohrförmigen Elemente 1.5 durch beispielsweise
Seile denkbar, um somit die rohrförmigen Elemente 1.5 gelenkig aneinander anzuschließen.
In einer Ausführungsform ist dabei die Seilführung derart gewählt, dass es auf einem
rohrförmigen Element über die Oberseite hinweg tritt, und auf dem benachbarten rohrförmigen
Element über die Unterseite hinweg tritt. Man könnte auch sagen, die rohrförmigen
Elemente 1.5 sind in die Seile 6 eingewebt.
[0026] Grundsätzlich ist unter dem Begriff Seil jeglicher linienförmigen weitgehend biegeschlaffer
Körper zu verstehen. So können beispielsweise auch Drähte oder Bänder zum Aneinanderanschließen
der einzelnen rohrförmigen Elementen bzw. von tafelförmigen Elementen vorgesehen werden.
[0027] Die rohrförmigen Elemente können beispielsweise aus Schaumstoff ausgebildet sein.
Insbesondere kommt Schaumstoff mit einem kleineren bis mittleren Raumgewicht in Betracht.
Diese Schaumstoffrollen können beispielsweise unmittelbar von einem Gleitgewebe 4
umschlossen sein, wie in der Figur 2 dargestellt ist. Eine zwischengelagerte Schaustoffschicht,
wie in der Figur 1 dargestellt ist, kann entfallen. In einer anderen Ausführung sind
die rollenförmigen Elementen 1.5 aus Kunststoff, insbesondere PVC ausgeführt. Natürlich
kommen auch andere Werkstoffe, wie beispielsweise Holz in Betracht. Diese Elemente
können je nach Oberflächenfestigkeit mit oder ohne Schaumstoffpolsterung ausgeführt
sein.
[0028] Um wiederum ein auf dem Markt erhältliches Produkt zum Ausbilden des Körpers zu verwenden,
können die rollenförmigen Elemente 1.5 herkömmliche Rohrleitungsisolierungen von beispielsweise
wasserführenden Leitungen sein. Solche Isolierungen sind in der Regel aus einem Schaumstoff
hergestellt und werden herkömmlich für die Isolation von beispielsweise Heizkörperleitungen
oder Leitungen von Klimaanlagen verwendet.
[0029] Gemäß einer weiteren Ausführungsform, welche nicht im Einzelnen dargestellt ist,
können anstelle der in der Figur 2 gezeigten rollenförmigen Elemente tafelförmige
Elemente verwendet werden, die entsprechend durch Schnüre, Seile, Bänder oder Drähte
miteinander verbunden sind. Natürlich kommen auch andere Querschnittsformen als rechteckige
bzw. runde Querschnittsformen in Betracht. Beispielsweise seien dreieckige oder ovale
Querschnittsformen für die lang ausgestreckten, gelenkig miteinander verbundenen Elemente
des Körpers genannt.
[0030] In den Figuren 3 und 4 ist eine weitere Ausführungsform der Erfindung mit rollenförmigen
Elementen 1.5 gezeigt. Die Elemente 1.5 sind PVC-Rohre mit einer hohlen Zylinderform.
Die PVC-Rohre sind jeweils mit vier Bohrungen 1.6 versehen, von denen sich in Radialrichtung
je zwei Bohrungen gegenüberstehen. Dabei sind die zwei sich gegenüberstehenden Bohrungen
mit den entsprechenden Bohrungen der benachbarten PVC-Rohre fluchtend ausgerichtet.
Durch die Bohrungen 1.6 ist eine Nylonband 6 geführt, im vorliegenden Fall ein einziges,
welches alle PVC-Rohre gelenkig miteinander verbindet.
[0031] Die Vielzahl von PVC-Rohren ist ähnlich den Lamellen in der Figur 1 in Taschen, beispielsweise
in einer Tasche oder in zwei Taschen, eines Gleitgewebes 4 eingeschlossen. Auch die
Verwendung eines Gleitgewebeschlauches ist möglich. Auf diesem Gleitgewebe 4 gleitet
das Endlosband 2.
[0032] Je nach Härte der PVC-Rohre sind diese zusätzlich mit einem Schaumstoff gepolstert.
In dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist keine Polsterung vorgesehen, vielmehr werden
die PVC-rohre 6 unmittelbar von dem Gleitgewebe 4 umschlossen.
[0033] Ferner sind in dem Ausführungsbeispiel, ähnlich wie in der Figur 1, zwei Felder von
lang ausgestreckten Elementen vorgesehen, die durch einen zusätzlichen gelenkigen
Bereich 1.4 voneinander getrennt sind. Dadurch ist die gezeigte Transportvorrichtung
besonders leicht zusammenklappbar.
[0034] Auch weist das Gleitgewebe 1.4 wiederum Griffelemente 5 an seinen beiden Enden der
Längsseite auf.
1. Transportvorrichtung für den Transport einer Person aus einer ersten Position in eine
zweite Position; mit einem Körper (1), der eine Vielzahl von lang ausgestreckten Elementen
aufweist und der eine Längsachse (1.1) und eine Querachse (1.2) aufweist und um den
ein gleitbares Endlosband (2) geschlungen ist; dadurch gekennzeichnet, dass
die Vielzahl der lang ausgestreckten Elemente in Richtung der Querachse (1.2) des
Körpers (1) ausgerichtet sind, die derart gelenkig miteinander verbunden sind, dass
die Transportvorrichtung in Richtung der Längsachse (1.1) rundgebogen oder aufgerollt
werden kann, wobei das Endlosband (2) in Längsrichtung der lang ausgestreckten Elemente
(1.3, 1.5) um den Körper (1) rotierbar ist.
2. Transportvorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die lang ausgestreckten Elemente des Körpers (1) tafelförmige Elemente (1.3) sind.
3. Transportvorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die lang ausgestreckten Elemente des Körpers (1) rollenförmige Elemente (1.5) sind.
4. Transportvorrichtung gemäß einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Körper (1) mindestens einen Lamellenrollladen umfasst der gepolstert ist.
5. Transportvorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Körper (1) zusätzlich mit einem oder mehreren gelenkigen Bereichen (1.4) versehen
ist, so dass die Transportvorrichtung faltbar ist.
6. Transportvorrichtung gemäß einem der Ansprüche 4 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Lahmellenrollladen in eine umschließende Tasche oder einen Schlauch (3) aus Schaumstoff
eingebracht ist.
7. Transportvorrichtung gemäß Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Körper (1) aus zwei oder mehreren Lamellenrollläden besteht, welche auf ihrer
Oberfläche gepolstert sind und klappbar zueinander angeordnet sind.
8. Transportvorrichtung gemäß Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Lamellenrollläden in einer gemeinsamen Tasche aus Schaumstoff oder einem gemeinsamen
Schlauch (3) aus Schaumstoff eingebracht sind.
9. Transportvorrichtung gemäß einem der Ansprüche 6 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass der oder die Lamellenrollläden zusammen mit der Schaumstofftasche oder dem Schaumstoffschlauch
(3) von einem Gleitgewebe (4) umschlossen werden, auf dessen äußeren Oberfläche das
Endlosband (2) gleitbar angeordnet ist.
10. Transportvorrichtung gemäß Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass an das umschließende Gleitgewebe (4) ein oder mehrere Griffelemente (5) zum Tragen
der Transportvorrichtung angeschlossen sind.
11. Transportvorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, dass die Vielzahl von ausgestreckten Elementen durch eines oder mehrere der nachfolgenden
Verbindungselemente gelenkig miteinander verbunden sind:
- Seile
- Drähte
- Bänder
- Schläuche
12. Transportvorrichtung gemäß Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Körper (1) zusätzlich mit einem oder mehreren gelenkigen Bereichen (1.4) versehen
ist, so dass die Transportvorrichtung faltbar ist.
13. Transportvorrichtung gemäß einem der Ansprüche 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass die lang ausgestreckten Elemente als rollenförmige Elemente (1.5) ausgebildet sind.
14. Transportvorrichtung gemäß Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die rollenförmigen Elemente (1.5) von einem Gleitgewebe (4) umschlossen werden, auf
dessen äußeren Oberfläche das Endlosband (2) gleitbar angeordnet ist.
15. Transportvorrichtung gemäß Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die rollenförmigen Elemente (1.5) aus Schaumstoffstäben oder PVC-Rohren hergestellt
sind
1. A transfer device for transferring a person from a first position into a second position,
having a body (1), which comprises a plurality of elongate elements and which comprises
a longitudinal axis (1.1) and a transverse axis (1.2) and around which is wrapped
a slidable endless belt (2), characterised in that
the plurality of elongate elements are oriented in the direction of the transverse
axis (1.2) of the body (1), and are joined together in an articulated manner such
that the transfer device may be bent round or rolled up in the direction of the longitudinal
axis (1.1), wherein the endless belt (2) may be rotated around the body (1) in the
longitudinal direction of the elongate elements (1.3, 1.5).
2. A transfer device according to claim 1, characterised in that the elongate elements of the body (1) are plate-like elements (1.3).
3. A transfer device according to claim 1, characterised in that the elongate elements of the body (1) are roller-like elements (1.5).
4. A transfer device according to either one of claims 2 or 3, characterised in that the body (1) comprises at least one slatted roller shutter, which is padded.
5. A transfer device according to any one of claims 1 to 4, characterised in that the body (1) is additionally provided with one or more articulated areas (1.4), such
that the transfer device is foldable.
6. A transfer device according to either one of claims 4 to 5, characterised in that the slatted roller shutter is introduced into an enclosing bag or a sleeve (3) of
foam.
7. A transfer device according to claim 4, characterised in that the body (1) consists of two or more slatted roller shutters, the surface of which
is padded and which are arranged foldably relative to one another.
8. A transfer device according to claim 7, characterised in that the slatted roller shutters are introduced into a common bag of foam or a common
sleeve (3) of foam.
9. A transfer device according to either one of claims 6 or 8, characterised in that the slatted roller shutter(s) are enclosed together with the foam bag or the foam
sleeve (3) by a sliding fabric (4), on the outer surface of which the endless belt
(2) is slidably arranged.
10. A transfer device according to claim 9, characterised in that one or more gripping elements (5) are connected to the enclosing sliding fabric (4)
for carrying the transfer device.
11. A transfer device according to any one of claims 1 to 3,
characterised in that the plurality of elongate elements are joined together in articulated manner by one
or more of the following connecting elements:
- cables
- wires
- tapes
- tubes.
12. A transfer device according to claim 11, characterised in that the body (1) is additionally provided with one or more articulated areas (1.4), such
that the transfer device is foldable.
13. A transfer device according to either one of claims 11 or 12, characterised in that the elongate elements take the form of roller-like elements (1.5).
14. A transfer device according to claim 13, characterised in that the roller-like elements (1.5) are enclosed by sliding fabric (4), on the outer surface
of which the endless belt (2) is slidably arranged.
15. A transfer device according to claim 14, characterised in that the roller-like elements (1.5) are made from foam bars or PVC tubing.
1. Dispositif de transport pour le transport d'une personne d'une première position dans
une seconde position ; comprenant un corps (1 ), qui présente une pluralité d'éléments
étirés dans la longueur et qui présente un axe longitudinal (1.1) et un axe transversal
(1.2) et autour duquel est enroulée une bande continue (2) coulissante ; caractérisé en ce que
la pluralité des éléments étirés en longueur est orientée dans le sens de l'axe transversal
(1.2) du corps (1), lesquels sont reliés de façon articulée les uns aux autres de
telle sorte que le dispositif de transport peut être cintré ou enroulé en direction
de l'axe longitudinal (1.1), la bande continue (2) pouvant tourner autour du corps
(1) dans le sens longitudinal des éléments (1.3, 1.5) étirés en longueur.
2. Dispositif de transport selon la revendication 1, caractérisé en ce que les éléments étirés en longueur du corps (1) sont des éléments (1.3) en forme de
plaque.
3. Dispositif de transport selon la revendication 1, caractérisé en ce que les éléments étirés en longueur du corps (1) sont des éléments (1.5) en forme de
rouleau.
4. Dispositif de transport selon l'une des revendications 2 ou 3, caractérisé en ce que le corps (1) comprend au moins un volet roulant à lamelles qui est rembourré.
5. Dispositif de transport selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le corps (1) est doté en supplément d'une ou de plusieurs zones (1.4) articulées,
de sorte que le dispositif de transport est pliable.
6. Dispositif de transport selon l'une des revendications 4 à 5, caractérisé en ce que le volet roulant à lamelles est introduit dans une poche enveloppante ou un tuyau
flexible (3) en produit alvéolaire.
7. Dispositif de transport selon la revendication 4, caractérisé en ce que le corps (1) consiste en deux ou plusieurs volets roulants à lamelles, qui sont rembourrés
sur leur surface et sont disposés de façon pliable les uns par rapport aux autres.
8. Dispositif de transport selon la revendication 7, caractérisé en ce que les volets roulants à lamelles sont introduits dans une poche commune en produit
alvéolaire ou un tuyau flexible (3) commun en produit alvéolaire.
9. Dispositif de transport selon l'une des revendications 6 ou 8, caractérisé en ce que le ou les volets roulants à lamelles sont entourés conjointement avec la poche en
produit alvéolaire ou le tuyau flexible en produit alvéolaire (3) d'un tissu coulissant
(4) sur la surface extérieure duquel la bande continue (2) est disposée de façon coulissante.
10. Dispositif de transport selon la revendication 9, caractérisé en ce qu'un ou plusieurs éléments de poignée (5) pour le port du dispositif de transport sont
raccordés au tissu coulissant (4) enveloppant.
11. Dispositif de transport selon l'une des revendications 1 à 3,
caractérisé en ce que la pluralité des éléments étirés sont reliés les uns aux autres de façon articulée
par un ou plusieurs des éléments de liaison suivants :
- câbles
- fils
- bandes
- tuyaux.
12. Dispositif de transport selon la revendication 11, caractérisé en ce que le corps (1) est doté en supplément d'une ou de plusieurs zones (1.4) articulées,
de sorte que le dispositif de transport est pliable.
13. Dispositif de transport selon l'une des revendications 11 ou 12, caractérisé en ce que les éléments étirés en longueur (1.5) sont conçus sous forme de rouleau.
14. Dispositif de transport selon la revendication 13, caractérisé en ce que les éléments (1.5) en forme de rouleau sont entourés d'un tissu coulissant (4), sur
la surface extérieure duquel la bande continue (2) est disposée de façon coulissante.
15. Dispositif de transport selon la revendication 14, caractérisé en ce que les éléments (1.5) en forme de rouleau sont fabriqués à base de barres de produit
alvéolaire ou de tuyaux en PVC.
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