[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen eines längsgeschlitzten Hohlprofils,
insbesondere als Vorprodukt eines längsnahtgeschweißten Hohlprofils, aus einer ebenen
Blechplatine, das aus mehreren im Querschnitt verschiedenen Längsabschnitten besteht,
von denen mindestens ein Abschnitt über seine Länge sich vergrößert oder verkleinert.
[0002] Hohlprofile dieser Art können auf verschiedene Art und Weise hergestellt werden.
Dokument
US-A-4 148 426 offenbart ein Verfahren zur Herstellung eines Hohlprofils aus einem einteiligen ebenen
Zuschnitt. Dieser Zuschnitt wird zunächst in einer unteren Gesenkhälfte u-förmig umgeformt
und anschließend mit einer oberen Gesenkhälfte zum fertigen längsgeschlitzten Hohlprofil
ausgebildet. Bei einem anderen Herstellungsverfahren ist das Hohlprofil aus einzelnen
Zuschnitten zusammengeschweißt. So hat ein Hohlprofil mit einem im Durchmesser kleinen
zylindrischen Längsabschnitt, einem sich anschließenden konischen Längsabschnitt und
einem sich daran anschließenden im Durchmesser größeren zylindrischen Längsabschnitt
zwar insgesamt eine konstante Wandstärke, doch ist seine Herstellung wegen der einzeln
zuzuschneidenden, dann zu formenden und anschließend zusammenzuschweißenden Längsabschnitte
aufwendig. Hinzu kommt, dass die Schweißnähte Orte von Inhomogenitäten bilden, die
für eine umformende Weiterverarbeitung, zum Beispiel Innenhochdruckumformen, von Nachteil
und Ausgangspunkte für eine Rissbildung bei weiterer Umformung und beim späteren betrieblichen
Einsatz sind.
[0003] Bei einem anderen bekannten Herstellungsverfahren wird das Hohlprofil aus einem einteiligen
Zuschnitt gefertigt. Um in einzelnen Längsabschnitten unterschiedliche Querschnitte
zu erhalten, kann das Hohlprofil durch Innenhochdruckumformen aufgeweitet werden.
Würde man eine Hohlprofilform des beschriebenen Beispiels herstellen wollen, dann
würde die Querschnittserweiterung voll zu Lasten der Wandstärke gehen. Deshalb ist
dieses Herstellungsverfahren nur eingeschränkt brauchbar.
[0004] Schließlich ist ein zweistufiges Verfahren zum Herstellen eines Hohlprofils mit Flansch
bekannt (
DE 199 05 365 A1), bei dem in einer ersten Stufe ein ansonsten rechteckförmiges Hohlprofil mit einem
hakenförmigen Flansch und einer stufenförmigen Einbuchtung hergestellt wird. Um den
Querschnitt dieses Hohlprofils zu vergrößern, wird es in einer nachfolgenden Stufe
durch Innenhochdruck aufgeweitet und erhält damit seine endgültige Form. Die zuvor
geschilderte Problematik der Wandstärkenveränderung beim Innenhochdruckumformen infolge
unterschiedlicher Querschnitte in einzelnen Längsabschnitten des Hohlprofils ist bei
diesem Stand der Technik nicht behandelt.
[0005] Der Erfindung liegt die Ausgabe zugrunde, ein wenig aufwendiges Herstellungsverfahren
für Hohlprofile mit in Längsrichtung unterschiedlichen Querschnitten aus Blechzuschnitten
zu entwickeln, bei dem es allenfalls nur in geringem Umfang zu unerwünschten örtlichen
Materialausdünnungen und praktisch zu keiner Faltenbildung kommt. Das Hohlprofil soll
über seine gesamte Oberfläche möglichst homogen sein, um schadlos weiter umgeformt
werden zu können.
[0006] Diese Aufgabe wird bei einem Verfahren der eingangs genannten Art durch folgende
Merkmale gelöst:
- Es wird von einem einteiligen Zuschnitt der Blechplatine ausgegangen, die an jedem
Übergangsbereich von einem kleinen Querschnitt auf einen größeren Querschnitt des
späteren Hohlprofils beziehungsweise umgekehrt ausgerundete beziehungsweise abgerundete
Längsschnittkanten zur Bereitstellung von Ausgleichsmaterial für einen Materialmangel
beziehungsweise Materialüberschuss in jedem Übergangsbereich beim späteren Umformen
aufweist.
- Der Zuschnitt wird in seinem sich in Längsrichtung erstreckenden mittleren Bereich
unter Verlagerung vom Material zum Ausgleich von Materialmangel beziehungsweise Materialüberschuss
in jedem Übergangsbereich U-förmig verformt.
- Der U-förmig verformte Zuschnitt wird mit seinem geschlossenen Bereich in eine erste
Gesenkhälfte eines dem Hohlprofil entsprechenden Gesenks eingesetzt.
- Die Schenkel des U-förmig verformten Zuschnittes werden mit einer zweiten Hälfte des
Gesenks unter Einsatz eines Führungsschwertes für die Längsschnittkanten zusammengeführt,
wobei Material in jedem Übergangsbereich zum Ausgleich von Materialmangel beziehungsweise
Materialüberschuss verlagert wird.
- Entformen des Hohlprofils.
[0007] Vorzugsweise erfolgt die U-förmige Verformung bereits in der ersten Gesenkhälfte
insbesondere unter Verwendung eines entsprechend profilierten Kerns.
[0008] Die Erfindung beruht auf dem Gedanken, dass in den Übergangsbereichen, wo aufgrund
der Abwicklung des Hohlprofils Materialmangel beziehungsweise Materialüberschuss besteht,
der beim Formen des Hohlprofils durch Strecken (Ausdünnen) oder Stauchen (Verdicken)
der Wandung ausgeglichen werden könnte, dieser Materialmangel beziehungsweise dieser
Materialüberschuss durch die ausgerundeten beziehungsweise abgerundeten Randbereiche
bei entsprechender Materialverlagerung ausgeglichen wird, so dass im Gesenk ein Hohlprofil
auch mit im Durchmesser unterschiedlichen Längsabschnitten ohne nennenswerte Ausdünnung
und Verdickung auch in den kritischen Übergangsbereichen aus einem einzigen Zuschnitt
hergestellt wird. Es versteht sich, dass von " abgerundet " und "ausgerundet" nicht
streng kreisbogenförmige Schnittkanten, sondern alle Schnittkanten erfasst werden,
die nicht die sonst scharfen Ecken an den Übergängen haben, insbesondere Kanten, die
einem polynomischen, stetigen Kurvenverlauf folgen.
[0009] Um das Umformen im Gesenk zu erleichtern, kann der Zuschnitt vor dem Umformen im
Gesenk an seinen Längsrändern nach innen umgebogen werden. Dabei sollte der Biegeradius
der umgebogenen Längsränder höchstens gleich dem kleinsten Krümmungsradius des Hohlprofils
sein.
[0010] Im folgenden wird die Erfindung anhand einer Zeichnung näher erläutert. Im einzelnen
zeigen:
- Figur 1
- einen Zuschnitt einer Blechplatine,
- Figur 2
- den Zuschnitt gemäß Figur 1 mit umgebogenen Längsrändern,
- Figur 3
- einen ersten Umformschritt des Zuschnittes gemäß Figur 1 und 2 in einem Gesenk mit
einem Kern in perspektivischer Darstellung,
- Figur 4
- einen zweiten Umformschritt des Zuschnittes gemäß Figur 1 und 2 in dem Gesenk der
Figur 3 in perspektivischer Darstellung
u n d
- Figur 5
- das Hohlprofil nach dem Entformen in perspektivischer Darstellung.
[0011] Beim Ausführungsbeispiel wird aus einem einteiligen Zuschnitt einer Blechplatine
ein Hohlprofil 1 entsprechend Figur 5 geformt, das sich aus drei Längsabschnitten
2, 3, 4 zusammensetzt, und zwar einem zylindrischen Längsabschnitt 2 mit einem kleinen
Durchmesser, einem sich konisch erweiternden Längsabschnitt 3 und einem zylindrischen
Längsabschnitt 4 größeren Durchmessers. Entsprechend lässt sich der Zuschnitt der
Blechplatine in drei Bereiche 5, 6, 7 aufteilen. Die Bereiche 5 und 7 haben einen
im wesentlichen rechteckförmigen Querschnitt, während der dazwischenliegende Bereich
6 einen im wesentlichen trapezförmigen Querschnitt aufweist. Eine Besonderheit bei
diesem Zuschnitt 5, 6, 7 besteht darin, dass in den Übergangsbereichen 8, 9 zwischen
den Bereichen 5, 6, 7 die sonst geraden Schnittkanten gerundet sind, und zwar sind
die Schnittkanten 8a, 8b vom kleineren rechteckförmigen Bereich 5 zum trapezförmigen
Bereich 6 ausgerundet, während die Schnittkanten 9a, 9b vom trapezförmigen Bereich
6 zum größeren rechteckförmigen Bereich 7 abgerundet sind. Dadurch wird für den Übergangsbereich
8 zusätzliches Material zur Verfügung gestellt, während für den Übergangsbereich 9
Material abgenommen ist. Mit dieser Materialzugabe beziehungsweise Materialabnahme
wird ein Materialmangel in den Bereichen 8c, 8d des Übergangsbereichs 8 und ein Materialüberschuss
in den Bereichen 9c, 9d des Übergangsbereichs 9 kompensiert, der sich bei Abwicklung
des zu formenden Hohlprofils in die Ebene ergeben würde.
[0012] Dieses Prinzip der Zurverfügungstellung von Material beziehungsweise der Wegnahme
von Material an Übergangsbereichen 8, 9 der beim Ausführungsbeispiel für eine einfache
geometrische Form dargestellt ist, lässt sich auch bei komplizierteren Hohlprofilformen
verwirklichen, auch bei elliptischen, rechteckigen und verschiedenartigen Übergangsbereichen,
zum Beispiel von rund auf rechteckig und dergleichen.
[0013] Die Umformung des Zuschnittes gemäß Figur 1 zum Hohlprofil der Figur 5 erfolgt schrittweise.
Vorzugsweise werden zunächst die Längsränder 6a, 6b, 7a, 7b, 5a, 5b nach innen umgebogen,
insbesondere mit einem Biegeradius, der höchstens gleich dem kleinsten Krümmungsradius
des späteren Hohlprofils ist. In Figur 2 ist der so für die eigentliche Umformung
vorbereitete Zuschnitt dargestellt.
[0014] Dieser Zuschnitt 5, 6, 7 wird dann entsprechend Figur 3 mit seinem in Längsrichtung
sich erstreckenden mittleren Bereich in einer ersten Gesenkhälfte 10a eines dem späteren
Hohlprofil angepassten Gesenks 10a, 10b unter Zuhilfenahme eines Kerns 11 eingeformt,
so dass ein U-förmiges Formteil mit aufrechtstehenden Schenkeln 12a,12b entsteht.
Schon bei diesem Umformschritt in der ersten Gesenkhälfte 10a wird in den Übergangsbereichen
8, 9 Material verlagert, so dass es allenfalls nur in sehr geringem Umfang zu Stauchungen
und Materialverdickungen oder Ausdünnungen in den Übergangsbereichen kommt.
[0015] In einem weiteren Umformschritt gemäß Figur 4 werden - gegebenenfalls nach Entfernen
des Kerns 11 - die Schenkel 12a,12b mit einer zweiten Gesenkhälfte 10b aufeinander
zu gebogen, indem sie sich beim Absenken der zweiten Gesenkhälfte 10b an dieser anlegen,
bis das Gesenk 10a, 10b vollständig geschlossen ist. Dabei dient ein vom Kern 11 getragenes
Schwert 13 als Zentrierung für die Längsschnittkanten. Auch bei diesem zweiten Umformschritt
kommt es zu einer Materialverlagerung in den Übergangsbereichen 8, 9, so dass Materialausdünnungen
oder Materialverdickungen im wesentlichen nicht auftreten.
[0016] Nach Entformen der zum Hohlprofil umgeformten Platine stoßen die Längsschnittkanten
aufeinander und bilden einen linearen schweißbaren Kantenstoß. Das so hergestellte
vorgeformte Hohlprofil steht nach der Längsnahtschweißung für weitere Umformprozesse,
zum Beispiel Innenhochdruckumformen, zur Verfügung, bei denen es dann wegen der Vorform
nur noch vergleichsweise wenig verformt zu werden braucht.
[0017] Es versteht sich, dass bei Hohlprofilen mit an beiden Enden kleineren Querschnitten
als im mittleren Bereich der Kern für den zweiten Umformschritt entfernt werden muss.
In diesem Fall übernimmt das Schwert 13 gemeinsam mit der zweiten Gesenkhälfte 10b
die Führungsaufgabe. Es versteht sich auch, dass das Schwert 13 beliebig gehalten
sein kann, beispielsweise auch an der zweiten Gesenkhälfte 10b.
1. Verfahren zum Herstellen eines längsgeschlitzten Hohlprofils (1), insbesondere als
Vorprodukt eines längsnahtgeschweißten Hohlprofils, aus einer ebenen Blechplatine,
das aus mehreren im Querschnitt verschiedenen Längsabschnitten (2, 3, 4) besteht,
von denen mindestens ein Längsabschnitt (3) über seine Länge sich vergrößert oder
verkleinert, mit folgenden Merkmalen:
• Es wird von einem einteiligen Zuschnitt (5, 6, 7) der Blechplatine ausgegangen,
die an jedem Übergangsbereich (8, 9) von einem kleinen Querschnitt auf einen größeren
Querschnitt des späteren Hohlprofils (1) beziehungsweise umgekehrt ausgerundete beziehungsweise
abgerundete Längsschnittkanten (8a, 8b, 9a, 9b) zur Bereitstellung von Ausgleichsmaterial
für einen Materialmangel beziehungsweise Materialüberschuß in jedem Übergangsbereich
(8, 9) beim späteren Umformen aufweist.
• Der Zuschnitt wird in seinem sich in Längsrichtung erstreckenden mittleren Bereich
unter Verlagerung von Material zum Ausgleich von Materialmangel beziehungsweise Materialüberschuss
in jedem Übergangsbereich (8, 9) U-förmig verformt.
• Der U-förmig verformte Zuschnitt wird mit seinem geschlossenen Bereich in eine erste
Gesenkhälfte (10a) eines dem Hohlprofil (1) entsprechenden Gesenks (10a, 10b) eingesetzt.
• Die Schenkel (12a, 12b) des U-förmig verformten Zuschnittes werden mit einer zweiten
Gesenkhälfte (10b) der Gesenks (10a, 10b) unter Einsatz eines Führungsschwertes (13)
für die Längsschnittkanten zusammengeführt, wobei Material in jedem Übergangsbereich
(8, 9) zum Ausgleich von Materialmangel beziehungsweise Materialüberschuß verlagert
wird.
• Entformen des Hohlprofils (1).
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die U-förmige Verformung des Zuschnittes (5, 6, 7) in der ersten Gesenkhälfte (10a)
insbesondere unter Verwendung eines entsprechend profilierten Kerns (11) erfolgt.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Zuschnitt (5, 6, 7) vor dem Umformen im Gesenk (10a, 10b) an seinen Längsrändern
(5a, 5b, 6a, 6b, 7a, 7b) nach innen umgebogen wird.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Biegeradius der umgebogenen Längsränder (5a, 5b, 6a, 6b, 7a, 7b) höchstens gleich
dem kleinsten Krümmungsradius des Hohlprofils (1) ist.
1. Method for producing from a flat metal sheet a hollow profile (1), which is longitudinally
slotted, in particular as a pre-product of a longitudinal seam welded hollow profile,
which consists of several longitudinal segments (2, 3, 4) having different cross sections,
at least one longitudinal segment (3) of which becomes larger or smaller along its
length, comprising the following features:
- One starts with one piece of cut metal sheet (5, 6, 7), which at each transition
segment (8, 9) from a small cross section to a larger cross section of the later hollow
profile (1) has either concave and/or convex longitudinal profile edges (8a, 8b, 9a,
9b) in order to provide material to compensate for material shortage and/or material
excess in each transition segment (8, 9) during later forming.
- The cut metal sheet is formed as a U-shape in its central segment extending in the
longitudinal direction, while material is transferred to compensate for material shortage
and/or material excess in each transition segment (8, 9).
- The U-shaped formed metal sheet with its closed segment is inserted into a first
half (10a) of a die (10a, 10b) corresponding to the hollow profile (1).
- The sides (12a, 12b) of the U-shaped formed metal sheet are brought together with
a second half (10b) of the die (10a, 10b) using a guide blade (13) for the longitudinal
edges, material being transferred in each transition segment (8, 9) to compensate
for material shortage and/or material excess.
- Release of the hollow profile (1) from the die.
2. Method according to Claim 1, characterized in that the U-shaped formation of the cut metal sheet (5, 6, 7) takes place in the first
die half (10a), in particular using a correspondingly shaped core (11).
3. Method according to claim 1 or 2, characterized in that the cut metal sheet (5, 6, 7) is bent inwards along its longitudinal edges (5a, 5b,
6a, 6b, 7a, 7b) before shaping in the die (10a, 10b).
4. Method according to Claim 3, characterized in that the bend radius of the bent longitudinal edges (5a, 5b, 6a, 6b, 7a, 7b) is at most
equal to the smallest bend radius of the hollow profile (1).
1. Procédé de production d'un profilé (1) creux, fendu longitudinalement, en particulier
comme préforme d'un profilé creux soudé longitudinalement, à partir d'une plaque de
tôle plane, qui comprend plusieurs segments longitudinaux (2, 3, 4) de section différente,
parmi lesquels au moins un segment longitudinal (3) s'élargit ou se rétrécit sur sa
longueur, avec les caractéristiques suivantes:
· il est formé à partir d'un flan d'une pièce (5, 6, 7) de la plaque de tôle qui présente,
dans chaque région de transition (8, 9) d'une petite section à une section plus grande
du profilé creux (1) ultérieur, ou inversement, des bords de segment longitudinal
à congé concave, respectivement convexe (8a, 8b, 9a, 9b) pour fournir de la matière
de compensation pour une insuffisance, respectivement un excès de matière dans chaque
zone de transition (8, 9) lors du formage ultérieur.
· le flan est déformé en U dans sa région centrale dans le sens longitudinal, avec
déplacement de matière pour compenser une insuffisance de matière, respectivement
un excès de matière dans chaque zone de transition (8, 9).
· le flan déformé en U est placé avec sa région fermée dans une première demi-matrice
(10a) d'une matrice (10a, 10b) correspondant au profilé creux (1).
· les ailes (12a, 12b) du flan déformé en U sont rapprochées avec une seconde demi-matrice
(10b) de la matrice (10a, 10b), avec insertion d'un organe de guidage (13) pour les
bords des segments longitudinaux, la matière dans chaque zone de transition (8, 9)
étant déplacée pour compenser une insuffisance de matière, respectivement un excès
de matière.
· démoulage du profilé creux (1).
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que la déformation en U du flan (5, 6, 7) dans la première demi-matrice (10a) est produite
en particulier en utilisant un noyau (11) profilé de manière correspondante.
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le flan (5, 6, 7) est cintré vers l'intérieur à ses bords longitudinaux (5a, 5b,
6a, 6b, 7a, 7b), avant déformation dans la matrice (10a, 10b).
4. Procédé selon la revendication 3, caractérisé en ce que le rayon de cintrage des bords longitudinaux cintrés (5a, 5b, 6a, 6b, 7a, 7b) est
au maximum identique au plus petit rayon de courbure du profilé creux (1).