[0001] Die Erfindung betrifft zunächst ein bandartiges Verbindungselement zwischen einem
Bauteil, wie einem Rahmenbauteil, bspw. einem Fensterrahmen, und einem Mauerwerk,
wobei das Verbindungselement an dem Rahmenbauteil und/ oder Mauerwerk anklebbar ist,
wobei weiter das Verbindungselement eine auslösbare Verlängerungsreserve aufweist.
[0002] Ein bandartiges Verbindungselement der in Rede stehenden Art ist aus der
DE 10108 437 A1 bekannt. Dieses Verbindungselement weist eine auslösbare Verlängerungsreserve auf,
welche durch Umschlagfaltung, Plissierung oder Kreppung erreicht ist. Zufolge dieser
Ausgestaltung ist ein ausdehnungsbedingtes Wandern kompensiert, wobei die Klebeverbindungen
zwischen Verbindungselement und Rahmenbauteil und/ oder Verbindungselement und Mauerwerk
belastungsreduziert sind.
[0003] Im Hinblick auf den zuvor beschriebenen Stand der Technik wird eine technische Problematik
der Erfindung darin gesehen, ein bandartiges Verbindungselement der in Rede stehenden
Art im Hinblick auf mechanische Beanspruchungen, wie eventuelle Ausdehnungen im Mauerwerk
und/ oder Rahmenbauteil, weiter zu verbessern.
[0004] Diese Problematik ist zunächst und im Wesentlichen durch den Gegenstand des Anspruchs
1 gelöst, wobei darauf abgestellt ist, dass das mehrlagige Verbindungselement jedenfalls
in einem Abschnitt seiner Breite eine dehnfähige elastische Dehnungsfolie aufweist
und eine weitere nicht dehnfähige Lage in Abschnitten unterteilt mit der dehnfähigen
Dehnungsfolie fest verbunden ist. Zufolge dieser Ausgestaltung ist ein Verbindungselement
erhöhten Gebrauchs- und Sicherheitswerts erzielt. Durch die zweilagige Ausgestaltung
ist eine baulich vorteilhafte Lösung geschaffen, welche Zweilagigkeit zumindest im
Bereich der Verlängerungsreserve vorgesehen ist. Die beiden Lagen im Verlängerungsbereich
setzen sich aus einer dehnfähigen und einer nicht dehnfähigen Lage zusammen, welche
beiden Lagen fest miteinander verbunden sind. Die gewünschte Dehnbarkeit wird durch
die gewählte Elastizität der die erste Lage ausformenden Dehnungsfolie erreicht. Durch
die Unterteilung der weiteren, nicht dehnfähiger Lage in Abschnitten wirkt diese nicht
störend auf die Dehnfähigkeit der ersten Lage ein. Die Unterteilung in Abschnitten
kann im Zuge der Herstellung des Verbindungselementes nach Herstellung der festen
Verbindung zwischen den Lagen durch Messern erfolgen, wobei die nicht dehnfähige Lage
bis zur dehnfähigen Lage geschnitten wird. Die dehnfähig elastische Dehnungsfolie
als erste Lage ist in einem Abschnitt der Verbindungselementbreite vorgesehen, weiter
bevorzugt mittig derBreitenerstreckung des Verbindungselements, welches zur raumsparenden
Aufbewahrungs- und Handhabungsweise weiter bevorzugt über die Länge des Verbindungselements
aufroll- bzw. abrollbar ist. Bevorzugt wird diesbezüglich, dass die weitere Lage in
Form von Streifen unterteilt ist, wobei weiter diese Streifen in Längserstreckung
des bandartigen Verbindungselements laufen, so dass die gewünschte Dehnbarkeit in
Breitenrichtung des bandartigen Verbindungselements gegeben ist. Durch alternative
kreuzartige Einschnitte in der weiteren Lage kann diese im Dehnbereich inselförmig
unterteilt sein, zufolge dessen das bandartige Verbindungselement sowohl in Breiten-
als auch Längsrichtung eine Verlängerungsreserve aufweist. Diese integrierte Verlängerungsreserve
tritt erst ab einer bestimmten Schwelle ein, die recht niedrig gesetzt sein kann.
Vor Auslösen der Verlängerungsreserve hat das bandartige Verbindungselement eine Grundform,
die verpackungsmäßig, etc. verbindlich ist, also der gängigen Bandbreite entspricht.
Weiter ist bevorzugt, dass die elastische Dehnungsfolie auf Basis einer diffusionsdichten
Folie erstellt ist. Die Abschnitte der weiteren Lage liegen in einer bevorzugten Ausgestaltung
bei ungedehnter Dehnungsfolie unmittelbar aneinander, so zumindest über einen Teilbereich
ihrer Dicke. Eine baulich vorteilhafte Lösung ergibt sich durch eine Weiterbildung
des Erfindungsgegenstandes, bei welcher das Verbindungselement im Bereich der mit
den Abschnitten besetzten Dehnungsfolie eine auf Seiten der Abschnitte angeordnete
Außenlage aufweist, die als Putzverbundlage ausgebildet ist So ist bevorzugt ein Vlies,
weiter bevorzugt ein Spinnvlieses vorgesehen, welches als Träger für eine aufzubringende
Putzschicht dient. Diese Außenlage kann bei ausreichender, zumindest der Elastizität
der Dehnfolie angepasster Dehnbarkeit ganzflächig über die weitere, unterteilte Lage
gezogen sein. Bevorzugt wird diesbezüglich jedoch eine Ausgestaltung, bei welcher
auch die Außenlage eine Unterteilung aufweist, die eine Verhaftung mit den Abschnitten
der nicht dehnfähigen Lage ermöglicht So ist bevorzugt die Außenlage gleichfalls in
Abschnitte unterteilt so weiter in Form von Streifen, welche vereinzelten Abschnitte
mit denen der Unterlage fest verhaftet sind.
[0005] Die Erfindung betrifft auch ein Verbindungselement nach den Merkmalen des Oberbegriffs
des Anspruchs 1, wobei zur Verbesserung der Dehnbarkeit vorgeschlagen wird, dass das
mehrlagige Verbindungselement jedenfalls in einem Abschnitt seiner Breite eine dehnfähige
elastische Dehnungsfolie aufweist und eine weitere nicht dehnfähige Lage im Querschnitt
gewellt angeordnet und nur an zugeordneten Wellenbergen mit der Dehnungsfolie verhaftetist.
Die weitere Lage oder auch die übereinander angeordneten weiteren Lagen sind vorzugsweise
im Bereich ihrer Verbindung mit der Dehnungsfolie plissiert bzw. gekreppt und formen
so eine Verlängerungsreserve aus, die weiter bevorzugt quer zur Längserstreckung des
Verbindungselements wirkt Bedingt durch die punkt- oder linienartige Verhaftung mit
der Dehnungsfolie ist ein Strecken der zwischen zwei verhafteten Wellenbergen befindlichen
Lagenabschnitte ermöglicht. Die in Längserstreckung seitlich über die Dehnungsfolie
überragenden Abschnitte der weiteren Lage sind bevorzugt nicht gewellt und demnach
nicht dehnfähig eingestellt.
[0006] Die weiteren Merkmale sind in Kombination mit dem Gegenstand des Anspruchs 1 oder
in Kombination mit dem Gegenstand des Anspruchs 6 von Bedeutung.
[0007] Insbesondere kann zur Dehnfähigkeit der an sich nicht dehnfähigen Lagen vorgesehen
sein, dass diese quer zur Dehnungsrichtung eine Schlitzung aufweisen. Die Schlitzung
kann durchgehend sein, dann ergibt sich die genannte streifenförmige Ausbildung. Sie
kann aber insbesondere auch aus begrenzten Schlitzen bestehen. Das heißt, es handelt
sich um Schlitze, welche nicht die gesamte zur Verfügung stehende Breite des Bandes,
quer zur Dehnungsrichtung, ausnutzen. Im Weiteren ist auch bevorzugt, dass solche
Schlitze reihenmäßig versetzt zueinander angeordnet sind. Es ergibt sich dann ein
Muster, wie es (ausgangsmäßig) bei einem Rippenstreckmetall gegeben ist. Im gedehnten
Zustand ergibt sich annähernd eine Konfiguration, wie sie eben dem genannten Rippenstreckmetall
entspricht
[0008] Um ein dampfdiffusionsdichtes, bandartiges Verbindungselement anzugeben, ist vorgesehen,
dass die weitere Lage eine Metallfolie, weiter bevorzugt eine Aluminiumfolie ist.
Denkbar ist auch, die weitere Lage als Vlieslage auszubilden. Die weitere Lage ist
zur Erzielung der Dehnbarkeit des Verbindungselements in Abschnitten unterteilt, so
insbesondere durch Messern des der dehnfähigen Dehnungsfolie zugeordneten Bereichs
oder durch Wellung bzw. Kreppung.Weiter alternativ wird vorgeschlagen, dass eine in
Überdeckung zu der Dehnungsfolie angebrachte Folie eine dampfdiffusionsoffene, wasserdichte
Folie ist. Auch diese dampfdiffusionsoffene Folie ist im Bereich der Verlängerungsreserve
in Abschnitten, bevorzugt in Form von Streifen, unterteilt Auch ist vorgesehen, dass
die weitere Lage mit der Dehnungsfolie mittels einer un mittelbar auf der Dehnungsfolie
haftenden Vlieslage verbunden ist. Auch letztere ist in Abschnitten unterteilt, wobei
die auf dieser unterteilten Vlieslage angeordnete weitere Lage in Abschnitten unterteilt
mit der Vlieslage verhaftet ist. Ein weiterer, insbesondere baulicher Vorteil ergibt
sich dadurch, dass die Dehnungsfolie als weitere Außenlage auf ihrer Außenseite silikonisiert
ist. Weiter alternativ wird vorgeschlagen, dass die Dehnungsfolie über einen Teil
der von ihr eingenommenen Fläche Durchgangsöffnungen aufweist, so dass diese Folie
bei einer dampfdiffusionsoffenen Ausgestaltung des bandartigen Verbindungselements
eine entsprechende Durchlasswirkung besitzt. Die Durchgangsöffnungen können hierbei
bspw. versetzt angeordnete Löcher kreisrunden Grundrisses sein. Bevorzugt wird eine
Ausgestaltung, bei welcher auch die Dehnungsfolie gemessert bzw. gefräst ist, so dass
diese in Abschnitte unterteilt ist Diese Abschnitte verlaufen gleich den durch Messern
geschaffenen Abschnitten der nicht dehnfähigen Lage in Längserstreckung der zu überbrückenden
Fuge. Die Abschnitte der nicht dehnfähiger Lage sind übergreifend zu den Durchgangsöffnungen
angeordnet, so dass sich hieraus ein Verbund ergibt Hierbei müssen die Abschnitte
der nicht dehnfähigen Lage nicht unbedingt die Durchgangsöffnungen vollständig abdecken.
Das bandartige Verbindungselement ist zufolge der ertndungsgemäßen Ausgestaltung in
drei Bereiche unterteilt Hierbei weisen die in Breitenrichtung betrachteten, äußeren
Bereiche idealerweise keine elastischen Eigenschaften auf. Der mittlere, im Fugenbereich
zwischen Fensterrahmen und Mauerwerk anzuordnete Bereich besteht aus einer weichelastischen
Folie, welche sich mit gleichbleibend niedrigen Kräften über einen weiten Bereich
von bspw. 50 bis 200 % dehnen lässt Die Rückstellkräfte beeinträchtigen dabei nicht
die Kleberverbindbarkeit Die weichelastische Folie ist bevorzugt einseitig relativ
antiadhäsiv, bspw. durch zusätzliche Silikonisierung und verhindert somit ein Verkleben
mit einem einzubringenden Ortschaum in der zu überbrückenden Bauanschlussfuge. Es
ist weiter ein bandartiges Verbindungselement angegeben, welches aus mehreren Einzellagen
aufgebaut ist, bei der jede Lage eine eigene funktionale Eigenschaft aufweist. Über
die Breite werden ebenfalls Materialien unterschiedlicher Eigenschaft eingesetzt.
Die raumseitige Lage besteht bevorzugt aus einem Putzträger, vorzugsweise einem PP-Vliesgewebe,
die Zwischenlage -je nach Anwendungsbereich- aus einer dampfoffenen bzw. relativ dampfdichten
und luftdichten Lage. Im Bereich derBauanschlussfuge ist das Verbindungselement mit
einer hochelastischen Kunststofffolie kaschiert bzw. koextrudiert, deren bleibende
Verformung nach der Hysteresemessung idealerweise bei >15% liegt. Geeignete Materialien
derDehnungsfolie sind vorzugsweise PF/ SBS/ PE-3-Schich-Coexfolie bzw. SBS-Monofolien,
SEBS-Monofolien sowie Metallocenefolien. Je nach Anwendungsfall ist das Verbindungselement
zur Befestigung am Fensterrahmen und/ oder Mauerwerk mit einer bzw. zweier Klebeschichten
(z. B. Butyl, Hotmelt, Acrylat-SK) einseitig bzw. wechselseitig kaschiert. Im Bereich
der aufkaschierten Dehnungsfolie wird der Lagenverbund in Längsrichtung des Verbindungselements
im Abstand von ca 0,5 bis 5 mm, bevorzugt 2 mm in der Form getrennt, so bspw. durch
Messern, wobei die elastische Dehnungsfolie nicht durchtrennt bzw. angeschnitten wird.
Hierdurch wird ein definierter, hochelastischer Bereich im Verbund geschaffen, selbst
dann, wenn die Einzelfolien bzw. Vliese kaum bzw. keine elastischen Eigenschaften
aufweisen.
[0009] Nachstehend ist die Erfindung anhand der beigefügten Zeichnungen, welche lediglich
mehrere Ausführungsbeispiele darstellen, näher erläutert. Es zeigt:
- Fig. 1
- einen vergrößerten Querschnitt durch ein erfindungsgemäßes bandartiges Verbindungselement,
wobei die Dicke der einzelnen Schichten aus Verständnisgründen übertrieben dargestellt
ist, eine erste Ausführungsform bei unausgelöster Verlängerungsreserve betreffend;
- Fig. 2
- eine Herausvergrößerung des Bereichs II in Fig.1;
- Fig. 3
- das bandartige Verbindungselement der ersten Ausführungsform im Anwendungsfall bei
Verbindung mit einem Rahmenbauteil und einem Mauerwerk;
- Fig. 4
- einen vergrößerten Querschnitt durch das bandartige Verbindungselement in einer zweiten
Ausführungsform;
- Fig. 5
- den herausvergrößerten Bereich V in Fig. 4;
- Fig. 6
- das bandartige Verbindungselement der Ausführungsform gemäß Fig. 4 im Anwendungsfall;
- Fig. 7
- einen vergrößerten Querschnitt durch das bandartige Verbindungselement in einer dritten
Ausführungsform;
- Fig. 8
- das bandartige Verbindungselement der dritten Ausführungsform im Anwendungsfall;
- Fig. 9
- einen weiteren vergrößerten Querschnitt durch das bandartige Verbindungselement, eine
vierte Ausführungsform betreffend;
- Fig.10
- das bandartige Verbindungselement in einer Ausführungsform gemäß Fig. 9 im Anwendungsfall;
- Fig. 11
- einen vergrößerten Querschnitt durch ein Verbindungselement in einer weiteren Ausführungsform;
- Fig. 12
- eine Herausvergrößerung des Bereichs XII in Fig.11;
- Fig.13
- eine der Fig. 12 entsprechende Darstellung der Verlängerungsreserve;
- Fig. 14
- eine der Fig. 9 entsprechende Schnittdarstellung, ein Verbindungselement in einer
weiteren Ausführungsform darstellend;
- Fig. 15
- die Vergrößerung des Bereichs XV in Fig. 14;
- Fig. 16
- in Schnittdarstellung das Verbindungselement gemäß einer weiteren Ausführungsform;
- Fig. 17
- eine der Fig. 8 entsprechende Darstellung, jedoch die Anordnung des Verbindungselements
gemäß Fig. 16 betreffend;
- Fig. 18
- eine Draufsicht auf ein bandartiges Verbindungselement, mit sich in Querrichtung begrenzt
erstreckenden Schlitzen;
- Fig. 19
- eine Seitenansicht des Gegenstandes gemäß Fig.18; und
- Fig. 20
- eine Ansicht bei Dehnung des Gegenstandes gemäß Fig. 18.
[0010] In den Fig. 1 bis 3 ist eine erste Ausführungsform des erfindungsgemäßen bandartigen
Verbindungselements 1 dargestellt. Dieses ist durchgängig zweilagig ausgebildet mit
einer, bezogen auf die Breite des Verbindungselements 1, mittigen Lage. Alle drei
Lagen sind miteinander fest verhaftet.
[0011] Die mittige, in Längserstreckung des Verbindungselements streifenförmige Lage ist
aus einer dehnfähigen elastischen Dehnungsfolie 2 gebildet, so bspw. aus einer SBS-Monofolie,
welche zumindest in Breitenrichtung, d. h. quer zur Längserstreckung der Dehnungsfolie
2, dehnbar ist. Die Dicke dieser Dehnungsfolie 2 beträgt etwa 30 bis 100 µm, bevorzugt
70 µm.
[0012] Die mit dieser Dehnungsfolie 2 fest verbundene weitere Lage 3 ist in diesem Ausführungsbeispiel
eine Aluminiumfolie 4, zur Bildung eines dampfdiffusionsdichten Verbunds. Die Dicke
der Alufolie beträgt etwa 5 bis 40 µm, bevorzugt 17 µm.
[0013] Als Außenlage 5 ist eine flächig mit der weiteren Lage 3 -hier der Aluminiumfolie
4- verhaftete Putzverbundlage 6 in Form eines Vlieses, vorzugsweise eines PP-Vliesgewebes
vorgesehen.
[0014] Der in Breitenrichtung betrachtete mittige Bereich des Verbindungselements 1 ist
als auslösbare Verlängerungsreserve R ausgeformt, wozu die durch die elastische Dehnungsfolie
2 überdeckten Mittenabschnitte der nicht dehnfähigen Lagen 3 und 5 in Abschnitte 7
unterteilt sind. Dies ist durch Messern der Lagen 3 und 5 in Längsrichtung des Verbindungselementes
1 realisiert, wobei die hierdurch ausgebildeten Freischnitte zwischen den Abschnitten
7 sich bis zu der der weiteren Lage 3 zugewandten Oberseite d er Dehnungsfolie 2 erstrekken,
ohne dass diese angeschnitten oder durchtrennt ist. Wie insbesondere aus der vergrößerten
Darstellung in Fig. 2 zu erkennen, sind die Freischnitte 8 zwischen den Abschnitten
7 im Querschnitt schneidenförmig, so dass im ungedehnten Zustand des Verbindungselements
1 gemäß den Fig. 1 und 2 die Abschnitte 7, insbesondere die Abschnitte 7 der weiteren
Lage 3 im durch die Messerschneide geformten Spitzenbereich der Freischnitte 8 aneinander
liegen. Die Breite der Dehnungsfolie 2 ist so bemessen, dass diese in Breitenrichtung
beidseitig überlappend über den letzte Abschnitt 7 der weiteren Lage 3 übersteht.
[0015] Die weitere Lage 3 -Alufolie 4- sowie die Außenlage 5 -Putzverbundlage 6-sind jeweils
Träger von Verhaftungselementen. Diese sind seitenverteilt, flachseitig zugeordnet.
So ist seitlich der Dehnungsfolie 2 auf der dieser zugewandten Unterseite der weiteren
Lage 3 ein Streifen aus Dauerklebemasse 9 angeordnet. Bevorzugt kommt hierbei Butyl-Kautschuk
zur Anwendung. Die Dikke der Dauerklebemassenschicht liegt zwischen 2 und 5 mm, bevorzugt
1,5 mm. Die Außenlage 5 trägt auf ihrer der weiteren Lage 3 abgewandten Oberseite
in einer Projektion seitlich versetzt zur Dehnungsfolie 2 eine Haftkleber-Beschichtung
10. Diese dient der Verhaftung mit einem meist glattflächigen Rahmenbauteil 11, welches
bspw. in eine Öffnung eines Mauerwerks 12 eingesetzt wird. Die Dauerklebemasse dient
zur unmittelbaren Klebeverbindung des Verbindungselements 1 mit dem Mauerwerk 12.
[0016] Das etwa handbreite Verbindungselement 1 wird im Anwendungsfall gemäß Fig. 3 in ein
verspringendes, bspw. Doppel-S-förmiges Profil geformt und so der Wandungsausnehmung
und dem Rahmenbauteil 11 zugeordnet, dass es sowohl mit Innenfläche des Mauerwerks
12 als auch mit dem Rahmenbauteil 11 anschmiegend verbunden ist bzw. daran verklebt.
Die Verklebung mit dem Rahmenbauteil 11 findet auf der Außenseite desselben statt.
[0017] Um dem Dehnungsverhalten zwischen dem Mauerwerk 12 und dem Rahmenbauteil 11 Rechnung
zu tragen, ist das bandartige Verbindungselement 1 so gestaltet, dass Veränderungen
der Spaltweite a zwischen Mauerwerk 12 und Rahmenbauteil 11 nicht zu einer Beschädigung
oder zu einem Abreißen des Verbindungselements 1 führen können.
[0018] Dies ist dadurch erreicht, dass das Verbindungselement 1 eine auslösbare Verlängerungsreserve
R aufweist, die ab einem bestimmten Schwellwert wirksam wird. Dies ist durch die Anordnung
einer, die Mauerwerksfuge 13 zwischen Mauerwerk 12 und Rahmenbauteil 11 überspannenden
Dehnungsfolie 2 erreicht, wobei die bspw. aufkaschierten weiteren Lagen 3 und 5 bedingt
durch die Freischnitte 8 diese Dehnungen mit vollziehen können. So ist durch die Freischnitte
8 ein Auffächern bzw. Einfachern oder eine nahezu parallele Beabstandung der Abschnitte
7 zueinander erreichbar.
[0019] Zeigen die Fig.1 bis 3 eine dampfdiffusionsdichte Ausgestaltung des Verbindungselements
1, so gibt die Variante gemäß den Fig. 4 bis 6 eine Lösung wieder, bei welcher das
Verbindungselement 1 dampfdiffusionsoffen ausgebildet ist.
[0020] So ist die Dehnungsfolie 2 dieser Ausführungsform mit einer weiteren Lage 3 aus einem
Vlies 14, insbesondere PP-Vlies überdeckt, über welcher sich eine dampfdiffusionsoffene,
wasserdichte Folie 15 erstreckt. Auch in dieser Ausführungsform ist eine Außenlage
5 als Putzverbundlage 6 vorgesehen, so bspw. bestehend aus einem PP-Spinnvlies.
[0021] Die drei Lagen sowie die Dehnungsfolie 2 sind fest miteinander verbunden, wobei die
weitere Lage 3 -Vlies 14-, die diffusionsoffene Folie 15 und die Außenlage 5 -Putzverbundlage
6- breitenmäßig gleich ausgebildet sind.
[0022] Im Überdeckungsbereich zu derDehnungsfolie 2 sind auch in diesem Ausführungsbeispiel
alle hierüber angeordneten Lagen (weitere Lagen 3, Folie 15 und Außenlage 5) in Längserstreckung
des Verbindungselements 1 durch Messern in Abschnitte 7 unterteilt, welche durch Freischnitte
8 in Breitenrichtung des Verbindungselements 1 zueinander beabstandet sind.
[0023] Unterseitig der der Dehnungsfolie 2 zugewandten weiteren Lage 3 ist benachbart und
beabstandet zurDehnungsfolie 2 eine Schicht Dauerklebemasse 9 angeordnet Seitenwechselgegenüberliegend
auf der Oberseite der Außenlage 5 ist in einer Projektion zur Dehnungsfolie 2 neben
dieser und beabstandet zu dieser angeordnet eine Haftkleber-Beschichtung 10 vorgesehen.
[0024] Fig. 6 zeigt ein Anwendungsbeispiel, bei dem das Verbindungselement 1 gemäß der Ausführungsform
der Fig. 4 und 5 mittels der Haftkleber-Beschichtung 10 an einem Rahmenbauteil 11
und mittels der Dauerklebemasse 9 an einer gegenüberliegenden Außenfläche eines Mauerwerks
12 befestigt ist, zur Überbrückung einer Mauerwerksfuge 13 zur Gebäudeaußenseite hin.
[0025] Auch bei dieser Ausführungsform ist durch die Anordnung der parallel zueinander verlaufenden,
etwa in einem Abstand von 2 mm ausgeformten Freischnitte 8 und der Anordnung der die
gebildeten Abschnitte 7 überdeckenden Dehnungsfolie 2 eine Verlängerungsreserve R
geschaffen.
[0026] In der Darstellung in Fig. 7 ist ein Verbindungselement 1 dargestellt, welches ein
Kombielement, bestehend aus einem Verbindungselement 1 gemäß der ersten Ausführungsform
und einem Verbindungselement 1 der zweiten Ausführungsform ist. So ist ein über die
Breite des Verbindungselements 1 betrachtete mittige Haftkleberbeschichtung 10 vorgesehen,
von welcher ausgehend sich einerseits in Breitenrichtung eine dampfdiffusionsoffene
Zone und zur anderen Seite hin eine dampfdiffusionsdichte Zone erstreckt.
[0027] Die -in der Darstellung sich nach unten erstreckende- dampfdiffusionsdichte Zone
setzt sich im Wesentlichen zusammen aus einer Aluminiumfolie 4 und einer, die Außenlage
5 bildenden Putzverbundlage 6. Randseitig unterseitig der Aluminiumfolie 4 ist ein
Streifen Dauerklebemasse 9 angeordnet.
[0028] Der -sich in Fig. 7 nach oben erstreckende- dampfdiffusionsoffene Bereich ist gemäß
dem zweiten Ausführungsbeispiel mit einer weiteren Lage 3 aus einem Vlies 14, einer
dampfdiffusionsoffenen, wasserdichten Folie 15 und einer Außenlage 5 in Form einer
Putzverbundlage 6 gebildet. Unterseitig im Randbereich der Vlieslage 14 ist ein Streifen
Dauerklebemasse 9 angeordnet.
[0029] Auf der der Außenlage 5 abgewandten Unterseite der weiteren Lagen 3 (Vlieslage 14
im dampfdiffusionsoffenen Bereich, Alufolie 4 im dampfdiffusionsdichten Bereich) erstreckt
sich die Dehnungsfolie 2 unter festem Verbund mit der darüber angeordneten weiteren
Lage 3, wobei die Dehnungsfolie 2 breitenmäßig so ausgelegt ist, dass diese in Breitenrichtung
jeweils mit geringem Abstand zu dem Streifen der Dauerklebemasse 9 endet. So ist die
Dehnungsfolie 2 breitenmäßig zumindest so ausgelegt, dass diese sowohl im dampfdiffusionsoffenen
Bereich gemesserte Abschnitte 7 als auch im dampfdiffusionsdichten Bereich gemesserte
Abschnitte 7 überlappt und darüber hinaus hierdurch auch einen Verbund der Lagen zueinander
bildet.
[0030] In Fig. 8 ist ein Anwendungsbeispiel dargestellt. Es ist zu erkennen, dass das Kombi-Verbindungselement
1 mittels der in Überdeckung zu der Dehnfolie 2 angeordneten Haftkleber-Beschichtung
10 an einer Außenwandung eines Rahmenbauteils 11 befestigt ist. Der dampfdiffusionsoffene
Abschnitt des Verbindungselements 1 ist, die Mauerwerksfuge 13 querend, nach außen
geführt und mittels der unterseitig der Vlieslage 14 angeordneten Dauerklebenaasse
9 am Mauerwerk 12 befestigt.
[0031] Der dampfdiffusionsdichte Abschnitt des Verbindungselements 1 hingegen ist, gleichfalls
die Mauerwerksfuge 13 querend, zum Rauminneren hin gezogen, dies gleichfalls unter
Befestigung des Endabschnitts mittels der Dauerklebemasse 9 mit dem Mauerwerk 12.
[0032] Das Verbindungselement 1 der dritten Ausführungsform gemäß FIg. 7 weist zufolge der
beschriebenen Ausgestaltung zwei Verlängerungsreserven R auf, so dass in vorteilhafter
Weise unterschiedlichste Bauwerks-/ Bau-werkteilbewegungen ohne Abriss der Klebe-Verbindungsstellen
aufgefangen werden können.
[0033] Die Fig. 9 zeigt eine vierte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verbindungselements
1, welches im Wesentlichen gleich der ersten Ausführungsform gemäß den Fig. 1 bis
3 ausgebildet ist
[0034] Bei dieser Version ist jedoch die Dehnungsfolie 2 über den Bereich der Verlängerungsreserve
R hinaus bis in einen Randbereich über die Unterseite der weiteren Lage 3 gezogen,
wobei weiter die Dehnungsfolie 2 als weitere Außenlage 16 auf ihrer Außenseite mit
einer Silikonlage versehen ist. Die Dehnungsfolie ist somit einseitig relativ antiadhäsiv,
womit im Anwendungsfall gemäß der Darstellung in Fig. 10 ein Verkleben mit in die
Bauwerksfuge 13 eingebrachten Ortschaum verhindert ist Zufolge dessen bleibt die gewünschte
Dehnbarkeit im Bereich der Verlängerungsreserve R weiterhin erhalten.
[0035] Bei der in den Figuren 11 bis 13 gezeigten Ausführungsform ist die Verlängerungsreserve
R im Bereich der nicht dehnfähigen weiteren Lage 3 durch Kreppung dieser Lage 3 im
Überdeckungsbereich zu der Dehnungsfolie 2 erreicht Die Wellen der weiteren Lage 3
sind hierbei quer zur Längserstreckung des Verbindungselements aufgerichtet Demnach
kann eine Streckung des gewellten Lagenabschnitts in Querrichtung erreicht werden.
[0036] Die weitere Lage 3 ist an den der Dehnungsfolie 2 zugeordneten Wellenbergen 17 mit
derDehnungsfolie 2 linienartig verhaftet. Die freie Wellenhöhe und der Abstand der
Verhaftungslinien zueinander sind an die gewünschte Dehnbarkeit des Verbindungselements
1 im Bereich der Dehnungsfolie 2 angepaßt. Eine Dehnung der Dehnungsfolie 2 wird durch
Streckung des gekrepptem Lagenabschnitts nachvollzogen.
[0037] Die ein- oder beidseitig in Querrichtung über die Dehnungsfolie 2 überragenden Abschnitte
der weiteren Lage 3 sind nicht gewellt ausgebildet und sind somit nicht streckbar.
[0038] Auch in dieser Ausführungsform kann die weitere Lage 3 eine Aluminiumfolie, eine
Vlieslage oder auch eine dampfdiffusionsoffene, wasserdichte Folie sein. Auch können,
wie angedeutet, mehrere übereinander angeordnete weitere, nicht dehnfähige Lagen vorgesehen
sein, die jeweils im Überdeckungsbereich zur Dehnungsfolie 2 plissiert oder gekreppt
und auch untereinander partiell verhaftet sind.
[0039] In Fig. 14 ist in einer weiteren Ausführungsform ein Verbindungselement 1 dargestellt,
dessen Dehnungsfolie 2 zur dampfdiffusionsoffenen Ausbildung ähnlich der weiteren,
nicht dehnfähigen Lage 3 gemessert bzw. gefräst ist. Die ansonsten darnpfdiffusionsgeschlossene
Dehnungsfolie 2 ist durch das Messem in Abschnitte 18 unterteilt, welche Abschnitte
18 durch die die Verlängerungsreserve R gewährleistenden Abschnitte 7 der nicht dehnfähigen
Lage 3 verbunden sind.
[0040] Entsprechend der Messerung der Lage 3 erstrecken sich die Freischnitte 19 zwischen
den Abschnitten 18 der Dehnungsfolie 2 bis zur zugewandten Oberseite der weiteren
Lage 3, ohne dass diese durch diese Messerung angeschnitten sind. Die sich hierbei
insbesondere bei einer Dehnung einstellenden Durchgangsöffnungen 20 zwischen den Abschnitten
18 werden von den Abschnitten 7 der Lage 3 übergriffen, wobei bevorzugt in Breitenrichtung
des Verbindungselements 1 gemessen die Abschnitte 18 und 7 gleiche Erstrekkungsmaße
aufweisen und die schlitzartigen Durchgangsöffnungen weiter bevorzugt beidseitig gleichmäßig
von den Abschnitten 7 übergriffen sind.
[0041] Entsprechend den zuvor beschriebenen Ausführungsbeispielen erstrecken sich die Abschnitte
18 und 7 in Flxgenlängsrichtung zur Gewährleistung einer Dehnbarkeit in Breitenrichtung
des Verbindungselements 1.
[0042] Das beschriebene Verbindungselement 1 gemäß Fig. 14 ist dampfdiffusionsoffen eingestellt
zur Überbrückung einer gebäudeäußeren Mauerwerksfuge. Die nicht dehnfähige Lage 3
besteht hierzu aus einer entsprechend offen eingestellten Verbundfolie 23, die auf
der der Dehnungsfolie 2 zugewandten Seite endseitig mit einer Dauerklebemasse 9 versehen
ist. Letztere ist mit einer entfernbaren Silikonfolie 21 abgedeckt.
[0043] Die die Außenlage 5 zugleich bildende weitere Lage 3 trägt auf ihrer der Dehnfolie
2 abgewandten Seite und im die Dauerklebemasse 9 aufweisenden Abschnitt gegenüberliegenden
Endbereich eine gleichfalls mit einer entfernbaren Silikonfolie 22 abgedeckte Haftkleber-Beschichtung
10.
[0044] Nicht dargestellt, jedoch weiter alternativ denkbar ist die Anordnung einer äußeren
Putzverbundlage auf die weitere Lage 3, so bspw. eine Vlieslage.
[0045] Wie in den Figuren 16 und 17 dargestellt kann das vorbeschriebene Vereindungselement
auch als Kombi-Verbindungselement zur Überbrückung der Fuge 13 nach innen und außen
gebildet sein, wobei die zum Rauminneren weisende nicht dehnfähige Lage 3 dampfdiffusionsdicht
ausgebildet ist. Diese innere Lage kann so bspw. eine Aluminiumfolie 4 sein.
[0046] Die Verlängerungsreserve R dieses dampfdiffusionsdichten Abschnitts ist durch eine
diffusionsdichte, nicht gemesserte Dehnungsfolie 2 gebildet, die einen gemesserten
oder gefrästen Bereich der weiteren Lage 3 überbrückt.
[0047] Bei der Ausführungsform der Fig.18 ist eine Querschlitzung der auf der Dehnungsfolie
2 befindlichen Lagen 3 und 5 vorgesehen. Und zwar in Form von quer zur Dehnungsrichtung
mit einer beschränkten Erstreckung verlaufenden Schlitzen 24. Die Schlitze 24 sind
reihenartig angeordnet, jeweils mit in einer Reihe dazwischen befindlichen Festbrücken
25. Darüber hinaus sind die Schlitze 24 in den Reihen gegeneinander versetzt angeordnet
derart, dass ein Schlitz 24 der einen Reihe eine Festbrücke 25 der anderen Reihe überbrückt.
Er greift bevorzugt noch darüber hinaus.
[0048] In Fig. 20 ist die gedehnte Form dieses Verbindungselementes dargestellt. Man erkennt
rautenartig klaffende Öffnungen 26.
1. Bandartiges Verbindungselement (1) anordenbar zwischen einem Rahmenbauteil (11),bspw.
einem Fensterrahmen, und einem Mauerwerk (12), wobei das Verbindungselement (1) an
dem Rahmenbauteil (11) und/oder Mauerwerk (12) anklebbar ist, wobei weiter das Verbindungselement
(1) eine auslösbare Verlän-erung-.iieserve (R) aufweist, dadurch gekenntzeichnet, das das mehrlagige Verbindungselement (1) jedenfalls in einem Abschnitt seiner Breite
eine dehnfähige elastische Dehnungsfolie (2) aufweist und eine weitere nicht dehnfähige
Lage (3) aufweist, welche in Abschnitte (7) unterteilt und mit der dehnfähigen Dehnungsfolie
(2) fest verbunden ist.
2. Verbindungselement nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass die weitere Lage (3) in Form von Streifen unterteilt ist.
3. Verbindungselement nach einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass die Abschnitte (7) bei ungedehnter Dehnungsfolie (2) unmittelbar aneinander anliegen.
4. Verbindungselement nach einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungselement (1) im Bereich der mit den Abschnitten (7) besetzten Dehnungsfolie
(2) eine auf Seiten der Abschnitte (7) angeordnete Außenlage (5) aufweist, die als
Putzverbundlage (6) ausgebildet ist.
5. Verbindungselement nach einem der vorhergehenden Ansprüche oder dadurch gekennzeichnet, dass die Außenlage (5) eine Unterteilung aufweist, die eine Verhaftung mit den Abschnitten
(7) der nicht dehnfähigen Lage (3) ermöglicht.
6. Verbindungselement nach den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1,
dadurch gekennzeichnet, dass das mehrlagige Verbindungselement (1)jedenfalls in einem Abschnitt seiner Breite
eine dehnfähige elastische Dehnungsfolie (2) aufweist und eine weitere nicht dehnfähige
Lage (3) im Querschnitt gewellt angeordnet und nur an zugeordneten Wellenbergen mit
der Dehnungsfolie (2) verhaftet ist.
7. Verbindungselement nach einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass die weitere Lage (3) eine Metallfolie ist.
8. Verbindungselement nach einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass die weitere Lage (3) eine Aluminiumfolie (4) ist.
9. Verbindungselement nach einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass die weitere Lage (3) eine Vlieslage (14) ist.
10. Verbindungselement nach einem der vorhergehenden An-sprüche dadurch gekennzeichnet, dass eine in Überdeckung zu der Dehnungsfolie (2) angebrachte Folie (15) eine dampf-diffusionsoffene,
wasserdichte Folie ist.
11. Verbindungselement nach einem der vorhergehenden An-sprüche dadurch gekennzeichnet, dass die weitere Lage (3) mit der Dehnungsfolie (2) mittels einer unmittelbar auf der
Dehnungsfolie haftenden Vlieslage (14) verbunden ist.
12. Verbindungselement nach einem der vorhergehenden An-sprüche dadurch gekennzeichnet, dass die Deh-nungsfolie (2) als weitere Außenlage (16) auf ihrer Außenseite silikonisiert
ist.
13. Verbindungselement nach einem der vorhergehenden An-sprüche dadurch gekennzeichnet, dass die Dehnungsfolie (2) über einen Teil der von ihr eingenommenen Fläche Durchgangsöffnungen
(20) aufweist.
14. Verbindungselement nach einem der vorhergehenden An-sprüche dadurch gekennzeichnet, dass die Dehnungsfolie (2) in Abschnitte (18) unterteilt ist.
15. Verbindungselement nach einem der vorhergehenden An-sprüche dadurch gekennzeichnet, dass die Abschnitte (7) der nicht dehnfähigen Lage (3) übergreifend zu den Durchgangsöffnungen
(20) angeordnet sind.
16. Bauartiges Verbindungselement (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 15 angeordnet zwischen
einem Rahmenbauteil (11), beispielsweise einem Fensterrahmen, und einem Mauerwerk
(12), wobei das Verbindungselement (1) an dem Rahmenbauteil (11) und/oder dem Mauerwerk
angeklebt ist.
1. Strip-like connector element (1) arrangeable between a frame component (11), for example
a window frame, and a wall structure (12), wherein the connector element (1) can be
bonded to the frame component (11) and/or the wall structure (12), wherein the connector
element (1) further includes a releasable extension reserve (R), characterized in that the multi-layered connector element (1) in any case includes in one part of its width
an extensible elastic expansion film (2) and an additional non-extensible layer (3),
which is subdivided into sections (7) and is fixedly connected to the extensible expansion
film (2).
2. Connector element according to claim (1), characterized in that said additional layer (3) is subdivided in the form of strips.
3. Connector element according to one of the preceding claims, characterized in that said sections (7) in the non-extended expansion film (2) are directly abutting each
other.
4. Connector element according to one of the preceding claims, characterized in that in the region of the expansion film (2) which is equipped with said sections (7),
the connector element (1) includes an outer layer (5) which is arranged on the side
of said sections (7) and which is designed as the composite plaster layer (6).
5. Connector element according to one of the preceding claims, characterized in that the outer layer (5) includes a subdivision which allows a bond with the sections
(7) of the non-extendible layer (3).
6. Connector element according to the features of the generic part of claim 1, characterized in that the multi-layered connector element (1) in any case includes in a part of its width
an extensible elastic expansion film (2) and that an additional non-extensible layer
(3) is arranged in an ondulated fashion in cross section and is bonded to the expansion
film (2) only at associated wave crests.
7. Connector element according to one of the preceding claims, characterized in that the additional layer (3) is a metal foil.
8. Connector element according to one of the preceding claims, characterized in that the additional layer (3) is an aluminum foil (4).
9. Connector element according to one of the preceding claims, characterized in that the additional layer (3) is a non-woven layer (14).
10. Connector element according to one of the preceding claims, characterized in that a film (15) which is arranged so as to cover the expansion film (2) is a steam diffusion-open,
watertight film.
11. Connector element according to one of the preceding claims, characterized in that the additional layer (3) is connected to the expansion film (2) by means of a non-woven
layer (14) directly adhering to the expansion film.
12. Connector element according to one of the preceding claims, characterized in that the expansion film (2) as an additional outer layer (16) is siliconized on its outer
face.
13. Connector element according to one of the preceding claims, characterized in that the expansion film (2) includes passage openings (20) over a part of the area occupied
by it.
14. Connector element according to one of the preceding claims, characterized in that the expansion film (2) is subdivided into sections (18).
15. Connector element according to one of the preceding claims, characterized in that the sections (7) of the non-extensible layer (3) are arranged so as to be overlapping
with respect to the passage openings (20).
16. Strip-like connector element (1) according to one of the preceding claims, arranged
between a frame component (11), for example a window frame, and a wall structure (12),
wherein the connector element (1) is bonded to the frame component (11) and/or the
wall structure (12).
1. Élément de liaison de type bande (1) apte à être disposé entre un élément de construction
en forme de cadre (11), par exemple un châssis de fenêtre, et un murage (12), ledit
élément de liaison pouvant être collé sur élément de construction en forme de cadre
(11) et/ou le murage (12), ledit élément de liaison (1) comportant une réserve d'allongement
(R) déclenchable, caractérisé en ce que l'élément multicouche de liaison (1) en tout cas comporte dans une partie de sa largeur
un film de dilatation extensible élastique (2) et en ce qu'une couche additionnelle non-extensible (3) est subdivisée en sections (7) et est
reliée de manière fixe au film de dilatation (2).
2. Élément de liaison selon la revendication 1, caractérisé en ce que la couche additionnelle (3) est subdivisée en forme de bandes.
3. Élément de liaison selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que, dans l'état non-étendu du film de dilatation (2), les sections (7) sont directement
juxtaposées.
4. Élément de liaison selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que, dans la partie du film de dilatation (2) muni des sections (7), l'élément de liaison
comporte sur le côté des sections (7) une couche extérieure (5) formée comme une couche
composite d'enduit (6).
5. Élément de liaison selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la couche extérieure (5) a une subdivision rendant possible une adhérence avec les
sections (7) de la couche non-extensible (3).
6. Élément de liaison selon les caractéristiques du terme générique de la revendication
1, caractérisé en ce que l'élément multicouche de liaison (1) en tout cas comporte dans une partie de sa largeur
un film de dilatation extensible élastique (2) et en ce qu'une couche additionnelle non-extensible (3) est arrangée de manière ondulée en coupe
transversale et est adhérée au film de dilatation (2) seulement sur des sommets associés.
7. Élément de liaison selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la couche additionnelle (3) est une feuille en métal.
8. Élément de liaison selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la couche additionnelle (3) est une feuille d'aluminium (4).
9. Élément de liaison selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la couche additionnelle (3) est une couche non-tissée (14).
10. Élément de liaison selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'une feuille (15) arrangée de manière chevauchante par rapport au film de dilatation
(2) est un film étanche à l'eau et ouvert à la diffusion de vapeur.
11. Élément de liaison selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la couche additionnelle (3) est reliée au film de dilatation (2) par les biais d'une
couche non-tissée (14) directement adhérant sur le film de dilatation.
12. Élément de liaison selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le film de dilatation (2), en qualité de couche extérieure additionnelle (16), est
siliconisée sur sa face externe.
13. Élément de liaison selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le film de dilatation (2) comporte des ouvertures de passage (20) sur une partie
de la surface en occupée.
14. Élément de liaison selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le film de dilatation (2) est subdivisé en sections (18).
15. Élément de liaison selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les sections (7) de la couche non-extensible (3) sont arrangées de manière chevauchante
par rapport aux ouvertures de passage (20).
16. Élément de liaison de type bande (1) selon l'une des revendications précédentes, disposé
entre un élément de construction en forme de cadre (11), par exemple un châssis de
fenêtre, et un murage (12), ledit élément de liaison étant collé sur l'élément de
construction en forme de cadre (11) et/ou le murage (12).