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EP 1 649 947 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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05.12.2007 Patentblatt 2007/49 |
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Anmeldetag: 17.10.2005 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Vorrichtung zum mechanischen Fügen oder dergleichen
Clinching device or the like
Dispositif d'assemblage ou similaires
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE ES GB LI NL PL |
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Priorität: |
25.10.2004 DE 102004052009
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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26.04.2006 Patentblatt 2006/17 |
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Patentinhaber: ECKOLD GmbH & Co. KG |
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37444 St Andreasberg (DE) |
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Erfinder: |
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- Skolaude, Andreas
37431 Bad Lauterberg (DE)
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| (74) |
Vertreter: Henseler, Daniela |
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Rethelstrasse 123 40237 Düsseldorf 40237 Düsseldorf (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A1- 4 335 318 DE-A1- 19 747 267
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DE-A1- 4 423 049 DE-B- 1 065 954
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum mechanischen Fügen, Stanzen,
Lochen, Prägen, Nieten oder dergleichen gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Derartige Vorrichtungen werden bei der Verbindung von Metallblechen verwendet. Beim
sogenannten Clinchen bzw. mechanischen Fügen mittels Umformen werden an Verbindungsstellen
zu verbindende Blechteile unter Wirkung von Werkzeugsätzen, die jeweils aus einem
Stempel und Matrize bestehen, kleine räumliche Gebilde geformt, die Fügeelemente.
Die Fügeelemente werden gebildet, indem in einem Fügebereich der Blechwerkstoff der
flächig aufeinanderliegenden Blechteile aus einer Blechebene gemeinsam heraus verschoben
und gestaucht werden.
[0003] Eine hierzu einsetzbare Vorrichtung ist beispielsweise aus
DE 43 35 318 A1 bekannt.
DE 43 35 318 A1 beschreibt eine Werkzeugmaschine, die zwei Werkzeuge umfasst, die relativ zueinander
bewegbar sind, um zusammenzuwirken. Ein mit einem Arbeitskolben verbundenes erstes
Werkzeug führt eine lineare Hubbewegung gegenüber einem zweiten Werkzeug aus. Der
Arbeitskolben wird in Richtung der Hubachse geführt. Zur Erzeugung der Hubbewegung
ist ein Antriebskolben mit zwei Kniehebeln vorgesehen, die jeweils mit ihrem ersten
Ende am Antriebskolben über einen parallel zur Hubachse im Antriebskolben verschiebbar
gelagerten Gleitstein angelenkt sind. Das jeweils andere Ende der Kniehebel ist an
dem Arbeitskolben bzw. einem Widerlagerkolben angelenkt. Der Widerlagerkolben ist
verschiebbar in einem Hubwiderlager, das hubachsgleich zum und entfernt vom Arbeitskolben
ist. Die Kniehebel können durch eine Bewegung des Antriebskolbens in die Hubachse
zwischen Arbeitskolben und Hubwiderlager verschwenkt werden, so daß ein Hub ausgeführt
wird.
[0004] Als nachteilig hat sich dabei herausgestellt, daß mit der Werkzeugmaschine eine Anpassung
auf unterschiedlich dicke zu verbindende Blechteile nicht einfach und schnell erfolgen
kann.
[0005] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine Vorrichtung zum mechanischen
Fügen oder dergleichen nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 zu schaffen, die eine
flexiblere Gestaltung eines Öffnungsmaßes zwischen den Werkzeugen ermöglicht.
[0006] Diese Aufgabe wird gemäß den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
[0007] Hierdurch wird eine Vorrichtung zum mechanischen Fügen oder dergleichen geschaffen,
bei der ein Abstand zwischen zwei Werkzeugteilen, die relativ zueinander entlang einer
Hubachse bewegt werden können, vergrößert werden kann. Eines der Werkzeugteile ist
an einem Stößel angeordnet, der gegen den Antrieb aus einer Grundstellung verschoben
werden kann. Eine Gelenkkette bestehend aus dem Stößel und einem an diesem angelenkten
Kniehebel und einem am Kniehebel angelenkten verschiebbaren Schubstück wirkt sowohl
in Richtung der angetriebenen Hubbewegung der beiden aufeinander zu bewegten Werkzeugteile,
als auch bei einer manuellen Bewegung des Stößels mit einer Erhöhung des Abstands
der beiden Werkzeugteile aus einer Grundstellung. Eine solche Vorrichtung kann ein
vergleichsweise großes Öffnungsmaß zwischen den beiden Werkzeugteilen bieten, woraus
ein erweitertes Einsatzspektrum hinsichtlich der zu bearbeitenden Werkstückbereiche
folgt. Die Vergrößerung des Öffnungsmaßes bietet die Möglichkeit, Bauteile einfach
"einfädeln" zu können. Zudem wird das Werkzeugteil mit dem Stößel in Selbsthaltung
in der Stellung mit dem größeren Öffnungsmaß gehalten.
[0008] Die Vorrichtung weist kompakte Abmessungen und eine geringe Masse auf und ist somit
bevorzugt als Handgerät zu verwenden.
[0009] Durch die lineare Führung der Werkzeugteile zueinander führen diese reine Linearbewegungen
in einer Achse aus, weitere Anteile einer Bewegung, wie beispielsweise Kreisbogenbahnen
bei an Zangengliedern angeordneten Werkzeugteilen, sind nicht zu berücksichtigen.
[0010] Bevorzugt wird die Vorrichtung elektromechanisch angetrieben, was im Gegensatz zu
pneumatischen oder hydraulischen Antrieben einen höheren Wirkungsgrad liefert sowie
leiser, sauberer und steuerungstechnisch einfacher ist.
[0011] Die Ausbildung eines Rollengewindetriebes mit einer Spindelmutter und einer Spindel,
die von einem elektromechanischen Antrieb angetrieben wird, ermöglicht eine einfache
lineare Gestaltung des Antriebs. Die Spindel kann sich bis in das Schubstück erstrecken,
so daß sich die Spindel und das Schubstück über einen Gleitring zwischen dem Schubstück
und der Spindel, der an einem an der Spindel gesicherten Loslager angeordnet ist,
gegenseitig stabilisieren. Hierdurch wird eine kompakte Bauweise erreicht und ein
sicheres Gleiten des Schubstücks gegenüber dem Loslager. Zudem ist durch Verwendung
von Spindelantrieb und Kniehebel eine hohe Kraftübersetzung möglich.
[0012] Bevorzugt wird die Spindelmutter vom Schubstück drehfest gehalten und von dem Schubstück
in einer Ausnehmung geführt. Ein direktes Zusammenwirken und eine Paßgenauigkeit zwischen
den beweglichen Teilen werden damit erreicht.
[0013] Durch eine Führung der Feder in einer in dem Schubstück ausgestalteten Ausnehmung,
die die Feder im komprimierten Zustand aufnimmt, wird ermöglicht, daß die Feder nicht
verspringt und reversibel komprimiert und wieder entlastet werden kann.
[0014] Vorzugsweise ist zwischen dem Element und der Feder eine Scheibe angeordnet, die
mit glatten Flächen ausgebildet ist und eine unabhängige Materialwahl von Spindelmutter
und Feder, die sich nicht direkt berühren, ermöglicht.
[0015] Durch die Verwendung eines Griffrohrs, in dem das Element und das Schubstück quer
zur Hubachse angeordnet sind, liegt eine kompakte und am Griffrohr leicht zu handhabende
Vorrichtung vor.
[0016] Bevorzugt ist die Vorrichtung aus einem Griffrohr und einem damit verbundenen Rahmenteil
gestaltet, an dem eines der Werkzeugteile fest befestigt ist. Hierdurch werden ein
einfacher Aufbau und eine hohe Steifigkeit des Rahmenteils durch eine Integration
des Griffes erreicht.
[0017] Vorteilhafterweise ist ein Verriegelungsmechanismus vorhanden, der ein unbeabsichtigtes
Auslösen der Hubbewegung aus einer Stellung, bei der sich Finger oder Hände einer
Bedienungsperson zwischen den Werkzeugteilen befinden könnten, verhindert. Dazu kann
eine Elektronik zur Bestimmung der Position des Schubstücks vorgesehen sein. Bevorzugt
ist ein Sicherheitsschalter vorgesehen, mit dem nur bei Kontakt mit dem Schubstück
eine Auslösung der Hubbewegung möglich ist. Dadurch kann eine Auslösung je nach Stellung
des Schubstücks verhindert werden.
[0018] Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind der nachfolgenden Beschreibung und den
Unteransprüchen zu entnehmen.
[0019] Die Erfindung wird nachstehend anhand eines in den beigefügten Abbildungen dargestellten
Ausführungsbeispiels näher erläutert.
Fig.1 zeigt schematisch in einer Teilschnittdarstellung eine Seitenansicht einer Ausführungsform
einer erfindungsgemäßen Vorrichtung in einer Grundstellung.
Fig.2 zeigt schematisch in einer Teilschnittdarstellung eine Seitenansicht der Ausführungsform
nach Fig. 1 in einer Schließstellung.
Fig. 3 zeigt schematisch in einer Teilschnittdarstellung eine Seitenansicht der Ausführungsform
nach Fig. 1 in einer Offenstellung.
Fig. 4 zeigt schematisch in einer Teilschnittdarstellung eine Seitenansicht der Ausführungsform
nach Fig. 1.
Fig. 5 zeigt schematisch in einer perspektivischen Teilschnittdarstellung die Ausführungsform
nach Fig. 1 in einer Grundstellung.
Fig. 6 zeigt schematisch eine Vorderansicht der Ausführungsform nach Fig. 1 in einer
Grundstellung.
Fig. 7 zeigt schematisch in einer Teilschnittdarstellung eine Vorderansicht nach Fig.
1 in einer Grundstellung.
Fig. 8 zeigt schematisch eine Draufsicht nach Fig. 1.
[0020] Fig. 1, 2 und 3 zeigen eine Vorrichtung zum mechanischen Fügen flächig aufeinanderliegender
Bleche (nicht dargestellt) durch Umformen mit einem Werkzeugsatz aus zwei Werkzeugteilen
1, 2, beispielsweise aus einem Stempel und einer Matrize. Von den Werkzeugteilen 1,
2 ist mindestens das Werkzeugteil 2 relativ zu dem Werkzeugteil 1 bewegbar. Die Bewegung
ist eine reine Hubbewegung und erfolgt linear in Richtung einer Hubachse 3. Die Werkzeugteile
1, 2 wirken zusammen, wenn sie aufeinander zu bewegt werden und auf die (nicht dargestellten)
zwischen ihnen befindlichen Bleche einwirken. Die Werkzeugteile 1, 2 sind im dargestellten
Ausführungsbeispiel an Werkzeugträgern 4, 5 angeordnet.
[0021] Die Vorrichtung ist in den Fig. 1, 2 und 3 in unterschiedlichen Stellungen der Werkzeugteile
1, 2 bzw. Werkzeugträger 4, 5 zueinander dargestellt. Fig. 1 zeigt die Vorrichtung
in einer Grundstellung der Werkzeugträger 4, 5 zueinander. Die beiden Werkzeugträger
4, 5 weisen einen Abstand, das sogenannte Öffnungsmaß, auf. Dabei beträgt der Abstand
zwischen den Werkzeugträgern 4, 5 mehrere Millimeter, vorzugsweise 3 bis 10 mm, weiter
bevorzugt etwa 6 mm.
[0022] Das Werkzeugteil 2 ist an einem Stößel 6 angeordnet. Im dargestellten Ausführungsbeispiel
ist der Werkzeugträger 5, an dem das Werkzeugteil 2 angeordnet ist, an den Stößel
6 angeschraubt. Der Stößel 6 wird linear in Richtung der Hubachse 3 geführt. Am Stößel
6 ist ein Ende eines Kniehebels 7 angelenkt. Ein weiteres Ende des Kniehebels 7 ist
an einem Schubstück 8 angelenkt, das quer zur Hubachse 3 verschieblich angeordnet
ist. Die Anlenkung der Enden des Kniehebels 7 erfolgt über Zylinderstifte 9, 10. Das
Schubstück 8 ist in einem länglichen rohrförmigen Steg 11 geführt, der unter einem
Winkel zur Hubachse 3 ausgerichtet ist. Im dargestellten Ausführungsbeispiel verläuft
der Steg 11 quer zur Hubachse 3. Eine Bewegung des Schubstücks 8 in Richtung des Stößels
6 führt dazu, daß der Kniehebel 7 weitgehend in die Hubachse 3 der Hubbewegung schwenkbar
ist. Damit wird eine in Fig. 2 gezeigte Schließstellung erreicht, in der die Werkzeugteile
1, 2 beim Auftreffen auf die Bleche (nicht dargestellt) zusammenwirken.
[0023] Zur Verschiebung des Schubstücks 8 ist ein Element 12 in dem Steg 11 angeordnet,
das von einem Antrieb 13 antreibbar und gegen das Schubstück 8 verschiebbar ist. Die
Bewegung des angetriebenen Elements 12 erfolgt linear quer zur Hubachse 3. Zwischen
dem Element 12 und dem Schubstück 8 ist eine komprimierbare Feder 14 und eine Scheibe
15 in dem Steg 11 angeordnet. Die Feder 14, die als spiralförmige Druckfeder ausgestaltet
ist, ist aus der in Fig. 1 gezeigten Grundstellung der Vorrichtung komprimierbar.
Mindestens ein Teil der Feder 14 ist in einer Ausnehmung 16 des Schubstücks 8 aufgenommen.
Die Ausnehmung 16 ist radial in der Nähe des äußeren Umfangs des Schubstücks 8 ausgebildet.
[0024] Das Element 12 ist an seinem äußeren Umfang drehfest von dem Schubstück 8 gehalten.
Dazu bildet ein Teil des Schubstücks 8 zwischen dem Element 12 und dem Steg 11 einen
Anschlag in einer Rotationsachse quer zur Hubachse 3 und liegt zwischen dem Außenumfang
des Elements 12 und dem Innenumfang des Stegs 11. Das Schubstück 8 weist eine Ausnehmung
auf, in der zumindest ein Teil des Elements 12 und die Scheibe 15 gleitverschieblich
angeordnet sind.
[0025] Eine Hubbewegung des Werkzeugteils 2 wird erreicht, indem das Element 12 gegen die
Feder 14 verschoben wird, die komprimiert in die Ausnehmung 16 geführt wird. Nachdem
die Feder 14 in die Ausnehmung 16 komprimiert wurde, berührt die Scheibe 15 einen
Anschlag des Schubstücks 8 in Richtung der Verschiebung des Elements 12 und der Scheibe
15. Eine weitere Verschiebung des Elements 12 mit der Scheibe 15 führt zu einer Verschiebung
des Schubstücks 8. Die Kraft des angetriebenen Elements 12 wird dann über das Schubstück
8 und den Kniehebel 7 in den Stößel 6 eingeleitet. Das Schubstück 8, der Kniehebel
7 und der Stößel 6 bilden eine Gelenkkette. In Fig. 2 ist die Vorrichtung in einer
Schließstellung mit angenäherten Werkzeugteilen 1, 2 am Ende eines Hubes dargestellt.
Der Kniehebel 7 ist weitgehend in die Hubachse 3 verschwenkt.
[0026] Das Ende der Hubbewegung wird über eine Ansteuerung des Antriebs 13 des Elements
12 erreicht und ist durch eine vorgegebene Steuerung des Antriebs 13 wählbar. Nach
dem Erreichen der Schließstellung, d.h. der unteren Hublage, erfolgt der Antrieb des
Elements 12 in umgekehrter Richtung und das Element 12 wird in die in Fig. 1 gezeigte
Ausgangslage, d.h. die der Grundstellung, zurückverschoben, wodurch das Schubstück
8 und die Scheibe 15 über die Federkraft der Feder 14 dem Element 12 nachfolgen und
die Vorrichtung in die Grundstellung gelangt. Der Stößel 6 fährt in einer Hubbewegung
wieder hoch, vom Werkzeugteil 1 weg.
[0027] Der Stößel 6 kann von außen manuell von der in Fig. 1 gezeigten Grundstellung in
eine in Fig. 3 gezeigte Stellung, der sogenannten Offenstellung, verschoben werden.
Bei der manuellen Verschiebung des Stößels 6 verbleibt das Element 12 in Ruhe. Die
Bewegung des Stößels 6 verschwenkt den Kniehebel 7 und verschiebt das Schubstück 8
in Richtung des Elements 12. Die Gelenkkette aus Stößel 6, Kniehebel 7 und Schubstück
8 wirkt neben der Richtung in Schließstellung auch in Richtung der Offenstellung.
Die zwischen dem Element 12 und dem Schubstück 8 angeordnete Feder 14 wird aufgrund
der manuellen Verschiebung des Stößels 6 nach oben zwischen dem Element 12 und dem
sich verschiebenden Schubstück komprimiert. Im komprimierten Zustand der Feder 14
wird diese von der Aufnehmung 16 aufgenommen. Nach der Kompression der Feder 14 gelangt
die Scheibe 15 in Anschlag mit dem Schubstück 8 und bildet das Ende der Bewegung für
das Schubstück 8. Der Stößel 6 kann nicht weiter nach oben bewegt werden.
[0028] In der in Fig. 3 gezeigten Offenstellung ist der Kniehebel 7 während der Bewegung
des Stößels 6 nach oben über die Totpunktslage des Kniehebels 7, d.h. der Kniehebel
7 bildet einen rechten Winkel mit der Hubachse 3, hinwegbewegt worden. Die auf den
Kniehebel 7 über das Schubstück 8 wirkende Federkraft der komprimierten Feder 14 bewirkt
einen Druck auf den Kniehebel 7 in Richtung der Offenstellung. Nachdem die Vorrichtung
aus der Grundstellung in die Offenstellung gebracht wurde, befindet sich die Vorrichtung
in Selbsthaltung und wird durch die Federkraft der komprimierten Feder 14 in der Offenstellung
gehalten. Das Öffnungsmaß zwischen den Werkzeugträgern 4, 5 kann in der Offenstellung
20 mm bis 50 mm, vorzugsweise 35 mm bis 43 mm, ferner bevorzugt etwa 38 mm betragen.
[0029] Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist das Element 12 als eine Spindelmutter ausgestaltet,
die auf einer Spindel 17 angeordnet ist. Die Spindel 17 ist vom Antrieb 13 antreibbar.
Dazu ist der Antrieb 13 als Drehstromsynchron-Motor ausgebildet und am Steg 11 befestigt.
Die Befestigung erfolgt über einen Ring 19, der über einen Zylinderstift 20 und einen
Gewindestift 21 in den Steg 11 eingreift. Die Spindel 17 ist über eine Präzisionsspannmutter
22 an dem Drehsynchronmotor befestigt. Die Spindel 17 ist im Steg 11 mittig ausgerichtet
und durch ein Festlager 18 gelagert. Das Festlager 18 ist als Axialschrägkugellager
ausgebildet. Die Spindel ragt bis in eine Ausnehmung 23 des Schubstücks 8. Endseitig
ist die Spindel 17 im Schubstück 8 in der Ausnehmung 23 durch ein Loslager 24 gelagert.
Das Schubstück 8 kann damit gegenüber dem Loslager 24 und der Spindel 17 axial verschoben
werden.
[0030] An dem Steg 11 ist ein Rahmenteil 25 ausgebildet. An dem Rahmenteil 25 ist der das
Werkzeugteil 1 aufweisende Werkzeugträger 4 fest befestigt. Das Rahmenteil 25 ist
als C-Bügel ausgestaltet. Zwischen dem als Griffrohr ausgestalteten Steg 11 und dem
Rahmenteil 25 ist eine flächige Durchbrechung 26 vorgesehen, durch die Teile einer
Hand oder Finger einer Bedienungsperson durchgesteckt werden können, um das Griffrohr
sicher zu umfassen. Im Bereich der Durchbrechung 26 befindet sich ein Auslösehebel
27, der auf einen Schalter 28 einwirken kann. Der Auslösehebel 27 ist gegenüber dem
Schalter 28 mit einer Feder 29 federvorgespannt und schaltet den Schalter 28 nicht,
solange der Auslösehebel 27 nicht von einer Bedienungsperson betätigt wird. Durch
Betätigung des Auslösehebels 27 wird der Schalter 28 geschaltet, und der Drehsynchronmotor
kann die Spindel 17 antreiben, wodurch sich die Spindelmutter 12 und die Scheibe 15
entlang der Spindelachse gegen die Feder 14 bis zum Anschlag an das Schubstück 8 bewegen.
Dann wird die Axialkraft der Spindelmutter 12 über das Schubstück 8 und den Kniehebel
7 in den Stößel 6 eingeleitet. Während die Grundstellung der Werkzeugträger zueinander
konstant ist, ist die untere Hublage der Hubbewegung durch eine Programmierung der
Drehsynchronmotoransteuerung frei wählbar. Nach dem Erreichen der unteren Hublage
erfolgt ein Drehrichtungswechsel des Drehsynchronmotors und der Stößel fährt in die
Grundstellung zurück.
[0031] Um zu verhindern, daß die Werkzeugteile 1, 2 eine Hubbewegung ausüben können, wenn
der Abstand zwischen den Werkzeugteilen 1, 2 so groß ist, daß Teile einer Hand oder
Finger einer Bedienungsperson zwischen sie geraten könnten und infolge der Hubbewegung
gequetscht werden könnten, ist ein Sicherheitsschalter 30 vorgesehen. Der Sicherheitsschalter
30 wird in Abhängigkeit von der Position des Schubstücks 8 im Steg 11 betätigt. Nur
wenn der Sicherheitsschalter 30 betätigt ist, kann eine Auslösung der Hubbewegung
der Werkzeugteile 1, 2 in die Schließstellung erfolgen. In der Grundstellung betätigt
das Schubstück 8 den als Schnappschalterwechsler ausgestalteten Sicherheitsschalter
30. Eine Hubbewegung der Werkzeugteile 1, 2 ist auslösbar. Das Öffnungsmaß in der
Grundstellung ist so gering, daß keine Finger oder Teile der Hand einer Bedienungsperson
zwischen die Werkzeugteile 1, 2 gelangen können.
[0032] Während der Hubbewegung des Stößels 6 betätigt das Schubstück 8 den Sicherheitsschalter
30, so daß die Hubbewegung von der Grundstellung in die Schließstellung und zurück
durch ein Öffnen des Sicherheitsschalters 30 nicht erfolgt.
[0033] Sofern der Stößel 6 manuell in die Offenstellung gemäß Fig. 3 gezogen wurde, betätigt
das Schubstück 8 den Sicherheitsschalter 30 nicht mehr, so daß eine Auslösung der
Hubbewegung der Werkzeugteile 1, 2 in die Schließstellung nicht erfolgen kann.
[0034] Fig. 4 zeigt eine perspektivische Darstellung der Vorrichtung in einer Teilschnittdarstellung.
[0035] Fig. 5 zeigt eine Detaildarstellung in einer Teilschnittdarstellung hinsichtlich
der Verbindung des als Drehsynchronmotors ausgestalteten Antriebs 13 an dem Steg 11.
Die Befestigung erfolgt über eine Schraubenverbindung über die Schraube 33.
[0036] Fig. 6 und 7 sind Stirnansichten der Vorrichtung nach Fig. 1 in einer Grundstellung
der Vorrichtung, wobei Fig. 7 eine Teilschnittdarstellung entlang der in Fig. 1 markierten
Schnittlinie 34 ist. Aus Fig. 6 ist die lineare Führung des Stößels 6 erkennbar, die
zwischen dem Rahmenteil 25 und zwei Leisten 31, 32 gebildet ist.
[0037] Fig. 8 zeigt die Vorrichtung nach Fig.1 von oben.
[0038] Der Drehsynchronmotor wird elektronisch gesteuert. Die Datenkommunikation erfolgt
über eine Verbindungsleitung zwischen dem elektromechanischen Clinchbügel und der
Steuerung. Der Motor ist mit einem Positionsmeßsystem ausgestattet, so über eine Positionssollwertvorgabe
die Anzahl der Spindelumdrehungen und somit die Position des Stößels 6 festgelegt
werden kann. Die Positionssollwertvorgaben sind obere Stößelposition, untere Stößelposition
und eine Referenzfahrt, die bei erstmaliger Inbetriebnahme oder Störung, beispielsweise
nach einem Stromausfall, durchgeführt wird.
[0039] Über die Ansteuerung des Drehsynchronmotors sind auch Geschwindigkeitssollwertvorgaben
für die Bewegungen möglich. Die Bewegungen sind Verfahren des Stößels von der Grundstellung
in die Schließstellung, Verfahren des Stößels von der Schließstellung in die Grundstellung
und die Referenzfahrt.
1. Vorrichtung zum mechanischen Fügen, Stanzen, Lochen, Prägen, Nieten oder dergleichen
mit zwei relativ zueinander in einer linearen Hubbewegung in Richtung einer Hubachse
(3) bewegbaren Werkzeugteilen (1, 2), von denen ein Werkzeugteil (2) an einem entlang
der Hubachse (3) geführten Stößel (6) angeordnet ist, und die Werkzeugteile (1, 2)
am Ende der Hubbewegung in einer Schließstellung zusammenwirken, und die Erzeugung
der linearen Hubbewegung mit einem unter einem Winkel zur Hubachse verschieblich angeordneten
Schubstück (8) erreichbar ist, an dem ein Ende eines Kniehebels (7) und ein anderes
Ende des Kniehebels (7) an dem Stößel (6) angelenkt ist, wobei der Kniehebel (7) durch
eine Bewegung des Schubstücks (8) weitgehend in die Hubachse (3) schwenkbar und die
Schließstellung erreichbar ist, wobei das Schubstück (8) aus einer Grundstellung der
Werkzeugteile (1, 2) zueinander mittels eines in Richtung des Schubstücks (8) verschiebbaren,
über einen Antrieb (13) antreibbares Element (12) linear verschiebbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Schubstück (8) und dem Element (12) eine in einer Grundstellung der
Vorrichtung, aus der eine Hubbewegung der Werkzeugteile (1, 2) auslösbar ist, komprimierbare
Feder (14) angeordnet ist, die über eine Bewegung des Stößels (6) von der Grundstellung
in eine zur Schließstellung entlang der Hubachse (3) entgegengesetzte Offenstellung
komprimierbar ist, in der die Werkzeugteile (1, 2) beabstandet sind und der Stößel
(6) in der Offenstellung durch die Federkraft der komprimierten Feder (14) mit dem
über der Totpunktlage ausgelenkten Kniehebel (7) gehalten ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Schubstück (8) und das Element (12) quer zur Hubachse (3) verschieblich sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb (13) ein Drehstromsynchronmotor ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Element (12) eine drehfest auf einer vom Antrieb (13) antreibbaren Spindel (17)
verschiebbar angeordnete Spindelmutter ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Spindel (17) bis in eine Ausnehmung (23) des Schubstücks (8) erstreckt,
und die Spindel (17) in einem in dem Schubstück (8) angeordneten Loslager (24) gelagert
ist, an dem ein Gleitring (31) zum Gleiten des Schubstücks (8) gegen das Loslager
(24) befestigt ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Spindelmutter zumindest teilweise umfangsseitig von dem Schubstück (8) umgegeben
ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (14) in einer Ausnehmung (16) des Schubstücks (8) zumindest teilweise aufnehmbar
ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Feder (14) und dem Element (12) eine zumindest teilweise vom Schubstück
(8) aufgenommene Scheibe (15) angeordnet ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Element (12) und das Schubstück (8) in einem quer zur Hubachse (3) ausgestalteten
Steg (11), der als Griffrohr ausgebildet ist, angeordnet sind.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch kennzeichnet, daß das Griffrohr an einem Rahmenteil (25) befestigt ist, an dem das Werkzeugteil (1)
fest angeordnet ist und eine Durchbrechung (26) zur Aufnahme zumindest eines Teils
einer Hand zwischen dem Griffrohr und dem Rahmenteil (25) ausgebildet ist.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß abhängig von der Position des Schubstücks (8) ein elektronischer Verriegelungsmechanismus
auslösbar ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Verriegelungsmechanismus über einen Sicherheitsschalter (30) auslösbar ist, wenn
das Schubstück (8) keinen Kontakt mit dem Sicherheitsschalter (30) aufweist.
1. Device for mechanically joining, punching, perforating, embossing, riveting or the
like, having two tool parts (1, 2) which are movable in relation to each other in
a linear stroke movement in the direction of a stroke axis (3), one (2) of which tool
parts is arranged on a push rod (6) guided along the stroke axis (3), and the tool
parts (1, 2) act together at the end of the stroke movement in a closed position,
and the generation of the linear stroke movement can be achieved by a pushing piece
(8), which is arranged displaceably at an angle to the stroke axis and on which one
end of a toggle lever (7) is articulated, while another end of the toggle lever (7)
is articulated on the push rod (6), it being possible for the toggle lever (7) to
be pivoted largely into the stroke axis (3) and the closed position to be reached
by a movement of the pushing piece (8), the pushing piece (8) being linearly displaceable
from a basic position of the tool parts (1, 2) in relation to each other by means
of an element (12) which can be displaced in the direction of the pushing piece (8)
and can be driven by means of a drive (13), characterized in that arranged between the pushing piece (8) and the element (12) is a spring (14), which
can be compressed in a basic position of the device, from which a stroke movement
of the tool parts (1, 2) can be triggered, and by means of a movement of the push
rod (6) can be compressed from the basic position into an open position which is opposite
from the closed position along the stroke axis (3) and in which the tool parts (1,
2) are spaced apart, and the push rod (6) is kept in the open position by the spring
force of the compressed spring (14) with the toggle lever (7) deflected beyond the
dead centre position.
2. Device according to Claim 1, characterized in that the pushing piece (8) and the element (12) are displaceable transversely in relation
to the stroke axis (3).
3. Device according to Claim 1 or 2, characterized in that the drive (13) is a three-phase synchronous motor.
4. Device according to Claim 3, characterized in that the element (12) is a spindle nut displaceably arranged in a rotationally fixed manner
on a spindle (17) which can be driven by the drive (13).
5. Device according to Claim 4, characterized in that the spindle (17) extends into a clearance (23) in the pushing piece (8), and the
spindle (17) is mounted in a movable bearing (24), which is arranged in the pushing
piece (8) and to which a sliding ring (31) is fastened, for sliding the pushing piece
(8) with respect to the movable bearing (24).
6. Device according to Claim 4 or 5, characterized in that the spindle nut is surrounded at least partially around its circumference by the
pushing piece (8).
7. Device according to one of Claims 1 to 6, characterized in that the spring (14) can be at least partially accommodated in a clearance (16) in the
pushing piece (8).
8. Device according to one of Claims 1 to 7, characterized in that a disc (15) at least partially accommodated by the pushing piece (8) is arranged
between the spring (14) and the element (12).
9. Device according to one of Claims 1 to 8, characterized in that the element (12) and the pushing piece (8) are arranged in a cross-piece (11), which
is formed transversely in relation to the stroke axis (3) and is designed as a tubular
grip.
10. Device according to Claim 9, characterized in that the tubular grip is fastened to a frame part (25), on which the tool part (1) is
fixedly arranged and an aperture (26) for receiving at least part of a hand is formed
between the tubular grip and the frame part (25).
11. Device according to one of Claims 1 to 10, characterized in that, depending on the position of the pushing piece (8), an electronic locking mechanism
can be triggered.
12. Device according to Claim 11, characterized in that the locking mechanism can be triggered by means of a safety switch (30) when the
pushing piece (8) is not in contact with the safety switch (30).
1. Dispositif permettant l'assemblage mécanique, estampage, perforation, matriçage, rivetage
ou similaire, qui comporte deux pièces d'outil (1, 2) pouvant se déplacer l'une par
rapport à l'autre selon un mouvement ascendant linéaire en direction d'un axe de soulèvement
(3), dont une pièce d'outil (2) est disposée sur un coulisseau (6) guidé le long de
l'axe de soulèvement (3), et les pièces d'outil (1, 2) coopèrent à la fin du mouvement
ascendant dans une position de fermeture, et la réalisation du mouvement ascendant
linéaire peut être obtenue grâce à une pièce de poussée (8) disposée de manière à
pouvoir se déplacer selon un certain angle par rapport à l'axe de soulèvement, sur
laquelle une extrémité d'un levier coudé (7) et une autre extrémité du levier coudé
(7) est articulée sur le coulisseau (6), moyennant quoi le levier coudé (7) peut être
pivoté par un déplacement de la pièce de poussée (8) largement selon l'axe de soulèvement
(3) et la position de fermeture peut ainsi être atteinte, moyennant quoi la pièce
de poussée (8) est mobile linéairement à partir d'une position initiale des pièces
d'outil (1, 2) l'une par rapport à l'autre à l'aide d'un élément (12) pouvant être
déplacé dans la direction de la pièce de poussée (8), pouvant être entraîné par l'intermédiaire
d'un entraînement (13), caractérisé en ce que, entre la pièce de poussée (8) et l'élément (12), est disposé un ressort (14) pouvant
être comprimé dans une position initiale du dispositif à partir de laquelle un mouvement
ascendant des pièces d'outil (1, 2) peut être déclenché, lequel ressort peut être
comprimé à l'aide d'un déplacement du coulisseau (6) de la position initiale vers
une position ouverte opposée à la position fermée le long de l'axe de soulèvement
(3), dans laquelle les pièces d'outil (1, 2) sont éloignées l'une de l'autre et le
coulisseau (6), dans la position ouverte, est maintenu, sous l'effet de la force de
rappel du ressort comprimé, (14) avec le levier coudé (7) dépassant du point mort
haut.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que la pièce de poussée (8) et l'élément (12) sont mobiles transversalement par rapport
à l'axe de soulèvement (3).
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'entraînement (13) est un moteur synchrone à courant triphasé.
4. Dispositif selon la revendication 3, caractérisé en ce que l'élément (12) est un écrou de broche disposé de manière mobile et résistante à la
rotation sur une broche (17) pouvant être entraînée par l'entraînement (13).
5. Dispositif selon la revendication 4, caractérisé en ce que la broche (17) s'étend jusqu'à un évidement (23) de la pièce de poussée (8), et la
broche (17) est disposée dans un palier libre (24) installé dans la pièce de poussée
(8), sur lequel est fixée une bague de glissement (31) permettant à la pièce de poussée
(8) de glisser contre le palier libre (24).
6. Dispositif selon la revendication 4 ou 5, caractérisé en ce que l'écrou de broche est entouré au moins en partie au niveau de la périphérie par la
pièce de poussée (8).
7. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le ressort (14) peut être reçu au moins en partie dans un évidement (16) de la pièce
de poussée (8).
8. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que, entre le ressort (14) et l'élément (12), est disposé un disque (15) reçu au moins
en partie par la pièce de poussée (8).
9. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que l'élément (12) et la pièce de poussée (8) sont disposés dans une nervure (11) configurée
transversalement par rapport à l'axe de soulèvement (3), laquelle nervure est configurée
sous la forme d'un tube de saisie.
10. Dispositif selon la revendication 9, caractérisé en ce que le tube de saisie est fixé sur une pièce de châssis (25), sur laquelle est fermement
fixée la pièce d'outil (1), et un ajour (26) permettant de recevoir au moins une partie
d'une main est ménagé entre le tube de saisie et la pièce de châssis (25).
11. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 10, caractérisé en ce qu'un mécanisme de verrouillage électronique peut être déclenché en fonction de la position
de la pièce de poussée (8).
12. Dispositif selon la revendication 11, caractérisé en ce que le mécanisme de verrouillage peut être déclenché par l'intermédiaire d'un interrupteur
de sécurité (30) lorsque la pièce de poussée (8) ne présente aucun contact avec l'interrupteur
de sécurité (30).
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