[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Steckverbindungssystem beziehungsweise eine
Steckverbindungsvorrichtung mit einer integrierten Verriegelung zur elektrischen Verbindung
von elektrischen Modulen beispielsweise von Installationsgeräten oder Schaltgeräten.
Bei solchen Steckverbindungssystemen müssen in der Regel eine Vielzahl von elektrischen
Verbindungen zwischen den Modulen hergestellt werden. Dies erfolgt üblicherweise durch
mehradrige Verbindungskabel, die an ihren Enden mit mehrpoligen Steckern ausgestattet
sind, welche in entsprechende Buchsen an den Modulen eingesteckt werden.
[0002] Dabei ist es erforderlich, dass die Steckverbindung auf ebenso schnelle wie einfache
Weise hergestellt werden kann und eine zuverlässige elektrische Verbindung zwischen
den Modulen entsteht. Es besteht ferner die Notwendigkeit, die Steckverbindungen zuverlässig
zu verriegeln, damit sie mechanischen Belastungen, wie z.B. Schwingungen und Schockbelastungen
standhält und dabei die elektrische Verbindung zwischen den Modulen erhalten und voll
funktionsfähig bleibt.
[0003] Es sind bereits Steckverbindungssysteme mit Verriegelungsvorrichtungen zur Verbindung
von elektrischen Modulen bekannt, die aus einem Stecker und einer komplementär zu
dem Stecker ausgebildeten Buchse bestehen, die in der Verriegelungsposition mit mechanischen
Hilfsmitteln miteinander verbunden werden. Bei einem derartigen, bekannten Steckverbindungssystem
wird der Stecker mit Hilfe von Schrauben mit der Buchse verbunden, wobei am Stecker
eine oder mehrere Schrauben drehbar gelagert sind und an der Buchse Gewinde befestigt
sind. In der Verriegelungsposition, d.h. wenn der Stecker in die Buchse eingesteckt
ist, werden die Schrauben am Stecker in die Gewinde an der Buchse eingeschraubt und
so eine feste Verbindung zwischen Stecker und Buchse erzeugt.
[0004] Zur Trennung der Verbindung zwischen Stecker und Buchse müssen die Schrauben wieder
aus den Gewinden ausgeschraubt werden. Dieses Steckverbindungssystem hat deshalb den
Nachteil, dass die Herstellung und die Lösung der Steckverbindung mehrerer Handgriffe
bedarf und sowohl für die Unterbringung der Schraubverbindung als auch für deren Bedienung
einen hohen Platzbedarf mit sich bringt.
[0005] Bei einem weiteren Steckverbindungssystem mit einer Verriegelungsvorrichtung nach
dem Stand der Technik sind am Stecker Kipphebel angeordnet, die in der Verriegelungsposition
an der Buchse angreifen und so eine mechanische Kopplung zwischen dem Stecker und
der Buchse herstellen. Dabei sind die Kipphebel am Stecker unter einer Vorspannung
federnd gelagert, so dass sie in der Verriegelungsposition in entsprechende Vorsprünge
beziehungsweise Vertiefungen an der Buchse einschnappen.
[0006] Zur Trennung der Verbindung zwischen Stecker und Buchse müssen bei diesem Steckverbindungssystem
die Kipphebel einzeln und manuell in eine Entriegelungsposition gebracht werden, bei
der sie aus den Vorsprüngen beziehungsweise Vertiefungen an der Buchse ausgreifen,
um eine Trennung des Steckers von der Buchse zu ermöglichen. Dieses Steckverbindungssystem
hat deshalb ebenfalls den Nachteil, dass die Lösung der Steckverbindung verhältnismäßig
aufwändig ist und die Anordnung der Kipphebel am Stecker sowie deren Bedienung einen
hohen Platzbedarf erfordern.
[0007] Eine bekannte Steckverbindungsvorrichtung, welche zur elektrischen Verbindung in
elektrischen Modulen an eine Gegensteckverbindungsvorrichtung steckbar ist, ist aus
der
US 5,328,288 bekannt. Die dort beschriebene Steckverbindungsvorrichtung umfasst ein Gehäuse und
eine mit dem Gehäuse verbundene Verriegelungseinrichtung, welche zur mechanischen
Kopplung der Steckverbindungsvorrichtung mit der Gegensteckverbindungsvorrichtung
ausgebildet ist. Die Verriegelungseinrichtung ist dabei zwischen einer Verriegelungsposition
und einer Entriegelungsposition bewegbar. Des Weiteren ist die Verriegelungseinrichtung
mit dem Gehäuse einteilig verbunden.
[0008] Des Weiteren ist aus der
US 5,312,268 eine Multi-Elektrodensteckverbindungsvorrichtung bekannt. Auch diese Steckverbindungsvorrichtung
umfasst eine mit einem Gehäuse einteilig verbundene Verriegelungsvorrichtung, wobei
die Verriegelungsvorrichtung zur Verriegelung und Entriegelung bewegbar ist und zur
mechanischen Kopplung der Steckverbindungsvorrichtung mit der Gegensteckverbindungsvorrichtung
ausgebildet ist.
[0010] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht somit darin, eine Steckverbindungsvorrichtung
und ein Steckverbindungssystem für elektrische Module mit möglichst geringen Kosten
bereitzustellen, die/das sich durch eine einfache Handhabung sowie geringen Platzbedarf
auszeichnet und eine zuverlässige elektrische Verbindung der Module gewährleistet.
Ferner soll ein entsprechendes Verfahren zum Lösen des Steckverbindungssystems angegeben
werden.
[0011] Erfindungsgemäß wird die Aufgabe gelöst durch eine Steckverbindungsvorrichtung, die
zur elektrischen Verbindung von elektrischen Modulen in/an eine Gegensteckverbindungsvorrichtung
steckbar ist, mit einem Gehäuse und mindestens einer mit dem Gehäuse verbundenen Verriegelungseinrichtung
zur mechanischen Kopplung der Steckverbindungsvorrichtung mit der Gegensteckverbindungsvorrichtung,
die Verriegelungseinrichtung zwischen einer Verriegelungsposition und einer Entriegelungsposition
bewegbar ist, wobei die Verriegelungseinrichtung mit dem Gehäuse einteilig verbunden
ist und die Verriegelungseinrichtung ein Entriegelungselement aufweist, das in der
Entriegelungsposition in einen komplementär zu dem Entriegelungselement ausgebildetes
Gegenelement an dem Gehäuse eingreift, so dass die Verriegelungseinrichtung in der
Entriegelungsposition fixierbar ist.
[0012] Der Vorteil dieser Einteiligkeit der Verriegelungseinrichtung mit dem Gehäuse besteht
in der vereinfachten Produktion des Gesamtsystems sowie in der vereinfachten Logistik
bei der Handhabung der zu montierenden Teile für das Verbindungssystem. Außerdem wird
der Montageaufwand vermindert.
[0013] Darüber hinaus ist erfindungsgemäß vorgesehen ein Verfahren zum Trennen einer obigen
Steckverbindungsvorrichtung von der Gegensteckverbindungsvorrichtung durch Fixieren
der mindestens einen Verriegelungseinrichtung in der Entriegelungsposition mittels
der Entriegelungseinrichtung und Lösen der Steckverbindungsvorrichtung von der Gegensteckverbindungsvorrichtung.
[0014] Bei einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Steckverbindungsvorrichtung
weist die Verriegelungseinrichtung mindestens einen Entriegelungshaken oder ein entsprechendes
Entriegelungselement auf. Der/das kann in einer Entriegelungsposition in ein(en) komplementär
zu dem Entriegelungshaken ausgebildeten Widerhaken beziehungsweise Gegenelement an
dem Gehäuse der Steckverbindungsvorrichtung eingreifen. Der Entriegelungshaken befindet
sich vorzugsweise am freien Ende des Verriegelungshakens, kann aber auch an einer
anderen Stelle des Verriegelungshakens mit einem Abstand von seinem festen Ende angeordnet
sein. Um die Steckverbindungsvorrichtung von der Gegensteckverbindungsvorrichtung
zu lösen, d.h. beispielsweise den Stecker aus der Buchse zu entnehmen, wird der Verriegelungshaken
aus der Verriegelungsposition in die Entriegelungsposition gebracht, wobei der Verriegelungshaken
aus dem Eingriff in den Stecker gelöst wird, indem der Entriegelungshaken mit dem
Widerhaken an der Buchse in Eingriff gebracht wird. Auf diese Weise wird der Verriegelungshaken
in der Entriegelungsposition gehalten, solange der Stecker aus der Buchse entnommen
wird beziehungsweise entfernt ist.
[0015] Durch die Integration eines Verriegelungshakens als Verriegelungseinrichtung in eine
Buchse der Steckverbindung wird einerseits der Platzbedarf der Verriegelungseinrichtung
auf ein Minimum reduziert und andererseits die Handhabung des Steckverbindungssystems
insgesamt vereinfacht, wobei eine zuverlässige elektrische Verbindung der Module gewährleistet
bleibt. Das Steckverbindungssystem nach der vorliegenden Erfindung hat ferner den
Vorteil, dass in diesem Fall an den Steckern der Verbindungskabel keine Verriegelungshaken
mehr erforderlich sind, so dass die Verbindungskabel und die Stecker für Beschädigungen
weniger anfällig sind. Aus dem gleichen Grund können zum einen die Stecker der Verbindungskabel
auf kleinerem Raum auf den Modulen untergebracht werden und zum anderen wird der Platzbedarf
für die Handhabung bei der Platzierung der Stecker auf den Modulen beziehungsweise
bei der Entfernung der Stecker von den Modulen verringert. Darüber hinaus ist das
erfindungsgemäße Steckverbindungssystem aufgrund der einfachen Lösung kostengünstig
herzustellen.
[0016] Durch das erfindungsgemäße Steckverbindungssystem können zwei oder mehrere elektrische
Module miteinander verbunden werden. Die Verbindung der Module erfolgt jeweils über
ein mehrpoliges Verbindungskabel (z.B. 10-polig), das typischerweise in verschiedenen
Längen angeboten wird. Dadurch können sich die Module unmittelbar nebeneinander oder
in einem Abstand von beispielsweise bis zu 200 cm befinden. An den Enden der Verbindungskabel
befindet sich jeweils ein Stecker, während die Gegenstücke zu den Steckern - also
die Buchsen - in den Modulen untergebracht sind.
[0017] Bei einer bevorzugten Ausführungsform des Steckverbindungssystems nach der vorliegenden
Erfindung weist der Verriegelungshaken ein festes Ende auf, das vorzugsweise am Boden
der Buchse angeordnet ist. Alternativ kann das feste Ende des Verriegelungshackens
auch an einer anderen Stelle der Buchse angeordnet sein. Der Verriegelungshaken ist
aus einem flexiblen Material vorzugsweise Kunststoff gefertigt und über sein festes
Ende derart an der Buchse angeordnet, dass er aufgrund seiner Flexibilität federnde
Eigenschaften besitzt.
[0018] Ferner weist der Verriegelungshaken ein freies Ende auf, das die mechanische Kopplung
zwischen Stecker und Buchse herstellt. Dies geschieht, indem das freie Ende des Verriegelungshakens
am Stecker angreift, sobald sich der Stecker in der Verriegelungsposition befindet,
d.h. vollständig in die Buchse eingeführt ist. Dabei ist es besonders vorteilhaft,
wenn das freie Ende des Verriegelungshakens einen Vorsprung aufweist, der in der Verriegelungsposition
in eine komplementär zu dem Vorsprung ausgebildete Vertiefung im Stecker eingreift.
Der Vorsprung im Verriegelungshaken wirkt mit der im Stecker ausgebildeten Vertiefung
folglich derart zusammen, dass der Stecker zuverlässig in der Verriegelungsposition
gehalten wird.
[0019] Besonders vorteilhaft ist es, wenn der Eingriff zwischen dem Entriegelungshaken des
Verriegelungshakens und dem Widerhaken an der Buchse so gestaltet ist, dass der Entriegelungshaken
beim Einschieben des Steckers in die Buchse selbständig aus dem Widerhaken ausrastet.
Auf diese Weise wird die Verriegelung zwischen dem Stecker und der Buchse allein durch
das Einschieben des Steckers in die Buchse hergestellt, sobald der Stecker die Verriegelungsposition
erreicht hat, ohne dass dazu ein weiterer Handgriff oder eine zusätzliche Betätigung
des oder der Verriegelungshaken erforderlich ist.
[0020] Zusätzlich kann der Verriegelungshaken an der Buchse derart federnd gelagert sein,
dass er aufgrund seiner Flexibilität in die Richtung seiner Verriegelungsposition
hin vorgespannt ist, so dass der Verriegelungshaken beim Einschieben des Steckers
in die Buchse selbständig in die Verriegelungsposition schnappt.
[0021] Die Einführungsbewegung des Steckers in die Buchse kann weiter erleichtert werden,
wenn der Verriegelungshaken an seinem freien Ende eine Flanke aufweist, die im Wesentlichen
in Richtung der Einführungsbewegung des Steckers in die Buchse abgeschrägt ist. Dabei
ist es besonders vorteilhaft, wenn die Flanke unmittelbar an den Vorsprung angrenzt,
der in der Verriegelungsposition am Stecker angreift. Bei der Einführungsbewegung
des Steckers in die Buchse kann der Stecker an der Flanke am freien Ende des Verriegelungshackens
abgleiten und dabei den Verriegelungshaken in Richtung der Entriegelungsposition drücken.
Sobald der Stecker soweit in die Buchse eingeführt ist, dass er die Verriegelungsposition
erreicht hat, kann der Verriegelungshaken zurückschnappen und den Stecker in der Verriegelungsposition
fixieren.
[0022] Die erfindungemäße Steckverbindungsvorrichtung kann besonders zuverlässig gestaltet
werden, wenn auf zwei gegenüberliegenden Seiten des Gehäuses jeweils eine Verriegelungseinrichtung
vorgesehen ist, die in der Verriegelungsposition am Stecker beziehungsweise der Gegensteckverbindungsvorrichtung
angreifen. Dadurch wird eine stabile mechanische Kopplung zwischen Stecker und Buchse
an zwei gegenüberliegenden Seiten hergestellt.
[0023] Die vorliegende Erfindung wird nun anhand der beigefügten Zeichnungen näher erläutert,
in denen zeigen:
- FIG 1
- eine sog. D-SUB-Buchse zur elektrischen Verbindung elektrischer Module gemäß dem Stand
der Technik;
- FIG 2
- einen sog. 2,54 mm-Raster-Stecker einer Verbin- dungsleitung zur elektrischen Verbindung
elektri- scher Module gemäß dem Stand der Technik;
- FIG 3
- eine Detailansicht des 2,54 mm-Raster-Steckers in FIG 2 zur elektrischen Verbindung
elektrischer Mo- dule gemäß dem Stand der Technik;
- FIG 4
- ein mehrere elektrische Module umfassendes Modulpa- ket;
- FIG 5
- eine schematische Darstellung einer bevorzugten Ausführungsform der Steckverbindungsvorrichtung
mit integrierter Verriegelung gemäß der vorliegenden Erfindung;
- FIG 6
- eine perspektivische Darstellung eines Deckels mit der Steckverbindungsvorrichtung
nach FIG 5.
[0024] Das nachfolgend näher beschriebene Ausführungsbeispiel stellt eine bevorzugte Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung dar.
[0025] Um die Funktionsweise des erfindungsgemäßen Steckverbindungssystems besser verstehen
zu können, werden zunächst anhand der Figuren 1 bis 3 Steckverbindungssysteme nach
dem Stand der Technik näher erläutert.
[0026] In FIG 1 ist eine sogenannte D-SUB-Buchse 5 zur elektrischen Verbindung elektrischer
Module gemäß dem Stand der Technik dargestellt. Diese Buchse 5 umfasst ein Gegenstück
1, auf das ein komplementär ausgebildeter Stecker (nicht dargestellt) einer Verbindungsleitung
aufgesteckt werden kann. Das Gegenstück 1 weist mehrere Polverbindungen 4 auf, die
in entsprechende Leitungen 2 an der Unterseite der Buchse münden, die zu einem elektrischen
Modul (nicht dargestellt) führen. Bei diesem bekannten Steckverbindungssystem wird
der Stecker mit Hilfe von Schraubverbindungen fixiert. An der Buchse 5 sind Gewinde
3 befestigt, in die am Stecker drehbar gelagerte Schrauben (nicht dargestellt) eingeschraubt
werden können. Wenn der Stecker in die Buchse 5 eingesteckt ist, werden die Schrauben
am Stecker in die Gewinde 3 an der Buchse eingeschraubt und so eine feste Verbindung
zwischen Stecker und Buchse 5 erzeugt.
[0027] Zur Trennung der Verbindung zwischen Stecker und Buchse 5 müssen die Schrauben wieder
aus den Gewinden 3 ausgeschraubt werden. Dieses Steckverbindungssystem hat deshalb
den Nachteil, dass die Herstellung und die Lösung der Steckverbindung mehrerer Handgriffe
bedarf und sowohl für die Unterbringung der Schraubverbindung als auch für deren Bedienung
einen hohen Platzbedarf mit sich bringt.
[0028] In FIG 2 ist ein 2,54 mm-Raster-Stecker 6 einer Verbindungsleitung zur elektrischen
Verbindung elektrischer Module gemäß dem Stand der Technik dargestellt. Bei diesem
Steckverbindungssystem wird der Stecker 6 in der Buchse (nicht dargestellt) verrastet.
Dazu sind am Stecker 6 Kipphebel 7 angeordnet, die mit einem Haken 10 in der Verriegelungsposition
an der Buchse 8 angreifen und so eine mechanische Kopplung zwischen dem Stecker 6
und der Buchse 8 herstellen. Dabei sind die Kipphebel 7 am Stecker 6 derart federnd
gelagert, dass sie zwischen einer Verriegelungsposition und einer Entriegelungsposition
geschwenkt werden können. Die Kipphebel 7 sind mit einer Vorspannung beaufschlagt,
so dass sie in Richtung der Verriegelungsposition vorgespannt sind. Es ist deutlich
zu erkennen, dass die Kipphebel 7 den vertikal höchsten Punkt des Steckers darstellen
und somit den Raumbedarf von elektrischen Modulen, die mit derartigen Steckern verbunden
sind, erhöhen.
[0029] In FIG 3 ist eine Detailansicht des in FIG2 gezeigten 2,54 mm-Raster-Steckers 6 zur
elektrischen Verbindung elektrischer Module gemäß dem Stand der Technik dargestellt.
In FIG 3 ist zu erkennen, dass der Kipphebel 7 am Stecker 6 in der Verriegelungsposition
mit seinem Haken 10 in eine entsprechende Hintergreifung 9 an der Buchse 8 einschnappt,
sobald der Stecker 6 bis zur Verriegelungsposition in die Buchse 8 eingeführt ist.
[0030] Zur Trennung der Verbindung zwischen Stecker 6 und Buchse 8 müssen bei diesem Steckverbindungssystem
die Kipphebel 7 einzeln und manuell in die Entriegelungsposition gebracht werden,
bei der die Haken 10 aus den Hintergreifungen 9 an der Buchse 8 ausgreifen, um eine
Trennung des Steckers 6 von der Buchse 8 zu ermöglichen. Dieses Steckverbindungssystem
hat deshalb ebenfalls den Nachteil, dass die Lösung der Steckverbindung mit mehreren
Handgriffen verbunden ist und die Anordnung der Kipphebel 7 am Stecker 6 sowie deren
Bedienung einen hohen Platzbedarf erfordern. Außerdem ist der Kipphebel 7 als separates
Teil ausgestaltet, das an das Steckverbindungssystem angebracht werden muss. In nachteiliger
Weise ist somit ein zusätzliches Teil erforderlich, das es einzusparen gilt.
[0031] In FIG 4 ist ein Modulpaket 12 dargestellt, das mehrere elektrische Module 13 umfasst.
Die Module 13 sind über Verbindungsleitungen 14 elektrisch miteinander verbunden.
Die aus Flachbandleitungen bestehenden Verbindungsleitungen 14 sind an ihren Enden
jeweils mit Steckern versehen, die in entsprechende Buchsen in den Modulen 13 eingesteckt
sind. Die Verbindung zwischen dem Verbindungskabel und dem Modul wird mit Hilfe des
Steckverbindungssystems mit Entriegelungselementen gemäß der vorliegenden Erfindung
verbessert.
[0032] FIG 5 zeigt eine schematische Darstellung einer bevorzugten Ausführungsform der Steckverbindungsvorrichtung
mit Entriegelungselementen gemäß der vorliegenden Erfindung. In FIG 6 ist eine perspektivische
Darstellung eines Deckels der in FIG 5 gezeigten bevorzugten Ausführungsform der Steckverbindungsvorrichtung
gemäß der vorliegenden Erfindung dargestellt. Für die nachfolgend beschriebene Ausführungsform
wird eine bekannte Steckverbindung im 2,54 mm-Raster als Basis gewählt, aber es können
auch andere Standard-Systeme für die Verwirklichung der vorliegenden Erfindung gewählt
werden.
[0033] In FIG 5 zeigt die erfindungsgemäße Steckverbindungsvorrichtung in der Verriegelungsposition.
Ein nicht dargestellter Standardstecker kann in ein zum Stecker komplementär ausgebildetes
Gehäuse 16 der Steckverbindungsvorrichtung vollständig eingeführt werden. Die erfindungsgemäße
Steckverbindungsvorrichtung umfasst in der dargestellten Ausführungsform zwei Verriegelungshaken
17 zur mechanischen Kopplung des Steckers mit dem Gehäuse 16, wobei die Verriegelungshaken
17 in das Gehäuse 16 integriert sind. Die Verriegelungshaken 17 sind auf zwei gegenüberliegenden
Seiten des Gehäuses 16 angeordnet.
[0034] Sowohl das Gehäuse 16 als auch die Verriegelungshaken 17 sind aus einem flexiblen
Material vorzugsweise Kunststoff gefertigt. Die Verriegelungshaken 17 weisen ein festes
Ende 22 auf, das jeweils am Boden 23 des Gehäuses 16 der Buchse angeordnet ist, wobei
die Verriegelungshaken 17 aufgrund ihrer Flexibilität federnd gelagert sind. Dabei
sind die Verriegelungshaken 17 mit einer Vorspannung beaufschlagt, so dass sie in
die Richtung ihrer Verriegelungsposition vorgespannt sind.
[0035] Ferner weisen die Verriegelungshaken 17 jeweils ein freies Ende auf, an dem ein nach
innen ragender Vorsprung 18 ausgebildet ist. Durch den Vorsprung 18 am freien Ende
der Verriegelungshaken 17 wird eine mechanische Kopplung zwischen dem Stecker und
der Buchse 16 hergestellt, indem der Vorsprung 18 in eine entsprechende Vertiefung
beziehungsweise Hintergreifung am Stecker eingreift, sobald der Stecker vollständig
in die Buchse beziehungsweise deren Gehäuse 16 in Richtung des Pfeils A eingeführt
ist und sich damit in der Verriegelungsposition befindet. Auf diese Weise wird der
Stecker zuverlässig in seiner Verriegelungsposition gehalten.
[0036] Die Verriegelungshaken 17 sind jeweils an ihrem freien Ende zusätzlich mit einer
Flanke 20 versehen, die eine in Richtung der Einführungsbewegung A des Steckers in
die Buchse beziehungsweise das Gehäuse 16 abgeschrägte Rundung 20 aufweisen, wobei
die Flanke 20 unmittelbar an den Vorsprung 18 angrenzt, der in der Verriegelungsposition
am Stecker angreift. Dadurch kann der Stecker während der Einführungsbewegung in Richtung
des Pfeils A in die Buchse 16 an der Flanke 20 am freien Ende der Verriegelungshaken
17 abgleiten und dabei die Verriegelungshaken 17 nach außen drücken. Sobald der Stecker
vollständig in die Buchse 16 eingeführt ist und die Verriegelungsposition erreicht
hat, schnappt der Verriegelungshaken 17 aufgrund seiner Vorspannung zurück und fixiert
den Stecker in der Verriegelungsposition.
[0037] Darüber hinaus weisen die Verriegelungshaken 17 an ihrem freien Ende jeweils einen
Entriegelungshaken 19 auf, der in einer Entriegelungsposition in einen komplementär
zu dem Entriegelungshaken ausgebildeten Widerhaken 21 an dem Gehäuse 16 angreift.
Um den Stecker aus dem Gehäuse 16 zu entnehmen, werden die Verriegelungshaken 17 aus
der Verriegelungsposition in die Entriegelungsposition gebracht, indem die Verriegelungshaken
17 nach außen gedrückt werden. Dabei werden einerseits die Vorsprünge 18 der Verriegelungshaken
17 aus dem Eingriff mit den Hintergreifungen am Stecker gelöst und andererseits die
Entriegelungshaken 19 soweit über die Widerhaken 21 an dem Gehäuse 16 geschoben bis
diese miteinander in Eingriff kommen. Auf diese Weise wird die mechanische Kopplung
zwischen dem Stecker und der Buchse beziehungsweise dem Gehäuse 16 gelöst und der
Stecker kann aus der Buchse 16 entnommen werden. Die Verriegelungshaken 17 werden
durch den Eingriff zwischen den Entriegelungshaken 19 und den Widerhaken 21 an der
Buchse 16 in der Entriegelungsposition gehalten.
[0038] Zur Lösung des Eingriffs zwischen den Entriegelungshaken 19 an den freien Enden der
Verriegelungshaken 17 und den Widerhaken 21 an dem Gehäuse 16 werden die Entriegelungshaken
19 wieder über die Widerhaken 21 zurück geschoben. Besonders vorteilhaft ist es jedoch,
wenn der Eingriff zwischen dem Entriegelungshaken 19 des Verriegelungshackens 17 und
dem Widerhaken 21 an der Buchse 16 sich beim Einschieben des Steckers in die Buchse
16 selbständig löst, indem beispielsweise beim Eindrücken des Steckers die Widerhaken
21, die entsprechend beweglich zu gestalten sind (in den Figuren nicht dargestellt),
nach unten bewegt werden.
1. Steckverbindungsvorrichtung, die zur elektrischen Verbindung von elektrischen Modulen
in/an eine Gegensteckverbindungsvorrichtung steckbar ist, mit
- einem Gehäuse (16) und
- mindestens einer mit dem Gehäuse (16) verbundenen Verriegelungseinrichtung (17)
zur mechanischen Kopplung der Steckverbindungsvorrichtung mit der Gegensteckverbindungsvorrichtung,
- wobei die Verriegelungseinrichtung (17) zwischen einer Verriegelungsposition und
einer Entriegelungsposition bewegbar ist, und
- die Verriegelungseinrichtung (17) mit dem Gehäuse einteilig verbunden ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
- die Verriegelungseinrichtung (17) ein Entriegelungselement (19) aufweist, das in
der Entriegelungsposition in einen komplementär zu dem Entriegelungselement (19) ausgebildetes
Gegenelement (21) an dem Gehäuse (16) eingreift, so dass die Verriegelungseinrichtung
(17) in der Entriegelungsposition fixierbar ist.
2. Steckverbindungsvorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Verriegelungseinrichtung (17)
einen Verriegelungshaken oder eine Verriegelungsöse zur mechanischen Kopplung mit
der Gegensteckverbindungsvorrichtung aufweist.
3. Steckverbindungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Verriegelungseinrichtung
(17) ein mit dem Gehäuse (16) starr verbundenes Ende (22) aufweist, wodurch die Verriegelungseinrichtung
(17) an dem Gehäuse (16) federnd gelagert ist.
4. Steckverbindungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Entriegelungselement
(19) einen Entriegelungshaken oder eine Entriegelungsöse umfasst.
5. Steckverbindungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Eingriff
zwischen dem Entriegelungselement (19) und dem Gegenelement (21) so gestaltet ist,
dass das Entriegelungselement (19) beim Einschieben der Steckverbindungsvorrichtung
in die Gegensteckverbindungsvorrichtung selbständig aus dem Gegenelement (21) ausrastet.
6. Steckverbindungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Verriegelungseinrichtung
(17) an dem Gehäuse (16) derart federnd gelagert ist, dass sie in die Richtung der
Verriegelungsposition hin vorgespannt ist, so dass die Verriegelungseinrichtung (17)
beim Einschieben der Steckverbindungsvorrichtung in die Gegensteckverbindungsvorrichtung
selbständig in die Verriegelungsposition schnappt.
7. Steckverbindungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 6, wobei der Verriegelungshaken
(17) an seinem freien Ende eine Flanke (20) aufweist, die im Wesentlichen in Richtung
der Einführungsbewegung (A) der Steckverbindungsvorrichtung in die Gegensteckverbindungsvorrichtung
abgeschrägt ist.
8. Steckverbindungsvorrichtung nach Anspruch 7, wobei die Flanke (20) unmittelbar an
einen Vorsprung (18), der in der Verriegelungsposition am Stecker angreift, des Verriegelungshakens
(17) angrenzt.
9. Steckverbindungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei auf zwei
gegenüberliegenden Seiten des Gehäuses (16) jeweils eine Verriegelungseinrichtung
(17) vorgesehen ist.
10. Steckverbindungssystem mit einer Steckverbindungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, die als Buchse ausgestaltet ist, sowie einer Gegensteckverbindungsvorrichtung,
die einem Stecker entspricht.
11. Steckverbindungssystem mit einer Steckverbindungsvorrichtung nach einem der Ansprüche
1 bis 9, die als Stecker ausgestaltet ist, sowie einer Gegensteckverbindungsvorrichtung,
die einer Buchse entspricht.
12. Verfahren zum Trennen einer Steckverbindungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1
bis 8 von der Gegensteckverbindungsvorrichtung durch
- Fixieren der mindestens einen Verriegelungseinrichtung (17) in der Entriegelungsposition
mittels der Entriegelungseinrichtung und
- Lösen der Steckverbindungsvorrichtung von der Gegensteckverbindungsvorrichtung.
1. Plug-in connection apparatus which can be plugged into/onto a mating plug-in connection
apparatus in order to electrically connect electrical modules, having
- a housing (16) and
- at least one locking device (17) which is connected to the housing (16) and serves
to mechanically couple the plug-in connection apparatus to the mating plug-in connection
apparatus,
- it being possible to move the locking device (17) between a locked position and
an unlocked position, and
- the locking device (17) being integrally connected to the housing,
characterized in that
- the locking device (17) has an unlocking element (19) which, in the unlocked position,
engages in a mating element (21) which is arranged on the housing (16) and complements
the unlocking element (19), so that the locking device (17) can be fixed in the unlocked
position.
2. Plug-in connection apparatus according to Claim 1, with the locking device (17) having
a locking hook or a locking eye for the purpose of mechanical coupling to the mating
plug-in connection apparatus.
3. Plug-in connection apparatus according to either of the preceding claims, with the
locking device (17) having an end (22) which is rigidly connected to the housing (16),
as a result of which the locking device (17) is resiliently mounted on the housing
(16).
4. Plug-in connection apparatus according to one of the preceding claims, with the unlocking
element (19) comprising an unlocking hook or an unlocking eye.
5. Plug-in connection apparatus according to one of the preceding claims, with the unlocking
element (19) and the mating element (21) engaging in such a way that the unlocking
element (19) automatically disengages from the mating element (21) when the plug-in
connection apparatus is inserted into the mating plug-in connection apparatus.
6. Plug-in connection apparatus according to one of the preceding claims, with the locking
device (17) being resiliently mounted on the housing (16) in such a way that it is
prestressed toward the locked position, so that the locking device (17) automatically
snaps into the locked position when the plug-in connection apparatus is inserted into
the mating plug-in connection apparatus.
7. Plug-in connection apparatus according to one of Claims 2 to 6, with the free end
of the locking hook (17) having an edge (20) which is inclined essentially in the
direction of the insertion movement (A) of the plug-in connection apparatus into the
mating plug-in connection apparatus.
8. Plug-in connection apparatus according to Claim 7, with the edge (20) directly adjoining
a projection (18) of the locking hook (17), which projection engages on the connector
in the locked position.
9. Plug-in connection apparatus according to one of the preceding claims, with a respective
locking device (17) being provided on two opposite sides of the housing (16).
10. Plug-in connection system having a plug-in connection apparatus according to one of
the preceding claims, which apparatus is in the form of a socket, and a mating plug-in
connection apparatus which corresponds to a connector.
11. Plug-in connection system with a plug-in connection apparatus according to one of
Claims 1 to 9, which apparatus is in the form of a connector, and with a mating plug-in
connection apparatus which corresponds to a socket.
12. Method for disconnecting a plug-in connection apparatus according to one of Claims
1 to 8 from the mating plug-in connection apparatus by
- fixing the at least one locking device (17) in the unlocked position by means of
the unlocking device, and
- releasing the plug-in connection apparatus from the mating plug-in connection apparatus.
1. Dispositif de connexion par enfichage, qui, pour la connexion électrique de module
électrique, peut être enfiché dans/sur un dispositif antagoniste de connexion par
enfichage, comprenant
- un boîtier ( 16 ) et
- au moins un dispositif ( 17 ) de verrouillage relié au boîtier ( 16 ) pour l'accouplement
mécanique du dispositif de connexion par enfichage au dispositif antagoniste de connexion
par enfichage,
- dans lequel le dispositif ( 17 ) de verrouillage est mobile entre une position de
verrouillage et une position de déverrouillage, et
- le dispositif ( 17 ) de verrouillage est relié d'une seule pièce au boîtier,
caractérisé en ce que
- le dispositif ( 17 ) de verrouillage a un élément ( 19 ) de déverrouillage qui,
dans la position de déverrouillage, pénètre dans un élément ( 21 ) antagoniste sur
le boîtier ( 16 ) constitué de manière complémentaire à l'élément ( 19 ) de déverrouillage,
de manière à pouvoir immobiliser le dispositif ( 17 ) de verrouillage dans la position
de déverrouillage.
2. Dispositif de connexion par enfichage suivant la revendication 1, dans lequel le dispositif
( 17 ) de verrouillage comporte un crochet de verrouillage ou un oeillet de verrouillage
pour l'accouplement mécanique avec le dispositif antagoniste de connexion par enfichage.
3. Dispositif de connexion par enfichage suivant l'une des revendications précédentes,
dans lequel le dispositif ( 17 ) de verrouillage a une extrémité ( 22 ) fixée rigidement
au boîtier ( 16 ), de sorte que le dispositif ( 17 ) de verrouillage est monté élastiquement
sur le boîtier ( 16 ).
4. Dispositif de connexion par enfichage suivant l'une des revendications précédentes,
dans lequel l'élément ( 19 ) de déverrouillage comprend un crochet de déverrouillage
ou un oeillet de déverrouillage.
5. Dispositif de connexion par enfichage suivant l'une des revendications précédentes,
dans lequel la pénétration entre l'élément ( 19 ) de déverrouillage et l'élément (
21 ) antagonisme est conformée, de manière à ce que l'élément ( 19 ) de déverrouillage
se désencliquète de soi-même de l'élément ( 21 ) antagoniste, lorsque le dispositif
de connexion par enfichage entre dans le dispositif antagoniste de connexion par enfichage.
6. Dispositif de connexion par enfichage suivant l'une des revendications précédentes,
dans lequel le dispositif ( 17 ) de verrouillage est monté élastiquement sur le boîtier
( 16 ), de sorte qu'il est contraint dans la direction allant vers la position de
verrouillage, si bien que le dispositif ( 17 ) de verrouillage s'accroche rapidement
de soi-même en la position de verrouillage, lorsque le dispositif de connexion par
enfichage vient dans le dispositif antagoniste de connexion par enfichage.
7. Dispositif de connexion par enfichage suivant l'une des revendications 2 à 6, dans
lequel le crochet ( 17 ) de verrouillage a, à son extrémité libre, un flanc ( 20 )
qui est biseauté sensiblement dans la direction du mouvement ( A ) d'introduction
du dispositif de connexion par enfichage dans le dispositif antagoniste de connexion
par enfichage.
8. Dispositif de connexion par enfichage suivant la revendication 7, dans lequel le flanc
( 20 ) est voisin directement d'une saillie ( 18 ) du crochet ( 17 ) de verrouillage,
saillie qui s'accroche à la fiche mâle dans la position de verrouillage.
9. Dispositif de connexion par enfichage suivant l'une des revendications précédentes,
dans lequel il est prévu respectivement un dispositif ( 17 ) de verrouillage sur deux
côtés opposés du boîtier ( 16 ).
10. Système de connexion par enfichage, comprenant un dispositif de connexion par enfichage
suivant l'une des revendications précédentes, qui est conformé en douille, ainsi qu'un
dispositif antagoniste de connexion par enfichage, qui correspond à une fiche mâle.
11. Système de connexion par enfichage ayant un dispositif de connexion par enfichage
suivant l'une des revendications 1 à 9, ainsi qu'un dispositif antagoniste de connexion
par enfichage qui correspond à une douille.
12. Procédé de séparation d'un dispositif de connexion par enfichage suivant l'une des
revendications 1 à 8, d'un dispositif antagoniste de connexion par enfichage en
- immobilisant le au moins un dispositif ( 17 ) de verrouillage dans la position de
déverrouillage au moyen du dispositif de déverrouillage et
- détachant le dispositif de connexion par enfichage du dispositif antagoniste de
connexion par enfichage.