[0001] Die Erfindung betrifft ein motorisch, insbesondere elektromotorisch antreibbares
Werkzeuggerät, insbesondere Handwerkzeuggerät, mit einer axial verstellbaren Spindelwelle,
einer umschaltbaren Getriebebaugruppe, die bezüglich der Spindelwelle axial bewegbar
angeordnet ist, und mit einer selbsttätig aktivierbaren Spindelarretiereinrichtung.
[0002] Ein derartiges Werkzeuggerät ist bekannt aus DE 100 37 808 Al. Durch axiales Verstellen
der Spindelwelle ist das Werkzeuggerät mit oder ohne Schlagfunktion betreibbar. Die
selbsttätig aktivierbare Spindelarretiereinrichtung ist auf einer von der Spindelwelle
getrennten Zwischenwelle angeordnet.
[0003] Aufgrund der Verwendung zweier Wellen ist die Ausbildung des bekannten Handwerkzeuggeräts
aufwendig und erfordert entsprechend großen Bauraum.
[0004] DE 200 05 923 U1 offenbart ein gattungsfremdes Handwerkzeuggerät mit einer einzigen
feststehenden Spindelwelle, auf der eine Getriebebaugruppe in axialer Richtung verstellbar
angeordnet ist. Außerdem ist eine Spindelarretiervorrichtung in axial unveränderlicher
Anordnung bezüglich der Spindelwelle und des Maschinengehäuses vorgesehen.
[0005] Auch EP 1 083 029 A1 zeigt ein Handwerkzeuggerät mit verstellbarer Spindelwelle zur
Ausführung einer Schlagfunktion. Wiederum ist die Spindelarretiereinrichtung auf einer
Zwischenwelle angeordnet.
[0006] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Handwerkzeuggerät der
eingangs genannten Art platzsparend und mit möglichst wenigen Kraftübertragungen auszubilden.
[0007] Diese Aufgabe wird bei einem gattungsgemäßen Werkzeuggerät erfindungsgemäß dadurch
gelöst, dass die Spindelarretiereinrichtung auf der Spindelwelle angeordnet ist und
dass die Spindelwelle gegenüber einer antriebsseitigen Komponente der Spindelarretiereinrichtung
axial bewegbar und die antriebsseitige Komponente der Spindelarretiereinrichtung in
axialer Richtung bezüglich eines Maschinengehäuses fest angeordnet ist und dass die
Getriebebaugruppe über ein Drehkopplungsmittel in Drehmitnahmeverbindung mit der antriebsseitigen
Komponente der Spindelarretiereinrichtung steht.
[0008] Es wird also erfindungsgemäß vorgeschlagen, die Spindelarretiereinrichtung auf der
Spindelwelle anzuordnen. Dadurch, dass die Spindelwelle gegenüber einer antriebsseitigen
Komponente der Spindelarretiereinrichtung axial bewegbar ist, kann diese antriebsseitige
Komponente und mit ihr weitere Bestandteile, insbesondere ein radial äußerer Gehäusekörper
der Spindelarretiereinrichtung axial fest und definiert bezüglich dem Maschinengehäuse
des Werkzeuggeräts festgelegt werden. Der Antrieb der Spindelwelle erfolgt durch eine
Drehkopplung zwischen der Getriebebaugruppe und der antriebsseitigen Komponente der
Spindelarretiereinrichtung. Die antriebsseitige Komponente der Spindelarretiereinrichtung
wirkt dann auf eine abtriebsseitige Komponente, die drehfest oder einstückig mit der
Spindelwelle ausgebildet ist. Im ersteren Fall erweist es sich als vorteilhaft, wenn
die Spindelwelle auch gegenüber der abtriebsseitigen Komponente axial bewegbar ist.
[0009] Des Weiteren erweist es sich als vorteilhaft, dass die Getriebebaugruppe gegenüber
dem Drehkopplungsmittel axial verschieblich ist.
[0010] Nach einem weiteren Erfindungsgedanken ist das Drehkopplungsmittel gegenüber der
antriebsseitigen Komponente der Spindelarretiereinrichtung axial verschieblich.
[0011] In noch weitergehender Ausbildung der Erfindung ist das Drehkopplungsmittel zusammen
mit der Spindelwelle axial verlagerbar. Nach einer bevorzugten Ausführungsform umfasst
das Drehkopplungsmittel eine die Spindelwelle umgebende Hülse, die drehfest mit der
Getriebebaugruppe verbunden ist. Auf diese Weise kann eine sehr raumsparende Ausbildung
des Drehkopplungsmittels erreicht werden, wobei gleichwohl eine sehr gleichmäßige
Kraft- bzw. Drehmomentübertragung erzielt ist.
Die Hülse lässt sich auf die Spindelwelle aufschieben und steht vorzugsweise in axialer
Mitnahmeverbindung mit der Hülse. Dies kann beispielsweise mittels eines Sicherungselements
geschehen. Die Spindelwelle kann hierfür einen axialen Anschlag für die Hülse aufweisen
und anderenends der Hülse kann das Sicherungselement, beispielsweise in Form eines
Sprengrings, montierbar sein. Trotz der axialen Mitnahmeverbindung ist das Drehkopplungsmittel
als solches nicht unmittelbar drehfest zur Spindelwelle.
[0012] Nach einem weiteren Erfindungsgedanken weist die Hülse eine Außenverzahnung auf.
Dies eröffnet die Möglichkeit, dass die Getriebebaugruppe über diese Außenverzahnung
drehfest mit der Hülse als Drehkopplungsmittel verbunden ist. Es eröffnet aber außerdem
die Möglichkeit, eine axiale Verschieblichkeit zwischen Getriebebaugruppe und Hülse
vorzusehen. Entsprechendes gilt für die Funktionsverbindung zwischen Drehkopplungsmittel
oder Hülse und der antriebsseitigen Komponente der Spindelarretiereinrichtung. Auch
hier kann über eine Außenverzahnung einerseits eine drehfeste Verbindung, andererseits
aber eine axiale Bewegbarkeit der Bestandteile erreicht werden.
[0013] Die Länge der Hülse beträgt 30 - 80 mm, insbesondere 40 - 60 mm in der axialen Richtung.
[0014] Es erweist sich als besonders vorteilhaft, dass ein die Arretierung herbeiführender,
also kraftaufnehmender Bestandteil der Spindelarretiereinrichtung, der zumeist in
Form eines zylindrischen Körpers ausgebildet ist oder eine zylindrische Komponente
umfasst, drehfest und axial unverschieblich im Maschinengehäuse angeordnet werden
kann. Dies ist möglich, weil die axial bewegbare Spindelwelle auch bezüglich der Spindelarretiereinrichtung
axial bewegbar angeordnet ist. Die für ein Funktionieren der Spindelarretiereinrichtung
wichtige Festlegung der kraftaufnehmenden Bestandteile zum Maschinengehäuse wird dadurch
möglich, und zwar obwohl die antriebsseitige Komponente der Spindelarretiereinrichtung
in einer drehmomentübertragenden Antriebsverbindung mit der Getriebebaugruppe steht.
[0015] In vorteilhafter Weise umfasst die Spindelarretiereinrichtung ein ihre übrigen Komponenten
radial umgebendes Gehäusebauteil, das vorzugsweise von dem vorerwähnten kraftaufnehmenden
Bestandteil gebildet ist. In weiterer Ausbildung der Erfindung kann die Spindelarretiereinrichtung
ein federndes Sicherungselement umfassen, welches die Spindelarretiereinrichtung axial
abschließt und deren bewegbare Komponenten, also insbesondere die antriebsseitige
Komponente, axial lagefixiert.
[0016] Die Spindelarretiereinrichtung kann in vorteilhafter Weise in einer Abstufung des
Maschinengehäuses angeordnet sein und dadurch zumindest einseitig axial gegen das
Maschinengehäuse abgestützt sein.
[0017] Die axial verschiebbare Spindelwelle kann in vorteilhafter Weise mit einer Zahnscheibenanordnung
oder einer Rastenscheibenanordnung zur Ausführung einer Schlagfunktion oder eines
Schlagbohrbetriebs zusammenwirken.
[0018] Vorzugsweise ist am motorseitigen Ende der Spindelwelle eine Umschaltvorrichtung
vorgesehen, welche die Spindelwelle durch axiale Verlagerung zwischen einer ersten
axialen Stellung und einer zweiten axialen Stellung verstellt. Die erste axiale Stellung
kann dabei zu einem Eingriff der Rastenscheibenanordnung oder Zahnscheibenanordnung
führen, so dass eine Schlagfunktion ausgeführt wird, und die zweite axiale Stellung
kann dabei eine Abschaltung oder Inaktivierung der Schlagfunktion bewirken.
[0019] Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den beigefügten
Patentansprüchen und aus der zeichnerischen Darstellung und nachfolgenden Beschreibung
einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Werkzeuggeräts. In der Zeichnung
zeigt:
- Figur 1
- eine Schnittansicht eines die Spindelwelle umfassenden Teils eines erfindungsgemäßen
Handwerkzeuggeräts;
- Figur 2
- eine Schnittansicht durch das Handwerkzeuggerät im Bereich der Spindelarretiereinrichtung
mit Schnittebene A-A;
- Figur 3
- eine perspektivische Darstellung der abtriebsseitigen Komponente der Spindelarretiereinrichtung,
und
- Figur 4
- eine perspektivische Darstellung der auf der Spindelwelle angeordneten Komponenten.
[0020] Figur 1 zeigt eine Schnittansicht eines Teilbereichs eines erfindungsgemäßen Handwerkzeuggeräts
2, welcher Teilbereich eine Spindelwelle 4 umgibt. Die Spindelwelle 4 erstreckt sich
durchgehend bis zu einem aus einem Maschinengehäuse 6 vorstehenden und einen Gewindeabschnitt
8 tragenden freien Ende, an dem ein Futterkörper befestigbar ist. Die Spindelwelle
4 ist von einem nicht dargestellten Elektromotor antreibbar, der über ein nicht dargestelltes
Ritzel mit einer Getriebebaugruppe 10 in Antriebsverbindung bringbar ist. Die Getriebebaugruppe
10 ist in axialer Richtung 11 beweglich, jedoch auf noch näher zu beschreibende Weise
drehfest mit einem Drehkopplungselement 12 verbunden. Das Drehkopplungselement 12
ist als Hülse 14 ausgebildet und steht über eine Außenverzahnung 18 in Antriebsverbindung
mit einer antriebsseitigen Komponente 20 einer insgesamt mit dem Bezugszeichen 22
bezeichneten Spindelarretiereinrichtung. Die antriebsseitige Komponente 20 weist auch
aus Figur 2 ersichtliche axiale Mitnahmefortsätze 24 auf, die über Klemmkörper 26
und radial erstreckte Antriebsnocken 28 einer abtriebsseitigen Komponente 29 der Spindelarretiereinrichtung
22 einen Antrieb der Spindelwelle 4 bewirken. Die Drehverbindung zwischen der abtriebsseitigen
Komponente 29 der Spindelarretiereinrichtung 22 und der Spindelwelle erfolgt über
eine Verzahnung 31 (siehe Figur 3).
[0021] Die Spindelwelle 4 wirkt mit einer Rastenscheibenanordnung 30 zur Ausführung eines
Schlagbohrbetriebs zusammen, wobei eine Rastenscheibe 32 drehfest mit der Spindelwelle
4 verbunden ist und die andere Rastenscheibe 34 maschinengehäusefest angeordnet ist.
In der in Figur 1 dargestellten axialen Stellung der Spindelwelle 4 sind die Rastenscheiben
32, 34 außer Eingriff, so dass die Schlagbohrfunktion ausgeschaltet ist. Am motorseitigen
Ende der Spindelwelle 4 ist jedoch eine Umschaltvorrichtung 47 vorgesehen, mittels
derer die Spindelwelle 4 axial verstellbar ist, also ausgehend von der in Figur 1
dargestellten Stellung nach links bewegbar ist, in der die Rastenscheiben 32, 34 zusammenwirken
und bei rotatorischem Antrieb der Spindelwelle 4 eine Schlagbohrfunktion ausüben.
[0022] Die Spindelarretiereinrichtung 22, die im Schnitt auch aus Figur 2 ersichtlich ist,
ist von einem äußeren Bestandteil 35 in Form eines zylindrischen Gehäusebauteils 36
umgeben oder begrenzt, welches seinerseits vorzugsweise im Presssitz in eine Abstufung
des Maschinengehäuses 6 des Handwerkzeuggeräts eingesetzt ist. Dieses zylindrische
Gehäusebauteil 36 bildet zugleich denjenigen Bestandteil 35, welcher bei der Ausübung
der Spindelarretierung die hierbei auftretenden Kräfte auf das Maschinengehäuse 6
ableitet oder auf dieses überträgt. Er muss hierfür stabil in dem Maschinengehäuse
6 aufgenommen sein. Er ist bestimmungsgemäß in der dargestellten Position in Figur
1 festgelegt.
[0023] Innerhalb des zylindrischen Gehäusebauteils 36 sind die aus Figur 2 ersichtlichen
Komponenten angeordnet. Die Schnittebene II-II in Figur 2 ist derart, dass von der
antriebsseitigen Komponente 20 nur deren axiale Mitnahmefortsätze 24 ersichtlich sind.
Über diese axialen Mitnahmefortsätze 24 werden bei einem vom Motor ausgehenden Antrieb
die Klemmkörper 26 in die in Figur 2 dargestellte Freigabestellung entgegen einer
Federvorspannung durch Federmittel 38 gedrückt. Dabei erfolgt die Drehmomentübertragung
über diese axialen Mitnahmefortsätze 24 auf die Klemmkörper 26 und von dort auf die
radialen Nocken 28 der abtriebsseitigen Komponente 29 der Spindelarretiereinrichtung
22, die über die Verzahnung 31 in Drehverbindung mit der Spindelwelle 4 steht.
[0024] Bei Abschalten des Motorantriebs bzw. Antrieb der Spindelwelle 4 ausgehend von deren
futterseitigem Ende oder bei Nachlauf der Spindelwelle 4 werden die Klemmkörper 26
unter der Wirkung der Federmittel 38 oder durch die radialen Nocken 28 in eine Klemmstellung
zwischen der Spindelwelle 4 und dem zylindrischen feststehenden Gehäusebauteil 36
bewegt, so dass die Spindelwelle 4 schlagartig festgesetzt wird. Die vorstehend beschriebenen
Komponenten sind in axialer Richtung durch ein Sicherungselement 40 in Form einer
Sprengringscheibe abgeschlossen bzw. in ihrer dargestellten axialen Position bezüglich
dem zylindrischen Gehäusebauteil 36 und damit bezüglich dem Maschinengehäuse 6 fixiert.
[0025] Wie bereits erwähnt, erfolgt der Antrieb der antriebsseitigen Komponente 20 über
das Drehkopplungsmittel 12 in Form der Hülse 14. Diese Hülse 14 ist auf die Spindelwelle
4 aufgeschoben und als solches gegenüber der Spindelwelle 4 drehbar. Die Hülse 14
stützt sich an einem axialen Bund 42 der Spindelwelle 4 ab. Anderenends ist die Hülse
14 durch ein sprengringartiges Sicherungselement 44 in der dargestellten axialen Position
bezüglich der Spindelwelle 4 gehalten. Die Hülse 14 ist also zusammen mit der Spindelwelle
4 in axialer Richtung bewegbar. Über die Außenverzahnung 18 der Hülse 14 ist auch
die Getriebebaugruppe 10 zwar drehfest mit der Hülse 14 verbunden, jedoch axial verschieblich
gegenüber dieser. Desgleichen ist die Hülse 14 über ihre Außenverzahnung 18 mit einem
Innenabschnitt 46 der antriebsseitigen Komponente 20 der Spindelarretiereinrichtung
22 drehfest verbunden, jedoch axial verschieblich zu dieser.
[0026] Wie vorausgehend beschrieben, eröffnet dies die Möglichkeit, einerseits eine axial
verschiebbare Spindelwelle zur Ausführung eines Schlagbohrbetriebs vorzusehen, andererseits
jedoch die Komponenten der Spindelarretiereinrichtung 22 in axialer Richtung bezüglich
dem Maschinengehäuse 6 zu fixieren. Dadurch, dass der Antriebsstrang ausgehend von
der Getriebebaugruppe 10 auf das Drehkopplungselement 12 in Form der Hülse 14 und
von dort über die Außenverzahnung 18 auf die antriebsseitige Komponente 20 der Spindelarretiereinrichtung
22 führt, ist eine gleichmäßige, direkte und verlustarme Drehmomentübertragung gewährleistet,
was ebenfalls als vorteilhaft angesehen wird.
1. Motorisch antreibbares Werkzeuggerät (2), insbesondere Handwerkzeuggerät, mit einer
axial verstellbaren Spindelwelle (4), einer umschaltbaren Getriebebaugruppe (10),
die bezüglich der Spindelwelle (4) axial bewegbar angeordnet ist, und mit einer selbsttätig
aktivierbaren Spindelarretiereinrichtung (22), dadurch gekennzeichnet, dass die Spindelarretiereinrichtung (22) auf der Spindelwelle (4) angeordnet ist und dass
die Spindelwelle (4) gegenüber einer antriebsseitigen Komponente (20) der Spindelarretiereinrichtung
(22) axial bewegbar und die antriebsseitige Komponente (20) der Spindelarretiereinrichtung
(22) in axialer Richtung (11) bezüglich eines Maschinengehäuses (6) fest angeordnet
ist und dass die Getriebebaugruppe (10) über ein Drehkopplungsmittel (12) in Drehmitnahmeverbindung
mit der antriebsseitigen Komponente (20) der Spindelarretiereinrichtung (22) steht.
2. Werkzeuggerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Getriebebaugruppe (10) gegenüber dem Drehkopplungsmittel (12) axial verschieblich
ist.
3. Werkzeuggerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Drehkopplungsmittel (12) gegenüber der antriebsseitigen Komponente (20) der Spindelarretiereinrichtung
(22) axial verschieblich ist.
4. Werkzeuggerät nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Spindelwelle (4) gegenüber der abtriebsseitigen Komponente (29) der Spindelarretiereinrichtung
(22) axial verschieblich ist.
5. Werkzeuggerät nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Drehkopplungsmittel (12) zusammen mit der Spindelwelle (4) axial verlagerbar
ist.
6. Werkzeuggerät nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Drehkopplungsmittel (12) eine die Spindelwelle (4) umgebende Hülse (14) umfasst,
die drehfest mit der Getriebebaugruppe (10) verbunden ist.
7. Werkzeuggerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse (14) auf die Spindelwelle (4) aufgeschoben ist und in axialer Mitnahmeverbindung
zur Spindelwelle (4) steht.
8. Werkzeuggerät nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse (14) mittels eines Sicherungselements (44) in axialer Mitnahmeverbindung
mit der Spindelwelle (4) steht.
9. Werkzeuggerät nach Anspruch 6, 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse (14) eine Außenverzahnung (18) aufweist.
10. Werkzeuggerät nach einem der Ansprüche 6-9, dadurch gekennzeichnet, dass die Getriebebaugruppe (10) über diese Außenverzahnung (18) drehfest mit der Hülse
(14) verbunden ist.
11. Werkzeuggerät nach einem der Ansprüche 6-10, dadurch gekennzeichnet, dass die antriebsseitige Komponente (20) der Spindelarretiereinrichtung (22) über diese
Außenverzahnung (18) drehfest mit der Hülse (14) verbunden ist.
12. Werkzeuggerät nach einem der Ansprüche 6-11, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse (14) eine axiale Länge von 30 - 80 mm, insbesondere 40 - 60 mm aufweist.
13. Werkzeuggerät nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein radial äußerer Bestandteil (35) der Spindelarretiereinrichtung (22) drehfest
und axial unverschieblich im Maschinengehäuse (6) angeordnet ist.
14. Werkzeuggerät nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der radial äußere Bestandteil (35) ein die Komponenten der Spindelarretiereinrichtung
(22) radial umgebendes Gehäusebauteil (36) bildet.
15. Werkzeuggerät nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein federndes Sicherungselement (40), insbesondere ein Sprengring, die Spindelarretiereinrichtung
(22) axial abschließt und deren Komponenten axial lagefixiert.
16. Werkzeuggerät nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Spindelarretiereinrichtung (22) in einer Abstufung des Maschinengehäuses (6)
angeordnet ist, also einseitig axial abgestützt ist.
17. Werkzeuggerät nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Spindelwelle (4) mit einer Zahnscheibenanordnung oder einer Rastenscheibenanordnung
(30) zur Ausführung einer Schlagfunktion oder eines Schlagbohrbetriebs zusammenwirkt.
18. Werkzeuggerät nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass am motorseitigen Ende der Spindelwelle (4) eine Umschaltvorrichtung (34) vorgesehen
ist, welche die Spindelwelle (4) durch axiale Verlagerung zwischen einer ersten axialen
Stellung und einer zweiten axialen Stellung verstellt.