[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Formatwechsel einer Vorrichtung zum Schneiden
einer Wellpappe-Bahn in einer Wellpappe-Anlage.
[0002] Aus der EP 0 894 583 B1 ist ein Verfahren zum Formatwechsel in einer Längsschneide-/Rill-Einrichtung
in einer Wellpappe-Anlage bekannt. Hierfür ist eine erste Gruppe von Längsschneide-Werkzeugen
und eine zweite Gruppe von Längsschneide-Werkzeugen vorgesehen, die jeweils aus einer
Reihe von drehantreibbaren, einzeln ausrückbaren Messern bestehen. Zum Formatwechsel
werden alle Messer der ersten Gruppe von Längsschneide-Werkzeugen mit Ausnahme von
einem einzigen aus der Wellpappe-Bahn ausgerückt. Lediglich das in der Wellpappe-Bahn
verbleibende Messer schneidet einen Längsschnitt weiter in einen Formatwechselbereich
hinein. Nun wird auch dieses Messer ausgerückt. Zeitgleich wird genau ein Messer der
zweiten Gruppe von Längsschneide-Werkzeugen eingerückt, sodass sich der nun entstehende
Schnitt und der sich in den Formatwechselbereich hinein erstreckende Schnitt in Transportrichtung
an ihren jeweiligen Endpunkten überlappen. Zeitlich versetzt werden danach alle anderen
Messer der zweiten Gruppe von Längsschneide-Werkzeugen in Eingriff mit der Wellpappe-Bahn
gebracht. Im Anschluss daran werden die beiden sich in den Formatwechselbereich hinein
erstreckenden Längsschnitte durch einen senkrecht zur Transportrichtung verlaufenden
Querschnitt miteinander verbunden, sodass zwei endlose Teil-Wellpappe-Bahnen entstehen,
die dann über eine Weiche in zwei verschiedene Ebenen geführt werden. Nachteilig an
dem bekannten Formatwechselverfahren ist, dass die gesamte Wellpappe des Formatwechselbereichs
bei dem anschließenden Zuschneiden der Wellpappe-Bögen nicht genutzt werden kann und
somit Ausschuss ist. Bei hohen Transportgeschwindigkeiten von z. B. 300 m/min, können
sich Formatwechselbereiche von nicht unerheblicher Länge ergeben. Bei dem Herausschneiden
des Formatwechselbereichs aus der Wellpappe-Bahn ergibt sich ein zusätzliches Problem.
In Abhängigkeit von der Art des Formatswechsels weist das Ausschussstück häufig eine
Breite von mehr als der Hälfte der Breite der Wellpappe-Bahn auf und ist einstückig.
Nachfolgend werden jedoch Wellpappe-Bögen sehr viel geringerer Breite gestapelt, sodass
die Ausschussstücke häufig beim Stapeln der Wellpappe-Bögen zu Fehlern führen.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das oben beschriebene Formatwechselverfahren
derart weiterzubilden, dass die beschriebenen Nachteile verringert werden. Die Aufgabe
wird bei einem Verfahren mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1 durch
die Merkmale des kennzeichnenden Teils des Anspruchs 1 gelöst. Der Kern der Erfmdung
besteht darin, durch eine erste und eine zweite Gruppe von Längsschneide-Werkzeugen
jeweils mindestens drei Längsschnitte zu erzeugen, die alle einander überlappen und
deren Enden paarweise durch Verbindungsschnitte miteinander verbunden werden, sodass
vier endlose Teil-Bahnen, nämlich zwei endlose Randstreifen und zwei weiterzuverarbeitende
endlose Teil-Wellpappe-Bahnen, entstehen. Hierdurch wird die Länge des Formatwechsel-Bereichs
entlang der Transport-Richtung stark reduziert, sodass die Wellpappe-Bahn insgesamt
effizienter genutzt werden kann. Darüber hinaus besitzen die Ausschussstücke eine
geringere Breite, sodass die Probleme beim Abstapeln der Wellpappe-Bögen erheblich
geringer sind.
[0004] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfmdung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
[0005] Zusätzliche Merkmale und Einzelheiten der Erfmdung ergeben sich aus der Beschreibung
eines Ausführungsbeispiels anhand der Zeichnungen. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Seitenansicht einer Wellpappe-Anlage,
- Fig. 2
- eine schematische Seitenansicht einer Querschneide-Einheit gemäß Fig. 1,
- Fig. 3
- eine Schnittdarstellung der Querschneide-Einrichtung gemäß Fig. 2 entlang der Schnittlinie
III-III,
- Fig. 4
- eine Draufsicht auf eine Wellpappe-Bahn bei einem Formatwechsel nach einem ersten
Schritt,
- Fig. 5
- eine Darstellung gemäß Fig. 4 nach einem zweiten Schritt,
- Fig. 6
- eine Darstellung gemäß Fig. 4 nach einem dritten Schritt,
- Fig. 7a und 7b
- Darstellungen gemäß Fig. 4 der nach oben und unten abgeführten Teil-Bahnen nach einem
vierten Schritt, und
- Fig. 8a und 8b
- eine Darstellung gemäß den Fig. 7A und 7B nach einem fünften Schritt.
[0006] Eine Wellpappe-Anlage 1 weist eine allgemein bekannte Wellpappe-Herstellungs-Maschine
zur Erzeugung einer Wellpappe-Bahn 2 auf, die beispielsweise aus der EP 0 687 552
A (entspricht US-Patent 5,632,850), der DE 195 36 007 A (entspricht GB 2,305,675 A)
oder der DE 43 05 158 A1 bekannt ist, worauf bezüglich der Einzelheiten verwiesen
wird. Die Wellpappe-Herstellungs-Maschine befindet sich rechts von Fig. 1 und ist
nicht dargestellt.
[0007] Die Wellpappe-Anlage 1 umfasst entlang einer Transport-Richtung 3 nacheinander eine
Längsschneide-/Rill-Einheit 4 sowie dieser nachgeordnet eine Querschneide-Einrichtung
5. Es ist auch möglich, die Querschneide-Einrichtung 5 vor der Längsschneide-/Rill-Einheit
4 anzuordnen. Der Querschneide-Einrichtung 5 nachgeordnet befindet sich im Bereich
beider Ränder der Wellpappe-Bahn 2 eine Randstreifen-Abführ-Einheit 6 zum Abführen
von Randstreifen 7. Stromabwärts davon ist eine Weiche 8 zum Aufteilen der Wellpappe-Bahn
2 in zwei Ebenen vorgesehen. Der Weiche 8 nachgeordnet ist eine Querschneide-Einheit
9 mit zwei übereinander angeordneten Teil-Querschneidern 10 vorgesehen. Unmittelbar
hinter der Querschneide-Einheit 9 ist je Teil-Querschneider 10 ein Förderband 11 angeordnet,
das zugeschnittene Wellpappe-Bögen 12 jeweils einer Stapel-Ablage 13 zuführt.
[0008] Die Längsschneide-/Rill-Einheit 4 weist eine erste Längsschneide-Einheit 14 sowie
eine nachgeordnete zweite Längsschneide-Einheit 15 auf. Den Längsschneide-Einheiten
14, 15 ist eine erste Rill-Einheit 16 sowie eine zweite Rill-Einheit 17 vorgeordnet.
Die Längsschneide-Einheiten 14 und 15 weisen Werkzeugbetten auf, an denen an Werkzeugträgem
angeordnete, quer zur Transport-Richtung 3 einzeln verschiebbare, rotierende Messer
18 vorgesehen sind. Die Messer 18 sind einzeln mit der Wellpappe-Bahn 2 in Eingriff
bringbar und wirken mit auf der anderen Seite der Wellpappe-Bahn 2 angeordneten, drehangetriebenen,
nicht dargestellten Bürstenwalzen zusammen, wenn die Messer 18 in die Wellpappe-Bahn
2 eingetaucht sind. Die Rill-Einheiten 16 und 17 weisen jeweils zwei Werkzeugbetten
auf, die im Wesentlichen spiegelsymmetrisch zur Wellpappe-Bahn 2 übereinander angeordnet
sind. An den verschwenkbaren Werkzeugbetten sind an Werkzeugträgern angeordnete, quer
zur Transport-Richtung 3 einzeln verschiebbare Rillwerkzeuge 19 vorgesehen. Die Rillwerkzeuge
19 sind einzeln mit der Wellpappe-Bahn 2 in Eingriff bringbar. Bezüglich des Detailaufbaus
der Längsschneide-/Rill-Einheit 4 wird auf DE 197 54 799 A (entspricht US 6,071,222)
und die DE 101 31 833 A verwiesen.
[0009] Die Fig. 2 und 3 zeigen die Querschneide-Einrichtung 5 aus Fig. 1 im Detail. Die
Querschneide-Einrichtung 5 weist ein Gehäuse 20 auf, in dem eine Walze 21 drehantreibbar
um eine senkrecht zu der Transport-Richtung 3 verlaufende Drehachse 22 gelagert ist.
Das Gehäuse 20 ist derart ausgestaltet, dass die Wellpappe-Bahn 2 unmittelbar unterhalb
der Walze 21 durch die Querschneide-Einrichtung 5 transportierbar ist. An der Mantelfläche
23 der Walze 21 ist ein Messer 24 befestigt, das sich radial nach außen erstreckt
und senkrecht zu der Transport-Richtung 3 über die gesamte Breite der Wellpappe-Bahn
2 verläuft. Unterhalb der Wellpappe-Bahn 2 sind mehrere Auflage-Einheiten 25 senkrecht
zur Transport-Richtung 3 nebeneinander angeordnet. Jede Auflage-Einheit 25 weist eine
auch als Amboss bezeichnete Schneid-Auflage 26 auf, die an einer Kolben-Stange 27
eines Hydraulik-Zylinders 28 befestigt ist. Die Schneid-Auflage 26 ist durch den Hydraulik-Zylinder
28 entlang der Transport-Richtung 3 verschiebbar. Die Schneid-Auflagen 26 können senkrecht
zur Transport-Richtung 3 alle dieselbe Breite oder auch verschiedene Breiten aufweisen.
Die Zahl der Auflagen 26 entspricht der geforderten Genauigkeit bei der Einstellung
der Längen der zu erzeugenden Querschnitte. In der Regel ist die Zahl der Auflagen
26 größer als in Fig. 3 dargestellt.
[0010] Jede Schneid-Auflage 26 kann mittels des zugehörigen Hydraulik-Zylinders 28 von einer
ersten Position in eine zweite Position bewegt werden und umgekehrt. In der ersten
Position - der Schneidposition 29 - befindet sich die Schneid-Auflage 26 direkt unterhalb
der Walze 21. Der vertikale Abstand der Walze 21 von der Schneid-Auflage 26 ist dabei
derart gewählt, dass das Messer 24 bei der Rotation der Walze 21 die Schneid-Auflage
26 fast berührt, aber die dazwischen befindliche Wellpappe-Bahn 2 vollständig durchtrennt.
Die Vertikal-Einstellung kann auch so gewählt sein, dass das Messer 24 die Schneid-Auflage
26 berührt. In der zweiten Position - der Nicht-Schneidposition 30 - ist die Kolben-Stange
27 des Hydraulik-Zylinders 28 voll ausgefahren, sodass sich die Schneid-Auflage 26
bezogen auf die Transport-Richtung 3 davor befindet. Die Randstreifen-Abführ-Einheit
6 besteht aus im Bereich der Ränder 31, 32 der Wellpappe-Bahn 2 angeordneten Abführ-Tischen,
die in zwei stromabwärts und darunter angeordneten Auffangbehältern 33 münden.
[0011] Die Weiche 8 weist einen Zuführ-Tisch 34 zum Antransportieren der Wellpappe-Bahn
2 und zwei übereinander angeordnete Abführ-Tische 35, 36 zum Abtransportieren der
Wellpappe-Bahn 2 in zwei Ebenen auf. Zur besseren Überführung der Wellpappe-Bahn 2
von dem Zuführ-Tisch 34 auf die Abführ-Tische 35, 36 sind mehrere Weichen-Elemente
37 vorgesehen, die nebeneinander quer zur Transport-Richtung 3 schwenkbar an dem Zuführ-Tisch
34 angeordnet sind und relativ zu den Abführ-Tischen 35 und 36 in entsprechende Winkel-Positionen
verschwenkbar sind. Für eine detaillierte Beschreibung des prinzipiellen Aufbaus der
Weiche 8 wird auf die DE 103 54 671.5 verwiesen.
[0012] Die Querschneide-Einheit weist zwei Teil-Querschneider 10 auf, die übereinander angeordnet
sind. Jeder Teil-Querschneider 10 umfasst weist zwei drehantreibbare, übereinander
angeordnete, sich senkrecht zur Transport-Richtung 3 erstreckende Querschneide-Walzen
38 auf, die jeweils ein sich radial nach außen erstreckendes Querschneide-Messer 39
zur vollständigen Querdurchtrennung einer durch sie hindurchgeführten Wellpappe-Bahn
zum Zuschneiden der Wellpappe-Bögen tragen.
[0013] Im Folgenden wird zunächst das reguläre Zuschneiden von Wellpappe-Bögen 12, das heißt
ohne einen Formatwechsel, beschrieben. Hierbei wird das Anbringen von Rillen durch
die Rill-Einheiten 16 und 17 nicht erläutert. Zur Erzeugung von Längsschnitten sind
die Messer 18 beispielsweise der ersten Längsschneide-Einheit 14 im Eingriff mit der
Wellpappe-Bahn 2. Die Zahl der Messer 18 und damit die Zahl der erzeugten Längsschnitte
ist vom Auftrag, das heißt davon, wie die Wellpappe-Bahn zugeschnitten werden soll,
abhängig. Zwei Außen-Längsschnitte L
11 und L
31 trennen die beiden äußeren Randstreifen 7 ab, die auch als B
1 und B
4 bezeichnet werden. Die Randstreifen 7 werden in der Randstreifen-Abführ-Einheit 6
seitlich abgeführt und laufen somit nicht mehr über die Weiche 8. Die weiteren in
Fig. 4 dargestellten Längsschnitte L
41, L
51, L
21 und L
61 definieren Längsstreifen S
11, S
21, S
31, S
41, S
51, wobei die Streifen S
11, S
21 und S
31 der endlosen Bahn B
2 und die Streifen S
41 und S
51 der endlosen Bahn B
3 zugeordnet sind. Die Bahnen B
2 und B
3 durchlaufen die Querschneide-Einrichtung 5, ohne dass diese aktiv wird. In der Weiche
8 wird die endlose Bahn B
2 auf den oberen Abführ-Tisch 36 und die Bahn B
3 auf den unteren Abführ-Tisch 35 geführt. Durch die Teil-Querschneider 10 werden die
Bahnen B
2 und B
3 durch Querschnitte K in einzelne Wellpappe-Bögen 12 zerschnitten. Die Wellpappe-Bögen
12 werden anschließend durch das Förderband 11 geschuppt abtransportiert und in der
Stapel-Ablage 13 abgestapelt. Die Erzeugung zweier endloser Teil-Wellpappe-Bahnen
B
2, B
3 hat den Vorteil, dass mit zwei verschiedenen Haulängen H
21 bzw. H
31, das heißt dem Abstand zwischen benachbarten Querschnitten K gearbeitet werden kann,
da die Teil-Wellpappe-Bahnen B
2, B
3 durch verschiedene Teil-Querschneider 10 geführt werden. Die Breite der Streifen
S
11, S
21, S
31, S
41, S
51 quer zur Transport-Richtung 3 ist frei einstellbar, das heißt es müssen nicht alle
Streifen innerhalb einer Teil-Wellpappe-Bahn B
2 oder B
3 gleich breit sein. Von besonderer Bedeutung ist, abgesehen von der Außen-Längsschnitten
L
11 und L
31, die die Randstreifen 7 abtrennen, der Innen-Längsschnitt L
21, der die Teil-Wellpappe-Bahnen B
2 und B
3 voneinander trennt.
[0014] Im Folgenden wird der Ablauf des Formatwechsels anhand der Abfolge der Fig.en 4 bis
8b beschrieben. Es wird angenommen, dass die Wellpappe-Bahn 2 vor dem Formatwechsel
durch Messer 18 der ersten Längsschneide-Einheit 14 geschnitten wird, wie dies in
Fig. 4 dargestellt ist. Soll ein Formatwechsel durchgeführt werden, so werden zunächst
die Positionen der Messer 18 der zweiten Längsschneide-Einheit 15 berechnet und die
Messer 18 in die entsprechende Querposition verfahren. Wichtig ist hierbei, welches
Messer 18 den zweiten Innen-Längsschnitt L
22, der die Teil-Längsbahnen B
2, B
3 voneinander trennt, schneiden wird. Der Abstand des ersten Innen-Längsschnitts L
21 vom Rand 31 sei mit x
1 bezeichnet. Der Abstand des zweiten Innen-Längsschnitts L
22 sei mit x
2 bezeichnet. In der Regel ist bei einem Formatwechsel x
1≠ x
2, das heißt die Breite der endlosen Teil-Wellpappe-Bahnen B
2, B
3 ändert sich beim Formatwechsel. Dies ist selbstverständlich nicht zwingend. Es ist
auch möglich, dass die Breite der Bahnen B
2, B
3 gleich bleibt und sich nur die Position der Längsschnitte in den Teil-Bahnen ändert.
Durch den Unterschied zwischen x
1 und x
2 ergibt sich ein Überlappungsbereich U, der sich, wie in Fig. 5 dargestellt, vom rechten
Rand von x
2 bis zum rechten Rand von x
1 erstreckt. Der Überlappungsbereich U ist auf der einen Seite begrenzt durch eine
Linie, die auf dem ersten Innen-Längsschnitt L
21 liegt, und auf der anderen Seite durch eine Linie, die auf dem zweiten Innen-Längsschnitt
L
22 liegt. In dem Überlappungsbereich U überlappen sich bei dem durchzuführenden Formatwechsel
die endlosen Teil-Wellpappe-Bahnen B
2, B
3 senkrecht zur Transport-Richtung 3. Wenn der Überlappungsbereich U bestimmt ist,
so wird geprüft, ob einer der ersten Längsschnitte L
11, L
21, L
31, L
41, L
51, L
61 im Überlappungsbereich U liegt, das heißt einen Abstand vom Rand 31 besitzt, der
zwischen x
2 und x
1 liegt. Im in Fig. 5 dargestellten Fall ist dies der Längsschnitt L
51. Für den Formatwechsel wird das Messer oder ggf. die Messer, die im Überlappungsbereich
U liegen, kurz vor den anderen Messern der Längsschneide-Einheit 14 aus der Wellpappe-Bahn
2 ausgerückt. Im Anschluss daran werden alle anderen Messer, die die Längsschnitte
L
11, L
41, L
21, L
61 und L
31 erzeugen, gleichzeitig ausgerückt, sodass diese Schnitte länger sind als der Schnitt
L
51.
[0015] Alle Messer der zweiten Längsschneide-Einheit 15 mit Ausnahme des Messers oder der
Messer, die im Überlappungsbereich U liegen, werden zeitlich so in Eingriff mit der
Wellpappe-Bahn 2 gebracht, dass sich die zweiten erzeugten Längsschnitte L
12, L
42, L
22, L
62 und L
32 mit den Enden der ersten Längsschnitte L
11, L
41, L
21, L
61, L
31 in Transport-Richtung 3 überlappen. In anderen Worten bedeutet dies, dass entlang
der Wellpappe-Bahn gesehen die zweiten Längsschnitte bereits beginnen, bevor die ersten
Längsschnitte enden. Lediglich das Messer 18 oder die Messer 18 der zweiten Längsschneide-Einheit
15, die im Überlappungsbereich U liegen, werden verspätet eingerückt, sodass sich
der erzeugte Schnitt bzw. die Schnitte nicht mit den ersten Schnitten überlappen.
In Fig. 5 ist dies der Schnitt L
52. Dies bedeutet, dass sich der Anfang des Längsschnitts L
52 nicht mit den Enden der Längsschnitte L
11, L
41, L
21, L
61 und L
31 längs der Wellpappe-Bahn überlappt. Dasselbe gilt für den Längsschnitt L
51, der sich nicht mit dem Anfang der Längsschnitte L
12, L
42, L
22, L
62 und L
32 längs der Wellpappe-Bahn überlappt. Dies ist der zweite in Fig. 5 dargestellte Schritt.
Die Längsschnitte überlappen sich in Transport-Richtung 3 über eine Länge von mindestens
einem Meter, insbesondere mindestens 50 cm, insbesondere mindestens 20 cm, insbesondere
mindestens 5 cm, insbesondere mindestens 1 cm, wobei ein Überlapp von 20 cm besonders
vorteilhaft ist.
[0016] Der dritte Schritt ist in Fig. 6 dargestellt. Durch die Querschneide-Einrichtung
5 werden nun drei Verbindungsschnitte Q
1, Q
2 und Q
3 vorbestimmter Länge und Position angebracht. Die Position und Länge der Verbindungsschnitte
wird dadurch eingestellt, welche Schneid-Auflagen 26 sich in der Schneid-Position
29 befinden. Längere Schnitte können dadurch erzeugt werden, dass mehrere Schneid-Auflagen
26 nebeneinander in der Schneid-Position 29 angeordnet sind. In Fig. 6 befinden sich
die Verbindungsschnitte Q
1, Q
2 und Q
3 auf derselben Höhe, das heißt auf einer Linie. Es ist grundsätzlich möglich, dass
die Verbindungsschnitte auf verschiedenen Längspositionen, das heißt in Transport-Richtung
3 gegeneinander versetzt, angeordnet werden. Der Verbindungsschnitt Q
1 verbindet die Schnitte L
11 und L
12, sodass der endlose Randstreifen B
1 von dem Rest der Wellpappe-Bahn abgetrennt wird. Es ist wichtig, dass sich der Verbindungsschnitt
Q
1 nicht bis zum Rand 31 erstreckt, damit der Randstreifen B
1 endlos bleibt und nicht durchtrennt wird. Wird der Randstreifen durchtrennt, so kann
es bei der Randstreifen-Abführung zu Problemen kommen. Dasselbe gilt für den Verbindungsschnitt
Q
3, der die Schnitte L
31 und L
32 im Bereich des Randes 32 miteinander verbindet. Auch der Verbindungsschnitt Q
3 reicht nicht bis zu dem unmittelbar benachbarten Rand 32, sodass auch der Randstreifen
B
4 beim Formatwechsel endlos bleibt. Der Verbindungsschnitt Q
2 verbindet den ersten Innen-Längsschnitt L
21 mit dem zweiten Innen-Längsschnitt L
22, wodurch die endlosen Teil-Wellpappe-Bahnen B
2 und B
3 voneinander getrennt werden. Dadurch, dass die im Überlappungsbereich U befindlichen
Längsschnitte L
51 und L
52 vorher enden bzw. später beginnen, bleiben die Teil-Wellpappe-Bahnen B
2, B
3 auch nach dem Formatwechsel endlos, das heißt alle Streifen jeweils einer Teil-Wellpappe-Bahn
vor dem Formatwechsel sind einteilig mit den Streifen der jeweiligen Teil-Wellpappe-Bahn
nach dem Formatwechsel verbunden. Die Verbindungsschnitte Q
1, Q
2 und Q
3 verlaufen senkrecht zur Transport-Richtung 3. Sie stehen, wie in Fig. 6 gezeigt,
nur geringfügig über die zu verbindenden Längsschnitte, beispielsweise L
11 und L
12 quer zur Transport-Richtung hervor, um sicherzustellen, dass die Längsschnitte in
der Tat miteinander verbunden werden. Je genauer die Positionierung der Längsschneide-Werkzeuge
und Querschneide-Werkzeuge möglich ist, umso mehr kann der jeweilige Überstand bis
fast auf Null reduziert werden. Es ist selbstverständlich möglich, die Verbindungsschnitte
Q
1, Q
2 und Q
3 vor den Längsschnitten der Längsschneide-Einheiten 14, 15 anzubringen. In diesem
Fall würden zunächst die Verbindungsschnitte Q
1, Q
2 und Q
3 an vorbestimmten Positionen angebracht. Im Anschluss daran würden die ersten Längsschnitte
und die zweiten Längsschnitte angebracht. Auch die Begriffe des Außer-Eingriff-Bringens
der ersten Längsschneide-Einheit 14 und des In-Eingriff-Bringens der zweiten Längsschneide-Einheit
15 sind so zu verstehen, dass sich die erzeugten Längsschnitte gerade überlappen.
Dies kann es je nach der Geometrie und Ansteuerung der Messer in den Längsschneide-Einheiten
erforderlich machen, diese zeitlich früher oder später anzusteuern. Es kommt auf die
geometrische Abfolge der erzeugten Längsschnitte an.
[0017] In den Fig. 7a und 7b ist der vierte Bearbeitungsschritt gezeigt. Die beiden endlosen
Teil-Wellpappe-Bahnen B
2, B
3 werden nach der Abführung der Randstreifen B
1, B
4 in der Weiche 8 in zwei verschiedene Ebene abgeführt. Die nach oben abgeführte Bahn
B
2 ist in Fig. 7a gezeigt. Die nach unten abgeführte Bahn B
3 ist in Fig. 7b gezeigt. Man erkennt hierbei noch einmal, dass die Teil-Wellpappe-Bahnen
B
2, B
3 endlos sind. Die endlosen Teil-Wellpappe-Bahnen B2, B3 werden den Teil-Querschneidern
10 zugeführt.
[0018] Nun beginnt der fünfte, in den Fig. 8a und 8b dargestellte letzte Schritt. Die Teil-Querschneider
10 bringen auf den Teil-Wellpappe-Bahnen B
2, B
3 über die volle Breite derselben verlaufende Querschnitte K an, wobei die Haulänge,
das heißt der Abstand benachbarter Querschnitte K freieinstellbar ist. Im Folgenden
wird zunächst das Zuschneiden der Bahn B
3 anhand von Fig. 8b beschrieben. Um die Bahn B
3 optimal im Bereich vor den Verbindungsschnitten Q
1, Q
2 und Q
3 nutzen zu können, wird die Haulänge, das heißt der Abstand benachbarter Querschnitte
K, so eingestellt, dass der letzte Querschnitt K
L3 vor den Verbindungsschnitten Q
2 und Q
3 so angeordnet ist, dass er unmittelbar vor dem Beginn der zweiten Längsschnitte,
in diesem Fall L
62 und L
32 liegt. Hierdurch kann die gesamte Wellpappe bis in den Formatwechselbereich hinein
genutzt werden. Bei der EP 0 894 583 B1 ist die Wellpappe-Bahn über die gesamte Breite
ab dem Ausrücken aller Längsschneide-Werkzeuge mit Ausnahme von einem nicht nutzbar.
Dies ist bei der erfindungsgemäßen Lösung nicht der Fall. In der Bahn B
3 ist die Wellpappe bis zum Beginn der zweiten Längsschnitte L
62, L
32 nutzbar. Den Gewinn an Wellpappe gegenüber der EP 0 894 583 B 1 kann man erkennen,
indem man den letzten Querschnitt K
L2 in der Bahn B
2, der nachfolgend näher erläutert wird, in die Bahn B
3 verlängert. Der gesamte Bereich zwischen K
L2 und K
L3 ist hinzugewonnen worden, wobei noch einmal darauf hingewiesen wird, dass sich der
Formatwechselbereich aufgrund der hohen Geschwindigkeit der Wellpappe-Bahn über eine
nicht unerhebliche Länge hinziehen kann. War es beim Formatwechsel nicht erforderlich,
ein Messer verspätet einzurücken, da sich im Überlappungsbereich U keines befand,
so kann die gesamte Wellpappe nach dem Ende der ersten Längsschnitte L
21, L
61 und L
31, genutzt werden. Das heißt der erste Querschnitt K
E3 nach den Verbindungsschnitten Q
2, Q
3 könnte hier angebracht werden und auch die gesamte Pappe jenseits Enden der ersten
Längsschnitte wäre nutzbar. War es, wie im vorliegenden Fall, erforderlich, das Messer
für den Längsschnitt L
52 verspätet einzurücken, so wird der erste Querschnitt K
E3 auf der Höhe des Anfangs des Schnitts L
52 angesetzt, wodurch der Verlustbereich minimiert wird. Die mit den Bezugszeichen A
1 und A
2 bezeichneten Wellpappe-Bögen sind Ausschuss. Hier wird ein zweiter Vorteil der erfindungsgemäßen
Lösung erkennbar. Dadurch, dass nur das bzw. die Messer des Überlappungsbereichs U
verspätet eingerückt werden, und alle anderen Messer zum Schneiden von zweiten Längsschnitten
gleichzeitig eingerückt werden, wird der Ausschuss im Formatwechselbereich durchtrennt
und damit schmaler. Er ist somit sehr viel einfacher handhabbar. Bei der Lösung gemäß
der EP 0 894 583 B1 wären die Ausschussstücke A
1 und A
2 einteilig. Wie bereits oben ausgeführt, ist in der Praxis die Zahl der Längsschnitte
größer und auch die Wahrscheinlichkeit, dass überhaupt Schnitte im Überlappungsbereich
U erforderlich sind, gering, sodass in der Regel im Vergleich zur EP 0 894 583 B1
eine größere Ausnutzung der Pappe im Formatwechselbereich möglich ist und zum anderen,
wenn denn Ausschuss entsteht, dieser bereits in mehrere Stücke zerschnitten ist. Nach
dem Querschnitt K
E3 werden in gewünschten Abständen weitere Querschnitte K angebracht und hierdurch Wellpappe-Bögen
gewünschter Größe erzeugt.
[0019] Aufgrund der beispielhaft vorgegebenen Konstellation ist die Abfolge der Schnitte
auf der Bahn B
2 in Fig. 8a genau umgekehrt. Der letzte Querschnitt K
L2 wird am Ende kurzen Längsschnitts L
51 angebracht, wodurch Ausschussstücke A
1 und A
2 entstehen, die voneinander getrennt sind. Der erste Querschnitt K
E2 jenseits der Verbindungsschnitte Q
1, Q
2 wird am Ende der Längsschnitte L
11 und L
41 angebracht. Von dort ab kann die Wellpappe-Bahn in vollem Umfang genutzt werden.
Der Gewinn an Wellpappe-Bahn ergibt sich wieder durch Verlängerung des Schnitts K
E3 von Fig. 8b in Fig. 8a, also der Bereich zwischen K
E2 und K
E3.
[0020] Allgemein gilt für das Formatwechselverfahren Folgendes: Grundsätzlich werden nach
Möglichkeit alle Messer der zweiten Längsschneide-Einheit 15 so eingerückt, dass sich
die entstehenden zweiten Längsschnitte mit den Enden der ersten Längsschnitte überlappen.
Insbesondere gilt, dass sich mindestens drei Längsschnittpaare, insbesondere mindestens
vier Längsschnittpaare, insbesondere mindestens fünf Längsschnittpaare entlang der
Transport-Richtung 3 überlappen. Nur wenn die Vorgabe der zu schneidenden Formate
es erfordert, dass ein Längsschnitt sich im Überlappungsbereich U befindet, so wird
der entsprechende Schnitt je nach dessen Lage entweder vor den ersten Längsschnitten
beendet oder nach den zweiten Längsschnitten begonnen. Die Praxis zeigt, dass derartige
Konstellationen relativ selten sind, da ohnehin versucht wird, die verschiedenen Aufträge,
das heißt zu schneidende Wellpappe-Bögen, so auf der Wellpappe-Bahn zu verteilen,
dass die Breite des Überlappungsbereichs U möglich gering wird. Je breiter der Überlappungsbereich
U ist, umso schwieriger ist es, die entsprechende Bahn B
2 oder B
3 über die Weiche 8 zu führen. Befmden sich bei den ersten Längsschnitten und/oder
bei den zweiten Längsschnitten keine Längsschnitte im Überlappungsbereich U, so erfolgen
auf der entsprechenden Seite alle Längsschnitte mit derselben Länge.
1. Verfahren zum Formatwechsel einer Vorrichtung zum Schneiden einer entlang einer Transport-Richtung
(3) transportierten, zwei seitliche Ränder (31, 32) aufweisenden, endlosen Wellpappe-Bahn
(2) in mehrere endlose Teil-Wellpappe-Bahnen (B
1, B
2, B
3, B
4) mit einer ersten und einer zweiten Gruppe von Längsschneide-Werkzeugen (14, 15),
das die folgenden Schritte aufweist:
a. Erzeugen von zwei ersten Außen-Längsschnitten (L11, L31) und eines dazwischen liegenden ersten Innen-Längsschnitts (L21) in der Wellpappe-Bahn (2) mit der ersten Gruppe von Längsschneide-Werkzeugen (14),
b. Außereingriffbringen mindestens eines Teils der ersten Gruppe von Längsschneide-Werkzeugen
(14) mit der Wellpappe-Bahn (2),
c. Ineingriffbringen mindestens eines Teils der zweiten Gruppe von Längsschneide-Werkzeugen
(15) mit der Wellpappe-Bahn (2),
d. Erzeugen von zwei zweiten Außen-Längsschnitten (L12, L32) und eines dazwischen liegenden zweiten Innen-Längsschnitts (L22) in der Wellpappe-Bahn (2) mit der zweiten Gruppe von Längsschneide-Werkzeugen (15),
e. Erzeugen eines den ersten Innen-Längsschnitt (L21) und den zweiten Innen-Längsschnitt (L22) verbindenden, quer zur Transport-Richtung (3) verlaufenden Innen-Verbindungsschnitts
(Q2),
f. Erzeugen zweier, jeweils einen ersten Außen-Längsschnitt (L11, L31) und einen auf der selben Seite der Innen-Längsschnitte (L21, L22,) liegenden zweiten Außen-Längsschnitt (L12, L32) verbindender, quer zur Transport-Richtung (3) verlaufender Außen-Verbindungsschnitte
(Q1, Q3), dadurch gekennzeichnet, dass
g. die Längsschnitte (L11, L21, L31, L12, L22, L32,) derart angebracht werden, dass die ersten Außen-Längsschnitte (L11, L31) sowie die zweiten Außen-Längsschnitte (L12, L32) einander paarweise in Transport-Richtung (3) überlappen und dass der erste Innen-Längsschnitt
(L21) sowie der zweite Innen-Längsschnitt (L22) einander in Transport-Richtung (3) überlappen und
h. die Außen-Verbindungsschnitte (Q1, Q3) derart angebracht werden, dass sie vor dem jeweils angrenzenden Rand (31, 32) enden.
2. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Überlappungsbereich (U) definiert ist als der Bereich zwischen einer ersten Linie,
die auf dem ersten Innen-Längsschnitt (L21) liegt, und einer zweiten Linie, die auf dem zweiten Innen-Längsschnitt (L22) liegt.
3. Verfahren gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass mit der ersten Gruppe von Längsschneide-Werkzeugen (14) weitere erste Längsschnitte
(L41, L51, L61) und/oder mit der zweiten Gruppe von Längsschneide-Werkzeugen (15) weitere zweite
Längsschnitte (L42, L52, L62) erzeugt werden.
4. Verfahren gemäß Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein sich im Überlappungsbereich (U) befindender weiterer erster Längsschnitt (L51) vor den ersten Außen-Längsschnitten (L11, L31) und dem ersten Innen-Längsschnitt (L22) beendet wird.
5. Verfahren gemäß Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein im Überlappungsbereich (U) befindlicher, weiterer zweiter Längsschnitt (L52) nach dem Anfang der zweiten Außen-Längsschnitte (L12, L32) und dem zweiten Innen-Längsschnitt (L22) begonnen wird.
6. Verfahren gemäß Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass im Überlappungsbereich (U) befindlichen Längsschnitte (L51, L52) nicht bis an den Innen-Verbindungsschnitt (Q2) heranreichen.
7. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens vier erste Längsschnitte (L11, L21, L31, L41, L61), erzeugt durch die erste Gruppe von Längsschneide-Werkzeugen (14), sich mit mindestens
vier zweiten Längsschnitten (L12, L22, L32, L42, L62) erzeugt von der zweiten Gruppe von Längsschneide-Werkzeugen (15) in Transport-Richtung
(3) überlappen.
8. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens fünf erste Längsschnitte (L11, L21, L31, L41, L61), erzeugt durch die erste Gruppe von Längsschneide-Werkzeugen (14), sich mit mindestens
fünf zweiten Längsschnitten (L12, L22, L32, L42, L62) erzeugt von der zweiten Gruppe von Längsschneide-Werkzeugen (15) in Transport-Richtung
(3) überlappen.
9. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Außen-Verbindungsschnitte (Q1, Q3) und/oder der Innen-Verbindungsschnitt (Q2) senkrecht zur Transport-Richtung (3) verlaufen.
10. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein weiterer erster Längsschnitt (L31) und ein weiterer zweiter Längsschnitt (L32) vorgesehen sind, die einander überlappen.