(19)
(11) EP 1 652 639 A1

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
03.05.2006  Patentblatt  2006/18

(21) Anmeldenummer: 04025396.5

(22) Anmeldetag:  26.10.2004
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
B26D 11/00(2006.01)
(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PL PT RO SE SI SK TR
Benannte Erstreckungsstaaten:
AL HR LT LV MK

(71) Anmelder: BHS Corrugated Maschinen-und Anlagenbau GmbH
92729 Weiherhammer (DE)

(72) Erfinder:
  • Titz, Felix
    92729 Weiherhammer (DE)

(74) Vertreter: Rau, Albrecht et al
Rau, Schneck & Hübner Königstrasse 2
90402 Nürnberg
90402 Nürnberg (DE)

   


(54) Verfahren zum Formatwechsel in einer Wellpappe-Anlage


(57) Ein Verfahren zur Durchführung eines Formatwechsels in einer Vorrichtung zum Schneiden von Wellpappe-Bögen (2) umfasst das Anbringen von mindestens drei ersten Längsschnitten (L11,L21,L31...) durch eine erste Gruppe von Längsschneide-Werkzeugen (14) und mindestens drei zweiten Längsschnitten (L12,L22,L32...) durch eine zweite Gruppe von Längsschneide-Werkzeugen (15). Alle drei Längsschnitte überlappen einander in Transport-Richtung. Hierdurch kann die Wellpappe (2) im Formatwechselbereich effizienter genutzt werden.




Beschreibung


[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Formatwechsel einer Vorrichtung zum Schneiden einer Wellpappe-Bahn in einer Wellpappe-Anlage.

[0002] Aus der EP 0 894 583 B1 ist ein Verfahren zum Formatwechsel in einer Längsschneide-/Rill-Einrichtung in einer Wellpappe-Anlage bekannt. Hierfür ist eine erste Gruppe von Längsschneide-Werkzeugen und eine zweite Gruppe von Längsschneide-Werkzeugen vorgesehen, die jeweils aus einer Reihe von drehantreibbaren, einzeln ausrückbaren Messern bestehen. Zum Formatwechsel werden alle Messer der ersten Gruppe von Längsschneide-Werkzeugen mit Ausnahme von einem einzigen aus der Wellpappe-Bahn ausgerückt. Lediglich das in der Wellpappe-Bahn verbleibende Messer schneidet einen Längsschnitt weiter in einen Formatwechselbereich hinein. Nun wird auch dieses Messer ausgerückt. Zeitgleich wird genau ein Messer der zweiten Gruppe von Längsschneide-Werkzeugen eingerückt, sodass sich der nun entstehende Schnitt und der sich in den Formatwechselbereich hinein erstreckende Schnitt in Transportrichtung an ihren jeweiligen Endpunkten überlappen. Zeitlich versetzt werden danach alle anderen Messer der zweiten Gruppe von Längsschneide-Werkzeugen in Eingriff mit der Wellpappe-Bahn gebracht. Im Anschluss daran werden die beiden sich in den Formatwechselbereich hinein erstreckenden Längsschnitte durch einen senkrecht zur Transportrichtung verlaufenden Querschnitt miteinander verbunden, sodass zwei endlose Teil-Wellpappe-Bahnen entstehen, die dann über eine Weiche in zwei verschiedene Ebenen geführt werden. Nachteilig an dem bekannten Formatwechselverfahren ist, dass die gesamte Wellpappe des Formatwechselbereichs bei dem anschließenden Zuschneiden der Wellpappe-Bögen nicht genutzt werden kann und somit Ausschuss ist. Bei hohen Transportgeschwindigkeiten von z. B. 300 m/min, können sich Formatwechselbereiche von nicht unerheblicher Länge ergeben. Bei dem Herausschneiden des Formatwechselbereichs aus der Wellpappe-Bahn ergibt sich ein zusätzliches Problem. In Abhängigkeit von der Art des Formatswechsels weist das Ausschussstück häufig eine Breite von mehr als der Hälfte der Breite der Wellpappe-Bahn auf und ist einstückig. Nachfolgend werden jedoch Wellpappe-Bögen sehr viel geringerer Breite gestapelt, sodass die Ausschussstücke häufig beim Stapeln der Wellpappe-Bögen zu Fehlern führen.

[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das oben beschriebene Formatwechselverfahren derart weiterzubilden, dass die beschriebenen Nachteile verringert werden. Die Aufgabe wird bei einem Verfahren mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1 durch die Merkmale des kennzeichnenden Teils des Anspruchs 1 gelöst. Der Kern der Erfmdung besteht darin, durch eine erste und eine zweite Gruppe von Längsschneide-Werkzeugen jeweils mindestens drei Längsschnitte zu erzeugen, die alle einander überlappen und deren Enden paarweise durch Verbindungsschnitte miteinander verbunden werden, sodass vier endlose Teil-Bahnen, nämlich zwei endlose Randstreifen und zwei weiterzuverarbeitende endlose Teil-Wellpappe-Bahnen, entstehen. Hierdurch wird die Länge des Formatwechsel-Bereichs entlang der Transport-Richtung stark reduziert, sodass die Wellpappe-Bahn insgesamt effizienter genutzt werden kann. Darüber hinaus besitzen die Ausschussstücke eine geringere Breite, sodass die Probleme beim Abstapeln der Wellpappe-Bögen erheblich geringer sind.

[0004] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfmdung ergeben sich aus den Unteransprüchen.

[0005] Zusätzliche Merkmale und Einzelheiten der Erfmdung ergeben sich aus der Beschreibung eines Ausführungsbeispiels anhand der Zeichnungen. Es zeigen:
Fig. 1
eine schematische Seitenansicht einer Wellpappe-Anlage,
Fig. 2
eine schematische Seitenansicht einer Querschneide-Einheit gemäß Fig. 1,
Fig. 3
eine Schnittdarstellung der Querschneide-Einrichtung gemäß Fig. 2 entlang der Schnittlinie III-III,
Fig. 4
eine Draufsicht auf eine Wellpappe-Bahn bei einem Formatwechsel nach einem ersten Schritt,
Fig. 5
eine Darstellung gemäß Fig. 4 nach einem zweiten Schritt,
Fig. 6
eine Darstellung gemäß Fig. 4 nach einem dritten Schritt,
Fig. 7a und 7b
Darstellungen gemäß Fig. 4 der nach oben und unten abgeführten Teil-Bahnen nach einem vierten Schritt, und
Fig. 8a und 8b
eine Darstellung gemäß den Fig. 7A und 7B nach einem fünften Schritt.


[0006] Eine Wellpappe-Anlage 1 weist eine allgemein bekannte Wellpappe-Herstellungs-Maschine zur Erzeugung einer Wellpappe-Bahn 2 auf, die beispielsweise aus der EP 0 687 552 A (entspricht US-Patent 5,632,850), der DE 195 36 007 A (entspricht GB 2,305,675 A) oder der DE 43 05 158 A1 bekannt ist, worauf bezüglich der Einzelheiten verwiesen wird. Die Wellpappe-Herstellungs-Maschine befindet sich rechts von Fig. 1 und ist nicht dargestellt.

[0007] Die Wellpappe-Anlage 1 umfasst entlang einer Transport-Richtung 3 nacheinander eine Längsschneide-/Rill-Einheit 4 sowie dieser nachgeordnet eine Querschneide-Einrichtung 5. Es ist auch möglich, die Querschneide-Einrichtung 5 vor der Längsschneide-/Rill-Einheit 4 anzuordnen. Der Querschneide-Einrichtung 5 nachgeordnet befindet sich im Bereich beider Ränder der Wellpappe-Bahn 2 eine Randstreifen-Abführ-Einheit 6 zum Abführen von Randstreifen 7. Stromabwärts davon ist eine Weiche 8 zum Aufteilen der Wellpappe-Bahn 2 in zwei Ebenen vorgesehen. Der Weiche 8 nachgeordnet ist eine Querschneide-Einheit 9 mit zwei übereinander angeordneten Teil-Querschneidern 10 vorgesehen. Unmittelbar hinter der Querschneide-Einheit 9 ist je Teil-Querschneider 10 ein Förderband 11 angeordnet, das zugeschnittene Wellpappe-Bögen 12 jeweils einer Stapel-Ablage 13 zuführt.

[0008] Die Längsschneide-/Rill-Einheit 4 weist eine erste Längsschneide-Einheit 14 sowie eine nachgeordnete zweite Längsschneide-Einheit 15 auf. Den Längsschneide-Einheiten 14, 15 ist eine erste Rill-Einheit 16 sowie eine zweite Rill-Einheit 17 vorgeordnet. Die Längsschneide-Einheiten 14 und 15 weisen Werkzeugbetten auf, an denen an Werkzeugträgem angeordnete, quer zur Transport-Richtung 3 einzeln verschiebbare, rotierende Messer 18 vorgesehen sind. Die Messer 18 sind einzeln mit der Wellpappe-Bahn 2 in Eingriff bringbar und wirken mit auf der anderen Seite der Wellpappe-Bahn 2 angeordneten, drehangetriebenen, nicht dargestellten Bürstenwalzen zusammen, wenn die Messer 18 in die Wellpappe-Bahn 2 eingetaucht sind. Die Rill-Einheiten 16 und 17 weisen jeweils zwei Werkzeugbetten auf, die im Wesentlichen spiegelsymmetrisch zur Wellpappe-Bahn 2 übereinander angeordnet sind. An den verschwenkbaren Werkzeugbetten sind an Werkzeugträgern angeordnete, quer zur Transport-Richtung 3 einzeln verschiebbare Rillwerkzeuge 19 vorgesehen. Die Rillwerkzeuge 19 sind einzeln mit der Wellpappe-Bahn 2 in Eingriff bringbar. Bezüglich des Detailaufbaus der Längsschneide-/Rill-Einheit 4 wird auf DE 197 54 799 A (entspricht US 6,071,222) und die DE 101 31 833 A verwiesen.

[0009] Die Fig. 2 und 3 zeigen die Querschneide-Einrichtung 5 aus Fig. 1 im Detail. Die Querschneide-Einrichtung 5 weist ein Gehäuse 20 auf, in dem eine Walze 21 drehantreibbar um eine senkrecht zu der Transport-Richtung 3 verlaufende Drehachse 22 gelagert ist. Das Gehäuse 20 ist derart ausgestaltet, dass die Wellpappe-Bahn 2 unmittelbar unterhalb der Walze 21 durch die Querschneide-Einrichtung 5 transportierbar ist. An der Mantelfläche 23 der Walze 21 ist ein Messer 24 befestigt, das sich radial nach außen erstreckt und senkrecht zu der Transport-Richtung 3 über die gesamte Breite der Wellpappe-Bahn 2 verläuft. Unterhalb der Wellpappe-Bahn 2 sind mehrere Auflage-Einheiten 25 senkrecht zur Transport-Richtung 3 nebeneinander angeordnet. Jede Auflage-Einheit 25 weist eine auch als Amboss bezeichnete Schneid-Auflage 26 auf, die an einer Kolben-Stange 27 eines Hydraulik-Zylinders 28 befestigt ist. Die Schneid-Auflage 26 ist durch den Hydraulik-Zylinder 28 entlang der Transport-Richtung 3 verschiebbar. Die Schneid-Auflagen 26 können senkrecht zur Transport-Richtung 3 alle dieselbe Breite oder auch verschiedene Breiten aufweisen. Die Zahl der Auflagen 26 entspricht der geforderten Genauigkeit bei der Einstellung der Längen der zu erzeugenden Querschnitte. In der Regel ist die Zahl der Auflagen 26 größer als in Fig. 3 dargestellt.

[0010] Jede Schneid-Auflage 26 kann mittels des zugehörigen Hydraulik-Zylinders 28 von einer ersten Position in eine zweite Position bewegt werden und umgekehrt. In der ersten Position - der Schneidposition 29 - befindet sich die Schneid-Auflage 26 direkt unterhalb der Walze 21. Der vertikale Abstand der Walze 21 von der Schneid-Auflage 26 ist dabei derart gewählt, dass das Messer 24 bei der Rotation der Walze 21 die Schneid-Auflage 26 fast berührt, aber die dazwischen befindliche Wellpappe-Bahn 2 vollständig durchtrennt. Die Vertikal-Einstellung kann auch so gewählt sein, dass das Messer 24 die Schneid-Auflage 26 berührt. In der zweiten Position - der Nicht-Schneidposition 30 - ist die Kolben-Stange 27 des Hydraulik-Zylinders 28 voll ausgefahren, sodass sich die Schneid-Auflage 26 bezogen auf die Transport-Richtung 3 davor befindet. Die Randstreifen-Abführ-Einheit 6 besteht aus im Bereich der Ränder 31, 32 der Wellpappe-Bahn 2 angeordneten Abführ-Tischen, die in zwei stromabwärts und darunter angeordneten Auffangbehältern 33 münden.

[0011] Die Weiche 8 weist einen Zuführ-Tisch 34 zum Antransportieren der Wellpappe-Bahn 2 und zwei übereinander angeordnete Abführ-Tische 35, 36 zum Abtransportieren der Wellpappe-Bahn 2 in zwei Ebenen auf. Zur besseren Überführung der Wellpappe-Bahn 2 von dem Zuführ-Tisch 34 auf die Abführ-Tische 35, 36 sind mehrere Weichen-Elemente 37 vorgesehen, die nebeneinander quer zur Transport-Richtung 3 schwenkbar an dem Zuführ-Tisch 34 angeordnet sind und relativ zu den Abführ-Tischen 35 und 36 in entsprechende Winkel-Positionen verschwenkbar sind. Für eine detaillierte Beschreibung des prinzipiellen Aufbaus der Weiche 8 wird auf die DE 103 54 671.5 verwiesen.

[0012] Die Querschneide-Einheit weist zwei Teil-Querschneider 10 auf, die übereinander angeordnet sind. Jeder Teil-Querschneider 10 umfasst weist zwei drehantreibbare, übereinander angeordnete, sich senkrecht zur Transport-Richtung 3 erstreckende Querschneide-Walzen 38 auf, die jeweils ein sich radial nach außen erstreckendes Querschneide-Messer 39 zur vollständigen Querdurchtrennung einer durch sie hindurchgeführten Wellpappe-Bahn zum Zuschneiden der Wellpappe-Bögen tragen.

[0013] Im Folgenden wird zunächst das reguläre Zuschneiden von Wellpappe-Bögen 12, das heißt ohne einen Formatwechsel, beschrieben. Hierbei wird das Anbringen von Rillen durch die Rill-Einheiten 16 und 17 nicht erläutert. Zur Erzeugung von Längsschnitten sind die Messer 18 beispielsweise der ersten Längsschneide-Einheit 14 im Eingriff mit der Wellpappe-Bahn 2. Die Zahl der Messer 18 und damit die Zahl der erzeugten Längsschnitte ist vom Auftrag, das heißt davon, wie die Wellpappe-Bahn zugeschnitten werden soll, abhängig. Zwei Außen-Längsschnitte L11 und L31 trennen die beiden äußeren Randstreifen 7 ab, die auch als B1 und B4 bezeichnet werden. Die Randstreifen 7 werden in der Randstreifen-Abführ-Einheit 6 seitlich abgeführt und laufen somit nicht mehr über die Weiche 8. Die weiteren in Fig. 4 dargestellten Längsschnitte L41, L51, L21 und L61 definieren Längsstreifen S11, S21, S31, S41, S51, wobei die Streifen S11, S21 und S31 der endlosen Bahn B2 und die Streifen S41 und S51 der endlosen Bahn B3 zugeordnet sind. Die Bahnen B2 und B3 durchlaufen die Querschneide-Einrichtung 5, ohne dass diese aktiv wird. In der Weiche 8 wird die endlose Bahn B2 auf den oberen Abführ-Tisch 36 und die Bahn B3 auf den unteren Abführ-Tisch 35 geführt. Durch die Teil-Querschneider 10 werden die Bahnen B2 und B3 durch Querschnitte K in einzelne Wellpappe-Bögen 12 zerschnitten. Die Wellpappe-Bögen 12 werden anschließend durch das Förderband 11 geschuppt abtransportiert und in der Stapel-Ablage 13 abgestapelt. Die Erzeugung zweier endloser Teil-Wellpappe-Bahnen B2, B3 hat den Vorteil, dass mit zwei verschiedenen Haulängen H21 bzw. H31, das heißt dem Abstand zwischen benachbarten Querschnitten K gearbeitet werden kann, da die Teil-Wellpappe-Bahnen B2, B3 durch verschiedene Teil-Querschneider 10 geführt werden. Die Breite der Streifen S11, S21, S31, S41, S51 quer zur Transport-Richtung 3 ist frei einstellbar, das heißt es müssen nicht alle Streifen innerhalb einer Teil-Wellpappe-Bahn B2 oder B3 gleich breit sein. Von besonderer Bedeutung ist, abgesehen von der Außen-Längsschnitten L11 und L31, die die Randstreifen 7 abtrennen, der Innen-Längsschnitt L21, der die Teil-Wellpappe-Bahnen B2 und B3 voneinander trennt.

[0014] Im Folgenden wird der Ablauf des Formatwechsels anhand der Abfolge der Fig.en 4 bis 8b beschrieben. Es wird angenommen, dass die Wellpappe-Bahn 2 vor dem Formatwechsel durch Messer 18 der ersten Längsschneide-Einheit 14 geschnitten wird, wie dies in Fig. 4 dargestellt ist. Soll ein Formatwechsel durchgeführt werden, so werden zunächst die Positionen der Messer 18 der zweiten Längsschneide-Einheit 15 berechnet und die Messer 18 in die entsprechende Querposition verfahren. Wichtig ist hierbei, welches Messer 18 den zweiten Innen-Längsschnitt L22, der die Teil-Längsbahnen B2, B3 voneinander trennt, schneiden wird. Der Abstand des ersten Innen-Längsschnitts L21 vom Rand 31 sei mit x1 bezeichnet. Der Abstand des zweiten Innen-Längsschnitts L22 sei mit x2 bezeichnet. In der Regel ist bei einem Formatwechsel x1≠ x2, das heißt die Breite der endlosen Teil-Wellpappe-Bahnen B2, B3 ändert sich beim Formatwechsel. Dies ist selbstverständlich nicht zwingend. Es ist auch möglich, dass die Breite der Bahnen B2, B3 gleich bleibt und sich nur die Position der Längsschnitte in den Teil-Bahnen ändert. Durch den Unterschied zwischen x1 und x2 ergibt sich ein Überlappungsbereich U, der sich, wie in Fig. 5 dargestellt, vom rechten Rand von x2 bis zum rechten Rand von x1 erstreckt. Der Überlappungsbereich U ist auf der einen Seite begrenzt durch eine Linie, die auf dem ersten Innen-Längsschnitt L21 liegt, und auf der anderen Seite durch eine Linie, die auf dem zweiten Innen-Längsschnitt L22 liegt. In dem Überlappungsbereich U überlappen sich bei dem durchzuführenden Formatwechsel die endlosen Teil-Wellpappe-Bahnen B2, B3 senkrecht zur Transport-Richtung 3. Wenn der Überlappungsbereich U bestimmt ist, so wird geprüft, ob einer der ersten Längsschnitte L11, L21, L31, L41, L51, L61 im Überlappungsbereich U liegt, das heißt einen Abstand vom Rand 31 besitzt, der zwischen x2 und x1 liegt. Im in Fig. 5 dargestellten Fall ist dies der Längsschnitt L51. Für den Formatwechsel wird das Messer oder ggf. die Messer, die im Überlappungsbereich U liegen, kurz vor den anderen Messern der Längsschneide-Einheit 14 aus der Wellpappe-Bahn 2 ausgerückt. Im Anschluss daran werden alle anderen Messer, die die Längsschnitte L11, L41, L21, L61 und L31 erzeugen, gleichzeitig ausgerückt, sodass diese Schnitte länger sind als der Schnitt L51.

[0015] Alle Messer der zweiten Längsschneide-Einheit 15 mit Ausnahme des Messers oder der Messer, die im Überlappungsbereich U liegen, werden zeitlich so in Eingriff mit der Wellpappe-Bahn 2 gebracht, dass sich die zweiten erzeugten Längsschnitte L12, L42, L22, L62 und L32 mit den Enden der ersten Längsschnitte L11, L41, L21, L61, L31 in Transport-Richtung 3 überlappen. In anderen Worten bedeutet dies, dass entlang der Wellpappe-Bahn gesehen die zweiten Längsschnitte bereits beginnen, bevor die ersten Längsschnitte enden. Lediglich das Messer 18 oder die Messer 18 der zweiten Längsschneide-Einheit 15, die im Überlappungsbereich U liegen, werden verspätet eingerückt, sodass sich der erzeugte Schnitt bzw. die Schnitte nicht mit den ersten Schnitten überlappen. In Fig. 5 ist dies der Schnitt L52. Dies bedeutet, dass sich der Anfang des Längsschnitts L52 nicht mit den Enden der Längsschnitte L11, L41, L21, L61 und L31 längs der Wellpappe-Bahn überlappt. Dasselbe gilt für den Längsschnitt L51, der sich nicht mit dem Anfang der Längsschnitte L12, L42, L22, L62 und L32 längs der Wellpappe-Bahn überlappt. Dies ist der zweite in Fig. 5 dargestellte Schritt. Die Längsschnitte überlappen sich in Transport-Richtung 3 über eine Länge von mindestens einem Meter, insbesondere mindestens 50 cm, insbesondere mindestens 20 cm, insbesondere mindestens 5 cm, insbesondere mindestens 1 cm, wobei ein Überlapp von 20 cm besonders vorteilhaft ist.

[0016] Der dritte Schritt ist in Fig. 6 dargestellt. Durch die Querschneide-Einrichtung 5 werden nun drei Verbindungsschnitte Q1, Q2 und Q3 vorbestimmter Länge und Position angebracht. Die Position und Länge der Verbindungsschnitte wird dadurch eingestellt, welche Schneid-Auflagen 26 sich in der Schneid-Position 29 befinden. Längere Schnitte können dadurch erzeugt werden, dass mehrere Schneid-Auflagen 26 nebeneinander in der Schneid-Position 29 angeordnet sind. In Fig. 6 befinden sich die Verbindungsschnitte Q1, Q2 und Q3 auf derselben Höhe, das heißt auf einer Linie. Es ist grundsätzlich möglich, dass die Verbindungsschnitte auf verschiedenen Längspositionen, das heißt in Transport-Richtung 3 gegeneinander versetzt, angeordnet werden. Der Verbindungsschnitt Q1 verbindet die Schnitte L11 und L12, sodass der endlose Randstreifen B1 von dem Rest der Wellpappe-Bahn abgetrennt wird. Es ist wichtig, dass sich der Verbindungsschnitt Q1 nicht bis zum Rand 31 erstreckt, damit der Randstreifen B1 endlos bleibt und nicht durchtrennt wird. Wird der Randstreifen durchtrennt, so kann es bei der Randstreifen-Abführung zu Problemen kommen. Dasselbe gilt für den Verbindungsschnitt Q3, der die Schnitte L31 und L32 im Bereich des Randes 32 miteinander verbindet. Auch der Verbindungsschnitt Q3 reicht nicht bis zu dem unmittelbar benachbarten Rand 32, sodass auch der Randstreifen B4 beim Formatwechsel endlos bleibt. Der Verbindungsschnitt Q2 verbindet den ersten Innen-Längsschnitt L21 mit dem zweiten Innen-Längsschnitt L22, wodurch die endlosen Teil-Wellpappe-Bahnen B2 und B3 voneinander getrennt werden. Dadurch, dass die im Überlappungsbereich U befindlichen Längsschnitte L51 und L52 vorher enden bzw. später beginnen, bleiben die Teil-Wellpappe-Bahnen B2, B3 auch nach dem Formatwechsel endlos, das heißt alle Streifen jeweils einer Teil-Wellpappe-Bahn vor dem Formatwechsel sind einteilig mit den Streifen der jeweiligen Teil-Wellpappe-Bahn nach dem Formatwechsel verbunden. Die Verbindungsschnitte Q1, Q2 und Q3 verlaufen senkrecht zur Transport-Richtung 3. Sie stehen, wie in Fig. 6 gezeigt, nur geringfügig über die zu verbindenden Längsschnitte, beispielsweise L11 und L12 quer zur Transport-Richtung hervor, um sicherzustellen, dass die Längsschnitte in der Tat miteinander verbunden werden. Je genauer die Positionierung der Längsschneide-Werkzeuge und Querschneide-Werkzeuge möglich ist, umso mehr kann der jeweilige Überstand bis fast auf Null reduziert werden. Es ist selbstverständlich möglich, die Verbindungsschnitte Q1, Q2 und Q3 vor den Längsschnitten der Längsschneide-Einheiten 14, 15 anzubringen. In diesem Fall würden zunächst die Verbindungsschnitte Q1, Q2 und Q3 an vorbestimmten Positionen angebracht. Im Anschluss daran würden die ersten Längsschnitte und die zweiten Längsschnitte angebracht. Auch die Begriffe des Außer-Eingriff-Bringens der ersten Längsschneide-Einheit 14 und des In-Eingriff-Bringens der zweiten Längsschneide-Einheit 15 sind so zu verstehen, dass sich die erzeugten Längsschnitte gerade überlappen. Dies kann es je nach der Geometrie und Ansteuerung der Messer in den Längsschneide-Einheiten erforderlich machen, diese zeitlich früher oder später anzusteuern. Es kommt auf die geometrische Abfolge der erzeugten Längsschnitte an.

[0017] In den Fig. 7a und 7b ist der vierte Bearbeitungsschritt gezeigt. Die beiden endlosen Teil-Wellpappe-Bahnen B2, B3 werden nach der Abführung der Randstreifen B1, B4 in der Weiche 8 in zwei verschiedene Ebene abgeführt. Die nach oben abgeführte Bahn B2 ist in Fig. 7a gezeigt. Die nach unten abgeführte Bahn B3 ist in Fig. 7b gezeigt. Man erkennt hierbei noch einmal, dass die Teil-Wellpappe-Bahnen B2, B3 endlos sind. Die endlosen Teil-Wellpappe-Bahnen B2, B3 werden den Teil-Querschneidern 10 zugeführt.

[0018] Nun beginnt der fünfte, in den Fig. 8a und 8b dargestellte letzte Schritt. Die Teil-Querschneider 10 bringen auf den Teil-Wellpappe-Bahnen B2, B3 über die volle Breite derselben verlaufende Querschnitte K an, wobei die Haulänge, das heißt der Abstand benachbarter Querschnitte K freieinstellbar ist. Im Folgenden wird zunächst das Zuschneiden der Bahn B3 anhand von Fig. 8b beschrieben. Um die Bahn B3 optimal im Bereich vor den Verbindungsschnitten Q1, Q2 und Q3 nutzen zu können, wird die Haulänge, das heißt der Abstand benachbarter Querschnitte K, so eingestellt, dass der letzte Querschnitt KL3 vor den Verbindungsschnitten Q2 und Q3 so angeordnet ist, dass er unmittelbar vor dem Beginn der zweiten Längsschnitte, in diesem Fall L62 und L32 liegt. Hierdurch kann die gesamte Wellpappe bis in den Formatwechselbereich hinein genutzt werden. Bei der EP 0 894 583 B1 ist die Wellpappe-Bahn über die gesamte Breite ab dem Ausrücken aller Längsschneide-Werkzeuge mit Ausnahme von einem nicht nutzbar. Dies ist bei der erfindungsgemäßen Lösung nicht der Fall. In der Bahn B3 ist die Wellpappe bis zum Beginn der zweiten Längsschnitte L62, L32 nutzbar. Den Gewinn an Wellpappe gegenüber der EP 0 894 583 B 1 kann man erkennen, indem man den letzten Querschnitt KL2 in der Bahn B2, der nachfolgend näher erläutert wird, in die Bahn B3 verlängert. Der gesamte Bereich zwischen KL2 und KL3 ist hinzugewonnen worden, wobei noch einmal darauf hingewiesen wird, dass sich der Formatwechselbereich aufgrund der hohen Geschwindigkeit der Wellpappe-Bahn über eine nicht unerhebliche Länge hinziehen kann. War es beim Formatwechsel nicht erforderlich, ein Messer verspätet einzurücken, da sich im Überlappungsbereich U keines befand, so kann die gesamte Wellpappe nach dem Ende der ersten Längsschnitte L21, L61 und L31, genutzt werden. Das heißt der erste Querschnitt KE3 nach den Verbindungsschnitten Q2, Q3 könnte hier angebracht werden und auch die gesamte Pappe jenseits Enden der ersten Längsschnitte wäre nutzbar. War es, wie im vorliegenden Fall, erforderlich, das Messer für den Längsschnitt L52 verspätet einzurücken, so wird der erste Querschnitt KE3 auf der Höhe des Anfangs des Schnitts L52 angesetzt, wodurch der Verlustbereich minimiert wird. Die mit den Bezugszeichen A1 und A2 bezeichneten Wellpappe-Bögen sind Ausschuss. Hier wird ein zweiter Vorteil der erfindungsgemäßen Lösung erkennbar. Dadurch, dass nur das bzw. die Messer des Überlappungsbereichs U verspätet eingerückt werden, und alle anderen Messer zum Schneiden von zweiten Längsschnitten gleichzeitig eingerückt werden, wird der Ausschuss im Formatwechselbereich durchtrennt und damit schmaler. Er ist somit sehr viel einfacher handhabbar. Bei der Lösung gemäß der EP 0 894 583 B1 wären die Ausschussstücke A1 und A2 einteilig. Wie bereits oben ausgeführt, ist in der Praxis die Zahl der Längsschnitte größer und auch die Wahrscheinlichkeit, dass überhaupt Schnitte im Überlappungsbereich U erforderlich sind, gering, sodass in der Regel im Vergleich zur EP 0 894 583 B1 eine größere Ausnutzung der Pappe im Formatwechselbereich möglich ist und zum anderen, wenn denn Ausschuss entsteht, dieser bereits in mehrere Stücke zerschnitten ist. Nach dem Querschnitt KE3 werden in gewünschten Abständen weitere Querschnitte K angebracht und hierdurch Wellpappe-Bögen gewünschter Größe erzeugt.

[0019] Aufgrund der beispielhaft vorgegebenen Konstellation ist die Abfolge der Schnitte auf der Bahn B2 in Fig. 8a genau umgekehrt. Der letzte Querschnitt KL2 wird am Ende kurzen Längsschnitts L51 angebracht, wodurch Ausschussstücke A1 und A2 entstehen, die voneinander getrennt sind. Der erste Querschnitt KE2 jenseits der Verbindungsschnitte Q1, Q2 wird am Ende der Längsschnitte L11 und L41 angebracht. Von dort ab kann die Wellpappe-Bahn in vollem Umfang genutzt werden. Der Gewinn an Wellpappe-Bahn ergibt sich wieder durch Verlängerung des Schnitts KE3 von Fig. 8b in Fig. 8a, also der Bereich zwischen KE2 und KE3.

[0020] Allgemein gilt für das Formatwechselverfahren Folgendes: Grundsätzlich werden nach Möglichkeit alle Messer der zweiten Längsschneide-Einheit 15 so eingerückt, dass sich die entstehenden zweiten Längsschnitte mit den Enden der ersten Längsschnitte überlappen. Insbesondere gilt, dass sich mindestens drei Längsschnittpaare, insbesondere mindestens vier Längsschnittpaare, insbesondere mindestens fünf Längsschnittpaare entlang der Transport-Richtung 3 überlappen. Nur wenn die Vorgabe der zu schneidenden Formate es erfordert, dass ein Längsschnitt sich im Überlappungsbereich U befindet, so wird der entsprechende Schnitt je nach dessen Lage entweder vor den ersten Längsschnitten beendet oder nach den zweiten Längsschnitten begonnen. Die Praxis zeigt, dass derartige Konstellationen relativ selten sind, da ohnehin versucht wird, die verschiedenen Aufträge, das heißt zu schneidende Wellpappe-Bögen, so auf der Wellpappe-Bahn zu verteilen, dass die Breite des Überlappungsbereichs U möglich gering wird. Je breiter der Überlappungsbereich U ist, umso schwieriger ist es, die entsprechende Bahn B2 oder B3 über die Weiche 8 zu führen. Befmden sich bei den ersten Längsschnitten und/oder bei den zweiten Längsschnitten keine Längsschnitte im Überlappungsbereich U, so erfolgen auf der entsprechenden Seite alle Längsschnitte mit derselben Länge.


Ansprüche

1. Verfahren zum Formatwechsel einer Vorrichtung zum Schneiden einer entlang einer Transport-Richtung (3) transportierten, zwei seitliche Ränder (31, 32) aufweisenden, endlosen Wellpappe-Bahn (2) in mehrere endlose Teil-Wellpappe-Bahnen (B1, B2, B3, B4) mit einer ersten und einer zweiten Gruppe von Längsschneide-Werkzeugen (14, 15), das die folgenden Schritte aufweist:

a. Erzeugen von zwei ersten Außen-Längsschnitten (L11, L31) und eines dazwischen liegenden ersten Innen-Längsschnitts (L21) in der Wellpappe-Bahn (2) mit der ersten Gruppe von Längsschneide-Werkzeugen (14),

b. Außereingriffbringen mindestens eines Teils der ersten Gruppe von Längsschneide-Werkzeugen (14) mit der Wellpappe-Bahn (2),

c. Ineingriffbringen mindestens eines Teils der zweiten Gruppe von Längsschneide-Werkzeugen (15) mit der Wellpappe-Bahn (2),

d. Erzeugen von zwei zweiten Außen-Längsschnitten (L12, L32) und eines dazwischen liegenden zweiten Innen-Längsschnitts (L22) in der Wellpappe-Bahn (2) mit der zweiten Gruppe von Längsschneide-Werkzeugen (15),

e. Erzeugen eines den ersten Innen-Längsschnitt (L21) und den zweiten Innen-Längsschnitt (L22) verbindenden, quer zur Transport-Richtung (3) verlaufenden Innen-Verbindungsschnitts (Q2),

f. Erzeugen zweier, jeweils einen ersten Außen-Längsschnitt (L11, L31) und einen auf der selben Seite der Innen-Längsschnitte (L21, L22,) liegenden zweiten Außen-Längsschnitt (L12, L32) verbindender, quer zur Transport-Richtung (3) verlaufender Außen-Verbindungsschnitte (Q1, Q3), dadurch gekennzeichnet, dass

g. die Längsschnitte (L11, L21, L31, L12, L22, L32,) derart angebracht werden, dass die ersten Außen-Längsschnitte (L11, L31) sowie die zweiten Außen-Längsschnitte (L12, L32) einander paarweise in Transport-Richtung (3) überlappen und dass der erste Innen-Längsschnitt (L21) sowie der zweite Innen-Längsschnitt (L22) einander in Transport-Richtung (3) überlappen und

h. die Außen-Verbindungsschnitte (Q1, Q3) derart angebracht werden, dass sie vor dem jeweils angrenzenden Rand (31, 32) enden.


 
2. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Überlappungsbereich (U) definiert ist als der Bereich zwischen einer ersten Linie, die auf dem ersten Innen-Längsschnitt (L21) liegt, und einer zweiten Linie, die auf dem zweiten Innen-Längsschnitt (L22) liegt.
 
3. Verfahren gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass mit der ersten Gruppe von Längsschneide-Werkzeugen (14) weitere erste Längsschnitte (L41, L51, L61) und/oder mit der zweiten Gruppe von Längsschneide-Werkzeugen (15) weitere zweite Längsschnitte (L42, L52, L62) erzeugt werden.
 
4. Verfahren gemäß Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein sich im Überlappungsbereich (U) befindender weiterer erster Längsschnitt (L51) vor den ersten Außen-Längsschnitten (L11, L31) und dem ersten Innen-Längsschnitt (L22) beendet wird.
 
5. Verfahren gemäß Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein im Überlappungsbereich (U) befindlicher, weiterer zweiter Längsschnitt (L52) nach dem Anfang der zweiten Außen-Längsschnitte (L12, L32) und dem zweiten Innen-Längsschnitt (L22) begonnen wird.
 
6. Verfahren gemäß Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass im Überlappungsbereich (U) befindlichen Längsschnitte (L51, L52) nicht bis an den Innen-Verbindungsschnitt (Q2) heranreichen.
 
7. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens vier erste Längsschnitte (L11, L21, L31, L41, L61), erzeugt durch die erste Gruppe von Längsschneide-Werkzeugen (14), sich mit mindestens vier zweiten Längsschnitten (L12, L22, L32, L42, L62) erzeugt von der zweiten Gruppe von Längsschneide-Werkzeugen (15) in Transport-Richtung (3) überlappen.
 
8. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens fünf erste Längsschnitte (L11, L21, L31, L41, L61), erzeugt durch die erste Gruppe von Längsschneide-Werkzeugen (14), sich mit mindestens fünf zweiten Längsschnitten (L12, L22, L32, L42, L62) erzeugt von der zweiten Gruppe von Längsschneide-Werkzeugen (15) in Transport-Richtung (3) überlappen.
 
9. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Außen-Verbindungsschnitte (Q1, Q3) und/oder der Innen-Verbindungsschnitt (Q2) senkrecht zur Transport-Richtung (3) verlaufen.
 
10. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein weiterer erster Längsschnitt (L31) und ein weiterer zweiter Längsschnitt (L32) vorgesehen sind, die einander überlappen.
 




Zeichnung



















Recherchenbericht