[0001] Die Erfindung betrifft ein Bauelement für Stütz-, und/oder Schallschutzwände, mit
mindestens einem bezüglich der Einbaulage in einer Horizontalebene einstückig geschlossenenen
Rahmenelement (RE), das einen Innenraum für Massen-Füllmaterial bildet.
[0002] Bauelemente dieser Art sind in der Technik vielfach bekannt. Beim Bestreben, solche
Konstruktionen für durch Erddruck u.a. immer höher beanspruchte und exponierter angeordnete
Stütz- und/oder Schallschutzmauern einzusetzen, stiess man jedoch auf die Notwendigkeit
unerwünscht starker Bemessungen und eines ebensolchen Materialaufwandes. Im Hinblick
auf diese und andere Gesichtpunkte, u.a. auch solche der einfachen und herstellungstechnisch
günstigen sowie ästhetisch befriedigenden Gestaltung, vor allem auch von grossflächigen
Wandfronten, sowie der vielseitigen Einsatzmöglichkeit auch im Wasserbau wie auch
der Resourcensparsamkeit und Nachhaltigkeit umfasst die Aufgabe vorliegender Erfindung
die Schaffung von Bauelementen, die einen Fortschritt hinsichtlich mindestens eines
der vorgenannten Kriterien ermöglichen. Die erfindungsgemässe Lösung dieser Aufgabe
ist bestimmt durch die Merkmale des Patentanspruchs 1.
[0003] Die vorliegende Erfindung umfasst auch gewisse Weiterbildungen des im vorgenannten
Patentanspruch bestimmten, unmittelbaren Erfindungsgegenstandes. Solche Weiterbildungen
sind durch die Merkmale der nachgeordneten Ansprüche bestimmt und haben wesentliche
technische und erfinderische Bedeutung. Ihre Merkmale sind jedoch für eine fortschrittliche
Realisierung des unmittelbaren Erfindungsgegenstandes nicht zwingend notwendig, sondern
eröffnen neue Optimierungsmöglichkeiten desselben.
[0004] Erfindungsmerkmale und wesentliche Vorteile werden nun unter Bezugnahme auf die in
den Zeichnungen schematisch dargestellten Ausführungsbeispiele erläutert.
[0005] Fig.1 zeigt innerhalb eines rahmenförmigen Bauteils das Querschnittsprofil eines
frontseitigen Längsträgers (LTF). Die frontseitige Oberfläche (OF) und die rückseitige
Oberfläche (OR) des Längsträgers (LTF) bilden miteinander einen Flachquerschnitt bezüglich
der Einbaulage nach unten offenen Winkel zwischen 2° und 15°. Weiterhin ist es vorteilhaft,
wenn die frontseitige Oberfläche (OF) des Längsträgers (LTF) wenigstens abschnittsweise
in Bezug auf die Rahmennormalrichtung (N) ansteigend zum Rahmeninneren hin unter einem
Winkel zwischen 2° und 15° geneigt angeordnet ist. Sodann ist an der rahmeninnenseitigen
Oberfläche des Längsträgers (LTF), und zwar im Beispiel im Bereich der rahmeninnenseitigen
Oberkante des Längsträgers (LTF), ein Flanschabschnitt (FA) vorgesehen.
[0006] Die frontseitige Oberfläche (OF) und die rückseitige Oberfläche (OR) des Längsträgers
(LTF) bilden miteinander einen bezüglich der Einbaulage nach unten offenen Winkel
zwischen 2
0 und 15
0.. Vorzugsweise wird ferner die frontseitige Oberfläche (OF) des Längsträgers (LTF)
wenigstens abschnittsweise in Bezug auf die Rahmennormalrichtung (N) zum Rahmeninneren
hin ansteigend geneigt angeordnet, und zwar unter einem Winkel zwischen 2° und 15°.
[0007] Die besonderen Eigenschaften dieser Gestaltungsmerkmale sind folgende:
Die frontseitigen Längsträger können eine geschlossene Wandaussenfläche bilden, wie
dies z.B. für Mauern längs eines Wasserlaufs oder für Quaimauern verlangt wird. Die
Frontflächen der einzelnen Bauelemente haben ein leichtes Gefälle nach vorn. Dadurch
sind diese Flächen dem Regen stärker ausgesetzt und werden von Verschmutzung freigehalten.
Die unten dickeren Frontplatten der Bauelemente können an der äusseren Unterkante
eine Abtropfnase bilden, so dass Regenwasser nicht in das Innere des Raumgitters eindringt.
Allerdings kann es in gewissen Fällen, etwa bei ausreichender innerer Drainage, umgekehrt
erwünscht sein, Regenwasser nicht auf die untenliegenden Frontelemente abtropfen zu
lassen, sondern in das Innere des Raumgitters abzuleiten, was eine geringere Verschmutzung
ergibt. Die Oberkanten der Frontlängsträger haben einen gewissen Abstand, z.B. von
2 bis 10 cm, von den Oberkanten der zugehörigen Querträger, die in einer Etagenmanordnung
aufeinanderliegen. Ausserdem sind die Frontlängsträger im Querschnitt an ihrer Rahmeninnenseite
leicht angeschrägt, um das jeweils aufzusetzende Bauelement in die richtige Lage zu
leiten. Ferner wird dadurch bei Lagerung und Transport die Gefahr einer Beschädigung
der Sichtflächen an ihrer Unterkante vermindert. Sodann haben die Unterkanten der
Frontlängsträger einen bezüglich des vorgenannten Oberkantenabstandes grösseren Abstand
von z.B. 3 bis 11 cm von den Untenkanten der zugehörigen Querträger. Dadurch ergibt
sich zwischen den Frontlängsträgern der übereinanderliegenden Etagen ein Horizontalspalt
von z.B. 0.5 bis 1 cm Dicke, währen die zugehörigen Querträger aufeinanderliegen.
Es wird so sichergestellt, dass die hohen Vertikallasten nur zwischen den aufeinanderliegenden
Oberflächenabschnitten der Querträger, nicht aber über die bruchempfindlichen und
ästhetisch relevanten Kanten der Frontlängsträger übertragen werden.
[0008] Besondere Bedeutung kommt ferner einem Flanschabschnitt (FA) zu, der gegebenenfalls
eine Verstärkung und Versteifung dieses Trägers ermöglicht.
[0009] Hervorragende Ergebnisse mit erfindungsgemässen Bauelementen resultieren aus dem
Einsatz in Bauwerken mit Raumgitter-Tragwerk und Massenfüllung sowie mit Böschungs-,
Hang- oder Füllmaterial an seiner Rückseite, wie sie insbesondere für Stütz- und/oder
Schallschutzmauern in Betracht kommen. Ein solches Bauwerk mit einer Mehrzahl von
übereinander angeordneten, hier beispielsweise mit geschlossen einstückigem Rahmen
ausgebildeten Bauelementen (BE) ist in Fig.2 angedeutet. Die Druckkräfte infolge der
(nicht näher dargestellten) Erdhinterfüllung sind durch den Pfeil PE veranschaulicht.
[0010] Fig.3 veranschaulicht die Rahmenkonstruktion in einer perspektivischen Darstellung
eines einzelnen Bauelementes.
[0011] Fig.4 zeigt einen Ausschnitt eines rahmenförmigen Bauelementes mit Merkmalen, die
insbesondere in Kombination mit denjenigen der vorangehend besprochenen Konstruktionen
eingesetzt werden können.
[0012] Das hier wiedergegebene Bauelement umfasst einen Rahmenkörper RK, bei dem mindestens
in einem Teil des rückwärtigen Längsträgers (LTR) die Querschnittshöhe bezüglich der
Einbaulage in Richtung quer zur Tragwerksfront zunehmend oder abnehmend ausgebildet
ist. Im einzelnen umfasst der Längsträger in seinem bezüglich der Einbaulage unteren
Bereich einen spitzwinklig keilförmigen Querschnittsbereich (KQ) mit nach unten gerichtetem
Keilscheitel (KS). Als speziell vorteilhaft haben sich in diesem Zusammenhang folgende
Gestaltungs- bzw. Bemessungsmerkmale erwiesen:
Der nach unten gerichtete Keilscheitel (KS) des Längsträgers (LTR) bildet einen Winkel
(w) von z.B. höchstens etwa 90
0, insbesondere von höchstens etwa 65
0. Die dem Rahmeninneren des Bauelementes zugewandte Profilfläche (F1) bildet mit einer
wenigstens abschnittsweise ebenen Oberseitenfläche (F3) des Längsträgers (LTR) einen
über den Keilquerschnitt hinweg gemessenen Winkel (x) von höchstens etwa 88
0, insbesondere von höchstens etwa 80
0. Gegebenenfalls kommen hier auch Winkelwerte von höchstens etwa 50
0, insbesondere von höchstens etwa 40
0 in Betracht.
[0013] Ferner stösst die dem Rahmeninneren des Bauelementes zugewandte Profilfläche (F1)
mit der wenigstens abschnittsweise ebenen Ober-seitenfläche (F3) des Längsträgers
(LTR) zusammen und bildet damit eine Innenkante (KI) des Bauelementrahmens. Weiterhin
hat es sich als besonders wirksam erwiesen, wenn eine dem Rahmenäusseren des Bauelementes
zugewandte Profilfläche (F2) mit der wenigstens abschnittsweise ebenen Oberseitenfläche
(F3) des Längsträgers (LTR) einen über den Keilquerschnitt hinweg gemessenen Winkel
(y) von höchstens etwa 45
0, insbesondere von höchstens etwa 40
0 bildet. Dies gilt insbesondere dann, wenn eine dem Rahmenäusseren des Bauelementes
zugewandte Profilfläche (F4) des Längsträgers (LTR) mit einer wenigstens abschnittsweise
ebenen Oberseitenfläche des Längsträgers einen über den Keilquerschnitt hinweg gemessenen
Winkel (z) von höchstens etwa 88
0, insbesondere von höchstens etwa 80
0 bildet.
[0014] Auch hat sich vielfach eine Gestaltung in der Weise als vorteilhaft erwiesen, dass
die dem Rahmenäusseren zugewandte Profilfläche (F4) des Längsträgers (LTR) mit einer
wenigstens abschnittsweise ebenen Oberseitenfläche des Längsträgers zusammenstösst
und eine Aussenkante (KA) des Bauelementrahmens bildet.
[0015] Die erfindungsgemässe Gestaltung erlaubt in vorteilhaft einfacher Weise eine Optimierung
der Armierungsposition, z.B. bei Stahlbeton-Bauelementen. Dazu kann ein in Trägerlängsrichtung
verlaufender Armierungsstrang (A1) innerhalb des Querschnittswinkels (z) an der Bauelementaussenkante
(KA) angeordnet werden, der durch den Zusammenstoss der dem Rahmenäusseren zugewandten
Profilfläche (F4) des Längsträgers (LTR) mit der wenigstens abschnittsweise ebenen
Oberseitenfläche (F3) des Längsträgers gebildet ist.
[0016] Sodann zeigt Fig.1 eine Optimierungsvariante, bei der eine Mehrzahl von Armierungssträngen
(A1, A2) innerhalb des Längsträgerquerschnitts im Bereich der Oberseite des Längsträgers
angeordnet ist. Zusätzlich kann ferner zur weiteren Optimierung ein in Trägerlängsrichtung
verlaufender Armierungsstrang (A3) im Bereich des Querschnittswinkels (w) am nach
unten gerichteten Keilscheitel (KS) des Längsträgers (LTR) angeordnet werden.
[0017] In Bauwerken mit Raumgitter-Tragwerk und Massenfüllung sowie mit Böschungs-, Hang-
oder Füllmaterial an seiner Rückseite, wie sie insbesondere für Stütz- und/oder Schallschutzmauer
in Betracht kommen, können Längsträger (LTR) der hier gezeigten Art mit ihren keilförmigen
Querschnittsbereichen (KQ) an der Rückseite des Raumgitter-Tragwerks und im Bereich
von dort befindlichem Böschungs-, Hang- oder Füllmaterial angeordnet werden.
[0018] Mit einem der aufgeführten Merkmale oder insbesondere einer Kombination mehrer derselben
lassen sich im Zusammenhang mit einer trapezartigen Querschnittsgestaltung des Längsträgers
u.a. folgende fortschrittlichen Wirkungen erzielen:
Die vergleichsweise lange Diagonale des Längsträgerquerschnitts ist statisch besonders
effizient, weil der von der Bergseite her wirkende Erddruck mit höherem Widerstandmoment
aufgenommen werden kann, auch wegen der vergleichsweise weit auseinanderliegenden
Armierungsstränge.
[0019] Die spitzwinklig zusammenlaufenden Seitenflächen des Längsträgerprofils erlauben
ein leichtes Ausschalen des aus Beton hergestellten Rahmenkörpers. Die Schräglage
der Seitenflächen und vor allem die vergleichsweise starke Schräglage der Unterfläche
des keil- bzw. trapezartigen Profils begünstigt ein wenigstens annähernd hohlraumfreies
Verfüllen einer Raumgitterwand mit Erd- bzw. Schüttmaterial.
[0020] Bei einer Etagenanordnung gemäss Fig.2 werden die übereinander angeordneten Bauelemente
durch (hier nur strichpunktiert angedeutete) Verdübelungen oder Verstiftungen (D)
gegen Verschiebung gesichert.
[0021] Es versteht sich ferner, dass mindestens einer der in erfindungsgemässen Bauelementen
vorgesehenen Träger gegebenenfalls ein Querschnittsprofil mit wenigstens einem gekrümmten
Abschnitt aufweisen kann. Dadurch wird die grundsätzliche Funktion der erfindungs
gemäss gestalteten bzw. eingesetzten Mehreck-, insbesondere Trapez- oder Dreieckprofile,
nicht gestört. Andererseits können auf solche Weise nützlich Effekte erzielt werden,
z.B. hinsichtlich der leichteren Ausformung von Betonelementen. In Fig.4 ist diesbezüglich
eine strichpunktiert dargestellte Krümmungsvariante F1a der Profilfläche F1 vorgesehen.
1. Bauelement für Stütz- und/oder Schallschutzwände, mit mindestens einem bezüglich der
Einbaulage in einer Horizontalebene einstückig geschlossenenen Rahmenelement (RE),
das einen Innenraum für Massen-Füllmaterial bildet, dadurch gekennzeichnet, dass ein frontseitiger Längsträger (LTF) vorgesehen ist, der einen Bestandteil der Bauwerksfront
bildet und mit wenigstens einem im Winkel zu dem frontseitigen Längsträger (LTF) angeordneten
Querträger (QT) einstückig verbunden ist, und dass der frontseitige Längsträger (LTF)
einen viereckigen, Flachquerschnitt aufweist sowie bezüglich der Einbaulage gegenüber
der Vertikalen zum Innenraum des Rahmenementes hin spitzwinklig geneigt ausgebildet
ist.
2. Bauelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die vordere Oberfläche (OF) des frontseitigen Längsträgers (LTF) wenigstens abschnittsweise
in Bezug auf die nach oben gerichtete Rahmennormalrichtung (N) zum Rahmeninnenraum
hin spitzwinklig geneigt angeordnet ist.
3. Bauelement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein rückwärtiger Längsträger (LTR) vorgesehen, der mit Abstand von der
Wandfront angeordnet ist und sich im wesentlichen parallel zur Wandfront erstreckt
sowie mit wenigstens einem sich im Winkel zur Wandfront erstreckenden Querträger (QT)
verbunden ist.
4. Bauelement nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der rückwärtige Längsträger (LTR) wenigstens abschnittsweise einen drei- oder mehreckigen,
insbesondere viereckigen, von wenigstens abschnittsweise ebenen Längsflächen begrenzten
Querschnitt aufweist.
5. Bauelement nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass der rückwärtige Längsträger (LTR) mindestens in einem Teil seiner Längserstreckung
eine in Richtung quer zur Tragwerksfront zu- oder abnehmende Querschnittshöhe aufweist.
6. Bauelement nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der rückwärtige Längsträger (LTR) in seinem bezüglich der Einbaulage unteren Bereich
einen spitzwinklig keilförmigen Querschnittsbereich (KQ) mit nach unten gerichtetem
Keilscheitel (KS) aufweist.
7. Bauelement nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der nach unten gerichtete Keilscheitel (KS) des rückwärtigen Längsträgers (LTR) einen
Winkel (w) von höchstens etwa 900, insbesondere von höchstens etwa 650 bildet.
8. Bauelement nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass eine dem Rahmeninneren des Bauelementes zugewandte Profilfläche (F1) mit einer wenigstens
abschnittsweise ebenen Oberseitenfläche (F3) des rückwärtigen Längsträgers (LTR) einen
über den Keilquerschnitt hinweg gemessenen Winkel (x) von höchstens 880, insbesondere von höchstens 800 bildet.
9. Bauelement nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine dem Rahmeninneren des Bauelementes zugewandte Profilfläche (F1) mit einer wenigstens
abschnittsweise ebenen Oberseitenfläche (F3) des rückwärtigen Längsträg (LTR) zusammenstösst
und eine Innenkante (KI) des Bauelementrahmens bildet.
10. Bauelement nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine dem Rahmenäusseren des Bauelementes zugewandte Profilfläche (F2) mit einer wenigstens
abschnittsweise ebenen Oberseitenfläche (F3) des rückwärtigen Längsträgers( LTR) einen
über den Keilquerschnitt hinweg gemessenen Winkel (y) von höchstens 450, insbesondere von höchstens 400 bildet.
11. Bauelement nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine dem Rahmenäusseren des Bauelementes zugewandte Profilfläche (F4) des rückwärtigen
Längsträgers (LTR) mit einer wenigstens abschnittsweise ebenen Oberseitenfläche (F3)
dieses Längsträgers (LTR) einen über den Keilquerschnitt hinweg gemessenen Winkel
(z) von höchstens 880, insbesondere von höchstens 800 bildet.
12. Bauelement nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die dem Rahmenäusseren des Bauelementes zugewandte Profilfläche (F4) des rückwärtigen
Längsträgers (LTR) mit der wenigstens abschnittsweise ebenen Oberseitenfläche (F3)
dieses Längsträgers (LTR) einen über den Keilquerschnitt hinweg gemessenen inkel (z)
von höchstens 500, insbesondere von höchstens 400 bildet.
13. Bauelement nach einem der vorangehenden Ansprüche, insbesondere nach einem der Ansprüche
7 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass eine dem Rahmenäusseren zugewandte Profilfläche (F4) des rücckwärtigen Längsträgers
(LTR) mit einer wenigstens abschnittsweise ebenen Oberseitenfläche (F3) dieses Längsträgers
(LTR) zusammenstösst und eine Aussenkante (KA) des Bauelementrahmens bildet.
14. Bauelement nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein in Trägerlängsrichtung verlaufender Armierungsstrang (A1) im Bereich
des Querschnittswinkels (z) an der Bauelement-Aussenkante (KA) angeordnet ist, die
durch den Zusammenstoss einer dem Rahmenäusseren zugewandten Profilfläche (F4) des
rückwärtigen Längsträgers (LTR) mit einer wenigstens abschnittsweise ebenen Oberseitenfläche
(F3) dieses Längsträgers (LTR) gebildet ist.
15. Bauelement nach einem der vorangehenden Ansprüche, insbesondere nach Anspruch 14,
dadurch gekennzeichnet, dass eine Mehrzahl von Armierungssträngen (A1, A2) innerhalb des Längsträgerquerschnitts
im Bereich der Oberseite des rückwärtigen Längsträgers (LTR) angeordnet ist.
16. Bauelement nach einem der vorangehenden Ansprüche, insbesondere nach Anspruch 15,
dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein in Trägerlängsrichtung verlaufender Armierungsstrang (A3) im Bereich
des Querschnittswinkels (w) am nach unten gerichteten Keilscheitel (KS) des rückwärtigen
Längsträgers (LTR) angeordnet ist.
17. Bauwerk mit Raumgitter-Tragwerk aus rahmenförmigen Bauelementen und Massenfüllung
sowie mit Böschungs-, Hang- oder Füllmaterial an seiner Rückseite, insbesondere Stütz-
und/oder Schallschutzmauer, gekennzeichnet durch Bauelemente nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 16, deren rückwärtige Längsträger
(LTR) mit ihren keilförmigen Querschnittsbereichen (KQ) an der Rückseite des Raumgitter-Tragwerks
und im Bereich von dort befindlichem Böschungs-, Hang- oder Füllmaterial angeordnet
sind.
18. Bauwerk nach Anspruch 17,
gekennzeichnet durch Bauelemente nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 16, mit folgenden Merkmalen:
a) es ist mindestens ein Bauelement vorgesehen, das wenigstens einen rückwärtigen
Längsträger (LTR) mit einer dem Rahmenäusseren zugewandte Profilfläche (F4) aufweist,
die mit einer wenigstens abschnittsweise ebenen Oberseitenfläche (F3) dieses Längsträgers
(LTR) zusammenstösst und eine Aussenkante (KA) des Bauelementrahmens bildet;
b) die dem Rahmenäusseren zugewandte Profilfläche (F4) des rückwärtigen Längsträgers
(LTR) ist an der Rückseite des Raumgitter-Tragwerks angeordnet und steht in Stützverbindung
mit dort befindlichem Böschungs-, Hang- oder Füllmaterial.