[0001] Die Erfindung betrifft ein Friktionselement zur Übertragung eines bestimmten Drehmoments
auf einen Wickelkern zum Aufwikkeln bandförmiger Materialien, z. B. Klebeband, mit
einem Reibelement, welches mit einem durch Gleitreibung begrenzten Drehmoment rotierend
antreibbar ist, und einem von dem Reibelement in Umfangsrichtung mitnehmbaren Klemmelement,
das durch eine Drehbewegung relativ zum Reibelement mittels wenigstens einer sich
schräg zur Umfangsrichtung erstreckenden Spannfläche radial nach außen, drehfest klemmend
gegen den Wickelkern andrückbar ist.
[0002] Derartige Friktionselemente sind z. B. in der
US-A-4,551,010 und der japanischen Patentanmeldung
2-132043 (A) beschrieben. Das Klemmelement besteht dabei aus einer Vielzahl von verhältnismäßig
kleinen Klemmkörpern, die in einzelnen Taschen des Friktionselements sitzen und jeweils
durch eine Schrägfläche oder exzentrische Lagerung radial nach außen gegen den Wickelkern
gedrückt werden. Besonders kompliziert wird die Konstruktion, wenn die Klemmelemente
nicht am Reibelement, sondern an einem zwischen diesem und dem Wickelkern angeordneten
Führungsring gelagert sind und durch Relativbewegung zwischen Reibelement und Führungsring
mittels einer schrägen Spannfläche gegen den Wickelkern angedrückt werden.
[0003] Auch das in der
EP 0 863 101 B1 beschriebene Friktionselement ist wegen der Aufteilung seiner Funktionen auf verschiedene
Bauteile, z. B. mehrteilige Reibelemente und separate Rückstellelemente zum Zurückziehen
der Klemmelemente vom Wickelkern, verhältnismäßig kompliziert und teuer. Außerdem
bedingen die bekannten Friktionselemente eine verhältnismäßig große Mindestbreite.
[0004] Die
US-A-1,327,445 beschreibt ein andersartiges Friktionselement in Form eines rohrförmigen Klemmelements,
das auf einem Stab sitzt. Durch Schlitze in dem rohrförmigen Klemmelement sind Federzungen
gebildet, die sich in eine Umfangsrichtung erstrecken und mit ihren abgebogenen freien
Enden in eine axiale Nut in dem Stab eingreifen. Eine Drehbewegung des Stabs gegen
die freien Enden der Federzungen führt zu deren elastischer Auswölbung radial nach
außen, so daß auf dem rohrförmigen Klemmelement sitzende Hülsen aus Pappe, auf die
Garn aufgewickelt werden soll, reibschlüssig mehr oder weniger fest gespannt werden.
Weitere durch Schlitze im rohrförmigen Klemmelement erzeugte Widerhaken sind mit ihrem
freien Ende schräg nach radial außen gebogen.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Friktionselement der eingangs genannten
Art zu schaffen, das aus wenigen leicht zu reinigenden Einzelteilen besteht, auch
für sehr schmale Ausführungen geeignet ist und kostengünstig realisiert werden kann.
[0006] Vorstehende Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Klemmelement die
Form eines ringförmigen, radial elastisch aufweitbaren Bügels hat, der auf einer unrunden
äußeren Umfangsfläche des Reibelements sitzt und mit wenigstens einem Vorsprung schon
im entspannten Zustand radial über den Innendurchmesser des Wickelkerns vorsteht,
wobei die unrunde äußere Umfangsfläche des Reibelements mehrere über den Umfang verteilte
Nocken hat, die mit mehreren über den inneren Umfang des Klemmelements verteilten,
sich schräg zur Umfangsrichtung erstreckenden Spannflächen spreizend zusammenwirken.
[0007] Die Nocken können vielfältige Formen haben, weil sie lediglich bei einer Relativdrehung
auf die Schrägflächen am inneren Umfang des Klemmelements aufzulaufen und dieses dadurch
radial nach außen gegen den Wickelkern zu pressen haben. Wenn z. B. acht gleichmäßig
über den Umfang verteilte Nocken am ringförmigen Reibelement vorhanden sind, kann
durch einen der Nocken ein mit dem Vorsprung versehenes Ende des offenen ringförmigen
Klemmelements radial nach außen gegen den Wikkelkern gedrückt werden, während die
sieben übrigen Nocken, über den Umfang verteilt, gegen das ringförmige Klemmelement
drücken und für dessen recht gleichmäßige Aufweitung und damit eine Zentrierung des
Wickelkerns sorgen.
[0008] Das neue Friktionselement braucht im Prinzip nur noch aus zwei einfachen Teilen zu
bestehen, nämlich einem elastischen, ringförmigen Bügel, z. B. aus Draht, und einem
als Reibelement dienenden Ring, z. B. aus Kunststoff, mit einer umlaufenden Nut zur
Aufnahme des Bügels. Da dieser Ring nicht viel breiter zu sein braucht als der Drahtdurchmesser,
lassen sich ohne weiteres Friktionselemente mit einer Breite von etwa 5 mm herstellen.
[0009] Die durch die Erfindung erzielte Vereinfachung beruht im wesentlichen darauf, daß
die Eigenelastizität eines einteiligen bügelförmigen Klemmelements ausgenutzt wird,
um dieses aus der aufgeweiteten Klemmstellung radial nach innen in die entspannte,
nicht-klemmende Stellung zurückzuziehen. In der entspannten Stellung des Bügels lassen
sich dann die bewickelten Wickelkerne ohne weiteres von den Friktionselementen axial
abziehen.
[0010] In der bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist der erwähnte Vorsprung in axialer
Ansicht scharfkantig oder rauh, aber mit Blick in Umfangsrichtung abgeschrägt oder
abgerundet ausgebildet und an demjenigen Ende des Bügels angeordnet, welches in die
Aufwickelrichtung zeigt. Der Vorsprung drückt sich ein wenig in die innere Umfangsfläche
des Wickelkerns ein und bremst auf diese Weise die Mitnahme des Bügels, wenn sich
das Reibelement in Aufwickelrichtung zu drehen beginnt. Dadurch kommt es zu einer
Relativdrehung zwischen dem ringförmigen Reibelement und dem im wesentlichen ringförmigen
Klemmelement, wobei wenigstens eine sich schräg zur Umfangsrichtung erstreckende Spannfläche
am Reibelement und/oder Klemmelement letzteres so stark gegen den Wickelkern drückt,
daß es zur drehfesten Verklemmung der Teile kommt.
[0011] Wenn nach dem Aufwickeln die Wickelwelle angehalten und die Rolle zum Lösen in Aufwickelrichtung
weitergedreht wird oder alternativ angehalten und die Wickelwelle entgegen der Aufwickelrichtung
gedreht wird, könnte bei einer Mehrzahl von Nocken und Spannflächen nach einer anfänglichen
Entspannung des Klemmelements in einer anderen Relativstellung des Reibelements eine
erneute Aufweitung und Klemmung stattfinden. Um dies zu verhindern, ist in einer bevorzugten
Ausführungsform der Erfindung vorgesehen, daß beim Lösen die Relativbewegung zwischen
dem Reibelement und dem Klemmelement durch Anschlag in einer relativen Drehwinkelstellung
begrenzt wird, in der sich das Klemmelement im entspannten Zustand befindet.
[0012] Bei Drehung der Wickelwelle in Aufwickelrichtung kann die Relativbewegung zwischen
dem Reibelement und dem Klemmelement einfach durch dessen radiale Verspannung zwischen
dem Reibelement und dem Wickelkern begrenzt sein. Hierfür kann es genügen, eine einzige
Stelle am Umfang des Klemmelements, z. B. das nicht mit dem scharfkantigen oder rauhen
Vorsprung versehene Ende, nach radial außen umzubiegen und so lang und starr zu bemessen,
daß es an dieser Stelle durch einen der Nocken zur festen Anlage am Wickelkern kommt,
wenn bei den von den übrigen Nocken radial nach außen gedrückten, elastischen Umfangsbereichen
des Klemmelements die für die notwendige Haftreibung erforderliche Klemmspannung erreicht
ist.
[0013] Alternativ besteht die Möglichkeit, daß auch bei Drehung des Friktionselements in
Aufwickelrichtung die Relativbewegung zwischen dem Reibelement und dem Klemmelement
durch einen Anschlag begrenzt ist, der die radiale Verspannung des Klemmelements zwischen
dem Reibelement und dem Wickelkern begrenzt. Der Anschlag kann dabei durch ein mit
einem Nocken am Reibelement zusammenwirkendes Ende des offen ringförmigen Klemmelements
gebildet sein.
[0014] Die oben genannte Grundidee gestattet zahlreiche weitere praktische Ausführungsformen.
So kann z. B. das Klemmelement ein polygonal gebogener, offener Drahtring bzw. Drahtbügel
sein, während die äußere Umfangsfläche des Reibelements im Querschnitt entsprechend
polygonal, z. B. achteckig, geformt ist. Die vorstehend erwähnten Nocken sind in diesem
Fall durch die ggf. abgerundeten Ecken der polygonalen Umfangsfläche des Reibelements
gebildet. Diese kann weiterhin dadurch abgewandelt sein, daß sie mit Aussparungen
geformt ist. Da die gleichmäßig polygonale Gestaltung der den Drahtbügel tragenden
Umfangsfläche des Reibelements drehrichtungsneutral ist, während der Drahtbügel jeweils
so einzusetzen ist, daß sein den scharfkantigen oder rauhen Vorsprung bildendes Ende
in Aufwickelrichtung zeigt, braucht bei einer Änderung der Wickelrichtung lediglich
der Drahtbügel so umgedreht zu werden, daß sein für die erste Reibung am Wickelkern
sorgendes Ende wiederum in Aufwickelrichtung weist.
[0015] Wenn die polygonale Umfangsfläche des Reibelements mit Aussparungen versehen ist,
kann außerdem das andere Ende des Drahtbügels radial nach innen gebogen sein und in
eine der Aussparungen eingreifen. Auf diese Weise läßt sich ein Anschlag gewinnen,
der sowohl eine Relativdrehung zwischen Reibelement und Klemmelement in Klemmrichtung
als auch die Rückstellbewegung in die entspannte Stellung begrenzt.
[0016] Bei einer weiteren alternativen Ausführungsform ist das Klemmelement ein sägezahnförmig
gebogener, offener Drahtring bzw. Drahtbügel, dessen eines Ende radial nach außen
vorsteht und den Vorsprung bildet, während die äußere Umfangsfläche des Reibelements
mit oder ohne Aussparungen entsprechend sägezahnförmig ausgebildet ist. Die Aufwickelrichtung
ist in diesem Fall dadurch bestimmt, daß bei ihr die schwächer geneigte Flanke jedes
Sägezahns der steilen Flanke vorauseilt. Bei dieser Variante kann die steile Flanke
der sägezahnförmigen Nocken als Anschlag für die Beendigung der Rückstellbewegung
in die entspannte Stellung dienen. Bei einem Wechsel der Wikkelrichtung ist das Friktionselement
insgesamt umzudrehen.
[0017] Bei weiteren Ausführungsvarianten des erfindungsgemäßen Friktionselements findet
anstelle eines Drahtbügels ein an einer Stelle offener Kunststoff- oder Metallring
Verwendung, der einen im wesentlichen kreisrunden, dem Innendurchmesser des Wickelkerns
angepaßten, äußeren Umfang und einen polygonalen inneren Umfang hat. Das Reibelement
ist mit einer Anzahl äußerer Nocken geformt, die im entspannten Zustand des Kunststoff-
oder Metallrings in dessen inneren Ecken sitzen. Ein solches Reibelement kann auch
die Form eines Käfigs haben, bei dem die Nocken durch eingelassene, sich axial erstreckende
Stifte gebildet sind. In allen derartigen Fällen läßt sich die relative Drehbewegung
zwischen dem Klemmelement und dem Reibelement durch Anschlagen eines Nockens bzw.
Stifts gegen wenigstens eines der Enden des Metall- oder Kunststoffrings oder durch
Anstoßen mindestens eines Nockens bzw. Stifts gegen wenigstens einen zwischen zwei
Innenecken des Metall- oder Kunststoffrings angeordneten Anschlag begrenzen.
[0018] In besonders einfacher und zuverlässiger Weise wird der das Klemmelement bildende
Drahtbügel oder offene Metall- oder Kunststoffring dadurch geführt und gehalten, daß
die äußere Umfangsfläche des Reibelements, auf der das Klemmelement sitzt, den Grund
einer Nut im Reibelement bildet, die das Klemmelement axial hält. Dabei ist der Außendurchmesser
des Reibelements neben der Nut nur geringfügig kleiner als der Innendurchmesser des
Wickelkerns.
[0019] Unabhängig von der Form des Klemmelements und der Form der dieses tragenden äußeren
Umfangsfläche des Reibelements kann dessen mit der Gleitreibung des Antriebsmoments
beaufschlagte Fläche wahlweise die radial innere Umfangsfläche oder wenigstens eine
Stirnfläche sein.
[0020] Einige Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachstehend anhand der beigefügten
Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- einen Querschnitt durch eine erste Aus- führungsform des erfindungsgemäßen Friktionselements
im entspannten Zu- stand;
- Fig. 2
- einen Teil-Längsschnitt durch drei axi- al nebeneinander angeordnete Friktions- elemente
gemäß Fig. 1;
- Fig. 3
- einen Querschnitt des Friktionselements nach Fig. 1 in Klemmstellung während des Aufwickelns
eines bandförmigen Ma- terials auf einen Wickelkern, wobei der Antrieb des Friktionselements
durch Gleitreibung an seiner radial inneren Umfangsfläche erfolgt;
- Fig. 4
- einen axialen Teil-Längsschnitt durch mehrere nebeneinander angeordnete Frik- tionselemente
nach Fig. 1 während des Aufwickelns von bandförmigem Material, wobei die Stirnflächen
mit der Gleit- reibung des Antriebsmoments beauf- schlagt werden;
- Fig. 5
- ein Friktionselement ähnlich dem nach Fig. 1 im Querschnitt, wobei jedoch die polygonale
Umfangsfläche des Reibele- ments, auf welcher der Drahtbügel sitzt, mit Aussparungen
versehen ist;
- Fig. 6
- das Friktionselement nach Fig. 5 im Querschnitt in Klemmstellung während des Aufwickelns
eines bandförmigen Ma- terials auf einen Wickelkern;
- Fig. 7
- ein Friktionselement im Querschnitt, bei dem ein mehrfach sägezahnförmig ge- bogener
Drahtring im entspannten Zu- stand auf einem Reibelement mit einer entsprechend sägezahnförmig
gestalteten Umfangsfläche sitzt, die im Beispiels- fall mit Ausnehmungen geformt ist;
- Fig. 8
- einen Querschnitt des Friktionselements nach Fig. 7 im geklemmten Zustand wäh- rend
des Aufwickelns von bandförmigem Material auf einen Wickelkern;
- Fig. 9
- einen Querschnitt eines Friktionsele- ments, bei dem das Klemmelement ein of- fener,
außen kreisrunder und innen po- lygonaler Kunststoffring ist, während die ihn tragende
Umfangsfläche des Bremselements mit Nocken geformt ist, die im entspannten Zustand
in den In- nenecken des Klemmelements sitzen;
- Fig. 10
- einen Teil-Längsschnitt durch das Frik- tionselement nach Fig. 9;
- Fig. 11
- einen Querschnitt des Friktionselements nach Fig. 9 im geklemmten Zustand wäh- rend
des Aufwickelns von bandförmigem Material auf einen Wickelkern.
[0021] Das in Fig. 1 bis 4 gezeigte Friktionselement besteht aus einem Reibelement 10 und
einem Klemmelement 12. Das Reibelement 10 ist ein vorzugsweise aus Kunststoff oder
einem anderen Material mit guten Gleiteigenschaften gefertigter Ring, der im montierten
Zustand derart auf einer zu seinem Innendurchmesser passenden Wickelwelle 14 sitzt,
daß er sich darauf mit nur geringer Reibung drehen kann. In die Umfangsfläche der
Wickelwelle 14 sind allerdings Bremskörper 16 radial beweglich eingelassen, die durch
Bremszylinder 18, z. B. in einfacher Ausführung in Form flexibler Schläuche, mit einer
bestimmten Druckkraft gegen die innere Umfangsfläche des Rings 10 angepreßt werden
können. Somit kann der Ring 10 durch die Wickelwelle 14 mit einem begrenzten Drehmoment
angetrieben werden, das durch die Gleitreibung an den Bremskörpern 16, entsprechend
der einstellbaren Anpreßkraft, bestimmt ist.
[0022] Wenn gemäß Fig. 2 drei oder mehr Ringe 10 axial nebeneinander auf der Wickelwelle
14 sitzen, können sie durch ausreichend lang bemessene Bremskörper 16 und Bremszylinder
18 in der beschriebenen Weise reibschlüssig angetrieben werden.
[0023] Eine andere Art des Antriebs ist in Fig. 4 gezeigt. In diesem Fall sitzt auf der
Außenseite jedes der äußersten Ringe 10 sowie zwischen zwei benachbarten Ringen 10
jeweils eine Mitnehmerscheibe 20, die mit einem radial inneren Vorsprung 22 in eine
passende Längsnut 24 in der Wickelwelle 14 eingreift. Durch eine in Fig. 4 durch Pfeile
angedeutete axiale Druckkraft werden die Mitnehmerscheiben 20 gegen die Seitenflächen
der Ringe 10 angepreßt. Auf diese Weise kann auch hier durch die einstellbare axiale
Anpreßkraft die Gleitreibung zwischen den formschlüssig mit der Wickelwelle 14 verbundenen
Mitnehmerscheiben 20 und den Ringen 10 und damit das maximale übertragbare Antriebsmoment
bestimmt werden.
[0024] Der Ring 10 hat eine zylindrische äußere Umfangsfläche mit einer eingeformten oder
eingearbeiteten mittleren Umfangsnut 26, in der das Klemmelement 12 sitzt. Der Außendurchmesser
des Rings 10 ist geringfügig kleiner als der Innendurchmesser eines hülsenförmigen,
mit einem Materialstreifen 28, z. B. Klebeband, zu bewickelnden Wickelkerns 30, so
daß sich dieser leicht axial auf einen Ring 10 bzw. bei größerer axialer Länge auf
mehrere Ringe 10 aufschieben läßt.
[0025] Zum Aufwickeln des bandförmigen Materials 28 auf den Wickelkern 30 soll dieser von
dem Ring 10 gemäß Pfeil 32 in Fig. 3 in Aufwickelrichtung schlupffrei mitgenommen
werden, damit kein Abrieb an der inneren Umfangsfläche des Wickelkerns 30 entsteht.
Daher muß das Klemmelement 12 einerseits das ungehinderte Aufschieben des Wickelkerns
30 auf den Ring 10 bzw. das Abnehmen erlauben, andererseits zu Beginn des Aufwickelvorgangs
eine drehfeste Klemmverbindung zwischen dem Ring 10 und dem Wickelkern 30 herstellen.
Um dies zu erreichen, hat in dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 bis 4 der Grund der
Ringnut 26 eine polygonale, z. B. achteckige, Kontur, wobei die Ecken abgerundet sind.
Das in der Ringnut sitzende Klemmelement 12 ist bei dieser Konstruktion ein der polygonalen
Kontur der Ringnut 26 angepaßter, durch Biegen von rundem Federdraht hergestellter
Federbügel, der als polygonaler, offener Ring ausgebildet ist und im entspannten Zustand
gemäß Fig. 1 lose derart in der Ringnut 26 sitzt, daß die Ecken von deren polygonalem
Grund radial in Flucht liegen mit den Ecken des Federbügels 12. Das eine Ende 34 des
Federbügels 12 befindet sich dabei etwa an einer Ecke der Ringnut 26, während das
andere Ende 36 des Federbügels 12 eine Stellung im mittleren Bereich eines der geraden
Abschnitte der äußeren Umfangsfläche des Rings 10 in der Ringnut 26 einnimmt. Wie
aus Fig. 1 hervorgeht, bildet das Ende 34 des Federbügels 12 einen Vorsprung, der
bereits im entspannten Zustand des Federbügels 12 über den Innendurchmesser des Wickelkerns
30 hinausragt. Auch ein oder mehrere Ecken oder Vorsprünge des Federbügels können
gemäß Fig. 1 über den Außendurchmesser des Rings 10 vorstehen und anstelle des Bügelendes
34 oder zusammen mit diesem bereits im entspannten Zustand am Wickelkern 30 angreifen.
Jedenfalls sollte das radial nach außen gebogene andere Ende 36 des Federbügels 12
in dessen entspanntem Zustand noch nicht am Wickelkern 30 angreifen, also innerhalb
der Ringnut 26 liegen, um sich in Umfangsrichtung verlagern zu können, wenn der Federbügel
12 radial gedehnt wird. Die Spreizung des Federbügels 12 erfolgt zu Beginn des Aufwickelvorgangs,
wenn der Ring 10 durch die Wickelwelle 14 in Aufwickelrichtung 32 reibschlüssig mitgenommen
wird, während die zum Aufwickeln erforderliche Zugkraft in dem bandförmigen Material
28 den Wickelkern 30 und den mit seinem Ende 34 ein wenig in ihn eingedrückten Federbügel
12 festzuhalten bestrebt ist. Dadurch kommt es zu einer Drehbewegung des Rings 10
relativ zum Federbügel 12 aus der Stellung nach Fig. 1 in die Stellung nach Fig. 3.
Die Ecken des polygonalen Nutgrundes der Ringnut 26 laufen auf die geraden Abschnitte
des Federbügels 12 auf und drücken dadurch dessen äußere Ecken radial nach außen gegen
den Wickelkern 30. Dasselbe geschieht auch mit dem ohnehin schon in Eingriff befindlichen
Ende 34, welches sich noch tiefer in den Wickelkern 30 eingräbt. Um die Verankerung
des Endes 34 des Federbügels 12 im Wickelkern 30 zu fördern, kann es z. B. scharfkantig,
spitz oder aufgerauht ausgebildet sein. Da der polygonale, ringförmige Federbügel
12 mit seinen äußeren Ecken und Enden rund um den Umfang gegen den Wickelkern 30 angedrückt
wird, bewirkt die Klemmung gleichzeitig eine Zentrierung des Wickelkerns 30.
[0026] Um die Verklemmung der Teile, die am Ende des Aufwickelvorgangs rückgängig gemacht
werden muß, zu begrenzen und ein Durchdrehen des Rings 10 innerhalb des Federbügels
12 zu verhindern, nähert sich gemäß Fig. 3 mit zunehmender Klemmung eine der abgerundeten
Ecken der Bodenfläche der Ringnut 26 dem nach außen umgebogenen Ende 36 des Federbügels
12. Während sich die geraden Abschnitte des polygonal gebogenen Federbügels elastisch
radial nach außen durchbiegen können, wenn eine der Ecken des Rings 10 innen dagegendrückt,
kann sich zwar das Ende 36 des Federbügels 12 ein wenig in den Wickelkern 30 eindrücken,
ist aber in sich starr und bildet dadurch einen Anschlag, der die Drehung des Rings
10 relativ zum Federbügel 12 in Aufwickelrichtung 32 begrenzt.
[0027] Wenn der Aufwickelvorgang für das Wickelgut 28 abgeschlossen und die Wickelwelle
14 angehalten ist, läßt sich durch Drehen der gewickelten Rolle in Aufwickelrichtung
die Klemmung zwischen dem Wickelkern 30 und dem Ring 10 mittels des Federbügels 12
aufheben. Der Federbügel 12 nimmt seine entspannte Form und Stellung nach Fig. 1 wieder
ein, und die fertig gewickelte Rolle kann von dem Ring 10 axial abgezogen werden.
Beim Drehen der fertig gewickelten Rolle oder des leeren Wikkelkerns 30 auf dem feststehenden
Ring 10 kann sich das vorstehende Ende 34 des Federbügels 12 nicht in den Wickelkern
30 eindrücken, so daß auch eine Verklemmung nicht zustande kommen kann.
[0028] Zur Änderung der Wickelrichtung kann der Federbügel entnommen und gedreht wieder
eingesetzt werden. Falls beim Aufsetzen eines Wickelkerns 30 auf mehrere nebeneinander
angeordnete Ringe 10 eine Seitenkante des Wickelkerns 30 zufällig gerade in der Ebene
des Federbügels 12 liegt, kann dieser auch entnommen werden. Das Friktionselement
wird dadurch "ausgeschaltet". Die Friktionswirkung kann damit in einfacher Weise von
außen an den Bedarf angepaßt werden, ohne daß die Bestückung der Wickelwelle geändert
werden muß. So könnte z. B. auch bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 auf die dort
gezeigten sieben Friktionselemente anstelle von vier schmalen Wickelkernen 30 ein
breiter Wickelkern aufgesetzt werden, der etwa so breit ist wie sechs oder sieben
nebeneinander angeordnete Ringe 10.
[0029] Die Ausführung nach Fig. 5 und 6 unterscheidet sich nur dadurch von der Ausführung
nach Fig. 1 bis 4, daß die äußere Umfangsfläche des Reibelements 10 im mittleren Bereich
der geraden Abschnitte der im Querschnitt polygonalen Bodenfläche in der Ringnut 26
mit Aussparungen bzw. Vertiefungen 44 geformt ist. Indem das nicht von Anfang an am
Wickelkern 30 angreifende Ende 46 des Federbügels 12 nicht nach radial außen, sondern
nach radial innen gebogen ist und in eine der Aussparungen 44 eingreift, ergibt sich
ein Anschlag, der die Relativbewegung zwischen dem Reibelement 10 und dem Klemmelement
12 in beiden Drehrichtungen begrenzt. Im übrigen entspricht dieses Ausführungsbeispiel
dem nach Fig. 1 bis 4.
[0030] In der Ausführungsform nach Fig. 7 und 8 hat sowohl die äußere Umfangsfläche des
Reibelements 10 im Bereich der Ringnut 26 als auch ein wieder aus Federdraht gebogenes
Klemmelement 12 eine sägezahnförmige Kontur. Im entspannten Zustand des Federbügels
12 sitzen dessen Sägezähne gemäß Fig. 7 passend auf den Sägezähnen des Rings 10. Man
erkennt, daß die steilen Flanken der Zähne Anschläge bilden, welche die relative Drehbewegung
der Teile 10 und 12 in der entspannten Stellung begrenzen.
[0031] Zu Beginn eines Aufwickelvorgangs drängen sich die schwächer geneigten Flanken der
sägezahnförmigen Nocken des Rings 10 keilförmig unter die schwächer geneigten Flanken
der Sägezähne des Federbügels 12. Dadurch wird dieser radial aufgeweitet und zwischen
dem Ring 10 und dem Wickelkern 30 verklemmt. Aussparungen 50 zwischen den sägezahnförmigen
Nocken 48 des Rings 10 bieten dem in der Ringnut 26 bleibenden, in Umfangsrichtung
weisenden Ende 52 des Federbügels 12 einen Anschlag, der die Relativbewegung der beiden
Teile 10 und 12 in Spannrichtung begrenzt.
[0032] Da das Friktionselement nach Fig. 7 und 8 nur in einer Drehrichtung klemmend wirkt,
muß es bei einer gewünschten Drehrichtungsumkehr insgesamt gedreht werden.
[0033] In der Ausführungsvariante nach Fig. 9 bis 11 hat das Reibelement 10 am Boden der
Ringnut 26 eine zylindrische äußere Umfangsfläche mit gleichmäßig über den Umfang
verteilten, radial nach außen vorstehenden, gerundeten Nocken 54. Sie entsprechen
in ihrer Funktion den gerundeten Ecken des Polygons bei der Ausführung nach Fig. 1
bis 4 sowie der Fig. 5 und 6. Das Klemmelement 12 ist in diesem Fall nicht mehr ein
Drahtbügel, sondern ein an einer Stelle offener, außen kreisrunder Ring aus Metall
oder Kunststoff, dessen radial innere Umfangsfläche polygonal gestaltet ist. Im entspannten
Zustand nach Fig. 9 sitzen von den z. B. acht vorhandenen Nocken 54 sieben in den
Ecken des ringförmigen Klemmelements 12. Eine Nocke 54 ragt in die Öffnung des ringförmigen
Klemmelements 12, dessen Enden somit als Anschläge wirken, welche die relative Drehbewegung
der Teile 10 und 12 in beiden Drehrichtungen begrenzen. Das eine der beiden Enden
des ringförmigen Klemmelements 12 ist mit einem scharfkantigen, radial nach außen
vorstehenden Vorsprung 56 versehen, der dieselbe Funktion hat wie das radial vorspringende
Ende 34 des Federbügels nach Fig. 1 und 3.
[0034] Weil der scharfkantige Vorsprung 56 bereits im entspannten Zustand ein wenig in den
Wickelkern 30 eingreift, kommt es zu Beginn des Aufwickelvorgangs gemäß Fig. 11 zu
einer Drehbewegung des Rings 10 relativ zum Klemmelement 12, wobei die Nokken 54 auf
die geraden Abschnitte der inneren Umfangsfläche des ringförmigen Klemmelements 12
auflaufen und dieses radial elastisch aufweiten, so daß es zur Verklemmung des ringförmigen
Reibelements 10 über das ebenfalls ringförmige Klemmelement 12 mit dem Wickelkern
30 kommt.
[0035] Zur Begrenzung der relativen Drehbewegung zwischen den Teilen 11 und 12 könnte anstelle
eines mit den Enden des ringförmigen, offenen Klemmelements 12 zusammenwirkenden Nockens
ein zwischen zwei Innenecken radial nach innen ragender Vorsprung des Klemmelements
12 dienen. Der Vorsprung ist so zu bemessen, daß er, ausgehend von der entspannten
Stellung des Klemmelements 12 nach Fig. 9, nur eine Relativdrehung des Reibelements
10 relativ zum Klemmelement 12 in Aufwickelrichtung zuläßt und auf einen bestimmten
Drehwinkel begrenzt.
[0036] Es empfiehlt sich, daß das ringförmige Klemmelement 12 zumindest an dem Ende, wo
sich der Vorsprung 56 befindet, derart abgeschrägt oder abgerundet ist, daß ein leichtes
Aufschieben und Abnehmen des Wickelkerns möglich ist. Bei dem aus Runddraht bestehenden
Federbügel bei den Ausführungsformen nach Fig. 1 bis 8 gewährleistet bereits der runde
Drahtquerschnitt das leichte Aufschieben und Abnehmen des Wickelkerns 30. Benutzt
man für das Klemmelement 12 Federdraht mit rechteckigem Querschnitt, ist auch dort
die seitliche Abschrägung oder Abrundung an dem radial nach außen vorstehenden Ende
angebracht.
1. Friktionselement zur Übertragung eines bestimmten Drehmoments auf einen Wickelkern
(30) zum Aufwickeln bandförmiger Materialien (28), z. B. Klebeband, mit einem Reibelement
(10), welches mit einem durch Gleitreibung begrenzten Drehmoment rotierend antreibbar
ist, und einem von dem Reibelement (10) in Umfangsrichtung mitnehmbaren Klemmelement
(12), das durch eine Drehbewegung relativ zum Reibelement (10) mittels wenigstens
einer sich schräg zur Umfangsrichtung erstreckenden Spannfläche radial nach außen,
drehfest klemmend gegen den Wickelkern (30) andrückbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Klemmelement (12) die Form eines ringförmigen, radial elastisch aufweitbaren
Bügels hat, der auf einer unrunden äußeren Umfangsfläche des Reibelements (10) sitzt
und mit wenigstens einem Vorsprung (34, 56) schon im entspannten Zustand radial über
den Innendurchmesser des Wickelkerns (30) vorsteht, wobei die unrunde äußere Umfangsfläche
des Reibelements (10) mehrere über den Umfang verteilte Nokken (48, 54) hat, die mit
mehreren über den inneren Umfang des ringförmigen Klemmelements (12) verteilten, sich
schräg zur Umfangsrichtung erstreckenden Spannflächen spreizend zusammenwirken.
2. Friktionselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorsprung (34, 56) an einem Ende des Bügels (12) angeordnet ist, das in die Aufwickelrichtung
zeigt.
3. Friktionselement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei stillstehendem Reibelement (10) und Drehung des Klemmelements (12) in Aufwickelrichtung
die Relativbewegung zwischen beiden durch Anschlag bei Erreichen einer relativen Drehwinkelstellung
begrenzt ist, in der sich das Klemmelement (12) im entspannten Zustand befindet.
4. Friktionselement nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei seinem Antrieb in Aufwikkelrichtung die Relativbewegung zwischen dem Reibelement
(10) und dem Klemmelement (12) durch einen Anschlag (36, 46, 50) begrenzt ist, der
die radiale Verspannung des Klemmelements (12) zwischen dem Reibelement (10) und dem
Wickelkern (30) begrenzt.
5. Friktionselement nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Klemmelement (12) ein polygonal gebogener, offener Drahtring ist und die äußere
Umfangsfläche des Reibelements (10) im Querschnitt entsprechend polygonal geformt
ist.
6. Friktionselement nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Ende (34) des Drahts (12) den Vorsprung bildet, während das andere Ende
(36, 46) des Drahts nach radial außen oder innen abgebogen ist und die Drehbewegung
des Reibelements (10) relativ zum Draht (12) in Aufwikkelrichtung begrenzt.
7. Friktionselement nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Klemmelement (12) ein sägezahnförmig gebogener, offener Drahtring ist, dessen
eines Ende (34) radial nach außen vorsteht und den Vorsprung bildet, und die äußere
Umfangsfläche des Reibelements (10) mit oder ohne Aussparungen (50) entsprechend sägezahnförmig
ausgebildet ist, wobei in Aufwickelrichtung die schwächer geneigte Flanke jedes Sägezahns
(48) der steilen Flanke vorauseilt.
8. Friktionselement nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Klemmelement (12) ein offener Metall oder Kunststoffring mit einem kreisrunden
äußeren Umfang und einem polygonalen inneren Umfang ist und die äußere Umfangsfläche
des Reibelements (10) mit Nocken (54, 62) geformt oder versehen ist, die im entspannten
Zustand des Metall- oder Kunststoffrings (12) in dessen inneren Ecken sitzen.
9. Friktionselement nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das den Vorsprung (34, 56) tragende Ende des Klemmelements (12) im entspannten Zustand
radial elastisch nachgiebig auf dem Reibelement (10) gehalten ist.
10. Friktionselement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorsprung (34, 56) auf den axialen Flanken abgeschrägt oder abgerundet ist.
11. Friktionselement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die äußere Umfangsfläche des Reibelements (10), auf der das Klemmelement (12) sitzt,
den Grund einer Ringnut (26) im Reibelement (10) bildet, welche das Klemmelement (12)
axial hält, wobei der Außendurchmesser des Reibelements (10) neben der Ringnut (26)
nur geringfügig kleiner ist als der Innendurchmesser des Wickelkerns (30).
1. A friction element for transmitting a given torque to a winding core (30) for winding
strip-like materials (28), for example adhesive tape, with a friction element (10)
which can be driven to rotate with a torque limited by sliding friction, and with
a clamping element (12) which can be entrained in a circumferential direction by the
friction element (10) and which by a rotating movement relative to the friction element
(10) can be pressed against the winding core (30) by means of at least one gripping
surface extending obliquely to the circumferential direction and radially outward
so as to be clamped rotationally fixed, characterised in that the clamping element (12) is in the form of an annular clip which can be expanded
in a radially elastic manner and which is fitted on a non-circular outer circumferential
surface of the friction element (10) and with at least one projection (34,56), even
in the relaxed condition, projects radially over the inner diameter of the winding
core (30), wherein the non-circular outer circumferential surface of the friction
element (10) has a plurality of circumferentially spaced cams (48,54) which cooperate
expandably with a plurality of gripping surfaces spaced apart over the inner circumference
of the annular clamping element (12) and extending obliquely to the circumferential
direction.
2. A friction element according to Claim 1, characterised in that the projection (34,56) is arranged at one end of the clip (12) which points in the
winding direction.
3. A friction element according to Claim 1 or 2, characterised in that, with the friction element (10) stationary and upon rotation of the clamping element
(12) in the winding direction, the relative movement between the two of them is limited
by a stop member upon reaching a relative angle of rotation position, in which the
clamping element (12) is situated in the relaxed condition.
4. A friction element according to any one of Claims 1 to 3, characterised in that, when it is driven in winding direction, the relative movement between the friction
element (10) and the clamping element (12) is limited by a stop member (36,46,50)
which limits the radial bracing of the clamping element (12) between the friction
element (10) and the winding core (30).
5. A friction element according to any one of Claims 1 to 4, characterised in that the clamping element (12) is a polygonally bent open wire ring and the outer circumferential
surface of the friction element (10) is of corresponding polygonal shape in cross-section.
6. A friction element according to Claim 5, characterised in that one end (34) of the wire (12) forms the projection, whereas the other end (36,46)
of the wire is bent radially outward or inward and limits the rotating movement of
the friction element (10) relative to the wire (12) in winding direction.
7. A friction element according to any one of Claims 1 to 6, characterised in that the clamping element (12) is an open wire ring bent in sawtooth-shape manner, one
end (34) of which projects radially outward and forms the projection, and the outer
circumferential surface of the friction element (10) is formed correspondingly sawtooth-shaped
with or without recesses (50), wherein in winding direction the more gently inclined
flank of each sawtooth (48) precedes the steep flank.
8. A friction element according to any one of Claims 1 to 6, characterised in that the clamping element (12) is an open metal or plastics material ring with a circular
outer circumference and a polygonal inner circumference, and the outer circumferential
surface of the friction element (10) is formed or provided with cams (54,62) which,
in the relaxed condition of the metal or plastics material ring (12), fit into its
inner corners.
9. A friction element according to any one of the Claims 6 to 8, characterised in that the end of the clamping element (12) carrying the projection (34,56) is retained
in the relaxed condition in a radially elastically resilient manner on the friction
element (10).
10. A friction element according to any one of the preceding Claims, characterised in that the projection (34,56) is bevelled or rounded on the axial flanks.
11. A friction element according to any one of the preceding Claims, characterised in that the outer circumferential surface of the friction element (10), on which the clamping
element (12) is fitted, forms the base of an annular groove (26) in the friction element
(10), which axially retains the clamping element (12), wherein the outer diameter
of the friction element (10) in addition to the annular groove (26) is only slightly
smaller than the inner diameter of the winding core (30).
1. Elément de friction pour transmettre un couple déterminé à une bobine (30) pour enrouler
un matériau en forme de ruban (28), tel qu'un ruban adhésif comprenant :
- un élément de friction (10) entraîné en rotation par un couple limité par une friction
glissante et un élément de pincement (12) entraîné dans la direction périphérique
par l'élément de friction (10), l'élément de serrage étant pressé par un mouvement
de rotation par rapport à l'élément de friction (10) par au moins une surface de serrage
s'étendant en biais par rapport à la direction périphérique, radialement vers l'extérieur,
de façon à se serrer solidairement en rotation contre la bobine (30),
élément de friction caractérisé en ce que
- l'élément de pincement (12) a la forme d'un arceau annulaire, extensible élastiquement
dans la direction radiale, et qui s'appuie sur une surface périphérique extérieure
non circulaire de l'élément de friction (10) et dépasse par au moins une partie en
saillie (34, 56) déjà à l'état non tendu, radialement le diamètre intérieur du noyau
d'enroulement (30), et
- la surface périphérique extérieure non circulaire de l'élément de friction (10)
comporte plusieurs cames (48, 54) réparties en périphérie et coopèrent dans le sens
de l'écartement avec plusieurs surfaces de serrage en biais par rapport à la direction
périphérique et réparties sur la périphérie intérieure de l'élément de pincement (12)
de forme annulaire.
2. Elément de friction selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
la partie en saillie (34, 56) se trouve à l'extrémité de l'arceau (12) et elle est
dirigée dans le sens de l'enroulement.
3. Elément de friction selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que
lorsque l'élément de friction (10) est arrêté et si l'élément de pincement (12) tourne
dans le sens de l'enroulement, le mouvement relatif entre les deux éléments est limité
par la venue en butée lorsqu'on atteint une position angulaire de rotation relative
dans laquelle l'élément de pincement (12) se trouve à l'état détendu.
4. Elément de friction selon l'une des revendications 1 à 3,
caractérisé en ce que
pour son entraînement dans le sens de l'enroulement, le mouvement relatif entre l'élément
de friction (10) et l'élément de pincement (12) est limité par une butée (36, 46,
50) qui limite le serrage radial de l'élément de pincement (12) entre l'élément de
friction (10) et le noyau de bobine (30).
5. Elément de friction selon l'une des revendications 1 à 4,
caractérisé en ce que
l'élément de pincement (12) est un anneau en fil de fer ouvert, cintré suivant une
forme polygonale et la surface périphérique extérieure de l'élément de friction (10)
a une section de forme polygonale correspondante.
6. Elément de friction selon la revendication 5,
caractérisé en ce qu'
une extrémité (34) du fil de fer (12) forme la partie en saillie alors que l'autre
extrémité (36, 46) du fil de fer est recourbée radialement vers l'extérieur ou vers
l'intérieur et limite le mouvement de rotation de l'élément de friction (10) par rapport
au fil de fer (12) dans le sens de l'enroulement.
7. Elément de friction selon l'une des revendications 1 à 6,
caractérisé en ce que
l'élément de pincement (12) est un anneau de fil de fer, ouvert, cintré, en forme
de dents de scie, dont une extrémité (34) vient radialement en saillie et forme la
partie en saillie et la surface périphérique extérieure de l'élément de friction (10)
avec ou sans dégagement (50) a une forme en dents de scie correspondante et le sens
de l'enroulement est celui du flanc le moins incliné de chaque dent de scie (48) en
amont du flanc raide.
8. Elément de friction selon l'une des revendications 1 à 4,
caractérisé en ce que
l'élément de pincement (12) est un anneau en métal ou en matière plastique ayant une
périphérie extérieure circulaire et une périphérie intérieure polygonale, et la surface
périphérique extérieure de l'élément de friction (10) est formée ou munie de cames
(54, 62) qui se logent dans les coins intérieurs à l'état détendu de l'anneau en métal
ou en matière plastique (12).
9. Elément de friction selon l'une des revendications 6 à 8,
caractérisé en ce que
l'extrémité de l'élément de pincement (12) qui porte la partie en saillie (34, 56)
est tenue sur l'élément de friction (10) de manière élastiquement souple dans la direction
radiale, à l'état détendu.
10. Elément de friction selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
la partie en saillie (34, 56) sur les flancs axiaux est en biais ou arrondie.
11. Elément de friction selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
la surface périphérique extérieure de l'élément de friction (10) sur lequel repose
l'élément de pincement (12) constitue le fond d'une rainure annulaire (26) de l'élément
de friction (10) qui tient axialement l'élément de pincement (12), et
le diamètre extérieur de l'élément de friction (10) à côté de la rainure annulaire
(26) n'est que légèrement plus petit que le diamètre intérieur de la bobine (30).