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EP 1 657 013 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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20.10.2010 Patentblatt 2010/42 |
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Anmeldetag: 26.10.2005 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Werkzeugaufnahme
Tool holder
Porte-outil
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
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Priorität: |
12.11.2004 DE 102004054685
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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17.05.2006 Patentblatt 2006/20 |
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Patentinhaber: HILTI Aktiengesellschaft |
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9494 Schaan (LI) |
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Erfinder: |
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- Kleine, Werner
28832, Achim (DE)
- Britten, Werner
66125, Saarbrücken (DE)
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Vertreter: Wildi, Roland |
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Hilti Aktiengesellschaft,
Corporate Intellectual Property
Feldkircherstrasse 100
Postfach 333 9494 Schaan 9494 Schaan (LI) |
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Entgegenhaltungen: :
US-A- 4 107 949 US-A- 4 658 912 US-A- 5 704 744
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US-A- 4 536 109 US-A- 5 326 199 US-A1- 2004 052 596
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezeichnet eine Werkzeugaufnahme gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs
1 mit einem radial versetzbaren Verriegelungskörper, insbesondere für einen Bohrhammer
zur Aufnahme eines Schlagbohrers.
[0002] Schlagend und drehend angetriebene Werkzeuge mit einem Einsteckende werden üblicherweise
formschlüssig drehfest sowie begrenzt axial beweglich in einer Werkzeugaufnahme geführt,
welche mittels zumindest eines, in eine maschinenseitig geschlossene Nut des Einsteckendes
eindringenden, radial versetzbaren Verriegelungskörpers axial verriegelt werden.
[0003] Nach der
DE19724532 sowie der
DE3205063 weist eine Werkzeugaufnahme einen, von einer hohlzylinderförmigen Aufnahmehülse eines
Führungsdurchmessers radial nach Innen mit einer Steghöhe einkragenden, leistenförmigen
Drehmitnahmesteg und einen radial versetzbaren Verriegelungskörper auf. Der Drehmitnahmesteg
erstreckt sich aufnahmeseitig zum aufnahmeseitigen Rand der Ausnehmung für den Verriegelungskörper
über eine axiale Länge, welche etwa dem Führungsdurchmesser entspricht.
[0004] Die
US5704744 offenbart eine Werkzeugaufnahme mit mehreren gegenüberliegenden, von einem einheitlichen
Führungsdurchmesser einer hohlzylinderförmigen Aufnahmehülse radial nach Innen einkragenden,
leistenförmigen Drehmitnahmestegen unbestimmter axialer Länge mit Kontaktflächen und
einem durch eine Ausnehmung der Aufnahmehülse im Axialbereich des Führungsdurchmessers
hindurch radial versetzbaren Verriegelungskörper.
[0005] Die
US5326199 offenbart eine Werkzeugaufnahme mit zwei gegenüberliegenden, von einem antriebsseitig
engeren Führungsdurchmesser einer hohlzylinderförmigen Aufnahmehülse radial nach Innen
einkragenden, leistenförmigen Drehmitnahmestegen mit Kontaktflächen und einem durch
eine Ausnehmung der Aufnahmehülse im Axialbereich des Führungsdurchmessers hindurch
radial versetzbaren Verriegelungskörper, wobei aufnahmeseitig in einem wesentlich
radial erweiterten Hülsenbereich mehrere Zusatzdrehmitnahmestege anordnet sind.
[0006] Die derzeit bei Bohrhammersystemen weltweit meistgenutzten, praktisch standardisierten
Einsteckenden und zugeordneten Werkzeugaufnahmen sind in der
US4107949 beschrieben, welche eine aufnahmeseitige, zylindermantelförmige Führungsfläche mit
dem Führungsdurchmesser von 10 mm, zum freien Stirnende hin axial geschlossene Verriegelungsnuten
und zum freien Stirnende hin axial offene, trapezförmige Drehmitnahmenuten aufweisen.
In der zugeordneten Werkzeugaufnahme greift zumindest ein radial versetzbarer Verriegelungskörper
in eine Verriegelungsnut ein und begrenzt die axiale Beweglichkeit des Werkzeugs in
der Werkzeugaufnahme. Zudem greifen zwei gegenüberliegende Drehmitnahmestege in je
eine Drehmitnahmenut des Einsteckendes ein und übertragen über je eine Tangentialkontaktfläche
das Drehmoment. Diese Einsteckenden waren ursprünglich für einen Bohrerdurchmesser
bis zu 17 mm ausgelegt und sind somit dem Bereich der kleinen, leistungsschwächeren
Bohrhämmer mit einer Leistung kleiner 650 W zuzuordnen. Bei derartigen Maschinenleistung
- Werkzeug - Kombinationen waren Verschleissprobleme praktisch nicht vorhanden.
[0007] Die zunehmend leistungsstärkeren Handwerkzeugmaschinen, insbesondere Bohrhämmer,
gestatten es jedoch inzwischen, in bestimmten Betriebsmodi hohe Drehmomente auf ein
Werkzeug zu übertragen. Inzwischen hat sich eine Erweiterung des praktischen Einsatzbereiches
dieser Bohrhämmer bis zu einem Bohrerdurchmesser von 30 mm ergeben. Dabei hat sich
gezeigt, dass Bohrerdurchmesser über 17 mm vermehrt zu Verschleiss und Schädigungen
der Werkzeugaufnahme führen, konkret zu wesentlich höherem Verschleiss der Drehmitnahmestege
an den Kontaktflächen. Insbesondere durch die Verfügbarkeit moderner, armierungsfester
Hammerbohrer kommt es zudem vermehrt zu Werkzeugblockaden dieser im armierten Bohrloch.
Beim Versuch des Nutzers, den Hammerbohrer herauszuziehen, werden auf das Werkzeug
mittels einer in sich arretierten Handwerkzeugmaschine hohe Drehmomente aufgebracht
und hohe ruckartige Zugkräfte ausgeübt, welche auf das Werkzeug über den aufnahmeseitigen
Rand der Ausnehmung für den Verriegelungskörper übertragen werden und beim Überschreiten
der zulässigen mehrachsigen Beanspruchung zum Bruch der Aufnahmehülse nahe diesem
aufnahmeseitigen Rand führen.
[0008] Die Aufgabe der Erfindung besteht in der Realisierung einer schädigungs- und verschleissminimierten
Werkzeugaufnahme für leistungsstarke Handwerkzeugmaschinen.
[0009] Die Aufgabe wird im Wesentlichen durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte
Weiterbildungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
[0010] So weist eine Werkzeugaufnahme mit mindestens zwei gegenüberliegenden, von einer
hohlzylinderförmigen Aufnahmehülse eines Führungsdurchmessers radial nach Innen einkragenden,
leistenförmigen Drehmitnahmestegen mit Kontaktflächen wenigstens einen durch eine
Ausnehmung der Aufnahmehülse hindurch radial versetzbaren Verriegelungskörper auf,
wobei das aufnahmeseitige Ende der Drehmitnahmestege einen Abstand von dem aufnahmeseitigen
Rand der Ausnehmung hat, der grösser als das 1,5-fache des Führungsdurchmessers ist.
[0011] Der bruchmechanisch kritische Axialbereich des sich zu 45° fortsetzenden mehrachsigen
Spannungszustandes am aufnahmeseitigen Rand der Ausnehmung erstreckt sich beidseitig
etwa zur Hälfte des Führungsdurchmessers. Über die dem Führungsdurchsmesser entsprechende
darüber hinaus vorhandene, zusätzlich vorgelagerte Kontaktlänge der Drehmitnahmestege
wird bedingt durch die begrenzte Torsionssteifigkeit des Einsteckendes zumindest der
wesentliche Teil des Drehmoments ausschliesslich aufnahmeseitig von der Ausnehmung
eingeprägt. Der obige bruchmechanisch kritische Axialbereich ist somit notwendig geringeren
Belastungen ausgesetzt, wodurch bei gegebener Dauerfestigkeitsgrenze ein höheres Drehmoment
schädigungsarm einprägbar ist. Durch die nunmehr wesentlich verlängerte, zusätzlich
vorgelagerte Kontaktlänge der Drehmitnahmestege, werden vom Nutzer manuell über die
Werkzeugmaschine aufgebrachte ruckartige Zugbelastungen bei gleichzeitig hohem Drehmoment
bruchsicher auf das Werkzeug übertragen.
[0012] Vorteilhaft beträgt die Länge der Drehmitnahmestege mindestens das Dreifache des
Führungsdurchmessers, wodurch bei gleichem Querschnitt eine grössere Kontaktfläche
realisiert wird, welche bei Standardbelastungen zu kleineren Flächenpressungen führt
und somit den Verschleiss wesentlich reduziert. Zudem führen die kleineren Flächenpressungen
zu geringeren Gleitreibungsverlusten eines zugeordnet in der Aufnahmehülse axial begrenzt
frei beweglich geführten Einsteckendes, wodurch die Schlagenergieübertragung verbessert
wird.
[0013] Vorteilhaft beträgt der Abstand der Drehmitnahmestege vom aufnahmeseitigen Ende der
Aufnahmehülse maximal die Hälfte des Führungsdurchmessers, wodurch die nicht zur Übertragung
von Drehmoment nutzbare axiale Führungslänge der Aufnahmehülse beschränkt und somit
die Werkzeugaufnahme verkürzt ist.
[0014] Vorteilhaft liegt betragsmässig die Summe zweier in derselben Drehrichtung orientierten
Kontaktflächen im Bereich zwischen der Hälfte und dem Ganzen des Quadrats des Führungsdurchmessers,
wodurch die Werkzeugaufnahme auf die für Stahl-Stahl-Kontaktsysteme wie Passfedern
empfohlenen zulässige Flächenpressung von 100 - 120 MPa dimensioniert ist.
[0015] Die Erfindung wird bezüglich eines vorteilhaften Ausführungsbeispiels näher erläutert
mit:
Fig. 1 als Werkzeugaufnahme im Längsschnitt
Fig. 2 als Werkzeugaufnahme im Querschnitt
[0016] Nach den Fig. 1 und Fig. 2 weist eine Werkzeugaufnahme 1 einer drehend und schlagend
ein Werkzeug 9 antreibenden Werkzeugmaschine 11 genau zwei gegenüberliegende, von
einer hohlzylinderförmigen Aufnahmehülse 3 eines Führungsdurchmessers D radial nach
Innen mit einer Steghöhe H = 0.15 D einkragende, leistenförmige Drehmitnahmestege
4a, 4b einer Länge L mit radial verlaufenden Kontaktflächen 5 und einen durch eine
Ausnehmung 6 der Aufnahmehülse 3 hindurch radial versetzbaren Verriegelungskörper
2 in Form einer Kugel auf. Das aufnahmeseitige Ende der Drehmitnahmestege 4a, 4b hat
einen Abstand X von dem aufnahmeseitigen Rand der Ausnehmung 6, der dem Doppelten
des Führungsdurchmessers D entspricht. Die Länge L der Drehmitnahmestege 4a, 4b beträgt
das Dreifache des Führungsdurchmessers D und der Abstand Y der vom aufnahmeseitigen
Ende der Aufnahmehülse 3 beträgt ein Fünftel des Führungsdurchmessers D. Die betragsmässige
Summe Σ aller in derselben Drehrichtung ω orientierten Kontaktflächen 5 liegt mit
Σ = 2 L H = 2 (3 D) (0.15 D) = 0.9 D^2 im Bereich zwischen der Hälfte und dem Ganzen
des Quadrats des Führungsdurchmessers D. Selbst bei einer leistungsstarken Werkzeugmaschine
11 mit einem Drehmoment M bis zu 50.000 Nmm ergibt sich bei einem Führungsdurchmesser
D = 10 mm näherungsweise nur eine Flächenpressung P = M / (D L H) = M / 0.45 D^3 =
111 MPa, die in den empfohlenen Grenzen bleibt. Bei hohen Drehmomenten wie im Fall
einer Werkzeugblockade wird durch die begrenzte Torsionssteifigkeit eines Einsteckendes
12 des Werkzeugs 9 im wesentlichen nur die aufnahmeseitig vor dem mehrachsigen Spannungszustand
S zusätzlich vorgelagerte Kontaktlänge K = D = 10 mm beansprucht.
1. Werkzeugaufnahme mit mindestens zwei gegenüberliegenden, von einem Führungsdurchmesser
(D) einer hohlzylinderförmigen Aufnahmehülse (3) radial nach Innen einkragenden, leistenförmigen
Drehmitnahmestegen (4a, 4b) mit, Kontaktflächen (5) und wenigstens einem durch eine
Ausnehmung (6) der Aufnahmehülse (3) in einem Axialbereich gleichbleibenden Führungsdurchmessers
(D) hindurch radial versetzbaren Verriegelungskörper (2), dadurch gekennzeichnet, dass das aufnahmeseitige Ende der Drehmitnahmestege (4a, 4b) einen Abstand (X) von dem
aufnahmeseitigen Rand der Ausnehmung (6) hat, der größer als das 1,5-fache des Führungsdurchmessers
(D) ist, dass der Abstand (Y) der Drehmitnahmestege (4a, 4b) von einem aufnahmeseitigen
Rand der Aufnahmehülse (3) geringer als ein Abstand (X+Y) der Ausnehmung (6) von dem
aufnahmeseitigen Rand der Aufnahmehülse (3) ist und dass die Drehmitnahmestege (4a,
4b) sich in der axialen Richtung der Aufnahmehülse (3) über die Ausnehmungen erstrecken.
2. Werkzeugaufnahme nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge (L) der Drehmitnahmestege (4a, 4b) mindestens das Dreifache des Führungsdurchmessers
(D) beträgt.
3. Werkzeugaufnahme nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand (Y) der Drehmitnahmestege (4a, 4b) vom aufnahmeseitigen Ende der Aufnahmehülse
(3) maximal die Hälfte des Führungsdurchmessers (D) beträgt.
4. Werkzeugaufnahme nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass betragsmässig die Summe zweier in derselben Drehrichtung (ω) orientierten Kontaktflächen
(5) im Bereich zwischen der Hälfte und dem Ganzen des Quadrats des Führungsdurchmessers
(D) liegt.
1. A chuck having at least two ridge-like rotary driving flanges (4a, 4b) located opposite
one another and projecting radially inwards from a guide diameter (D) of a hollow
cylindrical receiving sleeve (3), said rotary driving flanges (4a, 4b) having contact
surfaces (5) and at least one locking member (2) which can be displaced in radial
direction through an opening (6) formed in the receiving sleeve (3) in an axial region
of constant guide diameter (D), characterized in that the ends of the rotary driving flanges (4a, 4b) on the receiving side are at a distance
(X) from the edge of the opening (6) on the receiving side, which is greater than
1.5 times the guide diameter (D), in that the distance (Y) of the rotary driving flanges (4a, 4b) from an edge of the receiving
sleeve (3) on the receiving side is less than a distance (X+Y) of the opening (6)
from the edge of the receiving sleeve (3) on the receiving side, and in that the rotary driving flanges (4a, 4b) extend in axial direction of the receiving sleeve
(3) beyond the openings.
2. A chuck according to Claim 1, characterized in that the length (L) of the rotary driving flanges (4a, 4b) is at least three times the
guide diameter (D).
3. A chuck according to Claim 1 or 2, characterized in that the distance (Y) of the rotary driving flanges (4a, 4b) from the end of the receiving
sleeve (3) on the receiving side is at most half the guide diameter (D).
4. A chuck according to one of Claims 1 to 3, characterized in that, in terms of absolute value, the sum of two contact surfaces (5) oriented in the same
direction of rotation (ω) is in the region of between half and the whole of the square
of the guide diameter (D).
1. Porte-outil comportant au moins deux nervures d'entraînement en rotation opposées
(4a, 4b) en forme de barrettes, faisant radialement saillie vers l'intérieur à partir
d'un diamètre de guidage (D) d'un manchon de réception en forme de cylindre creux
(3), lesdites nervures ayant des surfaces de contact (5) et au moins un corps de verrouillage
(2) pouvant être déplacé radialement à travers un évidement (6) du manchon de réception
(3) ayant un diamètre de guidage (D) qui reste constant dans une zone axiale, caractérisé en ce que l'extrémité côté réception des nervures d'entraînement en rotation (4a, 4b) est à
une distance (X) du bord côté réception de l'évidement (6) qui est supérieure à 1,5
fois le diamètre de guidage (D), que la distance (Y) des nervures d'entraînement en
rotation (4a, 4b) par rapport à un bord côté réception du manchon de réception (3)
est inférieure à une distance (X+Y) de l'évidement (6) par rapport au bord côté réception
du manchon de réception (3), et que les nervures d'entraînement en rotation (4a, 4b)
s'étendent dans la direction axiale du manchon de réception (3) au-dessus des évidements.
2. Porte-outil selon la revendication 1, caractérisé en ce que la longueur (L) des nervures d'entraînement en rotation (4a, 4b) est au moins égale
au triple du diamètre de guidage (D).
3. Porte-outil selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la distance (Y) des nervures d'entraînement en rotation (4a, 4b) à partir de l'extrémité
côté réception du manchon de réception (3) est au plus égale à la moitié du diamètre
de guidage (D).
4. Porte-outil selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce qu'en termes de quantité, la somme de deux surfaces de contact (5) orientées dans le
même sens de rotation (ω) se situe dans la plage entre la moitié et la totalité du
carré du diamètre de guidage (D).

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