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EP 1 658 032 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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25.03.2015 Patentblatt 2015/13 |
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Anmeldetag: 27.08.2004 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/AT2004/000294 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2005/020869 (10.03.2005 Gazette 2005/10) |
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THERAPEUTISCHES BEHANDLUNGSGERÄT
THERAPEUTIC TREATMENT APPLIANCE
APPAREIL DE TRAITEMENT THERAPEUTIQUE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PL PT RO SE SI SK TR
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Priorität: |
29.08.2003 AT 13602003
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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24.05.2006 Patentblatt 2006/21 |
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Patentinhaber: |
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- Von Othegraven, Achim
2203 Putzing (AT)
- graceNT AG,
6304 Zug (CH)
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Erfinder: |
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- Von Othegraven,Achim
2203 Putzing (AT)
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Vertreter: Henhapel, Bernhard |
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Patentanwälte Kliment & Henhapel
Singerstrasse 8 A-1010 Wien A-1010 Wien (AT) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 644 525 GB-A- 1 063 871 US-A- 5 733 240
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WO-A-97/13549 US-A- 4 753 225
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein therapeutisches Behandlungsgerät gemäß dem Oberbegriff
von Anspruch 1.
[0002] Therapeutische Behandlungen mithilfe manueller Behandlungstechniken sind wohlbekannt.
Dabei üben die Hände des Therapeuten Zug- und Druckkräften zur Lockerung der Bänder
und Muskeln des Patienten aus, was je nach Indikation und Behandlungstechnik therapeutische
Wirkung zeigt, etwa eine Mobilisierung von Gelenken, bessere Abfuhr von Körperflüssigkeiten
wie etwa Lymphflüssigkeit, verbesserte Durchblutung von Geweben und Organen und vieles
mehr. Durch den Einsatz der Hände des Therapeuten haben Behandlungstechniken dieser
Art lokalen Charakter, d.h. die therapeutische Intervention durch Berührung ist stets
auf eine eng begrenzte Körperregion beschränkt, wenngleich die Wirkung dieser therapeutischen
Intervention durchaus auf den gesamten Körper des Patienten ausstrahlen kann, wie
dies etwa bei osteopathischen Behandlungstechniken der Fall ist.
[0003] Behandlungsmethoden dieser Art betrachten die einzelnen Organe nicht isoliert, sondern
vermuten, dass Schmerzen in einem Körperteil ihre Ursache ganz woanders haben können.
Innere Organe und Knochen sind über Bänder, Muskeln und Nerven miteinander verbunden.
Ist ein Körperteil krank oder verletzt, können in einer Art Kettenreaktion andere
Organe gestört werden. So sind zum Beispiel an Nierenschmerzen nicht immer eine Nierenentzündung
oder Nierensteine schuld. Es kann auch der Hüftmuskel sein, auf dem die Niere beim
Atmen täglich rund 600mal auf- und abgleitet. Ist dieser Muskel verkrampft, z.B. durch
schiefe Körperhaltung, werden Atmung und Nierenfunktion mit beeinträchtigt. Bei osteopathischen
Behandlungstechniken werden mit gezielten, sanften Druckmassagen mit den Fingerspitzen
Muskel-Verkrampfungen gelöst, Bänder gedehnt und Verklebungen und Verwachsungen gelockert.
Gute Resultate werden hierbei etwa bei Rücken-, Knie- und Kieferschmerzen, Durchfall
und Verstopfung, Migräne und Regelbeschwerden, bei chronischen Nebenhöhlen- und Blasenentzündungen,
bei Hörsturz, Tinnitus oder auch Asthma erzielt.
[0004] Die relative Lage der über Bänder, Muskeln und Nerven miteinander verbundenen inneren
Organe und Knochen ist selbstverständlich veränderlich, innere Organe und Knochen
können gegeneinander geringfügig verschoben werden. Aus mechanischer Sicht bilden
Bänder, Filamente, Sehnen und Muskeln elastische Kopplungen zwischen inneren Organen
und Knochen, wobei die relative Lage von inneren Organen und Knochen wiederum auf
die sie verbindenden Bänder, Filamente, Sehnen und Muskeln rückwirkt. Aus mechanischer
Sicht sind dadurch Kopplungskreise verwirklicht, die schwingfähige Systeme- darstellen.
Durch die Art und Stärke der (Rück-) Kopplung werden bestimmte Organe und Knochen
mit dem einen oder anderen Organ, Muskel, Gewebe oder Knochen in stärkerer gegenseitiger
Verbindung stehen als mit anderen. Es ist daher zu erwarten, dass bestimmte Organe,
Muskel, Gewebe oder Knochen ein gemeinsames, schwingfähiges System bilden und als
solches identifiziert werden können, was gemäß Schwingungslehre der Physik auch als
Schwingkreis bezeichnet werden kann. Des weiteren werden andere Organe, Muskel, Gewebe
oder Knochen andere Schwingkreise bilden. Diese unterschiedlichen Schwingkreise sollten
über ihre Resonanzfrequenzen auffindbar und identifizierbar sein. Im folgenden wird
jedoch für diese Schwingkreise der Begriff "Funktionskreis" verwendet, da die praktische
Erfahrung des Anmelders zeigt, dass diesen Schwingkreisen etwa -auch bestimmte Drüsen
sowie Hormone zugeordnet sind. Die Vorstellung eines bloß mechanischen, schwingfähigen
Systems würde daher zu kurz greifen. Stattdessen sind diese Schwingkreise mit bestimmten
physiologischen Funktionen verknüpft, sodass der Begriff Funktionskreis passender
erscheint.
[0005] Tatsächlich legen theoretische und praktische Untersuchungen des Anmelders sieben
Funktionskreise nahe:
Der erste Funktionskreis umfasst die festen Komponenten Wirbelsäule, Knochen, Zähne
und Nägel sowie beide Beine, Anus, Rektum, Dickdarm, Mastdarm, Enddarm sowie die Prostata.
Diesem Funktionskreis können die Nebennierendrüsen sowie die Hormone Adrenalin und
Noradrenalin zugeordnet werden. Des weiteren scheint hinsichtlich der physiologischen
Verknüpfung das Blut sowie der allgemeine Zellaufbau besonders mit diesem Funktionskreis
verknüpft zu sein.
Der zweite Funktionskreis umfasst den Beckenraum, die Fortpflanzungsorgane, die Nieren
und die Blase. Diesem Funktionskreis können die Keimdrüsen, die Eierstöcke, die Hoden
und auch die Prostata sowie die Östrogene und Testosteron zugeordnet werden. Des weiteren
scheint hinsichtlich der physiologischen Verknüpfung die Lymphe, die Verdauungssäfte
sowie das Sperma besonders mit diesem Funktionskreis verknüpft zu sein.
Der dritte Funktionskreis umfasst den unteren Rücken, die Bauchhöhle, das Verdauungssystem,
den Magen, die Leber, die Milz und die Gallenblase. Diesem Funktionskreis können die
Bauchspeicheldrüse sowie das Insulin zugeordnet werden. Des weiteren scheint hinsichtlich
der physiologischen Verknüpfung das vegetative Nervensystem besonders mit diesem Funktionskreis
verknüpft zu sein.
Der vierte Funktionskreis umfasst den oberen Rücken, das Herz, den Brustkorb und die
Brusthöhle, den unteren Lungenbereich sowie die Haut und die Hände. Diesem Funktionskreis
können die Thymusdrüse und das Thymushormon zugeordnet werden. Des weiteren scheint
hinsichtlich der physiologischen Verknüpfung das Blutkreislaufsystem besonders mit
diesem Funktionskreis verknüpft zu sein.
Der fünfte Funktionskreis umfasst die Lunge, die Bronchien, die Speiseröhre, den Sprechapparat,
die Kehle, den Nacken, den Kiefer und die Kinnbacken. Diesem Funktionskreis können
die Schilddrüse und die Nebenschilddrüse sowie das Hormon Thyroxin zugeordnet werden.
Der sechste Funktionskreis umfasst das Kleinhirn, die Ohren, die Nase, die Nebenhöhlen,
die Augen, die Stirn und das Gesicht. Diesem Funktionskreis können die Hirnanhangdrüse
(Hypophyse) sowie das Hormon Vasopressin (Adiuretin) sowie Pituitrin zugeordnet werden.
Des weiteren scheint hinsichtlich der physiologischen Verknüpfung das Nervensystem
besonders mit diesem Funktionskreis verknüpft zu sein.
Der siebente Funktionskreis umfasst das Großhirn sowie die Schädeldecke. Diesem Funktionskreis
können die Zirbeldrüse (Epiphyse) sowie das Hormon Serotonin (Enteramin) und Melatonin
zugeordnet werden.
[0006] Für eine therapeutische Interaktion mit diesen Funktionskreisen ist aber die bloße
manuelle Manipulation, die zumeist nur lokal ansetzt, unzureichend. Es hat sich nun
herausgestellt, dass diesen Funktionskreisen tatsächlich Resonanzfrequenzen zugeordnet
werden können, über die eine Stimulierung des gesamten Funktionskreises erreicht werden
kann. Da diese Funktionskreise aus physikalischer Sicht mechanische Systeme mit Größenordnungen
von Zentimetern bis Metern sind, ist zu erwarten, dass die Resonanzfrequenzen in der
Größenordnung von 20 Hz bis 100 Hz liegen und dass sich jede einzelne Resonanzfrequenz
in engen diskreten Frequenzbändern bewegt, wie dies für Schwingkreise der Fall ist.
Genau dieser Sachverhalt wurde in der therapeutischen Praxis beobachtet. So konnte
dem ersten Funktionskreis ein Frequenzband von 31 Hz bis 33 Hz, dem zweiten Funktionskreis
ein Frequenzband von 35.5 Hz bis 37.5 Hz, dem dritten Funktionskreis ein Frequenzband
von 40 Hz bis 42.5 Hz, dem vierten Funktionskreis ein Frequenzband von 44.5 Hz bis
46.5 Hz, dem fünften Funktionskreis ein Frequenzband von 49 Hz bis 51 Hz, dem sechsten
Funktionskreis ein Frequenzband von 54 Hz bis 56 Hz und dem siebenten Funktionskreis
ein Frenquenzband von 58.5 Hz bis 60.5 Hz zugeordnet werden.
[0007] Aus der
US 4 753 225 ist ein Behandlungsgerät bekannt, das zwar den Einsatz von Schall-Frequenzen unter
100 Hz nennt, das aber immer noch von der Vorstellung ausgeht, einzelne Organe mit
einer ihnen zugeordneten Frequenz zu behandeln. Folglich werden in der
US 4 753 225 auch Frequenzen genannt, die sich von den erfindungsgemäßen Frequenzbändern unterscheiden.
Außerdem ist in der
US 4 753 225 vorgesehen, zusätzlich zu einem Grundton auch die dazugehörigen Obertöne zu applizieren,
wofür zusätzliche Signalgeneratoren vorgesehen sind. Diese Obertöne weisen Frequenzen
oberhalb 100 Hz auf, sodass nur mit jenem Bedienelement, das dem Signalgenerator für
den Grundton zugeordnet ist, ein Frequenzband unterhalb 100 Hz ausgewählt werden kann,
mit den anderen Bedienelementen, die den Signalgeneratoren für die Obertöne zugeordnet
sind, aber nicht.
[0008] Ziel der Erfindung ist somit ein therapeutisches Behandlungsgerät, das den Sachverhalt
unterschiedlicher Funktionskreise nützt und eine Stimulation einzelner Funktionskreise
über deren Resonanzfrequenzen gestattet. Dieses Ziel wird durch die Verwirklichung
der Maßnahmen gemäß Anspruch 1 erreicht.
[0009] Anspruch 1 sieht hierbei ein therapeutisches Behandlungsgerät mit einer Auflagefläche
für den Patienten vor, wobei unterhalb der Auflagefläche mindestens ein Schallkörper
befestigt ist, der Schallwellen mit einer Frequenz unter 100 Hz erzeugt, die innerhalb
vorgegebener, diskreter Frequenzbänder liegen, sowie eine Bedieneinheit mit mehreren
Bedienelementen zur Ansteuerung des mindestens einen Schallkörpers vorgesehen ist.
Erfindungsgemäß ist nun vorgesehen, dass sich ein erstes Frequenzband von 31 Hz bis
33 Hz erstreckt, ein zweites Frequenzband von 35.5 Hz bis 37.5 Hz, ein drittes Frequenzband
von 40 Hz bis 42.5 Hz, ein viertes Frequenzband von 44.5 Hz bis 46.5 Hz, ein fünftes
Frequenzband von 49 Hz bis 51 Hz, ein sechstes Frequenzband von 54 Hz bis 56 Hz, und
ein siebentes Frequenzband von 58.5 Hz bis 60.5 Hz, wobei je ein Bedienelement je
einem dieser diskreten Frequenzbänder zugeordnet ist und dessen Auswahl ermöglicht.
[0010] In den einzelnen Frequenzbändern liegen die Resonanzfrequenzen der Funktionskreise.
Sofern von sieben Funktionskreisen ausgegangen wird, werden somit sieben Frequenzbänder
vorgesehen sein, innerhalb derer jeweils die Resonanzfrequenz eines Funktionskreises
liegt. Wenngleich physikalische Systeme sehr scharf definierte Resonanzfrequenzen
aufweisen, ist dies bei den gegenständlichen biologischen Funktionskreisen nicht der
Fall, sodass hier von Frequenzbändern gesprochen wird. Prinzipiell wird davon ausgegangen,
dass aufgrund dieser Unschärfe der Resonanzfrequenz unterschiedliche Frequenzen innerhalb
eines Frequenzbandes gleichermaßen geeignet sind den jeweiligen Funktionskreis anzuregen.
Frequenzen außerhalb dieses Frequenzbandes können den entsprechenden Funktionskreis
nicht mehr anregen, da sie zu stark außer Resonanz mit dem betreffenden Funktionskreis
sind, um therapeutisch interessant sein zu können. Je nach therapeutischer Indikation
werden somit eine oder auch mehrere Frequenzen, vorzugsweise nacheinander, für eine
bestimmte Zeitdauer erzeugt und damit unterschiedliche Funktionskreise behandelt.
Selbstverständlich ist es auch denkbar, dass ein spezialisiertes Gerät zur Behandlung
eines bestimmten Funktionskreises die Wiedergabe von lediglich einer Frequenz vorsieht.
Durch die Bedieneinheit wird eine leichte Bedienbarkeit des mindestens einen Schallkörpers
erreicht, da die Bedienperson lediglich ein Bedienelement, etwa ein Druckknopf, ein
Schalter oder ein per Computer-Maus anwählbares Auswahlfeld eines entsprechenden Software-Programmes
betätigen muss, um so ein bestimmtes Frequenzband anzuwählen.
[0011] Anspruch 2 sieht eine vorteilhafte Ausführung des Behandlungsgerätes vor, dem zu
Folge genau zwei Schallkörper vorgesehen sind. Zweckmäßigerweise wird gemäß Anspruch
3 einer davon unterhalb der Auflagefläche so angeordnet werden, dass er bei Lagerung
eines Patienten auf der Auflagefläche unterhalb des Beckenbereiches des Patienten
und der zweite unterhalb des Brustbereiches zu liegen kommt. Damit kann der gesamte
Körper des Patienten optimal beschallt werden.
[0012] Gemäß Anspruch 4 ist vorgesehen, dass die Bedieneinheit mit einem Bedienelement zur
Amplitudenmodulation der Schallwellen des mindestens einen Schallkörpers ausgestattet
ist. Dadurch kann auf unterschiedliche Empfindlichkeiten von Patienten Rücksicht genommen
werden, oder auch die therapeutische Intervention unterschiedlich stark gestaltet
werden.
[0013] Die Ansprüche 5 bis 8 sehen vor, dass ein Sinusgenerator sowie ein Impulsformer vorgesehen
sind, wobei der Impulsformer die vom Sinusgenerator erzeugten Sinusschwingungen in
eine Sägezahnschwingung, Rechtecksschwingung, Dreiecksschwingung oder eine gepulste
Schwingung umwandelt. Diese unterschiedlichen Impulsformen weisen je nach deren Obertongehalt,
Resonanzeigenschaften mit den jeweiligen Funktionskreisen oder impulscharakteristischem
Energieeintrag unterschiedliche therapeutische Eigenschaften auf und ermöglichen somit
Optimierungsmöglichkeiten in der therapeutischen Praxis.
[0014] Des weiteren ist denkbar, dass der mindestens eine Schallkörper des erfindungsgemäßen
Behandlungsgerätes etwa über einen handelsüblichen CD-Spieler angesteuert wird, wobei
die verwendete CD als Audioinformation Tonfrequenzen innerhalb der oben spezifizierten
Frequenzbänder enthält. Daher beansprucht Anspruch 9 Behandlungsgeräte mit Speichermedien
für Audiosignale, etwa CDs, wobei die Audiosignale im wesentlichen
1. Therapeutisches Behandlungsgerät mit einer Auflagefläche für den Patienten, wobei
unterhalb der Auflagefläche mindestens ein Schallkörper (1) befestigt ist, der Schallwellen
mit einer Frequenz unter 100 Hz erzeugt, die innerhalb vorgegebener, diskreter Frequenzbänder
liegen, sowie eine Bedieneinheit (4) mit mehreren Bedienelementen (9) zur Ansteuerung
des mindestens einen Schallkörpers (1) vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass sich ein erstes Frequenzband von 31 Hz bis 33 Hz erstreckt, ein zweites Frequenzband
von 35.5 Hz bis 37.5 Hz, ein drittes Frequenzband von 40 Hz bis 42.5 Hz, ein viertes
Frequenzband von 44.5 Hz bis 46.5 Hz, ein fünftes Frequenzband von 49 Hz bis 51 Hz,
ein sechstes Frequenzband von 54 Hz bis 56 Hz, und ein siebentes Frequenzband von
58.5 Hz bis 60.5 Hz, wobei je ein Bedienelement (9) je einem dieser diskreten Frequenzbänder
zugeordnet ist und dessen Auswahl ermöglicht.
2. Therapeutisches Behandlungsgerät nach Anspruch 1; dadurch gekennzeichnet, dass genau zwei Schallkörper (1) vorgesehen sind.
3. Therapeutisches Behandlungsgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schallkörper (1) so unterhalb der Auflagefläche angeordnet sind, dass bei Lagerung
eines Patienten auf der Auflagefläche ein Schallkörper (1) unterhalb des Beckenbereiches
des Patienten und der zweite Schallkörper (1) unterhalb des Brustbereiches des Patienten
zu liegen kommt.
4. Therapeutisches Behandlungsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Bedieneinheit (4) mit einem Bedienelement (10) zur Amplitudenmodulation der Schallwellen
des mindestens einen Schallkörpers (1) ausgestattet ist.
5. Therapeutisches Behandlungsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein Sinusgenerator (11) sowie ein Impulsformer (13) vorgesehen sind, wobei der
Impulsformer (13) die vom Sinusgenerator. (11) erzeugten Sinusschwingungen in eine
Sägezahnschwingung umwandelt.
6. Therapeutisches Behandlungsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass ein Sinusgenerator (11) sowie ein Impulsformer (13) vorgesehen sind, wobei der
Impulsformer (13) die vom Sinusgenerator (11) erzeugten Sinusschwingungen in eine
Rechtecksschwingung umwandelt.
7. Therapeutisches Behandlungsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass ein Sinusgenerator (11) sowie ein Impulsformer (13) vorgesehen sind, wobei der
Impulsformer (13) die vom Sinusgenerator (11) erzeugten Sinusschwingungen in eine
Dreiecksschwingung umwandelt.
8. Therapeutisches Behandlungsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass ein Sinusgenerator (11) sowie ein Impulsformer (13) vorgesehen sind, wobei der Impulsformer
(13) die vom Sinusgenerator (11) erzeugten Sinusschwingungen in gepulste Schwingungen
umwandelt.
9. Therapeutisches Behandlungsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 8 mit einem Speichermedium
für Audiosignale, dadurch gekennzeichnet, dass die Audiosignale im wesentlichen Frequenzen aufweisen, die innerhalb vorgegebener,
diskreter Frequenzbänder unter 100 Hz liegen.
1. A therapeutic treatment device having a contact surface for the patient, at least
one acoustic body (1) being attached below the contact surface, which generates sound
waves having a frequency below 100 Hz, which lie within predefined, discrete frequency
bands, and an operating unit (4) having multiple operating elements (9) for activating
the at least one acoustic body (1) being provided, characterized in that a first frequency band extends from 31 Hz to 33 Hz, a second frequency band extends
from 35.5 Hz to 37.5 Hz, a third frequency band extends from 40 Hz to 42.5 Hz, a fourth
frequency band extends from 44.5 Hz to 46.5 Hz, a fifth frequency band extends from
49 Hz to 51 Hz, a sixth frequency band extends from 54 Hz to 56 Hz, and a seventh
frequency band extends from 58.5 Hz to 60.5 Hz, an operating element (9) being assigned
to each of these discrete frequency bands and allowing its selection.
2. The therapeutic treatment device according to Claim 1, characterized in that precisely two acoustic bodies (1) are provided.
3. The therapeutic treatment device according to Claim 2, characterized in that the acoustic bodies (1) are positioned below the contact surface in such a way that
when a patient reclines on the contact surface, one acoustic body (1) comes to rest
below the pelvic area of the patient and the second acoustic body (1) comes to rest
below the chest area of the patient.
4. The therapeutic treatment device according to one of Claims 1 through 3, characterized in that the operating unit (4) is equipped with an operating element (10) for amplitude modulation
of the sound waves of the at least one acoustic body (1).
5. The therapeutic treatment device according to one of Claims 1 through 4, characterized in that a sine wave generator (11) and a pulse shaper (13) are provided, the pulse shaper
(13) converting the sinusoidal oscillations generated by the sine wave generator (11)
into a sawtooth vibration.
6. The therapeutic treatment device according to one of Claims 1 through 5, characterized in that a sine wave generator (11) and a pulse shaper (13) are provided, the pulse shaper
(13) converting the sinusoidal oscillations generated by the sine wave generator (11)
into a square wave vibration.
7. The therapeutic treatment device according to one of Claims 1 through 6, characterized in that a sine wave generator (11) and a pulse shaper (13) are provided, the pulse shaper
(13) converting the sinusoidal oscillations generated by the sine wave generator (11)
into a triangular vibration.
8. The therapeutic treatment device according to one of Claims 1 through 7, characterized in that a sine wave generator (11) and a pulse shaper (13) are provided, the pulse shaper
(13) converting the sinusoidal oscillations generated by the sine wave generator (11)
into pulsed vibrations.
9. The therapeutic treatment device according to one of Claims 1 through 8 having a storage
medium for audio signals, characterized in that the audio signals essentially have frequencies which lie within predefined, discrete
frequency bands below 100 Hz.
1. Appareil de traitement thérapeutique avec une surface d'appui pour le patient, dans
lequel est fixé en dessous de la surface d'appui au moins un transducteur sonore (1)
qui produit des ondes sonores à une fréquence inférieure à 100 Hz dans des bandes
de fréquence discrètes prédéterminées, et il est prévu une unité de commande (4) avec
plusieurs éléments de commande (9) pour piloter l'au moins un transducteur sonore
(1), caractérisé en ce qu'une première bande de fréquences d'étend de 31 Hz à 33 Hz, une deuxième bande de fréquences
de 35,5 Hz à 37,5 Hz, une troisième bande de fréquences de 40 Hz à 42,5 Hz, une quatrième
bande de fréquences de 44,5 Hz à 46,5 Hz, une cinquième bande de fréquences de 49
Hz à 51 Hz, une sixième bande de fréquences de 54 Hz à 56 Hz, et une septième bande
de fréquences de 58,5 Hz à 60,5 Hz, un élément de commande (9) étant affecté à chacune
de ces bandes de fréquences discrètes et permettant de sélectionner celle-ci.
2. Appareil de traitement thérapeutique selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'il est prévu exactement deux transducteurs sonores (1).
3. Appareil de traitement thérapeutique selon la revendication 2, caractérisé en ce que les transducteurs sonores (1) sont disposés en dessous de la surface d'appui de telle
façon que lorsqu'un patient repose sur la surface d'appui, un transducteur sonore
(1) vient se placer en dessous de la région pelvienne du patient et le deuxième transducteur
sonore (1) en dessous de la région thoracique du patient.
4. Appareil de traitement thérapeutique selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que l'unité de commande (4) est équipée d'un élément de commande (10) pour la modulation
en amplitude des ondes sonores de l'au moins un transducteur sonore (1).
5. Appareil de traitement thérapeutique selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce qu'un générateur sinusoïdal (11) et un formeur d'impulsions (13) sont prévus, le formeur
d'impulsions (13) transformant les oscillations sinusoïdales produites par le générateur
sinusoïdal (11) en oscillations en dents de scie.
6. Appareil de traitement thérapeutique selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce qu'un générateur sinusoïdal (11) et un formeur d'impulsions (13) sont prévus, le formeur
d'impulsions (13) transformant les oscillations sinusoïdales produites par le générateur
sinusoïdal (11) en une oscillation carrée.
7. Appareil de traitement thérapeutique selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce qu'un générateur sinusoïdal (11) et un formeur d'impulsions (13) sont prévus, le formeur
d'impulsions (13) transformant les oscillations sinusoïdales produites par le générateur
sinusoïdal (11) en une oscillation triangulaire.
8. Appareil de traitement thérapeutique selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce qu'un générateur sinusoïdal (11) et un formeur d'impulsions (13) sont prévus, le formeur
d'impulsions (13) transformant les oscillations sinusoïdales produites par le générateur
sinusoïdal (11) en oscillations pulsées.
9. Appareil de traitement thérapeutique selon l'une des revendications 1 à 8, avec un
moyen d'enregistrement pour des signaux audio, caractérisé en ce que les signaux audio présentent pour l'essentiel des fréquences situées dans les bandes
de fréquences discrètes prédéfinies en dessous de 100 Hz.


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