| (19) |
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(11) |
EP 1 658 148 B2 |
| (12) |
NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Nach dem Einspruchsverfahren |
| (45) |
Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den
Einspruch: |
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28.10.2015 Patentblatt 2015/44 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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10.09.2008 Patentblatt 2008/37 |
| (22) |
Anmeldetag: 23.08.2004 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2004/009389 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2005/021177 (10.03.2005 Gazette 2005/10) |
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| (54) |
VERFAHREN ZUM UMFORMEN VON BLECHEN
METHOD FOR SHAPING METAL SHEETS
PROCEDE DE FORMAGE DE TOLES
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE ES FR |
| (30) |
Priorität: |
25.08.2003 DE 10339350
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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24.05.2006 Patentblatt 2006/21 |
| (73) |
Patentinhaber: Metalsa Automotive GmbH |
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51702 Bergneustadt (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- ENGELS, Heiko
57489 Drolshagen (DE)
- STEFFENS, Hubertus
57489 Drolshagen (DE)
- BRAUN, Achim
51588 Nümbrecht (DE)
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| (74) |
Vertreter: Rebbereh, Cornelia |
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Kamper Strasse 1 51789 Lindlar 51789 Lindlar (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 0 857 526 DE-A- 10 049 660 DE-A- 10 136 433 DE-A1- 19 919 783 DE-C- 10 135 647
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DE-A- 4 307 563 DE-A- 10 120 121 DE-A1- 19 826 290 DE-A1- 19 957 910
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- LANGE, KURT: 'Umformtechnik- Handbuch für Industrie und Wissenschaft', 1984, SPRINGER
VERLAG Seiten 516 - 517
- BARGEL ET AL: 'Werkstoffkunde', Bd. 5, 1988, VDI-VERLAG GMBH, ISBN 3184008231 Seiten
86 - 87
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[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Halbwarmumformen von Blechen, insbesondere
Platinen, in einem Umformwerkzeug, wobei auf eine Grundplatine zur partiellen Verstärkung
ein oder mehrere Verstärkungsplatinen aufgebracht, die Grundplatine und die zumindest
eine Verstärkungsplatine aufeinander fixiert und/oder durch geeignete Mittel zueinanderausgerichtet
und die Grundplatine und die zumindest eine Verstärkungsplatine zusammen umgeformt
werden, wobei auf die zumindest eine Verstärkungsplatine vor dem Halbwarmumformvorgang
eine Oberflächenbeschichtung zum Bilden einer bzw. als Verbindungsschicht aufgebracht
wird, wobei die Oberflächenbeschichtung während des Halbwarmumformens schmilzt und
eine Verbindung zwischen der Grundplatine und der zumindest einen Verstärkungsplatine
bildet.
[0002] Derartige Verfahren sind im Stand der Technik bekannt, insbesondere bei der Fertigung
von Formteilen für Fahrzeuge. Gerade im Fahrzeugbereich besteht die grundsätzliche
Anforderung, Teile möglichst gewichtsparend im Leichtbau auszugestalten. Hierdurch
können der Kraftstoffverbrauch des Fahrzeugs gesenkt und dessen Handhabbarkeit sowie
die Fahreigenschaften deutlich verbessert werden. Zugleich soll jedoch eine gute Stabilität
der Fahrzeugteile sichergestellt werden, vorallem eine Crash-Stabilität. Für die partiell
stark bei einem solchen Crash beanspruchten Formteile, wie beispielsweise Fahrzeugholme,
ist es bekannt, diese stärker beanspruchten Stellen lokal verstärkt auszubilden. Eine
solche lokale Verstärkung kann durch eine Querschnittsvergrößerung beispielsweise
durch Aufdoppeln von Blechen erfolgen. Früher wurden das Grundblech und das Verstärkungsblech
jeweils für sich allein tiefgezogen und nachfolgend zu einem vollständigen Strukturteil
zusammengefügt. Da in den seltensten Fällen eine genaue Passform zwischen dem aufzufügenden
geformten Verstärkungsblech und dem separat geformten Grundblech erzielt werden kann,
entstehen beim Zusammenfügen solcher Formteile üblicherweise zumindest im Randbereich
Spalte. In diese kann Feuchtigkeit eindringen und zu Korrosion führen. Dies ist jedoch
besonders zu vermeiden, da die Aufdoppelungen gerade dort vorgesehen werden, wo eine
Verstärkung des verwendeten Blechs erforderlich ist. Auftretende Korrosion führt jedoch
zu einer Schwächung eines solchen Bereichs.
[0003] Die
DE 43 07 563 C2 schlägt für den Bereich des Tiefziehens von Blechen daher vor, Grundblech und Verstärkungsblech
gemeinsam tiefzuziehen oder formzustanzen. Das oder die Verstärkungsbleche werden
an dem Grundblech vor dem gemeinsamen Tiefziehen oder Formstanzen befestigt und nach
dem Tiefziehen oder Formstanzen unlösbar mit dem Grundblech verbunden. Außerdem offenbart
diese Druckschrift das Vorsehen von Korrosionsschutzmaßnahmen im Bereich der aufeinanderliegenden
Bleche. Hierzu werden das Vorsehen von beschichteten oder verzinkten Stahlblechen
oder das Zwischenfügen einer Kunststoff- oder Metallfolie oder einer Kleberschicht
(siehe auch
DE 101 20 121 A1) genannt.
[0004] Da ein Tiefziehen als Kaltverformvorgang die Werkzeuge bei Aufdoppeln der tiefzuziehenden
Bleche stark belastet, wird in der gattungsbildenden
DE 100 49 660 A1 vorgeschlagen, ein gepatchtes Verbundblech aus einem Grundblech und Verstärkungsblech(en)
im Warmzustand bei 800 - 850°C in eine gewünschte Form umzuformen und auf dem Umformwerkzeug
unter mechanischer Aufrechterhaltung des Umformzustandes definiert abzukühlen. Zum
Verbinden des Grundblechs und der Verstärkungsbleche wird vor deren Aufbringen auf
das Grundblech die Kontaktfläche wenigstens eines der Bleche flächendeckend mit einem
Hartlot versehen. Nach dem Lotauftrag und vor dem Erwärmen wird ein Verbindungspunkt
zwischen Verstärkungsblech und Grundblech gesetzt, um eine eindeutige Positionierung
der Bleche aneinander sicherzustellen. Vor dem gemeinsamen Umformen wird das gepatchte
Verbundblech auf eine Temperatur oberhalb der Umformtemperatur des Werkstoffs der
Bleche erwärmt, im Warmzustand in die gewünschte Form umgeformt und anschließend unter
mechanischer Fixierung im Umformzustand in dem geschlossen gehaltenen Umformwerkzeug
und/oder Fixier- und Beschneidungswerkzeug definiert abgekühlt.
[0005] Ein ähnliches Verfahren wie die
DE 100 49 660 A1 offenbart auch die
DE 101 36 433 A1. Gemäß dieser Druckschrift wird eine lokale hohe Verstärkung und Steifigkeitserhöhung
bei geringem zusätzlichen Gewicht bei einem Sandwichaufbau aus Grundblech und Verstärkungsblech
dadurch erzielt, dass zwischen diese beiden Bleche ein Formkörper aus Glas oder eine
Glasmatte eingefügt wird. Ein Umformen erfolgt dann entsprechend der
DE 100 49 660 A1 durch Warmumformen des gesamten gepatchten Verbundblechs, wobei zunächst wiederum
eine Erwärmung auf Temperaturen oberhalb der Umformtemperatur der Werkstoffe der Bleche
erfolgt, nachfolgend der Verbund im Warmzustand in ein Umformwerkzeug eingelegt, in
die gewünschte Form umgeformt und unter mechanischer Fixierung des gewünschten Umformzustandes
abgekühlt wird. Um einen Austritt des teigigen Glases aus dem Spalt zwischen dem Grundblech
und dem Verstärkungsblech zu vermeiden, wird der Rand des Verstärkungsblechs um das
Glas-Zwischenelement herum mit dem Grundblech verbunden, wodurch für das Glas-Zwischenelement
ein Hohlraum entsteht.
[0006] Aus der
DE 101 35 647 C1 ist ein Auftragen einer nichtmetallischen, anorganischen Abdichtmasse auf einem randnahen
Kontaktbereich von Blechen, ein Aufeinanderlegen der Bleche, Erwärmen des gepatchten
Verbundblechs auf eine oberhalb der Umformtemperatur des Werkstoffs liegende Temperatur,
Umformen im Warmzustand und anschließendes mechanisches Fixieren des Umformzustandes
durch Abkühlen offenbart.
[0007] Die
DE 198 26 290 A1 offenbart ein Verfahren zum Fertigen von partiellen Doppelblech- oder Mehrfachblechstrukturen,
die aus einem Grundblech und einem oder mehreren Verstärkungsblechen gebildet sind,
die gemeinsam tiefgezogen, gebogen oder formgestanzt werden können. Aus der
DE 199 57 910 A1 ist ein Verfahren zur Rollprofilierung von zwei oder mehr Blechen bekannt, die zwischen
entgegengesetzt rotierenden Rollen zusammengeführt werden. Bei dem in der
DE 199 19 783 A1 beschriebenen Verfahren erfolgt eine Verklebung von wenigstens zwei Blechen durch
eine Teilvernetzung eines Klebers vor der Umformung. Eine Vollvernetzung des Klebers
erfolgt erst nach der Umformung. Die
EP 0 857 526 A1 betrifft ein Umformteil mit einer bereichsweise ausgebildeten Mehrfachblechstruktur,
wobei die Verstärkungsbleche miteinander überlappend mit dem Basisblech verschweißt
sind.
[0008] Bei den vorstehend erörterten Verfahren zum Umformen von Blechen wird entweder kein
Warmumformen und somit eine hohe und partiell unterschiedliche Belastung des Tiefziehwerkzeugs
vorgesehen oder eine Warmumformung, die jedoch aufgrund der Verwendung eines flächendeckenden
Aufbringens eines Hartlots sich als mühsam erweist, wenn es in Pastenform aufgebracht
wird, einer genauen Dosierung und Positionierung bedarf, wenn es aufgesprüht, aufgestreut
oder in Form von Spänen aufgelegt wird oder in Form einer Lötfolie aufgebracht wird,
wobei bei einer solchen auch ein vorheriger genauer Zuschnitt erforderlich ist. Das
Vorsehen einer Tasche bzw. eines Hohlraums für ein Glas-Zwischenelement oder eine
Glasmatte weist den Nachteil auf, dass einerseits ein solcher Hohlraum geschaffen
werden muss, andererseits die Glasmatte, wenn sie nicht die Abmessungen des Verstärkungsblechs
aufweist, das Eindringen von Feuchtigkeit an ihren Rändern zulässt und somit eine
Korrosion der verwendeten Bleche.
[0009] Der vorliegenden Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zum Warmumformen
von Blechen bzw. Platinen vorzusehen, das die vorstehend genannten Nachteile nicht
aufweist und die Herstellung von Formteilen in Leichtbauweise mit für eine partielle
höhere Beanspruchung vorgesehener Verstärkung ermöglicht, wobei gegenüber dem vorstehenden
Stand der Technik ein noch effektiverer Korrosionsschutz in Verbindung mit einem sicheren
Verbinden von Grundplatine und Verstärkungsplatine(n) ermöglicht werden soll.
[0010] Gemäß Anspruch 1 wird die Aufgabe für ein Verfahren der eingangs genannten Art dadurch
gelöst, dass die Verbindungsschicht aus einem als Beschichtung auf der Grundplatine
und/oder der zumindest einen Verstärkungsplatine aufgetragenen Klebstoff besteht und
das Halbwarmumformen bei Temperaturen zwischen 500° C und 730° C, insbesondere 500°
C und 700° C, insbesondere 500° C und 650° C erfolgt.
[0011] Dadurch wird ein Verfahren zum Halbwarmumformen von Blechen, insbesondere Platinen,
geschaffen, bei dem die Vorteile eines gemeinsamen Umformens zu verbindender Platinen
und des Halbwarmumformens mit denen einer optimalen Abdichtung und eines optimalen
Verbindens der geformten Platinen kombiniert werden. Aufgrund der Verwendung eines
gemeinsamen Halbwarmumformens von Grundplatine und Verstärkungsplatine(n) kann eine
sehr gute Fertigungsgenauigkeit und Vermeidung von Spalten zwischen den umgeformten
Platinen erzielt werden in Kombination mit dem Vorteil eines beliebig hohen Umformgrades,
bedingt durch die Verwendung eines Halbwarmumformens im Gegensatz beispielsweise zu
einem Kaltumformen wie dem Tiefziehen. Hierdurch können insbesondere die verwendeten
Pressen-Werkzeuge geschont werden, sogar bei Verwendung nahezu beliebiger Materialstärken
von Platinen und deren Kombination miteinander. Beim Halbwarmumformen werden niedrigere
Temperaturen verwendet als beim Warmumformen, wodurch i.a. keine Materialhärtung erfolgt.
Es können beispielsweise jedoch Hochfestmaterialien verwendet werden, die bereits
hochfeste Eigenschaften aufweisen. In diesem Falle braucht lediglich eine Temperaturerhöhung
in Bereiche zwischen 500 und 730°C, besonders bevorzugt zwischen 500 und 700°C, insbesondere
um die 650°C zuerfolgen.
[0012] Erfindungsgemäß ist auf die zumindest eine Verstärkungsplatine eine Oberflächenbeschichtung
zum Bilden einer bzw. als Verbindungsschicht aufgebracht wobei die Oberflächenbeschichtung
vor dem Halbwarmumformvorgang auf die zumindest eine Verstärkungsplatine aufgetragen
wird, wobei die Oberflächenbeschichtung während des Umformens schmilzt und eine Verbindung
zwischen der Grundplatine und der zumindest einen Verstärkungsplatine bildet. Hierdurch
ist es möglich, dass bereits während des Umformens der Platinen diese miteinander
verbunden werden. Durch das Beschichten der Verstärkungsplatine(n) ist eine optimale
und gleichmäßige Verbindung mit der Grundplatine bis an den Rand der Verstärkungsplatine
heran und ggf. von einzelnen Verstärkungsplatinen aufeinander möglich. Hierdurch kann
ein vollflächiges Verbinden der Platinen bis in den Randbereich der Verstärkungsplatine(n)
sogar bei sehr komplexen Formgebungen erzielt werden. Ein zusätzliches Aufbringen
einer Dichtmittelwulst im Randbereich der zumindest einen Verstärkungsplatine ist
daher nicht mehr erforderlich, kann jedoch, falls dies gewünscht wird, dennoch vorgesehen
werden.
[0013] Als Klebstoff kann ein Silicon, insbesondere Epoxidharzklebstoff, Polyurethanklebstoff,
Schmelzklebstoff, PUR-Dispersionsklebstoff, etc., verwendet werden. Die Beschichtung
kann beispielsweise durch Aufrollen, Tauchen, Drucken, Gummieren etc. erfolgen.
[0014] Die Verbindungsschicht kann die Oberfläche der Verstärkungsplatine(n) vollständig
bedecken. Sie kann aber auch als Muster oder Maske auf der Oberfläche der zumindest
einen Verstärkungsplatine und/oder der Grundplatine ausgebildet sein, insbesondere
den Randbereich der Verstärkungsplatine im Wesentlichen lückenlos umgebend. Teilweise
ist es nicht unbedingt erforderlich, die gesamte Oberfläche des/der Verstärkungsplatine(n)
mit der jeweiligen Verbindungsschicht zu versehen, da eine Verbindung der geformten
Platinen schon durch deren Formgebung unterstützt wird und ein Abdichten lediglich
im Randbereich der Verstärkungsplatine(n) zum Korrosionsschutz zweckmäßig ist. Bei
der Wahl des Musters oder der Maske wird diese(s) vorteilhaft an die auf das fertige
Formteil im Betrieb einwirkenden Kräfte abgestimmt, so dass ein ungewolltes Lösen
der Platinen voneinander vermieden werden kann.
[0015] Erfindungsgemäß besteht die Verbindungsschicht aus einem als Beschichtung auf der
Grundplatine und/oder der zumindest einen Verstärkungsplatine aufgetragenen Klebstoff,
der während des Umformvorgangs aufschmilzt und beim Abkühlen eine feste Verbindung
zwischen Grundplatine und Verstärkungsplatine(n) bildet. Durch das Halbwarmumformen
schmilzt der Klebstoff und bildet auf dem/den Verstärkungsblech(en) einen klebenden
Überzug. Beim Abkühlenentsteht eine feste Verbindung zwischen den aneinander liegenden
Platinenoberflächen entstehen. Ein Korrosionsschutz wird dabei ebenso ermöglicht wie
eine feste Verbindung der geformten Platinen. Im Gegensatz zu dem Vorsehen von Glas-Zwischenelementen
in Hohlräumen zwischen einem Grundblech und einem Verstärkungsblech, wie in der
DE 101 36 433 A1 offenbart, ist es möglich, eine sehr dünne verbindende Schicht vorzusehen, die sehr
viel belastbarer ist als die dicke Glas-Zwischenschicht nach
DE 101 36 433 A1. Hohlräume zwischen Grundplatine und Verstärkungsplatine müssen ebenfalls nicht vorgesehen
werden.
[0016] Beim Halbwarmumformens von mit einer Verbindungsschicht versehenen Grundplatine und
zumindest einer Verstärkungsplatine zusammen wird als Verbindungsschicht ein Klebstoff
verwendet werden. Dieser kann während des Umformvorgangs aufschmelzen, beim Abkühlen
erhärten und eine feste Verbindung zwischen Grundplatine und der zumindest einen Verstärkungsplatine
bilden.
[0017] Bei einem nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellten Strukturtest ist eine
Verbindungsschicht zwischen einer geformten Grundplatine und zumindest einer Verstärkungsplatine
in Form eines Klebstoffs und/oder geschmolzenen und erstarrten Glaswerkstoffs vorgesehen,
der die Grundplatine und die zumindest eine Verstärkungsplatine und/oder mehrere Verstärkungsplatinen
miteinander verbindet.
[0018] Bevorzugt wird eine Verstärkungsplatine auf der Grundplatine angeordnet und fixiert
und/oder durch geeignete Mittel zu dieser ausgerichtet oder werden mehrere Verstärkungsplatinen
neben- und/oder übereinander auf der Grundplatine angeordnet und fixiert und/oder
durch geeignete Mittel zueinander und/oder zu der Grundplatine ausgerichtet. Besonders
bevorzugt wird bei Vorsehen nur einer Verstärkungsplatine diese auf der Grundplatine
angeordnet und fixiert und/oder durch geeignete Mittel zu dieser ausgerichtet oder
bei Vorsehen mehrerer Verstärkungsplatinen werden diese einander in einem Teilbereich
überlappend und/oder aneinander anstoßend und/oder mit Abstand zueinander auf der
Grundplatine fixiert und/oder durch geeignete Mittel zueinander ausgerichtet. Durch
das Vorsehen mehrerer Verstärkungsplatinen nebeneinander mit und ohne Abstand zueinander
können Spannungen innerhalb eines geformten Werkstücks bzw. Blechstrukturteils vermieden
bzw. zumindest reduziert, und Steifigkeitserhöhungen gezielt durchgeführt werden,
insbesondere bei Vorsehen unterschiedlicher Material stärken bei Grundplatine und
Verstärkungsplatine(n). Durch Vorsehen mehrerer Verstärkungsplatinen übereinander
können zusätzlich weitere Materialverstärkungen und somit stark unterschiedliche Steifigkeiten
über die Oberfläche des Strukturteils hinweg erzielt werden. Durch das Überlappen
mehrerer Verstärkungsplatinen in ihren jeweiligen Randbereichen können ebenfalls Steifigkeitsunterschiede
erzeugt werden. Es kann jeweils jedoch auch nur eine Verstärkungsplatine vorgesehen
werden, die ggf. zuvor aus mehreren Teilen insbesondere unterschiedlicher Materialstärke
zusammengesetzt wurde. Anstelle des Vorsehens einer Fixierung bzw. Verbindung der
Platinen untereinander vor dem Umformvorgang ist es ebenso möglich, die Platinen lediglich
zueinander ausgerichtet aufeinander zu positionieren und ohne eine Verbindung miteinander
umzuformen. Zur Lagefixierung bzw. zum Aufrechterhalten der gegenseitigen Positionierung
können insbesondere Stehbolzen oder dergleichen Einrichtungen besonders bevorzugt
in dem Umformwerkzeug bzw. der Umformpresse vorgesehen werden.
[0019] Bevorzugt werden die Verstärkungsplatinen aneinander anstoßend vor dem Umformvorgang
miteinander verbunden, insbesondere durch Anbringen einer Schweißnaht oder anderen
Verbindungsnaht. Je nach Umformtemperatur und Umformmodus kann diese Stoßnaht beim
Umformen egalisiert werden, so dass keine unebenen Übergangsstellen verbleiben.
[0020] Vorzugsweise werden die Platinen vor dem Halbwarmumformen und/oder nach dem Halbwarmumformen
durch Zusatzverbindungen aneinander fixiert, insbesondere durch Schweißen, Nieten,
Durchsetzfügen oder ein anderes Verbindungsverfahren. Hierdurch wird besonders vor
dem Umformen die eindeutige Position der gezielt an bestimmten Stellen auf der Oberfläche
der Grundplatine aufgebrachten Verstärkungsplatine(n) fixiert, so dass sich diese
während des Umformens im Wesentlichen nicht ändert. Nach dem Umformen erweist sich
eine Fixierung gerade bei sich ansonsten durch Abscheren ggf. leicht lösenden Verbindungen
zwischen Grundplatine und Verstärkungsplatine(n) als vorteilhaft, da besonders eine
zusätzliche punktförmige Verbindung einem ungewollten Abscheren entgegenwirken kann.
[0021] Im Unterschied zu den Lötverbindungen gemäß der
DE 100 49 660 A1 erweist sich das Vorsehen von einem Klebstoff als vorteilhaft, die Erwärmungstemperatur
nicht in einem für das Lot verträglichen Bereich gehalten zu werden braucht, sondern
in einen insbesondere für das Halbwarmumformen geeigneten Bereich eingestellt werden
kann. Außerdem wird die Problematik einer Korrosion durch Flussmittel, das für einen
Lötvorgang üblicherweise verwendet wird, vermieden.
[0022] Zur näheren Erläuterung der Erfindung wird im Folgenden ein Ausführungsbeispiel anhand
der Zeichnungen näher beschrieben. Diese zeigen in:
- Figur 1 bis 4
- eine schematische Ansicht des Ablaufs einer zweiten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen
Halbwarmumformvorgangs unter Vorsehen einer Oberflächenbeschichtung auf Verstärkungsplatinen.
[0023] Die geformten Verstärkungsplatinen dienen z.B. als Innenverstärkung, die geformte
Grundplatine als Außenverstärkung einer Fahrzeug-B-Säule.
[0024] Figur 1 zeigt den ersten Bearbeitungsschritt eines alternativen Verfahrens zum Halbwarmumformen
von Platinen. Hierbei werden die Verstärkungsplatinen 2, 3, 4 zunächst mit einer Oberflächenbeschichtung
20, 30, 40 versehen. Diese Oberflächenbeschichtung besteht aus einem unter Einfluss
von Hitze schmelzenden und sich spätestens beim Abkühlen der geformten Platinen mit
diesen klebend verbindenden klebstoff. Alternativ zu dem Vorsehen der Oberflächenbeschichtung
nur auf den Oberflächen der Verstärkungsplatinen kann auch die Oberfläche 10 der Grundplatine
und/oder können sowohl die Oberfläche der Grundplatine als auch die der Verstärkungsplatinen
mit einer Oberflächenbeschichtung versehen werden, die beim Erhitzen ebenfalls eine
Verbindung mit den Verstärkungsplatinen ermöglicht, z.B. nach Art eines Mehrkomponentenklebers.
[0025] Mit ihren beschichteten Oberflächen 21, 31, 41 werden die Verstärkungsplatinen 2,
3, 4, anschließend auf die Grundplatine 1 aufgefügt und in dem in Figur 7 dargestellten
Fall an verschiedenen Stellen fixiert, beispielsweise durch Schweißpunkte 5.
[0026] Diese so entstandene Einheit einer Verbundplatine 60 wird nachfolgend in einen Ofen
7 eingebracht, wie Figur 2 zu entnehmen ist. In diesem wird die Verbundplatine auf
eine für das Halbwarmumformen geeignete Temperatur erhitzt und in die Umformpresse
8 weitergeleitet (Figur 3). Darin erfolgt die Halbwarmumformung mit entsprechenden
Temperaturen. Während des Umformvorgangs schmilzt die Oberflächenbeschichtung der
Platinen und verbindet sich mit der jeweiligen angrenzenden Platinenoberfläche. Es
entsteht daher direkt während des Umformens eine Verbindungsschicht 12, die eine dichte
und zugleich fest verbundene Einheit der geformten Platinen ermöglicht.
[0027] Während des Vergütens des Platinenmaterials wird die Verbindungsschicht 12 abgekühlt
und härtet dabei aus. Eventuell bei der Formgebung verbleibende oder entstehende Spalte
zwischen Grundplatine und Verstärkungsplatinen werden durch die Verbindungsschicht
ausgefüllt, wodurch eine dichte Einheit zum Schutz vor Korrosion geschaffen werden
kann. Zusätzlich zu den bereits bestehenden und während des Halbwarmumformens verbliebenen
Verbindungsstellen in Form von z.B.
[0028] Schweißpunkten, können noch weitere oder diese ggf. erneut zum zusätzlichen Verbinden
der geformten Platinen aufeinander vorgesehen werden. Grundsätzlich kann jedoch bereits
durch die Kombination aus den vor dem Umformen aufgebrachten fixierenden Verbindungsstellen
und der Verbindungsschicht ein ausreichend fester Halt der geformten Platinen aufeinander
sichergestellt werden.
[0029] Der Umformpresse 8, wie sie in Figur 3 gezeigt ist, kann ein fertiges Formteil entnommen
werden, das nach einem üblicherweise sich an das Umformen anschließenden Zuschneiden
als Strukturteil im Fahrzeugbau etc. verwendet werden kann.
Bezugszeichenliste
[0030]
- 1
- Grundplatine
- 2
- Verstärkungsplatine
- 3
- Verstärkungsplatinen
- 4
- Verstärkungsplatinen
- 5
- Schweißpunkt
- 6
- Verbundplatine
- 7
- Ofen
- 8
- Umformpresse
- 9
- Pfeile
- 10
- Oberfläche der Grundplatine
- 11
- Verbindungsschicht
- 12
- Verbindungsschicht
- 20
- Oberflächenbeschichtung
- 21
- beschichtete Oberfläche
- 30
- Oberflächenbeschichtung
- 31
- beschichtete Oberfläche
- 40
- Oberflächenbeschichtung
- 41
- beschichtete Oberfläche
- 60
- Verbundplatine
- P
- Pfeile
1. Verfahren zum Halbwarmumformen von Blechen, insbesondere Platinen (1,2,3,4), in einem
Umformwerkzeug (8), wobei auf eine Grundplatine (1) zur partiellen Verstärkung ein
oder mehrere Verstärkungsplatinen (2,3,4) aufgebracht werden, die Grundplatine (1)
und die zumindest eine Verstärkungsplatine (2,3,4) aufeinander fixiert und/oder durch
geeignete Mittel zueinander ausgerichtet und die Grundplatine (1) und die zumindest
eine Verstärkungsplatine (2,3,4) zusammen umgeformt werden, wobei
auf die zumindest eine Verstärkungsplatine (2,3,4) vor dem Halbwarmumformvorgang eine
Oberflächenbeschichtung (20,30,40) zum Bilden einer bzw. als Verbindungsschicht aufgebracht
wird, wobei die Oberflächenbeschichtung während des Halbwarmumformens schmilzt und
eine Verbindung zwischen der Grundplatine (1) und der zumindest einen Verstärkungsplatine
(2,3,4) bildet, dadurch gekennzeichnet, dass
die Verbindungsschicht aus einem als Beschichtung auf der Grundplatine (1) und/oder
der zumindest einen Verstärkungsplatine (2,3,4) aufgetragenen Klebstoff besteht und
das Halbwarmumformen bei Temperaturen zwischen 500 und 730°C, insbesondere 500 und
700°C, insbesondere 500 und 650°C erfolgt.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Klebstoff ein für hohe oder sehr hohe Temperaturen geeigneter Klebstoff ist.
3. Verfahren nach Ansprüch 1 oder 2
dadurch gekennzeichnet, dass
die Verbindungsschicht als Muster oder Maske auf der Oberfläche der zumindest einen
Verstärkungsplatine (2,3,4) und/oder der Grundplatine (1) ausgebildet ist, insbesondere
den Randbereich der Verstärkungsplatine umgebend.
4. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
eine Verstärkungsplatine auf der Grundplatine (1) angeordnet und fixiert und/oder
durch geeignete Mittel zu dieser ausgerichtet wird oder dass mehrere Verstärkungsplatinen
(2,3,4) neben- und/oder übereinander auf der Grundplatine (1) angeordnet und fixiert
und/oder durch geeignete Mittel zueinander und/oder zu der Grundplatine (1) ausgerichtet
werden.
5. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
eine Verstärkungsplatine auf der Grundplatine (1) angeordnet und fixiert und/oder
durch geeignete Mittel zu dieser ausgerichtet wird oder dass mehrere Verstärkungsplatinen
(2,3,4) einander in einem Teilbereich überlappend und/oder aneinander anstoßend und/oder
mit Abstand zueinander auf der Grundplatine (1) fixiert und/oder durch geeignete Mittel
zueinander ausgerichtet werden.
6. Verfahren nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, dass
mehrere Verstärkungsplatinen aneinander anstoßend vor dem Umformvorgang miteinander
verbunden werden, insbesondere durch Anbringen einer Schweißnaht oder einer anderen
Verbindungsnaht.
7. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Grundplatine (1) und die Verstärkungsplatine(n) (2,3,4) unterschiedliche Materialstärken
aufweisen.
8. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Platinen (1,2,3,4) vor dem Halbwarmumformen und/oder nach dem Halbwarmumformen
durch Zusatzverbindungen aneinander fixiert werden, insbesondere durch Schweißen,
Nieten, Durchsetzfügen oder ein anderes Verbindungsverfahren.
1. A method for the warm forming of sheet metal, in particular plates (1, 2, 3, 4), in
a forming die (8), wherein one or a plurality of reinforcement plates (2, 3, 4) are
applied to a base plate (1) for the purposes of partial reinforcement, the base plate
(1) and the at least one reinforcement plate (2, 3, 4) are fixed on top of one another
and/or, by suitable means, are aligned with one another, and the base plate (1) and
the at least one reinforcement plate (2, 3, 4) are formed together,
wherein, before the warm forming process, a surface coating (20, 30, 40) is applied
to the at least one reinforcement plate (2, 3, 4) for the formation of a bonding layer,
or as a bonding layer,
and wherein the surface coating melts during the warm forming and forms a bond between
the base plate (1) and the at least one reinforcement plate (2, 3, 4),
characterised in that
the bonding layer consists of an adhesive applied as a coating on the base plate (1)
and/or on the at least one reinforcement plate (2, 3, 4), and the warm forming takes
place at temperatures between 500 and 730°C, in particular 500 and 700°C, in particular
500 and 650°C.
2. The method according to Claim 1,
characterised in that
the adhesive is an adhesive that is suitable for high or very high temperatures.
3. The method according to Claim 1 or 2,
characterised in that
the bonding layer is designed as a pattern or mask on the surface of the at least
one reinforcement plate (2, 3, 4) and/or the base plate (1), in particular surrounding
the edge region of the reinforcement plate.
4. The method according to one of the preceding claims,
characterised in that
a reinforcement plate is arranged and fixed on the base plate (1) and/or, by suitable
means, is aligned with the latter, or in that a plurality of reinforcement plates (2, 3, 4) are arranged and fixed on the base
plate (1) alongside one another and/or on top of one another and/or, by suitable means,
are aligned with one another and/or with the base plate (1).
5. The method according to one of the preceding claims,
characterised in that
a reinforcement plate is arranged and fixed on the base plate (1) and/or, by suitable
means, is aligned with the latter, or in that a plurality of reinforcement plates (2, 3, 4) are fixed on the base plate (1) overlapping
one another in a sub-region, and/or abutting one another, and/or with a distance apart
from one another, and/or, by suitable means, are aligned with one another.
6. The method according to Claim 5,
characterised in that
a plurality of reinforcement plates are bonded to one another in an abutting manner
before the forming process, in particular by the application of a weld seam or another
bonding seam.
7. The method according to one of the preceding claims,
characterised in that
the base plate (1) and the reinforcement plate(s) (2, 3, 4) have different material
thicknesses.
8. The method according to one of the preceding claims,
characterised in that
the plates (1, 2, 3, 4), before the warm forming and/or after the warm forming, are
fixed to one another by means of additional bonds, in particular by welding, riveting,
clinching or another bonding method.
1. Procédé de formage tempéré, dans un outil de formage (8), de tôles se présentant notamment
comme des platines (1, 2, 3, 4), procédé dans lequel une ou plusieurs platine(s) de
renforcement (2, 3, 4) est (sont) placée(s) sur une platine de base (1), en vue du
renforcement partiel, la platine de base (1) et la platine de renforcement (2, 3,
4) prévue au minimum sont assujetties l'une à l'autre, et/ou orientées mutuellement
à l'aide de moyens adéquats, et ladite platine de base (1) et ladite platine de renforcement
(2, 3, 4) prévue au minimum sont mises en forme conjointement,
sachant
que préalablement à l'opération de formage tempéré, un revêtement de surface (20,
30, 40) est déposé sur la platine de renforcement (2, 3, 4) prévue au minimum, afin
de former une couche de solidarisation ou en tant que couche de ce type, sachant que
ledit revêtement de surface fond au cours du formage tempéré, et instaure une liaison
entre la platine de base (1) et la platine de renforcement (2, 3, 4) prévue au minimum,
caractérisé par le fait que
la couche de solidarisation est constituée d'un adhésif, en tant que revêtement, sur
la platine de base (1) et/ou sur la platine de renforcement (2, 3, 4) prévue au minimum,
et
le formage tempéré a lieu à des températures comprises entre 500 et 730°C, en particulier
entre 500 et 700°C, notamment entre 500 et 650°C.
2. Procédé selon la revendication 1,
caractérisé par le fait que
l'adhésif est un adhésif approprié pour des températures élevées ou très élevées.
3. Procédé selon l'une des revendications 1 ou 2,
caractérisé par le fait que
la couche de solidarisation est conçue sous la forme d'un motif ou d'un cache, sur
la surface de la platine de renforcement (2, 3, 4) prévue au minimum et/ou de la platine
de base (1), en entourant notamment la région marginale de ladite platine de renforcement.
4. Procédé selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé par le fait
qu'une platine de renforcement est placée et consignée à demeure sur la platine de base
(1), et/ou est orientée vis-à-vis de cette dernière à l'aide de moyens adéquats ;
ou par le fait que plusieurs platines de renforcement (2, 3, 4) sont placées et consignées
à demeure sur la platine de base (1), en juxtaposition et/ou en superposition, et/ou
sont orientées, à l'aide de moyens adéquats, les unes vis-à-vis des autres et/ou vis-à-vis
de ladite platine de base (1).
5. Procédé selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé par le fait
qu'une platine de renforcement est placée et consignée à demeure sur la platine de base
(1), et/ou est orientée vis-à-vis de cette dernière à l'aide de moyens adéquats ;
ou par le fait que plusieurs platines de renforcement (2, 3, 4) sont consignées à
demeure sur la platine de base (1) avec chevauchement réciproque dans une région partielle
et/ou en butée mutuelle et/ou à distance les unes des autres, et/ou sont orientées
vis-à-vis de ladite platine à l'aide de moyens adéquats.
6. Procédé selon la revendication 5,
caractérisé par le fait que
plusieurs platines de renforcement sont reliées les unes aux autres en butée mutuelle,
préalablement à l'opération de formage, en particulier par dépôt d'un cordon de soudure
ou d'un autre joint de solidarisation.
7. Procédé selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé par le fait que
la platine de base (1), et la (les) platine(s) de renforcement (2, 3, 4), présente(nt)
des épaisseurs de matériau différentes.
8. Procédé selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé par le fait que,
avant le formage tempéré et/ou après le formage tempéré, les platines (1, 2, 3, 4)
sont assujetties les unes aux autres par des solidarisations additionnelles, notamment
par soudage, par rivetage, par assemblage traversant ou par un autre procédé de liaison.


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