(19)
(11) EP 1 660 713 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
28.05.2008  Patentblatt  2008/22

(21) Anmeldenummer: 04764479.4

(22) Anmeldetag:  25.08.2004
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
D06F 73/00(2006.01)
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/EP2004/009503
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 2005/024116 (17.03.2005 Gazette  2005/11)

(54)

VORRICHTUNG ZUM GLÄTTEN EINES KLEIDUNGSSTÜCKS

DEVICE FOR IRONING A PIECE OF GARMENT

DISPOSITIF POUR LISSER UN VETEMENT


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PL PT RO SE SI SK TR

(30) Priorität: 28.08.2003 DE 10339780

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
31.05.2006  Patentblatt  2006/22

(73) Patentinhaber: BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH
81739 München (DE)

(72) Erfinder:
  • REDLIN, Kathrin
    14050 Berlin (DE)
  • DAMRATH, Joachim
    89429 Bachhagel (DE)
  • SPIELMANNLEITNER, Markus
    73479 Ellwangen (DE)
  • WETZL, Gerhard
    89567 Sontheim (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A- 0 095 781
DE-A- 10 063 672
US-A- 3 165 244
WO-A-02/50359
DE-A- 10 156 858
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Glätten eines Kleidungsstücks, insbesondere eines Kleidungsstückes für den Oberkörper, wie beispielsweise eines Hemdes, einer Bluse oder Jacke.

    [0002] Es ist bekannt Kleidungsstücke zu Trocknen bzw. zu Glätten, indem diese auf einen Blähkörper, der auch als Blähpuppe bezeichnet wird und der im Wesentlichen die Form des zu glättenden Kleidungsstückes aufweist, aufgezogen werden und diese Blähkörper von innen mit Luft oder Dampf versorgt werden. Durch die Luft- bzw. Dampfzufuhr wird der Blähkörper aufgeblasen und spannt das Bügel- bzw. Trockengut von innen. Um ein gleichmäßiges Aufblähen des Blähkörpers und damit ein gutes Trocken- und Glättergebnis erzielen zu können ist es notwendig, die ins Innere des Blähkörpers eingebrachte Luft bzw. den eingebrachten Dampf so zu verteilen, dass der Blähkörper die gewünschte Form annimmt.

    [0003] Zu diesem Zweck wird in der US 3, 165,244 eine Vorrichtung vorgeschlagen, bei der ein Blähkörper verwendet wird, der in mehrere Kammern unterteilt ist. Die einzelnen Kammern werden durch in dem Blähkörper vorgesehene Trennwände, die beispielsweise Diaphragmen darstellen können, gebildet. Diese Kammern werden von einem Ventilator über getrennte Leitungen aufgebläht, wobei die Luftzufuhr in eine Kammer zugunsten der Luftzufuhr in den übrigen Kammern gedrosselt werden kann. Dieser Aufbau ist aufgrund der vorzusehenden Leitungen und der notwendigen Regelung sehr aufwendig.

    [0004] Weiterhin ist in der DE 100 63 672 A1 vorgeschlagen worden, eine Vorrichtung zum Glätten von Hemden zu schaffen, die einen unterteilten Blähkörper aufweist. Hierbei sind ein äußerer Blähkörper und zwei darin angeordnete innere Blähkörper vorgesehen. Die inneren Blähkörper bestehen aus luftdurchlässigem Material und weisen jeweils einen Rumpfabschnitt und jeweils einen Ärmelabschnitt auf. Der Druck in dem äußeren Blähkörper wird über die aus den inneren Blähkörpern austretende Luft erzeugt, wobei an den Enden der Ärmelabschnitte zusätzlich Öffnungen vorgesehen sein können, um eine höhere Luftzufuhr zu den Ärmeln des äußeren Blähkörpers zu ermöglichen. Die Luft, die über die Ärmelabschnitte austritt, wird auch zum Versorgen des Rumpfabschnittes mit Luft verwendet. Wird der Luftstrom von dem Ärmelabschnitt zu dem Rumpfabschnitt unterbrochen, so kommt es aufgrund der mangelnden Luftzufuhr im Rumpfabschnitt zu einem Einfallen dieses Abschnitts, was zu einem schlechten Glättergebnis in diesem Bereich führt. Eine solche Unterbrechung der Luftzufuhr von dem Ärmelabschnitt zu dem Rumpfabschnitt kann beispielsweise auftreten, wenn ein Kleidungsstück geringerer Abmessung auf den äußeren Blähkörper aufgezogen wird.

    [0005] Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, dass eine Vorrichtung zum Glätten geschaffen werden soll, bei der auf einfache Weise ein gleichmäßiges Aufblähen des äußeren Blähkörpers sichergestellt werden kann.

    [0006] Die Erfindung wird daher erfindungsgemäß gelöst durch eine Vorrichtung zum Glätten von Kleidungsstücken, insbesondere Hemden, wobei die Vorrichtung einen äußeren aufblasbaren Blähkörper mit einem Rumpfabschnitt und zwei Ärmelabschnitten, die seitlich mit dem Rumpfabschnitt verbunden sind, und einen inneren aufblasbaren Blähkörper, der im Wesentlichen aus einem luftundurchlässigen Material besteht, aufweist. Die Luftversorgung erfolgt bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung so, dass die Luftversorgung für die Ärmelabschnitte und für den Rumpfabschnitt des äußeren Blähköpers getrennt über den inneren Blähkörper erfolgt.

    [0007] Unter einer getrennten Luftzufuhr zu unterschiedlichen Abschnitten des äußeren Blähkörpers wird verstanden, dass die Luft für den einen Abschnitt nicht durch den anderen Abschnitt passieren muss. Der innere Blähkörper erfüllt in der Vorrichtung daher die Funktion der Unterstützung der Form des äußeren Blähkörpers und gleichzeitig die Funktion der Luftzufuhr in die getrennten Bereiche. Somit wird der gesamte Aufbau der Vorrichtung einfach gehalten. Im aufgeblähten Zustand der Vorrichtung, in dem diese das darauf aufgezogene, vorzugsweise feuchte, Kleidungsstück glättet, erfolgt die Luftzufuhr ausschließlich getrennt, während es im Anfangsstadium des Glättvorgangs noch zu einem gewissen Luftaustausch zwischen dem Rumpfabschnitt und den Ärmelabschnitten kommen kann.

    [0008] Vorzugsweise wird die Trennung zwischen dem Rumpfabschnitt und den Ärmelabschnitten in dem äußeren Blähkörper teilweise durch die Hülle des inneren Blähkörpers gebildet. Das Vorsehen von separaten Trennwänden oder Diaphragmen zwischen diesen Bereichen kann somit entfallen. Zusätzlich kann durch diese Ausgestaltung eine Unterstützung des äußeren Blähkörpers an der Trennlinie zwischen dem Ärmelabschnitt und dem Rumpfabschnitt, d. h. an der Ärmelöffnung des Rumpfabschnitts, gewährleistet werden.

    [0009] Der innere Blähkörper weist vorzugsweise einen Rumpfteil und zwei seitlich damit verbundene Ärmelstumpfe auf. Hierbei wird die Trennung zwischen dem Rumpfabschnitt und den Ärmelabschnitten in dem äußeren Blähkörper durch einen Teil der Ärmelstumpfe gebildet. Da die Trennung durch das Anliegen des inneren Blähkörpers an dem äußeren Blähkörper erfolgt, wird der Ärmelstumpf des inneren Blähkörpers vorzugsweise so ausgelegt, dass der Umfang des Ärmelstumpfes größer ist als der Umfang des Ärmelabschnitts des äußeren Blähkörpers. Hierdurch kann zum einen eine zuverlässige Trennung von Ärmelabschnitt und Rumpfabschnitt erzielt werden. Andererseits kann die Differenz der Durchmesser genutzt werden, um ein festes Anliegen des Ärmelstumpfes an dem Ärmelabschnitt und damit eine gute Glättung des Ärmels des Kleidungsstückes in diesem Bereich zu erzielen.

    [0010] Die Trennung tritt somit nur im aufgeblähten Zustand des inneren und des äußeren Blähkörpers auf, während der innere und der äußere Blähkörper im entspannten Zustand nicht miteinander verbunden sind. Dies weist den Vorteil auf, dass die. Blähkörper einzeln von der Vorrichtung abgenommen werden und beispielsweise gereinigt werden können.

    [0011] Die Länge der Ärmelstumpfe entspricht vorzugsweise zumindest einem Vertel oder einem Drittel, besonders bevorzugt der Hälfte, der Länge des Ärmelabschnitts des äußeren Blähkörpers. Dieser Ärmelstumpf liegt somit an dem oberen Teil des Ärmelabschnitts des äußere Blähkörpers an. Dieser wiederum wird von außen durch den Ärmel des Kleidungsstücks bzw. des Hemdes umgeben. In den Ärmelabschnitt des äußeren Blähkörpers muss Luft mit einem erhöhten Druck eingeführt werden, um beispielsweise ein ausreichendes Aufspannen des Ärmelabschnitts im Armelansatzbereich zu erzielen und dadurch Einfaltstellen zu verhindern. Zudem muss die Trocknung der Nähte an dem Kleidungsstück im Ärmelansatzbereich gewährleistet sein. Wird die Luft mit erhöhtem Druck in den gesamten Ärmelbereich des äußeren Blähkörpers geleitet, so kommt es insbesondere in den Bereichen, in denen nur eine Stofflage vorgesehen ist, z. B. im oberen Ärmelbereich, zu einer schnellen Trocknung und anschließend zu einem Verlust der erwärmten Luft über diesen Bereich, was einen Energieverlust darstellt. Der Ärmelstumpf dient somit dazu, die Trocknung des oberen Ärmelbereiches des Kleidungsstücks zu verlangsamen und dennoch das Aufbringen eines ausreichenden Drucks in diesem Bereich gewährleisten zu können. Da in dem oberen Bereich des Ärmelabschnitts das Material des inneren Blähkörpers und das Material des äußeren Blähkörpers übereinander liegen, wird das Entweichen der Luft gebremst und die Trocknung im oberen Ärmelbereich verlangsamt und dem übrigen äußeren Blähkörper angepasst. Gleichzeitig wird der erforderliche Druck zum Entfalten des Ärmels im Ärmelansatzbereich und dem Trocknen der Nähte in diesem Bereich über den Ärmelstumpf erzeugt.

    [0012] An dem inneren Blähkörper kann an der Ärmelstumpföffnung ein Keil vorgesehen sein, der in der Nähe der Ärmelstumpföffnung einen größeren Umfang des Ärmelstumpfes als an der Ärmelstumpföffnung erzeugt. Dieser Keil, der aus dem gleichen Material, wie der innere Blähkörper besteht, ermöglicht auf einfache Weise die Vergrößerung des Umfangs des Ärmelstumpfes auf einer kurzen Entfernung von der Ärmelstumpföffnung. Hierdurch können Verzüge in diesem Bereich verhindert werden und auch ein gemäß einer weiteren Ausführungsform an dem äußeren Blähkörper vorgesehener Keil, der der Umfangsvergrößerung des Ärmelabschnitts dient, so unterstützt werden, dass der Ärmelabschnitt an dem Kleidungsstück ausreichend anliegt.

    [0013] Die Belüftung des Ärmelabschnitts des äußeren Blähkörpers kann über die Stirnflächen der Ärmelstumpfe erfolgen, die zu diesem Zweck luftdurchlässig ausgestaltet sind. Die Luftdurchlässigkeit kann durch geeignete Wahl des Materials, beispielsweise eines offenen Textilmaterials, erzielt werden oder durch das Vorsehen einer oder mehrerer Öffnungen in einem dichten Material. Beispielsweise kann in ein dichtes Material eine Öffnung von 24mm Durchmesser an der Stirnseite eingebracht werden. Hierdurch wird der Luftstrom ideal gerichtet.

    [0014] Die Luftzufuhr für den Rumpfabschnitt des äußeren Blähkörpers kann durch luftdurchlässige Bereiche im Rumpfteil des inneren Blähkörpers realisiert werden. Auch hierbei kann die Luftdurchlässigkeit durch geeignete Wahl des Materials, beispielsweise eines offenen Textilmaterials, erzielt werden, oder durch das Vorsehen einer oder mehrerer Öffnungen in einem dichten Material.

    [0015] Vorzugsweise wird der innere Blähkörper aus zwei separaten Seitenteilen gebildet, die jeweils einen Teil des Rumpfteils des inneren Blähkörpers bilden. Die Seitenteile weisen vorzugsweise jeweils einen Ärmelstumpf auf, der in den Ärmelabschnitt des äußeren Blähkörpers hineinragt. Durch die Stabilität, die die Seitenteile im aufgeblähten Zustand aufweisen, wird ein zwischen den Seitenteilen vorhandener Abstand auch während des Glättvorgangs, d. h. nach dem Aufspannen eines Kleidungsstücks, aufrechterhalten. Zusätzlich können die Seitenteile an ihrer Innenseite durch ein Gestell, das beispielsweise durch Stangen, oder durch durchgehende Flächen gebildet werden kann, gestützt werden. Ein Zusammendrücken der beiden Seitenteile wird somit selbst bei dem Aufspannen eines Kleidungsstückes kleinerer Größe vermieden. In einer Ausführungsform werden zwischen den Seitenteilen Verbindungsmittel vorgesehen, die beispielsweise Bänder aus Stoff sein können. Durch diese wird verhindert, dass die Seitenteile sich voneinander entfernen.

    [0016] In einer bevorzugten Ausführungsform ist das Seitenteil des inneren Blähkörpers auf der Seite, die dem weiteren Seitenteil des inneren Blähkörpers zugewandt ist, zumindest teilweise luftdurchlässig. Die Luftdurchlässigkeit kann auch hier durch geeignete Wahl des Materials, beispielsweise eines offenen Textilmaterials, erzielt werden oder durch das Vorsehen einer oder mehrerer Öffnungen in einem dichten Material. Beispielsweise können vier Öffnungen von 24mm Durchmesser an der Seite des Seitenteils, die dem weiteren Seitenteil zugewandt ist, eingebracht werden. Hierdurch kann eine ausreichende, regulierte Luftzufuhr zu dem Rumpfabschnitt des äußeren Blähkörpers auch dann erzielt werden, wenn ein Kleidungsstück kleinerer Größe auf die Vorrichtung aufgezogen wird. Insbesondere wenn die Seitenteile durch ein Gestell gehalten werden, ist der Abstand der Innenseiten der Seitenteile stets unverändert und die Luftzufuhr zu dem Rumpfabschnitt des äußeren Blähkörpers stets gewährleistet.

    [0017] In der Vorrichtung wird vorzugsweise ein Druckverhältnis zwischen dem äußeren und dem inneren Blähkörper von 1:2,5 bis 1:4,5, vorzugsweise von 1:3 bis 1:3,5 eingestellt. Dieses Druckverhältnis besteht sowohl in dem Ärmelabschnitt als auch im Rumpfbereich. Dieses Druckverhältnis wird durch die im Wesentlichen luftdichte Ausgestaltung des inneren Blähkörpers erzielt. Die exakte Einstellung der Druckdifferenz kann zusätzlich über die Wahl der Größe der luftdurchlässigen Bereiche an den Ärmelstumpfen und dem Rumpfteil des inneren Blähkörpers erfolgen.

    [0018] Als luftundurchlässigen Bereiche der Blähkörper werden vorzugsweise solche Bereiche bezeichnet, die eine Luftdurchlässigkeit im Bereich von 0 bis 3 L/m2s, vorzugsweise von 0 bis 1 L/m2s aufweisen. Bereiche mittlerer Luftdurchlässigkeit weisen vorzugsweise eine Luftdurchlässigkeit im Bereich von 3 bis 20 L/m2s, vorzugsweise von 5 bis 10 L/m2s auf. Die luftdurchlässigen Bereiche weisen vorzugsweise eine Luftdurchlässigkeit im Bereich von 100 bis 250 L/m2s, vorzugsweise von 150 bis 210 L/m2s aufweisen. Die Werte werden vorzugsweise bei einem Differenzdruck von 100Pa gemessen.

    [0019] Die Erfindung wird im Folgenden anhand der beiliegenden Figuren genauer beschrieben. Es zeigen:
    Figur 1:
    eine schematische perspektivische Ansicht einer Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung; und
    Figur 2:
    eine Detailansicht eines Seitenteils eines inneren Blähkörpers der Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung nach Figur 1.


    [0020] In Figur 1 ist eine Vorrichtung 1 gezeigt, die aus einem äußeren Blähkörper 2 und einem inneren Blähkörper 3 besteht. Der äußere Blähkörper 2 ist nur teilweise angedeutet, um den Blick auf den inneren Blähkörper 3 zu ermöglichen. Der äußere Blähkörper 2 umfasst einen Rumpfabschnitt 21 und zwei Ärmelabschnitte 22, die seitlich mit dem Rumpfabschnitt 21 über eine Ärmelöffnung 23 verbunden sind.

    [0021] In dem äußeren Blähkörper 2 ist ein innerer Blähkörper 3 aufgenommen. Der innere Blähkörper 3 wird in der dargestellten Ausführungsform durch zwei Seitenteile 31 und 32 gebildet. Ein Seitenteil 31 des inneren Blähkörpers 3 ist in Figur 2 genauer dargestellt. Der Aufbau und die Funktionsweise der erfindungsgemäßen Vorrichtung wird im Folgenden insbesondere unter Bezug auf dieses Seitenteil 31, das in Figur 1 als das linke Seitenteil gezeigt ist erläutert. Das andere, in Figur 1 rechte, Seitenteil 32 weist den gleichen Aufbau auf und erfüllt dieselben Funktionen.

    [0022] Das Seitenteil 31 weist ein Rumpfteil 311 auf, die Rumpfteile des ersten und zweiten Seitenteils 31 und 32 sind voneinander beabstandet und bilden gemeinsam den Rumpfteil des inneren Blähkörpers 3.

    [0023] An dem Seitenteil 31 ist seitlich ein Ärmelstumpf 312 angeordnet. Dieser ist mit dem Seitenteil 31 über eine Ärmelstumpföffnung verbunden. An der Stirnfläche 313 des Ärmelstumpfes 312 ist eine Öffnung 314 vorgesehen. Der Umfang des Ärmelstumpfes 312 wird im Wesentlichen durch ein Schnittteil eines Materials, vorzugsweise eines Textilmaterials, gebildet. An der unteren Seite ist an dem Ärmelstumpf 312 ein Keil 315 vorgesehen, der der Vergrößerung des Ärmelstumpfumfangs dient. Der Keil 315 ist vorzugsweise aus dem gleichen Material hergestellt, wie die Umfangsfläche des Ärmelstumpfes 312. An dem Ärmelabschnitt 22 des äußeren Blähkörpers 2 ist in der dargestellten Ausführungsform ein entsprechender Keil an der Unterseite der Ärmelöffnung eingearbeitet.

    [0024] Der Rumpfteil 311 des Seitenteils 31 des inneren Blähkörpers 3 ist an der dem weiteren Seitenteil 32 zugewandten Seiten durch eine Innenseite 4 gebildet. An dieser Innenseite 4 des Rumpfteils 311 ist in der dargestellten Ausführungsform auf mittlerer Höhe ein Schnittteil 41 eingearbeitet, das eine hohe Luftdurchlässigkeit aufweist. Die weiteren Schnittteile 42 und 43 der Innenseite 4 des Seitenteils 31 sind vorzugsweise dicht ausgestaltet. In dem unteren Schnittteil 43 der Innenseite 4 ist eine Verbindungsöffnung 44 vorgesehen, über die das Seitenteil 31 mit einem Gebläse eines unterhalb des Blähkörpers 2 vorgesehenen Gehäuses (nicht dargestellt) verbunden werden kann.

    [0025] Mit der Vorrichtung 1, die in den Figuren 1 und 2 dargestellt ist, kann ein Kleidungsstück, insbesondere ein Hemd, auf einfache und zuverlässige Weise geglättet werden. Das Kleidungsstück wird auf den äußeren Blähkörper 2 aufgespannt. Hierbei werden die Ärmelabschnitte 22 des äußeren Blähkörpers 2 in die Ärmel des Kleidungsstückes eingeführt und diese dort vorzugsweise befestigt. Anschließend wird Luft der Dampf über ein Gebläse in den inneren Blähkörper 3 vorzugsweise über die Verbindungsöffnung 44 eingeleitet. In der dargestellten Ausführungsform wird in beide Seitenteile 31 und 32 Luft auf diese Weise eingeleitet. Der innere Blähkörper 3 bläht sich auf, wobei auch die Ärmelstumpfe der Seitenteile 31 und 32 aufgebläht werden.

    [0026] Über die Öffnung 313 in dem Ärmelstumpf 312 und die entsprechende Öffnung in dem Ärmelstumpf des Seitenteils 32 wird die Luft aus dem inneren Blähkörper in den Ärmelabschnitt 22 des äußeren Blähkörpers 2 geleitet, wodurch sich auch dieser aufbläht. Durch den größeren Umfang, den der Ärmelstumpf 312 gegenüber dem Umfang des Ärmelabschnitts 22 aufweist, wird die Außenseite des Umfangs des Ärmelstumpfes 312 an die Innenseite des Umfangs des Ärmelabschnitts 22 gedrückt. Hierdurch wird die Luftzufuhr von der Öffnung 314 in der Stirnfläche 313 zu dem Rumpfabschnitt 21 des äußeren Blähkörpers 2 verhindert.

    [0027] Die Versorgung des Rumpfabschnitts 21 des äußeren Blähköpers 2 erfolgt erfindungsgemäß getrennt von der Luftversorgung zu den Ärmelabschnitten 22. In der dargestellten Ausführungsform wird die Luftversorgung durch einen Bereich 41 an der Innenseite 4 der Seitenteile 31 und 32 des inneren Blähkörpers 3 erzielt. Der Bereich 41 ist luftdurchlässig ausgelegt, so dass die in den inneren Blähkörper 3 eingeleitete Luft über diesen Bereich in den Rumpfabschnitt 21 des äußeren Blähköpers 2 gelangen kann.

    [0028] Die Luftversorgung der Ärmelabschnitte 22 erfolgt somit im aufgeblähten Zustand der Blähkörper 2 und 3 der Vorrichtung 1 ausschließlich über die Ärmelstumpfe der Seitenteile 31 und 32, insbesondere über eine in der Stirnfläche der Ärmelstümpfe vorgesehenen Öffnungen 314. Die Luftversorgung für den Rumpfbereich 21 des äußeren Blähkörpers 2 erfolgt in der dargestellten Ausführungsform ausschließlich über die luftdurchlässigen Bereiche 41 an den Innenseiten 4 der Seitenteile 31 und 32 des inneren Blähkörpers 3.

    [0029] In der dargestellten Ausführungsform sind die Stirnfläche 313, das Schnittteil des Ärmelstumpfes 312, der Keil 315, sowie die Schnittteile, die den Rumpfteil 311, außer der Innenseite 4, bilden aus einem Material hergestellt, das eine Luftdurchlässigkeit im Bereich von 0 bis 1 L/m2s gemessen bei einem Differenzdruck von 100Pa aufweist, d. h. im Wesentlichen dicht ist. Die Schnittteile 42 im oberen und 43 im unteren Bereich der Innenseite werden vorzugsweise auch durch dieses dichte Material gebildet. Der luftdurchlässige Bereich 44 hingegen weist vorzugsweise eine Luftdurchlässigkeit im Bereich von 150 bis 210 L/m2s auf. Die Werte werden bei einem Differenzdruck von 100Pa gemessen. Es ist weiterhin möglich, an dem Rumpfteil 311 beispielsweise an der Seite, die der innenseite 4 gegenüber liegt ein weiteres Schnittteil einzuarbeiten, das eine mittlere Luftdurchlässigkeit im Bereich von 3 bis 20 L/m2s, vorzugsweise im Bereich von 5 bis 10L/m2s, gemessen bei einem Differenzdruck von 100Pa, aufweist. Dieses Schnittteil kann sich über den Rumpfteil vom unteren Rand bis zu der Ärmelstumpföffnung erstrecken und einer Trocknung der Seitennaht des Kleidungsstücks im Rumpfbereich dienen.

    [0030] Das Schnittteil, das den Ärmelabschnitt 22 des äußeren Blähkörpers bildet, weist vorzugsweise eine Luftdurchlässigkeit im Bereich von 0 bis 1 L/m2s, gemessen bei einem Differenzdruck von 100Pa auf, d. h. ist im Wesentlichen dicht. Am unteren Bereich des Ärmelabschnitts können für die Trocknung der Manschette und des Manschettenschlitzes Bereiche mit mittlerer Luftdurchlässigkeit und offene Bereiche vorgesehen sein.

    [0031] Bei einer erfindungsgemäßen Vorrichtung können Druckwerte in den einzelnen Bereichen der Blähkörper erzielt werden, die beispielsweise die folgenden Werte aufweisen können. Über die Verbindungsöffnung kann Luft oder Dampf bei einem Druck von 400 Pa eingebracht werden. In den Ärmelabschnitten 22 des äußeren Blähkörpers 2 kann sich dadurch ein Druck von beispielsweise 350 Pa einstellen, der ein hervorragendes Glättergebnis am Ärmel des Kleidungsstückes ermöglicht. In dem Rumpfabschnitt 21 des äußeren Blähkörpers 2, insbesondere zwischen den beiden Seitenteilen 31, 32 des inneren Blähköpers 3 kann sich ein Druck von 100 bis 120 Pa einstellen. Diese Druckverhältnisse sind ideal um ein Kleidungsstück mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung zu glätten.

    [0032] Die vorliegende Erfindung ist nicht auf die dargestellte Ausführungsform beschränkt.

    [0033] Obwohl in der dargestellten Ausführungsform der luftdurchlässige Bereich 41 sich nur über den mittleren Bereich der Innenseite 4 des Seitenteils 31 des inneren Blähkörpers 3 erstreckt, ist es erfindungsgemäß auch möglich, die gesamte Fläche der Innenseite 4 des Seitenteils luftdurchlässig auszugestalten. Über die Größe des luftdurchlässigen Bereiches kann das Druckverhältnis zwischen dem äußeren und dem inneren Blähkörper, insbesondere im Rumpfabschnitt des äußeren Blähkörpers eingestellt werden.

    [0034] Auch die Öffnung an der Stirnfläche der Ärmelstumpfe ist nicht auf eine bestimmte Größe limitiert. Weiterhin ist es möglich, statt einer Öffnung an einem dichten Schnittteil an der Stirnfläche des Ärmelstumpfes die gesamte Stirnfläche des Ärmelstumpfes aus einem offenen Material, z. B. einem Textilmaterial zu bilden.

    [0035] Der innere Blähkörper dient somit zur Luftverteilung in dem äußeren Blähkörper und als formgebendes Element für diesen. Die Formung des äußeren Blähkörpers ist möglich, da zwischen dem äußeren und dem inneren Blähkörper eine Druckdifferenz zugunsten des inneren Blähkörpers herrscht. Das bedeutet, das der Druck in dem inneren Blähkörper größer ist als der Druck in dem äußeren Blähkörper. Diese Druckdifferenz kommt dadurch zustande, dass der äußere Blähkörper nicht direkt sondern ausschließlich indirekt über den inneren Blähkörper mit Luft versorgt wird. Erfindungsgemäß ist diese Luftversorgung des Rumpfabschnittes und der Ärmelabschnitte getrennt verwirklicht. Hierzu sind an den Ärmelstumpfen und dem Rumpfteil jeweils Luftversorgungsmittel in Form von luftdurchlässigem Material und/ oder dichtem Material mit Öffnungen vorgesehen.


    Ansprüche

    1. Vorrichtung zum Glätten von Kleidungsstücken, insbesondere Hemden, wobei die Vorrichtung (1) einen äußeren aufblasbaren Blähkörper (2) mit einem Rumpfabschnitt (21) und zwei Ärmelabschnitten (22), die seitlich mit dem Rumpfabschnitt (21) verbunden sind, und einen inneren aufblasbaren Blähkörper (3, 31, 32), der im Wesentlichen aus einem luftundurchlässigen Material besteht, aufweist, wobei die Luftversorgung für die Ärmelabschnitte (22) des äußeren Blähkörpers (2) und für den Rumpfabschnitt (21) des äußeren Blähkörpers (2) in aufgeblähtem Zustand getrennt über den inneren Blähkörper (3, 31, 32) erfolgt.
     
    2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülle des inneren Blähkörpers (3) teilweise die Trennung zwischen dem Rumpfabschnitt (21) und den Ärmelabschnitten (22) in dem äußeren Blähkörper (2) bildet.
     
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der innere Blähkörper (3) einen Rumpfteil (311) und zwei seitlich damit verbundene Ärmelstumpfe (312) aufweist und die Trennung zwischen dem Rumpfabschnitt (21) und den Ärmelabschnitten (22) in dem äußeren Blähkörper (2) durch die Ärmelstumpfe (312) gebildet wird, wobei der Umfang des Ärmelstumpfes (312) größer ist als der Umfang des Ärmelabschnitts (22) des äußeren Blähkörpers.
     
    4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass an dem inneren Blähkörper (3) an der Ärmelstumpföffnung ein Keil (315) vorgesehen ist, der einen größeren Umfang des Ärmelstumpfes (312) in der Nähe der Ärmelstumpföffnung als an der Ärmelstumpföffnung erzeugt.
     
    5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass an dem äußeren Blähkörper (2) an der Ärmelöffnung (23) ein Keil vorgesehen ist, der einen größeren Umfang des Ärmelabschnitts (22) in der Nähe der Ärmelöffnung (23) als an der Ärmelöffnung (23) erzeugt.
     
    6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3, 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Stirnflächen (313) der Ärmelstumpfe (312) für die Luftzufuhr in den Ärmelabschnitt (22) des äußeren Blähkörpers (2) luftdurchlässig sind, insbesondere durch ein offenes Material gebildet sind oder durch ein dichtes Material gebildet sind, in dem Öffnungen vorgesehen sind.
     
    7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Rumpfteil (311) des inneren Blähkörpers (3) für die Luftzufuhr in den Rumpfabschnitt (21) des äußeren Blähkörpers (2) luftdurchlässige Bereiche (41) aufweist.
     
    8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der innere Blähkörper (3) aus zwei separaten Seitenteilen (31, 32) gebildet wird, die jeweils einen Teil des Rumpfteils des inneren Blähkörpers (3) bilden, wobei die separaten Seitenteile (31, 32) über Verbindungsmittel, bevorzugt Bänder, miteinander verbunden sein können.
     
    9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Seitenteil (31, 32) des inneren Blähkörpers (3) auf der Seite, die dem weiteren inneren Blähkörper (32, 31) zugewandt ist, zumindest teilweise luftdurchlässig ist, insbesondere durch ein offenes Material gebildet ist oder durch ein dichtes Material gebildet ist, in dem Öffnungen, vorzugsweise vier Öffnungen, vorgesehen sind.
     
    10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem äußeren und dem inneren Blähkörper ein Druckverhältnis von 1:2,5 bis 1:4,5, vorzugsweise von 1:3 bis 1:3,5, eingestellt wird.
     
    11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die luftundurchlässigen Bereiche der Blähkörper eine Luftdurchlässigkeit im Bereich von 0 bis 3 L/m2s, vorzugsweise von 0 bis 1 L/m2s aufweisen, Bereiche mittlerer Luftdurchlässigkeit eine Luftdurchlässigkeit im Bereich von 3 bis 20 L/m2s, vorzugsweise von 5 bis 10 L/m2s, aufweisen und die luftdurchlässigen Bereiche eine Luftdurchlässigkeit im Bereich von 100 bis 250 L/m2s, vorzugsweise von 150 bis 210 L/m2s aufweisen.
     


    Claims

    1. Device for smoothing articles of clothing, particularly shirts, wherein the device (1) comprises an outer inflatable inflation body (2) with a torso section (21) and two sleeve sections (22), which are laterally connected with the torso section (21), and an inner inflatable inflation body (3, 31, 32), which consists substantially of an air-impermeable material, wherein the air supply for the sleeve sections (22) of the outer inflation body (2) and for the torso section (21) of the outer inflation body (2) is carried out in the inflated state separately by way of the inner inflation body (3, 31, 32).
     
    2. Device according to claim 1, characterised in that the casing of the inner inflation body (3) partly forms the separation between the torso section (21) and the sleeve sections (22) in the outer inflation body (2).
     
    3. Device according to claim 1 or 2, characterised in that the inner inflation body (3) comprises a torso part (311) and two sleeve stubs (312) laterally connected therewith and the separation between the torso section (21) and the sleeve sections (22) in the outer inflation body (2) is formed by the sleeve stubs (312), wherein the circumference of the sleeve stub (312) is greater than the circumference of the sleeve section (22) of the outer inflation body.
     
    4. Device according to claim 3, characterised in that a wedge (315) is provided at the inner inflation body (3) at the sleeve stub opening and has a greater circumference of the sleeve stub (312) in the vicinity of the sleeve stub opening than at the sleeve stub opening.
     
    5. Device according to one of claims 1 to 4, characterised in that a wedge is provided at the outer inflation body (2) at the sleeve opening (23) and has a greater circumference of the sleeve section (22) in the vicinity of the sleeve opening (23) than at the sleeve opening.
     
    6. Device according to one of claims 3, 4 and 5, characterised in that the end surfaces (313) of the sleeve stubs (312) are air-permeable for the feed of air to the sleeve section (22) of the outer inflation body (2), in particular are formed by an open material or by an impervious material in which openings are provided.
     
    7. Device according to one of claims 3 to 6, characterised in that the torso part (311) of the inner inflation body (3) has air-permeable regions (41) for the feed of air to the torso section (21) of the outer inflation body (2).
     
    8. Device according to one of claims 1 to 7, characterised in that the inner inflation body (3) is formed from two separate side parts (31, 32) which each form a respective part of the torso part of the inner inflation body (3), wherein the separate side parts (31, 32) can be connected together by way of connecting means, preferably tapes.
     
    9. Device according to claim 8, characterised in that the side part (31, 32) of the inner inflation body (3) is at least partly air-permeable on the side facing the further inner inflation body (32, 31), in particular is formed by an open material or by an impervious material in which openings, preferably four openings, are provided.
     
    10. Device according to one of claims 1 to 9, characterised in that a pressure ratio of 1:2.5 to 1:4.5, preferably of 1:3 to 1:3.5, is set between the outer and the inner inflation bodies.
     
    11. Device according to one of claims 1 to 10, characterised in that the air-impermeable regions of the inflation bodies have an air permeability in the range of 0 to 3 L/m2s, preferably 0 to 1 L/m2s, regions of medium air permeability have an air permeability in the range of 3 to 20 L/m2s, preferably 5 to 10 L/m2s, and the air-permeable regions have an air permeability in the range of 100 to 250 L/m2s, preferably 150 to 210 L/m2s.
     


    Revendications

    1. Dispositif pour lisser des vêtements, notamment des chemises, le dispositif (1) présentant un corps gonflant extérieur (2) gonflable, comprenant une section de buste (21), et deux sections de manche (22) qui sont raccordées latéralement à la section de buste (21), et un corps gonflant intérieur (3, 31, 32) gonflable, qui est essentiellement constitué d'une matière imperméable à l'air, l'alimentation en air pour les sections de manche (22) du corps gonflant extérieur (2) et pour la section de buste (21) du corps gonflant extérieur (2) à l'état gonflé étant réalisée de manière séparée par l'intermédiaire du corps gonflant intérieur (3, 31, 32).
     
    2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'enveloppe du corps gonflant intérieur (3) forme en partie la séparation entre la section de buste (21) et les sections de manche (22) dans le corps gonflant extérieur (2).
     
    3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le corps gonflant intérieur (3) présente une partie de buste (311) et deux bouts de manche (312) raccordés latéralement à la partie de buste, et en ce que la séparation entre la section de buste (21) et les sections de manche (22) est formée dans le corps gonflant extérieur (2) par les bouts de manche (312), la circonférence du bout de manche (312) étant plus grande que la circonférence de la section de manche (22) du corps gonflant extérieur.
     
    4. Dispositif selon la revendication 3, caractérisé en ce qu'une clavette (315) est ménagée sur le corps gonflant intérieur (3), à l'ouverture du bout de manche, cette clavette créant une circonférence du bout de manche (312) plus grande, à proximité de l'ouverture du bout de manche, que sur l'ouverture du bout de manche.
     
    5. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce qu'une clavette est ménagée sur le corps gonflant extérieur (2), à l'ouverture de manche (23), cette clavette créant une circonférence de la section de manche (22) plus grande, à proximité de l'ouverture de manche (23), que sur l'ouverture de manche (23).
     
    6. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 3, 4 ou 5, caractérisé en ce que les surfaces frontales (313) des bouts de manche (312) sont perméables à l'air pour l'amenée d'air dans la section de manche (22) du corps gonflant extérieur (2), notamment en ce qu'elles sont formées par une matière ouverte ou par une matière étanche, dans laquelle sont ménagées des ouvertures.
     
    7. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 3 à 6, caractérisé en ce que la partie de buste (311) du corps gonflant intérieur (3) présente des zones (41) perméables à l'air pour l'amenée d'air dans la section de buste (21) du corps gonflant extérieur (2).
     
    8. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que le corps gonflant intérieur (3) est formé par deux parties latérales séparées (31, 32) qui forment respectivement une partie de la partie de buste du corps gonflant intérieur (3), les parties latérales séparées (31, 32) pouvant être raccordées entre elles par l'intermédiaire de moyens de raccordement, de préférences de bandes.
     
    9. Dispositif selon la revendication 8, caractérisé en ce que la partie latérale (31, 32) du corps gonflant intérieur (3), sur le côté tourné vers l'autre corps gonflant intérieur (32, 31), est perméable à l'air au moins en partie, notamment en ce qu'elle est formée par une matière ouverte ou par une matière étanche, dans laquelle sont ménagées des ouvertures, de préférence quatre ouvertures.
     
    10. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 9, caractérisé en ce qu'un rapport de pression allant de 1 : 2,5 à 1 : 4,5, de préférence allant de 1 : 3 à 1 : 3,5, est réglé entre le corps gonflant extérieur et le corps gonflant intérieur.
     
    11. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que les zones imperméables à l'air des corps gonflants présentent une perméabilité à l'air située dans la plage de 0 à 3 I/m2s, de préférence de 0 à 1 l/m2s, en ce que les zones de perméabilité à l'air moyenne présentent une perméabilité à l'air située dans la plage de 3 à 20 I/m2s, de préférence de 5 à 10 I/m2s, et en ce que les zones perméables à l'air présentent une perméabilité à l'air située dans la plage de 100 à 250 I/m2s, de préférence de 150 à 210 l/m2s.
     




    Zeichnung











    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente