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(11) |
EP 1 661 490 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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16.06.2010 Patentblatt 2010/24 |
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Anmeldetag: 25.11.2005 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Scheren-Hubtisch
Height adjustable table with cross-legs
Table régable en hauteur à pieds croisés
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
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Priorität: |
25.11.2004 DE 102004057055
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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31.05.2006 Patentblatt 2006/22 |
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Patentinhaber: Langewellpott, Ernst |
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30177 Hannover (DE) |
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Erfinder: |
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- Langewellpott, Ernst
30177 Hannover (DE)
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Vertreter: Taruttis, Stefan Georg et al |
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TARUTTIS Patentanwaltskanzlei
Aegidientorplatz 2b 30159 Hannover 30159 Hannover (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 1 044 923 US-A- 4 585 212
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DE-A1- 19 526 596 US-A- 4 858 888
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Scheren-Hubtisch mit einer Plattform, die
durch Verschwenken vor unterhalb der Plattform angeordneten Scherengliedem vom Boden
beabstandet werden kann.
[0002] Ein gattungsgemäßer Scheren-Hubtisch ist aus der
DE 199 16 509 bekannt, bei dem die Scherenglieder, die an einer gemeinsamen Drehachse miteinander
verbunden sind, mittels eines Spindeltriebs gegeneinander verschwenkt werden, der
zwischen den Schenkeln der Scherenglieder, die der Plattform benachbart sind, angeordnet
ist und diese aufeinander zu bewegen kann. Dabei werden gleichmäßigere Hebelkräfte
über den Hubbereich, insbesondere in der unteren Stellung der Plattform dadurch erreicht,
dass der Spreizkörper am ersten Ende eines Hebel angelenkt ist, dessen zweites gegenüberliegendes
Ende auf einer Führungsbahn am gegenüberliegenden unteren Schenkel des anderen Scherenglieds
geführt ist. Das zweite Ende dieses Hebels ist überdies an einem zweiten Schenkhebel
angelenkt, dessen anderes Ende an dem oberen Schenkel desjenigen Scherenglieds angelenkt
ist, an dem auch der Spreizkörper 40 geführt ist, jedoch in einem Bereich zwischen
Spreizkörper 40 und der gemeinsamen Drehachse. Auf diese Weise erreicht die bekannte
Hebelanordnung, dass der Spreizkörper über eine V-förmige Hebelanordnung am darunterliegenden
Abschnitt des anderen Scherenglieds abgestützt wird.
Abgabe der Erfindung
[0003] Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Anordnung für einen Scheren-Hubtisch
bereitzustellen, mit dem eine noch gleichmäßigere Verteilung der Hubkräfte über den
gesamten Hubbereich erreicht werden kann.
Genaue Beschreibung der Erfindung
[0004] Die Erfindung nach Anspruch 1 wird nun mit Bezug auf die Figur näher beschrieben,
in denen
- Figur 1 eine schematische Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Scheren-Hubtisches
mit einem Paar Scherenglieder und Spindelantrieb zeigt und
- Figur 2 eine schematische Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Scheren-Hubtisches
mit einem Paar Scherenglieder und Hebegurt zeigt.
[0005] Erfmdungsgemäß ist vorgesehen, einen Scheren-Hubtisch mit mindestens einem Paar Scherenglieder
20, 30 und einer oberhalb davon angeordneten Plattform 1 auszustatten, bei dem das
Paar Scherenglieder 20, 30 in einer gemeinsamen Drehachse 2 drehbar miteinander verbunden
ist. Nachfolgend nimmt die Beschreibung Bezug auf ein Paar Scherenglieder, von denen
jedoch vorzugsweise zwei parallel zueinander unterhalb der Plattform angeordnet sind
und auch mehrere hintereinander angeordnet sein können, so dass jeweils ein Paar Scherenglieder
mit seinen ersten Enden an den zweiten Enden eines weiteren Paars Scherenglieder angelenkt
ist.
[0006] Der obere Schenkel 21 des ersten Scherenglieds 20 sowie der obere Schenkel 31 des
zweiten Scherenglieds 30 grenzen an die Plattform 1 an, der untere Schenkel 22 des
ersten Scherenglieds 20 bzw. der untere Schenkel 32 des zweiten Scherenglieds 30 liegen
den oberen Schenkeln 21 bzw. 31 gegenüber und werden durch die gemeinsame Drehachse
2 von diesen getrennt.
[0007] Ein Spreizkörper 40 ist verschieblich auf einer ersten Führungsbahn angeordnet, welche
sich am oberen Schenkel 31 befindet. Der Spreizkörper 40 ist antreibbar in Richtung
auf den oberen Schenkel 21 beweglich. Der bewegliche Antrieb des Spreizkörpers 40
in Richtung auf den oberen Schenkel 21 kann durch einen bekannten Spindelantrieb mit
Motor 42 und Spindel 41 realisiert werden, der zwischen dem oberen Schenkel 21 und
dem Spreizkörper 40 angeordnet ist, um den Abstand zwischen Spreizkörper 40 und dem
Angriffspunkt 23 des Spindelantriebs am oberen Schenkel 21 zu verändern. Der Angriffspunkt
23 am oberen Schenkel 21 kann als eine schwenkbare Lagerung ausgeführt sein. Bei dieser
Ausführungsform ist vorzugsweise die Spindelmutter im Spreizkörper 40 enthalten, in
der die Spindel 41 drehbar gelagert ist.
[0008] Bei dieser ersten Ausführungsform des Antriebs, schematisch in Figur 1 dargestellt,
bewegt ein Spindelantrieb den Spreizkörper 40 in Richtung auf den Angriffspunkt 23
zu oder von diesem weg, wobei der Angriffspunkt 23 im Bereich des oberen Schenkels
21 des Scherenglieds 20 angeordnet ist, oder mittelbar mit diesem gebunden ist, beispielsweise
durch Befestigung an der Plattform, sodass beim Verschieben des Spreizkörpers 40 durch
Rotation einer Spindel, die in einer Spindelmutter des Spreizkörpers 40 geführt ist,
Spreizkörper 40 und Angriffspunkt 23 aufeinander zu oder voneinander weg bewegt werden
können.
[0009] In einer alternativen Ausführungsform wird ist der Spreizkörper 40 durch mindestens
einen Gurtantrieb in Richtung auf den Angriffspunkt 23 antreibbar beweglich.
[0010] Ein solcher Gurtantrieb, schematisch in Figur 2 dargestellt, ist durch einen Motorantrieb
gesteuert verkürzbar und verlängerbar, beispielsweise durch ein motorgetriebenes Schneckengetriebe
das steuerbar ist, um den Gurt mittels angetriebener Rollen auf oder abzuwickeln.
In dieser Ausführungsform ist es wesentlich, dass die Länge des Gurts 43 zwischen
Spreizkörper 40 und Angriffspunkt 23 gesteuert verkürzt bzw. verlängert werden kann,
dabei kann der Motorantrieb zwischen Angriffspunkt 23 und Spreizkörper 40 angeordnet
sein, oder der Gurt kann über eine erste Umlenkrolle 44, die im Angriffspunkt 23 angeordnet
ist, und eine zweite Umlenkrolle 45, die im Bereich der gemeinsamen Drehachse 2 angeordnet
ist, umgelenkt werden und durch einen Motorantrieb verkürzbar und verlängerbar sein,
der auf dem unteren Schenkel 32 angeordnet ist. Bei der letzteren Anordnung des Gurts
43 tritt eine weitere Unterstützung der Spreizung der Scherenglieder dadurch ein,
dass die zweite Umlenkrolle 45 in einem Abstand von der gemeinsamen Drehachse entweder
dem oberen Schenkel 21 oder dem unteren Schenkel 32 oder jeweils eine Umlenkrolle
45 und 45' auf beiden dieser Schenkel 21 und 32 angeordnet ist.
[0011] Erfmdungsgemäß ist vorgesehen, dass der Spreizkörper 40 an einem ersten Ende 51 eines
ersten Hebels 50 angelenkt ist, wobei das zweite Ende 52 dieses ersten Hebels 50 an
einem ersten Ende 61 eines zweiten Hebels 60 angelenkt ist. Das zweite Ende 62 des
zweiten Hebels 60 ist verschieblich auf einer zweiten Führungsbahn 34 geführt, die
am unteren Schenkel 32 des zweiten Scherenglieds 30 angeordnet ist. Die zweite Führungsbahn
34 ist oberhalb des zweiten Endes 62 angeordnet, d.h. zwischen zweitem Ende 62 und
Plattform 1, so dass das zweite Ende 62 von unten gegen die zweite Führungsbahn 34
läuft. Der zweite Hebel 60 ist schwenkbar am unteren Schenkel 22 in seinem Schwenkpunkt
63 gelagert. Dieser Schwenkpunkt 63 ist zwischen erstem Ende 61 und zweitem Ende 62
des zweiten Hebels 60 angeordnet.
[0012] Das Zusammenwirken des ersten Hebels 50, der zwischen Spreizkörper 40 und zweitem
Hebel 60 angeordnet ist, wobei der Hebel 60 am unteren Schenkel 22 im Schwenkpunkt
63 angelenkt ist, führt dazu, dass die beim Heben oder Senken der Plattform 1 erforderlichen
Kräfte, die zwischen Spreizkörper 40 und Angriffspunkt 23 aufzuwenden sind, verringert
werden und über den gesamten Schwenkbereich etwa gleich groß sind. Diese gleichmäßigen
Kräfteverhältnisse zwischen offenem und geschlossenem Zustand der Scherenglieder 20
und 30 bei angehobener bzw. abgesenkter Plattform 1 ergeben sich bei dem erfindungsgemäßen
Scheren-Hubtisch daraus, dass der zweite Schwenkarm 60 als zusätzlicher Hebel zwischen
der zweiten Führungsbahn auf dem unteren Schenkel 32 und dem ersten Hebel 50 um seinen
Schwenkpunkt 63 wirkt, sodass der erste Hebel 50 den Spreizkörper 40 dabei unterstützt,
die oberen Schenkel aufeinander zuzubewegen, wenn eine Kraft zwischen Spreizkörper
40 und Angriffspunkt 23 wirkt und diese aufeinander zu bewegt.
[0013] In einer bevorzugten Ausführungsform ist die erste Führungsbahn 33 in ihrem oberen
Abschnitt 33A, der in Richtung des oberen Schenkels 31 angeordnet ist, in Form einer
nach oben in Richtung auf die Plattform gebogenen Kurve gestaltet, während ihr unterer
Abschnitt 33B, der in Richtung auf die gemeinsame Drehachse 2 weist, etwa gradlinig
parallel oder in einem flachen Winkel geneigt zum oberen Schenkel 31 gestaltet ist.
[0014] Die zweite Führungsbahn 34 auf dem unteren Schenkel 32 kann annähernd gradlinig,
in etwa parallel zum unteren Schenkel 32 oder in einem leichten Winkel dazu ausgeführt
sein. Es ist jedoch eine Ausgestaltung bevorzugt, in der die zweite Führungsbahn 34
in Form einer Kurvensteuerung in einem oberen Abschnitt 34A, der in Richtung auf die
gemeinsame Drehachse 2 weist, einen zur Plattform 1 gerichteten bogenförmigen Verlauf
aufweist, der zur Unterseite, d.h. zu der der Plattform 1 abgewandten Seite des unteren
Schenkels 32 offen und konkav ist und das zweite Ende 62 des zweiten Hebels 60 verschieblich
aufnimmt, während ein angrenzender unterer Abschnitt 34B der zweiten Führungsbahn
34 in der von der gemeinsamen Drehachse 2 abgewandten Richtung annähernd parallel
zum unteren Schenkel 32 linear gestaltet sein kann oder einen bogenförmigen Verlauf
aufweisen kann, der sich zur Unterseite hin leicht konvex wölbt.
[0015] In diesen bevorzugten Ausführungsformen der zweiten Führungsbahn 34 als Kurvensteuerung
wird ein besonders günstiges Hebelverhältnis insbesondere beim Anheben der Plattform
aus der untersten Position ermöglicht, da das zweite Ende 62 des zweiten Schwenkhebels
60 im oberen Abschnitt 34A der zweiten Führungsbahn 34 verschieblich ist, sodass bei
geringer Bewegung der oberen Schenkel 21 und 31 aufeinander zu im wesentlichen keine
Lageveränderung des zweiten Endes 62 des zweiten Hebels 60 erfolgt. Daher kann der
erste Hebel 50 in dieser Position die Bewegung des Spreizkörpers 40 besonders günstig
auf der ersten Führungsbahn 33 lenken, während in einem weiter angehobenen Zustand
der Plattform 1 das zweite Ende 62 des zweiten Hebels 60 in den unteren Abschnitt
34B der zweiten Führungsbahn 34 gelangt, sodass nun die Bewegung des unteren Schenkels
32 nach unten, d.h. entgegengesetzt der Plattform 1 dazu führt, dass dessen erstes
Ende 61 nach oben, d.h. in Richtung der Plattform 1 verschwenkt wird, sodass der erste
Hebel 50 diese Aufwärtsbewegung auf den Spreizkörper 40 weiter überträgt.
Bezugszeichenliste:
[0016]
Plattform 1
Gemeinsame Drehachse 2
Erstes Scherenglied 20
Oberes Ende 21 des ersten Scherenglieds 20
Unteres Ende 22 des ersten Scherenglieds 20
Angriffspunkt 23
Zweites Scherenglied 30
Oberes Ende 31 des zweiten Scherenglieds 30
Unteres Ende 32 des zweiten Scherenglieds 30
Erste Führungsbahn 33
Oberer Abschnitt 33A der ersten Führungsbahn 33
Unterer Abschnitt 33B der ersten Führungsbahn 33
Zweite Führungsbahn 34
Oberer Abschnitt 34A der zweiten Führungsbahn 34
Unterer Abschnitt 34B der zweiten Führungsbahn 34
Spreizkörper 40
Spindel 41
Motor 42
Gurt 43
Erste Umlenkrolle 44
Zweite Umlenkrolle 45
Erster Hebel 50
Erstes Ende 51 des ersten Hebels 50
Zweites Ende 52 des ersten Hebels 50
Zweiter Hebel 60
Erstes Ende 61 des zweiten Hebels 60
Zweites Ende 62 des zweiten Hebels 60
Schwenkpunkt 63
1. Scheren-Hubtisch mit einer Plattform (1), einem ersten und einem zweiten Hebel (50,60)
und mindestens einem Paar Scherenglieder (20, 30), dessen erstes Scherenglied (20)
ein oberes Ende (21) und ein unteres Ende (22) aufweist und dessen zweites Scherenglied
(30) ein oberes Ende (31), ein unteres Ende (32) und zwei Führungsbahnein (33,34)
aufweist, wobei die oberen Enden (21, 31) der Plattform ( 1 ) benachbart sind und
die unteren Enden (22, 32) den oberen Enden (21, 31) gegenüberliegen, und wobei erstes
und zweites Scherenglied (20, 30) um eine gemeinsame Drehachse (2) drehbar sind, und
mit einem Spreizkörper (40), der an der Führungsbahn (33) geführt ist, die am oberen
Ende (31) des zweiten Scherenglieds (30) angeordnet ist, wobei der Spreizkörper (40)
antreibbar in Richtung auf einen Angriffspunkt (23) beweglich ist, welcher auf dem
oberen Ende (21) des ersten Scherenglieds (20) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Spreizkörper (40) an einem ersten Ende (51) des ersten Hebels (50) angelenkt
ist, und das zweite Ende (52) des ersten Hebels (50) am ersten Ende (61) des zweiten
Hebels (60) angelenkt ist, dessen zweites Ende (62) verschieblich an der zweiten Führungsbahn
(34) geführt ist, die am unteren Schenkel (32) des zweiten Scherenglieds (30) angeordnet
ist, wobei der zweite Hebel (60) um einen Schwenkpunkt (63) verschwenkbar ist, welcher
auf dem unteren Schenkel (22) des ersten Scherenglieds (20) angeordnet ist.
2. Scheren-Hubtisch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Hebel (60) so bemessen ist, dass sein erstes Ende (61), zumindest in dem
Zustand, in dem der Spreizkörper (40) und der Angriffspunkt (23) ihren größtmöglichen
Abstand zueinander einnehmen, von seinem Schwenkpunkt (63) nicht über den Spreizkörper
(40) hinausragt.
3. Scheren-Hubtisch nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Führungsbahn (34) einen oberen Abschnitt (34A) aufweist, der in Richtung
auf die gemeinsame Drehachse (2) angeordnet ist und der einen zur Plattform (1) gerichteten
bogenförmigen Verlauf aufweist, der zu der der Plattform (1) abgewandten Seite des
unteren Schenkels (32) offen und konkav ist und einen zweiten Abschnitt (34B), der
in der von der gemeinsamen Drehachse (2) abgewandten Richtung angeordnet ist, welcher
annähernd linear und etwa parallel zum unteren Schenkel (32) gestaltet ist.
4. Scheren-Hubtisch nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Abschnitt (34B) der zweiten Führungsbahn (34) einen bogenförmigen Verlauf
aufweist, der sich in Richtung auf die der Plattform (1) abgewandten Unterseite hin
konvex wölbt.
5. Scheren-Hubtisch nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Spreizkörper (40) durch einen Spindelantrieb gegen die der Plattform (1) abgewandte
Unterseite der ersten Führungsbahn (33) und in Richtung auf den Angriffspunkt (23)
auf dem oberen Schenkel (21) des ersten Scherenglieds (20) beweglich ist, der eine
Spindelmutter im Spreizkörper (40), eine darin drehbare Spindel (41) und einen mit
dieser verbundenen Motor (42) aufweist.
6. Scheren-Hubtisch nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Spreizkörper (40) durch einen Gurt (43) gegen die der Plattform (1) abgewandte
Unterseite der ersten Führungsbahn (33) und in Richtung auf den Angriffspunkt (23)
auf dem oberen Schenkel (21) des ersten Scherenglieds (20) beweglich ist.
7. Scheren-Hubtisch nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Gurt (43) um eine erste Umlenkrolle (44) und eine zweite Umlenkrolle (45) geführt
wird, wobei die zweite Umlenkrolle (45) in einem Abstand von der gemeinsamen Drehachse
(2) auf entweder dem oberen Schenkel (21) oder dem unteren Schenkel (32) oder jeweils
eine Umlenkrolle (45 und 45') auf beiden dieser Schenkel (21 und 32) angeordnet ist.
8. Scheren-Hubtisch nach einem der Ansprüche 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Gurt (43) durch einen Motorantrieb gesteuert verlängert oder verkürzt werden
kann.
1. Scissors lift having a platform (1), a first and a second lever (50, 60) and at least
one pair of scissor elements (20, 30), a first scissor element (20) of which has an
upper end (21) and a lower end (22), and the second scissor element (30) of which
has an upper end (31), a lower end (32) and two guide tracks (33, 34), wherein the
upper ends (21, 31) are in the vincinity of the platform (1), and the lower ends (22,
32) oppose the upper ends (21, 31), and wherein the first and the second scissor element
(20, 30) are rotatable about a common rotating axis (2), and having a spreader body
(40), which is guided along guide track (33), which is disposed on the upper end (31)
of the second scissor element (30), wherein the spreader body (40) is drivably moveable
into the direction of a working point (23), which is located on the upper end (21)
of the first scissor element (20), characterized in that the spreader body (40) is articulated at a first end (51) of the first lever (50),
and the second end (52) of the first lever (50) is articulated at the first end (61)
of the second lever (60), the second end (62) of which is movably guided on the second
guide track (34), which is positioned on the lower leg (32) of the second scissor
element (30), wherein the second lever (60) is pivotable about a pivoting point (63),
which is positioned on the lower leg (22) of the first scissor element (20).
2. Scissors lift according to claim 1, characterized in that the second lever (60) is dimensioned such that its first end (61) at least in the
state, in which the spreader body (40) and the working point (23) have their maximal
distance to one another, from its pivoting point (63) does not extend further than
the spreader body (40).
3. Scissors lift according to claim 1 or 2, characterized in that the second guide track (34) has an upper section (34A), which is positioned in the
direction of the common pivoting axis (2), and which has an arcuate course directed
to the platform (1), which is open and concave to the side of the lower leg (32) opposite
to platform (1), and a second section (34B), which is positioned in the direction
opposite to the common rotating axis (2), which is formed approximately linearly and
approximately parallel to the lower leg (32).
4. Scissors lift according to claim 3, characterized in that the second section (34B) of the second guide track (34) as an arcuate course, which
arches convexly into the direction of the lower side opposite to platform (1).
5. Scissors lift according to one of the preceding claims, characterized in that the spreader body (40) is moveable against the lower side of the first guide track
(33) opposite to platform (1), and into the direction of the working point (23) on
the upper leg (21) of the first scissor element (20) by a spindle drive, which has
a spindle nut in spreader body (40), a spindle (41) rotatable therein, and a motor
(42) connected thereto.
6. Scissors lift according to one of claims 1 to 4, characterized in that the spreader body (40) is moveable against the lower side of the first guide track
(33) opposite to platform (1), and into the direction of the working point (23) on
the upper leg (1) of the first scissor element (20) by a belt (43).
7. Scissors lift according to claim 6, characterized in that the belt (43) is guided by a first deflection pulley (44) and a second deflection
pulley (45), wherein the second deflection pulley (45) is arranged in a distance from
the common rotating axis (2) on either the upper leg (21) or the lower leg (32), or
one deflection pulley each (45 and 45') on both of these legs (21 and 32).
8. Scissors lift according to one of claims 6 or 7, characterized in that the belt (43) can be lengthened or shortened by a motor drive in a controlled way.
1. Table élévatrice à ciseaux dotée d'une plateforme (1), d'un premier et d'un second
leviers (50, 60) et d'au moins une paire d'éléments en ciseaux (20, 30), dont le premier
élément en ciseaux (20) présente une extrémité supérieure (21) et une extrémité inférieure
(22) et dont le second élément en ciseaux (30) présente une extrémité supérieure (31),
une extrémité inférieure (32) et deux rails de guidage (33, 34), les extrémités supérieures
(21, 31) étant adjacentes à la plateforme (1) et les extrémités inférieures (22, 32)
étant en regard des extrémités supérieures (21, 31), et les premier et second éléments
en ciseaux (20, 30) étant montés pivotants autour d'un axe de rotation commun (2),
et d'un corps écarteur (40), qui est guidé sur le rail de guidage (33) disposé à l'extrémité
supérieure (31) du second membre en ciseaux (30), le corps écarteur (40) étant mobile
par entraînement en direction d'un point d'attaque (23), qui est disposé sur l'extrémité
supérieure (21) du premier élément en ciseaux (20), caractérisée par le fait que le corps écarteur (40) est articulé à une première extrémité (51) du premier levier
(50), et la seconde extrémité (52) du premier levier (50) est articulée à la première
extrémité (61) du second levier (60), dont la seconde extrémité (62) est guidée coulissante
sur le second rail de guidage (34) qui est disposé sur une branche inférieure (32)
du second élément en ciseaux (30), le second levier (60) pouvant pivoter autour d'un
point de pivotement (63), qui est disposé sur la branche inférieure (22) du premier
élément en ciseaux (20).
2. Table élévatrice à ciseaux selon la revendication 1, caractérisée par le fait que le second levier (60) est mesuré de telle sorte que sa première extrémité (61), au
moins dans l'état dans lequel le corps écarteur (40) et le point d'attaque (23) se
situent à la plus grande distance possible l'un de l'autre, ne fait pas saillie de
son point de pivotement (63) au-delà de l'élément écarteur.
3. Table élévatrice à ciseaux selon la revendication 1 ou 2, caractérisée par le fait que le second rail de guidage (34) présente une portion supérieure (34A), qui est disposée
en direction de l'axe de rotation commun (2) et qui présente un tracé en forme d'arc
dirigé vers la plateforme (1), qui est ouvert et concave par rapport au côté de la
branche inférieure (32) détourné de la plateforme (1) et une seconde portion (34B),
qui est disposée dans la direction détournée de l'axe de rotation commun (2), qui
est conçue de manière pratiquement linéaire et à peu près parallèle à la branche inférieure
(32).
4. Table élévatrice à ciseaux selon la revendication 3, caractérisée par le fait que la seconde section (34B) du second rail de guidage (34) présente un tracé en forme
d'arc, qui se renfle de manière convexe en direction de la partie inférieure (1) détournée
de la plateforme.
5. Table élévatrice à ciseaux selon l'une des revendications précédentes, caractérisée par le fait que l'élément écarteur (40) est mobile à l'aide d'un entraînement à broche contre la
partie inférieure du premier rail de guidage (33) détournée de la plateforme (1) et
en direction du point d'attaque (23) sur la branche supérieure (21) du premier élément
en ciseaux (20), qui présente un écrou de broche dans l'élément écarteur (40), une
broche (41) y pivotant en son intérieur et un moteur (42) reliée avec celle-ci.
6. Table élévatrice à ciseaux selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée par le fait que le corps écarteur (40) est mobile par l'intermédiaire d'une courroie (43) contre
la partie inférieure détournée de la plateforme (1) du premier rail de guidage (33)
et en direction du point d'attaque (23) sur la branche supérieure (21) du premier
élément en ciseaux (20).
7. Table élévatrice à ciseaux selon la revendication 6, caractérisée par le fait que la courroie (43) est guidée autour d'une première poulie de renvoi (44) et d'une
seconde poulie de renvoi (45), la seconde poulie de renvoi (45) étant disposée à distance
de l'axe de rotation commun (2) soit sur la branche supérieure (21) ou sur la branche
inférieure (32) soit avec une poulie de renvoi (45 et 45') sur les deux de ces branches
(21 et 32).
8. Table élévatrice à ciseaux selon l'une des revendications 6 ou 7, caractérisée par le fait que la courroie (43) peut être rallongée ou raccourcie à l'aide d'une commande par entraînement
moteur.


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