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EP 1 662 841 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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04.08.2010 Patentblatt 2010/31 |
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Anmeldetag: 09.11.2005 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Akustiksystem mit automatischer Umschaltung
Acoustic system with automatic change-over
Système acoustique avec changement automatique
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
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Priorität: |
24.11.2004 DE 102004056733
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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31.05.2006 Patentblatt 2006/22 |
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Patentinhaber: Siemens Audiologische Technik GmbH |
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91058 Erlangen (DE) |
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Erfinder: |
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- Husung, Kunibert
91052 Erlangen (DE)
- Weidner, Tom
91056 Erlangen (DE)
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Vertreter: Maier, Daniel Oliver et al |
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Siemens AG
Postfach 22 16 34 80506 München 80506 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A2- 1 328 136 WO-A2-2004/028203
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WO-A-00/10363 US-B2- 6 763 116
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Akustiksystem, insbesondere ein Hörgerät mit
einer Mikrofoneinrichtung, einer Lautsprechereinrichtung, einer Signalverarbeitungseinrichtung
zur Aufnahme eines ersten Eingangssignals von der Mikrofoneinrichtung und zur Ausgabe
eines Ausgangssignals an die Lautsprechereinrichtung sowie einer Empfangseinrichtung
zum Empfang elektromagnetischer Signale und zur Ausgabe eines zweiten Eingangssignals
an die Signalverarbeitungseinrichtung.
[0002] Hörgeräte lassen sich üblicherweise je nach Hörsituation manuell in ein entsprechendes
Hörprogramm schalten. Dieses Schalten erfolgt beispielsweise mit Hilfe eines Tasters.
Das manuelle Schalten ist unkomfortabel und erfolgt vielfach mit zeitlicher Verzögerung,
so dass beispielsweise der Beginn einer Kommunikation nicht wahrgenommen werden kann.
[0003] Aus diesem Grund wurden Hörgeräte entwickelt, die in der Lage sind, automatisch in
ein entsprechendes Hörprogramm zu schalten. Ein derartiges Hörgerät ist aus der Druckschrift
US 6,763,116 B2 bekannt. Dabei wird das aufgenommene akustische Signal hinsichtlich Stör- bzw. Rauschanteile
untersucht. In Abhängigkeit der analysierten Rauschsignale werden Übertragungsparameter
verändert oder ganze Hörprogramme geschaltet.
[0004] Die Analyse der Signale nach Störanteilen ist jedoch sehr aufwändig und das Ergebnis
ist oftmals nicht eindeutig.
[0005] Die
EP 1 328 136 A2 offenbart ein Hörgerät mit mehreren Funkschnittstellen, das entsprechend von einer
Mehrzahl von Signalquellen Signale über Funk empfangen kann. Den Signalquellen sind
Adressen zugeordnet. In einem Adressenverwaltungssystem sind Adressen Prioritäten
zugeordnet. Die Kommunikation erfolgt jeweils mit der Signalquelle höchster Priorität.
[0006] Aus der
WO 00/10363 ist ein Hörgerät mit einer Einrichtung zur Unterdrückung von elektromagnetischen
Störsignalen bekannt. Das Hörgerät umfasst ein Detektorelement zur Ermittlung von
elektromagnetischen Störsignalen. In einer Signalverarbeitungseinrichtung, welche
von einem Mikrofon Signale empfängt, ist ein Filter vorgesehen, der in Abhängigkeit
von den von dem Detektorelement erkannten Störsignalen arbeitet, um so genau die erfassten
Störsignale zu unterdrücken.
[0007] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht somit darin, das automatische Schalten
von Akustiksystemen bzw. Hörgeräten auf der Grundlage der empfangenen Signale zu verbessern.
[0008] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe gelöst durch ein Akustiksystem, insbesondere Hörgerät,
mit einer Mikrofoneinrichtung, einer Ausgabeeinrichtung, einer Signalverarbeitungseinrichtung
zur Aufnahme eines ersten Eingangssignals von der Mikrofoneinrichtung und zur Ausgabe
eines Ausgangssignals an die Ausgabeeinrichtung entsprechend einem Hörprogramm aus
einer vorbestimmten Anzahl von Hörprogrammen und einer von Mikrofoneinrichtung und
Signalverarbeitungseinrichtung vorhandenen Empfangseinrichtung zum Empfang elektromagnetischer
Signale und zur Ausgabe eines zweiten Eingangssignals an die Signalverarbeitungseinrichtung,
wobei die Signalverarbeitungseinrichtung einen Hochfrequenzdetektor zur Analyse des
zweiten Eingangssignals aufweist, mit dessen Ausgangssignal die Signalverarbeitungseinrichtung
so steuerbar ist, dass ein Hörprogramm aus der vorbestimmten Anzahl von Hörprogrammen
ausgewählt wird.
[0009] Darüber hinaus ist erfindungsgemäß vorgesehen ein Verfahren zum Auswählen eines Hörprogramms
eines Akustiksystems, insbesondere eines Hörgeräts, aus einer vorbestimmten Anzahl
von Hörprogrammen, wobei in einem Hörprogramm ein erstes Eingangssignal von einer
Mikrofoneinrichtung verarbeitet wird und ein Verarbeiten eines zweiten Eingangssignals
von einer Empfangseinrichtung zum Empfang elektromagnetischer Signale erfolgt, wobei
das zweite Eingangssignal nach Hochfrequenzanteilen analysiert wird, und wobei das
Auswählen des Hörprogramms in Abhängigkeit von dem Analyseergebnis erfolgt. Unter
dem Begriff "Verarbeiten" wird hier auch ein Abschalten eines Signals und/oder ein
Zuschalten eines weiteren Signals, z. B. eines Telefonspulensignals, verstanden.
[0010] In vorteilhafter Weise wird für die Signalverarbeitung somit ein Steuersignal verwendet,
das ein entsprechendes Akustiksystem nach dem Stand der Technik gar nicht empfängt
bzw. verarbeitet.
[0011] Vorzugsweise werden mit dem Hochfrequenzdetektor Frequenzanteile oberhalb von 1 MHz
detektiert. Damit können elektromagnetische Signale von Mobilfunktelefonen erfasst
werden, so dass beispielsweise ein Hörgerät auf ein entsprechendes Telefonprogramm
umgeschaltet werden kann.
[0012] Entsprechend einer Weiterentwicklung können mit dem Hochfrequenzdetektor Modulationen
von Hochfrequenzsignalen detektiert werden. Auf diese Weise können sehr spezifische
Signale detektiert werden, so dass Hörgeräteprogramme sehr differenziert geschaltet
werden können.
[0013] Speziell kann die Empfangseinrichtung zum Empfang von GSM-, UMTS- und/oder Bluetooth-Signalen
ausgelegt sein. Darüber hinaus kann die Empfangseinrichtung auch zum Empfang von Signalen
eines Schnurlostelefons ausgestattet sein. Die Detektion dieser Signale ermöglicht
ein sehr spezifisches Verarbeiten auf automatischem Wege.
[0014] Wie bereits angedeutet, kann die Signalverarbeitungseinrichtung in Abhängigkeit von
dem Ausgangssignal des Hochfrequenzdetektors in ein jeweiliges Verarbeitungsprogramm
geschaltet werden. Durch dieses automatische Schalten erhöht sich nicht nur der Komfort
des Akustiksystems, sondern es kann unter Umständen auch eine größere Anzahl an Schaltprogrammen
zur Verfügung gestellt werden, die unter Umständen durch manuelle Schalter nicht angewählt
werden könnten.
[0015] Ein besonderer Vorteil eines erfindungsgemäßen Akustiksystems bzw. Verfahrens ergibt
sich bei binauraler Versorgung eines Patienten. Dabei kann in die Signalverarbeitungseinrichtung
eines der beiden oder beider Hörgeräte eine Pegelmesseinrichtung eingebaut sein, um
die Pegel oder die Pegeldifferenz der Ausgangssignale der Hochfrequenzdetektoren für
die weitere Signalverarbeitung zu bestimmen. Auf diese Weise lässt sich beispielsweise
bestimmen, ob ein elektromagnetisches Nah- oder Fernfeld vorliegt. Dementsprechend
kann die Signalverarbeitung geschaltet werden.
[0016] Die vorliegende Erfindung wird nun anhand der beigefügten Zeichnung näher erläutert,
die ein Prinzipschaltbild eines erfindungsgemäßen Hörgeräts zeigt.
[0017] Das nachfolgend näher geschilderte Ausführungsbeispiel stellt eine bevorzugte Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung dar.
[0018] Das in FIG 1 anhand eines Schaltplans schematisch dargestellte Hörgerät besitzt ein
Mikrofon M, einen Audioeingang A und eine Telefonspule T. Ein Vorverstärker V nimmt
die Signale des Audioeingangs A, des Mikrofons M und der Telefonspule T auf. Außerdem
verfügt der Vorverstärker V über einen A/D-Wandler und einen Spannungsregler.
[0019] Eine digitale Signalverarbeitung D mit getakteter Endstufe nimmt das Signal des Vorverstärkers
V auf. Beide, sowohl der Vorverstärker V als auch die digitale Signalverarbeitung
D werden von einer Batterie B mit Spannung versorgt. Weiterhin ist ein VC-Steller
VC (Volume Control) zur Lautstärkeeinstellung und eine Programmierbuchse P zum Programmieren
des Hörgeräts an die digitale Signalverarbeitung D angeschlossen. Über einen MTO-Schalter
MTO ist die digitale Signalverarbeitung D in einen Mikrofonmodus, einen Telefonmodus
oder abschaltbar.
[0020] Des Weiteren ist an die digitale Signalverarbeitung D ein HF-Detektor HFD angeschlossen.
Dieser analysiert die Signale im Hochfrequenzbereich. Der HF-Detektor kann eine eigene
Empfangseinrichtung aufweisen oder die Signale einer anderweitig verwendbaren Empfangseinrichtung,
z. B. einer Telefonspule, erhalten.
[0021] In der digitalen Signalverarbeitung D wird das Signal des Vorverstärkers V entsprechend
dem manuell oder automatisch gewählten Programm bzw. den so gewählten Parametern verarbeitet.
Das resultierende Ausgangssignal wird an einen Hörer H weitergeleitet. Alternativ
können als Ausgabeeinrichtungen auch Elektroden, Schwingspulen, Vibrationsgeber etc.
vorgesehen sein.
[0022] Der Hochfrequenzdetektor HFD wertet im Hörsystem beispielsweise ein ausgesandtes
GSM-Signal bei etwa 960 MHz bzw. 1,8 GHz aus. Dieses Signal wurde in unmittelbarer
Nähe des Hörhilfegeräts durch ein Mobilfunkgerät abgesandt und von der Antenne des
HF-Detektors HFD aufgenommen. Überschreitet der Pegel des GSM-Signals einen vorgegebenen
Schwellwert, deutet dies darauf hin, dass ein GSM-Mobilfunkgerät vom Hörhilfeträger
benutzt wird. Dementsprechend schaltet das Hörhilfegerät z. B. in ein Telefonprogramm
(Hörspulenprogramm) oder ein entsprechend angepasstes Mikrofonprogramm um.
[0023] Alternativ können mit dem HF-Detektor HFD auch beispielsweise UMTS-Signale, Bluetooth-Signale
oder Signale eines Schnurlostelefons im Bereich von 2,4 GHz bzw. 1,8 bis 1,9 GHz empfangen
werden.
[0024] Um die Sicherheit, mit der ein entsprechendes Sendesystem erkannt wird, zu erhöhen,
können spezifische Modulationen in dem jeweils aufgenommenen Signal gesucht werden.
Werden beispielsweise UMTS-spezifische Modulationen entdeckt, so kann auf Telefonbetrieb
umgeschaltet werden, da der Hörgeräteträger mit Sicherheit momentan ein UMTS-Telefon
benutzt. Bluetooth-Sender, die in einem dem UMTS-Frequenzband nahe gelegenen Frequenzbereich
senden, benutzen nicht die UMTS-spezifischen Modulationen.
[0025] In vorteilhafter Weise ist somit kein manuelles Umschalten mehr nötig und es müssen
nicht komplizierte Algorithmen zur automatischen Umschaltung verwendet werden.
[0026] Die Empfindlichkeit des Hochfrequenzdetektors HFD kann so eingestellt werden, dass
bei binauraler Versorgung im zweiten Hörhilfegerät kein Programmwechsel stattfindet.
[0027] Hält ein Hörgeräteträger, der binaural versorgt ist, ein Mobiltelefon an sein Ohr,
so ist der Pegel des hochfrequenten Signals, das von dem Mobilfunktelefon abgestrahlt
wird, an einem Hörgerät höher als am anderen. Diese Pegeldifferenz deutet an, dass
es sich um eine Telefonsituation handelt, so dass dasjenige Hörgerät in den Telefonmodus
geschaltet werden kann, das den hohen Pegel registriert. Das durch die beiden Hörgeräte
detektierte Nahfeld kann also zum eindeutigen Schalten des Hörgeräts verwendet werden.
[0028] Liegt hingegen ein Fernfeld vor, so sind die elektromagnetischen Pegel in beiden
Hörgeräten in etwa gleich hoch. In einer derartigen Situation wäre es falsch, in den
Telefonmodus zu schalten. Durch diese Nahfeld-Fernfeld-Unterscheidung kann eine erhöhte
Störsicherheit bei den verlinkten Hörgeräten erreicht werden.
1. Akustiksystem, insbesondere Hörgerät, mit
- einer Mikrofoneinrichtung (M),
- einer Ausgabeeinrichtung (H),
- einer Signalverarbeitungseinrichtung (V, D) zur Aufnahme eines ersten Eingangssignals
von der Mikrofoneinrichtung und zur Ausgabe eines Ausgangssignals an die Ausgabeeinrichtung
(H) entsprechend einem Hörprogramm aus einer vorbestimmten Anzahl von Hörprogrammen,
gekennzeichnet durch
- eine von Mikrofoneinrichtung (M) und Signalverarbeitungseinrichtung (V, D) verschiedene
Empfangseinrichtung zum Empfang elektromagnetischer Signale und zur Ausgabe eines
zweiten Eingangssignals an die Signalverarbeitungseinrichtung (V, D), wobei
- die Signalverarbeitungseinrichtung (V, D) einen Hochfrequenzdetektor (HFD) zur Analyse
des zweiten Eingangssignals aufweist, mit dessen Ausgangssignal die Signalverarbeitungseinrichtung
so steuerbar ist, dass ein Hörprogramm aus der vorbestimmten Anzahl von Hörprogrammen
ausgewählt wird.
2. Akustiksystem nach Anspruch 1, wobei mit dem Hochfrequenzdetektor (HFD) Frequenzanteile
oberhalb von 1 MHz detektierbar sind.
3. Akustiksystem nach Anspruch 1 oder 2, wobei mit dem Hochfrequenzdetektor (HFD) eine
Modulation von Hochfrequenzanteilen detektierbar ist.
4. Akustiksystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Empfangseinrichtung
zum Empfang von GSM-, UMTS- und/oder Bluetooth-Signalen ausgelegt ist.
5. Akustiksystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Empfangseinrichtung
zum Empfang von Signalen eines Schnurlostelefons ausgelegt ist.
6. Hörgerätepaar mit zwei Hörgeräten nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei in
die Signalverarbeitungseinrichtung (V, D, HFD) eines der beiden oder beider Hörgeräte
eine Pegelmesseinrichtung eingebaut ist, um die Pegel oder die Pegeldifferenz der
Ausgangssignale der Hochfrequenzdetektoren für die weitere Signalverarbeitung zu bestimmen.
7. Hörgerätepaar nach Anspruch 7, wobei Informationen der Hochfrequenzdetektoren zwischen
beiden Hörgeräten übertragbar sind.
8. Verfahren zum Auswählen eines Hörprogramms eines Akustiksystems, insbesondere eines
Hörgeräts, aus einer vorbestimmten Anzahl von Hörprogrammen, wobei in einem Hörprogramm
- ein erstes Eingangssignal von einer Mikrofoneinrichtung (M) verarbeitet wird, gekennzeichnet durch
- Verarbeiten eines zweiten Eingangssignals von einer von der Mikrofoneinrichtung
(M) verschiedenen Empfangseinrichtung zum Empfang elektromagnetischer Signale, wobei
- das zweite Eingangssignal nach Hochfrequenzanteilen analysiert wird, und wobei
- das Auswählen des Hörprogramms in Abhängigkeit von dem Analyseergebnis erfolgt.
9. Verfahren nach Anspruch 8, wobei in Abhängigkeit des Analyseergebnisses ein Telefonspulensignal
zur Erzeugung eines Ausgangssignals des Akustiksystems zumindest mitverarbeitet wird.
10. Verfahren nach Anspruch 8 oder 9, wobei Hochfrequenzanteile oberhalb von 1 MHz detektiert
und analysiert werden.
11. Verfahren nach einem der Ansprüche 8 bis 10, wobei eine Modulation von Hochfrequenzanteilen
des zweiten Eingangssignals detektiert wird.
12. Verfahren nach einem der Ansprüche 8 bis 11, wobei von der Empfangseinrichtung GSM-,
UMTS- und/oder Bluetooth-Signale empfangen werden.
13. Verfahren nach einem der Ansprüche 8 bis 12, wobei von der Empfangseinrichtung DECT-Signale
eines Schnurlostelefons empfangen werden.
14. Verfahren nach einem der Ansprüche 8 bis 13, wobei mit einem ersten und einem zweiten
Hörgerät jeweils ein Pegel eines jeweils empfangenen Hochfrequenzsignals oder eine
diesbezügliche Pegeldifferenz bestimmt wird, um ein elektromagnetisches Nah- oder
Fernfeld unterscheiden zu können.
15. Verfahren nach Anspruch 14, wobei Informationen bezüglich des oder der Hochfrequenzsignale
zwischen beiden Hörgeräten übertragen werden.
1. Acoustic system, especially hearing aid, with
- a microphone device (M),
- an output device (H),
- a signal processing device (V, D) for picking up a first input signal of the microphone
device and for outputting an output signal to the output device (H) according to a
hearing program from a predetermined number of hearing programs, characterised by
- a receive device, which differs from the microphone device (M) and signal processing
device (V, D), for receiving electromagnetic signals and for outputting a second input
signal to the signal processing device (V, D), with
- the signal processing device (V, D) featuring a high-frequency detector (HFD) for
analysis of the second input signal, with the output signal of which the signal processing
device can be controlled such that a hearing program is selected from the predetermined
number of hearing programs.
2. Acoustic system in accordance with claim 1, with frequency components above 1 MHz
being able to be detected with the high-frequency detector (HFD).
3. Acoustic system in accordance with claim 1 or 2, with a modulation of high-frequency
components being able to be detected with the high-frequency detector (HFD).
4. Acoustic system in accordance with one of the previous claims, with the receive device
being designed for receiving GSM, UMTS and/or Bluetooth signals.
5. Acoustic system in accordance with one of the previous claims, with the receive device
being designed to receive signals of a cordless telephone.
6. Pair of hearing aids with two hearing aids in accordance with one of the previous
claims, with a signal measurement device being built into the signal processing device
(V, D, HFD) of one of the two or both hearing aids in order to determine the level
or the level difference of the output signals of the high-frequency detectors for
further signal processing.
7. Pair of hearing aids in accordance with claim 7, with information of the high-frequency
detectors being able to be transmitted between the two hearing aids.
8. Method for selecting a hearing program of an acoustic system, especially a hearing
aid, from a predetermined number of hearing programs, with, in a hearing program,
- a first input signal being processed by a microphone device (M), characterised by
- a second input signal being processed by a receive device, which differs from the
microphone device, for receiving electromagnetic signals, with
- the second input signal being analysed according to high-frequency components, and
with
- the hearing program being selected as a function of the analysis result.
9. Method according to claim 8, with, depending on the analysis result, a telephone coil
signal for creating an output signal of the acoustic system being at least processed
as well.
10. Method in accordance with claim 8 of 9, with high frequency components above 1 MHz
being detected and analysed.
11. Method in accordance with one of the claims 8 to 10, with a modulation of high-frequency
components of the second input signal being detected.
12. Method in accordance with one of the claims 8 to 11, with GSM, UMTS and/or Bluetooth
signals being received by the receive device.
13. Method in accordance with one of the claims 8 to 12, with DECT signals of a cordless
telephone being received by the receive device.
14. Method in accordance with one of the claims 8 to 13, with a level of a received high-frequency
signal or a level difference relating to it being determined by a first and a second
hearing aid in each case to enable a distinction to be made between an electromagnetic
near or far field.
15. Method according to claim 14, with information relating to the high-frequency signal
or signals being transmitted between the two hearing aids.
1. Système acoustique, notamment prothèse auditive, comprenant
- un dispositif ( M ) de microphone,
- un dispositif ( H ) de sortie,
- un dispositif ( V, D ) de traitement du signal pour la réception d'un premier signal
d'entrée du dispositif de microphone et pour la sortie d'un signal de sortie vers
le dispositif ( H ) de sortie correspondant à un programme d'audition parmi un nombre
déterminé à l'avance de programme d'audition,
caractérisé par
- un dispositif de réception? différent du dispositif ( M ) de microphone et du dispositif
( V, D ) de traitement du signal, pour la réception de signaux électromagnétiques
et pour la sortie d'un deuxième signal d'entrée vers le dispositif ( V, D ) de traitement
du signal, dans lequel
- le dispositif ( V, D ) de traitement du signal comporte un détecteur ( HFD ) de
haute fréquence pour l'analyse du deuxième signal d'entrée, par le signal de sortie
duquel le dispositif de traitement du signal peut être commandé de manière à choisir
un programme d'audition parmi le nombre déterminé à l'avance de programmes d'audition.
2. Système acoustique suivant la revendication 1, dans lequel des composantes de fréquence
supérieures à 1 MHz peuvent être détectées par détecteur ( HFD ) de haute fréquence.
3. Système acoustique suivant la revendication 1 ou 2, dans lequel une modulation de
composantes de haute fréquence peut être détectée par le détecteur ( HFD ) de haute
fréquence.
4. Système acoustique suivant l'une des revendications précédentes, dans lequel le disposition
de réflexion est conçu pour la réception de signaux GSM, UMTS et/ou Bluetooth.
5. Système acoustique suivant l'une des revendications précédentes, dans lequel le dispositif
de réception est conçu pour la réception des signaux d'un téléphone sans cordon.
6. Couple de prothèses auditives ayant deux prothèses auditives suivant l'une des revendications
précédentes, dans lequel dans le dispositif ( V, D, HFD ) de traitement du signal
de l'une des deux prothèses auditives ou des deux prothèses auditives est incorporé
un dispositif de mesure de niveau, pour déterminer le niveau ou la différence de niveau
des signaux de sortie des détecteurs de haute fréquence pour le traitement supplémentaire
du signal.
7. Couple de prothèses auditives suivant la revendication 7, dans lequel des informations
des détecteurs de haute fréquence peuvent être transmises entre les deux prothèses
auditives.
8. Procédé de choix d'un programme d'audition d'un système acoustique, notamment d'une
prothèse auditive, parmi un nombre déterminé de programmes d'audition, dans lequel
dans un programme d'audition
- on traite un premier signal d'entrée par un dispositif ( M ) de microphone, caractérisé en ce que
- on traite un deuxième signal d'entrée par un dispositif de réception, différent
du dispositif ( M ) de microphone, pour la réception de signaux électromagnétiques,
dans lequel
- on analyse les composantes des hautes fréquences du deuxième signal d'entrée et
dans lequel
- on effectue le choix du programme d'audition en fonction du résultat de l'analyse.
9. Procédé suivant la revendication 8, dans lequel en fonction du résultat de l'analyse,
on traite en même temps au moins un signal de bobine du téléphone pour la production
d'un signal de sortie du système acoustique.
10. Procédé suivant l'une des revendications 8 ou 9, dans lequel on détecte et on analyse
des composantes de haute fréquence au-dessus de 1 MHz.
11. Procédé suivant l'une des revendications 8 à 10, dans lequel on détecte une modulation
de composantes de haute fréquence du deuxième signal d'entrée.
12. Procédé suivant l'une des revendications 8 à 11, dans lequel des signaux GSM, UMTZ
et/ou Bluetooth sont reçus par un dispositif de réception.
13. Procédé suivant l'une des revendications 8 à 12, dans lequel des signaux DECT d'un
téléphone sans cordon sont reçus par le dispositif de réception.
14. Procédé suivant l'une des revendications 8 à 13, dans lequel, par une première et
une deuxième prothèses auditives, on détermine respectivement un niveau d'un signal
de haute fréquence reçu respectivement ou une différence de niveau s'y rapportant,
afin de pouvoir distinguer un champ électromagnétique proche ou un champ électromagnétique
lointain.
15. Procédé suivant la revendication 14, dans lequel on transmet entre les deux prothèses
auditives des informations se rapportant au signal ou aux signaux de haute fréquence.

IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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