[0001] Die Erfindung betrifft eine Darreichungsform zur oralen Verabreichung von Wirkstoffen,
Vitaminen und/oder Nährstoffen umfassend einen Trinkhalm und eine für eine Wirkstoff-,
Vitamin- und/oder Nährstoff-Formulierung undurchlässige, für Luft und eine Transportflüssigkeit
jedoch durchlässige Sperrvorrichtung, wobei die Sperrvorrichtung eine einheitliche
Dichte und eine hydrophobe Ausrüstung aufweist (siehe US-B-6 224 908).
[0002] Die Verabreichung von Wirkstoffen, Vitaminen und/oder Nährstoffen mit Hilfe eines
Trinkhalms, der eine durch eine Flüssigkeit transportierbare Wirkstoff-, Vitamin-
und/oder Nährstoff-Formulierung enthält, ist bekannt. Patienten, die Schwierigkeiten
haben oder eine Abneigung empfinden, Kapseln oder Tabletten einzunehmen, wird dadurch
eine weitere Darreichungsform von Wirkstoffen, Vitaminen oder Nährstoffen angeboten.
[0003] Die im Stand der Technik beschriebenen Trinkhalme zur oralen Verabreichung von Wirkstoffen,
Vitaminen und/oder Nährstoffen enthalten Stopfen bzw. Sperrvorrichtungen, die sowohl
aufwändig als auch teuer sind. Weiterhin weisen die bekannten Sperrvorrichtungen Eigenschaften
auf, die nicht oder nur schlecht reproduzierbar sind, so dass sich bei Routineuntersuchungen
bzw. bei wiederholter Anwendung in Standardsituationen ein veränderliches und daher
nicht tolerierbares Verhalten ergibt.
[0004] Es stellte sich daher die Aufgabe, eine Darreichungsform zur oralen Verabreichung
von Wirkstoffen, Vitaminen und/oder Nährstoffen umfassend einen Trinkhalm mit einer
Wirkstoff-, Vitamin- und/oder Nährstoff-Formulierung zur Verfügung zu stellen, die
möglichst einfach und damit kostengünstig herzustellen ist und die die Nachteile der
im Stand der Technik beschriebenen Darreichungsformen nicht aufweist, da sie leichter
handhabbar und kontrollierbar ist.
[0005] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Bereitstellung einer Darreichungsform
gemäß Anspruch 1 gelöst.
[0006] Im Folgenden wird unter einer einheitlichen Dichte eine Dichte der Sperrvorrichtung
verstanden, die maximal um 10% schwankt. Dies ist vorteilhaft sowohl für den Fall,
dass sich die Transportflüssigkeit bei einem Saugvorgang des Benutzers des Trinkhalms
durch die Sperrvorrichtung hindurch bewegt, als auch für den Fall, dass sich die Transportflüssigkeit
an der Sperrvorrichtung vorbei, d.h. also zwischen der Sperrvorrichtung und der Innenwand
des Trinkhalms, bewegt. Durch die hydrophobe Ausrüstung wird bewirkt, dass möglichst
wenig von der Transportflüssigkeit in der Sperrvorrichtung verbleibt, wodurch die
Reproduzierbarkeit der Eigenschaften des Trinkhalms erhöht wird. Weiterhin wird hierdurch
erreicht, dass bei einem einmaligen (unvollständigem) Saugen die Sperrvorrichtung
nicht so schwer wird, weil weniger Transportflüssigkeit in der Sperrvorrichtung verbleibt.
Durch die einheitliche Dichte ergibt sich der Vorteil, dass die Sperrvorrichtung über
den gesamten Querschnitt des Trinkhalms gleichmäßig für die Transportflüssigkeit durchlässig
ist, wodurch deren Transport erleichtert wird. Die hydrophobe Ausrüstung der Sperrvorrichtung
und deren einheitliche Dichte wirken erfindungsgemäß zusammen, um ein vorteilhaftes
und insbesondere besser reproduzierbares Verhalten der Sperrvorrichtung zu gewährleisten.
[0007] Die Wirkstoff-, Vitamin- und/oder Nährstoff-Formulierung ist vorzugsweise fest oder
pastös, besonders bevorzugt fest und wird im Folgenden erfindungsgemäß als "Formulierung"
bezeichnet. Bevorzugt ist eine multipartikuläre Formulierung, wobei die Partikel der
multipartikulären Formulierung vorzugsweise einen Durchmesser von 50 µm bis 1500 µm
haben und insbesondere kugelförmig sind. Vorzugsweise liegt die Formulierung in Form
von Tabletten, Mikrotabletten, Granulaten, Kristallen oder Pellets vor. Die Formulierung
kann auch mit Hilfe eines bindenden, in der Transportflüssigkeit löslichen, physiologisch
unbedenklichen Materials immobilisiert im Trinkhalm vorliegen.
[0008] Die Wirkstoffe und/oder Vitamine und/oder Nährstoffe an sich oder die Formulierung
insgesamt können in der Transportflüssigkeit unlöslich oder auch löslich bzw. wenigstens
teilweise löslich sein. Sind die Wirkstoffe, Vitamine oder Nährstoffe oder deren Formulierungen
in der Transportflüssigkeit löslich, werden sie durch die vorbeiströmende Transportflüssigkeit
mit gelöst und in gelöster Form mitgenommen. Sind die Wirkstoffe, Vitamine oder Nährstoffe
oder deren Formulierungen in der Transportflüssigkeit hingegen unlöslich, werden sie
in der vorbeiströmenden Transportflüssigkeit suspendiert und in suspendierter Form
mit der Transportflüssigkeit mitgenommen. Vorzugsweise werden dafür multipartikuläre
Formulierungen verwendet. Solche Partikel sollten so klein und leicht sein, dass sie
von der Transportflüssigkeit transportiert werden können. Die Haftung der Partikel
aneinander oder an den Trinkhalmwänden sollte möglichst gering sein, was gegebenenfalls
durch eine geeignete Oberflächenbehandlung der Partikel erreicht werden kann.
[0009] Als Wirkstoffe, vorzugsweise therapeutische Wirkstoffe, Vitamine und Nährstoffe können
alle oral verabreichbaren Stoffe in Form einer geeigneten Formulierung eingesetzt
werden. Der Trinkhalm enthält vorzugsweise eine genau bestimmte Dosis dieser Stoffe,
insbesondere eine Einzeldosis für eine einmalige Einnahme.
[0010] Die Sperrvorrichtung ist erfindungsgemäß derart ausgebildet, dass sie die Bewegung
der Transportflüssigkeit (und auch die Bewegung von Luft) innerhalb des Trinkhalms
nicht wesentlich beeinträchtigt, sondern allerhöchstens etwas verlangsamt, da sie
einem Durchwandern der Transportflüssigkeit (und von Luft) durch die Sperrvorrichtung
bzw. an der Sperrvorrichtung vorbei lediglich einen gewissen Widerstand entgegensetzt.
Anders ist es hingegen für die Formulierung bzw. deren Bestandteile. Die Sperrvorrichtung
hält zunächst die Formulierung in einer bestimmten Position des Trinkhalms, damit
diese im Trinkhalm verbleibt. Durch die Sperrvorrichtung darf jedoch der Strom der
Transportflüssigkeit nicht soweit reduziert werden, dass eine feste und unlösliche
Wirkstoff-, Vitamin- und/oder Nährstoff-Formulierung nicht mehr mitgenommen werden
würde. Vorzugsweise ist die Formulierung im Trinkhalm zwischen Sperrvorrichtung und
der Mundöffnung des Trinkhalms angeordnet, zu der die Formulierung ungehindert gelangen
kann.
[0011] Die Sperrvorrichtung ist vorzugsweise als eine Art Pfropfen ausgebildet, dessen Querschnitt
vorzugsweise dem Querschnitt des Trinkhalms angepasst ist. Das bedeutet, dass der
Querschnitt der Sperrvorrichtung etwa dem Querschnitt des Trinkhalms entspricht, gegebenenfalls
geringfügig größer ist. Für den Fall eines jeweils kreisrunden Querschnitts ist daher
der Außendurchmesser der (losen, d.h. nicht im Trinkhalm befindlichen) Sperrvorrichtung
in der bevorzugten Ausführungsform mindestens so groß wie der Innendurchmesser des
Trinkhalms. Eine Sperrvorrichtung kann daher - wenn sie lose vorliegt - einen größeren
Querschnitt aufweisen als der Querschnitt des Trinkhalms. In diesem Fall muss die
Sperrvorrichtung zusammendrückbar sein und zumindest teilweise zusammengedrückt werden,
bevor sie in den Trinkhalm eingeführt werden kann. Zum Einführen der Sperrvorrichtung
in den Trinkhalm ist daher ggf. ein (leichtes) Zusammendrücken der Sperrvorrichtung
erforderlich, was bewirkt, dass die Dichte der Sperrvorrichtung bei diesem Einführvorgang
nicht wesentlich geändert wird oder aber zumindest keine bleibenden wesentlichen Dichteschwankungen
über den Querschnitt der Sperrvorrichtung hervorgerufen werden. Insbesondere liegt
damit eine über den gesamten Querschnitt der Sperrvorrichtung im wesentlichen konstante
Dichte vor, d.h. eine Dichteschwankung von bis zu maximal 10%.
[0012] Vorzugsweise ist die Sperrvorrichtung aus Fasern aufgebaut, die thermisch miteinander
verbunden sind. Hierdurch ist mit besonders einfacher Art und Weise und damit kostengünstig
die Herstellung einer Sperrvorrichtung möglich. Die Fasern weisen dabei insbesondere
ein Dicke von 1,3 dtex bis 8 dtex auf.
[0013] Vorzugsweise basieren die Fasern auf Cellulose bzw. Cellulosederivaten und besonders
bevorzugt auf Celluloseacetat. Die Fasern können zu Filtermaterial verpresst werden,
um die Sperrvorrichtung vorzugsweise als Pfropfen zu erzeugen. Dieser Pfropfen kann
auch aus entsprechendem Vliesmaterial bestehen.
[0014] Vorzugsweise entspricht die Sperrvorrichtung einem Zigarettenfilter. Hierdurch ist
mit besonders einfachen Mitteln eine kostengünstige Herstellung der Sperrvorrichtung
möglich. Hierbei ist darauf zu achten, dass der Zigarettenfilter vor einer Verwendung
als Sperrvorrichtung vorzugsweise hydrophobiert wird, falls das Material des Zigarettenfilters
nicht bereits intrinsisch hydrophobe Eigenschaften aufweist. Besonders bevorzugt ist
die Verwendung eines Zigarettenfilters als Sperrvorrichtung, wobei der Zigarettenfilter
Celluloseacetat umfasst, insbesondere verdichtete Celluloseacetat-Fasem.
[0015] Vorzugsweise kann die Sperrvorrichtung auch aus einem Schaumstoff, bevorzugt aus
einem offenzelligen und für die Luft und Transportflüssigkeit und durchlässigen Schaumstoff
aufgebaut sein. Hierdurch ist die Sperrvorrichtung besonders einfach und mit besonders
vorteilhaften Eigenschaften herstellbar. Besonders bevorzugt ist die Sperrvorrichtung
aus einem Schaumstoff aus einem Kunststoff hergestellt, der lebensmittelrechtlich
zugelassen ist. Bevorzugt können die Kunststoffe, wie Polyester, vorzugsweise Polyethylenterephthalat,
Polystyrole, oder Polyolefine, vorzugsweise Polyethylen zur Herstellung der Sperrvorrichtung
eingesetzt werden.
[0016] Vorzugsweise sind die Fasern oder ist der Schaumstoff zumindest teilweise hydrophob
ausgerüstet. Sofern die einzelnen Fasern bereits ein hydrophobes Verhalten aufweisen,
ist auch die Sperrvorrichtung, die aus solchen Fasern aufgebaut ist, hydrophob. Wenn
die einzelnen Fasern intrinsisch hydrophob sind, wird im Folgenden die Sperrvorrichtung
als eine auch "innen" hydrophobe Sperrvorrichtung bezeichnet, so dass sie insgesamt
(innen und außen) hydrophob ist. In gleicher Weise kann der Schaumstoff auch im Ganzen
hydrophob sein, sei es dadurch, dass der Schaumstoffkunststoff bereits intrinsisch
hydrophob ist oder dadurch, dass der Schaumstoff hydrophob ausgerüstet wurde.
[0017] Vorzugsweise ist die Sperrvorrichtung zumindest teilweise außen hydrophob ausrüstet.
bzw. weist die Sperrvorrichtung einen gegenüber einem Inneren hydrophoberen Randbereich
auf. Eine solche Ausführungsform hat den Vorteil, dass nicht alle Fasern einzeln hydrophob
ausgerüstet werden müssen, sondern dass lediglich die im Außenbereich der Sperrvorrichtung
vorliegenden Fasern entweder intrinsisch hydrophob oder hydrophob ausgerüstet sind.
Ebenso kann eine aus Schaumstoff aufgebaute Sperrvorrichtung in ihrem Außenbereich
hydrophobiert werden. Durch eine solche hydrophobe Ausrüstung nur im Außenbereich
der Sperrvorrichtung können die Herstellkosten der Sperrvorrichtung reduziert werden.
Im Folgenden wird diese Ausführungsform der Sperrvorrichtung als eine "außen" hydrophobe
Sperrvorrichtung bezeichnet.
[0018] Vorzugsweise basiert die hydrophobe Ausrüstung der Sperrvorrichtung auf Teflon, einem
Silikon oder Silikonderivat, einem hydrophoben Acrylharz oder einem anderen hydrophoben
Material, wobei vorzugsweise ein lebensmittelrechtlich zugelassenes Material vorgesehen
ist.
[0019] Unter einer hydrophoben Ausrüstung im Sinne dieser Erfindung ist dabei zu verstehen,
dass die Sperrvorrichtung wenigstens 15 Minuten im Kontakt mit der Transportflüssigkeit
(beispielsweise am unteren Ende der Sperrvorrichtung) steht, ohne dass soviel Transportflüssigkeit
in bzw. durch die Sperrvorrichtung hindurchdringt, dass die sich oberhalb der Sperrvorrichtung
befindende Formulierung benetzt wird. Bei dieser Bedingung ist zu beachten, dass während
der genannten Zeitspanne von mindestens 15 Minuten kein Ansaugen an der Mundöffnung
des Trinkhalms erfolgt und/oder dass während der genannten Zeitspanne die Transportflüssigkeit
nicht von unten durch die Sperrvorrichtung gedrückt wird. Zur Erzielung dieses erfindungsgemäßen
Effekts - nämlich dass die Formulierung (oberhalb der Sperrvorrichtung) wenigstens
während 15 Minuten nicht benetzt wird, obwohl die Sperrvorrichtung mit ihrem unteren
Teil in Kontakt zur Transportflüssigkeit steht - ist bei einer erfindungsgemäßen Sperrvorrichtung
aus Schaumstoff vorgesehen, dass der Schaum nur so feine bzw. kleine Poren aufweist,
dass die Transportflüssigkeit möglichst nicht eindringt oder höchstens entsprechend
langsam eindringt.
[0020] Als Acrylharze für die hydrophobe Ausrüstung eignen sich bevorzugt wasserunlösliche
Acrylharze, wie Poly(meth)acrylate, besonders bevorzugt Poly(C
1-4) alkyl(meth)acrylate, Poly(C
1-4)trialkylamino(C
1-4)alkyl(meth)acrylate und/oder deren Copolymere, ganz besonders bevorzugt Copolymere
aus Ethylacrylat und Methylmethacrylat mit einem monomeren molaren Verhältnis von
2:1 (Eudragit NE30D®), Copolymere aus Ethylacrylat, Methylmethacrylat und Trimethylammonium-Ethylmethacrylatchlorid
mit einem monomeren molaren Verhältnis von 1:2:0,1 (Eudragit RS®), Copolymere aus
Ethylacrylat, Methylmethacrylat und Trimethylammonium-Ethylmethacrylatchlorid mit
einem monomeren molaren Verhältnis von 1:2:0,2 (Eudragit RL®) oder eine Mischung von
wenigstens zwei der genannten Copolymere. Weiterhin ist es möglich, als Polymere für
die hydrophobe Ausrüstung Polyvinylacetate (bevorzugt Kollicoat SR 30 D ®) oder Cellulosederivate,
vorzugsweise Alkylcellulose, Ethylcellulose oder Celluloseester, beispielsweise Celluloseacetat
zu verwenden. Die genannten Polymere oder Copolymere können zur Erhöhung ihrer hydrophoben
Eigenschaft weiterhin auch mit anderen hydrophoben Gruppen ausgestattet werden, so
dass ihre hydrophobe Eigenschaft erhöht wird.
[0021] Weiterhin können zur Hydrophobierung Silikon bzw. Silikonderivate oder Teflon verwendet
werden.
[0022] Das zur Hydrophobierung verwendete Material wird erfindungsgemäß auf die Sperrvorrichtung
bevorzugt mittels eines Sprühverfahrens oder eines Tauchverfahrens oder allgemein
eines Imprägnierungsverfahrens aufgebracht. Hierbei ist es entweder möglich, dass
die hydrophierende Wirkung des hydrophoben Materials nur durch das Aufbringen erzielt
wird, d. h. direkt (oder nach einer gewissen Reaktionszeit) nach einem Kontakt mit
den Fasern oder dem Schaum der Sperrvorrichtung, oder dass die hydrophobierende Wirkung
erst nach einer Aktivierung erfolgt, beispielsweise nach einer elektromagnetischen
Aktivierung mittels UV-Strahlung oder sonstiger Strahlung oder nach einer thermischen
Aktivierung oder auch nach einer chemischen Aktivierung.
Das hydrophobe Material dringt beim Aufbringen bevorzugt von außen nach innen in der
Sperrvorrichtung vor, so dass durch die Menge des aufgebrachten hydrophoben Materials
bzw. durch die Auswahl des hydrophoben Materials (was wiederum die Reaktionszeit bestimmt)
bzw. ggf. durch die Art der Aktivierung der hydrophobierenden Wirkung die Eindringtiefe
in die Sperrvorrichtung beeinflusst werden kann. Auf dieses Weise ist es möglich,
das hydrophobierende Material entweder nur zur Ausrüstung des äußeren Bereichs der
Sperrvorrichtung zu benutzen oder aber die Sperrvorrichtung vollständig (innen und
außen) zu hydrophobieren.
Es ist auch möglich, nur die Oberfläche der Sperrvorrichtung mittels eines Coextrusionsverfahrens
zu hydrophobieren und den Kern nicht. Hierbei wird vorzugsweise an der Oberfläche
der Sperrvorrichtung ein beispielsweise intrinsisch hydrophobes Material und im Innenbereich
der Sperrvorrichtung ein intrinsisch nicht hydrophobes Material verwendet. In jedem
Fall umfasst die Sperrvorrichtung vorzugsweise ausschließlich lebensmittelrechtlich
unbedenkliches, d.h. zugelassenes, Material. Damit ist auch eine kostengünstige Herstellung
der Sperrvorrichtung möglich.
[0023] Vorzugsweise ist die Sperrvorrichtung im Trinkhalm bewegbar angeordnet. Hierdurch
ist es möglich, dass durch einen Saugvorgang eines Benutzers sowohl die Sperrvorrichtung
als auch die Transportflüssigkeit und die Formulierung in dieselbe Richtung innerhalb
des Trinkhalms bewegt wird. Daher kann die Position der Sperrvorrichtung auch als
ein Maß für die Menge der dem Benutzer zugeführten Formulierung dienen. Aus diesem
Grund ist daher bevorzugt, dass zumindest der die Formulierung enthaltende Teil des
Trinkhalms bzw. der Abschnitt des Trinkhalms, in dem sich die Sperrvorrichtung bewegen
kann, zumindest teilweise transparent und/oder gefärbt ist, insbesondere derart gefärbt
ist, dass die Position der Sperrvorrichtung von außen sichtbar ist. Bei Verwendung
eines transparenten Trinkhalms kann die Aufnahme der Formulierung beobachtet werden,
während die Verwendung eines opak gefärbten Trinkhalms die Möglichkeit bietet, die
Verabreichung der Formulierung zu verdecken. Erfindungsgemäß ist auch eine Ausführungsform
möglich, bei der der Trinkhalm am Anfang des Bereichs der Bewegung der Sperrvorrichtung
opak ist und am Ende dieses Bewegungsbereichs transparent ausgebildet ist. Dadurch
ist es möglich, dass die erfolgte Verabreichung der Formulierung dadurch angezeigt
wird, dass die Sperrvorrichtung den transparenten Bereich erreicht, was von außen
sichtbar ist. Die transparenten und opaken Bereiche können natürlich auch vertauscht
sein.
[0024] Die bewegbare Sperrvorrichtung ist im Trinkhalm bevorzugt lediglich in einem bestimmten
Bereich bewegbar.
[0025] Bei einer alternativen Ausführungsform der Erfindung ist es aber auch möglich, dass
die Sperrvorrichtung im Trinkhalm fixiert ist. Hierdurch ist die Sperrwirkung der
Sperrvorrichtung, d.h. ihre Sperrwirkung für die Formulierung und ihre Bestandteile
und ihre Durchlässigkeit für die Transportflüssigkeit (sowie für Luft), einfacher
und sicherer zu realisieren. Vorzugsweise ist die hydrophob ausgerüstete Sperrvorrichtung
bewegbar.
[0026] Vorzugsweise weist der Trinkhalm eine erste Öffnung und eine zweite, der Wirkstoff-,
Vitamin- und/oder Nährstoff-Formulierung zugewandte Öffnung auf, wobei der Trinkhalm
wenigstens an einer der Öffnungen auf einen im Vergleich zum Querschnitt der Sperrvorrichtung
kleineren Querschnitt verengt ist. Hierdurch ist es auf sehr einfache und damit kostengünstige
Weise möglich, ein Lösen bzw. Herausfallen der Sperrvorrichtung aus dem Trinkhalm
zu vermeiden. Erfindungsgemäß wird der Trinkhalm zumindest abschnittsweise aufrecht
gehalten, so dass sich die erste Öffnung an seinem unteren Ende und die zweite Öffnung
an seinem oberen Ende ergibt.
[0027] Der Trinkhalm kann einen Krümmungsbereich aufweisen bzw. knick- bzw. krümmbar ausgebildet
sein, um einerseits das untere Ende, d.h. die erste Öffnung, leichter in die Transportflüssigkeit
tauchen zu können und um andererseits am oberen Ende, d.h. an der zweiten Öffnung,
ein leichteres Saugen zu ermöglichen. Hierzu verläuft der Trinkhalm im Bereich seiner
ersten Öffnung vorzugsweise weitgehend vertikal und im Bereich seiner zweiten Öffnung
vorzugsweise in einem Winkel von etwa 10° bis 90° gegenüber der Senkrechten, bevorzugt
in einem Winkel von etwa 30° bis 70°. Damit ergibt sich insgesamt ein Krümmungswinkel
für die Gebrauchsstellung von etwa 0° bis maximal 90°, vorzugsweise von etwa 20° bis
etwa 60°, ganz besonders bevorzugt von etwa 30° bis etwa 45°.
[0028] Sofern der Trinkhalm krümmbar ist, ist die Sperrvorrichtung oberhalb der Krümmung
in ein- und demselben Schenkel des Trinkhalms wie die Formulierung angeordnet.
[0029] Der Trinkhalm kann starr oder flexibel, gerade oder gewinkelt - vorzugsweise reversibel
abwinkelbar - sein. Der Trinkhalm besteht vorzugsweise aus einem synthetischen Material.
Zumindest der ggf. vorhandene Krümmungsbereich, in dem der Trinkhalm reversibel abwinkelbar
ist, ist vorzugsweise aus einem elastischen, synthetischen Material oder aus einem
bei einer Temperatur unterhalb seines Erweichungspunktes plastisch verformbaren, synthetischen
Material aufgebaut. Der Bereich, in dem der Trinkhalm reversibel abwinkelbar ist,
ist vorzugsweise ziehharmonika-artig gestaltet.
[0030] Der Trinkhalminnendurchmesser sollte vorzugsweise mindestens 3 mm betragen, so dass
eine ausreichende Transportflüssigkeitsmenge durch den Trinkhalm gesaugt werden kann,
um die Formulierung zu transportieren. Bevorzugt ist ein Innendurchmesser von 4-15
mm, ganz besonders bevorzugt von 5-10 mm. Der Trinkhalm hat vorzugsweise einen runden,
ovalen, rechteckigen oder quadratischen Querschnitt und weist vorzugsweise eine glatte
Innenseite auf. Ein runder Querschnitt ist bevorzugt.
[0031] Vorzugsweise ist die zweite Öffnung mit einer entfembaren und für die Formulierung
undurchlässigen Verschlussvorrichtung versehen. Hierdurch ist es auf einfache Weise
möglich, ein Herausfallen der Formulierung aus dem Trinkhalm zu vermeiden. Vorzugsweise
ist die Verschlussvorrichtung reversibel zu verschließen und zu öffnen. Hierdurch
kann die Formulierung einem Benutzer auch in mehreren, zeitlich aufeinanderfolgenden
Teilschritten zugeführt werden, wobei dazwischen die Formulierung durch die reversibel
verschließbare Verschlussvorrichtung sicher eingeschlossen bleibt.
[0032] Vorzugsweise ist diese Verschlussvorrichtung ein Stopfen, ein Pfropfen, eine Folie,
ein Gitter oder eine Kappe, so dass mit sehr einfachen Mitteln ein Verschluss des
Trinkhalms bewirkt werden kann. Die Verschlussvorrichtung ist vorzugsweise aus einem
in der Transportflüssigkeit unlöslichen oder zumindest nur teilweise löslichen, luftundurchlässigen
oder zumindest nur teilweise luftdurchlässigen sowie vorzugsweise physiologisch unbedenklichen
Material. Der Innendurchmesser der Verschlussvorrichtung ist dem Außendurchmesser
des Trinkhalms angepasst, so dass die Verschlussvorrichtung auf den Trinkhalm gesetzt
werden kann.
[0033] Bei einer alternativen Ausführungsform der Erfindung kann die Verschlussvorrichtung
bevorzugt auch in Form eines zwischen der ersten Öffnung und der zweiten Öffnung reversibel
abgewinkelten Teils des Trinkhalms ausgeführt sein, der vorzugsweise mit Hilfe einer
Schelle, einer Manschette oder einer Kappe in der abgewinkelten Stellung reversibel
fixierbar ist. Hierbei ist der Trinkhalm verschlossen, d.h. die solchermaßen eingestellte
Krümmung bewirkt einen Verschluss des Trinkhalms zumindest an seiner zweiten Öffnung.
Hierbei ergibt sich ein Krümmungswinkel für die Schließstellung von vorzugsweise annähernd
180°.
[0034] Vorzugsweise ist die zweite Öffnung des Trinkhalms als Mundstück ausgebildet und
weist insbesondere eine Riffelung auf. Hierdurch ist es erfindungsgemäß möglich, dass
die Formulierung sicher und auf einfache Weise auch solchen Benutzern des Trinkhalms
zugeführt werden kann, die aufgrund ihres Alters bzw. aufgrund eines Gebrechens Schwierigkeiten
beim Schlucken oder auch Koordinationsschwierigkeiten (beispielsweise hinsichtlich
Bewegungen ihres Mundes) haben.
[0035] Vorzugsweise ist die erste Öffnung als Verbindungsstück zu einem Reservoir der Transportflüssigkeit
ausgebildet. Hierdurch ist es mit besonders einfachen Mitteln möglich, eine sichere
Verbindung des Trinkhalms mit einem Reservoir der Transportflüssigkeit herzustellen
und damit insbesondere ein Verschütten der Transportflüssigkeit zu verhindern.
[0036] Vorzugsweise weist der Trinkhalm weiterhin eine Markierung zur Kennzeichnung des
Mundteils und/oder zur Angabe der Saugrichtung der Transportflüssigkeit auf. Hierdurch
wird eine Benutzung und Handhabung des Trinkhalms erheblich vereinfacht, weil eine
solche Benutzung intuitiv möglich wird. Besonders vorteilhaft ist, wenn die Markierung
durch ein Symbol, beispielsweise einen Pfeil oder dergleichen, dargestellt ist. In
diesem Fall muss ein Benutzer keine Schriftzeichen erkennen, wodurch die Benutzung
der erfindungsgemäßen Darreichungsform insgesamt einfacher und damit sicher wird.
[0037] Ein weiterer Gegenstand der Erfindung ist auch ein Kit aus der erfindungsgemäßen
Darreichungsform und einer physiologisch unbedenklichen, gegebenenfalls wirkstoff-,
nährstoff- und/oder vitaminhaltigen Transportflüssigkeit, die vorzugsweise in einem
Behälter vorliegt.
[0038] Als Transportflüssigkeit eignet sich vorzugsweise eine wässrige Flüssigkeit, wobei
Wasser, Limonade, Fruchtsaft ohne Fruchtfleisch, Tee, Kaffee, Milch und/oder eine
Milchbestandteile aufweisende Flüssigkeit besonders bevorzugt sind.
[0039] Ein weiterer Gegenstand betrifft die Verwendung eines Zigarettenfilters als Sperrvorrichtung
für eine erfindungsgemäße Darreichungsform.
[0040] Die folgenden Figuren zeigen beispielhafte Ausführungsformen der erfindungsgemäßen
Darreichungsformen. Dadurch wird der Erfindungsgedanken in keiner Weise eingeschränkt.
- Figur 1
- zeigt eine erfindungsgemäße Darreichungsform mit einer aufgesetzten Kappe und einer
Sperrvorrichtung in der Seitenansicht und mit einer Schnittlinie I-I.
- Figur 2
- zeigt eine Querschnittsdarstellung der dargestellten Darreichungsform mit der Sperrvorrichtung
entlang der in Figur 1 dargestellten Schnittlinie I-I.
- Figuren 3 und 4
- zeigen eine Darstellung zweier Ausführungsformen der Sperrvorrichtung in Seitenansicht.
- Figur 5
- zeigt eine Darstellung eines erfindungsgemäßen Kits bzw. einer Benutzungssituation
der erfindungsgemäßen Darreichungsform.
[0041] In Figur 1 ist eine erfindungsgemäße Darreichungsform dargestellt, die einen Trinkhalm
1 mit einer darin befindlichen Sperrvorrichtung 3 und einer Formulierung 2 umfasst.
Der Trinkhalm 1 weist eine Trinkhalmwandung 10 bzw. eine Trinkhalmwand 10, eine erste
Öffnung 5 und eine zweite Öffnung 6 auf, wobei die zweite Öffnung 6 beispielhaft mittels
einer Verschlussvorrichtung 4 verschlossen ist. Die erste Öffnung 5 wird im folgenden
auch als Eintrittsöffnung 5 bezeichnet und die zweite Öffnung 6 wird im folgenden
auch als Mundöffnung 6 bezeichnet. In
Figur 1 ist weiterhin eine Schnittlinie I-I quer zur Längserstreckung des Trinkhalms
1 auf der Höhe der Sperrvorrichtung 3 eingezeichnet. Die Formulierung 2 ist auf der
der zweiten Öffnung 6 zugewandten Seite der Sperrvorrichtung 3 angeordnet und verbleibt
auch dort, was durch die sperrende Wirkung der Sperrvorrichtung 3 für die Formulierung
2 hervorgerufen wird.
[0042] Der als Sperrvorrichtung 3 dienende Pfropfen 3 besteht beispielhaft aus hydrophobem
Filtermaterial, insbesondere in Form eines Zigarettenfilters, und ist für Luft und
eine Transportflüssigkeit insbesondere beim Ansaugen durchlässig, für die Formulierung
2 jedoch undurchlässig. Der Pfropfen 3 ist beispielhaft als ein kompakter, zylindrischer
Körper ausgebildet und hat einen runden Querschnitt. Der Pfropfen 3 ist in dem Trinkhalm
1 permanent fixiert oder aber in Grenzen beweglich angeordnet. Wenn die Sperrvorrichtung
3 oder der Pfropfen 3 beweglich angeordnet ist, dann ist ihre Beweglichkeit jedenfalls
begrenzt, beispielsweise bereits dadurch, dass der erfindungsgemäße Trinkhalm 1 bevorzugt
sowohl an seiner Mundöffnung 6 als auch an seiner Eintrittsöffnung 5 eine Querschnittsverkleinerung
aufweist, d.h. eine Verkleinerung zumindest des Innendurchmessers bzw. allgemein des
Innenquerschnitts des Trinkhalms 1, wobei es bevorzugt vorgesehen ist, dass die Querschnittsverkleinerung
auch mit einer Verringerung des Außendurchmessers des Trinkhalms 1 einhergeht, d.h.
dass die "Wandstärke" des Trinkhalms 1 im Bereich der Querschnittsverkleinerung im
wesentlichen gleichbleibend ist. Eine erste solche Querschnittsverkleinerung 11 ist
in Figur 1 an der Eintrittsöffnung 5 beispielhaft angeordnet und eine zweite solche
Querschnittsverkleinerung 14 ist in Figur 1 an der Mundöffnung 6 beispielhaft angeordnet.
Die Querschnittsverkleinerungen 11, 14 bewirken, dass die (beweglich vorgesehene)
Sperrvorrichtung 3 jedenfalls nicht aus dem Trinkhalm 1 (durch die eine oder andere
Öffnung 5, 6) austreten kann. Der Bereich zwischen den Querschnittsverkleinerungen
11, 14 könnte daher als "maximaler Bewegungsbereich" der Sperrvorrichtung 3 bezeichnet
werden. Erfindungsgemäß kann jedoch vorgesehen sein, dass durch andere Querschnittsverengungen,
wie einen krümmbaren Bereich, der Bewegungsbereich weiter eingeschränkt wird.
[0043] In
Figur 2 ist eine Querschnittsdarstellung des Trinkhalms 1 entlang der Schnittlinie I-I aus
Figur 1 dargestellt, wobei ebenfalls ein Schnitt durch die Sperrvorrichtung 3 gezeichnet
ist. Erkennbar ist hier, dass der Außendurchmesser der Sperrvorrichtung 3 derart an
den Innendurchmesser des Trinkhalms 1 angepasst ist, dass die Formulierung 2 nicht
von der der zweiten Öffnung 6 zugewandten Seite der Sperrvorrichtung 3 zur anderen
Seite gelangen kann. Dies wird insbesondere durch einen genügend kleinen Abstand zwischen
der Wandung 10 des Trinkhalms 1 und der Sperrvorrichtung 3 bewerkstelligt. Dieser
Abstand ist derart gewählt, dass - falls die Sperrvorrichtung 3 bewegbar ist - zwischen
der Sperrvorrichtung 3 und der Wandung 10 des Trinkhalms eine genügend große Reibung
besteht, die bewirkt, dass die Sperrvorrichtung 3 vorzugsweise nicht mehr oder nur
noch schwer von einer einmal eingenommen Position in Richtung auf die zweite Öffnung
6 hin wieder zurück in ihre Startposition gelangt. Die hydrophobe Ausrüstung der Sperrvorrichtung
unterstützt die Fixierung der Sperrvorrichtung in jeder Position.
[0044] Der Fachmann erkennt, dass der in
Figur 2 dargestellte runde Querschnitt sowohl des Trinkhalms 1 als auch der Sperrvorrichtung
3 lediglich beispielhaft gewählt ist und ebenso auch durch eine andere Querschnittsgestaltung
- beispielsweise quadratisch, rechteckig, drei-, fünf-, sechs- oder achteckig - ersetzbar
ist.
[0045] In
Figur 3 ist eine aus Fasern 31 aufgebaute Sperrvorrichtung 3 in Seitenansicht dargestellt.
Die in
Figur 3 dargestellte Sperrvorrichtung 3 weist darüber hinaus noch einen hydrophoben Randbereich
32 auf. Der Randbereich 32 bewirkt durch sein im wesentlichen undurchlässiges Verhalten
gegenüber der Transportflüssigkeit 7 bzw. durch sein im Vergleich zum Inneren 34 der
Sperrvorrichtung 3 undurchlässiges Verhalten, dass die Transportflüssigkeit 7 im wesentlichen
im Inneren 34 von der Sperrvorrichtung 3 oder aber seitlich an der Sperrvorrichtung
3 vorbei, d.h. zwischen der Sperrvorrichtung 3 und der Wandung 10 des Trinkhalms 1,
vorbeiströmt. Der Randbereich 32 ist insbesondere dann entbehrlich, wenn die Fasern
31 der Sperrvorrichtung 3 selbst hydrophobiert vorliegen, sei es dass sie entweder
aus einem intrinsisch hydrophoben Material aufgebaut sind oder aber dass sie zwar
aus einem intrinsisch wenig hydrophoben Material aufgebaut sind, nachfolgend jedoch
insgesamt hydrophobiert wurden. Die Sperrvorrichtung 3 ist jedoch erfindungsgemäß
durchaus derart ausgebildet, dass sie sowohl im Inneren 34 als auch außen - d.h. im
Randbereich 32 - hydrophobiert ist. Die Sperrvorrichtung 3 kann erfindungsgemäß alternativ
auch als hydrophobierter und/oder gegebenenfalls hydrophob "ummantelter" Zigarettenfilter
ausgebildet sein.
[0046] In
Figur 4 ist eine aus Schaumstoff 33, insbesondere aus offenzelligem Schaumstoff 33, aufgebaute
Sperrvorrichtung 3 in Seitenansicht dargestellt. Der Schaumstoff 33 ist insbesondere
teilweise durchlässig ausgebildet und kann erfindungsgemäß selbstverständlich - wie
in Figur 3 für den Fall einer Fasern umfassenden Sperrvorrichtung angedeutet - ebenfalls
in einen (vorzugsweise "hydrophoberen") Randbereich 32 und ein (vorzugsweise weniger
hydrophoben) Inneres 34 gegliedert sein. Die Porengröße des Schaums ist erfindungsgemäß
derart gewählt, dass die Transportflüssigkeit bei einem Kontakt mit der Sperrvorrichtung
3 nicht zu schnell eindringt, insbesondere aber durch die hydrophobe Ausrüstung der
Sperrvorrichtung 3.
[0047] In
Figur 5 ist eine Darstellung eines erfindungsgemäßen Kits bzw. einer Benutzungssituation
der erfindungsgemäßen Darreichungsform dargestellt. Der (in
Figur 5 lediglich schematisch dargestellte) Trinkhalm 1 taucht mit seiner ersten Öffnung
5 in die Transportflüssigkeit 7, die sich in einem Reservoir 50 befindet. Mittels
einer Saugbewegung durch einen nicht dargestellten Benutzer des Trinkhalms 1 an der
zweiten Öffnung 6 wird Transportflüssigkeit 7 durch den Trinkhalm 1 angesaugt und
befördert die Formulierung 2 bzw. deren Bestandteile zur Öffnung 6 und damit in den
Mund des Benutzers. Hierbei kann der Trinkhalm 1 in einem Krümmungsbereich 15 um einen
Krümmungswinkel 16 knickbar bzw. krümmbar vorgesehen sein. Der Krümmungsbereich 15
teilt den Trinkhalm 1 in einen ersten (unteren) Teil 17 und in einen zweiten (oberen)
Teil 18. Der erste Teil 17 wird auch als der Bereich 17 der ersten Öffnung 5 bezeichnet
und der zweite Teil 18 wird auch als der Bereich 18 der zweiten Öffnung 6 bezeichnet.
Hierbei verläuft der Bereich 17 der ersten Öffnung 5 weitgehend vertikal und der Bereich
18 der zweiten Öffnung 6 um den Krümmungswinkel 16 abgewinkelt. Hierbei sollte der
zweite Teil 18 höchstens waagerecht verlaufen, weil ansonsten die Flüssigkeit aus
der zweiten Öffnung 6 unkontrolliert auslaufen kann.
[0048] Beim Vorhandensein eines Krümmungsbereichs 15 ist die Sperrvorrichtung 3 erfindungsgemäß
im oberen Teil 18 des Trinkhalms 1 wie die Formulierung vorgesehen.
[0049] In
Figur 5 ist weiterhin schematisch ein Verbindungsstück 52 zwischen dem Trinkhalm und dem
Reservoir 50 dargestellt, das ein Verschütten der Transportflüssigkeit 7 entweder
aus dem Reservoir 50 oder aber- beispielsweise aufgrund eines Nachlassens der Saugwirkung
des Benutzers des Trinkhalms 1 - aus dem Trinkhalm 1 verhindert..
[0050] Weiterhin ist in
Figur 5 schematisch eine Markierung 22 als ein einen Mund darstellendes Zeichen auf dem Trinkhalm
1 dargestellt, das sich eindeutig näher an der zweiten Öffnung 6 als an der ersten
Öffnung 5 befindet, um anzuzeigen, dass für eine ordnungsgemäße Funktion der Darreichungsform
an der zweiten Öffnung 6 gesaugt werden muss.
[0051] Weiterhin ist in
Figur 5 eine Riffelung 24 des der zweiten Öffnung 6 benachbarten Mundstücks des Trinkhalms
1 dargestellt. Die Riffelung 24 dient dazu, dass der Benutzer des Trinkhalms 1 diesen
besser halten kann.
Bezugszeichenliste
[0052]
- 1
- Trinkhalm
- 2
- Formulierung
- 3
- Sperrvorrichtung
- 4
- Verschlussvorrichtung
- 5
- erste Öffnung
- 6
- zweite Öffnung
- 7
- Transportflüssigkeit
- 10
- Trinkhalmwandung
- 11
- erste Querschnittsverkleinerung
- 14
- zweite Querschnittsverkleinerung
- 15
- Krümmungsbereich
- 16
- Krümmungswinkel
- 17
- erster (unterer) Teil
- 18
- zweiter (oberer) Teil
- 22
- Markierung
- 24
- Riffelung
- 31
- Fasern
- 32
- Randbereich
- 33
- Schaumstoff
- 34
- Inneres
- 50
- Reservoir
- 52
- Verbindungsstück
1. Darreichungsform zur oralen Verabreichung von Wirkstoffen, Vitaminen und/oder Nährstoffen
umfassend einen Trinkhalm (1) und eine für eine Wirkstoff-, Vitamin- und/oder Nährstoff-Formulierung
(2) undurchlässige, für Luft und eine Transportflüssigkeit (7) jedoch durchlässige
Sperrvorrichtung (3), wobei die Sperrvorrichtung (3) eine einheitliche Dichte und
eine hydrophobe Ausrüstung aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die hydrophobe Ausrüstung so ausgebildet ist, dass die Sperrvorrichtung wenigstens
15 Minuten im Kontakt mit der Transportflüssigkeit an unteren Ende der Sperrvorrichtung
stehen kann, ohne dass soviel Transportflüssigkeit in bzw. durch die Sperrvorrichtung
hindurchdringt, dass die sich oberhalb der Sperrvorrichtung befindliche Formulierung
benetzt wird, wobei während der genannten Zeitspanne von mindestens 15 Minuten kein
Ansaugen an der Mundöffnung (6) des Trinkhalms erfolgt und wobei während der genannten
Zeitspanne von mindestens 15 Minuten die Transportflüssigkeit nicht von unten durch
die Sperrvorrichtung gedrückt wird.
2. Darreichungsform gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperrvorrichtung (3) aus Fasern (31) aufgebaut ist.
3. Darreichungsform gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Fasern (31) auf Cellulose, vorzugsweise Cellulosederivaten, besonders bevorzugt
Celluloseacetat, basieren.
4. Darreichungsform gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperrvorrichtung (3) einem Zigarettenfilter entspricht.
5. Darreichungsform gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperrvorrichtung (3) aus einem Schaumstoff (33), insbesondere einem offenzelligen
und durchlässigen Schaumstoff (33), aufgebaut ist.
6. Darreichungsform gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Fasern (31) oder der Schaumstoff (33) zumindest teilweise hydrophob sind/ist
und/oder hydrophob ausgerüstet sind/ist.
7. Darreichungsform gemäß einem der vorhergehenden Anspruche, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperrvorrichtung (3) einen gegenüber einem inneren Kern (34) hydrophoberen Randbereich
(32) aufweist.
8. Darreichungsform gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die hydrophobe Ausrüstung auf Teflon, einem Silikon bzw. Silikonderivat oder einem
anderen hydrophoben Material basiert, wobei vorzugsweise ein lebensmittelrechtlich
zugelassenes Material vorliegt.
9. Darreichungsform gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperrvorrichtung (3) im Trinkhalm (1) bewegbar angeordnet ist.
10. Darreichungsform gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest der die Formulierung enthaltende Teil des Trinkhalms (1) transparent und/oder
gefärbt ist.
11. Darreichungsform gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Trinkhalm (1) ein erste Öffnung (5) und eine zweite, der Wirkstoff-, Vitamin-
und/oder Nährstoff-Formulierung (2) zugewandte Öffnung (6) aufweist, wobei der Trinkhalm
(1) wenigstens an einer der Öffnungen (5, 6) auf einen im Vergleich zum Querschnitt
der Sperrvorrichtung (3) kleineren Querschnitt verengt ist.
12. Darreichungsform gemäß Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Öffnung (6) mit einer Verschlussvorrichtung (4) versehen ist.
13. Darreichungsform gemäß Anspruche 12 dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlussvorrichtung (4) ein Stopfen, ein Pfropfen, eine Folie, ein Gitter oder
eine Kappe ist.
14. Darreichungsform gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche 11-13 dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Öffnung (6) als Mundstück ausgebildet ist und insbesondere eine Riffelung
(24) aufweist.
15. Darreichungsform gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche 11-14, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Öffnung (5) als Verbindungsstück (52) zu einem Reservoir (50) der Transportflüssigkeit
(7) ausgebildet ist
16. Darreichungsform gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Trinkhalm (1) eine Markierung (22) zur Kennzeichnung des Mundteils und/oder zur
Angabe der Saugrichtung der Transportflüssigkeit (7) aufweist.
17. Verwendung eines Zigarettenfilters als Sperreinrichtung (3) für eine Darreichungsform
nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Zigarettenfilter für eine Wirkstoff-,
Vitamin- und/oder Nährstoff-Formulierung (2) undurchlässig, für Luft und eine Transportflüssigkeit
(7) jedoch durchlässig ist, wobei der Zigarettenfilter eine einheitliche Dichte und
eine hydrophobe Ausrüstung aufweist, wobei die hydrophobe Ausrüstung so ausgebildet
ist, dass der Zigarettenfilter wenigstens 15 Minuten im Kontakt mit der Transporiflüssigkeit
am unteren Ende des Zigarettenfilters stehen kann, ohne dass soviel Transportflüssigkeit
in bzw. durch den Zigarettenfilter hindurchdringt, dass die sich oberhalb des Zigarettenfilters
befindende Formulierung benetzt wird, wobei während der genannten Zeitspanne von mindestens
15 Minuten kein Ansaugen an der Mundöffnung des Trinkhalms erfolgt und wobei während
der genannten Zeitspanne von mindestens 15 Minuten die Transportflüssigkeit nicht
von unten durch den Zigarettenfilter gedrückt wird.
18. Kit aus der Darreichungsform gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche 1-16 und einer
physiologisch unbedenklichen, gegebenenfalls wirkstoffhaltigen, Transportflüssigkeit
(7), vorzugsweise in einem Behälter.
19. Kit gemäß Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Transportflüssigkeit (7) eine wässrige Flüssigkeit ist.
20. Kit gemäß Anspruch 18 oder 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Transportflüssigkeit (7) Wasser, Limonade, Fruchtsaft ohne Fruchtfleisch, Tee,
Kaffee, Milch und/oder eine Milchbestandteile aufweisende Flüssigkeit ist
1. A dosage form for the oral administration of active ingredients, vitamins and/or nutrients
comprising a drinking straw (1) and a barrier device (3) which is impermeable to an
active ingredient, vitamin and/or nutrient formulation (2), but permeable to air and
a conveying liquid (7), the barrier device (3) having a uniform density and a hydrophobic
finish, characterised in that the hydrophobic finish is such that the barrier device can be in contact at the lower
end of the barrier device with the conveying liquid for at least 15 minutes without
the conveying liquid penetrating into or through the barrier device in a quantity
such that the formulation located above the barrier device is wetted, whereby through
the mouth orifice (6) of the drinking straw no sucking is carried out and no the conveying
liquid is pressed from below through the barrier device during the stated period of
at least 15 minutes.
2. A dosage form according to claim 1, characterised in that the barrier device (3) is composed of fibres (31).
3. A dosage form according to claim 2, characterised in that the fibres (31) are based on cellulose, preferably cellulose derivatives, particularly
preferably cellulose acetate.
4. A dosage form according to any one of the preceding claims, characterised in that the barrier device (3) corresponds to a cigarette filter.
5. A dosage form according to claim 1, characterised in that the barrier device (3) is composed of a foam (33), in particular an open-cell and
permeable foam (33).
6. A dosage form according to any one of the preceding claims, characterised in that the fibres (31) or the foam (33) are/is at least partially hydrophobic and/or are/is
provided with a hydrophobic finish.
7. A dosage form according to any one of the preceding claims, characterised in that the barrier device (3) comprises a peripheral zone (32) which is more hydrophobic
in comparison with an internal core (34).
8. A dosage form according to any one of the preceding claims, characterised in that the hydrophobic finish is based on Teflon, a silicone or silicone derivative or another
hydrophobic material, wherein a material which is approved for food use is preferably
present.
9. A dosage form according to any one of the preceding claims, characterised in that the barrier device (3) is arranged movably in the drinking straw (1).
10. A dosage form according to any one of the preceding claims, characterised in that at least the part of the drinking straw (1) containing the formulation is transparent
and/or coloured.
11. A dosage form according to any one of the preceding claims, characterised in that the drinking straw (1) comprises a first orifice (5) and a second orifice (6) facing
towards the active ingredient, vitamin and/or nutrient formulation (2), wherein the
drinking straw (1) is narrowed at least at one of the orifices (5, 6) to a cross-section
which is smaller in comparison with the cross-section of the barrier device (3).
12. A dosage form according to claim 11, characterised in that the second orifice (6) is provided with a closing device (4).
13. A dosage form according to claim 12, characterised in that the closing device (4) is a bung, a plug, a film, a mesh or a cap.
14. A dosage form according to any one of the preceding claims 11 to 13, characterised in that the second orifice (6) is constructed as a mouthpiece and in particular comprises
ribbing (24).
15. A dosage form according to any one of the preceding claims 11 to 14, characterised in that the first orifice (5) is constructed as a connection piece (52) to a reservoir (50)
of the conveying liquid (7).
16. A dosage form according to any one of the preceding claims, characterised in that the drinking straw (1) comprises a marking (22) to label the mouth part and/or to
indicate the direction of sucking of the conveying liquid (7).
17. Use of a cigarette filter as a barrier device (3) for a dosage form according to any
one of the preceding claims, the cigarette filter being impermeable to an active ingredient,
vitamin and/or nutrient formulation (2), but permeable to air and a conveying liquid
(7), the cigarette filter exhibiting a uniform density and a hydrophobic finish, the
hydrophobic finish being such that the cigarette filter may be in contact with the
conveying liquid for at least 15 minutes at the lower end of the cigarette filter
without the conveying liquid penetrating into or through the cigarette filter in a
quantity such that the formulation located above the cigarette filter is wetted, whereby
through the mouth orifice of the drinking straw no sucking is carried out and no conveying
liquid is pressed from below through the cigarette filter during the stated period
of at least 15 minutes.
18. A kit comprising the dosage form according to any one of the preceding claims 1 to
16 and a physiologically unproblematic conveying liquid (7), which optionally contains
active ingredient, preferably in a container.
19. A kit according to claim 18, characterised in that the conveying liquid (7) is an aqueous liquid.
20. A kit according to claim 18 or claim 19, characterised in that the conveying liquid (7) is water, lemonade, fruit juice without fruit pulp, tea,
coffee, milk and/or a liquid comprising milk constituents.
1. Forme galénique destinée à l'administration orale de principes actifs, de vitamines
et/ou de substances nutritives, qui comporte un chalumeau, (1) et un dispositif de
blocage (3) qui ne laisse pas passer la formulation (2) de principes actifs, de vitamines
et/ou de substances nutritives mais laisse passer l'air et un liquide de transport
(7), le dispositif de blocage (3) présentant une densité uniforme et étant rendu hydrophobe,
caractérisée en ce que la garniture hydrophobe est configurée de telle sorte que l'extrémité inférieure
du dispositif de blocage peut rester pendant au moins 15 minutes en contact avec le
liquide de transport sans que la quantité de liquide de transport qui pénètre dans
le dispositif de blocage ou le traverse suffise pour mouiller la formulation située
au-dessus du dispositif de blocage si pendant ledit laps de temps d'au moins 15 minutes,
aucune aspiration n'est appliquée sur l'embouchure (6) du chalumeau et que pendant
ledit laps de temps d'au moins 15 minutes, le liquide de transport n'est pas refoulé
depuis le bas à travers le dispositif de blocage.
2. Forme galénique selon la revendication 1, caractérisée en ce que le dispositif de blocage (3) est constitué de fibres (31).
3. Forme galénique selon la revendication 2, caractérisée en ce que les fibres (31) sont à base de cellulose, de préférence de dérivés de cellulose et
de façon particulièrement préférable d'acétate de cellulose.
4. Forme galénique selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que le dispositif de blocage (3) est un filtre à cigarette.
5. Forme galénique selon la revendication 1, caractérisée en ce que le dispositif de blocage (3) est constitué d'une mousse (33) et en particulier d'une
mousse perméable (33) à pores ouverts.
6. Forme galénique selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'au moins une partie des fibres (31) ou de la mousse (33) est hydrophobe et/ou rendue
hydrophobe.
7. Forme galénique selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que le dispositif de blocage (3) présente une bordure (32) plus hydrophobe que son âme
intérieure (34).
8. Forme galénique selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que la garniture hydrophobe est à base de Téflon, de silicone ou d'un dérivé de silicone
ou encore d'un autre matériau hydrophobe, ce matériau étant de préférence un matériau
légalement admis dans les produits alimentaires.
9. Forme galénique selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que le dispositif de blocage (3) est disposé dans le chalumeau (1) de manière à pouvoir
s'y déplacer.
10. Forme galénique selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'au moins la partie du chalumeau (1) qui contient la formulation est transparente et/ou
colorée.
11. Forme galénique selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que le chalumeau (1) présente une première ouverture (5) et une deuxième ouverture (6)
tournées vers la formulation (2) de principes actifs, de vitamines et/ou de substances
nutritives, le chalumeau (1) se rétrécissant au moins à l'une de ses ouvertures (5,
6) jusqu'à une section transversale plus petite que la section transversale du dispositif
de blocage (3).
12. Forme galénique selon la revendication 11, caractérisée en ce que la deuxième ouverture (6) est dotée d'un dispositif de fermeture (4).
13. Forme galénique selon la revendication 12, caractérisée en ce que le dispositif de fermeture (4) est un bouchon, un tampon, une feuille, une grille
ou un capuchon.
14. Forme galénique selon l'une des revendications 11 à 13 qui précèdent, caractérisée en ce que la deuxième ouverture (6) est configurée comme embouchure et présente en particulier
des cannelures (24).
15. Forme galénique selon l'une des revendications 11 à 14 qui précèdent, caractérisée en ce que la première ouverture (5) est configurée comme pièce (52) de raccordement à un réservoir
(50) de liquide de transport (7).
16. Forme galénique selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que le chalumeau (1) présente un repère (22) qui permet d'identifier la pièce d'embouchure
et/ou qui indique la direction d'aspiration du liquide de transport (7).
17. Utilisation d'un filtre à cigarette comme dispositif de blocage (3) pour une forme
galénique selon l'une des revendications précédentes, le filtre à cigarette étant
imperméable à une formulation (2) de principes actifs, de vitamines et/ou de substances
nutritives mais étant perméable à l'air et à un liquide de transport (7), le filtre
à cigarette présentant une densité uniforme et une garniture hydrophobe, la garniture
hydrophobe étant configurée de telle sorte que l'extrémité inférieure du filtre à
cigarette peut rester pendant au moins 15 minutes en contact avec le liquide de transport
sans que la quantité de liquide de transport qui pénètre dans le filtre à cigarette
ou qui la traverse soit suffisante pour mouiller la formulation située au-dessus du
filtre à cigarette si pendant ledit laps de temps d'au moins 15 minutes, aucune aspiration
n'est exercée sur l'embouchure du chalumeau et que pendant ledit laps de temps d'au
moins 15 minutes, le liquide de transport n'est pas refoulé depuis le bas à travers
le filtre à cigarette.
18. Trousse constituée de la forme galénique selon l'une des revendications 1 à 16 qui
précèdent et d'un liquide de transport (7) physiologiquement compatible et contenant
éventuellement des principes actifs, de préférence dans un récipient.
19. Trousse selon la revendication 18, caractérisée en ce que le liquide de transport (7) est un liquide aqueux.
20. Trousse selon les revendications 18 ou 19, caractérisée en ce que le liquide de transport (7) est de l'eau, de la limonade, du jus de fruit ou de la
chair de fruit, du thé, du café, du lait ou un liquide qui présente des composants
du lait.