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(11) |
EP 1 663 663 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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18.04.2012 Patentblatt 2012/16 |
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Anmeldetag: 09.09.2004 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE2004/002020 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2005/023555 (17.03.2005 Gazette 2005/11) |
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| (54) |
KLEBEBINDEVERFAHREN UND VORRICHTUNG ZUM DURCHFÜHREN DIESES VERFAHRENS
ADHESIVE BINDING METHOD AND DEVICE FOR CARRYING OUT THIS METHOD
PROCEDE DE RELIURE PAR COLLAGE ET DISPOSITIF DE MISE EN OEUVRE DUDIT PROCEDE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PL PT RO SE SI SK TR
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Priorität: |
09.09.2003 DE 10341493
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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07.06.2006 Patentblatt 2006/23 |
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Patentinhaber: Schmidkonz, Peter |
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93149 Nittenau (DE) |
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Erfinder: |
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- Schmidkonz, Peter
93149 Nittenau (DE)
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| (74) |
Vertreter: Graf Glück Habersack Kritzenberger |
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Hermann-Köhl-Straße 2a 93049 Regensburg 93049 Regensburg (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 253 318 DE-A1- 3 720 641 US-A- 3 588 085 US-A- 5 634 758
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EP-A- 0 841 649 GB-A- 2 106 033 US-A- 4 951 967
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren nach dem Oberbegriff des Anspruches 1 sowie
eine Vorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruches 15.
[0002] Das Verfahren des Klebebindens von zu einem Buchblock zusammenzufügenden Bögen geschieht
in der Weise, dass der Blockrücken der den Buchblock bildenden Gesamtheit von Blättern
mit Klebstoffauftrag versehen und zusammengepresst wird. Der Klebstoff kann bei dieser
Methode nur minimal quer zum Rücken in die Randbereiche der Blätter an der Verbindungsstelle
eindringen, so dass die Klebefläche sehr klein ist und demzufolge nur eine geringe
Festigkeit der Klebeverbindung erreicht wird.
[0003] Eine höhere Festigkeit wird durch das Fächerklebebinden nach
DE 103 41 493.2 erzielt, bei dem die den Buchblock bildenden Blätter aufgefächert werden, während
der Rücken des noch nicht fertigen Buchblockes (in Form der geklemmten Blätter) mit
Klebstoffauftrag versehen wird. Durch das Auffächern der Blätter wird ein tieferes
Eindringen des Klebstoffes an den Blattrücken und damit eine größere Klebefläche erzielt.
[0004] Einerseits erfordert das Fächerklebebinden eine entsprechende Vorrichtung, zum anderen
erfolgt das Auffächern des Blätterblockes und das Einbringen des Klebstoffes nicht
so exakt, wie dies wünschenswert wäre, so dass auch diese Lösung, insbesondere für
Kleinserien, nicht zufriedenstellend ist. Da das Fächerklebebinden bei Blättern aus
dickerem Papier aus Materialgründen problematisch ist, steht deshalb für Buchblöcke
aus ungeeinetem, z.B. dickerem Papier, insbesondere beim Herstellen von Büchern in
Kleinserien, keine brauchbare Lösung zur Verfügung.
[0005] US 4,951,967 A (D1) betrifft das Gebiet der Rollendruckmaschinen, und trägt dazu bei, dass bei der
Falzung von Bogensignaturen Quetschfalten innerhalb des einzelnen Bogens vermieden
werden und eine Verbesserung des Stapelverhaltens in Form einer Planlage der auf Paletten
abzusetzenden Druckbögen erreicht wird. Hieraus lassen sich jedoch keine durch Perforationslinien
erzeugten Ausbrüche entnehmen, und es ergibt sich kein Hinweis auf entsprechende Klebeflächen,
aus dem der Fachmann die Lehre einer sich daraus ergebenden erhöhten Bindequalität
entnehmen ließe.
[0006] Nach der
US 5,634,758 A (D2) wird für die Broschürenherstellung eine punktuelle Verbindung innerhalb eines
durch den Bogenrücken perforierten Bereiches und ein anschließender Klebstoffauftrag
an den Stanzrändern hergestellt. Eine solche Klebung ist ähnlich einer Klammerheftung
von Broschüren auf eine geringe Produktstärke und lediglich einzelne Haltepunkte in
Bezug auf die Formathöhe beschränkt. Bücher bzw. Buchblöcke im Sinne der Buchbindetechnik
lassen sich mit diesem Verfahren nicht herstellen.
[0007] EP-A- 0 841 649 (D3) betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Stanzformen und einem daraus resultierenden
Papierprodukt, z.B. Briefmarken oder Selbstklebe-Etiketten. Durch unterschiedliche
Perforation des mit Klebstoff beschichteten Etiketts und des darunterliegenden Trennpapiers
wird in einem Arbeitsgang zu einer Verbesserung des Ablöseverhaltens zwischen Trennpapier
und Etikett, z.B. Briefmarke, auch bei einzelnen, aus einem Bogen oder einer Rolle
getrennten Produkten beigetragen.
[0008] Aufgabe der Erfindung ist im allgemeinen, die Haftung von Blättern zwischeneinander
in einem Buchblock zu erhöhen und im besonderen, ein Verfahren und eine Vorrichtung
zum Klebebinden vorzuschlagen, mit dem bzw. mit der Buchblöcke aus ungeeignetem, insbesondere
aus dickerem und damit steiferem Blattmaterial klebebindefähig gemacht werden, eine
wesentlich höhere Bindekraft mit einfacher Klebstoffauftragtechnik erreicht wird,
das Aufschlagverhalten von Büchern wesentlich verbessert wird, und speziell eine Klebebindung
von Materialien, die bisher nicht durch Kleben verbindbar waren, ermöglicht wird.
[0009] Gemäß der Erfindung wird dies mit einem Verfahren nach den Merkmalen des Kennzeichens
des Anspruches 1 sowie mit einer Vorrichtung mit den Merkmalen nach dem Kennzeichen
des Anspruches 15 erreicht. Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand
der Unteransprüche.
[0010] Mit der Erfindung wird erreicht, die Falzkante von zu einem Buchblock zusammenzufügenden
Blättern an der dafür vorgesehenen Stelle, nämlich der Bindekante, so herzustellen
und zu bearbeiten, dass das vorder- und rückseitige bzw. das erste und das daran anschließende
Blatt abwechselnd Ausbrüche ausbilden, die in ihrer Breite und Länge als Klebstoffaufnahmeflächen
dienen. Die jeweils benachbarten Blätter weisen aufgrund ihrer identischen Teilung
die gleichen abwechselnden Ausbrüche auf, so dass sich bei gepresstem Blattstapel
seitlich versetzte, in der Länge durchgehende Freiräume in Blattstärke für das Aufnehmen
von Klebstoff ergeben. Damit wird eine extrem feste, beidseitige Klebebindung erzielt.
Beim Umblättern in gebundenem Zustand biegen sich die Blätter an der Linie, die durch
den Übergang vom durchgehenden Papier zum überstehenden Rest von 50% bestimmt wird.
Die überstehenden Blattpartien stecken nahezu unbeweglich in einem Klebstofffilm,
wodurch derartige Buchblöcke weitgehend flach aufgeschlagen werden können. Dies ergibt
den Vorteil, dass die einzelnen Seiten frei von Verzug kopiert werden können. Die
Bearbeitung der Falz- oder Blattkanten kann gemäß der Erfindung durch unterschiedliche
Gestaltung der Schneidengeometrie von linearen oder wahlweise auch kreisförmigen Schneidwerkzeugen,
insbesondere Messern erfolgen. Dabei können insbesondere Doppelschlitz-Perforiermesser
bzw. -räder zur blattweisen Verarbeitung von Doppelblättern (mit vier Seiten) verwendet
werden, wobei die Blatthälften durch kleine Querstege miteinander verbunden bleiben.
Der Einsatz von Kreis- bzw. Radmessern ist vorzugsweise bei Rollendruckern und Falzmaschinen
zweckmäßig. Das Werkzeug ist in Tiegel/Zylinderdruckmaschinen einsetzbar.
[0011] Eine andere Schneidengeometrie nach der Erfindung stellen die mäanderförmigen Messer
bzw. Räder dar, die vorzugsweise bei Mehrfachnutzen einsetzbar sind, wobei die Anlage
von Blatt zu Blatt um eine halbe Teilung versetzt ist. Eine derartige mäanderförmige
Ausbildung von Schneidkanten umfasst sowohl eine rechteckförmige Mäanderform als auch
eine wellenförmige Mäanderform, eine Schwalbenschwanzform oder dergl.
[0012] Bei der Doppelschlitz-Perforierung kann der Steg zwischen jeweils zwei aneinander
anschließenden Ausbrüchen stehen bleiben. Nach dem Schlitzperforieren wird das Blatt
zusammengefaltet bzw. gefalzt. Eine alternative Methode besteht darin, ein Blatt mit
Voll-Mäander zu schneiden bzw. zu perforieren und zusammen zu klappen, oder wahlweise
bei einer Mäanderform eine unterbrochene Querschneidelinie vorzusehen.
[0013] Alternativ kann jedoch auch so vorgegangen werden, dass einzelne Blätter getrennt
geschnitten und zusammengestellt werden, wobei die einzelnen Blätter im Stapel versetzt
geschnitten werden. Andererseits kann der gesamte Stapel gleich geschnitten und anschließend
so zusammen esetzt werden, dass aufeinanderfolgende Blätter jeweils um eine Zahnteilung
der Perforierung versetzt werden. Grundsätzlich können einzelne Taschen bzw. Ausbrüche
gestanzt oder geschnitten und zueinander versetzt zusammengestellt werden. Dies geschieht
durch Kerbstanzen oder Kanalfräsen, wobei die Blattstapel so verarbeitet werden, dass
die Blätter abwechselnd eine um eine halbe Teilung wechselnde Bahnlänge haben und
vor dem Stanzen/Fräsen z.B. am Kopfschnitt und nach dem Stanzen/Fräsen am Fussschnitt
(oder umgekehrt) aufgestoßen werden.
[0014] Nachstehend wird die Erfindung in Verbindung mit der Zeichnung anhand eines Ausführungsbeispieles
erläutert. Es zeigt:
- Figur 1
- eine schematische Darstellung der Perforiermesseranordnung in Stirnansicht,
- Figur 2
- ein aus zwei symmetrischen Stanzelementen nach Fig. 2 zusammengesetztes Stanzwerkzeug,
- Figur 3
- eine mit dem Stanzwerkzeug nach Fig. 2 hergestellte Doppelfalzlinie in Prinzipdarstellung,
- Figur 4
- eine schematische Darstellung zweier perforierter Blätter im aufgeklappten Zustand,
und
- Figur 5
- ein einteiliges Stanzwerkzeug,
- Figur 6
- die Schneidkante des Werkzeuges nach Fig. 5
- Figur 7
- eine andere Ausführungsform eines einteiligen Schneidwerkzeuges,
- Figur 8
- die Schneidkante des Werkzeuges nach Figur 7,
- Figur 9
- eine weitere Ausführungsform einer Schneidkante eines Schneidwerkzeuges,
- Figur 10
- eine schematische perspektivische Darstellung einiger aneinander grenzender Perforierzähne
in Mäanderform mit Unterbrechungen in den Querstegen,
- Figur 11
- ein Rotations-Stanzwerkzeug a) in Aufsicht, b) in Frontansicht und c) in perspektivischer
Darstellung.
[0015] In Figur 1 ist ein Doppelperforiermesser 1 dargestellt, das aus zwei Einzelperforiermessern
2, 3 besteht. Die Messerzähne sind mit 4, 5, die Schneidkanten mit 6, 7 schematisch
dargestellt. Die beiden Einzelperforiermesser 2, 3 haben zumindest an den Schneidkanten
6, 7 einen Abstand
a voneinander, der entsprechend der Materialstärke des zu perforierenden Blattes B
verstellt werden kann, und der z.B. durch eingelegte Beilagen A festgelegt wird, und
sind durch Verbindungsschrauben 8, 9 miteinander lösbar befestigt.
[0016] Das Doppelperforierwerkzeug 1 ist in der perspektivischen Darstellung nach Figur
2 im Aufbau und in der Arbeitsweise gezeigt. Die Schneidkanten bzw. Zähne 6, 6', 6",
.... stanzen die Schlitze 10, 10', 10", .... die Schneidkanten bzw. Zähne 7, 7', 7",
.... stanzen entsprechend die Schlitze 11, 11', 11 ".... nach Figur 3. Der Abstand
der beiden Perforierlinien 12 und 13 beträgt bei einer speziellen Ausführungsform
der Erfindung z.B. 0,6 mm, die Länge eines Zahnes 6 bzw. 7 beträgt z.B. 3,5 mm. Mit
14 ist in der Darstellung nach Figur 4 eine gedachte Falzlinie bzw. Gelenklinie dargestellt,
um die die beiden Hälften eines gestanzten Blattes bei der Herstellung eines Buchblockes
gefaltet werden, und es ergibt sich auf Grund der gestanzten Schlitze ein Falzstreifen
15, dessen Breite durch den Abstand der Schlitze 10 und 11 bestimmt ist. Die Schlitze
10 und 11 haben in Richtung der Falzlinie jeweils den Abstand einer Zahnbreite und
sind zueinander auf Lücke angeordnet, d.h. um eine Zahnbreite versetzt. Die Perforierschlitze
10, 11 sind bei dieser Ausführungsform nicht miteinander durch Querstege verbunden,
so dass beim Falzen eines mit einem Doppelperforiermesser gestanzten Blattes um die
mittige Falzlinie bzw. Gelenklinie 15 die jeweils entstehenden Ausbrüche 16, 17 in
Längsrichtung (längs der Falzlinie) auf Lücke angeordnet sind und in gefaltetem Zustand
umgebogen und aneinander anschließend angeordnet sind, so dass die Randlinien insgesamt
einen etwa mäanderförmigen Verlauf ergeben. Die Flächen der Ausbrüche 16, 17 bilden
die Flächen, die einen Klebstoffauftrag erhalten, so dass bei einem Zusammenfügen
und Verpressen der Blätter zu einem Buchblock jeweils abwechselnde Paare von Ausbrüchen
aufeinanderfolgender, übereinanderliegender Blatthälften miteinander verklebt werden
und eine hochwertige, dauerhafte Klebebindung erzielt wird.
[0017] Bei einer anderen Ausführungsform der Erfindung nach Figur 5 ist das Doppelperforierwerkzeug
18 als einteiliges Werkzeug ausgebildet, bei dem die Schneidzähne 19, 19', 19", ....
und 20, 20', 20", .... einen zusammenhängenden mäanderförmigen Verlauf haben und sowohl
Längsschlitze 21, 21', 21", .... als auch jeweils zwei benachbarte entgegengesetzte
Längsschlitze miteinander verbindende Querschlitze 22, 22', 22", .... stanzen. Die
Falzlinie bzw. Gelenklinie ist hierbei mit 23 bezeichnet, und die Ausbrüche 24, 25
werden zum Bilden des Buchblockes abwechselnd in entgegengesetztem Sinn um die Gelenklinie
gefaltet, so dass eine Falzung um die Mittenlinie des Mäanderverlaufes erfolgt und
damit die Ausbruchflächen vollflächig für die Klebeverbindung verfügbar sind, während
die Querlinien des Mäanderverlaufes miteinander die Gelenkstellen bilden.
[0018] Eine Variante der Figur 5 ist in Figur 7 gezeigt. Die Schneidkante 26 der Perforierlinie
hat hierbei Schwalbenschwanzform. Analaog kann die Perforierlinie auch als Wellenform
ausgebildet sein.
[0019] Bei einer weiteren Ausgestaltung der Schneidkante eines Schneidwerkzeuges ist die
durchgehende Schneidkante 27 im Quersteg 28 diskontinuierlich, z.B. mit Unterbrechung
oder Perforierung 29 ausgebildet, wie in Figur 9 dargestellt. Dabei wird an der Stanzlinie
des Quersteges jeweils eine Gelenkverbindung belassen, über die zwei aneinander grenzende
Ausbrüche der Blatthälften miteinander verbunden sind, so dass eine definierte Gelenkachse
entsteht, um die die Blatthälften gefalzt werden.
[0020] Anstelle eines linearen Schneidwerkzeuges nach den vorausgehenden Darstellungen ist
in Figur 10 ein rotierendes Schneid- bzw. Stanzwerkzeug dargestellt, das in seiner
Funktion dem in Figur 2 dargestellten Stanzmesser entspricht und aus zwei symmetrischen
Hälften aufgebaut ist. Mit einem derartigen Stanzmesser werden Perforationslinien
analog dem Werkzeug nach Figur 5 hergestellt.
[0021] Figur 14 zeigt ein rotierendes Werkzeug, das entsprechend dem linearen Werkzeug nach
Figur 5 aus zwei symmetrischen Hälften aufgebaut ist und das Perforationslinien analog
dem Werkzeug nach Figur 5 liefert.
1. Verfahren zum Herstellen einer Klebebindung für das Buchbinden, bei dem die Blätter
an der Falzkante (14, 23) perforiert, gefaltet und am Falzrand mit Klebstoff versehen
sowie zu einem Buchblock zusammengefügt werden,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Perforiervorgang an der Falzkante (14, 23) in der Weise durchgeführt wird, dass
zwei parallel zueinander, in geringem Abstand voneinander und in Längsrichtung versetzt
zueinander verlaufende, eine verbreiterte Falzkante (14) bildende unterbrochene Perforierlinien
in Form einer Doppelschlitzlinie gestanzt werden,
dass die Stanzstellen (10, 11) der beiden Perforierlinien längs der Falzkante (14, 23)
um die Länge eines Perforierzahnes in Längsrichtung gegeneinander versetzt werden,
dass die an der Falzkante (14, 23) gefalteten und zu einem Block zusammengeführten und
geklemmten Blätter an durch das Doppel-Perforieren entstehenden einander zugeordneten
Flächen zwischen Ausbrüchen (16, 24) der einen Perforierlinie und Ausbrüchen (17,
25) der anderen Perforierlinie mit Klebstoffauftrag versehen werden, und
dass die so behandelten Doppelblätter mit den Ausbrüchen (16, 17, 24, 25) der nachfolgenden
Doppelblätter zum Buchblock gepresst werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Falzkante (14, 23) durch mäanderförmig oder wellenförmig verlaufende Perforierschnitte
(29) in der Längsachse erstellt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Falzkante (14, 23) durch zwei parallel zueinander in geringem Abstand voneinander
verlaufende Perforierlinien (12, 13) gebildet wird, deren Perforierung in Längsrichtung
durch die Schnitte von Messerzähnen ausgebildet wird.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungslinien zwischen dem Ende eines Zahnschnittes der ersten Perforierlinie
(12) und dem Anfang eines zugeordneten Zahnschnittes der zweiten Perforierlinie (13)
die Verbindung zwischen den Schnittlinien in der Längsachse darstellen, derart, dass
keine durchgehenden Trennlinien gestanzt werden.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Bearbeitung der Falz- oder Blattkanten nach einer mit wahlweise linearen oder
kreisförmigen Stanzwerkzeugen (1, 2, 3, 18) erzeugte, in der Längsachse symmetrisch
ausgelegten Schneidgeometrie durchgeführt wird.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Stanzlinien eines Stanzwerkzeugs (18) mäanderförmig verlaufend ausgebildet werden.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Stanzlinien eines jeden Stanzwerkzeugs (18) schwalbenschwanzförmig verlaufend
ausgebildet werden.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Stanzwerkzeuge (1, 2, 3, 18) so ausgebildet werden, dass die Blatthälften durch
Querstege miteinander verbunden bleiben, und dass die beiden gestanzten Blatthälften
nach dem Schlitzen bzw. Stanzen zusammengefaltet bzw. gefalzt werden.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Querstege eine mittige Unterbrechung (29) aufweisen.
10. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in die zum Buchblock zusammenzufügenden Blätter im Stapel Taschen gestanzt bzw. geschnitten
werden und die so gestanzten Blätter abwechselnd zueinander um eine Zahnteilung versetzt
zusammen geführt werden.
11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die zum Buchblock zusammenzuführenden Blätter gleich geschnitten bzw. gestanzt werden
und jedes zweite Blatt anschließend um eine etwa halbe Teilung gegenüber dem ersten
Blatt versetzt wird.
12. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass entlang der verbreiterten Falzkante (14) an den Übergangsstellen von Ausbrüchen (16,
17, 24, 25) des einen Blattes zu Ausbrüchen des benachbarten Blattes eine virtuelle
Gelenklinie ausgebildet wird.
13. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand der beiden Perforierlinien (12, 13) der verbreiterten Falzkante (14)
in Abhängigkeit von der und in Anpassung an die Papierstärke verändert wird.
14. Verfahren nach Anspruch 12 und 13, dadurch gekennzeichnet, dass die virtuelle Gelenklinie durch Gelenkstellen in der Mitte der Querlinien, die die
in Längsrichtung verlaufenden beiden Mäanderlinien miteinander verbinden, ausgebildet
bzw. dargestellt werden.
15. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1-14, bei der
das Perforierwerkzeug (18) ein einteiliges Messer in Form eines Doppelschlitz-Perforiermessers ist, dessen
Schneidkante (26, 27) einen mäander-oder wellenförmigen Verlauf hat, dass die in Längsrichtung
der Perforierlinien verlaufenden Mäanderabschnitte der Schneidkante (26, 27) abwechselnd
nach der einen und nach der anderen Seite öffnende Ausbrüche (24, 25) an der Perforierlinie
ergeben, die als Klebeflächen dienen, und dass die die zwei benachbarten Ausbrüche
(24, 25) in Querrichtung begrenzenden Querstege (22, 22', 22", ...) von durchgehenden
oder wahlweise unterbrochenen Schneidkanten geformt werden.
16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneidkanten (26, 27) des einteiligen Messers jeweils einen mäanderförmigen
Verlauf haben, bei dem die das Blattmaterial durchtrennenden Schneidkanten zusammen
mäanderförmige Trennlinien ergeben, die in Längsrichtung verlaufenden Perforierstellen
das Material teilweise durchtrennen und jeweils eine unterbrochene Schnittlinie erzeugen,
und die in Querrichtung verlaufenden Perforierstellen das Material nicht oder nicht
vollständig durchtrennen und zumindest eine Querstelle in Form einer Verbindung belassen,
wobei die dabei entstehenden Gelenkstellen in ihrer Gesamtheit die virtuelle Gelenklinie
als Gelenkachse bilden.
17. Vorrichtung nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, dass die abwechselnd auf beiden Seiten der Längsachse gebildeten beidseitigen Ausbrüche
(24, 25) längs der mäanderförmigen Perforierlinie kontinuierlich aufeinander folgen,
dass die Ausbrüche an den beiden Perforierlinien um die Länge eines Messerzahnes in
Längsrichtung versetzt sind, und dass die Ausbrüche der beiden parallelen Perforierlinien
gemeinsam eine durchgehende streifenförmige Fläche über die gesamte Länge der Perforierung
mit der Breite der Querstege ausbilden.
18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 15 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass zwei um die Falzlinie gefaltete, perforierte Blätter eine durchgehende Klebefläche
in Längsrichtung mit der Breite der Querverbindungslinie zwischen den beiden Perforierlinien
aufweisen.
1. Method for manufacturing an adhesive binding for bookbinding in which the pages are
perforated along the folded edge (14, 23), folded and are provided along the folded
edge with adhesive and assembled into the body of a book characterised in that the perforation process is carried out along the folded edge (14, 23) in such a way
that two broken perforation lines are stamped out parallel to one another spaced at
a slight distance from one another and running in the longitudinal direction off-set
from one another forming a widened folded edge (14) in the form of a double slit line,
that the stamping points (10, 11) of the two perforation lines are off-set by the
length of one perforation tooth from one another in the longitudinal direction along
the folded edge (14, 23), that the pages which are folded along the folded edge (14,
23) and brought together and clamped into a body of a book are provided on the surfaces
which are associated with one another and formed by the double perforation with an
adhesive coating between the slots (16, 24) of the one perforation line and the slots
(17, 25) of the other perforation line, and that the double pages thus treated are
pressed with the slots (16, 17, 24, 25) of the following double pages into the body
of the book.
2. Method according to claim 1 characterised in that the folded edge (14, 23) is obtained by meander-shaped or wavy perforation cuts (29)
in the longitudinal axis.
3. Method according to claim 1 or 2 characterised in that the folded edge (14, 23) is formed by two perforation lines (12, 13) which run parallel
to one another at a slight distance from one another and whose perforation is formed
in the longitudinal direction by the cuts of cutter teeth.
4. Method according to claim 3 characterised in that the connecting lines between the end of one toothed cut of the first perforation
line (12) and the beginning of an associated tooth cut of the second perforation line
(13) represent the join between the cut lines in the longitudinal axis so that no
continuous separation lines are stamped out.
5. Method according to one of claims 1 to 4 characterised in that the processing of the folded or page edges is carried cut according to a cutting
geometry which is designed symmetrical in the longitudinal axis and is created with
selectively linear or circular-shaped stamping tools (1, 2, 3, 18).
6. Method according to one of claims 1 to 4 characterised in that the stamping lines of a stamping tool (18) are designed to run in meander fashion.
7. Method according to one of claims 1 to 6 characterised in that the stamping lines of each stamping tool (18) are designed to run in a dovetailed
fashion.
8. Method according to one of claims 1 to 7 characterised in that the stamping tools (1, 2, 3, 18) are designed so that the page halves remain connected
to one another by transverse webs and that the two stamped page halves are folded
together or folded after the slitting or stamping respectively.
9. Method according to one of claims 1 to 7 characterised in that the transverse webs have a centre break (29).
10. Method according to claim 1 characterised in that recesses are stamped or cut into the pages in the stack to be combined into the body
of the book and the pages thus stamped are guided together in alternation relative
to one another off-set by one tooth spacing.
11. Method according to claim 10 characterised in that the pages which are brought together to form the body of the book are cut or stamped
uniformly and each second page is then off-set relative to the first page by about
half a spacing.
12. Method according to one of claims 1 and 8 characterised in that a virtual hinge line is formed along the widened folded edge (14) at the transition
points from the slots (16, 17, 24, 25) of the one page to the slots of the next page.
13. Method according to one of claims 1 to 9 characterised in that the spacing of the two perforation lines (12, 13) of the widened folded edge (14)
is varied in dependence on and to adapt to the thickness of the paper.
14. Method according to claims 12 and 13 characterised in that the virtual hinge line is formed or represented by articulation points in the centre
of the transverse lines which connect the longitudinally aligned two meander lines
to one another.
15. Device for carrying out the method according to one of claims 1 to 14 in which the
perforation tool (18) has a one-piece cutter in the form of a double-slit perforation
cutter whose cutting edge (26, 27) has a meander or wavy path, that the meander sections
of the cutting edge (26, 27) which run in the longitudinal direction of the perforation
lines are produced on the perforation line in alternation after the slots (24, 25)
which open to the one side and then to the other side to serve as adhesive surfaces,
and that the transverse webs (22, 22', 22", ...) which restrict the two adjoining
slots (24, 25) in the transverse direction are formed by continuous or optionally
discontinuous cutting edges.
16. Device according to claim 15 characterised in that the cutting edges (26, 27) of the one-piece cutter each have a meander-shaped path
in which the cutting edges which cut through the page material together produce meander-shaped
separation lines, the longitudinally aligned perforation spots partially cut through
the material and each produce a broken cutting line, and the transversely aligned
perforation spots do not or not completely cut through the material and leave at least
one transverse spot in the form of a join wherein the articulation points thereby
created form as a whole the virtual hinge line as the hinged axis.
17. Device according to claim 15 or 16 characterised in that the slots (24, 25) formed in alternation on both sides of the longitudinal axis follow
one another continuously along the meander-shaped perforation line, that the slots
along the two perforation lines are off-set in the longitudinal direction by the length
of one cutter tooth, and that the slots of the two parallel perforation lines form
together a continuous strip-like surface over the entire length of the perforation
with the width of the transverse webs.
18. Device according to one of claims 15 to 17 characterised in that two perforated pages folded about the folding line have a continuous adhesive surface
in the longitudinal direction with the width of the transverse joining line between
the two perforation lines.
1. Procédé d'établissement d'une reliure par collage pour la reliure de livre, pour lequel
les feuilles sont perforées, pliées sur l'arête de pliage (14, 23) et pourvues de
colle sur le bord plié ainsi que sont assemblées en un bloc, caractérisé en ce que le processus de perforation est réalisé sur l'arête de pliage (14, 23) de telle manière
que deux lignes de perforation interrompues, parallèles l'une à l'autre, formant une
arête de pliage élargie (14), s'étendant en décalé l'une de l'autre dans le sens longitudinal
et à faible distance l'une de l'autre soient estampées sous la forme d'une ligne à
double fente,
en ce que les points estampés (10, 11) des deux lignes de perforation sont décalés l'un contre
l'autre le long de l'arête de pliage (14, 23) de la longueur d'une dent de perforation
dans le sens longitudinal,
en ce que les feuilles pliées sur l'arête de pliage (14, 23) et serrées et assemblées en un
bloc sont pourvues d'une couche de colle sur des surfaces associées les unes aux autres
apparues de par la double perforation entre des creux (16, 24) d'une ligne de perforation
et des creux (17, 25) de l'autre ligne de perforation, et
en ce que les feuilles doubles ainsi traitées sont pressées avec les creux (16, 17, 24, 25)
des feuilles doubles suivantes pour former un bloc.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'arête de pliage (14, 23) est établie par des coupes de perforation (29) s'étendant
en méandre ou de manière ondulée dans l'axe longitudinal.
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'arête de pliage (14, 23) est formée par deux lignes de perforation (12, 13) s'étendant
à faible distance l'une de l'autre, parallèles l'une à l'autre, dont la perforation
est réalisée dans le sens longitudinal par les coupes de dents de lame.
4. Procédé selon la revendication 3, caractérisé en ce que les lignes de liaison entre l'extrémité d'une coupe de dent de la première ligne
de perforation (12) et le début d'une coupe de dent associée de la seconde ligne de
perforation (13) constituent la liaison entre les lignes de coupe dans l'axe longitudinal
de telle manière qu'aucune ligne de séparation continue ne soit estampée.
5. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que l'usinage des arêtes de pliage ou de feuille est réalisé selon une géométrie de coupe
générée au choix avec des outils d'estampage (1, 2, 3, 18) circulaires ou linéaires,
conçue de manière symétrique dans l'axe longitudinal.
6. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que les lignes d'estampage d'un outil d'estampage (18) sont réalisées de manière à s'étendre
en méandre.
7. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que les lignes d'estampage de chaque outil d'estampage (18) sont réalisées de manière
à s'étendre en queue d'aronde.
8. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que les outils d'estampage (1, 2, 3, 18) sont réalisés de sorte que les moitiés de feuille
restent reliées entre elles par des entretoises, et en ce que les deux moitiés de feuille estampées sont pliées ou repliées après le fendage ou
l'estampage.
9. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que les entretoises présentent une interruption (29) médiane.
10. Procédé selon la revendication 1 caractérisé en ce que des poches sont estampées ou découpées en piles dans les feuilles à rassembler en
un bloc et les feuilles ainsi estampées sont assemblées alternativement en déport
d'un pas de dent.
11. Procédé selon la revendication 10, caractérisé en ce que les feuilles à assembler en bloc sont découpées ou estampées de manière identique
et chaque deuxième feuille est ensuite décalée d'environ un demi-pas par rapport à
la première feuille.
12. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 et 8, caractérisé en ce qu'une ligne d'articulation virtuelle est réalisée le long de l'arête de pliage élargie
sur les points de transition des creux (16, 17, 24, 25) d'une feuille aux creux de
la feuille contiguë.
13. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que l'écartement entre les deux lignes de perforation (12, 13) de l'arête de pliage (14)
élargie est modifié en fonction de et de manière adaptée à l'épaisseur du papier.
14. Procédé selon les revendications 12 et 13, caractérisé en ce que la ligne d'articulation virtuelle est réalisée ou représentée par des points d'articulation
au milieu des lignes transversales qui relient entre elles les deux lignes de méandre
s'étendant dans le sens longitudinal.
15. Dispositif de mise en oeuvre du procédé selon l'une quelconque des revendications
1 à 14, pour lequel l'outil de perforation (18) est une lame en une partie sous forme
de lame de perforation à double fente, dont l'arête de coupe (26, 27) présente un
tracé en méandre ou ondulé, en ce que les sections de méandre s'étendant dans le sens
longitudinal des lignes de perforation de l'arête de coupe (26, 27) produisent alternativement
des creux (24, 25) s'ouvrant d'un côté et de l'autre sur la ligne de perforation,
lesquels creux servent de surfaces de colle et en ce que les entretoises (22, 22',
22", ...) délimitant les deux creux (24, 25) contigus dans le sens transversal sont
formées par des arêtes de coupe continues ou au choix interrompues.
16. Dispositif selon la revendication 15, caractérisé en ce que les arêtes de coupe (26, 27) de la lame en une partie présentent respectivement un
tracé en méandre, pour lequel les arêtes de coupe sectionnant le matériau de feuille
produisent ensemble des lignes de séparation en méandre, les points de perforation
s'étendant dans le sens longitudinal sectionnent en partie le matériau et génèrent
respectivement une ligne de coupe interrompue, et les points de perforation s'étendant
dans le sens transversal ne sectionnent pas ou pas complètement le matériau et laissent
au moins un point transversal sous la forme d'une liaison, sachant que les points
d'articulation apparus forment dans leur ensemble la ligne d'articulation virtuelle
servant d'axe d'articulation.
17. Dispositif selon la revendication 15 ou 16, caractérisé en ce que les creux (24, 25) bilatéraux formés alternativement des deux côtés de l'axe longitudinal
se suivent en continu le long de la ligne de perforation en méandre, en ce que les creux sur les deux lignes de perforation sont décalés de la longueur d'une dent
de lame dans le sens longitudinal, et en ce que les creux des deux lignes de perforation parallèles réalisent ensemble une surface
continue en forme de bande sur toute la longueur de la perforation avec la largeur
des entretoises.
18. Procédé selon l'une quelconque des revendications 15 à 17, caractérisé en ce que deux feuilles perforées, pliées autour de la ligne de pliage présentent une surface
de colle continue dans le sens longitudinal avec la largeur de la ligne de liaison
transversale entre les deux lignes de perforation.
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