[0001] Die Erfindung betrifft eine Facheinteilung für Transportkisten oder sonstige Unterbringungskisten,
die vorzugsweise eine Zugangsmöglichkeit von oben haben. Solche Transportkisten werden
häufig auch Toplader genannt.
[0002] Die Transportkisten werden zum Transport unterschiedlicher Inhalte verwendet, beispielsweise
von Werkzeugen und Kleinteilen, oder auch sonstiger Gegenstände, die von Monteuren
oder Handwerkern mitgeführt werden, um an Ort und Stelle bestimmte Tätigkeiten durchzuführen.
Da die unterschiedlichsten Anwendungsfälle auch unterschiedliche Facheinteilungen
nach sich ziehen, ist es kaum möglich, für alle Anwendungsfälle eine mit der richtigen
Einteilung versehene Transportkiste zur Verfügung zu stellen.
[0003] Es ist bereits ein Gitterfacheinsatz-Stecksystem bekannt (
WO-A-02/12074), das eine Facheinteilung mit in einem Rastermaß durch Stecken verbindbaren Längs-
und Querunterteilungen aufweist.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, eine Möglichkeit zu schaffen, Transportkisten
mit geringem Aufwand an die unterschiedlichsten Anwendungsfälle anpassen zu können.
[0005] Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung eine von der Transportkiste getrennte
in diese einsetzbare Facheinteilung mit den im Anspruch 1 genannten Merkmales vor.
Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand von Unteransprüchen.
[0006] Die Facheinteilung enthält also einen Rahmen, der zwei parallele Längsseitenwände
und zwei parallele Querseitenwände aufweist, die man auch als Stirnseiten bezeichnen
kann. Der Rahmen entspricht in seiner Außenabmessung etwa der Innenabmessung der Transportkiste,
so dass er in die Transportkiste vorzugsweise von oben eingesetzt werden kann. Das
Innere des Rahmens kann dann durch die mindestens eine Fachwand, auch Querteilelement
genannt, unterteilt werden. Alle Teile der Facheinteilung sind so ausgebildet, dass
sie sich aus Holz durch Fräsen, Sägen oder Stanzen herstellen lassen. Alle Teile sind
als vorzugsweise ebene Plattenelemente hergestellt und benötigen wegen des Fehlens
aus der Fläche vorstehender Vorsprünge wenig Platz bei der Lagerung und beim Transport.
Die Teile der Facheinteilung werden durch Stecken miteinander verbunden. Diese Facheinteilung
aus dem Rahmen und der mindestens einen Querteilung kann vom Lieferanten der Transportkiste
für den jeweiligen Anwendungsfall angepasst und mit der Transportkiste ausgeliefert
werden. Es ist ebenfalls möglich, dass dem Abnehmer der Transportkiste ein Bausatz
mitgeliefert wird, aus dem er sich für den jeweiligen Anwendungsfall seine Facheinteilung
selbst zusammensetzen kann. Alle Teile sind in einem bestimmten Rastermaß ausgebildet,
so dass sie sich ohne Schwierigkeiten in beliebiger Kombination zusammensetzen lassen.
[0007] Der Begriff Längsseitenwände und Querseitenwände soll jedoch nicht bedeuten, dass
die Längsseitenwände länger sein müssen als die Querseitenwände. Er ist hier nur zur
Definition und zur Unterscheidung der verschiedenen Wände bestimmt.
[0008] Während die Längsseitenwände parallel zueinander verlaufen, und ebenfalls die Querseitenwände
parallel zueinander, erstreckt sich die Fachwand quer zu den bei den Wänden, zwischen
denen sie angeordnet ist.
[0009] Es ist in Weiterbildung der Erfindung auch möglich, dass zwischen den Längsseitenwänden
eine weitere identisch aufgebaute Längswand angeordnet ist, die dann begrifflich keine
Längsseitenwand ist, sondern eine Längswand, die aber identisch zu den Längsseitenwänden
ausgebildet ist.
[0010] Ebenfalls möglich ist es, dass zwischen den parallelen Querseitenwänden eine weitere
identisch zu diesen Querseitenwänden aufgebaute Querwand angeordnet ist, die dann
ebenfalls begrifflich keine Querseitenwand ist.
[0011] Die Fachwand, die dann eine Unterteilung des Rahmens bilden soll, kann in Weiterbildung
der Erfindung zwischen zwei Längswänden oder zwischen zwei Querwänden angeordnet sein,
wobei in diesem Fall der Begriff Längswand auch eine Längsseitenwand umfassen soll
und der Begriff Querwand auch eine Querseitenwand.
[0012] Erfindungsgemäß kann vorgesehen sein, dass die Facheinteilung Fachwände, also Querteilelemente,
unterschiedlicher Länge aufweisen kann. Die unterschiedliche Länge entspricht dann
dem eingangs erwähnten Rastermaß.
[0013] Um ein besonders einfaches Zusammenstecken der einzelnen Elemente der Facheinteilung
zu ermöglichen, kann erfindungsgemäß in Weiterbildung vorgesehen sein, dass die Seitenwände
nach oben offene Einschnitte aufweisen, die zum Stecken der Facheinteilungen dienen,
also der Querteilelemente. Diese nach oben offenen Einschnitte sind vorzugsweise sowohl
bei den Längswänden als auch bei den Querwänden vorhanden.
[0014] In nochmaliger Weiterbildung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass die Fachwände
nach unten offene Einschnitte aufweisen. Dadurch kann eine besonders feste und sichere
Verbindung der quer und längs verlaufenden Elemente der Facheinteilung erfolgen. Die
Abmessungen der Einschnitte können so gewählt werden, dass nach dem Einstecken die
gesamte Facheinteilung mit einem gewissen Kraftschluss in sich stabil festgelegt ist.
[0015] Zur weiteren Vergrößerung der Stabilität und zur Anpassung an Transportkisten, die
aus bestimmten Gründen einen nicht ebenen Boden aufweisen, weist erfindungsgemäß die
Facheinteilung auch einen eigenen Boden auf, der mit dem Rahmen und/oder mit den sonstigen
Wänden vorzugsweise ebenfalls durch Stecken verbindbar ist.
[0016] Beispielsweise kann der Boden Kerben, Einschnitte oder dergleichen für Vorsprünge
an der Unterseite der Fachwände und/oder Querwände und/oder Längswände aufweisen.
[0017] Da die Facheinteilung in zerlegtem Zustand, gegebenenfalls auch als Bausatz, möglichst
wenig Platz wegnehmen soll und der Boden die größte Abmessung aufweist, kann erfindungsgemäß
vorgesehen sein, den Boden aus zwei Teilen herzustellen, wobei die einander zugewandten
Kanten der beiden Bodenteile einen in der Ebene liegenden flächigen Hinterschnitt
aufweisen bzw. bilden. Die beiden Teile lassen sich dann miteinander verbinden, wobei
der Hinterschnitt dafür sorgt, dass der Boden nicht auseinander fällt. Vorzugsweise
können beide Bodenteile identisch ausgebildet sein.
[0018] Um die Facheinteilung nicht nur an unterschiedliche Anwendungsfälle, sondern auch
an unterschiedliche Größen der Transportkisten selbst anpassen zu können, kann erfindungsgemäß
der Boden ein Verlängerungsteil aufweisen, das an seinen beiden den jeweiligen anderen
Bodenteilen zugewandten Seitenkanten komplementär zu diesen ausgebildet ist.
[0019] Es gibt Anwendungsfälle, in denen bestimmte in den Transportkisten unterzubringende
Teile beispielsweise eine zusätzliche Führung benötigen, die durch Fachwände allein
nicht erreicht werden kann. Wenn beispielsweise lange und schmale stiftartige Gegenstände
senkrecht untergebracht werden müssen, so kann man für diese schmalen Gegenstände
nicht jeweils ein eigenes Fach zur Verfügung stellen. Auch runde Dosen müssen unter
Umständen anders untergebracht werden als in quadratischen Fächern. Um auch in solchen
Fällen eine einfache und sichere Unterbringungsmöglichkeit zu schaffen, schlägt die
Erfindung vor, die Facheinteilung mit mindestens einem Horizontaleinleger zu versehen,
der zwischen je zwei Seitenwände und/oder Querwände eingelegt werden kann.
[0020] Vorzugsweise können die Horizontaleinleger so ausgebildet sein, dass sie an ihren
einander gegenüberliegenden Längskanten komplementär ausgebildet sind. Die Querabmessung,
das heißt der Abstand zwischen ihren Längskanten, entspricht dabei wieder dem Rastermaß,
während ihre Längsabmessung beispielsweise der Innenabmessung des Rahmens entspricht.
Aber auch hier kann eine Anpassung an ein Rastermaß vorgenommen werden. Durch die
komplementäre Ausbildung können mehrere Horizontaleinleger hintereinander angeordnet
werden um dadurch einen durchgehenden Horizontaleinleger zu bilden.
[0021] Insbesondere können die Horizontaleinleger derart ausgebildet sein, dass sie im Bereich
ihrer Längskanten mindestens einen Vorsprung aufweisen, der um die Abmessung der Dicke
der Seitenwand gegenüber dem restlichen Teil der Längskante vorspringt. Mit diesem
Vorsprung ruht der Horizontaleinleger dann auf der entsprechenden Wand auf. Ein weniger
weit vorspringender Vorsprung ist zwar auch geeignet, den Horizontaleinleger aufruhen
zu lassen, jedoch ist das Vorspringen um dieses Maß besonders gut geeignet.
[0022] In Weiterbildung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass die Oberkante der Seitenwände
einen um die Dicke des Horizontaleinlegers gegenüber der restlichen Oberkante herabgesetzten
Bereich aufweist. Auf diese Weise kann dafür gesorgt werden, dass der Horizontaleinleger
mit seiner Oberfläche bündig mit den Oberkanten aller Wände verläuft.
[0023] Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorzüge der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen
und der Zusammenfassung, deren beider Wortlaut durch Bezugnahme zum Inhalt der Beschreibung
gemacht wird, der folgenden Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung
sowie anhand der Zeichnung. Hierbei zeigen:
- Figur 1
- eine Längsseitenwand;
- Figur 2
- eine Querseitenwand;
- Figur 3
- ein Beispiel für ein Querteilelement bzw. eine Fachwand;
- Figur 4
- eine Draufsicht auf einen Boden;
- Figur 5
- mehrere Horizontaleinleger hintereinander angeordnet;
- Figur 6
- eine der Figur 2 entsprechende Darstellung einer Querseitenwand einer abgeänderten
Ausführungsform;
- Figur 7
- schematisch das Zusammenwirken von Querwänden und Horizontaleinlegern;
- Figur 8
- in perspektivischer Darstellung eine Facheinteilung mit einer Vielzahl von einzelnen
Fächern.
[0024] Figur 1 zeigt eine zur Bildung des Rahmens dienende Längsseitenwand 1. Die Längsseitenwand
ist als plattenförmiges Element aus einem Stück Holz durch Sägen hergestellt. Sie
enthält eine Unterkante 2, die an zwei Stellen jeweils eine Kerbe 3 aufweist. Die
Tiefe der Kerben 3 entspricht der Höhe der Vorsprünge des Bodens, was im Folgenden
noch erklärt werden wird. Die Längsseitenwand 1 enthält weiterhin eine Oberkante 4,
die im Bereich der beiden Stirnkanten 5 eine Stufe 6 aufweist.
[0025] Von der Oberkante 4 ausgehend ist die Längsseitenwand 1 mit einer Vielzahl von Einschnitten
7 versehen, deren Länge etwa der halben Höhe der Längsseitenwand 1 entspricht. Die
Breite der Einschnitte 7 entspricht der Dicke des Holzmaterials, aus dem die einzelnen
Teile der Facheinteilung hergestellt sind. Die Einschnitte 7 sind vorzugsweise in
einem Rastermaß angeordnet. Zur Bildung eines Rahmens sind zwei solcher Längsseitenwände
1 erforderlich.
[0026] Figur 2 zeigt nun im Draufsicht eine Querseitenwand 8, die zur Bildung eines Rahmens
doppelt vorhanden sein muss und senkrecht zu den Längsseitenwänden 1 der Figur 1 angeordnet
wird. Die Querseitenwand 8 weist eine Unterkante 9 auf, die zwei Vorsprünge 10 enthält.
Die Vorsprünge 10 liegen in der gleichen Ebene wie die plattenförmige Querseitenwand
8. Der Unterkante 9 gegenüberliegend ist eine Oberkante 11 ausgebildet, die in einem
mittleren Bereich 11a tiefer liegt als im äußeren Bereich. An den beiden Stirnkanten
12 ist jeweils eine Stufe 13 gebildet, so dass die Längsabmessung der Querseitenwände
8 unterhalb der Stufe 13 geringer ist als oberhalb der Stufe 13. Der Abstand der Stufen
13 von der Unterkante 9 entspricht dem Abstand des Endes 14 von Einschnitten 15, die
von der Oberkante 11 in deren abgesenktem Bereich 11a ausgehen. Die Breite der Einschnitte
15 entspricht der Dicke des Holzmaterials, aus dem die einzelnen Elemente hergestellt
sind. Auch die Einschnitte 15 der Querseitenwände 8 sind in einem Rastermaß angeordnet,
wobei das Rastermaß der Querseitenwände 8 mit dem Rastermaß der Längsseitenwände 1
nicht zusammenzufallen braucht.
[0027] Figur 3 zeigt eine Fachwand 16, die man auch als Querteilelement bezeichnen kann.
Die Fachwand 16, die auch in anderen Längen vorhanden sein kann, enthält eine Unterkante
17 mit einzelnen Vorsprüngen 18 und eine Oberkante 19, die geradlinig verläuft. Von
der Unterkante 17 ausgehend sind mehrere Einschnitte 20 vorhanden, die sich etwa über
die halbe Höhe der Fachwand 16 erstrecken. An den beiden Stirnwänden 21 sind vereinfacht
ausgedrückt jeweils halbe Einschnitte 20 vorhanden. Dort sind an den Außenseiten geringfügig
ausgebildete Vorsprünge 22 vorhanden, die ein Festlegen der Fachwand 16 bewirken sollen.
Die von der Unterkante 17 ausgehenden Einschnitte 20 entsprechen in ihrem Rastermaß
dem Rastermaß der Längsseitenwände 1, da die Querwände 16 parallel zu den Längsseitenwänden
1 im dargestellten Ausführungsbeispiel angeordnet werden.
[0028] Die Höhe der Fachwände 16 entspricht der Höhe der Längsseitenwände 1 und der Querseitenwände
8.
[0029] Figur 4 zeigt schematisch einen Boden, der allerdings nicht im gleichen Maßstab dargestellt
ist wie die übrigen Elemente der Facheinteilung. Der Boden enthält zwei identisch
ausgebildete Bodenteile 24, die eine Stirnkante 25 und zwei Längskanten 26 aufweisen.
An den Längskanten 26 sind Vorsprünge 27 ausgebildet, die in der Fläche des Plattenelements
24 liegen. Die Vorsprünge 27 sind zum Eingreifen in die Kerben 3 der Längsseitenwände
1 bestimmt. An der der Stirnkante 25 gegenüberliegenden, dem jeweils anderen Bodenteil
24 zugewandten Kante ist eine Stufe gebildet, wobei in der einen Hälfte 28 der Kante
eine im dargestellten Ausführungsbeispiel kreisförmige Einkerbung 29 ausgebildet ist.
Der Umfang dieser Einkerbung 29 erstreckt sich über einen Kreisbogen von mehr als
180 Grad, so dass ein Hinterschnitt gebildet ist. In der anderen Hälfte 30 der Kante
ist ein entsprechender Vorsprung 31 ausgebildet, der komplementär zu der Einkerbung
29 ausgebildet ist. Da beide Bodenteile 24 identisch ausgebildet sind, lässt sich
der Boden dadurch zusammensetzen, dass der Vorsprung 31 in die Einkerbung 29 des jeweils
anderen Bodenteils 24 eingesetzt wird.
[0030] In Figur 4 ist zwischen den beiden Bodenteilen 24 noch ein Verlängerungsabschnitte
32 dargestellt, dessen beide dem jeweiligen Bodenteil 24 zugewandte Kanten komplementär
zu den entsprechenden Kanten 28, 30 ausgebildet sind. Durch Verwendung eines oder
mehrerer Verlängerungsabschnitte 32 lässt sich der Boden an unterschiedliche Längen
von Facheinteilungen anpassen. Durch die Querteilung des Bodens lässt sich eine Facheinteilung
auf kleinem Raum zerlegen.
[0031] Wie man der Darstellung des in Figur 4 oberen Bodenteils 24 entnehmen kann, enthält
der Boden längere und kürzerer Einschnitte oder Kerben 34, 35, die für die Vorsprünge
10 an der Unterkante der Querseitenwände 8 bzw. die Vorsprünge 18 an der Unterkante
17 der Facheinteilungen 19 bestimmt sind.
[0032] Figur 5 zeigt jetzt eine Draufsicht auf die schon erwähnten Horizontaleinleger, wobei
die Figur 5 schematisch Horizontaleinleger mit drei verschiedenen Querabmessungen
zeigt. Die in Figur 5 von links nach rechts gemessene Querabmessung der Horizontaleinleger
40 entspricht dem Rastermaß der Längsseitenwände 1. Die Horizontaleinleger 40 enthalten
beispielsweise Öffnungen 41, die in ihrem Durchmesser dem Außendurchmesser von Aerosoldosen
angepasst sind.
[0033] Die Horizontaleinleger 40, die ebenfalls aus Holz hergestellt und plattenförmig ausgebildet
sind, enthalten zwei parallele Längskanten. Eine der beiden Längskanten, in Figur
5 die rechte Längskante 42, weist in ihrer Mitte einen Vorsprung 43 auf, dessen Außenkante
44 gegenüber der restlichen Längskante 42 um einen Betrag vorspringt, der der Dicke
der Querseitenwand 8 entspricht. Auf der gegenüberliegenden Längskante 45 enthält
der Horizontaleinleger 40 zwei Vorsprünge 46, die ebenfalls um die Dicke der Querseitenwände
8 gegenüber der Längskante 45 vorspringen. Der innere Abstand 47 zwischen zwei Vorsprüngen
46 entspricht der Länge des auf der gegenüberliegenden Seite angeordneten Vorsprungs
43. Die Vorsprünge 46 sind so angeordnet, dass sie von den Stirnkanten 48 der Horizontaleinleger
noch einen Abstand aufweisen. Dieser Abstand 49 entspricht der Länge des Endbereichs
der Oberkante 11 der Querseitenwand 8 außerhalb des herabgesetzten Bereichs 11a.
[0034] Durch diese Art der Anordnung von Vorsprüngen 43 und 46 auf den gegenüberliegenden
parallelen Längskanten 42, 45 der Horizontaleinleger 40 sind diese beiden Längskanten
komplementär zueinander ausgebildet. Es ist dadurch möglich, mehrere Horizontaleinleger
40 gleicher oder unterschiedlicher Größe hintereinander anzuordnen, so dass dadurch
eine durchgehende Fläche ohne Spalte entsteht. Dies kann man der Figur 5 entnehmen.
[0035] Die Horizontaleinleger 40 sind beispielsweise dazu bestimmt, mit ihren Vorsprüngen
in den herabgesetzten Bereich 11a der Oberkante 11 der Querseitenwände 8 aufgelegt
zu werden. Dies wird im Folgenden noch gezeigt werden.
[0036] Figur 6 zeigt eine Querwand 8a, die sowohl als Querseitenwand als auch als Querinnenwand
dienen kann. Gegenüber der Querwand 8 der Figur 2 unterscheidet sie sich nur dadurch,
dass sie unterhalb des Endes 14 der Einschnitte 15 noch einen parallel zur Unterkante
9 verlaufenden beidseits begrenzten Schlitz 49 aufweist. Die Breite des Schlitzes
entspricht der Plattenstärke der Horizontaleinleger. Die Länge des Schlitzes 49 entspricht
dem Außenabstand der Vorsprünge 46 oder anders ausgedrückt der Länge des herabgesetzten
Bereichs 11a der Oberkante 11. Mit Hilfe dieser Querwände 6 lässt sich ein Horizontaleinleger
auch an einer tieferen Stelle der Facheinteilung anordnen als nur an der Oberseite.
[0037] Nun zu Figur 7. Figur 7 zeigt schematisch, wie zwischen zwei Querwänden 8 ein Horizontaleinleger
40 angeordnet ist bzw. wie er angeordnet wird. Man kann der rechten Hälfte der Figur
7 entnehmen, wie die an der linken Längskante angeordneten Vorsprünge 46 die Verschiebung
des Horizontaleinlegers 40 in dessen Längsrichtung verhindern, da ihre äuβeren Begrenzungsenden
an den entsprechenden Teilen der Querwände 8 anliegen. Auf der rechten Seite sieht
man, dass der mittlere Vorsprung 43 beidseits Platz lässt, damit ein rechts anzuordnender
Horizontaleinleger dort noch mit seinen Vorsprüngen 46 eingreifen kann. Der noch nicht
eingelegte Horizontaleinleger 40 lässt sich auf die gleiche Weise links anordnen,
wobei sein Vorsprung 43 dann zwischen die beiden Vorsprünge 46 des schon eingelegten
Horizontaleinlegers 40 eingreifen.
[0038] Figur 8 zeigt in einer schematischen perspektivischen Ansicht, wie ein aus Längsseitenwänden
1, Querseitenwänden 2, Fachwänden 16 und Horizontaleinlegern 40 zusammengesetzte Facheinteilung
aussehen kann. Diese Facheinteilung kann dann insgesamt in eine Transportkiste von
oben eingesetzt werden.
[0039] Die Anordnung der von oben ausgehenden Einschnitte 7 beziehungsweise 15 und der von
unten ausgehenden Einschnitte 20 ist so gewählt, damit zunächst der Rahmen aus den
Längsseitenwänden 1 und den Querseitenwänden 8 zusammengesetzt werden kann. Anschließend
werden die Facheinteilungen von oben eingeschoben. Die umgekehrte Anordnung von Einschnitten
wäre auch möglich. In diesem Fall müssten dann die Facheinteilungen von unten eingesetzt
werden, was dann nur außerhalb der Transportkiste geschehen könnte.
1. Facheinteilung für Transportkisten, mit
1.1 einem Rahmen, der
1.2 zwei parallele Längsseitenwände (1) und
1.3 zwei parallele Querseitenwände (8) aufweist, sowie mit
1.4 mindestens einer Fachwand (16), die
1.4.1 zwischen den Seitenwänden (1, 8) angeordnet ist und
1.4.2 den Innenraum des Rahmens unterteilt, wobei
1.5 alle Teile der Facheinteilung miteinander verbindbar, sind, dadurch gekennzeichnet, dass
1.6 die Teile der Facheinteilung durch Stanzen und/oder Sägen aus Holz herstellbar
sind, und
1.7 die Facheinteilung einen Boden aufweist, wobei
1.8 der Boden Kerben bzw. Einschnitte (34, 35) für Vorsprünge (10, 18) an der Unterseite
der Seitenwände (8) und/oder Fachwände (16) aufweist.
2. Facheinteilung nach Anspruch 1, bei der zwischen den Längsseitenwänden (1) mindestens
eine weitere identisch aufgebaute Längswand (1) angeordnet ist.
3. Facheinteilung nach Anspruch 1 oder 2, bei der zwischen den Querseitenwänden (8) mindestens
eine weitere identisch aufgebauter Querwand (8) angeordnet ist.
4. Facheinteilung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der die mindestens eine
Fachwand (16) zwischen zwei Längswänden (1) oder zwischen zwei Querwänden (8) angeordnet
ist.
5. Facheinteilung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, mit Fachwänden (16) unterschiedlicher
Länge.
6. Facheinteilung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der die Seitenwände (1,
8) nach oben offene Einschnitte (7, 15) aufweisenden.
7. Facheinteilung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der die Fachwände (16)
nach unten offene Einschnitte (20) aufweisen.
8. Facheinteilung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der der Boden quergeteilt
ist und die einander zugewandten Kanten beider Bodenteile (24) einen in der Ebene
liegenden flächigen Hinterschnitt aufweisen.
9. Facheinteilung nach Anspruch 8, bei der beide Bodenteile (24) identisch ausgebildet
sind.
10. Facheinteilung nach Anspruch 8 oder 9, mit einem Bodenverlängerungsteil (32).
11. Facheinteilung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, mit mindestens einem Horizontaleinleger
(40), der zwischen zwei Seitenwände (8) eingelegt werden kann.
12. Facheinteilung nach Anspruch 11, bei der der mindestens ein Horizontaleinleger (40)
im Bereich seiner Längskanten (42, 45) Vorsprünge (43, 46) aufweist, die vorzugsweise
um die Dicke der Seitenwände (8) vorspringen.
13. Facheinteilung nach Anspruch 11 oder 12, bei der die Oberkante (11) der Seitenwände
(8) einen um die Dicke des Horizontaleinlegers (40) gegenüber der restlichen Oberkante
herabgesetzten Bereich (11a) aufweist.
14. Facheinteilung nach einem der Ansprüche 11 bis 13, bei der die beiden Längskanten
(42, 45) der Horizontaleinleger (40) komplementär zueinander ausgebildet sind.
15. Facheinteilung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, als Bausatz ausgebildet.
1. Compartment division for transport boxes, with
1.1 a frame, which features
1.2 two parallel longitudinal side walls (1) and
1.3 two parallel transverse side walls (8), as well as
1.4 at least one compartment wall (16), which is disposed
1.4.1 between the side walls (1, 8) and
1.4.2 subdivides the interior of the frame, wherein
1.5 all parts of the compartment division are connectable with one another, characterised in that
1.6 the parts of the compartment division can be manufactured by means of punching
and/or sawing out of wood, and
1.7 the compartment division features a floor, whereby
1.8 the floor features notches or slots (34, 35) for protrusions (10, 18) on the underside
of the side walls (8) and/or compartment walls (16).
2. Compartment division according to Claim 1, in which at least one further identically
constructed longitudinal wall (1) is disposed between the longitudinal side walls
(1).
3. Compartment division according to Claim 1 or 2, in which at least one further identically
constructed transverse wall (8) is disposed between the transverse side walls (8).
4. Compartment division according to one of the preceding Claims, in which at least one
compartment wall (16) is disposed between two longitudinal walls (1) or between two
transverse walls (8).
5. Compartment division according to one of the preceding Claims, with compartment walls
(16) of different lengths.
6. Compartment division according to one of the preceding Claims, in which the side walls
(1, 8) feature slots (7, 15) that are open upwards.
7. Compartment division according to one of the preceding Claims, in which the compartment
walls (16) feature slots (20) that are open downwards.
8. Compartment division according to one of the preceding Claims, in which the floor
is divided transversely and the edges of both floor parts (24) facing one another
feature a flat undercut lying in the plane.
9. Compartment division according to Claim 8, in which both floor parts (24) are formed
in identically.
10. Compartment division according to Claim 8 or 9, with a floor lengthening part (32).
11. Compartment division according to one of the preceding Claims, with at least one horizontal
insert (40), which can be laid in between two side walls (8).
12. Compartment division according to Claim 11, in which the at least one horizontal insert
(40) features protrusions (43, 46) in the section of its longitudinal edges (42, 45),
which preferably protrude by a magnitude equal to the thickness of the side walls
(8).
13. Compartment division according to Claim 11 or 12, in which the top edge (11) of the
side walls (8) features a section (11a) lowered relative to the rest of the top edge
by a magnitude equal to the thickness of the horizontal insert (40).
14. Compartment division according to one of the Claims 11 to 13, in which the two longitudinal
edges (42, 45) of the horizontal insert (40) are formed complementary to one another.
15. Compartment division according to one of the preceding Claims formed as a kit.
1. Système de compartimentage pour caisses de transport, comprenant
1.1 un cadre qui présente
1.2 deux parois parallèles (1) formant les côtés longitudinaux et
1.3 deux parois parallèles (8) formant les côtés transversaux ainsi que
1.4 au moins une paroi (16) de compartiment
1.4.1 qui est agencée entre les côtés latéraux (1, 8) et
1.4.2 qui subdivise l'espace intérieur délimité par le cadre, sachant que
1.5 toutes les pièces du système de compartimentage sont reliables entre elles,
caractérisé en ce que
1.6 les pièces du système de compartimentage peuvent être fabriquées en bois, par
découpage à l'emporte-pièce et/ou sciage de ce dernier, et que
1.7 le système de compartimentage présente un fond, sachant que
1.8 le fond présente des entailles et/ou incisions (34, 35) dans lesquelles viennent
s'emboîter les protubérances (10, 18) que présente la face inférieure des parois latérales
(8) et/ou des parois (16) de compartiment.
2. Système de compartimentage selon la revendication 1, dans lequel est agencée, entre
les parois longitudinales (1), au moins une autre paroi longitudinale (1) de construction
identique.
3. Système de compartimentage selon les revendications 1 ou 2, dans lequel est agencée,
entre les parois transversales (8), au moins une autre paroi transversale (8) de construction
identique.
4. Système de compartimentage selon l'une des revendications précédentes, dans lequel
au moins une paroi (16) de compartiment est agencée entre deux parois longitudinales
(1) ou entre deux parois transversales (8).
5. Système de compartimentage selon l'une des revendications précédentes, dont des parois
(16) de compartiment présentent des longueurs différentes.
6. Système de compartimentage selon l'une des revendications précédentes, dont les parois
latérales (1, 8) présentent des incisions (7, 15) ouvertes vers le haut.
7. Système de compartimentage selon l'une des revendications précédentes, dont les parois
(16) de compartiment présentent des incisions (20) ouvertes vers le bas.
8. Système de compartimentage selon l'une des revendications précédentes, dont le fond
a été subdivisé transversalement et dont les arêtes, se regardant, des deux pièces
(24) de fond présentent une contre-dépouille dont la surface s'étend dans le plan.
9. Système de compartimentage selon la revendication 8, dont les deux pièces (24) de
fond sont de géométrie identique.
10. Système de compartimentage selon les revendications 8 ou 9, avec une pièce (32) prolongeant
le fond.
11. Système de compartimentage selon l'une des revendications précédentes, avec au moins
un insert horizontal (40) qu'il est possible d'insérer entre deux parois latérales
(8).
12. Système de compartimentage selon la revendication 11, dans lequel au moins un insert
horizontal (40) présente des protubérances (43, 46) dans la zone de ses arêtes longitudinales
(42, 45), protubérances qui font saillie sur une distance de préférence égale à l'épaisseur
des parois latérales (8).
13. Système de compartimentage selon les revendications 11 ou 12, dans lequel l'arête
supérieure (11) des parois latérales (8) présente une zone (11 a) d'une hauteur minorée
de l'épaisseur de l'insert horizontal (40), donc inférieure au reste de l'arête supérieure.
14. Système de compartimentage selon l'une des revendications 11 à 13, dans lequel les
deux arêtes longitudinales (42, 45) des inserts horizontaux (40) présentent des géométries
complémentaires.
15. Système de compartimentage selon l'une des revendications précédentes, réalisé sous
forme de kit à assembler.