[0001] Die Erfindung betrifft eine Offenend-Spinnvorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruches
1.
[0002] Derartige Offenend-Spinnvorrichtungen sind im Zusammenhang mit Rotorspinnmaschinen
in verschiedenen Ausführungsformen bekannt und in zahlreichen Schutzrechtsanmeldungen
beschrieben.
[0003] Seit langem sind beispielsweise Offenend-Spinnvorrichtungen bekannt, bei denen die
verschiedenen Spinnkomponenten in einem Spinnboxrahmen angeordnet sind, der seinerseits
aus mehreren Einzelteilen zusammengesetzt ist.
[0004] Diese bekannten, z.B. in der
DE 32 47 411 C2 beschriebenen Offenend-Spinnvorrichtungen weisen einen Spinnboxrahmen auf, der aus
wenigstens zwei am Maschinengrundgestell einer Textilmaschine festlegbaren Seitenteilen,
wenigstens zwei oberen Verstrebungselementen sowie mindestens einem unteren Abstandshalter
besteht.
[0005] Die Seitenteile und die Verstrebungselemente sind dabei über eine Vielzahl von Schraubenbolzen
miteinander verbunden, wobei die einzelnen Bauteile über Paßbohrung/Paßstift-Verbindungen
aufwendig ausgerichtet sind.
[0006] Nachteilig bei derartigen Offenend-Spinnvorrichtungen ist unter anderem die große
Anzahl von Paßbohrungen, die notwendig sind, um den Spinnboxrahmen exakt fügen zu
können.
[0007] Außerdem besteht bei Schraubverbindungen stets die Gefahr, daß sie sich aufgrund
der Erschütterungen beim Lauf der Textilmaschine mit der Zeit lockern.
[0008] Das heißt, mit solchen Schraubverbindungen ist auf Dauer keine ausreichende Steifigkeit
eines Spinnboxrahmens zu gewährleisten, der neben der Spinnrotorlagerung das Rotorgehäuse,
die Faserbandauflöseeinrichtung sowie ein Deckelelement zum Verschließen des Rotorgehäuses
während des Spinnbetriebes aufnehmen muß.
[0009] Um die vorbeschriebenen Nachteile zu vermeiden, ist man deshalb dazu übergegangen,
die verschiedenen Bauteile derartiger Spinnboxrahmen durch Elektroschweißen unlösbar
zu verbinden.
[0010] Beim Elektroschweißen besteht allerdings die Gefahr, daß es aufgrund großflächiger
Erwärmung der zu verschweißenden Teile zu wärmespannungsbedingten Verzügen der einzelnen
Bauteile kommt. Die Bauteile müssen daher nach dem Schweißen zunächst gerichtet werden,
bevor die Bohrungen zur paßgenauen Positionierung der verschiedenen Spinnkomponente
eingearbeitet werden können.
[0011] Zur Vermeidung solcher wärmespannungsbedingter Verzüge ist deshalb bereits vorgeschlagen
worden, die Einzelteile des Spinnboxrahmens durch Laserschweißen zu verbinden.
[0012] Die
DE 197 17 737 A1 beschreibt solche Spinnboxrahmen, deren Bauteile im Laserschweißverfahren gefügt
sind.
[0013] Da bei diesem Fügeverfahren die eingesetzte Energie exakt dosiert und der Bereich
der Wärmezufuhr durch Fokussierung des Laserstrahles sehr genau lokalisierbar ist,
ist eine großflächige Wärmebeeinflussung der beteiligten Bauteile nicht gegeben. Ein
Verzug der Bauteile des Spinnboxrahmens tritt bei diesem Fügeverfahren nicht auf.
[0014] Ein Spinnboxrahmen stellt allerdings an sich bereits ein relativ kostspieliges Bauteil
dar, das lediglich dazu dient, die verschiedenen Spinnkomponenten einer Offenend-Spinnvorrichtung
exakt positioniert zu lagern und am Maschinenrahmen einer Textilmaschine festzulegen.
[0015] Es ist daher in der Vergangenheit bereits versucht worden, die Spinnkomponenten einer
Offenend-Spinnvorrichtung an einer Textilmaschine zu positionieren, ohne daß dabei
ein spezieller Spinnboxrahmen zum Einsatz kommt.
[0016] Die
DE 21 30 688 A1 beschreibt eine solche Offenend-Spinnvorrichtung.
[0017] Bei dieser bekannten Offenend-Spinnvorrichtung sind die Spinnkomponenten, zum Teil
weitestgehend unabhängig voneinander, direkt auf einen Längsträger des Maschinengrundrahmens
einer Textilmaschine montiert.
[0018] Das Rotorgehäuse ist dabei über seitliche Flansche auf dem oberen Schenkel eines
U-förmigen Trägers festgelegt und weist eine rückwärtige Ausnehmung auf, in der ein
einzelmotorisch angetriebener Spinnrotor gelagert ist.
[0019] Die Frontseite des Rotorgehäuses ist über einen Deckel verschließbar, der seinerseits
schwenkbar am Rotorgehäuse festgelegt ist.
[0020] Beabstandet zum Rotorgehäuse ist an der Stirnseite des unteren Schenkels des U-förmigen
Trägers eine Faserbandauflöseeinrichtung befestigt, die mit dem Rotorgehäuse funktionell
über einen Faserleitkanal verbunden ist.
[0021] Die gewählte getrennte Anordnung der Spinnkomponenten hat sich während des Spinnbetriebes
allerdings als wenig vorteilhaft erwiesen, so daß sich diese bekannten Offenend-Spinnvorrichtungen
in der Praxis nie durchsetzen konnten.
[0022] Ausgehend vom vorgenannten Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde,
eine Offenend-Spinnvorrichtung zu entwickeln, die einerseits kostengünstig herstellbar
ist, und bei der andererseits gewährleistet ist, daß die verschiedenen Spinnkomponenten
exakt positionierbar sind.
[0023] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Offenend-Spinnvorrichtung gelöst, wie
sie im Anspruch 1 beschrieben ist.
[0024] Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0025] Durch die Ausbildung des Rotorgehäuses als zentrales, tragendes Bauteil hat die erfindungsgemäße
Ausführungsform den Vorteil, daß auf einen komplexen Spinnboxrahmen zum Positionieren
der verschiedenen Spinnkomponenten völlig verzichtet werden kann.
[0026] Das heißt, gemäß vorliegender Erfindung bildet das beispielsweise über Befestigungslaschen
lösbar am Maschinenrahmen der Textilmaschine festlegbare Rotorgehäuse das tragende
Rückgrat der erfindungsgemäßen Offenend-Spinnvorrichtung, an dem die anderen Spinnkomponenten
angebracht sind.
[0027] An das Rotorgehäuse, das wie im Anspruch 2 beschrieben, vorzugsweise aus einem metallischen
Werkstoff mit guter Wärmeleitfähigkeit gefertigt ist, ist direkt der einzelmotorische
Antrieb für den Spinnrotor angeschraubt.
[0028] Ein solche Anordnung hat außerdem den Vorteil, daß die Transportluft, die pneumatisch
die Fasern von der Auflöseeinrichtung zum Spinnrotor fördert und dabei durch das Rotorgehäuse
strömt, gleichzeitig auch den Antrieb des Spinnrotors kühlt.
[0029] Da am Rotorgehäuse außerdem die Träger für ein eine Faserbandauflöseeinrichtung aufweisendes
Deckelelement befestigt sind, stellt die erfindungsgemäße Ausbildung insgesamt eine
kostengünstige und äußerst kompakte Konstruktion dar.
[0030] Die erfindungsgemäße Ausbildung gewährleistet außerdem, daß die räumliche Zuordnung
der einzelnen Spinnkomponenten auf das Genaueste eingehalten wird und beispielsweise
bei einem Austausch einzelner Spinnkomponenten jederzeit reproduzierbar ist, was im
Interesse eines guten Spinnergebnisses äußerst wichtig ist.
[0031] Wie im Anspruch 3 dargelegt und vorstehend bereits angedeutet, ist das Rotorgehäuse
in vorteilhafter Ausführungsform als Gußteil gefertigt, wobei als bevorzugter metallischer
Werkstoff beispielsweise Aluminium Verwendung findet.
[0032] Ein solches Fertigungsverfahren ermöglicht es, insbesondere Serienteile kostengünstig
und paßgenau herzustellen.
[0033] Die im Anspruch 4 beschriebene Ausführungsform, mit einer in das Rotorgehäuse integrierten
Magnetlagerstelle für den berührungslos gelagerten Spinnrotor, hat sich als äußerst
vorteilhaft erwiesen.
[0034] Mit einer solchen Anordnung wird auf einfache Weise sichergestellt, daß der Spinnrotor
bezüglich des Rotorgehäuses stets eine exakt definierte Position einnimmt.
[0035] Irgendwelche Justierarbeiten oder dergleichen sind bei Einbau des Spinnrotors dabei
nicht notwendig.
[0036] Das Gehäuse des elektromagnetischen Antriebes des Spinnrotors, das auch die hintere
Magnetlagerstelle für den Spinnrotor aufweist, ist über Schraubenbolzen, die die Rückwand
des Rotorgehäuses von vorne durchlassen, am Rotorgehäuses festlegbar.
[0037] Die in das Rotorgehäuse integrierte vordere Magnetlagerstelle bildet gleichzeitig
einen Zentrieransatz, auf dem das Gehäuse des Antriebes des Spinnrotors exakt positionierbar
ist (Anspruch 5).
[0038] Wie im Anspruch 6 dargelegt, ist des weiteren ein Gehäuse für die Steuerelektronik
des Spinnrotorantriebes vorgesehen. Dieses Gehäuse ist mit dem Gehäuse des Spinnrotorantriebes
direkt verbunden.
[0039] Auch durch diese Anordnung wird die insgesamt sehr kompakte Bauweise der erfindungsgemäßen
Offenend-Spinnvorrichtung unterstützt.
[0040] In vorteilhafter Ausführungsform sind die Träger, an denen das die Faserbandauflöseeinrichtung
aufweisende Deckelelement begrenzt drehbar und abnehmbar gelagert ist, wie im Anspruch
7. dargelegt, ebenfalls als Gußteile gefertigt.
[0041] Wie vorstehend bereits im Zusammenhang mit dem Rotorgehäuse beschrieben, bietet ein
solches Fertigungsverfahren die Möglichkeit, Serienteile paßgenau und kostengünstig
herzustellen.
[0042] Auch die am Rotorgehäuse festlegbaren Träger bestehen vorzugsweise aus einem metallischen
Werkstoff, beispielsweise Aluminium.
[0043] Die separat gefertigten und mit Paßbohrungen versehenen Träger sind dabei über entsprechende
Zentrierstifte sowie Schraubenbolzen paßgenau am Rotorgehäuse festlegbar und bilden
dann mit dem Rotorgehäuse ein quasi einteiliges Bauteil mit einer bezüglich der Spinnrotorachse
exakt positionierten Schwenkachse für das Deckelelement (Anspruch 8).
[0044] Die im Deckelelement angeordneten Spinnkomponenten sind daher bezüglich des Spinnrotors
ebenfalls stets exakt positionierbar.
[0045] Die in entsprechenden Lagerstellen der Träger angeordneten Gleitbuchsen (Anspruch
9) korrespondieren, wie bekannt, mit verstellbaren Zapfen am Deckelelement und ermöglichen
sowohl ein leichtes Auf- und Zuschwenken des Deckelelementes als auch bei Bedarf jederzeit
ein schnelles und problemloses Auswechseln dieses Bauteils.
[0046] Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles
näher erläutert.
[0047] Es zeigt:
- Fig. 1
- eine Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Offenend-Spinnvorrichtung,
- Fig. 2
- eine Seitenansicht der gegenüberliegenden Seite der in Figur 1 dargestellten Offenend-Spinnvorrichtung,
- Fig. 3
- eine Rückansicht der Offenend-Spinnvorrichtung,
- Fig. 4
- das Rotorgehäuse der erfindungsgemäßen Offenend-Spinnvorrichtung mit angeflanschten
Lagerarmen.
[0048] In den Figuren 1 bis 3 ist die erfindungsgemäße Offenend-Spinnvorrichtung 1 in verschiedenen
Ansichten dargestellt.
[0049] Die Figur 1 zeigt dabei in Blickrichtung X die linke Seite, Figur 2 in Blickrichtung
X die rechte Seite und die Figur 3 die Rückseite der Offenend-Spinnvorrichtung 1.
[0050] Die Offenend-Spinnvorrichtung 1 weist als zentrales, tragendes Bauteil ein aus einem
gut wärmeleitfähigen Metall, zum Beispiel Aluminium, gefertigtes Rotorgehäuse 2 auf,
an dem über Paßstifte 16 beziehungsweise Schraubenbolzen 17 paßgenau Träger 4 festgelegt
sind. Diese beispielsweise als Lagerarme ausgebildeten Träger 4 weisen endseitig jeweils
eine mit Gleitbuchsen 28 ausgestattete Lagerstelle auf, die eine Schwenkachse 5 ein
Deckelelement 6 bilden.
[0051] Das Deckelelement 6, das das Rotorgehäuse 2 während des Spinnbetriebes verschließt,
weist zu diesem Zweck eine Ringdichtung 22 auf, die an der Vorderwand des Rotorgehäuses
2 anliegt.
[0052] In das Deckelelement 6 ist außerdem eine Faserbandauflöseeinrichtung 23 integriert,
die, wie schematisch angedeutet, über eine vorzugsweise einzelmotorisch angetriebene
Auflösewalze 7 sowie einen ebenfalls einzelmotorisch angetriebenen Faserbandeinzugszylinder
8 verfügt.
[0053] An der Rückseite 26 des Rotorgehäuses 2 ist außerdem das Gehäuse eines Antriebes
3 für den Spinnrotor 21, dessen Rotortasse im unterdruckbeaufschlagbaren Rotorgehäuse
2 umläuft, festgelegt.
[0054] Der einzelmotorisch angetriebene Spinnrotor 21 ist dabei über Magnetlagern 24, 25
berührungslos abgestützt.
[0055] Derartig angetriebene und gelagerte Spinnrotoren sind im Prinzip bekannt und beispielsweise
in der
EP 0 972 868 A2 relativ ausführlich beschrieben.
[0056] An das Gehäuse des Spinnrotorantriebes 3 ist ein Gehäuse 14 angeschlossen, das die
Steuerelektronik 15 für den Antrieb 3 aufnimmt. Die Steuerelektronik 15 sorgt dabei
dafür, daß der Spinnrotor 21 stets mit vorgeschriebener Drehzahl rotiert. Das Rotorgehäuse
2 ist außerdem, wie üblich, über eine Pneumatikleitung 10 an eine (nicht dargestellte)
Unterdruckquelle angeschlossen, die den beim Spinnprozeß benötigten Unterdruck bereitstellt.
[0057] Wie in den Figuren 2 und 3 angedeutet, ist der Spinnrotorantrieb 3 an der Rückwand
26 des Rotorgehäuses 2 angeordnet und überfaßt, wie insbesondere anhand der Einzelheit
Y der Fig. 1 ersichtlich, einen Zentrieransatz 29 im Bereich der Rückwand 26 des Rotorgehäuses
2.
[0058] In diesen Zentrieransatz 29 ist außerdem die vordere Magnetlagerstelle 24 für den
berührungslos gelagerten Spinnrotor 21 integriert.
[0059] Der während des Spinnprozesses in der Offenend-Spinnvorrichtung 1 hergestellte (nicht
dargestellte) Faden wird über ein Fadenabzugsröhrchen 9 aus der Offenend-Spinnvorrichtung
1 abgezogen und anschließend, wie bekannt, mittels einer bekannten (nicht dargestellten
Spülvorrichtung zu einer Kreuzspule aufgewickelt.
[0060] Wie aus Figur 2 weiter ersichtlich, ist am Deckelelement 6 außerdem, wie üblich,
ein Faserbandverdichter 19 angeordnet, über den das (nicht dargestellte) Faserband
der Faserbandauflöseeinrichtung 23 zugeführt wird.
[0061] Des weiteren sind in dieser Ansicht schematisch der Antrieb 18 für den Faserbandeinzugszylinder
8 sowie die Lagerkonsole 20 für die Auflösewalze 7 erkennbar.
[0062] In Figur 3 ist eine Rückansicht der erfindungsgemäßen Offenend-Spinnvorrichtung 1
dargestellt.
[0063] Wie angedeutet und vorstehend bereits erwähnt, sind an das Rotorgehäuse 2 über Paßstifte
16 und Schraubenbolzen 17 Träger 4 angeflanscht. Die Träger 5 weisen endseitig eine
Schwenkachse 5 für das Deckelelement 6 auf, das das unterdruckbeaufschlagbare Rotorgehäuse
2 während des Spinnbetriebes verschließt.
[0064] An der Rückwand 26 des Rotorgehäuses 2 ist außerdem der Antrieb 3 für den Spinnrotor
21 erkennbar, der seinerseits mit dem Gehäuse 14 für die Steuerelektronik 15 verbunden
ist.
[0065] Unterhalb des Antriebes 3 ist die Rückwand des Deckelelementes 6 sichtbar.
[0066] An dieser Rückwand des Deckelelementes 6 sind der Einzelantrieb 18 für den Faserbandeinzugszylinder
8 sowie die Lagerkonsole 20 für die als Außenläufer ausgebildete Auflösewalze 7 angeordnet.
[0067] Die Figur 4 zeigt eine perspektivische Darstellung eines als zentrales, tragendes
Bauteil ausgebildeten, vorzugsweise aus Aluminium gefertigten Rotorgehäuses 2.
[0068] Wie ersichtlich, sind an der Rückseite des Rotorgehäuse 2 in dessen Außenbereich
über Paßstifte 16 beziehungsweise Schraubenbolzen 17 Träger 4 paßgenau festgelegt.
[0069] Wie weiter angedeutet, sind in die Rückwand 26 des Rotorgehäuses 2 im Bereich des
Zentrieransatzes 29 außerdem Bohrungen eingelassen, in denen Schraubenbolzen 27 festlegbar
sind, die den Antrieb 3 des Spinnrotors 21 am Rotorgehäuse 2 arretieren.
1. Offenend-Spinnvorrichtung mit einem einzelmotorisch antreibbaren Spinnrotor, dessen
Rotortasse in einem unterdruckbeaufschlagbaren Rotorgehäuse umläuft, das während des
Spinnprozesses durch ein Deckelelement verschließbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Rotorgehäuse (2) als zentrales, am Maschinenrahmen einer Textilmaschine festlegbares
Bauteil ausgebildet ist, an das sowohl der Antrieb (3) des Spinnrotors (21) als auch
Träger (4) für ein eine Faserbandauflöseeinrichtung (23) aufweisendes Deckelelement
(6) anschließbar sind.
2. Offenend-Spinnvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Rotorgehäuse (2) aus einem metallischen Werkstoff mit guter Wärmeleitfähigkeit
besteht.
3. Offenend-Spinnvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Rotorgehäuse (2) als Gußteil gefertigt ist.
4. Offenend-Spinnvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Spinnrotor (21) berührungslos gelagert ist und eine der Magnetlagerstellen (24,
25) in das Rotorgehäuse (2) integriert ist.
5. Offenend-Spinnvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb (3) für den Spinnrotor (21) an der Rückwand (26) des Rotorgehäuses (2)
festgelegt und durch Schraubenbolzen (27) gesichert ist, die durch das geöffnete Rotorgehäuse
(2) zugängig sind.
6. Offenend-Spinnvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse des Antriebes (3) des Spinnrotors (21) mechanisch mit einem Gehäuse (14)
verbunden ist, das die Steuerelektronik (15) für den Antrieb (3) aufweist.
7. Offenend-Spinnvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerarme (4) für das Deckelelement (6) als Gußteile gefertigt sind.
8. Offenend-Spinnvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerarme (4) über Zentrierstifte (16) sowie Schraubenbolzen (17) paßgenau am
Rotorgehäuse (2) festlegbar sind.
9. Offenend-Spinnvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß in den Lagerarmen (4) endseitig Gleitbuchsen (28) angeordnet sind, die eine Schwenkachse
(5) für das lösbar angeordnete Deckelelement (6) bilden.
1. Open end spinning device, comprising a single-motor driven spinning rotor, the rotor
cup of which circulates in a rotor housing which can be subjected to a vacuum, which
can be closed by a cover element during the spinning process, characterised in that the rotor housing (2) is configured as a central component which can be fixed to
the machine frame of a textile machine, and to which both the drive (3) of the spinning
rotor (21) and also carriers (4) for a cover element (6) having a fibre band opening
mechanism (23) can be connected.
2. Open end spinning device according to claim 1, characterised in that the rotor housing (2) consists of a metallic material with good heat conductivity.
3. Open end spinning device according to claim 1, characterised in that the rotor housing (2) is produced as a cast part.
4. Open end spinning device according to claim 1, characterised in that the spinning rotor (21) is mounted in a contact-free manner and one of the magnetic
bearing points (24, 25) is integrated into the rotor housing (2).
5. Open end spinning device according to claim 1, characterised in that the drive (3) for the spinning rotor (21) is fixed to the rear wall (26) of the rotor
housing (2) and is secured by screw bolts (27), which are accessible through the opened
rotor housing (2).
6. Open end spinning device according to claim 1, characterised in that the housing of the drive (3) of the spinning rotor (21) is mechanically connected
to a housing (14), which comprises the control electronics (15) for the drive (3).
7. Open end spinning device according to claim 1, characterised in that the bearing arms (4) for the cover element (6) are produced as cast parts.
8. Open end spinning device according to claim 7, characterised in that the bearing arms (4) can be fixed to fit precisely on the rotor housing (2) via centring
pins (16) and screw bolts (17).
9. Open end spinning device according to claim 7, characterised in that slide bushes (28) are arranged in the bearing arms (4) at the ends and form a pivot
axis (5) for the detachably arranged cover element (6).
1. Dispositif de filature à fibres libérées, équipé d'un rotor de filage pouvant être
entraîné par moteur individuel, et dont le pot rotorique est en révolution dans un
carter rotorique pouvant être sollicité par dépression et pouvant, au cours du processus
de filage, être obturé par un élément formant couvercle,
caractérisé par le fait
que ledit carter rotorique (2) est réalisé sous la forme d'une pièce structurelle centrale
pouvant être verrouillée à demeure sur le bâti d'une machine textile et à laquelle
peuvent être rattachés, à la fois, l'entraînement (3) dudit rotor de filage (21) et
des supports (4) affectés à un élément (6) formant couvercle, qui présente un système
(23) détacheur de rubans de fibres.
2. Dispositif de filature à fibres libérées, selon la revendication 1, caractérisé par le fait que le carter rotorique (2) est constitué d'un matériau métallique à bonne conductivité
thermique.
3. Dispositif de filature à fibres libérées, selon la revendication 1, caractérisé par le fait que le carter rotorique (2) est produit sous la forme d'une pièce venue de coulée.
4. Dispositif de filature à fibres libérées, selon la revendication 1, caractérisé par le fait que le rotor de filage (21) est monté sans contact ; et l'une des zones (24, 25) de portée
magnétique est intégrée dans le carter rotorique (2).
5. Dispositif de filature à fibres libérées, selon la revendication 1, caractérisé par le fait que l'entraînement (3) dédié au rotor de filage (21) est assujetti à la paroi postérieure
(26) du carter rotorique (2), et est arrêté par des boulons (27) accessibles à travers
ledit carter rotorique (2) ouvert.
6. Dispositif de filature à fibres libérées, selon la revendication 1, caractérisé par le fait que le carter de l'entraînement (3) du rotor de filage (21) est relié, mécaniquement,
à un carter (14) comportant l'électronique (15) de commande dudit entraînement (3).
7. Dispositif de filature à fibres libérées, selon la revendication 1, caractérisé par le fait que les bras de montage (4), destinés à l'élément (6) formant couvercle, sont produits
sous la forme de pièces venues de coulée.
8. Dispositif de filature à fibres libérées, selon la revendication 7, caractérisé par le fait que les bras de montage (4) peuvent être assujettis au carter rotorique (2) avec ajustement
précis, par l'intermédiaire de pointeaux de centrage (16), ainsi que de boulons (17).
9. Dispositif de filature à fibres libérées, selon la revendication 7, caractérisé par le fait que des douilles de glissement (28), logées dans les extrémités des bras de montage (4),
matérialisent un axe de pivotement (5) assigné à l'élément (6) formant couvercle et
implanté amoviblement.