[0001] Die Erfindung betrifft Behälter, insbesondere für Flüssigkeiten, bevorzugt durchsichtige
Behälter, die gemäß den verschiedenen Varianten der Erfindung mit verschiedenen Zusatzeffekten
ausgestattet sein können, beispielsweise mit Leuchtelementen und/oder Klangquellen,
und die Trinkgefäße, Flaschen oder ähnliche Gefäße, Blumenvasen u.ä. darstellen und
sowohl dekorativen Zwecken in Bars, Restaurants, auf Ausstellungen, in Schwimmbädern,
im häuslichen Bereich u.ä. als auch zur Anzeige des Flüssigkeitsniveaus im Behälter
dienen können.
[0002] Bekannt sind verschiedene Konstruktionen von Behältern mit verschiedenen Zusatzeffekten,
insbesondere von Behältern mit Beleuchtung, die darauf beruhen, dass im Moment des
mechanischen Kontakts eines Schaltelements in Form eines Knopfes mit einer Oberfläche,
auf der der Behälter abgestellt wird, ein elektrischer Stromkreis geschlossen wird.
[0003] So ist ein Behälter mit Beleuchtung bekannt, der als durchsichtiges Gefäß mit einem
Hohlraum ausgebildet ist, worin eine eine Lichtquelle, eine Steuerungseinheit für
die Lichtquelle und eine Energieversorgungseinheit umfassende Leuchtvorrichtung angeordnet
ist, wobei die Lichtquelle optisch mit dem durchsichtigen Gefäß und elektrisch über
die Steuerungseinheit für die Lichtquelle mit der Energieversorgungseinheit verbunden
ist und wobei die Steuerungseinheit für die Lichtquelle als mechanischer Druckschalter
ausgebildet ist, der so angeordnet ist, dass er beim Anheben des Gefäßes oder aber
bei seinem Abstellen auf einem Tisch eine elektrische Verbindung zwischen der Lichtquelle
und der Energieversorgungseinheit herstellt. Beim Herstellen der elektrischen Verbindung
zwischen der Energieversorgungseinheit und der Lichtquelle beleuchtet letztere den
Inhalt des Gefäßes und seine Wände, die mit mattierten Rändern ausgebildet sind [1].
Der Nachteil des bekannten Behälters besteht in seinen begrenzten Funktionen, die
durch die Ausbildung der Leuchtvorrichtung mit Strahlung nur in einem Spektralbereich
bedingt sind, was den optischen Effekt beträchtlich verringert. Außerdem macht das
Vorhandensein eines mechanischen Schalters die Konstruktion plump und weniger zuverlässig
in der Funktion, und der Lichteffekt entsteht nur beim Kontakt des mechanischen Schalters
mit einer Fläche, z.B. mit einem Tisch.
[0004] Weiter ist ein Behälter mit Beleuchtung bekannt, der als durchsichtiges Gefäß ausgebildet
ist, wobei die Leuchtvorrichtung entweder in einem Hohlraum im Boden des Gefäßes oder
unter dem Boden des Gefäßes an einem Untersatz angeordnet ist [2]. Die Leuchtvorrichtung
umfasst Lichtquellen, eine Steuerungseinheit für die Lichtquellen und eine Energieversorgungseinheit,
wobei die Lichtquellen optisch mit dem durchsichtigen Gefäß und elektrisch über die
Steuerungseinheit für die Lichtquellen mit der Energieversorgungseinheit verbunden
sind und wobei die Steuerungseinheit mit einem Ausgang ausgebildet ist, welcher als
Schalter für die elektrische Verbindung zwischen der Energieversorgungseinheit und
den Lichtquellen ausgeführt ist. Beim Herstellen der elektrischen Verbindung zwischen
der Energieversorgungseinheit und den Lichtquellen beleuchten letztere den Inhalt
des Gefäßes und seine Wände [2]. Der Nachteil dieses bekannten Behälters besteht in
seinen begrenzten Funktionen, die durch die Ausbildung der Steuerungseinheit für die
Lichtquellen mit nur einem Ausgang bedingt sind, was eine Veränderung der Funktionsbedingungen
für die Lichtquellen oder deren abwechselndes Anschalten (Abschalten) nicht zulässt.
Außerdem verringert das Schließen des Stromkreises durch mechanischen Kontakt des
Schalters mit einer Fläche wie auch im oben beschriebenen Falle wesentlich den optischen
Effekt.
[0005] Der Erfinder der vorliegenden Erfindung hat bereits früher verschiedene Konstruktionen
von Behältern mit Beleuchtung vorgeschlagen, die eine Veränderung der Funktionsabfolgen
für die Lichtquellen und deren abwechselndes oder gemeinsames Anschalten (Abschalten)
in verschiedenen Kombinationen zulassen [3]. Gemäß einer ersten Variante sind in einem
Behälter mit Beleuchtung mindestens zwei Lichtquellen mit voneinander verschiedenen
Strahlungsspektren ausgebildet, wobei je einer der Eingänge jeder Lichtquelle an einen
entsprechenden Ausgang der Steuerungseinheit für die Lichtquellen angeschlossen ist,
die Steuerungseinheit für die Lichtquellen als Schaltvorrichtung mit zwei Ausgängen
ausgebildet und so angeordnet ist, dass sie die elektrische Verbindung zwischen den
Lichtquellen und der Energieversorgungseinheit beim Anheben des Gefäßes ein- und ausschaltet,
und wobei die Leuchtvorrichtung und der Hohlraum im Boden des durchsichtigen Gefäßes
als eine leicht lösbare Verbindung ausgebildet sind, bei deren Lösen die elektrische
Verbindung zwischen der Energieversorgungseinheit und der Schaltvorrichtung getrennt
wird. In einer zweiten Variante ist zusätzlich zur ersten Variante der Untersatz relativ
zum durchsichtigen Gefäß axial drehbar ausgebildet, und die Steuerungseinheit für
die Lichtquellen ist als Schaltvorrichtung mit zwei oder mehr Ausgängen ausgebildet
und so angeordnet, dass sie die elektrische Verbindung zwischen den Lichtquellen und
der Energieversorgungseinheit beim Verdrehen des durchsichtigen Gefäßes relativ zum
Untersatz ein- und ausschaltet. In einer dritten Variante ist zusätzlich zur zweiten
Variante der Untersatz mit einem axial drehbar angebrachten Lager versehen, wobei
das An- und Ausschalten der elektrischen Verbindung durch das Verdrehen des Lagers
in Bezug zum Untersatz ausgelöst wird. Und in einer vierten Variante schließlich ist
zusätzlich zur dritten Variante die Leuchtvorrichtung am Lager angeordnet.
[0006] Diese Konstruktion löst jedoch wie die vorher beschriebenen nicht vollständig die
Aufgabe, die Vorrichtung weniger plump und die elektrische Schaltung in ihrer Funktion
zuverlässiger zu machen sowie die Dauer und die Anzahl der Arten der möglichen Effekte
zu erhöhen.
[0007] Somit besteht die Aufgabe der vorliegenden Erfindung darin, eine Konstruktion eines
Behälters mit verschiedenen Effekten vorzuschlagen, die im Vergleich zu den bekannten
ein einfacheres und zuverlässigeres Einschaltsystem für die Effektquellen besitzt,
kompakter und zuverlässiger ist, die Möglichkeit bietet, die Dauer und Anzahl der
möglichen Effekte zu erhöhen, sowie für den Schalter des elektrischen Stromkreises
verschiedene Ausführungsvarianten bereitstellt.
[0008] Die gestellte Aufgabe wird gelöst mit einem Behälter mit Effekten, enthaltend ein
durchsichtiges Gehäuse mit einer Außenseite und einer Innenseite, an dem ein Leuchtmittel
angebracht ist, das wenigstens eine mit einer Energiequelle verbundene Lichtquelle
enthält, dadurch, dass der Behälter zusätzlich mit wenigstens zwei mit dem Leuchtmittel
verbundenen leitenden Elementen versehen ist, die aus durchsichtigem Material ausgebildet
sind und wenigstens an zwei nicht aneinander angrenzenden Abschnitten wenigstens der
Außenseite des Gehäuses so angeordnet sind, dass sie bei gleichzeitigem Kontakt mit
einem leitenden Medium durch dieses überbrückt werden können.
[0009] Im vorgeschlagenen Behälter übernimmt gemäß der durch den Erfinder vorgeschlagenen
neuen technischen Lösung das leitende Medium die Funktion des Schalters in dem elektrischen
Stromkreis. Dabei können ohne besondere Vorkehrungen bekannte elektrische Schaltungen
der Leuchtvorrichtung auch im erfindungsgemäßen Behälter verwendet werden. Jedenfalls
reicht es bei der Verwendung eines äußeren leitenden Mediums als Schalter des elektrischen
Stromkreises aus, spezielle leitende Elemente paarweise vorzusehen, die unter Bildung
von nicht aneinander angrenzenden leitenden Abschnitten angeordnet und erforderlichenfalls
fest fixiert sind (beispielsweise durch Aufdampfen auf die Oberfläche des Behälters).
Die Form der ausgebildeten Abschnitte, ihre Lage, die Art ihrer Anbringung (Befestigung)
und weitere Eigenschaften (außer der elektrischen Leitfähigkeit und bevorzugten Durchsichtigkeit)
können dabei im Einzelfall gewählt werden in Abhängigkeit vom Verwendungszweck des
Behälters, den an ihn gestellten Anforderungen, den Bedingungen, unter denen er verwendet
wird, usw.
[0010] Bevorzugt sind die leitenden Elemente durchsichtig ausgebildet und beispielsweise
durch Aufdampfen auf die Behälterwände aufgebracht. Jedoch können den leitenden Elementen
auch weitere, beispielsweise dekorative, Eigenschaften verliehen werden. Sie können
beispielsweise andersfarbig sein, eine originelle Form besitzen u.ä.
[0011] Im einfachsten Falle reichen zum Schließen des elektrischen Stromkreises bei Kontakt
mit dem leitenden Medium zwei leitende Elemente aus, die zueinander gegenüberliegend
an den Wänden des Behälters so angeordnet sind, dass ein bequemer Kontakt mit dem
leitenden Medium möglich ist. Soll dem Behälter mehr Effekt im Sinne eines Maximums
an möglichen Farbkombinationen verliehen werden (Anschluss von Lichtquellen mit verschiedenen
Strahlungsspektren), müssen wenigstens drei leitende Elemente installiert sein.
[0012] Bei der Suche nach Wegen zur Verbesserung der oben beschriebenen bekannten Behälterkonstruktion
und Möglichkeiten zur Erweiterung der Zahl der möglichen Spezialeffekte auf Basis
der elektrischen Grundschaltung fand der Erfinder eine überraschende Lösung: zusätzlich
zum Leuchteffekt des Behälters wurde ihm ein Klangeffekt verliehen.
[0013] Daher wird die Aufgabe auch gelöst mit einem Behälter mit Effekten, enthaltend ein
durchsichtiges Gehäuse mit einer Außenseite und einer Innenseite, an dem ein Leuchtmittel
angebracht ist, das wenigstens eine mit einer Energiequelle verbundene Lichtquelle
enthält, dadurch, dass der Behälter zusätzlich mit wenigstens zwei mit dem Leuchtmittel
verbundenen leitenden Elementen versehen ist, die bevorzugt aus durchsichtigem Material
ausgebildet und an wenigstens zwei nicht aneinander angrenzenden Abschnitten wenigstens
der Außenseite des Gehäuses so angeordnet sind, dass sie bei gleichzeitigem Kontakt
mit einem leitenden Medium durch dieses überbrückt werden können, sowie mit wenigstens
einer Klangquelle, die mit der Energiequelle und den wenigstens zwei leitenden Elementen
verbunden ist.
[0014] Die Einfachheit und Originalität der technischen Lösung hinsichtlich der Kombination
des Licht- und des Klangeffekts gestattet es, durch Einbeziehen einer Tonquelle in
den elektrischen Stromkreis und einige unbedeutende Ergänzungen in der Kommutierungsschaltung
des elektrischen Stromkreises einen Behälter in origineller Ausführung mit einem breiten
Spektrum verschiedener Anwendungsmöglichkeiten zu erhalten. Dabei kann dank des Entwicklungsstandes
der Elektronik bei Kopplung bestimmter Paare leitender Elemente durch das leitende
Medium eine große Klangbreite erzielt werden. So werden Effekt und dekorative Wirkung
des Behälters um ein Vielfaches gesteigert.
[0015] Einer der wesentlichen Aspekte der erfindungsgemäßen technischen Lösung ist die Wahl
des leitenden Mediums.
[0016] Bevorzugt wird das leitende Medium von der menschlichen Hand gebildet. Diese Wahl
des Mediums gewährleistet unter der Voraussetzung des Vorhandenseins von Lichtquellen
bestimmter Spektren (beispielsweise gelber, blauer und grüner Leuchtdioden), einer
ausreichenden Anzahl an leitenden Elementen und einer entsprechenden Kommutierungsschaltung
zwischen ihnen zahlreiche Varianten des Lichteffekts (bestimmte Spektraleigenschaften).
Analog können zahlreiche Varianten an Klangeffekten erreicht werden, wobei in Abhängigkeit
der überbrückenden Hand Paare leitender Elemente als verschiedene Einzeltöne oder
als Klangfolgen wiedergegeben werden können (u.a. Melodien, Wörter u.ä.).
[0017] Im Falle der Bildung des äußeren leitenden Mediums durch die menschliche Hand können
die leitenden Elemente nur an Abschnitten der Außenseite über die ganze Höhe des Behälters
oder nur auf einem Teil der Höhe, der für eine stabile und hochgradig wahrscheinliche
Überbrückung zweier Abschnitte durch die Hand ausreicht, angeordnet sein.
[0018] Diese Art der Bildung des leitenden Mediums kann in dem Falle besonders bevorzugt
sein, wenn es sich bei dem Behälter beispielsweise um ein Trinkgefäß handelt.
[0019] In Abhängigkeit vom Verwendungszweck des Behälters kann das leitende Medium auch
durch ein mit der Innenseite des Behälters in Kontakt stehendes flüssiges Medium gebildet
sein. Dabei kann das leitende durchsichtige Material sowohl auf der Außenseite wie
auch zumindest auf dem oberen Teil der Innenseite des Behälters angeordnet sein. Diese
Art der Wahl des leitenden Mediums wird am zweckmäßigsten für Behälter gewählt, bei
denen ein vorgegebenes Flüssigkeitsniveau angezeigt und eingehalten werden soll (beispielsweise
bei Blumenvasen).
[0020] Gegebenenfalls ist auch die Bildung des leitenden Mediums sowohl durch ein mit der
Innenseite des Behälters in Kontakt stehendes flüssiges Medium als auch durch die
menschliche Hand in ein und demselben Behälter möglich.
[0021] Und schließlich kann in einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung
das leitende Medium durch ein mit der Außenseite des Behälters in Kontakt stehendes
flüssiges Medium gebildet sein. Diese Ausführungsform kann beispielsweise bei der
Ausstattung von Schwimmbädern, Wasserreservoirs u.ä. angewandt werden.
[0022] Wie aus der obigen Beschreibung hervorgeht, besitzt der erfindungsgemäße Behälter
mit Effekten dank seiner einfachen Ausführung und der Originalität der technischen
Lösung bezüglich der beanspruchten Merkmale zahlreiche Verwendungsmöglichkeiten nicht
nur in den genannten Bereichen.
[0023] Die Vorzüge und Qualitäten des erfindungsgemäßen Behälters mit Effekten sind im Folgenden
ausführlich erörtert und mit Bezug auf die Zeichnungen beschrieben, die lediglich
einige Beispiele möglicher Ausbildungsformen des Behälters gemäß beider Varianten
veranschaulichen und die keinen einschränkenden Charakter aufweisen. Dabei sind in
Anbetracht dessen, dass sich die Behältervarianten nur durch die Existenz oder das
Fehlen von (einer oder mehreren) Klangquelle(n) und Elementen zur elektrischen Verbindung
der Klangquelle(n) mit der Energiequelle und den wenigstens zwei leitenden Elementen
unterscheiden, die allgemeinen Ausführungsbeispiele des Behälters durch dieselben
Zeichnungen dargestellt. Die Besonderheiten der Varianten sind in separaten Zeichnungen
gezeigt. Die Zeichnungen zeigen:
- Fig. 1 -
- schematische Darstellung des Behälters gemäß einer ersten Ausbildungsform im Schnitt
(leitendes Medium ist die menschliche Hand);
- Fig. 2 -
- schematische Darstellung des Behälters gemäß einer zweiten Ausbildungsform im Schnitt,
mit Teilschnitt (leitendes Medium ist die mit der Innenseite des Behälters in Kontakt
stehende Flüssigkeit);
- Fig. 3 -
- schematische Darstellung des Behälters gemäß einer dritten Ausbildungsform im Schnitt,
mit Teilschnitt (leitendes Medium ist die mit der Außenseite des Behälters in Kontakt
stehende Flüssigkeit);
- Fig. 4 -
- Funktionsschema einer der Ausbildungsformen des Behälters gemäß der ersten Variante;
- Fig. 5 -
- Funktionsschema einer der Ausbildungsformen des Behälters gemäß der zweiten Variante.
[0024] Figur 1 zeigt schematisch eine Gesamtansicht des Behälters mit einem Teilschnitt
gemäß einer Ausbildungsform, bei der das leitende Medium durch die menschliche Hand
gebildet wird. Der Behälter umfasst ein durchsichtiges Gehäuse 1 mit einer Außenseite
2 und einer Innenseite 3. Im Gehäuse 1 ist ein Leuchtmittel 4 und im Falle der zweiten
Behältervariante ein Mittel zur Erzeugung eines Toneffekts 5 angeordnet. Alle Elemente
des Leuchtmittels 4 und des Mittels zur Erzeugung eines Klangeffekts 5 können in einem
gemeinsamen Gehäuse 6 angeordnet sein (insbesondere zur Isolierung vor äußeren Einflüssen,
u.a. beispielsweise mechanischer Einwirkung). Mögliche Beispiele des Aufbaus des Leuchtmittels
4 und des Mittels zur Erzeugung eines Klangeffekts 5 (was die Funktionselemente und
―einheiten betrifft) sind weiter unten mit Bezug auf die Figuren 4 und 5 eingehender
beschrieben.
[0025] An der Außenseite 2 des Gehäuses 1 sind leitende Elemente 7 angeordnet, die in der
in Figur 1 gezeigten Ausbildungsform vertikale Streifen aus leitendem Material darstellen,
die auf beliebige geeignete Weise auf die Außenseite 2 des Gehäuses 1 aufgebracht
sind und mit dem Leuchtmittel 4 einen gemeinsamen offenen Stromkreis bilden. Die leitenden
Elemente 7 sind miteinander nur durch den elektrischen Stromkreis verbunden, der das
Leuchtmittel 4 und gegebenenfalls ein Mittel zur Erzeugung eines Klangeffekts 5 beinhaltet.
Im vorliegenden Ausführungsbeispiel wird das leitende Medium durch die menschliche
Hand 8 gebildet.
[0026] Figur 2 zeigt schematisch eine Gesamtansicht des Behälters mit einem Teilschnitt
gemäß einer zweiten Ausbildungsform, bei der das leitende Medium durch eine mit der
Innenseite 3 des Behältergehäuses 1 in Kontakt stehende Flüssigkeit gebildet wird.
In diesem Beispiel umfasst der Behälter, wie oben beschrieben, ein durchsichtiges
Gehäuse 1 mit einer Außenseite 2 und einer Innenseite 3. Im Gehäuse 1 ist ein Leuchtmittel
4 sowie gegebenenfalls ein Mittel zur Erzeugung eines Klangeffekts 5 angeordnet. Alle
Elemente des Leuchtmittels 4 und des Mittels zur Erzeugung eines Klangeffekts 5 können
in einem gemeinsamen Gehäuse 6 untergebracht sein. Die leitenden Elemente 7 in Form
vertikaler Streifen aus leitendem Material sind an der Außenseite 2 des Behältergehäuses
1 vom Kontaktbereich 9 mit dem Leuchtmittel 4 und gegebenenfalls dem Mittel zur Erzeugung
eines Klangeffekts 5 bis zum oberen Rand 10 des Behältergehäuses 1 ausgebildet (auf
bekannte geeignete Weise aufgebracht), und auf der Innenseite 3 des Gehäuses 1 sind
in der Verlängerung der leitenden Elemente 7 leitende Elemente 11 angeordnet (aufgebracht).
Die Länge h der leitenden Elemente 11 kann beliebig gewählt sein in Abhängigkeit vom
Verwendungszweck und den Verwendungsbedingungen des Behälters. Außerdem kann die Länge
h für jedes der leitenden Elemente 11 oder für jedes Paar der leitenden Elemente 11
verschieden gewählt sein. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel wird das leitende Medium
durch ein mit der Innenseite 3 des Gehäuses 1 des Behälters in Kontakt stehendes flüssiges
Medium 12 mit einem Niveau 13 gebildet.
[0027] Figur 3 zeigt schematisch eine Gesamtansicht des Behälters mit einem Teilschnitt
gemäß einer dritten Ausbildungsform, bei der das leitende Medium durch eine mit der
Außenseite 3 des Behältergehäuses 1 in Kontakt stehende Flüssigkeit gebildet wird.
In diesem Beispiel umfasst der Behälter, wie oben beschrieben, ein durchsichtiges
Gehäuse 1 mit einer Außenseite 2 und einer Innenseite 3. Im Gehäuse 1 ist ein Leuchtmittel
4 sowie erforderlichenfalls ein Mittel zur Erzeugung eines Klangeffekts 5 angeordnet.
Alle Elemente des Leuchtmittels 4 und des Mittels zur Erzeugung eines Klangeffekts
5 können in einem gemeinsamen Gehäuse 6 untergebracht sein. Dabei können zur Vermeidung
eines Kontakts des Stromkreises im Bereich des Leuchtmittels 4 und, falls vorhanden,
des Mittels zur Erzeugung eines Klangeffekts 5 die genannten Mittel auf der Innenseite
3 des Gehäuses 1 des Behälters angeordnet sein. In diesem Fall sind die leitenden
Elemente 7 in Form vertikaler Streifen aus leitendem Material an der Innenseite 3
des Gehäuses 1 des Behälters vom Kontaktbereich 9 mit dem Leuchtmittel 4 und gegebenenfalls
dem Mittel zur Erzeugung eines Klangeffekts 5 bis zum oberen Rand 10 des Behältergehäuses
1 ausgebildet (auf bekannte geeignete Weise aufgebracht), und auf der Außenseite 2
des Gehäuses 1 sind in der Verlängerung der leitenden Elemente 7 leitende Elemente
11 angeordnet (aufgebracht). Die Länge h der leitenden Elemente 11 kann beliebig gewählt
werden in Abhängigkeit vom Verwendungszweck und den Verwendungsbedingungen des Behälters.
Im vorliegenden Ausbildungsbeispiel wird das leitende Medium durch ein mit der Außenseite
2 des Gehäuses 1 in Kontakt stehendes flüssiges Medium 14 mit einem Niveau 15 gebildet.
[0028] Figur 4 zeigt das Funktionsschema eines der Ausbildungsbeispiele des Behälters gemäß
der ersten Behältervariante. In diesem Ausbildungsbeispiel ist das Leuchtmittel 4
in einem Gehäuse 6 ausgebildet und im Bodenbereich 16 des Behältergehäuses 1 an der
Außenseite 2 angeordnet. Das Leuchtmittel 4 umfasst eine Energiequelle 17, Lichtquellen
18 und eine Schaltvorrichtung 19, die durch einen elektrischen Stromkreis (durch Pfeile
dargestellt) miteinander verbunden sind. Die Lichtquellen 18 weisen vorzugsweise verschiedene
spektrale Charakteristika auf. Auf der Außenseite 2 des Behältergehäuses 1 sind leitende
Elemente 7 angebracht. Durch den zweiseitigen gestrichelten Pfeil ist die Überbrückung
dargestellt, die zum Schließen des Stromkreises dient und deren Funktion durch die
menschliche Hand und/oder durch das mit der Innenseite 3 bzw. der Außenseite 2 des
Behältergehäuses 1 in Kontakt stehende flüssige Medium übernommen wird.
[0029] Figur 5 zeigt das Funktionsschema eines der Ausbildungsbeispiele des Behälters gemäß
der zweiten Behältervariante. In diesem Ausbildungsbeispiel sind das Leuchtmittel
4 und das Mittel zur Erzeugung eines Klangeffekts 5 in einem gemeinsamen Gehäuse 6
ausgebildet und im Bodenbereich 16 des Behältergehäuses 1 an der Außenseite 2 angeordnet.
Das Leuchtmittel 4 umfasst eine Energiequelle 17, Lichtquellen 18, eine Schaltvorrichtung
19 für die Lichtquellen, Klangquellen 20 und eine Schaltvorrichtung 21 für die Klangquellen,
die alle durch einen elektrischen Stromkreis (durch Pfeile dargestellt) miteinander
verbunden sind. Die Lichtquellen 18 weisen vorzugsweise verschiedene spektrale Eigenschaften
auf. Auf der Außenseite 2 des Behältergehäuses 1 sind die leitenden Elemente 7 angebracht.
[0030] Dabei kann eine Ausbildungsform vorgesehen sein, bei der ein Teil der leitenden Elemente
7, die keine Fortsetzung in Form leitender Elemente 11 aufweisen, mit dem Leuchtmittel
4 und dem entsprechenden Stromkreis verbunden sind, während ein anderer Teil der leitenden
Elemente 7, die Fortsetzungen in Form leitender Elemente 11 besitzen, mit dem Mittel
zur Erzeugung eines Klangeffekts 5 und dem entsprechenden Stromkreis verbunden ist.
Die diesem Fall entsprechenden Verbindungen sind in Fig. 5 gestrichelt dargestellt.
Durch den zweiseitigen fettgedruckten gestrichelten Pfeil ist die Überbrückung dargestellt,
die zum Schließen des/der Stromkreise(s) dient und deren Funktion durch die menschliche
Hand und/oder durch das mit der Innenseite 3 bzw. der Außenseite 2 des Behältergehäuses
1 in Kontakt stehende flüssige Medium übernommen wird.
[0031] Die Funktionsweise des erfindungsgemäßen Behälters mit Effekten ist im Folgenden
eingehender in Bezug auf ein konkretes Ausbildungsbeispiel erläutert, wobei der Behälter
ein Trinkgefäß in Becherform darstellt und, gemäß den Fig. 2 und 5, folgende Merkmale
aufweist:
- der Behälter ist mit einem Leuchtmittel 4 und einem Mittel zur Erzeugung eines Klangeffekts
5 versehen;
- das leitende Medium wird durch die menschliche Hand 8 und/oder das mit der Innenseite
3 des Gehäuses 1 in Kontakt stehende flüssige Medium 12 gebildet;
- ein Teil der an der Außenseite 2 des Behältergehäuses 1 angebrachten leitenden Elemente
7 ist mit leitenden Elementen 11 verbunden, die an der Innenseite 3 des Behältergehäuses
angebracht sind und die Länge h besitzen;
- die leitenden Elemente 11 sind mit unterschiedlichen Längen h ausgebildet;
- die mit leitenden Elementen 11 verbundenen leitenden Elemente 7 sind Teil des Stromkreises,
der das Mittel zur Erzeugung eines Klangeffekts 5 mit einschließt;
- die nicht mit leitenden Elementen 11 verbundenen leitenden Elemente 7 sind Teil des
Stromkreises, der das Leuchtmittel 4 mit einschließt.
[0032] Die Energiequelle 17, die erforderliche Anzahl an Lichtquellen 18 und die entsprechende
Schaltvorrichtung 19, die gemeinsam das Leuchtmittel 4 bilden, und die erforderliche
Anzahl an Klangquellen 20 mit der entsprechenden Schaltvorrichtung 21, die gemeinsam
das Mittel zur Erzeugung eines Klangeffekts 5 bilden, werden in einem gemeinsamen
Gehäuse 6 untergebracht, und es werden zwei Schaltkreise gebildet.
[0033] Auf die Außenseite 2 des Behältergehäuses 1 werden die leitenden Elemente 7 aufgebracht,
die als vertikale Streifen ausgebildet und so angeordnet werden, dass ihre untere
Begrenzung jeweils im Kontaktbereich 9 mit dem entsprechenden Stromkreis und ihre
obere Begrenzung im Bereich des oberen Randes 10 des Behältergehäuses 1 liegt.
[0034] Auf die Innenseite 3 des Gehäuses 1 werden die leitenden Elemente 11 aufgebracht,
die so angeordnet werden, dass sie Fortsetzungen eines Teils der leitenden Elemente
7 bilden.
[0035] Die Wahl der elektrischen Schaltung, an die die leitenden Elemente 7 anzuschließen
sind, trifft man davon ausgehend, dass alle nicht mit leitenden Elementen 11 verbundene
leitende Elemente 7 an die die Lichtquelle 18 mit umfassende Schaltung angeschlossen
sind, während alle mit leitenden Elementen 11 verbundene leitende Elemente 7 an die
die Klangquelle 20 mit umfassende Schaltung angeschlossen sind.
[0036] Im Falle der vorstehend beschriebenen Konstruktion des Behälters schließt sich der
die Lichtquelle 18 mit umfassende Stromkreis in dem Augenblick, in dem ein Mensch
mit der Hand 8 das Behältergehäuse 1 wenigstens in zwei Bereichen der Außenseite 2
berührt, in denen leitende Elemente 7 aufgebracht sind. In Abhängigkeit von den konkreten
leitenden Elementen 7, mit denen die Hand 8 in Berührung kommt, schaltet die Schaltvorrichtung
19 eine oder mehrere bestimmte Lichtquelle(n) 18 an. Der elektrische Stromkreis bleibt
geschlossen, bis der Kontakt zwischen den leitenden Elementen 7 und der Hand 8 "getrennt"
wird. Dabei verändert die Hand 8 während der Verwendung des Behälters in der Regel
ihre Lage, wodurch auch die durch sie überbrückten Paare leitender Elemente 7 verändert
werden und somit die Schaltvorrichtung 19 die angeschlossene Lichtquelle 18 oder Kombination
von Lichtquellen 18 ändert.
[0037] Parallel zum vorstehend beschriebenen Schließen des das Leuchtmittel 4 beinhaltenden
Schaltkreises oder unabhängig davon kann auch der das Mittel zur Erzeugung eines Klangeffekts
5 beinhaltende Schaltkreis geschlossen werden. Dies geht folgendermaßen vor sich.
In den Behälter wird eine Flüssigkeit (ein Getränk) gegossen, die das mit der Innenseite
3 des Behältergehäuses 1 in Kontakt stehende flüssige Medium 12 darstellt. Wenn das
Niveau 13 des flüssigen Mediums 12 über die untere Grenze des Abschnitts steigt, in
dem wenigstens zwei leitende Elemente 11 mit der größten Länge h aufgebracht sind,
so schließt sich der das Mittel zur Erzeugung eines Klangeffekts 5 beinhaltende Stromkreis.
In Abhängigkeit von den konkreten leitenden Elementen 11, die durch das flüssige Medium
12 überbrückt werden, schaltet die Schaltvorrichtung 21 die entsprechende Klangquelle
20 zu. Beim Schwenken des Behälters verändert das Niveau 13 seine Lage zu den leitenden
Elementen 11 und überbrückt so andere Paare leitender Elemente 11. Im Allgemeinen
und im einfachsten Falle kann die Klangquelle 20 so ausgebildet sein, dass bei jeder
Überbrückung dieselbe Klangfolge wiedergegeben wird. In diesem Falle kann die Schaltvorrichtung
auch fehlen.
[0038] Analog funktioniert der Behälter im Falle der Ausbildungsformen, in denen das leitende
Medium durch ein mit der Außenseite 2 des Behältergehäuses 1 in Kontakt stehendes
flüssiges Medium gebildet wird. Jedoch ist in diesem Falle das Gehäuse 6 mit dem Leuchtmittel
4, dem Mittel zur Erzeugung eines Klangeffekts 5, der Energiequelle usw. im Behältergehäuse
1 bevorzugt an der Innenseite 3 angeordnet, um einen direkten Kontakt mit dem flüssigen
Medium 14 zu vermeiden. Das Umschalten der Schaltvorrichtungen 19 und/oder 21 und
entsprechend das Einschalten der einen oder anderen Lichtquelle(n) 18 und Klangquelle(n)
20 erfolgt in Abhängigkeit vom Niveau 15 des flüssigen Mediums 14 und der Länge h
der leitenden Elemente 7.
[0039] Aus der obigen Funktionsbeschreibung einer der Ausbildungsformen des erfindungsgemäßen
Behälters ergibt sich auch die Realisierbarkeit der anderen Ausbildungsformen, unter
anderem der in den Fig. 1, 3 und 4 dargestellten.
[0040] Dabei ist darauf hinzuweisen, dass alle Vorrichtungen und Elemente, insbesondere
die zum Leuchtmittel 4 und zum Mittel zur Erzeugung eines Klangeffekts 5 gehörenden,
vom Fachmann entsprechend dem Verwendungszweck des Behälters, den voraussichtlichen
Verwendungsbedingungen usw. ausgewählt werden können.
[0041] Nicht unwichtig ist auch die Tatsache, dass die leitenden Elemente 7 und/oder 11
gleichzeitig als dekorative Elemente dienen können und sich durch Farbe, optische
Eigenschaften, Oberflächenstruktur, eine originelle geometrische Form bis hin zu quasi
dreidimensionalen Formen usw. von der übrigen Außenfläche 2 und/oder Innenfläche 3
des Gehäuses 1 abheben können.
Literatur:
[0042]
- 1. DE-Patent 198 42 893 A1, offengelegt am 30.03.2000
- 2. DE-Patent 202 11 408 A1, offengelegt am 30.01.2003
- 3. RU-Patentanmeldung Nr. 2004 100884 vom 16.01.2004
1. Behälter mit Effekten, enthaltend ein durchsichtiges Gehäuse mit einer Außenseite
und einer Innenseite, an dem ein wenigstens eine mit einer Energiequelle verbundene
Lichtquelle enthaltendes Leuchtmittel angebracht ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter zusätzlich mit wenigstens zwei mit dem Leuchtmittel verbundenen leitenden
Elementen versehen ist, die vorzugsweise aus durchsichtigem Material ausgebildet sind
und wenigstens an zwei nicht aneinander angrenzenden Abschnitten wenigstens der Außenseite
des Gehäuses so angeordnet sind, dass sie bei gleichzeitigem Kontakt mit einem leitenden
Medium durch dieses überbrückt werden können.
2. Behälter mit Effekten, enthaltend ein durchsichtiges Gehäuse mit einer Außenseite
und einer Innenseite, an dem ein wenigstens eine mit einer Energiequelle verbundene
Lichtquelle enthaltendes Leuchtmittel angebracht ist, dadurch gekennzeichnet, dass er zusätzlich mit wenigstens zwei mit dem Leuchtmittel verbundenen leitenden Elementen
versehen ist, die bevorzugt aus durchsichtigem Material ausgebildet sind und an wenigstens
zwei nicht aneinander angrenzenden Abschnitten wenigstens der Außenseite des Gehäuses
so angeordnet sind, dass sie bei gleichzeitigem Kontakt mit einem leitenden Medium
durch dieses überbrückt werden können, sowie mit wenigstens einer Klangquelle, die
mit der Energiequelle und den wenigstens zwei leitenden Elementen verbunden ist.
3. Behälter nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das leitende Medium durch die menschliche Hand gebildet wird.
4. Behälter nach einem der Ansprüche 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, dass das leitende Medium durch ein mit der Innenseite des Behälters in Kontakt stehendes
flüssiges Medium gebildet wird, wobei das leitende durchsichtige Material sowohl an
der Außenseite als auch zumindest auf dem oberen Teil der Innenseite des Behälters
angeordnet ist.
5. Behälter nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das leitende Medium durch ein mit der Außenseite des Behälters in Kontakt stehendes
flüssiges Medium gebildet wird.