[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Druckvorrichtung mit einem Thermodruckkopf zum
Bedrucken eines Mediums, wobei der Thermodruckknopf zwischen einer von einer Gegendruckwalze
wegbewegten Ruheposition und einer zu der Gegendruckwalze hinbewegten Druckposition
zum Bedrucken des Mediums bewegbar ist, gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Eine derartige Druckvorrichtung ist aus DE 34 06 470 C1 bekannt. Dabei wird eine
Prägefolie als Farbübertragungsmaterial verwendet. Der Thermodruckkopf wird zwischen
zwei Transportschritten gegen das Medium gedrückt, um die Farbe von der Prägefolie
auf das Medium zu übertragen, das durch eine Plastikkarte gebildet wird. Ferner ist
aus DE 101 16 584 A1 ein anhebbarer Thermodruckkopf zum Bedrucken unterschiedlich
dicker Medien bekannt.
[0003] Ein Thermodruckkopf weist eine oder mehrere Druckzeilen aus hochempfindlichen Heizelementen
auf. Diese können mechanisch beschädigt werden, wenn ein hartes Medium, beispielsweise
eine Plastikkarte beim Transport mit ihrer vorderen Kante gegen die Druckzeile stößt.
Zudem wird ein Medium, wie ein Ticket, das an der Druckzeile hängen bleibt, nicht
weitertransportiert, so dass in der Druckvorrichtung ein Ticketstau auftreten kann.
Auch führt Staub auf den Tickets zur Verschmutzung der Druckzeile. Weiters kann die
Druckzeile z.B. bei Wartungsarbeiten, wie bei der Reinigung der Gegendruck- oder sonstiger
Transportwalzen oder der Lauffläche, beschädigt werden.
[0004] Druckvorrichtungen mit einem Thermodruckkopf kommen ferner in kombinierten Ticket-Codier-
und -Lesegeräten zur Anwendung, in denen mit der Druckvorrichtung zwar auch Tickets
bedruckt werden können, jedoch andere Tickets, wie Barcode-Tickets, nur gelesen oder
beispielsweise auch Tickets mit Magnetstreifen oder Chips codiert werden können. Bei
einem solchen kombinierten Gerät, in das z.B. auch Kreditkarten eingeführt werden,
ist die Druckzeile des Thermodruckkopfes besonders gefährdet.
[0005] Aufgabe der Erfindung ist es, in einer Druckvorrichtung mit einem Thermodruckkopf
einen einwandfreien Weitertransport des Mediums sicherzustellen und eine Beschädigung
des Thermodruckkopfes zu verhindern.
[0006] Dies wird erfindungsgemäß mit der im Anspruch 1 gekennzeichneten Druckvorrichtung
erreicht. In den Ansprüchen 2 bis 9 sind bevorzugte Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen
Druckvorrichtung wiedergegeben.
[0007] Der Thermodruckkopf der erfindungsgemäßen Druckvorrichtung kann als Druckleiste ausgebildet
sein, an deren der Gegendruckwalze zugewandter Kante wenigstens eine Druckzeile angeordnet
ist, die aus einzeln ansteuerbaren Heizelementen besteht.
[0008] Zum Bedrucken des Mediums, z.B. eines Tickets, wird erfindungsgemäß der Thermodruckkopf
in Richtung der Gegendruckwalze bewegt, so dass die Heizelemente mit dem erforderlichen
Druck mit dem Medium in Berührung stehen. Vor und nach dem Druckvorgang befindet sich
der Thermodruckkopf in der Ruheposition, d.h. der im Allgemeinen oberhalb der Gegendruckwalze
angeordnete Thermodruckkopf wird gegenüber seiner abgesenkten Druckposition angehoben,
also im Abstand von dem Ticket angeordnet, das die Gegendruckwalze passiert, die im
Allgemeinen ebenfalls eine Transportwalze bildet. Die Betätigung des Thermodruckkopfes
zur Bewegung zwischen der Ruhe- und der Druckposition erfolgt durch einen Aktuator.
[0009] Erfindungsgemäß ist ein Schutzelement vorgesehen, das zwischen einer Schutzposition,
in der es den in die Ruheposition bewegten Thermodruckkopf von dem Medium trennt,
und einer Freigabeposition, in der es den Thermodruckkopf zur Bewegung in die Druckposition
freigibt, bewegbar ist.
[0010] Die Bewegung des Schutzelementes erfolgt ebenfalls durch einen Aktuator. Der Aktuator
zur Bewegung des Schutzelementes wird so gesteuert, dass das Schutzelement automatisch
von seiner Schutzposition in die Freigabeposition bewegt wird, wenn der Thermodruckkopf
abgesenkt, d.h. in seine Druckposition gebracht wird.
[0011] Dabei ist vorzugsweise ein und derselbe Aktuator sowohl zur Bewegung des Thermodruckkopfes
wie zur Bewegung des Schutzelementes vorgesehen. Der Aktuator kann z.B. ein Elektromagnet
oder ein Elektromotor sein, der vorzugsweise eine Welle in Drehbewegung versetzt,
die den Thermodruckkopf und das Schutzelement über ein Getriebe antreibt.
[0012] Das Getriebe zur Bewegung des Thermodruckkopfes bzw. des Schutzelementes kann beispielsweise
ein Kurbelgetriebe sein. Vorzugsweise ist jedoch zur Steuerung der Bewegung des Thermodruckkopfes
bzw. des Schutzelementes auf der Welle je eine Steuerscheibe vorgesehen, an der beispielsweise
ein Hebel angreift, der den Thermodruckkopf bzw. das Schutzelement betätigt.
[0013] Durch das Schutzelement wird der Thermodruckkopf vor Verschmutzung geschützt, ferner
vor Beschädigung beispielsweise bei Reinigungsarbeiten oder wenn ein hartes Medium,
wie eine Plastikkarte, mit ihrer vorderen Kante gegen die Heizelemente des Thermodruckkopfes
stößt. Durch entsprechende Ausbildung des Schutzelementes beispielsweise mit einer
Schrägfläche, durch die ein Ticket beim Transport nach unten gedrückt wird, kann zudem
verhindert werden, dass ein Ticket an dem Schutzelement hängen bleibt und damit zu
einem Ticketstau führt.
[0014] Während zur Ticketführung nach dem Stand der Technik meist zwei Schienen mit U-förmigem
Profil verwendet werden, die die eine bzw. andere Längskante des Tickets aufnehmen,
wird bei der erfindungsgemäßen Druckvorrichtung das Ticket vorzugsweise in einem Spalt
zwischen einer Ticketlauffläche auf der Thermodruckkopfseite, also bei oberhalb der
Gegendruckwalze angeordnetem Thermodruckkopf auf der Oberseite, und einer Ticketlauffläche
auf der Unterseite des Tickets geführt. Die Ticketlaufflächen werden dabei vorzugsweise
durch Platten gebildet. Diese Art der Ticketführung hat mehrere Vorteile, beispielsweise
den, dass ein Ticket, das z.B. an einer Ecke einen Knick hat, nicht stecken bleibt.
[0015] Um bei einer Druckvorrichtung mit einer solchen Ticketführung mit je einer Ticketlauffläche
an der Ober- und der Unterseite des Tickets zu verhindern, dass ein Ticket an dem
Schutzelement hängen bleibt, ist erfindungsgemäß das Schutzelement als Rechen ausgebildet.
Weiters erstreckt sich von dem Thermodruckkopf in Transportrichtung des Tickets eine
Platte als Ticketlauffläche, die an ihrer Kante, die dem Thermodruckkopf zugewandt
ist, mit Lücken versehen ist, durch die die Zinken des Rechens in die Schutzposition
bewegt werden.
[0016] Weiterhin kann die obere Kartenlauffläche in Transportrichtung vor dem Thermodruckkopf
eine Platte aufweisen, die an ihrer dem Thermodruckkopf zugewandten Kante mit Lücken
versehen ist, in die die Zinken des Rechens in der Schutzposition eingreifen.
[0017] Damit wird das Ticket vor fehlerhaftem Transport geschützt und ein durchgängig geschlossener
Transportkanal, der das Ticket oben und unten vollflächig führt, sichergestellt, wenn
sich das Schutzelement bzw. der Rechen in seiner Schutzposition befindet.
[0018] Das Schutzelement bzw. der Rechen werden vorzugsweise durch ein Kunststoffteil gebildet.
Das glatte Schutzelement bzw. der glatte Rechen erleichtern damit auch den Transport
der Tickets.
[0019] Mit der erfindungsgemäßen Druckvorrichtung können alphanumerische Daten, Symbole,
Barcodes und dergleichen auf das Medium gedruckt werden. Die erfindungsgemäße Druckvorrichtung
ist insbesondere für kombinierte Ticket-Codier- und -Lesegeräte geeignet, in denen
mit der Druckvorrichtung Tickets bedruckt werden, jedoch andere Tickets, wie Barcode-Tickets,
nur gelesen oder z.B. auch Tickets mit Magnetstreifen oder Chips codiert werden.
[0020] Nachstehend ist die Erfindung anhand der beigefügten Zeichnung beispielhaft näher
erläutert. Darin zeigen jeweils schematisch:
- Figur 1
- einen Längsschnitt durch ein Lese- und Codiergerät mit einer Barcode-Lesevorrichtung
und einer Druckvorrichtung;
- Figur 2
- eine perspektivische Ansicht des Thermodruckkopfes und des Schutzelementes in der
Ruheposition des Thermodruckkopfes bzw. des Schutzelementes;
- Figur 3
- eine perspektivische Ansicht des Thermodruckkopfes und des Schutzelementes bei Bewegung
des Thermodruckkopfes in die Druckposition und des Schutzelementes in der Freigabeposition;
- Figur 4
- eine perspektivische Ansicht auf den Thermodruckkopf in der Ruheposition und des Schutzelementes
in der Schutzposition von unten;
- Figur 5
- eine Draufsicht auf das Schutzelement nach Figur 4 von unten, wobei der Thermodruckkopf
weggelassen ist; und
- Figur 6
- eine Draufsicht auf den Thermodruckkopf bei Bewegung in die Druckposition und das
Schutzelement in der Freigabeposition von unten.
[0021] Gemäß Figur 1 weist das kombinierte Lese- und Codiergerät eine Basis 1 auf, an deren
Oberseite eine nicht näher dargestellte Barcode-Lesevorrichtung 2 und eine Druckvorrichtung
3, von der in Figur 1 nur der Thermodruckkopf 4 dargestellt ist, jeweils um eine querverlaufende
Achse 5 bzw. 6 verschenkbar angelenkt und mit einer nicht dargestellten Fixiereinrichtung
an der Basis 1 fixierbar sind.
[0022] Die Basis 1 weist an ihrer Oberseite eine Platte 7 als Ticketlauffläche mit Querschlitzen
auf, die von Transportwalzen 8 und 9 durchsetzt werden, wobei die dem Thermodruckkopf
4 gegenüberliegende Transportwalze die Gegendruckwalze 9 beim Bedrucken des Tickets
11 bildet, das z.B. in Richtung des Pfeils 12 durch das Lese- und Codiergerät bewegt
wird oder in der Gegenrichtung 12'. Der Abstand der Walzen 8, 9 voneinander ist geringer
als die Länge des Tickets 11. Die Barcode-Lesevorrichtung 2 und die Druckvorrichtung
3 weisen an ihrer Unterseite Platten 13 bzw. 14 als Ticketlauffläche auf. Das Ticket
11 wird damit in den Spalt 15 zwischen der Lauffläche, also den Platten 13 und 14
auf der oberen, dem Thermodruckkopf 4 zugewandten Seite und der Platte 7 als untere
Kartenlauffläche geführt.
[0023] Gemäß Figur 2, 3, 4 und 6 weist der als Druckleiste ausgebildete Thermodruckkopf
4 an seiner unteren Kante eine Druckzeile 16 aus nicht näher dargestellten, einzeln
ansteuerbaren Heizelementen auf. Der Thermodruckkopf 4 ist, wie in der Zeichnung nicht
näher dargestellt, in der Druckvorrichtung 3 entsprechend dem Doppelpfeil 17 auf-
und abbewegbar geführt (Figur 1). Dabei nimmt der Thermodruckkopf 4 in Figur 2 seine
Ruheposition ein, in der er nach oben, also von der Gegendruckwalze 9 wegbewegt ist,
während er in Figur 3 nach unten in seine Druckposition bewegt wird, die in Figur
6 dargestellt ist.
[0024] Die Bewegung des Thermodruckkopfes 4 erfolgt durch einen Aktuator, der gemäß Figur
2 und 3 eine von einem nicht dargestellten Elektromotor in Drehrichtung 18 drehbare
Welle 19 aufweist. Auf der Welle 19 ist eine Nockenscheibe mit einer schneckenförmigen
Steuerfläche 21 zur Auf- und Abbewegung des Thermodruckkopfes 4 gemäß dem Pfeil 17
angeordnet. An der Steuerscheibe 21 greift, wie in Figur 2 und 3 schematisch dargestellt,
ein Betätiger 20 an, welcher mit einem Hebel 22 federnd verbunden ist, der mit seinem
einen Ende 23 an der nicht näher dargestellten Druckkopfhalterung der Druckvorrichtung
3 drehbar angelenkt ist und mit seinem anderen Ende 24 an dem auf- und abbewegbar
geführten Thermodruckkopf 4.
[0025] Der Hebel 22 ist auf die Steuerscheibe 21 zu federbelastet. In Figur 2 nimmt der
Thermodruckkopf 4 damit seine obere Ruheposition ein, gemäß Figur 3 wird er nach unten
in die Druckposition bewegt.
[0026] Die Druckvorrichtung 3 weist ferner ein Schutzelement 26 auf, das zwischen einer
Schutzposition gemäß Figur 2, 4 und 5, in der es unter den in seine Ruheposition nach
oben bewegten Thermodruckkopf 4 greift und damit den Thermodruckkopf 4 von dem in
dem Spalt 15 geführten Ticket 11 trennt, und einer Freigabeposition gemäß Figur 3
und 6, in der es den Thermodruckkopf 4 zur Bewegung in seine untere Druckposition
freigibt, bewegt wird.
[0027] Die Bewegung des Schutzelementes 26 erfolgt ebenfalls mit dem Elektromotor, der die
Welle 19 antreibt. Dazu ist auf der Welle 19 axial versetzt zur Steuerscheibe 21 eine
weitere Steuerscheibe 27 angeordnet, die eine Ausnehmung 28 aufweist, welche gemäß
Figur 2 und 3 durch die Steuerscheibe 21 zum Teil verdeckt und deshalb teilweise gestrichelt
dargestellt wird.
[0028] An der nicht dargestellten Druckkopfhalterung der Druckvorrichtung 3 ist bei 30 ein
Hebel 29 drehbar angelenkt. Die Drehachse des Hebels 29 und die beiden Drehachsen
des Hebels 22 verlaufen quer zur Transportrichtung 12, 12', also parallel zu den Schwenkachsen
5, 6 der Barcode-Leseeinrichtung 2 bzw. Druckvorrichtung 3.
[0029] Der Hebel 29 weist zwei Hebelarme 31, 32 auf. Der Hebelarm 31 greift mit seinem einen,
hakenförmigen Ende an der Steuerscheibe 27 an und ist dazu auf die Steuerscheibe 27
federbelastet, z.B. durch eine Druckfeder 34. An dem unteren Ende des anderen Hebelarmes
32 ist das Schutzelement 26 befestigt. Das Schutzelement 26 kann dazu einstückig mit
dem Hebel 29 ausgebildet sein, also mit ihm z.B. ein Kunststoffformteil bilden.
[0030] Es ist ersichtlich, dass, wenn das hakenförmige Ende des Hebelarms 31 in die Ausnehmung
28 der Steuerscheibe 27 eingreift, sich das Schutzelement 26 unter dem Thermodruckkopf
4 befindet (Figur 2), während das Schutzelement 26 von dem Thermodruckkopf 4 wegverschwenkt
wird, wenn das hakenförmige Ende des Hebelarmes 31 außerhalb der Ausnehmung 28 auf
der Steuerscheibe 27 aufliegt (Figur 3).
[0031] Wie aus Figur 2 bis 6 ersichtlich, ist das Schutzelement 26 als Rechen ausgebildet.
Weiters weist die Platte 14 an der Unterseite der Druckvorrichtung 3 an ihrer dem
Thermodruckkopf 4 zugewandten Kante Lücken 35 auf. In die Lücken 35 tauchen die Zinken
36 des als Rechen ausgebildeten Schutzelementes 26, wenn sich das Schutzelement 26
in der Freigabeposition befindet, in der der Thermodruckkopf 4 in die Druckposition
abgesenkt wird (Figur 6).
[0032] Hingegen sind die Zinken 36 aus den Lücken 35 in der Platte 14 in der Schutzposition
nach vorne verschwenkt (Figur 5), wodurch der nach oben in die Ruheposition angehobene
Thermodruckkopf 4 durch die Zinken 36 vor einer Berührung mit dem Ticket 11 geschützt
wird.
[0033] Um eine durchgehende Lauffläche zu bilden, weist ferner die Platte 13 an der Barcode-Lesevorrichtung
2 an ihrer dem Thermodruckkopf 4 zugewandten Kante (38) ebenfalls Lücken 37 auf, in
die die Zinken 36 in der Schutzposition gemäß Figur 5 eingreifen.
1. Druckvorrichtung (3) mit einem Thermodruckkopf (4) zum Bedrucken eines Mediums (11),
wobei der Thermodruckkopf (4) zwischen einer von einer Gegendruckwalze (9) wegbewegten
Ruheposition und einer zu der Gegendruckwalze (9) hinbewegten Druckposition zum Bedrucken
des Mediums (11) bewegbar ist, und das Medium (11) durch einen Spalt (15) zwischen
Thermodruckkopf (4) und Gegendruckwalze (9) hindurch bewegbar ist, gekennzeichnet durch ein Schutzelement (26) und einen Aktuator, der das Schutzelement (26) zwischen einer
Schutzposition, in der es den in die Ruheposition bewegten Thermodruckkopf (4) von
dem Medium (11) trennt und einer Freigabeposition, in der es den Thermodruckkopf (4)
zur Bewegung in die Druckposition freigibt, bewegt.
2. Druckvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Aktuator zugleich den Antrieb des Thermodruckkopfes (4) zur Bewegung zwischen
der Ruheposition und der Druckposition bildet.
3. Druckvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Aktuator ein Getriebe mit einer Welle (19) zur Bewegung des Thermodruckkopfes
(4) und des Schutzelementes (26) aufweist.
4. Druckvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Getriebe eine Steuerscheibe (21, 27) auf der Welle (19) und einen an der Steuerscheibe
(21, 27) angreifenden Hebel (22, 29) zur Bewegung des Thermodruckkopfes (4) und/oder
des Schutzelementes (26) aufweist.
5. Druckvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebel (29) zur Bewegung des Schutzelementes (26) als zweiarmiger Hebel ausgebildet
ist, der mit einem Hebelarm (31) an der Steuerscheibe (27) angreift und dessen anderer
Hebelarm (32) das Schutzelement (26) trägt.
6. Druckvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass eine Führung zur Bewegung des Thermodruckkopfes (4) zwischen der Ruheposition und
der Druckposition vorgesehen ist, der Hebel (22) mit einem Ende (24) an dem Thermodruckkopf
(4) und mit dem anderen Ende (23) an einer Halterung angelenkt ist, und die Steuerscheibe
(21) an dem Hebel (22) zwischen den beiden Enden (23, 24) angreift.
7. Druckvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Medium (11) in dem Spalt (15) zwischen einer Lauffläche auf der Thermodruckkopfseite
und einer Lauffläche (7) auf der Seite der Gegendruckwalze (9) geführt wird.
8. Druckvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Schutzelement (26) als Rechen ausgebildet ist und sich vor oder nach dem Thermodruckkopf
(4) eine Platte (14) als Lauffläche auf der Thermodruckkopfseite anschließt, welche
an ihrer dem Thermodruckkopf (4) zugewandten Kante mit Lücken (35) versehen ist, in
die die Zinken (36) des Rechens in der Schutzposition des Schutzelementes (26) bewegbar
sind.
9. Druckvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass sich vor und nach dem Thermodruckkopf (4) eine Platte (13, 14) mit Lücken (35, 37)
an der dem Thermodruckkopf (4) zugewandten Seite anschließt und die Lücken in der
Kante der Platte (13), die der Platte (14) auf der anderen Seite des Thermodruckkopfes
(4) gegenüberliegt, aus deren Lücken (35) die Zinken (36) des Rechens in der Schutzposition
des Schutzelementes (26) treten, zum Eingriff in die Zinken (36) des Rechens in der
Schutzposition des Schutzelementes (26) ausgebildet sind.
10. Verwendung der Druckvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche in Ticket-Codiergeräten
mit einer Leseeinrichtung (2) und/oder anderen Vorrichtungen als der Druckvorrichtung
(3) zur Codierung des Tickets (11).