(19)
(11) EP 1 667 289 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
10.10.2007  Patentblatt  2007/41

(21) Anmeldenummer: 05017368.1

(22) Anmeldetag:  10.08.2005
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
H01R 43/055(2006.01)

(54)

Vorrichtung zum halb- oder vollautomatischen Anbringen eines Kontaktelementes an einem Kabelende

Device for semi- or fully automatic attaching of a contact element to a cable end

Dispositif d'attachement semi- ou entierement automatique d'un elément de contact à une extrémité de câble


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE SI SK TR

(30) Priorität: 01.12.2004 DE 102004057818

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
07.06.2006  Patentblatt  2006/23

(73) Patentinhaber: Schäfer Werkzeug- und Sondermaschinenbau GmbH
76669 Bad Schönborn (DE)

(72) Erfinder:
  • Schäfer, Bernhard
    76669 Bad Schönborn (DE)

(74) Vertreter: Moldenhauer, Herbert 
Gartenstrasse 8
67598 Gundersheim
67598 Gundersheim (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A- 0 667 658
EP-A- 0 889 561
EP-A- 0 711 010
US-A- 4 715 099
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung

    Technisches Gebiet



    [0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum halb- oder vollautomatischen Anbringen eines Kontaktelementes an einem Kabelende, umfassend eine Antriebseinheit mit einem hin- und herbewegbaren Mitnehmer, eine mit dem Mitnehmer in Eingriff bringbare, modulartig gestaltete Crimpvorrichtung, die zugleich ein Crimpwerkzeug, eine Speichereinheit und gegebenenfalls eine Transporteinrichtung zur Zuführung der Kontaktelemente umfasst, wobei ein Magazin für die Zwischenlagerung mehrerer, modulartig gestalteter Crimpvorrichtungen umfasst sowie eine Führungshilfe, durch die die Crimpvorrichtungen wahlweise mit der Antriebseinheit in Eingriff bringbar sind.

    Stand der Technik



    [0002] Eine solche Crimpvorrichtung ist aus der EP 0711 010 A2 bekannt. Die sich bei einem Werkzeugwechsels ergebenden Umrüstzeiten sind wenig befriedigend.

    [0003] Eine andere Crimpvorrichtung ist aus der EP PS 10 43 814 bekannt. Sie dient ebenfalls zum Ancrimpen von Crimpkontakten an Kabelenden, wobei die Crimpvorrichtung modulartig ausgebildet ist und bereits ein Crimpwerkzeug, eine Speichereinheit für die Kontaktelemente und eine Transporteinrichtung zur Zuführung der Crimpkontakte umfasst. Das Crimpwerkzeug kann dadurch außerhalb der Antriebseinheit mit der gefüllten Speichereinheit vereint werden, was die Umrüstzeiten bei der Bestückung der Antriebseinheit wesentlich verkürzt.

    [0004] Auch bei der Crimpvorrichtung nach der DE 695 18 130 T2 können sich Probleme beim Werkzeugwechsel ergeben, was wenig befriedigend ist.

    [0005] Aus der EP 0 889 561 A1 ist eine Vorrichtung zum vollautomatischen Anbringen eines Kontaktelementes bekannt, die mehrere Vorratsbehälter mit Kontaktelementen aufweist. Die Crimpwerkzeuge können während des Betriebs der Maschine vollautomatisch ausgetauscht werden. Sie sind mit Pilzköpfen versehen, die in eine C-förmige Aufnahme der Antriebeinheit einfügbar und durch diese antreibbar sind. Auch die Wahl des Kontaktelementes kann vollautomatisch und unabhängig von einem Wechsel des Crimpwerkzeugs erfolgen.

    [0006] Aus der EP 0 669 693 B1 ist eine Vorrichtung zum Herstellen von Kabeln mit Steckern bekannt, wobei auf der Maschine mehrere Crimpvorrichtungen angebracht sind, die an den Kabelenden verschiedene Kontaktelemente anschlagen können. Die Kabel werden entlang dieser Crimpvorrichtungen bewegt.

    Darstellung der Erfindung



    [0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art derart weiter zu entwickeln, dass sich ein noch schnellerer Werkzeugwechsel als bisher ergibt.

    [0008] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß bei einer Vorrichtung nach dem Oberbegriff durch die kennzeichnenden Merkmale von Anspruch 1 gelöst. Auf vorteilhafte Weiterbildungen nehmen die Unteransprüche Bezug.

    [0009] Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist es vorgesehen, dass die Crimpvorrichtungen Crimpwerkzeuge umfassen, die durch einen mit einer C-Aufnahme zusammenwirkenden Pilzkopf mit dem Mitnehmer verbindbar sind, wobei die C-Aufnahme und der Pilzkopf mittels der Führungshilfe ineinander einfügbar sind und dass die Crimpwerkzeuge in einer Werkzeugwechselstellung arretierbar sind, in der die C-Aufnahme und der Pilzkopf unter Vermeidung von Manipulationen ineinander einfügbar sind.

    [0010] Die Antriebseinheit und die Crimpwerkzeuge sind somit in einer Werkzeugwechselstellung arretierbar, in der die C-Aufnahme und der Pilzkopf unter Vermeidung von Manipulationen ineinander einfügbar sind.

    [0011] Die Werkzeugwechselstellung ist dabei zweckmäßig durch eine Position definiert, in der das Crimpwerkzeug ganz geöffnet ist. Die Crimpvorrichtungen umfassen somit Crimpwerkzeuge, die durch einen mit einer C-Aufnahme zusammenwirkenden Pilzkopf mit dem Mitnehmer verbindbar sind, wobei die C-Aufnahme und der Pilzkopf mittels der Führungshilfe ineinander einfügbar sind. In die C-Aufnahme, die parallel zu den Führungsschienen in Richtung des Magazins geöffnet ist, ist der Pilzkopf des jeweils festzulegenden Crimpwerkzeuges von vorn einführbar, so dass das Crimpwerkzeuge anschließend durch den Mitnehmer hin- und herbewegbar ist, im Allgemeinen in einer senkrecht verlaufenden Bewegungsebene. Es ist für die Funktion grundsätzlich ohne Bedeutung, ob der Pilzkopf auf der Seite des Crimpwerkzeugs oder auf der Seite des Mitnehmers angeordnet ist. Im Rahmen der Erfindung wird jedoch eine Anbringung auf der Seite des Werkzeugs bevorzugt, weil die Herstellung billiger ist als diejenige einer C-Aufnahme und weil die vorstehenden Pilzköpfe der im Magazin befindlichen Crimpwerkzeuge weniger unfallträchtig sind als C-Aufnahmen.

    [0012] Die Arretierung des Crimpwerkzeugs erfolgt dabei zweckmäßig durch einen Schieber oder einen Riegel, der mit dem Schlitten oder dem Crimpwerkzeug verbunden sein kann.

    [0013] Für die Zwischenlagerung mehrerer modulartig gestalteter Crimpvorrichtungen ist ein Magazin vorgesehen, sowie eine Führungshilfe, durch die die in dem Magazin enthaltenen Crimpvorrichtungen wahlweise mit der Antriebseinheit in Eingriff bringbar sind.

    [0014] In der Speichereinheit können nach Größe und/oder Art unterschiedliche Crimpkontakte bevorratet sein und zusammen mit dem jeweils zugehörigen und bereits justierten Crimpwerkzeug wahlweise in die Antriebseinheit übernommen und zur Bestückung von identischen oder unterschiedlichen Kabelenden verwendet werden. Die Umrüstung ist in kürzester Zeit möglich und ohne dass es der Zuziehung von Fachpersonal bedarf. Für die Steigerung der Wirtschaftlichkeit des Arbeitsplatzes ist dies von erheblicher Bedeutung. Es lassen sich insbesondere in Abhängigkeit vom jeweiligen Bedarf auch kleine Losgrößen schnell und zuverlässig in einer definierten Qualität erzeugen und ihrer bestimmungsgemäßen Verwendung zuführen. Die bisherige, vom Verwendungsort getrennte Herstellung kleiner Losgrößen, kann vielfach aufgegeben und die Herstellung an den Verwendungsort verlagert werden, was die Logistik stark vereinfacht.

    [0015] Alle Crimpvorrichtungen sind auf einheitlich gestalteten Schlitten gelagert, die in dem Magazin und in der Führungshilfe verschiebbar sind, zweckmäßig auf Gleitkufen, auf Kugeln oder auf Rollen. Zu Erleichterung der Verschiebbarkeit kann ein motorischer Antrieb vorgesehen sein. Dieser ist aber in den meisten Fällen entbehrlich.

    [0016] Die Schlitten können in dem Magazin und/oder in der Führungshilfe arretierbar sein, um unkontrollierte Relativverlagerungen zu vermeiden, die sich als Folge der von der Antriebseinheit erregten Schwingungen ergeben können. Als besonders zweckmäßig hat sich die Verwendung von zumindest einem Riegel oder einer Klemmvorrichtung erwiesen, beispielsweise einer Klemmvorrichtung, die mit einem Kniehebel zusammenwirkt.

    [0017] Das Magazin und/oder die Führungshilfe kann zumindest eine Führungsschiene für die Schlitten umfassen. Im Allgemeinen gelangen zwei derartige Führungsschienen zur Anwendung, in der die Schlitten aufgenommen sind.

    [0018] Jede Crimpvorrichtung kann im einfachsten Fall nummeriert sein und nach Bedarf und ohne körperlichen Kraftaufwand von Hilfskräften aus dem Magazin übernommen, mit der Antriebseinheit in Eingriff gebracht und sofort anschließend zur Bestückung der jeweils benötigten Menge von Kabeln mit Kontaktelementen verwendet werden.

    Kurzbeschreibung der Zeichnung



    [0019] Eine beispielhafte Ausführung der Erfindung ist in der beiliegenden Zeichnung dargestellt. Sie wird nachfolgend näher erläutert.

    [0020] Es zeigen:

    Fig. 1 eine Vorrichtung in einer perspektivischen Ansicht von vorn, bei der ein Magazin für die Zwischenlagerung mehrerer modulartig gestalteter Crimpvorrichtungen vorgesehen ist sowie eine Führungshilfe, durch die die Crimpvorrichtungen wahlweise mit der Antriebseinheit in Eingriff bringbar sind.

    Fig. 2. die Vorrichtung nach Fig. 1 in einer perspektivischen Ansicht von hinten.

    Fig. 3. einen Ausschnitt aus der in den Fig. 1 und 2 gezeigten Vorrichtung, bei der eine der Crimpvorrichtungen mit der Antriebseinheit in Eingriff gebracht ist.

    Fig. 4 eine aus der Vorrichtung herausgenommene, modulartig ausgebildete Crimpvorrichtung in einer perspektivischen Ansicht von vorn.


    Ausführung der Erfindung



    [0021] Die in der Zeichnung dargestellte Vorrichtung dient zum halb- oder vollautomatischen Anbringen eines Kontaktelementes an einem Kabelende, umfassend eine Antriebseinheit 1 mit einem hin- und herbewegbaren Mitnehmer 2, eine mit dem Mitnehmer 2 in Eingriff bringbare, modulartig gestaltete Crimpvorrichtung 3, die zugleich ein Crimpwerkzeug 11, eine Speichereinheit 4 und eine Transporteinrichtung 5 zur Zuführung der Kontaktelemente umfasst, wobei die Vorrichtung ein Magazin 6 für die Zwischenlagerung mehrerer modulartig gestalteter Crimpvorrichtungen 3 umfasst sowie eine Führungshilfe 7, durch die jede der Crimpvorrichtungen 3 wahlweise mit der Antriebseinheit 1 in Eingriff bringbar ist.

    [0022] Die Antriebseinheit 1 besteht aus einem Maschinengehäuse, in dem eine Steuerung, ein Getriebe und elektromotorischer Antrieb angeordnet sind sowie eine horizontal angeordnete Exenterwelle mit einem am vorderen Ende befindlichen Exzenter, der durch ein Pleuel mit einem Mitnehmer 2 verbunden und geeignet ist, den Mitnehmer bei einer Rotation der Exzenterwelle in eine senkrecht hin- und hergehende Relativbewegung zu versetzen. Der Antrieb ist so gestaltet, dass sich der Mitnehmer 2 bei einer Außerbetriebsetzung stets an der höchstmöglichen Stelle befindet. Er bewirkt bei halbautomatischen Betrieb bei einer Ansteuerung durch ein Tastsignal nur eine volle Umdrehung der Exzenterwelle. Der Mitnehmer befindet sich anschließend wieder an der höchstmöglichen Stelle. Das Erreichen dieser Position bestimmt zugleich die Werkzeugwechselstellung.

    [0023] Der Mitnehmer ist am unteren Ende mit einer C-Aufnahme versehen, die sich parallel zu der Führungshilfe 7 erstreckt und in die die damit zusammenwirkenden Pilzköpfe 13 der Crimpwerkzeuge 11 beim Einschieben der Crimpvorrichtungen 3 einfügbar sind. Die Pilzköpfe werden in seitlicher Richtung sowie von oben und von unteren so von der C-Aufnahme umschlossen, dass die sich bei einer Umdrehung der Exzenterwelle des Antriebs ergebende, senkrechte Hin- und Herbewegung des Mitnehmers 2 auf das angeschlossene Crimpwerkzeug 11 überträgt. Der diesbezügliche Hub wird für die Durchführung des Crimpvorgangs genutzt.

    [0024] Die Crimpvorrichtungen 3 sind auf einheitlich gestalteten Schlitten 8 gelagert, hier auf rechteckigen Stahlplatten, die in dem Magazin 6 und in der Führungshilfe 7 verschiebbar gelagert sind. Die Crimpvorrichtungen 3 können durch Verschieben des Magazins mit Hilfe eines Griffes wahlweise in eine Position vor der Führungshilfe 7 gebracht und durch diese der Antriebseinheit 1 zugeführt werden. Das Magazin 6 und/oder die Führungshilfe 7 können zumindest eine Führungsschiene 10 für die Schlitten 8 umfassen. Die Handhabung beim Verschieben der Crimpwerkzeuge 11 wird dadurch erleichtert.

    [0025] Jede der Crimpvorrichtungen 3 umfasst eine Speichereinheit 4 für die anzucrimpenden Kontaktelemente. Die Speichereinheiten bestehen im gezeigten Fall aus Rollen, auf denen die als Bandware bereitgestellten Kontaktelemente aufgespult sind. Anders gestaltete Speichereinheiten können bei Bedarf ebenfalls verwendet werden.

    [0026] Die Schlitten 8 sind in dem Magazin 6 und/oder in der Führungshilfe 7 bei Bedarf arretierbar, beispielsweise durch einen nicht dargestellten Riegel oder durch einen Kniehebelverschluss. Hierdurch wird verhindert, dass sich beim Betrieb der Crimpvorrichtung 3 unerwünschte Relativverlagerungen der Crimpwerkzeuge 11 ergeben.

    [0027] In der Werkzeugwechselstellung sind neben der Antriebseinheit 1 auch die Crimpvorrichtungen 3 arretierbar, und zwar in einer Position, in der die C-Aufnahme 12 des Mitnehmers 2 und der Pilzkopf 13 des jeweiligen Crimpwerkzeugs 11 unter Vermeidung von Manipulationen unmittelbar ineinander einfügbar sind. Dazu ist ein Schieber 14 oder Riegel vorgesehen, der ebenfalls mit dem Schlitten 8 oder dem Crimpwerkzeug 11 verbunden ist und in der Werkzeugwechselstellung unter den Drehkopf 16 bringbar ist. Dieser dient ansonsten zur Justierung des Crimpwerkzeugs 11 und ist entsprechend robust gestaltet. Das Crimpwerkzeug 11 ist dabei ganz geöffnet.

    [0028] Das jeweils in die Arbeitsstellung überführte und mit der Antriebseinheit 1 verbundene Crimpwerkzeug 11 ist in dieser Position durch einen Schieber 14 oder einen Riegel arretierbar, wobei der Schieber 14 oder Riegel mit dem Schlitten 8 oder dem Crimpwerkzeug 11 verbunden ist. Das jeweils in Arbeitsteilung befindliche Crimpwerkzeug 11 kann sich dadurch nicht mehr relativ verlagern, was die Betriebssicherheit verbessert und Unfallgefahren vermeidet.


    Ansprüche

    1. Vorrichtung zum halb- oder vollautomatischen Anbringen eines Kontaktelementes an einem Kabelende, umfassend eine Antriebseinheit (1) mit einem hin- und herbewegbaren Mitnehmer (2), eine mit dem Mitnehmer (2) in Eingriff bringbare, modulartig gestaltete Crimpvorrichtung (3), die zugleich ein Crimpwerkzeug (11) eine Speichereinheit (4) und gegebenenfalls eine Transporteinrichtung (5) zur Zuführung der Kontaktelemente umfasst, wobei ein Magazin (6) für die Zwischenlagerung mehrerer, modulartig gestalteter Crimpvorrichtungen (3) umfasst sowie eine Führungshilfe (7), durch die die Crimpvorrichtungen (3) wahlweise mit der Antriebseinheit (1) in Eingriff bringbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Crimpvorrichtungen (3) Crimpwerkzeuge (11) umfassen, die durch einen mit einer C-Aufnahme zusammenwirkenden Pilzkopf (13) mit dem Mitnehmer (2) verbindbar sind, wobei die C-Aufnahme (12) und der Pilzkopf (13) mittels der Führungshilfe (7) ineinander einfügbar sind und dass die Crimpwerkzeuge (11) in einer Werkzeugwechselstellung arretierbar sind, in der die C-Aufnahme (12) und der Pilzkopf (13) unter Vermeidung von Manipulationen ineinander einfügbar sind.
     
    2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlitten (8) in dem Magazin (6) und /oder in der Führungshilfe (7) arretierbar sind.
     
    3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlitten (8) durch zumindest einen Riegel (9) oder eine Klemmvorrichtung arretierbar sind.
     
    4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Magazin (6) und/oder die Führungshilfe (7) zumindest eine Führungsschiene (10) für die Schlitten (8) umfasst.
     
    5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Werkzeugwechselstellung durch eine Position definiert ist, in der das Crimpwerkzeug (11) ganz geöffnet ist.
     
    6. Vorrichtung nach Anspruch 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Crimpwerkzeug (11) in der Werkzeugwechselstellung durch einen Schieber (14) oder einen Riegel arretierbar ist.
     
    7. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber (14) oder Riegel mit dem Schlitten (8) oder dem Crimpwerkzeug (3) verbunden ist.
     


    Claims

    1. An apparatus for the semiautomatic or fully automatic attachment of a contact element to a cable end, comprising a drive unit (1) having a driver (2) which is capable of moving to and fro, a modular crimping apparatus (3), which can be brought into engagement with the driver (2) and at the same time comprises a crimping tool (11), a storage unit (4) and, if desired, a transport device (5) for supplying the contact elements, a mounting rack (6) for the purpose of interposing a plurality of modular crimping apparatuses (3) being provided as well as a guidance aid (7), by means of which the crimping apparatuses (3) can optionally be brought into engagement with the drive unit (1), characterized in that the crimping apparatuses (3) comprise crimping tools (11), which can be connected to the driver (2) by means of a mushroom head (13) interacting with a C-shaped receptacle, the C-shaped receptacle (12) and the mushroom head (13) being capable of being inserted one inside the other by means of the guidance aid (7), and in that the crimping tools (11) are capable of being locked in a tool-change position, in which the C-shaped receptacle (12) and the mushroom head (13) are capable of being inserted one inside the other so as to avoid manipulations.
     
    2. An apparatus according to claim 1, characterized in that the carriages (8) can be locked in the mounting rack (6) and/or in the guidance aid (7).
     
    3. An apparatus according to claim 2, characterized in that the carriages (8) can be locked by means of at least one locking bar (9) or a clamping apparatus.
     
    4. An apparatus according to any one of claims 1 to 3, characterized in that the mounting rack (6) and/or the guidance aid (7) comprises at least one guide rail (10) for the carriages (8).
     
    5. An apparatus according to any one of claims 1 to 4, characterized in that the tool-change position is defined by a position in which the crimping tool (11) is completely open.
     
    6. An apparatus according to either of claims 6 and 7, characterized in that the crimping tool (11) can be locked in the tool-change position by means of a slide (14) or a locking bar.
     
    7. An apparatus according to claim 8, characterized in that the slide (14) or locking bar is connected to the carriage (8) or the crimping tool (11).
     


    Revendications

    1. Dispositif pour le placement semi-automatique ou entièrement automatique d'un élément de contact sur une extrémité de cadre comprenant une unité d'entraînement (1) avec un entraîneur (2) pouvant être déplacé d'un côté à l'autre, un dispositif de sertissage (3) conçu en forme de module et pouvant être amené en prise avec l'entraîneur (2), qui comprend en même temps un outil de sertissage (11), une unité de stockage (4) et éventuellement un dispositif de transport (5) pour l'arrivée des éléments de contact, un chargeur (6) pour le stockage intermédiaire de plusieurs dispositifs de sertissage (3) conçus en forme de module et une aide de guidage (7), par lequel les dispositifs de sertissage (3) peuvent être amenés en prise en option avec l'unité d'entraînement (1), caractérisé en ce que les dispositifs de sertissage (3) comportent des outils de sertissage (11) qui peuvent être reliés à l'entraîneur (2) par un bouton champignon (13) coopérant avec un logement C, le logement C (12) et le bouton champignon (13) pouvant être insérés l'un dans l'autre à l'aide de l'aide de guidage (7) et en ce que les outils de sertissage (11) peuvent être arrêtés dans une position de changement d'outil, dans laquelle le logement C (12) et le bouton champignon (13) peuvent être insérés l'un dans l'autre en évitant des manipulations.
     
    2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que les coulisseaux (8) peuvent être bloqués dans le chargeur (6) et/ou dans l'aide au guidage (7).
     
    3. Dispositif selon la revendication 2, caractérisé en ce que les coulisseaux (8) peuvent être arrêtés par au moins un verrou (20) et/ou un dispositif de serrage.
     
    4. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le chargeur (6) et/ou l'aide au guidage (7) comprend/comprennent au moins un rail de guidage (10) pour les coulisseaux (8).
     
    5. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que la position de changement d'outil est définie par une position dans laquelle l'outil de sertissage (11) est complètement ouvert.
     
    6. Dispositif selon les revendications 6 et 7, caractérisé en ce que l'outil de sertissage (11) peut être arrêté dans la position de changement d'outil par un curseur (14) ou un verrou.
     
    7. Dispositif selon la revendication 8, caractérisé en ce que le curseur (14) ou le verrou est relié au coulisseau (8) ou à l'outil de sertissage (3).
     




    Zeichnung

















    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



    Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente