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(11) |
EP 1 668 606 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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30.06.2010 Patentblatt 2010/26 |
| (22) |
Anmeldetag: 14.09.2004 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2004/010263 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2005/034048 (14.04.2005 Gazette 2005/15) |
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SICHERHEITSELEMENT UND VERFAHREN ZUR HERSTELLUNG DESSELBEN
SAFETY ELEMENT AND METHOD FOR THE PRODUCTION THEREOF
ELEMENT DE SECURITE ET SON PROCEDE DE PRODUCTION
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PL PT RO SE SI SK TR
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Priorität: |
19.09.2003 DE 10343890
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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14.06.2006 Patentblatt 2006/24 |
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Patentinhaber: Giesecke & Devrient GmbH |
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81677 München (DE) |
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Erfinder: |
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- BURCHARD, Theo
83703 Gmund (DE)
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| (74) |
Vertreter: Höhfeld, Jochen et al |
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Klunker Schmitt-Nilson Hirsch
Patentanwälte
Destouchesstrasse 68 80796 München 80796 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 477 535 DE-A- 4 002 979 US-A- 5 714 231
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WO-A-00/76778 DE-A- 10 111 848 US-A1- 2002 003 635
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Sicherheitselement für Sicherheitspapiere, Banknoten,
Ausweiskarten, Pässe oder dergleichen sowie ein Sicherheitspapier und ein Wertdokument
mit einem derartigen Sicherheitselement. Ferner betrifft die Erfindung Verfahren zur
Herstellung des Sicherheitselements bzw. des Sicherheitspapiers und des Wertdokuments
mit einem derartigen Sicherheitselement.
[0002] Wert- und Sicherheitsdokumente, wie beispielsweise Banknoten, Aktien, Anleihen, Urkunden,
Schecks, hochwertige Eintrittskarten, aber auch andere fälschungsgefährdete Papiere,
wie Pässe oder sonstige Ausweisdokumente, werden zur Erhöhung ihrer Fälschungssicherheit
üblicherweise mit Sicherheitselementen versehen. Beispielsweise wird in der Druckschrift
EP 0 330 733 A1 ein Sicherheitsfaden vorgeschlagen, bei dem eine lichtdurchlässige Kunststofffolie
metallisch beschichtet und diese Beschichtung mit Aussparungen in Form von Zeichen
oder Mustern versehen wird. Dieser Sicherheitsfaden wird als so genannter "Fenstersicherheitsfaden"
in Sicherheitspapiere eingebettet, d.h. er wird während der Blattbildung des Sicherheitspapiers
quasi in das Papier eingewebt, so dass er in regelmäßigen Abständen an der Oberfläche
des Papiers frei zugänglich und nur in den Zwischenbereichen vollständig in das Papier
eingebettet ist. Bei Verwendung von optisch variierenden Strukturen, wie z.B. Hologrammen,
Beugungsstrukturen, Reflexionsmustern in Form von zur Dokumentenebene unterschiedlich
geneigten Flächen etc., die in die metallbeschichtete Oberfläche eingeprägt sind,
schützt eine zusätzliche transparente Schutzschicht diese Strukturen und die Metallbeschichtung
gegen äußere mechanische und chemische Einflüsse.
[0003] Die
DE 102 26116 A1 beschreibt ein Sicherheitselement, das wenigstens zwei Metallschichten unterschiedlicher
Farbe aufweist, die auf der gleichen Oberfläche des Sicherheitselements angeordnet
sind und zumindest bereichsweise direkt aneinander grenzen. Die Metallschichten sind
auf einer Kunststoffschicht angeordnet, die Bestandteil des Sicherheitselements ist.
Bei dem Sicherheitselement kann es sich um einen Sicherheitsfaden handeln, der aus
einer selbsttragenden Kunststofffolie besteht, auf welche die verschiedenfarbigen
Metallschichten aufgebracht sind. Alternativ kann das Sicherheitselement auch als
Transferelement ausgeführt sein. In diesem Fall besteht der Schichtaufbau des Sicherheitselements
aus einer Trägerfolie, auf die eine Kunststoffschicht aufgebracht ist. In diese Kunststoffschicht
können Beugungsstrukturen in Form einer Reliefstruktur eingebracht sein. Darüber sind
die verschiedenfarbigen Metallschichten angeordnet. Um die entsprechenden Metallschichten
sowie die Kunststoffschicht auf dem Sicherheitspapier bzw. dem Wertdokument zu befestigen,
weist das Transfermaterial auf den Metallschichten noch eine Klebstoffschicht auf,
die beim Übertrag auf das entsprechende Sicherheitspapier bzw. Wertdokument mittels
Wärme und Druck in den zu übertragenden Bereichen aktiviert wird und dann zwischen
dem Sicherheitspapier und den Metallschichten liegt. Eine solche Klebstoffschicht
stellt für die daran angrenzenden Metallschichten einen gewissen Schutz bereit.
[0004] Die
DE 199 40 790 A zeigt ein Sicherheitselement mit einer Schichtreihenfolge 'Kleber' (Kunststoffschicht),
'Metallschicht', 'Strukturelement' und 'Lackschichten'.
[0005] Allerdings werden insbesondere dann, wenn die Kunststofffolie des Sicherheitselements
mit Beugungsstrukturen in Form einer Reliefstruktur versehen ist, wobei die Beugungsstrukturen
beliebige beugungsoptische Strukturen, wie Hologramme oder Gitterstrukturen (z.B.
Kinegram
®, Pixelgramm) oder dergleichen sein können, hohe Anforderungen an die chemische und
physikalische Beständigkeit gestellt. Im Schichtaufbau besonders empfindlich ist dabei
die Metallbedampfung, z.B. eine Aluminiumbedampfung, da hier schon geringste Veränderungen
vom Auge als fehlerhaft wahrgenommen werden. Angegriffen wird die Metallschicht bevorzugt
von Säuren und Laugen, die ausgehend von winzigen Kontaktstellen eine flächenhafte
Korrosion der gesamten Schicht hervorrufen können.
[0006] Zum Schutz der Metallisierung kann eine Lackschicht aufgetragen werden. Um eine homogene,
geschlossene Oberfläche zu erhalten, muss der Schutzlack perfekt benetzen und verlaufen.
Dieser Idealzustand wird in der Regel nie erreicht, so dass bei einem einfachen Druckvorgang
immer Verletzungen der damit aufgetragenen Schutzschicht zu finden sind. Durch solche
Fehlstellen, wie z.B. Risse, Löcher etc., können jederzeit aggressive Medien den Weg
zur Metallschicht finden, mit den vorstehend beschriebenen Folgen. Die bekannten Schutzschichten
reichen daher im Allgemeinen nicht aus, um einen optimalen Schutz für hochempfindliche,
optisch-variable Strukturen zu gewährleisten.
[0007] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Sicherheitselement und ein Verfahren
zu seiner Herstellung anzugeben, das die Nachteile des Standes der Technik vermeidet.
Insbesondere soll das Sicherheitselement eine hohe chemische und physikalische Beständigkeit
in Bezug auf die Metallisierung und damit einen verbesserten Korrosionsschutz aufweisen.
[0008] Diese Aufgabe wird durch die Merkmale der unabhängigen Ansprüche gelöst. Weiterbildungen
sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0009] Gemäß der Erfindung weist das Sicherheitselement wenigstens eine Kunststoffschicht
auf, auf welcher wenigstens ine Metallschicht angeordnet ist, wobei auf der Metallschicht
wenigstens zwei transparente und farblose Lackschichten übereinander angeordnet sind.
Diese schützen die Metallschicht bzw. Metallschichten vor physikalischen und chemischen
Einflüssen und gewährleisten einen guten Schutz gegen das Eindringen von Flüssigkeiten
und damit gegen Korrosion.
[0010] Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, dass die Fehlstellen einer ersten Lackschicht
mit großer Wahrscheinlichkeit überbrückt werden, wenn man über dieser ersten Lackschicht
eine weitere Schicht aufbringt. Mit jeder weiteren Schicht wird das Risiko geringer,
dass aggressive Medien bis zur Metallschicht durchdringen können.
[0011] In einer Ausführungsform sind die erste Lackzschicht und alle weiteren Lackschichten
aus dem gleichen Lacksystem gebildet. Als Schutzlacke eignen sich hierfür alle chemikalienbeständigen
Verbindungen. Besonders bevorzugte Schutzlacke sind Polyurethanlacke, Acrylate, Polyvinylchloride
bzw. Polyvinylchlorid-Copolymere, Polyvinylidenchloride sowie UV-vernetzbare Dispersionen,
wie Acryl-Polyurethan-Dispersionen, insbesondere aliphatische Polyurethan-Dispersionen.
Durch die zumindest zweifache Aufbringung der Schutzlacke ist die Metallschicht vor
physikalischen und chemischen Einflüssen sowie gegen das Eindringen von Flüssigkeiten
und insbesondere von aggressiven Medien gut geschützt.
[0012] In einer weiteren Ausführungsform sind die Lackschichten aus unterschiedlichen Lacksystemen
gebildet. Hierbei sind die die Schutzschichten bildenden Lackschichten in ihren Haftungseigenschaften
zweckmäßig so aufeinander abgestimmt, dass sie einen hoch widerstandsfähigen Verbund
bilden. Besonders bevorzugte Schutzlacke der Kombinationsbeschichtung sind Polyurethanlacke,
Acrylate, Polyvinylchloride bzw. Polyvinylchlorid-Copolymere, Polyvinylidenchloride,
UV-vernetzbare Dispersionen, wie Acryl-Polyurethan-Dispersionen, inbesondere aliphatische
Polyurethan-Dispersionen, sowie Nitrocellulose.
[0013] Es hat sich bei diesen Ausführungsformen als vorteilhaft herausgestellt, wenn die
Lackschichten in einem Beschichtungsgewicht von ungefähr 0,3 bis 4,0 g/m
2, bevorzugt von ungefähr 0,5 bis 1,0 g/m
2 je Schicht auf der Metallschicht vorliegen. Es versteht sich, dass die benötigte
Beschichtungsmenge dabei insbesondere von dem verwendeten Lack abhängt. Da die in
der Regel vorhandenen Verletzungen bzw. Fehlstellen der direkt an die Metallschicht
angrenzenden Lackschicht durch Aufbringen wenigstens einer weiteren Lackschicht mit
großer Wahrscheinlichkeit überbrückt werden, kann diese erste Lackschicht auch mit
einem etwas geringeren Beschichtungsgewicht als die nachfolgende(n) Schicht(en) aufgebracht
sein. Natürlich ist auch der umgekehrte Fall denkbar, d.h. die erste Lackschicht weist
ein etwas höheres Beschichtungsgewicht als die sich anschließende(n) Schutzschicht(en)
auf. In jedem Fall müssen die jeweiligen Schichtdicken ausreichen, um nach Aufbringen
aller Lackschichten eine insgesamt geschlossene Oberfläche zu bilden.
[0014] Strahlungshärtende und insbesondere UV-trocknende Lacke (im Folgenden "UV-Lack")
weisen eine extrem hohe physikalische und chemische Beständigkeit auf. Allerdings
haben jene auch den Nachteil, dass in der Regel nach der Strahlungshärtung in Abhängigkeit
von der Qualität des Untergrunds, der Strahlungsleistung, dem Initiatorsystem und
dem Monomersystem Restmonomere und freie Photoinitiatoren als sehr reaktive Komponenten
in Vertiefungen zurückbleiben. Ferner weisen UV-Lacke oft Schwächen in der Beschichtung
auf.
[0015] Es wurde nun gefunden, dass die vorteilhaften Eigenschaften strahlungshärtender Lacke
auch für Sicherheitselemente genutzt werden können, wenn die Aussparungen, Vertiefungen
und Unebenheiten in der Metallisierung zunächst durch eine physikalisch trocknende
Lackschicht geschlossen werden. Dazu wird eine Kombinationsbeschichtung aus wenigstens
zwei Lackschichten eingesetzt, bei der eine unterste Lackschicht den Kontakt zur Metallschicht
herstellt und Vertiefungen ausgleicht, und bei der als oberste Lackschicht eine die
Metallschicht vor physikalischen und chemischen Einflüssen schützende strahlungshärtende
Schicht aufgebracht ist, die außerdem die in der Regel noch verbleibenden Fehlstellen
der darunter liegenden Lackschicht überbrückt.
[0016] In einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist daher eine erste
bzw. unterste Lackschicht durch eine auf die Metallschicht bzw. Metallschichten aufgebrachte,
physikalisch trocknende Lackschicht gebildet, die den Kontakt zur darunter liegenden
Metallschicht bzw., im Falle von Aussparungen, zur darunter liegenden Kunststoffschicht
herstellt, und eine zweite bzw. oberste Schutzschicht liegt als eine strahlungshärtende
Lackschicht vor. Letztere schützt die Metallschicht vor physikalischen und chemischen
Einflüssen, gewährleistet einen guten Schutz gegen das Eindringen von Flüssigkeiten
und insbesondere aggressiven Medien und stellt darüber hinaus eine hohe Scheuerfestigkeit
bereit.
[0017] Die unterste Lackschicht ist vorteilhafterweise durch einen 2-Komponenten-Polyurethanklebstoff
auf Lösungsmittelbasis gebildet. Die Schutzschicht wird zweckmäßig in einer solchen
Schichtdicke auf die Metallschicht aufgetragen, dass sie eine möglichst glatte und
zusammenhängende Schicht auf der Metallschicht bildet und insbesondere ggf. in der
Metallschicht vorliegende Aussparungen ausfüllt. Die dabei in der Regel noch verbleibenden
Fehlstellen der Lackschicht, wie z.B. Risse, Löcher etc., werden erfindungsgemäß durch
Aufbringen einer oder mehrerer weiterer Lackschichten geschlossen. Vorzugsweise umfassen
die für die unterste Lackschicht verwendeten Lacke Polyurethansysteme, Acrylate sowie
UV-vernetzbare Dispersionen und Emulsionen, die sowohl auf Lösungsmittelbasis als
auch auf Wasserbasis vorliegen können.
[0018] Die oberste Lackschicht ist vorzugsweise eine strahlungshärtende Lackschicht. Insbesondere
handelt es sich bei der strahlungshärtenden Lackschicht um eine UV-vernetzende Lackschicht.
Deren extrem hohe physikalische und chemische Beständigkeit erlaubt eine entsprechende
qualitative Steigerung und Anpassung des Anforderungsprofils. Durch die höhere chemische
Beständigkeit und die schwere Benetzbarkeit stellt eine solche Lackschicht eine langzeitbeständige,
wirkungsvolle Barriere gegenüber Flüssigkeiten, wie z.B. Säuren und Laugen, dar. Die
höhere physikalische Beständigkeit bewirkt darüber hinaus eine hohe Scheuerfestigkeit.
Zudem bildet eine UV-vernetzende Schicht eine nicht schmelzbare Schicht.
[0019] Es liegt auf der Hand, dass die benötigte Beschichtungsmenge unter anderem von den
verwendeten Lacken abhängt. Es hat sich als vorteilhaft herausgestellt, wenn die Lackschicht
aus physikalisch trocknendem Lack in einem Beschichtungsgewicht von ungefähr 0,3 bis
4,0 g/m
2, bevorzugt von ungefähr 0,5 bis 1,0 g/m
2 auf den Metallschichten vorliegt, wobei die Menge im ungetrockneten, nassen Zustand
insbesondere vom Festkörperanteil abhängt. In jedem Fall sollte die Schichtdicke ausreichen
um vorhandene Aussparungen in der Metallschicht zu schließen. Die Lackschicht aus
strahlungshärtendem Lack ist mit einem Beschichtungsgewicht von ungefähr 0,3 bis 4,0
g/m
2, bevorzugt von ungefähr 0,5 bis 2,0 g/m
2 aufgebracht.
[0020] In einer bevorzugten Ausführungsform ist die oberste Lackschicht direkt auf die unterste
Lackschicht aufgebracht. Alternativ können zwischen der obersten und der untersten
Lackschicht weitere physikalisch trocknende und/oder strahlungshärtende Lackschichten
vorgesehen sein. Als besonders vorteilhaft hat sich die Aufbringung weiterer Lackschichten
aus lösungsmittelbasierten 2-Komponenten-Polyurethanklebstoff herausgestellt.
[0021] Die die Lackschichten bildenden Lackschichten sind in ihren Haftungseigenschaften
zweckmäßig so aufeinander abgestimmt, dass sie einen hoch widerstandsfähigen Verbund
bilden. Insbesondere ist dann, wenn die oberste (strahlungshärtende) Lackschicht direkt
auf die unterste (physikalisch trocknende) Lackschicht aufgebracht ist, die Zusammensetzung
der untersten Lackschicht so gewählt, dass eine optimale Haftung des anschließend
aufgebrachten strahlungshärtenden Lacks gewährleistet ist.
[0022] Ist das Sicherheitselement als Transferelement ausgeführt, ist über der obersten
Lackschicht außerdem eine Klebstoffschicht bzw. eine Haftvermittlerschicht mit Klebstoffschicht
angeordnet, über welche das Sicherheitselement an dem Sicherheitspapier bzw. Wertdokument
befestigt ist.
[0023] Nach weiteren zweckmäßigen Ausführungsformen ist es aber auch möglich, wenigstens
eine der Lackschichten einzufärben. Dadurch kann das Sicherheitselement in vorteilhafter
Weise mit einer leichten Farbtönung versehen werden.
[0024] Vorteilhafterweise weist das Sicherheitselement wenigstens zwei Metallschichten auf
der Kunststoffschicht auf, die auf der gleichen Oberfläche angeordnet sind und vorzugsweise
zumindest bereichsweise direkt aneinander angrenzen.
[0025] Die Metallschichten müssen nicht in einer Ebene des Sicherheitselements angeordnet
sein, sondern können zumindest bereichsweise übereinander angeordnet sein. Es können
auch drei und mehr Metallschichten übereinander angeordnet sein, wobei nicht alle
Metallschichten notwendigerweise auf der gleichen Oberfläche des Sicherheitselements
angeordnet sein müssen. Verschiedene mögliche Anordnungen der Metallschichten werden
beispielsweise in der
DE 102 26116 A1 beschrieben, auf die hier ausdrücklich Bezug genommen wird.
[0026] Liegen die Metallschichten nicht auf der gleichen Oberfläche des Sicherheitselements
vor, so werden auch die Lackschichten beidseitig aufgebracht, so dass für jede der
Metalloberflächen ein ausreichender Schutz vor physikalischen und chemischen Einflüssen
gewährleistet ist.
[0027] Bei den Metallen kann es sich beispielsweise um Aluminium, Chrom, Nickel, Kupfer,
Gold, Silber oder andere "Buntmetalle" oder farbige Metalllegierungen handeln.
[0028] Ferner können die Metallschichten Aussparungen in Form von alphanumerischen Zeichen,
Mustern, Logos oder dergleichen aufweisen.
[0029] Bei dem Sicherheitselement kann es sich um einen Sicherheitsfaden handeln, der aus
einer selbsttragenden Kunststofffolie besteht, auf welche die Metallschichten aufgebracht
sind. Dieser Sicherheitsfaden kann zumindest teilweise in ein Sicherheitspapier bzw.
Wertdokument eingebracht sein. Es ist allerdings auch denkbar, das Sicherheitselement
band- oder etikettenförmig auszubilden und auf der Oberfläche des Sicherheitspapiers
bzw. des Wertdokuments zu befestigen.
[0030] Die Kunststofffolie des Sicherheitselements kann ferner mit beugungsoptisch wirksamen
Oberflächenstrukturen, wie Refraktionsmustern, Hologrammen, aber auch Gitterstrukturen
(z.B. Kinegram
®, Pixelgramm) oder dergleichen versehen sein. Bevorzugt handelt es sich um reliefartige
Beugungsstrukturen, insbesondere um geprägte Beugungsstrukturen. Die Beugungsstrukturen
können direkt in die Kunststofffolie eingebracht sein. Sie können aber auch in eine
zusätzliche auf die Kunststofffolie aufgebrachte Kunststoffschicht, z.B. eine Lackschicht,
eingebracht, vorzugsweise eingeprägt sein. Die auf Grund der Beugungsstrukturen visuell
sichtbaren Muster können dabei beliebig ausgestaltet sein. So sind je nach gewünschter
Anwendung bzw. Sicherheitsstufe einerseits einfache geometrische Muster, andererseits
aber auch komplizierte Bildmotive denkbar.
[0031] Alternativ kann das Sicherheitselement auch als Transferelement ausgeführt sein.
Diese Variante ist besonders vorteilhaft, wenn das Sicherheitselement vollständig
auf der Oberfläche des Sicherheitspapiers bzw. Wertdokuments angeordnet ist. In diesem
Fall wird der Schichtaufbau des Sicherheitselements auf einer Trägerfolie, üblicherweise
einer Kunststofffolie, vorbereitet und anschließend in einem Heißprägeverfahren in
den gewünschten Umrisskonturen auf das Sicherheitspapier bzw. Wertdokument übertragen.
Auch bei diesem Sicherheitselement kann selbstverständlich in den Schichtaufbau des
Sicherheitselements eine Beugungsstruktur integriert sein.
[0032] Wird das Sicherheitselement auf der Oberfläche des Sicherheitspapiers bzw. Wertdokuments
angeordnet, so kann es beliebige Umrisskonturen, wie beispielsweise runde, ovale,
sternförmige, rechteckige, trapezförmige oder streifenförmige Umrisskonturen, aufweisen.
[0033] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform weist das Sicherheitspapier bzw. Wertdokument,
auf welches das Sicherheitselement aufgebracht wird, eine durchgehende Öffnung auf.
Das Sicherheitselement wird hierbei im Bereich der Öffnung angeordnet und überragt
diese allseitig. In diesem Fall wird das Sicherheitselement von der Vorder- und der
Rückseite überprüfbar.
[0034] Die Verwendung des erfindungsgemäßen Sicherheitselements ist jedoch nicht auf den
Bereich der Sicherheitsdokumente beschränkt. Das erfindungsgemäße Sicherheitselement
lässt sich auch auf dem Gebiet der Produktsicherung zur Fälschungssicherung beliebiger
Waren vorteilhaft einsetzen.
[0035] Zur Herstellung eines Sicherheitselements der oben genannten Art wird nach Aufdampfen
der Metallschicht(en) auf eine Kunststoffschicht und gegebenenfalls Erzeugung von
Aussparungen zunächst eine erste bzw. unterste Lackschicht aufgebracht, um den Kontakt
zur darunter liegenden Metallschicht herzustellen, und in einem weiteren Schritt eine
weitere Schutzschicht aufgebracht, die vorhandene Fehlstellen in der darunter liegenden
Schicht überbrückt und so die Metallschicht(en) vor physikalischen und chemischen
Einflüssen schützt.
[0036] Das Aufbringen der Metallschichten auf die Kunststoffschicht erfolgt vorzugsweise
mit einer Vakuumaufdampfanlage, wobei die einzelnen metallischen Bereiche jeweils
über Masken erzeugt werden. Die Kunststoffschicht kann dabei in Form einer selbsttragenden
Kunststofffolie oder eines Trägermaterials vorliegen, auf welchem die Kunststoffschicht
angeordnet ist.
[0037] Die Erzeugung der Aussparungen in den jeweiligen Metallschichten erfolgt vorzugsweise
mithilfe der Verfahren, wie sie in der
DE 102 26116 A1 beschrieben sind, auf die hier ausdrücklich Bezug genommen wird.
[0038] Vorzugsweise wird die zuerst aufgebrachte Lackschicht vor dem Aufbringen einer weiteren
Lackschicht getrocknet. Im Hinblick auf eine schnelle Lackierung ist es unter produktionstechnischen
und ökonomischen Aspekten sinnvoll, die physikalische Trocknung durch zusätzliche
Maßnahmen zu beschleunigen. Dafür werden bevorzugt Trockner eingesetzt, die ein Heißluftgebläse
und/oder einen Infrarotstrahler aufweisen.
[0039] Wird als oberste Lackschicht eine strahlungshärtende und insbesondere UV-trocknende
Lackschicht aufgebracht, weist der Endtrockner vorzugsweise leistungsgesteuerte UV-Trockenmodule
auf, die auf die zur Härtung der obersten Lackschicht benötigte Wellenlänge und die
Schichtdicke derselben abgestimmt sind.
[0040] Die Aufbringung der einzelnen transparenten und farblosen Lackschichten auf die Metallschicht(en)
erfolgt durch geeignete Verfahren. Insbesondere können die Lackschichten aufgedruckt,
aufgestrichen und auflackiert werden. Vorteilhafterweise erfolgt das Aufbringen der
Lackschichten im Tiefdruck, durch Curtain-Coating sowie in Lackiermaschinen.
[0041] In einer bevorzugten Ausführungsform wird die Kunststofffolie bzw. das Trägermaterial
in Form eines endlosen Bandes bereitgestellt, wobei das Verfahren kontinuierlich durchgeführt
wird.
[0042] Die Kunststoffschicht kann in Form einer endlosen Kunststofffolie bereitgestellt
werden, um ein Folienmaterial zu bilden, das nach dem Aufbringen der obersten Schicht
und Trocknen derselben zu Sicherheitsfäden vorgegebener Breite geschnitten wird.
[0043] Nach einer weiteren zweckmäßigen Ausführungsform wird die Kunststoffschicht auf einem
speziell präparierten Trägermaterial angeordnet, um ein
[0044] Transfermaterial zu bilden, das nach dem Aufbringen der obersten Schicht und Trocknen
derselben in Streifen vorgegebener Breite geschnitten wird.
[0045] Durch das Aufbringen einer weiteren transparenten und farblosen Schicht auf die erste
transparente und farblose Lackschicht können die in der Regel auftretenden Fehlstellen
der ersten Schicht überbrückt werden, wodurch die Korrosionsbeständigkeit des Sicherheitselements
verbessert wird. Wird außerdem eine strahlungshärtende und insbesondere UV-trocknende
Lackschicht aufgebracht, kann darüber hinaus eine höhere Scheuerfestigkeit erreicht
werden.
[0046] Weitere Ausführungsformen und Vorteile des erfindungsgemäßen Sicherheitselements
bzw. Sicherheitspapiers und Wertdokuments werden anhand der Figuren erläutert. Die
Darstellungen sind dabei schematisiert und entsprechen nicht den tatsächlichen Größenverhältnissen
und Proportionen.
[0047] Es zeigen:
- Fig.1
- ein erfindungsgemäßes Wertdokument,
- Fig. 2
- einen Querschnitt durch das erfindungsgemäße Wertdokument entlang der Linie A - A,
- Fig. 3
- ein erfindungsgemäßes Transfermaterial im Querschnitt,
- Fig. 4
- einen erfindungsgemäßen Sicherheitsfaden im Querschnitt, und
- Fig. 5
- einen Querschnitt durch eine weitere Variante eines erfin- dungsgemäßen Sicherheitspapiers
bzw. Wertdokuments.
[0048] Fig.1 zeigt ein erfindungsgemäßes Wertdokument in Aufsicht. Im gezeigten Beispiel
handelt es sich um eine Banknote 1. Diese Banknote weist ein streifenförmiges Sicherheitselement
2 auf, das sich über die gesamte Breite der Banknote 1 erstreckt. Die gesamte dem
Betrachter zugewandte Oberfläche des Sicherheitselements 2 ist metallisch, wobei die
Bereiche 3, 4 mit unterschiedlich farbigen Metallen belegt sind, die im gezeigten
Beispiel jeweils direkt aneinander grenzen und alternierend angeordnet sind.
[0049] Bei dem in Fig. 1 dargestellten Sicherheitselement 2 handelt es sich um ein beugungsoptisches
Sicherheitselement, das aus einer geprägten Kunststoffschicht und wenigstens einer
metallischen Schicht besteht.
[0050] Des Weiteren weist die in Fig.1 gezeigte Banknote 1 einen sich über die gesamte Breite
der Banknote erstreckenden Sicherheitsfaden 10 auf. Dieser ist wenigstens teilweise
in das Sicherheitspapier eingebettet, d.h. er wird während der Blattbildung des Sicherheitspapiers
quasi in das Papier eingewebt, so dass er in regelmäßigen Abständen an der Oberfläche
des Papiers frei zugänglich, wie durch die schraffierten Bereiche 11 angedeutet ist,
und nur in den Zwischenbereichen vollständig in das Papier eingebettet ist.
[0051] Fig. 2 zeigt einen Querschnitt entlang der Linie A - A in Fig. 1. Als unterste Schicht
ist hier das Banknotensubstrat 31 gezeigt, das vorzugsweise aus Baumwollpapier ausgebildet
ist. Ferner ist die Kunststoffschicht 5 zu erkennen, in welche die Beugungsstruktur
6 eingebracht ist. Darunter sind direkt aneinander angrenzend die unterschiedlich
farbigen Metallschichten 3, 4 alternierend angeordnet. Direkt angrenzend an die Metallschichten
ist eine erste transparente und farblose Lackschicht 21 angeordnet, die beispielsweise
aus lösungsmittelbasiertem 2-Komponenten-Polyurethanklebstoff gebildet sein kann.
Diese ist mit einer weiteren transparenten und farblosen Lackschicht 22, beispielsweise
aus dem lösungsmittelbasierten 2-Komponenten-Polyurethanklebstoff oder aus einem UV-trocknenden
Schutzlack, beschichtet. Im gezeigten Beispiel sind die Schichten des Sicherheitselements
über eine Klebstoffschicht 30 am Wertdokument, hier dem Banknotensubstrat 31, befestigt.
[0052] Wie in Fig. 2 durch die Fehlstellen 26 in der ersten transparenten und farblosen
Lackschicht 21 angedeutet ist, benetzt und verläuft der Schutzlack bei einer einfachen
Schichtaufbringung nie perfekt, so dass in der Regel keine homogene, geschlossene
Oberfläche erhalten wird. Durch solche zufallsbedingten Fehlstellen 26, die beispielsweise
als Risse, Löcher etc. vorliegen können, wird es aggressiven Medien ermöglicht, zur
Metallschicht durchzudringen und dort Korrosion hervorzurufen. Durch Aufbringen einer
zweiten transparenten und farblosen Lackschicht 22 werden die Fehlstellen 26 der ersten
transparenten und farblosen Schutzschicht 21 überbrückt, wie in Figur 2 zu sehen ist.
[0053] In dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist die erste transparente und farblose
Schutzschicht 21 in einer etwas geringeren Beschichtungsdicke als die zweite tranparente
und farblose Schutzschicht 22 aufgebracht. Es ist aber auch der umgekehrte Fall denkbar,
bei dem die erste Lackschicht eine etwas höhere Beschichtungsdicke als die sich anschließende(n)
Lackschichten) aufweist. In jedem Fall müssen die jeweiligen Schichtdicken ausreichen,
um nach Aufbringen aller Lackschichten eine insgesamt geschlossene Oberfläche zu bilden.
[0054] Fig. 3 zeigt ein erfindungsgemäßes Transfermaterial im Querschnitt, welches zur Erzeugung
von Sicherheitselementen auf Sicherheitspapieren, Wertdokumenten oder dergleichen
benutzt wird. Dieses Transfermaterial 13 besteht aus einer Trägerfolie 14, auf die
eine Kunststoffschicht 15 aufgebracht ist. In diese Kunststoffschicht 15 sind Beugungsstrukturen
6 in Form einer Reliefstruktur eingebracht. Darüber sind die verschiedenartigen Metallschichten
3, 4, 9 angeordnet, die Aussparungen 7, 8 aufweisen.
[0055] In den Aussparungen 7, 8 grenzt die erste transparente und farblose Lackschicht 21
direkt an die Beugungsstruktur 6. Weisen die Kunststoffschicht 15 und die transparente
und farblose Lackschicht 21 einen sehr ähnlichen Brechungsindex auf, so ist die Beugungsstruktur
6 in diesen Bereichen nicht mehr zu erkennen. An die transparente und farblose Lackschicht
21 grenzt eine weitere transparente und farblose Lackschicht 22 an, die in einer etwas
geringeren Schichtdicke aufgebracht ist. Durch die zweite transparente und farblose
Lackschicht 22, die auch Fehlstellen 27 aufweisen kann, allerdings zufallsbedingt
nicht an den gleichen Stellen und in der Regel auch in geringerem Umfang als die erste
transparente und farblose Lackschicht 21, werden die als Risse angedeuteten Fehlstellen
26 der ersten transparenten und farblosen Lackzschicht 21 im Wesentlichen überbrückt.
[0056] Schließlich weist das Transfermaterial 13 noch eine optionale Klebstoffschicht 16
auf, die beim Übertrag auf das entsprechende Sicherheitspapier bzw. Wertdokument mittels
Wärme und Druck in den zu übertragenden Bereichen aktiviert wird, um die entsprechenden
Metallschichten 3, 4, 9 einschließlich der transparenten und farblosen Lackschichten
21, 22 sowie die Kunststoffschicht 15 auf dem Sicherheitspapier bzw. Wertdokument
zu befestigen. In einem letzten Schritt wird die Trägerfolie 14 abgezogen.
[0057] Sofern es die spezielle Anwendung des Sicherheitselements erfordert, kann auf das
Abziehen der Trägerfolie verzichtet werden. Die Trägerfolie kann dabei durch zusätzliche
Maßnahmen mit guten Haftungseigenschaften ausgestattet werden.
[0058] In Fig. 4 ist ein erfindungsgemäßer Sicherheitsfaden im Querschnitt gezeigt. Der
Sicherheitsfaden 20 besteht aus einer Trägerfolie 25, z.B. einer Kunststofffolie,
auf der eine Metallschicht 3 angeordnet ist, die Aussparungen 17 aufweist. In den
Aussparungen 17 grenzt die erste transparente und farblose Lackschicht 21 direkt an
die Trägerfolie 25. Angrenzend an die transparente und farblose Lackschicht 21 sind
zwei weitere transparente und farblose Lackschichten 22, 23 angeordnet, von denen
die oberste Lackschicht 22 beispielsweise eine UV-trocknende Lackschicht ist, während
die unteren transparenten und farblosen Lackschichten 21, 23 aus lösungsmittelbasierten
2-Komponenten-Polyurethanklebstoff gebildet sein können. Die Zufallsverteilung der
auftretenden Fehlstellen 26, 27 der drei aufgebrachten transparenten und farblosen
Lackchichten 21, 22, 23 bewirkt, dass die Fehlstellen der jeweils unteren Schicht
durch die nachfolgende(n) Schicht(en) im Wesentlichen überbrückt werden, so dass eine
insgesamt geschlossene Oberfläche erhalten wird, die einen guten Schutz gegen das
Eindringen aggressiver Medien bietet.
[0059] Soll der in Fig. 4 dargestellte Sicherheitsfaden ebenfalls eine Beugungsstruktur
aufweisen, so kann diese in die Trägerfolie 25 oder eine separate, zwischen Trägerfolie
25 und der Metallschicht 3 angeordnete Kunststoffschicht eingebracht sein.
[0060] Fig. 5 zeigt einen Querschnitt durch eine weitere Variante eines erfindungsgemäßen
Sicherheitspapiers bzw. Wertdokuments. Wie bei dem in Fig. 2 dargestellten Sicherheitselement
ist eine Kunststoffschicht 5 zu sehen, die eine Beugungsstruktur 6 aufweist. Angrenzend
an diese ist eine Metallschicht 3 angeordnet, an die wiederum eine erste transparente
und farblose Schutzschicht 21 angrenzt. Zwischen dieser und der Klebstoffschicht 30,
über die die Schichten des Sicherheitselements am Wertdokument, hier dem Banknotensubstrat
31, befestigt sind, liegen zwei weitere Lackschichten 23, 24. Die dargestellten transparente
und farblose Lackschichten 21, 23 und 24 sind aus dem gleichen Schutzlack gebildet.
1. Sicherheitselement für Sicherheitspapiere, Banknoten, Ausweiskarten und dergleichen,
mit wenigstens einer Kunststoffschicht (5, 15, 25), auf welcher wenigstens eine Metallschicht
(3, 4, 9) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Metallschicht (3, 4, 9) wenigstens zwei Lackschichten (21, 22, 23) übereinander
angeordnet sind und die Lackschichten (21, 22, 23) transparent und farblos sind.
2. Sicherheitselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Lackschichten (21, 22, 23) aus dem gleichen Lacksystem gebildet sind.
3. Sicherheitselement nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das das Lacksystem ausgewählt ist aus einer Gruppe, bestehend aus Polyurethanlacken,
Acrylaten, Polyvinylchloriden und Polyvinylchlorid-Copolymeren, Polyvinylidenchloriden,
Acryl-Polyurethan-Dispersionen.
4. Sicherheitselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Lackschichten (21, 22, 23) aus unterschiedlichen Lacksystemen gebildet sind.
5. Sicherheitselement nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Lacksysteme ausgewählt sind aus einer Gruppe, bestehend aus Polyurethanlacken,
Acrylaten, Polyvinylchloriden und Polyvinylchlorid-Copolymeren, Polyvinylidenchloriden,
Acryl-Polyurethan-Dispersionen und Nitrocellulose.
6. Sicherheitselement nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Lackschichten (21, 22, 23) in einem Beschichtungsgewicht von ungefähr 0,3 bis
4,0 g/m2, bevorzugt von ungefähr 0,5 bis 1,0 g/m2 je Schicht auf der Metallschicht (3, 4, 9) vorliegen.
7. Sicherheitselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Lackschichten (21, 22) eine erste Lackschicht (21) umfassen, die durch eine auf
die Metallschicht aufgebrachte, physikalisch trocknende Lackschicht gebildet ist,
sowie eine zweite Lackschicht (22), die als strahlungshärtende Lackschicht vorliegt.
8. Sicherheitselement nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die physikalisch trocknende Lackschicht ausgewählt ist aus einer Gruppe, bestehend
aus Polyurethansystemen, Acrylaten und UV-vernetzbaren Dispersionen und Emulsionen.
9. Sicherheitselement nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die physikalisch trocknende Lackschicht durch einen lösungsmittelbasierten 2-Komponenten-Polyurethanklebstoff
gebildet ist.
10. Sicherheitselement nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die strahlungshärtende Lackschicht durch eine UV-vernetzende Lackschicht gebildet
ist.
11. Sicherheitselement nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die strahlungshärtende Lackschicht unmittelbar auf der physikalisch trocknenden Lackschicht
angeordnet ist.
12. Sicherheitselement nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der strahlungshärtenden Lackschicht und der physikalisch trocknenden Lackschicht
wenigstens eine weitere Lackschicht (23) aufgebracht ist.
13. Sicherheitselement nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die zwischen der strahlungshärtenden Lackschicht und der physikalisch trocknenden
Lackschicht aufgebrachte Lackschicht (23) aus lösungsmittelbasiertem 2-Komponenten-Polyurethanklebstoff
gebildet ist.
14. Sicherheitselement nach einem der Ansprüche 7 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Lackschicht (21) aus physikalisch trocknendem Lack in einem Beschichtungsgewicht
von ungefähr 0,3 bis 4,0 g/m2, bevorzugt von ungefähr 0,5 bis 1,0 g/m2, auf der Metallschicht aufgebracht ist und die Lackschicht (22) aus strahlungshärtendem
Lack in einem Beschichtungsgewicht von ungefähr 0,3 bis 4,0 g/m2, bevorzugt von ungefähr 0,5 bis 2,0 g/m2, aufgebracht ist.
15. Sicherheitselement nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Kunststoffschicht (5,15) beugungsoptisch wirksame Oberflächenstrukturen aufweist.
16. Sicherheitselement nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die beugungsoptisch wirksamen Oberflächenstrukturen in Form von reliefartigen Beugungsstrukturen
(6) vorliegen.
17. Sicherheitselement nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine der Metallschichten (3, 4, 9) Aussparungen (7, 8,17) in Form von
Zeichen, Mustern, Logos oder dergleichen aufweist.
18. Sicherheitselement nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Kunststoffschicht (25) eine selbsttragende Kunststofffolie ist.
19. Sicherheitselement nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Kunststoffschicht (15) auf einem Trägermaterial (14) angeordnet ist.
20. Sicherheitselement nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherheitselement ein Transferelement (13) ist.
21. Sicherheitselement nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherheitselement ein selbsttragendes Etikett ist.
22. Sicherheitselement nach einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherheitselement runde, ovale, sternförmige, rechteckige, trapezförmige oder
streifenförmige Umrisskonturen aufweist.
23. Sicherheitselement nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherheitselement ein Sicherheitsfaden (10, 20) ist.
24. Transfermaterial für die Herstellung von Sicherheitselementen, das ein Trägermaterial
(14) und wenigstens eine Kunststoffschicht (15) umfasst, auf welcher wenigstens eine
Metallschicht (3, 4, 9) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Metallschicht wenigstens zwei Lackschichten (21, 22) übereinander angeordnet
sind und die Lackschichten transparent und farblos sind.
25. Transfermaterial nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass die Kunststoffschicht (15) beugungsoptisch wirksame Oberflächenstrukturen aufweist.
26. Sicherheitspapier für die Herstellung von Wertdokumenten, dadurch gekennzeichnet, dass dieses wenigstens ein Sicherheitselement gemäß den Ansprüchen 1 bis 23 umfasst.
27. Sicherheitspapier nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherheitselement ein Sicherheitsfaden (10) ist, der wenigstens teilweise in
das Sicherheitspapier eingebettet ist.
28. Sicherheitspapier nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherheitspapier eine durchgehende Öffnung aufweist, wobei das Sicherheitselement
im Bereich der Öffnung angeordnet ist und diese allseitig überragt.
29. Sicherheitspapier nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherheitselement ein Transferelement (13) ist, das auf die Oberfläche des Sicherheitspapiers
aufgebracht ist.
30. Wertdokument, wie Banknote, Ausweiskarte, Pass oder dergleichen, dadurch gekennzeichnet, dass dieses wenigstens ein Sicherheitselement gemäß den Ansprüchen 1 bis 23 umfasst.
31. Verfahren zur Herstellung eines Sicherheitselements für Sicherheitspapiere, Banknoten,
Ausweiskarten, Pässe oder dergleichen,
gekennzeichnet durch die folgenden Schritte:
a) Bereitstellen einer Kunststoffschicht in Form einer selbsttragenden Kunststofffolie
(25) oder eines Trägermaterials (14), auf welchem die Kunststoffschicht (15) angeordnet
ist;
b) Aufbringen wenigstens einer Metallschicht (3, 4, 9) auf die Kunststoffschicht;
c) Aufbringen einer ersten transparenten und farblosen Lackschicht (21) auf die Metallschicht;
d) Aufbringen wenigstens einer weiteren transparenten und farblosen Lackschicht (22)
auf die erste Lackschicht.
32. Verfahren nach Anspruch 31, dadurch gekennzeichnet, dass zur Aufbringung der Lackschichten (21, 22) das gleiche Lacksystem verwendet wird.
33. Verfahren nach Anspruch 31, dadurch gekennzeichnet, dass zur Aufbringung der Lackschichten (21, 22) unterschiedlichen Lacksysteme verwendet
werden.
34. Verfahren nach Anspruch 32 oder 33, dadurch gekennzeichnet, dass die Lackschichten (21, 22, 23) in einem Beschichtungsgewicht von ungefähr 0,3 bis
4,0 g/m2, bevorzugt von ungefähr 0,5 bis 1,0 g/m2 je Schicht aufgebracht werden.
35. Verfahren nach Anspruch 31, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Lackschicht (21) durch eine physikalisch trocknende Lackschicht gebildet
wird und dass als oberste Lackschicht (22) eine strahlungshärtende Lackschicht aufgebracht
wird.
36. Verfahren nach einem der Ansprüche 31 bis 35, dadurch gekennzeichnet, dass die vorhergehende Lackschicht vor dem Aufbringen einer weiteren Lackschicht getrocknet
wird.
37. Verfahren nach einem der Ansprüche 31 bis 36, dadurch gekennzeichnet, dass die Metallschicht (3, 4, 9) durch Aufdampfen mithilfe von Masken aufgebracht wird.
38. Verfahren nach einem der Ansprüche 31 bis 37, dadurch gekennzeichnet, dass die Kunststofffolie bzw. das Trägermaterial in Form eines endlosen Bandes bereitgestellt
wird und das Verfahren kontinuierlich durchgeführt wird.
39. Verfahren nach einem der Ansprüche 31 bis 38, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufbringen der Lackschichten (21, 22) im Tiefdruck, durch Curtain-Coating oder
in Lackiermaschinen erfolgt.
40. Verfahren nach einem der Ansprüche 31 bis 39, dadurch gekennzeichnet, dass in die Kunststoffschicht vor Schritt b) eine Beugungsstruktur eingeprägt wird.
41. Verfahren nach einem der Ansprüche 31 bis 40, dadurch gekennzeichnet, dass die Kunststoffschicht (25) in Schritt a) in Form einer endlosen Kunststofffolie bereitgestellt
wird, um Folienmaterial zu bilden, das nach Schritt d) zu Sicherheitsfäden vorgegebener
Breite geschnitten wird.
42. Verfahren nach einem der Ansprüche 31 bis 40, dadurch gekennzeichnet, dass die Kunststoffschicht (15) in Schritt a) auf einem speziell präparierten Trägermaterial
(14) angeordnet wird, um ein Transfermaterial (13) zu bilden, das nach Schritt d)
in Streifen vorgegebener Breite geschnitten wird.
1. A security element for security papers, bank notes, identification cards and the like,
having at least one plastic layer (5, 15, 25) on which at least one metal layer (3,
4, 9) is disposed, characterized in that at least two lacquer layers (21, 22, 23) are disposed one on the other on the metal
layer (3, 4, 9), and the lacquer layers (21, 22, 23) are transparent and colorless.
2. The security element according to claim 1, characterized in that the lacquer layers (21, 22, 23) are formed from the same lacquer system.
3. The security element according to claim 2, characterized in that the lacquer system is selected from a group consisting of polyurethane lacquers,
acrylates, polyvinyl chlorides and polyvinyl chloride copolymers, polyvinylidene chlorides,
acrylic-polyurethane dispersions.
4. The security element according to claim 1, characterized in that the lacquer layers (21, 22, 23) are formed from different lacquer systems.
5. The security element according to claim 4, characterized in that the lacquer systems are selected from a group consisting of polyurethane lacquers,
acrylates, polyvinyl chlorides and polyvinyl chloride copolymers, polyvinylidene chlorides,
acrylic-polyurethane dispersions and nitrocellulose.
6. The security element according to any of claims 1 to 5, characterized in that the lacquer layers (21, 22, 23) are present on the metal layer (3, 4, 9) in a coating
weight of approximately 0.3 to 4.0 g/m2, preferably approximately 0.5 to 1.0 g/m2, per layer.
7. The security element according to claim 1, characterized in that the lacquer layers (21, 22) comprise a first lacquer layer (21) which is formed by
a physically drying lacquer layer applied to the metal layer, and a second lacquer
layer (22) which is present as a radiation-curing lacquer layer.
8. The security element according to claim 7, characterized in that the physically drying lacquer layer is selected from a group consisting of polyurethane
systems, acrylates and UV-crosslinkable dispersions and emulsions.
9. The security element according to claim 7 or 8, characterized in that the physically drying lacquer layer is formed by a solvent-based two-component polyurethane
adhesive.
10. The security element according to any of claims 7 to 9, characterized in that the radiation-curing lacquer layer is formed by a UV-crosslinking lacquer layer.
11. The security element according to any of claims 7 to 10, characterized in that the radiation-curing lacquer layer is disposed directly on the physically drying
lacquer layer.
12. The security element according to any of claims 7 to 10, characterized in that between the radiation-curing lacquer layer and the physically drying lacquer layer
there is applied at least one further lacquer layer (23).
13. The security element according to claim 12, characterized in that the lacquer layer (23) applied between the radiation-curing lacquer layer and the
physically drying lacquer layer is formed from solvent-based two-component polyurethane
adhesive.
14. The security element according to any of claims 7 to 13, characterized in that the lacquer layer (21) of physically drying lacquer is applied to the metal layer
in a coating weight of approximately 0.3 to 4.0 g/m2, preferably approximately 0.5 to 1.0 g/m2, and the lacquer layer (22) of radiation-curing lacquer is applied in a coating weight
of approximately 0.3 to 4.0 g/m2, preferably approximately 0.5 to 2.0 g/m2.
15. The security element according to any of claims 1 to 14, characterized in that the plastic layer (5, 15) has optically-diffractively active surface structures.
16. The security element according to claim 15, characterized in that the optically-diffractively active surface structures are present in the form of
reliefed diffraction structures (6).
17. The security element according to any of claims 1 to 16, characterized in that at least one of the metal layers (3, 4, 9) has gaps (7, 8, 17) in the form of characters,
patterns, logos or the like.
18. The security element according to any of claims 1 to 17, characterized in that the plastic layer (25) is a self-supporting plastic foil.
19. The security element according to any of claims 1 to 18, characterized in that the plastic layer (15) is disposed on a supporting material (14).
20. The security element according to any of claims 1 to 19, characterized in that the security element is a transfer element (13).
21. The security element according to any of claims 1 to 19, characterized in that the security element is a self-supporting label.
22. The security element according to any of claims 1 to 21, characterized in that the security element has circular, oval, star-shaped, rectangular, trapezoidal or
strip-shaped outline contours.
23. The security element according to any of claims 1 to 19, characterized in that the security element is a security thread (10, 20).
24. A transfer material for producing security elements which comprises a supporting material
(14) and at least one plastic layer (15) on which at least one metal layer (3, 4,
9) is disposed, characterized in that at least two lacquer layers (21, 22) are disposed one on the other on the metal layer,
and the lacquer layers are transparent and colorless.
25. The transfer material according to claim 24, characterized in that the plastic layer (15) has optically-diffractively active surface structures.
26. A security paper for producing value documents, characterized in that it comprises at least one security element according to claims 1 to 23.
27. The security paper according to claim 26, characterized in that the security element is a security thread (10) which is embedded at least partly
in the security paper.
28. The security paper according to claim 26, characterized in that the security paper has a through opening, the security element being disposed in
the area of the opening and protruding beyond the latter on all sides.
29. The security paper according to claim 26, characterized in that the security element is a transfer element (13) which is applied to the surface of
the security paper.
30. A value document, such as a bank note, identification card, passport or the like,
characterized in that it comprises at least one security element according to claims 1 to 23.
31. A method for producing a security element for security papers, bank notes, identification
cards, passports or the like,
characterized by the following steps:
a) supplying a plastic layer in the form of a self-supporting plastic foil (25) or
a supporting material (14) on which the plastic layer (15) is disposed;
b) applying at least one metal layer (3, 4, 9) to the plastic layer;
c) applying a first transparent and colorless lacquer layer (21) to the metal layer;
d) applying at least one further transparent and colorless lacquer layer (22) to the
first lacquer layer.
32. The method according to claim 31, characterized in that for applying the lacquer layers (21, 22) the same lacquer system is employed.
33. The method according to claim 31, characterized in that for applying the lacquer layers (21, 22) different lacquer systems are employed.
34. The method according to claim 32 or 33, characterized in that the lacquer layers (21, 22, 23) are applied in a coating weight of approximately
0.3 to 4.0 g/m2, preferably approximately 0.5 to 1.0 g/m2, per layer.
35. The method according to claim 31, characterized in that the first lacquer layer (21) is formed by a physically drying lacquer layer, and
as the uppermost lacquer layer (22) a radiation-curing lacquer layer is applied.
36. The method according to any of claims 31 to 35, characterized in that the preceding lacquer layer is dried before application of a further lacquer layer.
37. The method according to any of claims 31 to 36, characterized in that the metal layer (3, 4, 9) is applied by vapor deposition using masks.
38. The method according to any of claims 31 to 37, characterized in that the plastic foil or the supporting material is supplied in the form of an endless
band, and the method is carried out continuously.
39. The method according to any of claims 31 to 38, characterized in that the application of the lacquer layers (21, 22) is effected by gravure printing, by
curtain coating or in lacquering machines.
40. The method according to any of claims 31 to 39, characterized in that a diffraction structure is embossed in the plastic layer before step b).
41. The method according to any of claims 31 to 40, characterized in that the plastic layer (25) is supplied in the form of an endless plastic foil in step
a) to form foil material which is cut into security threads of predetermined width
after step d).
42. The method according to any of claims 31 to 40, characterized in that the plastic layer (15) is disposed on a specially prepared supporting material (14)
in step a) to form a transfer material (13) which is cut into strips of predetermined
width after step d).
1. Elément de sécurité pour papiers de sûreté, billets de banque, cartes d'identité et
autres pièces similaires, avec au moins une couche en matière plastique (5, 15, 25)
sur laquelle au moins une couche métallique (3, 4, 9) est agencée, caractérisé en ce qu'au moins deux couches de vernis (21, 22, 23) sont superposées sur la couche métallique
(3, 4, 9) et en ce que les couches de vernis (21, 22, 23) sont transparentes et incolores.
2. Elément de sécurité selon la revendication 1, caractérisé en ce que les couches de vernis (21, 22, 23) sont réalisées à partir du même système de vernis.
3. Elément de sécurité selon la revendication 2, caractérisé en ce que le système de vernis est sélectionné parmi un groupe se composant de vernis de polyuréthane,
d'acrylates, de chlorures de polyvinyle et copolymères de chlorure de polyvinyle,
de chlorures de polyvinylidène, de dispersions acryliques polyuréthanes.
4. Elément de sécurité selon la revendication 1, caractérisé en ce que les couches de vernis (21, 22, 23) sont réalisées à partir de systèmes de vernis
différents.
5. Elément de sécurité selon la revendication 4, caractérisé en ce que les systèmes de vernis sont sélectionnés parmi un groupe se composant de vernis de
polyuréthane, d'acrylates, de chlorures de polyvinyle et copolymères de chlorure de
polyvinyle, de chlorures de polyvinylidène, de dispersions acryliques polyuréthanes
et nitrocelluloses.
6. Elément de sécurité selon une des revendications de 1 à 5, caractérisé en ce que les couches de vernis (21, 22, 23) se trouvent sur la couche métallique (3, 4, 9)
en ayant un poids de revêtement d'environ 0,3 à 4,0 g/m2, de préférence d'environ 0,5 à 1,0 g/m2 par couche.
7. Elément de sécurité selon la revendication 1, caractérisé en ce que les couches de vernis (21, 22) comprennent une première couche de vernis (21) qui
est constituée par une couche de vernis à séchage physique appliquée sur la couche
métallique, ainsi qu'une deuxième couche de vernis (22) qui consiste en une couche
de vernis à durcissement par rayonnement.
8. Elément de sécurité selon la revendication 7, caractérisé en ce que la couche de vernis à séchage physique est sélectionnée parmi un groupe se composant
de systèmes de polyuréthane, d'acrylates et dispersions et émulsions réticulables
aux UV.
9. Elément de sécurité selon la revendication 7 ou 8, caractérisé en ce que la couche de vernis à séchage physique est constituée par une colle polyuréthane
à deux composants à base de solvant.
10. Elément de sécurité selon une des revendications de 7 à 9, caractérisé en ce que la couche de vernis à durcissement par rayonnement est constituée par une couche
de vernis réticulant sous l'effet de rayonnement UV.
11. Elément de sécurité selon une des revendications de 7 à 10, caractérisé en ce que la couche de vernis à durcissement par rayonnement est agencée directement sur la
couche de vernis à séchage physique.
12. Elément de sécurité selon une des revendications de 7 à 10, caractérisé en ce qu'au moins une couche de vernis supplémentaire (23) est appliquée entre la couche de
vernis à durcissement par rayonnement et la couche de vernis à séchage physique.
13. Elément de sécurité selon la revendication 12, caractérisé en ce que la couche de vernis (23) appliquée entre la couche de vernis à durcissement par rayonnement
et la couche de vernis à séchage physique est constituée de colle polyuréthane à deux
composants à base de solvant.
14. Elément de sécurité selon une des revendications de 7 à 13, caractérisé en ce que la couche de vernis en vernis à séchage physique (21) est appliquée de telle manière
sur la couche métallique qu'elle a un poids de revêtement d'environ 0,3 à 4,0 g/m2, de préférence d'environ 0,5 à 1,0 g/m2, et en ce que la couche de vernis (22) à durcissement par rayonnement est appliquée de telle manière
qu'elle a un poids de revêtement d'environ 0,3 à 4,0 g/m2, de préférence d'environ 0,5 à 2,0 g/m2.
15. Elément de sécurité selon une des revendications de 7 à 14, caractérisé en ce que la couche en matière plastique (5, 15) comporte des structures de surface à effet
de diffraction optique.
16. Elément de sécurité selon la revendication 15, caractérisé en ce que les structures de surface à effet de diffraction optique se présentent sous forme
de structures de diffraction (6) en relief.
17. Elément de sécurité selon une des revendications de 1 à 16, caractérisé en ce qu'au moins une des couches métalliques (3, 4, 9) présente des évidements (7, 8, 17)
sous forme de signes, motifs, logos ou marques similaires.
18. Elément de sécurité selon une des revendications de 1 à 17, caractérisé en ce que la couche en matière plastique (25) est un film en matière plastique autoportant.
19. Elément de sécurité selon une des revendications de 1 à 18, caractérisé en ce que la couche en matière plastique (15) est agencée sur un matériau support (14).
20. Elément de sécurité selon une des revendications de 1 à 19, caractérisé en ce que l'élément de sécurité est un élément de transfert (13).
21. Elément de sécurité selon une des revendications de 1 à 19, caractérisé en ce que l'élément de sécurité est une étiquette autoportante.
22. Elément de sécurité selon une des revendications de 1 à 21, caractérisé en ce que l'élément de sécurité présente des contours ronds, ovales, en étoile, rectangulaires,
trapézoïdaux ou en rubans.
23. Elément de sécurité selon une des revendications de 1 à 19, caractérisé en ce que l'élément de sécurité est un fil de sécurité (10, 20).
24. Matériau de transfert pour la fabrication d'éléments de sécurité, qui comprend un
matériau support (14) et au moins une couche en matière plastique (15) sur laquelle
au moins une couche métallique (3, 4, 9) est agencée, caractérisé en ce qu'au moins deux couches de vernis (21, 22) sont superposées sur la couche métallique
et en ce que les couches de vernis sont transparentes et incolores.
25. Matériau de transfert selon la revendication 24, caractérisé en ce que la couche en matière plastique (15) comporte des structures de surface à effet de
diffraction optique.
26. Papier de sûreté pour la fabrication de documents de valeur, caractérisé en ce qu'il comprend au moins un élément de sécurité selon les revendications de 1 à 23.
27. Papier de sûreté selon la revendication 26, caractérisé en ce que l'élément de sécurité est fil de sécurité (10) qui est encastré au moins partiellement
dans le papier de sûreté.
28. Papier de sûreté selon la revendication 26, caractérisé en ce que le papier de sûreté présente une ouverture continue, l'élément de sécurité étant
agencé dans la zone de l'ouverture et empiétant de tous les côtés sur cette dernière.
29. Papier de sûreté selon la revendication 26, caractérisé en ce que l'élément de sécurité est un élément de transfert (13) qui est appliqué sur la surface
du papier de sûreté.
30. Document de valeur, tel que billet de banque, carte d'identité, passeport ou autre
pièce similaire, caractérisé en ce qu'il comprend au moins un élément de sécurité selon les revendications de 1 à 23.
31. Procédé de fabrication d'un élément de sécurité pour papiers de sûreté, billets de
banque, cartes d'identité, passeports ou autres pièces similaires,
caractérisé par les étapes suivantes.
a) mise à disposition d'une couche en matière plastique sous forme d'un film en matière
plastique autoportant (25) ou d'un matériau support (14) sur lequel la couche en matière
plastique (15) est agencée;
b) application d'au moins une couche métallique (3, 4, 9) sur la couche en matière
plastique;
c) application d'une première couche de vernis transparente et incolore (21) sur la
couche métallique;
d) application d'au moins une couche de vernis supplémentaire transparente et incolore
(22) sur la première couche de vernis.
32. Procédé selon la revendication 31, caractérisé en ce que c'est le même système de vernis qui est utilisé pour l'application des couches de
vernis (21, 22).
33. Procédé selon la revendication 31, caractérisé en ce que ce sont différents systèmes de vernis qui sont utilisés pour l'application des couches
de vernis (21, 22).
34. Procédé selon la revendication 32 ou 33, caractérisé en ce que les couches de vernis (21, 22, 23) sont appliquées de telle manière qu'elles ont
un poids de revêtement d'environ 0,3 à 4,0 g/m2, de préférence d'environ 0,5 à 1,0 g/m2 par couche.
35. Procédé selon la revendication 31, caractérisé en ce que la première couche de vernis (21) est constituée par une couche de vernis à séchage
physique et en ce que c'est une couche de vernis à durcissement par rayonnement qui est appliquée en tant
que couche de vernis (22) supérieure.
36. Procédé selon une des revendications de 31 à 35, caractérisé en ce que la couche de vernis précédente est séchée avant l'application d'une couche de vernis
supplémentaire.
37. Procédé selon une des revendications de 31 à 36, caractérisé en ce que la couche métallique (3, 4, 9) est appliquée par dépôt en phase vapeur à l'aide de
masques.
38. Procédé selon une des revendications de 31 à 37, caractérisé en ce que le film en matière plastique ou le matériau support sont mis à disposition sous forme
d'un ruban sans fin et en ce que le procédé est exécuté de façon continue.
39. Procédé selon une des revendications de 31 à 38, caractérisé en ce que l'application des couches de vernis (21, 22) a lieu par impression en creux, par
enduction en rideau ou dans des machines à vernir.
40. Procédé selon une des revendications de 31 à 39, caractérisé en ce qu'une structure de diffraction est gravée dans la couche en matière plastique avant
l'étape b).
41. Procédé selon une des revendications de 31 à 40, caractérisé en ce que la couche en matière plastique (25) est mise à disposition à l'étape a) sous forme
d'un film en matière plastique sans fin pour constituer du matériau film qui, après
l'étape d, est découpé en fils de sécurité de largeur prédéterminée.
42. Procédé selon une des revendications de 31 à 40, caractérisé en ce que la couche en matière plastique (15) est agencée à l'étape a) sur un matériau support
(14) spécialement conditionné pour constituer un matériau de transfert (13) qui, après
l'étape d), est découpé en rubans de largeur prédéterminée.
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